Presseschau vom 04.04.2021

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Ehemalige US-Gefangene Maria Butina besucht Nawalnys Strafkolonie – seine Anhänger in Rage
Die Einrichtung, in der Alexei Nawalny untergebracht ist und die von einem ehemaligen Häftling als „unmenschlich“ und „wahre Hölle“ beschrieben wurde, gleicht eher einem „Pfadfinderlager“ als einem Gefängnis. Das sagt Maria Butina, selbst eine ehemalige Inhaftierte.
https://kurz.rt.com/2h13

de.rt.com: BioNTech: Wie mit Corona-Hilfen ein Milliarden-Konzern entstand
Rund 375 Millionen Euro Staatsgelder flossen in die Mainzer Firma BioNTech. Nur nicht als Aktien-Paket der Bundesregierung, sondern als Hilfsgelder. Der Effekt für den Steuerzahler ist eher schlecht. Die Firma hat dagegen innerhalb von nur 24 Monaten ihren Wert mit rund zehn Milliarden Euro verhundertfacht. …
https://kurz.rt.com/2gwu

Natalia Pawlowa: Provokationen gegen Nord Stream 2 – letzter Versuch des verzweifelten Widerstands
Die Streitkräfte der Nato-Staaten sind von der Überwachung und Aufklärung des Baus von Nord Stream 2 in dänischen Gewässern zu Provokationen übergegangen. Trotz des Drucks setzen russische Schiffe den Bau der Gaspipeline fort. …
https://snanews.de/20210404/nord-stream-2-militaerprovokationen-1556982.html

Susan Bonath: Kinder, Corona und Angst-Propaganda: Wenn aus „Blinddarm“ und Co. schwerkranke COVID-Babys werden
Ein Todesfall und mehr Kleinkinder mit COVID-19 in Kliniken? An der Nachricht, die von mehreren Medien und einer Nachrichtenagentur verbreitet wurde, ist wohl nur eines stimmig: Mehr Kinder wurden positiv getestet. Was ihnen fehlte, dazu gibt es keine Daten. Ein Faktencheck. …
https://kurz.rt.com/2gx8

Mark Hadyniak: Medien bauen ein Narrativ auf: „Mehrheit der Deutschen“ für weitere Einschränkungen
Seit Anfang April wird von der deutschen Medienlandschaft die Nachricht verbreitet, die „Mehrheit der Deutschen“ sei für einen härteren Lockdown, für Ausgangssperren und für Reiseverbote. Die Grundlage der zigfachen Meldungen der vergangenen Tage ist eine Online-Umfrage mit 2.073 Teilnehmern. …
https://kurz.rt.com/2h1n

snanews.de: Mehr Kinder in Deutschland wegen Pandemie von Obdachlosigkeit bedroht – Stiftung
Markus Seidel, Vorstandssprecher und Gründer der deutschen Hilfsorganisation „Off Road Kids“, hat in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur DPA die Beobachtungen zu Coronavirus-Pandemie und der Gefahr für Kinder, obdachlos zu werden, mitgeteilt. …
https://snanews.de/20210404/kinder-obdachlosigkeit-coronavirus-1561286.html


abends/nachts:

dnronline.su: Am Samstag, dem 3. April, erklärte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin in der Sendung „Solowjow LIVE“, dass ein fünfjähriges Kind heute bei der Detonation einer nicht identifizierten Sprengeinrichtung starb, aber die offizielle Information wird im Ergebnis der Arbeit der Rechtsschutzorgane veröffentlicht werden.
„Wenn die gesamte offizielle Information vorliegt, werden wir sie auf jeden Fall veröffentlichen. Jetzt kann man davon sprechen, dass das Kind starb. Das Kind gibt es nicht mehr. Das Kind wurde geboren und starb im Krieg, ein anderes Leben hat es einfach nicht gesehen. Es war fünf Jahre alt…“, sagte Denis Puschilin.
Das Staatsoberhaupt unterstrich, dass die Lage in der Republik äußerst gespannt ist.
„Die Eskalation ist offensichtlich: die Zahl der Besch
ießungen, die Zahl der Mörsergeschosse.. Allein in den letzten zwei Tagen sind etwa 50 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm auf uns abgefeuert worden“, erläuterte Denis Puschilin.
Auf den Kommentar Wladimir Solowjows, dass das Kaliber 120mm durch die M
insker Vereinbarungen verboten sei, antwortete das Oberhaupt der DVR, dass es für die Ukraine nichts Heiliges gebe und die BFU jegliche Art von beliebigen Konventionen verbotene Methoden der Kriegsführung einsetzten.
„Und können wir sagen, dass Mörsergeschosse eines geringeren Kalibers nicht verboten sind!? Durch sie sterben Menschen, sterben Kinder. Und hier weiß ich nicht, welche richtigen Wort
e ich sagen kann. Wir leben seit sieben Jahren in diesem Zustand: manchmal ist es ruhiger, manchmal härter. Aber es gibt keinen Zeitraum, zu dem wir sagen könnten, dass der Waffenstillstand eingetreten ist. Tatsächlich gab es nie einen Waffenstillstand. Es gab Zeiträume, in denen ein bisschen weniger geschossen wurde. Es gab Zeiträume, in denen sie nicht schießen konnten, aber die nutzten Diversionsgruppen. Als wir die Grenze zur Ukraine schlossen, den Diversionsgruppen den Übertritt auf unser Territorium erschwerten, nutzten sie Methoden des Informationskriegs, was in der derzeitigen Situation auch äußerst gefährlich ist.
Jetzt gibt es eine Verschärfung. Sie setzen alles ein, es gibt nichts Heiliges. Sie nutzen Drohnen, Artilleriegeschosse, Mörser, sie setzten jegliche Art von beliebigen Konventionen verbotene Methoden der Kriegsführung ein. Ihre Technik verstecken sie in Wohngebieten – all dies wird erfasst. Wir sind keine Bestien wie sie. Wir schießen nicht auf die Wohngebiete,
in denen sie die Waffen verstecken, und werden es nicht tun. Aber von dort kommen Geschosse und das sind Menschenleben. Nicht zehn Menschen sind gestorben, sondern Dutzende, Tausende verunstaltete Schicksale von Menschen, die ihre Verwandten verloren haben. Das sind Kinder, die im Krieg geboren wurden und im Krieg schon wieder starben. Sie haben kein anderes Leben gesehen. Das ist das, mit dem wir heute zu tun haben. Leider ist es so“, sagte Denis Puschilin.

vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 3. April 2021 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

snanews.de: Nach Frankfurt unterwegs: Passagierjet aus Tokio in Sibirien notgelandet
Eine Passagiermaschine aus Japan ist am Sonntag auf dem Flughafen Jemeljanowo im ostsibirischen Krasnojarsk notgelandet. Wie SNA von einer Quelle im regionalen Notfalldienst erfuhr, war die Boeing von Tokio nach Frankfurt unterwegs.
Laut dem Gesprächspartner der Agentur hat die Boeing 787-9 Dreamliner der Fluggesellschaft All Nippon Airways um 06:18 Uhr Ortszeit (01:18 Uhr MESZ) wohlbehalten auf dem Boden aufgesetzt. Als Ursache für die ungeplante Landung wird das Versagen des linken Triebwerks vermutet.
Angaben des Trackingdienstes Flightradar24 zufolge habe die Boeing kurz vor dem Anflug über der Stadt Norilsk ihre Flugroute drastisch geändert. Der aktuelle Flugstatus der Maschine lautet „umgeleitet nach Krasnojarsk“.
Wie es weiter hieß, haben die Passagiere das Flugzeug verlassen und halten sich derzeit im Flughafengebäude auf. Sie sollen ihren Flug in einigen Stunden fortsetzen.


dnr-sckk.ru:
Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 3. April 3:00 Uhr bis 4. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Donezk:
Mörser 120mm – einmal (25 Mörsergeschosse).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befand sich folgende
Ortschaft: Shabunki.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 25.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurde
n 8 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

snanews.de: Verschwörungsverdacht: Mehrere Festnahmen in Jordanien – Ex-Kronprinz unter Hausarrest
Jordanische Sicherheitskräfte haben mehrere Menschen festgenommen, die verdächtigt werden, einen Verschwörungsversuch gegen die Führung des Königreichs unternommen zu haben. Das meldete Reuters in der Nacht zum Sonntag.
Unter den Verhafteten seien der ehemalige Finanzminister Bassem Awadallah sowie das Mitglied des Königshauses Scharif Hassan Ben Said, teilte Armeechef Jussef Huneiti am Samstagabend über die Staatsmedien mit.
Auch Jordaniens früherer Kronprinz Hamsa bin Hussein sei von dem Schritt betroffen. Das Militär des Lands habe ihn aufgefordert, „Handlungen zu unterlassen, die ausgenutzt werden, um die Sicherheit und Stabilität Jordaniens zu gefährden”.
Es gab zunächst Berichte, dass Hamsa ebenfalls festgenommen worden sei, Huneiti wies sie aber zurück. Hamsa selbst sagte in einem der BBC zugespielten Video, er stehe unter Hausarrest. Man habe ihm gesagt, er dürfe zu niemandem Kontakt aufnehmen. Er sei nicht Teil irgendeiner ausländischen Verschwörung, sagte der Halbbruder von König Abdullah in dem Video, in dem er das Herrschaftssystem als korrupt bezeichnete.
Eine Reihe von Ländern unterstützten die jüngsten Handlungen der Führung Jordaniens. Entsprechende Erklärungen veröffentlichten die Königshöfe von Saudi-Arabien und Bahrain, Libanons Spitzenpolitiker Saad al-Hariri und ein Vertreter des ägyptischen Präsidenten.
Auch der Golf-Kooperationsrat schrieb, er stehe an der Seite Jordaniens und unterstütze alle Maßnahmen zur Bewahrung der Sicherheit und Stabilität. Das US-Außenministerium bezeichnete König Abdullah als einen „Schlüsselpartner” Washingtons und sicherte ihm seine „volle Unterstützung“ zu.


Lug-info.com: In der LVR sind am 4. April um 9:00 Uhr 3852 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 3158 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 330 Todesfälle.

de.rt.com: Deutschland und Frankreich besorgt über Eskalation in der Ostukraine
Deutschland und Frankreich sind besorgt über die Eskalation in der Ostukraine. Die Außenministerin der Donezker Volksrepublik, Natalia Nikonorowa, kritisierte im RT DE-Gespräch, dass Berlin und Paris als Garantiemächte der Ukraine nicht genug zur Umsetzung des Minsker Abkommens täten.
Eine Sprecherin des französischen Außenministeriums und ein Sprecher des Auswärtigen Amtes brachten in einer gemeinsamen Erklärung vom 3. April ihre Besorgnis über die Lage in „Deutschland und Frankreich sind besorgt über die steigende Zahl der Waffenstillstandsverletzungen, nachdem sich die Situation in der Ostukraine seit Juli 2020 stabilisiert hatte. Wir beobachten die Situation, insbesondere die Bewegungen russischer Truppen, sehr aufmerksam und rufen die Parteien zur Zurückhaltung und sofortigen Deeskalation auf.“
Die Regierungen in Berlin und Paris unterstrichen erneut ihre Unterstützung für die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine in ihren international anerkannten Grenzen. Gleichzeitig wiesen sie auf die Notwendigkeit der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen hin, für die sie als vertragliche Garantiemächte der Ukraine auch eine gewisse Verantwortung tragen. „Als Vermittler im Normandie-Format bemühen sich Deutschland und Frankreich um die vollständige Umsetzung der Minsker Vereinbarungen. Mit diesem Ziel finden weiterhin regelmäßig Verhandlungen statt“, heißt es dazu weiter.
Doch Natalia Nikonorowa, Außenministerin der selbstausgerufenen und völkerrechtlich nicht anerkannten Donezker Volksrepublik, bemängelte gegenüber RT DE, dass diese Umsetzung in der Realität nicht stattfinde:
„Die Garanten der Minsker Abkommen üben eine umfassende Kontrolle und Koordination darüber aus, wie diese Abkommen umgesetzt werden. Aufgrund dieser Funktion erwarten wir von Frankreich und Deutschland, dass sie die offensichtliche Tatsache festhalten, dass die Ukraine die Minsker Abkommen nicht einhält. Sie hält sie in keinem Bereich ein – und die politische Beilegung wird von Kiew vollständig blockiert.“
Laut Nikonorowa wird „keinerlei Dialog über die rechtlichen Aspekte des Sonderstatus vom Donbass geführt, obwohl die Notwendigkeit dieses Dialogs sowohl im Maßnahmenpaket als auch in den Anweisungen nach dem Gipfeltreffen des Normandie-Quartetts in Paris im Dezember 2019 verankert ist“. Es gebe nicht einmal eine „Diskussion über eine Verfassungsreform, bei der der Sonderstatus des Donbass dauerhaft in der Verfassung verankert werden sollte“, wie es das Minsker-Abkommen vorsehe. Und was möglicherweise am schwersten wiegt:
„Es gibt nicht einmal eine Antwort zur Vision der Ukraine, wie der Sonderstatus aussehen soll. Mehr noch: Es besteht nicht einmal ein gemeinsames Verständnis darüber, ob sich die Ukraine grundsätzlich für die Minsker Abkommen einsetzt, da ihr Parlament Gesetze verabschiedet, die diesen Abkommen widersprechen.“
Zuvor hatte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, erklärt, Russland sei keine der Konfliktparteien in der Ostukraine und könne somit die vollständige Einhaltung des Waffenstillstandes nicht gewährleisten. Jedoch könne Moskau seinen Einfluss verwenden, um die Umsetzung der Vereinbarungen zu sichern. Westliche Regierungen und Kiew werfen Moskau immer wieder vor, direkt in dem Krieg im Donbass involviert zu sein und die Minsker-Abkommen nicht umzusetzen.
Zudem kommentierte Peskow am Donnerstag die Aussage des ukrainischen Militärs über Russlands Steigerung der militärischen Präsenz entlang der Grenze zur Ukraine. Der Kremlsprecher sagte, dass die Verlegung der russischen Truppen auf dem russischen Territorium andere Staaten nicht kümmern solle, weil dies keine Bedrohung für sie darstellt.
Peskow betonte, Russland treffe alle erforderlichen Maßnahmen, um die Sicherheit seiner Grenzen zu gewährleisten. Er verwies auch darauf, dass jedoch „entlang der russischen Grenzen die Truppen der NATO-Staaten, anderer Organisationen und einzelner Länder verstärkt aktiv werden“. Das alles verpflichte Moskau, auf der Hut zu sein, so der Kremlsprecher.
Die gemeinsame Erklärung Deutschlands und Frankreichs kommt vor dem Hintergrund einer weiteren Eskalationsspirale in der Ostukraine. Die Verletzungen des zuletzt brüchigen Waffenstillstandes und schwerer Beschuss nehmen zu. Die ukrainische Armee und Streitkräfte der Volksrepubliken von Donezk und Lugansk werfen sich gegenseitig Provokationen vor.


Mzdnr.ru: Am 3. April wurden in der DVR 110 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 24 positiv, bei 8 Patienten wurde die Diagnose Covid-19 klinisch gestellt.
Am 4. April um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 29.624 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
6127 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 21.223 als gesund entlassen, es gibt 2274 Todesfälle.
Im Ergebnis von 47 Expresstests wurden 20 Patienten entdeckt, die zuvor eine Coronavirusinfektion durchgemacht hatten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2021 72 Patienten entdeckt, die zuvor eine Covid-19 Erkrankungen durchgemacht hatten.

nachmittags:

snanews.de: Krawalle in St. Gallen: Jugendliche randalieren wegen Corona-Maßnahmen
„Wir lassen uns nicht mehr einsperren…“, soll eine junge Demonstrantin während der Ausschreitungen in der Nacht auf Samstag in der St. Galler Innenstadt laut „Tagblatt“ geschrien haben. Die Lage eskalierte, als Molotow-Cocktails auf Polizisten flogen. Die Beamten setzten Tränengas und Gummischrot gegen die Randalierer ein.
Medienberichten zufolge zogen rund 1000 Jugendliche in der Nacht auf Samstag durch die Stadt St. Gallen. An mehreren Orten eskalierte die Lage gegen 21 Uhr.
Beamte wurden mit Molotow-Cocktails beworfen. Daraufhin setzten die Einsatzkräfte Pfefferspray und Reizgas ein.
Außerdem sei es zu Sachbeschädigungen gekommen, es wurden Gegenstände in Brand gesetzt.
Im Netz kursieren zahlreiche Aufnahmen von den Ausschreitungen, darunter auch ein Drohnenvideo einer Auseinandersetzung am frühen Samstagmorgen in der Kornhausstraße.
Laut SRF wurden bei den Ausschreitungen zwei Personen verletzt. Es gab 21 Festnahmen. Die Randalierer hinterließen zudem einen Sachschaden von rund 45.000 Euro.
In der Schweiz starben nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 10.351 Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Insgesamt wurden in dem Land 605.342 Ansteckungen mit dem Erreger registriert. 317.600 Menschen gelten demnach als genesen.


sputnik.by:
OSZE: Die Zahl der Verstöße gegen den Waffenstillstand in Donbass hat sich verzehnfacht
Die meisten Verstöße gegen das Waffenstillstandsregime wurden im Gebiet des Dorfes Solotoje aufgedeckt.
Die Zahl der Verstöße gegen den Waffenstillstand in der Region Lugansk hat sich laut dem Bericht der OSZE-Sonderüberwachungsmission mehr als verzehnfacht.
Zuvor hatte die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk dazu aufgefordert, den Einsatz von Artillerie durch die Ukraine während des Beschusses des Dorfes Kalinowo-Borschtschewatoje im Donbass aufzuzeichnen. Im Gegenzug berichtete die OSZE-Sondermission, dass die Mission in ihren täglichen Berichten alle relevanten Beobachtungen berücksichtige, falls solche vorhanden seien.
„In der Region verzeichnete die Mission 427 Verstöße gegen den Waffenstillstand, darunter 58 Explosionen (Freitag – Sputnik). Im vorangegangenen Berichtszeitraum (Donnerstag – Sputnik) wurden 31 Verstöße registriert“, heißt es in einem Bericht der Mission.
Der Mission zufolge wurden die meisten Verstöße gegen den Waffenstillstand im Bereich des Rückzugsgebiets in der Nähe der von der Ukraine kontrollierten Siedlung Solotoje festgestellt.
Zuvor wurden in der Region zusätzliche Maßnahmen zur Gewährleistung des Waffenstillstands ergriffen, darunter ein Schussverbot, der Einsatz von Waffen in und um besiedelte Gebiete, Aufklärungs- und Offensivaktionen. Darüber hinaus ist eine disziplinarische Haftung für Verstöße gegen den Waffenstillstand vorgesehen.


armiyadnr.su:
Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 04.04.2021
In den letzten 24 Stunden, vom
3. auf den 4. April, hat der Gegner weiter Feuerprovokationen begangen.
In Verletzung des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Waffenstillstands haben
Kämpfer der 58. Brigade von den Positionen in der Nähe von Peski aus das Mörserfeuer auf Shabunki eröffnet und 25 120mm-Mörsergeschosse abgefeuert.
Es wurde festgestellt, dass Besatzer aus der 28. mechanisierten Brigade in Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen drei Schützenpanzerwagen in der Nähe privater Häuser am westlichen Rand von Beresowoje und einen Schützenpanzerwagen in der Kosmonauten-Straße in Slawnoje stationiert haben und so Leben und Gesundheit friedlicher Bürger, die in diesen Ortschaften leben, gefährden.
Um die Ankunft von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen und deren Stationierung in Ortschaften zu verheimlichen, behindert die ukrainische Seite weiter die Arbeit der OSZE-Mission.
So haben wir in den letzten 24 Stunden den Einsatz von Funkblockadestationen „Bukowel-AD“ aus dem Bestand einer mobilen Gruppe des 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung in der Nähe der Verladungsstation in Konstantinowka festgestellt, während dort eine Drohne der OSZE-Mission flog.
Außerdem hat nach uns vorliegenden Informationen das Kommando der OOS den Befehl erteilt, die Routen der OSZE-Mission an Stationierungsort von Technik zu verfolgen sowie die Arbeit der Beobachter in der Nähe von Eisenbahnstation auf jegliche mögliche Art zu beschränken. Diese Sachverhalte werden von den Beobachtern der OSZE-Mission selbst bestätigt, so haben die Besatzer am 2. April Mitarbeiter der Mission nicht an die Eisenbahnstation Konstantinowka gelassen. Wir merken an, dass die OSZE-Mission mehrfach an dieser Station verbotene Waffen festgestellt hat.
Unsere Aufklärung hat Informationen über die Ankunft und Arbeit des Kommandeurs der Besatzungstruppen Krawtschenko im Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade erhalten.
Ursache des Besuchs eines so hochrangigen Leiter
s war ein weiterer Vorfall, bei dem der Soldat der 10. Gebirgssturmbrigade Janowskij auf eine Minensperre geriet.
Nach vorläufigen Informatione
n geriet der Kämpfer bei der Bewegung zwischen einem Zugstützpunkt und einem Beobachtungspunkt der Kompanie auf eine Mine und starb, weil er von der Route abkam.
Nach Angaben der Ermittlungsorgane erfolgte die Detonation einer Sprengeinrichtung, die von der 35. Marineinfanteriebrigade, die zuvor dieses Gebiet besetzt hatte, installiert worden war.
Es ist wichtig anzumerken, dass die zunehmenden Fälle von Tod und Verletzung unter den Besatzern der 10. Gebirgssturmbrigade auf Minensperren, die nicht auf den Karten der Minenfelder verzeichnet sind, Konflikte in den ukrainischen Einheiten befördern, weil die Kämpfer sich weigern, sich zwischen Stützpunkten und Leitungspunkten ohne Begleitung von technischen Spezialisten, von denen es derzeit in der 10. Gebirgssturmbrigade zu wenige gibt, zu bewegen. Im Zusammenhang damit werden die Kämpfer, die sich an der Front befinden, über eine ganze Woche nicht abgelöst, außerdem gibt es auf den Positionen Unterbrechungen der Lieferungen von Lebensmitteln und Wasser.
Nach uns vorliegenden Informationen haben Besatzer aus der 1. Kompanie des 109. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade der Führung mitgeteilt, dass sie im Fall einer Fortsetzung dieser Si
tuation bereit sind, die Positionen bis zur Durchführung einer abschließenden Minenräumung auf den Routen und einer Ergänzung der Karten der Minenfelder zu verlassen.

snanews.de: „Sputnik Light“ verringert Covid-19-Erkrankungsrisiko um die Hälfte
Der Impfstoff „Sputnik Light“ kann das Covid-19-Erkrankungsrisiko um die Hälfte senken. Dies teilte der Direktor des Nationalen Gamaleja-Zentrums, Alexander Ginzburg, in einer Fernsehsendung mit.
„Wenn die Light-Variante, die die erste Komponente des Impfstoffes ‚Sputnik V‘ darstellt, gesondert, ohne die zweite Injektion eingesetzt wird, wird es möglich sein, die Häufigkeit dieser Infektion um 50, ja sogar 60 Prozent zu verringern“, so Ginzburg.
Nach seiner Meinung könnten durch den Einsatz dieses Impfstoffes stationäre Kliniken entlastet werden.
Das russische Gesundheitsministerium hat Ende März die „Light-Version“ des Sputnik-V-Vakzins registriert. Wie auch das Ausgangspräparat war „Sputnik Light“ von Fachleuten des Gamaleja-Zentrums in Gemeinschaft mit dem Russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) auf Basis von Adenovirus-Vektoren des Menschen entwickelt worden.
Das Impfverfahren sieht nur eine Injektion (der ersten „Sputnik-V-Komponente“) und eine schnellere Entwicklung von Antikörpern vor. Der Impfschutz soll dabei drei bis vier Monate anhalten und zu rund 85 Prozent effektiv sein.


Mil-lnr.info:
Erklärung eines Vertreters der Volksmiliz der LVR
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurden in den letzten 24 Stunden keine Feuerprovokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen stationiert der Gegner weiter Waffen und Militärtechnik in Ortschaften auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium.
Im Verantwortungsbereich der 14. Brigade wurde die Stationierung von drei Schützenpanzern in einem Wohngebiet von Orechowo und von drei Schützenpanzerwagen auf dem Gebiet eines zivilen Objekts in Krymskoje bemerkt.
Auf den ehemaligen Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Solotoje wurde der Aufenthalt eines Soldaten der 92. Brigade bemerkt. …
Die BFU setzen die aggressiven Handlungen gegen die Zivilbevölkerung der LVR fort. Wir haben bereits mehrfach Fälle des Einsatzes von Drohnen, die mit Einrichtungen zum Abwurf von Sprengsätzen ausgerüstet sind, bemerkt.
So geriet nach uns vorliegenden Informationen am Ufer des Sewerskij Donezk im Gebiet von Nikolajewka ein
örtlicher Einwohner auf eine Sprengeinrichtung, die von Kämpfern der 80. Brigade mit Hilfe einer Drohne abgeworfen worden war. Dabei erlitt er zahlreiche Splitterverletzungen mittleren Schweregrades und wurde in eine medizinische Einrichtung gebracht, wo er alle notwendige ärztliche Behandlung erhielt. …

de.rt.com: Georgien erklärt sich zu kollektiver Verteidigung mit NATO bereit
Georgien nimmt an Friedensmissionen der NATO und der EU teil und sei daher bereit, die Verantwortung für die kollektive Verteidigung mit dem Bündnis zu teilen. Dies erklärte der georgische Premierminister Irakli Gharibaschwili am Sonntag.
Anlässlich des Tages der Gründung der NATO hat Georgiens Premierminister Irakli Gharibaschwili am Sonntag über Facebook mitgeteilt, da das Land an Friedensmissionen sowohl der NATO als auch der EU teilnimmt, sei Georgien ebenfalls bereit, die kollektive Verteidigung mit dem Bündnis zu teilen. Der Premierminister ist der Meinung, die NATO brauche Georgien:
„Die Ausweitung des Bündnisses zum Schwarzen Meer ist eine Voraussetzung für die Sicherheit Europas und der Welt. Die NATO braucht Georgien, genauso wie die Republik einen militärpolitischen Block braucht.“
Georgien arbeitet seit Ende der neunziger Jahre mit der NATO zusammen. Im November 2002 kündigte Präsident Eduard Schewardnadse auf einem Gipfeltreffen in Prag den Wunsch des Landes an, Mitglied des Bündnisses werden zu wollen. Dieses Bestreben wurde vom nachfolgenden Präsidenten Micheil Saakaschwili bestätigt. Die Partei Georgischer Traum – Demokratisches Georgien, die 2012 an die Macht kam, setzte den Integrationskurs in die NATO fort. Gleichzeitig aber bezeichneten die neuen Behörden die „schrittweise Normalisierung der Beziehungen zur Russischen Föderation nicht zum Nachteil des georgischen Territoriums“ als die „wichtigste Aufgabe“ der Außenpolitik des Landes.


de.rt.com:
Russland: Kiew will westliche Ukraine-Politik als Blankovollmacht nutzen
Die Ukraine will die westliche Politik des Schweigens im Bezug auf die Lage im Osten des Landes als Blankovollmacht für eine Militäroperation nutzen, sagte der Leiter des Komitees für internationale Angelegenheiten im Russischen Föderationsrat, Konstantin Kossatschow, am Sonntag. Zuvor hatten Frankreich und Deutschland ihre Besorgnis über die Eskalation in der Ostukraine zum Ausdruck gebracht.
Eine Sprecherin des französischen Außenministeriums und ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagten in einer gemeinsamen Erklärung vom 3. April, beide Staaten seien über die Lage in der Ostukraine besorgt. Man beobachte die Situation, „insbesondere die Bewegungen russischer Truppen, sehr aufmerksam“ und rufe die Parteien zur Zurückhaltung und sofortigen Deeskalation auf. Zudem unterstrichen die Regierungen in Berlin und Paris erneut ihre Unterstützung für die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine in ihren international anerkannten Grenzen.
Der Leiter des Komitees für internationale Angelegenheiten im Russischen Föderationsrat, Konstantin Kossatschow, kritisierte daraufhin die westliche Politik des Schweigens. Die territoriale Integrität der Ukraine sei, „wenn man nicht die Krim in Betracht zieht“, das Ziel aller Teilnehmer der Verhandlungen im Normandie-Format, schrieb Kossatschow am Sonntag auf Facebook. Jedoch sei dies schwer zu erreichen.
„Solange sich der Westen ausschweigt, wird Kiew eine solche Politik des Verschweigens als Blankovollmacht für eine Militäroperation nutzen – mit dem Ziel, die territoriale Integrität mit Gewalt wiederherzustellen.“
Die Position Russlands sei hingegen der Verzicht auf Gewaltanwendung, betonte Kossatschow. Moskau spreche sich für einen direkten Dialog zwischen den Konfliktparteien aus.
„Dies fehlt in der Erklärung (Deutschlands und Frankreichs/Anm. der Redaktion), und in dieser Hinsicht hat sie keinen Mehrwert, sondern gießt in diesem Konflikt nur Öl ins Feuer.“
Kossatschow betonte, dass die gemeinsame Erklärung trotz ihrer „äußeren Neutralität“ zwei Vorwürfe gegen Russland und keine gegen die Ukraine enthalte. Ihm zufolge verschwiegen Paris und Berlin den Beschuss einer Ortschaft in der selbstproklamierten Donezker Volksrepublik, bei dem ein fünfjähriges Kind getötet worden war. „Darüber kein Wort“, schrieb Kossatschow.
Die ukrainische Armee wies inzwischen die Verantwortung für den Tod des Kindes zurück, das am Samstag nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff im Dorf Alexandrowskoje nördlich von Donezk ums Leben kam. Die ukrainischen Streitkräfte setzten ihre Waffen niemals gegen Zivilisten oder zivile Objekte ein, sagte ein Pressesprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag.

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