Presseschau vom 13.11.2022

Quellen: RT, Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnronline, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot und ukrainische Quellen in Blau gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

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In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in den Verbindungseinstellungen des jeweiligen Browsers ‚DNS über HTTPS‘ aktiviert (Anleitungen u.a. hier) und einen geeigneten DNS-Server (z.B. Cloudflare) festlegt.
Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
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Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

de.rt.com: Krisen- und Insolvenzticker Deutschland und Europa
Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Unter dem Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger Rahmenbedingungen sind allein in diesem Jahr tausende Unternehmen insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen. …
https://kurz.rt.com/380r bzw. hier

de.rt.com: Dugin sieht Ursache der Misserfolge in der „herrschenden Klasse“ und die Welt vor der Apokalypse
Der russische Philosoph Alexander Dugin hatte sich am Donnerstag kritisch über den Verlust von Cherson geäußert. Westliche Medien sahen darin eine an Wladimir Putin gerichtete Rücktrittsforderung. Am Sonnabend widersprach der Philosoph dieser Darstellung und stellte klar, worin er die Ursache der Misserfolge sieht. …
https://kurz.rt.com/3az0 bzw. hier

Alexander Männer: Was Algeriens Mitgliedschaft für BRICS bedeutet
Nach Argentinien und dem Iran hat nun auch Algerien die Mitgliedschaft im BRICS, dem wirtschaftsstärksten Verbund der Schwellenländer, förmlich beantragt. Was bedeutet dies für die BRICS, was für Algerien und was für den „Rest“ der Welt? …
https://kurz.rt.com/3awt bzw. hier

Uli Gellermann: Die Haubitze ist weiblich – Grüner Tarnanstrich der Demokratie
Gendern als neueste Geheimwaffe der Linken und Grünen-Politik? Sollte es damit nicht konsequent dann „Haubitzinnen“ heißen, bei einer feministischen Außenpolitik? Uli Gellermann ist irritiert, dass bei gewissen arabischen Staaten von Monarchie gesprochen wird und nicht von „Sklavenhalterei“. …
https://kurz.rt.com/3az3
bzw. hier

Rüdiger Rauls: Wahlen, Scheinwahlen – Westliche Medien verheddern sich zwischen Wunschdenken und Realität
Wahlen dienen in modernen Gesellschaften als Legitimation von Herrschaft. Nicht immer aber bringen sie die Ergebnisse, die der sogenannte Wertewesten sich wünscht. Anders als seinerzeit im Kosovo war der Volkswille in den Beitrittsgebieten der Ukraine für den Westen bedeutungslos. …
https://kurz.rt.com/3ap1
bzw. hier


abends/nachts:

18:56 de.rt.com: Seeleute in Odessa protestieren gegen Sperre von Arbeitsbewilligungen fürs Ausland
Die Website Strana meldet auf ihrem Telegram-Kanal, dass die ukrainischen Seeleute in Odessa demonstrieren, weil sie keine Arbeitsgenehmigungen für das Ausland erhalten:
„Die Seeleute protestieren erneut in Odessa. Sie gehen weiter auf die Straße, weil sie trotz des entsprechenden Beschlusses des Ministerkabinetts immer noch keine Arbeitsbewilligungen für das Ausland erhalten können.“
Zuvor hatte der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal erklärt, dass ukrainische Seeleute ins Ausland reisen dürften, nachdem sie ihre Ausreise mit dem Einberufungsamt koordiniert haben, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete. Es hieß, die Reise ins Ausland sei den Besatzungsmitgliedern von See- und Flussschiffen, den Personen, die ihre Arbeit auf Schiffen fortsetzen, und den Personen, die dort eine praktische Ausbildung absolvieren, gestattet.

Ein Schiff im Schwarzmeerhafen von Odessa, Ukraine

21:20 (19:20) rusvesna.su: Russische Spezialeinheiten hinterließen eine Nachricht an die Streitkräfte der Ukraine in Cherson
Soldaten der russischen Panzerspezialeinheiten hinterließen in Cherson eine Sechs-Punkte-Anweisung
für die Streitkräfte der Ukraine, wie man sich in dieser Stadt zu verhalten habe.
„Ukrainer, benimm dich, vergiss nicht, dass du dich auf dem Territorium des Russischen Reiches befindest. Wir sind im Urlaub, wir sind bald wieder da.
1. Nicht an Möbeln nagen.
2. Nicht auf den Boden scheißen.
3. Belästigen Sie Passanten nicht.
4. Bellen Sie nachts nicht.
5. Türen s
orgfältig schließen – Zugluft.
6. Bei unserer Rückkehr
bitten wir dringend, für Ordnung zu sorgen und in jedem Zimmer ein Porträt unseres Präsidenten W.W.Putin aufzuhängen.
P.S. Küsst jeden Morgen die Flagge und singt die russische Hymne! Wir kommen und schauen es uns an!
In Liebe, die russischen Panzer-Spezialeinheiten“,
schrieben die russischen Spezialeinheiten in dem Appell an ukrainische Militärs.
Das Foto dieser Nachricht wird aktiv in sozialen Netzwerken
verbreitet. …

20:05 de.rt.com: Die Bezirksverwaltung von Kachowka verlässt das Gebiet am linken Ufer des Dnepr
Mitarbeiter der Bezirksverwaltung von Kachowka im Gebiet Cherson verlassen die fünfzehn Kilometer lange Uferzone des Dnepr, wie der Leiter der Bezirksverwaltung Pawel Filiptschuk auf seinem Telegram erklärte:
„Heute ist die Verwaltung das Hauptziel für terroristische Angriffe des ukrainischen Militärs. Deshalb ziehen wir als Behörde auf Anordnung der Regionalregierung von Cherson in ein sichereres Gebiet, von dem aus wir den Bezirk leiten werden.“
Er rief die Zivilbevölkerung erneut auf, sich in eine sicherere Gegend zu begeben, da das Dnepr-Ufer zu einem Schlachtfeld werden könnte – dort werden militärische Anlagen und Befestigungen errichtet, so Filiptschuk.

20:31 de.rt.com: Ukrainische Behörden verhängen Ausgangssperre in Cherson
Die ukrainischen Behörden haben am Samstag eine Ausgangssperre in Cherson verhängt und die Ein- und Ausreise aus der Stadt eingeschränkt. Sie begründeten diese Maßnahmen mit der notwendigen Minenräumung. Dies habe der Leiter der ukrainischen Militärverwaltung des Gebiets Cherson (OWA), Jaroslaw Januschewitsch, mitgeteilt, wie
TASS berichtet.
„Wir sind gezwungen, ab heute eine Ausgangssperre von 17.00 bis 8.00 Uhr einzuführen“, sagte Januschewitsch in einem Video, das auf dem Telegram-Kanal der OWA veröffentlicht wurde. „Ich möchte Sie auch darüber informieren, dass es Beschränkungen für das Verlassen und Betreten der Stadt geben wird, um die Entminungsarbeiten zu gewährleisten“, fügte er hinzu.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte am Freitag bekannt gegeben, dass die ukrainische Behörden Journalisten unter dem Vorwand der Minenräumung vorerst nicht nach Cherson einreisen lassen wollen.

Eingang zum Schewtschenko-Park in Cherson, 23. Oktober 2022

21:04 de.rt.com: Explosionen in Saporoschje
In der ukrainisch kontrollierten Stadt Saporoschje waren heute eine Reihe von Explosionen zu hören. Dies erklärte der Vorsitzende der Bewegung „Wir gemeinsam mit Russland“, Wladimir Rogow, am heutigen Sonnabend. Per Telegram teilte er mit:
„Im Gebietszentrum, das sich vorübergehend unter der Kontrolle des Selenskij-Regimes befindet, waren eine Reihe von Explosionen zu hören.“
Zuvor war in dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Luftalarm ausgelöst worden.
Die ukrainischen Behörden haben die Kontrolle über 72 bis 73 Prozent des Gebiets Saporoschje verloren. Die Stadt Saporoschje, in der fast die Hälfte der Bevölkerung des Gebiets lebt, wird weiterhin von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert.

Die Stadt Saporoschje aus der Luft, 1. September 2019

21:35 de.rt.com: Ein Toter und drei Verletzte bei Beschuss von Nowaja Kachowka
Beim Beschuss von Nowaja Kachowka durch ukrainische Truppen sind mindestens ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden. Das sagte laut
RIA Nowosti der Leiter der Stadtverwaltung, Wladimir Leontjew, gegenüber dem Fernsehsender Rossija 24. Ihm zufolge schlug eine der Granaten der ukrainischen Streitkräfte im Bereich einer orthodoxen Kirche ein, in der gerade ein Gottesdienst stattfand.
Zuvor hatte der Beamte am heutigen Sonnabend erklärt, dass das ukrainische Militär die zentralen Bezirke von Nowaja Kachowka beschießt, von wo aus etwa 200 Menschen evakuiert werden sollten. Nach dem nächtlichen Beschuss der Stadt seien Häuser und Stromleitungen beschädigt worden, fügte er hinzu.
Ruslan Agajew, ein Sprecher der Verwaltung, sagte am Vortag, dass die ukrainischen Truppen in letzter Zeit verstärkt Raketenangriffe auf Nowaja Kachowka und das Wasserkraftwerk von Kachowka unternommen hätten. Das Kraftwerk sei aber weiterhin in Betrieb.
Der Befehlshaber der Gemeinsamen Gruppe der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Sergej Surowikin, hatte zuvor erklärt, dass ständige Angriffe der ukrainischen Armee auf den Staudamm von Kachowka zu einer Überflutung weiter Landstriche führen könnten.

Evakuierung der Bewohner von Nowaja Kachowka, 1. November 2022

21:40 de.rt.com: Russisches Unternehmen vereinbart Ausfuhr von in EU-Ländern festgesetzten Düngern nach Afrika
Die westlichen Sanktionen zielen zwar nicht auf den Export von Düngemitteln aus Russland. Sie machen es den russischen Unternehmen jedoch schwer, Zahlungen abzuwickeln und Versicherungen für ihre Schiffe zu bekommen. Nach Gesprächen mit der UNO scheint sich etwas zu bewegen.
Die russische Unternehmensgruppe Uralchim-Uralkali hat nach Gesprächen mit den Vereinten Nationen eine Vereinbarung über humanitäre Lieferungen von Düngemitteln nach Afrika erzielt. Wie der Generaldirektor des Unternehmens Uralchim, Dmitri Konjajew, am Samstag der Nachrichtenagentur TASS sagte, habe sein Chemiebetrieb am 8. November einen Vertrag über eine erste Lieferung von Düngemitteln in die Republik Malawi unterzeichnet. Es handele sich um 20.000 Tonnen Komplexdünger der Marke NPKS 27-6-6-2.
„Die Unternehmensgruppe Uralchim-Uralkali arbeitet mit der UNO aktiv daran, unentgeltliche Lieferungen von mehr als 262.000 Tonnen Mineraldüngern nach Afrika zu organisieren, die in EU-Ländern eingefroren worden sind. Es sind schon Vereinbarungen über die Ausfuhr von Düngern getroffen, die sich in den Niederlanden, Belgien und Estland befinden.“
Konjajew fügte hinzu, dass die Verteilung der Düngemittel an konkrete Länder über die Afrikanische Union koordiniert werde. Für die Lieferungen komme das russische Unternehmen auf.
Die Vereinten Nationen bestätigten diese Informationen. Demnach solle in der kommenden Woche ein Frachter mit gespendeten Düngemitteln nach Malawi auslaufen. Zuvor hatte die UNO die internationale Gemeinschaft aufgerufen, Hindernisse für den Export von Düngemitteln aus Russland aus dem Weg zu räumen. Die Welt könne es sich nicht leisten, dass die weltweiten Probleme bei der Verfügbarkeit von Düngemitteln zu einer weltweiten Nahrungsmittelknappheit führten, teilte die Organisation am Freitagabend nach Gesprächen mit dem russischen Vizeaußenminister Sergei Werschinin und seiner Delegation in Genf mit.
Am 19. November läuft der im Juli geschlossene Getreidedeal aus, der ukrainische Exporte von Lebensmitteln durch das Schwarze Meer möglich macht. Damit das unter der Vermittlung der UN und der Türkei zustande gekommene Abkommen fortgesetzt werden kann, macht Russland zur Bedingung, dass russische Lebens- und Düngemittel trotz der westlichen Sanktionen exportiert werden können, wie das im Dokument verankert ist. Zwar zielen die Restriktionen nicht direkt auf diese Exporte. Sie machen es den russischen Unternehmen aber schwer, Häfen in der EU anzulaufen, Zahlungen abzuwickeln und ihre Schiffe versichern zu lassen.

22:01 de.rt.com: Rogosin: In nächster Zeit werden modernste Waffen an die Front geliefert
Wie
RIA Nowosti berichtet, habe Dmitri Rogosin, der ehemalige Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, angekündigt, dass in den kommenden Monaten hochmoderne russische Waffen in der Zone der militärischen Spezialoperationen eintreffen würden, um den Sieg sicherzustellen.

22:24 de.rt.com: Angriff russischer Drohnen auf ukrainische Stellungen bei Nowaja Kachowka
Die russische Zeitung
Iswestija hat auf ihrem Telegram-Kanal Aufnahmen von einem Drohnenangriff der russischen Armee auf ukrainische Stellungen gezeigt. „Lancet„-Kampfdrohnen haben demnach ukrainische Einheiten bei Nowaja Kachowka angegriffen.
Dabei handelt es sich um Kamikaze-Drohnen, die gepanzerte Fahrzeuge „ukrainischer Nationalisten“ getroffen hätten, wie der Kanal schreibt.

22:36 de.rt.com: Recep Tayyip Erdoğan: „Der Westen, insbesondere Amerika, greift Russland fast grenzenlos an“
Im Konflikt zwischen Moskau und Kiew bemüht sich Ankara offenbar um eine Rolle als Vermittler. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist der Meinung, dass die ständigen Angriffe des Westens auf Russland den diplomatischen Weg zur Lösung des Ukraine-Kriegs erschweren.
Auf seinem Rückflug nach dem neunten Gipfeltreffen der Präsidenten der Turkstaaten in Usbekistan hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan an Bord seiner Maschine auf Fragen von Journalisten geantwortet. Der Politiker wurde unter anderem nach dem Ukraine-Krieg gefragt. Erdoğan teilte mit, er hoffe auf ein baldiges Treffen mit Wladimir Putin. In Bezug auf die Entscheidung seines russischen Amtskollegen, nicht zum G20-Gipfel in Indonesien zu reisen, sagte der türkische Staatschef, dass die ständigen Angriffe des Westens auf Russland den Dialog erschwerten.
„Russland ist kein gewöhnlicher Staat. Es ist ein mächtiger Staat. Natürlich greift der Westen, insbesondere Amerika, Russland fast grenzenlos an. Angesichts dessen leistet Russland selbstverständlich Widerstand.“
Erdoğan erklärte ferner, dass er darüber nachdenke, wie sich der Friedensprozess zwischen Moskau und Kiew in die Wege leiten lasse. Dabei verwies der Politiker auf den Getreidedeal, der im Juli unter der Vermittlung der Vereinten Nationen und der Türkei erzielt worden war und dank dem bis zum 11. November fast 490 Schiffe mit Weizen, Mais, Sonnenblumenöl und Sojabohnen an Bord ukrainische Häfen verlassen konnten.
„Wir fragen uns, wie wir von hier aus einen Friedenskorridor öffnen können. Es gibt schon einen Getreidekorridor als Beispiel. Wir versuchen, dieses Ziel zu erreichen.“
Dafür sei allerdings nicht nur die Bereitschaft Putins notwendig. Die Türkei werde auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij darüber sprechen, um sich die Meinung der Regierung in Kiew einzuholen. Dann werde man schauen, ob diese Vermittlung zum Frieden führen werde, erklärte Erdoğan.
Der Präsident plädierte außerdem dafür, den Getreidedeal aufrechtzuerhalten und Russland den Export von Düngemitteln zu ermöglichen. Es wäre ein Fehler, das Abkommen schon wieder zeitlich einzuschränken. Es gelte aber, in dieser Richtung gute Arbeit zu leisten, zumal Russland jetzt an der Umsetzung des Abkommens auszusetzen habe: Statt nach Afrika gingen die meisten ukrainischen Getreidelieferungen nach Europa.
Am 19. November läuft der im Juli geschlossene Getreidedeal aus, der ukrainische Exporte von Lebensmitteln über das Schwarze Meer möglich macht. Damit das unter der Vermittlung der UNO und der Türkei zustande gekommene Abkommen fortgesetzt werden kann, macht Russland auch zur Bedingung, dass russische Lebensmittel und Dünger trotz der westlichen Sanktionen exportiert werden können, wie das im Dokument verankert ist. Zwar zielen die Restriktionen nicht direkt auf diese Exporte. Sie machen es den russischen Unternehmen aber schwer, Häfen in der EU anzulaufen, Zahlungen abzuwickeln und ihre Schiffe versichern zu lassen.

22:36 de.rt.com: Behörden des Gebiets Cherson dementieren Bericht über Verlegung der Hauptstadt
Wie
RIA Nowosti meldet, wurde bislang keine Entscheidung über eine Verlegung der Hauptstadt des Gebiets Cherson getroffen, so die Gebietsverwaltung in einer offiziellen Pressemitteilung. Zuvor hatte der Pressesprecher des stellvertretenden Vorsitzenden der Regionalregierung, Alexander Fomin, am Samstag erklärt, dass die Stadt Genitschesk vorübergehend die Verwaltungshauptstadt des Gebiets Cherson werde. Örtliche Behörden hatten verlauten lassen:
„Genitschesk ist eine von mehreren Gemeinden, in denen die Verwaltungsbüros des Gebietes vorübergehend untergebracht sind.“
Die Verwaltung stellte nun fest, dass Fomin zum Zeitpunkt der Äußerung „kein Angestellter der Verwaltung des Gebietes war und keine Befugnis für solche Äußerungen hatte“.

Gedenkstätte für die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Sowjetsoldaten in Genitschesk

22:43 de.rt.com: DVR: Beschuss durch ukrainische Truppen hat sich innerhalb eines Tages verdoppelt
Laut TASS soll sich die Zahl der Angriffe auf das Gebiet der Donezker Volksrepublik (DVR) durch die ukrainischen Streitkräfte im Laufe des Tages im Vergleich zum Vortag verdoppelt haben. Dies habe Ruslan Jakubow, Leiter des Büros der Republik im Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen, am Sonnabend der Agentur mitgeteilt. Jakubow stellte fest:
„Bis 18.00 Uhr Moskauer Zeit griff der Gegner die Städte der Republik mehr als 50 Mal an, doppelt so oft wie die gestrige Tageszahl von 24 Angriffen, und feuerte dabei mehr als 270 Geschosse verschiedener Kaliber ab, darunter [Granaten von] HIMARS-Raketenwerfern und 155-Millimeter-Artillerie, was ebenfalls das 2,5-fache der Zahl des Vortages ist.“
Jakubow betonte, dass der Raketen- und Rohrartilleriebeschuss ausschließlich auf zivile Ziele gerichtet sei.

22:51 de.rt.com: Medwedew inspiziert Produktion von Panzern
Der Sender Radio Majak
meldet per Telegram, dass Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, das Maschinenbauunternehmen „Kurganmaschsawod“ in der Stadt Kurgan besucht hat.
In dem Videoclip des Senders waren unter anderem dort hergestellte Schützen- und Räumpanzer zu sehen.

vormittags:

7:01 de.rt.com: Griechischer Journalist: Westliche Medien schweigen über die Geschehnisse im Donbass
Die westlichen Medien unterdrücken Informationen über die Geschehnisse im Donbass, erklärte der griechische Reporter Athanasios Argyrakis, der die Region besucht hat, gegenüber RIA Nowosti. Er stellte fest:
„Sagen wir mal so: Es gibt eine Informationsblockade im ganzen Westen und auch in Griechenland über das, was hier im Osten passiert. Es war von Anfang an so und auch im Laufe des letzten Jahres, also von 2014 bis jetzt. Sie schweigen zu allem, was hier passiert.“
Er betonte, dass der Westen so gut wie nie Informationen darüber weitergebe, was in Donezk geschehe und dass ukrainische Truppen das Stadtzentrum direkt bombardierten.

7:46 de.rt.com: Ukrainische Truppen feuern sechs HIMARS-Raketen auf Gorlowka
Die ukrainischen Truppen haben sechs Raketen aus HIMARS-Mehrfachraketenwerfern auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) abgefeuert. Das teilte die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 13.11.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
65 Mann;
2 Artilleriegeschütze;
4 Schützenpanzerwagen;
11 Spezialfahrzeuge.
Der Gegner setzt den Beschuss von Objekten der zivilen Infrastruktur von Ortschaften der LVR fort.
In den letzten 24 Stunden haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Stachaow und Melowatka unter Einsatz von Mehrfachraketenwerfern M142 HIMARS und 4 Raketen abgefeuert.
Infolge von Beschuss
– wurden
in Stachanow 3 Mitarbeiter einer Konditorei verletzt, ein Restaurant und ein Nachtklub zerstört, außerdem wurden 8 Wohnhäuser, ein Lebensmittelgeschäft und eine Konditorei beschädigt;
– wurde in Melowatka das Gebäude einer alten Schule vernichtet und die Abteilung der Mittelschule von Swatowo in Melowatka beschädigt.
In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik wird wieder ein friedliches Leben aufgebaut.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Im Verlauf des
12. November haben sie mehr als 6 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Projssheje und Bulawinowka zurückgelassen wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner dieser Bezirke fort.
Vertreter der Volksfront haben gemeinsam mit der Volksmiliz der LVR humanitäre Hilfe für bedürftige Einwohner von Solotoje geliefert.
Außerdem haben Freiwillig der Russischen humanitären Mission mehr als 5 Tonnen humanitäre Hilfe für Bildungseinrichtungen des Lutugino-Bezirks geliefert.

8:05 de.rt.com: Gebiet Cherson: Wasserkraftwerk Kachowka durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte schwer beschädigt
Das Wasserkraftwerk Kachowka wurde durch den Beschuss seitens ukrainischer Streitkräfte schwer beschädigt, kann aber wieder instandgesetzt werden. Die Reparatur werde mindestens ein Jahr dauern. Das teilte Wladimir Leontjew, Leiter des Stadtbezirks von Nowaja Kachowka, gegenüber TASS mit.
Das Ausmaß der Zerstörung sei enorm, könne aber mit moderner Technik repariert werden.
Zehntausende von Menschen in verschiedenen Siedlungen im Gebiet Cherson würden in einem Überschwemmungsgebiet betroffen sein, wenn die ukrainischen Streitkräfte den Damm des Wasserkraftwerks Kachowka sprengen würden, so Leontjew.
Damm des Wasserkraftwerkes Kachowka in Nowaja Kachowka

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 13.11.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die
Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
I
n den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen des GZKK-Vertreters der DVR 308 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Himars“ und „Grad“ und Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm abgefeuert.
Die Gebiete von
7 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Durch Beschuss wurde ein Zivilist verletzt. 13 Häuser und 7 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte f
Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet:
3 Haubitzen (2 „M777“, 2 „D-20“), 2 Panzer (T-80BW und T-72M1), 16 Stück Panzer- und Fahrzeugtechnik. 5 Drohnen des Gegners wurden in der Luft abgeschossen.
Die Verluste an Personal des Gegners betrugen
50 Mann.

8:42 de.rt.com: LVR-Sanitätsarzt: Westen testete in der Ukraine narkotische Schmerzmittel
Der Westen habe in der Ukraine narkotische Schmerzmittel getestet. Darauf wies der leitende staatliche Sanitätsarzt der Volksrepublik Lugansk Dmitri Dokaschenko gegenüber
RIA Nowosti hin.
Ihm zufolge wurden die Medikamente nicht in den Ländern getestet, in denen sie entwickelt worden waren, um den Kostenaufwand und die Vergütung von Freiwilligen und Spezialisten zu reduzierten, weil das in der Ukraine billiger sei. Er erklärte:
„Drogen wie die nasale Form eines narkotischen Analgetikums gibt es nicht auf der Welt. Es handelt sich also um eine sehr moderne Entwicklung, und um solche Medikamente herzustellen, braucht man eine ziemlich starke pharmazeutische Basis. In der Ukraine gab es, zumindest nach den Informationen, die wir vor 2014 hatten, natürlich keine solche Basis.“

9:10 de.rt.com: Kiew hält am Plan zur Zerstörung des Wasserkraftwerks Kachowka fest
Das Kiewer Regime führt weiterhin intensive Raketen- und Artillerieangriffe auf das Wasserkraftwerk Kachowka durch, um es außer Betrieb zu setzen, erklärte Wladimir Leontjew, Leiter der Stadtverwaltung von Nowaja Kachowka, gegenüber RIA Nowosti. Er stellte fest:
„Nach der Aktivität der Artillerie und der Anzahl der Raketeneinschläge zu urteilen, haben sie die Idee, das Wasserkraftwerk zu zerstören, nicht aufgegeben.“
Nach Angaben des Beamten ist das Kraftwerk trotz der durch Raketen- und Artillerieeinschläge der ukrainischen Truppen verursachten Schäden weiterhin in Betrieb.

10:07 de.rt.com: Putin schlägt vor, die erworbene Staatsbürgerschaft bei Diskreditierung der Armee zu entziehen
Die Staatsduma hat einen Änderungsantrag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu dem in erster Lesung angenommenen Gesetzentwurf über die Staatsbürgerschaft erhalten, wonach einer Person die erworbene russische Staatsbürgerschaft entzogen werden kann, wenn sie die russische Armee diskreditiert. Das berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Mit der Änderung wird die Liste der Straftaten erweitert, die mit dem Entzug der erworbenen Staatsbürgerschaft geahndet werden müssen.

10:22 de.rt.com: Nach Midterms – Biden sieht sich für die Konfrontation mit Chinas Präsident Xi gestärkt
Für die weitere Konfrontation und wahrscheinliche Eskalation gegenüber China sieht sich der US-Präsident Joe Biden durch das Ergebnis der Midterms gestärkt. Biden trifft sich im Rahmen des G20-Gipfels am Montag mit dem chinesischen Presidenten Xi Jinping.
Der US-Präsident Joe Biden sieht sich in seiner Position gegenüber China durch das Ergebnis der Wahlen zum Kongress und zum Senat in den USA gestärkt. Das Ergebnis ermögliche ihm die Konfrontation mit Chinas Präsidenten Xi Jinping. Der US-Präsident wird voraussischtlich am Montag im Rahmen des G20-Gipfels auf Bali in Indonesien auf den chinesischen Präsidenten treffen. Es ist das erste Mal seit seinem Amtsantritt, dass Joe Biden in seiner Funktion als US-Präsident mit dem chinesischen Staatschef zusammentreffen wird.
Bei einem Besuch in Kambodscha anlässlich des Gipfeltreffens der ASEAN-Staaten in Phnom Penh äußerte sich der US-Präsident gegenüber Journalisten auf die Frage, ob er sich nach den Midterms gestärkt sehe:
„Ich freue mich auf die nächsten Jahre. Ich wurde gestärkt, aber eigentlich brauchte ich das nicht. Ich kenne Xi Jinping … Ich hatte immer sehr direkte Gespräche mit ihm. Es gab wenig Missverständnisse. Wir müssen nur gegenseitig herausfinden, wo die roten Linien sind.“
Obwohl im Weißen Haus vorab erklärt wurde, dass „Bemühungen zur Aufrechterhaltung und Vertiefung der Kommunikationswege“ und zur „verantwortungsvollen Steuerung des Wettbewerbs“ erörtern werden sollen, dürfte auch die Taiwan-Frage bei dem Treffen ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
Schon im Vorfeld setzte die US-Administration auf Eskalation. Jake Sullivan, der nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, teilte mit, die USA würden Taiwan über die Ergebnisse des Treffens zwischen Biden und Xi „informieren“. Dies führte zu Protesten Chinas, das dadurch das Prinzip der Ein-China-Politik verletzt sieht. China verweist dabei auf diplomatische Protokolle und bilaterale Abkommen. Das Ein-China-Prinzip wurde auch von der UN-Generalversammlung akzeptiert. Die USA zeigen damit ihren derzeitigen Willen, ihre Politik gegenüber China weiter zu eskalieren.

Videokonferenz zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dem US-Präsidenten Joe Biden

10:58 de.rt.com: EU füllt Gasspeicher in niedrigem Tempo
Nach Angaben des Verbands der Gasinfrastrukturbetreiber Gas Infrastructure Europe (GIE) werden Europas unterirdische Gasspeicher (UGSF) weiterhin nur mit geringem Tempo gefüllt, wobei der Füllstand bei 95,5 Prozent liege.
Die Gasspeicher in der Region seien nach vorläufigen Angaben am 11. November (bis 7 Uhr Moskauer Zeit am 12. November) zu 95,43 Prozent gefüllt, was einem Anstieg um 0,04 Prozentpunkte an diesem Tag entspricht. Das sind 20,74 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr, als der Wert 74,69 Prozent betrug.
Derzeit befinden sich 103,6 Milliarden Kubikmeter Erdgas in europäischen Speichern. Deutschland hat mit 23,8 Milliarden Kubikmetern das meiste Erdgas gespeichert, Italien 17,9 Milliarden, Frankreich 12,9 Milliarden und Österreich 8,8 Milliarden Kubikmeter. Auf sie entfallen damit mehr als 60 Prozent der Reserven an „blauem“ Brennstoff in der EU.
Die gesamte Speicherkapazität der Region beträgt rund 110 Milliarden Kubikmeter. Nach Angaben der Europäischen Kommission decken die Speicher normalerweise 25 bis 30 Prozent des winterlichen Gasverbrauchs in Europa.

Erdgasstation in Baumgarten, Österreich

11:26 de.rt.com: Hotel in Gorlowka durch Beschuss der ukrainischen Truppen zerstört
Das Hotel Isba in der Stadt Gorlowka wurde von ukrainischen Truppen durch Beschuss zerstört. Das teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, am Sonntag mit. Er schreibt auf seinem Telegram-Kanal:
„Das Hotel Isba wurde in der Nacht durch den Beschuss des Stadtzentrums von Gorlowka durch die ukrainischen Neonazis zerstört.“

11:41 de.rt.com: Erneut Luftschutzalarm in der gesamten Ukraine ausgerufen
Laut der Online-Karte des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurde in der gesamten Ukraine erneut Luftschutzalarm ausgelöst.

11:52 de.rt.com: Medienbericht: Ukrainer führen dieses Jahr bei den Schleppern die Liste an
49 Ukrainer, die an illegalen Schmuggelaktionen beteiligt waren, wurden in der Tschechischen Republik festgenommen, wie die Zeitung Lidové noviny meldet. Nach Angaben des Blattes sind in diesem Jahr besonders zahlreich Menschenhändler aus der Ukraine zu verzeichnen. Sie schreibt:
„Seit Anfang des Jahres hat die Polizei mehr als 220 Schlepper festgenommen, die versuchten, syrische Flüchtlinge in die Tschechische Republik zu schmuggeln. Die meisten von ihnen waren Ukrainer.“

Südmährische Zollbeamte entdecken illegale Migranten in einem Sattelschlepper in der Nähe von Breclav (Tschechische Republik)

nachmittags:

12:12 de.rt.com: Russlands Außenminister Sergei Lawrow: USA und NATO wollen Asien-Pazifik-Raum militarisieren
Nach dem Gipfeltreffen ostasiatischer Staaten in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh warnt der russische Außenminister Sergei Lawrow vor einer Militarisierung des asiatisch-pazifischen Raums. Ihm zufolge wollen die USA und die NATO die Region für sich erschließen.
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat am Sonntag nach seiner Teilnahme am Gipfeltreffen der ostasiatischen Staaten in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, der Agentur TASS gesagt, dass man dort keine gemeinsame Abschlusserklärung nach dem diesjährigen Treffen vereinbart habe. Dafür machte der Diplomat die USA und deren westliche Verbündete verantwortlich: Sie hätten nämlich auf einer „absolut inakzeptablen Sprache“ in Bezug auf die Lage in der und um die Ukraine bestanden. Deswegen werde es lediglich ein Statement der kambodschanischen Seite über die Richtlinien für die Zusammenarbeit der Teilnehmerstaaten geben.
Vor diesem Hintergrund warnte Lawrow vor einer Militarisierung des asiatisch-pazifischen Raums durch die USA und die NATO. Die Allianz wolle eine führende Rolle in dieser Region spielen.
„Die NATO spricht nicht mehr davon, dass sie ein ausgeprägt defensives Bündnis sei. Sie war es, als die Sowjetunion und der Warschauer Pakt existiert haben.“
Seitdem sei die angebliche Verteidigungslinie des westlichen Militärbündnisses bis an die russische Grenze vorgerückt. Bei dem jüngsten NATO-Gipfel in Madrid habe die Allianz erklärt, dass sie eine globale Verantwortung trage und dass die Sicherheit im euroatlantischen und im indopazifischen Raum unteilbar sei, sagte Lawrow.
„Das heißt, dass sie in der Tat den Anspruch darauf erheben, hier die führende Rolle zu spielen, und sie verschieben ihre sogenannte Verteidigungslinie in Richtung des Südchinesischen Meeres.“
In diesem Zusammenhang machte der Außenminister auf eine fortschreitende Militarisierung der Region durch den Zusammenschluss der USA mit ihren lokalen Verbündeten Japan, Australien und Neuseeland aufmerksam. Auch die NATO erweitere ihre Präsenz in der Region. Moskau habe seine Einschätzungen offen dargelegt. Auch in Peking habe man ähnliche Besorgnisse zum Ausdruck gebracht, fügte Lawrow hinzu.
Dem russischen Chefdiplomaten zufolge wollten die USA und die NATO durch diese Militarisierung den asiatisch-pazifischen Raum für sich erschließen. Als Beispiel dafür nannte Lawrow das Militärbündnis AUKUS, das die USA, Australien und Großbritannien Mitte September 2021 beschlossen hatten. Nun versuchten diese drei Länder aktiv, auch Neuseeland, Kanada und Japan für ihre neue Allianz zu gewinnen. In diesem Kontext versuchten Russland und China, das existierende Format des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) zu verteidigen. Dieser Organisation müsse die zentrale Rolle in den regionalen Prozessen zugeteilt werden. Der Westen habe jedoch andere Pläne und setze auf eine Konfrontation.

Russlands Außenminister Sergei Lawrow spricht am 13. November 2022 nach dem Gipfeltreffen der ostasiatischen Staaten in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh mit Journalisten

12:13 de.rt.com: Ukrainisches Rüstungsunternehmen verkündet Steigerung der Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte
Die Unternehmen des ukrainischen Staatskonzerns Ukroboronprom haben ihre Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt deutlich vervielfacht. Das verkündete der stellvertretende Generaldirektor des Konzerns, Ostap Jednak. Er erklärte:
„Unsere Unternehmen haben im Durchschnitt siebenmal mehr Waffen und militärische Ausrüstung geliefert als im letzten Jahr. Einige von ihnen haben die Kapazität um das 15-Fache erhöht. Wir arbeiten und werden die Bedürfnisse von Ukroboronprom erfüllen.“
Ukroboronprom stellt eine Vereinigung von Rüstungsfirmen verschiedener Sektoren der Rüstungsindustrie des Landes dar.

12:22 de.rt.com: Raketenangriff auf Nikolajew trifft in Schulgebäude errichtete ukrainische Kaserne
Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlicht in einem Video das Gespräch mit einem Untergrundaktivisten aus Nikolajew, der erklärt, dass bei einem Angriff auf ein Schulgebäude in der Stadt die darin befindliche Kaserne der ukrainischen Armee mitsamt der Belegschaft eliminiert wurde. Da die Schulen in Nikolajew inzwischen auf Fernunterricht umgestellt wurden, befinden sich weder Kinder noch Lehrer in den Bildungseinrichtungen. In dem Video ist ein unkenntlich gemachter Mann zu sehen, der erklärt:
„Das Militär beschwert sich über die Treffer in einem Gymnasialgebäude. Nach unseren Informationen waren dort sehr viele Nazis, und wir haben diese Informationen an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. Es hat alle getroffen.“
Er erklärte auch, dass damit das Erste Ukrainische Gymnasium gemeint sei, das nach Nikolai Arkas benannt ist, und fügte hinzu:
„In dieser Schule wurde übrigens im Jahr 2014 in der Kantine ein Kompott mit der Bezeichnung ‚Blut russischer Babys‘ verkauft.“

12:26 de.rt.com: Wegen Energieproblemen: Kiewer Behörden schlagen Einwohnern vor, für den Winter die Stadt zu verlassen
Der Kiewer Stadtrat Andrei Witrenko hat den Einwohnern der ukrainischen Hauptstadt vorgeschlagen, die Stadt wegen der Energieprobleme den Winter über zu verlassen. Er sagte im ukrainischen Fernsehen:
„Ich sage ganz offen, dass die Situation schwierig ist. Wenn die Menschen bessere Voraussetzungen haben, um unter komfortableren Bedingungen zu überwintern, kann das Niveau, an das unsere Bürger gewöhnt sind, beibehalten werden.“
Zuvor hatte der Direktor der Abteilung für kommunale Sicherheit der Kiewer Stadtverwaltung, Roman Tkatschuk, erklärt, dass es derzeit keinen Grund gebe, über die Evakuierung von Einwohnern Kiews zu sprechen, die Situation sei unter Kontrolle.

12:29 de.rt.com: Russische Streitkräfte schlagen alle ukrainischen Gegenangriffe in Richtung Süd-Donezk zurück
Die russischen Streitkräfte haben am Frontabschnitt bei Süd-Donezk einen ukrainischen Gegenangriff auf Pawlowka und Nikolskoje in der Volksrepublik Donezk gestoppt. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Dabei sollen die ukrainischen Truppen mehr als 60 Soldaten und Offiziere sowie einen gepanzerten Mannschaftswagen, zwei Fahrzeuge und drei Pickups verloren haben.

12:37 de.rt.com: Russische Armee befreit Ortschaft Maiorsk bei Donezk
Die russischen Streitkräfte haben die Ortschaft Maiorsk in der Volksrepublik Donezk erobert, teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Sie sei durch die erfolgreichen Offensivaktionen der russischen Truppen vollständig befreit worden.

14:45 (12:45) novorosinform.org: Die Behörden von Melitopol erklärten die Entfernung der russischen Flagge vom Hauptplatz der Stadt
Die Entfernung der Trikolore ist auf die Reparatur des Fahnenmastes zurückzuführen, berichtet der Pressedienst der Verwaltung von Melitopol.
Zuvor erschienen Fotos des Hauptplatzes von Melitopol in der Region Saporoschje mit fehlender russischer Flagge in sozialen Netzwerken und Telegram-Kanälen. Eine Vielzahl von Versionen dessen, was passiert, ist im Internet erschienen. Inzwischen haben die Behörden von Melitopol die Situation erklärt.
„Heute führt Melitopol eine planmäßige vorbeugende Wartung des größten Fahnenmastes in der Region Saporoschje durch“,
berichtete der Telegram-Kanal der Stadtverwaltung in einer morgendlichen Nachricht.
Zuvor sagte der amtierende Gouverneur der Region
Saporoschje, Jewgeni Balizki, Russland habe begonnen, Melitopol über eine Gaspipeline aus der DVR mit Gas zu beliefern.

12:51 de.rt.com: Medienbericht: US-Waffenhersteller wollen Ukraine-Krise anheizen
Trotz der „unerbittlichen Pro-Kriegs-Propaganda“ sei die Mehrheit der US-Amerikaner nicht mit der Strategie ihrer Regierung einverstanden, endlos Waffen in den Krieg der Ukraine zu schicken, schreibt Leonard C. Goodman, Professor für Recht an der DePaul University, in einem Artikel für die Asia Times. Er weist darauf hin, dass ein Großteil des Geldes, das den US-amerikanischen Steuerzahlern für den Ukraine-Krieg entwendet werde, „die Kassen der US-Waffenhersteller füllt“. Der Autor hebt hervor:
„Die einflussreichsten Unternehmensgruppen, die die Außenpolitik bestimmen, sind die US-Waffenhersteller. Bombenhersteller wie Raytheon benötigen Zonen mit aktiven Konflikten, um die Gewinnerwartungen der Wall Street zu erfüllen. Hersteller von Großgeräten benötigen feindliche Beziehungen zu größeren Nationen wie Russland und China, um neue Verkäufe von Flugzeugträgern, Atom-U-Booten, F-35-Kampfjets und neuen Generationen von Atombomben zu rechtfertigen. Die mineralverarbeitenden Industrien üben ebenfalls großen Einfluss aus und fordern ein Imperium von mindestens 750 Militärstützpunkten in 80 Ländern, um den Willen der lokalen Bevölkerung zu unterdrücken, die sich der ausländischen Ausbeutung ihrer Ressourcen widersetzen könnte.“
Der Konflikt in der Ukraine war ein Glücksfall für die Rüstungsindustrie, betont der Wissenschaftler, denn bereits zuBeginn des Krieges dehnte sich die NATO bis zu den russischen Grenzen aus „und verlangte von jedem neuen NATO-Staat den Kauf von Waffen, die mit US-Waffensystemen kompatibel sind“.Russlands Vorgehen in der Ukraine habe die Profitmacherei aus dem Konflikt nur noch gefördert, da riesige Geldsummen ohne komplizierte rechtliche Verfahren in die Rüstungsindustrie gepumpt werden konnten, so Goodman. Er macht außerdem darauf aufmerksam, dass alle Schlüsselfiguren der Biden-Regierung eng mit der Rüstungsindustrie verbunden sind:
„Bidens Verteidigungsminister, Lloyd James Austin III, wechselte direkt vom Vorstand von Raytheon in Bidens Kabinett. Bidens nationaler Sicherheitsberater, Jake Sullivan, war Senior Fellow bei einer von der Kriegsindustrie finanzierten Denkfabrik, der Carnegie Endowment for International Peace.“
All dies mache die Situation so dramatisch, dass für die USA selbst die Frage des Überlebens in diesem Konflikt akut werde. Goodman warnt:
„Die Lage in der Ukraine wird von Tag zu Tag gefährlicher und die Industriekonzerne, die die Außenpolitik bestimmen, sind schlecht gerüstet, um die Welt vor einem nuklearen Armageddon zu schützen.“

13:03 de.rt.com: Russische Streitkräfte zerstören ukrainisches Waffenarsenal im Gebiet Tscherkassy
Wie das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mitteilte, haben Hochpräzisionsraketen der russischen Armee im ukrainischen Gebiet Tscherkassy ein Arsenal mit Luftabwehrsystemen der ukrainischen Luftwaffe zerstört. Es soll sich in der Ortschaft Dubijewka befunden haben.

13:16 de.rt.com: Russische Streitkräfte vereiteln mehrere ukrainische Angriffsversuche in der Volksrepublik Lugansk
Die russische Armee hat in der Nacht mehrere Versuche von Angriffen der ukrainischen Truppen in der Volksrepublik Lugansk vereitelt, teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Insbesondere wurden Versuche von Offensiven zweier ukrainischer taktischer Gruppen in Richtung Wladimirowka und Smijewka unterbunden.
Außerdem versuchten ukrainische Truppen im Bezirk Stelmachowka mit bis zu einer Kompanie, die mit Söldnern verstärkt war, russische Stellungen aus drei Richtungen anzugreifen.
Die gesamten Verluste der ukrainischen Seite binnen 24 Stunden beliefen sich an diesem Frontabschnitt auf mehr als 70 Soldaten und Söldner, einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwei Pkw.

Russische Frontsoldaten mit einem Mörser

13:35 de.rt.com: Kambodscha schickt Minenräumer nach Polen, um ukrainische Militärs in der Minenräumung zu schulen
Der kambodschanische Premierminister Samdech Hun Sen erklärte bei bilateralen Treffen mit dem Präsidenten des EU-Rates Charles Michel, dem US-Präsidenten Joe Biden und dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau, sein Land beabsichtige, in Abstimmung mit den japanischen Behörden Experten nach Polen zu entsenden, um das ukrainische Militär in Minenräumung zu schulen. Dies geht aus Erklärungen hervor, die das Außenministerium des Königreichs am Sonntag nach Gesprächen am Samstag im Büro des Premierministers veröffentlichte.

13:39 de.rt.com: EU Verliererin der Midterms – USA im Wirtschaftskrieg auch mit EU
Der Journalist Eric Bonse sieht die Europäische Union als die große Verliererin der Wahlen in den USA. Auf seinem Blog beschreibt er die künftigen Konfrontationslinien und fordert von der EU die Überprüfung der Russlandsanktionen sowie eine von den USA unabhängigere Politik.
Auch wenn der vielfach vorhergesagte Durchmarsch der Republikaner bei den Midterms ausblieb, würden sich die USA künftig weiter von der EU entfernen, da sie ihre eigenen Interessen verfolgen, die denen der EU entgegenstehen, prophezeit Bonse in einem aktuellen Beitrag auf seinem Blog Lost in Europe. Insbesondere in der Handelspolitik würde der amtierende US-Präsident Joe Biden auf einen Kurs einschwenken, der Trumps Politik „America First“ gleichen würde.
In der Tat nehmen die Verwerfungen angesichts des Inflation Reduction Acts zu. Die Maßnahme ist mit 740 Milliarden US-Dollar ausgestattet. Ihr Ziel ist es, über Investitionen in die Realwirtschaft einerseits die Inflation zu reduzieren, gleichzeitig soll die US-Wirtschaft mit dem Ziel umgebaut werden, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Dafür sind 369 Milliarden US-Dollar vorgesehen – mehr als die Hälfte des Budgets.
Diese Finanzmittel sind unter anderem an die Nutzung von US-amerikanischen Produkten und Technologien gebunden. Die EU-Kommission versteht das als Subvention und somit Verstoß gegen internationale Handelsregeln und fühlt sich benachteiligt. Allerdings zeigen die USA wenig Verhandlungsbereitschaft darüber. Auch der deutsche Bundesminister der Finanzen Christian Lindner hat seinen Protest vorgetragen.
Gleichzeitig hätten die USA die EU in eine weitere Abhängigkeit von US-amerikanischen Flüssiggas-Lieferungen getrieben. Zwar habe sich die EU „freiwillig“ von Russland als größtem Lieferanten von Erdgas gelöst, dafür sei aber andererseits die Abhängigkeit von den USA weiter vertieft worden, wird in dem Blog ausgeführt.
Auch der Sanktionskrieg gegen Russland erweist sich für die EU als von weitaus größerem Nachteil als für die USA. Die EU wird zum Hauptleidtragenden des westlichen Sanktionsregimes. Ebenso liege die zunehmend gefährlicher werdende Eskalation des Ukraine-Konflikts durch die USA nicht im Interesse der EU, meint Bonse.
Er kritisiert vor allem die Unfähigkeit der EU, sich von den USA zu emanzipieren und eine eigenständige Politik im Interesse der EU-Bürger zu gestalten. Im Gegensatz dazu würde die EU-Kommission weiterhin alles auf das transatlantische Bündnis setzen, das der Europäischen Union immer häufiger und immer deutlicher Schaden zufügt.

14:01 de.rt.com: Russische Luftabwehr fängt im Gebiet Cherson und in der Lugansker Volksrepublik zehn HIMARS-Geschosse ab
Die Luftabwehrsysteme der russischen Armee haben in den vergangenen 24 Stunden 13 Geschosse ukrainischer HIMARS- und Olha-Mehrfachraketenwerfer abgefangen. Dies teilte der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums am Sonntag mit. Außerdem zerstörte die russische Luftabwehr in diesem Zeitraum sechs ukrainische Drohnen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie im Gebiet Charkow.

14:22 de.rt.com: Lawrow: Westlicher Druck zur Ukraine verhinderte eine gemeinsame Erklärung auf dem Ostasiengipfel
Die Versuche der USA und anderer westlicher Länder, „inakzeptable Bewertungen“ und Formulierungen zum Ukraine-Konflikt in eine gemeinsame Erklärung zu den Ergebnissen des Ostasiengipfels aufzunehmen, führten dazu, dass diese Erklärung nicht angenommen wurde, meldet die Agentur RIA Nowosti. Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte dazu gegenüber Reportern am 13. November:
„Heute wurden keine gemeinsamen Resolutionen verabschiedet, weil die USA und ihre westlichen Kollegen auf einer absolut inakzeptablen Sprache in Bezug auf die Situation in der und um die Ukraine bestanden. Die Richtung der weiteren Zusammenarbeit wird sich also in dem Kommuniqué widerspiegeln, das die kambodschanische Präsidentschaft in ihrem Namen herausgeben wird.“

Der russische Außenminister Sergej Lawrow spricht mit den Medien am Rande des Ostasiengipfels in Phnom Penh, Kambodscha

14:39 de.rt.com: „Man sieht sich an der polnisch-ungarischen Grenze“: Ungarischer Politiker deutet Ukraine-Teilung an
Der rechte ungarische Politiker László Toroczkai gratulierte Polen zum Unabhängigkeitstag. Dabei deutete er zugleich eine demnächst mögliche Teilung der Ukraine an. Toroczkai twitterte:
„Heute ist der polnische Unabhängigkeitstag. Gott segne Polen! Treffen wir uns wieder an der gemeinsamen polnisch-ungarischen Grenze!“
Der ungarische Politiker fügte seinem Tweet ein Foto bei, das im März des Jahres 1939 in der Nähe des Dorfes Uschok aufgenommen wurde, das sich heute in der Ukraine nahe der polnischen Grenze befindet. Das Bild zeigt polnische und ungarische Grenzbeamte, die sich an der polnisch-ungarischen Staatsgrenze die Hände reichen. Die Grenze ist nach der Übernahme des ukrainischen Gebiets Transkarpatien durch Ungarn entstanden.

László Toroczkai bei einer Kundgebung in Budapest

14:48 de.rt.com: Ukrainische Truppen beschießen erneut Donezk mit NATO-Geschossen
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadtteile Kiewski und Kuibyschewski von Donezk beschossen und dabei 13 Granaten des NATO-Kalibers 155 Millimeter abgefeuert. Das teilte die Vertretung der Volksrepublik Donezk im Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang der Kriegsverbrechen der Ukraine mit.

15:24 de.rt.com: Medienbericht: Indien will Handelsvolumen mit Russland verdoppeln
Indien rechnet mit einer Verdoppelung des Handelsvolumens mit Russland, insbesondere durch Abrechnungen in der Landeswährung, berichtete The Indian Express unter Berufung auf die Ergebnisse eines hochrangigen Treffens im September.
Die indische Regierung hat in dieser Woche die Verwendung der Rupie für den internationalen Handel zugelassen. Wie das Handelsministerium mitteilte, soll dies angesichts des wachsenden Interesses an der Internationalisierung der indischen Währung internationale Transaktionen in Rupien vereinfachen und erleichtern.

15:36 de.rt.com: Mitglied der ukrainischen Streitkräfte: Unsere Truppen gaben Majorsk auf
Das ukrainische Militär war gezwungen, sich aus der Ortschaft Majorsk in der Nähe von Gorlowka zurückzuziehen, sagte Wladimir Kuchar, ein Bürgeraktivist und Mitglied der Streitkräfte der Ukraine. In sozialen Medien berichtete er:
„Majorsk wurde zwangsweise aufgegeben – eine neue Verteidigungslinie wird aufgebaut.“
Er sagte auch, dass es unrealistisch sei, die Ortschaft zurückzuerobern, da die ukrainischen Einheiten in dem Gebiet nur sehr schwache Artillerieunterstützung hätten. Ihm zufolge haben die russischen Truppen in dieser Richtung „zehnmal mehr Artillerie“. Kuchar wies darauf hin, dass sich ein Teil der Infrastruktur des Kanals Sewerskij Donez–Donbass, der die Region von Donezk mit Wasser versorgt, in dieser Ortschaft befindet.
Russische Medien berichteten kürzlich, dass die russischen Streitkräfte den Ort Opytnoje, der eine direkte Straßenverbindung nach Awdejewka eröffnet, sowie die Ortschaft Majorsk unter ihre Kontrolle gebracht haben, so dass die Schleusen des Staudamms nun geöffnet werden können und Wasser nach Donezk und Gorlowka fließen kann.

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 13.11.2022
Die Behörden der DVR führen weiter vorrangige Maßnahmen zum Wiederaufbau des sozial-humanitären Bereichs durch.
In Wolnowacha und Mariupol geht der Anschluss von Verbrauchen an das Telekommunikationsnetz weiter.
In 17 befreiten Ortschaften wurde wurden in Einrichtungen des Gesundheitswesens Konsulationen und Behandlungen geleistet.
In Mariupol, Wolnowacha und Lugnaskoje gehen die Reparaturarbeiten am Gasversorgungssystem weiter.
Spezialisten der Elektrizitätswerke haben die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Stromnetzen und Umspannwerken in den befreiten Ortschaften durchgeführt. In Mariupol und Wolnowacha geht der Anschluss von Haushalten weiter.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine beschießen weiter Objekte der Stromversorgung der Donezker Volksrepublik. In der Folge von Angriffe haben Industriebetriebe, soziale Objekte und Haushaltsverbraucher keinen Strom.
Die ukrainischen Kämpfer beschießen zielgerichtet Energieinfrastruktur, um im Donbass eine humanitäre Katastrophe zu schaffen. Auch in den Ortschaften, die im Verlauf der militärischen Spezialoperation befreit wurden, hat der Gegner dem Stromversorgungssystem enormen Schaden zugefügt.
Dennoch unternehmen die Energietechniker der Donezker Volksrepublik alle notwendigen Maßnahmen, um rechtzeitig Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an den Stromnetzen und Umspannwerken vorzunehmen.

Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die unten genannten Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

16:01 de.rt.com: Russland dementiert Fake News über die Herstellung von Militäruniformen in Nordkorea
Die russische Botschaft in Pjöngjang hat die Behauptungen, die Demokratische Vorksrepublik Korea würde Winteruniformen für russische Soldaten herstellen, als falsch bezeichnet. Zuvor hatte der US-Sender Radio Free Asia berichtet, dass in Nordkorea angeblich Winteruniformen und andere Kleidungsstücke aus russischen Rohstoffen für die russischen Streitkräfte in der Ukraine hergestellt würden. Der Nachrichtenagentur TASS zufolge antwortete die Botschaft auf die Anfrage von US-Radiojournalisten:
„Wir möchten betonen, dass Russland keine Munition, Militäruniformen oder andere militärische Güter von Nordkorea kauft oder zu kaufen gedenkt.“
Laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte man in der russischen Botschaft, man habe „lange über die Geschichte gelacht“. Man hat dem Autor geraten, eine Karriere als Schriftsteller anzustreben, und wünschte den „Quellen in Nordkorea“, auf die sich Radio Free Asia gewöhnlich bezieht, alles Gute.

16:08 de.rt.com: Nach Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX: Auch Ukraine verliert Milliarden
Der Zusammenbruch der Kryptowährungs-Handelsplattform FTX zieht immer weitere Kreise. Neben dem mutmaßlichen Diebstahl im Wert von über 600 Millionen US-Dollar soll auch die Ukraine durch ihr Investment bei FTX Gelder in Milliardenhöhe verloren haben.
Manche sprechen für Kryptowährungen bereits von einem Moment analog zu Lehman Brothers. Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2007 hatte eine Kaskade an Insolvenzen ausgelöst, die schließlich in kürzester Zeit in einer weltweiten Finanzkrise endete.
Mit dem Zusammenbruch des Handelsplatzes für Kryptowährungen FTX fühlen sich viele Experten an 2007 erinnert. Es drohen Folgepleiten, durch welche die Kryptowährungs-Branche nachhaltig und dauerhaft geschädigt werden könne. Die Kurse für Kryptowährungen sind tief eingebrochen. Der Bitcoin hat beispielsweise innerhalb der letzten Woche fast ein Viertel seines Wertes verloren.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Pleite der bislang drittgrößten Handelsplattform FTX zudem zeigt, dass Kryptowährungen gleich in mehrerer Hinsicht nach wie vor keine sicheren Anlageformen sind. Zum einen können sie schlicht zusammenbrechen oder komplett an Wert verlieren. Zum anderen deuten mysteriöse Abflüsse bei FTX wiederum darauf hin, dass Kryptowährungen jederzeit sabotiert werden können.
Die britische Analysefirma Elliptic vermutet, dass am Freitag – unmittelbar nach der Ankündigung von FTX, Insolvenz beantragen zu wollen – Kryptowährungen im Wert von etwa 467 Millionen US-Dollar auf der Plattform gestohlen worden seien. Inzwischen beläuft sich die vermutete Summe auf über 600 Milliarden US-Dollar, die unauffindbar seien.
Zudem hat der Zusammenbruch übrigens auch weitreichende Konsequenzen für die Ukraine. Noch im März hatte der ukrainische Präsident Selenskij angekündigt, mit ihm anvertrauten Hilfsgeldern auf der Krypto-Handelsplattform FTX spekulieren und die Gelder so vermehren zu wollen. Dieses Geld ist nun offenbar vernichtet. Zudem wird vermutet, dass die USA der Ukraine über FTX auch anonym weitere Finanzmittel zum Kauf von Waffen überwiesen hatten. Im Gegenzug soll die Ukraine – ebenfalls über FTX – der „Demokratischen Partei“ in den USA Wahlkampfunterstützung geleistet haben, wird gemutmaßt. Sollten sich die Gerüchte bestätigen, würde dies noch eine Ausweitung des korrupten Netzwerkes zwischen Bidens „Demokraten“ und ukrainischen Regierungskreisen bedeuten.
Wie die in Österreich ansässige Nachrichtenplattform exxpress unter Berufung auf die Hal Turner Radio Show schreibt, steht zudem der Verdacht im Raum, dass die Ukraine Milliarden an „regulärer“ westlicher Militärhilfe bei FTX investiert habe. Damit hätte die Pleite von FTX auch unmittelbaren Einfluss auf die weiteren militärischen Fähigkeiten des Landes sowie den Kriegsverlauf in der Ukraine.
Experten warnen immer wieder vor Investitionen in Kryptowährungen. Die Investments gelten als hochspekulativ.
Der Gründer der Handelspattform FTX, Sam Bankman-Fried (Jahrgang 1992 aus Stanford), ist von seinem Posten als CEO zurückgetreten. Er wird aktuell auf den Bahamas befragt, wohin die Plattform im September 2021 von ehemals Hongkong ihren Hauptsitz verlegt hatte.

Nach der Pleite von FTX brechen Kurse von Kryptowährungen auf breiter Front ein.

16:22 de.rt.com: Neuer Botschafter in Tel Aviv: Türkei und Israel erneuern diplomatische Beziehungen
Die Türkei und Israel stellen ihre diplomatischen Beziehungen allmählich wieder her, nachdem die beiden Länder ihre diplomatischen Kontakte im Jahr 2018 stark zurückgefahren hatten. Nun will Ankara einen Botschafter nach Tel Aviv entsenden. Sein Name steht schon fest.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Şakir Özkan Torunlar zum neuen Botschafter in Israel ernannt. Ein entsprechender Erlass wurde im Amtsblatt Resmî Gazete veröffentlicht. Die Entscheidung fiel, nachdem die Türkei vier Jahre lang keinen hochrangigen Vertreter mehr nach Israel entsandt hatte. Der 52-jährige Diplomat hatte von 2010 bis 2014 das Generalkonsulat in Jerusalem geleitet.
Damit wird Torunlar der erste türkische Botschafter in Israel seit Mai 2018. Damals hatte Ankara seine Botschafter in Tel Aviv und Washington zu Konsultationen einberufen. Die Maßnahme folgte in Reaktion auf gewaltsame Zusammenstöße an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen, als tausende Palästinenser gegen die vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump beschlossene Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem protestierten. Bei den Protesten kamen 59 Palästinenser, darunter sieben Minderjährige, durch Schüsse des israelischen Militärs ums Leben. Weitere 2.771 Demonstranten erlitten Verletzungen, etwa durch das Einatmen von Tränengas.
Das türkische Außenministerium verurteilte damals die Entscheidung der USA, die zu dieser Konfrontation geführt hatte, und empfahl dem israelischen Botschafter in Ankara, Eitan Na’eh, das Land bis auf Weiteres zu verlassen. Daraufhin verwies Israel den türkischen Konsul Hüsnü Gürcan Türkoğlu des Landes. Ankara ergriff die gleiche Maßnahme gegenüber dem israelischen Konsul Yossi Levi Safri.
Mitte August 2022 einigten sich der israelische Ministerpräsident Jair Lapid und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan darauf, die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf dem ursprünglichen Niveau wiederherzustellen.

16:27 de.rt.com: EU-Abgeordnete über Ukraine-Konflikt: „Es findet einer der größten Propagandakriege statt“
Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments Clare Daly meint in einem Interview mit Junge Welt, wenn man nicht verstehe, dass der Krieg in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland ist, dann habe man keine Rezepte, um eine Lösung zu finden für diesen Krieg, in dem die USA propagandistisch überlegen seien – und nicht Russland. Sie konstatiert:
„Wir müssen klar feststellen, dass hier einer der größten Propagandakriege unserer Zeit stattfindet. Alle werfen Russland Einflussnahme und Propaganda vor, aber die Russen sind fürchterlich schlecht darin, sie haben die Kontrolle über die Meinungsbildung verloren. Stattdessen wird alles nur von US-finanzierten Denkfabriken und US-finanzierten Medien vorgegeben. Die USA diktieren das Narrativ.“
Die USA haben diesen Konflikt ihrer Meinung nach auch bereits durch den Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014 ausgelöst. „Wir haben seither einen Krieg im Donbass, bei dem schon vor Februar 2022 etwa 15.000 Menschen gestorben sind und die russische Bevölkerung diskriminiert wurde“, so die EU-Abgeordnete. Derweil folgen die europäischen politischen Eliten blindlings dem US-Narrativ und befürworten eine endlose Aufrüstung Kiews. Daly meint, dass alle EU-Sanktionen „ein Geschrei nach Krieg und nicht nach Frieden“ seien und merkt an:
„Waffen in ein Kriegsgebiet zu senden, ist normalerweise etwas, das international nie praktiziert wird. Es ist schon ironisch, dass diese EU-Kriegstreiber nun Waffen in die Ukraine schicken, aber das nie für Palästina oder den Jemen in Erwägung ziehen würden. Es ist alles völlige Heuchelei.“

Clare Daly Im Plenarsaal Des Europäischen Parlaments, Straßburg

16:54 de.rt.com: Putin ordnet Demobilisierung von Studenten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk an
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Demobilisierung von Studenten der Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (LVR) angeordnet, die zuvor zum Militärdienst einberufen worden waren. Das teilte der Pressesprecher des russischen Staatschefs Dmitri Peskow mit. Ihre Rückkehr an ihre Ausbildungsorte solle nun organisiert werden, damit sie ihre Ausbildung fortsetzen können.
Bevor die DVR und die LVR formell Teil Russlands wurden, waren Studenten aus diesen Republiken mobilisiert worden.

Soldaten der LVR-Volksmiliz an einem Mobilisierungspunkt in Lugansk

17:01 de.rt.com: Ehemaliger britischer Söldner will in die Ukraine zurück
Aiden Aslin, ein ehemaliger britischer Söldner, der während des Konflikts in der Ukraine auf der Seite Kiews gekämpft hat, kehrt weniger als zwei Monate nach seiner Freilassung aus der russischen Gefangenschaft in die Ukraine zurück.
Der ehemalige britische Söldner Aiden Aslin geht davon aus, niemals wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen. Stattdessen plane er, als YouTube-„Kriegsberichterstatter“ im Einsatz zu sein und sich keiner Söldner-Miliz mehr anzuschließen.
„Ich habe meiner Verlobten versprochen, nicht zum Militär zurückzukehren. Ich erwarte nicht, jemals wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen“, sagte der Brite gegenüber der Daily Mail in einem am vergangenen Freitag veröffentlichten Interview. Seine ukrainische Verlobte wird als Kriegsflüchtling vorerst in Großbritannien bleiben.
Der ehemalige Söldner gab zu bedenken, dass er in der Ukraine möglicherweise bereits zu „prominent“ sei. Er glaubt allerdings, dass eine Rückkehr in das Land „das Risiko immer noch wert ist“. Aslin erklärte weiter, er wolle über das Leben der ukrainischen Kämpfer und des einfachen Volkes berichten, um deren Geschichten einem breiten Publikum im Westen zugänglich zu machen.
Der anhaltende Konflikt werde sich seiner Auffassung nach noch einige Jahre hinziehen. Gegenüber der Zeitung beharrte der ehemalige Söldner darauf, dass „die Ukraine eine echte Chance“ habe, alle militärischen Ziele zu erreichen. Gleichzeitig gab er sich überzeugt, dass nur „innenpolitische Probleme in Russland“ dazu beitragen könnten, die Feindseligkeiten umgehend zu beenden.
Aslin geriet im vergangenen April in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit, als er von russischen Truppen im Kampf um Mariupol gefangengenommen wurde. Zusammen mit mehreren weiteren Ausländern wurde der Söldner anschließend von einem Gericht in der Volksrepublik Donezk wegen mehrerer Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt. Im vergangenen September wurde er jedoch im Rahmen eines größeren Gefangenenaustauschs zwischen Russland und der Ukraine freigelassen.
Moskau hat Ausländer wiederholt davor gewarnt, in die Ukraine zu reisen, um in den Reihen der Streitkräfte Kiews zu kämpfen. Im vergangenen September stellte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu fest, dass zu diesem Zeitpunkt etwas mehr als 1.000 Ausländer in den Einheiten des ukrainischen Militärs tätig seien, während mehr als 2.000 weitere Kämpfer im Laufe des Konflikts eliminiert wurden.

Aiden Aslin während des Prozesses in Donezk, 09.06.2022

17:30 de.rt.com: US-Finanzministerin lässt Russland-Sanktionen auch im Falle eines Friedens in der Ukraine gelten
Einige Sanktionen gegen Russland könnten auch nach einem eventuellen Friedensabkommen mit der Ukraine aufrechterhalten werden, sagte die US-Finanzministerin Janet Yellen laut The Wall Street Journal. „Russland hat sich nicht wirklich bemüht, mit der Ukraine zu Bedingungen zu verhandeln, die für die Ukraine akzeptabel sind“, sagte Yellen in einem Interview in Indonesien, so The Wall Street Journal.
Sie räumte ein, dass „im Rahmen eines Friedensabkommens eine Anpassung der Sanktionen möglich ist und angemessen sein könnte“. Alle Sanktionen wollen die USA jedoch unter keinen Umständen aufheben. Yellen erklärte:
„In Anbetracht der Geschehnisse wären wir wahrscheinlich der Meinung, dass einige Sanktionen beibehalten werden sollten.“

US-Finanzministerin Janet Yellen

17:52 de.rt.com: Nach Explosion in Istanbul: Erdoğan spricht von „hinterhältigem Anschlag“
Die türkische Metropole ist am Sonntagnachmittag von einer Explosion erschüttert worden – es gibt Tote und Dutzende Verletzte. Präsident Erdoğan spricht nun von einem Anschlag. Der Gouverneur von Istanbul erklärte, es liege ein „Geruch von Terror“ in der Luft.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat eine Explosion auf der Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal als „hinterhältigen Anschlag“ bezeichnet. Dabei seien mindestens sechs Menschen getötet und 53 Menschen verletzt worden, sagte Erdoğan am Sonntag. Demnach sei eine Bombe explodiert. Definitiv von Terrorismus zu sprechen, sei vielleicht falsch, schränkte der Präsident ein. Aber der Gouverneur der Metropole, Ali Yerlikaya, habe ihm gesagt, es liege ein „Geruch von Terror“ in der Luft.
Die Explosion trug sich laut Yerlikaya um 16.20 Uhr Ortszeit zu. Rettungskräfte und Polizei seien in großer Zahl vor Ort im Einsatz, berichtete der staatliche Sender TRT. Hubschrauber überflogen Beyoglu und angrenzende Stadtteile am frühen Abend. Der türkische Kommunikationsminister Fahrettin Altun erklärte, die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat liefen.
Auf Bildern, die über die sozialen Medien verbreitet wurden, waren zerborstene Scheiben und auf dem Boden liegende und mit Blut überströmte Menschen zu sehen.
In türkischen Medien wurde kurz nach dem Unglück vorerst nicht über die Explosion berichtet. Die türkische Rundfunkbehörde Rtük verhängte eine vorläufige Nachrichtensperre für Medien. Berichte über die Explosion sollten vermieden werden, um nicht für Angst und Panik in der Bevölkerung zu sorgen, hieß es in dem Schreiben am Nachmittag. Die Sender CNN Türk und TRT etwa unterbrachen daraufhin ihre Berichte über die Explosion auf der beliebten Einkaufsmeile.
Die Straße ist ein touristischer Hotspot im Zentrum des europäischen Teils der türkischen Metropole, auf der auch sonntags häufig großes Gedränge herrscht.
2016 hatte sich ein Selbstmordattentäter auf der Istiklal in die Luft gesprengt und vier Menschen getötet, 39 weitere wurden verletzt. Nach Angaben der türkischen Regierung hatte der Attentäter Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die Gruppe selbst bekannte sich nicht zu der Tat.

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