Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben der Volksrepubliken des Donbass vom 12. bis 18.11.2022

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru, tkzhd.ru, vsednr.ru, dontimes.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


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Sonnabend:

Energieanlagen aus Sibirien
Lug-info.com – Die Stadt Kirowsk hat vier Transformatorstationen und elf Transformatoren aus der Oblast Irkutsk erhalten. Dies teilte das russische Ministerium für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft in seinem Telegram-Kanal mit. Sie werden in Kirowsk selbst und in den nahe gelegenen Siedlungen Städtischen Typs Donezkij und Čerwonogwardejskoje installiert.
       Das Ministerium teilte mit, dass dank der Bemühungen von Fachleuten aus dem ganzen Land bereits 27 Transformatorstationen in der LVR wiederhergestellt wurden, und bis Ende dieses Jahres ist geplant, 20 weitere Anlagen des Stromversorgungsnetzes in Betrieb zu nehmen. […]

Drei Schulen neu gebaut
Dan-news.info – Im befreiten Wolnowacha werden drei neue Schulen gebaut, um zerstörte zu ersetzen. Das teilte die Bezirksverwaltung von Wolnowacha heute der Agentur mit.
„Nach den Feindseligkeiten wurden drei Schulen aufgrund der erlittenen Schäden zum Abriss freigegeben. Es ist geplant, an ihrer Stelle neue zu bauen. Der Bau ist für das nächste Jahr geplant“, so die Verwaltung.

       Zu Beginn des Jahres 2022 waren sieben allgemeinbildende Einrichtungen in der Stadt tätig. Alle wurden sie bei den Kämpfen beschädigt. Drei sind bereits restauriert und wiedereröffnet, eine weitere wird bis Ende des Jahres folgen.
       Wolnowacha ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rayons im Süden der DVR. Die Stadt wurde am 11. März von den Streitkräften der Republik unter Kontrolle gebracht, und auch der größte Teil des Rayons sind befreit. Wolnowacha ist ein wichtiger Eisenbahn- und Straßenverkehrsknotenpunkt auf der Strecke nach Mariupol. Bei den Kämpfen in der Stadt wurden 85 % der Gebäude beschädigt, darunter 19 soziale Einrichtungen: Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen.

„Bezahlbare, qualitativ hochwertige und komfortable medizinische Versorgung“
Vsednr.ru – Mehr als 30 Krankenhäuser und Polikliniken wurden von russischen Spezialisten in der Lugansker und der Donezker Volksrepublik und wiederaufgebaut, so der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Chusnullin.
       „Wir arbeiten weiter an der Wiederherstellung der Infrastruktur in den neuen Regionen. Zu den wichtigsten gehören die medizinischen Einrichtungen. Es ist wichtig, den Einwohnern so schnell wie möglich eine bezahlbare, qualitativ hochwertige und komfortable medizinische Versorgung zu bieten“, schrieb er in seinem Telegram-Kanal.
       Chusnullin fügte hinzu, dass die Bauarbeiter in Kürze die Instandsetzung des Notfallkrankenhauses in Snežnoje abschließen werden. Insgesamt sollen die Arbeiten an 82 weiteren Standorten bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Sonntag:

„Meteorologie nicht ohne Menschen gemacht“
Vsednr.ru – Der föderale »Dienst für Hydrometeorologie und Umweltüberwachung« (Rosgídromet‹) plant die Einrichtung eines Netzes von Messstationen in der DVR, der LVR, den Oblasten Saporože und Chersson. Dies gab Igor Schumakow, Leiter der Einrichtung und nationaler Koordinator der UN-Klimarahmenkonvention, am Rande des Weltklimagipfels in Sharm el-Sheikh bekannt.
       „Das ukrainische Stationsnetz in diesen Gebieten wurde fast völlig zerstört“, sagte er. Wir müssen es wieder aufbauen und auch Personal rekrutieren. Das nationale Beobachtungsnetz besteht nicht nur aus Metall, Computern, Drähten und Sensoren, sondern auch aus Menschen, von denen 36.000 bei uns arbeiten, eben weil Meteorologie nicht ohne Menschen gemacht wird“, sagte der Leiter von Rosgídromet.
       Dabei erwähnte Schumakow, dass der Dienst bereits seit mehreren Monaten in den neuen Territorien der Russischen Föderation aktiv ist und Vorhersagen nach russischem Standard erstellt.

Montag:

„vom Spasskij-Turm im Moskauer Kreml“
Dan-news.info – Die große Uhr im Hauptpostamt von Donezk wurde durch Beschuss beschädigt und demontiert, um Korrosion zu verhindern und um das Risiko wiederholter Schäden zu verringern. Dies berichtete der Pressedienst der staatlichen čta Donbàssa heute der Agentur.

groß an der Fassade
Die erste Uhr wurde hier im September 1962 installiert und später durch eine mit Schlagwerk und Musikbegleitung ersetzt. Im Jahr 2002 wurde die elektromechanische Pendeluhr durch eine moderne elektronische ersetzt. Sie wurde im Herbst 2013 angehalten und nach der Restaurierung am 25. Dezember 2015 wieder in Betrieb genommen. Das Büro des Bürgermeisters der Hauptstadt wählte Melodien für die Uhr per Abstimmung in den sozialen Netzwerken aus: Mittags und um Mitternacht spielt die Uhr das Glockenspiel vom Spasskij-Turm im Moskauer Kreml (https://www.youtube.com/watch?v=L3iodiPG_yMd. Übers.) und stündlich Melodien aus den Liedern »Am hellen Donezker Himmel« und »Es schlafen die dunklen Hügel«.

Dienstag:

Tschuwaschien
Dan-news.info – Die elektrotechnischen Werke Donezk und Tores werden sich im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen dem Verband der elektrotechnischen Industrie von Tschuwaschien [RU-CU] anschließen. Eine solche Vereinbarung wurde bei einem Arbeitstreffen zwischen dem Ersten Stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der DVR, Rustam Mingasow, und einer Delegation aus der Republik Tschuwaschien getroffen, teilte das dortige Ministerium für Industrie und Energiewirtschaft mit.

       „Dies wird den Unternehmen der Donezker Volksrepublik zahlreiche Möglichkeiten bieten, in den Markt der Russischen Föderation einzutreten. Darüber hinaus wird es genügend ernsthafte Maßnahmen zur Unterstützung dieser Unternehmen geben. Jetzt arbeiten wir mit dem Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DVR zusammen, um den Umfang der elektrischen Ausrüstung zu bestimmen, die direkt in diesen Unternehmen produziert werden soll, so der Pressedienst unter Bezugnahme auf Worte des Ministers für Industrie und Energie Tschuwaschiens, Alexandr Kondratjew.
       Zuvor ist Tschuwaschien Patenschaften mit den elektrotechnischen Werken Donezk und Tores eingegangen. Im elektrotechnischen Werk Čeboksary AG (ČĖAS‹) in der russischen Region wurde eine Schulung für Fachleute aus Donezk organisiert, in deren Rahmen die Mitarbeiter die Aufgabe hatten, Ausrüstungen für modulare 35 kV-Umspannwerke zu erstellen. Das erste dieser Art soll bereits im November dieses Jahres in Mariupol in Betrieb gehen.

Makejewka (Tschuwaschien II)
Dan-news.info – Das Maschinenbau Makejewka hat seine Produktion und technologische Ausrüstung trotz der andauernden Krise im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt im Donbass, der 2014 begann, aufrechterhalten. Die neue Entwicklungsphase ist hier mit der Integration in den industriellen Raum der Russischen Föderation verbunden.
       Korrespondenten der Donezker Nachrichtenagentur besuchten das Werk zusammen mit einer Delegation aus Čeboksary [RU-CU] und erfuhren mehr über die Situation in dem Unternehmen.
       Hinter dem Pförtnerhaus erkennt man eine für unsere Region typische Industrielandschaft: Fabrikgebäude, Lagerhallen, Zufahrtsstraßen, Brückenkräne. Alles scheint stillzustehen und auf neue Produktionsaufträge zu warten.
       Einige der Gebäude stammen nach Angaben der Mitarbeiter noch aus der Zeit, als die Unternehmer Buros und Schmidt im Jahre 1894 in der Nähe des heutigen Makejewka zwei Kohlebergwerke und eine Kokerei – heute der Maschinenbaubetrieb – errichteten.
       In den 1970er Jahren wurde auf der Grundlage des Werks eine sogenannte Hilfsproduktionsstätte gegründet, die Stahlbeton- und Metallkonstruktionen für kokschemische und metallurgische Unternehmen herstellte. In den 90er Jahren wurde es zum Makejewkaer Werk ›Kóksoremònt‹ und später zur ›Donbàsskóksochímremònt‹ AG.
       „Früher wurden hier Ersatzteile und Metallkonstruktionen – insbesondere Teile für Kokslöschwaggons und Koksofenbatterien. Wärmetauscher, Kühler usw. – für den Bergbau und kokschemische Unternehmen hergestellt. Die Arbeiter arbeiteten in zwei Schichten“, erinnert sich Alla Čmutowa, Abteilungsleiterin für Konstruktionstechnologien.

       Ihre Biographie verdient eine gesonderte Erwähnung: Die künftige Leiterin, die inoffiziell als „Gehirn des Werks“ genannt wird, kam 1997 in die Produktion. Zunächst arbeitete Čmutowa im Kesselraum als Laborantin, wo sie insbesondere die chemische Zusammensetzung des Wassers überprüfte. Anschließend stieg sie zur Ingenieurin für Kesselanlagen auf. Sie arbeitete auch als Malerin. Dann wurde sie Arbeiterin in der Produktionsstätte für Stahlbetonprodukte, Vorarbeiterin und schließlich Leiterin der Abteilung.
       „Wir produzierten Baumörtel, hitzebeständigen Beton für die Koksproduktion, Fundament- und Mauersteine“, sagt Čmutowa.
       Ihrer Meinung nach ist neben Kenntnissen in der Produktion auch Lebenserfahrung mit direktem Bezug zu industriellen Prozessen erforderlich.
       „Nach der Auflösung der Stahlbetonabteilung wurde ich in die Konstruktionsabteilung versetzt. Dann wurde ich Leiter dieser Abteilung und bin seit zehn Jahren in dieser Position tätig“, sagt Alla. Die Konstruktionsabteilung fertigt Detailzeichnungen für Metallkonstruktionen an und entwickelt Technologien“.
       Heute sind vier der fünf Werkabteilungen in Betrieb. Die wichtigsten davon sind die für Metallkonstruktionen, für die mechanische Montage und für die Metallbearbeitung. Etwa 50 Personen sind in der Produktion beschäftigt; in besseren Zeiten waren es ungefähr 350.
       „Der Personalmangel ist spürbar. Etwa 10 % unserer Fachleute sind nach dem 24. Februar an die Front gegangen“, sagt Wladimir, Bediener einer Brennschneidmaschine. „Wegen der Feindseligkeiten gibt es zu wenig Aufträge, zu wenig Arbeit: In der Stahlbauwerkstatt sind derzeit nur etwa ein Dutzend Menschen beschäftigt. Wir setzen große Hoffnungen auf Russland, von dort erwarten wir Aufträge für die Produktion“.
       Maxim, ein Elektro- und Gasschweißer, ist da etwas optimistischer. Er bereitet gerade Bleche für die Herstellung von Kristallisatordeckeln für das Alčewsker Metallurgische Kombinat vor.

       „Ich arbeite jetzt seit eineinhalb Jahren hier, natürlich gibt es Schwierigkeiten. Davor habe ich zwölf Jahre lang im manuellen Lichtbogenschweißen gearbeitet. Und hier lerne ich gerade ein neues Verfahren mit halbautomatischen Maschinen. Bis jetzt hat alles geklappt: Ich habe schon unter Druck geschweißt, ich habe sozusagen den „Dreh raus“. Im Allgemeinen gibt es Raum, um beruflich zu wachsen“, sagt Maxim.
       In der Fabrik von Makejewka verbindet fast jeder die Aussichten auf eine Wiederbelebung des Werks mit der Russischen Föderation, und jetzt werden die Hoffnungen erfüllt. Eine Delegation unter Leitung von Alexandr Kondratjew, Minister für Industrie und Energiewirtschaft der Republik Tschuwaschien, traf in der Anlage ein.
       „Wir sind bereit, mit unseren Kompetenzen zur Entwicklung der Industrie der DVR beizutragen, ein Programm zur Wiederherstellung des Werks zu formulieren und Vorschläge für seine Integration in den russischen Markt zu machen. Auf breiterer Ebene werden alle Unternehmen der DVR in der Lage sein, sich am Wiederaufbau der Republik zu beteiligen und Aufträge dafür heranzuziehen“, sagte Kondratjew.
       Der Besuch aus Čeboksary, das mehr als 1500 Kilometer von Makejewka entfernt ist, in der Maschinenfabrik ist kein Zufall. In dieser Stadt befindet sich das elektrotechnische Werk Čeboksary AG (ČĖAS‹), eines der ältesten und größten Unternehmen der Elektrobranche in Russland. Die Fachleute dieses Werks haben bereits gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit den elektrotechnischen Werken von Tores und Donezk gemacht.
       „Wir haben bereits Fachleute aus der DVR in unserem Werk ausgebildet. Sie haben aktiv am Produktionsprozess teilgenommen, gemeinsam Konstruktionsunterlagen studiert und direkt in den Werkstätten gearbeitet. Im Großen und Ganzen haben sie sich bewährt. Natürlich gibt es noch viel zu lernen, und in dieser Hinsicht sind wir offen für den Dialog“, sagte Alexej Ilbekow, Generaldirektor von ČĖAS, auf einer Pressekonferenz. […]
       Als die DVR Teil der Russischen Föderation wurde, hat sich nicht nur die Geographie der regionalen Verbindungen innerhalb des riesigen Landes erweitert, sondern auch die Möglichkeiten, sich, einschließlich der Industrie, zu entwickeln und zu modernisieren. In diesem Bereich war der Donbass aufgrund seiner industriellen Ausrichtung schon immer stark. Durch den Zusammenschluss mit anderen Regionen der Russischen Föderation wird er schnell seine alte Stärke zurückgewinnen.

Mittwoch:

Kaolin
Dan-news.info – „Der Abbau von Kaolin in der großen Lagerstätte Belaja Balka (Weiße Schlucht) bei Wolnowacha wird demnächst wieder aufgenommen“, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR mit.

Photo: globallookpress.com / Andrej Nečajev
       Die Mächtigkeit der Mineralvorkommen im mittleren Abschnitt beträgt im Durchschnitt 22 Meter, und die Gesamtreserven werden auf über 9 Millionen Tonnen geschätzt. Die Fläche des nördlichen Abschnitts beträgt 30 Hektar und die Reserven an Primärkaolin übersteigen 7 Millionen Tonnen. Geplant ist die Förderung von etwa 300.000 Tonnen pro Jahr.
       Die Lagerstätte Belaja Balka befindet sich etwas mehr als 10 km westlich der Rayonshauptstadt. Der Rohstoff wird für die Herstellung von Keramik, Fayencen und Zement verwendet .

Donnerstag:

Der Neubau von Mariupol
Dan-news.info – Der Wohnungsbau im befreiten Mariupol begann zu Beginn dieses Sommers mit dem Bau von Mehrfamilienhäusern unterschiedlicher Höhen. DAN-Korrespondenten haben ermittelt, wie viele neue Wohnkomplexe in der Stadt gebaut werden und für wie viele Wohnungen sie ausgelegt sind.
       Die modularen Gebäude werden für Bewohner errichtet die ihre Häuser durch die Kämpfe verloren haben. Wie aus der Agentur vorliegenden Daten hervorgeht, sind mindestens acht Wohnviertel in Arbeit, In allen vier Bezirken der Stadt wurde mit dem Bau begonnen.

OKTJABRSKIJ-RAYON
Der Mikrorayon
›Newskij‹ wird seit Anfang Juni von der »Militärbaugesellschaft (WSK) des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation« KdöR gebaut. Dem Plan zufolge sollen zwölf fünfstöckige Gebäude mit 1011 Wohnungen entstehen. Um die Häuser herum entstehen Spiel- und Sportplätze, Alleen und Blumenbeete. Eine Schule und ein Kindergarten werden gebaut. Die Besiedlung des Viertels begann am 9. September.
In diesem Rayon gibt es noch zwei weitere Baustellen: In der Urizkij-Straße werden drei mehrstöckige Wohnblöcke gebaut, in der Artjom-Straße vier weitere dreistöckige Wohnblöcke mit 120 Wohnungen.

PRIMORSKIJ-RAYON
Am 4. November wurden hier die ersten Wohnungsschlüssel in der Irtysch-Straße im südlichen Teil des Stadtbezirks übergeben. Der Auftrag wurde vom Bauministeriums der Russischen Föderation vergeben. Der Komplex umfasst zwei fünfstöckige und acht neunstöckige Gebäude mit 833 Wohnungen. In der Leninallee haben die Arbeiten an einem fünfstöckigen und sieben neunstöckigen Häusern mit 680 Wohnungen begonnen. Die Bauarbeiter arbeiten auch an der Kreuzung Schwarzmeerstraße / Prospekt der Bauschaffenden. Bis Dezember soll dort das erste von vier neunstöckigen Häuser fertiggestellt sein.

ORDŽONIKIDSE-RAYON
Dieser Bezirk liegt im Osten der Stadt. Dort wird an der Fertigstellung eines zehnstöckigen Gebäudes gearbeitet. Nach Angaben des stellvertretenden Ministerpräsidenten der DVR, Jewgenij Solnzew, wird es das erste eines Komplexes von 50 Hochhäusern mit 7.690 Wohnungen sein.

ILJIČOVSKIJ-RAYON
Im Norden von Mariupol befindet sich die Baustelle an der Pokryschkin-Straße, wo seit September neunstöckige Häuser mit je zwei Eingängen gebaut werden. Drei Häuser werden bis Ende des Winters bezogen werden. Die Rohbauten sind abgeschlossen – das Tempo ist rekordverdächtig: neun Stockwerke (ohne Innenausbau) wurden in fünf Wochen fertiggestellt.
       Anfang Oktober erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin, dass in Mariupol bis Ende des Jahres 100.000 m² Wohnfläche gebaut sein und mindestens 1.000 Wohnungen von den Bürgern bezogen werden sollen. Darüber hinaus wird bis Ende 2022 mit dem Bau von weiteren 500.000 m² Wohnfläche begonnen werden.

Freitag:

Überlandverkehr
Dan-news.info – Sofort nach der Befreiung der Stadt durch russische Truppen wurden Busverbindungen von Wolnowacha nach Donezk, Mariupol und Berdjansk eingerichtet. Dies berichtete heute Konstantin Sinčenko, Leiter der Rayonsverwaltung von Wolnowacha, der Agentur. „Wir sind dabei, auch andere Buslinien im Bezirk wieder aufleben zu lassen.“

       Die Eisenbahnverbindung mit Mariupol gibt es bereits wieder; aber die Strecke nach Donezk wieder in Betrieb zu nehmen, ist wegen der anhaltenden Kampfhandlungen in dieser Gegend noch nicht möglich.

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