Presseschau vom 22.08.2021

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Paul Nuttall: Hellsichtig? Bin Laden wollte einst Obama töten, weil Biden als Präsident für Chaos sorgen würde …
Osama bin Laden war einst überzeugt, dass der damalige US-Vizepräsident mit der Aufgabe völlig überfordert wäre, sollte er Obama nachfolgen müssen. Die letzten Monate und insbesondere das Debakel in Afghanistan belegen, dass er damit recht hatte. …
https://kurz.rt.com/2mtt

Dagmar Henn: Kognitive Dissonanz – wie der Westen die Realität in Afghanistan verdrängte
In Deutschland wie auch in den USA hat die Überraschung über den Vormarsch der Taliban eine heftige Debatte über die Verlässlichkeit der Geheimdienstinformationen ausgelöst. Allerdings – in beiden Ländern lagen wohl zutreffende Einschätzungen vor; sie haben nur die Entscheidungen nicht beeinflusst.
https://kurz.rt.com/2mrd

de.rt.com: Kiewer Funktionär: Afghanistan zeigt, dass nicht alle Demokratie mit Netflix & Gay Prides wollen
Das Versagen der USA in Afghanistan sollte dem Westen eine Lehre sein, dass eben nicht die ganze Welt die liberale Demokratie mit Netflix & Gay Prides herbeisehnt, so meinte ein hoher Funktionär im Apparat des Staatschefs Selenskij. Vom Umdenken ist die Ukraine jedoch noch weit entfernt. …
https://kurz.rt.com/2mqy

Marinko Učur: Bosnien-Herzegowina: Ende der Protektoratsherrschaft auch 26 Jahre nach Bürgerkrieg nicht in Sicht
Christian Schmidt ist seit August Hoher Repräsentant in Bosnien-Herzegowina. Doch politische Vertreter der Serben akzeptieren seine Ernennung nicht. Der Ex-Agrarmininister mit CSU-Parteibuch soll favorisierter Kandidat der Bundeskanzlerin Angela Merkel gewesen sein. …
https://kurz.rt.com/2mts

Björn Kawecki: Die Ukraine pokert hoch in Sachen Krim – aber warum eigentlich?
Die neue Staatsräson der Ukraine lautet: Wir wollen die Krim zurück. Anlässlich des 30. Jahrestags der Unabhängigkeit hat man für diese Agenda eigens einen internationalen Dialog ins Leben gerufen. Doch warum will man die Krim unbedingt zurück, und wohin soll diese Forderung führen? …
https://kurz.rt.com/2mpy


abends/nachts:

de.rt.com: 2.000 Pfund teures Antikörper-Medikament gegen Corona erhält Freigabe in Großbritannien
Ex-US-Präsident Trump hatte das gegen COVID-19-Symptome wirksame Mittel bereits im letzten Jahr erhalten, jetzt hat die britische Zulassungsbehörde grünes Licht für den Einsatz des von Hersteller Roche und Regeneron produzierten Präparates mit monoklonalen Antikörpern gegeben.
Auf den Namen Ronapreve ist das Antikörper-Medikament des Herstellers Roche und Regeneron getauft, das das Risiko von schweren Verläufe einer COVID-19-Erkrankung reduzieren können soll. Die britische Zulassungsbehörde teilte am Freitag mit, dass es fortan erlaubt sei, mit dem Medikament COVID-19-Symptome zu behandeln. Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid erklärte, man solle es so schnell wie möglich im Gesundheitssystem zum Einsatz bringen.
Ronapreve enthält monoklonale Antikörper, die im Labor hergestellt werden und das Virus nach einer Infektion außer Gefecht setzen sollen. Die eingesetzten Antikörper sind alle gleich und greifen das Virus an einem fest definierten Ziel an. Martin Landray, ein Experte von der Universität Oxford, gibt jedoch zu bedenken, dass der Einsatz von Ronapreve relativ teuer sei. Man könne daher mit Schwierigkeiten bei der Priorisierung rechnen, bei wem das Mittel tatsächlich eingesetzt werde. Nach Informationen aus einem Artikel der BBC kostet der einmalige Einsatz des Präparates zwischen 1.000 bis 2.000 britische Pfund, was an der aufwendigen Herstellung der biologischen Inhaltsstoffe liege.
Auch die europäische Zulassungsbehörde EMA ist dabei die Zulassung von Antikörper-Cocktails zu prüfen, während derartige Behandlungsmethoden in bestimmten Kliniken bereits testweise eingesetzt werden.
Der Hersteller des Corona-Impfstoffs Vaxzevria, AstraZeneca, testet derzeit ein eigenes Antikörper-Medikament, das klinischen Tests zufolge wirksam vor einer COVID-19-Erkrankung schützen soll. Zu 77 Prozent reduziere das Mittel AZD7442, das eine Kombination zweier lang wirksamer Antikörper enthält, das Risiko, symptomatisch an COVID-19 zu erkranken. Die Schutzwirkung solle bis zu zwölf Monate anhalten und auch vor der derzeit dominante Delta-Variante schützen.

snanews.de: Putin telefoniert mit Erdogan: Lage in Afghanistan im Mittelpunkt
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben in einem Telefonat am heutigen Samstag die Situation in Afghanistan besprochen und eine Verstärkung der bilateralen Koordinierung bei der afghanischen Thematik vereinbart.
In dem Telefonat hätten beide Seiten die Lage in Afghanistan „ausführlich besprochen“ und die Bedeutung von Stabilität und gesellschaftlichem Frieden in dem Land hervorgehoben, teilte der Kreml am Samstag mit. Vorrangige Aufgabe sei der Kampf gegen den Terrorismus und gegen den Drogenhandel, hieß es weiter.
Putin hatte sich am Freitag bei einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Moskau erstmals öffentlich zur Lage in Afghanistan geäußert. Er kritisierte, dass der Westen mit seinem Versuch, dem Land demokratische Werte „aufzuzwingen“, gescheitert sei. Es seien weder die Traditionen noch die Kultur des Landes geachtet worden. „Wir kennen Afghanistan. Kennen es gut“, betonte Putin.
Merkel spricht mit Erdogan über Afghanistan
Zuvor hatte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem türkischen Präsidenten über die Lage in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban gesprochen.
„Die Bundeskanzlerin und Präsident Erdogan waren sich einig, dass die Evakuierung schutzbedürftiger Menschen aus Afghanistan weiterhin höchste Priorität hat“, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Samstag mit.
Merkel und Erdogan hätten zudem eine enge Zusammenarbeit vereinbart bei der Unterstützung der Arbeit internationaler Organisationen in Afghanistan und seinen Nachbarstaaten – insbesondere des UN-Flüchtlingshilfswerks.

de.rt.com: Deutsche Vertreterin bei der OPCW zu Causa-Nawalny: „Es war nicht genau Nowitschok“
Die deutsche Vertreterin bei der OPCW Gudrun Lingner ist auf einen Telefonstreich russischer Prankster hereingefallen. Einer der beiden gab sich als ein ukrainischer Abgeordneter aus und fragte die Botschafterin nach Informationen zum angeblichen Giftanschlag auf Alexei Nawalny.
Die russischen Journalisten Wowan (Wladimir Kusnezow) und Lexus (Alexei Stoljarow) sollen einen weiteren Politiker ausgetrickst haben. Dieses Mal fiel ihrem Prankster-Anruf die deutsche Botschafterin bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Gudrun Lingner zum Opfer.
Wowan gab sich als der ukrainische Abgeordnete Alexander Mereschko aus und soll unter diesem Namen mit Lingner telefoniert haben. Die Aufnahme des Gesprächs wurde auf YouTube veröffentlicht:

Zum Jahrestag des vermeintlichen Giftanschlags auf den russischen Oppositionspolitiker Alexei Nawalny diskutierte der Prankster den Fall mit der deutschen Diplomatin und versuchte, die deutsche Position diesbezüglich zu klären.
Im Namen des ukrainischen Politikers verwies er darauf, dass Deutschland wegen des Giftanschlags keine Sanktionen gegen das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 verhängt hatte. Lingner soll sich geweigert haben, die deutsche Außenpolitik zu diskutieren, und unterstrich, sie habe ausschließlich mit Chemiewaffen zu tun.
Dann lenkte der Prankster die Aufmerksamkeit der Diplomatin darauf, dass die Informationen über die neuartige Variante des Kampfstoffs Nowitschok, die angeblich gegen den russischen Kremlkritiker eingesetzt worden war, von OPCW-Fachleuten bis heute nicht dargestellt worden seien. In der Aufnahme antwortete die Gesprächspartnerin von Wowan, sie sei keine Chemikerin und es habe sich nicht um Nowitschok, sondern um „etwas anderes“ gehandelt:
„Das Ding, das verwendet wurde, ist chemisch sehr ähnlich zu Nowitschok, aber es ist nicht genau dasselbe.“
Anschließend brachte der Prankster das Thema Lithium auf den Tisch und erklärte, der hohe Lithiumwert im Blut von Nawalny könnte darauf hindeuten, dass der Politiker längere Zeit stimmungsaufhellende Mittel eingenommen hat. Diese Tatsache schließe darauf, dass nicht mit voller Sicherheit gesagt werden könne, dass Nowitschok eingesetzt wurde. Darauf erwiderte Lingner:
„Ich denke, Sie müssten sich darauf verlassen, worauf ich mich verlasse. Ob er depressiv gewesen ist oder nicht, weiß ich nicht. Ob er etwas eingenommen hat, weiß ich nicht. Eigentlich ist es mir völlig egal.“
Moskau sieht in dem angeblichen Giftanschlag auf Nawalny eine absichtliche und geplante Provokation mit dem Zweck, dem Image Russlands zu schaden. Der Kremlkritiker bezichtigt russische Behörden dagegen des Mordversuchs.

snanews.de: Vor Merkel-Selenski-Treffen: Deutschland gibt 1,5 Millionen „Astrazeneca“-Impfdosen an Ukraine
Vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Sonntag in der Ukraine hat Kiew von Deutschland 1,5 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca erhalten.
Die deutsche Botschafterin in der Ukraine, Anka Feldhusen, habe das Vakzin im Wert von rund sechs Millionen Euro am Samstag dem ukrainischen Gesundheitsminister, Wiktor Ljaschko, übergeben, teilte die Vertretung in Kiew mit. An diesem Sonntag soll sich die Kanzlerin in der ukrainischen Hauptstadt, Kiew, mit Präsident Wladimir Selenski treffen.
Seit Pandemiebeginn millionenschwere Hilfe bereitgestellt
Merkel hatte der Mitteilung der Botschaft zufolge Selenski Soforthilfe für die Bekämpfung der Corona-Pandemie zugesagt. Das völlig verarmte Land, das in die EU strebt, ist dringend auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Seit Beginn der Pandemie habe Deutschland der Ukraine unter anderem Beatmungsgeräte, Masken und medizinische Ausrüstung im Wert von 76 Millionen Euro übergeben, hieß es.
Hälfte der Ukrainer wollen laut Umfragen keine Impfung
Nach offiziellen Angaben sind bisher erst etwas mehr als drei Millionen Menschen in der Ex-Sowjetrepublik vollständig mit zwei Dosen geimpft. Das entspricht etwa neun Prozent der impffähigen Bevölkerung. Das Gesundheitsministerium hatte immer wieder an die Menschen appelliert, sich durch ein Vakzin gegen das Coronavirus schützen zu lassen. Etwa 50 Prozent der Ukrainer wollen sich repräsentativen Umfragen zufolge aber nicht impfen lassen.

vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 21 . August 2021 wurde eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.
Golubowskoje wurde mit Schusswaffen beschossen.
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.

snanews.de: Bundeswehr fliegt mehr als 2130 Schutzbedürftige aus Kabul aus
Die Bundeswehr hat in der Nacht auf Sonntag nach eigenen Angaben weitere 20 Menschen aus Kabul evakuiert. Damit hätten die Flugzeuge der Bundeswehr seit Montag mehr als 2130 schutzbedürftige Personen aus Afghanistan ausgeflogen.
„Um 22.00 Uhr MESZ ist der um 20.35 Uhr MESZ in Kabul gestartete A400M mit 20 evakuierten Menschen an Bord auf dem Flughafen in Taschkent gelandet. Damit wurden bisher insgesamt 2134 schutzbedürftige Personen von der Bundeswehr aus Afghanistan ausgeflogen“, teilte die Bundeswehr auf Twitter mit.
Mehrere Militärtransporter der Bundeswehr pendeln zwischen Kabul und der usbekischen Hauptstadt Taschkent, von wo aus die Evakuierten ihren Weiterflug nach Deutschland antreten sollen.
Die Taliban hatten am vergangenen Sonntag die Macht in Afghanistan übernommen. Seit dem Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan waren die islamistischen Kämpfer landesweit auf dem Vormarsch. Präsident Ghani war am Sonntag ins Ausland geflohen, kurz bevor die Taliban den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Kabul einnahmen. Später gestand Ghani in einer Facebook-Botschaft die Niederlage gegen die Taliban ein.
Das Außenministerium in Abu Dhabi teilte am Mittwoch mit, dass sich Aschraf Ghani mit seiner Familie in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalte.
Die Taliban haben den Krieg in Afghanistan für beendet erklärt. Auf die Bildung einer Interimsregierung werde man sich allerdings nicht einlassen. Mittlerweile haben die neuen Machthaber eine allgemeine Amnestie verkündet. Dennoch versuchen viele Afghanen nach Kräften, ihr Land zu verlassen. Der Evakuierungseinsatz wurde durch chaotische Zustände am Flughafen Kabul erschwert.
Das Chaos vor dem Flughafen dauerte an. Augenzeugen berichteten von Tausenden Menschen vor Eingängen zum Flughafen. Jeden Tag wird die Menschenmenge größer.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 21. August 3:00 Uhr bis 22. August 3:00 Uhr
In den letzten 24 Stunden hat die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination drei Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU mitgeteilt.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Es folgt eine genaue Auflistung der eingesetzten Waffensysteme (Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Ortschaften: Dolomitnoje, Donezk (Flughafen), Besymennoje.
Die Versuche der DVR, im GZKK den Koordinationsmechanismus zur operativen Herstellung von Ruhe zu den Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung einzusetzen, wurden von der ukrainischen Seite im GZKK ignoriert. Auf alle unsere Anfragen kam unverändert die Antwort: Wir bestätigen den Beschuss nicht, wir halten das Regime der Feuereinstellung ein.von
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden infolge eines Beschuss auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks Schäden an zwei Wohnhäusern festgestellt:
– Rationalisatoren-Straße 32/2 (Dach der Sommerküche beschädigt);
– Rationalisatoren-Straße 34 (zwei Fenster beschädigt).
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 9.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurde eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

de.rt.com: Dutzende Verletzte bei Konfrontationen am Gaza-Grenzzaun – Israel greift Hamas-Stellungen an
Am Wochenende ist die Situation an der Grenze zum Gazastreifen erneut eskaliert. Bei Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten wurden mehr als 40 Palästinenser verletzt. In der Nacht griff die israelische Luftwaffe mehrere Hamas-Stellungen an.
Bei Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten am Grenzzaun zum Gazastreifen sind Dutzende Menschen verletzt worden. Wie das Gesundheitsministerium in Gaza am Samstag mitteilte, seien 41 Palästinenser durch scharfe Munition verletzt worden. Ein 13-Jähriger und ein 14-Jähriger befänden sich in kritischem Zustand. Die israelische Armee berichtete ihrerseits von einem israelischen Grenzpolizisten, der von aus dem Gazastreifen kommender scharfer Munition schwer getroffen worden sei und sich in kritischem Zustand befinde.
Zu den Konfrontationen kam es, nachdem die islamistische Hamas am Freitag zu Protesten am Grenzzaun aufgerufen hatte, um an den 52. Jahrestag des Brandanschlags auf die Al-Aqsa-Moschee zu erinnern: Im Jahr 1969 hatte ein Geistesgestörter ein Feuer gelegt und somit die Moschee teilweise zerstört und beschädigt. Nach Angaben des israelischen Militärs hielten sich am Samstag Hunderte Palästinenser drei Stunden lang im Grenzgebiet auf und versuchten, über den Zaun zu klettern. Außerdem warfen sie explosive Gegenstände auf die Soldaten. Diese hätten mit Maßnahmen zur Zerstreuung von Protesten reagiert, inklusive scharfer Munition, hieß es.
Daraufhin griff die israelische Luftwaffe mehrere Stellungen der Hamas im Gazastreifen ang. Wie die Armee in der der Nacht zum Sonntag mitteilte, seien vier Orte zur Waffenherstellung und Lagerräume attackiert worden.
Im Mai hatten sich Israel und militante Palästinenser einen elftägigen bewaffneten Konflikt geliefert. In Israel wurden damals nach offiziellen Angaben 13 Menschen getötet. Im Gazastreifen starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums 255 Menschen.

Lug-info.com: In der LVR sind am 22. August um 9:00 Uhr 8299 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 6609 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 785 Todesfälle.

snanews.de: Krise in Afghanistan: EU-Kommission fordert Aufnahme von Flüchtlingen
Die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson hat alle EU-Länder dazu aufgerufen, im Rahmen des Umsiedlungsprogramms des UN-Flüchtlingshilfswerks möglichst viele Menschen aus Afghanistan aufzunehmen.
„Neben den früheren Diplomaten vor Ort und den Ortskräften mit ihren Familien gibt es noch weitere Gruppen, die dringend der Hilfe bedürfen, wie beispielsweise Menschenrechtsaktivisten und Journalisten“, sagte Johansson gegenüber dem Blatt „Welt am Sonntag“.
Es gehe auch darum, so Johansson weiter, Mädchen und Frauen zu beschützen. Sie rufe alle EU-Länder auf, „ihre Quoten für Umsiedlungen von Flüchtlingen innerhalb des UNHCR-Programms zu erhöhen“.
Zu möglichen Fluchtbewegungen aus Afghanistan sprach sich Johannson gegenüber der Zeitung wie folgt aus:
„Bisher bewegen sich nicht so viele Menschen nach Europa, aber die Situation ändert sich jetzt schnell und wir müssen auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein.“
Sie verwies darauf, dass sich „die gleichen Fehler wie 2015“ nicht wiederholen müssen – in jenem Jahr waren zahlreiche Flüchtlinge nach Europa und insbesondere nach Deutschland gekommen.
„Wir sollten nicht warten, bis die Menschen an den EU-Außengrenzen stehen. Das heißt also, dass wir zusammen mit anderen Staaten und internationalen Organisationen den Afghanen in Afghanistan und in den Nachbarländern der Region helfen müssen.“
Es sei aber auch wichtig, internationalen Schutz bereitzustellen. Dieser Schutz solle in legaler, sicherer und geordneter Weise gewährt werden innerhalb des Umsiedlungsprogramms des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR).
Laut Johannson muss verhindert werden, dass sich Menschen zu gefährlichen Reisen aufmachen, „bei denen Menschenschmuggler die Not der Menschen ausnutzen“.
Am Samstag hatte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bereits bei einem Besuch in Spanien einen ähnlichen Appell an alle Staaten gerichtet, die an der Afghanistan-Mission beteiligt waren. Sie stellte finanzielle Hilfe für EU-Mitglieder in Aussicht, die Flüchtlinge aufnehmen.

Mzdnr.ru: Am 21. August wurden in der DVR keine Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt.
Am 22. Augst um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 53.777 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
5769 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 44.060 als gesund entlassen, es gibt 3948 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 154 Fälle von Lungenentzündung entdeckt, 37 weniger als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 104 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt sind 2292 Personen mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 840 mit Sauerstoffunterstützung (+52 in den letzten 24 Stunden).
Insgesamt wurden seit dem 18. März 2021 2247 Patienten entdeckt, die bereits eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht hatten.

nachmittags:

snanews.de: Kiew: Merkel und Selenski geben nach Treffen gemeinsame Pressekonferenz
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski geben nach ihrem Treffen in Kiew am Sonntag, 22. August eine gemeinsame Pressekonferenz.
Es wird erwartet, dass die beiden Staatsoberhäupter die bilateralen Beziehungen sowie eine Reihe von Themen, darunter das Projekt Nord Stream 2, erörtern werden. Während seiner letzten Zusammenkunft mit Merkel im Juli sagte Selenski, Nord Stream 2 stelle „eine potenzielle Sicherheitsbedrohung für die Region“ dar. Die Gespräche finden einen Tag nach Merkels Besuch in Moskau statt, wo sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin traf.
Aufzeichnung:

snanews.de: Army 2021: Kalaschnikow präsentiert neuen Flugkörper für Drohnen
Mit einer Premiere ist Kalaschnikow in die Waffenmesse Army 2021 gestartet. Am Sonntag stellte der traditionsreiche russische Rüstungshersteller südwestlich von Moskau seinen neuen drohnengestützten Lenkflugkörper S-8L erstmals dem Publikum vor.
Zu Beginn der Army 2021 konnten sich die Besucher der Kalaschnikow-Halle im militärischen Freizeitpark „Patriot“ eine Hubschrauberdrohne des Typs Strela mit drei angehängten S-8L anschauen.
Die neue Lenkwaffe sei erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt worden, teilte Kalaschnikow-Vize Andrej Semjonow auf einem Briefing mit. Zusammen mit der Forschungsfirma NPP Strela arbeite das nach dem berühmten Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow benannte Unternehmen weiter daran, den neuen Flugkörper an Hubschrauberdrohnen anzupassen.
Bestückt mit einem halbaktiven Lasersuchkopf und einem Splittergefechtskopf diene S-8L zur Bekämpfung von mobilen und ortsfesten Einzel- und Gruppenzielen, sagte Semjonow. Die maximale Reichweite betrage sechs Kilometer. Wie seine ungelenkte Version S-8 könne der neue Flugkörper auch auf Hubschraubern und Flugzeugen eingesetzt werden.
S-8L ist eine fortgeschrittene Weiterentwicklung der ungelenkten Luft-Boden-Rakete S-8, die noch in der Sowjetunion entwickelt wurde. Mit S-8-Raketen des Kalibers 80 Millimeter wurden spätestens seit den 1970ern-Jahren diverse Kampfflugzeuge, Hubschrauber und sogar Schnellboote bestückt.
Die Waffenmesse Army (amtlich: das Internationale Militär-Industrie Forum) findet seit 2015 alljährlich statt. Im Pandemiejahr 2020 zählte die Veranstaltung nach Angaben der Organisatoren fast 1,5 Millionen Besucher, darunter 92 ausländische Delegationen. Mehr als 1500 Aussteller stellten insgesamt 28.000 Exponate zur Schau. Die diesjährige Messe begann am heutigen Sonntag und soll am Samstag zu Ende gehen.

snanews.de: Merkel-Besuch in Kiew: Bürgermeister Klitschko darf nicht auf den Flughafen
Der Bürgermeister von Kiew, Witali Klitschko, wollte am heutigen Sonntag Bundeskanzlerin Angela Merkel am Flughafen der ukrainischen Hauptstadt persönlich begrüßen – ist aber zu seinem Erstaunen nicht in das Gebäude gelassen worden.
„Bin auf dem Flughafen Boryspil eingetroffen, auf dem ich dem Protokoll nach als Bürgermeister der Hauptstadt die Bundeskanzlerin von Deutschland Angela Merkel empfangen sollte“, schrieb Klitschko am Sonntag im Nachrichtenkanal Telegram. Er sei aber nicht weitergekommen, weil sein Name auf einer Liste gefehlt habe. Der ehemalige Boxweltmeister fügte hinzu: „Mit Gewalt durchkämpfen werde ich mich natürlich nicht.“
„Ich frage mich, ob das ‚pro-europäische‘ Außenministerium der Ukraine beschlossen hat, plötzlich gegen die Protokollmaßnahmen zu verstoßen?“, so Klitschko weiter.
In seiner politischen Karriere sei so etwas noch nie vorgekommen.
Bei Merkels vorherigem Kiew-Besuch im November 2018 hatte Klitschko die Kanzlerin noch persönlich begrüßt. Der Politiker veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal ein Foto von dem damaligen Handschlag.
Seither war Merkel nicht mehr in der Ukraine. Am Sonntag absolvierte sie ihren ersten Besuch bei Präsident Wladimir Selenski. Zuletzt wurde in Kiew darüber spekuliert, dass Selenski Klitschko als Chef der Stadtverwaltung entlassen könnte. Nach verschiedenen Berichten sieht er in dem populären Bürgermeister eine Konkurrenz für die Präsidentenwahl 2024.
Spekuliert wird, dass der frühere Profisportler zwar Bürgermeister bleiben könnte, ihm aber ein Großteil seiner Vollmachten entzogen werden könnte. Der 50 Jahre alte Klitschko ist bereits seit 2014 Bürgermeister der Drei-Millionen-Einwohner-Stadt.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz am 22.08.2021
In den letzten 24 Stunden wurden drei Verletzungen des zweiten Punkts des Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Kämpfer festgestellt.
In Richtung Donezk haben Straftruppen der 58. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Kaschtschenko von den Positionen im Gebiet von Opytnoje aus das Gelände des Flughafens von Donezk beschossen und zwei Granaten mit Antipanzergranatwerfern abgefeuert.
In
Richtung Gorlowka haben Kämpfer eines Panzergrenadierbataillons der 30. Brigade von den Positionen in Nowoluganskoje aus Dolomitnoje beschossen und zwei Granaten mit Antipanzergranatwerfern abgefeuert.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer des 2. Gebirgssturmbataillons der 128. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gontscharuk von den Positionen in Schirokino aus Besymennoje mit Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Nach genaueren Informationen unserer Beobachter im GZKK wurden infolge zuvor durchgeführten Beschusses von Seiten von Kämpfern der 28. mechanisierten Brigade auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk Schäden an zwei Gebäuden festgestellt:
Rationalisatoren-Straße 32/2 – Dach beschädigt;
Rationalisatoren-Straße 34 – zwei Fenster beschädigt.
Die Verstöße wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um rechtzeitig Maßnahmen gegen die an der Verletzung des Waffenstillstands Schuldigen zu ergreifen und um Fälschungen von Daten über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Kämpfer zu verhindern.
Die Materialien zu den Fällen von Beschuss von Seiten der BFU wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafangelegenheiten gegen die ukrainischen Kommandeure hinzuzufügen.
Es wurde festgestellt, dass in Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen sechs Stück Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium stationiert sind.
Aus dem Bestand der 10. Gebirgssturmbrigade:
zwei Schützenpanzer in einem Wohngebiet von Nelepowka.

Aus dem Bestand der 93. mechanisierten Brigade:
vier Schützenpanzerwagen in der Nähe von Wohnhäusern in Bogdanowka.
Die ukrainische Seite blockiert weiter die Funktion von Drohnen der OSZE-Mission. So hat der Gegner, um die Erfassung von Verstößen von Seiten der 128. Brigade zu verhindern, Stationen der elektronischen Kriegsführung „Bukowel-AD“ aus dem Bestand einer mobilen Gruppe 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung eingesetzt, um die Leitungs- und Navigationskanäle bei Flügen von Drohnen der OSZE-Mission in den Gebieten von Mariupol zu blockieren.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine destabilisiert weiter die Lage im Donbass.
Wir schließen nicht aus, dass die ukrainische Seite im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine (24. August) und der nächsten Sitzung der Kontaktgruppe (26. August) versuchen wir, Feuerprovokationen und terroristische Akte auf dem Territorium der Republik durchzuführen. Da dies bewusst ist, wird in der Republik entsprechend einem Befehl des Oberhaupts der DVR D. Puschilin eine
planmäßige Überprüfung der Effektivität der gemeinsamen Aktivitäten des Zivilschutzministeriums, des Innenministeriums, des Staatssicherheitsministeriums, des Gesundheitsministerium und des Verkehrsministeriums zur Lösung von Krisensituation im Fall möglicher äußerer Bedrohungen von Seiten der Ukraine durchgeführt, dazu wird eine Überprüfung der Benachrichtigung des zugewiesenen Personals durchgeführt werden.
Außerdem verfügen wir über Informationen, dass
ukrainische Nationalisten, die mit der Politik Selenskijs äußerst unzufrieden sind, planen, im Vorfeld des Gipfels „Krim-Plattform“ (23. August) und des Unabhängigkeitstags der Ukraine (24. August) eine Reihe von terroristischen Akten in großen Städten der Ukraine mit Opfern unter der Zivilbevölkerung, Sprengungen von Gebäuden, Brücken und Verbindungswegen durchzuführen.
Diese terroristischen Aktivitäten werden auf die Schaffung eines Informationshintergrund
s durch ukrainische Propagandisten gerichtet sein, wobei Russland der Destabilisierung der Lage in der Ukraine vor dem bevorstehenden Treffen Bidens und Selenskijs (31. August) beschuldigt werden wird.
Ein weiteres Mal rufen wir die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, besondere Aufmerksamkeit auf die kriminellen Handlungen der Ukraine zu richten und sie zu zwingen, ihre Verpflichtungen zu einer friedlichen Regelung des militärischen Konflikts im Donbass einzuhalten.

de.rt.com: Taliban trollen US-Armee – US-Konservative: Wir sind die Witzfigur der Welt
Nicht nur, dass sie die US-Armee zur überstürzten Flucht brachten, jetzt treiben die Taliban auch noch Scherze mit historischen US-Ikonen. Sie stellten eines der berühmtesten Bilder des Zweiten Weltkriegs nach, komplett in hinterlassene US-Ausrüstung gekleidet.
Es ist eines der bekanntesten Bilder aus dem Zweiten Weltkrieg, der Moment, an dem US-amerikanische Marines auf der kleinen Vulkaninsel Iwojima die amerikanische Flagge hissten. Es hatte die 110.000 US-Soldaten über einen Monat schwerster Gefechte gekostet, die Insel, die ein wichtiger Stützpunkt für Bombenflüge war, einzunehmen; so lange leisteten die 21.000 dort stationierten japanischen Soldaten Widerstand.
Das Bild ist auch deshalb so berühmt, weil die Körperhaltung der Soldaten die Mühe des absolvierten Kampfes darzustellen scheint. Sie stemmen die US-Flagge geradezu in den Boden.
Die Kommandoeinheit Badri 313, eine Eliteeinheit der Taliban, hat nun diese Szene nachgestellt, komplett in US-Uniformen gewandet, in voller Gefechtsausrüstung einschließlich Nachtsichtgeräten, aber mit ihrer eigenen Fahne, und diese Aufnahme per Twitter in die Welt geschickt.
Die US-amerikanischen Konservativen schäumen vor Wut. Sebastian Gorka, ein ehemaliger Mitarbeiter der Trump-Regierung, twitterte:
„Kein Feind hat das Amerika je angetan, das ewige Opfer von Iwojima zu verhöhnen und dabei noch unsere Ausrüstung zu tragen. Bis Biden. Er hat alle Amerikaner verraten, die Lebenden und die Toten.“
Elise Stefanik, republikanische Abgeordnete aus New York, twitterte: „Das ist Joe Bidens Vermächtnis, für die ganze Welt sichtbar.“
Die Tochter des verstorbenen Senators John McCain meinte:
„Wir sind die Witzfigur der Welt.“
Der konservative Polit-Moderator Jesse Kelly, selbst ein Armeeveteran, kommentierte: „Die Taliban können so viele Menschen umbringen, wie sie wollen. Aber wenn sie Biden weiter so trollen, fliegen sie aus den sozialen Medien.“
Schätzungen zu Folge haben die Taliban über 2.000 Humvees und andere Panzerfahrzeuge und bis zu 40 Fluggeräte, darunter „Black Hawk“-Hubschrauber und militärische Drohnen, 600.000 M16 Sturmgewehre und 16.000 Nachtsichtgeräte aus der afghanischen Armee übernommen. Das für die Inszenierung verwendete Material stellt also nur einen winzigen Bruchteil dar.
Biden besteht mittlerweile weiterhin darauf, dass die afghanische Führung und das dortige Militär die Verantwortung für das Desaster tragen; das US-Militär habe in seiner 20-jährigen Besetzung des Landes alles für Afghanistan getan, was es könne.

ukrinform.de: Selenskyj über Lage in Ostukraine: Bisher keine Fortschritte, Druck auf Russland muss erhalten bleiben
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat heute bei dem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsamen Briefing in Kyjiw die Unveränderlichkeit der Position zur Notwendigkeit der Abhaltung eines Gipfeltreffens des Normandie-Quartetts erklärt.
„Unsere Haltung zur Notwendigkeit der Abhaltung eines Gipfeltreffens der Normandie-Quartetts bleibt unverändert. Bisher gibt es keine Fortschritte, der Druck auf die Russische Föderation muss erhalten bleiben. Und wir wollen hier sehr aktive Bemühungen unserer Partner sehen“, erklärte Präsident Selenskyj.
Er merkte auch an, dass das vorrangige Thema der heutigen Gespräche mit Merkel der friedliche Beilegungsprozess in der Ostukraine war.
„Es ist wichtig, dass die Ukraine, Deutschland und Frankreich im Rahmen des Normandie-Quartetts eine konsolidierte Position zum Friedensregelungsplan haben“, sagte er weiter.
Er stellte auch fest, dass „aktuell auch die Pariser Agenda bleibt, die umgesetzt werden muss“.
„Wir streben an, einen dauerhaften und beständigen Waffenstillstand, den Austausch von Häftlingen und die Öffnung des Kontrollpunktes von der Seite der vorläufig besetzten Gebiete und den lang erwarteten Zugang zu den vorläufig besetzten Gebieten für die Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zu vereinbaren“, sagte der ukrainische Staatschef.



de.rt.com:
Wladimir Putin äußert sich gegen provisorische Aufnahme afghanischer Flüchtlinge in Zentralasien
Wladimir Putin hat die Situation in Afghanistan kommentiert. Ihm zufolge hat die Krise dort einen unmittelbaren Bezug auf die Sicherheit in Russland. Der russische Präsident ist gegen eine provisorische Unterbringung von Flüchtlingen in zentralasiatischen Staaten.
Der russische Staatschef Wladimir Putin hat sich am Sonntag bei einem Treffen mit Vertretern der Regierungspartei Einiges Russland zur Situation in Afghanistan geäußert. Er kritisierte scharf die Idee des Westens, afghanische Flüchtlinge ohne Visa provisorisch in anderen zentralasiatischen Staaten unterzubringen. Die Krise in Afghanistan habe einen direkten Bezug auf die Sicherheit Russlands.
„Wer sind diese Flüchtlinge? Woher sollen wir das wissen? Es können Tausende oder Hunderttausende oder sogar Millionen sein. Dabei gibt es zwischen uns und unseren nächsten Verbündeten und Nachbarn keine Visumspflicht.“
Die Grenzen zwischen den ehemaligen Sowjetrepubliken seien tausende Kilometer lang. Man könne sie mit jedem beliebigen Verkehrsmittel überqueren – „ob mit einem Auto, ob auf einem Esel“.
„Wir wollen nicht, dass bei uns Kämpfer unter dem Deckmantel von Flüchtlingen auftauchen.“
Putin hob dabei hervor, dass sich der Westen gegenüber den zentralasiatischen Ländern unfair verhalte. Es sei demütigend, dass man die Nachbarländer Russlands inständig auffordere, Flüchtlinge ohne Visa aufzunehmen, während man selbst keine Flüchtlinge ohne Visa willkommen heiße.
Der Präsident kündigte an, dass man dieses Problem auf dem kommenden Gipfel der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) und auf anderen Ebenen erörtern werde. Russland sei stets in Kontakt mit seinen zentralasiatischen Partnern.
Zugleich wies Putin darauf hin, dass Russland aus diesem Grund mit der syrischen Regierung zusammenarbeite: Ziel sei es, dass sich Syrien zu keinem Terrorherd entwickle. Russland wolle keinen Rückfall in die 1990er und Anfang 2000er Jahre mit den damaligen Terrorgefahren.

Mil-lnr.su: Erklärung eines Vertreters der Volksmiliz der LVR
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurde
in den letzten 24 Stunden eine Verletzung des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
In
Richtung Slawjanoserbsk haben Kämpfer der 57. Brigade auf Befehl des Brigadekommandeurs Mischantschuk von den Positionen im Gebiet von Nowotoschkowskoje aus Golubowskoje mit Schusswaffen beschossen.
Der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zu Kenntnis gegeben, um Maßnahmen zu ergreifen und Beschuldigungen der Volksmiliz in Bezug auf Provokationen zu verhindern.
Der Versuch der Vertretung der LVR im GZKK, den Koordinationsmechanismus zur operativen Herstellung Ruhen einzusetzen, wurde ein weiteres Mal von der ukrainischen Seite im GZKK ignoriert. …

ukrinform.de: Merkel unterstützt Weigerung der Ukraine, mit Vertretern vorläufig besetzter Gebiete zu verhandeln
Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte heute bei der Pressekonferenz nach dem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kyjiw, die Ukraine gehe richtig vor, indem sie sich weigere, direkte Gespräche mit Vertretern der Separatisten in den vorläufig besetzten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk zu führen, weil Russland eine Seite des bewaffneten Konflikts sei.
Probleme mit der Umsetzung der Minsker Abkommen seien struktureller Natur, denn Russland sei Teilnehmer dieses Konflikts, daher sei es richtig, dass die Ukraine sich weigere, direkte Gespräche mit Vertretern der Separatisten zu führen.
Sie fügte weiter hinzu, dass die Minsker Abkommen zwar zur Lösung der Situation in der Ostukraine nicht geführt hätten, hätten sie jedoch für eine gewisse Maße an Ruhe gesorgt.
Angela Merkel unterstützt auch das Normandie-Format, weil es als Plattform für Verhandlungen genutzt werden könne.



snanews.de:
Wenn Nord Stream 2 als Waffe benutzt wird: Merkel schließt neue Sanktionen gegen Russland nicht aus
Sollte Moskau die Ostseepipeline Nord Stream 2 als „politische Waffe“ nutzen, könnten neue Sanktionen gegen Russland laut Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht ausgeschlossen werden.
Merkel äußerte sich diesbezüglich bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski am heutigen Sonntag in Kiew.
Merkel und Selenski haben Russland gewarnt, die neue Ostseepipeline Nord Stream 2 als „politische Waffe“ zu nutzen. Es werde Sanktionen gegen Russland geben, „wenn die Pipeline als Waffe eingesetzt wird“, so Merkel. Darauf hätten sich Deutschland und die USA verständigt. Berlin verstehe Kiews Bedenken gegenüber dem Projekt und nehme sie „sehr ernst“, betonte Merkel.
Selenski wird Ende des Monats auch US-Präsident Joe Biden in Washington treffen, um das Projekt zu bekämpfen. Die USA sind gegen die fast fertige Leitung.
„Ich halte das für eine gefährliche Waffe nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa“, sagte Selenski.
Die Ukraine befürchtet, dass sie nach Inbetriebnahme von Nord Stream 2 als Transitland für russische Gaslieferungen nach Europa keine Rolle mehr spielt. Damit gingen dem Land Milliardeneinnahmen verloren, auf die es eigentlich angewiesen ist.
Merkel machte deutlich, dass Deutschland die Ukraine bei der künftigen Nutzung des Durchleitungsnetzes unterstützen wolle. So könnten die Leitungen etwa zum Transport von Wasserstoff genutzt werden. Im Gespräch ist demnach eine „Wasserstoff-Partnerschaft“ mit der Ukraine. Selenski äußerte aber, dass der Übergang lange Zeit in Anspruch werde. Nord Stream 2 sei jedoch ein akutes Problem.
Deutschland hat zwar immer wieder auch erklärt, sich bei Russland für eine Fortsetzung des Gastransitvertrags durch die Ukraine einzusetzen. Allerdings machte Präsident Wladimir Putin bei seinem Treffen mit Merkel in Moskau am Freitag deutlich, dass dies von der Nachfrage auf dem Markt abhängig sei. Den Transitvertrag bis 2024 werde Russland erfüllen.
Die Ukraine war lange das wichtigste Transitland für die Gaslieferungen von Russland nach Europa. Doch die Bedeutung nimmt seit Jahren ab – wegen der Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 1 vor etwa zehn Jahren, aber auch wegen der Umgehungspipelines durch Belarus und das Schwarze Meer. Wurden 1998 noch 141 Milliarden Kubikmeter durch die Ukraine gepumpt, waren es 2020 noch knapp 56 Milliarden Kubikmeter.

snanews.de: Trump über Afghanistan-Abzug: „Größte außenpolitische Demütigung in der Geschichte der USA“
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat den Abzug der USA aus Afghanistan am Samstag bei einer von seinen Anhängern veranstalteten Kundgebung in Alabama als „die größte außenpolitische Demütigung in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika“ bezeichnet.
„Wir sehen, wie unsere Armee dem Feind ausgeliefert wird“, sagte Trump bei der Kundgebung.
Amerikanische Medien haben die Veranstaltung live übertragen. Der Politiker warf Bidens Regierung vor, Ausrüstung im Wert von 83 Milliarden Dollar, Militärstützpunkte und ein teures Botschaftsgebäude in Afghanistan zurückgelassen zu haben.
„Bidens verpfuschter Abzug aus Afghanistan ist die erstaunlichste Zurschaustellung grober Inkompetenz durch den Anführer einer Nation, vielleicht aller Zeiten“, sagte Trump.
Nach 20 Jahren des Konflikts, so Trump, habe seine Regierung entschieden, dass es an der Zeit sei, dass die US-Truppen Afghanistan verlassen, aber „in Würde“ abreisen.
„Sehr bald werden wir den 11. September haben und wir gehen darauf zu, – wegen Biden – dass die Taliban-Flagge über unserer Botschaft wehen wird“, zitiert die „New York Post“ den Ex-Präsidenten.
Laut der Zeitung „New York Post“ fügte Trump während seiner Rede hinzu:
„Dies wird als eine der großen militärischen Niederlagen aller Zeiten gelten und es hätte nicht so passieren müssen. Dies war kein Rückzug, dies war eine totale Kapitulation ohne Grund.“
Nach Angaben des ehemaligen Präsidenten weiß die jetzige Regierung nicht einmal, wie viele Amerikaner aus Afghanistan ausgeflogen werden müssten.
„Vielleicht sind noch zehn, vielleicht 45.000 Amerikaner übrig, sie wissen es nicht“, kritisierte Trump.
Dies ist die vierte Kundgebung Trumps seit dem Ende seiner Amtszeit.
Biden soll „in Schande zurücktreten“
Zuvor hatte Trump die Meinung geäußert, es sei an der Zeit, dass der derzeitige US-Präsident, Joe Biden, nach den Ereignissen in Afghanistan in Schande zurücktrete.
Ein Vertreter der Biden-Administration machte seinerseits den ehemaligen Präsidenten Trump für das gegenwärtige Chaos in Kabul verantwortlich. Laut dem Sicherheitsberater Bidens war beim Einzug ins Weiße Haus kein ausgearbeiteter Plan für den Abzug des amerikanischen Personals aus Afghanistan vorhanden.
Der Vertreter des Pentagon Generalmajor Hank Taylor sagte am Samstag bei einer Pressekonferenz, dass die Vereinigten Staaten seit dem 14. August auf dem Luftweg vom internationalen Flughafen in Kabul etwa 17.000 Menschen evakuiert hätten. Seit Ende Juli habe das US-Militär rund 22.000 Menschen aus der Islamischen Republik ausgeflogen, bestätigte Taylor.
Besonders akut hatte sich die Lage in Afghanistan in den letzten Wochen zugespitzt, als die Taliban-Kämpfer eine schnelle Offensive im ganzen Land gestartet und alle Grenzübergänge besetzt hatten. Am 15. August sind sie in Kabul einmarschiert und haben die Kontrolle über den Präsidentenpalast übernommen.
Der afghanische Präsident Aschraf Ghani verließ das Land, um „ein Massaker zu verhindern“.
In der Nacht zum 16. August sagte Mohammad Naim, ein Vertreter des politischen Büros der Taliban, dass der Krieg in Afghanistan vorbei sei und die Regierungsform des Staates in naher Zukunft bekannt werden würde.


rusvesna.su:
Neue Frist für die Fertigstellung von Nord Stream 2 bekanntgegeben
Die Fertigstellung der Nord Stream 2-Pipeline ist für den 12. September 2021 geplant. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die Arbeiten in den Hoheitsgewässern Deutschlands abgeschlossen sein. Zuvor war berichtet worden, dass die Pipeline bis zum 23. August fertiggestellt sein würde.
Dies teilt 1prime unter Berufung auf die Profildienste Deutschlands mit, die diesbezüglich Hinweise für Seeleute veröffentlicht haben.
Das Rohrverlegeschiff „Fortuna“ hat die Verlegung vollständig in den Hoheitsgewässern Dänemarks abgeschlossen und am 21. August die Grenze der deutschen Gewässer überschritten.
Insbesondere wird „Fortuna“ auf einer Strecke von etwa 13-14 Kilometern in deutschen Gewässern operieren. Die Gültigkeitsdauer der Mitteilung für Seeleute über Seearbeiten beträgt bis einschließlich 12. September.
Ein ähnlicher Hinweis wurde vom Emden Navigation Alert Service veröffentlicht. Es enthält die gleichen Koordinaten des Standorts, an dem Fortuna bis zum 12. September operieren wird.
Der Betreiber der Gaspipeline Nord Stream 2 AG hat sich noch nicht offiziell zu diesem Hinweis geäußert.
Der offizielle Start der Pipeline nach Erhalt der Genehmigung wird bis Ende 2021 erwartet.

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