Presseschau vom 28.10.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

Nikolai Protopopow: Im Aufholmodus: Geht der Hochrüstungsplan der US-Marine auf?
Die Strategie des „Prompt Global Strike“ erfordert vom US-Militär die Einführung ultraschneller und präziser Flugkörper. Kampfschiffe und U-Boote der Navy sollen in den kommenden Jahren damit ausgerüstet werden. Einfach wird es nicht: Die Rakete ist nicht ansatzweise dienstreif und die vorgesehenen Schiffe benötigen eine kräftige Ertüchtigung. …
https://sptnkne.ws/EgEG


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Lawrow begibt sich in Quarantäne
Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist nach einem Kontakt mit einem Coronavirusinfizierten in Isolation gegangen. Dies teilte der Informationsdienst des Ministeriums mit.
Nach den Angaben der Behörde gehe es Lawrow gesundheitlich gut. Sein Arbeitsplan müsse aber geändert werden.
„Zuvor anberaumte Besuche und Treffen werden auf eine spätere Frist verschoben.“
Im Zusammenhang mit der Nachricht präzisierte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass alle Mitarbeiter der Behörde regelmäßig auf Covid-19 getestet und alle Vorschriften befolgen würden. …

vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 27. Oktober 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 27. Oktober 3:00 Uhr bis 28. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 1.
Auf das Territorium der DVR wurden in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstands mit folgenden Waffen geschossen:
Richtung Mariupol: automatisch Granatwerfer – einmal (5 Granaten).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Leninskoje.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 5.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.

de.sputniknews.com: Russlands Vertreter in Wien: Einmischungsvorwürfen der USA gegen Moskau keinen Glauben schenken
Der ständige Vertreter Russlands bei internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, hat dazu aufgerufen, den Vorwürfen der USA gegen Moskau wegen einer „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“ dieses Landes keinen Glauben zu schenken.
„Die Besorgnis der USA über ‚die Einmischung Russlands in die amerikanischen Angelegenheiten’ sollte nicht für bare Münze genommen werden. Warum? Weil Washington alle Vorschläge zu einer gemeinsamen Klärung der gegenseitigen Besorgnisse auf fachlichem Niveau ablehnt. Das heißt, die gegenwärtige Situation passt den USA ganz gut“, schrieb der Diplomat bei Twitter.
Die USA hatten Russland in der Vergangenheit der Wahleinmischung beschuldigt. Moskau hat wiederholt die gegen es erhobenen Vorwürfe, demokratische Prozesse in verschiedenen Ländern beeinflussen zu wollen, zurückgewiesen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bezeichnete diese Vorwürfe als „völlig grundlos“. Der russische Außenminister erklärte, dass es keinerlei Fakten gebe, die diese Anschuldigungen bekräftigten.

Lug-info.com: In der LVR sind am 28. Oktober um 9:00 Uhr 1489 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 1124 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 71 Todesfälle.

de.sputniknews.com: „Charlie Hebdo“ zeigt Erdogan-Karikatur als Titelbild – Kritik aus Türkei
Die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hat auf der Titelseite ihrer neuen Ausgabe, die am Mittwoch erschienen ist, eine Karikatur des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan veröffentlicht.
Die Zeichnung zeigt den Präsidenten in einem Sessel sitzend, während er einer Frau den Schleier lüftet. Der Titel lautet: „Erdogan – privat ist er sehr lustig.“
Kritik aus Ankara
Die Türkei hat die Titelseite von „Charlie Hebdo“ mit der Erdogan-Karikatur scharf verurteilt. Die Karikatur sei „abstoßend“ und ohne menschliche Moral, hieß es in einer Mitteilung von Erdogans Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun.
„Die anti-muslimische Agenda des französischen Präsidenten Emmanuel Macron trägt Früchte!“, schrieb Altun.
Dabei betonte er, dass „rassistische, fremdenfeindliche, islamfeindliche und antisemitische Anstiftungen die Türkei nicht zu Vergeltungsmaßnahmen provozieren könnten“.
„Diese Art von verantwortungslosen und sinnlosen Angriffen auf unsere Kultur wird nur Rassismus und Diskriminierung hervorbringen. Wir rufen alle vernünftigen europäischen Freunde auf, diese Art von primitivem kulturellem Rassismus, intellektueller Sterilität und unzivilisierter Diskussion zu bekämpfen“, fügte Altun abschließend hinzu.
Spannungen zwischen Türkei und Frankreich
Äußerungen des französischen Präsidenten zur Meinungsfreiheit und zum Islam nach dem Tod des Lehrers Samuel Paty hatten zwischen den beiden Ländern für Missstimmung gesorgt. Macron hatte mehrfach die Meinungsfreiheit und das Veröffentlichen von Karikaturen verteidigt.
Erdogan hatte dazu aufgerufen, französische Waren zu boykottieren und Macron persönlich angegriffen. Er empfahl dem französischen Staatschef, sich psychisch untersuchen zu lassen.


Mzdnr.ru:
Am 27. Oktober wurden in der DVR 159 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Am 28. Oktober um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 6262 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
2964 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 2815 als gesund entlassen, es gibt 483 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 140 Patienten als gesund entlassen.
Außerdem gab es in den letzten 24 Stunden 17 Todesfälle – Männer im Alter von 61 bis 84 Jahren und Frauen im Alter von 51 bis 76 Jahren.
In den letzten 24 Stunden wurden 203 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 12 weniger als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 117 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt befinden sich 2258 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 474 mit Sauerstoffunterstützung (+57 in den letzten 24 Stunden).

nachmittags:

de.sputniknews.com: Telefonat Putin-Erdogan: Russlands Staatschef äußert Besorgnis über Kämpfe in Bergkarabach
Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, haben in einem Telefongespräch die aktuelle Situation im Konfliktgebiet Bergkarabach erörtert, berichtete der Pressedienst des Kremls am Dienstagabend.
Der russische Staatschef habe „große Besorgnis über die andauernden Kampfhandlungen geäußert sowie darüber, dass immer mehr Terroristen aus dem Nahen Osten in die Gefechte hineingezogen werden“, hieß es.
Putin informierte seinen türkischen Amtskollegen auch über Kontakte zu der Führung von Aserbaidschan und von Armenien sowie über Schritte zur schnellstmöglichen Herbeiführung einer Waffenruhe und zur Deeskalation in der Krise.
Die Gesprächspartner erörterten ferner die Lage in Libyen sowie Fragen des Zusammenwirkens in Syrien, darunter die politische Regelung mit Unterstützung der Länder, die als Garanten für den Astana-Prozess wirken. (Im Astana-Prozess verhandeln Russland, die Türkei und der Iran seit 2017 über Lösungen für den Syrienkrieg.)
„Verwiesen wurde auf die Wichtigkeit gemeinsamer Bemühungen um die Erfüllung der bestehenden Vereinbarungen zur Stabilisierung in Idlib und im transeuphratischen Gebiet“, wurde hinzugefügt.
Das Telefongespräch fand auf Initiative Erdogans statt.
Der Konflikt im umstrittenen Gebiet Bergkarabach war am 27. September eskaliert. Zwischen Armenien und Aserbaidschan kam es zu schweren militärischen Auseinandersetzungen, die seitdem andauern. Auf beiden Seiten gibt es inzwischen viele Tote und Verletzte zu beklagen. Baku und Eriwan machen sich gegenseitig für die Verschärfung der Lage verantwortlich.
Die Behörden der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach erklärten den Kriegszustand und eine Mobilmachung in der Republik. Auch Armenien verkündete den Kriegszustand und eine allgemeine Mobilmachung. Aserbaidschan führte in einigen Regionen des Landes das Kriegsrecht ein und verkündete eine teilweise Mobilmachung. Armenien wirft der Türkei vor, Aserbaidschan aktiv zu unterstützen.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 28.10.2020
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer eine Feuerprovokation begangen.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer eines Marineinfanteriebataillons der 35. Marineinfanteriebrigade der BFU auf Befehl des Kriegsverbrechers Gnatow von den Positionen im Gebiet von Wodjanoje aus mit automatischen Granatwerfern in Richtung Leninskoje geschossen. Insgesamt wurden fünf Granaten abgefeuert.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer der 24. Brigade vier Granaten mit einem Unterlaufgranatwerfer in Richtung Dolomitnoje abgefeuert.
Mehr noch, die Einheiten des 1. Bataillons der 53. mechanisierten Brigade der BFU haben eine Grobe Verletzung des geltenden Waffenstillstands begangen. Von den Positionen im Gebiet von Tschermalyk wurde das Feuer mit 82mm-Mörsern in Richtung
Nabereshnoje eröffnet.
Die Fälle von Feuerprovokationen wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um Maßnahmen gegen die Verletzer zu ergreifen.
Beobachter der OSZE-Mission haben im Bericht vom 27. Oktober 2020 Fälle von
Stationierung von neun Stück Waffen und Militärtechnik aus dem Bestand der 35., 53., 79. und 56 Brigade in den Gebieten von Sajzewo, Trudowskoje, Beresowoje und Wodjanoje bestätigt. Außerdem wurde der Aufenthalt eines Kämpfers der 53. Brigade in Verletzung der Rahmenvereinbarungen zur Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt „Bogdanowka-Petrowskoje“ auf einer der ehemaligen Positionen der BFU festgestellt.
Dass Soldaten der BFU auf eigene Sprengeinrichtungen geraten, lehrt das Kommando des 137. Bataillons der 35. Brigade nichts. Wir erinnern an das aufsehenerregende Ereignis mit dem Tod von zwei ausländischen Söldnern im Juli dieses Jahres, weswegen der Brigadekommandeur zeitweilig seiner Funktion enthoben wurde. Mehr noch, seit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung starben infolge des Geratens auf eigene Minen, darunter Antipersonenminen, drei Kämpfer, weitere sieben wurden verletzt.
Trotz dieser Fälle setzen die Kämpfer der Marineinfanterie der BFU die Installation von Minen fort. In den letzten 24 Stunden
wurden im Verantwortungsbereich des 137. Bataillons der 35. Brigade in Sajzewo (sewernoje) im privaten Sektor an fünf Orten insgesamt 256 Antipanzerminen quer über die Manuilskij-Straße entdeckt.
Die Einheiten der bewaffneten Formationen der Ukraine fügen der zivilen Infrastruktur weiter Schaden zu und behindern die Arbeit der OSZE-Mission.
Im Zusammenhang mit der Ankunft von Einheiten der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone haben die ukrainischen Kämpfer eine Verlegung von Technik an die Orte der abzulösenden Einheiten der 24. Brigade begonnen.
Derzeit gehen bei der Hotline des Verteidigungsministerums der Ukraine Beschwerden von örtlichen Einwohnern aus Konstantinowka, Torezk, Bachmut und Tschasow Jar ein mit Forderungen, die Verlegung von schwerer und Raupentechnik auf allgemeinen Straße zu stoppen. Einer der Einwohner teilte mit, dass die Straße zwischen den Ortschaften praktisch vollständig unbrauchbar ist und repariert werden muss.
Gleichzeitig hat das Kommando der OOS die Anweisung erteilt, Maßnahmen zur Tarnung und zur Verhinderung der Entdeckung von Technik durch Beobachtungsmittel der OSZE-Mission durchzuführen. Dazu haben eine mobile Gruppe für elektronische Kriegsführung aus dem 305. Bataillons und einer Kompanie für elektronische Kriegsführung der 35. Brigade den Auftrag erhalten, die Arbeit zur Blockade der Leitungssignale von Drohnen der OSZE-Mission an den
Orten für die Technik fortzusetzen, die Kommandeure der 59. und 35. Brigade wurden angewiesen, wenn sie Drohnen der Mission entdecken, diese mit Luftabwehrmitteln zu vernichten.
Zu diesem Zweck haben Kämpfer der 35. Brigade, wie wir bereits feststellten, in Konstantinowka einen Abwehrraketenkomplex „Osa“ stationiert. In den letzten 24 Stunden haben wir in demselben Gebiet die Stationierung eine Abwehrraketenkomplexes „Strela-10“ aus dem Bestand einer Abwehrraketenabteilung der 59. Panzergrenadierbrigade entdeckt.
Gleichzeitig
hat die Aktivität einer Station „R-330 KW1M“ aus dem Bestand einer Kompanie für elektronische Kriegsführung der 35. Brigade auf die Funkmittel des Dispatcherdienstes der Eisenbahnstation „Konstantinowka“ eingewirkt. So hat der Maschinist einer Lokomotive bei der Anfahrt eines Zugs mit Erdölprodukten zu an der Station stehenden Waggons keine Verbindung mit dem Dispatcherdienst herstellen können, daher wurde der Zug notfallmäßig gestoppt. So hat die Aktivität der elektronischen Kriegsführung der BFU fast zu einem Zusammenstoß von Zügen mit Erdölprodukten und damit zu einer humanitären Katastrophe geführt.
Außerdem wurde in den letzten 24 Stunden die Aktivität einer Station „Bukowel-AD“ aus dem Bestand des 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte im Verantwortungsbereich der 56. Brigade im Gebiet von Perwomajskaja festgestellt.
In den Einheiten der 53. Brigade verschlechtert sich die epidemiologische Situation.
Während der Brigadekommandeur Titenko sich zur Behand
lung im 61. militärmedizinischen Hospital in Mariupol befindet, ist in dem Verband ein Soldat an einer Coronavirusinfektion gestorben. 20 weitere Soldaten befinden sich in einer Kaserne im Gebiet von Wolnowacha, weil in den medizinischen Einrichtungen Betten fehlen.
Vor dem Hintergrund der massenhaften Verbreitung der Coronavirusinfektion und dem Fehlen von Medikamenten und Schutzmitteln zur Behandlung von Erkrankten hat der Soldat des Sanitätsdienstes Feldwebel Nasarow gestern den Stationierungsort des 2. Bataillons der 53. Brigade der BFU eigenmächtig verlassen. Das Brigadekommando hat hat über den Fall von eigenmächtigem Verlassens des Truppenteils dem übergeordneten Stab bis jetzt nicht berichtet, die Suche nach dem Deserteur erfolgt mit eigenen Kräften.

de.sputniknews.com: „Sputnik V“-Tests: Chef des Gamaleja-Zentrums spricht über Zustand der ersten Teilnehmer
Es habe keine gesundheitlichen Beschwerden bei den Freiwilligen gegeben, die im Sommer an den ersten klinischen Studien mit dem „Sputnik V“-Impfstoff gegen Covid-19 teilgenommen haben. Dies teilte der Direktor des Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg, mit.
„Sie werden nicht offiziell überwacht, aber sie sind in Kontakt. Soweit ich weiß, hat sich keiner von ihnen erkältet, keiner wurde krank oder infizierte sich. Obwohl die klinischen Studien offiziell beendet sind“, sagte Ginzburg.
Die Postregistrationsphase der Studie werde fortgesetzt, in denen 40.000 Freiwillige geimpft werden sollen. Ein Viertel von ihnen erhalte ein Placebo. So habe die Hälfte der Freiwilligen bereits die erste Komponente des Impfstoffs und 9000 den zweiten Impfstoff erhalten.
„Es sind keine neuen Nebenwirkungen aufgetreten, bisher ist alles in Ordnung“, fügte der Direktor des Zentrums hinzu.
Er stellte jedoch fest, dass einige Freiwillige positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. „Laut Statistik gibt es einige PCR-positive und einige Krankheiten, aber sie könnten mit einem Placebo injiziert worden sein. Wir können erst Mitte November vorläufige Daten zusammenfassen“, erklärte Ginzburg. …


Mil-lnr.
su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij am 28. Oktober 2020
In den letzten 24 Stunden wurde nach Angaben der Vertretung der LVR im GZKK keine Feuerprovokationen von Seiten des Gegners festgestellt.
Die Beobachter der OSZE stellen weiter Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräte in Ortschaften auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium fest.
In den letzten 24 Stunden wurde die Stationierung von drei 152mm-Haubitzen „Giazint-B“ der 24. Brigade in Artjomowsk festgestellt.
Außerdem wurde ein Soldat der 30. Brigade auf den ehemaligen Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des Trennungsabschnitts Solotoje
beobachtet.
Um die Entdeckung dieser Waffen durch die OSZE-Mission zu verhindern, setzen die BFU im Verantwortungsbereich der 24. Brigade Mittel der elektronischen Kriegsführung, eine Station „Bukowel-AD“, ein.

Die BFU behindern weiter das Monitoring der OSZE-Mission. Im Gebiet von Stschastje haben Kämpfer der 80. Brigade einen zusätzlichen Checkpoint eingerichtet und Mitarbeiter der Mission, die in diesem Gebiet eine Kontrolle durchführen wollten, nicht passieren lassen und sich dabei auf die Vernichtung nicht detonierter Geschosse bezogen. Vor der Ankunft der Vertreter der OSZE hatten unsere Beobachter einen Brand festgestellt, auf den Detonationen auf den Positionen des 3. Bataillons der 80. Brigade folgten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Brand in der Folge von Verletzungen von Sicherheitsanforderungen erfolgte. Informationen über verletzte Kämpfer werden noch ermittelt. …


de.sputniknews.com:
Russland testet neue Anti-Schiffs-Rakete
Russische Marinesoldaten haben eine neue Anti-Schiffs-Rakete von der Fregatte „Admiral Kasatonow“ aus in der Barentssee getestet. Dies hat der Pressedienst der Nordflotte am Mittwoch berichtet.
Dabei w
urden keine näheren Angaben bezüglich der Art der getesteten Rakete gemacht.
„Die neueste Fregatte der Nordflotte ‚Admiral Kassatonow‘ feuerte auf dem Trainingsgelände der Flotte in der Barentssee eine Anti-Schiffs-Rakete ab. Das Schießen wurde im Rahmen der serienmäßigen Qualifikationstests des Produkts durchgeführt und als erfolgreich anerkannt“, hieß es in der Mitteilung.
Danach habe eines der Atom-U-Boote der Nordflotte den sich von der Rakete getrennten Torpedo unter Wasser beobachtet. Der U-Boot-Jäger Il-38, der Hubschrauber Ka-27 und das Torpedofangboot der Kola-Flottille sorgten ebenfalls für Feuer.
„Bei der Durchführung von Raketenschießen zeigten die Gefechtsbesatzungen der Fregatte den sicheren Besitz von militärischer Ausrüstung, hohe Professionalität und Marineausbildung“, teilte der Pressedienst weiter mit.
Die „Admiral Kassatonow“ zählt zum Projekt 22350 und ist das zweite Schiff dieses Typs. Es wurde im November 2009 in der Schiffswerft „Sewernaja Werf“ (zu Deutsch: „Nordwerft“) in Sankt Petersburg auf Kiel gelegt Die Fregatten sind zum Einsatz von hyperschallschnellen Schiffsabwehrraketen vom Typ „Zirkon“ bestimmt. Auch die Lenkwaffen „Oniks“ und „Kalibr“ sind mit dem Kampfschiff kompatibel. Zudem verfügt es über moderne funktechnische und hydroakustische Komplexe. Im Juli 2020 wurde die Fregatte Teil der Nordflotte der russischen Marine.


dan-news.info: Der operative Stab „Gesunde Bewegung“ hat Einwohnern des Petrowskij-Bezirks von Donezk und der Siedlung Alexandrowka der Hauptstadt humanitäre Hilfe übergeben. Es handelt sich um 75 Liter Antiseptika, 750 Masken, 12 Pakete mit Hygienemitteln, fünf Heizöfen und zehn Pakete mit Haushaltschemie, die für Einwohner in schwierigen Lebenssituationen bestimmt sind.
Der Stab „Gesunde Bewegung“ war im April bei der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ gegründet worden. Er verfügt über eine Hotline, über die aktuelle Informationen über die epidemiologische Lage in der DVR zur Verfügung gestellt werden, über Präventivmaßnahmen informiert wird und Anträge auf humanitäre Hilfe gestellt werden können. Außerdem befasst sich der Stab mit der Annahme von Dokumenten für das Passieren der Grenze mit der Ukraine und der LVR.


de.sputniknews.com:
Moskau nennt Reaktion des Westens auf Putins Vorschlag zum INF-Vertrag verantwortungslos
Der Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum INF-Vertrag ist laut dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow von dem Wunsch diktiert worden, keine neuen „Raketenkrisen“ in Europa entstehen zu lassen.
Jene, die diese Initiative heute vom Tisch wischten, zeigten nur ein verantwortungsloses Herangehen an die Sicherheit Europas, sagte Rjabkow im Gespräch mit RIA Novosti.
„Der Ernst der unterbreiteten Vorschläge erfordert deren eingehendes Studium. Die Tiefschürfigkeit dieser Vorschläge verlangt ein gedankliches Durcharbeiten. Das widerspiegelt die Einstellung der Führung der Russischen Föderation, einen Weg zur Stabilisierung der militärpolitischen Situation in Europa vom Standpunkt der Verhinderung neuer ‚Raketenkrisen’ dort zu finden“, fügte der Diplomat hinzu.
Die Einsätze im Spiel seien „recht hoch“, und derjenige, der „die Vorschläge von Präsident Putin zu ignorieren versucht und sie vom Tisch wischen will“, zeige „ein recht verantwortungsloses Herangehen“ an die Gewährleistung der europäischen Sicherheit. „Und seiner eigenen Sicherheit – im Hinblick darauf, dass wir erste negativistische, recht unbesonnene Signale gerade aus Europa zu hören bekamen“, sagte Rjabkow.
Neue Initiative zur Regelung der Situation
Präsident Putin hatte am Montag eine neue Initiative zur Regelung der Situation um die wachsenden Spannungen in Europa im Zusammenhang mit dem Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag unterbreitet. Er sagte unter anderem, Moskau sei bereit, aus freiem Willen keine Raketen vom Typ 9M729 im europäischen Teil Russlands zu stationieren – unter der Bedingung, dass die Nato entgegenkommende Schritte tun würde.
Putin schlug der Allianz ferner vor, Aegis-Ashore-Anlagen mit Startrampen Mk-41 an Militärbasen in Europa sowie Raketen vom Typ 9M729 an Objekten in Kaliningrad zu inspizieren.
Berlin reagierte als einer der Ersten im Westen auf Putins Initiative. Es berief sich dabei auf die frühere Nato-Position, wonach Russlands Ideen über Mittel- und Kurzstreckenraketen nicht vertrauenswürdig seien. Am Dienstag warf London Moskau vor, den Vertrag zur Vernichtung von Mittel- und Kurzstreckenraketen (INF-Vertrag) zum Scheitern gebracht zu haben.
Nur Paris erklärte, es erwarte, dass Russland Details zu seinem Vorschlag darlegen werde. Frankreichs Vertreter äußerte sein Bedauern darüber, dass die Möglichkeit, den Vertrag – ein „grundlegendes Element der Sicherheit der Europäer“ – weiter in Kraft zu behalten, nicht gefunden werden konnte.


abends:

deutsch.rt.com: Informationsagenda überlastet: Russlands Gesundheitsministerium geht gegen Corona-Desinformation vor
Das russische Gesundheitsministerium hat die Mitarbeiter des Ressorts aufgerufen, deren Presseerklärungen zur Corona-Krise künftig mit der Behörde zu koordinieren. Damit soll die Bevölkerung über die Maßnahmen zur Vorbeugung von COVID-19 effektiver informiert werden können.
Die neue Verordnung sieht vor, dass jegliche Kommentare der dem Gesundheitsministerium unterstellten Experten zum Ablauf der COVID-19-Pandemie im Land zuvor unbedingt mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden müssen. Der Schritt sei auf die Vielzahl von „wenig nutzbaren Fakten, Mutmaßungen und Prognosen von Experten aus verwandten Fachbereichen“ zurückzuführen, mit denen die „
Informationsagenda zur Situation rund um das Coronavirus mittlerweile überlastet“ sei, hieß es aus einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung der Pressestelle des Ministeriums. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitierte die Meldung ferner:
„Für eine effektivere Inform
ation der Bevölkerung über die Maßnahmen zur Eindämmung und Vorbeugung der Krankheit COVID-19 wurde die Entscheidung getroffen, die externen Fachkräfte und die dem Ministerium unterstellten Einrichtungen auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, ihre Kontakte mit den Massenmedien zu koordinieren.“
Unterdessen entging die Nachricht nicht der Aufmerksamkeit von Vertretern der deutschen Presse. Wie die Reaktionen in den sozialen Netzwerken verdeutlichen, wurde sie scheinbar jedoch teils falsch interpretiert. So legte Bild-Redakteur Julian Röpcke den Aufruf zur Koordinierung von Presseerklärungen gar als ein Verbot für Ärzte aus, sich zum Thema Coronavirus öffentlich zu äußern. Die imaginäre Anweisung brachte er dann sogar mit dem russischen Corona-Impfstoff Sputnik V in Verbindung.

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