Presseschau vom 08.11.2022

Quellen: RT, Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnronline, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot und ukrainische Quellen in Blau gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

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Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
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Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

de.rt.com: Krisen- und Insolvenzticker Deutschland und Europa
Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Unter dem Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger Rahmenbedingungen sind allein in diesem Jahr tausende Unternehmen insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen. …
https://kurz.rt.com/380r bzw. hier

Scott Ritter: Wie die US-Regierung versucht, die Wahrnehmung über die Militärhilfe für die Ukraine zu manipulieren
Die aktuelle Medienberichterstattung über die Bemühungen der USA, die Ukraine zu bewaffnen, wirkt, als wäre sie von der Biden-Regierung orchestriert worden, um die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen. …
https://kurz.rt.com/3ail
bzw. hier

Wladislaw Sankin: Der „nette“ Herr Makejew – Kiews neuer Botschafter umgarnt Deutschland und steckt voller Russenhass
Der neue ukrainische Botschafter ist auf dem Weg, zum neuen Liebling der deutschen Medien zu werden. Er verspricht, sich zumindest nicht so polternd und chuzpenhaft wie sein Vorgänger zu benehmen. Dass er sich selbst offen rassistisch äußert, scheint kein Problem zu sein. Dies hat Gründe. …
https://kurz.rt.com/3ajz
bzw. hier

Tom J. Wellbrock: „Letzte Generation“: Wenn Radikalisierer Radikalisierung befürchten
Radikalisierung gehört wohl zu den größten Übeln unserer Zeit. Kaum denkt ein Mensch laut darüber nach, einen zaghaften Widerstand gegen die Regierungspolitik auch nur in Erwägung zu ziehen, tönen Politik und Medien in Eintracht: Achtung, hier findet eine Radikalisierung statt! Wir müssen Berge versetzen, um das zu verhindern. – Es sei denn, man klebt sich auf der Straße fest und verunstaltet Kunstwerke. …
https://kurz.rt.com/3al2
bzw. hier

Rafael Fachrutdinow: Saporoschje: Ukrainische Besatzer verwandeln die Stadt in ein zweites Mariupol
Bisher wurden 73 Prozent des Gebiets Saporoschje befreit. Dieses Territorium wurde bereits ein Teil der Russischen Föderation. Allerdings lebt fast die Hälfte der Bevölkerung in der Stadt Saporoschje und ihren Vororten, die immer noch unter der Besatzung der ukrainischen Streitkräfte (AFU) stehen. …
https://kurz.rt.com/3akv
bzw. hier

de.rt.com: US-Stratcom-Chef Richard: Den USA steht ein „großer Krieg“ mit China bevor
Der Oberbefehlshaber der US-Atomstreitkräfte warnt entschieden davor, dass die Vereinigten Staaten von China militärisch abgehängt werden könnten. Sollte dies geschehen, so Admiral Richard, drohe ein „großer Krieg“ mit dem Reich der Mitte. …
https://kurz.rt.com/3am9 bzw. hier

Gert Ewen Ungar: Beziehung zu den USA: Deutschland in der Abhängigkeitsfalle
Deutschland diskutiert über seine Abhängigkeit. Im Fokus stehen Russland und China. Dabei wiegt die Abhängigkeit von den USA wesentlich schwerer. Sie verhindert jede Form deutscher Souveränität. …
https://kurz.rt.com/3akw
bzw. hier


abends/nachts:

18:42 de.rt.com: LNG-Schiffe warten vor der Küste Westeuropas auf Preissteigerungen bei Gas
Vor den Häfen Westeuropas dümpelt eine Flotte von mehr als 30 LNG-Tankern vor sich hin. Doch diesmal sind nicht etwa unzureichende Entladekapazitäten in den Häfen von Rotterdam oder an der französischen und spanischen Küste der Grund für den Stau. Wie die Londoner Energiemarkt-Firma Vortexa vermutet, warten die Gashändler für ihre Lieferungen, die zum Großteil aus den USA, Australien und Katar stammen, auf bessere Preise. Dementsprechend wiesen sie offenbar die Reedereien an, das Transporttempo deutlich zu drosseln. Dem Ortungsportal „Vesselfinder“ zufolge fahren die Schiffe mit drei bis acht Knoten, also nicht einmal mit halber Kraft. Zuvor hatte das Handelsblatt darüber berichtet.
Mit der derzeit zurückgehaltenen Menge an Flüssiggas könnte man sämtliche Haushalte des Saarlandes mehr als fünf Jahre mit Energie versorgen. Nach Berechnungen des Handelsblatts beträgt der derzeitige Wert des zurückgehaltenen Flüssiggases rund 3,4 Milliarden US-Dollar – doch den Gashändlern ist der entsprechende Gewinn offensichtlich nicht hoch genug.
Das Kalkül der Händler: Wenn die Ladung erst im Dezember oder Januar gelöscht wird, könnten die Abnehmer in Europa bereit sein, höhere Preise zu zahlen. Nach dem Rekordhoch zu Beginn des Herbstes sind die Preise für Gas auf dem Spotmarkt deutlich gesunken, die Gasspeicher zahlreicher EU-Länder sind derzeit fast vollständig gefüllt. Analysten gehen für die Monate Dezember und Januar allerdings von Preissteigerungen im Bereich von mindestens sechs Prozent aus. Pro Schiff entspräche dies einem Zusatzerlös von knapp sieben Milliarden US-Dollar. Auf dem Markt mit Terminkontrakten winken potenziell sogar 30 bis 35 Prozent höhere Preise für die Monate Dezember und Januar.
Für die Händler könnte sich das Warten finanziell also lohnen – allerdings auch nur dann, wenn sie im Sommer günstige Charterraten für die Schiffe aushandeln konnten. Denn die Mietkosten für LNG-Schiffe sind durch die steigende Nachfrage nach Flüssiggas ebenfalls deutlich gestiegen. Für den Winter sind zudem wenige bis keine LNG-Schiffe mehr zu bekommen, was vor allem asiatische Länder zu spüren bekommen. Viele Händler liefern daher nicht mehr nach Asien. Der Stau vor der westeuropäischen Küste dürfte also andauern.

LNG-Tankschiff vor Teneriffa

20:51 de.rt.com: Russland und Iran vor Abschluss eines umfangreichen Energieabkommens
Russland und Iran stehen vor der Unterzeichnung eines 40-Milliarden-Dollar-Abkommens. Die beiden Länder wollen ihre Handelsbeziehungen ausbauen, um die westlichen Sanktionen zu neutralisieren.
Iran rechnet mit der Unterzeichnung eines 40-Milliarden-Dollar-Abkommens mit dem russischen Energiekonzern Gazprom im Dezember, sagte der stellvertretende iranische Außenminister Mehdi Safari diese Woche.
„Wir haben mit Gazprom ein Abkommen im Wert von 6,5 Milliarden Dollar abgeschlossen. Wir hoffen, dass die verbleibenden Vereinbarungen über insgesamt 40 Milliarden Dollar im nächsten Monat unterzeichnet werden“, sagte Safari der Nachrichtenagentur ISNA und fügte hinzu, dass die Die Nationale Iranische Ölgesellschaft und Gazprom hatten im Juli vereinbart, bei der Erschließung von zwei Gaslagerstätten und sechs Ölfeldern in Iran zusammenzuarbeiten. Das Abkommen umfasst auch den Austausch von Erdgas und Erdölprodukten, die Durchführung von LNG-Projekten und den Bau von Gaspipelines.
Anfang Oktober kündigte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak an, dass Moskau und Teheran möglicherweise einen Tausch von 5 Millionen Tonnen Öl und 10 Milliarden Kubikmetern Gas vereinbaren, der bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.
Am vergangenen Dienstag erklärte Nowak, dass Russland und Iran bereits mit dem Tausch von Energieressourcen, insbesondere Erdölprodukten, begonnen haben und vereinbart ist, die Liste der gehandelten Güter zu erweitern. Er wies auch darauf hin, dass „der Umfang der russischen Investitionen in die iranischen Ölfelder zunehmen wird“.
Russland und Iran bauen ihre Energie- und Handelsbeziehungen angesichts der gegen beide Länder verhängten westlichen Sanktionen rasch aus. Mithilfe von Tauschgeschäften können die Länder Abwicklungsprobleme vermeiden, die das westliche Finanzsystem mit sich bringt. Außerdem unterhalten sie direkte Handelsbeziehungen über das Kaspische Meer.
Der iranische Minister für Erdöl, Dschawad Owdschi, sagte auf dem bilateralen Forum, dass der öffentliche und der private Sektor beider Länder bestrebt seien, „die Sanktionen zu neutralisieren“.

Ölplattform im Kaspischen Meer

21:39 de.rt.com: Ukrainischer Netzbetreiber sieht Blackout-Gefahr
Die russischen Angriffe auf ukrainische Energie-Infrastruktur machen die Gefahr eines Blackouts real. Dies erklärte der Vorstandsvorsitzende des ukrainischen nationalen Netzbetreibers Ukrenergo Wladimir Kudrizki. Laut Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte er:
„Lokale Verwaltungen und Kraftwerkbetreiber sollen sich auf möglichst pessimistische Szenarien wie etwa einen Blackout vorbereiten. Genau das tun wir. Wie wahrscheinlich es ist, hängt von der Intensität des Raketenbeschusses ab.“
Am Wochenende hatte der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko vor einem Zusammenbruch der Energieversorgung in der ukrainischen Hauptstadt gewarnt.

Stromausfall in Kiew, Aufnahme vom 31. Oktober

22:23 de.rt.com: Gelände des Donezker Flughafens vollständig befreit
Das Gelände des Flughafens von Donezk sei durch die russischen Truppen vollständig von ukrainischen Streitkräften befreit worden, meldete die Miliz der Donezker Volksrepublik (DVR) auf ihrem Telegram-Kanal.
Die Miliz veröffentlichte Videoaufnahmen aus dem Kampfgebiet und gab bekannt:
„Die Kräfte der Volksmiliz der DVR, bestehend aus dem Bataillon ‚Sparta‘, dem 3. separaten Sonderbataillon, unterstützt durch das separate Panzerbataillon, das 1539. Erzengel-Michael-Bataillon und die 238. Artilleriebrigade der Streitkräfte Russlands schafften es, das Gelände des Donezker Flughafens vollständig zu befreien. Dies wurde durch den Sieg über die ukrainischen Streitkräfte bei Kämpfen um sogenannte ‚Ameisenhaufen‘ – gut befestigte Stützpunkte hinter der Flugbahn – ermöglicht.“

22:38 de.rt.com: Einwohner evakuieren Cherson auf eigene Faust und mithilfe von Freiwilligen
Aufgrund des ständigen Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte haben die Bewohner von Cherson die Stadt auf eigene Faust evakuiert, wobei Freiwillige den weniger mobilen Bürgern halfen, wie TASS berichtet.
Die organisierte Evakuierung aus dem rechtsufrigen Teil des Gebietes Cherson dauerte drei Wochen und endete am Montag. Die Behörden beschlossen, den Verkehr über den Dnepr aus Sicherheitsgründen vorübergehend einzustellen. Aber wer will, kann auf dem Wasserweg auf das linke Ufer gelangen, und Lastkähne befördern auch Autos.
Alexei Wladimirowitsch, ein Rentner aus Cherson, erklärte TASS:
„Ich habe mich zur Evakuierung entschlossen, weil das rechte Ufer jetzt nicht mehr ruhig ist.“
Er fügte hinzu, dass einige Rentner trotz der Bitten der Behörden die Gefahrenzone nicht verlassen wollten, da sie schon lange dort lebten.
Dennoch verlassen viele Einwohner das Gebiet. Einige bleiben im Gebiet selbst, wählen aber weniger gefährliche Orte, während andere in benachbarte Gebiete der Russischen Föderation gehen, wie die Krim und die Region Krasnodar. Eine Bewohnerin von Malokachowka, die nach Tuapse umzog, erzählte Journalisten:
„Als wir an der Grenze waren, kamen Freiwillige auf uns zu und boten uns etwas zu essen an – Kaffee, Tee, belegte Brote, Buchweizengrütze mit Schmorfleisch und Auflauf. Alles war heiß und sehr lecker, und das kostenlos. Am Bahnhof in Dschankoi wurden uns SIM-Karten ausgehändigt.“
Freiwillige Helfer der humanitären Mission „Vereinigtes Russland“ halfen auch bei der Evakuierung eines ehemaligen Studenten aus Kamerun, Tatchi Brice de Zwari, nach Dschankoi. Er war vor einigen Jahren nach Cherson gekommen, um eine höhere Ausbildung zu absolvieren, verletzte sich jedoch an der Wirbelsäule und ist nun bettlägerig.
In den anderen Städten des Gebietes, insbesondere in der Kurstadt Genitschesk, geht das Leben seinen gewohnten Gang. Das Einzige, das an die Evakuierung erinnert, ist die für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Zahl der geöffneten Sanatorien und Pensionen. Unternehmer haben sie geöffnet, um evakuierte Landsleute unterzubringen.

Am Stadtrand von Cherson, 3. November 2022

22:49 de.rt.com: Gefangener berichtet: Ukrainisches Militär flieht aus Stellungen bei Artjomowsk
Die ukrainischen Truppen würden schwere Verluste erleiden und verließen ihre Stellungen in der Nähe von Artjomowsk, sagte ein Soldat der 53. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, Pawel Tkatschuk, der in der Nähe der Stadt gefangengenommen wurde, gegenüber der Presse, wie RIA Nowosti meldet.
Kurz vor seiner Festnahme sei es den ganzen Tag über zu ständigen „Angriffen und Schießereien“ gekommen, in deren Folge viele Menschen getötet und verwundet wurden. Ihm zufolge hielten die ukrainischen Sicherheitskräfte Positionen in der Nähe des Dorfes Opytnoje. Nach dem Beschuss drangen russische Soldaten in die Siedlung ein. Sie näherten sich der Unterkunft, entdeckten Tkatschuks Gruppe und forderten sie auf, sich zu ergeben, was diese auch tat. Der Kriegsgefangene erklärte:
„Die Moral war ziemlich niedrig. Nur wenige wollten auf ihren Stellungen bleiben, selbst die ‚Alten‘ ukrainische Soldaten, die schon seit mehreren Monaten dort waren, waren müde von allem, und die Neuankömmlinge, die den Beschuss und die ständigen Zusammenstöße gesehen hatten, wollten sich auch nicht opfern und dort bleiben.“

Nach Beschuss: Brennendes Haus am Rande von Artjomowsk, 15. Oktober 2022

23:00 de.rt.com: US-Außenministerium: USA diskutieren nicht mit Russland über die Bedingungen für einen Frieden in der Ukraine
Bei den Kontakten der USA mit Russland geht es um bilaterale Fragen, die Einzelheiten des Friedens in der Ukraine werden jedoch nicht erörtert. Dies erklärte der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price, am Montag vor Journalisten, wie TASS meldet. Er sagte:
„Wir diskutieren mit Russland nicht darüber, wie der Frieden in der Ukraine als Ergebnis der Gespräche aussehen könnte, wie die Konturen der Friedensabkommen aussehen könnten. Wir erörtern Fragen, die für die bilateralen Beziehungen von großer Bedeutung sind – die Situation der inhaftierten Amerikaner, den Status unserer Botschaft in Moskau.“
Price fügte hinzu, die USA sähen keine Notwendigkeit, die Ukraine unter Druck zu setzen oder anderweitig zu einem Friedensschluss zu bewegen, da „Präsident Selenskij selbst immer von einer Verhandlungslösung spricht“. Er fügte hinzu:
„Was die Friedensbedingungen angeht, wer die ukrainische Delegation bilden wird und mit wem sie sprechen will, so wird dies von den ukrainischen Partnern entschieden.“

Schild am US-Außenministerium

vormittags:

7:00 de.rt.com: Erstes Brückenfeld zur Reparatur der Krim-Brücke zu Montageort unterwegs
Das erste Bauteil zur Reparatur der Krim-Brücke mit einem Gewicht von über 300 Tonnen ist fertig und an den Aufstellungsort unterwegs, sagte der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Chusnullin. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
„Das erste fertiggestellte Brückenfeld der Krim-Brücke wurde an den Montageort geschickt. Heute haben die Bauarbeiter mit dem Transport der mehr als 300 Tonnen schweren Stahlkonstruktion begonnen.“
Chusnullin wies darauf hin, dass das Bauwerk auf einem mehrrädrigen selbstfahrenden Modul transportiert werde. Der stellvertretende Premierminister sagte:
„Auf der fertigen Spannweite wurde eine Abdichtung angeordnet, ein Korrosionsschutz aufgebracht und Metallkonstruktionen für Inspektionsgänge installiert.

7:36 de.rt.com: Russlands Verteidigungsministerium unterstützt Einführung militärischer Grundausbildung an Schulen
Das russische Verteidigungsministerium unterstützt die Einführung einer militärischen Grundausbildung an Schulen und Berufsschulen, berichtet die Zeitung Iswestija unter Berufung auf einen Brief des stellvertretenden Verteidigungsministers und Generalstabschefs Waleri Gerassimow an Sergei Mironow, den Vorsitzenden der Fraktion „Gerechtes Russland – Für die Wahrheit“. Aus dem Text geht hervor:
„In Anbetracht der Dringlichkeit der zu prüfenden Frage ist der Vorschlag, ein eigenes Fach „Militärische Erstausbildung“ als Pflichtfach in der allgemeinbildenden Sekundarstufe und in der berufsbildenden Sekundarstufe einzuführen, sicherlich beachtens- und unterstützenswert.“
Gerassimow zufolge sollte das neue Fach in den letzten beiden Schuljahren unterrichtet und mindestens 140 Stunden pro Schuljahr dafür vorgesehen werden. Das Ministerium empfiehlt außerdem, die bestehenden Lehrkräfte in diesem Fach umzuschulen, damit sie erfolgreich unterrichten können. Für den Fall eines Personalmangels wird vorgeschlagen, dass die Lehrkräfte aus Bürgern rekrutiert werden, die zuvor unter Vertrag als Offiziere gedient haben, wobei Soldaten, die an Kampfeinsätzen beteiligt waren, Vorrang haben sollen.

Militärische Erstausbildung in der Schule

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 08.11.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
40 Mann;
1 Panzer
3 Schützenpanzerwagen;
2 Drohnen;
15 Spezialfahrzeuge.
In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik wird wieder ein friedliches Leben aufgebaut.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Im Verlauf des
7. November haben sie mehr als 7 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Berjosowoje und Gorodischtsche zurückgelassen wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner dieser Bezirke fort.

8:13 de.rt.com: FSB enthüllt Zahl der russischen Reisen in die Ukraine
Zwischen Juli und September verzeichnete der FSB mehr als 100.000 Reisen russischer Staatsbürger in die Ukraine. Die meisten waren auf Privatbesuch und überquerten die Grenze mit dem Auto. Die Reisen in DVR und LVR beliefen sich im gleichen Zeitraum auf über 700.000.
Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat im Zeitraum von Juli bis September über 100.000 Reisen von Russen in die Ukraine registriert. Das ist fast 2,5-mal mehr als von April bis Juni, als 42.000 Russen die Grenze überquert hatten, wie aus den Daten über die Zahl der Ausreisen von Russen ins Ausland im dritten Quartal 2022 hervorgeht.
Als Zweck der Reise in die Ukraine am häufigsten genannt wurden private Gründe (mehr als 66.000 Personen), 1.700 Personen gaben geschäftliche Gründe an. Weitere 32.000 Russen sind in der FSB-Statistik als Wartungspersonal von Fahrzeugen aufgeführt. Die meisten Grenzgänger in die Ukraine kamen mit dem Auto (84.000 Personen) oder zu Fuß (15.000 Personen), aber auch mit der Bahn (707 Personen) und auf dem Seeweg (49 Personen).
Die FSB-Statistiken weisen gesondert aus, dass im Zeitraum von Juli bis September über 700.000 Russen in die Donbass-Republiken reisten: fast 367.000 in die DVR und 350.000 in die LVR. DVR und LVR lagen im dritten Quartal bei der Zahl der dorthin reisenden Russen an achter bzw. neunter Stelle.
Im Vergleich zum Zeitraum von April bis Juni stieg die Zahl der Grenzübertritte in diese Richtung nach Angaben des FSB um mehr als 70 Prozent. Im zweiten Quartal 2022 kamen 211.000 Russen in das DVR und 200.000 in das LVR. Zuvor war ein vereinfachtes Verfahren zur Erlangung der russischen Staatsbürgerschaft für Bewohner der DVR und LVR eingeführt worden.
Statistiken über die Ausreise russischer Staatsbürger in DVR und LVR ab dem zweiten Quartal 2022 werden vom FSB separat veröffentlicht, da Russland die Unabhängigkeit der DVR und LVR am 21. Februar 2022 anerkannt hatte. Zuvor waren diese Daten in der Berichterstattung der Ukraine enthalten. Am 30. September unterzeichnete Wladimir Putin ein Abkommen über den Beitritt der Gebiete DVR, LVR, Cherson und Saporoschje zu Russland. So waren die Daten über die Einreise in die Gebiete Cherson und Saporoschje bis Ende September in den ukrainischen Statistiken enthalten – Wladimir Putin unterzeichnete das Dekret über die Anerkennung ihrer Unabhängigkeit am Vorabend des Abkommens über den Beitritt zu Russland, am 29. September.
Zuvor waren in den Gebieten Saporoschje und Cherson Zentren für die Ausstellung von Dokumenten für die russische Staatsbürgerschaft eröffnet worden, in denen die Einwohner russische Pässe erhielten. Eine Reihe von Nichtregierungsorganisationen, politischen Parteien und Vereinigungen kündigten humanitäre Missionen in den Gebieten an, die auch in den Statistiken über die Einreise russischer Bürger in das Gebiet erfasst werden.
Nach dem Beginn der russischen Militäroperation hat die Ukraine die Grenzübergänge zu Russland und Weißrussland vorübergehend geschlossen. Am 1. Juli wurde eine Visumspflicht für ausreisende russische Staatsbürger eingeführt. Russen dürfen nur mit einem Visum in die Ukraine einreisen, sich dort aufhalten, ausreisen oder durch die Ukraine reisen. Es kann in den Visazentren von VFS Global in acht russischen Städten, nämlich Moskau, Sankt Petersburg, Jekaterinburg, Kaliningrad, Kasan, Nowosibirsk, Rostow am Don und Samara, oder in Drittländern beantragt werden. Im Juli meldete die Ukraine die ersten zehn Visumanträge von Russen.
Insgesamt belief sich die Zahl der russischen Auslandsreisen von Juli bis September auf 9,7 Millionen, was fast doppelt so viel ist wie im zweiten Quartal des Jahres (damals lag die Zahl der Reisen bei fünf Millionen) und 1,2 Millionen mehr als im Zeitraum von Juli bis September letzten Jahres. Auf fünf Länder entfielen fast 70 Prozent aller Abreisen: Abchasien, die Türkei, Kasachstan, Georgien und Finnland. Die Zahl der russischen Abflüge nach Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, in die Mongolei und nach Abchasien war von Juli bis September so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr.

Autos auf einem in Reparatur befindlichen Abschnitt der Straße Melitopol–Berdjansk in Saporoschje

8:18 de.rt.com: Drei getötete Zivilisten in DVR binnen 24 Stunden
In der Volksrepublik Donezk sind beim Beschuss durch ukrainische Streitkräfte drei Menschen ums Leben gekommen und sieben weitere seien verletzt worden, teilt das Hauptquartier der DVR-Gebietsverteidigung mit. Auf Telegram heißt es:
„In den vergangenen 24 Stunden, von 08:00 Uhr am 7. November bis 08:00 Uhr am 8. November, wurden drei Menschen getötet und sieben weitere Zivilisten infolge des Beschusses durch ukrainische bewaffnete Formationen auf dem Gebiet der Volksrepublik Donezk verwundet.“
Darüber hinaus haben DVR-Vertreter in den vergangenen 24 Stunden 36 Fälle von Beschuss durch ukrainische bewaffnete Verbände registriert. Insgesamt seien 151 Projektile verschiedener Munition verschossen worden. Acht bewohnte Gebiete der Volksrepublik seien unter feindlichen Beschuss geraten, so die DVR-Behörde.

Anwohner in der Nähe eines durch ukrainischen Beschuss teilweise zerstörten Wohngebäudes

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 8.11.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die
Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen des GZKK-Vertreters der DVR 151 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Gradsowie Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm abgefeuert.
Die Gebiete von
8 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge des Beschusses starben 2 Zivilisten und 7 wurden verletzt. 14 Häuser und 2 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte f
Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet:
4 Haubitzen (2 „M777“, 1 „2A65“ und 1 „2S3“), 2 Panzer (1 T-72B und 1 T-64BW), 10 Stück Panzer- und Fahrzeugtechnik. 4 Drohnen des Gegners wurde in der Luft abgeschossen.
Die Verluste an Personal des Gegners betrugen
50 Mann.

8:54 de.rt.com: Nordkorea bestreitet Lieferung von Artilleriemunition an Russland
Ein hochrangiger nordkoreanischer Verteidigungsbeamter sagte am Dienstag, Pjöngjang liefere an Russland keine Munition und beabsichtige dies auch in Zukunft nicht. Die staatliche Korean Central News Agency zitierte ihn wörtlich:
„Wir machen noch einmal deutlich, dass wir nie Waffengeschäfte mit Russland hatten und dies auch in Zukunft nicht beabsichtigen.“
Der Beamte fügte hinzu, Nordkorea betrachte solche Beschuldigungen Washingtons als „feindseligen Versuch, den Ruf der Nation auf der internationalen Bühne zu schädigen“. Die Erklärung kam, nachdem Washington Nordkorea vergangene Woche beschuldigt hatte, heimlich Artilleriemunition nach Russland geliefert zu haben.


9:55 de.rt.com:
US-Marineadmiral: Ukraine ist nur ein Warmlaufen – ein großer Krieg steht bevor und die USA sind nicht bereit dafür
Russlands Sonderoperation in der Ukraine hat gezeigt, dass die militärische Abschreckung der USA geschwächt ist. Dies sei eine Tatsache, die nur wenige US-amerikanische Politiker öffentlich anzuerkennen bereit seien, so Admiral Charles Richard, Leiter des strategischen Kommandos der USA. Er erklärte:
„Diese Ukraine-Krise, in der wir uns gerade befinden, ist nur ein Warmlaufen. Die große Krise kommt erst noch. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir auf eine Art und Weise getestet werden, wie wir es schon lange nicht mehr erlebt haben.“
Unabhängig davon äußerte der Admiral seine Besorgnis über die Fähigkeiten Chinas. Richard sagte:
„Wenn ich unser Abschreckungsniveau gegenüber China beurteile, dann kann ich sagen: ‚Unser Schiff sinkt langsam‘. Es sinkt zwar langsam, aber es sinkt, denn im Grunde genommen bauen sie ihre Fähigkeiten schneller auf als wir.“

10:32 de.rt.com: DVR-Volksmiliz: Vier ukrainische Haubitzen sowie zehn Spezialkampfahrzeuge binnen 24 Stunden vernichtet
Die Volksmiliz der Donezker Volksrepublik hat am Dienstag über Entwicklungen an der Frontlinie binnen 24 Stunden berichtet. So zerstörten Soldaten der Volksmiliz zwei ukrainische Haubitzen vom Typ M777, eine Haubitze vom Typ 2A65 und eine weitere vom Typ 2S3, einen Panzer vom Typ T-72B und einen vom Typ T-64BW, zehn Spezialkampfahrzeuge und vier Drohnen. Bis zu 50 ukrainische Soldaten wurden getötet.

Soldaten der DVR-Volksmiliz

11:04 de.rt.com: Russische Marineinfanteristen der 155. Brigade beschreiben Lage in Pawlowka: „Die Kämpfe sind hart, aber wir rücken vor“
Oleg Koschemjako, der Gouverneur von Primorje, hat auf seinem Telegram-Kanal mehrere Videos mit Soldaten der Marinebrigade der russischen Pazifikflotte veröffentlicht, die Informationen aus erster Hand über die Lage im Gebiet Pawlowka übermittelt haben. Einer der Marinesoldaten steht vor einem Wald, sein Gesicht und seine Stimme sind unkenntlich gemacht. Nach Angaben des Soldaten ist die Lage in Pawlowka schwierig, es gebe Tote und Verwundete. Er fügte jedoch hinzu:
„Aber wir vernichten den Feind weiter und erfüllen die gestellte Aufgabe.“
Der Marinesoldat im zweiten Video sagt:
„Wir wurden kürzlich für kurze Zeit aus Pawlowka abgezogen. Wir wurden ausgetauscht, um unsere Wäsche zu waschen und uns neu zu versorgen. Wir sind auf einem guten Weg, die Kämpfe sind hart, aber trotz des hartnäckigen Widerstands des Feindes kommen wir voran. Natürlich gibt es Verwundete und Tote, aber wir kämpfen weiter, die Jungs machen sich wieder bereit.“
Am Vortag hatte der Militärkorrespondent Alexander Sladkow auf seinem Telegram-Kanal über einen Appell von Marinesoldaten der 155. Brigade an Koschemjako und das russische Verteidigungsministerium berichtet. Er zitierte den Text des Appells der Marineinfanteristen an den Gouverneur nicht vollständig, sondern wies nur darauf hin, dass darin von „schweren ungerechtfertigten Verlusten“ bei den Kämpfen nahe von Pawlowka in der Volksrepublik Donezk die Rede sei. Der Militärkorrespondent sagte auch, dass die Marinesoldaten Koschemjako darin aufforderten, das russische Verteidigungsministerium zu kontaktieren, um die Situation zu klären.
Der Gouverneur kommentierte den Aufruf und bezeichnete die Berichte über Opfer in der Nähe von Pawlowka als übertrieben. Ihm zufolge nahm er Kontakt zu den Kommandeuren der Marineinfanterie vor Ort auf und erhielt von ihnen Informationen über die Lage an der Frontlinie.
Unterdessen kommentierte das russische Verteidigungsministerium den Appell der Marineinfanteristen mit den Worten, dass die Verluste der 155. Marinebrigade „dank des kompetenten Handelns der Befehlshaber der Einheiten“ nicht mehr als ein Prozent des Kampfpersonals und sieben Prozent der Verwundeten betragen, von denen ein großer Teil bereits in den Dienst zurückgekehrt sei.

11:29 de.rt.com: Volksrepublik Donezk erneut unter Beschuss durch ukrainische Armee
Ukrainische Truppen haben am Dienstagmorgen mehrmals die Stadt Donezk sowie weitere Ortschaften in der Volksrepublik Donezk beschossen. Dies teilt die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit. Um 4.23 Uhr MEZ feuerten ukrainische Streitkräfte vier Geschosse im Kaliber 155 Millimeter auf den Stadtbezirk Leninski der Stadt Donezk. Beim Beschuss wurde ein Zivilist getötet und zwei weitere verletzt. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Alexei Kulemsin auf Telegram mit. Um 8.00 Uhr sowie um 9.20 Uhr feuerten ukrainische Truppen weitere sechs Geschosse auf die Stadt Donezk.
Außerdem nahmen ukrainische Truppen am Morgen die Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk dreimal unter Beschuss. Insgesamt feuerten sie dabei 16 Geschosse ab. Auf den Fotos, die der Stab der territorialen Verteidigung veröffentlichte, sind die Folgen des Beschusses des Stadtbezirks Leninski zu sehen.


11:54 de.rt.com:
Strom und Kommunikation in Cherson wiederhergestellt
Nach einem Terroranschlag auf Stromleitungen in Cherson seien Strom und Kommunikation wiederhergestellt, teilt der stellvertretende Leiter der Gebietsverwaltung Kirill Stremoussow mit. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
„Elektrizität und Kommunikation in Cherson sind wiederhergestellt. Die Vorbereitungen für die Heizperiode gehen weiter.“
Am vergangenen Sonntag hatte die Gebietsverwaltung mitgeteilt, dass in Cherson und mehreren Bezirken des Gebiets aufgrund eines von ukrainischen Saboteuren organisierten Terroranschlags auf eine Stromleitung Wasser und Strom abgeschaltet worden seien. Reparaturarbeiten sind weiter im Gange.

nachmittags:

12:22 de.rt.com: Vatikan bietet sich als Vermittler in Verhandlungen über Ukraine-Krieg an
Der Vatikan ist bereit, bei Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln und bietet sein Territorium als neutralen Ort an, berichtet die Zeitung La Stampa am Dienstag.
Laut der Zeitung hat der Vatikan nach dem Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Präsidenten Frankreichs Emmanuel Macron am 24. Oktober diese Rolle angeboten. Auf dem Flug von Bahrain sagte der Pontifex außerdem, dass der Vatikan sich um Lösungen in dem Konflikt bemühe. Die Zeitung zitiert ihn mit den Worten:
„Das vatikanische Staatssekretariat arbeitet, und es arbeitet gut. Wir arbeiten an einer Annäherung, an der Suche nach Lösungen.“
Alexander Awdejew, Russlands Botschafter im Vatikan, erklärte, dass die Freilassung ukrainischer Kriegsgefangener durch die russische Seite oder deren Austausch unter anderem die von Papst Franziskus übermittelten Listen berücksichtige. Der Diplomat sagte:
„In diesem Fall schätzen wir das persönliche Handeln des Pontifex, der eine sehr wichtige humanitäre Mission durchführt, um die Rückkehr von Hunderten von Menschen zu ihren Familien zu ermöglichen.“

Papst Franziskus

13:01 de.rt.com: Stremoussow kündigt „schnelle Auflösung“ in Richtung Cherson an
Der stellvertretende Leiter der Gebietsverwaltung von Cherson Kirill Stremoussow sagte, das ukrainische Militär versuche, die Verteidigungslinie in Richtung Cherson zu sondieren. Er kündigte an, dass die Ereignisse bald eintreten würden und dass man bereit sei, die schwierigsten Entscheidungen zu treffen. Stremoussow erklärte:
„Die Stadt Cherson ist jetzt in der Warteschleife. Die Massenevakuierung ist beendet, die Menschen verlassen die Stadt auf eigene Faust.“
Zur Zukunft der Stadt sagte er, dass sich die Situation in den kommenden Wochen oder sogar Tagen klären werde. Stremoussow erläuterte:
„Entweder wird Nikolajew in naher Zukunft befreit oder Cherson, das zum Zentrum aller Aufmerksamkeit geworden ist und einen strategisch wichtigen Punkt in all den Prozessen darstellt, die sich in der heutigen Konfrontation zwischen Gut und Böse, Gerechtigkeit und Unglauben abspielen.“

15:18 (13:18) novorosinform.org: Der Bataillonskommandeur von „Sparta“ setzte die Flagge über dem befestigten Gebiet der Streitkräfte der Ukraine auf dem Territorium des Flughafens Donezk
Dem achtjährigen Kampf um den Lufthafen der Hauptstadt der DVR sei ein hartes Ende gesetzt worden, sagte Sparta-Kommandeur Artjom Schoga.
Nachdem die Flagge gehisst wurde, teilte Artjom Schoga laut WarGonzo seine Gefühle mit dem Kriegskorrespondenten Semjon Pegow.
„Wir haben diesem ganzen Epos ein Ende gesetzt. Das Territorium des Flughafens gehört ganz uns, mehr als zehn Quadratkilometer. Wo wir sind, da ist der Sieg!“, sagte Schoga.
Er erinnerte auch an seinen Sohn, mit dem er vor acht Jahren die Befreiung des Flughafens begann. Die Flagge von „Sparta“ sei unter anderem zum Gedenken an Wladimiw Schoga angebracht worden, sagte der Kommandeur.


Artjom Schoga

13:20 de,rt,com: Pressesprecher des ukrainischen Präsidenten: Selenskij plant Teilnahme an G20-Gipfel
Der Pressesprecher des ukrainischen Präsidenten gab bekannt, dass Selenskij am G20-Gipfel in Indonesien teilnehmen wolle. Er werde aber nicht persönlich anwesend sein, sondern eine Videobotschaft aufzeichnen oder online sprechen.

Telegram-Kanal KPRF – Donbass: Unter ununterbrochenen Detonationen durch die Luftabwehr und Artilleriekanonade kamen Einwohner von Donezker auf den zentralen Platz der Stadt, um den 105. Jahrestag des Großen Oktobers zu begehen. In der Republik sind Verbote für öffentliche und Massenveranstaltungen im Zusammenhang mit dem Kriegszustand in Kraft. Aber gegen 11 Uhr morgens kamen nach Jahrzehnte alter Tradition, unabgesprochen, Menschen an den heiligen Ort des proletarischen Donbass. Die Sekretäre des ZK der Kommunistischen Partei der DVR: Boris Litwinow, Anatolij Chmelewoj, Nikolaj Shurawljow legten am Monument für Iljitsch einen Blumenstrauß nieder. Mit Roten Fahnen, mit selbst gemachten Plakaten kamen Veteranen, junge Leute und einfach Passanten. Von der Front kamen einige Soldaten. Ihre Genossen hatten sie zu einem eintägigen Urlaub nach Donezk geschickt mit dem Auftragen, Blumen beim Gründer des Sozialistischen Sowjetstaats niederzulegen, denn für eine solche Perspektive kämpfen wir auch jetzt gegen die Faschisten, die das Weltkapital unter Leitung der USA in den Tod schickt. Nach der Niederlegung der Blumen am Lenin-Denkmal, gingen die Patrioten durch die durch Detonationen und einen Brand verrauchte Uliza Artjoma zum Monument für die Kämpfer für die Sowjetmacht, legten Blumen an den Gräbern der Kommunarden nieder und äußerten in kurzen Ansprachen ihre Meinung: Der Donbass war und bleibt der Sache unserer Vorgänger treu – die Sowjetmacht und der Sozialismus wird sein! Jeder andere Weg der Russischen Erde wird zum Tod unseres Landes, Russlands, führen.
Ja zum Sozialismus!
Nein zum Kapitalismus!

13:29 de.rt.com: Verteidigungsminister: Polen baut Stützpunkt für US-Kampfflieger aus
Den Aussagen des polnischen Verteidigungsministers zufolge soll ein US-Luftwaffenstützpunkt in dem EU-Land ausgebaut werden. Der Schritt ist Teil eines Abkommens, das eine „permanente“ US-Präsenz in Polen sichert, so das Verteidigungsministerium.
Polen wird in den kommenden Jahren einen Militärstützpunkt ausbauen, der die US-amerikanische Kampfflieger-Brigade beherbergt. Dies kündigte der polnische Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak am Montag bei einem Besuch der Einrichtung an. Der in der zentralpolnischen Stadt Powidz gelegene Stützpunkt soll die Einsatzkapazitäten der US-Luftwaffe zur Unterstützung der polnischen und der NATO-Streitkräfte in der Region stärken, ergänzte der polnische Minister.
Die Anlage werde laut Błaszczak neue Hangars und Lagerhallen sowie ein Treibstofflager in der Nähe bekommen. Der polnische Verteidigungsminister besichtigte die Militärbasis in Begleitung des US-Botschafters in Polen, Mark Brzezinski. Der Stützpunkt Powidz beherbergt die US-amerikanischen Apache-Kampfhubschrauber.
Powidz „verwandelt sich in einen Militärkomplex, der sich darauf vorbereitet, die polnischen und NATO-Streitkräfte an der Ostflanke des Nordatlantischen Bündnisses zu unterstützen“, führte Błaszczak an. Die Ankündigung kommt inmitten der noch nie dagewesenen Spannungen zwischen der transatlantischen Militärallianz und Russland aufgrund der anhaltenden Militäroffensive Moskaus in der Ukraine.
Die Erweiterung des Stützpunktes ist Teil eines Abkommens zwischen Washington und Warschau über eine verstärkte Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich aus dem Jahr 2020. Das Übereinkommen „schafft die Voraussetzungen für eine dauerhafte, langfristige Präsenz der US-Streitkräfte in Polen“, erklärte das polnische Verteidigungsministerium und fügte hinzu, dass es die nationale Sicherheit „stärken“ werde.
Es beinhaltet insgesamt 114 Infrastrukturprojekte an elf Standorten, die nach Angaben des Ministeriums „die rasche Entwicklung zusätzlicher Kampffähigkeiten in Mittel- und Osteuropa ermöglichen werden“.
Błaszczak zufolge plant Warschau auch, sein eigenes militärisches Potenzial durch den Kauf von Hubschraubern und Panzern aus den USA auszubauen. Schon im nächsten Jahr soll das Land Abrams-Kampfpanzer erhalten. Ein Auftrag zum Kauf von 96 Kampfhubschraubern sei ebenfalls erteilt worden, so der Verteidigungsminister.
Letzte Woche hatte bereits US-Präsident Joe Biden gegenüber einem Journalisten erklärt, dass die „vorübergehend“ in Polen stationierten US-Streitkräfte wahrscheinlich für „lange Zeit“ dort bleiben werden. Warschau hatte Washington zuvor gebeten, dauerhaft Truppen in Polen zu stationieren, was aber gegen einen NATO-Vertrag mit Russland verstoßen würde.
So hatte unter anderem auch Jakub Kumoch, der außenpolitische Berater des polnischen Präsidenten Andrzej Duda, im Oktober dieses Jahres gesagt, dass Washington dauerhaft Truppen und sogar Atomwaffen auf polnischem Gebiet stationieren solle. Kumoch räumte allerdings ein, dass dies direkt gegen die NATO-Russland-Grundakte verstoßen würde, bezeichnete den Vertrag von 1997 aber im selben Atemzug als toten Buchstaben, da Moskau ihn durch seine „Invasion“ in der Ukraine ungültig gemacht habe.
Es ist nicht ganz klar, wie viele US-Truppen sich derzeit in Polen, dem wichtigsten logistischen Zentrum der NATO zur Unterstützung der Regierung in der benachbarten Ukraine, befinden. Im Mai hatte der US-Botschafter in Warschau mitgeteilt, dass sich mehr als 12.600 US-amerikanische Militärangehörige in dem Land aufhalten, so viele wie noch nie zuvor.

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und sein polnischer Amtskollege Mariusz Błaszczak am 18. Februar 2022 in Warschau

13:43 de.rt.com: Ehemaliger Abgeordneter der Werchowna Rada: Selenskijs Büro erwägt Option, Donbass aufzugeben
Ilja Kiwa, der ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada, sagte, dass nach seinen Angaben das Büro des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij an einer Verhandlungsposition arbeite. Insbesondere werde eine Option erwogen, den Donbass sowie den Zugang zum Schwarzen und Asowschen Meer aufzugeben. Der neutrale Status der Ukraine und die teilweise Anerkennung neuer Gebiete der Russischen Föderation soll auch in Betracht gezogen werden. Voraussetzung sei, dass Selenskij an der Macht bleibe und die Feindseligkeiten vollständig eingestellt würden.

13:55 de.rt.com: Russisches Außenamt: Moskau stellt keine Bedingungen für Gespräche mit Kiew
Russlands stellvertretender Außenminister Andrei Rudenko teilt mit, dass Moskau keine Bedingungen für Verhandlungen mit Kiew stellt. Er weist darauf hin, dass der Kreml wiederholt Bereitschaft zu Verhandlungen signalisiert habe, die Ukraine habe diese Versuche aber stets abgewiesen.

14:02 de.rt.com: Britische Medien: USA und Großbritannien einigen sich auf Gaslieferungen
Vor dem Hintergrund der Energiekrise sucht Großbritannien weiter nach neuen Energielieferanten. Dem britischen Ministerpräsidenten Rishi Sunak zufolge verhandele man derzeit mit den USA über Lieferungen. Das neue Gasgeschäft soll bald abgeschlossen sein.
Laut der britischen Zeitung The Telegraph hat der britische Ministerpräsident Rishi Sunak angekündigt, Großbritannien und die USA seien bereit, ein Geschäft über Flüssiggaslieferungen abzuschließen. Die Verhandlungen stünden vor dem Abschluss und eine endgültige Entscheidung werde höchstwahrscheinlich in den kommenden Wochen nach der COP27 Klimakonferenz angekündigt. Großbritannien hoffe, dass die USA im kommenden Jahr etwa 10 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas liefern.
Außerdem betont The Telegraph, Diskussionen über das Volumen der LNG-Lieferungen seien noch nicht zu Ende. Es sei möglich, dass die genauen Mengen erst später bekanntgegeben würden.
Der britische Netzbetreiber National Grid hatte erklärt, die sicheren Gaslieferungen hingen davon ab, ob die Preise hoch genug seien, um Exporte aus anderen europäischen Ländern, Katar und den USA anzulocken. Das Unternehmen warnte zudem vor möglichen Stromausfällen im Winter. Das Flüssiggas werde von US-Privatunternehmen, nicht vom Staat geliefert, hieß es. Derzeit sei unklar, wie viel Gas diesen Winter aus den USA ins britische Energiesystem gelange.
Zuvor hatten sich die USA und die EU auf die Lieferung von 15 Milliarden Kubikmetern Flüssiggas geeinigt. Diese Maßnahme soll Europa helfen, die Energiekrise einzudämmen und auf Energielieferungen aus Russland zu verzichten.
Das britische Außenministerium hatte am 28. Oktober 2022 bekanntgegeben, Großbritannien werde ab dem 1. Januar 2023 die Einfuhr von Flüssiggas aus Russland einstellen.

Der Flüssiggastanker Epic Gas passiert die Raffinerie von Esso Oil in Fawley, Südengland, am 4. Oktober 2021

14:27 de.rt.com: Russisches Verteidigungsministerium: Mehr als 500 ukrainische Soldaten binnen 24 Stunden getötet
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, gab sein tägliches Briefing über den Stand der russischen militärischen Sonderoperation in der Ukraine. Die russischen Streitkräfte hätten die Offensiven und Gegenoffensiven der ukrainischen Armee in den Richtungen Kupjansk, Krasny-Liman, Süd-Donezk und Nikolajew-Kriwoi Rog gestoppt. Infolgedessen seien über 500 ukrainische Soldaten getötet sowie fünf Panzer, siebzehn gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Schützenpanzer, vier Kleinlastwagen und vierzehn Fahrzeuge zerstört worden.
Konaschenkow sagte auch, dass die operative und taktische Luftfahrt sowie die Raketentruppen und die Artillerie Russlands vier Gefechtsstände der ukrainischen Streitkräfte, 64 ukrainische Artillerieeinheiten, drei Munitions- und Raketenartillerie-Waffendepots sowie ein Treibstofflager für die militärische Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte zerstört hätten. Der Sprecher fügte hinzu, die russische Armee habe eine Radarstation des ukrainischen Flugabwehrraketensystems S-300 und ein US-amerikanisches AN/TPQ-64-Batterieabwehrradar zerstört.
Das russische Verteidigungsministerium teilte außerdem mit, dass die russische Luftwaffe einen Mi-24-Hubschrauber der ukrainischen Luftstreitkräfte eliminiert habe, während die russische Flugabwehr ein Su-25-Flugzeug der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen habe. Darüber hinaus seien sieben ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge in der Luft zerstört und 17 Raketen der Mehrfachraketen-Systeme HIMARS und Olcha abgefangen worden.
Seit Beginn der russischen Militäroperation seien insgesamt 332 Flugzeuge, 171 Hubschrauber, 2.465 unbemannte Luftfahrzeuge, 388 Boden-Luft-Raketensysteme, 6.448 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 884 Mehrfachraketenwerfer, 3.563 Feldartillerie- und Mörsergeschütze und 7.127 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden.

14:45 de.rt.com: Stadt Jassinowataja in Donezker Volksrepublik unter ukrainischem Beschuss – Brand in Umspannwerk gemeldet
Ukrainische Truppen haben am Donnerstag die Stadt Jassinowataja in der Volksrepublik Donezk beschossen. Dies teilte die Vertretung der Donezker Volksrepublik bei dem Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit. Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte acht Geschosse auf Jassinowataja abgefeuert. Der Stab der territorialen Verteidigung erklärte, dass anschließend mehr als 4.600 Haushalte ohne Strom geblieben seien. In dem Umspannwerk, das die Stadt mit Strom versorgt, sei ein Brand gemeldet worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Dmitri Schewtschenko, veröffentlichte ein Video, auf dem der Brand zu sehen ist.

14:58 de.rt.com: Ungarn lehnt gemeinsame Kreditaufnahme der EU für Ukraine-Hilfe ab
Erst am Wochenende hatte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Pläne Brüssels über neue finanzielle Unterstützung für die Ukraine angekündigt. Ungarn erklärte nun, dass es sich an etwaigen gemeinsamen Krediten der EU für Hilfen an Kiew nicht beteiligen werde.
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat erklärt, dass Ungarn die Bemühungen der Europäischen Union (EU), gemeinsam Hilfsgelder für die Ukraine inmitten des Konflikts mit Russland zu organisieren, nicht unterstützen wird.
Auf einer Konferenz in der bulgarischen Hauptstadt Sofia sagte Szijjártó am Montag, Budapest habe Kiew direkt als Nachbar unterstützt und werde dies auch weiterhin tun. Die gemeinsamen Bemühungen der Union zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln lehne man aber ab. Der ungarische Außenminister betonte:
„Wir sind bereit, die finanzielle Unterstützung auf bilateraler Basis fortzusetzen, auf der Grundlage eines bilateralen Abkommens zwischen der Ukraine und Ungarn. Aber wir werden sicherlich keine gemeinsame Kreditaufnahme der EU in diesem Bereich unterstützen.“
Er fügte hinzu, dass Ungarn seinem Nachbarn schon länger auf verschiedene Weisen helfe als einige Länder, die sich nun plötzlich als Kiews „beste Freunde“ aufführten.
Zur Begründung der Entscheidung Budapests führte der ungarische Außenminister aus, dass sein Land die gemeinsame Kreditaufnahme während der COVID-19-Pandemie unterstützt habe, und „das war mehr als genug“.
Im Sommer 2020 hatte man sich in Brüssel darauf geeinigt, dass die EU zur Finanzierung eines Corona-Hilfspakets der Staatengemeinschaft zum ersten Mal eigene Schulden aufnehmen darf. Die EU-Kommission durfte daraufhin im Namen aller Mitgliedsländer Kredite in Höhe von bis zu 800 Milliarden Euro aufnehmen, für die alle EU-Staaten gemeinsam haften.
Ungarn aber hat seinen Anteil an den EU-Mitteln zur „Abfederung der coronabedingten Schäden für Wirtschaft und Gesellschaft“ noch immer nicht erhalten. Die Europäische Kommission hatte Budapest die Freigabe der Gelder verwehrt, solange sie die Bemühungen des Landes um die Erfüllung zahlreicher rechtsstaatlicher Anforderungen prüft. Brüssel hatte die Auszahlung der Mittel aus dem sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds an bestimmte Bedingungen geknüpft.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hatte vor wenigen Wochen in einem Interview mit der Budapester Zeitung diesbezüglich erklärt, dass es sich dabei „um eine rein politische Angelegenheit“ handele. In Brüssel benutze man „die EU-Institutionen als Waffe“ gegen Budapest. „Sie bestrafen uns und erpressen uns ganz offensichtlich mit EU-Geldern“, so Orbán.
Diese Woche soll Brüssel ein neues Hilfspaket für die Ukraine in Höhe von bis zu 18 Milliarden Euro für das Jahr 2023 vorlegen. Bereits am Wochenende hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in einem Telefongespräch über die EU-Pläne für neue Milliardenhilfen für Kiew informiert.
In einer Erklärung der EU-Kommission zum Telefonat heißt es unter anderem, dass das Geld in monatliche Tranchen von jeweils 1,5 Milliarden Euro gegliedert sein soll. Damit solle ein „erheblicher Beitrag“ zum Finanzbedarf Kiews für 2023 geleistet werden. Von der Leyen wird mit den Worten zitiert, dass beide Parteien die „Bedeutung einer vorhersehbaren und regelmäßigen Finanzierung wesentlicher staatlicher Funktionen“ einsehen würden. Die Mittel werden in Form von „langfristigen Darlehen zu sehr günstigen Konditionen“ bereitgestellt, die Kiew auch bei der Umsetzung weiterer Reformen auf dem Weg zu einer EU-Mitgliedschaft unterstützen sollen.
Ungarn ist das einzige NATO-Mitglied, das sich auch weiterhin konsequent weigert, Waffen an die Ukraine zu liefern. Orbán hatte sich zudem geweigert zuzulassen, dass Waffen aus anderen Ländern über ungarisches Territorium in die Ukraine gelangen. Er hatte darüber hinaus abgelehnt, ein Embargo auf russische Energieexporte zu verhängen, und direkte Gespräche zwischen Russland und den USA zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine gefordert.

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó

15:09 de.rt.com: UN-Botschafterin der USA für Gespräche in Kiew
Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, ist zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Nach ihrer Ankunft mit dem Zug besuchte die Diplomatin zunächst ein Getreidewerk, wie eine mitreisende Reporterin des Radiosenders NPR berichtete. Auf ihrem Twitter-Kanal schrieb Linda Thomas-Greenfield dazu:
„Ich freue mich darauf, mit dem ukrainischen Volk, den humanitären Führungskräften und Regierungsbeamten zusammenzuarbeiten.“

Linda Thomas-Greenfield bei der Ankunft in Kiew

15:38 de.rt.com: Ein Mädchen bei Beschuss von Donezk ums Leben gekommen
Bei dem Beschuss des Donezker Stadtbezirkes Kirowski durch ukrainische Truppen ist eine Jugendliche ums Leben gekommen. Dies teilte der Stab der territorialen Verteidigung der DVR am Dienstag mit. Später erklärte der Bürgermeister von Donezk, Alexei Kulemsin, das Todesopfer sei ein im Jahr 2007 geborenes Mädchen.
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik bei dem Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen berichtet, dass am Dienstag von der ukrainischen Seite insgesamt sieben Geschosse abgefeuert worden seien. Auf den Fotos, die der Verteidigungsstab der DVR veröffentlichte, sind die Folgen des Beschusses zu sehen.

15:57 de.rt.com: Türkei bezahlt russisches Gas teilweise in Rubel
Die Türkei sei teilweise dazu übergegangen, russische Gaslieferungen in Rubel zu bezahlen, so der türkische Energieminister Fatih Dönmez. In einem Interview mit dem Fernsehsender TRT TV sagte der Beamte:
„Wie Sie wissen, ist eine Einigung erzielt worden, die Teilzahlung hat bereits begonnen. Wir beabsichtigen, unsere Arbeit in dieser Richtung zu intensivieren.“
Ihm zufolge führten Ankara und Moskau derzeit technische Arbeiten für den Handel mit nationalen Währungen durch.
Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan hatten im September vereinbart, dass die Türkei 25 Prozent der Gaslieferungen in Rubel bezahlen wird. Am 12. Oktober schlug Putin sodann in einer Rede auf der „Russian Energy Week“ vor, den Transit von den Nord-Stream-Pipelines in die Schwarzmeerregion umzuleiten und in der Türkei ein großes Gasdrehkreuz zur Versorgung Europas einzurichten. Erdoğan seinerseits erklärte, er habe Anweisung erteilt, mit den Arbeiten an dieser Idee rasch zu beginnen.

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 8.11.2022
Die Behörden der DVR führen weiter vorrangige Maßnahmen zum Wiederaufbau des sozial-humanitären Bereichs durch.
In 36 befreiten Ortschaften wurden Renten ausgezahlt.
In Nowognatowka wurde an einem Kommunikationsobjekt LTE-Ausrüstung montiert und in Betrieb genommen. Außerdem wurde in Mariupol ein Kommunikationsobjekt in Betrieb genommen.
Mehr als 1600 Menschen wandten sich an Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Zivilschutzkräfte
des Zivilschutzministeriums des DVR haben mehr als 13 Hektar Gelände untersucht und 263 explosive Objekte entdeckt.
Spezialisten der Elektrizitätswerke setzten die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Stromnetzen und Umspannwerken in Mariupol und Wolnowacha fort.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine beschießen weiter Objekte der Stromversorgung der Donezker Volksrepublik. In der Folge von Angriffe haben Industriebetriebe, soziale Objekte und Haushaltsverbraucher keinen Strom.
Die ukrainischen Kämpfer beschießen zielgerichtet Energieinfrastruktur, um im Donbass eine humanitäre Katastrophe zu schaffen. Auch in den Ortschaften, die im Verlauf der militärischen Spezialoperation befreit wurden, hat der Gegner dem Stromversorgungssystem enormen Schaden zugefügt.
Dennoch unternehmen die Energietechniker der Donezker Volksrepublik alle notwendigen Maßnahmen, um rechtzeitig Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an den Stromnetzen und Umspannwerken vorzunehmen.

Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

16:16 de.rt.com: Vize-Gouverneur des Gebietes Cherson: Alle Offensiven der ukrainischen Armee an der Frontlinie gestoppt
Die ukrainischen Streitkräfte hätten versucht, die Verteidigungslinie bei Cherson zu durchbrechen. Die russische Armee habe jedoch alle Angriffe der ukrainischen Soldaten abgewehrt. Dies sagte der stellvertretende Gouverneur des Gebietes Cherson, Kirill Stremoussow, am Dienstag gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS. Und er fügte hinzu:
„Die Lage ist so: Es gibt einige Angriffsversuche, aber unsere Soldaten sind im Einsatz, ebenso wie unsere Luftstreikräfte. Es gibt keinen massiven Vormarsch.“

16:39 de.rt.com: Russlands Verteidigungsminister Schoigu besucht Kommandopunkt im Einsatzgebiet
Der russische Verteidigungsminister, Sergei Schoigu, hat den Kommandopunkt der Vereinten Gruppierung der russischen Truppen inspiziert, die bei der militärischen Sonderoperation eingesetzt werden. Wie das Verteidigungsministerium auf Telegram bekannt gab, habe sich Schoigu von dem Befehlshaber der Truppengruppierung, Sergei Surowikin, über die Situation und die Handlungen des Gegners berichten lassen. Thematisiert worden sei dabei auch die Versorgung der Mobilisierten. Anschließend habe der Verteidigungsminister mehreren russischen Armeeangehörigen die Medaille „Goldener Stern“ des Helden der Russischen Föderation, den Tapferkeitsorden und andere staatliche Auszeichnungen verliehen.

17:14 de.rt.com: Berliner Integrationssenatorin Kipping: Flüchtlingsunterbringung immer problematischer
Die Unterbringung von Flüchtlingen in Berlin wird nach Angaben von Integrationssenatorin Katja Kipping immer problematischer. Da immer mehr Geflüchtete in die Hauptstadt kommen und in Aufnahme- und Gemeinschaftseinrichtungen kaum noch freie Plätze vorhanden sind, setzt die Linke-Politikerin nun die Stufe zwei eines Notfallplanes in Kraft. Dadurch solle es möglich sein, die Verfahren bei der Akquise neuer Unterkünfte zu beschleunigen, so ein Sprecher der Integrationsverwaltung.
Nach einem Bericht des Tagesspiegels erwägt Kipping die Errichtung einer großen Notunterkunft für womöglich tausende Menschen, aus Zelten oder Leichtbauhallen. In einem Papier der Integrationssenatorin für den Senat werden demnach das Tempelhofer Feld, der Olympiapark, das Messegelände und Freiflächen auf dem früheren Flughafen Tegel als mögliche Standorte genannt. In sehr kurzer Zeit müssten Plätze für bis zu 4.000 Menschen her, um die Lage etwas zu entschärfen und akute Obdachlosigkeit von Geflüchteten abzuwenden, zitiert die Zeitung aus dem Papier.

17:44 de.rt.com: Russische Ombudsfrau Moskalkowa erörtert per Videoverbindung Menschenrechtsfragen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen
Die russische Ombudsfrau Tatjana Moskalkowa und der Menschenrechtsbeauftragte der ukrainischen Werchowna Rada, Dmitri Lubinez, haben sich per Videoverbindung ausgetauscht. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb Moskalkowa:
„Wir haben eine Reihe von Menschenrechtsthemen mit dem ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez per Videokonferenz diskutiert.“
Zuvor hatte Moskalkowa berichtet, dass Lubinez wichtige Informationen über gefangen gehaltene russische Soldaten geliefert habe. Im Oktober seien als Ergebnis des Verhandlungsprozesses 110 russische Staatsbürger aus den von Kiew kontrollierten Gebieten zurückgeführt worden. Darunter 72 Seeleute von zivilen Schiffen, die seit Februar festgehalten worden waren.

17:48 de.rt.com: Berlin richtet wieder Wärmestuben ein
Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in Berlin die ersten Wärmestuben. Neben einer wärmenden Feuerstelle gab es dort auch Heißgetränke und Suppe. Am Freitag belebte die Berliner Bürgermeisterin mit der „Charta der Wärme“ diese Tradition in der Hauptstadt wieder – auch Suppe soll es wieder geben.
Am Freitag unterzeichneten Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD), Sozialsenatorin Katja Kipping (Die Linke) und 20 Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und Vereinen im Wappensaal des Roten Rathauses die sogenannte „Charta der Wärme“. Damit startete das in der Charta vereinbarte Projekt „Netzwerk der Wärme“. Die Berliner Zeitung berichtete am Samstag darüber. Demnach sollen Einrichtungen aus unterschiedlichen Bereichen in der kalten Jahreszeit ihre Räumlichkeiten zum Aufwärmen und zur Begegnung zur Verfügung stellen. Zum Konzept gehört auch das kostenlose Angebot von Tee, Kaffee und Suppe in den neu eröffneten Berliner Wärmestuben.
Clubs, Kirchen, Sozialeinrichtungen, das Technikmuseum und die neue Nationalgalerie beteiligten sich am „Netzwerk der Wärme“. Allerdings hätten zum Projektstart am Freitag nur Bibliotheken und Nachbarschaftstreffs ihre Räume als Wärmestube eingetragen. Dies liegt der BZ zufolge daran, dass der Senat zwar elf Millionen Euro für das Projekt bewilligt habe, der Nachtragshaushalt aber noch nicht vom Abgeordnetenhaus beschlossen worden sei.
Laut Giffey wurden die Energieversorgung der Berliner mittlerweile sichergestellt und Entlastungen auf den Weg gebracht. Die Einrichtung der Wärmestuben für die Bevölkerung diene dementsprechend nur der Beruhigung von Unsicherheiten und als Kommunikationstreffpunkt, sagte sie der BZ:
„Man merkt, dass es Unsicherheiten gibt und sich die Leute Sorgen machen. Dem wollen wir etwas entgegensetzen. Orte, wo man mit anderen ins Gespräch kommt, wo man eine gute Zeit haben kann.“
Deshalb unterschieden sich die neuen Wärmestuben auch von ihren historischen Vorbildern. Es gebe keine offenen Feuerstellen zum Wärmen klammer Finger, teilte Berlins Bürgermeisterin mit: „Es ist sinnbildlich gemeint, es geht um menschliche Wärme!“
Die erste Wärmestube wurde in Berlin 1891 am Alexanderplatz eingerichtet und konnte bis zu 500 Menschen aufnehmen. In der Kaiserzeit gehörten Wärmestuben, Volksküchen und Nacht-Asyle in Berlin zur Armenfürsorge.

abends:

18:13 de.rt.com: Europäische Kommission sichert Ukraine weitere 2,5 Milliarden Euro zu
Bis Ende November soll die Europäische Union den letzten Teil des Hilfspakets für Kiew in diesem Jahr, im Wert von 2,5 Milliarden Euro, überweisen. Dies berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, am Dienstag. Dombrovskis habe diese Erklärung demnach am Dienstag auf einer Pressekonferenz nach der Sitzung der EU-Kommission abgegeben. Außerdem kündigte er an, dass die EU nicht in der Lage sein werde, ein Drittel des von der Europäischen Kommission im Mai zugesagten Hilfspakets in Höhe von neun Milliarden Euro an die Ukraine zu überweisen. Das bedeutet, dass die restlichen drei Milliarden Euro am Ende nicht überwiesen werden könnten. Bisher hatte die Europäische Union bereits 3,5 Milliarden Euro an die Ukraine ausgezahlt.

Valdis Dombrovskis

18:37 de.rt.com: Gebiet Cherson: Mutmaßlicher ukrainischer Saboteur sprengt sich bei Festnahme in die Luft
Die Behörden des Gebietes Cherson haben über den Tod eines mutmaßlichen Saboteurs berichtet. Zu dem Zwischenfall sei es bei dessen Festnahme in der Stadt Berislaw gekommen. Der Mann habe sich in die Luft gesprengt und sei auf der Stelle gestorben. Von Verletzten unter den Sicherheitskräften wurde nicht berichtet.
Zuvor hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB die Festnahme einer neunköpfigen Sabotagegruppe gemeldet, die Mordanschläge gegen hochrangige Mitglieder der Gebietsverwaltung von Cherson ausgeheckt haben soll. Demnach wurden bei den Verdächtigen drei fertige Bomben, fünf Kilo Plastiksprengstoff, Handgranaten und Waffen beschlagnahmt. Außerdem sei eine Autobombe entschärft worden, hieß es.

18:40 de.rt.com: Nach Anschlag auf Pilgerstätte: Iran deckt Terrornetzwerk des IS auf
Iran hat ein Terrornetzwerk des IS aufgedeckt, das in den jüngsten Anschlag auf eine Pilgerstätte in Schiras involviert war. Während der russische Präsident Putin der Führung in Teheran bereits sein Beileid aussprach, verurteilte bislang kein westlicher Spitzenpolitiker das Blutbad in Iran.
Die iranischen Sicherheits- und Geheimdienstkräfte haben nach eigenen Angaben 26 IS-Mitglieder verhaftet, die an dem jüngsten Terroranschlag auf den schiitischen Schrein Schah Tscheragh in der iranischen Millionenstadt Schiras beteiligt waren.
Die iranischen Behörden gaben bekannt, dass sie nach der Schießerei vom 26. Oktober rund um die Uhr Geheimdienst-, Spionageabwehr- und Sicherheitsoperationen durchgeführt hätten. Das Ministerium teilte außerdem mit, dass die Verhafteten aus Aserbaidschan, Tadschikistan und Afghanistan stammten, wobei der Hauptkoordinator des Anschlags ein Aseri gewesen sei.
Nach Angaben iranischer Staatsmedien sei der Angreifer in den Schrein eingedrungen und habe wahllos das Feuer auf die Menschen eröffnet, wobei 15 Menschen, darunter Frauen und Kinder, getötet wurden.
Der iranische Geheimdienst gab an, dass der für die Koordinierung des Anschlags verantwortliche aserbaidschanische Staatsbürger über den internationalen Flughafen Imam Chomeini südwestlich von Teheran nach Iran eingereist sei. Das unterstützende Element in Schiras war ein Afghane namens Mohammed Rames Raschidi mit dem Spitznamen „Abu Basir“. Der Schütze selbst wurde als Sobhan Komroni identifiziert und erhielt den Spitznamen „Abu Aischa“. Nach einer Erklärung des iranischen Geheimdienstministeriums wurde der aserbaidschanische Staatsbürger vor dem Anschlag von einem Netzwerk ausländischer IS-Mitglieder in Afghanistan kontaktiert.
Nach dem IS-Terroranschlag in Schiras sicherte der russische Präsident Wladimir Putin Iran mehr Unterstützung im Kampf gegen den Terror zu. „Ich möchte die Bereitschaft der russischen Seite zum weiteren Ausbau der Kooperation mit unseren iranischen Partnern in Richtung Antiterrorkampf bekräftigen“, hieß es in der Erklärung Putins. Die westlichen Leitmedien haben in den letzten Tagen die Bedeutung des IS-Terroranschlags in Iran heruntergespielt, wobei bislang kein westlicher Spitzenpolitiker den Anschlag verurteilte.

Der IS hat am 26. Oktober einen blutigen Anschlag auf die Pilgerstätte Schah Tscheragh in der iranischen Millionenstadt Schiras verübt.

19:12 de.rt.com: Ukrainischer Geheimdienst setzt Priester aus Gebiet Charkow wegen Engagements für Russland auf Fahndungsliste
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat den Vorsteher einer Kirche im Gebiet Charkow zur Fahndung ausgeschrieben. Nach Angaben der Ermittler habe der orthodoxe Priester in seinen Predigten vor der Gemeinde im Bezirk Kupjansk zur Unterstützung Russlands aufgerufen. Darüber hinaus habe er mit dem Leiter der russischen Verwaltung, Witali Gantschew, zusammengearbeitet und für Werbetätigkeiten eine Einheimische gewonnen. Der Geistliche habe der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats angehört, hieß es weiter. Er und seine Komplizin hätten die Ukraine inzwischen verlassen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass der SBU Geistliche der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats anklagt und verdächtigt, Ideen zu verbreiten, welche die territoriale Integrität der Ukraine bedrohen.

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