Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben der Volksrepubliken des Donbass vom 03. bis 09.07.2021

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru, tkzhd.ru, vsednr.ru, dontimes.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Sonnabend:


Erdgas 10mal billiger
Lug-info.com: Die Kosten für Erdgas sind in der LVR mehr als 10mal niedriger als in der Ukraine. Dies belegen Daten, die das Lugansker Informationszentrum ermittelt hat.
Das Gasversorgungsunternehmen
Nàftogas Ukraïny hat den Preis für Erdgas für die Bevölkerung ab Juli 2021 auf 13,13 Griwna pro Kubikmeter festgelegt, 10 % mehr als im Juni.

Ein Einwohner der LVR in einem Mehrfamilienhaus zahlt nach dem von der Staatsbank der Republik festgelegten Umrechnungskurs 3,47 Griwna pro Kubikmeter.
Es ist erwähnenswert, dass in LVR ab 1. Juli neue Mieten und Tarife für kommunale Dienstleistungen in Kraft getreten sind, aber der Erdgaspreis für Haushalte und Unternehmen blieb unverändert. Im Oktober 2020 waren die Kosten für Erdgas in der LVR noch fünfmal niedriger als in der Ukraine.

Montag:

Kùrskaja Korenskaja Jàrmarka
Lug-info.com: Eine Delegation des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung der LVR unter Leitung von Ministerin Swjetlana Podlipajewa hat im Rahmen des XX. Jahrestages der Überregionalen Korenskaja-Groß- und Einzelhandelsmesse 2021 im Städtchen Swoboda in der Kursker Oblast (RU) Produkte von zehn Unternehmen der Lebensmittelindustrie, des Maschinenbaus und der Haushaltschemie der Republik
präsentiert. Die Ausstellungsfläche wurde von den Organisatoren kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Messe wurde auch von Vertretern aus den Oblasten Bjelgorod, Brjansk, Wladimir, Woronje
ž, Kaluga, Kostroma, Leningrad, Lipezk, Murmansk, Orenburg, Twer, Jaroslawl und den Republiken Krim, Udmurtien und Belarus besucht. […]
Die Kursker Messe ist eine Präsentationsplattform für Unternehmen nicht nur der Realwirtschaft, sondern auch des Tourismus und des Volkshandwerks. Im Laufe der Jahre ihres Bestehens wurde sie von Vertretern aus über 20 Staaten besucht.

Fachhochschulen offen für alle
Dontimes.ru: Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft lädt Bewerber aus den noch von der Ukraine kontrollierten Gebieten zum Studium an den technischen Schulen der Republik ein. „Neben Bewerbern aus der Donezker und der Lugansker Volksrepublik sowie der Russischen Föderation laden wir auch Teilnehmer des humanitären Programms zur Wiedervereinigung der Menschen im Donbass und zur Unterstützung der russischsprachigen Bevölkerung der Ukraine ein“, heißt es in dem Bericht.
Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der DVR ist der Meinung, dass auch junge Menschen aus den Gebieten, die nicht von der Republik kontrolliert werden, die Möglichkeit haben sollen, eine gute Ausbildung zu erhalten, die auf dem modernen Arbeitsmarkt gefordert ist. Dafür sind an DVR-Hochschulen im Staatshaushalt 600 Plätze für Bewerber aus der Ukraine bereitgestellt. […]

Dienstag:

Die Schlacht am Peipussee
Dontimes.ru: Vom 30. Juni bis zum 2. Juli nahm das Team
»Die Erben des Sieges des Donbass‘« am Allrussischen Militärgeschichtlichen Forum der Jugend »Das Banner Alexandrs« in St. Petersburg teil. Das Team aus der DVR bestand aus Schülern des Donezker Internatslyzeums mit intensiver militärischer und sportlicher Ausbildung G. T. Beregowòj (Kosmonaut , 1921 – 1995, Anm. d. Übers.) und Jugendsoldaten des Gymnasiums № 70 in Donezk.
Das Forum war dem 800. Geburtstag Alexandr Newskijs gewidmet. Die Veranstaltung wurde von Schülern aus Russland, der LVR und der DVR besucht.
Das Team
»Die Erben des Sieges des Donbass‘« hatte die Prüfungen der Fernstudiumsphase erfolgreich bestanden und die Forschungsarbeit »Gott hat die Wahrheit, nicht die Stärke: Hilfe höherer Mächte den russischen Kriegern« und die Theateraufführung »Alexandr Newski am Vorabend der Schlacht am Peipussee (›Čúdsko-Psòwskoje Ósero Anm. d. Übers.)« in St. Petersburg präsentiert und eine enorme Menge von Wissen bewiesen.
So bekam der Autor der Forschungsarbeit, Wladislav Gorelov, ein Diplom 2. Grades. […] Im Ergebnis wurde das Team mit dem Hauptpreis ausgezeichnet, dem Siegesbanner des XI. Allrussischen Militärgeschichtlichen Forums
»Das Banner Alexanders«.
Die Teilnehmer waren auch in ein umfangreiches kulturelles und historisches Programm eingebunden. Die Schüler und Kadetten besuchten die Peter-und-Paul-Festung und Ust‘-I
žóra mit der Alexandr-Newskij-Kirche, wo sie an einem Gebetsgottesdienst vor den Reliquien des heiligen Fürsten teilnahmen. Außerdem konnten sich die Jugendlichen eine militärhistorische Rekonstruktion der Schlacht an der Newa ansehen und nahmen an verschiedenen ‚Workshops‘ und anderen Veranstaltungen teil.

Mittwoch:

Mehr als 30 Millionen
Dan-news.info: „In der ersten Hälfte dieses Jahres hat der elektrische städtische Nahverkehr etwa 31,3 Mio. Fahrgäste befördert, darin enthalten privilegierte Kategorien von Bürgern, die 20,9 Mio. Fahrten machten“, stellte das Verkehrsministerium der DVR fest.

In den Städten der DVR gibt es 15 Straßenbahn- und 21 Trolleybuslinien. Die Länge der Netze Netze beträgt zusammen 566,4 km. Sie werden von fünf Unternehmen in Donezk, Makejevka, Gorlovka, Jenakiewo und Charzyssk betrieben.

Priorität bei der Koordination
Dan-news.info:
Das Ministerium für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der Donezker Volksrepublik hat in der ersten Jahreshälfte 459 Anträge auf Generalrenovierung unter Inanspruchnahme von Haushaltsmitteln genehmigt. Dies wurde heute von Minister Sergej Naumez bekanntgegeben. „zu weiteren 17 Objekten muss an den Dokumentationen noch nachgearbeitet werden“, sagte er.
Der Minister gab an, dass folgendes geplant ist: Reparatur der Heizungsanlagen, der
Wasserversorgung und der sanitären Anlagen, sowie Erneuerung der Fenstergruppen, Fertigstellung der Fassaden, verschiedene Installation und Dacharbeiten. Die geplanten Aktivitäten finden an allen wichtigen Orten der Republik statt.

Naumez fügte hinzu, dass Einrichtungen im Zusammenhang mit Gesundheit und Bildung, Wohnen und lebenswichtige Infrastruktur bei der Koordination Priorität haben.
Die Kommission für die Genehmigung von Bauarbeiten mit Beteiligung von Haushaltsmitteln begann ihre Arbeit im August 2017 durch Erlass des ersten Präsidenten der DVR, Alexandr Sachár
čenko. Sie entscheidet über die Notwendigkeit der Durchführung.

Streb fünf von zehn 2021
Lug-info.com: Bei der
»Republikanischen Brennstoffgesellschaft« (RTK) Wostòkúgol(»Ostkohle«) wurde ein neuer Streb im Bergwerk Dolžanskaja-Kapitàl’naja, das zur Verwaltung Swjerdlowskoje gehört, mit einer Tagesleistung von 1300 Tonnen Kohle in Betrieb genommen. „Die Reserven des Strebes belaufen sich auf 650.000 Tonnen Kohle der Marke ‚A‘ (Anthrazit)“, heißt es in der Erklärung.
Das Unternehmen gab an, dass die Länge des neuen Strebes 250 Meter beträgt, die Länge der Abbausäule 1020 Meter und die Flözstärke 1,2 Meter. Die Arbeiten am neuen Streb begannen im Grubenbereich
1 unter der Aufsicht von Alexandr Kusnezov, Strebbauleiter, und Alexandr Alexandrov, Vorarbeiter.

„Der Streb wurde von einer staatlichen Kommission in Betrieb genommen, der vor allem Vertreter des »Staatlichen Dienstes für Bergbauaufsicht und industrielle Sicherheit« der LVR, des Verwaltungszentrums der militarisierten Grubenrettungsstaffeln des Katastrophenschutzministeriums und der Grubenleitung angehören. Die Mitglieder der Kommission überprüften die Verfügbarkeit und Einhaltung der technischen Dokumentation, die Vollständigkeit der Ausrüstung, die Lüftung und den Brandschutz. Auf der Grundlage der Ergebnisse ihrer Besichtigung des Bergwerksgeländes wird ein Bericht erstellt und dem Generaldirektor von Wostòkúgol zur Genehmigung vorgelegt“, sagte Boris Klimov, Mitglied der Inbetriebnahmekommission.
Das Unternehmen meldete, dass der Streb als fünfter Streb bei
Wostòkúgol im Jahr 2021 in Betrieb genommen wird. Bis Ende des Jahres plant die RTK, fünf weitere Strebe in Betrieb zu nehmen. […] Im Jahr 2021 plant die RTK, mehr als 10 Mio. Tonnen Kohle abzubauen und etwa 40 km Abbaustrecke zu bearbeiten. […]

Freitag:

Die Rothaarige mit der Kamera
Dnronline.su: Am 9. Juli, ist unsere Kollegin, die Kriegsberichterstatterin Jekaterina Wassiljenko, verstorben. Katja Katina, die Rothaarige mit der Kamera, so nannte man sie im Donbass, war verzweifelt, mutig, stark und feminin, hatte nie Angst, dem Krieg ins Auge zu sehen. Sie verlor Angehörige und geliebte Menschen, ging durch den ganzen Schmerz des Donbass und blieb immer an der Nachrichtenfront, fand richtige und ehrliche Worte.

Professionalität allein reicht bei der Berichterstattung über militärische Ereignisse nicht aus, es ist wichtig, menschlich zu bleiben. Dafür ist Katja in der Republik bekannt und geschätzt, deshalb wird ihre Arbeit sogar von ihren Feinden respektiert.
Als Philologin und Englischlehrerin wollte sich Katja 2014 in die Frauenmiliz einschreiben, doch ein Gefühl von Hunger nach Informationen und der Wunsch, den Menschen unverhüllt zu zeigen, was an der Front passiert, brachte die junge Frau dazu, zu ’streamen‘. So wurde im Donbass eine Journalistin geboren, durch deren Augen viele Bewohner miterleben konnten, was an der Front geschah.

„Es ist ein gefährlicher Beruf, aber ein notwendiger. Wir tun etwas sehr Wichtiges für die ganze russische Welt“, sagte Jekaterina. Das Wort eines Journalisten stirbt nie, es wird zum Granit der Wahrheit und schafft unsere wahre Geschichte.
Das Informationsministerium sowie die Mitarbeiter der offiziellen Website der Donezker Volksrepublik sprechen Jekaterinas Angehörigen und Kollegen ihr aufrichtiges Beileid aus.
Katja war ein starker Profi und echter Mensch, der für immer in unserer Erinnerung und in unseren Herzen bleiben wird.

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