Presseschau vom 03.11.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Paul Linke: Frankreichs Kampf gegen „islamischen Separatismus“ – Muslime unter Generalverdacht?
Nach den Anschlägen in Paris und Nizza will der französische Präsident Macron seinen Kurs im Kampf gegen den „islamischen Separatismus“ fortführen – trotz der weltweiten Proteste. Auch in Berlin wurde gegen die französische Politik demonstriert. Werden Muslime unter Generalverdacht gestellt und droht Deutschland bald ein ähnliches Szenario? …
https://sptnkne.ws/Emc4

de.sputniknews.com: „Knuffelcontacten“: Geregeltes Schmusen
Belgien ist im verschärften Lockdown. Mit den Regeln soll der Druck auf Krankenhäuser verringert und die Corona-Infektionskurve so radikal wie möglich umgekehrt werden, steht das Land doch europaweit an der Spitze bei Neuinfektionen. Kontakte sind auf eigene Haushalte beschränkt, pro Familienmitglied eine Person. Es gibt aber einen „Single-Bonus“. …
https://sptnkne.ws/EmhK

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Russischer Corona-Impfstoff „EpiVacCorona“: Massenimpfung für 2021 geplant
Laut dem Direktor des staatlichen Forschungszentrums für Virologie und Biotechnologie „Vektor“, Rinat Maksjutow, ist die Massenimpfung gegen das neuartige Coronavirus mit dem zweiten Impfstoff „EpiVacCorona“ für das Jahr 2021 geplant.
„Die Massenimpfkampagne soll 2021 beginnen“, sagte Maksjutow gegenüber dem Portal „stopcoronavirus.ru“.
Für die russischen Bürger werde der Impfstoff kostenlos sein, hieß es. Auch gab er an, dass es die Impfungen auf freiwilliger Basis geben würde.
„Gemäß den vorübergehenden methodischen Empfehlungen des russischen Gesundheitsministeriums unterliegen Mitarbeiter der medizinischen Organisationen (alle Mitarbeiter), der Bildungseinrichtungen, der Polizei, des öffentlichen Verkehrs, der Handelseinrichtungen, der Sozialschutzbehörden, der öffentlichen Verpflegungsbetriebe und anderer Organisationen einer vorrangigen Impfung gegen Covid-19, deren Arbeit im Zusammenhang mit direktem Kontakt mit einer großen Anzahl von Menschen steht (Hotels, Friseure, chemische Reinigungen, Banken, Sicherheitsunternehmen und andere)“, erläuterte Maksjutow.
Ihm zufolge ist einer der Vorteile des „EpiVacCorona“-Impfstoffs seine Wirksamkeit gegen genetisch- und antigenvariable Stämme.
Das russische Gesundheitsministerium hat die Registrierung des Impfstoffs „EpiVacCorona“ im Oktober abgeschlossen. …


wpered.su:
Boris Litwinow nahm an der Entsendung des 88. humanitären Konvois der KPRF in den Donbass teil
Heute, am 2. November, haben Kommunisten aus der Region Moskau, aus Moskau und anderen Regionen der RF den 88. humanitären Konvoi aus der Lenin-Sowchose bei Moskau in den Donbass entstandt. An der Veranstaltung nahm der Erste Sekretärin des ZK der KP der DVR Boris Litwinow teil, teilt eine Korrespondent von „Wperjod“ mit.
In die viele Tonnen aufnehmenden Lastwagen luden die russischen Kommunisten Grieß, Nudeln, Fleisch-, Gemüse- und Fischkonserven, Gewürze, Gemüse, Hygienemittel, Kleidung und Schuhe ein. Vor der Entsendung des humanitären Konvois fand eine Kundgebung statt, an der der stellvertretende Vorsitzende des ZK der KPRF Wladimir Kaschin, der Berater des Vorsitzenden des ZK der KPRF Wladimir Rodin, der Vorsitzende der Fraktion der KPRF im Moskauer Stadtrat Nikolaj Subrilin, Sekretäre des Moskauer Stadtkomitees der KPRF und andere Genossen teilnahmen.


de.sputniknews.com:
Konflikt um Bergkarabach: Uno warnt vor möglichen Kriegsverbrechen
Der fortgesetzte Beschuss von Siedlungen in und um die Konfliktzone Bergkarabach im Südkaukasus verstößt gegen das humanitäre Völkerrecht und kann als Kriegsverbrechen angesehen werden. Dies ist einer Erklärung der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Michelle Bachelet, von Montag zu entnehmen.
„Seit der Konflikt mit den schrecklichen Folgen, die wir jetzt sehen, im September erneut aufgeflammt ist, wurden die Parteien wiederholt aufgefordert – auch von mir, alle möglichen Schritte zu unternehmen, um zivile Opfer und Schäden an der zivilen Infrastruktur, darunter Schulen und Krankenhäusern, zu vermeiden oder zumindest zu minimieren, aber auch zwischen den Zivilisten und Teilnehmern der Kampfhandlungen zu unterscheiden. Stattdessen wurden Häuser zerstört, Straßen in Schutt und Asche gelegt und Menschen gezwungen, zu fliehen, und Sicherheit in Kellern zu suchen“, sagte Bachelet.
Die Hohe Kommissarin bekräftigte, dass „Angriffe, die gegen das Prinzip der Differenzierung oder das Prinzip der Verhältnismäßigkeit verstoßen, mit Kriegsverbrechen gleichgesetzt werden können“.
„Solche Angriffe müssen aufhören und diejenigen, die für ihre Durchführung oder Anordnung verantwortlich sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden“, hieß es weiter. …


vormittags:

de.sputniknews.com: Russland liefert 25 Millionen Dosen „Sputnik V“-Impfstoff nach Argentinien
Argentinien könnte im Dezember oder Januar 25 Millionen Dosen „Sputnik V“-Impfstoff gegen das Coronavirus aus Russland erhalten. Dies erklärte der Präsident des Landes, Alberto Fernández, gegenüber Sputnik.
„Sie können uns zehn Millionen Dosen zur Verfügung stellen, diese können wir im Dezember haben; und in den ersten Tagen des Januars könnten wir, wie man mir sagt, weitere 15 Millionen Dosen erhalten“, erläuterte er.
Unter anderem sagte der argentinische Präsident, dass er mit dem russischen Impfstoff gegen Covid-19 geimpft werde, aber erst dann, wenn dieser für alle anderen Landesbürger zugänglich sein werde.
Kirill Dmitrijew, der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), teilte seinerseits mit:
„Der Impfstoff Sputnik V für Argentinien wird von RDIF-Partnern in Indien, Korea, China und einer Reihe von Ländern hergestellt, die die Produktion des russischen Impfstoffs regeln.“ …

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 2. November 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

de.sputniknews.com: Erdbeben in Türkei: Opferzahl steigt auf 100
Die Zahl der Erdbebenopfer im Westen der Türkei ist auf 100 gestiegen, berichtete die Agentur für Notstandssituationen und Naturkatastrophen (AFAD) der Republik.
„Nach jüngsten Angaben sind infolge des Erdbebens 100 Menschen ums Leben gekommen“, hieß es. Zuvor waren 98 Tote und 994 Verletzte gemeldet worden. Inzwischen wurden 847 Menschen aus stationärer Behandlung entlassen, 147 weitere bleiben in Krankenhäusern.
Das Erdbeben der Stärke 6,6 hatte am vergangenen Freitag die ägäische Küste Kleinasiens erschüttert. Sein Epizentrum lag im Ägäischen Meer 23 Kilometer südlich der Stadt Seferihisar in der Provinz Izmir. Die Erdstöße waren auch auf den nächstgelegenen griechischen Inseln spürbar. Die griechische Erdbebenwarte gab die Bebenstärke mit 6,9 an. Laut Berichten wurden mindestens 20 Gebäude in Izmir zerstört.
Das Beben löste einen vergleichsweise geringen Tsunami aus, der eine Wellenhöhe von mehr als 1,5 Metern erreichte und die Küstenstraßen von Sefirihisar überschwemmte. Auf der griechischen Insel Samos wurden zwei Tote und 19 Verletzte sowie Zerstörungen registriert.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 2. November 3:00 Uhr bis 3. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 2.
Auf das Territorium der DVR wurden in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen geschossen:
Richtung Gorlowka: automatische Granatwerfer – einmal (2 Granaten).
Richtung Mariupol: automatische Granatwerfer – einmal (3 Granaten).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Dolomitnoje, Nowolaspa.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 5.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.


de.sputniknews.com:
Russisches Militär warnt vor Provokation von Terroristen im syrischen Idlib
Das Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien hat nach eigenen Angaben Pläne von Terroristen durchschaut, wonach die syrischen Regierungskräfte und die Luft- und Weltraumkräfte Russlands wegen vermeintlicher Angriffe auf Ortschaften im Deeskalationsraum Idlib beschuldigt werden sollen.
„Beim russischen Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien sind neue Informationen zu Plänen von Terrormilizen eingelaufen, den syrischen Regierungskräften und den Luft- und Weltraumkräften Russlands Artillerie- und Luftangriffe auf Ortschaften anzulasten, die auf dem von illegalen bewaffneten Formationen kontrollierten Territorium in der Deeskalationszone von Idlib gelegen sind“, sagte der Vizechef des Zentrums, Konteradmiral Alexander Grinkewitsch, bei einem kurzen Pressegespräch.
Ihm zufolge wollen die Terroristen Drohnenschläge gegen zivile Objekte im Raum der Ortschaft Nahlaya in Syrien führen und ein Video darüber samt Anschuldigungen gegen Damaskus und Russland veröffentlichen.
„Die Terroristen wollen eine Videoaufzeichnung der Folgen eines gestellten Angriffs und entsprechende Anschuldigungen gegen die syrischen Regierungskräfte und die Luft- und Weltraumkräfte Russlands auf ihren propagandistischen Ressourcen im Internet veröffentlichen“, sagte Grinkewitsch.


de.sputniknews.com:
„Zynisches Verbrechen“: Moskau zu Zusammenwirken mit Wien im Anti-Terror-Kampf bereit – Putin
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telegramm an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und Präsident Alexander van der Bellen die Bereitschaft Russlands zur Vergrößerung des Zusammenwirkens mit Österreich und anderen Ländern im Kampf gegen den Terrorismus bekräftigt. Das gab am Dienstag der Kreml-Pressedienst bekannt.
Russlands Präsident hat nach den tragischen Ereignissen in der österreichischen Hauptstadt Wien sein Mitgefühl ausgedrückt.
„Putin hat Russlands Bereitschaft zur Vergrößerung des Zusammenwirkens mit Österreich und anderen Mitgliedern der Weltgemeinschaft im Kampf gegen alle Formen und Erscheinungen des Terrorismus bestätigt“, heißt in dem Telegramm.
Der russische Staatschef verurteilte entschieden „dieses brutale und zynische Verbrechen, das erneut die unmenschliche Natur des Terrorismus gezeigt hat“.
Putin drückte den Verwandten und Angehörigen der Verstorbenen seine Anteilnahme aus und wünschte allen Verletzten schnelle Genesung.
Grausamer Montagabend in Wien
Am Montagabend war es gegen 20:00 Uhr in der Wiener Innenstadt zu einer blutigen Terrorattacke gekommen. An sechs Tatorten unweit des Schwedenplatzes fielen Schüsse. Die ersten davon waren in der Nähe der Synagoge in der Seitenstettengasse zu hören.
Bei der Terrorattacke in Wien sind nach Angaben der österreichischen Polizei mindestens vier Passanten getötet worden. Es handele sich um zwei Männer und zwei Frauen. Dazu komme der von der Polizei erschossene Täter.
Laut Österreichs Innenminister Karl Nehammer war der Attentäter ein Sympathisant der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (Daesh; IS). Bei Hausdurchsuchungen „im Umfeld des Täters“ seien zudem mehrere Menschen festgenommen worden, hieß es aus dem Innenministerium.

Lug-info.com: In der LVR sind am 3. November um 9:00 Uhr 1587 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 1261 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 88 Todesfälle.

de.sputniknews.com: Fast vier Tage unter Trümmern ausgeharrt: Kind nach Erdbeben in Türkei gerettet
91 Stunden nach dem schweren Erdbeben in der Türkei ist laut einem Tweet der Katastrophenschutzbehörde Afad vom Dienstagmorgen ein Kind lebend aus den Trümmern eines Wohnhauses geborgen worden. Nach Angaben des türkischen TV-Senders TRT handelt es sich um ein Mädchen mit dem Namen Ayla. Das Alter war zunächst unklar.
Ein Helfer sagte gegenüber TRT nach der Rettung in der Küstenstadt Izmir: „Ich habe ihre Stimme gehört. Ich habe meinen Kopf durch eine Lücke gesteckt. Sie sagte: ‚Ich habe großen Durst.’“ Sie habe nach Wasser und Ayran (Getränk auf Basis von Joghurt) gefragt.
Bereits am Montag war ein drei Jahre altes Mädchen 65 Stunden nach dem Erdbeben aus den Trümmern gerettet worden.
Am Freitagnachmittag hatte ein schweres Erdbeben in der Ägäis Teile der Westtürkei und auch Griechenlands erschüttert. Nach jüngsten Angaben kamen mehr als 100 Menschen in der Türkei ums Leben; auf der griechischen Insel Samos wurden zwei Jugendliche von Trümmern einer einstürzenden Mauer erschlagen.
Das Epizentrum des Bebens lag amtlichen Angaben zufolge im Meer vor der türkischen Provinz Izmir. Die türkische Katastrophenbehörde Afad gab die Bebenstärke mit 6,6 an, die US-Erdbebenbehörde USGS sogar mit 7.
Die Türkei wird von Verwerfungslinien durchquert und ist anfällig für Erdbeben. Erst im Januar wurden bei zwei Beben in den osttürkischen Städten Elazig und Malatya mehr als 40 Menschen getötet.

Mzdnr.ru: Am 2. November wurden in der DVR 197 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Am 3. November um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 7070 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
2953 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 3517 als gesund entlassen, es gibt 600 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 48 Personen als gesund entlassen.
Außerdem gab es 22 Todesfälle – Männer im Alter von 45 bis 79 Jahren und Frauen im Alter von 46 bis 82 Jahren.
In den letzten 24 Stunden wurden 158 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 65 mehr als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 101 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt befinden sich 2312 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 485 mit Sauerstoffunterstützung (+35 in den letzten 24 Stunden).

de.sputniknews.com: „Extremismus attackiert jeden“ – Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz über Anschläge in Wien
Pinchas Goldschmidt, Vorsitzender der Europäischen Rabbinerkonferenz sowie Oberrabbiner von Moskau, hat gegenüber Sputnik die Terrorangriffe in Wien kommentiert.
Der Geistliche erinnerte an die jüngsten Geschehnisse in Nizza und Lyon und betonte, dass Angehörige aller Religionen in Gefahr seien.
„Jeder kann das Ziel sein, ob man Christ oder Jude oder Atheist ist. Und heute attackiert der Extremismus leider jeden. Muslime werden angegriffen wie andere auch“, sagte Goldschmidt.
Der Extremismus – sowohl der rechte als auch der linke – sei das heutige Problem. Beide Variationen stellten derzeit eine äußerst hohe Gefahr für Europa dar.
„(…) Das ist wie ein Pulverfass, das darauf wartet, von jemandem angezündet zu werden, der in Europa Chaos verursachen will.“
Aus der Sicht des Oberrabbiners führten die sozialen Medien zur Radikalisierung vieler Menschen, die sonst nicht radikalisiert worden wären. Als Beispiel führte Goldschmidt die Angriffe auf eine Synagoge in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) 2018 und auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch 2019 an, die in Sozialnetzwerken live übertragen worden seien.
„(…) Wir glauben, dass es ein großes Problem ist, dass die sozialen Medien diesen extremistischen Stimmen eine Plattform geben, sie verstärken und optimieren.“
Den Extremismus zu eliminieren, sei entscheidend bei der Verhinderung künftiger Angriffe wie in der österreichischen Hauptstadt. Zu den Attacken kam es unweit des Stadttempels, Wiens Hauptsynagoge. Nach Goldschmidts Angaben wurde niemand von der jüdischen Gemeinde verletzt.
Am Montagabend war es in Wien zu Angriffen an gleich mehreren Orten gekommen. Vier Passanten wurden getötet, viele Menschen wurden verletzt, sieben Betroffene befinden sich in schwerem Zustand. Der Attentäter wurde von Polizisten erschossen. Bei Hausdurchsuchungen „im Umfeld des Täters” seien zudem mehrere Menschen festgenommen worden, hieß es aus dem österreichischen Innenministerium.


Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik über die Durchführung gemeinsamer Aktivitäten zur Reaktion auf Krisensituationen und mögliche Gefahren im Zeitraum vom 10. bis 14. November
Die militärisch-politische Führung der Ukraine sabotiert die Friedensinitiativen der Republik und verfolgt eine destruktive Politik, die auf die Aufrechterhaltung der Spannung in der Region gerichtet ist.
Die Brände, die das zeitweise von der Ukraine kontrollierte Territorium erfasst haben, haben die Unfähigkeit der ukrainischen Verwaltung gezeigt, die Sicherheit der Bürger vor natürlichen und technogenen Gefahren zu gewährleisten.
Die Einheiten des Zivilschutzministeriums der LVR haben mit Ehre den Kampf gegen die Naturgewalten aufgenommen und die Bürger vor dem Feuer geschützt.
Die von der Verteidigungsbehörde und den Organe der Staatssicherheit eintreffenden Informationen zeugen von den anhalten Absichten des Gegners, verletzliche Stellen im System der Lebenserhaltung der LVR ausfindig zu machen. Es gehen weiter Informationen ein, dass die Einheiten der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte sich auf die Durchführung von Diversionen von Objekten der zivilen Infrastruktur vorbereiten.
Nicht im ersten Jahr führt der Koordinationsstab geplante komplexe Übungen der Leitungsorgane und der Kräfte des Zivilschutzes durch, die im Rahmen des Einheitlichen staatlichen Systems zur Verhütung und Beseitigung von Notfallsituationen unter Leitung des Zivilschutzministeriums aktiv sind.
Die Übungsmaßnahmen bringen Ergebnisse, mit jedem Jahr wird das Niveau der Professionalität und der Organisiertheit der Aktivitäten der Ministerien höher.
Im Zeitraum vom 10. bis 14. November werden in der Republik wieder Übungen stattfinden, die republikübergreifenden Charakter haben werden. Ein weiteres Mal wird in Zusammenarbeit mit den Ministerien und Behörden der DVR ein Maßnahmekomplex zur Reaktion auf mögliche Gefahren technogenen und natürlichen Charakters, in der Folge von Diversionsaktivitäten sowie von Beschuss von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine bearbeitet werden.
Die Maßnahmen werden planmäßig und unter Einhaltung aller notwendigen sanitär-epidemiologischen Vorsichtsmaßnahmen erfolgen. Ich bitte die Einwohner der Republik, bei der Durchführung der Übungsmaßnahmen Ruhe zu bewahren.


deu.belta.by:
Lukaschenko: Staat verteidigt entschlossen Interessen der Mehrheit
Die belarussische Staatsmacht verteidigt entschlossen die Interessen jener Bürger, die mehrheitlich für ein einiges Belarus gestimmt haben und die heute für einen unabhängigen und stabilen Staat eintreten. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko heute bei der Entgegennahme von Beglaubigungsschreiben ausländischer Botschafter in Minsk.
Belarus sei in eine schwierige Phase seiner Geschichte eingetreten, sagte Lukaschenko. „Es geht dem Staat heute darum, seine Souveränität zu verteidigen, die innenpolitische Stabilität zu bewahren und den gesellschaftlichen Dialog zu fördern. Alles, was in diesem Jahr kaleidoskopartig geschehen ist, hat nicht nur die Staatsführung, sondern die gesamte Gesellschaft auf die Probe gestellt“, sagte der Staatschef.
Belarus sei imstande, den äußeren Bedrohungen und Herausforderungen wirksam zu begegnen, für innenpolitische Stabilität zu sorgen und weder eine Spaltung der Gesellschaft noch die gewalttätigen Aktionen radikalisierter Gruppen zuzulassen. „Wir verteidigen entschlossen die Interessen der Mehrheit, die für ein einiges Belarus gestimmt hat und heute sich für einen stabilen und unabhängigen Staat einsetzt“, fügte er hinzu.
Es bestehen keine Zweifel daran, dass die Menschen in Belarus eine auf dem Prinzip des Interessenausgleichs beruhende und stabile Gesellschaft anstreben, dass sie sich für ein ruhiges und sicheres Leben einsetzen. Dafür haben die Menschen einen starken Willen und ein notwendiges Instrumentarium, um dieses Ziel zu erreichen.
„Wir sind bereit, mit allen unseren Auslandspartnern zusammenzuarbeiten, Fragen zu diskutieren und einen Meinungsaustausch über die Situation in Belarus offen zu führen. Aber unter einer Bedingung: Es müssen Interessen aller Seiten berücksichtigt werden und es soll keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten geben“, bemerke der belarussische Staatschef.


nachmittags:

de.sputniknews.com: „Kraft Sibiriens“ – zweite Etappe der China-Gaspipeline gestartet
38 Milliarden Kubikmeter Erdgas will der russische Energiekonzern Gazprom im Jahr 2025 über die Pipeline „Power of Siberia“ nach China liefern. Eine Erhöhung auf 44 Milliarden Kubikmeter pro Jahr ist im Gespräch. Ein Zusatzabschnitt soll zur Mengenerhöhung beitragen – die Bauarbeiten haben begonnen.
Bei dem Zusatzabschnitt handelt es sich um die sogenannte zweite Etappe der Gaspipeline „Power of Siberia“. So soll eine Leitung vom Gasfeld Kowykta zur Lagerstätte Tschajanda in Russlands Fernem Osten verlegt werden. Die Bau- und Montagearbeiten an diesem Abschnitt haben im September begonnen, teilt das Konzernmagazin „Gazprom Invest“ aktuell mit.
„Rund 2000 Spezialisten und an die 1000 Spezialfahrzeuge und -geräte sind mobilisiert worden“, schreibt die Zeitschrift.
Die Bauarbeiten finden in unwegsamem Gelände fernab befestigter Straßen statt. Im Moment werde die Technik an den Einsatzort verlegt, Rohre würden verschweißt. Parallel dazu seien am geraden Abschnitt der Leitung inzwischen über zehn Kilometer Rohre verlegt worden. Die Arbeiten liegen nach Unternehmensangaben über dem Zeitplan.
Die Pipeline „Power of Siberia“ ist im Dezember 2019 in Betrieb genommen worden: Über den Abschnitt von der Lagerstätte Tschajanda bis Blagoweschtschensk an der russisch-chinesischen Grenze wird bereits Erdgas geliefert.
Gazprom plant in diesem Jahr insgesamt fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas über die „Kraft Sibiriens“ nach China zu liefern, im Jahr 2021 sollen es zehn Milliarden Kubikmeter und im Jahr darauf fünfzehn Milliarden Kubikmeter werden.
2025 soll die Gaspipeline die geplante Gesamtleistung von 38 Milliarden Kubikmetern erreichen. Eine Erhöhung der Kapazität auf 44 Milliarden Kubikmeter ist derzeit im Gespräch. Der Zusatzabschnitt vom Gasfeld Kowykta zur Lagerstätte Tschajanda soll 2022 an die bereits bestehende Leitung angeschlossen werden und somit zur Erhöhung der Liefermenge beitragen.


denis-pushilin.ru: Erklärung des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin über die Überprüfung der Effektivität gemeinsamer Aktivitäten der Fachbehörden zur Lösung von Krisensituationen
Derzeit demonstriert das offizielle Kiew weiterhin eine Instabilität des politischen Kurses und ein entsprechendes Chaos beim Treffen von Entscheidungen. Die Erklärungen der militärisch-politischen Führung der Ukraine über die Unterstützung einer friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass widersprechen den realen Handlungen der ukrainischen Kämpfer an der Kontaktlinie.
Wir stellen zunehmende Verletzung des geltenden Waffenstillstands durch die ukrainischen bewaffneten Formationen fest, die von provokativen Falschmeldungen begleitet sind.
Besondere Besorgnis rufen Fälle von Beschuss von Arbeitern bei Wiederaufbauarbeiten an Objekten der zivilen Infrastruktur hervor. Diese Sachverhalte zeugen nicht nur vom Unwillen des Kommandos der BFU, den Waffenstillstand einzuhalten, sondern demonstrieren auch einen besonderen ukrainischen Zynismus in den vorsätzlichen Versuchen, lebenswichtige Objekte der Donezker Volksrepublik außer Betrieb zu setzen.
Unter Nutzung terroristischer Methoden der Kriegführung, mit hinterhältigen Provokationen und Diversionen operierend haben die ukrainischen Kämpfer klar das Ziel, die Lage zu destabilisieren.
Unter Berücksichtigung der vorliegenden Sachverhalte und Aufklärungsinformationen halte ich es für zielführend, im Zeitraum vom 10. bis 14. November die Effektivität der gemeinsamen Aktivitäten des Zivilschutzministeriums, des Innenministeriums, des Staatssicherheitsministerium, des Gesundheitsministeriums und des Verkehrsministeriums zur Lösung von Krisensituationen im Falle möglicher äußerer Bedrohungen von Seiten der Ukraine zu überprüfen. Die systematische Kontrolle aller Strukturen der Staatsorgane zur Beseitigung der Folgen von Krisensituationen, ihr Niveau der Zusammenarbeit und die Operativität des Reagierens sind ein Unterpfand der Sicherheit unserer Bürger und der zuverlässigen Verteidigung der Republik.


de.sputniknews.com:
Russland und Österreich verstärken Zusammenarbeit bei Terrorismusbekämpfung – Botschafter
Moskau und Wien werden laut dem russischen Botschafter in Österreich, Dmitri Lubinskij, die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus nach dem Terroranschlag in der österreichischen Hauptstadt verstärken.
Dies soll auch im Telegramm des russischen Präsidenten an Österreichs Präsidenten Alexander van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz erwähnt worden sein.
„Österreich verfolgt in Sicherheitsfragen eine sehr verantwortungsvolle und ausgewogene Politik, daher glaube ich nicht, dass sich daran etwas grundlegend ändern kann. Aber das, was im Beileidstelegramm des russischen Präsidenten steht – Bereitschaft zur engsten Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus – ich denke, dass diese Richtung in unseren bilateralen Beziehungen eine neue Entwicklung erlangen wird. Und wir setzen dieses Prinzip bereits in der Praxis um“, sagte der Botschafter in einer Sendung des TV-Senders „Rossiya 1“….


Dan-news.info: Erklärung der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa bezüglich der Aussagen Alexej Resnikows über die Situation am Bergwerk „Junyj Kommunar“
Statt sich mit konstruktiver Tätigkeit zur realen Regelung des Konflikts im Donbass zu befassen, widmen die ukrainischen Beamten ihre Zeit erdachten neuen Anlässen für Informationsprovokationen und Falschmeldungen.
So hat der Minister der Ukraine „für Reintegration des Donbass“ Alexej Resnikow in den Massenmedien über das angebliche Austreten von radioaktivem Wasser aus dem Bergwerk „Junyj Kommunar“ in Trinkwasserschichten geredet. Aber diese Erklärungen entsprechen nicht der Realität.
Das Bergwerk „Junyj Kommunar“ liegt in Junokommunarowskoje, welches administrativ zu Jenakiewo gehört. Dieses Unternehmen gehört zu einer Gruppe von Bergwerken des Zentralbereichs des Donbass der Produktionsvereinigung „Ordshonikidseugol“.
Um die Wahrscheinlichkeit unerwarteten Austretens von Methan zu senken, wurde am 16. September 1979 im östlichen Teil des Abbaufeldes dieses Unternehmens in einer Tiefe von 903 m eine Atomexplosion unter der Bezeichnung „Experiment Kliwash“ durchgeführt (die Stärke der Detonation ist etwa mit der Detonation von 250-300 Tonnen TNT zu vergleichen). Der Ort der Detonation wurde mit 11 Betondämmen befestigt und der Abbauabschnitt, der an die Sprengkammer angrenzt, wurde vollständig mit Beton aufgefüllt.
2017 haben wissenschaftliche Fachorganisationen unter anderem im Rahmen von humanitärer Hilfe unter Beteiligung von Einrichtungen aus der RF eine komplexe Untersuchung des Bergwerks „Junyj Komunar“ durchführt, in deren Ergebnis ein kompetentes Fachgutachten erstellt wurde. Entsprechend den Empfehlungen wurde entschieden, im Bergwerk „Junyj Kommunar“ die Entwässerungskomplexe abzuschalten und es in das Stadium einer „feuchten“ Stilllegung zu überführen. Diese Entscheidung wurde nicht verheimlicht, die Medien berichteten darüber.
Mehr noch, Vertreter der Republik schlugen mehrfach bei den Verhandlungen in Minsk der ukrainischen Seite vor, eine entsprechende Anfrage zu formulieren und einzureichen, damit die Kiew interessierenden Informationen in Bezug auf das Bergwerk „Junyj Kommunar“ vorgelegt werden. Dennoch gab es bis heute keinerlei Anfragen von den ukrainischen Vertretern an uns.
Wir unterstreichen ein weiteres Mal – die Situation im Bergwerk „Junyj Kommuar“ ist stabil und befindet sich unter ständiger Kontrolle von Spezialisten. Wir verheimlichen nichts und sind bereit, der internationalen Atomenergiebehörde alle uns vorliegenden Materialien, Berichte und Fachgutachten direkt zuzusenden.


deu.belta.by:
Lukaschenko kondoliert Bundespräsidenten Österreichs wegen ziviler Todesopfer nach dem Terroranschlag in Wien
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat ein Kondolenzschreiben an den Bundespräsidenten der Republik Österreich Alexander Van der Bellen wegen ziviler Todesopfer nach dem Terroranschlag im Zentrum Wiens geschickt. Das gab der Pressedienst des belarussischen Staatschefs bekannt.
„Wir verurteilen entschlossen alle Erscheinungen des Terrorismus und Intoleranz. Wir rufen die Weltgemeinschaft zu rechtzeitiger Solidarität bei der Deeskalation und Stärkung des interkonfessionellen Friedens und der Eintracht auf“, hieß es aus dem Kondolenzschreiben.
Alexander Lukaschenko sprach aufrichtiges Beileid im Namen des belarussischen Volkes und in seinem Namen den Hinterbliebenen und Verwandten aus und wünschte allen baldige Besserung.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 3. November 2020
In den letzten 24 Stunden hat die ukrainische Seite zweimal den zweiten Punkt der Bedingungen der Zusatzmaßnahmenn zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer der 53. Brigade das Feuer mit einem automatischen Granatwerfer auf das Gebiet von Nowolaspa eröffnet.
In
Richtung Gorlowka haben Kämpfer des 2. Bataillons der 24. mechanisierten Brigade von den Positionen im Gebiet von Nowoluganskoje aus das Feuer mit einem Unterlaufgranatwerfer in Richtung Dolomitnoje eröffnet und zwei Granaten abgefeuert.
Unter Berücksichtigung, dass das Feuer nicht zielgerichtet war und das Leben und die Gesundheit der Einwohner der Republik nicht gefährdete, haben unsere Verteidiger das Feuer nicht erwidert.
Diese Sachverhalte wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um Maßnahmen gegen die Schuldigen zu ergreifen.
Beobachter der OSZE-Mission haben im Bericht vom 2. November 2020 Fälle
der Stationierung von fünf Schützenpanzerwagen aus den Beständen der 79. und 35. Brigade in den den Gebieten von Nowobachmutowka und Nowomichajlowka bestätigt, was eine Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen ist, nämlich die Stationierung von Technik in Ortschaften auf kontrolliertem Territorium.
In Verletzung des ersten Punkts des geltenden Waffenstillstand
s vervollkommnet der Gegner weiter die eingenommenen Positionen. So wurden im Verantwortungsbereich des 2. Bataillons der 54. Brigade im Gebiet von Awdejewka die Durchführung von technischen Arbeiten auf den Positionen festgestellt. Es muss angemerkt werden, dass das Bataillonskommando zur Vermeidung von Beschuldigungen von Seiten der OSZE in Bezug auf eine Verletzung der Zusatzmaßnahmen zur Einhaltung des Regimes des Waffenstillstands Zivilisten zu den Arbeiten herangezogen hat, die sich angeblich mit landwirtschaftlicher Tätigkeit befassen. Die aktive Heranziehung der Zivilbevölkerung zur zusätzlichen Ausrüstung von Positionen wurde von den Kommandeuren der Verbände aus genutzt, um die Fälle, dass ihr Personal auf nicht von Pionieren untersuchten Abschnitten auf Minen gerät, zu minimieren, was eine Verletzung des Genfer Konvention „Über den Schutz der Zivilbevölkerung“ ist.
Aber die vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte ergriffenen Maßnahmen zur Verhütung nicht kampfbedingter Verluste bringen weiter keine Ergebnisse. Die fehlende Vorbereitung der Einheiten zum Winterbeginn und die Nachlässigkeit der Kommandeure sind weiter Ursache für Tod und Verletzung des Personals. So sind gestern in einem Unterstand des 503. Bataillons der 35. Brigade infolge der Detonation einer Gasflasche, die zum Schnapsbrennen genutzt wurde, Geschosse explodiert, dabei starb der Matrose Sokolowskij, der Matrose Semenko wurde mittelschwer verletzt, der Matrose Smirnow befindet sich im Koma. Außerdem wird unter den Trümmern des Unterstands nach einem vierten Soldaten – dem Matrosen Kurjutin – gesucht.
Ein solcher keineswegs einmaliger Fall hilft nicht bei der
Verbesserung des moralisch-psychischen Zustands des Personals der ukrainischen Streitkräfte. So haben wir auch Informationen über eine Verlängerung der Zeiten bis zur Rotation der Verbände auf ein Jahr, im Zusammenhang mit Sparmaßnahmen und der Unfähigkeit des ukrainischen Kommandos, in den ständigen Stationierungspunkte vollständig ausgerüstete Einheiten zu bilden. Vor diesem Hintergrund hat der militärische Rechtsordnungsdienst eine Zunahme der Zahl der Verbrechen im Zusammenhang mit Waffen- und Munitionsschmuggel festgestellt, insbesondere in den Verbänden, die für die Rotation vorgesehen sind.
So haben Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes im Verantwortungsbereich der 35. Brigade im Gebiet von Sajzewo ein Versteck mit 2000 Patronen des Kalibers 5,45mm und 20 Geschosse für Granatwerfern entdeckt. Bei einer Ermittlung wurde festgestellt, dass die gefundene Munition während der Rotation der 35. Brigade Anfang 2021 für den Abtransport aus der OOS-Zone vorgesehen war, um sie dann in der Oblast Odessa zu verkaufen.

de.sputniknews.com: Doppelter Schutz: Russland entwickelt kombinierten Impfstoff gegen Influenza und Corona
Tausende Menschen sterben an Covid-19 weltweit, doch wenn man während der Erkrankung noch mit Influenza angesteckt wird, sind die Chancen aufs Überleben noch geringer. Das russische Forschungszentrum „Vektor“ entwickelt deshalb einen kombinierten Impfstoff, der vor saisonaler Influenza und vor Coronavirus gleichzeitig schützen soll.
Die Labortests laufen schon, wie die Pressestelle der russischen Verbraucherschutzbehörde (Rospotrebnadzor) am Dienstag mitteilte.
„Der Impfstoffkandidat wird bereits an Labortieren getestet“, hieß es. Zuvor teilte auch der Chef des Zentrums, Rinat Maksjutow, über die Entwicklung eines solchen Serums mit.
Kürzlich fanden Wissenschaftler von der Universität Liverpool heraus, dass bei denjenigen, die mit der Grippe und dann mit dem Coronavirus infiziert sind, das Todesrisiko um ein Vielfaches höher ist. Zu diesem Schluss seien die Wissenschaftler gekommen, nachdem sie Experimente mit zwei Gruppen von Labormäusen durchgeführt hatten. Die Gruppe, die zunächst mit der Grippe A und einige Tage später mit Coronavirus angesteckt wurde, zeigte eine sechsfache Todesrate im Vergleich zur ersten Gruppe, in der Mäuse nur mit SARS-CoV-2 infiziert wurden.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Registrierung des zweiten russischen Corona-Impfstoffs mit dem Namen „EpiVacCorona“ bekanntgegeben. Das Serum wurde ebenfalls vom sibirischen „Vektor“-Forschungszentrum entwickelt.
Die Tests nach der Registrierung werden unter Beteiligung von 40.000 Freiwilligen fortgesetzt, darunter Menschen über 60 Jahre, die an chronischen Krankheiten leiden. Es wird empfohlen, „EpiVacCorona“ zweimal intramuskulär im Abstand von mindestens 14 bis 21 Tagen in einer Dosis von 0,5 Millilitern zu verabreichen.
Im August hatte Russland den weltweit ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben. Das Serum heißt Sputnik V und wurde vom staatlichen Gamaleya-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau entwickelt.


Mil-lnr.
su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij am 3. November 2020
In den letzten 24 Stunden wurde keine Feuerprovokationen von Seiten des Gegners festgestellt.
Das Regime der Feuereinstellung unterstützt weiter den Wiederaufbau der zivilen Infrastruktur der Republik. Mit Unterstützung der Vertretung der LVR im GZKK haben Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Luganskwoda“ Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten und planmäßige Arbeiten an Objekten der Lebenserhaltung der Republik im Krasnyj Liman durchgeführt.
Gleichzeitg verletzt der Gegner weiter den dritten Punkt der Zusatzmaßnahmen bezüglich der
Stationierung von Waffen und Militärtechnik in Ortschaften auf von ihm kontrollieten Territorium. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Stationierungen festgestellt: drei gepanzerte Aufklärungs- und Spähfahrzeuge, ein Abwehrgeschütz in Alexandropolje und ein Abwehrgeschütz in Nowoswanowka aus dem Bestand der 30. mechanisierten Brigade. Aus dem Bestand der 14. Brigade ein Schützenpanzer in einem Wohngebiet von Nowotoschkowskoje.
Außerdem wurde die
Anwesenheit von zwei Kämpfern der 30. Brigade auf den ehemaligen Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Trennungsabschnitt in Solotoje bemerkt.
Diese Sachverhalte werden auch im Bericht der OSZE-Mission vom 2.11.20 bestätigt.
Uns wurden Einzelheiten eines weiteren Vorfalls unter Beteiligung von Kämpfern der BFU bekannt, die zu
r Verletzung von Zivilisten geführt haben, die unter Drohung mit Gewalt zur Ausrüstung von Positionen herangezogen wurden.
Bei technischen Arbeiten auf den Positionen des 2. Bataillons der 80. Brigade im Gebiet von Stschastje unter Heranziehung von ziviler Spezialtechnik, geriet ein Bagger auf eine Sprengeinrichtung. In
folge der Detonation wurde der Fahrer des Baggers, der Bürger Surikow verletzt. Die eingesetzte Spezialtechnik kann nicht repariert werden….


de.sputniknews.com:
Unabhängig vom Wahlergebnis: Russlands Geheimdienst erwartet Fortsetzung sozialer Krise in USA
Der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) erwartet, dass sich die soziale Krise in den USA unabhängig davon verschärfen wird, wer die Präsidentschaftswahl gewinnt. Der Chef des Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, hat sich zu dem Thema im Interview mit der Agentur RIA Novosti am Dienstag geäußert.
„Unsere Einschätzungen: Die soziale Krise wird sich verschärfen, unabhängig davon, wer gewinnt. Offensichtlich wird die Verliererseite mit den Ergebnissen nicht einverstanden sein, und dies wird die Radikalen weiter ermutigen, auf die Straße zu gehen. Und hier erwarten wir, dass sich dieser Prozess hinzieht. Erstens dürfte sich der Prozess der Stimmenzählung aus rein technischen Gründen verzögern, da eine große Anzahl von Wählern vorzeitig per Briefwahl abgestimmt hat. Und das Zählen wird einige Zeit dauern“, sagte Naryschkin.
Es werde einfach eine so große Basis geben, um gegen dieses ganze System zu protestieren, hieß es.
„Also dieses Leiden, diese Krankheit der US-amerikanischen Gesellschaft, des US-amerikanischen Staats wird bleiben“, fügte der Geheimdienst-Chef hinzu.
Dabei warf er den Eliten – sowohl Republikanern als auch Demokraten – in den USA vor, die öffentliche Stabilität im Land ihrer Wahltaktik in dem Versuch geopfert zu haben, zusätzliche Stimmen zu erhalten.
Naryschkin erinnerte daran, dass in den Vereinigten Staaten seit der Gründung dieses Staates regelmäßig Rassenunruhen- und -proteste stattgefunden hatten.
„Die gegenwärtigen Unruhen und gegenwärtigen Proteste begannen, wie wir uns gut erinnern, mit der Ermordung eines schwarzen US-Bürgers durch die Polizei. Es ist ungeheuerlich, dies zu sagen, aber solche Ereignisse sind für Amerika alltäglich geworden“, sagte er.
Jedes Jahr gebe es etwa tausend Morde an Schwarzen in den USA, aber jetzt hätten die Republikaner und Demokraten „diesen Faktor genutzt, um ihre Wahlgrundlagen zu stärken“.
„Das an sich ist widerlich, spricht an sich von der Irrationalität des Denkens der politischen Eliten“, betonte der SWR-Chef.
„Wir können also sagen, dass die gegenwärtigen Unruhen, die gegenwärtigen Proteste ein Versuch einer ‚Farbrevolution‘ gegen die Gesellschaftsordnung sind, gegen die Eliten, die sich von der Realität gelöst haben“, resümierte Naryschkin.
US-Wahl 2020
Die aktuelle Wahl unterscheidet sich von allen vorherigen Abstimmungen durch eine Rekordzahl der Frühwähler, die unter anderem per Briefwahl abgestimmt haben. Die Zahl der vor dem offiziellen Wahltag abgegebenen Stimmen belief sich somit auf fast 100 Millionen, was einen absoluten Rekord darstellt. In vielerlei Hinsicht sind solche Angaben mit der Coronavirus-Pandemie verbunden: Viele haben Angst, persönlich zu den Wahllokalen zu kommen. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 70 Prozent der Gesamtzahl der Wähler, die 2016 abgestimmt hatten.


abends:

de.sputniknews.com: „Kein Spiel auf ein Tor“: Lawrow über EU-Russland-Beziehungen
Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow reagiert Moskau angemessen auf die unfreundlichen Handlungen vonseiten der Europäischen Union (EU), bleibt dennoch offen für einen Dialog. Ein „Spiel auf ein Tor“ hält er aber für inakzeptabel.
„Obwohl wir angemessen auf unfreundliche Handlungen reagieren, bleiben wir dennoch offen für einen Dialog mit der Europäischen Union, die unser wichtiger Handels- und Wirtschaftspartner bleibt. Auf beiden Seiten besteht ein stetiges Interesse der Geschäftswelt an einer Vertiefung der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit. Die EU-Russland-Zusammenarbeit im Energiesektor verliert nicht an Bedeutung. Es gibt eine Reihe von Bereichen, in denen die Verknüpfung von Anstrengungen objektiv erforderlich ist. Dazu gehören die Bekämpfung der neuen Herausforderungen und Bedrohungen, das Krisenmanagement, Gesundheitswesen, Klima, der Schutz personenbezogener Daten und die künstliche Intelligenz (KI)“, sagte Lawrow gegenüber der Zeitung „Kommersant“.
Dabei müsse Brüssel klar verstehen, dass jede Interaktion nur auf ehrlicher und gleichberechtigter Basis unter Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen möglich sei, hieß es.
„Wir werden kein ‚Spiel auf ein Tor‘ zulassen. Es wird keine einseitigen Gesten des ‚guten Willens‘ von unserer Seite geben. Wir hoffen, dass sich ein rationaler Ansatz, einfach der gesunde Menschenverstand in den Brüsseler Institutionen und Hauptstädten der Mitgliedsländer durchsetzen werden. Auch hier sind wir bereit, zu warten“, fügte der Minister hinzu.
Lawrow zufolge befinden sich die Beziehungen zur EU derzeit in einer Krise – „und nicht durch unsere Schuld“.
„Heute nutzen die EU-Bürokratie und einzelne Mitgliedstaaten jegliche, auch die absurdesten Vorwände, um die sogenannte Eindämmung Russlands zu stärken“, hieß es weiter.
Immer wieder würden neue Sanktionen geschmiedet, die aus völkerrechtlicher Sicht unrechtmäßig seien. Bezüglich der Anzahl der Sanktionen, die den russischen Bürgern unter weit hergeholten Vorwänden auferlegt worden seien, seien die EU-Staaten nur den USA unterlegen, so der russische Außenminister. In den europäischen Medien werde eine groß angelegte antirussische Kampagne fortgesetzt.
„Im Handels- und Wirtschaftsbereich verstärkt die Brüsseler Bürokratie verschiedene protektionistische Schritte, wobei sie gegen die WTO-Normen verstößt und im Verlauf des ‚Spiels‘ ihre offen politisierten ‚Regeln‘ einführt. Zugleich wird uns gesagt, dass Russland das ‚Recht‘ auf normale Beziehungen zur EU nur ‚verdienen‘ kann, wenn es sein Verhalten ändert. Der Zynismus geht, wie man sagt, durch die Decke“, resümierte Lawrow.


deu.belta.by:
Lukaschenko verleiht Generalleutnantsränge
Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, hat die Erlasse über die Verleihung der Dienstgrade signiert. Das gab der Pressedienst des Staatschefs von Belarus der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.
Generalleutnantsränge wurden dem Vorsitzenden des Staatlichen Grenzschutzkomitees Anatoli Lappo, dem Vorsitzenden des Komitees für Staatssicherheit Iwan Tertel und dem Verteidigungsminister Wiktor Chrenin verliehen.

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