Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 29.03 bis 04.04.2021

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru, tkzhd.ru, vsednr.ru, dontimes.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Montag:

Wodka aus Roggen
D
an-news.info: „Das Staatliche Unternehmen Sprit Donbàssahat im Februar die erste Charge von Roggenschnaps produziert“, so der Direktor des Unternehmens, Witalij Roždestwenskij, heute gegenüber DAN. „Wir wurden beauftragt, eine Spirituose mit maximal mildem Geschmack zu produzieren, da nach Beobachtungen von Marketingexperten die Verbraucher eher zu milden Wodkas greifen“.
Davor hat das Unternehmen Wodka nur aus Weizen produziert. Dieser hat einen ausgeprägten Geschmack und ist in Russland weit verbreitet. „Wir haben herausgefunden, dass der Schnaps milder wird, wenn wir ihn aus Roggen herstellen. Wir haben vorher noch nicht mit Roggen gearbeitet, also kontaktierten wir einige Brennereien im Ausland. Es erwies sich als etwas problematisch. Roggen ist in der Knetphase sehr zähflüssig, was uns gewisse Probleme bereitet hat, aber wir haben sie überwinden können“, bemerkte der Direktor. Wie er sagte, hat das Unternehmen 500 Tonnen Roggen von der Staatlichen Gesellschaft „Agrárnyj Donbàss“ gekauft. […]
„Die organoleptische Bewertung der neuen Spirituose ist sehr hoch und liegt bei 9,45 bei einem Maximalwert von 9,50. Eine so hohe Punktzahl hatten wir in unserer Praxis noch nie. Das Aroma des Produkts ist nicht stechend, der Geschmack ist angenehm, der Gehalt an Verunreinigungen minimal und es ist überhaupt kein Methanol enthalten. Nach GOST
(der russischen DIN Anm. d. Übers.) sind maximal 0,003 % zugelassen. Nur wenige Destillerien in der ehemaligen Sowjetunion können sich solch hervorragender physikalischer und chemischer Eigenschaften des Wodkas rühmen“, so Roždestwenskij abschließend.
Ethylalkohol ist die Hauptzutat für Wodka und andere Spirituosen. Die Qualität des Alkohols ist in mehrere Kategorien unterteilt: „Erste Güteklasse“, „Höchste Reinheit“, „Basis“, „Extra“, „Lux“ und „Alpha“. Letzteres gilt als die höchste Qualität: Er wird aus dem besten Weizen, Roggen oder einer Mischung daraus hergestellt. Alpha-Alkohol wird auch als Alkohol der fünften Generation bezeichnet und wird zur Herstellung der teuersten Wodkas verwendet.

Dienstag:

Mindestlohn steigt weiter
Dan-news.info: Die Frage der Erhöhung des Mindestlohns um 23 Prozent wird in der DVR behandelt, im Falle einer positiven Entscheidung wird der Mindestlohn auf 7460 Rubel steigen. Dies wird heute auf der Website der Regierung berichtet.
Die Regierung leitete die Vorlage eines Gesetzentwurfs beim Volkssowjet ein. Der Auftrag dazu wurde von Regierungschef Alexandr Anan
čenko unterzeichnet. Der Gesetzentwurf schlägt vor, Artikel 1 des Gesetzes der DVR »Über den Mindestlohn und über Änderungen des Gesetzes der Donezker Volksrepublik »Über die Entlohnung“ zu ändern und eine Erhöhung des Mindestlohns vorzusehen«.
Seit Februar 2020 beträgt der Mindestlohn 6065 Rubel, davor war er nicht offiziell festgelegt.

Fortbildung bei RT
Dnronline.su: Eine Delegation von Journalisten aus der Donezker Volksrepublik hat eine Fortbildung beim internationalen TV-Nachrichtensender Russia Today absolviert.
Das einwöchige Training fand unter anderem auch mit führenden Spezialisten von RT statt. Produzenten, Regisseure, Leiter verschiedener Abteilungen hielten Vorträge. Besonderes Augenmerk wurde auf die Internet-Präsenz und Trends in der Produktion von speziellen Online-Projekten gelenkt.

„Die Kommunikation mit unseren Kollegen von RT hat uns einmal mehr davon überzeugt, dass die traditionellen Ansätze zur Erstellung von Fernsehinhalten überdacht werden müssen. Der Verbreitung von Inhalten im Internet wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Da müssen wir noch hinzulernen“, sagte Sergej Peljanizin, Generaldirektor des Ersten Republikanischen Kanals der DVR.

Mittwoch:

Noch eine Million Tonnen Kohle
Sovminlnr.ru: Das Bergwerk Komsomòlskaja‹, Unterabteilung der Verwaltung Jasenovskoje des Staatlichen Unternehmens Wostòkúgol‘ der »Nationalen Brennstoffgesellschaft« (RTK) hat den neuen Streb* 401 der Schicht h8 mit einer Reserve von einer Million Tonnen Kohle in Betrieb genommen.
„Diese Million Tonnen ‚Anthrazit‘ bedeutet für uns mindestens zwei Jahre stabilen Betrieb“, sagte der stellvertretende Produktionsdirektor der RTK, Wladimir Semak.
Er merkte an, dass der neue Streb der größte in der Grubenverwaltung und einer der größten im gesamten Unternehmen
Wostòkúgol‘ ist.
[ … Mit der Inbetriebnahme des Strebes geht die Einführung neuer Technologien einher.]
Wie die RTK weiter informiert, ist der neue Streb 272 Meter lang und die Flözstärke beträgt 1,5 Meter.

(Danke für die gewissenhafte Arbeit!)
„Der heutige Tag ist ein großes Fest für alle bei
Wostòkúgol‘. Der Streb, so glaube ich, wird ein Gigant sein, und als Abteilungsleiter werde ich mein Bestes tun, um sicherzustellen, dass er die erforderliche Menge an Kohle produziert. Wir erwarten zweitausend Tonnen pro Tag“, bemerkte Maxim Choloïmov. Der neue Streb bedeutet sichere Arbeitsplätze für mehr als 100 Bergleute. […]
* AP benutzte lange fälschlicherweise den deutschen „Stollen“ für russisch „лава. Wir bitten um Entschuldigung.

Mensch und Metall
Dnronline.su: Heute wurde im Donezker Republikanischen Heimatmuseum (DRKM) ein neuer Saal »Mensch und Metall – unsere Region in der Kupfer- und Bronzezeit« eröffnet. Die neue Ausstellung ist eine logische Fortsetzung der vorherigen – »Mensch und Stein – die Entwicklung der Region in der Steinzeit«.
Den Besuchern werden Materialien präsentiert, die die gegenständliche Kultur der Vertreter der Jamnaja-, der Katakomben-, der Babynskaja- und der Srubna-Kultur widerspiegeln, die in der Kupfer- und Bronzezeit die Steppen des Asowschen und Dongebiets bewohnten.
„Ich vertrete ein ganzes Team von Archäologen unseres Museums, die seit langem an der Gestaltung dieser Ausstellung, die eine sehr dynamische Epoche in der Geschichte der Menschheit repräsentiert – die Bronzezeit, gearbeitet haben. Jahrzehntelange Ausgrabungen durch mehrere Generationen von Archäologen in unserer Region haben eine große Menge an einzigartigem Material hervorgebracht, von dem ein Teil in den Sammlungen des Museums aufbewahrt wird. Jetzt ist es in dieser neuen Halle vertreten“, sagte Anatolij Usa
čuk, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für den Schutz der archäologischen Kulturgüter des DRKM und Kandidat der historischen Wissenschaften.

Unter den einzigartigen Exponaten der Halle „Mensch und Metall“ können die Besucher das Modell einer „Panflöte“ sehen, ein über viertausend Jahre altes Musikinstrument, Spielwürfel aus der Bronzezeit, ein rituelles Räuchergefäß, zwei sehr seltene figürliche Schnallen, von denen in den letzten hundert Jahren nicht mehr als 15 Stück gefunden wurden, Es gibt auch Keramik mit einzigartigen Ornamenten, handgefertigte Werkzeuge und Metallschmelzformen, Beinelemente eines Pferdegeschirrs und dessen Rekonstruktion, einen einzigartigen Steinkalender, der auf einer Expedition des DRKM zu einer Grabstätte der Srubna-Kultur entdeckt wurde und vieles mehr.

Donnerstag:

Warum die Fahrpreise in der DVR steigen und wovon die Transportbranche lebt
Dontimes.ru: Ab heute gilt in der Republik ein neuer Tarif für öffentliche Verkehrsmittel. Jetzt werden die Fahrgäste in den Stadtbussen 4 Rubel mehr bezahlen als vorher, und im Überlandverkehr – um 30 % mehr als den bisherigen Betrag. Die Situation beim elektrischen Verkehr bleibt unverändert.
Ein Korrespondent der
Donjèzkoje Wrémja‹ (Zeit) sprach mit Swjetlana Morosowa, Direktorin des Verkehrsunternehmens Kolir GmbH, um herauszufinden, was den Anstieg der Fahrpreise verursacht hat und auch, um zu erfahren, wie der Zustand der Transportbranche ist.
Swjetlana Morosowa: Darauf warten wir schon mehrere Jahre, denn der bisherige Tarif war nicht kostendeckend. Die Kosten dieser Transportleistungen sind mindestens doppelt so hoch. Seit 2014 wurden die Fahrpreise im Nahverkehr nicht mehr erhöht. In dieser Zeit sind Kraftstoff, Ersatzteile und Materialien für die Reparatur von Bussen teurer geworden. Man kann mit Sicherheit sagen, dass der Verkehr jetzt unrentabel ist, so dass das Reisen teurer werden muss. Es gibt staatliche Subventionen. Das von der Republik empfohlene Lohnniveau liegt bei 8.500 Rubel, aber auch dieses Geld können die Transportunternehmen einfach nicht zahlen. Uns laufen die Mitarbeiter davon, denn der durchschnittliche Lohn in der Firma beträgt nur 6500 Rubel.
OHNE KREDITE KOMMT MAN NICHT WEIT
Donjèzkoje Wrémja(Д.В.): Werden höhere Fahrpreise diese Probleme lösen?
S.M.: Wenn wir über die aktuelle Fahrpreiserhöhung sprechen, wird sie die Probleme der Branche nur teilweise lösen. Es wird etwas einfacher werden, Reparaturen durchzuführen, aber ich bin mir nicht einmal sicher, ob es möglich sein wird, die Löhne zu erhöhen, denn im April soll der Dieselpreis wieder steigen. Der Tarif ist noch nicht auf dem Niveau der Rentabilität. Wir hatten 1,60 Rubel pro Kilometer und Passagier beantragt, aber am Ende haben wir nur 1,09 Rubel genehmigt bekommen. Das ist also nur eine Teillösung, die die Branche nicht retten wird.
Die Lage im Nahverkehr ist so düster, dass viele Unternehmen Linien einfach einstellen.
Wir können keine neuen Busse kaufen, weil es keine Gewinne gibt, und für regelmäßige Reparaturen ist auch kaum Geld da. Es gibt kein System der Kreditierung, aber wir möchten die Flotte schon jetzt erneuern. Außerdem ist es notwendig, die materiell-technische Basis zu erhalten: Fahrzeuge zu reparieren, Uniformen für die Mitarbeiter zu kaufen. Wir haben einfach nicht genug Geld für all das.
Д.В.: Wir treffen oft auf Unhöflichkeit und unangemessenes Verhalten von Fahrern. Arbeiten Sie mit ihnen in dieser Richtung?
S.M.: Wir machen das ständig, aber ich muss ehrlich sagen, dass das früher viel effizienter war. Wir konnten die Fahrer beeinflussen, weil sie Angst hatten, entlassen zu werden. Die Löhne waren anständig und es wäre kein Problem gewesen, einen neuen Mitarbeiter zu finden. Jetzt ist alles viel schwieriger. In Anbetracht der niedrigen Löhne gehen fast alle arbeitsfähigen Menschen im Alter von 30 bis 40 Jahren weg, um woanders mehr zu verdienen. Und so sind jetzt 80 % unserer Mitarbeiter Rentner, und die können jederzeit gehen. Ich verstehe sehr gut, wenn ein Fahrer jetzt geht, aber ich bleibe auf dem Bus sitzen.
Wir haben dem Arbeitsamt vor über sechs Monaten freie Stellen gemeldet. Bei
Kolir herrscht akuter Personalmangel, aber es gibt nur sehr wenige Leute, die bereit sind, für einen solchen Lohn zu arbeiten.
Auf Versammlungen besprechen wir regelmäßig die Kommunikation mit den Fahrgästen und die richtige Einstellung zu ihnen, wir versuchen, den richtigen Hebel und die richtigen Worte zu jedem Mitarbeiter zu finden. Aber mit dem Fahrpersonal ist es sehr schwierig geworden, und manchmal muss man bei vielen Dingen einfach ein Auge zudrücken.

Donjèzkoje Wrémja sprach auch mit Anatolij Chmelewoj, dem Vorsitzenden der Transportarbeitergewerkschaft der DVR. Er erzählte uns, mit welchen Schwierigkeiten die Beschäftigten jetzt konfrontiert sind und welche Möglichkeiten es gibt, die aktuellen Probleme zu lösen. Wir haben auch die Frage der Verbesserung der Qualität im Personenverkehr diskutiert.
Anatolij Chmelewoj: Alles, was den Busverkehr betrifft, ist immer an die Kraftstoffkosten gebunden, und die steigen. Dementsprechend müssen wir die Fahrpreis erhöhen. Lange Zeit blieben wir auf dem Vorkriegsniveau, doch später mussten wir die Fahrpreise in mehreren Stufen anheben. Der erste Anstieg war unter Alexandr Sachár
čenko, nach dem Übergang zum sogenannten „Mehrwährungssystem“, als der russische Rubel als Währung in der DVR eingeführt wurde.
Die Kosten für Ersatzteile wurden zunächst durch die ukrainische Wirtschaftsblockade beeinflusst (weil die Busse aus ukrainischer Produktion stammten), und dann durch die Corona-Situation, die den Preis für Teile um ein weiteres Drei- oder Vierfaches steigen ließ. Auch die Kosten für Kraftstoff und Schmiermittel stiegen stark an, so dass die Sinnhaftigkeit der Einführung neuer Tarife auf der Hand liegt.

Betrachten wir das Beispiel von Taganrog, wo der Fahrpreis für den Bus 22 Rubel und der Preis für Dieselkraftstoff 34 Rubel und 50 Kopeken pro Liter beträgt. In der DVR bezahlt man ab dem 1. April 14 bis 15 Rubel, der Preis für Diesel beträgt 51 Rubel.
VON EINER PROBLEMLÖSUNG WEIT ENTFERNT
Д.В.: Wir sehen den Zustand vieler unserer Busse im Vergleich zu russischen Bussen: abgenutzte Innenausstattung, Rost, schlichtweg mangelnde Wartung. Wird die aktuelle Fahrpreiserhöhung diese Probleme zumindest teilweise lösen?
A.Ch.: Ich denke, dass es ein normales staatliches Programm für die Kreditvergabe an Verkehrsunternehmen geben muss. Die brauchen Geld, damit sie investieren können. Im Moment haben die Unternehmen keine wirklichen finanziellen Möglichkeiten. Der neue Tarif wird es ermöglichen, vorerst ohne Verluste zu arbeiten, aber wir können nicht sagen, ob es möglich sein wird, Geld zu akkumulieren.
Д.В.: In Russland zum Beispiel wurde die Freifahrt für Rentner schon vor langer Zeit abgeschafft. Würde dies die Qualität der Beförderungsleistungen in der DVR steigern?
A.Ch.: Es gibt eine ganze Masse von Fahrvergünstigungen in der Republik. Außerdem wurde der Kreis der Berechtigten kürzlich erweitert. Teilnehmer an Kampfhandlungen, die seit 2014 auf unserem Gebiet stattfinden, haben nun auch das Recht auf freie Fahrt.
Natürlich würde die Abschaffung bestimmter solcher Leistungen einige Probleme der Verkehrsunternehmen bis zu einem gewissen Grad lösen, aber es ist noch zu früh, darüber zu sprechen. Alles muss kompensiert werden, niemand darf auf Verlusten sitzen bleiben. Unsere Renten sind nicht die gleichen wie in Russland, daher steht dieses Thema im Moment nicht auf der Tagesordnung.
Es ist eine Tatsache, dass dieses Problem in jeder Stadt der Republik auf der Ebene der Stadtverwaltung betrachtet wird. In den meisten Fällen übernehmen kommunale Verkehrsbetriebe den öffentlichen Nahverkehr. Aber in Snje
žnoje zum Beispiel müssen Private die kostenlose Beförderung dieser Privilegierten anbieten. Und ich möchte darauf hinweisen, dass sie dafür nicht entschädigt werden.

Д.В.: Wie kann man das Problem mit dem dünnen Fahrplan auf einigen Strecken lösen?A.Ch.: Nach der Erhöhung wird diese Frage wahrscheinlich erörtert werden. Aber ich kann noch nichts Genaues darüber sagen. Im Sommer ist in der Regel ein Rückgang des Fahrgastaufkommens zu verzeichnen, das hängt natürlich mit der Urlaubszeit zusammen. Es müssen individuelle Lösungen gefunden werden.
VORSICHT: FLEGEL AM LENKRAD !
Д.В.: Arbeitet die Gewerkschaft mit den Fahrern an ihrem Fahrverhalten und dem Verhalten gegenüber den Fahrgästen?
A.Ch.: Es gibt da ein Problem. Bei der letzten Sitzung wurde das Problem des Personalmangels bei den Verkehrsunternehmen behandelt. Da die Gehälter gering sind, gehen die Leute weg. Zu Sowjetzeiten war es zum Beispiel nicht einfach, Minibusfahrer zu werden, weil es viele Bewerber gab. Heute müssen Sie nicht einmal wählen! Die meisten der Leute, die jetzt hier arbeiten, sind entweder Rentner oder kommen aus einer schockierenden Kategorie von Menschen, über die ich hier nicht sprechen werde. Wir haben ein Schulungszentrum, das Fahrer ausbilden kann, aber es ist sehr schwierig, eine Person für ein solches Gehalt arbeiten zu lassen.
Unsere Fahrer verhalten sich manchmal unangemessen nicht etwa, weil es ihnen zu gut geht. Zum Beispiel beträgt das Gehalt eines Marschrutkafahrers in Moskau etwa 55.000 Rubel, während es bei uns im Durchschnitt 8000 Rubel sind.
Bis zum 15. April muss eine Vereinbarung unterzeichnet werden, nach der die Gehälter der Fahrer zwingend erhöht werden. Noch ist es schwer zu sagen, wie stark.

Studenten des Bauingenieurwesens werden ins Wiederaufbauprogramm einbezogen
Dontimes.ru: Während eines Treffens zum Thema »Beschäftigung von Studenten des Bauwesens und anderer technischer Fakultäten« wies Präsident Denis Pušilin die Behörden an, einen Plan zur Gewinnung von Studenten für das Wiederaufbau- und Entwicklungsprogramm auszuarbeiten. Dies berichtet der Pressedienst der Präsidialverwaltung .
So soll den Studenten und Technikern des Bauwesens eine Beschäftigung auf den in das Wiederaufbauprogramm einbezogenen Baustellen angeboten werden, außerdem erhalten sie die Möglichkeit, dort Praktika zu absolvieren.

„Ich hoffe sehr, dass wir heute die Fragen abschließen können werden, die uns daran hindern, eines der Hauptprobleme zu lösen: junge Fachkräfte in Arbeit zu bringen. In direktem Zusammenhang mit dieser Problematik steht die Frage der Praktika in den Unternehmen. Das soll keine verkappte Sparmaßnahme sein, sondern eine wirklich notwendige und nützliche, die es den zukünftigen Spezialisten erlaubt, Erfahrungen zu sammeln und den Unternehmen, den Arbeitsprozess effektiv zu organisieren“, sagte Pušilin.

Sommer in der Rinderhaltung
Mshiplnr.su: Mit dem Frühling und dem Aufkommen wärmeren Wetters kommt für die Viehzüchter eine kritische Periode: die Vorbereitung der Sommerlager und das Treiben des Viehs dorthin.
Die richtige Organisation der Fütterung der Tiere im Sommer spielt eine große Rolle bei der Steigerung der Produktivität und der Stärkung der Gesundheit der Tiere. Die fortschrittlichen Betriebe der Republik produzieren 60-70 % der jährlichen Milchproduktion im Sommer.
Die Hauptnahrung im Sommer ist Gras. Es ist eine billige Quelle der wichtigsten Nährstoffe. Grünfutter ist reich an Mineralien und Vitaminen. Der Bedarf der Rinder an Grünfutter liegt bei 60-70 kg pro Tag und Kuh, und für die gesamte Sommerperiode bei etwa 6-7 Tonnen.
Die Quellen für Grünfutter in den Betrieben und in der Bevölkerung sind natürliche und kultivierte Weiden. Die weidebasierte Fütterung von Rindern ist sowohl im Hinblick auf die Milchproduktion als auch auf die Gesundheit am effizientesten. Wissenschaft und Praxis belegen, dass Milchkühen hochproduktive Weiden im Umfang von 0,25 bis 0,3 ha pro Tier zur Verfügung gestellt werden sollten.
Besonders wichtig ist die Weidehaltung für die Aufzucht von reproduktivem Jungvieh. Die Tiere bewegen sich frei an der Luft, entwickeln sich besser und sind gesünder als Tiere, die in Ställen gehalten werden. […]

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