Presseschau vom 26.12.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

deutsch.rt.com: Spardiktat selbst während der Pandemie: Kinderarmut verschärft sich weiter
Bereits vor der Pandemie stellte der Kinderschutzbund Deutschland ein „Armutszeugnis“ aus, da das Aufwachsen in sozialer Sicherheit nicht ausreichend gewährleistet gewesen sei. Die Situation könnte sich künftig verschärfen, da die Politik mögliche Stellschrauben offenbar ignoriert. …
https://kurz.rt.com/2dnf

Robert Bridge: Das Narrativ „Russland hackte SolarWinds“ zeigt: US-Außenpolitik ist ein reines Medienerzeugnis
False flag! Das Narrativ vom Einbruch „russischer“ Hacker bei SolarWinds, einer Softwareentwicklungsfirma mit Schwerpunkt Netz(werk)management, beweist: Medien und nicht das Weiße Haus bestimmen die US-Außenpolitik. …
https://kurz.rt.com/2dlk


abends/nachts:

snanews.de: Kein Vakzin für Flüchtlinge: Venezuela macht Kolumbien schwere Vorwürfe
Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat die Entscheidung Kolumbiens heftig kritisiert, venezolanische Flüchtlinge nicht gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
Die Anordnung von Kolumbiens Präsident Iván Duque vom Donnerstagabend (Ortszeit) sei „schrecklich und barbarisch“, sagte sie.
„Duques Entscheidung ist fremdenfeindlich, rassistisch und verletze die Rechte der Migranten“, betonte sie die Vizepräsidentin nach einem Treffen mit Vertretern des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte.
Der Deutschen Presse-Agentur zufolge hatte Duque Anfang der Woche deutlich gemacht, dass venezolanische Flüchtlinge, die in Kolumbien keinen offiziellen Aufenthaltsstatus oder keine doppelte Staatsbürgerschaft haben, kein Corona-Vakzin bekommen sollten. Mit massenhaften Impfungen im Land wird Plänen zufolge von Februar an begonnen.
Duque wurde dafür auch in Kolumbien, unter anderem vom früheren Gesundheitsminister Alejandro Gaviria und Ex-Präsident Andrés Pastrana, heftig kritisiert. Millionen Menschen hatten Venezuela verlassen, das einst reiche südamerikanische Land steckt in einer tiefen Krise. Kolumbien hat offiziell 1,8 Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland beherbergt, mehr als jedes andere Land. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt illegal dort, so die dpa.

vormittags:

deutsch.rt.com: Russische Zentralbank: US-Sanktionen könnten zum Untergang des US-Dollars führen
Aufgrund der aktiven Nutzung von Sanktionen macht Washington seine Währung weltweit immer unattraktiver. Diese Art von Politik untergräbt ernsthaft die Zuverlässigkeit des US-Dollars als Spar- und Zahlungsmittel, erklärte ein hoher Beamter der russischen Zentralbank.
Der US-Dollar könnte den Sanktionen Washingtons zum Opfer fallen. Die Politik der USA zwingt globale Akteure dazu, den US-Dollar aufzugeben und im Handel auf nationale Währungen umzusteigen. Darauf wies die russische Zentralbank hin. Der stellvertretende Vorsitzende der Bank Alexei Sabotkin erklärte laut russische Medien am Mittwoch:
„Die aktive Nutzung des Sanktionsregimes durch die US-Regierung in den letzten Jahren ist etwas, das die Zuverlässigkeit des US-Dollars als Spar- und Zahlungsmittel ernsthaft untergräbt.“
Der Beamte merkte an, dass dies im Laufe der Jahre zu einer Reduzierung der Verwendung der US-Währung führen wird. Man erwarte nicht, dass die USA ihre Sanktionsrhetorik ändern werden. Man könne aber beobachten, dass immer mehr Länder sich dazu entscheiden, in nationalen Währungen Handel zu treiben, fügte er hinzu.
Russland fordert seine Partner seit langem auf, US-Dollar freie Zahlungen zu fördern. Während des Gipfeltreffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) im vergangenen Monat sagte der russische Premierminister Michail Mischustin, dass die Mitgliedsstaaten vom US-Dollar unabhängige Verrechnungsmechanismen entwickeln und den Handel in nationalen Währungen ausweiten sollten.
Während der US-Dollar lange Zeit die führende Währung im internationalen Zahlungsverkehr war, wurde er kürzlich zum ersten Mal seit sieben Jahren vom Euro überholt. Laut Daten von SWIFT wurden im Oktober 37,8 Prozent der Geldtransfers in dem System in Euro abgewickelt, während der Anteil der Transaktionen in US-Dollar auf 37,6 Prozent fiel.

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 25. Dezember 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

snanews.de: China wird USA 2028 als größte Volkswirtschaft überholen – Experten
China wird britischen Wirtschaftsexperten zufolge die USA schon 2028 als weltgrößte Volkswirtschaft ablösen – fünf Jahre früher als bisher erwartet. Dies teilte die Agentur Reuters am Samstag mit.
Wie das Centre for Economics and Business Research (CEBR) in seinem am Samstag veröffentlichten Jahresbericht erläutert, erholt sich China schneller und stärker von der Corona-Krise als die USA.
„Die Covid-19-Pandemie und die einhergehenden wirtschaftlichen Auswirkungen begünstigen China in dieser Rivalität”, schrieben die Ökonomen.
China lag im vergangenen Jahr mit einem Bruttoinlandsprodukt von 14,4 Billionen Dollar noch deutlich hinter den USA mit 21,4 Billionen Dollar. Das CEBR sagt für die Volksrepublik aber für 2021 bis 2025 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 5,7 Prozent voraus, für die Jahre 2026 bis 2030 von 4,5 Prozent.
Die USA werde sich zwar 2021 von der Pandemie kräftig erholen, zwischen 2022 und 2024 aber nur 1,9 Prozent jährlich wachsen, danach im Durchschnitt um 1,6 Prozent. Japan bleibt der Einschätzung zufolge vorerst die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, bis es in den frühen 2030er Jahren von Indien überholt wird. Deutschland rutsche dann auf Platz fünf von derzeit Platz vier. …


dnr-sckk.ru:
Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 25. Dezember 3:00 Uhr bis 26. Dezember 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrugt die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Mariupol: Mörser 120mm –
einmal (8 Mörsergeschosse); Antipanzergranatwerfer – zweimal (13 Granaten).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Ortschaften:
Nowaja Tawrija, Kominternowo, Leninskoje.
Um 10:30
Uhr wurde im Gebiet von Starognatowka eine Detonation infolge der Durchführung technischer Arbeiten durch die BFU registriert.
Um 14:00
Uhr wurde im Gebiet von Showanka eine Detonation infolge der Durchführung technischer Arbeiten durch die BFU registriert.
Opfer unter de
r Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 21.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

deutsch.rt.com: Im Kampf gegen den Terrorismus: US-Luftwaffe testet in Afrika neues elektromagnetisches Waffensystem
In der Sahelregion breitet sich trotz der Anwesenheit tausender westlicher Militärs der Terrorismus aus. Auch die USA sind vor Ort aktiv. Jetzt bestätigte die US-Luftwaffe, dass im Kampf gegen „Drohnenschwärme“ vor Ort ein neues Waffensystem getestet werde. Dabei geht es darum, Iran Paroli zu bieten.
Seit der von der NATO 2011 initiierten „Flugverbotszone“ zur Befreiung Libyens vom mutmaßlichen Joch Muammar al-Gaddafis greift in der gesamten Region eine diffuse terroristische Bedrohung um sich.
Die Staaten der transatlantischen Gemeinschaft senden ständig weiteres militärisches Personal in die Region, um den verschiedensten militanten Gruppierungen das Handwerk zu legen. Da Staaten wie Mali sich dennoch keineswegs stabileren Verhältnissen nähern, wird die bewaffnete Präsenz vor Ort verstetigt und ausgebaut.
Und was für Libyen und nunmehr die Sahelregion gilt, gleicht den Verhältnissen im sogenannten Nahen Osten. Dort sind es Länder wie Afghanistan, der Irak und Jemen, in denen seit Jahren laut offizieller Verlautbarungen der Terrorismus bekämpft werden muss. Hinzu kommen Staaten wie die Islamische Republik Iran, die als „Sponsoren des Terrorismus“ gelten.
Der Zirkelschluss lautet, dass daher die entsprechend eingesetzten Waffensysteme weiter an die terroristische Bedrohung angepasst und verfeinert werden müssen. Hightech und Innovationen sind gefragt.
Bereits vor Monaten kursierten entsprechende Berichte, wonach die US-Luftwaffe beabsichtige, eine neue Mikrowellenwaffe zu testen, die im Kampf gegen Drohnen eingesetzt werden soll. Unklar blieb bis dato, wo und wann der neue Prototyp zum Testeinsatz kommen wird. Was zunächst wie ein abstruses Gerücht klang, hat sich nun bestätigt.
Wie Richard Joseph, der Chefwissenschaftler der Air Force, Ende der vergangenen Woche mitteilte, teste die Air Force nun ihren Prototypen, den sogenannten Tactical High Power Microwave Operational Responder (THOR). Dies geschehe „in einer realen Umgebung“.
„Wir haben vor Kurzem ein Testsystem zur Basisverteidigung nach Afrika entsandt, basierend auf einem Mikrowellensystem. Der Zweck ist, in der Lage zu sein, die Leistung von Drohnen oder Drohnenschwärmen zu stören und zu zerstören“, erklärte Joseph.
Dabei zeigte sich der Militärwissenschaftler von den Fähigkeiten des neuen Waffensystems angetan:
„Es ist ausgiebig getestet worden und funktioniert bemerkenswert gut. Ich habe es in Aktion gesehen, und es ist wirklich ziemlich beeindruckend“, so Joseph.
Laut dem US-Militärmagazin breakingdefence.com eigne sich der afrikanische Kontinent hervorragend als Testgebiet, um etwa das Vorgehen gegen von Iran eingesetzte „Drohnenschwärme“ zu trainieren, „ohne eine Eskalation zu riskieren“ und ohne die Gefahr, „dass Iran Gegenmaßnahmen entwickelt“.
Auf den möglichen Zeitpunkt der Einsatzbereitschaft der Hightech-Waffe wollte Joseph nicht näher eingehen. Am Ende könnten sich die US-Streitkräfte immer noch für ein anderes Waffensystem entscheiden. Doch so viel verriet Joseph: THOR sei „besser als alles andere“, was die US-Streitkräfte in Sachen Drohnenabwehr derzeit zu bieten hätten. „Die Fähigkeiten, die in das System integriert werden können“, würden „von Tag zu Tag zunehmen“.
Und die Gefahren, denen sich die US-Streitkräfte überall auf der Welt zu stellen haben, n
ähmen ebenfalls zu. So sei es laut US-Branchendiensten beunruhigend, dass terroristische Gruppen in Konflikten im Nahen Osten und Afrika zunehmend Drohnen einsetzten.
„Kämpfer des ‚Islamischen Staates‘ (ISIS) haben sowohl in Syrien als auch im Irak Drohnen eingesetzt. Huthi-Rebellen im Jemen setzten eine Drohne ein, um einen Luftangriff auf ein saudi-arabisches Kriegsschiff zu starten“, zeigt man sich alarmiert.
THOR basiert auf der Verwendung elektromagnetischer Mikrowellen hoher Intensität, um elektronische Stromkreise zu stören und die entsprechende Waffe dadurch außer Gefecht zu setzen. Das System kann ein großes Spektrum des Luftraums abdecken.
„Drohnen werden immer allgegenwärtiger und können als Waffen eingesetzt werden, um unseren Militärbasen auf große Distanz Schaden zuzufügen. Wir haben das Waffensystem THOR als Abschreckung gegen diese Art von Bedrohungen gebau“, erklärte Kelly Hammett, Leiter des Kompetenzzentrums der US-Luftwaffe für zielgerichtete Energietechnologie.
THOR wurde nicht nur für den Einsatz gegen einzelne Drohnen entwickelt, die möglicherweise durch Handfeuerwaffen oder eine Energiewaffe wie einen Laser zerstört werden könnten, sondern auch, um ganze Drohnenschwärme mit einem Schlag auszuschalten.
„Wenn Anti-Drohnen-Laser wie Scharfschützengewehre sind, sind Mikrowellenwaffen wie Schrotflinten voller Vogelschrot“, heißt es dazu bei breakingdefence.com.
THOR wurde vom Air Force Research Laboratory (AFRL) entwickelt und verwendet ein Radar, das im letzten Monat von dem in Idaho ansässigen Startup-Unternehmen Black Sage erworben wurde.

Lug-info.com: In der LVR sind am 26. Dezember um 9:00 Uhr 2043 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 1710 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 167 Todesfälle.

snanews.de: Millionen Amerikanern droht Verlust staatlicher Hilfen
Millionen Amerikanern droht der Verlust von staatlicher Unterstützung, weil der scheidende US-Präsident Donald Trump das vom Kongress beschlossene Corona-Konjunkturpaket nicht billigen will. Ohne die Unterschrift des Staatschefs läuft am Samstag unter anderem das Anrecht auf Arbeitslosenhilfe aus, wie die Agentur Reuters mitteilte.
Am Dienstag hatte Trump das Corona-Konjunkturpaket abgelehnt und Nachbesserungen an dem mit großer Mehrheit vom Kongress beschlossenen Dokument gefordert.
In einer über Twitter veröffentlichten Videobotschaft forderte der US-Präsident die Abgeordneten und Senatoren zu Nachbesserungen auf und deutete an, dass er das Konjunkturpaket mit einem Umfang von rund 900 Milliarden US-Dollar (738 Milliarden Euro) sonst nicht unterschreiben würde.
Konkret will Trump, dass die einmaligen und direkten Hilfszahlungen an die meisten Bürger von 600 Dollar auf 2000 Dollar erhöht werden. Zudem verlangte er Streichungen von aus seiner Sicht „verschwenderischen und unnötigen“ Ausgaben, die in dem mehr als 5000 Seiten langen Gesetzestext enthalten seien. …

мзднр.рус: Am 25. Dezember wurden in der DVR 581 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 218 positiv, bei 12 Patienten wurde die Diagnose COVID-19 klinisch gestellt.
Am 26. Dezember um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 14.523 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
4715 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 8506 als gesund entlassen, es gibt 1302 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 109 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 19 mehr als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 79 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt befinden sich 1744 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 644 mit Sauerstoffunterstützung (+22 in den letzten 24 Stunden).

nachmittags:

deutsch.rt.com: Wasser-Blockade geht weiter: Ukraine will nun Bau einer Entsalzungsanlage auf der Krim verhindern
Seit sechseinhalb Jahren ist der Nord-Krim-Kanal – erst durch Schleusen, dann durch einen Damm – seitens der Ukraine blockiert. Damit will Kiew Russland und die Krim für die „Annexion“ der Halbinsel bestrafen. Russischen Bewässerungsplänen will die Ukraine mit Sanktionen begegnen.
Die Halbinsel Krim gehört zu den wasserärmsten Regionen in Europa. Lange Zeit war in den weitläufigen Steppengebieten auf der Krim so gut wie keine Landwirtschaft möglich. Der in den 1960er Jahren gebaute Nord-Krim-Kanal, der das Wasser aus dem großen Fluss Dnjepr auf die Krim ableitet, hatte die Situation grundlegend verändert. Die Bewässerung durch den Kanal machte sogar Reisanbau möglich.
Seitdem die Ukraine die Wasserzufuhr in den Kanal im April 2014 gestoppt hat, ist die Bewässerung auf der Krim wiederum kaum mehr möglich. Von 140.000 Hektar verringerte sich die bewässerte Fläche im Jahr 2016 auf nur 15.000 Hektar. Das entspricht ungefähr dem Anteil des Kanals, der mit 85 Prozent zur Wasserversorgung der Halbinsel beitrug.
Zwar hat die Krim-Regierung das Wasser aus Stauseen an den Nordhängen des Krimgebirges in den am Zufluss blockierten Kanal umgeleitet. Aber das konnte das Problem nicht dauerhaft lösen. Die extreme Trockenheit, die die Krim in den letzten zwei Jahren heimsuchte, machte die Situation noch schlimmer. Seit Monaten wird die Zufuhr des Trinkwassers an die Haushalte reduziert, schlecht bleibt oft auch die Qualität des Wassers.
Russland will nun eine dauerhafte Lösung erreichen. Bereits im September wurde bekannt, dass auf der Halbinsel die erste Meerwasserentsalzungsanlage Russlands entstehen soll. Sie wird am Schwarzmeerufer in der Siedlung Nikolajewka errichtet werden, und die Anlage wird sich über etwa 30 km der Küstenlinie erstrecken. Die Kosten sind vorerst auf 50 Milliarden Rubel angesetzt (ca. 600 Millionen Euro). Laut dem Regierungschef Sergei Aksjonow werde die Anlage im Jahr 2022 nach 14 bis 16 Monaten Bauzeit fertig sein. Ein internationales Unternehmen soll dabei an dem Projekt beteiligt sein.
„In Russland hat noch nie jemand solche Projekte umgesetzt. Diese Lösung wird im Grunde einzigartig sein“, sagte Aksjonow.
Kiew reagierte prompt auf das Vorhaben. Erst meldete sich der Minister für die Reintegration der „vorübergehend besetzten Gebiete“, Alexei Resnikow. Er sagte, dass die Ukraine bereit sei, der Krim – allerdings nur nach Beendigung der Okkupation oder im Falle einer humanitären Katastrophe – mit Wasser zu helfen. Am Donnerstag gab auch der Außenminister Dmitri Kuleba seinen Kommentar ab:
„Es gab diese Ankündigung der ‚illegalen Besatzungsbehörden auf der Krim‘, dass sie ein großes internationales Unternehmen anziehen, um Wasserentsalzungstechnologien zu implementieren. Wir haben sofort mit der Arbeit begonnen, wir werden es (das Unternehmen) ausfindig machen und wir werden es an der Umsetzung dieses Projekts hindern“, sagte er im ukrainischen Fernsehen.
Damit hofft Kuleba, dass jene Krim-Sanktionsmechanismen, die die Halbinsel und deren Bevölkerung seit mehr als sechs Jahren von der Außenwelt abriegeln, auch dieses Projekt stoppen könnten. Zahlreiche Politiker in Russland haben diese Position bereits als Zeichen eines unmenschlichen Verhaltens verurteilt – nicht zum ersten Mal in den sechs Jahren. Diese Aussagen seien vom Hass gegen die Krim-Bevölkerung getrieben, sagte der Duma-Sprecher Wjatscheslaw Wolodin. Für internationale Standards sei die Situation beispiellos, meint der Krim-Abgeordnete im Obersten Rat Sergei Tsekow.
„Mit solchen Dingen ermöglichen sie der internationalen Gemeinschaft, das wahre Wesen der derzeitigen ukrainischen Führung zu durchschauen“, fügte Tsekow hinzu.
Ähnlich äußerte sich auch der russische Außenminister Sergei Lawrow im Gespräch mit der Generalsekretärin des Europarates, Marija Pejčinović Burić, im Oktober. Die Wasserblockade verletze alle denkbaren Konventionen, sowohl europäische als auch globale, sagte Lawrow und wies darauf hin, dass auch der Europarat die Situation als inakzeptabel bewertet.
Massive Umweltschäden wegen Wasserknappheit und Schwierigkeiten bei der Wasserversorgung auf der Krim gehören zu den meistdiskutierten Themen in ukrainischen Medien, wenn es um die Folgen der „Annexion“ für Russland geht. Es wird kein Hehl daraus gemacht, dass der Damm auf dem Kanal der „naturgegebene“ Trumpf in der ukrainischen Hand gegen Russland ist. Manche Politiker spekulierten sogar darüber, ob Russland bereit wäre, der Ukraine die Kontrolle über die russisch-ukrainischen Grenze im Rebellengebiet in der Ostukraine im Gegenzug zu einer Wiedereröffnung des Kanals zu übergeben. Nach einem solchen Vorstoß betonte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow einmal mehr, dass der Status der Krim undiskutabel sei. Man sei aber bereit, die Frage der Wasserversorgung aus der Ukraine auf „kommerzieller Basis“ zu diskutieren.
Welche Phantastereien die Debatte über Kiews Wasserblockade in Russland zwischenzeitlich auslösen konnte, zeigt der Vorschlag des Rechtspopulisten Wladimir Schirinowski vor wenigen Jahren, den Fluss Dnjepr vor der ukrainischen Grenze umzuleiten. Die Quelle des Flusses Dnjepr und die ersten knapp fünfhundert Kilometer seines Verlaufs liegen in Russland. Ein stattlicher Strom wird der Fluss aber erst in der Ukraine.
Wie bedrohlich die Wasserknappheit auf der Krim für deren Bewohner sein kann, zeigte die Umwelt-Krise in der Stadt Armjansk in August 2018. Da die Säure-Wanne des Chemiewerkes „Krimski Titan“ in der Dürre-Saison austrocknete, begannen dort gelagerte Chemieabfälle zu verdunsten. Nach massiven Gesundheitsbeschwerden bei den Einwohnern mussten alle Kinder der Stadt kurzzeitig evakuiert werden. Das Wasser für die Säure-Wanne kam vor 2014 vom Nord-Krim-Kanal.
In der Ukraine sorgen solche Meldungen für Schadenfreude. Typisch ist dafür die Überschrift eines Artikels in der deutschsprachigen Ausgabe des Ukraine Crisis Centers – „Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim“. Im Kontext vieler Blockaden, die Kiew gegen die Bewohner der Krim und des Donbass verhängt, ist das allerdings wenig verwunderlich. Vielmehr erstaunt das Desinteresse bei deutschen Medien, die auf Umweltbewusstsein eigentlich viel setzen. Die Erpressung mit dem Naturgut Wasser und ihre katastrophalen Folgen für die Umwelt werden nur selten thematisiert, jegliche Kritik an solchem Vorgehen bleibt dabei ohnehin aus. Im Gegenteil – selbst bei der Wasser-Krise schaffen es manche Autoren, den Spieß umzudrehen und Russland – nicht etwa die Ukraine – als aggressiven Gegenpart darzustellen. „Dürre auf der Krim: Löst Russland das Problem militärisch?“ – titelte beispielsweise der MDR im August.
„Nach der Krim-Annexion 2014 hatte die Ukraine der Halbinsel das Wasser abgedreht. (…) Mittlerweile sind Trink- und Industriewasser auf der Krim ausgesprochen knapp. Nun macht man sich in der Ukraine Sorgen wegen eines russischen Militärmanövers im Süden des Landes. Man befürchtet, dass Russland das Wasserproblem der Krim militärisch lösen könnte“, so der Autor.
In Russland ist man sich bewusst, dass die Suche nach ausländischen Partnern beim Bau der Entsalzungsanlage alles andere als einfach wird. Das Sanktions-Regime gegen die Krim bleibt nach wie vor bestehen. Noch in Erinnerung bleibt der Skandal mit Siemens-Turbinen. Damals hatte Russland im Jahr 2017 beim Bau von Kraftwerken zwei Siemens-Turbinen verbaut, Siemens geriet in Erklärungsnot und musste sich aus dem Geschäft zurückziehen. Dass die neuen Kraftwerke überhaupt errichtet werden mussten, war auch damals die Folge einer ukrainischen Blockade.
Allerdings bleibt festzuhalten, dass immer weniger Länder bei der jährlichen UN-Abstimmung zur Lage auf der Krim für die entsprechende Resolution stimmen. Das zeigt einen gewissen internationalen Stimmungsumschwung zugunsten Russlands. In der Resolution wird Russland traditionell der „Okkupation“ und zahlreicher Menschenrechtsverletzungen auf der Halbinsel bezichtigt. Im Jahr 2014 stimmten 100 Länder dafür, 11 waren dagegen und 58 enthielten sich. Bei der letzten Abstimmung im Dezember 2020 waren die 64 Ja-Stimmen bereits in deutlicher Minderheit: bei 83 Enthaltungen haben immerhin 23 Länder klar dagegen gestimmt.


Armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 26. Dezember 2020
In den letzten 24 Stunden haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
fünfmal den Komplex von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Waffenstillstands verletzt.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer eines Marineinfanteriebataillons der 36. Brigade der BFU von den Positionen im Gebiet von Wodjanoje aus in Verletzung des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen dreimal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet und acht Mörsergeschosse mit 120mm-Mörsern auf Nowaja Tawrija, acht Granten mit Antipanzergranatwerfern auf Kominternowo und fünf Granaten mit Antipanzerhandgranatwerfern auf Leninskoje abgefeuert.
Außerdem haben unsere Beobachter zwei Verletzungen des ersten Punkts der Zusatzmaßnahmen festgestellt, nämlich die
Durchführung von technischen Arbeiten durch Kämpfer auf den Positionen des 24. Bataillons der 53. Brigade der BFU im Gebiet von Starognatowka und auf den Positionen des 137. Bataillons der 35. Brigade der BFU im Gebiet von Showanka.
Seit Beginn des heutigen Tages haben unsere Beobachter die Verletzung des ersten Punkts der Zusatzmaßnahmen festgestellt, nämlich die Durchführung von technischen Arbeiten im Gebiet von Opytnoje durch Kämpfer des 37. Bataillons der 56. Brigade der BFU, wobei eine Detonation bemerkt wurde.
Alle Fälle von Verstößen wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um Maßnahmen gegen die Schuldigen zu ergreifen
und die Fälschung von Berichtsdaten über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Kämpfer zu verhindern.
Unter den Kämpfer in der Zone der Strafoperation ist weiter eine
Zunahme der nicht kampfbedingten Verluste festzustellen, darunter auch unter dem Offizierspersonal.
Nach uns vorliegenden Informationen gab es in der 36. Marineinfanteriebrigade gleich zwei Fälle von Verletzung
en von Personal. So beschloss bei Übungen am ständigen Stationierungspunkt des Verbandes in Mariupol am 24. Dezember der Kommandeur eines Zugs, bei Übungen zur technischen Ausbildung bei der Bearbeitung einer Übungsfrage zur Installation von Minen, dem Personal seine Fertigkeiten bei Arten und Mitteln der Installation von Sprengeinrichtungen zu demonstrieren, dabei nutzte er zum Zweck einer größeren Überzeugungskraft in Verletzung der Sicherheitsbestimmungen eine Kampfgranate. Die dilettantischen Handlungen des jüngeren Offiziers führten zu tragischen Folgen. Bei der Installation der Granate unter Nutzung eines Glases ließ er diese aus der Höhe fallen. Infolge der Detonation erlitt der Leutnant zahlreiche Splitterverletzungen, darunter auch an den Beinen, zwei Soldaten erlitten leichte Splitterverletzungen und drei Prellungen.
Am selben Tag ereigneten sich tragische Vorfälle auch auf den Positionen der Brigade im Gebiet von Wodjanojw. Drei Kämpfer nutzten bei der Durchführung technischer Arbeiten das Fehlen einer Kontrolle von Seiten des Kommandos und tranken Alkohol. Bei der Trinkerei entstand ein Streit zwischen den Zechgenossen, der in ein Handgemenge überging,
dabei erlitt der Matrose Ljam zahlreiche Verletzungen und fiel wegen eines Schlags auf den Kopf in ein Koma. Die Zechgenossen des geschlagenen Kämpfers berichteten über das Geschehen 12 Stunden später, nachdem sie nüchtern geworden waren. Gemäß dem Bericht des Kommandos des Truppenteils erlitt der Matrose Ljam Verletzungen, weil er bei der Durchführung technischer Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung der Positionen in einen Schützengraben gestürzt war.
Das deutliche Ansteigen der nicht kampfbedingten Verluste und die geringe Ausstattung der Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade zwingen das Brigadekommando, Vertragssoldaten aus den Reihen der vor kurzem einberufenen wehrpflichtigen Soldaten einzustellen, die weder Kenntnisse noch Fertigkeiten für Aktivitäten unter Kriegsbedingungen haben. Die Rekruten, die Dienst in Nikolajew tun, werden mit allen Mitteln für kurzfristige Verträge geworben, um in die OOS-Zone geschickt zu werden.
Nach uns vorliegenden Informationen wird in der nächsten Woche in einer der Einheiten der 36. Brigade die Ankunft von 38. wehrpflichtigen Soldaten erwartet, die durch moralischen Druck von Seiten der Kommandeure gezwungen wurden, Verträge zu unterzeichnen. Wir empfehlen den Müttern der ukrainischen Soldaten, die durch Betrug gezwungen wurden, ihre Todesurteile zu unterschreiben, auf ihre Söhne Einfluss auszuüben und sie von der Beteiligung an dem blutigen Krieg abzubringen.
Ein anderer tragischer Fall
ereignete sich unter Kämpfern des 3. Luftsturmbataillons der 79. Luftsturmbrigade auf den Positionen in der Nähe von Krasnogorowka. Gemäß einem Befehl des Kommandos des Truppenteils wurde das medizinische Personal im Rahmen des Kampfes gegen das Coronavirus angewiesen, täglich bei den Soldaten die Körpertemperatur zu messen, auch bei denen, die an den Frontpositionen Dienst tun. So wurde die Sanitätsunteroffizierin Batorija am 24. Dezember auf die Positionen des Bataillons geschickt, um die Körpertemperatur zu messen. Bei der Bewegung zwischen den Frontpositionen kam die Sanitätsunteroffizierin Batorija wegen des Fehlens eines Begleiters aus den Reihen der Kämpfer des 3. Bataillons von der sicheren Route ab und geriet auf eine in der Nähe der Positionen installierte Antipersonenmine. Infolge der Detonation erlitt die Ärztin zahlreiche Risswunden an den Beinen, einen Fuß konnten die Ärzte des Militärhospitals von Pokrowsk nicht retten.
Zu dem Fall der Verletzung der Sanitätsunteroffizierin führt das Kommando des Truppenteils eine dienstliche Ermittlung durch.
Gemäß Angaben unserer Quelle haben Kämpfer der 35. Brigade der BFU, um Fälle
der Eröffnung des Feuers vor Beobachtern des GZKK zu verheimlichen, begonnen, von Einwohnern von Torezk handwerklich hergestellte Vorrichtungen für schallgedämpftes Schießen einzusetzen. Gestern detonierte bei der weiteren Eröffnung des Feuers bei einem der Kämpfer wegen der verwendeten Schallschutzeinrichtung der Lauf einer Maschinenpistole. Dabei wurde der Obermatrose Fetischin im Gesetz verletzt und verlor ein Auge. Das Kommando der 35. Brigade berichtete dem übergeordneten Stab, dass der Kämpfer angeblich durch Feuer von Seiten der Volksmiliz verletzt wurde.


snanews.de: Russland lässt Corona-Impfstoff „Sputnik V“ für über 60-Jährige zu
Das russische Gesundheitsministerium hat den Covid-19-Impfstoff „Sputnik V“ nun auch für die Anwendung bei Menschen über 60 Jahren zugelassen. Im Zuge klinischer Studien soll sich das Mittel bei dieser Altersgruppe als sehr wirksam erwiesen haben.
Damit darf „Sputnik V“ Menschen ab 18 Jahren verabreicht werden. „Sputnik V“ habe bei Personen über 60 Jahren eine 90-prozentige Wirksamkeit gezeigt, teilten die Entwickler am Samstag auf Twitter mit.
Das Gesundheitsministerium habe den Impfstoff nun auch für diese Altersgruppe zugelassen. Wie auch bei anderen Altersgruppen biete „Sputnik V“ auch bei über 60-Jährigen einen sicheren Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf. Gesundheitsminister Michail Muraschko bestätigte am Samstag diese Information.
„Nun ist der ‚Sputnik‘-Impfstoff auch für die Anwendung bei Personen über 60 Jahren zugelassen. Somit können Bürger über 60 Jahre jetzt auch gegen die neue Coronavirus-Infektion immunisiert werden“, sagte er im russischen Fernsehen.
Klinische Studien hätten die Sicherheit und Wirksamkeit des Präparates nachgewiesen.
Mit „Sputnik V“ hat hatte das russische Gesundheitsministerium im August den weltweit ersten Impfstoff gegen Covid-19 registriert. Das vom Moskauer Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Kooperation mit dem Russischen Fonds für Direktinvestitionen entwickelte Mittel wurde im Sommer in zwei Etappen an Freiwilligen im Alter zwischen 18 und 60 Jahre getestet.
Alle Probanden sollen eine Immunantwort entwickelt und Antikörper gebildet haben. Wie es hieß, belief sich die Wirksamkeit des Adenovirus-basierten Impfstoffs am 28. Tag nach der ersten Gabe auf 91,4 Prozent und lag am 42 Tag nach der ersten Dosis schon bei 95 Prozent. Im September lief in Russland eine dritte Testphase an. Zugleich wurde „Sputnik V“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Venezuela und Weißrussland erprobt.


Mil-lnr.su: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurden in den letzten 24 Stunden keine Feuerprovokationen von Seiten des Gegners festgestellt.
Die Einheiten der Volksmiliz beobachten ständig den Gegner, halten die Bedingungen des geltenden Waffenstillstands streng ein und sind in Bereitschaft, auf Befehl des Kommandos operativ auf Veränderungen der Lage zu reagieren.
In Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen stationiert der Gegner weiter Waffen und Militärtechnik in Ortschaften auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium.
Nach Informationen unserer Aufklärung wurden im Verantwortungsbereich der 14. Brigade zwei Schützenpanzerwagen in einem Wohngebiet von Muratowo entdeckt. Im Verantwortungsbereich der 80. Luftsturmbrigade wurde eine gepanzertes Fahrzeug im Gebiet von Stschastje entdeckt. …

snanews.de: Wegen Planung eines Terroranschlages: Vier IS-Extremisten im Nordkaukasus festgenommen
Angehörige des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und des Innenministeriums haben in Machatschkala, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus, Aktivitäten einer IS-Gruppe unterbunden, die einen Terroranschlag geplant haben soll. Das teilte der Pressedienst des FSB am Samstag mit.
„Teilnehmer der Gruppe haben geplant, einen Sprengsatz vor einem Verwaltungsgebäude des Innenministeriums in die Luft zu sprengen und anschließend Mitarbeiter der Innenbehörde in der Republik Dagestan mit Waffen zu überfallen“, sagte ein FSB-Sprecher.
Wie es weiter heißt, hatten Sicherheitskräfte am Freitag vier Mitglieder einer Zelle der internationalen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh) festgenommen. Bei der Durchsuchung ihres Unterschlupfes sei ein Versteck ausgehoben worden,
in dem Schuss- und Stichwaffen sowie Munition deponiert waren. Zudem hätten FSB-Beamte in den Handys der Extremisten Meldungen entdeckt, die sie mit ihren ausländischen Koordinatoren austauschten.
Nach dem Paragraphen des russischen Strafgesetzbuches „Teilnahme an Tätigkeiten einer Terrororganisation“ wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Über die Heranziehung von Extremisten zur strafrechtlichen Verantwortung nach dem Paragraphen „Organisation eines Terroranschlages durch eine Gruppe“ wird zurzeit entschieden.

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