Presseschau vom 15.11.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Zwei Flugzeuge mit russischen Friedensstiftern und Panzertechnik landen in Jerewan
Zwei Flugzeuge vom Typ Аn-124 „Ruslan“ der russischen Transportfliegerkräfte mit Friedensstiftern und Panzertechnik an Bord sind auf dem Flughafen der armenischen Hauptstadt Jerewan eingetroffen. Das folgt aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums am Sonntag.
„Flugzeuge haben zehn Schützenpanzerwagen BTR-82A, Mittel für die materiell-technische Versorgung sowie rund 30 Soldaten der friedensstiftenden Einheit gebracht“, heißt es.
Nach der Entladung, Überprüfung und Vorbereitung der Fahrzeuge würden die Friedensstifter einen 300 Kilometer langen Marsch zu ihrem Dislozierungsort in der Stadt Goris unternehmen.
Am Samstag teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit, dass Russland in den zurückliegenden 24 Stunden 20 Flugzeuge mit 170 Friedenstruppen nach Bergkarabach geschickt habe.
Geplant sei, eine Friedenstruppe von insgesamt 1960 Mann, 90 Schützenpanzerwagen, 380 Fahrzeugen und anderem Gerät aufzustellen. …

vormittags:

de.sputniknews.com: Putin-Alijew-Paschinjan-Telefonat: Umsetzung trilateraler Vereinbarungen zu Bergkarabach im Fokus
Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen, Ilcham Alijew, und dem armenischen Premierminister, Nikol Paschinjan, die Situation in Bergkarabach telefonisch besprochen. Das teilte der Pressedienst des Kremls mit.
Demnach erfolgten die Telefonate am Samstagabend. Erörtert worden seien praktische Aspekte der Umsetzung der trilateralen Vereinbarungen zu Bergkarabach vom 9. November.
„Es wurde die Genugtuung zum Ausdruck gebracht, dass die Feuereinstellung eingehalten wird und die Lage an der Berührungslinie durchaus ruhig ist“, heißt es.
Wie der Pressedienst betonte, hat Putin im Gespräch mit Alijew unter anderem darauf aufmerksam gemacht, dass es in den Kreisen, die gemäß den Vereinbarungen an Aserbaidschan zurückgegeben werden sollen, christliche Kirchen und Klöster gibt.
„Er (Putin – Anm. D. Red.) verwies auf die Wichtigkeit, die Sicherheit und die normalen kirchlichen Lebenstätigkeiten dieser Heiligtümer zu gewährleisten“, so der Kreml.
Wie es weiter heißt, hat Aserbaidschans Präsident Verständnis gezeigt und versichert, dass die aserbaidschanische Seite in dieser Weise handeln werde.
Russlands Präsident Wladimir Putin, sein aserbaidschanischer Amtskollege, Ilcham Alijew, und der armenische Premierminister, Nikol Paschinjan, hatten in der Nacht zum 10. November eine Waffenstillstandsvereinbarung für Bergkarabach erzielt.
Die Vereinbarung sieht den vollständigen Waffenstillstand in Bergkarabach ab dem 10. November vor. Aserbaidschan und Armenien bleiben dabei in den von ihnen besetzten Stellungen. Das Dokument sieht außerdem den Austausch von Kriegsgefangenen vor.
Armenien soll drei Kreise an Baku zurückgeben. Darüber hinaus sollen entlang der Berührungslinie in Bergkarabach und des Korridors Latschin 1960 russische Friedensstifter, 90 Schützenpanzerwagen, 380 Einheiten Automobil- und Spezialtechnik stationiert werden. …

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 14. November 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

de.sputniknews.com: Warschau wirft Berlin, Moskau, und Peking „koordinierte“ Informationsangriffe auf Polen vor
Der Sprecher des Koordinators der polnischen Geheimdienste, Stanisław Żaryn, hat Russland vorgeworfen, Polen im Informationsbereich anzugreifen, um dessen Ruf zu schädigen.
Seiner Ansicht nach bemüht sich Moskau darum, Polen als ein Land darzustellen, das ständig in Europa Probleme mache.
„Die größte Bedrohung“ für Polen seien die Aktivitäten Russlands, die „auf Lügen und Manipulation des Bildes von Polen, der Nato sowie des Westens basieren“, behauptete Żaryn in einem Interview mit dem polnischen Nachrichtenportal CyberDefense24.
Damit meine er geheimdienstliche Aktivitäten, „militärische Provokationen“, „diplomatische Ausfälle“ sowie Hackerangriffe.
Russland versuche auf diese Weise, seine „energetische und politische Vorherrschaft“ in Mittel- und Osteuropa aufrechtzuerhalten. Polen sei eines der wichtigsten Länder in der Region.
„Koordinierte Informationsaktivitäten“ würden auch von Deutschland und China unternommen, fügte er hinzu.
Ende Oktober hatte der Sprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow, betont, die russisch-polnischen Beziehungen würden sich „in einem sehr traurigen Zustand“ befinden. Es sei noch nicht möglich, sie auf Grundlage gegenseitigen Respekts aufzubauen, da Warschau nicht darauf vorbereitet sei, äußerte er.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 14. November 3:00 Uhr bis 15. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 1.
Das Territorium der DVR wurden in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstands mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Mariupol: Mörser 82mm – einmal (12 Mörsergeschosse).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Leninskoje.
Um 14:53 Uhr wurde eine Detonation im Gebiet von Wodjanoje festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse betrug 12.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurden drei Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

de.sputniknews.com: Präsidenten-Stichwahl hat in Moldawien begonnen
In Moldawien hat am Sonntag die Stichwahl um das Präsidentschaftsamt begonnen. Das künftige Staatsoberhaupt wird für die nächsten vier Jahre gewählt. Mehr als 2000 Wahllokale öffneten um 07.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ).
Wegen der Coronavirus-Pandemie werden die eintreffenden Wähler mit Mund-Nasen-Schutz versorgt.
Die Wahlberechtigten werden dazu angehalten, mit Handschuhen und eigenen Stiften zu den Urnen zu kommen. Landesweit sorgen etwa 6000 Polizisten für die Sicherheit der Wahllokale.
Der Urnengang wird von etwa 2000 einheimischen und mehr als 300 internationalen Beobachtern überwacht. Die Meinungsforschungsfirma Intellect Group und der Verband SPERO führen Wahltagsbefragungen durch.
Nach moldawischem Recht reicht es für den Sieg, mehr als die Hälfte der Stimmen zu erkämpfen. Für die Gültigkeit der Stichwahl gibt es keine Mindestbeteiligung. Die Wahllokale schließen um 21.00 Uhr (20.00 Uhr MEZ).

Lug-info.com: In der LVR sind am 15. November um 9:00 1694 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 1434 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 124 Todesfälle.

deutsch.rt.com: Putin zu Modernisierung russischer Nukleartriade: Großkonflikte fast unmöglich, Erpressung sinnlos
Russland modernisiere weiter seine nukleare Triade, erklärt Wladimir Putin. So werden die Gefahr großer Kriege und die Wirksamkeit von Versuchen, Russland zu erpressen, gegen null geführt. Kooperation hat jedoch Vorzug: Den USA etwa schlage man aktuell eine neue Sicherheitsformel vor.
Die Notwendigkeit, Russlands nukleare Triade auszubauen, unterstrich Präsident Wladimir Putin bei der Eröffnung eines Treffens mit den Führungsriegen des Verteidigungsministeriums, der föderalen Behörden und der Verteidigungsindustrie des Landes am Dienstag in Sotschi. Ihr fällt eine Schlüsselrolle beim Aufrechterhalt der Sicherheit nicht nur Russlands, sondern der ganzen Welt zu:
„Ich möchte betonen, dass trotz der sich verändernden Art der militärischen Bedrohungen die nukleare ‚Triade‘ nach wie vor die wichtigste, die Schlüsselgarantie für Russlands militärische Sicherheit bleibt – auch für die globale Stabilität, wenn wir es in einem breiteren Rahmen betrachten. Die Aufrechterhaltung des gegebenen Kräftegleichgewichts führt die Gefahr eines umfassenden militärischen Konflikts gegen null, macht im Wesentlichen jeden Versuch, unser Land zu erpressen oder unter Druck zu setzen, sinnlos.“
Grund zur Sorge – Vorsorge getroffen
Dass Russland seine Streitkräfte überhaupt und der nuklearen Streitkräfte im Besonderen weiter modernisieren muss, liegt auf der Hand. Denn weder Kriegsgefahr noch Möglichkeit der Erpressung an sich sind gebannt – aktuelle Tendenzen sind sogar gegenläufig:
„Wir müssen jedoch auch einer Reihe potenziell gefährlicher, moderner und neuer externer Faktoren in Rechnung tragen. So weitet sich in Europa die militärische Präsenz der NATO in der Nähe der russischen Grenzen aus. Auf unseren Vorschlag, militärische Aktivitäten während der Epidemie zu reduzieren, reagierte das Bündnis überhaupt nicht. Darüber hinaus hat die Intensität der Luftwaffen- und Marine-Aktivitäten der NATO-Staaten nur noch zugenommen.“
Ein ebenso großer, wenn nicht sogar weitaus größerer Grund zur Sorge ist jedoch die von den Vereinigten Staaten von Amerika eingenommene Haltung zum Einsatz ihrer Nuklearwaffen:
„Heute ist in der Nuklearwaffendoktrin der USA die Einsatzmöglichkeit von Nuklearwaffen als Antwort auf den Einsatz nicht-nuklearer Waffen festgehalten. Dabei sind die genauen Einsatzbedingungen für Nuklearwaffen überhaupt nicht konkret ausgeführt – und Russland ist als der wichtigste militärische Gegner benannt, übrigens völlig grundlos.“
Die lange Liste der Rüstungskontrollverträge, aus denen die USA bislang ausgestiegen sind, vollendet das Bild. Putin fasst zusammen:
„Wir sehen auch, dass das [internationale] System der Rüstungskontrolle offen destabilisiert wird und degradiert.“
Russlands Nukleararsenal und das Tempo seiner Modernisierung jedoch sichern dem Land ausreichendes Abschreckungspotenzial für die Gegenwart ebenso wie für die absehbare Zukunft. Dafür hat man sich ausreichenden aktuellen technischen Vorsprung gesichert und Schwung bei Entwicklungsarbeiten und Herstellung aufgenommen:
„Das erste Regiment, das mit dem Hyperschall-Raketensystem ‚Awangard‘ ausgestattet ist, trat die Kampfbereitschaft an. Etwa die Hälfte der Verbände der Strategischen Raketentruppen erhielten die neuesten Systeme ‚Jars‘. Nach Plan verlaufen auch die Erprobungen der interkontinentalen ballistischen Rakete ‚Sarmat‘. […]
Russland wird auch weiterhin sein Nuklearschlagpotenzial auf dem Niveau des Notwendigen und Hinreichenden halten. Im Hinblick auf eine Reihe strategischer Waffen hat unser Land andere führenden militärischen Mächte der Welt hinter sich gelassen: […] Erstmals in der Geschichte tritt unser Land, Russland, nicht in der Rolle des Einholenden auf, sondern bot selber solche Modelle auf, die ihren ausländischen Pendants um Jahre und sogar Jahrzehnte voraus sind – und zu manchen von denen es weltweit nichts Ebenbürtiges gibt und höchstwahrscheinlich noch lange Zeit keine Pendants geben wird.“
Bei alldem schloss Russlands Staatschef ein Wettrüsten aus, weil für Russland momentan keine Notwendigkeit dazu bestehe.
Rüstungskontrolle als bessere Alternative: Angebot einer neuen Sicherheitsformel an die USA entsandt
Als Argument dafür, dass man in Russland die Rüstungskontrolle ohnehin für die deutlich bessere Alternative hält, führt Putin an:
„Im Ganzen setzt sich Russland konsequent und entschlossen für die Stärkung und Perfektionierung der Mechanismen der strategischen Stabilität und der Rüstungskontrollregimes. Unseren US-Partnern wurden, zum Beispiel, unsere Vorschläge zur Ausarbeitung einer neuen ‚Sicherheitsformel‘ zugeleitet. Sie berücksichtigt alle Faktoren, die sich auf die strategische Stabilität auswirken. Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die sogenannten Mittel des Erstschlags – der aus unserer Sicht gänzlich unzulässig ist. […] Faktisch hat Russland seine Grundhaltung bekräftigt, nach der der Einsatz von Kernwaffen das äußerste, das Ausnahmemittel zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit darstellt.“
Dialog zwischen Russland und USA hat weltweite Sicherheitsrelevanz
Putin betonte die Wichtigkeit eines Dialogs zwischen Russland und den USA in der Sphäre der nuklearen Rüstungskontrolle und bei der Entwicklung einer neuen Sicherheitsformel:
„Es ist wichtig sowohl für unsere beiden Länder als auch, dem Wesen der Sache nach, für die ganze Welt – behält man im Blick, dass wir die größten Nuklearmächte sind.“

мзднр.рус: Am 14. November wurden in der DVR 369 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 165 positiv, bei 6 Patienten wurde die Diagnose COVID-19 aufgrund klinischer Merkmale gestellt.
Am 15. November um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 8959 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
3973 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 4174 als gesund entlassen, es gibt 812 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden drei Personen als gesund entlassen.
Außerdem gab es in den letzten 24 Stunden 21 Todesfälle – Männer im Alter von 43 bis 84 Jahren und Frauen im Alter von 44 bis 88 Jahren.
In den letzten 24 Stunden wurden 85 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 33 mehr als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 54 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt befinden sich 2105 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 524 mit Sauerstoffunterstützung (+21 in den letzten 24 Stunden).

de.sputniknews.com: Kardinaler Unterschied des neuen russischen Corona-Impfstoffes bekannt gegeben
Der Chefwissenschaftler des Tschumakow-Instituts, Professor und Akademiemitglied Alexej Jegorow hat das zentralste Unterscheidungsmerkmal des am Institut entwickelten Corona-Impfstoffes von den anderen genannt.
„Der Hauptunterschied dieses Impfstoffes ist, dass er nicht aus einzelnen Coronavirus-Antigenen besteht, sondern aus einem ganzen inaktivierten Virus. Daher gibt er die ganze Palette aller Antigene dieses Virus und dies wiederum die ganze Palette aller Antikörper her“, sagte Jegorow in einem Gespräch mit den Portal „Ura.ru“.
Nach Ansicht des Wissenschaftlers wird diese Eigenschaft es dem Medikament ermöglichen, dem Körper den breitesten Schutz vor einer Coronavirus-Infektion zu verleihen. Dem fügte Jegorow hinzu, dass der Impfstoff voraussichtlich im Februar fertig sein werde. …

nachmittags:

de.sputniknews.com: Tränengas, Lärm- und Blendgranaten gegen Protestierende in Minsk eingesetzt
Weißrussische Sicherheitskräfte haben gegen die Teilnehmer einer oppositionellen Demo in Minsk offenbar Lärm- und Blendgranaten eingesetzt. Dies berichtet ein Korrespondent von Sputnik vor Ort.
Demnach waren in der Nähe der U-Bahn-Station „Puschkinskaja“ in Minsk, wo sich die Opposition für die Protestaktion versammeln will, mehrmals Geräusche zu vernehmen, die den Explosionen von Lärm- und Blendgranaten ähneln. Zudem sei eine Kolonne von Gefangenentransportern und Wasserwerfern vorbeigefahren.
Zuvor hatten sich mehrere hundert Protestierende unweit der U-Bahn-Station „Puschkinskaja“ im Westen der weißrussischen Hauptstadt versammelt, um von dort aus einen nicht genehmigten Protestmarsch zu starten. Nach Angaben eines Korrespondenten von Sputnik wurden mehrere Dutzend Personen von den Sicherheitskräften vor Ort festgenommen. Die Minsker Polizei bestätigte die Festnahmen, nannte jedoch die Anzahl der Festgenommenen nicht.
… Zuvor hatten lokale Medien und Nutzer des sozialen Netzwerkes Telegram Videos veröffentlicht, die zeigen sollen, wie Ordnungshüter in Minsk Tränengas aus Sprühdosen in Richtung der Demonstrierenden versprühen, die sich in der Nähe der Metrostation „Puschkinskaja“ versammelt haben. Nach Angaben von Sputnik-Korrespondenten wurden mehrere Dutzend Personen von den Strafverfolgungsbehörden festgenommen.
Die Minsker Polizei teilte gegenüber Sputnik mit, sie könne den Einsatz von Spezialmitteln, unter anderem von Tränengas und Lärm- sowie Blendgranaten, gegen die Demonstranten derzeit weder offiziell bestätigen noch dementieren. Laut der Sprecherin Natalja Ganussewitsch sollen entsprechende Informationen, darunter auch die Anzahl von Festgenommenen, am Montag bekannt gegeben werden.
Nach Angaben der offiziellen Vertreterin des Minsker Stadtpräsidiums, wird die Polizei Informationen über die Zahl der Häftlinge veröffentlichen und darüber, ob bei den Festnahmen am Montag besondere Mittel eingesetzt wurden. …

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 15. November 2020
In den letzten 24 Stunden hat die ukrainische Seite zweimal den Komplex der Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Waffenstillstands verletzt.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade in Verletzung des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen Leninskoje beschossen und 12 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert. In Verletzung des ersten Punkts Zusatzmaßnahmen haben Kämpfer eines Marineinfanteriebataillons der 36. Brigade technische Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung der Positionen im Gebiet von Wodjanoje unternommen.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer der 36. Brigade mit Granatwerfern und Schusswaffen in Richtung Dsershinskoje geschossen.
Dieser Sachverhalte wurden operativ den Vertreter der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um Beschuldigungen der Einheiten der Volksmiliz in Bezug auf Provokationen zu verhindern.
Unserer Aufklärung wurden Einzelheiten der von ukrainischen Kämpfern der 36. Brigade in den letzten 24 Stunden begangenen oben genannten Verstöße bekannt. Es wurde festgestellt, dass derzeit vom Stab der Brigade eine dienstliche Untersuchung zu dem Fall von nicht genehmigter Ausführung von Feuerprovokationen unter Einsatz von Mörsern durchgeführt wird.
In den Materialien der Angelegenheit wird darauf verwiesen, dass die Soldaten eines Marineinfanteriebataillons, die technische Arbeiten auf den Positionen im Gebiet von Wodjanoje ausführen, unter Alkoholeinfluss standen. Mehr noch, Mitarbeiter der Rechtsordnungsbrigade haben die Anwesenheit eines Bataillonskommandeurs der 36. Brigade, Oberstleutnant W.A. Sikosa auf diesen Positionen festgestellt. Es wird nicht ausgesch
lossen, dass Anlass für das Trinken von Alkohol und die Feuerprovokation die Feiern zum Geburtstag des Bataillonskommandeurs Sikosa waren.
Außerdem wurde dem Kommandeur des Marineinfanteriebataillons ein disziplinarischer Verweis wegen nicht kampfbedingten Verlusten ausge
sprochen. Der Obermatrose Pezuch fügte sich bei der Einrichtung einer Heizung aufgrund persönlicher Unachtsamkeit ein Verletzung zu, indem er einen Fremdkörper ins Auge bekam.
Die ukrainischen bewaffneten Formationen verletzen weiter den dritten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung nämlich das Verbot zur
Stationierung von Waffen und Militärtechnik in der Nähe von kommunalen Objekten.
In den letzten 24 Stunden wurde die Stationierung von zwei Panzerfahrzeugen entdeckt. So haben Kämpfer der 79. Brigade einen Schützenpanzerwagen am Gebäude einer Fahrschule in Krasnoarmejsk stationiert. Ein weiterer Schützenpanzerwagen wurde in Nowobachmutowka festgestellt.
Außerdem
verminen die ukrainischen Kämpfer weiter an Ortschaften angrenzende Gebiete, was Leben und Gesundheit örtlicher Einwohner gefährdet.
Dem Beispiel der Kämpfer des 137. Bataillons der 35. Brigade folgend, die mehr als 250 Antipanzerminen auf der zentralen Straße von Sajzewo installiert haben, haben die Besatzer der 79. Brigade eine Örtlichkeit von 400 Quadratmetern im Gebiet von Krasnogorowka vermint. Beobachter der OSZE-Mission haben in ihrem Bericht für den 14. November 2020 die Installation von etwa 80 Antipanzerminen in diesem Gebiet bestätigt.
Unter dem Personal der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ist ein geringes moralisch-psychische
s Niveau festzustellen, was mit dem Unwillen der Soldaten zusammenhängt, in die OOS-Zone zu fahren.
Nach unseren Informationen ist bei der Hotline des Verteidigungsministeriums der Ukraine ein Anruf mit einer
Beschwerde über die rückwärtige Versorgung von einem Soldaten der 72. Brigade, die sich derzeit auf dem Übungsplatz „Schirokij Lan“ in der Oblast Nikolajewka befindet, eingegangen. In der Mitteilung wird festgestellt, dass das Brigadekommando sich nicht um die Ausführung der Pflichten des für den rückwärtigen Dienst zuständigen stellvertretenden Kommandeurs der 72. Brigade kümmert, der sich jetzt mit einer zweiseitigen Lungenentzündung im Krankenhaus befindet.
Außerdem wurde nach Angaben unserer Aufklärung bekannt, dass das Fehlen der notwendigen Lebensmittel und Medikamente für die Behandlung Erkrankter die Lage der Dinge in der 72. Brigade mit der geringen Personalausstattung noch erschwert hat, diese beträgt derzeit nur 48 Prozent.
Es ist nicht ausgeschlo
ssen, dass die bevorstehende Ablösung der Einheiten der 54. Brigade durch Einheiten der 72. Brigade ein weiteres Mal durch die Schuld der ukrainischen militärischen Leiter auf unbestimmte Zeit verschoben wird.
Während die militärisch-politische Führung der Ukraine die Frage der Verlängerung der Zeiträume für den Aufenthalt von Verbänden und Truppenteilen im Donbass auf bis zu ein Jahr erwägt, greift das ukrainische Kommando in der OOS-Zone zu äußersten Maßnahmen zur Erhöhung der Personalausstattung.
So wird in der 53. Brigade zu diesem Zweck neu eingetroffenen Soldaten vorgeschlagen, kurzfristige Verträge von sechs Monaten bis zu einem Jahr abzuschließen unter der Bedingung, dass sie den Dienste in der OOS-Zone fortsetzen.
Die von der ukrainischen Regierung eingeführte „Quarantäne an freien Tagen“ hat Massenproteste in den großen Städten des Landes provoziert.
Unsere Quellen haben festgestellt, dass Vertreter der Partei Poroschenkos „Europäische Solidarität“ eine Vereinbarung mit Kämpfern der 12. Brigade der Nationalgarde der Ukraine über die Durchführung einer Protestaktion gegen die derzei
tige Regierung der Ukraine geschlossen haben. Es ist geplant, 100 Personen zur Durchführung einer spontanen Kundgebung am Gebäude der Verwaltung von Mariupol durchzuführen mit der Forderung, die Beschränkungen für kleine Geschäftsleute aufzuheben und die Ergebnisse der Wahlen zu den Organen der kommunalen Selbstverwaltung der Stadt zu überprüfen.
Gleichzeitig sind Einwohner von Kramatorsk
vor dem Hintergrund des Verbots der Arbeit von kleinen Unternehmen empört über die Entscheidung der Führung des Landes, die zweite Runde der Kommunalwahlen in sieben Städten der Ukraine durchzuführen.

de.sputniknews.com: Handgemenge zwischen Trump-Unterstützern und Gegnern – Mann schwer verletzt
Tausende Trump-Anhänger gingen am Samstag in Washington D.C. auf die Straße, um gegen das vorläufige Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl zu protestieren. Laut der „Washington Post“ (WP) kam es zwischen einigen Protestierenden und Gegendemonstranten zu Auseinandersetzungen – ein Mann soll durch Messerstiche schwer verletzt worden sein.
Wie das Blatt berichtet, ereignete sich der Vorfall um 20.00 Uhr (Ortszeit) fünf Blöcke östlich vom Weißen Haus entfernt. Die Trump-Anhänger sollen mit Knüppeln bewaffnet gewesen sein. Das Handgemenge habe einige Minuten gedauert, bevor die Polizei eingetroffen sei.
„Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurde ein 20-jähriger Mann durch Messerstiche in den Rücken schwer verletzt und daraufhin in ein Krankenhaus gebracht“, so die „Washington Post“.
Darüber hinaus soll es weitere Verletzte gegeben haben. Wie es heißt, trafen an diesem Tag „zwei unversöhnliche Versionen von Amerika aufeinander“: Trotz größtenteils friedlicher Proteste seien mancherorts Auseinandersetzungen entfacht. So berichtet WP von „blutbeschmierten Menschen auf beiden Seiten“. Mindestens zehn Unruhestifter sollen festgenommen worden sein. Dabei seien auch zwei Polizisten verletzt worden.
Nach Polizeiangaben beteiligten sich Tausende Menschen an dem „Millionen-MAGA-Marsch“, welcher zuvor in den sozialen Medien stark beworben wurde und dem Donald Trump persönlich einen Besuch abstattete. Bei dem Protestzug herrschte ein großes Polizeiaufgebot, weite Teile der Innenstadt waren abgesperrt.
Anhänger des Republikaners weigern sich, den bislang noch nicht bestätigten Wahlsieg des Demokraten Joe Biden zu akzeptieren. Sie bemängeln die landesweite Auszählung der Stimmen und sprechen von Wahlfälschung. Laut verschiedenen Prognosen liegt Biden in Führung: Derzeit kommt er auf insgesamt 290 Wahlleute. Trump vereint 232 Stimmen auf sich, erkennt jedoch die sich abzeichnende Niederlage nicht an.


de.sputniknews.com:
15 Asien-Pazifik-Staaten gründen weltgrößte Freihandelszone
Fünfzehn Länder des Asiatisch-Pazifischen Raumes, darunter auch China und Japan, haben am Sonntag ein Abkommen über die regionale umfassende Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) unterzeichnet, teilte die Agentur Reuters mit.
Das Abkommen sieht die Gründung der weltweit größten Freihandelszone vor. Die Unterzeichnungszeremonie fand am Rande des Gipfels des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) statt, der in diesem Jahr im Videoformat abgehalten wird.
Ihre Unterschriften unter das Dokument setzen die zehn ASEAN-Länder – Brunei, Myanmar, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam – sowie China, Australien, Japan, Südkorea und Neuseeland.
Auf diese Staaten entfallen praktisch ein Drittel der Bevölkerung der Welt, des globalen Bruttoinlandsproduktes (BIP) und des Welthandels. Die Unterzeichnung des Dokuments wird nach Ansicht dessen Teilnehmer den wirtschaftlichen Wiederaufbau aller Länder nach der Corona-Pandemie fördern.
„Eine weitere Beschleunigung des Prozesses der Handelsliberalisierung wird immer mehr zum wirtschaftlichen Wohlstand der Region beitragen“, heißt es in der Erklärung.
Die Arbeit an der Gründung der regionalen umfassenden Wirtschaftspartnerschaft dauerte seit 2012 an. In diesem Zeitraum fanden mehr als 30 Verhandlungsrunden statt.

Mil-lnr.su: Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR
In den letzten 24 Stunden wurden
keine Feuerprovokationen von Seiten des Gegners festgestellt.
Das Kommando der Volksmiliz der LVR führt weiter Maßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Regimes des Waffenstillstands aus. Die Einheiten der Volksmiliz tun ununterbrochen Dienst und gewährleisten die Sicherheit unserer Bürger.
Das Ukrainische Kommando gefährdet weiter örtliche Einwohner, indem es Waffen und Technik in Wohngebieten von Ortschaften stationiert.
So
haben nach Angaben unserer Aufklärung im Verantwortungsbereich der 14. Brigade Kämpfer sechs Schützenpanzer und zwei Schützenpanzerwagen im Gebiet von Muratowo und einen Schützenpanzerwagen im Gebiet von Krymskoje stationiert.
Örtliche Einwohner haben nach
zahlreichen Anzeigen und Tatenlosigkeit von Seiten des Kommandeurs der 14. Brigade Wojtschenko eine Beschwerde an die Leiterin des Nowoajdarskij-Bezirk Nowikowa geschickt mit der Bitte zu unterstützen und das Kommando der 14. Brigade zu zwingen, die Technik aus der Ortschaft abzuziehen. Im Fall von Tatenlosigkeit von Seiten der Verwaltungsleiterin des Nowoajdarskij-Bezirks haben die Einwohner vor, eine Kundgebung durchzuführen. …

de.sputniknews.com: Trump: „Biden hat gewonnen, weil…“
US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag via Twitter erstmals eingeräumt, dass sein demokratischer Rivale Joe Biden die Präsidentenwahl gewonnen habe – zugleich aber seine Vorwürfe bekräftigt, dass die Abstimmung manipuliert worden sei.
So reagierte der Republikaner auf einen Tweet, in dem sich ein Moderator des TV-Senders Fox News darüber wunderte, wie Biden vorn liegen könne, wenn er einen schwachen Wahlkampf geführt habe.
„Er hat gewonnen, weil die Wahl manipuliert war“, twitterte Trump.
Er wiederholte seine nach wie vor nicht belegten Vorwürfe, dass keine Wahlbeobachter zugelassen worden seien und eine bei der Auszählung verwendete Software die Ergebnisse verfälscht habe.
Trumps Anwälte reichen diverse Klagen im mehreren Bundesstaaten ein. Erst in der Nacht auf Sonntag legte er den rechtlichen Kampf um die Wahlergebnisse in die Hand seines langjährigen Anwalts und Weggefährten Rudy Giuliani.
US-Bundesanwälte finden keine Belege für Wahlbetrug
Die Bundesanwälte haben laut der Zeitung „The New York Times“ ein Schreiben an den US-Justizminister, William Barr, mit der Information gerichtet, dass sie keine Beweise für erhebliche Verstöße während der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten gefunden hätten.
Wie aus dem Schreiben hervorgeht, haben die Anwälte dazu aufgerufen, die Anordnung über die Untersuchung möglicher Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den entsprechenden Berichten außer Kraft zu setzen.
Ermittlung wegen möglichen Verstößen bei Präsidentschaftswahl
Am Montag hatte US-Justizminister William Barr die Bundesanwälte beauftragt, im Zusammenhang mit Berichten über mögliche Verstöße bei der Präsidentschaftswahl zu ermitteln.
In seinem Schreiben an die Bundesanwälte heißt es unter anderem, Unregelmäßigkeiten bei Stimmabgabe und Stimmzählung dürften überprüft werden, wenn „klare und offenkundig glaubwürdige Vorwürfe“ vorlägen, die – falls sie sich bewahrheiteten – das Wahlergebnis in einzelnen Bundesstaaten potenziell beeinflussen könnten.
Präsidentschaftswahl in den USA
Die Präsidentschaftswahl in den USA fand am 3. November statt. Vorläufigen Angaben zufolge hat der Demokrat Joe Biden den Sieg errungen. Amtsinhaber Donald Trump will aber seine Wahlniederlage nicht eingestehen.


de.sputniknews.com:
Baku räumt Eriwan mehr Zeit für Truppenabzug ein
Aserbaidschan hat laut dem Assistenten des Präsidenten des Landes, Hikmet Gadschijew, Armenien noch weitere zehn Tage Zeit für den Truppenabzug aus der Region Kalbadschar gegeben.
„Angesichts der Schwierigkeiten der armenischen Seite und unter Berücksichtigung der Prinzipien des Humanismus hat Aserbaidschan beschlossen, Armenien weitere zehn Tage Zeit zu geben, damit es seine Streitkräfte aus der Region Kalbadschar abzieht. Das Datum, an dem die Region an Aserbaidschan übergeben wird, ist nun nicht der 15. sondern der 25. November“, sagte Gadschijew bei einem Briefing am Sonntag.
Ihm zufolge hat die armenische Seite unter Vermittlung Russlands zusätzliche Zeit beantragt. Schwierigkeiten seien mit der Tatsache verbunden, dass nur eine Straße mit begrenzter Verkehrsleistung von der Region Kalbadschar nach Armenien führe. Darüber hinaus würden schwierige Wetterbedingungen die Situation verschlechtern.
Die Daten für die Übergabe der Regionen Agdam und Latschin an Aserbaidschan – der 20. November und der 1. Dezember – bleiben laut Gadschijew unverändert. …


abends:

de.sputniknews.com: Russlands Außenamts-Sprecherin reagiert auf Polens „Rufschädigungs“-Vorwürfe
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat zu den Äußerungen des Pressesprechers des Koordinators der polnischen Geheimdienste, Stanisław Żaryn, über eine „russische Bedrohung“ Stellung genommen.
Zuvor hatte Żaryn Moskau vorgeworfen, „das Image Polens, der Nato und des Westens“ zu manipulieren und „Polens Ruf“ zerstören zu wollen. Russlands Ziel sei es, Polen als ein Land darzustellen, das in Europa ständig Probleme verursache.
„Um Himmels Willen, Stanislaw. Die polnischen Politiker haben Russland bereits mit so viel Lügen und Dreck beworfen, dass das ausreichen würde, den Garten Eden zu düngen. Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, der Absturz des Präsidentenflugzeugs in der Nähe von Smolensk, die bedauerlichen Folgen der Farbrevolutionen in Europa, die sogenannte Infodemie während der Coronavirus-Zeit – all dies sollte nach der Logik einiger polnischer Regierungsvertreter Russland zur Last gelegt werden“, schrieb Sacharowa auf Facebook.
Wenn sich die polnische Regierung tatsächlich Sorgen über das Image ihres Landes machen würde, so Sacharowa, sollte sie diejenigen verfolgen und bestrafen, die die Denkmäler und Grabstätten sowjetischer Soldaten beschädigen, die Europa vom Faschismus befreiten. „Ich würde in den Briefings lieber darüber sprechen, anstatt Warschau fast wöchentlich dazu auffordern zu müssen, seinen Verpflichtungen zur Erhaltung von Denkmälern nachzukommen“, so die Diplomatin.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s