Presseschau vom 08.05.2021

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Kaspar Sachse: Schlägt die Wirtschaftskrise jetzt voll durch?
Während sich die Mainstream-Medien seit Tagen lautstark über „Grundrechte für Geimpfte“ freuen und über neue Impfgruppen wie Kinder und Schwangere berichten, bahnt sich die lang erwartete Wirtschaftskrise mit großen Schritten an. Die könnte so manchem eiskalt erwischen – auch in der Politik. …
https://kurz.rt.com/2ia8

Alexander Boos: Neuer Kalter Krieg: „Jahrhundert-Fehler westlicher Politik“
Das Buch „Der Neue West-Ost-Konflikt“ von dem Russland-Experten und Publizisten Wolfgang Bittner ist zwei Jahre alt, aber weiterhin hochaktuell. Darin beleuchtet der Autor die Neuauflage des Kalten Krieges: die Konfrontation seitens des Westens durch die Nato gegenüber Moskau. Im SNA-Gespräch erklärt er die Hintergründe. …
https://snanews.de/20210508/neuer-kalter-krieg-bittner-buch-2008788.html

de.rt.com: Wird Rotarmist, der ein deutsches Mädchen am Landwehrkanal rettete, wieder Berlins Ehrenbürger?
Er war von 1965 bis 1992 Ehrenbürger Berlins – der sowjetische Kriegsveteran, ehemaliger Infanterist der Roten Armee Nikolai Massalow. Nach der Wiedervereinigung wurde ihm sein Ehrentitel aberkannt. Nun setzt sich Russland für dessen Rückgabe ein. …
https://kurz.rt.com/2iem

de.rt.com: Pressefreiheit? Bundesregierung lässt Tageszeitung Junge Welt vom Verfassungsschutz beobachten
Während die Bundesregierung lauthals vermeintliche Angriffe auf die Pressefreiheit in Russland, China und Kuba anprangert, lässt sie die Junge Welt vom Verfassungsschutz beobachten. Justizministerin Lambrecht betont: „Ohne freie Presse gibt es keine Demokratie.“ …
https://kurz.rt.com/2if5

de.rt.com: Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Archiv über Befreiung Polens durch Rote Armee
Das russische Verteidigungsministerium hat im Rahmen eines Online-Projekts zur Befreiung Polens mehrere Archivdokumente veröffentlicht. Die historischen Unterlagen erzählen unter anderem über die Versorgung der polnischen Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten. …
https://kurz.rt.com/2iez


abends/nachts:

lug-info.com: Interview mit dem Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik
Die ukrainische politische Elite betrachtete den jüngsten Besuch US-Außenminister Antony Blinken in Kiew als einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen, als Ausdruck der vollen Unterstützung des aktuellen politischen Kurses des Landes durch den Westen und als eine neue Etappe der Regelung der Situation im Donbass. Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik, Leonid Pasetschnik, äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur LIZ zu den Folgen des Besuchs des transatlantischen Gastes.
– Leonid Iwanowitsch, erwarten Sie, dass sich mit dem Besuch von Blinken in Kiew etwas im Donbass ändern kann?
– Und es hat sich bereits etwas geändert – die Zahl der Beschießungen der Republik hat zugenommen, allein in den letzten Tagen sind zwei Soldaten getötet worden. Wahrscheinlich hat (der ukrainische Präsident Wladimir) Selenskij entsprechende Anweisungen in dieser Angelegenheit erhalten. Von einer konstruktiven Herangehensweise kann hier also keine Rede sein, erst recht nicht, wenn es um den Prozess der Regelung des Konflikts im Donbass geht. Immer die gleichen Routinebotschaften über die russische Aggression und die Notwendigkeit, die Korruption zu bekämpfen.
– Also ist das ganze amerikanische Gerede über die Unterstützung der territorialen Integrität der Ukraine eine Lüge?
– Es ist nur eine Losung, nichts weiter als deklaratorisch, hinter der sich die alleinige Absicht verbirgt, die militärische Spannung im Donbass aufrechtzuerhalten, hinter der das direkte Interesse der Vereinigten Staaten völlig offensichtlich ist.
Es ist keineswegs zufällig, dass Blinken nach seinem Treffen mit Selenskij nur über die Erhöhung der Militärhilfe sprach. Es wurde zum Beispiel nicht über Impfstoffe und Medikamente gesprochen. Die USA sind nicht an der Gesundheit der Ukrainer interessiert. Wir können die ganze „Sorge“ der USA um die Bewohner des Donbass und der Ukraine sehr gut sehen.
– Aber die Zahl der Ukrainer ist nicht unbegrenzt, es gibt bereits weniger als 35 Millionen von ihnen…
– Die USA sind bereit, bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen! In der Zwischenzeit sind wir gezwungen, die Quarantänemaßnahmen an den Übergängen über die Kontaktlinie zu verstärken, weil das Auftreten von Krankheiten im benachbarten, von Kiew kontrollierten Territorium außerordentlich zugenommen hat.
Aber darum geht es nicht einmal, wir müssen das Offensichtliche sehen: Blinken und (die stellvertretende US-Außenministerin Victoria) Nuland kamen, um von Selenskij zu verlangen, dass er sich nicht in die Bildung einer internen Struktur von Agenten in der ukrainischen Regierung für die unhinterfragte externe Leitung des Landes einmischt. Sie forderten auch offen die Erhaltung ihrer „Aufpasser“ in den wichtigsten staatlichen Monopolen, wie Naftogas, Ukrzalisnyza, Ukroboronprom, die Liste könnte weitergehen…
– In einer solchen Situation ist es unwahrscheinlich, dass Selenskij in der Lage ist, eigenständig Entscheidungen zu treffen?
– Und er trifft sie schon lange nicht mehr selbst, sie tun es für ihn, er unterschreibt sie nur. Selenskij ist nicht mehr in der Lage, sich aus eigener Kraft dem Einfluss der USA zu entziehen, und die Situation wird sich von nun an nur noch verschlimmern. Sein Einfluss auf die Situation in der Ukraine ist bereits vernachlässigbar und wird immer mehr abnehmen, und das Bedauerlichste ist, dass er die Verantwortung für die sich verschlechternde Situation im Lande tragen muss.
– Und wie sieht es mit den Aussichten auf einen Beitritt der Ukraine zur EU und zur NATO aus, sind diese in absehbarer Zeit realistisch?
– In diesen Organisationen wartet niemand auf Kiew. Tatsächlich haben (der französische Präsident Emmanuel) Macron und (die deutsche Bundeskanzlerin Angela) Merkel dies bei ihrem jüngsten Treffen mit Selenskij erkannt. Selbst wenn die Ukraine die jüngste Änderung über das „Streben nach einem Beitritt zur EU und zur NATO“ aus ihrer Verfassung streicht, wird das einfach niemand bemerken, denn niemand wird die Ukraine in die EU und die NATO aufnehmen oder sie verteidigen. Und Victoria Nuland hat den Abgeordneten der Rada direkt davon erzählt. Deshalb sind alle Bemühungen Kiews in dieser Richtung absolut sinnlos.

snanews.de: Medien: Weißes Haus korrigiert Stenogramm der Unterstützungsbekundung für Ukraine
Das Weiße Haus hat Änderungen am offiziellen Stenogramm der Unterstützungsbekundung für die Ukraine in Bezug auf einen Nato-Beitritt vorgenommen, berichtete der Sender Fox News am Freitag.
Am Vortag hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, in einer Stellungnahme zu einer Mitgliedschaft Kiews in der Allianz erklärt, dass die Türen der Organisation für jene offen seien, die ihren Beitrittsverpflichtungen nachkämen.
Dabei verweisen einige Massenmedien auf die Tatsache, dass das Weiße Haus das offizielle Stenogramm der Unterstützungsbekundung korrigiert habe. So fehlt demnach das Wort „Ukraine“ in der Antwort auf die Frage, ob die Administration von Joe Biden den Nato-Beitritt Kiews unterstütze.
Die Ukraine hatte noch im Jahr 2014 auf den Status eines blockfreien Staates verzichtet und die Vollmitgliedsschaft in der Nato als Ziel proklamiert. Im Jahr 2019 wurde der Kurs auf den Nato-Beitritt in der Verfassung verankert. 2020 erhielt die Ukraine als sechster Staat den Status eines Nato-Partners mit erweiterten Möglichkeiten.
Wie der Ex-Generalsekretär der Allianz, Anders Fogh Rasmussen, dazu sagte, werde Kiew noch etlichen Kriterien gerecht werden müssen, was viel Zeit in Anspruch nehmen werde. Nach Expertenschätzungen wird die Ukraine in den nächsten 20 Jahren noch keinen Anspruch auf die Mitgliedschaft in der Allianz erheben können.
In den letzten Monaten hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenski erneut das Thema Nato-Beitritt aufgeworfen. Seinen Worten zufolge wäre dies der einzig mögliche Weg zur Beendigung des Donbass-Konflikts. Wie der Kreml dazu erklärte, würden derartige Schritte die inneren Probleme der Ukraine nur noch mehr verschlimmern. Und für die Einwohner der selbsterklärten Republiken Lugansk und Donezk sei der Beitritt zur Allianz eine völlig unannehmbare Perspektive.


Wpered.su:
„Nadeshda Donbassa“ führte eine thematische Unterrichtsstunde zum Tag des Sieges durch
Am 7. Mai fand im frontnahen Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk eine thematische Unterrichtsstunde zum bevorstehenden Tag des Sieges statt. Die Veranstaltung organisierte und leitete die Leiterin der Abteilung für internationale Beziehungen der gesellschaftlichen Organisation „Frauenverband – Nadeshda Donbassa“ Nadeshda Retinskaja, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.



snanews.de:
Saudi-arabischer Beamter bestätigt Gespräche mit dem Iran und hofft auf deren Erfolg
Der Leiter des Planungsstabes im saudischen Außenministerium, Botschafter Rayed Krimly, hat am Freitag bestätigt, dass Riad und Teheran direkte Gespräche geführt haben.
Ihm zufolge ist es zu früh, das Ergebnis der Gespräche zu beurteilen. Saudi-Arabien wolle „nachprüfbare Taten“ sehen.
„Wir hoffen, dass sie sich als erfolgreich erweisen, aber es ist zu früh und vorzeitig, um zu einer endgültigen Schlussfolgerung zu gelangen“, sagte Krimly gegenüber Reuters.
Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hatte letzte Woche versöhnliche Töne gegenüber dem Iran angeschlagen. Teheran hatte seinerseits die Versöhnungssignale begrüßt und hofft nun ebenfalls auf ein schnelles Ende der politischen Differenzen.
Vertreter beider Länder hatten sich nach Angaben der „Financial Times“ im April in Bagdad zu geheimen Gesprächen getroffen. Ziel war demnach gewesen, das Verhältnis zwischen beiden Ländern zu verbessern. Das Treffen wurde zwar weder von Riad noch von Teheran bestätigt, aber auch nicht dementiert.
Beziehungen zwischen Riad und Teheran
Das sunnitische Saudi-Arabien betrachtete den schiitischen Iran lange als Erzfeind. Die beiden Staaten tragen ihre seit Jahrzehnten laufende politische und wirtschaftliche Rivalität heute vor allem durch Stellvertreterkriege im Jemen, in Syrien und anderen Staaten in der Region aus. Riad macht Teheran auch für Angriffe auf wichtige saudische Ölanlagen verantwortlich. Seit 2016 haben die beiden islamischen Staaten miteinander auch keine diplomatischen Beziehungen mehr. Mehrere Versöhnungssignale des Irans wurden in den vergangenen Jahren von Riad zurückgewiesen.

Wpered.su: Donezker Kommunisten organisierten einen Autokonvoi zum Tag des Sieges
Heute, am 7. Mai, fand im Petrowskij-Bezirk von Donezk ein Autokonvoi zum 76. Jahrestag des Großen Sieges statt. Während der Aktion legten Vertreter der KP der DVR, der Union sowjetischer Offiziere und Verteidiger des Donbass und der gesellschaftlichen Bewegung „Frauenverband – Nadeshda Donbassa“ Blumen an Denkmälern für sowjetische Soldaten nieder, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.



snanews.de: Biden ist sicher: Treffen mit Putin kann im Juni stattfinden
US-Präsident Joe Biden hat sich am Freitag zuversichtlich gezeigt, dass sein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Juni stattfinden könnte.
„Ich bin sicher, dass wir das machen können, aber zurzeit gibt es keine bestimmte Zeit oder keinen bestimmten Ort, wir arbeiten daran“, sagte der US-Präsident auf die Frage, ob er Putin im Juni treffen könne.
Journalisten fragten Biden auch, ob er die Anwesenheit russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine als eine Art „Signal“ für die Vereinigten Staaten betrachte. Der US-Staatschef antwortete daraufhin, dass diese Situation seinen Wunsch, sich mit Putin zu treffen, in keiner Weise beeinträchtige. Gleichzeitig betonte er, dass Washington die Verringerung der Zahl der russischen Truppen sehe, „es gebe deutlich weniger als vor einem Monat“.
Mitte April schlug Biden seinem russischen Amtskollegen vor, im Sommer ein bilaterales Treffen in Europa abzuhalten, um problematische Themen zu erörtern. Nach Angaben von „Politico“ könnte der Gipfel in der Tschechischen Republik, Island, Slowenien oder Aserbaidschan stattfinden.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 7. Mai 2021 wurden zwei Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.
(Es folgt eine genaue Auflistung der eingesetzten Waffensysteme – Anm. d. Übers.)
Beschossen wurden Donezkij und Logwinowo unter Einsatz von Granatwerfern und Schusswaffen. Insgesamt wurden 15 Geschosse abgefeuert.

snanews.de: Großbrand in iranischer Küstenstadt Bushehr
Ein heftiger Brand ist am Freitagabend in der iranischen Stadt Bushehr ausgebrochen. Nutzer spekulieren, wo genau es zu dem Feuer kam, und veröffentlichen Videos des Infernos.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Irib begann der Brand gegen 21:00 Uhr Ortszeit und war um 23:00 Uhr gelöscht. Es wurden keine Verletzten oder Todesopfer gemeldet.
Die Aufnahmen zeigen einen apokalyptischen Himmel voller Flammen und dichten Rauch. Einige Nutzer behaupten, das Feuer habe auf der städtischen Militärbasis gewütet. Andere schreiben, es sei im Hafen von Bushehr ausgebrochen.
Ein Vertreter der Feuerwehr erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Mehr, der Brand habe sich um den Platz Shahid Motahari ereignet.
Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt, Ermittlungen wurden eingeleitet.
Die Stadt Bushehr liegt im Südwesten des Iran und ist durch das gleichnamige Kernkraftwerk international bekannt. In der Stadt befinden sich ein großer Ölexporthafen sowie eine Militärbasis der Marine.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 7. Mai 3:00 Uhr bis 8. Mai 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
(Es folgt eine genaue Auflistung der eingesetzten Waffensysteme – Anm. d. Übers.)
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Losowoje, Donezk (Siedlung des Tscheljukinzew-Bergwerks), Styla, Nowolaspa.
Außerdem wurde durch Beschuss von Seiten der BFU auf den Petrowskij-Bezirk von Donezk Treffer von Geschossen auf das Gelände des Kindergartens Nr. 345 in der Samojskij-Straße 1 festgestellt.
Außerdem wurden folgende Schäden festgestellt:
Markin-Straße 12/3 – Tor und Fassade des Hauses beschädigt;
Samojskij-Straße 2a – Fassade beschädigt.
Die Versuche der DVR im GZKK, den Koordinationsmechanismus zur operativen Herstellung von Ruhe zu allen Fällen von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung einzusetzen wurden von der ukrainischen Seite im GZKK ignoriert. Auf alle unsere Anfragen kam unverändert die Antwort: Wir bestätigen den Beschuss nicht, wir halten das Regime der Feuereinstellung ein.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 64.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurden 8 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

snanews.de: Merkel gedenkt dem Tag der Befreiung und warnt vor Schlussstrich-Denken
Regierungssprecher Steffen Seibert hat am Samstag im Namen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Twitter eine Mitteilung zum 76. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung Deutschlands publiziert.
Die CDU-Politikerin hob hervor, dass der 8. Mai 1945 das Ende der NS-Diktatur und des Zivilisationsbruchs der Shoah bedeutet habe.
„Es bleibt unsere immerwährende Verantwortung, die Erinnerung an die Millionen von Menschen wachzuhalten, die in den Jahren nationalsozialistischer Gewaltherrschaft ihr Leben verloren.“
Am Freitag hatte auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier laut der Deutschen Presse-Agentur gemahnt, die Erinnerung an die NS-Verbrechen wach zu halten.
„Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, die Erinnerung an Unrecht und Schuld schwächt unsere Demokratie nicht. Im Gegenteil, sie stärkt ihre Widerstandskraft und Widerstandsfähigkeit.“
Am 8. Mai wird in verschiedenen europäischen Ländern der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa und der Befreiung vom Nationalsozialismus gedacht. In vielen englischsprachigen Ländern wird der Tag üblich als Victory in Europe Day mit dem Kürzel VE-Day bezeichnet.


Lug-info.com: In der LVR sind am 8. Mai um 9:00 Uhr 4378 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 3874 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 410 Todesfälle.

Mzdnr.ru: Am 7. Mai wurden in der DVR 416 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 155 positiv, bei 64 Patienten wurde die Diagnose Covid-19 klinisch gestellt.
Am 8. Mai um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 34.256 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
4581 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 27.102 als gesund entlassen, es gibt 2573 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 156 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 22 mehr als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 117 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt sind 1633 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 707 mit Sauerstoffunterstützung (+41 in den letzten 24 Stunden).
Außerdem wurden im Ergebnis von 17 Expresstests 11 Patienten entdeckt, die bereits eine Coronavirusinfektion durchgemacht haben. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2021 1514 Patienten entdeckt, die bereits eine Covid-19 Erkrankung durchgemacht hatten.

snanews.de: WSJ: Europäische Partner bitten USA um Verschiebung ihres Truppenabzugs aus Afghanistan
Die US-Verbündeten in Europa drängen darauf, dass die USA ihren Truppenabzug aus Afghanistan verschieben und den anderen Teilnehmern des Nato-Einsatzes mehr Zeit und Unterstützung für ihren Rückzug aus diesem Land geben. Das schreibt das „Wall Street Journal“ (WSJ) unter Berufung auf Offizielle.
Es wird darauf verwiesen, dass Washington seinen Koalitionspartnern für die Zeit ihres Truppenabzuges materielle und technische Unterstützung versprochen hat. Einige der Partner erklärten jedoch, sie würden es nicht schaffen, rechtzeitig Afghanistan zu verlassen, und baten darum, dass auch nach dem 4. Juli US-Soldaten in Afghanistan verbleiben.
Zuvor hatte der Fernsehsender Tolo New mit Verweis auf Quellen mitgeteilt, dass die USA und die radikale Bewegung Taliban die Möglichkeit erörtert haben, den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan bis Anfang Juli zu beenden.
Nach Angaben der Zeitung haben mehrere Länder, darunter auch Deutschland, die USA darum gebeten, den Abzug aus dem Land bis zum 18. Juli zu verschieben. Die US-Behörden willigten darin ein, dem Wunsch der Verbündeten stattzugeben und den Truppenabzug um zwei Wochen oder noch länger zu verschieben.
Laut namentlich nicht genannten Offiziellen besteht ein weiteres Problem darin, dass die Türkei, die seit Jahren die Sicherheit am Flughafen von Kabul gewährleistet hatte, die USA und die Nato wissen ließ, dass sie ebenfalls ihre Truppen abziehen könne.
Nach Einschätzung der Quellen könnte der potentielle Abzug der türkischen Kräfte einige westliche Länder dazu bewegen, ihre Pläne zum Verbleib ihrer reduzierten diplomatischen Kontingente im Land zu revidieren.
Eine der möglichen Alternativen zur Gewährleistung der Sicherheit an dem Flughafen seien internationale Söldner, doch sie könnten wohl kaum ohne Truppen dort bleiben, die ihren Schutz garantieren würden.
Die USA und ihre Nato-Verbündeten hatten im Jahr 2001 eine Militäroperation in Afghanistan gestartet. Diese verlief im Rahmen der Kampagne „Enduring Freedom“, die als Antwort auf den Terroranschlag vom 11. September 2001 gedacht war.
2014 hatten Afghanistan sowie die USA und die Nato Sicherheitsabkommen unterzeichnet, die den Verbündeten eine begrenzte Militärpräsenz auf dem Staatsgebiet Afghanistans ermöglichen. Am 1. Januar 2015 wurde die Militäroperation durch den Nato-geführten Einsatz „Resolute Support Mission“ ersetzt.
Im Jahr 2020 hatten die USA und die Taliban-Bewegung erstmals seit mehr als 18 Jahren ein Abkommen unterzeichnet, das den Abzug der fremden Truppen im Mai dieses Jahres vorsieht. In Afghanistan halten sich knapp 10.000 Soldaten der Nato und der Partnerländer der Allianz auf, darunter 2500 US-amerikanische Militärs. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die afghanischen Sicherheitskräfte auszubilden.


Dan-news.info:
An der legendären Höhe Saur-Mogila im Osten der DVR fanden heute Feierlichkeiten aus Anlass des bevorstehenden 76. Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg statt. Am Fuß der bekannten Höhe versammelten sich tausende von Menschen aus verschiedenen Teil der Republik, weitere treffen noch ein.

Künstlerkollektive treten auf, es gibt eine Feldküche. Außerdem gibt es eine Ausstellung des Donezker republikanischen heimatkundlichen Museums zu den Ereignissen und Helden des Krieges.
Veteranen, Minister, Abgeordnete, Vertreter von Stadt- und Bezirksverwaltung, gesellschaftliche Aktivisten sind anwesend. Sie kamen mit Flaggen der DVR und Russlands, überall sind rote Fahnen, Kopien der Fahne des Sieges.
Diese legendäre Höhe, die Kämpfe um sie verbinden zwei Kriege. Und ein weiterer Kampf um den Donbass, den die Mitglieder der Volksmiliz führten, die zeigten, dass die Geschichte manchmal zurückkehrt“, sagte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin bei seiner Rede. „Das Halten der Höhe war in vielem die Grundlage für die entscheidenden Ergebnisse, die den weiteren Verlauf der zwei Kriege bestimmten. Die Volksmiliz wiederholte die Heldentat der Roten Armee. Dies ist das Land unserer geistigen Kraft und militärischen Ruhms“.
In diesem Gebiet fanden im Sommer 1943 heftige Kämpfe statt. Im Kampf um diese Höhe gaben etwa 150.000 Rotarmisten ihr Leben.
„Die deutschen Truppen waren sehr fest auf der Höhe verschanzt, errichten ein System von Bunkern, setzten Flugzeuge und Panzer ein, aber unsere Vorfahren erwiesen sich als stärker. Und an die Wende des eroberten Reichstags schrieben Soldaten der 5. Stoßarmee, die Hitlertruppen bei Saur-Mogila besiegten: „Stalingrad – Saur-Mogila – Warschau – Berlin“, fügte Puschilin hinzu.
Er erinnerte auch an die Ereignisse des Jahres 2014, als 71 Jahre nach der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern die Nachfahren der Sieger die Höhe gegen den Angriff der bewaffneten Formationen der Ukraine hielten.
Insgesamt etwa 6000 Menschen nahmen an den Gedenkfeiern für die in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs gefallenen Rotarmisten teil und ehren ihr Andenken mit einer Schweigeminute und legten Blumen an den Tafeln mit den Namen der gefallenen Sowjetsoldaten nieder.

„Wir begehen gemeinsam einen großen Feiertag. Er ist ein Band, dass unser multinationales Volk verbindet. Vielen Dank für Ihr Leben und Ihren Kampf, Sie befinden sich auch heute an der Front der Russischen Welt. Wir sind mit Ihnen, vielen Dank für das, was Sie sind. Wir haben Sie immer unterstützt, unterstützen Sie und werden es weiter tun, wir werden immer zusammen sein“, sagte der Abgeordnete der Staatsduma Kasbek Tajsajew.
Danach stiegen die Versammelten auf den Hügel, wo sie Blumen an den Gräbern der Volksmiliz niederlegten, die Saur-Mogila 2014 gegen die ukrainsichen Truppen verteidigten.

Auf Saur-Mogila legten heute 300 Mitglieder der militärisch-patriotischen Bewegung „Junge Garde – Jungarmee“ ihr Treuegelöbnis gegenüber dem Volk der DVR ab. Bei der Zeremonie waren das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, der Abgeordnete der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew, der Leiter der Volksmiliz Denis Sinenkow, der stellvertretende Leiter der Volksmiliz Eduard Basurin, der Leiter des zentralen Stabs der Jungarmee Wiktor Pudak, die Eltern der Jungarmisten und weitere Bürger anwesend.


nachmittags:

de.rt.com: Litauens Präsident will EU-Staaten vor Weißrusslands AKW mit US-Serie „Chernobyl“ warnen
Ende vergangenen Jahres ging Weißrusslands erstes Atomkraftwerk ans Netz. Es liegt nahe der Grenze zu Litauen und sorgte bereits vor der Inbetriebnahme für scharfen Protest aus Vilnius. Nun will Litauens Präsident die EU-Mitgliedsländer vor dem AKW warnen.
Weißrusslands erstes Kernkraftwerk, das über zwei stromproduzierende Blöcke verfügt, wurde in der Nähe der Stadt Ostrowez gebaut.
Litauens Präsident Gitanas Nauseda will angeblich die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer vor möglichen Gefahren warnen, die demnach vom kürzlich ans Netz gegangenen Atomkraftwerk in Weißrussland ausgingen. Laut einem Medienbericht sollen dafür Kopien der Erfolgsserie „Chernobyl“ des US-Kabelsenders HBO, die die Nuklearkatastrophe von 1986 in der damaligen Sowjetunion thematisiert, an die Politiker verteilt werden.
Ein Beamter der Präsidialverwaltung teilte in einer Erklärung gegenüber der litauischen Nachrichtenagentur ELTA mit:
„Die Geste des Präsidenten ist ein einfacher, unkonventioneller Weg, um die Aufmerksamkeit der EU-Führungsspitzen auf die Gefahr zu lenken, die das Ostrowez [Atomkraftwerk in Weißrussland] nicht nur für Litauen, sondern für die gesamte EU darstellt.“
Litauens Präsident wird offenbar die DVDs mit der US-Erfolgsserie bei der informellen Tagung der EU-Staats- und Regierungschefs, die am 7. und 8. Mai im portugiesischen Porto stattfinden soll, verteilen.
Die fünfteilige HBO-Produktion über einen der schlimmsten Unfälle in der Geschichte der Kernenergie hat das Publikum weltweit in ihren Bann gezogen und wurde zu einer der am höchsten bewerteten TV-Shows auf der Filmdatenbank IMDB.
„Der Präsident hält diesen Film für sehr effektiv“, hieß es demnach laut Medienberichten aus Nausedas Kabinett.
Während bereits viele auf beträchtliche historische Ungenauigkeiten in dem Drama hingewiesen haben, hat Litauens Präsident scheinbar entschieden, das es gut genug ist, um es als ein überzeugendes Werkzeug in der realen Politik zu verwenden.
Das Atomkraftwerk in Ostrowez ist das erste des osteuropäischen Landes. Ans Netz ging es Anfang November vergangenen Jahres. Es liegt etwa 60 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Litauen behauptet, dass das AKW nichts anderes sei als „Moskaus geopolitisches Projekt“, das von „ähnlichen sowjetischen Geheimhaltungsprinzipien“ geleitet werde, die zur Katastrophe von Tschernobyl beigetragen hätten. In der Erklärung aus dem Kabinett des Präsidenten heißt es:
„Die EU muss hier und jetzt handeln.“
Litauen befindet sich seit längeren in einem Zwist mit Weißrussland wegen des Kraftwerks. So hatte Vilnius wiederholt Bedenken über die Sicherheitsstandards des Meilers geäußert und massive Einwände gegen seinen Bau erhoben. Unmittelbar nach der Inbetriebnahme des ersten Reaktorblocks hatte Litauen seinen Bezug von Strom aus Belarus gestoppt.
Im Februar sagte der litauische Energieminister Dainius Kreivys den lokalen Medien, dass sein Land immer noch beträchtliche Mengen an Energie aus Weißrussland importiere – eine Aussage, die in Minsk für Verwunderung sorgte. Das weißrussische Energieministerium entgegnete später, die Behauptung entspräche „nicht der Realität“.
Offizielle Vertreter in Minsk verwiesen auf die Internetseite des litauischen Energieunternehmens Litgrid, die zeigte, dass die Energieimporte aus Weißrussland „gleich Null“ seien.
Ob die Sorgen der Litauer bezüglich der Sicherheit berechtigt sind, ist eine andere Frage. Der Reaktor war ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Weißrussland und dem staatlichen russischen Kernenergieunternehmen Rosatom. Das Unternehmen baue nicht mal mehr Reaktoren vom Tschernobyl-Typ, hieß es seitens Rosatom im April gegenüber dem russischen Wirtschaftsportal RBC.
Das Unternehmen habe zudem zahlreiche Verbesserungen an seinen Reaktor-Konstruktionen vorgenommen, die auch auf der Analyse der Tschernobyl-Katastrophe beruhten.
„Alle modernen russischen Reaktoren … erfüllen alle modernen Sicherheitsnormen und -anforderungen, einschließlich derjenigen, die von der IAEA [Internationale Atomenergiebehörde] festgelegt wurden“, hieß es seitens Rosatom.


Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR E. Basurin am 08.05.2021
In den letzten 24 Stunden, vom 7. auf den 8. Mai, wurden sieben Verletzungen des zweiten Punkts des Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
In Richtung Gorlowka haben Straftruppen des 8. Bataillons der 10. Brigade aus Richtung Schumy die Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka mit 120mm-Mörsern beschossen und 25 Mörsergeschosse abgefeuert, aus Richtung Nowgorodskoje wurden zehn Mörsergeschosse des Kalibers 120mm auf die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka abgefeuert.
In Richtung Donezk haben Kämpfer des 16. Bataillons der 58. Brigade von den Positionen im Gebiet von Peski aus Losowoje mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen und zehn Mörsergeschosse abgefeuert.
Aus Marjinka haben Kämpfer des 3. Bataillons auf Befehl des Kommandeurs der 28. mechanisierten Brigade Martschenko die Siedlung des Tscheljukinzew-Bergwerks in Donezk mit einem Abwehrgeschütz beschossen und zehn Schüsse abgegeben.
Infolge des Beschusses wurde ein Geschosstreffen auf das Territorium des Kindergartens Nr. 345 in der Samojskij-Straße 1 festgestellt, dort befanden sich Kinder, sie konnten an einem sicheren Ort in Schutz gebracht werden. Beschädigt wurden die Häuser in der Markin-Straße 12/3 und der Samojskij-Straße 2a.
In Richtung Mariupol wurden von den Positionen des 1. Bataillons der 93. Brigade in Nowotroizkoje und Starognatowka aus Nowolaspa und Styla mit Mörsern des Kalibers 82mm und Schützenpanzerwaffen beschossen.
Seit Beginn des heutigen Tages haben die BFU zweimal das Territorium der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer des 108. Bataillons der 10. Brigade von den Positionen im Gebiet von Dsershinsk aus die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit 120mm-Mörsern beschossen und 15 Mörsergeschosse abgefeuert.
In Richtung Donezk haben Straftruppen des 3. Bataillons der 28. Brigade aus einem Wohngebiet von Marjinka zehn Schüsse mit einem Abwehrgeschütze auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks abgegeben.
Infolge des Beschusses wurden zwei Häuser beschädigt: Beslesnaja-Straße 6/1 und 4/2.
Ich merke an, dass die bewaffneten Formationen der Ukraine der 28. mechanisierten Brigade den dritten Tag hintereinander den westlichen Rand von Donezk beschießen und dabei als Deckung Einwohner und Objekte der zivilen Infrastruktur im von ihnen kontrollierten Marjinka zu ihrem Schutz benutzen. Wir haben mehrfach Beschwerden von Einwohnern von Marjinka über derartige Handlungen der ukrainischen Kämpfer erwähnt, das weder das Kommando der OOS noch die internationalen Beobachter haben bisher irgendetwas unternommen.
Von unseren Quellen im Pressezentrum des Stabs der OOS wurde von der Arbeit von Offizieren der Abteilung für zivil-militärische Zusammenarbeit der ukrainischen Streitkräfte vom 6. bis 9. Mai in Marjinka und Krasnogorowka bekannt. Die Aufgabe der mobilen Gruppen ist es, die Stationierung von Technik in Ortschaften zu rechtfertigen und eine Verringerung der Protestaktivitäten unter der Bevölkerung durch Informations- und Aufklärungsarbeit mit den örtlichen Einwohnern zu erreichen. Zur Arbeit wurde auch eine Gruppe ukrainischer Journalisten des „5. Kanals“ herangezogen, um zu berichten, dass die Bevölkerung die Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte positiv bewertet.
Außerdem werden in Krasnogorowka Festnahmen von Einwohnern durch Mitarbeiter des SBU festgestellt, bei deenen bei einer persönlichen Kontrolle Symbole aus der UdSSR sowie Gedenkfotos aus der Zeit des Großen Vaterländischen Kriegs 1941-1945 gefunden wurden.
Es wurde festgestellt, dass in Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen 12 Stück Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium stationiert sind.
Aus dem Bestand der 10. Gebirgssturmbrigade:
drei T-72- und zwei T-64-Panzer auf dem Gebiet eines Objekts in einem Wohngebiet von Konstantinowka.
Aus dem Bestand der 28. mechanisierten Brigade:
ein Schützenpanzerwagen in der Iwan-Franko-Straße in Marjinka.
Aus dem Bestand der 72. mechanisierten Brigade:
ein Schützenpanzerwagen in einem Wohngebiet von Nowobachmutowka.
Das ukrainische Kommando setzt weiter Mittel der elektronischen Kriegsführung zur Beschränkung der Funktion von Drohnen der OSZE-Mission ein. So haben Kämpfer mobiler Gruppen des 20. und 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung eine Station „Bukowel-AD“ im Gebiet von Stepanowka, Alexandro-Schultino, Alexandro-Kalinowo, Kodema und Pischtschewik eingesetzt, um die Entdeckung von Waffen aus dem Bestand der 10. und 128. Gebirgssturmbrigade durch Drohnen der OSZE-Mission zu verhindern.
Darüber hinaus versuchten Kämpfer aus der 128. Gebirgssturmbrigade eine Drohne der OSZE-Mission im Gebiet von Lebedinskoje mit Schusswaffen zu beschießen, um ihre Funktion zu stören.
Gleichzeitig hat der der Gegner die Maßnahmen zur Verstärkung von Minensperren im Verantwortungsbereich der 10. Brigade der BFU fortgesetzt. Die OSZE-Mission hat die Installation von 110 Antipanzerminen TM-62 auf dem Gebiet von landwirtschaftlichen Feldern in der Nähe von Luganskoje bemerkt.
In den letzten 24 Stunden wurden weitere nicht kampfbedingte Verluste in der 93. mechanisierten Brigade festgestellt.
Nach uns vorliegenden Informationen riss während des Transporter eines beschädigten Schützenpanzer auf den Positionen des 1. Bataillons im Gebiet von Starognatowka das Drahtseil an der Kupplung mit dem Schlepper. Infolge des Vorfalls wurden zwei Soldaten durch das abgerissene Drahtseil verletzt, einer von ihnen, der Soldat Towtschigretschka starb an Ort und Stelle. Um das Leben des Soldaten Kulemsin kämpfen die Ärzte im Krankenhaus von Wolnowacha.
Ursache des Vorfalls ist nach Materialien der Ermittlung des Stabs der 93. Brigade das Fehlen von Spezialisten in der Funktion des Mechanikers/Fahrers und die Heranziehung von Soldaten, die keine Fachausbildung haben.
Ich möchte die Bilanz der Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Einwohner des Donbass in der letzten Woche ziehen.
Im Verlauf der Woche haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte 38-mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner hat mehr als 370 Geschosse abgefeuert. Bei den Beschüssen wurden 122mm-Artillerie, Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Durch Beschuss wurden Schäden an 13 Objekten der zivilen Infrastruktur in Schirokaja Balka, der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, im Kiewskij- und im Petrowskij-Bezirk von Donezk festgestellt. Unter anderem beschädigten Kämpfer der 58. Brigade die Pumpstation und den nördlichen Wasserleitungsknotenpunkts von „Donezkwodokanal“, 45.000 Einwohner des Kiewskij-Bezirks von Donezk hat einen Tag kein Wasser. Nicht außer Acht gelassen werden darf der terroristische Beschuss der Straftruppen der 28. Brigade unter Einsatz von 122mm-Artilleriesystem auf das Gebiet von Staromichajlowka, wo nach dem Beschuss auf einem Sportplatz neben einer in Betrieb befindlichen Schule in der Tschapajew-Straße 78 ein nicht detoniertes Artilleriegeschoss gefunden wurde.
Besonders muss die Aufmerksamkeit auf den zielgerichteten Beschuss auf die Siedlung des Tscheljukinzew-Bergwerks mit einem Abwehrgeschütz durch Kämpfer der 28. Brigade gerichtet werden. Ein direkter Treffer erfolgte auf den Spielplatz des Kindergarten Nr. 345 in der Samojskij-Straße 1, aber dank der operativen Handlungen der Erzieher, konnte die Kinder in das Gebäude gebracht werden.
Heute haben Kämpfer des 3. Bataillon der 28. Brigade den Terror gegen die Einwohner von Donezk fortgesetzt und Wohnhäuser der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks mit Abwehrgeschützen beschossen.
Leider starben bei der Verteidigung unserer Repubik gegen die verbrecherischen Handlungen des ukrainischen Aggressor vier unserer Verteidiger. Wir bringen den Verwandten und Freunden der gefallenen Helden unser aufrichtes Mitgefühl entgegen.
Dabei haben die Kämpfer der Ukraine, die faschistische Methoden der Kriegsführung einsetzen, den Beschuss des Territoriums der Republik unmittelbar aus Wohngebieten der von ihnen kontrollierten Ortschaften heraus durchgeführt.
In der letzten Woche wurden 49 Stück Militärtechnik in den von Kiew kontrollierten Ortschaften festgestellt, darunter solche, die dem Abzug von Artilleriesystem und Mörsern unterliegen.
Das Vorhandensein von Panzertechnik in Wohngebieten wurden in folgenden Ortschaften festgestellt: Marjinka, Nowobachmutowka, Kodema, Nowgorodskoje, Dilejewka, Jushnoje, Dsershinsk, Krasnogorowka, Taramtschuk, Nowobachmutowka und Pionerskoje.
Gleichzeit hat der Gegner weiter Minensperren verstärkt und Leben und Gesundheit von Einwohnern des Donbass gefährdert.
In der letzten Woche haben die Installation von mehr als 300 Minen auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium in den Gebietn von Luganskoje, Rosowka, Nowoselowka, Nowoselowka Wtoraja, Schirokio, Marjinka, Granitnoje, Taramtschuk und Awdejewka festgestellt.
Diese Sachverhalte werden auch von Beobachtern der OSZE-Mission in ihren Berichten bestätigt.


snanews.de:
Großbritannien nimmt Deutsche und weitere EU-Bürger in Abschiebehaft – Bericht
Nach dem Versuch, zu Arbeitszwecken in Großbritannien ohne Visum oder Aufenthaltsberechtigung einzureisen, werden EU-Bürger laut der US-Zeitung „Politico“ in britischen Abschiebelagern gehalten.
Das Blatt berichtete am Donnerstag von 30 solchen Fällen, die Staatsangehörige Deutschlands, Griechenlands, Italiens, Rumäniens und Spaniens betroffen hätten. Meistens sei die Rede von jungen Menschen, die im Vereinigten Königreich als Au-Pairs arbeiten oder niedrig qualifizierte Jobs für kurze Zeit annehmen wollten.
Das Land ist nicht mehr an die EU-Regeln für den freien Personenverkehr gebunden. Nach dem Brexit dürfen EU-Bürger visumfrei als Touristen nach Großbritannien kommen und dort bis zu 90 Tage bleiben. Wenn sie aber dort arbeiten wollen, müssen sie nun ein Arbeitsvisum beantragen oder im Rahmen des „EU Settlement Scheme“ (EUSS) registriert werden.
Manche Einwanderer aus der EU hätten bis zu sieben Tage in der Abschiebehaft verbringen müssen, wobei ihnen alle elektronischen Geräte und ein Teil ihrer anderen Sachen genommen würden, so das Blatt. Die Länge der Festnahme werde teilweise durch coronabedingte Reisebeschränkungen erklärt.
Dem Bericht zufolge musste eine Spanierin sich in die Selbstisolation begeben und zusätzliche zehn Tage im britischen Abschiebelager verbringen, nachdem es dort zu einem Coronavirus-Ausbruch gekommen war.


Mil-lnr.su:
Pressekonferenz des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Oberleutnant I.M. Filiponenko
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurden
in den letzten 24 Stunden zwei Verletzungen des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
In Richtung Slawjanoserbsk haben Kämpfer des 15. Bataillons der 128. Brigade von den Positionen im Gebiet von Nowotoschkowskoje aus unter Einsatz von Granatwerfern und Schusswaffen Donezkij beschossen.
In Richtung Debalzewo haben Untergebene des Kommandeurs der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schapowalow von den Positionen des 9. Bataillons im Gebiet von Luganskoje aus Logwinowo unter Einsatz von Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. …

snanews.de: Tschechischer Premier Babiš ruft EU-Länder zur Ausweisung russischer Diplomaten auf
Tschechiens Premier Andrej Babiš hat am Samstag die anderen EU-Länder aufgerufen, wenigstens jeweils einen russischen Diplomaten auszuweisen. Dies solle als Zeichen der Unterstützung nach dem Zwischenfall in Vrbětice wahrgenommen werden.
„Wir müssen das (den Vorfall in Vrbětice – Anm. d. Red.) immer so auffassen: Wenn einer der Mitgliedsstaaten angegriffen wurde, bedeutet dies eigentlich einen Angriff auf alle“, sagte Babiš bei dem im portugiesischen Porto laufenden EU-Gipfel.
Wie die anderen Staaten dazu stünden, wolle er beim nächsten Gipfel erfahren, so Babiš.
Er fügte hinzu, dass am Vortagabend am Rande des Treffens in Porto eine längere Diskussion zum Vorfall in Vrbětice ausgetragen wurde. Daran hätten unter anderen der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel teilgenommen. Da der Gipfel informell sei, seien keine schriftlichen Entscheidungen getroffen worden. Eine breitere Diskussion um die Beziehungen zu Russland sei beim nächsten Gipfeltreffen des europäischen Rates Ende Mai zu erwarten, so der tschechische Premier.
Mitte April hatte Prag russische Geheimdienste beschuldigt, eine Explosion im Munitionslager im Ort Vrbětica im Jahr 2014 organisiert zu haben. Hierbei waren zwei Menschen ums Leben gekommen und ein enormer Schaden entstanden.
Der Kreml hat den Vorwurf als empörend und unbegründet zurückgewiesen. Das russische Außenministerium nannte die Anschuldigung „eine marasmatische Parade“.
Prag hat 18 russische Diplomaten des Landes verwiesen. Daraufhin erklärte Russland 20 Mitarbeiter der tschechischen Botschaft zu unerwünschten Personen.
Auch die Slowakei, Estland, Litauen und Lettland haben zum Zeichen der Unterstützung für Tschechien russische Diplomaten zur Persona non grata erklärt. Der offiziellen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zufolge sind das schmutzige politische Spiele, die das Gewebe der internationalen Beziehungen zerstören.


abends:

snanews.de: Militärtechnik bei der Siegesparade in Moskau 2021
Am 9. Mai findet in Moskau die traditionelle Militärparade zum Tag des Sieges im Zweiten Weltkrieg statt. SNA präsentiert Ihnen die Liste der Technik der russischen Streitkräfte, die in diesem Jahr dabei eingesetzt wird.
Laut Russlands Verteidigungsministerium werden am 9. Mai mehr als 190 Militärfahrzeuge unterschiedlicher Arten über den Roten Platz rollen. Die russischen Luftstreitkräfte sollen mit 23 Hubschraubern und 53 Flugzeugen in der Luft präsent sein, doch ihre Teilnahme bleibt aufgrund von Wetterbedingungen fraglich.


snanews.de: Gegen das Vergessen – Gedenken am Tag des Sieges am Ort der bedingungslosen Kapitulation
Andreas Peter

Im Rahmen des Gedenkens an den 76. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation des Dritten Reiches am 8. Mai 1945 fanden auch an dem Ort Kranzniederlegungen statt, an dem vor 76 Jahren die Kapitulationsurkunde unterzeichnet wurde. Trotz Corona-Vorsichtsmaßnahmen fanden rund 200 Menschen nach Berlin-Karlshorst.
In dem nüchtern neoklassizistischen Gebäude in der Zwieseler Straße 4 in Berlin-Karlshorst, einem ehemaligen Offizierskasino der früheren Wehrmachtspionierschule, in dem sich heute das Deutsch-Russische Museum befindet, fand am 8. Mai 1945 spät in der Nacht die Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde des Deutschen Reiches statt, in Anwesenheit der Vertreter der Siegermächte und des Oberkommandos der besiegten deutschen Wehrmacht.
Trotz Corona-Auflagen – Gedenken an das Kriegsende und die Kapitulation
Heute, 76 Jahre später, verhinderten Pandemieauflagen eine größere Gedenkfeier. Aber immerhin machte es die Museumsleitung möglich, dass die Kreisvereinigung Berlin-Lichtenberg des VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) im 80. Jahr des Überfalls auf die Sowjetunion eine kleine, würdevolle Gedenkfeier mit schätzungsweise 150-200 Teilnehmern abhalten konnte. Am Panzerdenkmal neben dem Museumsgebäude, wo die Fahnen Deutschlands, Russlands, von Belarus und der Ukraine nebeneinander wehten, denn es waren bekanntlich alle Völker der Sowjetunion, die an der Niederschlagung der deutschen Aggression beteiligt waren, auch wenn die Völker von Belarus, der Ukraine und Russlands tragischerweise einen ungleich größeren Blutzoll leisten mussten, weil die Kriegsmaschine gleich zweimal über ihre Territorien hinwegwalzte, einmal Richtung Moskau, einmal Richtung Berlin.
Forderung: 8. Mai als Nationaler Feiertag
Der VVN-BdA Berlin Lichtenberg bekam prominente Unterstützung in Gestalt der Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch von der Partei Die Linke. Zusammen forderten sie, der 8. Mai möge ein bundesweiter Feiertag werden. Ob diesem Wunsch entsprochen wird, ist angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Bundestag und der äußerst angespannten Beziehungen zwischen Russland und Deutschland ausgesprochen ungewiss.

Virtuelle Gedenkfeier mit Podcast und Videobotschaften
Das Deutsch-Russische Museum hat anlässlich des Gedenktages und der pandemiebedingten Restriktionen eine virtuelle Ausstellung organisiert. „Toast auf den Frieden“ nennt sich das Projekt, getreu einer Tradition der vergangenen Jahre, bei der am 8. Mai zum Abschluss des Museumsfestes im Deutsch-Russischen Museum der Toast auf den Frieden ausgebracht wurde. Dieses Jahr ist es ein von Museumsdirektor Jörg Morré moderiertes virtuelles Projekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, benannt „Peaceline“ (Friedenslinie), in dem sieben junge Menschen aus Russland, Belarus, der Ukraine, den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland sich und den Zuschauerinnen und Zuschauern erzählen, was sie vom Krieg wissen, wie sich in ihren Familien an den Krieg erinnert wird.
Ergänzt wird das Ganze von einem Podcast, in welchem unter anderem aus den Erinnerungen des sowjetischen Marschalls Georgi Shukow, des britischen Luftmarschalls Sir Arthur Tedder, des französischen Generals Jean de Lattre de Tassigny, des US-Hauptmanns Harry C. Butcher und des US-Majors Fritz Oppenheimer gelesen wird. Zu sehen sind auch historische Fotos aus dem Sammlungsbestand des Museums.

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