Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben der Volksrepubliken des Donbass vom 06. bis 12.11.2021

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru, tkzhd.ru, vsednr.ru, dontimes.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Sonnabend:

»Mit der Sprache des Plakats«
Dnronline.su: Am 6. November 1943 wurde Kiew durch sowjetische Truppen von den Nazi-Invasoren befreit. Die Menschen im Donbass erinnern sich an ihre Helden und sind stolz auf deren Taten. Der vom DVR-Informationsministerium organisierte Wettbewerb »Mit der Sprache des Plakats« bestätigt dies. Der Große Vaterländische Krieg wird für immer im Gedächtnis unseres siegreichen Volkes bleiben! Nach 78 Jahren ist unsere Geschichte in den Werken der Teilnehmer lebendig geworden und schwingt in der unruhigen Gegenwart mit.
Das Organisationskomitee dankt allen, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben! Ihr habt wieder einmal bewiesen, dass wir talentierte, gelehrte und kreative junge Menschen in der Republik haben!

Der 8. Mai in der Ukraine – Tag der Geschichtsverzerrung und der Fälschung der Geschichte des Sieges
„Liebe Teilnehmer! Vielen Dank für Euer Engagement! Wir haben über hundert Arbeiten von Studenten und Schülern höherer Klassen in unserer Republik erhalten. Die Geographie ist sehr breit gefächert: (Es werden über zehn Universitäten und Hochschulen der DVR genannt – Anm. d. Übers.). Eine solche Sorge um diee Geschichte muss einfach erfreuen.
Die Ermittlung von Gewinnern ist immer eine Herausforderung. Ich hätte mir aufrichtig mehr Gewinner gewünscht, denn Eure Motivationsparodien sind die Preise wirklich wert. Doch wie in jeder Schlacht muss es einen Sieger geben. Bei der Bewertung der Beiträge hat sich die Jury auf die folgenden zwingenden Anforderungen an einen klassischen Demotivator und folgende Kriterien gestützt:
• Die Arbeit muss mit den Zielen des Wettbewerbs übereinstimmen;
• Das Bild muss mit einem Kommentar versehen sein;
• Das Bild muss historisch korrekt sein;
• Originalität der Idee und Tiefe des Inhalts;
• Nachfrage nach der Arbeit in sozialen Netzwerken.

Die Befreiung Kiews, die wiederholt werden muss!
Aufgrund der großen Anzahl von Einsendungen beschloss die Jury, zwei zweite und zwei dritte Plätze zu vergeben. Gesondert zu erwähnen sind die Werke der Autoren, bei denen nicht nur die Idee, sondern auch die vom Teilnehmer geschaffene Zeichnung authentisch war. Einige Teilnehmer haben 10 bis 30 Arbeiten eingereicht, wir veröffentlichen die stärksten und originellsten. […]“

Als ihr Leben von uns abhing haben sie uns geschätzt.
Auf Grund der aktuellen Corona-Beschränkungen in der Republik ist die geplante feierliche Veranstaltung zum Abschluss des Wettbewerbs derzeit nicht möglich. Die Preisverleihung erfolgt auf individueller Basis.

Sonntag:

Donezker Matrjoschkas über ganz Russland verteilt
Vsednr.ru: Ende des 19. Jahrhunderts wurde die erste russische Matrjoschka-Puppe geboren, die von dem Drechsler Wassilij Swjosdočkin entworfen und von dem Künstler Sergej Maljutin mit Gouache bemalt wurde. Swjosdotschkin arbeitete in der Kindererziehungswerkstatt von Anatolij Mamontow.
In verschiedenen historischen Quellen heißt es, die Matrjoschka sei eine rundliche, pummelige, schelmische junge Dame mit Kopftuch und Tracht, die einen Hahn in der Hand hielt. Die nächste hatte eine Sichel in der Hand. Eine andere hielt einen Laib Brot in der Hand. Die Schwestern konnten nicht auf ihren Bruder verzichten. Auch er erschien – in einem bemalten Hemd. Die kleinste und „unteilbare“ Puppe war eine Matrjoschka in Form eines gewickelten Babys. Insgesamt gab es acht Puppen. Eine ganze Familie, freundlich und fleißig.
Es wird angenommen, dass der Prototyp einer Matrjoschka eine Figur eines der sieben japanischen Glücksgötter, Fukuruma, war, die von der Insel Honshu nach Abramzewo, dem Besitz Mamontows in der Nähe von Moskau, gebracht wurde, wo viele berühmte Künstler der damaligen Zeit zusammenkamen. Das Spielzeug hatte ein Geheimnis: Der alte Fukuruma versteckte seine gesamte Familie darin.
Die Matrjoschka wurde schnell berühmt und fand großen Anklang. Bald nach dem Blumenschmuck kamen Matrjoschkas mit Motiven aus Märchen und Sagen verziert waren.
Russische Matrjoschkas wurden auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt, wo sie eine Medaille und Weltruhm erlangten. Gleichzeitig wurden internationale Aufträge erteilt, die nur von den hochqualifizierten Kunsthandwerkern aus Sergijew Possad ausgeführt werden konnten. Swjosdotschkin kam auch in die Werkstatt in dieser Stadt. […]
Unsere Zeitung machte Bekanntschaft mit Ol’ga Wolkowa, Mitglied der kreativen Vereinigung von Künstlern und Handwerkern
»Inspiration«. Ol’ga Wasil’jewna ist Autodidaktin, sie hat keine Kunstschulen oder Kurse absolviert, was sie aber nicht daran hindert, einzigartige Puppen zu schaffen, von denen jede ein Unikat ist.
„Ich habe früher als Trolleybusfahrerin gearbeitet. In den 90er Jahren wurde ich Geschäftsfrau und brachte Geschirr mit Chochloma-Malereien aus einer Fabrik in der Region Ni
žnij Nowgorod nach Donezk“, erzählte Wolkowa.
„Einmal bestellte unser Puppentheater bei mir Semjonow-Matrjoschkas. Sie hatten gelbe Schals und rote Hosen. Aber das Theater brauchte das Gegenteil: oben rot und unten gelb. Der Hersteller weigerte sich, einen solchen Auftrag auszuführen. Ich habe früher Puppen bemalt, und alle mochten sie. Als ich in der Fabrik war, bin ich durch die Werkstätten gelaufen und habe gesehen, wie das Material grundiert und geschliffen wird und welche Farben zum Bemalen der Puppen verwendet werden. Dann schlug ich dem Theater vor, selbst eine Matrjoschka zu malen. Ich habe es probiert und es hat allen gefallen“, erinnert sie sich.
Dies war der Beginn des Lebens unserer Heldin als Malerin. Seit zwanzig Jahren gestaltet Ol’ga nun schon Puppen, aber nicht nur. Sie bemalt auch hölzerne Ostereier, dekorative Teller, Schatullen und fertigt kleine Gemälde an. Als der Krieg im Donbass begann, war Ol’ga Wolkowa gezwungen, nach Smolensk umzuziehen.
„Als ich in Smolensk lebte, hatte ich den Eindruck, dass man dort noch nie Matrjoschkas gesehen hatte. Ich hatte so viele Bestellungen, dass meine Zeit nicht reichte, sie zu bearbeiten. Ich arbeitete als Köchin, und viele Kollegen baten mich, Matrjoschkas für sie zu machen. Ich freute mich, dass Vertreter von Unternehmen aus Saratow und Irkutsk bestellten. Ich war überrascht, dass Menschen in Russland bei mir Matrjoschkas bestellten“, sagte sie.

In Smolensk finden traditionell große Kunsthandwerksmessen statt. Sie ziehen Kunsthandwerker nicht nur aus russischen Städten, sondern auch aus Belarus an.
„Ich beschloss, ebenfalls an der Messe teilzunehmen und brachte meine Matrjoschkas mit. Ich war überrascht, als ich sah, dass niemand außer mir so etwas zu bieten hatte“, sagte die ‚Don
čanka‘. „Alle meine Matrjoschkas waren ausverkauft, nicht nur von den Besuchern der Messe, sondern auch von den Ausstellern selbst“, sagte Wolkowa. […]
Wenn man Ol’gas Arbeiten betrachtet, erkennt man, dass sie etwas Besonderes und Anziehendes an sich haben. Nicht umsonst sind Matrjoschkas seit so vielen Jahren das beliebteste Souvenir geblieben.
Wiktorija Ljew, Zeitung Donjèzk Wječernij (»Abendliches Donezk«)


Montag:

90 Jahre »Donbass-Oper«
Vsednr.ru: Die 90-jährige Jubiläumssaison der »Donbass-Oper« ist in vollem Gange. Sowohl auf der Hauptbühne (Ballett »Dornröschen«) als auch auf der Saalbühne (Einakter »Dreieck der Piraten – Rita«) wurden die Zuschauer bereits mit Premieren verwöhnt. Aufgrund der schwierigen epidemiologischen Situation wurde der Wettbewerb des Romansiada-Festivals leider verschoben. Aber das kreative Leben im Theater geht weiter. Es ist voll von Proben, der endlosen Suche nach Perfektion und der inspirierten Arbeit der Ballett- und Operntänzer und aller Workshops. Neue Siege und große Premieren liegen vor uns. So wird die »Donbass-Oper« am 27. März 2022 ihr 90-jähriges Bestehen mit einer lang erwarteten Neuheit für alle Zuschauer feiern – der Premiere der Oper »Fürst Igor‘«.
In der Zwischenzeit wollen wir in die Geschichte des Theaters eintauchen und an den Weg erinnern, den es genommen hat, bevor es den stolzen Namen
»Donbass-Oper« trug.
GEBURT IN LUGANSK
Die Wurzeln des heutigen Opernhauses reichen nach Lugansk. Dort wurde unser Theater 1932 auf der Grundlage des ‚Mobilen Operntheaters der Rechtsufrigen Ukraine‘ gegründet. […].
Fünfeinhalb Monate später, am 1. September 1932, eröffnete das Theater seine erste Spielzeit. Das Publikum wurde mit der Oper
»Fürst Igor‘« von Alexandr Borodin verwöhnt. Es ist also durchaus symbolisch, dass das Theater mit dieser Produktion sein 90-jähriges Bestehen feiern wird.
REPERTOIRE DER VORKRIEGSZEIT
Im Jahr 1935 zählte die Truppe 225 Mitglieder, darunter 45 Balletttänzer, ebenso viele Orchestermitglieder, ein Chor von 40 Mitgliedern und drei Gruppen von Solisten.
Nach heutigen Maßstäben ist das eine mehr als bescheidene kreative Kraft. Aber dieses relativ kleine Ensemble war in der Lage, ein beeindruckendes Repertoire auf die Beine zu stellen, das so bedeutende Produktionen wie
Pikowaja Dama und Jewgenij Oneginvon P. Čaikowskij, »Carmen« von G. Bizet, »Rigoletto«, »La Traviata«und »Aida«von Giuseppe Verdi umfasst. […]
EIN NEUES ZUHAUSE FÜR DAS ENSEMBLE
Am 12. April 1941 zog das Ensemble in das heutige Theatergebäude ein. An diesem monumentalen Bauwerk wurde über vier Jahre lang gearbeitet. Der Grundstein wurde 1936 gelegt. Hauptarchitekt war der berühmte Ljudwig Iwanowi
č Kotowskij und Chefingenieur Solomon Dawidowič Krol‘.
Die Mitarbeiter des Theaters feierten den Umzug in das neue Gebäude, das wie ein Palast aussah, mit der großen Premiere von Nikolaj Glinkas Oper
Iwan Sussanin. Das Kollektiv, das neue Künstler und Musiker aus Moskau, Leningrad, Kijew, Winniza und Lugansk aufnahm, brannte vor Schaffensdrang. Diese Bestrebungen teilte auch der Regisseur und künstlerische Leiter Jossif Lapizkij, ein gefeierter Opernregisseur und Verdienter Künstler der RSFSR. Es dauerte daher nicht lange, bis mehrere Premieren in dem neuen Gebäude stattfanden. Am 4. Mai 1941 erlebte das Publikum Gounods »Faust«, am 22. Mai Leoncavallos »Pagliacci«und im Juni Rossinis »Barbier von Sevilla«.
Die Arbeiten wurden auch nach dem Ausbruch des Großen Vaterländischen Krieges fortgesetzt. Am 7. August 1941 fand die Premiere des Balletts
»Laurencia« von Alexandr Krejn statt.
DER GROSSE VATERLÄNDISCHE KRIEG
Einem Teil der Künstler gelang es, vor der Invasion des Donbass nach Kirgisistan zu entkommen, wo sie nicht nur an neuen Produktionen arbeiteten, sondern auch Konzerte in Militäreinrichtungen und Krankenhäusern gaben.
Aber es gab auch einen Teil der Truppe, der unter Besatzung blieb. Am 25. Dezember 1941 nahm das Theater unter dem Namen
»Ukrainisches Musikdramatheater« seine Arbeit wieder auf und eröffnete am 1. Januar 1942 seine Spielzeit. […] Im Juni 1942 benannten die Invasoren das Theater in ‚Städtisches Opern- und Balletttheater‘ und im Juli 1943 in ‚Frontoper‘ um.
Als die Rote Armee Donezk befreite, eilte der evakuierte Teil der Kompanie nach Hause zurück. Im April 1944 begannen der Regisseur A. Sdichowskij, der Bühnenbildner
Ė. Ljachowič und die Balletttänzer, die sich nach einer großen Bühne sehnten, mit der Inszenierung von »Fürst Igor‘«, deren zweite Premiere im September stattfand.

EINE PERLE DER HOCHKULTUR
Nach dem Krieg stellte das Theater nicht nur das während der Besatzungszeit verlorene Repertoire wieder her, sondern fügte auch neue Namen auf den Plakaten hinzu, darunter nicht nur Opern und Ballette, sondern auch Operetten und musikalische Märchen für Kinder.
1946 kam die Ballettsolistin der Nationaloper der Ukraine, Klawdija Wassina, nach Donezk. Ihr Ziel war es, im Theater ein choreografisches Studio zu eröffnen. Vor Ort wurde nach talentierten Kindern und Personal für das Ballett gesucht. Die Kompanie begann, junge Ballerinen und Tänzer aufzunehmen, was es ermöglichte, große Ballettaufführungen zu veranstalten. Bereits 1947 enthielt das Repertoire Titel wie Assaf’jews
»Der Brunnen von Bachčissaraj«, Čajkowskijs »Schwanensee« und Dankjevičs Lileja.
DIE KRATIVEN 60ER
Im Jahr 1961 nahm das Ensemble den Namen Staatliches Russisches Opern- und Balletttheater Donezk an. In den folgenden Jahren wurde sein Repertoire durch zahlreiche moderne und klassische Opern bereichert. Zu den neuen Titeln gehörten
»Verlobung im Kloster« und Semjon Kotko von S. Prokofjew, Don Giovanni von W.A. Mozart, André Chénier von U. Giordano, »Jaroslaw der Weise« von J. Meytus, »Saporoshjez jenseits der Donau« von S. Gulak-Artemowskij und »Natalka Poltawka“ von N. Lyssenko. Auch die Komponisten aus den nationalen Republiken wurden nicht vergessen. So wurden auf der Bühne des Donezker Opern- und Balletttheaters Schurale von F. Jarullin, Keto und Kote von W. Dumbadse, Spartak von A. Chačaturjan sowie »Tausendundeine Nacht« von F. Amirow aufgeführt.
Für das Donezker Opernhaus schuf der ukrainische Komponist W. Gomoljaka die Musik für das Ballett
»Schwarzes Gold«. Es ist ein Ballett über die Werktätigen der Donbass-Region, die das schwarze Gold – die Kohle – aus dem Inneren der Erde holen. Es war das erste Mal, dass in der choreografischen Kunst das Thema der Bergarbeiterarbeit aufgegriffen wurde. […]
streichholz
(Slg. d. Übers.)
GASTSPIELE
Erfolgreiche Tourneen waren schon immer Teil des kreativen Lebens der Donbass-Oper. Während der Tournee in Moskau vom 13. September bis 1. Oktober 1979 wurden auf der Bühne des Moskauer Staatlichen Akademischen Musiktheaters 22 Aufführungen gezeigt. Etwa 30.000 Moskauer und Gäste der Stadt besuchten das Theater. Mit großem Erfolg wurden Auftritte in Kijew abgehalten. Führende Schauspieler wurden zu Tourneen in viele Länder der Welt eingeladen. Für seine großen Verdienste um die Entwicklung der sowjetischen Kunst wurde das Theater am 2. November 1977 mit dem Ehrentitel eines akademischen Theaters ausgezeichnet. In den 90er Jahren begann das Theater, auf Tournee nach Europa zu gehen. Unsere Künstler wurde in Spanien und Italien bewundert.
Seit Dezember 1999 trägt das Theater den Namen
A. B. Solow’janjenko. […]
DIE OPER HEUTE
Es gab keine Zerstörungen. Die Donbass-Oper überlebte sogar den Krieg im Donbass und lud selbst während des schlimmsten Beschusses weiterhin Zuschauer ein. Im Jahr 2014 verließ ein großer Teil des Kollektivss Donezk. Die verbleibenden Künstler begeisterten wie wahre Helden das Publikum. Jetzt wurde die Truppe durch junge Künster aufgefüllt, die in den sieben Jahren des Krieges zu erfahrenen Solisten herangewachsen sind. Das Repertoire des Theaters wurde nicht nur wieder hergestellt, sondern auch mit großartigen Aufführungen aufgefüllt. Mit 90 Jahren ist die Donbass-Oper jung und bereit für neue kreative Leistungen.
Olga Stretta, Zeitung Donjèzk Wječernij (»Abendliches Donezk«)


Mittwoch:

Alle wären gut motiviert
Dnronline.su: Über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt, die Beschäftigungsaussichten für junge Fachkräfte und ob die Renten und Sozialleistungen in der Republik erhöht werden, sprach der stellvertretende Ministerpräsident der DVR, Wladimir Antonow, in einem Exklusivinterview mit dem Fernsehsender Oplot TV.
„Seit Beginn der Gründung der Donezker Volksrepublik wurde ein Kurs für die Sozialisierung unserer Bürger gewählt, und der Staat hat kontinuierlich daran gearbeitet. In der Republik gibt es eine Reihe von Bürgern, die ein monatliche Unterstützung beziehen, und das Wirken des Staates ist auf die Erhöhung ihres Lebensstandards gerichtet.
Wir planen, die Mindestrenten, Sozialleistungen und Löhne im Jahr 2022 anzuheben. Ich denke, das Staatsoberhaupt und die Regierung werden in naher Zukunft ausführlicher darüber sprechen“, sagte er.
Der stellvertretende Ministerpräsident sprach über dringende Probleme im sozialen Bereich und wies auf die Unterbewertung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie auf das niedrige Rentenniveau hin.
„In der Tat planen wir, kurzfristig das Rentenniveau dem in der Oblast Rostòw-na-Donú (RU) anzugleichen. Dieser Plan steht und wir halten uns strikt daran“.
In Bezug auf die Beschäftigung junger Fachkräfte und die Abwanderung von Hochschulabsolventen aus der Republik betonte Antonow, dass der Staat sehr viele Mittel in die Ausbildung künftiger Lehrer und Ärzte investiere, da er den Personalbedarf auf dem Arbeitsmarkt kenne.
„Unser Arbeitsmarkt benötigt heute eine große Anzahl von Spezialisten. Das Nationale Arbeitsamt bietet zur Zeit etwa 19.000 freie Stellen in fast allen möglichen Berufen, auf die sich jeder Bürger der Republik bewerben kann. Das Hauptproblem betrifft die erste Arbeitsstelle im Leben; die Absolventen von Hochschulen und Berufsbildungseinrichtungen sollten sofort einen Arbeitsplatz finden. Zu diesem Zweck werden spezielle Jobmessen veranstaltet.
In diesem Jahr haben wir einen behördenübergreifenden Mechanismus eingeführt, der es den Studenten vom ersten Semester an ermöglicht, sich bis zu ihrem Abschluss in den realen Sektor des Marktes und der Wirtschaft vorzubereiten. Wir möchten dem Volkssowjet und der Regierung auch vorschlagen, folgende Initiative in Erwägung zu ziehen: dem Arbeitgeber für die erste Stelle eines Absolventen alle Kosten für sechs Monate ab dem Datum der Einstellung zu erstatten, was ein guter Anreiz sowohl für junge Fachkräfte als auch für Arbeitgeber wäre. Alle wären gut motiviert“, sagte Antonow.

Donnerstag:

Angst vor dem Winter?
Lug-info.com: „Auf der Sitzung der Wirtschaftsuntergruppe bei den Minsker Verhandlungen bat Kiew darum, die Lieferung von Kohle und Strom aus dem Donbass an die Ukraine auf kommerzieller Basis zu erörtern. Die LVR ist bereit, Kooperationsmöglichkeiten zu prüfen“, schrieb der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Pássečnik auf seiner Twitter-Seite.
Zuvor hatte der Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen und Außenminister, Wladislaw Dejnego, erklärt, dass die Vertreter Kiews bei der Sitzung am 9. November darum gebeten hätten, kommerzielle Strom- und Kohlelieferungen aus dem Donbass in die Ukraine zu erörtern. Auf die von den Republiken geäußerte „Bereitschaft, eine solche Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, hätten sie lieber geschwiegen“. […]

Freitag:

Kohleförderung soll jährlich um 15 % steigen
Dnronline.su – Die jährliche Kohleförderung in der Donezker Volksrepublik soll bis 2024 fast 8,5 Mio. Tonnen erreichen. Diese Erklärung gab der Direktor der Abteilung für Kohleindustrie des Ministeriums für Kohle und Energiewirtschaft der DVR, Wladislaw Agarkow, am 12. November an einem runden Tisch über die Umsetzung des Programms für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Republik ab.
„Das Ministerium hat ein Programm zur Entwicklung des Steinkohlenbergbaus für die Jahre 2022 – 2024 ausgearbeitet. Im Jahr 2022 sehen wir die Förderung von 5.614.000 Tonnen Kohle und die Inbetriebnahme von 11 neuen Kohleflözen vor, im Jahr 2023 die Förderung von 7.660.000 Tonnen Kohle und die Inbetriebnahme von 14 neuen Abbaustätten und im Jahr 2024 – 8.436.000 Tonnen Kohle“, sagte er.
Ihm zufolge ist in diesen Jahren geplant, eine Reihe von Energieanlagen der Republik zu rekonstruieren. Insbesondere ist geplant, den 10. Block des Kraftwerks Starobje
šewo zu rekonstruieren und einen Kühlturm des Kraftwerks Sujewka zu sanieren.
„Unsere Region ist industriell geprägt, und der Kohlebergbau hat Priorität“, sagte Alexej Muratow, Leiter des zentralen Exekutivkomitees der Gesellschaftlichen Bewegung der Donezker Volksrepublik.

Industrieller Entwicklungsfonds
Dan-news.info: Ab Anfang nächsten Jahres könnte in der DVR ein industrieller Entwicklungsfonds seine Arbeit aufnehmen. Es sei geplant, in den Jahren 2022 – 2024 jährlich 600 Mio. Rubel für die Sanierung und Entwicklung von Industrieunternehmen bereitzustellen, sagte Akbar Soïrow, Direktor der Abteilung für administrative und finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Industrie und Handel, heute bei einem runden Tisch zur Erörterung des sozioökonomischen Entwicklungsprogramms der DVR.
„Derzeit arbeitet das Industrieministerium zusammen mit dem Industrie- und Handelsministerium der Lugansker Volksrepublik und Kollegen des russischen Industrie- und Handelsministeriums an der Ausarbeitung von Regelungsdokumenten, die die Tätigkeit des Industrieentwicklungsfonds regeln werden“, so So
ïrow. […] .
Er fügte hinzu, dass die Notwendigkeit der Einrichtung des Fonds mit der Tatsache verbunden sei, dass die Republik die Investitionstätigkeit bis jetzt nicht reguliert hat, was es schwierig macht, Geld für die Wiederherstellung und Entwicklung der Produktion aufzubringen. Der Fonds soll vorrangig dazu dienen, kriegsbedingt geschlossene Betriebe wieder zu eröffnen und bestehende zu modernisieren.

Ein Konzept für die Organisation wird zur Zeit im Donezker Ministerium entwickelt. Sie bereitet das Verfahren für die Gewährung von Zuschüssen, die Bedingungen für die Auswahl der Teilnehmer und das Verfahren für die Kontrolle der Verwendung der öffentlichen Mittel vor. Die Zuschüsse werden in Form von Subventionen gewährt, und es werden auch zinslose Kredite gewährt. […]

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