Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben der Volksrepubliken des Donbass vom 24. bis 30.07.2021

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru, tkzhd.ru, vsednr.ru, dontimes.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Montag:

Mann aus Lugansk bringt Russland Medaille
Dontimes.ru: Russland hat bei den Olympischen Spielen in Tokio eine weitere Medaille gewonnen, dieses Mal im Synchronspringen. Der aus Lugansk stammende Alexandr Bondar‘ und sein Teamkollege belegten den dritten Platz und gewannen die Bronzemedaille. Der Athlet aus Lugansk nimmt seit Oktober 2015 unter russischer Flagge an Wettkämpfen teil. Davor vertrat er die Ukraine, aber das Schicksal hat da einige Korrekturen vorgenommen. Als Mitglied der Nationalmannschaft und mit seinem Partner Wiktor Minibajev, der aus 10 Metern sprang, trägt Alexandr zu Russlands Erfolgen bei. Heute haben die Jungen mit 439,92 Punkten die Bronzemedaille errungen, wobei sie Gold und Silber an die Chinesen und die Briten verloren.

Dienstag:

Bündelung der Kapazitäten
Dan-news.info: Die Unternehmen der DVR müssen alle Mittel zur Bündelung der Kapazitäten bei der Herstellung von Landmaschinen einsetzen. Staatspräsident Denis Pu
šilin äußerte sich dazu heute auf einer Sitzung zur Entwicklung des Agrarsektors.

„Die Führung der Republik ist an einer internen Zusammenarbeit interessiert, um die Auslastung unserer Unternehmen zu maximieren. Unsere landwirtschaftlichen Erzeuger haben nicht genügend Informationen darüber, was wir tatsächlich produzieren können. Das ist historisch gewachsen, aber jetzt können wir uns das nicht mehr erlauben. Wir sollten alle unsere Produktionskapazitäten nutzen, um den Bedarf in der Republik zu decken. Die Zusammenarbeit steht bei uns ganz oben auf der Liste, sie ist unsere Priorität“, sagte Pušilin.

Die Perle des Donbass
Vsednr.ru: In diesem Jahr feiert unser Reservat , die »Chomutòvskaja-Steppe«, sein 95-jähriges Bestehen. Am Vorabend des Jubiläums sprachen wir mit dem Leiter des archäologischen Teams der Donezker Nationaluniversität, Alexandr Jewljevskij, der seit vielen Jahren mittelalterliche Skulpturen der Nomaden Eurasiens erforscht.
Wiktorija Grankina: Alexandr Wiktorowič, Sie studieren seit vielen Jahren mittelalterliche Nomadenskulpturen Eurasiens, sagen Sie uns zum Beispiel, wo und wann die frühesten erschienen sind?
Alexandr Jewljevskij: Steinskulpturen sind von der südöstlichen Mongolei im Osten bis zum schmalen Streifen des rechten Ufers des Unteren Dnjepr (bis zum Fluss Inguljez) im Westen, d. h. auf dem weiten Steppenstreifen, sowie im Altai-, Sajan- und Tien-Shan-Gebirge verbreitet.
Die ersten Skulpturen mittelalterlicher Nomaden tauchten zu Beginn des 7. Jahrhunderts im Altaigebirge und in den angrenzenden östlichen und westlichen Hochebenen auf, wo sich die nomadischen Türken (im weitesten Sinne dieses Begriffs) zu einem mächtigen Stammesverband mit dem Stamm der A
šin an der Spitze zusammenschlossen. Ab dem zweiten Viertel des 11. Jahrhunderts nahm ihre Wanderungsaktivität nach Westen erheblich zu, und um die Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert bevölkerten sie dicht die osteuropäischen Steppen. Ihr Kern wurde zweifellos in der nordöstlichen Region des Asòwschen Meeres, genauer gesagt zwischen den Flüssen Berda und Mius, sowie auf dem Donezk-Kamm gebildet, denn hier fanden sie in jeder Hinsicht äußerst günstige Bedingungen vor. Mit anderen Worten: Die Skulpturen wurden nur dort angefertigt und aufgestellt, wo es dauerhafte Nomadenwanderungen, günstige außenpolitische Bedingungen und schließlich das Land gab, das sie als ihre zweite Heimat betrachteten.
W.G.: Wo wurden die Statuen normalerweise aufgestellt?
A.J.: Meistens haben es Archäologen mit sogenannten verschobenen Statuen zu tun, die im besten Fall in Museen gelandet sind, und sie werden oft auf dem Lande gefunden. Die Skulpturen wurden erstmals während der Urbarmachung der osteuropäischen Steppen durch slawische Einwanderer entdeckt. Sie schleppten die Steinstatuen, wie sie von den Einheimischen traditionell genannt werden, von den Grabhügeln nicht nur zu den Häusern, sondern auch zu den Straßen, wo sie als Wegweiser dienten. In vielen Dörfern stehen seit Jahrzehnten Statuen in Höfen oder an Toren als eine Art Wächter gegen alle Arten von Unheil. Sie wurden gepflegt, getüncht oder einfach regelmäßig gewaschen. Neben ihnen waren verschiedene Opfergaben wie Süßigkeiten, Kekse und kleine Münzen zu sehen. Leider wurden die Götzen oft für Haushaltszwecke verwendet, als Stützpfähle für Tore, als ausgehöhlte Tränken für Vögel und Vieh, als Fundamente für Häuser usw..
W.G.: Alexander Wiktorowič,, zu welchem Zweck haben die Nomaden Skulpturen angefertigt?
A.J.: In der Wissenschaft herrscht immer noch die Ansicht vor, dass die Skulpturen einen Ahnenkult widerspiegeln. Ich bin damit nicht ganz einverstanden, denn für einen Fachmann, der sich intensiv mit diesem Thema und im weiteren Sinne mit der Weltanschauung der mittelalterlichen Nomaden beschäftigt, wirkt das Konzept des Ahnenkults zu vereinfacht, wie eine Routineformulierung für ein noch weitgehend unverständliches Phänomen. Es gibt auch andere Gesichtspunkte, von denen einige bemerkenswert, andere längst überholt oder einfach nur laienhaft sind. Zum Beispiel, dass die Nomaden Skulpturen auf Grabhügeln über den Gräbern ihrer verstorbenen Verwandten aufstellten, was nicht stimmt.

W.G.: Was meinen Sie dazu?
A.J.: Steinskulpturen sind Werke sakraler Natur. Im Osten wurden sie im Rahmen von steinernen Kultstätten aufgestellt, meistens auf der Ostseite, und in den osteuropäischen Steppen wurden sie auf Grabhügeln aufgestellt. Die Wurzeln dieses Phänomens gehen auf so frühe Formen der Religion zurück wie Animismus und Schamanismus. Wenn ein Nomade starb, fertigten seine Hinterbliebenen einen Stellvertreter des Verstorbenen, einen Doppelgänger, der an seinem eigenen Begräbnisritual teilnehmen sollte.
Darüber hinaus wurde die Steinskulptur offenbar als Behältnis für die Seele des Toten verstanden, die gleichsam für eine gewisse Zeit in ihr reifte, woraufhin der Mann wiedergeboren wurde. Wenn der Bestattungszyklus abgeschlossen war, musste die Seele aus dem Gefäß entlassen werden. Zu diesem Zweck (oder nach bestimmten rituellen Handlungen) zertrümmerten manche Stämme eine Skulptur rücksichtslos, woraufhin ihre Fragmente (nicht immer alle) an einer rituellen Stätte oder einfach in einem Grabhügel vergraben oder in eine tiefe Grube geworfen wurden usw. Das Gesicht kann einfach abgehackt worden sein, oder es kann ein anderer lokaler Schaden entstanden sein. Oft wurde die Statue gar nicht beschädigt, sondern es wurden offenbar bestimmte symbolische Handlungen und verbale Rituale an ihr vollzogen, dann wurde sie zum Grabhügel geschleppt und entweder horizontal oder vertikal vergraben. Offensichtlich sind die rituellen Varianten mit spezifischen Stammestraditionen, lokalen Besonderheiten und der Entwicklung der nomadischen Weltanschauung verbunden.
W.G.: Wann erreichte die Steinbildhauerkunst der osteuropäischen Nomaden ihren Höhepunkt?
A.J.: Meiner Meinung nach geschah dies im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts. In dieser Zeit erreichte das Niveau der mittelalterlichen Meister einen solchen Stand und, man könnte sagen, eine solche Inspiration, dass sie begannen, weiche Gesteine für die Bildhauerei zu verwenden, Kalkstein, Sandstein, aber vor allem Mergel.
W.G.: Vermitteln die Schnitzereien die Gesichtszüge einer bestimmten Person, oder kann man zumindest sagen, dass sie einer ethnischen Herkunft angehört?
A.J.: Wie sehr sich die Wissenschaftler auch bemühen, dieses Problem zu untersuchen, es ist dennoch eine schwierige Aufgabe. Es ist schwer vorstellbar, dass ein Meister ein steinernes Abbild aus der Natur meißeln konnte, da die Herstellung der Skulptur zu lange dauerte. Es ist auch zu bedenken, dass die Skulpturen höchstwahrscheinlich nach dem Tod der Person, d. h. aus dem Gedächtnis, angefertigt wurden. Bei aller Sehnsucht und unter den gegebenen günstigen Bedingungen war es für einen Meister äußerst schwierig, ein echtes Portraitbildnis zu schaffen, das Alter, die ethnischen Merkmale und die psychologische Beschaffenheit einer Person wiederzugeben, insbesondere auf festem Fels.
Was die mittelalterliche Kunst (einschließlich der Nomadenkunst) betrifft, so ist auch klar, dass das Werk des Meisters von kulturellen Normen beeinflusst war, d. h. es war notwendig, die kollektive Weltsicht in der Ikonographie der Skulptur zu verkörpern, ihr einige universelle Züge zu geben, als ob sie das Idealbild eines Menschen widerspiegeln würde, das sich dank kultureller Traditionen herausgebildet hatte, die wiederum auf dieser oder jener Version eines Mythos beruhten. Mit einem Wort, man sollte bei den Skulpturen nicht nach einer Portraitähnlichkeit (im modernen Sinne) suchen. Trotz all dieser Probleme ist es möglich und notwendig, verschiedene vorsichtige Mutmaßungen über ethnische Zugehörigkeiten anzustellen, soziale Gruppen und einige halbwegs reale Bilder zu identifizieren, ohne die die Wissenschaft ins Stocken gerät. Klar ist nur, dass die Figuren der so genannten Spätnomaden, die uns interessieren, zu turksprachigen Stämmen mit mongoloiden Zügen gehören. Manchmal sind diese Merkmale deutlicher, manchmal weniger deutlich ausgeprägt. Aber in den frühesten und vor allem in den späteren Skulpturentypen sind rassische Merkmale oft entweder gar nicht zu sehen, oder die Gesichter erscheinen synkretistisch, asiatisch/europäisch. In manchen Skulpturen sehen die Forscher eine gewisse Heroisierung des Bildes oder sogar seine Vergöttlichung, und man kann dem entweder widersprechen oder zustimmen. Interessanter ist jedoch die Tatsache, dass der steinerne Mensch entweder trauernd oder mürrisch oder auch majestätisch und edel sein kann.
W.G.: Es ist interessant, wie sich die Einwohner in den verschiedenen Regionen verhalten, ob sie eher gefürchtet oder verehrt werden.
A.J.: Wir könnten eine ganze Doktorarbeit über dieses Thema schreiben. Wir und andere Forscher haben interessante, faszinierende und manchmal auch völlig verrückte Aufzeichnungen gesammelt. Als ich zum Beispiel in Kamensk-Šachtinsk, Rostowskaja Oblast, Statuen untersuchte, die in der Nähe des Museumsgebäudes aufgestellt waren, passierte ein außergewöhnliches Missgeschick. Ein übereifriger Einheimischer tauchte aus heiterem Himmel auf und verlangte immer wieder meine Papiere, um zu sehen, ob ich ein westlicher Spion sei. Dieser Bürger war überzeugt, dass es sich bei den Statuen um slawisch-russische Götzen handelt, die nicht nur diese Stadt und ihre Umgebung, sondern ganz Russland bewachen. Und fremde verdächtige Personen wie ich stören ihren Frieden und lenken sie von ihrer ehrenvollen Aufgabe ab . . .
Wenn man solche mystischen Überzeugungen, die in den Köpfen von Menschen mit schwacher oder gestörter Psyche auftauchen, nicht einmal für die Populärkultur in Betracht zieht, sollte man beachten, dass solche Legenden geboren wurden, die zu interessanter Folklore wurden.
W.G.: Alexander Wiktorowič,, Sie haben zweimal die »Chomutòvskaja-Steppe« besucht. Können Sie einige Ergebnisse zusammenfassen?
A.J.: Die dortige Sammlung besteht aus 18 Skulpturen. Es gibt verschiedene Arten, und die meisten sind schwer zu identifizieren. Sie sind aus Kalkstein oder Muschelgestein (elf Skulpturen) und aus Granit (sieben) gefertigt. Die meisten stammen aus der zweiten Hälfte des 12. bis zur ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Zwei Skulpturen stammen aus der Zeit des Niedergangs der Tradition ihrer Herstellung (13. Jahrhundert), zwei andere aus der Zeit der Skythen.
Nur fünf Skulpturen wurden auf dem Gebiet des Reservats errichtet, die anderen wurden zu verschiedenen Zeiten aus anderen Orten der Region in die Steppe gebracht. Alle Skulpturen sind in einem sehr schlechten Zustand. Einigen Skulpturen fehlt ein wesentlicher Teil des Rumpfes, Köpfe sind abgeschlagen, Gesichter sind zerschnitten und zerbröckelt. Bei elf Skulpturen ist es sogar schwierig, das Geschlecht zu bestimmen. Es ist dringend notwendig, diese Kunstwerke vor den Auswirkungen aller Arten von Naturphänomenen zu schützen, da diese unschätzbaren Zeugen der Vergangenheit sonst für immer verloren gehen werden.
Wiktorija Grankina, Zeitung Nòwaja Níwa‹ (»Neues (Betätigungs-)Feld«)

Fast 5400 Straßenleuchten repariert
Vsednr.ru: Im ersten Halbjahr 2021 wurden in der Republik über 347 Kilometer an Netzen der öffentlichen Beleuchtung repariert. Darüber informierte am Montag, den 26. Juli, Dmitrij Tokmakov, Leiter der Abteilung für öffentliche Arbeiten und öffentliche Dienstleistungen im Ministerium für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der Donezker Volksrepublik.
Im zweiten Quartal dieses Jahres waren es rund 147 Kilometer mit mehr als 2500 Lichtpunkten, die durch Beschuss, Alterung oder aus anderen Gründen erloschen, die von Spezialunternehmen repariert wurden. Tokmakov wies darauf hin, dass die Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe trotz der Feindseligkeiten, die entlang der Kontaktlinie immer noch stattfinden, weiterhin für komfortable Lebensbedingungen für die Bevölkerung sorgen.

Rückgabe an ukrainische Eigentümer, unter einer Bedingung
Novorosinform.org: Dies sagte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung der DVR, Alexej Polowjan, laut Telegrammkanal von
Donbàss rešájet‹ (»Der Donbass entscheidet«).
Ihm zufolge gab es in der DVR keine Verstaatlichung im eigentlichen Sinne, sondern die Einführung einer vorübergehenden staatlichen Verwaltung in bestimmten Unternehmen, deren Eigentümer die Republik verlassen haben.
„Will der Eigentümer zurück, möge er kommen“, sagte Polowjan. Aber die ehemaligen Eigentümer, die die Gelegenheit nutzen wollen, die Unternehmen zurückzubekommen, müssen alle Kosten, die der Übergangsverwaltung entstanden sind, einschließlich der Verluste, die dem Staat für die Instandhaltung der Unternehmen entstanden sind, ausgleichen.
„Wenn ein Eigentümer sich zurückzieht, was tun? Sollten wir die Brotbäckerei aufgeben? Nein. Deshalb hat sich der Staat eingemischt. Befristete Verwaltungen sind ein einzigartiges Phänomen in der Wirtschaft“, fügte der Minister hinzu.

Mittwoch:

Jeder zweite entlassene Bergmann erhielt neuen Arbeitsplatz
Sovminlnr.ru: Das Arbeitsamt der Lugansker Volksrepublik konnte jedem zweiten Bergarbeiter, der sich dafür beworben hat, helfen, einen Arbeitsplatz zu finden. Dort hieß es, dass im Rahmen des staatlichen Programms
»Zusammenarbeit bei der Arbeitssuche und sozialer Schutz von Bürgern, die im Zusammenhang mit der Schließung von Unternehmen der Kohlebranche entlassen wurden« von Mai 2020 bis Juni 2021 die örtlichen Büros des Fonds mehr als tausend Teilnehmer registriert haben. „Mit Hilfe des Arbeitsamtes konnten 76,5 % der Programmteilnehmer in Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden. Jeder zweite Bürger wurde auf einem freien Arbeitsplätzen beschäftigt, einschließlich der Schaffung zusätzlicher (neuer) Arbeitsplätze durch den Mechanismus der Subventionierung sowie durch die Gewährung von Zuschüssen an den Arbeitgeber“, so der Bericht. […]
„Um den Programmteilnehmern soziale und materielle Unterstützung sowie eine zeitlich befristete Beschäftigung zu bieten, wurden Teilnehmer auch in Zeitarbeit vermittelt. Die Teilnehmer des Programms haben die Möglichkeit, Angebote zur Frühverrentung zu nutzen und einen Antrag beim Pensionsfonds der LVR zu stellen“, teilte das Arbeitsamt mit.
Darüber hinaus erhielten 563 Programmteilnehmer Arbeitslosenunterstützung.
„Um das Interesse der Arbeitgeber an Einstellungen zu wecken, veranstaltet das Arbeitsamt Seminare für Bürger als mögliche Arbeitgeber, mit Unternehmen unter Beteiligung von Managern, Buchhaltungs- und Personalabteilungen und anderes“, teilte das Amt mit. […]

Donnerstag:

Vielleicht bald keine Bauruinen mehr
Dan-news.info: Russische Experten sind bereit, Baugutachten für unfertige Gebäude in der DVR zu erstellen und die Bauüberwachung bei deren Fertigstellung zu übernehmen.
Dies gab die Direktorin der
»Föderalen Autonomen Anstalt« (FAU) RosKapStroj, Julija Maximowa, heute anlässlich einer Videokonferenz bekannt.
„Wir haben Erfahrung mit der Überwachung von Schwarzbauten in Dagestan, die nicht in Betrieb genommen wurden, in denen aber Menschen leben. Diese Gebäude befinden sich in unterschiedlichem Ausbaustadien, und aus technischer Sicht ist die Situation mit der in Donezk identisch. Diese Erfahrung gibt uns die Möglichkeit, uns einzubringen und Ihre unvollendeten Immobilien zu begutachten. Wir sind der Meinung, dass Sie den Bau erst nach einer gründlichen Inspektion fortsetzen sollten. Wir haben eine Abteilung, die sich damit befasst, wir stehen also zu Ihrer Verfügung“, sagte Maximowa.

(dontimes.ru)
Nach Angaben des
Ministeriums für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der DVR gibt es in den Städten der Republik derzeit 42 unfertige Wohnblöcke mit zusammen 3234 Wohnungen. Die Fertigstellung liegt bei 50 80 %. Wenn die Bauarbeiten einmal abgeschlossen sein sollten, könnten diese Wohnungen Familien, deren Häuser durch Kampfhandlungen zerstört wurden, zur Verfügung gestellt werden.

DVR-Chef schlägt Sonderregelungen für russische Investoren vor
Dontimes.ru: Am 29. Juli fand in Donezk eine internationale Konferenz zu Fragen des Bauwesens, des Wohnungsbaus und der kommunalen Dienstleistungen statt. An der Veranstaltung nahmen auch Unternehmer aus der Russischen Föderation teil.
In seiner Rede wies das Staatsoberhaupt auf die steigende Außenhandelsbilanz der DVR mit Russland hin. „Russland ist unser wichtigster Handelspartner, mit dem der Handelsumsatz ständig wächst, auch im Bausektor. So hat sich beispielsweise der Export von Baustoffen und nichtmetallischen Materialien im Jahr 2020 mehr als verdoppelt, und das ist erst der Anfang“, sagte Denis Pu
šilin.
Er sprach ausführlich über die Durchführung von Investitionsprojekten im Bau-, Wohnungs- und Versorgungssektor, über Maßnahmen zur Überholung und Wiederherstellung des Wohnungsbestands und der sozialen Einrichtungen sowie zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit dieser Einrichtungen. „Wir bieten russischen Investoren, die in die Entwicklung des Bausektors und der Baustoffindustrie in der Donezker Volksrepublik investieren wollen, Sonderregelungen an“, sagte Pu
šilin.

Freitag:

Wo man einen Job in der DVR bekommt
Dan-news.info: Das Arbeitsamt hat eine Rangliste der größten Arbeitgeber des Landes veröffentlicht. Die größten Unternehmen der Republik möchten etwa anderthalb Tausend Menschen einstellen. Dies teilte der Pressedienst mit.
Die Jassinòvskij-Kokerei in Makejevka führt die Liste der größten Arbeitgeber des Landes an. Hier werden Maschinisten für verschiedene Zwecke, Gasfacharbeiter, Monteure und Reparateure gesucht. Derzeit kann das Unternehmen 739 Personen einen Arbeitsplatz bieten.

Das Kraftwerk Starobješewo sucht Gasschweißer, Gasschneider, Mechaniker für die Reparatur der Ausrüstung von Kesselräumen und Staubaufbereitungsanlagen, Maschinenführer für Kraftwerksblöcke und Elektroinstallateure für die Wartung der Automatik und der Messgeräte des Kraftwerks. Das Unternehmen bietet derzeit 351 freie Stellen.
Als nächstes steht das Zementwerk Amwrosijevka auf der Liste, dem 135 Mitarbeiter fehlen.
Das Stahlseilwerk
Silurin Charzyssk bietet 120 Arbeitsplätze für Verzinker, Draht- und Seilwickler, Wickler von elektrischen Maschinenelementen, Drahtzieher, Monteure von Stahl- und Stahlbetonkonstruktionen und andere Fachleute.
Das
»Donezker Metallurgische Werk« (DMS) ist ebenfalls an Personal interessiert. 103 Bewerber könnten dort eine Stelle finden.
Wie DAN bereits berichtete, sind dem Republikanischen Arbeitsamt derzeit über 19.000 freie Stellen gemeldet.

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