Presseschau vom 06.06.2021

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Dagmar Henn: Der Klimaschutz und neue koloniale Verhältnisse
Was machen die Klimaschutzpläne aus Europa mit den armen Ländern der Welt? Wo bleibt zwischen klimarettenden Schutzzöllen und Fahrplänen für eine Zukunft mit null CO₂ noch Platz für Entwicklung und Souveränität? …
https://kurz.rt.com/2ji1

Anna Belchow: Nicaragua: Menschen wollen lieber im Land bleiben – mit der von ihnen gewählten Regierung
Jüngst gedachten die Menschen in Nicaragua des Revolutionärs Augusto Sandino anlässlich seines Geburtstages. Der Großteil der Bevölkerung hat laut Umfragen ein positives Bild von der Arbeit der linken, sandinistischen Regierung. Doch vor den Wahlen in dem zentralamerikanischen Land wächst der Druck seitens der USA. …
https://kurz.rt.com/2j5x

snanews.de: Virusähnliche Partikel: Neuer Impfstoff als Mittel gegen Covid-19
Ein Impfstoff mit virusähnlichen Partikeln steht kurz vor der Zulassung. Das entsprechende Präparat aus Kanada ahmt dabei von Form und Oberflächenbeschaffenheit des Virus Sars-Cov-2 nach. Mit einem entscheidenden Unterschied….
https://snanews.de/20210606/neuer-impfstoff-gegen-covid-19-2371124.html


abends/nachts:

de.rt.com: „Farbe des Urins überwachen“ – Amazons Lagerarbeiter sollen sich als „Industrieathleten“ betrachten
Der Umgang des Onlinehändlers Amazon mit seinen Angestellten sorgt regelmäßig für Irritationen. Nun leakte ein ehemaliger Angestellter in den USA eine Broschüre des Unternehmens, die mit einem „Working-Well-Programm“ die Belastungen der Arbeit erträglicher machen soll.
Ein ehemaliger Arbeiter des Amazons-Lagers in Tulsa, Oklahoma, hat dem Online-Magazin Vice eine Broschüre des Unternehmens zugespielt. In ihr bezeichnet Amazon seine Lagerarbeiter als „Industrieathleten“ und listet in einem „Working-Well-Programm“ detailliert auf, was die Arbeiter tun können, um den Anforderungen der körperlich anstrengenden Arbeit gewachsen zu sein. In der Broschüre heißt es unter anderem:
„Genau wie ein Athlet, der für eine Veranstaltung trainiert, müssen Industriesportler ihren Körper darauf vorbereiten, bei der Arbeit Höchstleistungen zu erbringen.“
Und weiter: „In einigen Job-Positionen werden bis zu 13 Meilen (20,92 km) pro Tag gelaufen, andere werden insgesamt 20.000 Pfund (9.071 kg) anheben, bevor sie ihre Schicht beenden.“ Amazon schreibt in der Broschüre, das Unternehmen wolle sicherstellen, dass „Sie sich am besten fühlen, während Sie Ihr Bestes geben!“ Die Broschüre soll Vice zufolge aus dem Jahr 2020 stammen, als das „Working-Well-Programm“ des Unternehmens zum ersten Mal in verschiedenen Lagerhäusern ausprobiert wurde.
Unterteilt ist die Broschüre in sechs Abschnitte: Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, Schlaf, Schuhwerk, ergonomisches Arbeitsverhalten und Spezialisten für Verletzungsprävention. Zum Abschluss gibt es einen Abschnitt mit dem Titel „Wie kann ich mich besser fühlen?“, der Tipps wie Dehnen und Massieren enthält. Die Broschüre und das „Working-Well-Programm“ sind Teil einer Reihe neuerer Initiativen von Amazon, die darauf abzielen, das Image des Unternehmens aufzubessern.
Das scheint laut der neuesten Studie des Strategic Organizing Centers, eines Zusammenschlusses einiger der größten Gewerkschaften des Landes, auch nötig. Die Organisation fand heraus, dass sich Arbeiter in US-amerikanischen Amazon-Lagern häufiger verletzen. Danach kommt es zu 5,9 schweren Verletzungen pro 100 Personen, fast 80 Prozent mehr als beim Rest der Branche. Die Initiatoren des Berichtes machen dafür vor allem Amazons „Besessenheit von hohem Arbeitstempo“ verantwortlich.
In der Frage der Ernährung schlägt die Amazon-Broschüre vor, dass die Angestellten „gut essen“ sollten, da sie voraussichtlich etwa 400 Kalorien pro Stunde verbrennen würden. Das entspricht dem ungefähren Kalorienverbrauch einer Person mit 80 kg Körpergewicht, die das sogenannte CrossFit, eine Mixtur aus Gewichtheben, Turnen und Ausdauertraining, betreibt. „Müdigkeit ist oft ein großer Faktor bei Verletzungen“, so die Broschüre. Auch konkrete Ernährungsvorschläge werden gemacht. Die Lagerarbeiter sollen Vollkornprodukte essen, fünf bis neun Portionen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen und dabei den Natriumgehalt niedrig sowie den Kaliumgehalt hochhalten.
Zudem sollen sie den ganzen Tag eine Wasserflasche bei sich tragen sowie jeden Tag etwa zwei Liter Wasser trinken – und „die Farbe des Urins überwachen“. Auch wird den Lagerarbeitern geraten, einen gesunden Schlafrhythmus beizubehalten, da dies „extrem wichtig für die Prävention von Verletzungen, die Heilung und die allgemeine Gesundheit“ sei. Gegen geschwollen Füße am Ende der Schicht sollen Schuhe helfen, „die viel Platz haben, wenn die Füße während der Arbeit anschwellen.
In einer Stellungnahme gegenüber Vice erklärte Amazon, dass die Broschüre irrtümlich erstellt worden sei und man sie sofort entfernt habe. Der ehemalige Mitarbeiter, der die Broschüre an Vice leakte, erklärte jedoch, dass er das erste Mal im November 2020 auf die Broschüre gestoßen sei, aber erst vor wenigen Wochen eine Kopie der Broschüre im Tulsa-Lager gefunden habe.


snanews.de: Afghanische Luftwaffe trifft versehentlich eigene Kräfte – Mindestens 13 Tote
Die afghanische Luftwaffe hat bei einem offenbar fehlgeleiteten Angriff eigene Kräfte getroffen, so dass mindestens 13 Sicherheitskräfte ums Leben gekommen sind. Das teilt die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf lokale Behördenvertreter am Samstag mit.
Mehrere weitere Mitglieder der Regierungseinheit seien bei dem Vorfall im Bezirk Kohistan, Provinz Badachschan im Nordosten des Landes, verletzt worden, hieß es weiter.
Die Sicherheitskräfte seien gerade von einer Operation gegen die militant-islamistischen Taliban zu ihrer Basis zurückgekehrt, als sie „irrtümlich“ getroffen worden seien, sagte ein Parlamentsmitglied aus der Provinz. Mindestens eine Person befinde sich noch in kritischem Zustand.
Erst am Freitag gab es widersprüchliche Angaben zu Opfern eines Luftschlags der afghanischen Luftwaffe im Bezirk Nahr-e Saradsch, Provinz Helmand im Süden des Landes. Manchen Berichten zufolge sind viele Zivilisten ums Leben gekommen. Von einem Behördenvertreter wiederum hieß es, es habe sich um unbewaffnete Taliban-Kämpfer gehandelt, die einen Kontrollposten plündern gewollt haben, der davor an sie gefallen sei.
Bei weiteren Gefechten in der Provinz Baghlan im Norden des Landes sind zudem mindestens sechs Polizisten, darunter zwei Bezirkspolizeichefs, ums Leben gekommen. Taliban-Kämpfer hätten versucht, in der Nacht zu Samstag den Bezirk Dschulga zu überrennen, sagten lokale Behördenvertreter.
Seit Beginn des offiziellen Abzugs der US- und anderer Nato-Truppen aus Afghanistan am 1. Mai haben die Taliban mehrere Offensiven im Land gestartet. Einige konnten Sicherheitskräfte zurückschlagen, andernorts stehen sie schwer unter Druck. Beobachter vermuten, dass diese Angriffe erst der Beginn der jährlichen Offensive der Taliban sind. Insgesamt sind seit Anfang Mai sieben Bezirke an die Islamisten gefallen. Der Abzug der internationalen Soldaten aus Afghanistan soll bis spätestens 11. September abgeschlossen sein.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 6. Juni 2021 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

snanews.de: EU-Parlamentspräsident Sassoli wirbt für EU-Beitritt des Westbalkans
EU-Parlamentspräsident David Sassoli hat für die Aufnahme der westlichen Balkanstaaten in die EU geworben und eine Erweiterung als „positives Projekt für Frieden und Wohlstand” bezeichnet.
„Die Erweiterung kann sowohl für die Region als auch für Europa als Ganzes immense Vorteile bringen, da sie dazu beiträgt, einen stabilen, wohlhabenden und friedlichen Kontinent zu sichern”, sagte er der Funke Mediengruppe.
Das Tempo hänge von der Erfüllung der Beitrittskriterien durch die Länder des westlichen Balkans ab. „In jedem einzelnen dieser Länder müssen noch Reformen abgeschlossen werden.” Aber auch die Europäische Union müsse ihre Versprechen halten und Fortschritte anerkennen.
Zu den Westbalkanstaaten werden neben Serbien und Montenegro die Länder Albanien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina sowie das Kosovo gezählt. Mit Montenegro und Serbien führt die EU bereits Beitrittsverhandlungen, Albanien und Nordmazedonien sind offizielle Bewerberländer. Bosnien-Herzegowina und das Kosovo gelten bislang als potenzielle Kandidaten für Verhandlungen.
Ende vergangenen Jahres hatten Tschechien und die Slowakei die Verabschiedung eines wichtigen Textes zu den Fortschritten im EU-Erweiterungsprozess blockiert. Zuvor hatte Bulgarien ein Veto gegen den Start der EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien eingelegt. Dieses blockiert auch den ebenfalls geplanten Start der EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 5. Juni 3:00 bis 6. Juni 3:00
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
(Es folgt eine genaue Auflistung der eingesetzten Waffensysteme – Anm. d. Übers.)
In der Beschusszone von Seiten der BFU befand sich die Ortschaft: Shabunki.
Infolge des Beschusses von Seiten der BFU auf Shabunki wurden Schäden in einer Sommerhaussiedlung festgestellt.
Die Versuche der DVR im GZKK, den Koordinationsmechanismus zur operativen Herstellung von Ruhe nach der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung einzusetzen, wurden von der ukrainischen Seite im GZKK ignoriert. Auf alle unsere Anfragen kam unverändert die Antwort: Wir bestätigen den Beschuss nicht, wir halten das Regime der Feuereinstellung ein.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 20.

snanews.de: „Ernsthaft besorgt“: Nato-Chef Stoltenberg zu „engerer Zusammenarbeit zwischen Moskau und Minsk“
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat in einem Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ mitgeteilt, dass die engere Zusammenarbeit zwischen Russland und Weißrussland den Nato-Mitgliedstaaten Anlass zu Sorge gibt.
Darauf, was konkret unter einer „engeren Zusammenarbeit“ der ohnehin eng verbündeten Länder gemeint ist, ging der Nato-Chef allerdings nicht ein. Stoltenberg sagte der Zeitung, er wolle zwar „nicht zu viel spekulieren“, aber die Nato sei „eine defensive Allianz“ und verfolge „wachsam“ und „sehr genau“, was in Belarus passiere. Denn die Nato habe „in der Vergangenheit erfahren müssen“, dass „Russland die territoriale Integrität von Staaten wie Ukraine, Georgien und Moldawien massiv verletzt“ habe, so Stoltenberg.
„Wir sind natürlich bereit, im Ernstfall jeden Alliierten zu beschützen und zu verteidigen gegen jede Art von Bedrohung, die von Minsk und Moskau ausgeht“, unterstrich der Nato-Chef.
Nach seinen Worten bleibe die Allianz in ihrem Umgang mit Russland nach wie vor ihrer alten Strategie treu. „Die Allianz verfolgt einen zweigleisigen Ansatz gegenüber Russland: Abschreckung und Dialog. Daran halten wir fest“, betonte Stoltenberg gegenüber der Zeitung. Zugleich findet der frühere norwegische Ministerpräsident es wichtig, dass „gerade in schwierigen Zeiten“ das Gespräch „über Waffenkontrolle und andere militärische und politische Herausforderungen“ mit Russland weitergeführt werde.
„Wenn wir nicht miteinander reden, können wir weder unsere Streitigkeiten beilegen noch das gegenseitige Verständnis verbessern“, zitiert ihn das Blatt.
Zuvor hatte Stoltenberg gesagt, er finde es „schwer zu glauben“, Moskau habe mit der Notfalllandung eines Ryanair-Flugzeuges in Minsk nichts zu tun. Zu dem Schluss kam Stoltenberg wegen der „sehr engen Beziehungen“ zwischen Russland und Weißrussland.
Am Freitag hatte der russische Präsident Wladimir Putin betont, Russlands Geheimdienste wären nicht an dem Vorfall mit dem Ryanair-Flugzeug beteiligt. Stoltenbergs Äußerungen legen nahe, so Putin, dass die Menschen es „einfach nicht verstehen“, wie solche Abläufe erfolgen. Unter Verweis auf den weißrussischen Präsident Alexander Lukaschenko wies er darauf hin, die Anwesenheit des inhaftierten Journalisten Protassewitsch am Bord des Flugzeuges wäre „erst nach der Landung“ bekanntgeworden.
„Ich kann Ihnen nur sagen, dass die Nato in Gefahr ist, wenn die Nato-Führung solche Aussagen macht“, erklärte Putin.


Lug-info.com: In der LVR sind am 5. Juni um 9:00 Uhr 4825 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 4256 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 443 Todesfälle.

snanews.de: Nach gewaltsamer Festnahme von Journalistin in Ost-Jerusalem: Scharfe Kritik an Israel
Die israelische Polizei sieht sich nach der Festnahme einer Korrespondentin des katarischen TV-Senders Al-Dschasira bei einer Demonstration im arabisch geprägten und von Israel annektierten Viertel Scheich Dscharrah in Ost-Jerusalem mit schweren Vorwürfen konfrontiert.
Givara Budeiri ist jetzt laut dem Sender wieder auf freiem Fuß, nachdem sie mehrere Stunden in Haft verbringen musste. Ihr wurde verboten, das Stadtviertel 15 Tage lang zu betreten. Die Korrespondentin war am Samstag festgenommen und nach eigenen Angaben von der Polizei misshandelt worden.
Ihr Arbeitgeber warf den Sicherheitskräften vor, sie hätten das Fernsehteam angegriffen und dessen Ausrüstung zerstört. Die Journalistin berichtete später, sie sei von der Polizei „wie eine Verbrecherin“ behandelt und getreten worden. Auf der Wache habe man ihr vorgeworfen, eine Polizistin getreten zu haben, was aber niemals geschehen sei.
Die im Internet erschienenen Videoaufnahmen von dem Vorfall zeigen, dass der Korrespondentin in einer Weste mit der Aufschrift „Presse“ Handschellen angelegt werden. Eine Gruppe von Polizistinnen führt sie dann schnell weg.
Ein Sprecher der israelischen Polizei teilte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mit, die Journalistin habe die Truppen während der Auflösung einer Demonstration gemeinsam mit einem Mann physisch angegriffen. Sie habe sich auch geweigert, sich zu identifizieren.
Sabrina Bennoui, Sprecherin der Organisation Reporter ohne Grenzen, bezeichnete die Festnahme gegenüber dem Fernsehsender als schockierend und inakzeptabel.
„Das ist ein klarer Verstoß gegen die Pressefreiheit, weil diese Journalistin aufgrund ihrer Presse-Weste eindeutig als solche erkennbar war. Die israelischen Behörden sind offensichtlich gewillt, Journalisten davon abzuhalten, ihren Job zu machen und vom Ort des Geschehens zu berichten.“
Barbara Trionfi vom International Press Institute, einer Organisation zur Stärkung der Pressefreiheit, sprach von einem erschreckenden Vorgehen der Polizei.
„Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten viele zielgerichtete Attacken der israelischen Einsatzkräfte auf Journalisten gesehen“, sagte sie laut Al-Dschasira. „Das hier ist leider kein Einzelfall.“
Nach Polizeiangaben wurden bei den Protesten Sicherheitskräfte von Einwohnern des Viertels mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Drohende Zwangsräumungen von Wohnungen palästinensischer Familien in Scheich Dscharrah hatten zu Spannungen vor der jüngsten Eskalation der Gewalt in der Region beigetragen.
Auch nach Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas am 21. Mai dauerten die Proteste in Scheich Dscharrah an. Eine erwartete Gerichtsentscheidung zu den Zwangsräumungen war lediglich aufgeschoben worden.


Mzdnr.ru: Am 5. Juni wurden in der DVR 165 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 72 positiv, bei 34 Patienten wurde die Diagnose Covid-19 klinisch gestellt.
Am 6. Juni um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 39.963 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
4840 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 32.089 als gesund entlassen, es gibt 3034 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 60 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 31 weniger als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 48 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt sind 1528 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 685 mit Sauerstoffunterstützung (+25 in den letzten 24 Stunden).

snanews.de: Vor Treffen in Genf: Biden äußert Wunsch nach stabilen Beziehungen zu Moskau
US-Präsident Joe Biden hat im Rahmen der Vorbereitung auf das Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin erklärt, Washington suche nicht nach einem Konflikt mit Moskau, sondern wolle stabile Beziehungen. Biden erklärte sich zugleich bereit, auf „Herausforderungen“ an die europäische Sicherheit zu antworten.
Das Treffen zwischen Biden und Putin soll am 16. Juni stattfinden. Bis dahin soll der US-Präsident an Gipfeltreffen der EU und der Nato teilnehmen.
„Wenn ich mich mit Wladimir Putin treffe, geschieht dies nach hochrangigen Diskussionen mit Freunden, Partnern und Verbündeten, die die Welt aus der gleichen Perspektive sehen wie die USA und mit denen wir Verbindungen und geteilte Ziele erneuert haben“, heißt es in einem Artikel Bidens für die „Washington Post“.
Der Chef des Weißen Hauses brachte seine Entschlossenheit zum Ausdruck, „demokratische Werte zu verteidigen“, und versprach, die Menschenrechte und die „Wahleinmischung“ mit Putin zu erörtern.
Biden beteuerte zugleich, dass die USA „nicht nach einem Konflikt“ mit Russland suchten. „Wir wollen stabile und voraussagbare Beziehungen, in deren Rahmen wir mit Russland an Problemen wie strategische Stabilität und Rüstungskontrolle arbeiten könnten“, erklärte Biden. Er erinnerte dabei an die Verlängerung des START-3-Vertrages.
US-Präsident Joe Biden erklärte, er wolle mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Menschenrechte besprechen. Er warnte auch, dass die USA wie bislang gewillt seien, auf mögliche künftige „unheilvolle Handlungen“ Russlands zu antworten.
„Ich habe ernstzunehmende Konsequenzen für ein Verhalten angeordnet, das die Souveränität der USA verletzt, darunter für die Einmischung in unsere demokratischen Wahlen. Und Präsident Putin weiß, dass ich ohne Zögern auf künftige unheilvolle Handlungen antworten würde. Wenn wir zusammentreffen, werde ich erneut betonen, dass die USA, Europa und die ihnen zustimmenden Demokratien gewillt sind, die Rechte und die Würde des Menschen zu unterstützen“, heißt es in dem Artikel.
Biden erklärte auch, er werde bei dem Nato-Gipfel in Brüssel die unbeirrbare Treue Washingtons zu Artikel 5 des Nordatlantischen Vertrages bekräftigen, der eine kollektive Antwort auf einen Angriff auf eines der Mitgliedsländer der Nato vorsehe.
Beim Nato-Gipfel in Brüssel werde ich die unbeirrbare Treue der USA zu Artikel 5 (Bündnisfall – Anm. d. Red.) und dazu bekräftigen, dass unsere Allianz angesichts jeglicher Herausforderungen, darunter auch Cyberattacken gegen unsere kritisch wichtige Infrastruktur, stark bleiben wird“, heißt es.
Zuvor erklärte Wladimir Putin im Rahmen des Petersburger internationalen Wirtschaftsforums, dass es notwendig sei, bei dem Treffen mit Joe Biden zu versuchen, Wege zur Regelung der Beziehungen zwischen Russland und den USA zu finden. Es gehe dabei um strategische Stabilität, um die Beilegung internationaler Konflikte in Krisengebieten, um Prozesse der Abrüstung und um die Bekämpfung des Terrorismus und der Pandemie.
Der Staatschef merkte zugleich an, er rechne mit keinem Durchbruch bei dem Gipfeltreffen.
„Dass wir aber über Möglichkeiten zur Wiederaufnahme der bilateralen Beziehungen und über Fragen sprechen werden, die von beiderseitigem Interesse sind – und solche Fragen gibt es nebenbei gesagt nicht wenige –, ist an sich gut“, fügte Putin hinzu.


nachmittags:

tass.ru: NATO startet Übung Baltops in der Ostsee
Bei diesen Manövern wird erstmals auch die Abwehrtaktik bei Cyberangriffen trainiert.
Die Nato habe am Sonntag die größte internationale Marineübung im Ostseeraum Baltops 2021 begonnen, teilte der Pressedienst der Deutschen Marine in Kiel mit.
Demnach sind an den Manövern, die bis zum 18. Juni dauern sollen, insgesamt 40 Marineeinheiten, 60 Flugzeuge und etwa 4000 Militärs beteiligt. An der Übung nehmen 16 NATO-Staaten, Finnland und Schweden teil.
Baltops 2021, das in zwei Phasen ausgetragen wird, begann in der dänischen Meerenge, wo Aktionen an engen Stellen auf See geübt werden. Bei diesen Übungen wird erstmals auch die Abwehrtaktik bei Cyber-Angriffen trainiert. Die Manöverzone wird sich sukzessive östlich in der Ostsee verlagern. An der Küste Litauens soll die Landung von Truppen geübt werden.
„In diesem Jahr feiern wir die 50. Baltops – Übung, die die Grundlage unserer Kooperationsfähigkeit bildet“, sagte der Übungsleiter, US-Vizeadmiral Gene Black, in einer Pressemitteilung.
Baltops findt seit 1971 jährlich von Mai bis Juni statt, organisiert von der US Navy in Europa.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 06 .06.2021
In den letzten 24 Stunden
wurde eine Verletzung des zweiten Punkts des Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Kämpfer festgestellt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer des 16. Bataillons der 58. Brigade unter Kommando des Brigadekommandeurs Kaschtschenko von den Positionen im Gebiet von Peski aus unter Einsatz von 120mm-Mörsern Shabunki beschossen und 20 Mörsergeschosse abgefeuert. Infolge des Beschusses wurden zwei Häuser in der Perwaja-Linija-Straße 3 und 5 beschädigt.
In Verletzung des zweiten Punkts des Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung wurden
seit Beginn des heutigen Tages drei Beschießungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In
Richtung Gorlwoka haben Kämpfer des 8. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade unter Kommando des Brigadekommandeurs Kotlik von den Positionen im Gebiet von Nowgorodskoje aus Oserjanokwa mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen und 20 Mörsergeschosse abgefeuert.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 58. Brigade von den Positionen in den Gebieten von Peski und Opytnoje aus den Rand von Donezk und Wesjoloje mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen und 25 Mörsergeschosse abgefeuert. Infolge des Beschusses wurde das Dach eines Hauses in der Stepnaja-Straße 12 beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Schäden an ziviler Infrastruktur und Opfer unter der
Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Der Versuch der Vertretung der DVR im GZKK, die Koordinationsmechanismus zur operativen Herstellung von Ruhe einzusetzen, wurde ein weiteres Mal von der ukrainischen Seite im GZKK ignoriert.
Die größte Aktivität zeigen die ukrainischen Kämpfer im Verantwortungsbereich der 58. Brigade, deren Kampfabteilungen kürzlich durch die eingetroffene nationalistische Bande „Rechter Sektor“ aufgefüllt wurden. Es muss angemerkt werden, dass nach einer längeren Ruhe nun bereits seit zwei Tagen ausschließlich mit 120mm-Mörsern mit ein und demselben Zweck geschossen wird – der Zivibevölkerung möglichst großen Schaden zuzufügen.
Es wurde entdeckt, dass in Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen sich an der Eisenbahnstation in Slawjansk 12 122mm-Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“ befinden.
Außerdem wurde in Nowogrnatowka
ein 23mm-Abwehrgeschütz SU-23 der 93. mechanisierten Brigade festgestellt.
Diese Informationen werden vom Bericht der OSZE-Mission Nr. 129/2021 vom 05.06.2021 bestätigt.
Im Vorfeld des Besuchs einer Kommission des Generalstabs in den Einheiten der 28. mechanisierten Brigade hat der Brigadekommandeur Martschenko die ihm unterstellten Bataillonskommandeure beauftragt, Aufklärungsflüge über den Positionen durchzuführen. Bei einem solchen Flug stürzte eine Drohne einer Aufklärungskompanie infolge der Unterbrechung des Leitungskanals in der Nähe der Positionen des 1. mechanisierten Bataillons der 28. Brigade ab. Beim Versuch die Drohne zurückzuholen geriet der Soldat Ossipenko auf eine Antipersonenmine PMN-2, die von Kameraden installiert worden war, daraufhin starb er auf dem Weg in ein Krankenhaus in Krasnoarmejsk an seinen Verletzungen.
Die Frage der Personalausstattung der 10. Gebirgssturmbrigade ist weiter ernst. Zunehmende nicht ordnungsgemäße gegenseitige Beziehungen, Alkoholismus und eigenmächtiges Verlassen der Positionen aufgrund des Fehlens einer internen Rotation der Kämpfer im vorderen Verteidigungsbereich haben das Brigadekommando gezwungen, eine Werbegruppe zu bilden, deren Aufgabe es ist, in kürzester Frist möglichst viele Bürger für den Vertragsdienst zu gewinnen unabhängig von deren krimineller Vergangenheit und ihrem Gesundheitszustand.
Diese Gruppe aus sieben Offizieren der Brigade fuhr in die Oblast Rowenko und wird im Verlauf eines Monats propagandistische Arbeit betreiben und versuchen, neue Vertragssoldaten anzuwerben. Aber das Militärkommissariat in Rowenki hat den Kommandeur der 10. Brigade Kotlik bereits informiert, dass er keine großen Hoffnungen auf einen Zustrom williger Bürger hegen soll. Die Militärkommissariate der Oblast schaffen es mit Mühe die Truppenteile, die im Gebiet Rowenki stationiert sind, aufzufüllen, und dorthin schickt man bei weitem nicht das beste Personal. Deshalb wird es der 10. Brigade aus der Oblast Iwano-Frankowsk kaum helfen können.

sputnik.by: Sacharowa kommentierte die Erklärung des NATO-Generalsekretärs zur Bedrohung durch Minsk und Moskau
Maria Sacharowa wies darauf hin, dass die NATO in den letzten Jahrzehnten viele ungelöste Probleme angesammelt habe und es sich lohnt, die Aufmerksamkeit auf die Länder des Bündnisses und nicht auf fiktive Bedrohungen zu richten.
Die NATO wolle den natürlichen Verlauf einer für beide Seiten vorteilhaften Integration Russlands und Weißrusslands verhindern, sagte Maria Sacharowa, Sprecherin des französischen Außenministeriums.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
hatte gesagt, die Bündnisstaaten seien ernsthaft besorgt über die immer engere Zusammenarbeit zwischen Russland und Weißrussland. Zu dieser Aussage von Stoltenbreg bemerkte Sacharowa: „Dies ist die Antwort auf die Frage, warum der Westen Weißrussland so leidenschaftlich aufgreift: Eine normale effektive Interaktion zwischen den beiden Ländern ist in den Plänen der NATO nicht enthalten.“
„Man muss sich ständig in die inneren Angelegenheiten des einen oder anderen Landes einmischen oder sich gleichzeitig in
die beider einmischen, nur um den natürlichen Verlauf einer für beide Seiten vorteilhaften Integration zu verhindern“, schrieb die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums im Telegram.
„Was die Bereitschaft angeht,“ jedes Mitglied des Bündnisses vor der Bedrohung, die von Moskau und Minsk ausgeht, zu schützen, „möchte ich traditionell der NATO und ihrem Generalsekretär Gesundheit wünschen, die in direktem Zusammenhang mit der Überwindung alter Phobien und der Beseitigung
von Verfolgungswahn steht“, fügte Maria Sacharowa hinzu.
Sie stellte auch fest, dass die NATO in den letzten Jahrzehnten viele ungelöste Probleme angesammelt habe, zu denen der inländische Terrorismus in den Vereinigten Staaten hinzugekommen sei, und fügte hinzu, dass sich die Länder der Allianz darauf konzentrieren sollten und nicht auf fiktive Bedrohungen.


Mil-lnr.su: P
ressekonferenz des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 6. Juni 2021
Trotz fehlende
n Beschusses von Seiten des Gegners bleibt die Lage an der Kontaktlinie angespannt.
In Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen stationiert der Gegner weiter
Waffen und Militärtechnik in Ortschaften auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium.
In den letzten 24 Stunden wurde die Stationierung von zwei Schützenpanzern im Verantwortungsbereich der 14. Brigade im Gebiet von Orechowo bemerkt.
Außerdem stellen wir in Richtung Lugansk Luftaufklärung des Gegners fest. In den letzten 24 Stunden haben wir zwei erfolglose Versuche der Verletzung des Luftraums unserer Republik festgestellt. Dank der Wachsamkeit unserer Verteidiger wurden die Leitungs- und Navigationskanäle der Drohnen unter Einsatz einer Station der elektronischen Kriegsführung „Triton M1“ blockiert, danach nahm der Gegner von seinen kriminellen Absichten Abstand.
Es ist wichtig anzumerken, dass die OSZE-Mission in Ihrem Bericht für den 5. Juni die Folgen d
es Beschusses von Solotoje-5 durch Kämpfer der 92. Brigade am 31. Mai und 2. Juni bestätigt hat, wodurch sie praktisch die verlogenen Erklärungen Kiews, dass die ukrainischen Militärs angeblich nur auf die Positionen der Volksmiliz schießen, widerlegt haben. Die Beobachter haben Schäden an Wohnhäusern und einer Schule in Solotoje-5 erfasst.
Wir hoffen, dass diese Informationen nicht nur trockene statistische Zahlen der Mission bleiben, sondern in Anwesenheit der ukrainischen Führung als direkte Beweise der Aggression von Seiten Kiews und seine terroristischen Aktivitäten gegen friedliche Bürger erörtert werden. …
Außerdem setzten die ukrainischen Besatzer den Terror gegen die Zivilbevölkerung auf dem von ihnen kontrollierten Territorium der Oblast Lugansk fort.
Nach Informationen von Einwohnern von Popasnaja führen die örtlichen Behörden gemeinsam mit Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, des Innenministeriums und des militärischen Rechtsordnungsdienstes operative Fahndungsmaßnahmen durch, bei denen alle Zivilisten beim geringsten Verdacht auf Verbindungen mit unserer Republik festgenommen und auf die Polizeiwache gebracht werden, wo sie verhört und durch Druck und Drohungen zur Zusammenarbeit gebracht werden. Anlass für eine Festnahme können sowohl Verwandte auf unserer Seite als auch der Kontakt mit einer Person, die in der LVR lebt, sein.
Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, diesen Fall von empörender Verletzung von Rechten und Freiheiten des Menschen zu erfassen und von der ukrainischen Regierung eine Beendigung der Ausschreitungen gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass zu erreichen.

snanews.de: Letzter Auschwitz Befreier: Sowjetischer Fechttrainer David Dushman mit 98 Jahren gestorben
Der sowjetische Fechttrainer David Dushman, der der letzte lebende Befreier des Konzentrationslagers Auschwitz war, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Dies bestätigte unter anderem das Internationale Olympische Komitee (IOC).
Wie ein Sprecher der Israelitischen Kultusgemeinde München (IKG) am Sonntag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, starb Dushman am Samstag in einem Münchner Krankenhaus.
David Dushman stammte aus der ehemaligen UdSSR und kämpfte als Panzerfahrer unter anderem in der Schlacht von Stalingrad. Am 27. Januar 1945 walzte er im Alter von 21 Jahren mit einem Panzer der Roten Armee den Zaun des Konzentrationslagers Auschwitz nieder.
Nach dem Krieg trainierte er von 1952 bis 1988 als Fechttrainer die Damennationalmannschaft der Sowjetunion. Dabei erlebte er auch den Terroranschlag auf die israelische Mannschaft beim Olympia-Attentat 1972 in München mit.
Das IOC bezeichnete Dushman als legendären Fechttrainer. Der jetzige Präsident des Komitees, Thomas Bach, habe Dushman 1970 getroffen.
„Als wir uns 1970 trafen, bot er mir sofort seine Freundschaft und Rat an, trotz Herrn Dushmans persönlicher Erfahrung des Kriegs und Auschwitz‘ und dazu auch trotz der Tatsache, dass er jüdischer Herkunft war. Dies war solch eine tiefe menschliche Geste, dass ich es nie vergessen werde“, sagte Bach laut der Mitteilung.
Dushman trat als Zeitzeuge an Schulen auf und erzählte seine Geschichte. Bis zum Alter von 94 Jahren unterrichtete er fast täglich in seinem Fechtverein in München.


Wpered.su:
In Donezk schloss man sich der weltweiten Woche des Kampfes gegen die Blockade Kubas an
Heute, am 6. Juni, führten Vertreter der KP der DVR und der Freundschaftsgesellschaft „Donbass – Kuba“ in Donezk eine Aktion zur Unterstützung Kubas durch. So unterstützten sie den Aufruf des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAB), sich der internationalen Kampagne gegen die Blockade der Insel der Freiheit anzuschließen, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Aktionen gegen die von der US-Regierung betriebenen Blockade finden im Rahmen der weltweiten Woche des Kampf gegen die Blockade Kubas vom 6. bis 13. Juni in der ganzen Welt statt. Sie sind auf eine stärkere Information der internationalen Öffentlichkeit über die völkermörderische Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade, die seit dem 7. Februar 1962 anhält und deren Ziel eine Erdrosselung des kubanischen Volks ist, gerichtet.


snanews.de: EU-Botschafter: Moskau gefasst auf eventuelle neue Probleme nach Inbetriebnahme von Nord Stream 2
Der Westen könnte nach Ansicht des russischen EU-Botschafters Wladimir Tschischow gewisse Probleme schaffen, sobald die Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb genommen worden ist.
Laut dem Diplomaten sind Moskau und die Nord Stream 2 AG auf eine solche Entwicklung vorbereitet.
„Wie ich denke, sind Moskau und der Betreiber der Gaspipeline – ein internationales Unternehmen, das nebenbei gesagt in der Schweiz ansässig ist, – auf eine solche Entwicklung gefasst“, sagte Tschischow in einer Livesendung des russischen Fernsehkanals „Rossija 1“.
Zuvor sagte der russische Präsident Wladimir Putin vor den Teilnehmern des Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums, dass die Rohrverlegung für den ersten Strang des Nord Stream 2 erfolgreich abgeschlossen sei und die Arbeit am zweiten Strang weitergehe.
Das Projekt sieht den Bau von zwei Pipeline-Strängen mit einer Transportkapazität von insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr vor. Die Gasleitung soll von Russland nach Deutschland verlaufen. Die USA, die ihr verflüssigtes Erdgas nach Europa bringen wollen, sowie die Ukraine und etliche europäische Länder treten aktiv gegen das Nord Stream 2-Projekt auf.
Moskau hat wiederholt dazu aufgerufen, mit dem Politisieren der Situation aufzuhören, und darauf verwiesen, dass die Gasleitung nicht nur für Russland, sondern auch für die Europäische Union von Vorteil sei. Berlin hat ebenfalls für die Fertigstellung der Gaspipeline plädiert und einseitige exterritoriale Sanktionen der USA abgelehnt.

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