Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben der Volksrepubliken des Donbass vom 08. bis 14.01.2022

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru, tkzhd.ru, vsednr.ru, dontimes.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Sonnabend:

Wieviele Cafés, Restaurants und Geschäfte wurden in Donezk im Jahr 2021 eröffnet?
Dan-news.info: Fast 700 Handels- und Gastronomiebetriebe haben 2021 in Donezk eröffnet oder ihre Arbeit wieder aufgenommen. Der Pressedienst der Stadtverwaltung stellte DAN heute zusammenfassende Daten zur Verfügung.
Davon sind 570 Handelsunternehmen. Jetzt gibt es in der Stadt etwa 6.000 mit einer Gesamtfläche von über 477.000 m². Mehr als 39.000 Menschen arbeiten dort. Die größten und neuesten sind der ‚Hypermarkt‘
Mànna und die Supermärkte der Ketten, Galàktika und Molokò.
Weitere 117 Gastronomiebetriebe wurden im Laufe des Jahres eröffnet oder wiedereröffnet und versorgen jeweils ca. 2.400 Menschen. Dazu gehören die Restaurants
Times und Usad’ba Gehöft«), das Restaurant im Hotel Wiktorija, der Club ‚INFERNO‘, das kaukasische Restaurant ›Chmeli Suneli, das indische Restaurant ‚Ganesha House‘, das Kaffeehaus ›Bibliotjéka‹, die Cafeteria Nikol’skij und viele andere. Derzeit gibt es 982 Gastronomiebetriebe in Donezk. Dort arbeiten rund 3.400 Menschen.
Darüber hinaus gibt es in der Stadt mehr als 1.700 Dienstleistungsbetriebe, 10 % mehr als im Jahr 2020. In diesem Sektor sind 3.300 Personen beschäftigt. Nach vorläufigen Schätzungen wurden im Jahr 2021 Haushaltsdienstleistungen für rund 300 Mio. Rubel erbracht, was einem Anstieg von rund 35 % gegenüber 2020 entspricht.

Sonntag:

Rotes Kreuz hilft
Dan-news.info: Drei durch ukrainischen Beschuss beschädigte medizinische Einrichtungen wurden 2021 mit Hilfe des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (MKKK) wieder instandgesetzt, vier weitere sind in Arbei. Dies wurde der Agentur heute vom MKKK-Büro in Donezk mitgeteilt.
„Im Jahr 2021 haben wir die Instandsetzung der durch den Konflikt beschädigten medizinischen Einrichtungen beendet. In Gorlovka haben wir ein dreistöckiges Ambulatorium vollständig wieder aufgebaut und in den Siedlungen Oserjanovka und Glinka Erste-Hilfe-Stationen repariert und ausgestattet“, heißt es in dem Bericht.
Dem Bericht zufolge wurden auch Krankenhäuser mit Material, Ausrüstung und Medikamenten versorgt. Insbesondere wurden Medikamente zur Behandlung chronischer Krankheiten an 35 medizinische Einrichtungen in Nähe der Front geliefert, sechs weitere Kliniken wurden mit chirurgischem Material versorgt.
Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr mit Hilfe der internationalen Organisation drei Kindergärten und eine Schule in Donezk, Tel’manowo, Stepanovka bzw. Amwrossijevka wiederhergestellt. Dies wird im Jahr 2022 fortgesetzt. Die Schulen wurden u.a. mit Baumaterialien, Möbeln, Sportgeräten, Schulbüchern und Schreibwaren unterstützt.

Montag:

Es kann nur noch Frieden geben, sonst nichts
Lug-info.com: In einem der traditionellen Neujahrs-Blitzinterviews teilt der bekannte russische Militärkorrespondent Dmitrij Stješin dem Lugansker Informationszentrum seine Einschätzung der Ergebnisse des vergangenen Jahres und seine Prognose für das kommende Jahr mit.
Lugansker Informationszentrum: Wie beurteilen Sie die Situation und die Lage in den Donbass-Republiken Anfang 2022?
Dmitrij Stješin.: Wenn man in den Donbass kommt, kann man nicht mit Sicherheit sagen: Bin ich noch in Russland oder bin ich schon in Russland?
Zwei Details des täglichen Lebens sind mir aufgefallen. Der morgendliche und abendliche Berufsverkehr ist mittlerweile recht ungewöhnlich. Einige erklären dies mit der Zunahme der Menschen, andere mit der Zunahme der Autos auf den Straßen. In jedem Fall ist es kein Zeichen der Verzweiflung, sondern der Wiederbelebung. Das zweite Detail sind Werbeplakate mit der Aufschrift
»Urlaub in Ägypten, Flug über Rostov«. Natürlich können sich 70 % der Einwohner des Donbass soetwas nicht leisten, aber eine gewisse Nachfrage ist vorhanden, und auch das ist ein Zeichen für ein normales, vertrautes Leben, auch wenn es die Spuren des Krieges trägt.

LIZ: Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Errungenschaften der Lugansker und der Donezker Volksrepublik und was waren die größten Probleme im vergangenen Jahr?
D.S.: Die Industrie, und nur die Industrie, ist das Maß aller Dinge im Donbass. Im Frühjahr war ich entsetzt, als ich von Streiks in den Bergwerken und von Fabrikschließungen las. Es war klar, dass der erste Versuch, die Stahlindustrie wiederzubeleben, gescheitert war. Das Frustrierendste daran war, dass dies entgegen der Marktlogik genau auf dem Höhepunkt der Preise geschah. Aber Russland hat einmal mehr gezeigt, dass es den Donbass braucht. Im Sommer kam ein Investor mit Geld ins Land. Ich habe mehrere Fabriken und ein Bergwerk besucht. Das ausgegebene Geld kann man sehen und mit den Händen anfassen. Ich habe gesehen, dass diese Unternehmen funktionieren und dass Menschen, die aus Geldmangel weggelaufen waren, zu ihnen zurückkommen. Übrigens hat der neue Investor zunächst die Lohnrückstände aufgeholt, dann die Löhne erhöht und allen 20.000 Beschäftigten Prämien gezahlt. Und angesichts des Ukas über die Aufhebung der ukrainischen Quoten und Zollbeschränkungen, die Anerkennung von Zertifikaten und die Zulassung von Produkten aus dem Donbass zum staatlichen Beschaffungswesen bewertet der Kreml die Arbeit des Investors und der Menschen, die die Anlagen in der LVR und der DVR wieder in Betrieb genommen haben, positiv. Ich bekam ständig SMS über freie Stellen. Der Personalmangel ist das neue Problem im Donbass, die Kehrseite einer so heiligen Sache wie der Gewährung der russischen Staatsbürgerschaft in einem vereinfachten Verfahren. Aber das wird anders gelöst als in den Schützengräben an der Front, wo ich mit Entsetzen sah, wie dort Baumpilze wuchsen. So lange steht die Front schon, so lange hat sich nichts geändert.
LIZ: Wie sieht Ihre Prognose für die Situation im Donbass im Jahr 2022 aus?
D.S.: Russland als Moderator der laufenden Prozesse zeigt zwei Hüte, und in jedem liegen Eier. In einem Hut – wirtschaftlicher Aufschwung – das stärkste Reizmittel für die Ukraine. Im zweiten Hut finden sich aggressive Rhetorik und eine Demonstration der Bereitschaft zu militärischen Aktionen, zur lang erwarteten „Streckung der Buckligen“. An den Fronten ist es still – kein Brummen oder Dröhnen der Bajraktar-Drohnen, das die Fähigkeiten der türkischen Vermarkter unter Beweis stellt. In der Ukraine wurde ihnen klar, dass sie es übertrieben hatten. Es war besonders amüsant zu beobachten, wie die interessierten Parteien und Gönner sich nach und nach aus der Ukraine zurückzogen, wobei sie natürlich öffentlich verkündeten, dass Kiev keinen Krieg führen werde. Mir wurde fest versprochen, dass es ein „interessantes Jahr“ werden würde. Es würde in Frieden enden. Wie ein Bewohner eines Dorfes in der Grauen Zone (einer Art Niemandsland – Anm. d. Übers.) feststellte, kann es nach dem, was sich hier seit sieben Jahren abspielt, nichts anderes als Frieden geben. So soll es sein.

Windkraft
Novorosinform.org: Fünf Windkraftanlagen im Windpark Nowoasòvskaja in der Donezker Volksrepublik sind restauriert. Der Leiter der Rayonsverwaltung von Nowoasòvsk, Oleg Morgun, sagte, dass der Windpark, der seinen Betrieb mit Beginn der Kampfhandlungen eingestellt hatte, bereits wieder Strom erzeugt.

Dies berichtet die Vereinigung »Der Donbass und wir« im sozialen Netzwerk VKontakte‘
„Als die Ukraine die Gegend um Sachanka beschoss, wurde eine wichtige Stromleitung unterbrochen. Vor allem in der Ferienzeit, wenn die Urlauber kommen und die Auslastung steigt, fehlte es an Kapazitäten. Jetzt ist das Unternehmen ukrainischen Rechts unter die operative Kontrolle der DVR gekommen, und heute erzeugen bereits fünf große Windkraftanlagen wieder Strom. Und die Arbeit in dieser Richtung geht weiter“, sagte Morgun. […]

Dienstag:

Erste Partie Wurstwaren nach Russland exportiert
Dan-news.info: Das Fleischkombinat Jenakijewo hat die ersten 1,5 Tonnen Wurstwaren in die Oblast Rostòv-na-Donú geliefert. Dies teilte das Ministerium für Agrarindustriepolitik und Ernährung der DVR heute mit.

Der Fleischverarbeitungsbetrieb wurde 1930 gegründet. Er ist einer der führenden Wursthersteller in des Landes.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am 15. November den Ukas № 657 unterzeichnet, mit dem er anordnete, dass Waren aus der DVR und der LVR auf die russischen Märkte gelangen dürfen, und beschloss, keine Quoten anzuwenden. Diese Maßnahmen bleiben in Kraft, bis eine politische Lösung im Donbass im Einklang mit den Minsker Vereinbarungen gefunden ist.

Kleine und mittlere Unternehmen
Dan-news.info: Im Jahr 2021 wurden in Makéjevka mehr als 670 kleine und mittlere Unternehmen eröffnet, 236 Betriebe wurden geschlossen. Dies erfuhr die Agentur im Pressedienst der Stadtverwaltung.

Nach den neuesten Daten sind in der Stadt 17.485 kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Handel, Gaststätten, Dienstleistungen, Personenverkehr und Kommunikation registriert. Darunter befinden sich auch Recyclingunternehmen. Altpapier wird zur Herstellung von Sanitär- und Hygieneartikeln verwendet, Kunststoff- und Gummiabfälle werden zur Herstellung von Granulat für den Maschinenbau verwendet, Polymere werden im Recycling für Metall-Kunststoff-Fenster verwendet. Drei weitere Unternehmen sind auf die Herstellung von Möbeln spezialisiert, zwei auf orthopädische und Spezialschuhe.

Fernverkehr (vier Züge täglich) bemerkenswert
Dnrailway.ru: Im Jahr 2021 wurden insgesamt 1.102.580 Fahrgäste in den Zügen des Staatlichen Unternehmens »Donezker Eisenbahn« befördert Die Donezker Eisenbahn hat die Personenbeförderung im Fern- und Vorortverkehr im Jahr 2021 zusammengefasst. In den zwölf Monaten des Jahres 2021 nutzten 1.102.580 Fahrgäste (+5,2 %) die Züge, darunter im Fernverkehr -128.897 Fahrgäste (+83,7 %) und im Nahverkehr 973683 Fahrgäste (-0,5 %). Dabei wurden 409.174 Passagiere der privilegierten Kategorien befördert.

Im Dezember 2021 beförderte die Bahn 89.450 Fahrgäste (+4,3 % gegenüber Dezember 2020). Davon wurden 10657 Fahrgäste (+78,6 %) in Personenzügen und 78793 Fahrgäste (-1,3 %) in Vorortzügen befördert. Innerhalb dieses Monats wurden 34.761 Passagiere mit Ermäßigungen befördert.

Mittwoch:

Pumpstation»Block 272«
Dan-news.info: In Donezk wurde eine Pumpstation wiederaufgebaut, die seit dem Zusammenbruch der UdSSR nicht mehr gearbeitet hat. Was bedeutet das für die Einwohner?
Etwa 2.000 Abnehmer im Kievskij-Bezirk Donezks haben dank der Wiederinbetriebnahme der in den 90er Jahren eingemotteten Pumpstation keine Probleme mehr mit der Wasserversorgung. Darüber informierte heute der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der DVR. […]
Die Maßnahme war erforderlich, um den Druck im Leitungssystem zu stabilisieren. Verbraucher in den oberen Etagen von Wohnhäusern entlang des Partisanskij-Prospekts hatten seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Probleme mit der Wasserversorgung.
Im Zuge der Reaktivierung wurde die Steuerung der Pumpstation umgebaut und neue Leitungen dorthin verlegt. Zwei Pumpen wurden installiert und ein Schaltschrank aufgestellt.
Die Pumpstation »Block 272« versorgt zehn Wohnblöcke, einen Kindergarten und eine Schule am Partisanskij-Prospekt im Kievskij-Bezirk der Hauptstadt.

Briefmarke mit ‚erweiterter Realität
dan-news.info: Das Staatliche Unternehmen ›Pòčta Donbàssa hat im vergangenen Jahr 43 Briefmarken mit einer Gesamtauflage von rund 700.000 Stück herausgegeben. Das teilte der Pressedienst des Unternehmens heute mit.
„Ungewöhnliche, auffallende Ausgaben wie die zum 125. Jahrestag der Olympischen Spiele der Neuzeit oder der Legende der sowjetischen Automobilindustrie, dem WAS-2101 (
›Žíguli‹, Anm. d. Übers.), sind sehr beliebt. Besonders hervorzuheben ist die erste Briefmarke ‚mit erweiterter Realität‘ (AR), deren Ausgabe zeitlich mit dem Internationalen Science Fiction Festival zusammenfiel“, so der Pressedienst.
Im vergangenen Jahr wurden 18 Ersttagsbriefe in Umlauf gebracht, 17 Ersttags- und zwei Sonderstempel angewendet. Darüber hinaus gab das Unternehmen sechs frankierte Postkarten heraus.
›Pòčta Donbàssa wurde am 10. Oktober 2014 gegründet, nachdem Kiev die Arbeit von Ukrpòčta in der DVR und LVR eingestellt hatte. Die ersten Postämter wurden im Dezember 2014 eröffnet. […]

Donnerstag:

JuGMK ergänzt Lokomotivpark
Dan-news.info:Die Lokomotivflotte des »Südlichen Bergbau-metallurgischen Komplexes GmbH« (JuGMK) wird mit neun Fahrzeugen aus Russland aufgestockt, während die vorhandenen Diesellokomotiven erstmals seit 2016 überholt werden. Das teilte der Pressedienst des Unternehmens heute der Agentur mit.
„Mitarbeiter des Metallurgischen Werks Jenakijewo (EMS) und des Jassinovskij-kokschemischen Werks (JaKChS) in Makejevka reisten im Dezember letzten Jahres nach Russland, um die ersten beiden Lokomotiven TEM2 und TGM4 entgegenzunehmen. Für 2022 ist der Kauf von sieben weiteren Lokomotiven geplant“, hieß es.
(trainpix.ru – dieselbe wie im DAN-Bild)
In diesem Jahr wird in allen Unternehmen des Komplexes eine große Kampagne zur Erneuerung des Lokomotivparks gestartet. Die Überholungen umfassen Lokomotiven verschiedener Baureihen wie TEM2, TGM4, TGM6 usw. Auch die Dieselmotoren, wenn vorhanden Hydraulikgetriebe und Radsätze werden in großem Umfang überholt.
„Bis Ende 2022 wird die Lokomotivflotte des JuGMK wieder den maximalen Produktionskapazitäten der Werke genügen“, betonte das Unternehmen.

Höhere Löhne in den JuGMK-Unternehmen
Dnronline.su: Gestern unterzeichnete Jewgenij Jurčenko, Generaldirektor des »Südlichen Bergbau-metallurgischenr Komplexes GmbH« (JuGMK), eine Anordnung zur Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die Erhöhung der Löhne in den Konzernunternehmen. Dies berichtet deren PR-Abteilung.
„Derzeit sind in den Unternehmen des Komplexes nicht nur alle grundlegenden Anlagenteile in Betrieb, sondern auch – trotz aller Schwierigkeiten – Parameter nahe dem Maximum der derzeitigen Kapazitäten erreicht. Das bedeutet, dass ich keine weitreichenderen Pläne verfolgen werde, sondern bereits mit der Umsetzung eines Programms zur Steigerung des Lebensstandards unserer Mitarbeiter beginnen werde“, so
Jurčenko.
Bereits im Januar dieses Jahres ist eine Aufstockung der Lohnsumme um rund 250 Mio. Rubel geplant. Diese Erhöhung betrifft in erster Linie die Filiale
1, das Metallurgische Kombinat Alčevsk, deren durchschnittliches Lohnniveau deutlich unter dem der übrigen lag. Somit wird das Durchschnittsgehalt dort etwa 47.000 Rubel betragen, was dem Alčevsker Werk einen unangefochtenen Spitzenplatz in Bezug auf das Gehaltsniveau in der Lugansker Volksrepublik einbringt und fast ähnliche Werte wie in der Oblast Rostov in Russland erreicht. Diese Zahlen sollten bis zum Jahr 2025 erreicht werden, aber die Voraussetzungen dafür wurden bereits in den ersten 8 Monaten der Leitung der Holding durch Jewgenij Jurčenko geschaffen.
Ähnliche Verfahren sollen in naher Zukunft auch in anderen Unternehmen des Komplexes eingeführt werden. Für Januar ist eine planmäßige Lohnerhöhung gemäß Vereinbarungen zwischen den Regierungen der Donbass-Republiken und
Jewgenij Jurčenko vorgesehen.

Briefmarken zum 100. Jahrestag der Gründung der UdSSR
Dan-news.info:Das Staatliche Unternehmen ›Pòčta Donbàssa plant, zum 100. Jahrestag der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken einen Kleinbogen Briefmarken mit den Motiven aus den 15 Republiken der UdSSR herauszugeben. Darüber informierte heute der Pressedienst des Unternehmens.
(Ukraїns’ka RSR)
Für das Jahr 2022 ist außerdem die Ausgabe von Briefmarken zum 100. Jahrestag der nach Lenin benannten Allunions-Pionierorganisation, zum 350. Jahrestag der Geburt des Zaren Peter I. und zum 125. Geburtstag des russischen Schriftstellers Il’ja Il’f vorgesehen. Außerdem wird es Briefmarken, die dem Opernsänger Anatolij Solow’janenko, dem 8. März und dem Muttertag gewidmet sind, geben. Außerdem ist geplant, die Serie
»Legenden der sowjetischen Automobilindustrie« mit Briefmarken mit berühmten Pkw Saporožjez fortzusetzen.
Die Erklärung über die Gründung der Sowjetunion wurde vom Ersten Sowjetkongress der UdSSR am 30. Dezember 1922 verabschiedet. Diesem Dokument zufolge wurden die RSFSR, die Ukrainische SSR, die Weißrussische SSR und die Transkaukasische Republik, die alle kaukasischen Regionen vereinte, später aber in mehrere separate Unionsrepubliken aufgeteilt wurde, zu einer Union. Die Zusammensetzung der Sowjetunion erweiterte sich daraufhin. Von 1956 bis 1991 umfasste sie 15 Unionsrepubliken.

Freitag:

Jàssinowátaja plant Sanierung von 200 kriegsbeschädigten Privathäusern
Dan-news.info – Etwa 200 Privathäuser, die durch den Beschuss der ukrainischen Armee beschädigt wurden, sollen in Jàssinowátaja 2022 wieder hergestellt werden. Dies teilte der Leiter der Stadtverwaltung, Dmitrij Ševčenko, heute mit. Er fügte hinzu, dass für 2022 Sanierungsarbeiten an sechs Wohnblöcken in der Stadt geplant sind.
Zuvor war berichtet worden, dass zur Zeit etwa 40 % des durch die Feindseligkeiten beschädigten privaten Hauseigentums in der Stadt wiederhergestellt sind.
Jàssinowátaja liegt nördlich von Donezk. Dort leben mehr als 30.000 Menschen. Seit Beginn des Krieges im Donbass stehen die Stadt und ihre Umgebung unter ständigem Beschuss durch ukrainische Streitkräfte.

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