Presseschau vom 04.11.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

Andrej Koz: IS-Terroristen wandern ab – in Richtung „Neues Kalifat“
Experten des Pentagons sagen, der im Nahen Osten zerschlagene Islamische Staat errichte mit zügelloser Gewalt ein neues Kalifat, diesmal in Afrika. Die Terroristen setzen sich vielerorts gegen Regierungskräfte durch, erobern immer mehr Land und werben neue Kämpfer zu Tausenden an. …
https://sptnkne.ws/EmKD

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Bergkarabach meldet Abnahme der Intensität der Gefechte
Die Kämpfe in der Konfliktzone Bergkarabach im Südkaukasus sollen am Dienstagmittag (Ortszeit) an Intensität verloren haben. Dies hat der Armeesprecher der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach, Suren Sarumjan, der Agentur RIA Novosti mitgeteilt.
„Man kann sagen, dass die Intensität der Gefechte im Moment abgenommen hat, aber dies geschah aufgrund der Tatsache, dass Aserbaidschan erkannt hat, dass allgemeine Operationen keine Ergebnisse bringen würden. Ein weiterer Grund ist, dass in der Schlucht in Richtung Schuscha (eine Stadt in Bergkarabach – Anm. d. Red.) der Elite ihrer Spezialeinheiten das Rückgrat gebrochen wurde. Dem ist es zu verdanken, dass die Intensität der Kämpfe nicht auf dem bisherigen Niveau sein kann. Sie hat abgenommen“, sagte Sarumjan. …

vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 23 November 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 3. November 3:00 Uhr bis 4. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 1.
Auf das Territorium der DVR wurden in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen geschossen:
Richtung Donezk: automatische Granatwerfer – einmal (5 Granaten)
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Jakowlewka.
Um 15:45 Uhr wurden zwei Detonationen im Gebiet von Wodjanoje festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurden zwei Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

de.sputniknews.com: USA offiziell aus Pariser Klimaabkommen ausgestiegen
Der Austritt von Washington aus dem Pariser Klimaabkommen ist an diesem Mittwoch in Kraft getreten. Das Land ist nicht mehr Mitglied der Klimavereinbarung.
Die Vereinten Staaten sind das erste und bisher einzige Land, das diesen Vertrag gekündigt hat.
US-Ausstieg aus Klimaabkommen
Vier Jahre nach dem Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens hatten die USA die Vereinten Nationen offiziell über ihren Rückzug informiert und damit den Austrittsprozess in Gang gesetzt.
Die Vereinigten Staaten gehören neben China und Indien zu den größten Co2-Emittenten der Welt.
Pariser Klimaabkommen
Das Klimaabkommen von Paris, das erste globale Übereinkommen über das Klima, wurde im Dezember 2015 signiert. Es beinhaltet einen Aktionsplan zum Stopp der weltweiten Klimaerwärmung. Mittlerweile sind 194 Nationen Teil der Vereinbarung, die das Ziel hat, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu bringen.

Lug-info.com: In der LVR sind am 4. November um 9:00 Uhr 1598 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 1277 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 93 Todesfälle.

Mzdnr.ru: Am 3. November wurden in der DVR 417 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 134 positiv (32,1%).
Am 4. November um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 7204 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
3018 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 3563 als gesund entlassen, es gibt 623 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 46 Personen als gesund entlassen.
Außerdem gab es 23 Todesfälle – Männer im Alter von 59 bis 85 Jahren und Frauen im Alter von 60 bis 85 Jahren.
In den letzten 24 Stunden wurden 158 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, genauso viele wie am vorangegangenen Tag. Davon wurden 101 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt befinden sich 2269 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 518 mit Sauerstoffunterstützung (+41 in den letzten 24 Stunden).


de.sputniknews.com:
Rettungskräfte beenden Bergungsarbeiten nach Erdbeben in Izmir – 114 Tote
Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkischen Izmir haben die Einsatzkräfte die Rettungsarbeiten beendet. „Die Such- und Rettungsteams haben ihre Arbeit abgeschlossen“, teilte der Vorsitzende der türkischen Katastrophenschutzbehörde Afad, Mehmet Güllüoglu, am Mittwoch via Twitter mit.
Umwelt- und Städteminister Murat Kurum sagte, die Zahl der Toten liege nun bei 114.
„Unser Schmerz ist sehr groß. So Gott will, werden wir in Solidarität miteinander die Wunden unserer Geschwister in Izmir alle gemeinsam heilen“, wurde der Minister von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.

107 Menschen gerettet

Die Einsatzkräfte hätten 107 Menschen gerettet, 6600 Menschen seien derzeit in Zelten untergekommen, so Kurum. Bei dem schweren Beben am Freitagnachmittag in der Ägäis waren Teile der Westtürkei und auch Griechenlands erschüttert worden. Mehr als 1000 Menschen wurden Kurum zufolge verletzt. Auf der griechischen Insel Samos wurden zwei Jugendliche von Trümmern einer einstürzenden Mauer erschlagen.
Seebeben löste Tsunami aus
Das Epizentrum des Bebens lag den Behörden zufolge im Meer vor der türkischen Provinz Izmir. Die türkische Katastrophenschutzbehörde gab die Stärke mit 6,6 an, die US-Erdbebenbehörde USGS sogar mit 7. Sowohl auf Samos als auch an der türkischen Westküste trat bei einem Tsunami nach dem Beben, den Experten als moderat einstuften, das Wasser über die Ufer.
40 Tote bei Beben im vergangenen Januar
In der Türkei verlaufen mehrere Verwerfungslinien, und das Land wird immer wieder von schweren Erdbeben erschüttert. Erst im Januar waren bei zwei Beben in den osttürkischen Städten Elazig und Malatya mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Auch die Millionenmetropole Istanbul ist stark erdbebengefährdet.

Dan-news.info: „Mit jedem Tag werden unsere Verbindungen stärker: Bis jetzt haben 170.759 Bürger der Donezker Volksrepublik die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation erhalten“, teilte heute das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin anlässlich des Tags der Volkseinheit mit.
Am 23.Oktober war mitgeteilt worden, dass mehr als 160.000 Bürger der DVR die Staatsbürgerschaft der RF erhalten hatten.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Mini-Jobber haben wegen Corona-Pandemie am meisten verloren – Studie
Beschäftigte in Minijobs gehören laut der Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den größten Verlierern der Corona-Krise.
Die Zahl der geringfügig Beschäftigten lag im Juni 2020 um 850.000 oder zwölf Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, so die Studie. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs soll im gleichen Zeitraum nur um 0,2 Prozent zurückgegangen sein.
„Gerade in einer Rezession wie derzeit werden Minijobberinnen und Minijobber schnell vor die Tür gesetzt“, sagte der Wissenschaftler Markus Grabka.
Diese Kategorie der Beschäftigten habe keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, was zu einer schnelleren Entlassung führe. So habe die Hälfte der Menschen, die letztes Jahr einen Minijob ausgeübt habe, im Frühjahr 2020 gar keine bezahlte Arbeit mehr gehabt.
„Der Bereich der geringfügigen Beschäftigung ist in den vergangenen Jahren sehr groß geworden, und gleichzeitig hat sich oftmals die Hoffnung, Minijobs könnten eine Brücke in normale sozialversicherungspflichtige Jobs sein, nicht erfüllt“, erklärte der Wissenschaftler.
Laut Grabka braucht man auch unabhängig von der Corona-Krise eine Reform der Minijobs.
Von 2003 bis 2019 sei die Zahl der 450-Euro-Kräfte um 43 Prozent auf 7,6 Millionen gestiegen. Das entsprach fast einem Fünftel (19 Prozent) aller Arbeitnehmer.
Dem DIW-Vorschlag zufolge sollte die Minijob-Schwelle von 450 auf 300 Euro im Monat abgesenkt werden. Möglichst viele Tätigkeiten sollten auch in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse überführt werden. Zudem sollten Nebenjobs nicht mehr von den Sozialabgaben befreit werden.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 4. November 2020
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal den zweiten Punkt der Bedingungen der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer des 1. Bataillons der 54. Brigade der BFU von den Positionen im Gebiet von Awdejewka aus das Feuer mit einem automatischen Granatwerfer in Richtung Jakowlewka eröffnet. Insgesamt wurden fünf Granaten mit einem automatischen Granatwerfer in Richtung der Ortschaft abgefeuert.
Außerdem haben Beobachter der DVR im GZKK die
Detonation von zwei unbekannten Sprengeinrichtungen auf den Positionen eines Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Wodjanoje bemerkt. Die Folgen der Detonationen und Verluste des Gegners werden noch ermittelt.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer des 2. Bataillons der 24. Brigade von den Positionen im Gebiet von Nowoluganskoje aus zweimal das Feuer mit Schusswaffen in Richtung Dolomitnoje eröffnet.
Das Feuer erfolgte nicht zielgerichtet und stellte keine Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Einwohnern der Republik dar. Unsere Verteidiger haben das Feuer nicht erwidert.
Diese Sachverhalte wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um Maßnahmen gegen die Schuldigen zu ergreifen und um Beschuldigungen der Volksmiliz in Bezug auf Provokationen auszuschließen.
Beobachter der OSZE-Mission haben im Bericht vom
3. November 2020 die Stationierung von vier Stück schweren Waffen aus dem Bestand der 59. Brigade im Gebiet von Artjomowsk und von zwei Schützenpanzerwagen aus dem Bestand der 53. Brigade im Gebiet von Priwolnoje bestätigt, was eine Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen ist, nämlich die Stationierung von Technik in Ortschaften auf kontrolliertem Territorium.
Um die Aufmerksamkeit von den inneren sozialökonomischen Problemen in Land abzulenken, hat der Gegner die Propagandamaßnahmen aktiviert, um die Volksmiliz der Verletzung des Regimes des Waffenstillstands zu beschuldigen und die Bereitschaft seiner Kämpfer zur Abwehr einer mythischen Aggression zu demonstrieren. Zu diesem Zweck hat das Kommando der OOS mehr als zehn kontrollierte einheimische und ausländische Filmteams zur Aufnahmen im Zeitraum vom 1. bis 8. November eingeladen. Derzeit ist schon die Arbeit solcher Medien wie „ICTV“, „Inter“, „1+1“ und „France Press“ festzustellen, um inszenierte Videoreportagen in der Nähe der Kontaktlinie zu drehen. Hauptaufgabe der Vertreter der Massenmedien ist es, durch beliebige Mittel die Republik der Verletzung der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen sowie die Verantwortung für die Jahre Untätigkeit der ukrainischen Regierung auf die DVR und LVR abzuschieben.
D
en morgendlichen Beschuss mit Schusswaffen auf das Gebiet von Dolomitnoje bringen wir unmittelbar mit dem Aufenthalt eines Filmteams des Fernsehsenders „ICTV“ auf den Positionen des 2. Bataillons der 24. Brigade in Verbindung. Nachdem er sich überzeugt hatte, dass unsere Soldaten nach dem ersten Fall der Eröffnung des Feuers nicht auf die Provokation eingehen, hat der Gegner nach einer Stunde einen zweiten Versuch unternommen, der auch erfolglos endete. Wir schließen nicht aus, dass das Kommando der ukrainischen Kämpfer seine Feueraktivität in allen Richtungen aktivieren wird und dabei zu der alten Methode, nämlich dem Beschuss eigener Positionen greifen wird, um den Auftrag zur Erstellung inszenierter Videoreportagen hochwertig auszuführen.
Der Verlauf und die Ergebnisse der Arbeiten der Korrespondenten koordiniert unmittelbar der Leiter des 83. Zentrums für informationspsychologische Operationen Oberstleutnant Lawrus, der jedem Filmteam eine Offizier des Zentrums zugeteilt hat, um die Aktivitäten der Journalisten zu kontrollieren und Zensur auszuüben. Nach uns vorliegenden Informationen hat der Offizier, der die Arbeit des Filmteams des Fernsehsenders „Inter“ im Verantwortungsbereich der 35. Brigade kontrolliert, zeitweilig Aufnahmen und Gespräche mit Soldaten verboten. Dies hängt damit zusammen, dass am 2. November fünf Soldaten der Brigade mit der Waffen eigenmächtig die Positionen verlassen haben. Die Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane haben ungefähr den Aufenthaltsort der Flüchtlinge ermittelt und einen Versuch unternommen, sie zu ergreifen. Die Soldaten haben unter Drohung mit der Waffe ein ziviles Fahrzeug beschlagnahmt und versuchten der Verfolgung zu entkommen. Im Gebiet von Dsershinsk kam der ukrainische Kämpfer, der am Steuer war, nicht mit der Lenkung zurecht und verursachte einen Verkehrsunfall, wobei er eine Gasleitung beschädigte. Drei Soldaten sind festgenommen, aber zweien – den Matrosen Kulbida und Schewtschenko gelang es zu entkommen. In dem Gebiet wurde der Plan „Abfangen“ ausgerufen. Dieser Vorfall wird vom Brigadekommando zielstrebig verschwiegen, im Zusammenhang damit wurde auch die Anweisung erteilt, zeitweilig der Arbeit des ukrainischen Fernsehsenders zu untersagen.


Deu.belta.by:
Teilnahme von Bürgern an Verfassungsreform vereinigt Gesellschaft
Die Verbesserung der Verfassung ist ein mächtiges Instrument zur Vereinigung und Konsolidierung verschiedener sozialer Schichten und der Gesellschaft im Allgemeinen. Darauf machte die Vorsitzende der Ständigen Kommission für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer Olga Petraschowa während der Dialogplattform zu Verfassungsänderungen aufmerksam, die in der Minsker Filiale der Belarussischen handelswirtschaftlichen Universität für Verbrauchergenossenschaft durchgeführt wurde.
„Als Parlamentarierin verbesserte ich einige Gesetzentwürfe, die heutzutage für die Menschen funktionieren. Zurzeit muss die Gesellschaft eine wichtigere Aufgabe lösen und Verfassungsänderungen vornehmen. Dieses Thema ist sehr in der Gesellschaft gefragt, so dass die Dialogplattformen nach wie vor aktuell bleiben. An der Besprechung der Verfassungsänderungen dürfen sich alle Bürger beteiligen. Wir behalten ihre Vorschläge im Auge, weil der Dialog der einzige Weg zur nationalen Eintracht ist“, bemerkte Olga Petraschowa.
Die Abgeordnete betonte, dass die Parlamentarier täglich Dutzende bahnbrechende und nützliche Vorschläge für Änderungen einiger Artikel der Verfassung bekommen.
„Das zeugt davon, dass die von der Macht vorgeschlagenen Diskussionen die Öffentlichkeit interessieren. Wenn die Vorschläge die Verfassung des Staates nicht
betreffen, sind sie trotzdem wertvoll. Sie werden unbedingt festgehalten und können weiterhin in anderen Gesetzentwürfen verwendet werden“, unterstrich Olga Petraschowa.
Sie erinnerte an die Dialogplattform, die die Mitarbeiter der Verwaltung der Bildungseinrichtung, pädagogische Belegschaft und Schüler vereinigt. Ihre Meinung m
üsse auch gehört werden.
Hier bespricht man verschiedene Bildungsfragen: Vereinigung des zentralen Prüfungsverfahrens und der Abschlussprüfung, praxisnahe Ausbildung, Unterstützung für Initiativen und Projekte der Jugendlichen.
Alle konstruktiven Vorschläge werden analysiert und der entsprechenden Kommission des Parlaments vorgelegt.


Sputnik.by:
Neue Sanktionen gegen Belarus: EU-Politiker nehmen Lukaschenko auf die Liste
Den belarussischen Beamten drohen das Einfrieren von Geldern und ein Einreiseverbot für europäische Länder an.
Europäische Beamte haben sich auf eine neue Sanktionsliste für Belarus geeinigt, die offizielle Registrierung des Dokuments hat begonnen, berichtet RIA Novosti.
Das Dokument tritt am Freitag in Kraft – nachdem der EU-Rat es gebilligt und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat.
Der Vertreter der Europäischen Volkspartei (EVP) gab heute bekannt, dass alle an Menschenrechtsverletzungen beteiligten Behörden bestraft werden sollten, berichtete RIA Novosti. Zuvor hatte
die EVP eine eigene Sanktionsliste veröffentlicht, die aus 75 Namen belarussischer Beamter bestand. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko stand nicht auf der Liste der Personen, gegen die restriktive Maßnahmen ergriffen werden.
Die EU kündigte am 12. Oktober die Entscheidung an, die Sanktionsliste für Belarus zu erweitern. Es wurde bekannt gegeben, dass der Liste 15 neue Namen hinzugefügt wurden, darunter
der des belarussischen Präsidenten.
Die ersten Sanktionen gegen die belarussischen Behörden wurden am 2. Oktober wirksam. Auf der „schwarzen Liste“ stehen laut EU 40 Personen, die an Menschenrechtsverletzungen gegen Demonstranten und Wahlbetrug beteiligt
sein sollen.
Die Präsidentschaftswahlen in Belarus fanden am 9. August statt. Laut der Zentralen Wahlkommission hat Al
exander Lukaschenka sie gewonnen – er erhielt mehr als 80% der Stimmen. Swetlana Tichanovskaja belegte mit etwas mehr als 10% der Stimmen den zweiten Platz. Am Tag der Wahlen begannen in Belarus Protestaktionen derjenigen, die mit den Ergebnissen nicht einverstanden sind, die bis heute andauern. Sicherheitskräfte haben die Demonstranten wiederholt aufgelöst.
Die
Führungen der EU-Länder verurteilten die Handlungen der Behörden in Bezug auf die Demonstranten und erklärten, dass sie die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen im Land nicht anerkennen.


de.sputniknews.com:
Vier Menschen unweit des Weißen Hauses in Washington niedergestochen – Medien
In der US-Hauptstadt ist es nicht weit vom Weißen Haus zu einer Messerstecherei gekommen, gab die Polizei des Bundesdistrikts am Mittwoch auf Twitter bekannt. Nach Angaben des Fernsehsenders NBC News Washington erlitten drei Männer und eine Frau Verletzungen.
Der Zwischenfall ereignete sich demnach auf der New York Avenue in der Nacht auf Mittwoch. Laut den Beamten wird nun nach drei Tatverdächtigen gesucht: zwei Männern und einer Frau. Die Frau sei mit einem Messer bewaffnet.
Die Verletzten wurden dem Sender zufolge mit nicht lebensgefährlichen Wunden in ein Krankenhaus gebracht. Die Opfer sollen angeblich von den „Proud Boys“ stammen, einer Rechtsaußen-Gruppe, die den US-Präsidenten Donald Trump unterstützt.
Die Angreifer sollen an den „Black Lives Matter“-Protesten teilgenommen haben, so NBC News Washington unter Verweis auf die Verletzten. Unklar sei, ob die Messerstecherei in einer Verbindung mit den Demonstrationen stehe, die in der Wahlnacht stattgefunden hätten.
Am Dienstag fanden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt. Bei dem knappen Rennen trat der amtierende Staatschef Donald Trump von der republikanischen Partei gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden an. Die Stimmauszählung dauert noch an.


deu.belta.by:
Belarussische Lufttechnik hilft bei Waldbränden in der Türkei
Die Flieger des belarussischen Ministeriums für Notsituationen helfen den türkischen Rettungsdiensten bei Waldbränden. Das gab der Pressedienst des Ministeriums für Notsituationen bekannt.
„Zwei Hubschrauber Mi-8 haben schon 284 Flüge
in der Türkischen Republik unternommen. Belarussische Retter sind bereits 439,25 Stunden geflogen. Sie brachten auch 212 türkische Retter zu Brandstellen. Flieger und technisches Personal des belarussischen Ministeriums für Notsituationen halten sich in der Türkei bis Ende November auf“, hieß es aus dem Pressedienst.
Belarussische Rettungsdienste helfen schon seit vielen Jahren anderen Staaten bei der Bekämpfung von Notsituationen. Die Löschhubschrauber des Ministeriums für Notsituationen waren in Griechenland, Russland, Lettland und Georgien im Einsatz und halfen den Bürgern Serbiens bei der Überwindung von Folgen der Überschwemmung.


Mil-lnr.
su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij am 4. November 2020
In den letzten 24 Stunden wurde keine Feuerprovokationen von Seiten des Gegners festgestellt.
Das Regime der Feuereinstellung unterstützt weiter den Wiederaufbau der zivilen Infrastruktur der Republik. Durch Vertragsunternehmen wurden Arbeiten zum Bau der Passierpunkte „Lugansk-Stschastje“ und „Perwomajsk-Solotoje“ durchgeführt. …


de.sputniknews.com:
Coronavirus-Impfung: Russland zur Zusammenarbeit mit Europarat bereit – Lawrow
Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow ist Russland bereit, auch auf der Plattform des Europarates in Bezug auf die Impfung mit einem Serum gegen das neuartige Coronavirus zusammenzuarbeiten.
„Wir wissen, dass diese Erfolge unseres Landes (bezüglich der Entwicklung der Corona-Impfstoffe – Anm. d. Red.) nicht jedem gefallen. Aber keine politischen Überlegungen, keine wirtschaftlichen Berechnungen sollten über die Interessen des Schutzes der Gesundheit der eigenen Bürger gestellt werden“, sagte Lawrow auf der 130. Online-Sitzung des Ministerkomitees des Europarates.
Lawrow zufolge hat das Coronavirus bestätigt, wie wichtig es ist, dass sich die Europäer angesichts gemeinsamer Bedrohungen einig sind.
„Wir haben immer an das vereinheitlichende Potenzial des Europarates geglaubt. Wir haben darin einen Prototyp des Gemeinsamen Europäischen Hauses gesehen. Wir müssen jedoch ehrlich zugeben, dass unsere Erfahrung aus dem Vierteljahrhundert, das wir in diesem ‚Haus‘ gelebt haben, nicht eindeutig ist: Es gibt unbestreitbare Erfolge, unerfüllte Hoffnungen und Enttäuschungen“, so der russische Außenminister.
„Sputnik V“ und „EpiVacCorona“
Das russische Gesundheitsministerium hatte Anfang August den weltweit ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus registriert, der den Namen „Sputnik V“ erhielt. Er wurde vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie mit Unterstützung des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt. Im Sommer war „Sputnik V“ an Freiwilligen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren in zwei Phasen erfolgreich getestet worden.
Die Postregistrationsphase der klinischen Studie startete im September. Insgesamt nehmen daran 40.000 Personen teil. Inzwischen wird neben Russland auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Indien und Weißrussland getestet. Die Probanden, denen „Sputnik V“ verabreicht wird, stehen 90 Tage danach unter ärztlicher Aufsicht.
Das russische Gesundheitsministerium hat im Oktober die Registrierung eines weiteren Impfstoffs „EpiVacCorona“ abgeschlossen, welcher von dem staatlichen Forschungszentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ entwickelt wurde. Die Massenimpfung damit sei für das Jahr 2021 geplant, teilte zuvor das Zentrum mit.
Inzwischen wird Berichten zufolge auch ein dritter russischer Impfstoff getestet.


de.sputniknews.com:
USA führten „präventive“ Cyberangriffe gegen Russland durch – Medien
Die USA haben laut Medien präventive Angriffe auf „russische Cyberstrukturen im Iran“ durchgeführt, um „Versuche, sich in die Wahlen einzumischen, zu neutralisieren“. Dies meldete der TV-Sender NBC am Mittwoch.
„NBC News hat bestätigt, dass die US-Cyberspace-Einheiten eine Offensive gegen russische und iranische Cyberstrukturen gestartet haben, um sicherzustellen, dass sie während der Wahlen nicht aktiv sind“, teilte ein Korrespondent des TV-Senders in Washington mit.
Er präzisierte nicht die Informationsquelle und Einzelheiten der Operation, stellte jedoch fest, dass es aufgrund der im Cyberspace ergriffenen Maßnahmen „sehr ruhig“ gewesen sei.
Am Wahltag erklärte der Chef des US-Ministeriums für innere Sicherheit, Chad Wolf, dass die Behörde keine Hacking-Versuche aufgezeichnet habe.
Moskau hat mehrmals Vorwürfe, versucht zu haben, demokratische Prozesse in verschiedenen Ländern zu beeinflussen, zurückgewiesen, und der Pressesprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow, nannte sie „absolut unbegründet“. Der Außenminister Sergej Lawrow erklärte bezüglich der angeblichen Einmischung Russlands in Wahlen in verschiedenen Ländern, es gebe keinerlei Fakten, die dies bestätigen würden.

abends:

belta.by: Ein Ingenieur wurde festgenommen, der Daten von Strafverfolgungsbeamten ins Netzwerk „durchsickern“ ließ
Ein Ingenieur wurde festgenommen, der personenbezogene Daten von Strafverfolgungsbeamten zur Verteilung im Netzwerk übermittelte. Die Pressesprecherin des belarussischen Innenministeriums Olga Tschemodanowa informierte in ihrem Telegram-Kanal darüber, teilt BelTA mit.
Der 35-jährige Minsker wurde von Mitarbeitern der Haupt
abteilung zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Korruption (GUBOPiK) des Innenministeriums identifiziert. Der Mann arbeitete als Ingenieur in einem Telekommunikationsunternehmen und hatte Zugriff auf Passdaten, Adressen und Telefonnummern von Abonnenten. Vor einigen Monaten kontaktierte ihn eine unbekannte Person und fragte nach den Daten der Personen, deren Namen er senden würde. Dem Minsker wurde eine Belohnung für den Dienst versprochen.
„In zwei Monaten
ermittelte und übertrug der Ingenieur personenbezogene Daten von 60 Personen: Polizisten (hauptsächlich von der Minskerr OMON), der Leitung des Untersuchungsausschusses, anderer Regierungsbehörden sowie Mitgliedern ihrer Familien. Anschließend erschienen die übermittelten Informationen in destruktiven Telegram-Kanälen“, sagte Olga Tschemodanowa …
Die Ermittler eröffneten ein Strafverfahren wegen
Beteiligung an der Vorbereitung auf Gewalt und Drohungen, Gewalt gegen Mitarbeiter der inneren Gremien und ihrer Angehörigen anzuwenden, um rechtmäßige Aktivitäten zu behindern.
Das Innenministerium warnt davor, dass jegliche
Eingriffe in die Rechte Polizeibeamter gestoppt und die für die Verbreitung personenbezogener Daten Verantwortlichen identifiziert und vor Gericht gestellt werden.

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