Presseschau vom 12.11.2022

Quellen: RT, Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnronline, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot und ukrainische Quellen in Blau gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
Wegen aktuell bestehender Einschränkungen innerhalb der EU kann es vorkommen, dass einzelne Verweise zeitweilig nicht funktionieren.
In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in den Verbindungseinstellungen des jeweiligen Browsers ‚DNS über HTTPS‘ aktiviert (Anleitungen u.a. hier) und einen geeigneten DNS-Server (z.B. Cloudflare) festlegt.
Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
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Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

de.rt.com: Krisen- und Insolvenzticker Deutschland und Europa
Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Unter dem Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger Rahmenbedingungen sind allein in diesem Jahr tausende Unternehmen insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen. …
https://kurz.rt.com/380r bzw. hier

Gert Ewen Ungar: „Warum stoppt niemand RT DE?“ – Mainstream bläst zur nächsten Runde im Propagandakampf
Der Mainstream startet seine nächste Kampagne gegen Meinungsvielfalt und Pluralismus. Im Zentrum stehen wieder RT und „Putins Einflussagenten“ in Deutschland. Die Kampagne zeigt die umfangreiche Gleichschaltung deutscher Medien.
https://kurz.rt.com/3awr
bzw. hier

Susan Bonath: Regierung bezahlte die Darsteller für ihre Booster-Kampagne
„Rentner Uwe“, „Lehrerin Anika“ und andere preisen in Kurzclips der Bundesregierung den neuen Corona-Booster an. Mindestens einer von ihnen bietet auch Schauspieldienste über eine Agentur an – laut Regierung reiner Zufall. Aber bezahlt wurden die Darsteller doch für ihren Auftritt. …
https://kurz.rt.com/3aw2
bzw. hier

Rainer Rupp: Was geschah wirklich beim China-Besuch von Olaf Scholz?
Von der heftigen Kritik an Deutschlands Außenpolitik, die Kanzler Olaf Scholz bei seinem Besuch in China einstecken musste, hat man in den „Qualitätsmedien“ nichts erfahren. Stattdessen hat Scholz versucht, die Fakten so zu verdrehen, als hätten Chinesen ihn bei den nicht existierenden „Drohungen Russlands mit dem Einsatz von Atomwaffen im Ukraine-Krieg“ unterstützt. …
https://kurz.rt.com/3axg
bzw. hier

Alexander Karpow, Aljona Medwedewa: Kiews Hunger nach Atomwaffen – ein Grund für Russlands Sonderoperation in der Ukraine
Kiews unmissverständliche Andeutungen über die Bereitschaft, Massenvernichtungswaffen gegen Russland einzusetzen, und Androhungen der Wiederaufnahme eines Atomprogramms wurden zu einem der Gründe für die Sonderoperation in der Ukraine. Diese Gefahr ist auch heute nicht gebannt. …
https://kurz.rt.com/3asj bzw. hier


abends/nachts:

19:19 de.rt.com: Etwa 3.000 Einwohner in Jelenowka wegen ukrainischen Beschusses ohne Strom
Etwa 3.000 Einwohner der südlich von Donezk gelegenen Ortschaft Jelenowka sind am Freitag wegen des ukrainischen Beschusses ohne Strom. Dies teilte der Bürgermeister von Donezk, Alexei Kulemsin, mit. Die ukrainischen Streitkräfte haben insgesamt sieben Geschosse auf Jelenowka abgefeuert. Es gibt noch keine Informationen über mögliche Opfer.

19:33 de.rt.com: Gipfeltreffen der Organisation der Turkstaaten in Samarkand: „Neue Ära der türkischen Zivilisation“
Das Gipfeltreffen der sogenannten Turkstaaten in Usbekistan hat begonnen. Der Gipfel steht unter dem Motto „Eine neue Ära der türkischen Zivilisation: Auf dem Weg zu gemeinsamer Entwicklung und Wohlstand“.
Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Organisation der Turkstaaten begann am Freitag in Usbekistan. Die Präsidenten von Usbekistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan und der Türkei, der ungarische Ministerpräsident und der Vorsitzende des Oberhauses des turkmenischen Parlaments nahmen an der Veranstaltung teil.
Der Gipfel steht unter dem Motto „Eine neue Ära der türkischen Zivilisation: Auf dem Weg zu gemeinsamer Entwicklung und Wohlstand“. Die Teilnehmer des Treffens planen, Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die aktuelle internationale Agenda zu erörtern.
Die Türkei gab am Freitag den Vorsitz an Usbekistan ab, und die Erklärung von Samarkand wurde im Rahmen der Veranstaltung verabschiedet.
Die Organisation der Turkstaaten ist ein zwischenstaatlicher Block, der mit dem Ziel gegründet wurde, die Zusammenarbeit zwischen den turksprachigen Ländern in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Verkehr und Tourismus auszubauen.
Zu den Mitgliedern der Organisation der Turkstaaten gehören die Türkei, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Aserbaidschan; Ungarn und Turkmenistan sind der Organisation als Beobachter beigetreten.

Gipfeltreffen der Organisation der Turkstaaten in Samarkand am 11. November

21:35 (19:35) novorosinform.org: Ein letztes Schiff hat Rentner und pro-russische Bürger aus Cherson geholt – Saponkow
Das Boot brachte 600 Menschen an das linke Ufer des Dnjepr.
600 Menschen wurden aus dem Flusshafen von Cherson ab
geholt, darunter Rentner und pro-russische Bürger, berichtete der Militärkorrespondent Roman Saponkow auf seinem Telegram-Kanal. Während der „letzten Runde“ betraten die Streitkräfte der Ukraine bereits das Hafengebiet. Laut dem Journalisten gab es eigentlich keine Hoffnung auf den Erfolg der Überfahrt, aber alles habe geklappt.
Saponko
w bemerkte, dass es heute Informationen gab, wonach ukrainische Strafeinheiten 20 pro-russische Aktivisten in Snegirjewka massakriert hätten.
„Wir wissen, mit wem wir kämpfen. Sie können uns nicht mit tränenreichen Videos kaufen“, schrieb der
Korrespondent.

19:50 de.rt.com: Um Energiekrise abzufedern: Bundestag stimmt für vorläufige Verlängerung der AKW-Laufzeiten
Der Bundestag hat sich auf einen vorläufigen Weiterbetrieb von drei Atomkraftwerken geeinigt. Angesichts der Energiekrise beschloss das Parlament an diesem Freitag entsprechende Änderungen im Atomgesetz.
Angesichts der anhaltenden Energiekrise hat der Bundestag am Freitag für eine vorläufige Laufzeitverlängerung der letzten drei verbleibenden deutschen Atomkraftwerke gestimmt. Ursprünglich hatten die Pläne der Ampel-Koalition eine Abschaltung der AKWs Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland zum Ende des Jahres vorgesehen. Nun sollen die drei Meiler noch bis zum 15. April am Netz bleiben. Neue Brennstäbe würden für den Weiterbetrieb indes nicht beschafft, hieß es. Es bleibe beim Atomausstieg, betonten insbesondere Vertreter von Grünen und SPD.
Insgesamt votierten 375 Abgeordnete für die dafür notwendige Änderung des Atomgesetzes, dagegen stimmten 216. Lediglich 70 Abgeordnete enthielten sich, wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) bekannt gab. Der abschließenden Abstimmung war eine hitzige Debatte vorausgegangen. Sowohl die CDU/CSU-Fraktion als auch die AfD hatten eine Verlängerung der Laufzeit um mindestens zwei Jahre gefordert. Besonders Vertreter konservativer Parteien zeigten sich von dem Ergebnis der Abstimmung daher enttäuscht. So etwa mahnte der CDU-Abgeordnete Steffen Bilger an, dass eine Verlängerung der Laufzeiten bis April 2023 zu wenig bringe. Und:
„Die Umweltministerin und der Wirtschaftsminister müssen die Verantwortung dafür tragen, falls in Deutschland die Lichter ausgehen.“
Für die Grünen, so Bilger weiter, scheine es offensichtlich keine Rolle mehr zu spielen, dass durch Atomkraft CO2 eingespart werde. Ein Argument, das auch seine Parteikollegin Julia Klöckner aufgriff. Die Linke lehnt den Weiterbetrieb der Meiler hingegen weiterhin entschieden ab. Die Technik als solche sei nicht sicher, auch nicht ausreichend geschützt vor terroristischen Angriffen, bemängelte der Linken-Abgeordnete Ralph Lenkert. Auch der Grünen-Abgeordnete Harald Ebner will an dem 2011 beschlossenen Atomausstieg festhalten. Allerdings sei Deutschland stark von russischem Erdgas abhängig. Die Energiekrise habe aber nichts an der Gefährlichkeit der Atomkraft geändert, sondern sei durch den Ukraine-Krieg noch mehr vor Augen geführt worden, so Ebner.
Behauptungen, denen Thomas Ehrhorn von der AfD sofort widersprach. Die Grünen hätten schon lange geplant, die günstigen russischen Gaslieferungen zu sabotieren. Nicht Russland habe künstlich eine Preisknappheit geschaffen, sondern die Regierung. Die „irre Sanktionspolitik“ zerstöre lediglich „unserer Industrienation“, so Ehrhorn. Der heutige Beschluss ist der vorläufige Schlusspunkt unter einem heftigen Streit in der Ampel.
In dem neuen Gesetz wird die Laufzeitverlängerung damit begründet, dass am Gasmarkt und auch am Strommarkt derzeit eine außergewöhnliche Lage herrsche. Erdgas sei knapp, und dazu komme, dass die Windkraft und die Stromnetze in Süddeutschland unzureichend ausgebaut seien. Weiter verschärft worden sei die Lage auch dadurch, dass ein substanzieller Teil der französischen AKWs ausfalle. Um die Energieversorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten, müsse das Elektrizitätsversorgungssystem gesichert werden. Eine Sonderanalyse der Übertragungsnetzbetreiber für die Stromversorgung im Winter 2022/23 habe den AKW-Weiterbetrieb als „weiteren Baustein“ zur Energieversorgungssicherheit identifiziert.
Der Gesetzesänderung zustimmen muss jetzt nur noch der Bundesrat, der sich voraussichtlich in seiner Sitzung am 25. November mit dem Vorhaben befassen wird. Dass die Länderkammer die Pläne noch zu Fall bringt, ist aber sehr unwahrscheinlich.

Kernkraftwerk Isar 2

21:51 (19:51) novorosinform.org: Kiewer Truppen planen, im Winter die Gebiete Belgorod und Kursk anzugreifen – Kriegsgefangener
Auf dem Territorium Russlands
gebe es Sabotagegruppen, die subversive Aktivitäten durchführen.
Ein gefangener Soldat der 53. selbstständigen mechanisierten Brigade der Streitkräfte der Ukraine, Zugführer Wladimir Lepichin, berichtete, dass die ukrainische Armee im Winter einen Angriff in Richtung Kursk und Belgorod plane, meldet RIA Nowosti.
Lepi
chin sagte, dass ukrainische Sabotage- und Aufklärungsgruppen in Russland operierten und Waffen und Sprengstoff zurückließen, um bei der Durchführung einer umfassenden Offensive zu helfen.
„Vorläufig ist dies im Winter geplant, wenn der Boden fest ist und die Ausrüstung passieren kann.
Wenn man 50 Kilometer weit fährt, kommt man dann auch 50 Kilometer voran, fährt man 100 Kilometer, sind es 100 Kilometer„, sagte der Kriegsgefangene.

19:52 de.rt.com: Wirtschaftsministerium legt „Strategie zur Ökonomischen Bildung“ auf
Das Bundeswirtschaftsministeriums möchte das Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Bevölkerung verbessern. Auf Twitter schrieb das Habeck-Ministerium am Freitag:
„Von der Altersvorsorge bis zu Zinsen: Wir wollen, dass Menschen besser verstehen, wie die Wirtschaft funktioniert. Dazu werden wir eine Nationale Strategie zur Ökonomischen Bildung auflegen und bereits im nächsten Jahr zwei Millionen Euro einsetzen.“
Die Kommentare zu dem Tweet waren überwiegend spöttisch. Ein Nutzer schrieb:
„Statt diese Strohfeuer zu entzünden, wäre es mir lieber, wenn Schüler beim Verlassen der Grundschule alle die Grundrechenarten beherrschen.“
Andere Kritiker meinten, man solle mit der ökonomischen Bildung im Ministerium selbst anfangen und verwiesen auf den Auftritt von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bei Maischberger im September.

19:55 de.rt.com: Volksrepublik Donezk: 105 Sicherheitskräfte und neun Zivilisten innerhalb einer Woche getötet
In der Volksrepublik Donezk (DVR) wurden zwischen dem 3. und 10. November 105 Sicherheitskräfte und neun Zivilisten durch das Vorgehen der ukrainischen Streitkräfte getötet. Dies teilte das Büro der Ombudsfrau der DVR, Darja Morosowa, am Freitag mit.
Außerdem seien in diesem Zeitraum 441 Mitglieder der Sicherheitsbehörden und 34 Zivilisten verletzt worden.
Nach Angaben des Büros wurden in der Volksrepublik Donezk während des gesamten Zeitraums der bewaffneten Aggression durch die Ukraine 9.818 Menschen, darunter 125 Kinder, getötet.

20:31 de.rt.com: Medienbericht: Niederlande geben 20.000 Tonnen russischer Düngemittel frei und schicken sie nach Afrika
Die Niederlande haben den Transport von 20.000 Tonnen russischer Düngemittel nach Afrika erlaubt, die aufgrund von Sanktionen gegen ein russisches Unternehmen im Hafen von Rotterdam zurückgehalten wurden. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf das niederländische Außenministerium. Dem Medienbericht zufolge sollen die Düngemittel nach Malawi geliefert werden.

20:33 de.rt.com: „Tanzt euch warm!“ – Deutsche tanzen gegen die Kälte an
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Donnerstag über eine Berliner Initiative, die Tanzbegeisterte dazu einlädt, „mit Tango, Swing und Salsa den sinkenden Temperaturen zu trotzen“. Dahinter stehen das Staatsballett Berlin und die Deutsche Oper Berlin. Getanzt wird jeden Sonnabend um 15:30, der Eintritt ist frei.

https://twitter.com/i/status/1590649215255986176

21:01 de.rt.com: Weitere Freiwillige aus Tschetschenien beteiligen sich an spezieller Militäroperation
Das Oberhaupt Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow, hat am Freitag mitgeteilt, dass eine weitere Gruppe von Freiwilligen aus Tschetschenien an der militärischen Sonderoperation im Donbass teilnehmen werde. Die Soldaten haben an der Russischen Universität für Spezialeinheiten einen Vorbereitungskurs in Feuerwaffen, Taktik, Ingenieurwesen, Technik, Topographie und Medizin absolviert. Außerdem übten die Freiwilligen Techniken des Grabenkampfes. Im Video, das Kadyrow auf seinem Telegram-Kanal veröffentlichte, sind die freiwilligen Soldaten zu sehen.

Freiwillige Soldaten während der Ausbildung an der Russischen Universität für Spezialeinheiten.

21:19 de.rt.com: Eine Milliarde Euro soll Ausbau von Frachtverkehr mit Ukraine fördern
Die EU will gemeinsam mit Partnern rund eine Milliarde Euro in alternative Frachtverbindungen zwischen der Ukraine und anderen Ländern investieren. Die sogenannten Solidaritätskorridore seien derzeit die einzige Möglichkeit für die Ukraine, nicht-landwirtschaftliche Güter zu exportieren, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Zudem könnten nur über sie Güter wie Treibstoff oder humanitäre Hilfe in das Land gebracht werden.
Den Angaben zufolge will die EU-Kommission kurzfristig Zuschüsse von 250 Millionen Euro gewähren und mittelfristig das Förderinstrument „Connecting Europe“ mobilisieren. Weitere Gelder sollen von der Europäischen Investitionsbank, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie der Weltbank kommen.

21:31 de.rt.com: Ukrainische Soldaten fliehen aus der Ortschaft Opytnoje bei Awdejewka
Ukrainische bewaffnete Verbände sind nach längerer Belagerung durch russische Truppen aus der Ortschaft Opytnoje geflohen. Dies teilte der stellvertretende Kommandeur einer russischen Brigade, Oleg Gorlenko, gegenüber RIA Nowosti am Freitagabend mit. Er sagte wörtlich:
„Die russische Brigade drang in die Ortschaft Opytnoje ein und befestigte ihre Stellungen am Ortsrand. Die Aufräumarbeiten laufen. Die ukrainischen Truppen haben sich nicht zurückgezogen, sondern sind von hier geflohen, weil wir an ihren Stellungen sowohl Radiogeräte – was sehr unnormal ist – als auch Dokumente finden, die von operativem Interesse sind. Es war also tatsächlich eine Flucht.“
Die Ortschaft Opytnoje liegt in der Nähe der Stadt Awdejewka in der Donezker Volksrepublik, die von russischen Truppen nahezu umzingelt ist.

https://videon.img.ria.ru/Out/FlvHi/20221111/2022_11_11_ZACHISTKARIA16x9_5cjdfy1v.30u.mp4


21:44 de.rt.com:
Zwei Verletzte beim Beschuss von Donezk durch ukrainische Streitkräfte
Zwei Zivilisten wurden am Freitag beim ukrainischen Beschuss des Donezker Stadtteils Kuibyschewski verwundet. Dies teilte der DVR-Stab für territoriale Verteidigung am Freitag mit. Nach Angaben der Vertretung der russischen Teilrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen wurden zwischen 9:15 Uhr und 15:20 Uhr MEZ am Freitag insgesamt 24 Geschosse auf den Stadtteil Kuibyschewski abgefeuert.

Durch Beschuss beschädigtes Wohnhaus in der Volksrepublik Donezk

22:05 de.rt.com: Medien: Türkei steigert wegen Energiekrise Ausfuhr von Decken und Öfen nach Europa
Türkische Unternehmer melden einen deutlichen Anstieg der Ausfuhren von Decken und Öfen nach Europa. Sie bezeichnen die europäische Energiekrise als „die größte Chance“ und fahren die Produktion von Winterartikeln hoch.
Nach Angaben der türkischen Zeitung Yeni Şafak haben mit der Verschärfung der Energiekrise „die Ausfuhren von Winterwaren, Decken und Steppdecken sowie die Nachfrage nach Heizöfen zugenommen“ – von der Türkei nach Europa.
„Seit der COVID-19-Pandemie bezieht Europa Waren aus der Türkei und nicht mehr aus dem Fernen Osten“, erklärte der Zeitung Refik Ceylan, Inhaber eines Textilunternehmens in Bursa, „hinzu kam die Krise in Europa. Die größte Chance, die die Krise uns bietet, sind Aufträge, die in die Türkei geleitet werden.“
Er ist zuversichtlich, dass „das Wichtigste ist, diese Krise in eine Chance zu verwandeln“, denn seiner Meinung nach ist die Türkei „aus logistischer Sicht“ in einer „unglaublich vorteilhaften Position“. Selbst China könne hier nicht mit der Türkei konkurrieren, ist der Unternehmer überzeugt. Er erklärt:
„Dieses Jahr exportieren wir Winterartikel hauptsächlich in Länder wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und Schweden. Besonders in den letzten fünf Monaten haben wir unseren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vormonat gesteigert. Vor fünf Monaten stieg unser monatlicher Umsatz um etwa zehn Prozent. Wir haben auch ein eigenes Unternehmen in Europa gegründet und vertreiben unsere Produkte. Auf diese Weise schaffen wir uns selbst Möglichkeiten. Wir sind mit unseren Verkäufen zufrieden.“
Ahmet Öksüz, Präsident der Istanbuler Textil- und Rohstoffexporteure, bestätigte der Zeitung, dass es einen Anstieg der Ausführen gebe, insbesondere bei den Exporten von Steppdecken und Bettdecken:
„Von Januar bis Oktober stiegen unsere Steppdeckenausfuhren um zwölf Prozent auf 53 Millionen US-Dollar. Die Ausfuhren in EU-Länder stiegen um 24 Prozent. Wir exportieren die Hälfte unserer Steppdeckenausfuhren in die EU-Länder. Im Zeitraum Januar bis Oktober waren die größten Exporte nach Deutschland mit einem Anstieg von 39 Prozent und in die Niederlande mit einem Anstieg von 37 Prozent zu verzeichnen.
Den Daten für die letzten fünf Monate zufolge ist nur im Oktober ein ernsthafter Anstieg der Ausfuhren nach Griechenland und Polen zu verzeichnen. Von Januar bis Oktober stiegen unsere Deckenausfuhren um 22 Prozent auf 119 Millionen US-Dollar.“

22:36 de.rt.com: LVR: Ukrainische Streitkräfte greifen Nischnjaja Duwanka mit „Grad“-Raketen an
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Dorf Nischnjaja Duwanka in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit 20 Raketen des Mehrfachraketenwerfersystems „Grad“ beschossen. Dies teilte die LVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung der Fragen im Zusammenhang mit den Kriegsverbrechen der Ukraine am Freitag auf ihrem Telegram-Kanal mit.
Angaben zu Opfern und Schäden würden derzeit geklärt, hieß es.

Ein ukrainischer Mehrfachraketenwerfer vom Typ BM-21 „Grad“ feuert Raketen auf russische Stellungen im Gebiet Charkow ab, 3. November 2022

22:48 de.rt.com: LVR-Chef und Leiter der Gebietsverwaltung Charkow erörtern Unterstützung für Binnenvertriebene
Das amtierende Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, und der Leiter der russischen Militär- und Zivilverwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, haben bei einem Treffen in Lugansk Maßnahmen zur Unterstützung von Vertriebenen aus dem Gebiet Charkow erörtert, die sich in der russischen Teilrepublik aufhalten, wie TASS berichtet.
Passetschnik teilte außerdem mit, dass die LVR im Rahmen eines Kooperationsabkommens bereit sei, „umfassende Hilfe bei der Lösung von Problemen“ zu leisten, mit denen die Bewohner des Gebiets Charkow infolge der ukrainischen Aggression konfrontiert seien.
Am 16. Juli hatten Passetschnik und Gantschew im Regierungsgebäude von Lugansk ein Abkommen über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zwischen der LVR und dem Gebiet Charkow unterzeichnet.

2:55 (0:55) novorosinform.org: Versteck ukrainischer Saboteure in der LVR gefunden – RIA Nowosti
Spezialdienste fanden Munition, die ukrainischen Saboteuren gehörte.
Russische Sonderdienste entdeckten
auf dem Gebiet der LVR ein Munitionslager, das für ukrainische Saboteure bestimmt war, berichtete eine Quelle aus den Behörden gegenüber RIA Nowosti.
Vermutlich sollte die Munition für Terroranschläge in den nördlichen Regionen der Republik eingesetzt werden. Im
Lager wurden mehr als vierzig Granaten für RPG-7, mehr als 60 Zünder für Panzerabwehrgranaten, Schießpulver und andere Munition verschiedener Kaliber gefunden.
„Die Bedrohung durch Terroranschläge wurde lokalisiert. Es werden die erforderlichen operativen Suchmaßnahmen ergriffen, um die an der Ausrüstung des
Lagers beteiligten Personen zu identifizieren“, fügte die Quelle hinzu.

vormittags:

7:02 de.rt.com: UN verlangen Ende der Hindernisse für Düngemittelexporte aus Russland
Die Vereinten Nationen haben Länder weltweit aufgerufen, Hindernisse für den Export von Düngemitteln aus Russland aus dem Weg zu räumen. Die Organisation erklärte am Freitag nach Gesprächen mit dem russischen Vizeaußenminister Sergei Werschinin und seiner Delegation in Genf:
„Die Welt kann es sich nicht leisten, dass die weltweiten Probleme bei der Verfügbarkeit von Düngemitteln zu einer weltweiten Nahrungsmittelknappheit führen.“
Russland hatte die Fortsetzung des im Juli geschlossenen Getreideabkommens infrage gestellt, mit dem ukrainische Exporte durch das Schwarze Meer möglich wurden. Das Abkommen läuft am 19. November aus. Moskau argumentierte, dass es wegen der westlichen Sanktionen kaum in der Lage ist, eigene Exporte von Nahrungs- und Düngemitteln auf den Weltmarkt zu bringen. Die ungehinderte Ausfuhr aus Russland von Lebensmitteln und Düngemitteln, einschließlich Ammoniak, war neben einer Verlängerung des Getreideabkommens Schwerpunkt der Gespräche.

7:21 de.rt.com: Ukrainische Truppen beschießen Stachanow mit HIMARS-Raketen
Die ukrainischen Truppen haben in der Nacht Stachanow in der Volksrepublik Lugansk mit HIMARS-Raketen beschossen. Das teilte die Vertretung der russischen Teilrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung der Fragen im Zusammenhang mit den Kriegsverbrechen der Ukraine mit.
Angaben zu Opfern und Schäden würden derzeit geklärt, hieß es.

7:54 de.rt.com: Genitschesk wird vorübergehend Verwaltungshauptstadt des Gebietes Cherson
Genitschesk wurde zur vorübergehenden Verwaltungshauptstadt des Gebietes Cherson erklärt. Das verkündete der Pressesprecher des stellvertretenden Regierungschefs des Gebietes, Alexander Fomin, gegenüber RIA Nowosti. Er teilte mit:
„Ab heute ist Genitschesk die vorläufige Verwaltungshauptstadt des Gebietes Cherson. Alle wichtigen Behörden sind dort konzentriert.“
Genitschesk liegt im Süden des Gebietes im Bezirk Arabatskaja Strelka am Ufer des Asowschen Meeres. Sie gilt als Erholungs- und Hafenstadt.
Die Verwaltungshauptstadt des Gebietes Cherson, die Stadt Cherson, liegt am rechten Ufer des Flusses Dnepr und wurde von den russischen Truppen aufgegeben.

Ein russischer Soldat im Gebiet Cherson

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 12.11.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
50 Mann;
2 Panzer;
3 Schützenpanzerwagen;
1 Drohne;
15 Spezialfahrzeuge.
Der Gegner setzt den Beschuss von Objekten der zivilen Infrastruktur von Ortschaften der LVR fort.
In den letzten 24 Stunden haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Nishnjaja Dubanka unter Einsatz von Mehrfachraketenwerfern BM-21 „Grad“ beschossen und 20 Geschosse abgefeuert.
Infolge des Beschusses wurde eine zivile Einwohnerin, geb. 1958 verletzt, außerdem wurden 2 einstöckige Wohnhäuser beschädigt.
Seit Beginn des heutigen Tages haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Stachanow unter Einsatz amerikanischer Mehrfachraketenwerfer M142 HIMARS beschossen und 2 Raketen abgefeuert.
Informationen über Verletzte und Schäden werden noch ermittelt.

In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik wird wieder ein friedliches Leben aufgebaut.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Im Verlauf des
11. November haben sie mehr als 7 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Krejdjanoje und Sytschanskoje zurückgelassen wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner dieser Bezirke fort.

8:10 de.rt.com: Deutscher Söldner über Grauen des Krieges in der Ukraine: „Das Töten fällt mir zunehmend leichter“
Ein junger deutscher Freiwilliger kämpft seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine auf der Seite Kiews. Der Tagesspiegel betitelt seinen Bericht über den Kämpfer mit dessen Eingeständnis, das Töten falle ihm zunehmend leichter. Trotz schmerzlicher Erfahrungen wolle er bis zur russischen Niederlage weiterkämpfen.
Wird nun von der deutschen Presse die „Landser-Romantik“ wieder bejubelt? Das fragten sich viele Leser, als am Donnerstag ein Beitrag des Tagesspiegels mit den Schilderungen eines deutschen Söldners in der Ukraine durch die sozialen Medien ging. Dieser wurde von der Zeitung mit der Äußerung des Soldaten „Das Töten fällt mir zunehmend leichter“ überschrieben.
Der Journalist Alexander Wallasch fand dazu auf Twitter deutliche Worte:
„Es ist echt. Es ist der Tagesspiegel. Es ist kein Fake. Und wieder 150 junge Männer für den Krieg begeistert. Schande!“

Hunderte weitere Nutzer stimmten dem Twitterer zu. So schrieb etwa Roswitha Baltes:
„Ich kann das nicht mehr fassen. Da werden junge Menschen getötet, sie töten, zerstörte Leben. Und die westliche Presse jubelt? Es macht mich jeden Tag mehr fassungslos.“
Nach dieser Kritik hat der Tagesspiegel den Titel des Artikels offenbar geändert. Nun heißt er „Ein deutscher Soldat im Ukraine-Krieg: ‚Ich habe großes Glück gehabt, dass ich nicht gestorben bin'“. Die alte Schlagzeile war aber im Webarchiv noch auffindbar.

Screenshot von der Seite des Tagesspiegels
Andere Zitate aus dem Mund des Soldaten wären allerdings auch eine Schlagzeile wert gewesen. Etwa die Aussage „Natürlich sehe ich, dass meine Feinde genauso Menschen sind wie ich“ oder „Ich bin Soldat, aber ich lasse mich nicht für Selbstmordkommandos verheizen“. Passend gewesen wäre auch die Äußerung:
„Ich habe das Ausmaß des Leidens unterschätzt.“
Die Schilderungen des 20-jährigen „Ben“ (Name geändert) aus einer kleinen Stadt in Sachsen sind voll von ungeschönten Geschichten aus dem Soldatenalltag, die es in dieser Deutlichkeit in den Medien selten zu lesen gibt. Er gehört zu denjenigen, die vom Soldatendasein trotz ständiger Lebensgefahr so angezogen sind, dass sie es nicht mehr loslassen können und von einem Krieg in den anderen ziehen. Seinen Kampf in der Ukraine werde er erst dann beenden, wenn „die Russen aufgeben“.
Ben gehört zu den ersten ausländischen Söldnern, die dem Ruf Wladimir Selenskijs folgend noch in den ersten Tagen nach Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine eintrafen. Er nahm bereits an vielen schwierigen Operationen teil und gehört inzwischen einer Einheit der ukrainischen Sonderdienste an; die Fremdenlegion habe er verlassen.
Ihm zufolge würden die ausländischen Kämpfer bei der Erfüllung ihrer Aufgaben von der ukrainischen Militärführung im Stich gelassen. Von den 20 Soldaten seiner Einheit hätten nur zehn überlebt. Auch erzählte Ben, wie er und seine Kameraden bei der Erstürmung eines Dorfes acht russische Soldaten im Nahkampf erschossen. Zugleich war er mehrfach Zeuge davon, wie seine Kameraden starben. Einer beging Selbstmord, der andere, ein Niederländer, wurde in unmittelbarer Nähe von einer Granate getötet. Er selbst habe den heftigen russischen Beschuss nur knapp überlebt.
Der junge Deutsche betont, dass er nicht wegen des Geldes im Krieg sei. Die 3.000 Euro plus Zulagen, die er für seinen Job bekommt, seien eigentlich keine angemessene Entschädigung. Im friedlichen Leben in der Heimat fühle er sich nicht mehr wohl, auf seine Gleichaltrigen wirke er nach den Kriegserfahrungen reifer und älter.
Interessant waren auch die Schilderungen des Soldaten über seine Erfahrungen mit Einheimischen. In der Charkower Region, wo er häufig gekämpft hat, werde die ukrainische Armee nicht von allen unterstützt, viele hätten Informationen über die Stellungen der Kämpfer an die Russen weitergegeben. Andere wiederum waren ihnen dankbar und hätten sie als Befreier empfangen.
Die Schilderungen des jungen deutschen Soldaten in der Ukraine bestätigen aber in jedem Fall die russischen Berichte über die massenhafte Teilnahme ausländischer Söldner im Ukraine-Krieg. Die am häufigsten gesprochene Sprachen unter ihnen seien abgefangenen Funkgesprächen zufolge allerdings nicht Deutsch, sondern Polnisch und Englisch.

Ukrainische Soldaten bei einer Militärübung in Großbritannien (Erstürmung eines Gebäudes) am 10. November

8:29 de.rt.com: Frau bei ukrainischem Beschuss von Nischnjaja Duwanka verletzt
Eine Zivilistin wurde verletzt und zwei Wohnhäuser wurden beschädigt, als die ukrainischen Truppen Nischnjaja Duwanka in der Volksrepublik Lugansk beschossen hatten. Dies teilte die LVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung der Fragen im Zusammenhang mit den Kriegsverbrechen der Ukraine mit.
Zuvor wurde berichtet, dass die ukrainische Armee die Ortschaft mit Grad-Raketen beschossen hat.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 12.11.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die
Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen des GZKK-Vertreters der DVR 101 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Himars“, Panzern und Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm abgefeuert.
Die Gebiete von
13 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge von Beschuss wurden 2 Zivilisten verletzt. 2 Häuser und 3 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte
Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet:
4 Haubitzen (2 „M777“, 2 „D-20“), 1 Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 4 Panzer (2 T-80BW, 1 T-72B und 1 T-72M1), 12 Stück Panzer- und Fahrzeugtechnik. 4 Drohnen des Gegners wurde in der Luft abgeschossen.
Die Verluste an Personal des Gegners betrugen
40 Mann.
Wir wenden uns an alle Bürger, wenn Sie Augenzeugen von Verbrechen der ukrainischen Kämpfer werden, versuchen Sie, verdeckt Videos oder Fotos von diesen Sachverhalten zu machen, ohne sich selbst zu gefährden. Wir garantieren Ihnen Anonymität. Nach der Absendung der genannten Informationen über den offiziellen Informations-Bot der Volksmiliz der DVR in Telegram werden diese Materialien als Beweisbasis zur Bestrafung ukrainischer Kriegsverbrecher mit der ganzen Strenge des Gesetzes verwendet werden.

8:51 de.rt.com: Ukrainische Truppen beschießen Schule in Melowatka mit HIMARS-Raketen
Die ukrainischen Streitkräfte haben zwei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer auf ein Schulgebäude in dem Dorf Melowatka in der Volksrepublik Lugansk (LVR) abgefeuert. Das teilte der Offizier der LVR-Volksmiliz Andrei Marotschko am Samstag mit.
Er fügte hinzu, dass ein Gebäude der Schule vollständig zerstört wurde, das zweite Gebäude der Bildungseinrichtung erlitt Schäden an der Verglasung und der Fassade. Nach vorläufigen Angaben gab es bei dem Angriff auf das Dorf weder Tote noch Verletzte.

9:20 de.rt.com: Behörden sehen keine Gefahr für Nord-Krim-Kanal
Der Betrieb des Nord-Krim-Kanals sei derzeit nicht gefährdet, erklärte der Leiter des Stadtbezirks von Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson Wladimir Leontjew gegenüber RIA Nowosti. Er stellte fest:
„Der Kanal ist so gebaut, dass das Wasser aufgrund des Höhenunterschieds durch die Schwerkraft auf die Krim fließt.“
Im Mai 2014 schnitt Kiew die Wasserzufuhr zur Krim über den Nord-Krim-Kanal ab. Er deckte 90 Prozent des Bedarfs der Halbinsel. Acht Jahre lang erhielten die Bewohner und Unternehmen der Krim nur Wasser aus lokalen Quellen. Im Jahr 2020 wurde die Situation der Wasserversorgung auf der Halbinsel kritisch, da geringe Niederschläge und ein schneearmer Winter zu einer Dürre führten.

Nord-Krim-Kanal

9:34 de.rt.com: „Propaganda blockieren“: Ukrainischer Konsul fordert von La Scala die Streichung von „Boris Godunow“
Weil das Stück angeblich russische imperiale Bestrebungen propagiere, solle die Oper „Boris Godunow“ aus dem Repertoire der La Scala verschwinden. Das verlangte der ukrainische Konsul in Mailand.
Der ukrainische Generalkonsul in Italien Andrei Kartysch hat die Mailänder Verwaltung und die Leitung des Theaters La Scala aufgefordert, die neue Saison nicht mit einer Inszenierung von Modest Mussorgskis Oper „Boris Godunow“ zu eröffnen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er erklärte seine Forderungen folgendermaßen:
„Die Kultur wird von Russland instrumentalisiert, um seinem Anspruch auf Größe und Macht Nachdruck zu verleihen … Die Unterstützung der russischen Propaganda kann das Bild des heutigen Regimes und damit seine bösartigen Ambitionen und seine zahllosen Verbrechen nur verstärken.“
Kartysсh schlug außerdem vor, „das Programm der Theatersaison zu überprüfen, um jegliche Propagandaelemente zu blockieren“. Beim Sender Sky hieß es:
„‚Boris Godunow‘ ist nicht die einzige künstlerische Entscheidung der Scala, die vom Konsul kritisiert wurde. Er kritisierte auch die Entscheidung, Aufführungen russischer Musik auf das Programm zu setzen, sowie den Auftritt der Sopranistin Anna Netrebko, die bereits vor einigen Monaten wegen ihrer Nähe zu Putin im Mittelpunkt einer Kontroverse stand.“
Die Vertreter von La Scala ignorierten sowohl die Forderungen des ukrainischen Konsuls als auch die Anfragen der Medien, so die Nachrichtenagentur Reuters. Anonyme Quellen erklärten gegenüber der Agentur, dass es „auf jeden Fall zu spät“ sei, Änderungen am Repertoire des Theaters vorzunehmen.
Wie die Zeitung Kommersant in einem Bericht über die bevorstehende Saisoneröffnung der Scala und die Premiere von „Boris Godunow“ berichtet, sind in der Aufführung zahlreiche russische Solisten zu hören.
„Neben Ildar Abdrasakow spielt Stanislaw Trofimow die Rolle des Boris, Anja Denisowa die Ksenia, Dima Golownin den Grigorij, Jaroslaw Abaimow den Narren und Oleg Budoratski den Gerichtsvollzieher“, erklärte die junge Mezzosopranistin Maria Barakowa aus Kemerowo, die die Rolle der Schinkarka singen wird, gegenüber der Zeitung.
Es wird ihr Debüt mit Maestro Riccardo Chailly sein, der Godunow dirigiert. Ihr zufolge hat der dänische Regisseur Kasper Holten Mussorgskis Oper mit großem Respekt inszeniert:
„Kasper hat, wie ich finde, eine ganz klassische Inszenierung der russischen Oper gemacht. Die Geschichtlichkeit, die Kostüme der Zeit, die Mussorgski im Sinn hatte, und so weiter. Ich werde den Kritikern sicher nicht die Butter vom Brot nehmen, aber mir persönlich hat das, was ich gesehen habe, sehr gut gefallen. Und ich glaube nicht, dass es an dieser Produktion etwas auszusetzen gibt.“
Barakowa sagte gegenüber Kommersant, dass die Scala nicht das einzige europäische Theater sei, in dem sie in dieser Saison singen werde. Im Februar tritt sie an der Wiener Staatsoper als Olga in „Eugen Onegin“ unter der Regie des Russen Dmitri Tschernjakow auf. Und das bedeutet, dass die Rückkehr der russischen klassischen Musik und Oper auf die Weltbühnen durchaus fortgeht.

Theater La Scala bei Nacht

9:52 de.rt.com: Ukrainische Truppen beschießen Donezk und Gorlowka mit NATO-Munition
Die ukrainischen Streitkräfte haben mehrere Stadtteile von Donezk und Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) beschossen und dabei insgesamt 23 Granaten des NATO-Kalibers 155 Millimeter abgefeuert. Das teilte die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen in Bezug auf die ukrainischen Kriegsverbrechen mit.
Außerdem berichtete der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko, dass ukrainische Granaten das Gebäude des Kulturpalastes „Schachtar“ getroffen haben. Infolgedessen brach im Palastgebäude ein Feuer aus.

10:24 de.rt.com: Charkow richtet mehr als hundert städtische Wärmestationen ein
In den zentralen Heizzentralen der Wohnheimbezirke von Charkow werden städtische Wärmestationen eingerichtet. Mehr als hundert solcher Stationen sollen eröffnet werden, verkündete der Bürgermeister der Stadt Igor Terechow.
Zuvor hatte er berichtet, dass in der Stadt an U-Bahnhöfen, in Kellern, Unterkünften und Schulen Heizstellen für den Fall eines Ausfalls der Strom- und Wärmeversorgung eingerichtet werden sollen.
Der ukrainische Premierminister Denis Schmigal erklärte, dass die schwierigste Situation in Bezug auf die Stromversorgung derzeit in den Gebieten Kiew und Charkow sowie in der Stadt Kiew herrsche. Ihm zufolge könnten die Behörden Menschen aus Kiew oder anderen Städten „als Notfallmaßnahme“ evakuieren, wenn sich die Situation im Energiesystem des Landes verschlechtert.

10:52 de.rt.com: Ukraine verstärkt Gruppierung im Gebiet Saporoschje
Kiew verstärkt seine militärische Gruppierung im Gebiet Saporoschje. Das berichtete das Mitglied des Hauptrates der Gebietsverwaltung von Saporoschje, Wladimir Rogow, gegenüber RIA Nowosti. Er erklärte:
„Das Kiewer Regime verstärkt seine militärischen Verbände an der Frontlinie in Saporoschje. Der Frontabschnitt bei Saporoschje wird für unsere Gegner zur Hauptrichtung, wenn es um Offensiven, Provokationen und das Abtasten unserer Verteidigungslinie geht. Nun werden die frei gewordenen Kräfte in Richtung Cherson in den Frontabschnitt Saporoschje verlegt.“
Ihm zufolge wird die Verteidigungslinie zurzeit verstärkt, da die ukrainischen Streitkräfte hier ein Maximum an Kräften für einen Durchbruch verwenden könnten.

Durch Beschuss zerstörte Autos in Energodar

13:26 (11:26) belta.by: Das ukrainische Militär vermint weiterhin Gebiete nahe der Grenze zu Weißrussland
Das ukrainische Militär vermint weiterhin die Gebiete nahe der Grenze zu Weißrussland.
Entsprechende Informationen wurden auf dem offiziellen Telegram-Kanal des Staatlichen Grenzkomitees von Belarus veröffentlicht, berichtet BelTA.
Dem Bericht zufolge werden neben der Zerstörung von Zufahrtsstraßen und Infrastruktureinrichtungen auch Minen an der grünen Grenze in der Nähe von Kontrollpunkten auf
ukrainischer Seite errichtet.
Eine weitere
r solcher Fall wurde am 9. November festgestellt.

Gebäude des Staatlichen Grenzkomitees Weißrusslands

11:28 de.rt.com: Russland: Karte der gesamten Ukraine für Kamikaze-Drohnen digitalisiert
ZALA Aero, eine Tochtergesellschaft des Kalaschnikow-Konzerns, die Drohnen entwickelt, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass das Unternehmen die gesamte Karte der Ukraine digitalisiert habe. Dies wurde ge
tan, um die Bedienungsmannschaft für die russischen Kamikaze-Drohnen des Typs Lancet zu schulen. „Damit können unsere Simulatoren Einsätze für Bediener auf realem Terrain der Militäroperation nachbilden“, erklärte ZALA Aero der Agentur.
Nach Angaben von Lenta.ru haben russische Truppen bei Militäreinsätzen in der Ukraine bereits mehrere hundert Kamikaze-Drohnen verwendet. Lenta.ru betont:
„Insbesondere handelt es sich um die Drohnen ‚Kub‘ und zwei Typen von ‚Lancets‘ – sie zeigen eine hohe Effizienz bei der Zerstörung von Flugabwehrraketensystemen der ukrainischen Truppen sowie von Radarstationen verschiedener Typen und bei der Vernichtung feindlicher Truppen.“

Luftangriffe durch Russlands Selbstmord-Drohne „Lancet“

11:46 de.rt.com: Drei Zivilisten bei ukrainischem Beschuss von Stachanow verletzt
Beim ukrainischen Beschuss der Stadt Stachanow in der Volksrepublik Lugansk sind drei Zivilisten verletzt worden. Das melden örtliche Behörden via Telegram.

nachmittags:

12:05 de.rt.com: Kiew: Es wird kein Einfrieren des Konflikts mit Russland geben
Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine Alexei Danilow hat erklärt, dass es kein Einfrieren des Konflikts mit Russland geben werde. Die ukrainische Armee habe die Aufgabe, die Befreiung des Landes fortzusetzen. Die Zeitung Serkalo Nedeli zitierte den Beamten wie folgt:
„Wir können nichts einfrieren – wir sind kein Kühlraum. Wir können unsere Gebiete unabhängig vom Wetter und von der Jahreszeit befreien.“
„Die Aufgabe des Präsidenten ist es, alle unsere Territorien zu befreien.“

Alexei Danilow

12:14 de.rt.com: Kriegsführung 2.0: EU-Kommission stärkt Cyberabwehr und vereinfacht militärische Mobilität
Die Europäische Kommission will die Cyberabwehrkapazitäten der EU stärken. Hierzu stellte sie am Donnerstag eine Gesetzesinitiative vor, die auch die Zusammenarbeit der einzelnen Mitgliedstaaten erleichtern soll.
Die EU-Kommission hat am Donnerstag ein neues Maßnahmenpaket vorgestellt, das die Verteidigungsfähigkeiten der EU weiter stärken soll. „Das Sicherheitsumfeld in Europa hat sich dramatisch verändert, seit der Krieg letzten Februar wieder unsere Grenzen erreicht hat“, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell gegenüber Reportern:
„Wir müssen unsere Verteidigungspolitik an dieses neue Umfeld anpassen.“
Das Paket beinhaltet zum einen die neue EU-Richtline zur Cyberverteidigung, die sogenannte EU Policy on Cyber Defence (EPDC), sowie den Aktionsplan zu militärischer Mobilität 2.0. Dieser sieht unter anderem vor, dass die einzelnen Mitgliedstaaten prüfen, ob ihre Verkehrsinfrastruktur – von Häfen, Flughäfen bis hin zu Straßen, Tunneln und Brücken – auch von schwerem Militärgerät genutzt werden kann. So solle sichergestellt werden, betonte Borrell, dass Truppen und Material im Ernstfall möglichst schnell vom westlichen Teil der EU in den östlichen Teil verlegt werden können.
Somit sind die EU-Staaten nun dazu verpflichtet, die bestehende Infrastruktur auszubauen und auf militärische Bedürfnisse anzupassen, zum Beispiel hinsichtlich notwendiger Tragfähigkeiten und Abmessungen. Der EU-Kommission geht es aber nicht nur um die physische Infrastruktur. Auch etwaige bürokratischen Hürden, die einer militärischen Zusammenarbeit derzeit noch im Wege stehen, sollen ausgeräumt werden. „Es dauert mindestens fünf Tage für grenzüberschreitende militärische Kapazitäten von einem Land zum anderen. Das ist zu lange. Und das ist zu lange, weil es nicht auf digitale Weise getan wurde und wir versuchen, digitale Systeme zu entwickeln, die von allen Mitgliedern gemeinsam genutzt werden, um die Bewegung durch die Grenzen zu erleichtern. Es ist nichts Physisches, es ist keine Brücke, es ist keine Straße, es ist ‚la paperasse‘, wie wir in Frankreich sagen, es ist Bürokratie“, so Borrell.
Nach Angaben der EU-Kommission wird der Aktionsplan für militärische Mobilität insbesondere dazu beitragen, dass die europäischen Streitkräfte besser, schneller und in ausreichendem Umfang auf Krisen reagieren können, die an den Außengrenzen der EU und darüber hinaus ausbrechen.
Neue Behörden im Bereich der Cybersicherheit
Auch im Bereich der Cybersicherheit sollen neue Instrumente geschaffen werden, darunter ein EU-Koordinierungszentrum für Cyberverteidigung und eine Cyber-Reserve auf EU-Ebene, um die Zusammenarbeit und Koordination zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern. Unter Verweis auf die jüngsten Cyberangriffe forderte die EU-Kommission die Mitgliedstaaten zudem dazu auf, die Investitionen in Cybersicherheitskapazitäten „deutlich zu erhöhen“. Außerdem sollen Verteidigungspartnerschaften, der Austausch von Bedrohungsdaten und die Zusammenarbeit zwischen Militär, Strafverfolgungsbehörden und privatwirtschaftlichen Fachleuten im Bereich der Informationssicherheit gefördert werden.
„Cyber ist die neue Domäne der Kriegsführung“, sagte Borrell. „Um den vor uns liegenden Herausforderungen und Bedrohungen gewachsen zu sein, brauchen wir moderne und interoperable europäische Streitkräfte, die mit den neuesten Cyberverteidigungsfähigkeiten ausgestattet sind.“ Die Cyberverteidigungspolitik der EU ist Teil eines umfassenderen Vierjahresplans zur Verbesserung der militärischen Mobilität in Europa. „Die Rückkehr eines Konflikts hoher Intensität zwingt uns, unseren Ansatz für die Sicherheit Europas zu überprüfen“, mahnte auch Thierry Breton, EU-Kommissar für den Binnenmarkt, in einer Erklärung. „Es ist an der Zeit, unsere Zusammenarbeit bei der Cyberverteidigung zu verstärken.“

14:20 (12:20) novorosinform.org: Russland hat die Durchfahrt von außerhalb des Landes beladenen Schiffen in das Asowsche Meer verboten
Es wurden neue Bedingungen für die Durchfahrt durch die Straße von Kertsch eingeführt.
Am Samstag, dem 12. November,
gab die Hauptdirektion für maritime Angelegenheiten des türkischen Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur die Einführung eines Verbots Russlands für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Kertsch zum Asowschen Meer bekannt, die außerhalb des Landes beladen wurden, berichtet TASS.
Das Ministerium teilte mit, dass Schiffe, die nicht in russischen Häfen beladen wurden, nicht mehr durch die Straße von Kertsch zum Asowschen Meer fahren könn
ten.
Die
russischen Behörden äußerten sich bislang nicht zu den von Ankara verbreiteten Informationen.


12:28 de.rt.com:
Kiew: Chersoner Energienetz vollständig zerstört
Der geschäftsführende Direktor des ukrainischen Energieunternehmens DTEK, Dmitri Sacharuk, gab an, dass das Energiesystem von Cherson nach dem Abzug der russischen Truppen vollständig zerstört worden sei und die Wiederherstellung des Stromnetzes rund einen Monat dauern werde.
Laut der Website Obozrevatel.ua bemerkte Sacharuk auf die Frage nach möglichen Zeitplänen für Stromausfälle in Cherson, die denen in anderen ukrainischen Gebieten ähneln, wo es ständig zu Stromausfällen kommt:
„Cherson … Es geht dabei nicht um den Zeitplan, sondern darum, dass es dort überhaupt keine Stromversorgung gibt.“

Blick auf die Antonowski-Brücke, die russische Truppen bei ihrem Rückzug aus Cherson sprengten, um ukrainischen Einheiten die Überquerung des Dnjepr zu verwehren

12:44 de.rt.com: Russische Streitkräfte schlagen Gegenangriff ausländischer Söldner in der Donezker Volksrepublik zurück
Die russische Armee hat im Süden von Donezk einen Gegenangriff ausländischer Söldner zurückgeschlagen, die versuchten, die Offensive der russischen Truppen zu stoppen. Dabei wurden mehr als 85 Kämpfer und neun Fahrzeuge zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag mit.

12:47 de.rt.com: Russische Luftabwehr schießt sechs ukrainische Drohnen und drei Mehrfachraketenwerfer-Geschosse binnen 24 Stunden ab
Die Luftabwehrsysteme der russischen Armee haben in den vergangenen 24 Stunden sechs ukrainische Drohnen in den Gebieten Charkow und Saporoschje sowie in der Volksrepublik Donezk abgeschossen. Das teilte der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums am Samstag mit.
Darüber hinaus wurden im Laufe des Tages drei Raketen von Mehrfachraketenwerfern vom Typ HIMARS und Olha im Gebiet Cherson und in der Volksrepublik Donezk abgefangen.

12:53 de.rt.com: Erdoğan: Von den USA angeführter Westen greift Russland „hemmungslos“ an
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat darauf hingewiesen, dass der Westen Russland „hemmungslos“ angreife. Moskau sei bloß dabei, sich zu wehren. Er erklärte vor Reportern im Flugzeug nach seiner Rückkehr aus Usbekistan:
„Russland ist kein gewöhnlicher Staat, es ist ein mächtiger Staat. Natürlich greift der Westen, angeführt von den USA, Russland fast hemmungslos an. In Anbetracht all dessen leistet Russland natürlich Widerstand. Wir versuchen auch herauszufinden, wie wir von hier aus einen Korridor des Friedens öffnen können. Wir glauben, dass der beste Weg dazu der Weg vom Dialog zum Frieden sein könnte.“

Recep Tayyip Erdoğan

13:02 de.rt.com: Russische Streitkräfte schießen ukrainischen Hubschrauber im Gebiet Saporoschje ab
Russische Kampfjets haben im Gebiet Saporoschje einen ukrainischen Hubschrauber vom Typ Mi-8 abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag mit. Es sei in der Nähe des Dorfes Jasnaja Poljana zerstört worden.

13:25 de.rt.com: US-Wissenschaftler: „Nazis dominieren jetzt das westliche Establishment“
Der US-Historiker Eric Zuesse argumentiert in einem Artikel für Modern Diplomacy, dass die westlichen Eliten von der Nazi-Ideologie durchdrungen seien – und deshalb einen hybriden Krieg gegen Russland führen würden. Er stellt fest:
„Die Nazis unterstützen mit überwältigender Mehrheit die Ukraine gegen Russland und sind nun im gesamten Westen führend. Die Konsumenten und die Industrie im Vereinigten Königreich und in Europa – und sogar in Amerika selbst – werden für die Nazipolitik ihrer Führung einen hohen Preis zahlen.“
Während der Krieg auf dem Schlachtfeld von „Nebel“ bedeckt und durch Propaganda auf beiden Seiten verschleiert werde – sodass nicht klar sei, wer eigentlich gewinnt, der Westen oder Russland –, sei der Wirtschaftskrieg gegen die Russische Föderation im Bereich völlig offener Informationen angesiedelt, so Zuesse. Und so werde überdeutlich, dass Russland den Wirtschaftskrieg gegen den Westen bereits gewonnen habe.
Die Leidtragenden der nazistischen Vorhaben ihrer Regierungen würden am Ende die Bürger der EU und die Industrie in Europa sein, ist der US-Historiker überzeugt. Er betont:
„Jetzt werden sowohl die Konsumenten als auch die Industrie in der EU viel zu viel für Energie bezahlen, weil ihre Regierungen mit Großbritannien und den USA gegen Russland verbündet sind, anstatt mit Russland gegen Großbritannien und die USA. Sie werden in den kommenden Jahren einen hohen Preis zahlen, weil sie nach Westen statt nach Osten verbündet sind.“

Mitglieder des rechtsradikalen Asow-Regiments legen in Kiew einen Treueeid ab, bevor sie im Jahr 2014 im Donbass eingesetzt werden

13:53 de.rt.com: Ukrainische Streitkräfte beschießen Nowaja Kachowka
Die ukrainischen Truppen beschießen die zentralen Stadtteile von Nowaja Kachowka. In diesen Stadteilen gibt es eine Ansammlung von etwa 200 Menschen, die zur Evakuierung vorbereitet werden, wie der Verwaltungschef der Stadt, Wladimir Leontjew, gegenüber RIA Nowosti erklärte. Er hob hervor:
„Heute wurde das Stadtzentrum bombardiert. Der Beschuss geht im Moment weiter.“
„Besonders verwerflich und zynisch ist, dass der Beschuss genau dann stattfindet, wenn die Menschen zur Abreise versammelt werden.“
Die Angaben zu den Toten und Verletzten würden derzeit geklärt.
Er fügte hinzu, dass Häuser und Stromleitungen nach dem nächtlichen Beschuss von Nowaja Kachowka durch die ukrainischen Truppen beschädigt worden seien.

14:08 de.rt.com: Russischer Senator: USA verletzen zynisch den Atomwaffensperrvertrag
Die Stationierung von Atomwaffen durch die USA in Europa ist ein Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag, und die Verlegung von Atomwaffen durch die NATO ist transkontinental geworden. Darauf wies der stellvertretende Sprecher des Föderationsrates Russlands, Konstantin Kossatschow, hin. Der Senator schrieb auf seinem Telegram-Kanal:
„Für Atomwaffen gilt ein völkerrechtliches Nichtverbreitungssystem. Grundlage dieses Regimes ist der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen von 1968, dem 191 Staaten angehören. Gemäß den Bestimmungen des Atomwaffensperrvertrags wird der Status der Atommächte als einzige legitime Mitglieder des Nuklearclubs für Russland, die USA, das Vereinigte Königreich, Frankreich und China anerkannt.“
Gleichzeitig haben die USA unter Vermittlung der NATO in den letzten Jahren zynisch und schamlos gegen die Bestimmungen des Vertrages verstoßen, so Kossatschow. Er hob hervor:
„So wird beispielsweise nicht einmal mehr verschwiegen, dass die USA in aller Eile modernisierte taktische Atombomben des Typs B61-12 nach Europa bringen. Ihre Lieferung und Installation auf NATO-Stützpunkten in europäischen Ländern ist für Dezember dieses Jahres geplant.“

Konstantin Kossatschow

14:22 de.rt.com: Russisches Militär zerstört zwei ukrainische Radargeräte aus US-Produktion
Wie das russische Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte, hat das russische Militär zwei vom ukrainischen Militär genutzte Radarstationen zur Raketenabwehr aus US-Produktion AN/TPQ-50 und AN/TPQ-36 im Gebiet Charkow und in der Volksrepublik Donezk zerstört.
Außerdem wurden ein Munitionsdepot in der Nähe der Stadt Warwarowka im Gebiet Saporoschje und ein Lager mit Waffen und militärischer Ausrüstung in der Nähe des Dorfes Peschanoje im Gebiet Charkow zerstört.
Es wird darauf hingewiesen, dass insgesamt vier Gefechtsstände des ukrainischen Militärs in den Gebieten Cherson, Nikolajew und Charkow von der russischen Luftwaffe, Raketentruppen und Artillerie eliminiert wurden.

14:41 de.rt.com: Luftangriffsalarm in der gesamten Ukraine ausgerufen
Laut der Online-Karte des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurde für das gesamte Gebiet der Ukraine der Luftschutzalarm ausgerufen.
Die Verwaltungen der Stadt und des Gebietes Kiew haben den Alarm auch auf ihren Telegram-Kanälen gemeldet. Auch die lokalen Behörden weisen auf den Alarm in den Gebieten des Landes hin.

14:53 de.rt.com: Staatliches Viagra? UN-Beauftragte gibt zu, ukrainische Propaganda ungeprüft zu verbreiten
Mitte Oktober machte die UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt Pramila Patten Schlagzeilen mit der Behauptung, die russische Armee verteile Viagra an Soldaten. Nun befragten russische Prankster sie dazu. Dabei zeigte sich, dass Patten weder Beweise noch genauere Tatsachen für ihre Behauptungen hat.
Mitte Oktober meldeten Medien und Zeitungen weltweit unter Berufung auf die UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt bei Konflikten Pramila Patten, die russische Armee versorge ihre Soldaten mit Viagra und Sexspielzeug, damit diese Ukrainerinnen vergewaltigen. Patten sagte damals in einer Pressekonferenz, sexuelle Entwürdigung sei eine „bewusste Taktik“ Moskaus und Teil einer „militärischen Strategie“, um die Unterwerfung der Ukraine zu erreichen. Bereits damals war die Absurdität dieser Behauptungen nicht ganz von der Hand zu weisen, doch hielt die Autorität der UNO her, diese Ungeheuerlichkeiten in Medien als Realität darzustellen. Kritische Fragen zu den Quellen ihrer „Erkenntnisse“ stellte Patten keinem der Journalisten.
Es bedurfte erst des Einsatzes der prominenten russischen Prankster „Lexus“ und „Wowan“, um die UN-Sonderbeauftragte zu der Preisgabe der „Quellen“ für ihre ungeheuerlichen Anschuldigungen zu bringen. „Lexus“ und „Wowan“ gaben sich im Telefonat mit Patten für Mitglieder eines Komitees des ukrainischen Parlamentes aus und stellten ihr die Fragen, die zu stellen westliche Journalisten unterließen: Woher kommen ihre Erkenntnisse, hat sie Beweise für die Anschuldigungen, wo konkret soll es zu Massenvergewaltigungen gekommen sein?
Im Verlauf des Gesprächs, dessen Vollversion die Prankster nunmehr veröffentlicht haben, gibt die UN-Sonderbeauftragte zu, dass ihre Angaben allein auf Informationen, die ihr von der ukrainischen Seite herangetragen wurden, beruhen. Patten antwortete:
„Dies sind die Informationen, die ich am 3. Mai in Kiew von Überlebenden sexueller Gewalt erhalten habe. Von den sozialen und medizinischen Diensten: Sie machten Hausbesuche in verschiedenen Dörfern, insbesondere in Mariupol. Sie berichteten, dass russische Soldaten Frauen und Mädchen in Kellern von Häusern festhielten und sie 24 Stunden am Tag vergewaltigten. Dabei hatten sie Viagra und andere Drogen.“
Geprüft habe sie diese Informationen nicht und keine Beweise gesehen. Mehrmals betont Patten, es sei nicht ihre Aufgabe zu ermitteln:
„Die Durchführung von Ermittlungen ist nicht meine Aufgabe. Ich sitze in einem Büro in New York. Meine Aufgaben sind andere: Ich habe Vollmacht, Interessen zu vertreten und Führung zu zeigen bei der Prävention solcher Verbrechen. (…) Die Untersuchung wird weiterhin vom Menschenrechtsbeobachtungsteam und der internationalen Untersuchungskommission durchgeführt. In deren Berichten steht immer noch nichts über Viagra.“
Sie könne auch keine Opfer der Weltöffentlichkeit vorstellen, sie müssen an ihre Sicherheit und Datenschutz denken.
Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hatte schon im Oktober die von Patten ausgesprochenen Anschuldigungen als absurd zurückgewiesen. Die Anschuldigungen würden auf einer perversen Fantasie beruhen und könnten nicht ernsthaft kommentiert werden, sagte Sacharowa damals. Nach der Veröffentlichung des Prankvideos mit der UN-Sonderbeauftragten sah sich die Pressesprecherin in ihrer damaligen Einschätzung bestätigt und kommentierte den Fall nunmehr auf Telegram:
„Erinnern Sie sich an die Geschichte mit der Erklärung der UN-Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für sexuelle Gewalt in Konflikten, P. Patten, dass die russischen Streitkräfte angeblich Viagra zur Vergewaltigung ukrainischer Bürgerinnen verwenden?
In einem Gespräch mit Wowan und Lexus stellte sie diese erotische Frage klar und gab zu, dass sie nicht befugt ist, solche Dinge zu untersuchen, und dass diejenigen, die eine solche Befugnis haben, solche Dinge nicht festgestellt haben: ‚Es ist nicht meine Aufgabe, zu untersuchen. Diese Befugnis habe ich nicht. Ich sitze in New York, in einem Büro in New York, und ich habe Vertretungsbefugnisse. Meine Aufgabe ist es nicht, Ermittlungen durchzuführen. Die Untersuchung wird von Human Rights Watch und der Internationalen Untersuchungskommission durchgeführt. In ihrem Bericht steht noch nichts über Viagra.‘
Sie hat ihre Unparteilichkeit selbst mit einem stichhaltigen Argument desavouiert: ‚Ich möchte der ukrainischen Regierung und dem ukrainischen Volk erneut die volle Unterstützung und Rückendeckung meines Amtes zusichern. Am 3. Mai habe ich in Kiew ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Regierung unterzeichnet.'“
Die im Prankvideo mehrmals erwähnte Ljudmila Denisowa war bis Ende Mai 2022 Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine. Patten gibt an, sich am 3. Mai mit ihr in Kiew getroffen und einen Teil ihrer Informationen von ihr zu haben. Denisowa verbreitete zahlreiche Erzählungen über angebliche Vergewaltigungen von Frauen, Männern, Kindern beider Geschlechter, Greisen, vorzugsweise öffentlich und auf unnatürliche Weise begangen. Sie gab später zu, einen Teil dieser Geschichten erfunden zu haben, einen anderen Teil aus anonymen Anrufen auf einer Hotline zu kennen. Beweise und Belege konnte sie nicht vorlegen, und die ukrainischen Staatsanwaltschaften beantworteten Nachfragen nach entsprechenden Strafanzeigen und Erkenntnissen wiederholt damit, dass die von der Menschenrechtsbeauftragten behaupteten Sexualverbrechen weder zur Anzeige gebracht noch sonst den Ermittlungsbehörden bekannt geworden seien. Als es selbst dem ukrainischen Parlament „zu bunt“ wurde, entließ dieses Denisowa und besetzte das Amt neu.
„Wowan“ und „Lexus“ hatten auch mit Denisowa telefoniert und auch ihr Eingeständnisse entlockt. Denisowa hat unter anderem bekundet, dass sie verstärkte Unterstützung für die Ukraine erreichen wollte und es bedauert, dass sich ihre Nachfolger im Amt nicht im diesen Sinne einsetzen.
Das englischsprachige Original des Videotelefonats der Prankster mit der UN-Sonderbeauftragten Patten kann hier gesehen und gehört werden.

Pramila Patten (l.) mit Brigitte Macron am 01.07.21 vor dem Élysée-Palast in Paris

15:05 de.rt.com: Kiew könnte nun bis zu 40.000 Soldaten vom Frontabschnitt bei Cherson abziehen
Die ukrainische Armee könnte rund 40.000 Militärangehörige aus dem Gebiet Cherson in andere Richtungen verlegen. Darauf wies Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der Gebietsverwaltung von Saporoschje, in einer Sendung des Radiosenders Komsomolskaja Prawda hin.
Dem Beamten zufolge werden die ukrainischen Streitkräfte ihre Versuche, das Atomkraftwerk Saporoschje zu stürmen und einzunehmen, ebenfalls nicht aufgeben und versuchen, in der Nähe des Kraftwerks zu landen.

15:39 de.rt.com: Ukrainische Grenzbeamte lassen Studenten mit gerichtlicher Genehmigung nicht zum Studium ausreisen
Die ukrainischen Grenzschutzbeamten verweigern Studenten ausländischer Universitäten, die von Gerichten eine Ausreisegenehmigung erhalten haben, die Ausreise. Dabei beziehen sie sich auf die von der Regierung getroffene Entscheidung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti betonte der Vertreter des ukrainischen Grenzschutzes, Andrei Demtschenko, dass die jungen Männer das Land nicht verlassen dürfen, selbst wenn sie vor Gericht Recht bekommen:
„Die Grenzschutzbeamten orientieren sich an Rechtsnormen. Es gibt einen Regierungserlass, in dem das Verfahren für den Grenzübertritt festgelegt ist, auch während des Kriegsrechts. Die Kategorie der Studenten fällt nicht unter die Erlaubnis, die Ukraine zu verlassen, und die Grenzbeamten orientieren sich daran. Natürlich legen wir auch Einspruch gegen die Gerichtsurteile ein.“

15:53 de.rt.com: Medienbericht: Nicht identifizierte Schiffe vor den Explosionen in der Nähe von Nord Stream gesichtet
Der US-amerikanischen Zeitschrift Wired liegt eine neue Analyse vor, nach der in den Tagen vor der Entdeckung der Beschädigungen an den Nord-Stream-Pipelines zwei große Schiffe mit ausgeschalteten Peilsendern in der Nähe der Leckstellen gesichtet wurden. Die Zeitung berichtet:
„Laut der Analyse des Satellitenüberwachungsunternehmens SpaceKnow fuhren die beiden ‚dunklen Schiffe‘, die jeweils etwa 95 bis 130 Meter lang waren, in einem Umkreis von mehreren Meilen um die Leckstellen von Nord Stream 2.“
Das Blatt zitiert Jerry Javornicky, CEO und Mitbegründer von SpaceKnow mit den Worten:
„Wir haben einige dunkle Schiffe entdeckt, also Schiffe von beträchtlicher Größe, die durch dieses Gebiet fuhren.“
„Sie hatten ihre Sender ausgeschaltet, was bedeutet, dass es keine Informationen über ihre Bewegungen gab, und sie versuchten, ihre Standortinformationen und allgemeine Informationen vor der Welt geheim zu halten.“
Um die Schiffe aufzuspüren, habe das Unternehmen 90 Tage lang archivierte Satellitenbilder für das Gebiet ausgewertet. Wired betont, dass nach internationalem Recht große Schiffe verpflichtet seien, „das automatische Schiffsidentifizierungssystem (AIS) zu installieren und zu nutzen“, um Schiffen die Navigation zu erleichtern und mögliche Kollisionen mit anderen Schiffen zu vermeiden. Wenn es eingeschaltet ist, „sendet AIS den Namen des Schiffes, seinen Standort, die Fahrtrichtung, die Geschwindigkeit und andere Informationen“, so Wired. Die Zeitschrift stellt fest:
„Es ist relativ selten, dass Schiffe ihre AIS-Transponder ausschalten. Schiffe, die ‚abtauchen‘, werden oft verdächtigt, in illegale Fischerei oder moderne Sklaverei verwickelt zu sein. In Europa haben Beamte bereits gegen Schiffe ermittelt, die ihre AIS-Transponder abgeschaltet haben sollen.“
Otto Tabuns, Direktor der Baltic Security Foundation, einer NGO, die sich auf die Region konzentriert, erklärte gegenüber dem Blatt:
„Es wäre nicht üblich, AIS auszuschalten, es sei denn, die Schiffe haben eine geheime militärische Mission oder verfolgen geheime Ziele, denn die Ostsee ist eines der am stärksten befahrenen Meere der Welt, was den Handelsverkehr angeht.“

Luftaufnahme vom Gasleck im Nord-Stream-2-Pipelinesystem

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 12.11.2022
Die Behörden der DVR führen weiter vorrangige Maßnahmen zum Wiederaufbau des sozial-humanitären Bereichs durch.
In 66 befreiten Ortschaften wurden Renten und Sozialzahlungen ausgezahlt.
In Wolnowacha und Mariupol geht der Anschluss von Verbrauchen an das Telekommunikationsnetz weiter.
An Einrichtungen des Gesundheitswesens wandten sich mehr als
4380 Menschen. In Kamensk und Mariupol war eine mobile Apotheke in Betrieb.
In Mariupol, Wolnowacha und Lugnaskoje gehen die Reparaturarbeiten am Gasversorgungssystem weiter.

Zivilschutzkräfte des Zivilschutzministeriums der DVR haben mehr als 12 Hektar Territorium und 23.000 Quadratmeter Gebäude untersucht und 180 explosive Objekte entdeckt.
Spezialisten der Elektrizitätswerke haben die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Stromnetzen und Umspannwerken in den befreiten Ortschaften durchgeführt. In Mariupol und Wolnowacha geht der Anschluss von Haushalten weiter.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine beschießen weiter Objekte der Stromversorgung der Donezker Volksrepublik. In der Folge von Angriffe haben Industriebetriebe, soziale Objekte und Haushaltsverbraucher keinen Strom.
Die ukrainischen Kämpfer beschießen zielgerichtet Energieinfrastruktur, um im Donbass eine humanitäre Katastrophe zu schaffen. Auch in den Ortschaften, die im Verlauf der militärischen Spezialoperation befreit wurden, hat der Gegner dem Stromversorgungssystem enormen Schaden zugefügt.
Dennoch unternehmen die Energietechniker der Donezker Volksrepublik alle notwendigen Maßnahmen, um rechtzeitig Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an den Stromnetzen und Umspannwerken vorzunehmen.

Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

16:28 de.rt.com: Leiter der Verwaltung Saporoschje: Gebietsgrenzen sind wirksam geschützt
Der amtierende Gouverneur von Saporoschje, Jewgeni Balizkij, rief die Bürger auf, Ruhe zu bewahren und Gerüchten und Provokationen keinen Glauben zu schenken. Er versicherte, dass „die Grenzen des Gebiets wirksam geschützt“ seien. Auf seinem Telegram-Kanal betonte Balizkij, dass es keine Pläne zur Evakuierung der Bevölkerung gebe, „weil es keinen Grund dafür gibt“. Er fügte hinzu:
„Unbegründete Gerüchte, die von der feindlichen Propaganda verbreitet werden, die bewusst versucht, Panik zu schüren und die Situation zu destabilisieren, sind nichts anderes als eine Agonie und eine Vertuschung des wahren Zustands der Kiewer Führung.“

17:21 de.rt.com: Kiew lässt Söldner aus mehr als 40 Ländern auf seiner Seite in Saporoschje kämpfen
Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates von Saporoschschje, erklärte gegenüber der Zeitung Komsomolskaja Prawda, dass in dem Gebiet mittlerweile Söldner aus 40 Ländern aufseiten Kiews kämpften. Er präzisierte:
„Es gibt eine große Ansammlung von ausländischen Kämpfern. In Richtung Saporoschje sind sie führend, was ihre Präsenz angeht. Konnten wir vor Kurzem noch von 34 Ländern sprechen, aus denen sie kamen, so sind es heute bereits mehr als 40.“
Wie er ferner sagte, stammen die meisten Söldner aus Polen. Rogow zufolge gibt es in Saporoschje mehr als 5.000 von ihnen, sowohl Vertreter von legalisierten privaten Militärfirmen als auch „häufig Berufsoffiziere der regulären Armee“.

19:24 (17:24) rusvesna.su: Donezker Militärkorrespondent sprach über die Situation in der Nähe von Awdejewka
Der Kriegsberichterstatter Sergei Makarenko, der sich zusammen mit den Soldaten der alliierten Streitkräfte in der Nähe von Donezk
aufhält, sprach im KanalSolowjow Live“ über den Durchbruch unserer Truppen durch die dritte Verteidigungslinie im Bereich Awdejewka in der DVR.
Die Volksmiliz der DVR befreite am Abend des 11. November das Dorf der
Opytnoje. Laut Makarenko spielte es eine entscheidende Rolle in der Abwehrkette der Nationalisten bei Donezk. Von dort aus bombardierte täglich feindliche Artillerie die Stadt. Jetzt werde die Artillerie des Gegners zum Rückzug gezwungen.
Die Soldaten des zweiten motorisierten Schützenbataillons der
1. Slawjansker Gardebrigade führten einen gewagten Gegenangriff auf die angreifenden Formationen der Ukrainer durch und setzten sich in ihrem Rücken zwischen den Siedlungen Wodjanoje und Opytnoje fest, was den Gegner praktisch blockierte.
Einer von ihnen sagte, dass die von der Versorgung abgeschnittenen
[ukrainischen] Kämpfer zur Flucht gezwungen wurden und Waffen, Munition, Kommunikationsausrüstung und die Leichen ihrer Toten zurückließen. Infolgedessen hat der Feind eine der Schlüsselhöhen in Richtung Donezk verloren.
„Von dort aus beobachteten sie (die Streitkräfte der Ukraine –
Red.) Spartak, Peski, unseren Flughafen … Das heißt, sie sahen alles und unsere Bewegungen … Jetzt haben sie solche ‚Augen‘ nicht mehr, aber es gibt noch immer Objekte in der Nähe von Awdejewka selbst, von wo sie uns auch beobachten“, teilte er mit.
Jetzt ist laut Makarenko das Hauptziel unserer Kämpfer, A
wdejewka zu umzingeln. Dies werde jedoch erst nach der zusätzlichen Säuberung von Wodjanoje möglich. Das sei in absehbarer Zeit zu erwarten, betonte der Korrespondent.

17:49 de.rt.com: Medwedew: „Die Rückkehr der russischen Gebiete wird fortgesetzt“
Russland kämpfe nun im Alleingang gegen die NATO und den Westen, schrieb der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf seinem Telegram-Kanal. Und doch hole es sich alle seine „angestammten russischen Gebiete“ zurück. Medwedew meinte:
„Ich möchte daran erinnern, dass es Russland ist, das seine Bürger schützt. Und dass es unser Land ist, das seine angestammten russischen Gebiete zurückbringt und bereits zurückgebracht hat, und nicht anders. Diese Rückkehr wird sich fortsetzen.“
Er betonte auch, dass „Russland heute die künftige Weltordnung gestaltet, nicht die Vereinigten Staaten und Großbritannien oder das finstere Kiew“, und versicherte, dass „diese neue gerechte Weltordnung aufgebaut werden wird“. Medwedew wies darauf hin, dass Russland versuche, das Leben seiner Soldaten und Zivilisten so weit wie möglich zu schützen – was bei der Ukraine nicht der Fall sei. Er sagte, sein Land stehe einem mächtigen Feind gegenüber, der von der NATO und dem kollektiven Westen repräsentiert werde. Russland wisse aber, wie man „einen mächtigen Feind oder feindliche Bündnisse im Alleingang schlagen kann“.

Dmitri Medwedew

abends:

18:19 de.rt.com: Kiew kauft 13 Millionen Stück Waffen und Munition innerhalb eines Jahres
Die ukrainische Führung hat seit Anfang des Jahres angeblich mehr als 13 Millionen Stück Waffen, militärische Ausrüstung und Munition für ihre Streitkräfte gekauft. Dies meldete die Nachrichtenagentur UNN am Samstag unter Berufung auf den Bericht des ukrainischen Verteidigungsministers Alexei Resnikow über seine Tätigkeit in dem Jahr seit seiner Ernennung zum Minister im November letzten Jahres.
Laut seinem Bericht sind im Laufe des Jahres über 13,2 Millionen Stück Waffen und militärische Ausrüstung, einschließlich Raketen und Munition für Artilleriesysteme, gekauft und an die ukrainischen Streitkräfte geliefert worden.

18:25 de.rt.com: Die Ukraine lässt keine Journalisten nach Cherson – Erschießungen von Zivilisten befürchtet
Die Ukraine lässt keine Journalisten in die Siedlungen, die in Cherson in den letzten Tagen unter ukrainische Kontrolle gekommen sind. Der ukrainische Journalist und Blogger Anatoli Scharij berichtet über Erschießungen und fürchtet, dass die Aussperrung der Medien der Vertuschung von Kriegsverbrechen dient.
Seit sich die russische Armee in der Nacht von Donnerstag auf Freitag aus Cherson zurückgezogen hat, berichten ukrainische Journalisten, dass sie nicht in die nach ukrainischer Darstellung „zurückeroberte“ Stadt gelassen werden. Nun hat der ukrainische Präsident bestätigt, dass Journalisten vorerst der Zugang nach Cherson verschlossen bleibt. In einer Videobotschaft am Freitagabend sagte Selenskij:
„Da die Entminung noch nicht einmal begonnen hat, können wir den Medien keinen Zugang nach Cherson gewähren. Wir müssen zumindest die wichtigsten Kommunikationswege entminen und die wichtigsten Einrichtungen überprüfen“.
Der im spanischen Exil lebende oppositionelle ukrainische Journalist und Blogger Anatoli Scharij befürchtet jedoch ganz andere Gründe hinter der Aussperrung der Journalisten aus der Stadt und der „zurückeroberten“ Region. Am Freitag schrieb er in seinen sozialen Netzwerken:
„Der Zugang von Journalisten zu den befreiten Siedlungen wird erst nach der Umsetzung von „Stabilisierungsmaßnahmen“ wieder möglich sein
Ich möchte mir einige Aspekte dieser „Stabilisierungsmaßnahmen“ nicht einmal vorstellen.“
Zuvor hatte Scharij berichtet, dass die ukrainische Armee unmittelbar nach ihrem Einmarsch mit Repressionen gegen Einwohner der Region begonnen habe. So sollen seinen Informationen nach in der Siedlung Snigirewka 20 Menschen erschossen worden sein, die man der „Kollaboration“ mit Russland verdächtigte. Am Freitagmorgen schrieb er dazu:
„In Snigirewka, das kürzlich in aller Stille verteidigt worden war und sich in der Tat in aller Stille ergeben hatte, wurden nach Angaben des russischen Militärs 20 mit den Russen kollaborierende Einwohner getötet.
Ich bin bezüglich der Zahl skeptisch. Ich glaube, es sind viel mehr.“
Am Sonnabend postete er Videoaufnahmen von rund 200 Personen, die auf dem Hauptplatz von Cherson mit ukrainischen Fahnen „die Befreiung“ feiern und kommentierte dies mit den Worten:
„Alle, die mit den Russen zusammengearbeitet haben und Cherson nicht verlassen konnten, und das sind Tausende, wenn nicht Zehntausende, sind erledigt.
Das Einzige, was ich hoffe und erwarte, ist, dass zumindest ein Mindestmaß an Recht und Gesetz eingehalten wird.“

Ukrainer in Kiew feiern „Befreiung“ von Cherson (12.11.22)

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