Presseschau vom 08.06.2021

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: „Unsere Kanäle werden stranguliert“: Putin erwidert Kritik vom Chef der Deutschen Presse-Agentur
Der russische Umgang mit Opposition, Medien und NGOs war das Thema, das die Deutsche Presse-Agentur mit Russlands Präsidenten am Rande des Sankt Petersburger Wirtschaftsforums besprechen wollte. Wladimir Putin erwiderte dies mit einer Gegenkritik. Unter anderem wies er auf Diffamierungskampagnen gegen RT hin. …
https://kurz.rt.com/2jll

Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam: Die Tagesschau ist den „Diensten“ zu Diensten
Kritischer Journalismus hat in der ARD-aktuell abgedankt. Wasserträger der Regierung und ihrer Geheimdienste bestimmen den Nachrichtengehalt. …
https://kurz.rt.com/2jl1

de.rt.com: Syrien: „Journalist“ klagt nach Freilassung über Folter durch einstige Weggefährten
Der „Journalist“ Bilal Abdul Kareem, einst lautstarker Befürworter von regierungsfeindlichen islamistischen Kämpfern in Syrien, sagt nun, dass die Gruppe, die er unterstützt hat, Menschen in der Stadt Idlib foltere und er selbst in der Haft misshandelt worden sei. …
https://kurz.rt.com/2jjk

Dagmar Henn: E.T. made in China? US-Presse im profitablen Propagandawahn
Dem US-Kongress wird ein Bericht über UFO-Sichtungen vorgelegt – und die US-Presse sorgt prompt im Vorfeld dafür, dass die Rüstungsindustrie ihr Scherflein erhalte. Denn es sind gar keine Aliens, erzählt sie. Wie auch sonst, sollen dahinter wieder die üblicherweise Verdächtigten stecken: Russland und China. …
https://kurz.rt.com/2jkp

de.rt.com: „Eine Fehlentscheidung“: Deutscher Hygiene-Spezialist fordert Aufhebung der FFP2-Maskenpflicht
Die „Maskenaffäre“ lässt Gesundheitsminister Jens Spahn nicht zur Ruhe kommen. Nun werden Rufe nach dem Einsatz eines Sonderermittlers laut. Zudem sollen bereits im Sommer zum Teil „komisch riechende“ und minderwertige Masken verteilt worden sein. Auch die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene schaltete sich nun in die Debatte ein. …
https://kurz.rt.com/2jlw


abends/nachts:

snanews.de: Tschechiens Senat begrüßt Tichanowskaja als „gewählte Präsidentin“
Tschechiens Senatspräsident Milos Vystrcil hat die weißrussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja in Prag als „gewählte Präsidentin Weißrusslands“ empfangen.
Er verurteilte am Montag, dass sich Alexander Lukaschenko nach der Präsidentschaftswahl vom August 2020 zum Sieger ausrufen ließ, und bezeichnete diese Wahlen als „unfrei, ungerecht und unrechtmäßig“.
„Dass der Senat Swetlana Tichanowskaja als Hauptgast nach Tschechien einlud, nehme ich so wahr, dass der tschechische Senat und ich persönlich sie für Präsidentin Weißrusslands halten“, sagte Vystrcil am Montag vor Journalisten.
Der Politiker der konservativ-liberalen Bürgerdemokraten (ODS) steht seit Februar 2020 an der Spitze der zweiten Kammer des tschechischen Parlaments.
Tichanowskaja dankte Tschechien für die Unterstützung unter anderem bei der medizinischen Behandlung von Anhängern der weißrussischen Opposition. Die 38-Jährige verurteilte erneut die Festnahme des Bloggers Roman Protassewitsch, dessen Flugzeug vor rund zwei Wochen in Minsk notgelandet wurde. Tichanowskaja nannte die weißrussische Staatsführung „terroristisch“ und kündigte neue Protestwellen an.
Auf dem Programm der Oppositionspolitikerin, die bis zum 10. Juni in Tschechien bleiben wird, stehen auch Treffen mit Regierungschef Andrej Babis, Außenminister Jakub Kulhanek und Präsident Milos Zeman. Tichanowskaja setzt sich bei ihren Besuchen der EU-Staaten für einen stärkeren Druck auf Lukaschenkos Regierung ein.
Die weißrussische Opposition betrachtet ihre Kandidatin Tichanowskaja als wahre Siegerin der Präsidentschaftswahl vom 9. August, bei der Amtsinhaber Alexander Lukaschenko laut offiziellen Angaben mit 80,1 Prozent der Stimmen gesiegt hat. Auch die EU erkennt Lukaschenko nicht mehr als Präsidenten an und hat darüber hinaus Sanktionen gegen das Land verhängt.
Dem im Exil lebenden Ex-Chefredakteur des Telegram-Kanals Nexta, Roman Protassewitsch, wirft die weißrussische Justiz extremistische Aktivitäten im Netz vor, darunter Appelle an die Bevölkerung der Ex-Sowjetrepublik, gegen den Langzeitpräsidenten Alexander Lukaschenko zu protestieren. Bei einem Schuldspruch drohen Protassewitsch 15 Jahre Haft.


snanews.de: Blinken warnt: US-Sanktionsausnahme für Nord Stream 2 könnte widerrufen werden
Laut dem US-Außenminister Antony Blinken könnte die früher angekündigte Sanktionsausnahme der USA für die Nord Stream 2 AG zurückgenommen werden.
„Wir haben entschieden, die Nord Stream 2 AG und ihren Vorstandsvorsitzenden aus Gründen der nationalen Sicherheit von den Sanktionen auszuschließen. Dieser Ausschluss kann widerrufen werden“, sagte Blinken dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses am Montag.
„Die physische Fertigstellung der Pipeline war meines Erachtens eine vollendete Tatsache“, erklärt Blinken. Zudem könnte die Verhängung von Sanktionen gegen das deutsche Unternehmen die US-Beziehungen zu Berlin „vergiften“ und würde Deutschland keine „Anreize“ für weitere Verhandlungen geben.
„Jetzt ist Deutschland an den Verhandlungstisch zurückgekehrt, und wir kommunizieren aktiv mit ihnen, um zu sehen, was getan werden kann, muss … um sicherzustellen, dass Transitzahlungen, die die Ukraine in Zukunft aufgrund der Umgehung der Ukraine durch diese Pipeline verlieren könnte, ihr erstattet wurden“, fügte Blinken hinzu.
Zuvor erklärte das Weiße Haus, dass der Bau der Gaspipeline schwer zu verhindern sei, da sie praktisch abgeschlossen sei. Am 20. Mai gaben die USA bekannt, dass sie die Verhängung von Sanktionen gegen die Nord Stream 2 AG aufgegeben hätten, und erklärten, dass dies in ihrem nationalen Interesse liege. Doch dann verhängte Washington im Rahmen des Nord Stream 2-Projekts Sanktionen gegen russische Organisationen und Schiffe.


snanews.de: Nach tödlichem Polizeieinsatz gegen Schwarzen – Demos in Minneapolis vierten Tag in Folge
Der Tod eines schwarzen Mannes durch Strafverfolgungsbehörden am Donnerstag vergangener Woche hat in der amerikanischen Stadt Minneapolis, Bundesstaat Minnesota, Proteste ausgelöst, die den vierten Tag in Folge andauern.
Der 32-jährige Afroamerikaner Winston Smith war bei seiner Festnahme erschossen worden. Laut einer polizeilichen Erklärung erhielten Beamte einen Haftbefehl gegen Smith, weil er illegal Waffen besessen haben soll. Beim Versuch, den Verdächtigen festzunehmen, habe Smith von einem geparkten Auto aus das Feuer auf die Polizisten eröffnet, sei jedoch angeschossen worden und am Tatort gestorben.
Die Demonstranten fordern eine faire Untersuchung des Smith-Falles. Am Sonntag gingen mehr als hundert Menschen auf die Straße. Frühere Proteste am Wochenende führten zu Festnahmen.
Polizeigewalt in Minneapolis
In Minneapolis war vor einem Jahr, am 25. Mai 2020, der Afroamerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen. Er wurde von Polizeibeamten wegen des Verdachts festgenommen, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben. Videos vom Tatort zeigten, wie Polizisten den Afroamerikaner zu Boden drückten. Der nun Ex-Polizist Derek Chauvin presste dabei sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals, während der Mann flehte, ihn atmen zu lassen. Floyd verlor das Bewusstsein und starb. Chauvin wurde verurteilt. Das Strafmaß steht noch aus.


de.rt.com: Schlachtruf der Nazi-Kollaborateure: UEFA billigt nationalistische Losung auf ukrainischen Trikots
Die ukrainische Nationalelf darf in Trikots antreten, auf denen der Gruß ukrainischer Nazikollaborateure im Zweiten Weltkrieg prangt. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa sieht darin den Versuch, diese Losung international weißzuwaschen.
Am Sonntag präsentierte Andrei Pawelko, der Leiter des ukrainischen Fußballverbands UAF, auf Facebook das Design der ukrainischen Trikots für die Europameisterschaft 2020, die pandemiebedingt auf dieses Jahr verschoben wurde. Schlüsselelemente dieses Designs sind eine Karte der Ukraine aus dem Jahr 2013, noch mit der Halbinsel Krim und Gebieten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk, sowie die Losung „Ruhm der Ukraine – Ruhm den Helden“.
Die Losung wurde im Zweiten Weltkrieg als Gruß und Schlachtruf von ukrainischen Nationalisten verwendet. Diese kooperierten mit den in der Sowjetunion eingefallenen Truppen des Dritten Reiches, für die sie vor allem die Funktion interner Truppen übernahmen, und verübten dabei Massenmorde und andere Gräueltaten gegen Zivilisten. Im Oktober 2018 führte der damalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko den Spruch als offizielle Begrüßung beim Militär des Landes ein.
In der Ukraine werden die mit der deutschen Wehrmacht kollaborierenden Truppen und insbesondere ihre Führungsperson Stepan Bandera als Freiheitskämpfer gegen die Sowjetmacht und den Sozialismus betrachtet. Bandera wurde 2010 posthum der Ehrentitel „Held der Ukraine“ verliehen. In den Folgejahren benannte man zahlreiche Straßen und Plätze nach Bandera. Durch einen Beschluss des Kiewer Stadtparlamentes wurde 2016 der Moskauer Prospekt der ukrainischen Hauptstadt in Stepan-Bandera-Prospekt umbenannt.
Beide Design-Elemente wurden von Russland kritisiert – doch während der Schildbürgerstreich mit der Landkarte eher verlacht wird, sieht man im Spruch etwas deutlich Gefährlicheres.
Kritik aus Moskau
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa charakterisierte die Landkarte auf dem Trikot der ukrainischen Nationalmannschaft als einen klaren Fall magischen Wunschdenkens:
„Die ukrainische Fußballmannschaft hat auf ihren Trikots das Territorium der Ukraine an die russische Krim angeschlossen. Die Erklärung ist so metaphysisch wie die verzweifelte Kunstaktion als solche – angeblich soll dies den Spielern Kraft geben. Schade bloß, dass darin die einzige Hoffnung besteht.“
Deutlich ernsthafter war Sacharowas Kommentar zu Sinn und Zweck der Verwendung des Grußes ukrainischer Nazikollaborateure im Trikotdesign.
„In Kiew will man damit diese Losung von ihrer peinlichen Herkunft abtrennen und sie mit einem neuen, positiven Sinn erfüllen – damit sie weltweit ausschließlich als progressiv und im maximalem Einklang mit der globalen Tagesordnung stehend wahrgenommen wird.“
Dabei wird der Spruch von vielen Menschen in der Ukraine und außerhalb mit der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) und ihren Verbrechen im Zweiten Weltkrieg verbunden, so die Diplomatin.
Sacharowa erinnerte daran, dass der Gruß weder den Traditionen der kleinrussischen Kosaken noch den Klassikern der ukrainischen Literatur glaubhaft oder legitimerweise zugeschrieben werden dürfe – Versuche solcher Zuschreibungen seien ahistorisch. Die Diplomatin wird von der russischen Nachrichtenagentur TASS wie folgt zitiert:
„Der Gruß kopiert vollständig sein Pendant bei den deutschen Nazis. In den Jahren des Krieges wurde dieser Nazi-Gruß in militärischen wie paramilitärischen ukrainisch-nationalistischen bewaffneten Formierungen genutzt. Der Großteil dieser Formierungen stand dem Dritten Reich loyal gegenüber, teils waren sie auch dessen Streitkräften organisatorisch zugeordnet. Nach dem Krieg wurde die Tradition des Bandera-Grußes von den Untergrund-Banden in der Westukraine erhalten und gepflegt – sowie von UPA-Kämpfern, die sich den US-Truppen ergaben und sich so vor der Justiz in den Westen retten konnten, wo sie ihren Lebensabend verbrachten.“
Einen weiteren Kritikpunkt am angekündigten Trikotdesign der ukrainischen Nationalmannschaft legte Dmitri Swischtschow, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, im Gespräch mit der russischen Online-Sportzeitschrift championat.com dar. Laut ihm hätten politische Botschaften grundsätzlich nichts im Sport verloren:
„Wofür bei der Euromeisterschaft antreten, wenn du nur deinen politischen Standpunkt ausdrücken willst? Man kann die eigene Position anders vertreten als in Sportstadien, dafür sind Außenministerien da.“
Darauf aufbauend sprach sich der Parlamentarier für ein Verbot der neuen ukrainischen Trikots durch die UEFA aus: „Politische Deklarationen sollten in Sportstadien keinen Platz haben.“
UEFA sieht kein Problem
Das neue Trikotdesign ist nicht etwa ein vorläufiges, sondern wurde offiziell von der UEFA gebilligt. Ein Problem sehe man nicht. Zu den Fragen von RT, warum die UEFA solche politische Aussagen auf einem Trikot erlaubt und ob es in dieser Hinsicht bereits Präzedenzfälle gibt, dass Trikots nationalistische Slogans enthalten, antwortete der Pressedienst der UEFA lapidar:
„Die Trikots der Nationalmannschaft der Ukraine (und aller anderen Mannschaften) für die Europameisterschaft wurde von der UEFA im Einklang mit den jeweils anwendbaren Regeln bezüglich der Ausstattung gebilligt.“


snanews.de: Spuren von nuklearen Stoffen: IAEA fordert vom Iran Auskunft über Urananreicherung
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat am Montag ihre Besorgnis über Irans Atomprogramm zum Ausdruck gebracht und von Teheran Auskunft über seine Aktivitäten verlangt.
Das Land teile seit vielen Monaten keine Informationen zum Verbleib von geheim gehaltenem nuklearem Material mit, sagte Behördenchef Rafael Grossi.
Wegen des Mangels an Informationen könne die IAEA für den friedlichen Charakter des iranischen Nuklearprogramms keine Gewähr mehr bieten. Grossi zufolge haben Atominspektoren in einigen Anlagen Spuren von nuklearen Stoffen entdeckt. Der Iran habe diese Befunde allerdings bislang nicht kommentiert.
Nach dem Rückzug der USA aus dem internationalen Atomabkommen 2018 kämpft die Behörde mit Einschränkungen ihrer Inspektionen in Teheran. Wegen des US-Ausstiegs hat das Land schrittweise die vereinbarte Beschränkung und Kontrolle seiner Atomanlagen aufgehoben.
Atomabkommen mit dem Iran
Das 2015 geschlossene Abkommen steht auf der Kippe, seit die USA es 2018 unter dem vorherigen Präsidenten Donald Trump einseitig aufkündigten und wieder Sanktionen einsetzten – und der Iran im Gegenzug seine Verpflichtungen schrittweise zurückschraubte. Trumps Nachfolger Joe Biden hat Interesse an einem Wiedereinstieg signalisiert, erwartet dafür jedoch, dass der Iran seine Verpflichtungen wieder einhält. In Wien laufen seit über einem Monat intensive Verhandlungen zwischen dem Iran und den fünf Signatarstaaten des Wiener Atomabkommens.


snanews.de: Biden verspricht der Ukraine „maximale Sicherheitsgarantien“ – Kiew
US-Präsident Joe Biden hat seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenski „maximale Sicherheitsgarantien“ für Kiew versprochen. Das teilte Michail Podoljak, Berater des Chefs der ukrainischen Präsidialverwaltung, Andrej Jermak, am Montag nach einem Telefongespräch zwischen Biden und Selenski mit.
„Präsident Biden betonte insbesondere, dass ihm die Risiken vollkommen klar seien und er der Ukraine maximale Garantien ihrer Sicherheit in Aussicht stelle“, wurde Podoljak von der Nachrichtenagentur RBK Ukraine zitiert.
Biden habe Selenski im Juli nach Washington eingeladen, um die Ergebnisse seiner Juni-Gipfel zu besprechen, vor allem seines Treffens mit Russlands Präsident Wladimir Putin, hieß es in Kiew.
Zudem brachten Biden und Selenski Perspektiven eines Nato-Beitritts der Ukraine als “eines wichtigen Instruments zur Stärkung der Sicherheit“ zur Sprache.


vormittags:

snanews.de: „Ich bin vorsichtig“: EU-Ratspräsident sieht deutsche Forderung nach Aus für Veto skeptisch
EU-Ratspräsident Charles Michel sieht die deutschen Forderungen nach einer Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips bei außenpolitischen Entscheidungen der Europäischen Union skeptisch.
Seine Erfahrung sei, dass man dann einen starken Einfluss in der Welt habe, wenn man geschlossen zusammenstehe und Entscheidungen treffe, die von den Mitgliedstaaten einstimmig unterstützt werden, sagte der frühere belgische Regierungschef in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur und anderen internationalen Nachrichtenagenturen in Brüssel. Bevor man beschließe, das Einstimmigkeitsprinzip aufzugeben, sollte man genau nachdenken.
„Ich bin vorsichtig“, sagte Michel.
Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte sich zuvor erneut eindringlich für die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips bei außenpolitischen Entscheidungen der EU ausgesprochen. „Wir können uns nicht länger in Geiselhaft nehmen lassen von denjenigen, die die Außenpolitik durch ihre Vetos lähmen“, sagte der Politiker am Montag bei einer Botschafterkonferenz in Berlin. Wer das tue, spiele über kurz oder lang mit dem Zusammenhalt Europas. „Das Veto muss weg“, betonte Maas – auch wenn das bedeute, dass Deutschland dann auch mal selbst überstimmt werden könne.
Vor den Äußerungen von Maas hatte Ungarn zum wiederholten Male verhindert, dass die EU die Wahlrechtsreform in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong mit einer gemeinsamen Erklärung verurteilt. Davor blockierte die Regierung in Budapest zudem eine gemeinsame Positionierung zur Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Palästinensern. Als Grund für die Vetos gilt in EU-Kreisen das Bestreben Ungarns, Spannungen mit China und Israel zu vermeiden. Zu beiden Ländern unterhält die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban enge Beziehungen.
Als Beispiel für die starke Wirkung von einstimmigen Entscheidungen der EU nannte Michel den Beschluss, die EU bis 2050 klimaneutral zu machen. Damit habe man ein sehr starkes Signal an die Bürger und Unternehmen in der EU, aber auch an den Rest der Welt gesendet. Weil man vereint gewesen sei, habe man in den folgenden Monaten auch andere wichtige Länder beeinflussen können, die sich dem ambitionierten Ziel dann angeschlossen hätten.
Zugleich betonte der Belgier, noch keine abschließende Meinung zu haben. Er verwies darauf, dass über die Effizienz der EU-Institutionen derzeit bei der sogenannten Konferenz zur Zukunft Europas debattiert wird. Vor deren Abschlussbericht, der im nächsten Jahr erwartet wird, wolle er keine zu starken Meinungen äußern, betonte Michel.


telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 7. Juni 2021 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

snanews.de: Nato-Chef: „Dialog mit Russland ist kein Zeichen von Schwäche”
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich am Montag mit Joe Biden getroffen – im Vorfeld der Zusammenkunft des US-Präsidenten mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am 16. Juni.
Laut Stoltenberg haben er und Biden sich darauf geeinigt, dass man sich zugleich um die Eindämmung Russlands sowie um einen Dialog mit Moskau bemühen sollte. Dies bezeichnete der Nato-Chef als „zweitgleisigen Ansatz“.
„Dialog mit Russland ist kein Zeichen von Schwäche”, sagte er gegenüber Reportern.
„Wir sind stark, wir sind vereint, und dann können wir mit Russland reden. Wir müssen mit Russland reden. (…) Auch wenn wir nicht an eine bessere Beziehung zu Russland glauben, müssen wir die schwierige Beziehung zu Russland steuern – bei Rüstungskontrolle, Transparenz, Risikominderung. All diese Themen sind wichtig“, so der norwegische Politiker weiter.
Früher hatte Stoltenberg im Vorfeld des Gipfeltreffens der Nato in Brüssel Russland eingeladen, an einer Sitzung des Russland-Nato-Rates teilzunehmen. „Wir haben viel zu besprechen, das im gemeinsamen Interesse von Nato und Russland liegt”, hatte er gegenüber der „Welt” gesagt.


Lug-info.com: In der LVR sind am 8. Juni um 9:00 Uhr 4828 Fälle von Coronavirusinfektion registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 4262 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 443 Todesfälle.

sputnik.by: Die Übung „Slawische Bruderschaft – 2021“ beginnt in Novorossijsk
Während des Manöver swerden belarussische, russische und serbische Soldaten gemeinsame Aufgaben zur Terrorismusbekämpfung lösen.
Die Übung „Slawische Bruderschaft – 2021“ beginnt heute auf dem Übungsgelände „Raewskij“ in Noworossijsk. Weißrussland wird von Fallschirmjägern der 103. Witebsker Luftlanderigade vertreten.
Etwa 100 belarussische Fallschirmjäger wurden von Il-76MD-Flugzeugen auf das Übungsgelände gebracht. Etwa hundert weitere Soldaten fuhren in einem Militärzug zur Übung.
Die Übungen sehen die Landung von Personal und Ladung, das Überwinden von Wasserhindernissen und das scharfe Schießen vor. Es ist auch geplant, die Erfahrungen von Soldaten bei der Durchführung von Terrorismusbekämpfungsmissionen, auch unter Bedingungen der Informationsbeeinflussung, auszutauschen.
„Slawische Bruderschaft – 2021“ läuft bis 19. Juni.
Die Übung „Slawische Bruderschaft“
Im vergangenen Jahr fanden ähnliche Übungen in Weißrussland auf dem Trainingsgelände „Brestskij“ statt.
An ihnen nahmen mehr als 800 Soldaten und etwa 170 Einheiten von Militär- und Spezialausrüstung teil, belarussische und russische Fallschirmjäger arbeiteten im Rahmen einer taktischen Gruppe gemeinsame Aktionen aus.
Im Jahr 2020 weigerte sich Serbien, an den Übungen „Slawische Bruderschaft“ teilzunehmen. Der Verteidigungsminister des Landes, Alexander Vulin, sagte daraufhin, die Europäische Union habe gefordert, dass Belgrad die Manöver aufgibt. Daraufhin beschloss die serbische Regierung, alle Militärübungen mit allen Ländern für sechs Monate einzustellen.
Symbolisch ist, dass die erste gemeinsame taktische Übung „Slawische Bruderschaft“ auch auf dem Übungsgelände „Raewskij“ der Luftlande-Gebirgsformation der Novorossijsker Garde in der Region Krasnodar durchgeführt wurde. Das war 2015.
In den Jahren 2016 und 2019 fand die Übung auf den Übungsplätzen Oreschaz und Peskovi in ​​Serbien und 2017 auf dem Übungsgelände Brestskij in Weißrussland statt. 2018 fand die Übung erneut auf dem Trainingsgelände Raewskij in der Region Krasnodar statt.


Mzdnr.ru:
Am 7. Juni wurden in der DVR 588 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 149 positiv, bei 67 Patienten wurde die Diagnose COVID-19 klinisch gestellt.
Am 8. Juni um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 40.179 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
4735 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 32.394 als gesund entlassen, es gibt 3050 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 76 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 40 mehr als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 68 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt sind 141 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 656 mit Sauerstoffunterstützung (+32 in den letzten 24 Stunden).
Außerdem wurden im Ergebnis von 7 Expresstests 5 Patienten entdeckt, die bereits eine Coronavirusinfektion durchgemacht ahben. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2021 1846 Patienten entdeckt, die bereit eine Covid-19-Erkrankungen durchgemacht hatten.

snanews.de: Deutschlands Politik bei Militärhilfe „irritiert” ukrainischen Botschafter
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat seiner Unzufriedenheit mit der Position Deutschlands in Sachen Militärhilfen für Kiew Ausdruck gegeben. Darüber schreibt die „Welt am Sonntag“.
Zuvor hatte der Co-Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, die Idee der Waffenlieferungen an Kiew „für die eigenen Verteidigungsanstrengungen“ der Ukrainer unterstützt. Später hieß es im Bundes-Kabinett, dass man keine Genehmigung für den Waffenexport an die Ukraine erteilen werde und gewillt sei, an dieser Politik festzuhalten.
Laut der „Welt am Sonntag“ ist Melnyk „irritiert“ über die aktuelle deutsche Debatte um Militärhilfen für Kiew. „Da wird gesagt, es gäbe keine rein defensive Militärhilfe“, so Melnyk. „Natürlich braucht man eine Waffe auf dem Dach eines militärischen Sanitätstransporters, damit der sich verteidigen kann, falls er angegriffen wird, aber mit solchen Fahrzeugen kann man doch nicht die Kontaktlinie stürmen und die besetzten Gebiete zurückerobern“, sagte der Botschafter gegenüber der Zeitung.
Auch bei persönlichen Begegnungen etwa auf hoher politischer Ebene werde das Thema Militärhilfe von der deutschen Seite einfach weggewischt, so der Botschafter. „Es wurde in sechseinhalb Jahren eigentlich nie wirklich, geschweige denn sachlich besprochen.“
Dabei erkennt Melnyk durchaus an, dass Deutschland umfangreiche Hilfe auf anderen Gebieten geleistet hat, etwa beim Aufbau der Zivilgesellschaft.
Der ukrainische Botschafter in Deutschland stellt immer wieder zweifelhafte Forderungen an Berlin und macht dahingehende Erklärungen. Im März hatte Melnyk der Bundesrepublik „die Aufgabe auferlegt“, die Krim wieder unter Kiews Kontrolle zu bringen, und sich dabei auf die „koloniale Vergangenheit“ Deutschlands berufen. Außerdem rief er Berlin dazu auf, eine „führende Rolle“ bei einem Nato-Betritt Kiews zu spielen – wegen „der historischen Verantwortung für Naziverbrechen“.
Moskau hat nicht nur einmal vor Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt, weil ein solcher Schritt nur zur Eskalation des Donbass-Konfliktes führen würde. Wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, wiederholt sagte, könnten Waffenlieferungen an die Ukraine keineswegs zur Beilegung der Krise im Donbass und zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen beitragen.
Die meisten europäischen Politiker haben sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. So bezeichnete Deutschlands Präsident Frank-Walter Steinmeier Waffenlieferungen an die Ukraine als einen risikovollen und kontraproduktiven Weg aus der Krise.


nachmittags:

snanews.de: Wie Lügen über Irak: Chinas Diplomat übt Kritik an politisierter Untersuchung zu Corona-Ursprung
Der Sprecher der chinesischen Botschaft in den USA, Liu Pengyu, hat die Vorwürfe, China sei angeblich verantwortlich für die Entwicklung des Coronavirus, mit den nicht bestätigten Meldungen über den Besitz von Massenvernichtungswaffen durch den Irak verglichen.
Nach erneuten Aussagen von US-Außenminister Antony Blinken, der China wegen der Herkunft von Covid-19 zur Rechenschaft ziehen will, wies der chinesische Diplomat nun diese Spekulationen via Twitter zurück. Er bezeichnete sie als eine Kampagne zur „Politisierung der Herkunftsforschung“ und zur „Verleumdung Chinas“, die sich „nicht von den Lügen über den Besitz von Massenvernichtungswaffen im Irak vor zwölf Jahren“ unterscheide.
Pengyu betonte, der Ursprung von Covid-19 sei eine wissenschaftliche Frage und sollte daher „von Wissenschaftlern weltweit gemeinsam untersucht statt politisiert“ werden. „Jede Schlussfolgerung muss in Übereinstimmung mit den Verfahren der Weltgesundheitsorganisation und nach wissenschaftlich fundierten Methoden gezogen werden“, so der Diplomat.
Amerikanische Medien berichteten über die angebliche Verantwortung Chinas für die Herkunft von Covid-19. Neben Antony Blinken machte neulich auch der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo China für die Entwicklung des Coronavirus in einem Labor in Wuhan verantwortlich und meinte, Peking verschweige dies absichtlich. Ex-US-Präsident Donald Trump forderte am Sonntag zehn Billionen Dollar von China als Reparationszahlungen für den Schaden, den das Virus der Welt zufügt.
Vor dem Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten in den Irak im Jahr 2003 hatte US-Außenminister Colin Powell in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates angekündigt, dass der damalige Machthaber Saddam Hussein über die Technologie zur Herstellung biologischer Waffen verfüge. Zur Bestätigung zeigte er ein Reagenzglas mit weißem Pulver, das später als Fälschung anerkannt wurde. Die Daten über irakische Waffen wurden anschließend als CIA-Desinformation entlarvt.


snanews.de: Russland baut erstmals vollwertiges Stealth-Schiff
Die neuartige Korvette „Merkuri“ des Projektes 20386 soll zum ersten russischen Schiff werden, das ausschließlich nach dem Stealth-Prinzip gebaut wird. Das erfuhr SNA von zwei Insiderquellen.
Bislang wurden in russischen Schiffen nur einzelne Teile der Stealth-Technologien, darunter Radartarnüberzug, angewendet. Das Konzept eines unauffälligen Schiffes wurde bis jetzt nicht vollständig umgesetzt.
Die Korvette ‚Merkuri‘ werde das erste Schiff sein, dessen Überwasserteil auf der gesamten Oberfläche mit einem Tarnüberzug versehen sein wird, sagte einer der Gesprächspartner der Agentur. Nach vorläufigen Schätzungen wird das 100-Meter-Schiff Funksignale wie ein Großboot zurückfunken.
Außerdem werden die Aufbauten der Korvette im Rahmen der Stealth-Technologie eine besondere Form erhalten, wobei die Zahl der herausragenden Teile und Spalten auf ein Minimum reduziert wird und unterschiedliche Kompositstoffe und besondere Farbstoffe verwendet werden.
Diese Information wurde von der zweiten Insiderquelle bestätigt. Wie es hieß, soll nun die Stealth-Ausstattung der „Merkuri“ auf Wirksamkeit geprüft werden.
Laut den Quellen ist der Schiffsrumpf bereits fertiggestellt, derzeit würden die Aufbauten formiert.
Bei der „Merkuri“ des Projektes 20386 handelt es sich um eine Korvette der neuen Generation, die anhand des Projektes 20385 konzipiert wurde. Die Korvette wird nach dem Modul-Prinzip bewaffnet und die Stationierung unbemannter Fluggeräte ermöglichen. Das Schiff wurde am 28. Oktober 2016 unter dem Namen „Derski“ auf Kiel gelegt und soll im Jahr 2022 an die Flotte übergeben werden.
Die „Merkuri“ wird fähig sein, Überwasserschiffe mit Marschflugkörpern anzugreifen, nach U-Booten zu suchen und sie zu zerstören, mit einem Fla-Raketenkomplex für Luftverteidigung zu sorgen und Artillerieunterstützung bei Landungseinsätzen zu leisten.


snanews.de: NGOs fordern die G7 zur Freigabe der Impfstoff-Patente auf
Vor dem G7-Gipfel in Großbritannien haben regierungsunabhängige Organisationen die reichen Industrieländer aufgefordert, im Kampf gegen die Pandemie die Patente für Impfstoffe freizugeben. Auch müsse Technologie in ärmere Länder transferiert werden, um dort eine Produktion aufzubauen, berichtet die Deutschen Presse-Agentur (DPA).
„Spenden können marginal helfen, aber die Entwicklungsländer brauchen die Rechte, das Know-how und die Technologie zur eigenen, regionalen Herstellung der Impfstoffe“, sagte Jörn Kalinski von „Oxfam International“ am Dienstag der DPA vor dem Gipfel im britischen Carbis Bay.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 aus den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan veranstalten ein Treffen von Donnerstag bis Sonntag in dem Touristenort in Cornwall. Eines der zentralen Themen ist der Kampf gegen Covid-19. „Oxfam“ und die anderen in der „People’s Vaccine Alliance“ zusammengeschlossenen Organisationen haben davor gewarnt, dass ohne eine deutliche Ausweitung der Impfungen in Entwicklungsländern das Virus weiter mutieren und heutige Impfstoffe unwirksam machen könnte.
Scharfe Kritik wurde gegenüber Berlin und G7-Gastgeber London laut, die einen Vorstoß von US-Präsident Joe Biden und Ländern wie Indien und Südafrika zur Aufhebung der Impfpatente blockieren.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 08 .06.2021
In den letzten 24 Stunden wurde keine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer des 108. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade im Vorfeld der Sitzung der Unterarbeitsgruppen der Kontaktgruppe auf Befehl des Brigadekommandeurs Kotlik von den Positionen im Gebiet von Dsershinsk aus die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka mit 82mm-Mörsern beschossen und vier Mörsergeschosse abgefeuert.
Informationen über Verletzte
unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Trotz der bestehenden Vereinbarungen beschießen ukrainische Kämpfer wieder Bezirke der Republik mit verbotenen Waffen und bedrohen das Leben der friedlichen Bevölkerung. Nicht detonierte Geschosse, die von den ukrainischen Verbrechern hinterlassen wurden, schaffen auch unmittelbar eine Gefahr für Leben und Gesundheit der Bürger der Republik.
Ich merke an, dass vor zwei Wochen an demselben Abschnitt in der Siedlung des Gagarin-Bergwerks, der heute ein weiteres Mal von Kämpfern der 10. Gebirgssturmbrigade beschossen wurde, eine örtliche Einwohnerin auf ein nicht detoniertes Geschoss geriet.
Der Verstoß wurde operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um rechtzeitig Maßnahmen gegen die an der Verletzung des Waffenstillstands Schuldigen zu unternehmen und die Fälschung von Berichtsdaten über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Kämpfer zu verhindern.
Es wurde entdeckt, dass in Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen im Verantwortungsbereich der 128. Gebirgssturmbrigade ein Schützenpanzerwagen in der Nähe von privaten Häusern in Winogradnoje stationiert ist.
Jenseits der Abzugslinien, außerhalb der Lagerorte für Waffen wurden an der Eisenbahnstation in Bachmut ein Abwehrraketenkomplex 2K22 „Tunguska“ und zwei 152mm-Haubitzen 2A65 „Msta-B“ in der Nähe von Ursuf entdeckt.
Es wurde festgestellt, dass, um die Entdeckung von verbotenen Waffen der 10. Gebirgssturmbrigade zu verhindern, aktiv Stationen zur Funkblockade von Leitungs- und Navigationskanälen von Drohnen „Bukowel-AD“ aus dem Bestand von mobilen Gruppen des 20. Bataillons für elektronische Kriegsführung in den Gebieten von Dsershinskoje und Werchnetorezkoje eingesetzt werden.
Die
Verstöße von Seiten der ukrainischen Kämpfer werden auch von Beobachtern der OSZE-Mission im Bericht vom 07.06.2021 bestätigt.
Gestern haben wir von der Verletzung des Soldaten Burko aus der 93. Brigade durch Geraten auf eine eigene Antipersonenmine berichtet. Außer diesem Fall wurden uns Einzelheiten eines vergleichbaren Falls, der in derselben 93. Brigade erfolgte, bekannt. Der Kommandeur einer Aufklärungskompanie Sabluda kontrollierte in Begleitung des Oberfeldwebels Golowatenko Beobachtungspunkte. Bei der Fahrt kam er von der Ro
ute ab und geriet auf eine Antipersonenmine, die von Pionieren der 93. Brigade installiert worden war.
In
folge der Detonation erlitten beide Kämpfer Splitterverletzungen. Oberleutnant Sabluda wurde in das Hospital in Mariupol eingeliefert, wo ihm das rechte Bein amputiert wurde. Der Feldwebel dagegen wurde mit unerheblichen Verletzungen auf Befehl des Brigadekommandeurs in ein ziviles Krankenhaus eingeliefert und wird nach einer Vereinbarung als Zivilist behandelt, um den Fall von Verletzung gegenüber dem Stab der OOS zu verheimlichen.
Auch in der 10. Brigade gab es Verluste. Nach Informationen von Mitarbeitern der Donezker Abteilung des militärischen Rechtsordnungsdienstes gerieten zwei Kämpfer des 109. Bataillons in betrunkenem Zustand in eine Auseinandersetzung. Infolge des Streits wurde der Soldat Gontschar mit drei Rippenbrüchen in das Hospital von Krasnoarmejsk eingeliefert, der Gefreite Kowal befindet sich mit Fingerbrüchen an der rechten Hand in einem Sanitätspunkt des Bataillons.
Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes führen eine Überprüfung zu diesem Fall durch. Außerdem wird der Rechtsordnungsdienst eine juristische Einschätzung der Handlungen des Kommandeurs des 109. Bataillons der 10. Brigade, der versuchte, den Fall zu verheimlichen, abgeben.

snanews.de: Russland leitet mit BREST-Energieblock neue Epoche in der Atomenergetik ein – Akademiepräsident
Der Start der Bauarbeiten für einen neuartigen Energieblock, BREST, in Russland markiert den Beginn einer neuen Epoche in der Atomenergetik, sagte der Präsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, Aleksander Sergejew, am Dienstag per Video im Rahmen einer Zeremonie.
An diesem Tag sind im „Sibirischen Chemiekombinat“ der staatlichen Korporation Rosatom in Sewersk bei Tomsk die Bauarbeiten für den weltweit ersten Energieblock der neuen Generation, BREST-OD-300, aufgenommen worden.
Der Energieblock soll zum Herzstück eines Versuchs- und Demonstrationskomplexes werden, der eine neue Qualität der künftigen Atomgeneration verkörpern wird. Es geht dabei um eine beispiellos sichere, umweltfreundliche, ressourcenschonende und konkurrenzfähige Atomenergieerzeugung.
Der 300 Megawatt starke Energieblock BREST-OD-300 mit schnellem Brüter und bleiernem Wärmeträger soll zum Versuchs- und Demonstrationsenergiekomplex gehören, der im Rahmen des branchenbezogenen Projekts „Proryw“ (dt.: Durchbruch) seit dem Jahr 2010 gebaut wird. Der Reaktor soll in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre in Betrieb genommen werden.
Die dem Komplex zugrunde liegenden Technologien, die schwere Havarien wie die von Tschenobyl und Fukushima ausschließen, werden es gestatten, die wichtigsten Rohstoff- und Umweltaufgaben der Atombranche zu lösen sowie das Regime der Nichtweiterverbreitung zu festigen. BREST ist die erste Konzeption, die allen Anforderungen der Atomenergetik in Bezug auf die Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung entspricht.


snanews.de: Maas fordert Schulterschluss mit USA in Wirtschaft und Digitalisierung
Außenminister Heiko Maas hat in einer Rede vor deutschen Botschaftern mehr Zusammenarbeit mit den USA in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Künstliche Intelligenz gefordert. Auch von einem transatlantischen KI-Abkommen hat der Außenpolitiker gesprochen.
Exportkontrolle und Investitionsprüfung sind nur zwei der Felder, auf denen die EU und die Vereinigten Staaten künftig zusammenarbeiten sollten, sagte Maas am Dienstag beim Wirtschaftstag der Konferenz der deutschen Botschafterinnen und Botschafter laut Redemanuskript, aus dem die Agentur Reuters zitiert.
Der SPD-Politiker regte außerdem an, die USA sollten sich durch ein Assoziierungsabkommen dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation anschließen. Darüber hinaus sei ein transatlantisches Abkommen zu Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing möglich.
Zeichen einer neuen transatlantischen Zusammenarbeit sieht Maas zudem in der Einigung der Finanzminister der sieben führenden Industrienationen (G7) auf eine globale Mindestbesteuerung von Unternehmen von fünfzehn Prozent sowie auf eine Digitalsteuer.
Den europäischen Vorschlag eines „EU-US-Handels- und Technologierates“ begrüßte Maas ebenso wie die Möglichkeit, damit gemeinsam Standards für Technologiekonzerne zu setzen. In dieser Hinsicht hoffe er auf einen Durchbruch beim EU-USA-Gipfel am 15. Juni.
Dass die Regierung von US-Präsident Joe Biden bereit sei, alte Streitfälle zu lösen, lobte Maas ausdrücklich. Dabei verwies er unter anderem auf die Aussetzung von Sanktionen gegen die Pipeline Nord Stream 2 für die Lieferung von russischem Erdgas in die Europäische Union.


snanews.de: Warschau dringt auf Unterredung mit Biden vor dessen Treffen mit Putin – Zeitung
Die polnische Regierung stellt einem Zeitungsbericht zufolge „Abkühlung und Spannungen“ im Verhältnis zu Washington fest. Beklagt wird unter anderem die Entscheidung der US-Regierung, keine weiteren Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 zu verhängen. Man fürchtet einen Präzedenzfall und hofft auf ein Gespräch.
Einem Bericht der polnischen Zeitung „Rzeczpospolita“ zufolge hat die amerikanische Führung weder Warschau noch Kiew von ihrer Absicht, keine weiteren Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 zu verhängen, in Kenntnis gesetzt. Die polnische Regierung sieht darin einen Präzedenzfall, der das Verhältnis der USA zu Polen und weiteren Staaten Osteuropas noch über Jahre prägen werde.
Was der Regierung in Warschau diese Sorge nehmen würde, sei, so das Blatt, ein persönliches Treffen von Präsident Andrzej Duda und seinem amerikanischen Amtskollegen Joe Biden beim Nato-Gipfel in Brüssel am 14. Juni. Bis zum geplanten Gipfel von Biden und Putin in Genf blieben dann nur noch zwei Tage. …


de.rt.com: Britische Zeitung verbreitet Desinformation über russische Militärjets im irischen Luftraum
Eine britische Zeitung behauptet, russische Bomber seien in den neutralen irischen Luftraum eingedrungen. Mit Zitaten eines Experten deutet man an, dass sich das neutrale Irland militärisch Großbritannien und der NATO annähern sollte
Die britische Zeitung The Times ist am Montag in Kritik geraten, nachdem sie eine sensationslüsterne Story veröffentlicht hatte. Hierin stellt sie die falsche Behauptung auf, sechs Flugzeuge der russischen Luftwaffe seien im vergangenen Jahr in den souveränen Luftraum Irlands eingedrungen.
John Mooney, der Autor des Artikels, behauptet, dass im März vergangenen Jahres „sechs russische Flugzeuge von der NATO und den europäischen Luftstreitkräften vor der Westküste Irlands aufgespürt wurden“. Dies, obwohl sich die Flugzeuge im internationalen Luftraum befanden.
Mooney verweist insbesondere auf das Eindringen von Anti-U-Boot-Flugzeugen, Kommunikationsrelaisflugzeugen und Tu-160-Bombern. In dem Artikel hieß es:
„Russische Militärflugzeuge fliegen oft vor der Westküste, ohne sich bei der Flugsicherung zu melden oder einen Flugplan einzureichen. Die Anwesenheit der Flugzeuge vor der Westküste bereitete der irischen Flugsicherung erhebliche Schwierigkeiten.“
Wie es scheint, sind die von Mooney genannten Vorfälle nicht innerhalb des souveränen irischen Luftraums geschehen, sondern innerhalb des Fluginformationsgebiets (FIR), welches sich Hunderte Kilometer über das Meer hinaus erstreckt. Dies ist ein entscheidender Unterschied, denn der irische Luftraum endet nur zwölf Meilen (19 Kilometer) vom irischen Festland entfernt, im Gegensatz zum Fluginformationsgebiet, das lediglich ein Gebiet darstellt, für das die irische Flugsicherung zuständig ist.
Neben den falschen Behauptungen wird in dem Times-Artikel der Verteidigungs- und Sicherheitsexperte Declan Power zitiert, ein ehemaliger irischer Soldat, der sich jetzt für höhere Militärausgaben und eine engere Zusammenarbeit zwischen dem neutralen Irland und der NATO einsetzt. Das macht den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Story besonders interessant und nährt die Vermutung, dass es um die Erhöhung der Verteidigungsausgaben und einen Vorwand für einen größeren Einfluss Londons und der NATO in irischen Angelegenheiten gehen könnte. Power sagte dem Blatt:
„Unsere Beziehung zu Großbritannien sollten wir formalisieren, um unseren Luftraum abzudecken und zu schützen. Wir müssen Geld für ein militärisches Radarsystem ausgeben, damit wir wissen, wer sich in unserem Luftraum aufhält und eine Vereinbarung mit unseren Nachbarn haben.“
Laut Steffan Watkins, einem kanadischen Experten für die Entlarvung von Fehlinformationen über Flugzeuge und Schiffe, ist dies nicht das erste Mal, dass eine Zeitung eine solche erfundene Geschichte veröffentlicht. Er forderte in einem Tweet die britische Zeitung auf, zumindest die irreführende Schlagzeile zu korrigieren. Kein russisches Flugzeug habe sich zu irgendeinem Zeitpunk im irischen Luftraum befunden. „Das ist bestenfalls eine Fehlinformation, schlimmstenfalls Desinformation; sie waren die ganze Zeit im internationalen Luftraum.“

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