Neuigkeiten aus Wirtschaftund öffentlichem Leben der Volksrepubliken des Donbass vom 19. bis 25.11.2022

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news.info, lug-info.com, днронлайн.рф, vsednr.ru, dontimes.ru, novorosinform.org, mariupol-news.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru und tkzhd.ru sowie politnavigator.net, asd.news und antifashist.com
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Sonnabend:

„Unbestreitbare Autorität in einer riesigen Männermannschaft“
Dan-news.info – An der Allee der Helden in Donezk wurde heute ein Denkmal für die Kommandeurin des Raketenbataillons der Donezker Volksmiliz, Olga Kačura (Codename Korsa), enthüllt, die bei einem Einsatz im Rahmen der Militärischen Spezialoperation (SWO) ums Leben kam. Dies teilte das amtierende Oberhaupt der Republik, Denis Pušilin, mit, der persönlich an der Zeremonie teilnahm.
       „Sie hat sich zusammen mit Tausenden ihrer Landsleute seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 für die Verteidigung des Donbass eingesetzt. Sie kämpfte hart, kompromisslos und mit Talent. Sie hatte eine unbestreitbare Autorität in einer riesigen Männermannschaft“, schreibt Pušilin in seinem Telegram-Kanal.

Photo: Präsidialverwaltung der DNR
       Die Büste wurde mit Unterstützung der Nekrassow-Stiftung (nach N., Wladimir Iljič, * 1961, zur Unterstützung medizinischer Bildungseinrichtungen in der DNR – Anm. d. Übers.) geschaffen.
       Olga Kačura war Gardeoberst. Vor dem Krieg arbeitete sie 16 Jahre lang in den Behörden für Innere Angelegenheiten und stieg von der Ermittlerin bis zur Stabschefin der Rayonsabteilung auf. Sie trat der Miliz im April 2014 bei. Sie befehligte eine RSSO-Einheit ›Grad‹ und hatte – einschließlich derer, die im Februar dieses Jahres mobilisiert wurden – 140 Soldaten unter ihrem Kommando. Kačuras Einheit beteiligte sich an der Befreiung von Ilowajsk, Uglegorsk und Debalzewo und nahm anschließend aktiv an der SWO teil.
       Korsa wurde am 3. August während eines Kampfeinsatzes in Richtung Jassinowataja getötet. Am selben Tag wurde sie mit dem Titel »Heldin der DNR« ausgezeichnet, und am 4. August wurde ihr der Titel »Heldin Russlands« verliehen.

Neun Jahre ohne Kläranlage
Dan-news.info – „In den befreiten Gebieten des Rayons Telmanowo werden die Kläranlagen modernisiert“, sagte die Leiterin der Rayonsverwaltung, Natalja Welikodnaja, heute gegenüber DAN.
       „Neun Jahre lang gab es in Mirnyj kein Klärsystem, 2013 wurde es außer Betrieb gesetzt, und niemand kümmerte sich darum. Das war ein großes Problem für die Menschen. Es gibt dort 26 Mehrfamilienhäuser“, sagte Welikodnaja.
       Wenn überhaupt, gab es Chemie-Klos auf der Straße. Die Modernisierung wird mit Hilfe der Moskauer Oblast, die die Patenschaft über den Bezirk übernommen hat, durchgeführt. Die Arbeiten begannen im September und sollen bis Mitte Dezember abgeschlossen sein.
       Das Dorf Mirnyj liegt zwischen Telmanowo und Wolnowacha. Es wurde 1951 als Arbeitersiedlung in der Nähe eines Granitvorkommens gegründet. Bis 1958 gehörte es zum Karanskij-Steinbruch. Am 28. Februar war es eins der ersten, die von der ukrainischen Besetzung befreit wurden.

Sonntag:

Flexibler Beton
Dan-news.info – Eine Charge von Versuchsmaterial, sogenanntem ‚flexiblen Beton‘, für die schnelle Reparatur und Verstärkung von Bauwerken ist zur Erprobung in der DNR eingetroffen – insgesamt 2.000 m². Dies gab Dmitrij Rogosin, Leiter der Inspektorengruppe »Zarenwölfe« (Presseschau vom 13. November) und ehemaliger Chef von ›‹Roskosmos›‹, bekannt.

Photo: T.ME/ROGOZIN_DO
       „Das Material ermöglicht eine schnelle Verstärkung verschiedener Strukturen, von durch Beschuss zerstörten Dächern von Industriebetrieben bis hin zu Wänden und Abdeckungen der Elemente von Verteidigungslinien“, schrieb Rogosin in seinem Telegram-Kanal.
       Er dankte der Firma, die das Material entwickelt hat, für ihre Unterstützung und versprach, über die Ergebnisse der Feldversuche zu berichten. […]

„Bis zu seinem letzten Atemzug der Kunst verschrieben“
Lug-info.com – Der Bildhauer und Volkskünstler der LNR, Alexandr Redkin, ist verstorben. Der Künstlerverband der Lugansker Volksrepublik hat die Agentur darüber informiert.
       „Alexandr Redkin hat sich bis zu seinem letzten Atemzug der Kunst verschrieben und trotz seines hohen Alters Kindern die Bildhauerei gelehrt“, so Artjom Fessenko, Vorsitzender des Verbands.
       „Alexandr Archipowič verstand die Bedeutung seines Berufes und gab sein Wissen an die Studenten weiter. Als Bildhauerpädagogen an die Front gerufen wurden, wurde er Vorstandsmitglied des Künstlerverbandes und war stets bereit, seinen Kollegen zu helfen“, so Fessenko.

       Redkin war Bildhauer, Verdienter Künstler der Ukraine, Preisträger des Preises »Junge Garde« und Mitglied des Künstlerverbandes der LNR. Er wurde am 13. September 1931 in der Siedlung Uspenka im Rayon Lutugino geboren und schloss die Kunsthochschule von Lugansk mit Auszeichnung ab. Von 1952 bis 1958 studierte er am Kunstinstitut in Charkow und arbeitete dann in Lugansk in der Monumental-, Tafel- und Medaillenbildhauerei. Seine Werke wurden auf Oblast-, republikanischen und Allunionsausstellungen gezeigt.
       Redkins Werk ist seiner Heimat und ihren Menschen gewidmet; er hat eine ganze Galerie mit psychologischen Porträts von Veteranen des zweiten Weltkriegs und der Arbeiterbewegung, von Kulturschaffenden und Künstlern, Dichtern und Schriftstellern geschaffen. Seine Werke befinden sich in Museen und Privatsammlungen in Russland, der Ukraine und den Niederlanden.
       Redkin wurde mit Urkunden und Medaillen ausgezeichnet, insbesondere mit dem Verdienstabzeichen für Lugansk, den Verdienstmedaillen für die ‚Luganščina‘ (Gegend), zweiten und dritten Grades. Seit 2003 leitete er ein Jugendatelier, das im September 2015 im Lugansker Kunstmuseum als Labor für kreative Bildhauerei wiedereröffnet wurde.

Montag:

Gorlowka hält durch
Novorosinform.org (Georgij Medwedew) – Bis vor kurzem konnte der zentrale Stadtbezirk von Gorlowka noch als sichere Zone angesehen werden. In den Straßen des Zentrums waren die schweren Salven der feindlichen Artillerie deutlich zu hören, und das dumpfe Echo der ankommenden Projektile war ebenfalls zu hören. Praktisch alle Außenbezirke von Gorlowka wurden auch weiterhin täglich beschossen, obwohl ein weiterer Waffenstillstand in Kraft trat. In einigen Teilen der Frontlinie herrschte zwar Ruhe, aber das leidgeprüfte Gorlowka kam nicht in den Genuss eines Waffenstillstands. Die Bergwerkssiedlungen Sajzewo und Golmowskij, Dutzende von Straßen, schlafen ein und erwachen täglich nur unter regelmäßigem Beschuss.
       Heute gehört auch das Zentrum der Stadt zur sogenannten „rote Zone“. Jeden Moment kann „etwas herbeigeflogen kommen“ (Redensart – Anm. d. Übers.), nicht auszudenken, was passiert, wenn es landet. Regelmäßig kommt etwas herbeigeflogen. Seit mehreren Tagen steht die Innenstadt unter schwerem Beschuss durch die Artillerie der Faschisten. Aus seinem breiten Spektrum bevorzugt der Feind vor allem Haubitzen vom Kaliber 155 und HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, beide von der NATO zur Verfügung gestellt.
       Sowohl die militärischen und politischen Befehlshaber des Kiewer Regimes als auch ihre westlichen Mentoren rühmen sich einhellig ihrer schweren Waffen und besonders derer Treffsicherheit. Es kann also kein Zweifel daran bestehen, dass jeder Angriff mit NATO-Waffen ein gezielter auf zivile Ziele ist.
       Kiew überlässt die Terrorattacken nicht Zufall oder Ungenauigkeit. Viele der jüngsten Angriffe erfolgten nicht chaotisch und massiv, sondern punktuell. So trafen beispielsweise zwei HIMARS-Raketen, die im Zentrum von Gorlowka einschlugen, beide das Gebäude eines kommunalen Unternehmens – kein Zweifel daran, dass sie nicht genau darauf gerichtet waren.
       Wo schlägt der Feind mit solcher Wucht zu? Hier eine unvollständige Liste der Zerstörungen im Stadtzentrum: das Hotel Ísba, das Zentrum für technische Kreativität, der Kulturpalast Šachtjòr‹ (Bergmann), das besagte kommunale Unternehmen, Wohnhäuser und Geschäfte in der Leninstraße. Wir haben alle oben genannten Orte besucht und fanden nicht die geringste Spur von Militärpersonal, Militärtechnik oder -logistik, geschweige denn Stellungen, die für die Nazis eine Bedrohung hätten darstellen können.
       Die Schlussfolgerung ist unausweichlich: Die Bedrohung für den Feind sind die Einwohner von Gorlowka, die selbst unter den bizarrsten Umständen die Ukraine niemals zurückhaben wollen. Außerdem werden die Einwohner von Gorlowka, die aus den bitteren Erfahrungen von acht Jahren gelernt haben, eine friedliche Koexistenz mit dem Kiewer Regime aus einem einzigen Grund nicht akzeptieren: Sie wissen, dass es niemals friedlich sein wird, solange auch nur eine Person bereit ist, zu den Waffen zu greifen und auf den Donbass zu schießen.

Photo: Georgij Medwedew
       Die ukrainische Propaganda löst sich allmählich von ihren bisherigen Thesen, dass im Donbass Menschen leben, die zu Geiseln der „russischen Besatzer“ geworden sind und darauf warten, dass die Nazis kommen und sie „befreien“. Der Krieg für die Ukrainer hat sich als irrelevanter Slogan erwiesen, da die Ukrainer selbst, die im zentralen und westlichen Teil des Landes leben, nicht mehr an ihn glauben. Kiew kämpft jetzt ausschließlich um das Territorium.
       Dies zeigt sich vor allem in der methodischen Zerstörung der Infrastruktur, von Fabriken und Produktionsanlagen. Alles, wofür es vor nicht allzu langer Zeit noch große und vielversprechende Pläne gab, wird nun vom Erdboden getilgt. Der Feind hat dafür keine Pläne mehr, geschweige denn für die Menschen. Alles, was Kiew will, ist ein verbranntes und entvölkertes Land.
       Diejenigen, die übrig bleiben, sollen von den Nazis, die versuchen, Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit in der Bevölkerung zu säen, eingeschüchtert werden. Jederzeit und überall hin kann „etwas geflogen kommen“, und es gibt keinen Schutz davor. Leider ist das jetzt so, aber die Menschen haben bereits gelernt, ihre Angst zu bekämpfen.
       Sechs Monate schweren Beschusses, der keinen einzigen Tag anhält, haben zu Veränderungen im ohnehin schon schwierigen Leben geführt. Aber dieses Leben selbst konnte nicht zerstört werden. Die Geschäfte und Apotheken in Gorlowka arbeiten tagein, tagaus, die Wasserversorgung ist gewährleistet, der Verkehr funktioniert, es gibt Strom, Internet und Mobilfunk.
       Das ist ein großes Verdienst der Mitarbeiter der öffentlichen Versorgungsbetriebe und der Rettungsdienste, die jeden Tag wahre Heldenleistungen vollbringen, indem sie unter Beschuss arbeiten, die Folgen der feindlichen Angriffe umgehend beseitigen und den Opfern helfen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung begeben sich sofort zu den Adressen, die Beschuss melden, um sich über die Bedürfnisse der Einwohner zu informieren; Elektriker stellen die Stromversorgung wieder her, und der Gasdienst repariert Störungen – manchmal schon in Minuten nach dem Vorfall.
       Die Wasserversorgung einer der größten Städte der DNR ist ein Problem für sich. Die Nazis haben es regelmäßig auf dieses System abgesehen. Dennoch sind die Einwohner von Gorlowka nicht ganz ohne Wasser, auch wenn es manchmal zu Unterbrechungen kommt. Mehr als einmal schon sind die Reparaturmannschaften unter Beschuss geraten, haben aber nicht nachgegeben oder ihre Arbeit eingeschränkt.
       Das ist natürlich auch das Verdienst aller Bürgerinnen und Bürger. Um das Durchhaltevermögen dieser heldenhaften Menschen, unabhängig von Alter und Geschlecht, können die Ukrainer sie nur beneiden. Und diese Standhaftigkeit zeigt sich Tag für Tag in allen Bereichen und Aspekten des Lebens, einschließlich der Unterstützung unserer Armee. Die Menschen setzen ihre ganze Hoffnung auf unsere Soldaten an der Front, denen sie mit Wort und Tat zur Seite stehen.
       „Wir werden warten, wir werden aushalten, so lange es nötig ist; aber wir werden diese Bastarde vernichten“, sagen die Einwohner von Gorlowka.

Fürst Igor
Lug-info.com – In der Nähe von Staniza Luganskaja wurde ein Denkmal für Fürst Igor eingeweiht, das nach dem Krieg restauriert wurde. Ein Korrespondent des LIZ berichtet darüber aus der Szene.
       Der Wiederaufbau des Denkmals und seine Umwandlung in eine Gedenkstätte wurde von der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft (RWIO) im Auftrag des russischen Präsidenten Wladimir Putin durchgeführt.
       An der Eröffnungsfeier nahmen der erste stellvertretende Leiter der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Kirijenko, der Assistent des russischen Präsidenten und Vorsitzende der RWIO, Wladimir Medinskij, und das amtierende Oberhaupt der LNR, Leonid Paßečnik, teil.
„Ich gratuliere Ihnen allen zu diesem festlichen Ereignis, der Enthüllung des restaurierten Denkmals von Fürst Igor. Es ist sehr wichtig, dass Denkmäler wiederhergestellt werden, dass das friedliche Leben in der LNR wiederhergestellt wird – alles, was während des achtjährigen Krieges absichtlich zerstört wurde, als man versuchte, die Menschen in der Lugan
ščina vergessen zu machen, dass dieses Land ein historischer Teil Russlands ist“, sagte Kirijenko.
       Medinskij wies darauf hin, dass die Fachleute der Militärhistorischen Gesellschaft […] bei der Rekonstruktion mit größter Sorgfalt vorgegangen sind und alles erhalten haben, was gerettet werden konnte.

Photo: Marina Sulimenko / LIZ
       Die Restaurierung und die Erweiterung des Denkmals wurde unter Berücksichtigung aller historischen Ereignisse, einschließlich der jüngsten Geschichte der Gegend um Lugansk, durchgeführt. In der Nähe des Ortes wurde eine Stele mit Informationen über alle wichtigen historischen Ereignisse in der Lugansker Steppe aufgestellt.
„Die Fürstentümer
Černigow und Sewerien waren sehr groß. Und in einem literarischen Werk »Die Geschichte von Regiment Igors« zählen die Autoren auf, mit welchem Stolz Fürst Igor unter seinen Bannern Milizionäre aus allen Teilen seiner Länder versammelte. Er war stolz auf diejenigen, die aus Brjansk, aus dem künftigen Gomel, aus Pereslawl und von der Oka – fast an der Grenze zum künftigen Moskau – kamen. Sie alle versammelten sich unter dem Banner des Fürsten, sie alle waren russisches Volk, sie alle waren russischer Boden, und seitdem hat sich das russische Volk immer hier bei Lugansk versammelt, im Herzen, im Zentrum des Donbass, um sich zu verteidigen. Die Geschichte dieses Landes, die Geschichte von Lugansk ist auf diesen Stelen geschrieben“, sagte der Vorsitzende des RWIO.
        Paßečnik wies darauf hin, dass das Denkmal dank einer bewussten Entscheidung der russischen Führung erhalten wurde.
„Ich möchte unserem Präsidenten Wladimir Wladimirowi
č Putin, der Führung und allen Mitgliedern der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft für ihren sorgsamen Umgang mit unserer Geschichte, für die Bewahrung unserer Geschichte und für die geleistete Arbeit danken, dafür, dass dieser ikonische Ort nun restauriert wurde und ein zweites Leben erhalten hat“, sagte er während der Eröffnungsfeier.

Photo: Marina Sulimenko / LIZ
       Nikolaj Owsijenko, stellvertretender Vorsitzender der RWIO, sagte, das das Denkmal selbst und das Gebiet darum herum sich direkt im Kriegsgebiet befunden hätten.
„Es gab 300 Einschläge von Kugeln, Minen und Granaten in diesem Denkmal. Unsere Aufgabe war es, diese Stellen so zuzuschweißen, dass sie nicht mehr zu erkennen sind. Wenn man genau hinschaut, war der erste Reiter auf dem Denkmal von der Hand bis Fuß völlig zerrissen, nichts war mehr da“, sagte er. Owsijenko hatte das Denkmal im August während einer Arbeitsreise aufgesucht.
       Das Denkmal für Fürst Igor Swjatoslawič wurde (erst – Anm. d. Übers.) 2003 auf einem 10 Meter hohen künstlichen Hügel im Tal des Flusses Sewerskij Donez errichtet. Die Legende besagt, dass Fürst Igor von hier aus seinen berühmten Feldzug gegen die Polowzier begann. Die Chronik »Die Geschichte von Regiment Igors« erzählt davon in allen Einzelheiten. Nach einer anderen Version zog das fürstliche Heer durch diese Gebiete und setzte auf die andere Seite des Sewerskij Donez über. Zwischen 2014 und 2022 wurde das Denkmal durch den Beschuss der ukrainischen Streitkräfte zu mehr als 70 % zerstört. Die Bronzehülle wurde an vielen Stellen von Granatsplittern durchlöchert, und der Betonsockel des Denkmals, das Fundament und der Stützrahmen wurden schwer beschädigt. Vor der Restaurierung des Denkmals wurde eine intensive Kampfmittelräumung durchgeführt, da sich in der Nähe des Denkmals zahlreiche Granatenkrater befanden und Blindgänger gefunden wurden. […]

Staatliche Banken der DNR und der LNR kommen zur Pròmswjasbank
TASS.ru – Wladimir Putin hat die Zentralbank angewiesen, territoriale Zweigstellen in der LNR und der DNR einzurichten. Die staatlichen Banken der DNR und der LNR werden in Gesellschaften mit beschränkter Haftung umgewandelt und in die Pròmswjasbank (PSB) überführt.
       Dem Ukas zufolge müssen die staatlichen Organe der Republiken innerhalb eines Monats nach der staatlichen Registrierung den Verkauf von 100 % ihrer Anteile an der Zentralen Republikanischen Bank der Donezker Volksrepublik und der Staatsbank der Lugansker Volksrepublik an die PSB AG zu einem Marktwert von einem Rubel sicherstellen. Darüber hinaus wies Putin an, dafür zu sorgen, dass in der LNR und der DNR örtliche Vertretungen der Zentralbank der Russischen Föderation eingerichtet werden. […]

Photo: globallookpress.com / Maxim Konstantinow
       Gemäß dem Erlass hat die Pròmswjasbank das Recht, Verträge, deren Rechte und Pflichten auf sie übertragen wurden, einseitig zu ändern, um diese mit der russischen Gesetzgebung in Einklang zu bringen, sofern diese Änderungen nicht zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten der Kunden führen, die vor der Übertragung der Rechte und Pflichten aus den Verträgen an die PSB entstanden sind.

Wasser – ein ernstes Problem
Vsednr.ru – Die Wasserversorgungsnetze der DNR haben in den letzten neun Monate die geringste Wassermenge überhaupt erhalten. Dabei reichen die Reserven in den Staustufen, die z.B. Donezk versorgen, noch für sechs bis sieben Monate, während die Situation in einigen anderen Städten noch schlechter ist. Dies sagte Sergej Mokryj, Chefingenieur von ›Wodà Donbàssa, in einem Interview mit der Zeitung Iswestija.
       „Die drei Staustufen im Zentrum der DNR, Olchowskoje, Sujewskoje und Chanženkowskoje, die wir im Juni an den Kanal anschließen konnten, retten uns. Derzeit sind sie noch für sechs bis sieben Monate gut. Im September haben wir begonnen, eine neue Wasserleitung von der unterirdischen Quelle Kipučaja Kriniza in der Nähe von Starobešewo zu ziehen, die 20.000 Kubikmeter pro Tag nach Donezk liefern wird, was dazu beitragen wird, das allgemeine Netz zu entlasten und die südlichen Bezirke der Hauptstadt zu versorgen, obwohl das im Allgemeinen viel zu wenig ist“, sagte Mokryj.
       Laut Mokryj ist die Situation in Gorlowka am schwierigsten: Dort ist der Wolynzewskoje-Stausee praktisch bis auf den Grund erschöpft, und es gibt keine anderen Versorgungsmöglichkeiten. Die gleiche Situation herrscht in Jenakijewo, Uglegorsk und Debalzewo.
       Im befreiten Wolnowacha, das sechs Monate lang ohne Wasser war, ist die Situation jedoch gemeistert. „Wolnowacha erhielt eine neue Wasserleitung aus dem nahegelegenen Dolomitsteinbruch, eine Filterstation wurde gebaut und die Wasserversorgung wurde im September aufgenommen“, erklärte der Chefingenieur. Mariupol kann aus dem Starokrymskoje-Stausee im Zuge eines Nebenflusses des Kalčik versorgt werden.“
       Mitte nächsten Jahres, so der Experte, werden die Quellen erschöpft sein, und es wird eineinhalb bis drei Jahre dauern, sie wieder aufzufüllen. In der DNR gibt es kaum andere unterirdische Quellen wie die Kipučaja Kriniza, und die wenigen, die es noch gibt, sind durch den Bergbau verschmutzt und unbrauchbar. Die Wassergewinnung aus dem Asowschen Meer wäre finanziell nicht tragbar; es wäre so teuer wie Gold. Es bleibt also entweder die Befreiung von Slawjansk oder der Bau einer neuen Wasserleitung.
       Die Regierung der DNR hat Pläne zum Bau einer Wasserleitung aus dem Don angekündigt. Dieses Projekt soll in der ersten Hälfte des Jahres 2023 umgesetzt werden.

65 Jahre Künstlerverband
Shr.su (Union der Künstler Russlands) – In Lugansk sind die Vorbereitungen für den 65. Jahrestag der Gründung des Künstlerverbands der LNR sind in vollem Gange. Das Programm der Jubiläumsveranstaltungen ist umfangreich. Zu den geplanten Veranstaltungen gehören die Einweihung einer Gedenktafel am Haus des Künstlers, die dem nahe Kamyšewacha verstorbenen Bildhauer Alexandr Jelisarow gewidmet ist, die Eröffnung einer Ausstellung zum 100. Gründungstag der UdSSR, kreative Treffen und vieles mehr.
       Das Hauptereignis wird eine Jubiläumsausstellung »Die Künstler des Donbass« sein, die vom 23. November bis zum 12. Dezember in den Hallen des Lugansker Kunstmuseums gezeigt wird. Artjom Fessenko, Vorsitzender des Künstlerverbands der Lugansker Volksrepublik, erklärte: „Die Ausstellung ist ein Meilenstein im kulturellen Leben des Donbass. Dies ist das erste gemeinsame Projekt der Künstler der Volksrepubliken. Seit acht Jahren hat der Verband einen schwierigen und dornigen Weg hinter sich. Unser Hauptziel war es, unsere Strukturen und Traditionen zu bewahren und in den Rechtsbereich der Russischen Föderation und die »Union der Künstler Russlands« einzutreten. […]

       Die Ausstellung umfasst mehr als 100 Werke, die sich in Bedeutung, Genre, Stil und Technik unterscheiden. Außerdem werden Werke ausgestellt, die sich auf die Ereignisse unserer neueren Geschichte ab 2014 beziehen. Und natürlich lyrische Landschaften, Stillleben, figurative Kompositionen – alles, was für das Auge des Menschen interessant ist. Bei der Eröffnung wird auch ein Block von Sonderbriefmarken vorgestellt, der der Vereinigung der Künstlerverbände der LNR, der DNR und Russlands gewidmet ist.

Dienstag:

Jewgenij Jurčenko hat über 40 Milliarden Rubel investiert
Mariupol-news.ru – Die Behörden der DNR und der LNR haben im Juni 2021 sieben große Metallurgieunternehmen der »Südlicher Bergbau-metallurgischer Komplex« GmbH (JuGMK), die von Jurčenko geleitet wird, übertragen. In dieser Zeit hat der Geschäftsmann über 40 Milliarden Rubel in die Unternehmen investiert, sagte er gegenüber der Unternehmensgruppe ›RòsBìsnesKonsàlting‹ (RBK). Ihm zufolge handelt es sich dabei um eigene und aufgenommene Mittel.

        Jurčenko behauptet, dass alle Betriebe stillgestanden hätten, als er die Leitung übernahm, aber er hat alle Schulden der Unternehmen in Bezug auf Löhne und Steuern sowie ihre Schulden bei Auftragnehmern und Energieunternehmen getilgt.
       Im Jahr 2022 wird die Produktion der Werke unter der Leitung des JuGMK mehr als 2 Mio. Tonnen Stahlprodukte betragen. Für das kommende Jahr sind 3-3,5 Mio. Tonnen geplant. Seit Beginn der Militärischen Spezialoperation ist die Produktion um durchschnittlich 30 % zurückgegangen, zahlreiche Mitarbeiter wurden mobilisiert, erklärte Jurčenko.
       Jetzt verkauft der JuGMK die von ihm hergestellten Stahlerzeugnisse an die Bauwirtschaft, die Kommunale Wohnungswirtschaft, Maschinenbauer und Röhrenhersteller in Russland.

Die Herausforderung, sich zertifizieren zu lassen
Lug-info.com – Die Aktiengesellschaft »Wissenschaftliches Produktionszentrum Trànsmaš« hat mit Unterstützung des Ministeriums für Industrie und Handel der LNR die Produktion einer neuen Art von Radsätzen für elektrische Grubenlokomotiven aufgenommen. Dies berichtet der Generaldirektor des Unternehmens, Alexej Natarow, dem Informationszentrum.
       „… Wir haben mit dem Unternehmen, das den Auftrag erteilt hat, einen langfristigen Vertrag unterzeichnet und planen, die Produktion solcher Radsätze auf monatlicher Basis fortzusetzen“, so Natarow.
       Das erste Unternehmen, das die neuen Radsätze bestellt hat, ist das Werk Amplitúdain Donezk, das solche kleinen Lokomotiven aufarbeitet.

       „Die Besonderheit besteht darin, dass diese konstruktiv leichteren Radsätze etwas anders dimensioniert sind als die ’normaler‘ Lokomotiven, aber das Prinzip ist das gleiche; alle Einzelheiten und notwendigen Toleranzen werden beachtet“, erklärte der Generaldirektor.
       Naratow erklärte, dass die Eingliederung der LNR in die Russische Föderation dem Unternehmen große Möglichkeiten eröffnet, seine Produktion zu steigern.
„Für uns bedeutet der Eintritt in die Russische Föderation Fortschritt. Vorher haben wir nur für die LNR und die DNR gearbeitet, aber jetzt steht unser Unternehmen vor der Herausforderung, sich zertifizieren zu lassen, um Produkte für den gesamten russischen Markt herstellen zu können“, sagte er.
Trànsmaš wurde 1998 in Lugansk gegründet. Das Unternehmen befasst sich mit der Herstellung und Reparatur von Ersatzteilen, hauptsächlich Radsätzen, für Grubenlokomotiven.

Àlbatros‹ in Mariupol produziert Soldaten- und Bergmannsuniformen
Dontimes.ru – Erste Schritte zur Wiederherstellung der Leichtindustrie in Mariupol: Ein Unternehmen hat in den von den ukrainischen Streitkräften hinterlassenen Ruinen der ehemaligen Fabrik ›Féja‹ eine Näherei aufgebaut.

       In der Bekleidungsfabrik ›Àlbatros in Mariupol gibt es jetzt etwa 100 Arbeitsplätze. Die Mitarbeiter sind froh, dass das Unternehmen seine Arbeit wieder aufgenommen hat und die Produktion steigt.
       Die neue Bekleidungsfabrik in Mariupol näht alle Arten von Schutzkleidung für Arbeiter der Hütten- und Bergbauindustrie, Uniformen für Militärs, Unternehmens- und Dienstkleidung sowie Oberbekleidung und Accessoires.

Mittwoch:

Nicht die eigenen Wurzeln abschneiden
Dan-news.info – Nach dem Zusammenbruch der UdSSR traten bei den Bewohnern der Ukraine ernsthafte Lücken im Wissen um die nationale Geschichte auf. Dies erklärte heute das amtierende Oberhaupt der DNR, Denis Pušilin, auf der Plenarsitzung des internationalen Forums »Geschichte für die Zukunft | Zum 100. Geburtstag der UdSSR«.
       „Wir müssen die Lücken in der Geschichtswissenschaft schließen, die in den Jahren der ukrainischen Herrschaft in den befreiten und noch zu befreienden Gebieten entstanden sind, wo die wahre Geschichte im Sinne des gegenwärtigen Regimes umgeschrieben wurde. Wir alle können die Folgen einer solchen Politik sehen: Der Nationalsozialismus in der Ukraine lebte wieder auf, Bandera, Šuchewič und andere Faschisten wurden zu Idolen junger Menschen und große historische Denkmäler wurden zerstört“, sagte Pušilin in einer Videokonferenz.
       Er fügte hinzu, dass der Donbass das Gedächtnis der Menschen bewahre, während die Ukraine es zerstöre, indem sie ihre eigenen Wurzeln abschneide. Erleichtert wurde dies durch die Politik der USA und der Länder des sogenannten kollektiven Westens, die die ukrainische Gesellschaft in Richtung tödlicher Ideen drängten. In der Ukraine wurden parallel zur erzwungenen Ukrainisierung Mechanismen zur Untergrabung des Glaubens an die russische Welt entwickelt. Die Aufgabe der heutigen Generation ist es, so Pušilin, das historische Gedächtnis zu bewahren und die Ideen der russischen Staatlichkeit der Nachwelt weiterzugeben.

       „Der Donbass als industrielle Region Russlands ist mehr als drei Jahrhunderte alt. Im Jahr 1721 wurde das Donezker Kohlebecken entdeckt, und ein Jahr später wurde die Entdeckung der Kohle durch ein historisches Dekret von Peter dem Großen bestätigt. Die reichen natürlichen Ressourcen des Donbass wurden zur Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung zunächst des Russischen Reiches und dann der Sowjetunion. Die russischen Städte im Donbass haben sich bis 1991 in einem gemeinsamen kulturellen und geistigen Raum mit Russland entwickelt“, fügte das Oberhaupt der Republik hinzu.
       Das internationale Forum »Geschichte für die Zukunft | Zum 100. Geburtstag der UdSSR« fand vom 22. bis zum 23. November in Moskau statt. Es wurde von der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft organisiert. Zu den Rednern gehörten bekannte Politiker, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Wissenschaftler, Politologen und Journalisten.

4G in Pawlopol
Dan-news.info – Die Einwohner des im Februar befreiten Dorfes Pawlopol in der Nähe von Wolnowacha können jetzt mobiles 4G-Internet nutzen. Dies berichtete heute der Pressedienst des Kommunikationsministeriums der DNR.

       An der Verbesserung der Kommunikationsqualität wird auch in anderen Ortschaften gearbeitet. Nach Angaben des Ministeriums wurde das Versorgungsgebiet in Mariupol erweitert und dort ein neuer Mobilfunkstandort in Betrieb genommen. Zur Zeit ist noch 2G der Standard, mit dem die Bürger Sprachdienste nutzen.
       Das Dorf Pawlopol wurde 1838 als das Gehöft Krasnowo am Ufer des Flusses Kalmius gegründet. Die Ländereien wurden von der russischen Regierung an General Krasnow übergeben, der Siedler aus Nowočerkassk [RU-ROS] hierher brachte. Ende des 19. Jahrhunderts finanzierte der General die Eröffnung einer Grundschule im Dorf. Am Ende des Jahrhunderts wurde Krasnowo in Pawlopol umbenannt. Seit 2014 befand sich das Dorf unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte. Am 26. Februar 2022 wurde die Befreiung des Dorfes durch die russischen Koalitionstruppen bekannt.

Kunstschule
Lug-info.com – Fachleute aus der Oblast Orenburg [RU-ORE] schließen die Renovierungsarbeiten in der Kinderkunstschule von Perewalsk (der informellen Hauptstadt der Kosaken in der LNRWikipedia) ab. Dies berichtet die Holding Lugànmédia.
       Zu den abgeschlossenen Arbeiten gehören die Isolierung und der Anstrich der Fassade sowie die Erneuerung der Dachrinnen.

       „Heute können über 500 Kinder aus dem Rayon in einer warmen und hellen Kunstschule lernen, sich Wissen aneignen und sich kulturell bereichern“, sagte Pawel Polowinka von der Rayonsverwaltung Perewalsk.
       Der Rayon Perewalsk und die Oblast Orenburg haben im Juli ein Kooperationsabkommen unterzeichnet.

Nummernschilder
Lug-info.com – Das Innenministerium der Russischen Föderation hat den Kennzeichen der in der LNR zugelassenen Kraftfahrzeuge durch Erlass den Code 81 zugewiesen.

       In der aktualisierten Liste der digitalen Codes der Föderationssubjekte, die auf den staatlichen Nummernschildern von Fahrzeugen und für andere Zwecke verwendet werden, tauchen noch folgende Einträge auf: Donezker Volksrepublik – 80, Oblast Chersson – 84, Oblast Saporože – 85.

Zulieferer für den Lokomotiv- und Waggonbau
Lug-info.com – Die Lúgastal GmbH plant, ihre Produktion nach dem Beitritt der LNR zur Russischen Föderation zu verdoppeln. Davon berichtet Wladimir Gorbulič, Leiter einer Werkabteilung des Unternehmens.
„Der Markt öffnet sich für uns. Ich denke, es werden neue Auftraggeber kommen, wir werden Neues schaffen, wir werden mehr arbeiten. Das Wichtigste ist jetzt für uns, den Personalmangel zu beheben. Davon hängt alles ab. Und wenn neue Mitarbeiter kommen, glaube ich, werden wir die Produktion verdoppeln“, sagte er.
        Gorbulič sagte weiter, dass der Arbeitskräftemangel akut wurde, als eine beträchtliche Anzahl von Mitarbeitern als Freiwillige an die Front gegangen ist oder eingezogen wurde. Das Unternehmen produziert derzeit bis zu 500 Tonnen pro Monat.
       Er erklärte, dass das Unternehmen in den Jahren der Wirtschaftsblockade durch die Ukraine nur durch Aufträge aus Russland überlebt hat.
„Wir fanden Wege, um unter diesen Umständen weiterzuarbeiten und suchten nach Rohstofflieferanten in Russland. Es gab natürlich Schwierigkeiten, aber wir haben gearbeitet. Jetzt – mit dem Beitritt der LNR zur Russischen Föderation – passen wir uns an die neuen Rechtsvorschriften an. Es gibt keinen Zoll mehr, so dass wir ungehindert nach Russland exportieren können, in der Beziehung wird es einfacher“, so Gorbuli
č.

Photo: Marina Sulimenko / LIZ
       Er sagte, dass das Werk auf Stahlguss für Eisenbahnfahrzeuge spezialisiert ist und auch Gussteile für den allgemeinen Maschinenbau und die Metallurgie herstellt. […]
„Mit der Mobilmachung gingen viele Männer an die Front. Natürlich wurde es für das Unternehmen schwierig, denn es fehlte an Kranführern, Formenbauern und Gießern. Aber das Unternehmen hat irgendwie funktioniert. Jetzt kommen die ersten zurück und wir fahren die Produktion wieder hoch“, sagte Sergej Iwanin, Vorarbeiter im Formenbau, der von der Front zurückgekehrt ist. […]
       Das Ministerium für Industrie der LNR berichtete, dass Lúgastal hochspezielle Stahlteile für mehr als 40 Typen von Lokomotiven, Triebzügen, Güter- und Personenwagen herstellt, die erfolgreich in den GUS-Staaten sowie in Westeuropa, Korea, Indien und Ägypten eingesetzt werden.
       Das Unternehmen verfügt über ein großes Potenzial für die Zusammenarbeit mit russischen Maschinenbauunternehmen. Derzeit finden Verhandlungen mit Investoren und großen russischen Herstellern statt.

Donnerstag:

Kulturpalast
Lug-info.com – Bauleute aus der Region Stawropol sind dabei, den Kulturpalast in der Siedlung Stästischen Typs Ščetowo im Rayon Antrazit zu renovieren. Dies teilte die örtlichen Verwaltung mit und dankte dem Gouverneur der Region, Wladimir Wladimirow, für die Hilfe beim Wiederaufbau der sozialen Einrichtungen“, sagte Bürgermeister Sergej Sajenko bei einer Besichtigung der Baustelle.

       „Im großen Saal wird Linoleum verlegt, die Bühne wird repariert, neues, bequemes Gestühl wird aufgestellt. <…> Die Instandsetzungsarbeiten werden im Außenbereich fortgesetzt: an der Fassade, mit neuer Bepflasterung, Blumenbeeten und dekorativen Leuchten“, erläuterte Natalja Šatalowa, stellvertretende Leiterin der Verwaltung. Bis zur feierlichen Einweihung soll es nicht mehr lange dauern.
       Zuvor hatten die Schulen von Antrazit im Rahmen der Patenschaft mit Unterstützung des Vorsitzenden des Volkssowjets der LNR, Denis Mirošničenko, Sportgeräte und Bücher aus der Region Stawropol erhalten.

Strategisch wichtiges Objekt
Vsednr.ru – Das Oberhaupt der DNR, besuchte eine Baustelle in der Nähe von Nižnjaja Krynka, wo Spezialisten eine durch Kämpfe zerstörte Brücke wieder herstellen.
       „Wir fuhren auf der Landstraße von Jenakijewo nach Charzyssk. Es wird eine Brücke über den Fluss Krynka gebaut, deren Umrisse bereits zu erkennen sind. Sie bauen schnell, die Arbeiter haben keine Fragen, das einzige, worum sie gebeten haben, war die Unterstützung mit mehr Schotter. Wir werden helfen“, schreibt Denis Pušilin in seinem Telegram-Kanal.

Vor der Zerstörung
       Die Brücke liegt in der Schutzzone der Staustufe Chanžonkowskoje und stellt eine Verbindung zwischen den Städten Donezk, Makejewka, Charzyssk, Jenakijewo und den umliegenden Siedlungen dar. Sie wurde 2014 von ukrainischen Streitkräften zerstört. Spezialisten der »Brückenbaugesellschaft Allianz« aus Moskau sind mit dem Neubau des strategisch wichtigen Objekts beschäftigt. Die Arbeiten sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

„Alles, was für die Arbeit der Retter notwendig ist“
Vsednr.ru – Spezialisten des Militärbaugesellschaft (WSK) des russischen Verteidigungsministeriums haben in Mariupol eine Großanlage mit 11 Gebäuden errichtet – ein neues Zentrum des Ministerium für Zivil- und Katastrophenschutz (MČS) der DNR. Das Gebäude befindet sich auf einem 5 Hektar großen Gelände und enthält alles, was für die Arbeit der Retter notwendig ist.

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Photo: news-front.info
       „Vielen Dank an die militärischen Bauleute. Sie haben ein Gebäude gebaut, in dem eine Feuerwache, ein Hundetrainingszentrum, Boxen für die Lagerung von Winterausrüstung und ein Sportkomplex untergebracht sind. Das Zentrum ist vollständig ausgestattet“, sagte Oberst Anatolij Tichonow vom MČS. Das Zentrum ist bereits in Betrieb genommen worden.


Zwei Granitsteinbrüche

Dan-news.info – Die Produktion von Granitschotter wurde in den befreiten Gebieten, in den Steinbrücken Kalčikskij beim Dorf Šewčenko und Telmanowskij bei Granitnoje, wieder aufgenommen. Der Pressedienst des DNR-Ministeriums für Industrie und Handel hat dies der Agentur mitgeteilt.
       Die Reserven im Kalčikskij-Steinbruch betragen mehr als 46.000 m³. Dort wurden vorsorglich Reparaturarbeiten durchgeführt, weil der Steinbruch seit langem stillgelegen hat. Neue Bohrgeräte wurden angeschafft; der Fuhrpark wurde erneuert: vier Kipper, zwei Autokräne und die gleiche Anzahl von Planierraupen und Baggern, ein Bohrgerät, Hebezeuge und Förderbänder wurden repariert. Die Brecher- und Sortieranlage kann bis zu 6.000 Tonnen Schotter pro Tag verarbeiten – mit Option auf Steigerung um ein Drittel.
       Der Kalčikskij-Steinbruch liegt 20 km nördlich von Mariupol. Der industrielle Abbau dort begann 1947 in der Čerdaklinskoje-Syenitlagerstätte (Bau- und Dekorationsstein – russisch.urz.uni-leipzig.de). Das wichtigste Produkt ist Granitschotter. Er findet breite Anwendung im Bauwesen, insbesondere bei der Herstellung von hochwertigem Beton und Asphaltbeton für monolithische Konstruktionen, Brücken, Straßen- und Flugplätze.

       Der Telmanowskij-Steinbruch hat eine Kapazität von bis zu 4.000 Tonnen Schotter pro Tag. Überflüssige Anlagen werden abgebrochen, Brunnen gebohrt und das Anschlussgleis wird instandgesetzt, um den Versand der Fertigprodukte wieder aufzunehmen zu können.
       Der Telmanowskij-Steinbruch liegt in der Nähe des Dorfes Granitnoje, 12 km westlich des Rayonszentrums. Er erstreckt sich über eine Fläche von 169 Hektar. Das Produkt wird von Eisenbahnen, Herstellern von Beton- und Stahlbetonerzeugnissen nachgefragt und bei Bau und Instandsetzung von Straßen sowie bei der Errichtung von Gebäuden und Bauwerken verwendet.

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