Presseschau vom 18.10.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

Michael Rectenwald: „Linker Widerstand“ für Biden und gegen Trump hilft Neocons bei Fortsetzung illegaler US-Invasionen
Trump bezeichnet die US-Invasion im Irak als „eine Katastrophe“, und er will „endlose Kriege“ beenden und die US-Truppen nach Hause bringen. Das hat die Bestrebungen des tiefen Staates befeuert, ihn mit allen Mitteln aus seinem Amt zu entfernen. Die Falken wollen, dass Biden gewinnt. …
https://de.rt.com/2b40


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Lawrow bespricht Bergkarabach-Konflikt mit Amtskollegen aus Aserbaidschan und Armenien
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat am Samstag mit seinen Amtskollegen in Aserbaidschan und Armenien – Jeyhun Bayramov bzw. Sohrab Mnazakanjan – die Lage in Bergkarabach telefonisch besprochen. Das ist einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite des russischen Außenamtes zu entnehmen.
Lawrow betonte demzufolge, dass die Erklärungen der Präsidenten Russlands, der USA und Frankreichs vom 1. Oktober aktuell bleiben würden. Damals hatten die Staatschefs zur sofortigen Beendigung der Kampfhandlungen im Gebiet des Bergkarabach-Konflikts zwischen den Streitkräften der teilnehmenden Seiten aufgerufen.
„Bei den Gesprächen wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, die Punkte des Moskauer Statements der Außenminister der Russischen Föderation, der Republik Aserbaidschan und der Republik Armenien vom 10. Oktober dieses Jahres strikt einzuhalten, die eine Waffenruhe aus humanitären Gründen vorsehen.“
Die Wichtigkeit des in Moskau vereinbarten Verhandlungsbeginns mit dem Ziel, eine friedliche Regelung unter Vermittlung der Co-Vorsitzenden der Minsker Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) so schnell wie möglich durchzusetzen, sei bestätigt worden. …

de.sputniknews.com: Armenien und Aserbaidschan vereinbaren „humanitäre Waffenruhe“ in Bergkarabach
Eriwan und Baku haben sich nach Angaben des armenischen Außenministeriums auf eine humanitäre Waffenruhe geeinigt, die um Mitternacht am 18. Oktober in Kraft treten soll.
Die Seiten seien zur Einigung auf der Grundlage der Vereinbarungen gekommen, die im Rahmen der Gespräche in Moskau am 9. Oktober erzielt worden waren.
Am 9. Oktober hatten in Moskau auf Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin Beratungen zwischen den Außenministern Russlands, Armeniens und Aserbaidschans zur Lage in der Region Bergkarabach stattgefunden. Die Gespräche hatten mehr als zehn Stunden gedauert und waren damit die längsten Verhandlungen in den letzten 20 Jahren.
Als Ergebnis dieser Gespräche wurde ein Waffenstillstand in der Konfliktregion um Bergkarabach vereinbart, der um 12 Uhr (Ortszeit) am 10. Oktober in Kraft trat. Allerdings begannen die Parteien, sich gegenseitig Waffenstillstandsverletzungen vorzuwerfen. …


rusvesna.su:
Vierzehnter Plan zum Sturz von Lukaschenko veröffentlicht
Die führenden Ressourcen der belarussischen Opposition haben ihren nächsten (nach unseren Berechnungen bereits den vierzehnten) Plan veröffentlicht, wie sie den gesetzlich gewählten Präsidenten des Landes stürzen werden.
Es wird vorgeschlagen, morgen als „Partisanenmarsch“ auf die Straße zu gehen.
Dem regnerischen Herbstwetter nach zu urteilen, werden jedoch nur wenige an der Clownerie von morgen teilnehmen wollen.
„Der Partisanenmarsch wird morgen stattfinden. Wir
verfolgen weiterhin unsere Linie und fordern friedlich, aber beharrlich die Erfüllung von drei Punkten des Volks-Ultimatums: den Rücktritt von Lukaschenko, die Freilassung der politischen Gefangener und die Untersuchung der Verbrechen der Sicherheitsbeamten.
Treffpunkte sind die Bereiche der Swerdlow-, Uljanow- und Leninstraße. (in Minsk, A.d.Ü.)
Wir, die Nachkommen belarussischer Partisanen, werden friedlich d
en Prospekt der Partisanen entlang marschieren und unsere Solidarität mit den Arbeitern in den Fabriken zum Ausdruck bringen.
Achtung! Wenn Ihr auf Eurem Weg eine Absperrung befindet, geht um diese herum und nutzt die angrenzenden Straßen, um an einem beliebigen Punkt zur Route zurückzukehren. Lasst Euch nicht überraschen!
Für das ganze Land
Wir sind vereint! Kommt um 14:00 Uhr zu friedlichen Märschen in die Zentren Eurer Siedlungen. Wenn Ihr nicht genug seid oder Euch nicht versammeln dürft, unterstützt Minsk mit Solidaritätsketten in der ganzen Stadt.
Gemeinsam werden wir die lukaschistische Besatzung los!
P.S. Masken und
Kopfbedeckungen nicht vergessen!“, warnen die polnischen Organisatoren der morgigen Aktion.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 17. Oktober 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.


de.sputniknews.com:
Kroatiens Premier erhält Brief mit „Nowitschok”-Drohung – Agentur
Der kroatische Premierminister Andrej Plenkovic hat einen Brief mit Drohungen und verdächtigem Pulver erhalten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur HINA unter Berufung auf die regierende Partei HDZ.
Demnach endete der Brief mit einer Warnung: „Eine der Heilmethoden für Verräter ist Nowitschok.” Der Brief soll noch am Freitag eingegangen sein.
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Es ist nicht das erste Mal, dass Plenkovic Drohungen erhält. Bevor die Informationen über den verdächtigen Brief bekannt wurden, verhaftete die Polizei am Samstag zwei Männer, die den Premierminister bedroht hatten.
Der kroatische Präsident Zoran Milanovic, der der Opposition angehört und sich regelmäßig mit dem Premierminister auseinandersetzt, hat Drohungen als „Teil des Jobs” bezeichnet:
„Drohungen sind Teil dieses Jobs, und ich bekomme sie ständig. Dies ist ein gefährlicher Beruf, den Plenkovic vor einigen Jahren angetreten ist. Wenn Sie unter diesem Druck nicht leben können, gehen Sie zurück zu Ihrer Mutter”, sagte Milanovic.
Am vorigen Montag kam es zu einer Attacke in der kroatischen Hauptstadt Zagreb, als ein 22-jähriger Mann das Feuer auf einen Polizisten vor dem Regierungsgebäude eröffnete. Ermittler schließen nicht aus, dass Ziel des Angreifers ein Mitglied des Kabinetts gewesen sein könnte.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 17. Oktober 3:00 Uhr bis 18. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 4.
Auf das Territorium der DVR wurden in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über eine unbefristete Feuereinstellung mit folgenden Waffen geschossen:
Richtung Donezk: Antipanzergranatwerfer – einmal (2 Granaten); automatische Granatwerfer – zweimal (9 Granaten).
Richtung Mariupol: automatische Granatwerfer – einmal (2 Granaten).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Mineralnoje, Jakowlewka, Donezk (Shabunki), Leninskoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Um 11:16 Uhr und um 11:42 Uhr wurden im Gebiet von Peski Drohnenflüge beobachtet. Um 16:15 Uhr wurde im Gebiet von Peski die Durchführung von technischen Arbeiten festgestellt.
Um 22:55 Uhr wurde eine Detonation auf dem Territorium der BFU in Richtung Wodjanoje registriert.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 13.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 9.


de.sputniknews.com:
Irans Außenamt meldet Ende von Waffenembargo – keine Massenkäufe von Waffen geplant
Das Waffenembargo gegen Teheran tritt am Sonntag, dem 18. Oktober, außer Kraft, und der Iran darf nunmehr Waffen verkaufen und kaufen, teilte das Außenministerium des Landes mit.
Die Behörde betonte zugleich, dass Teheran keine Massenkäufe von Waffen plane.
„Unkonventionelle Waffenarten, Massenvernichtungswaffen und Massenkäufe von konventionellen Waffen haben keinen Platz in der Militärdoktrin des Landes“, so das Außenministerium.
Die Behörde verwies darauf, dass es in Sachen Verteidigung von den eigenen Möglichkeiten ausgehe.
Ab Sonntag würden alle Einschränkungen für die Waffenübergabe und damit verbundene Tätigkeiten und finanzielle Dienstleistungen aufgehoben. Auch alle Einreiseverbote für den Iran und alle Transitverbote für die UN-Mitgliedsstaaten, die früher gegen mehrere iranische Bürger, darunter auch Militärs, verhängt worden seien, verlören „automatisch“ ihre Wirkung, hieß es im iranischen Außenministerium.
Der amtliche Sprecher der Behörde, Said Hatibzade, merkte an, dass der Iran den Verteidigungsbedarf des Landes zu 90 Prozent aus eigener Produktion decke und nicht auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen sei.
Der iranische Präsident Hassan Rohani hatte zuvor darauf verwiesen, dass die Aufhebung des Waffenembargos ein Ergebnis des Atomdeals sei.
Der Iran und die sechs internationalen Vermittlerstaaten (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) hatten sich im Juli 2015 auf die Regelung des langjährigen Atomproblems des Irans geeinigt. Im Ergebnis wurde der Gemeinsame umfassende Aktionsplan (JCPOA) beschlossen. Dem Dokument zufolge sollte das Waffenembargo gegen den Iran innerhalb von fünf Jahren aufgehoben werden. Dabei waren Waffenlieferungen auch vor dem Ablauf dieser Frist möglich – mit Genehmigung des UN-Sicherheitsrates. Die Genehmigungsordnung bei Waffenlieferungen tritt am Sonntag, dem 18. Oktober, außer Kraft.
Die USA traten 2018 einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran aus und verhängten erneute Sanktionen gegen Teheran sowie gegen seine Wirtschaftspartner. Washington deklarierte das Ziel, den Export iranischen Erdöls auf null zu bringen, und rief dazu auf, kein iranisches Erdöl mehr zu kaufen.
Im August 2020 reichte US-Außenminister Mike Pompeo beim Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrats eine Beschwerde ein, wonach der Iran den Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan nicht einhalte. Washington bekundete den Wunsch, ein Verfahren zur Wiederaufnahme der Sanktionen gegen Teheran einzuleiten. Der UN-Sicherheitsrat stimmte der US-Initiative nicht zu.


Lug-info.com: In der LVR sind am 17. Oktober um 9:00 Uhr 1340 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 991 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gab es 61 Todesfälle.


sputnik.by:
Innenministerium: Am Samstag wurden 58 Demonstranten festgenommen
Am 17. Oktober wurden landesweit 13 Zentren gesellschaftspolitischer Aktivitäten von Bürgern registriert, berichtete der Pressedienst des Innenministeriums.
Die Polizei versicherte, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen worden seien, „“um die Ordnung aufrechtzuerhalten und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten“.
Wie festgestellt wurde, fanden am Vortag auch „Veranstaltungen zur Unterstützung von Frieden, Sicherheit und Ruhe“ statt, an denen etwa 1.700 Personen teilnahmen. Zur gleichen Zeit versammelten sich „etwa 400 Menschen“ zu Protestaktionen in Minsk, Brest,
Witebsk und Swetlogorsk, berichtete das Innenministerium.
D
ie größte nicht genehmigte Veranstaltung am 17. Oktober war „der sogenannte allgemeine Frauenmarsch in Minsk“, so der Pressedienst. Der Marsch begann um 12.20 Uhr im Einkaufszentrum Dana Mall entlang des Unabhängigkeitsprospekts. Ungefähr 150 Frauen gingen zum Jakub-Kolos-Platz und zerstreuten sich gegen 14:30 Uhr. Das Innenministerium betont, dass die gesamte Aktion ohne Zwischenfälle verlaufen ist.
„Ab 12:30 Uhr begann ein Studentenmarsch am Gebäude der Moskauer Staatlichen Sprachuniversität. Gleichzeitig wurde versucht laut dem offiziellen Telegram
Kanal des Innenministerium, die Bewegung von Fahrzeugen auf der Koslow-Straße.
Nach Angaben des Ministeriums versammelten sich in Regional- und Bezirkszentren oppositionelle Bürger hauptsächlich in Schlafsälen in Innenhöfen zum Teetrinken und für gemeinsame Subbotniks. Insgesamt wurden 58 Bürger wegen Verstoßes gegen die
Regelungen zu Massenveranstaltungen auf dem Territorium der Republik festgenommen.

Mzdnr.ru: Am 17. Oktober wurden in der DVR 101 Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Am 18. Oktober um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 5278 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
2560 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 2396 als gesund entlassen, es gibt 349 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurde 179 Fälle von Lungenentzündungen festgestellt, davon wurden 94 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt befinden sich 1913 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 356 mit Sauerstoffunterstützung (+26 in den letzten 24 Stunden).


de.sputniknews.com:
Russischer Botschafter: Moskau versucht USA zum Ende des Wettrüstens zu überreden
Laut dem russischen Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, versucht Moskau Politiker in den Vereinigten Staaten davon zu überzeugen, dass fehlender Dialog bei der Verhinderung eines Wettrüstens gefährlich ist. Bisher gebe es aber kein Ergebnis.
Antonow zufolge nähern sich die Vereinigten Staaten und Russland immer mehr einem Wettrüsten.
„Die Amerikaner sind zuversichtlich, dass sie das Wettrüsten gewinnen werden, sie sind zuversichtlich, dass sie die bisherige Politik, die russische Wirtschaft in Stücke zu reißen, durchsetzen werden. Und unge
achtet meiner ständigen Überzeugung von der Gefahr dieses Weges und der Notwendigkeit eines Dialogs war es bisher nicht möglich, die derzeitigen amerikanischen Politiker – zumindest die Schlüsselpolitiker, die für die Rüstungskontrolle verantwortlich sind – davon zu überzeugen“, erklärte Antonow in der Sendung „Das große Spiel“ auf Kanal Eins.
Reaktion auf Einsatz von US-Raketen in Asien
Moskau wird laut Antonow angemessen auf Washingtons Einsatz von Mittel- und Kurzstreckenraketen (INF) im asiatisch-pazifischen Raum reagieren.
„Tatsache ist, dass, wenn amerikanische Raketen im asiatisch-pazifischen Raum eingesetzt werden – und mir wurde gestern erneut bestätigt, dass solche Raketen eingesetzt werden –, diese Raketen dann die Russische Föderation erreichen und strategische Ziele der taktischen nuklearen Abschreckung beeinflussen können“, schilderte der Botschafter.
Der Diplomat erinnerte daran, dass Russland im Februar 2019 einseitige Verpflichtungen eingegangen sei, keine Mittel- und Kurzstreckenraketen einzusetzen, solange keine amerikanischen Kurz- und Mittelstreckenraketen in einer bestimmten Region auftauchen.
„Und gestern habe ich erneut die Bestätigung erhalten, dass dies der Fall sein wird. Ich habe sofort gesagt, dass die russische Seite natürlich angemessene Schritte unternehmen wird“, fügte er hinzu.
Außerkrafttreten des INF-Vertrages
Die USA waren im vergangenen Jahr aus dem INF-Vertrag zum Verbot bodengestützter Kurz- und Mittelstreckenraketen ausgestiegen, nachdem sie Moskau beschuldigt hatten, gegen diesen Vertrag zu verstoßen. Moskau wies jegliche Anschuldigungen zurück und erklärte sich bereit, die umstrittene Rakete vorzuführen und das Thema im Detail zu erörtern. Die USA lehnten dies ab und kündigten den INF-Vertrag einseitig auf.
Bilaterale Gespräche
Am 22. und 23. Juni hatten bilaterale strategische Beratungen in Wien stattgefunden. Die Delegationen unter der Leitung des russischen Vizeaußenministers Sergej Rjabkow und des US-Chefunterhändlers für Rüstungskontrolle, Marshall Billingslea, diskutierten über eine Verlängerung des Vertrages zur Verringerung strategischer Offensivwaffen (New Start) sowie über mehr Stabilität und Voraussagbarkeit nach der Kündigung des INF-Vertrages. Beide Seiten setzten zudem Arbeitsgruppen ein, unter anderem eine für Weltraum.sxklll
Ende Juli hielten dann Experten aus Russland und den USA in der österreichischen Hauptstadt Beratungen über die strategische Stabilität ab. Zentrale Themen waren die internationale Sicherheit und Rüstungskontrolle sowie Weltraum-Fragen.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Mindestens zwölf Menschen bei Explosion in Afghanistan getötet
Mindestens zwölf Menschen sind am Sonntag bei einer Explosion in einer Polizeistation in der Provinz Ghor im Westen Afghanistans getötet und 100 weitere verletzt worden, berichtet der lokale Fernsehsender 1TV unter Berufung auf eine Sicherheitsquelle.
Der stellvertretende Gouverneur der Provinz, Habibullah Radmanish, soll bestätigt haben, dass die Explosion in der Provinzhauptstadt Feroz Koh stattgefunden habe.
Ein örtlicher Polizeisprecher teilte dem Fernsehsender mit, dass bei der Detonation mindestens drei Menschen getötet worden seien. Ihm zufolge war es eine Autobombe.
In den vergangenen zehn Jahren wurden in Afghanistan mehr als 100.000 Zivilisten verwundet oder getötet.
In Afghanistan befindet sich die Regierung in einer Dauerauseinandersetzung mit der islamistischen Taliban-Bewegung, die weite ländliche Gebiete des Landes kontrolliert und ab und an auch Großstädte angreift. Außerdem baut die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS, Daesh) in dem Land am Hindukusch ihren Einfluss aus. Die afghanischen Streit- und Sicherheitskräfte führen Operationen zur Terrorismusbekämpfung durch.
Am 12. September hatten die Konfliktparteien in Doha lang geplante Friedensgespräche aufgenommen. Trotzdem reißt die Gewalt nicht ab.

dnronline.su: Derzeit zwingt die Situation bezüglich der Ausbreitung von COVID-19 sowie der Erhöhung des Krankenstands mit Lungenentzündung dazu, zusätzliche Maßnahmen zur Ausweitung der Zahl der Betten für Patienten mit Lungenentzündung in ernstem Zustand zu ergreifen, erklärte das Gesundheitsministerium der DVR am 18. Oktober.
Im Zusammenhang mit der entstandenen Situation fand heute im Gesundheitsministerium eine außerplanmäßige Sitzung des Stabs des Gesundheitsministeriums der DVR unter Leitung des Ministers Alexandr Oprischtschenko mit den Leitern der Einrichtungen des Gesundheitswesens, in denen Abteilungen teilweise zu Basen zur Behandlung von Patienten mit COVID-19 und Lungenentzündung umgewidmet wurden, statt.
Bei der Sitzung lenkte Alexandr Oprischtschenko die Aufmerksamkeit der leitenden Ärzte auf die starke Zunahme der Zahl schwerkranker COVID-19-Patienten und Patienten mit Lungenentzündung.
Im Zusammenhang damit müssen die Kräfte des Gesundheitssystems derzeit maximal und in vollem Umfang auf die Hilfeleistung für die Bürger unserer Republik gerichtet werden.
Um zu verhindern, dass Schwerkranke zu Hause behandelt werden müssen, wurde durch einen Erlass des Gesundheitsministeriums der DVR das Zentrale Stadtkrankenhaus von Dokutschajewsk in eine Basis zur Behandlung von Patienten mit COVID-19 und Lungenentzündung umgewandelt. Dies haben dort zwei Abteilungen übernommen: die Geburtshilfe- und gynäkologische Abteilung sowie die Infektionsabteilung. Diese Initiative ging von der Leitung der Einrichtung aus, wobei die Umstände und die Zunahme der Zahl von erkrankten Einwohnern der Republik berücksichtigt wurden.
Um unseren Bürgern in vollem Umfang zu helfen, wurden finanzielle Mittel im Umfang von 144 Mio. Rubel zu Verfügung gestellt, um individuelle Schutzmittel für die Beschäftigten des Gesundheitswesens zu kaufen und um die Patienten mit Medikamenten und medizinischem Material zu versorgen.
In der letzten Woche wurden den Einrichtungen des Gesundheitswesens Schutzmittel von höherer Qualität als zuvor zur Verfügung gestellt, was es erlauben wird, die Verbreitung der Infektion unter den medizinischen Beschäftigten zu reduzieren. Außerdem werden mobile Sauerstoffgeräte gekauft, mit denen es möglich sein wird, einer großen Zahl von Patienten, die Sauerstoffunterstützung benötigen, zu helfen“, sagte Alexandr Oprischtschenko.
Seit Anfang Oktober ist eine soziale Spannung unter der Bevölkerung festzustellen, weil die Apotheken unzureichend mit Medikamenten versorgt sind. Diese Frage wird in der nächste
n Woche geregelt werden – das Sortiment von Präparaten, die für die Behandlung ernster Atemwegserkrankungen, Grippe, Lungenentzündung und COVID-19 geeignet sind, wird aufgefüllt werden.
Die Leiter der Einrichtungen, die auf der Sitzung anwesend waren, nannten die Probleme, mit denen die Beschäftigten des Gesundheitswesens bei der Behandlung der Patienten konfrontiert sind. Eine
s der Probleme ist die geringe Personalausstattung vor dem Hintergrund der COVID-19-Erkrankgen sowie der saisonalen Atemwegs- und Grippeerkrankungen, was eine gleichmäßige Aufteilung der Last auf die medizinischen Beschäftigten erschwert.
„Die Mitarbeiter der Einrichtungen des Gesundheitswesens sind auch lebendige Menschen, die jetzt maximal dem Risiko einer Ansteckung bei der Ausübung ihrer beruflichen Pflichten ausgesetzt sind. Wir hoffen, dass die Bürger unserer Republik das begreifen. Es wird jetzt aktiv eine Informationskampagne durchgeführt, die die Menschen dazu aufruft, alle möglichen Maßnahmen zur Verhütung der Ausbreitung der Infektion zu ergreifen: persönliche Hygiene, soziale Distanz, Nutzung von individuellen Schutzmitteln“, unterstrich der Minister.
Zur Unterstützung der Ärzte der Krankenhausbasen werden Mitarbeiter der Lehrstühle und Studierende höherer Semester der staatlichen medizinischen Gorkij-Hochschule eingesetzt, was es ermöglicht, die Arbeit in den Einrichtungen zu organisieren und in Ordnung zu bringen, aber diese Frage wird weiter unter Kontrolle genommen werden.
Andere Fragen, die von den Leitern der COVID-19-Basen genannt wurden, wurden vom Gesundheitsminister unter Kontrolle genommen und werden bei der Planung der weiteren Arbeit berücksichtigt, die auf die Ausarbeitung von Maßnahmen zu deren Lösung gerichtet ist.
„Die Arbeit unserer Ärzte ist äußerst wichtig, de
nn von ihr hängen Menschenleben ab. Trotz des erhöhten Infektionsrisikos leistet die Mehrzahl der Mitarbeiter der Einrichtungen heute weiter Hilfe, dafür bin ich sehr dankbar. Ich hoffe, dass es uns mit gemeinsamen Kräften gelingen wird, die Ausbreitung der Infektion zu stoppen und die Möglichkeiten der Hilfeleistung für bereits infizierte Patienten im vollen Umfang auszubauen“, fasste Alexandr Oprischtschenko zusammen.


de.sputniknews.com:
Erneut gegenseitige Vorwürfe der Waffenstillstandsverletzung in Bergkarabach
Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium hat erklärt, dass die Streitkräfte Armeniens die aserbaidschanischen Stellungen an der Berührungslinie in Karabach unter Artilleriebeschuss genommen und damit den neu vereinbarten Waffenstillstand in grober Weise verletzt hätten.
„Trotz der Verkündung eines neuen humanitären Waffenstillstands ab 00:00 Uhr am 18. Oktober (22:00 Uhr am 17. Oktober MESZ) haben die Streitkräfte Armeniens erneut das Abkommen in grober Weise verletzt. Der Gegner beschoss in der Nacht die Umgebung von Dschebrail und die befreiten Dörfer am Fluss Aras aus Granatwerfern. Es gibt keine Verletzten unter den Soldaten. Unsere Kampfeinheiten haben mit adäquaten Maßnahmen reagiert. Die Truppen nehmen an der gesamten Frontlinie angemessene Handlungen vor – von vorteilhaften Positionen, bedeutenden Höhen und Stellungen aus“, hieß es im aserbaidschanischen Verteidigungsministerium.
Laut einer Erklärung der Pressesprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums, Schuschan Stepanjan, habe Aserbaidschan in der Nacht zum Sonntag den Waffenstillstand verletzt.
„Der Gegner hat von 00:04 bis 2:45 Uhr (22:04 am Samstag bis 00:45 Uhr am Sonntag MESZ) einen Artillerieangriff in nördlicher Richtung sowie von 02:20 bis 02:45 Uhr (00:20 Uhr bis 00:45 Uhr am Sonntag MESZ) einen Raketenangriff in südlicher Richtung vorgenommen“, schrieb Stepanjan auf ihrem Telegram-Kanal.
Auf ihrer Facebook-Seite teilte die Sprecherin mit, dass die aserbaidschanische Armee eine Offensive am südlichen Abschnitt der Berührungslinie in Bergkarabach an der Grenze zum Iran versucht habe.
Laut der Sprecherin rückten die Sreitkräfte Aserbaidschans unter Feuerschutz der Artillerie im Raum des Khudaferin-Stausees vor, um günstigere Stellungen zu beziehen.
„Im südlichen Teil der Berührungslinie haben die Einheiten der Verteidigungsarmee (von Karabach – Anm. d. Red.) vier angreifende Panzer des Gegners (der aserbaidschanischen Streitkräfte – Anm. d. Red.) geknackt. An der Südflanke setzt der Gegner zahlreiche Drohnen und Artilleriemittel ein“, schrieb die Sprecherin bei Facebook.
Ihr zufolge müssen die beiden Konfliktseiten Verluste einstecken.
In der Nacht zum Sonntag hatten sich die Verteidigungsministerien von Aserbaidschan und Armenien bereits gegenseitig die Waffenstillstandsverletzung vorgeworfen.
Baku und Eriwan hatten sich am Samstag über eine Waffenruhe ab 00:00 Uhr am 18. Oktober (22.00 Uhr am 17. Oktober MESZ) geeinigt. Die beiden Seiten stützten sich dabei auf die Vereinbarungen, die am 10. Oktober im Ergebnis mehrstündiger Verhandlungen in Moskau erzielt worden waren, sowie auf diesbezügliche Erklärungen der Präsidenten von Russland, Frankreich und den USA, die Co-Vorsitzende der Minsker OSZE-Gruppe für Karabach sind.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 18.10.2020
In den letzten 24 Stunden
hat die ukrainische Seite achtmal die Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands verletzt, darunter sind vier Feuerprovokationen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer des 1. Bataillons der 54. Brigade der BFU in Verletzung des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen vom Gebiet von Awdejewka aus zweimal das Feuer mit Granatwerfern verschiedener Art in Richtung Jakowlewka und Mineralnoje eröffnet.
Kämpfer der 23. Bataillons der 56. Brigade der ukrainischen Streitkräfte haben von den Positionen im Gebiet von Peski aus das Feuer mit einem automatischen Granatwerfer in Richtung
Shabunki eröffnet und acht Granaten abgefeuert.
Außerdem haben Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte zweimal den ersten Punkt der Zusatzmaßnahmen verletzt. Es wurden zwei
Drohnenflüge … in der Nähe von Peski bemerkt. Die Flüge wurden durchgeführt, um die Qualität der Tarnung der in Verletzung der Abzugslinie stationierten verbotenen Waffen zu kontrollieren.
Außerdem wurde im Gebiet von Peski die
Durchführung technischer Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung von Positionen durch Kämpfer des 37. Bataillons der 56. Brigade bemerkt.
Im
Richtung Mariupol haben Kämpfer eines Marineinfanteriebataillons der 36. Brigade der BFU von den Positionen im Gebiet von Wodjanoje aus das Feuer mit einem Unterlaufgranatwerfer in Richtung Leninskoje eröffnet. Später haben Beobachter des GZKK auf denselben Positionen des Gegners eine Detonation festgestellt.
Diese Sachverhalte wurden operativ den Vertreter der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben,
um Beschuldigungen der Volksmiliz bezüglich Provokationen zu verhindern.
Das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ verletzt weiter den dritten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung, davon zeugt der Bericht der OSZE-Mission vom 17. Oktober 2020, indem Fälle von Stationierung von sieben Stück Technik durch Einheiten der 53., 56. und 79. Brigade der BFU in Bogdanowka, Nowoignatowka, Slawnoje, Nowomichajlowka und Orlowka zum Ausdruck kommen.
Im Verantwortungsbereich der 35. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Majorsk wurde die aktive
Blockade von Leitungs- und Navigationskanälen von Drohnen der OSZE-Mission durch Stationen „Bukowel-AD“ und R-330 KW1M aus dem Bestand mobiler Gruppen des 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung und einer Kompanie für elektronische Kriegsführung des Verbandes bemerkt, die den Zweck haben, die Entdeckung verbotener Waffen durch die OSZE-Mission zu verhindern. Dieser Sachverhalt wird auch im Bericht der OSZE-Mission vom 17.10.2020 bestätigt.
Wir stellen weiter
nicht kampfbedingte Verluste des Gegners in der OOS-Zone fest. Gestern ist ein Kämpfer der 36. Brigade, der Soldat Romanko, der Journalisten des Fernsehsenders „1+1“ an den Frontpositionen im Gebiet von Wodjanoje zur Aufnahme einer speziellen Videoreportage, die die Volksmiliz des Beschusses von Positionen der BFU beschuldigt, begleitete, unter Vernachlässigung der Sicherheitsbestimmungen von der festgelegten Route abgewichen und auf eine PMN-2 Mine geraten, die zuvor von Pionieren der Brigade installiert worden war. Er starb vor Ort an seinen Verletzungen. Ermittler der Militärstaatsanwaltschaft und Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes, die zur Aufklärung der Umstände des Geschehens in die Einheit kamen, haben die Datenträger der Journalisten, auf denen diese die Detonation festgehalten hatten, konfisziert und haben sich durch Unterschrift die Geheimhaltung bestätigen lassen.
Vor dem Hintergrund der Erklärung des Gesundheitsministers der Ukraine über geplante Käufe eines teuren aber wenig effektiven Präparats zur Behandlung der Coronavirusinfektion in den USA nimmt die Zahl der an „COVID-19“ Erkrankten in den BFU mit jedem Tag zu. Dabei liegt der Kauf von Präparaten, die für die Behandlung notwendig sind, auf den Schultern der Soldaten und ihrer Verwandten selbst. Während sie mit der Gleichgültigkeit des medizinischen Personals in den Krankenhäusern kämpfen, sind die Kämpfer gezwungen, für die Nutzung von Beatmungsgeräten, Krankenbetten und Virustests zu bezahlen.
Eine ganz andere Situation besteht beim höheren Offizierspersonal der BFU. Alle Ausgaben für die Behandlung der Generalität übernimmt der Staat. Die Behandlung allein für den Leiter des Generalstabs der BFU Chomtschak kostet den Staat 4800 Dollar, also mehr als 160.000 Griwna.
Die einfachen Soldaten dagegen müssen Geld für eine amerikanische Impfung sparen, die mehr als 60.000 Griwna kostet, und hoffen, dass sie hilft.
In Mariupol, auf dem Gebiet der Schule Nr. 2, führen Nationalisten der Abteilung „Asow“ Übungen mit der Jugend durch, bei denen Instrukteure aus den Reihen der Radikalen, die an den Kriegshandlungen beteiligt waren, die Rekruten ihn Methoden von Kriegsoperationen unterrichten, u.a. unter städtischen Bedingungen, und Übungen zur physischen und Schießausbildung durchführen. Die Kurse enden am 24. Oktober. Die Absolventen, die die Kurse bestanden haben, erhalten die Möglichkeit, vollwertige Mitglieder der Abteilung zu werden, die übrigen sollen für einzelne Aktionen der Nationalisten in der OOS-Zone eingesetzt werden.


de.sputniknews.com:
China droht mit Antwortmaßnahmen auf die Verfolgung chinesischer Forscher in den USA – Zeitung
China hat die USA vor Maßnahmen gewarnt, die Peking als Antwort auf die gerichtliche Verfolgung chinesischer Wissenschaftler in den USA ergreifen könnte. Darüber schreibt „The Wall Street Journal“.
Chinesische Beamte wiesen die US-amerikanischen Kollegen warnend darauf hin, dass sie als Gegenmaßnahme US-Bürger in China festnehmen könnten, so die Zeitung. Peking plane, auf diese Weise auf die gerichtliche Verfolgung der „mit dem Militär verbundenen Forscher“ aus China vonseiten des US-Justizministeriums zu antworten.
Zuvor hatten die US-Behörden den in den USA arbeitenden chinesischen Wissenschaftlern zur Last gelegt, ihre Verbindung zur Volksbefreiungsarmee Chinas geheim zu halten.
Ende Juli hatten Beamte des US-Außenministeriums behauptet, dass China Hacker sponsere, die versucht haben sollen, Angaben zu dem vom Unternehmen Moderna entwickelten Corona-Impfstoff zu beschaffen. Aus diesem Grund forderten die USA am 22. Juli von China, das chinesische Generalkonsulat in Houston innerhalb von 72 Stunden zu schließen. China forderte seinerseits, das US-Konsulat in Chengdu zu schließen.


Mil-lnr.
su: Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 18. Oktober 2020
In den letzten 24 Stunden wurden nach Angaben der Vertretung der LVR im GZKK keine Feuerprovokationen von Seiten des Gegners festgestellt.
In Verletzung des ersten Punkte der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung haben Kämpfer der 30. Brigade am 17. Oktober eine Drohne „Mavic Pro“ eingesetzt, um die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Molodoshnoje aufzuklären, wo dank koordinierter Maßnahmen von Mannschaften der Luftabwehr und der elektronischen Kriegsführung unter Einsatz einer Störstation „Triton M1“ eine Drohne des Gegners entdeckt und zum Landen gezwungen wurde. Fotos und Videos der Drohne werden von unseren Spezialisten untersucht. …
Das Kommando der sogenannten OOS gefährdet weiter vorsätzlich
örtliche Einwohner, indem es Waffen und Militärtechnik in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium stationiert.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurden in den Verantwortungsbereichen der 14. und 80. Brigade in Wohngebieten von Rajgorodka, Gejewka und Sirotino ein Abwehrgeschütz „Tunguska“, vier Schützenpanzerwagen, zwei Abwehrgeschütze SU-23 getarnt in Höfen friedlicher Einwohner stationiert. Diese Sachverhalten werden auch vom OSZE-Bericht von 17.10.20 bestätigt. …
Um die Entdeckung verbotener Waffen in den Verantwortungsbereichen der ukrainischen Streitkräfte durch OSZE-Drohnen zu verhindern, setzen die Kriegsverbrecher der 24. und 14. Brigade Wojtschenko und Postupalskij weiter Mittel der elektronischen Kriegsführung ein.
Durch den Einsatz von zwei Stationen „Bukowel-AD“ wurde das
Signal einer Drohne der OSZE blockiert, in der Folge ging der Mission das Gerät verloren. Außerdem sind Unterbrechung bei Mobilfunk und Fernsehen in den Gebieten von Mironowskij und Rubeshnoje festzustellen. ..
Mitarbeiter des SBU terrorisieren weiter Einwohner der LVR. Durch Erpressung und Drohungen versuchen sie, sie zur Spionage zugunsten der Ukraine zu zwingen. Weitere Opfer solcher Aktivitäten des Sicherheitsdienstes der Ukraine wurden Einwohner, die versuchten, über den KPP Staniza Luganskaja in die Republik zu gelangen. Im Zusammenhang damit, dass der KPP seine Arbeit eingestellt hat und ein Grenzübertritt nur bei Vorliegen gewichtiger Gründe möglich ist, betreiben Mitarbeiter des SBU in Zusammenarbeit mit Kämpfern der 80. Brigade Aktivitäten zur Anwerbung von Bürgern, die auf das Territorium der LVR gelangen wollen, außerdem werden Mobiltelefone konfisziert und an Mitarbeiter des SBU zur genauen Kotnrolle übergeben.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurde gestern am KPP Staniza Luganskaja eine Ansammlung von mehr als 280 Menschen auf der ukrainischen Seite bemerkt, was es den Mitarbeitern des SBU ermöglicht
e, mit acht Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren und 19 Männern im Alter von 20 bis 40 Jahren Gespräche zu führen.
Im Zusammenhang mit den unmenschlichen Methoden des SBU rufen wir die internationalen Beobachterorganisationen auf, die Kontrolle über das von den BFU kontrollierte Territorium zu verstärken, um eine Durchführung der vom ukrainischen Kommando geplanten Provokationen, in deren Folge die friedliche Bevölkerung leiden könnte, zu verhindern.


sputnik.by: Beim „Partisanenmarsch“ in Minsk gab es Verhaftumgen
Am Sonntag forderten einige Telegram-Kanäle die Bewohner der Hauptstadt und anderer großer Städte des Landes zu einer weiteren nicht genehmigten Aktion auf.
Die Minsker Polizei hat die Festnahmen während des nicht genehmigten Protests in der Hauptstadt bestätigt, berichtet Sputnik.
Am Sonntagnachmittag, am 18. Oktober, versammelten sich die Teilnehmer der Veranstaltung in der Swerdlow-Straße und zogen in Richtung Partisanen-Prospekt. Die Leute bewegten sich in Kolonnen entlang der Straße, einige Aktivisten wurden von Polizeibeamten abgedrängt.
„Während einer nicht genehmigten Massenveranstaltung wurden Verhaftungen durchgeführt“, bestätigte Roman Laschkewitsch, offizieller Sprecher des Pressedienstes der Minsker Stadtpolizei, gegenüber Sputnik.
Er nannte nicht die genaue Anzahl der Inhaftierten.
Wir erinnern daran, dass am Samstag zwei Aktionen gleichzeitig in Minsk stattfanden – der „Studentenmarsch“ und der traditionelle „Frauenmarsch“. In einigen Städten des Landes fanden weitere nicht genehmigte Veranstaltungen statt. Das Innenministerium bestätigte die Verhaftung von 58 Demonstranten (am Sonnabend, A.d.Ü.).
In Belarus finden seit mehr als zwei Monaten Protestaktionen statt. Sie begannen unmittelbar nach den Präsidentschaftswahlen am 9. August, bei denen Alexander Lukaschenko gewann (80,1% der Stimmen). Parallel zu den Protesten finden in der Republik Kundgebungen zur Unterstützung der derzeitigen Regierung statt.


de.sputniknews.com: Trump erzählt von „mächtigster“ US-Waffe, um die Russland „uns beneidet“
US-Präsident Donald Trump hat während seiner Rede im US-Bundesstaat Wisconsin mit amerikanischen Waffen geprahlt. Die entsprechende Sendung ist auf dem Youtube-Kanal „Real America’s Voice News“ veröffentlicht worden.
Dabei hat er jedoch nicht angegeben, um welche Waffen es sich handelt.
„Wir haben die mächtigste Waffe, die jemals von einem Land hergestellt wurde. (…) Russland, China, Nordkorea und alle anderen Staaten der Welt beneiden uns. Wir hoffen, dass wir sie niemals einsetzen werden, aber wir werden die Welt aus einer Position der Stärke heraus aufbauen“, so Trump.
Zuvor erwähnte der US-Präsident in einem Interview mit dem Journalisten Bob Woodward, dass die USA eine „mächtige Geheimwaffe“ hätten, und bezeichnete diejenigen als „krank“, die glauben, dass diese Aussagen Geheimnisse preisgeben.


de.sputniknews.com: Nato findet Erprobung russischen S-400-Systems durch Türkei „bedauerlich“
Die Nato hat sich besorgt über Berichte gezeigt, laut denen das Bündnismitglied Türkei erstmals bei einer Militärübung das russische Raketenabwehrsystem S-400 eingesetzt hat. Eine Sprecherin sagte am Samstag der DPA: „Dieses System kann ein Risiko für alliierte Luftfahrzeuge darstellen und die Beziehungen zwischen Bündnispartnern beeinträchtigen.“
Es sei wichtig, dass die Türkei weiterhin mit anderen Verbündeten nach alternativen Lösungen suche, so die Sprecherin. Sie räumte ein, dass die Entscheidung eine nationale Angelegenheit der Türkei sei. Aber das S-400-System könne nicht in das Luft- und Raketenabwehrsystem der Nato integriert werden, sagte sie.
Türkische Medien hatten zuvor berichtet, dass die Boden-Luft-Raketen am Freitag nahe der Schwarzmeerstadt Sinop erstmals unter Einsatzbedingungen getestet worden seien. „Jeder Test des S-400-Luftabwehrsystems durch die Türkei – sollte er bestätigt werden – wäre bedauerlich“, sagte die Nato-Sprecherin dazu.
Ähnliche Äußerungen waren zuvor aus Washington ertönt. Die USA haben den Nato-Partner Türkei wegen des Kaufs des russischen Raketenabwehrsystems bereits aus dem F-35-Kampfjetprogramm ausgeschlossen. Der Türkei drohen deshalb weiterhin auch US-Sanktionen.
Die Türkei begründet ihre Haltung damit, dass sie eine eigene Raketenabwehr gegen Bedrohungen aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien, aber auch aus dem Inland brauche. Nach Darstellung der Türkei hat sie von Bündnispartnern kein vernünftiges Alternativangebot bekommen.
Die S-400 ist ein mobiles Luftabwehrsystem, das Flugzeuge, Geschosse und andere Objekte vom Himmel holen kann. Die S-400-Einheiten, die gewöhnlich aus mehreren Raketen, einem Radar und einem Gefechtsstand bestehen, können per Lastwagen transportiert werden. Die S-400 kann mit Kurz-, Mittel- und Langstreckenraketen bestückt werden.


rusvesna.su:
Feuerwerkskörper und Schüsse: OMON zerstreut Demonstranten in Minsk
Im Zentrum von Minsk zerstreuen die bewaffneten Sicherheitskräfte die Teilnehmer der Massenprotestaktion.
Feuerwerkskörper werden eingesetzt, um die Demonstranten zu zerstreuen.
Im Bereich de
s Patisanenprospekts mussten Polizeibeamte mehrere Warnschüsse mit Gummigeschossen in die Luft abgeben, nachdem Demonstranten Steine ​​auf ihre Fahrzeuge geworfen hatten.
„Mehrere Warnschüsse wurden mit Gummigeschossen in die Luft abgefeuert, nachdem ein aggressiver Teil der Menge begonnen hatte, Steine ​​auf
die Fahrzeuge von Polizeibeamten zu werfen“, sagte Roman Laschkewitsch, Sprecher der Polizeiabteilung der Stadt Minsk.

sputnik.by: Alle Metro-Stationen in Minsk wurden wieder geöffnet
Am Sonntag wurden einige U-Bahn-Stationen geschlossen, um die Sicherheit der Fahrgäste am Ein- und Ausgang zu gewährleisten.
Zwei Stationen der „blauen“ Linie – „
Leninplatz“ und „Oktober“ sowie sieben Stationen der „roten“ Linie … sind wieder offen für Passagiere, teilte der Pressedienst der Minsker Metro mit.
Seit 17.20 Uhr sind alle Metro-Stationen wieder geöffnet, die Bahn fährt normal“, heißt es in der Meldung.
Am Sonntag fand in Minsk und anderen großen Städten des Landes ein nicht
genehmigter Protest „Partisanenmarsch“ statt. Die Metro-Stationen in der Hauptstadt wurden nacheinander entlang der Route einer Kolonne von Demonstranten geschlossen. …

abends:

rusvesna.su: Nawalny verglich sich mit einem Märchenhelden
Der Blogger Alexe
j Navalny sprach in einem Interview mit dem New Yorker über den Verlust an Flexibilität, verglich sich mit dem Eisernen Holzfäller und sagte, dass er nach seiner Genesung nach Russland zurückkehren werde.
„Ich bin wie ein kleiner alter Mann. Ich war 26 Tage auf der Intensivstation und dachte, ich würde nach 26 Tagen wieder normal werden. Es ist nicht so lange her, aber ich bemerke seltsame Dinge. Zum Beispiel habe ich jede Flexibilität verloren. Ich bin wie der
Eiserne Holzfäller aus dem Zauberer von Oz. Ich mache viel Physiotherapie“, antwortete Navalny auf eine Frage zu seinem aktuellen Zustand.
„Ich kann lange Spaziergänge machen, bis drei Uhr … Ich finde es schwierig, mich lange zu konzentrieren. Es kann anstrengend sein, den Fragen zu folgen und über meine Antworten nachzudenken. Aber alles ist gut. Jetzt fällt es mir wirklich schwer, mein Hemd gerade zu
ziehen. Die Kraft kehrt schneller zurück als Koordination und Gleichgewicht. Ich kann das Telefon trotz zitternder Hände wieder benutzen“, betonte Navalny.
Er zeigte sich auch
überzeugt, dass er mit einer Substanz der Nowitschok-Gruppe vergiftet wurde.
„Anscheinend war ‚No
witschok‘ auf etwas, was ich berührt habe. Sie sagen, wenn Sie es einatmen, werden Sie sehr schnell sterben, wenn Sie es mit Essen schlucken – innerhalb einer Stunde. Wenn Sie es berühren, dauert es ungefähr drei Stunden. Aber niemand weiß, wo es war. Niemand weiß, wie diese neue Version von Nowitschok funktioniert“, ist Navalny sicher.
Nawalny sprach auch über seine Absicht, nach seiner Genesung nach Russland zurückzukehren.
„Natürlich komme ich
zurück. Wenn ich das nicht täte, wäre das ein ideales Ergebnis für sie (russische Behörden – Red.). Sie möchten, dass ich nur ein weiterer politischer Auswanderer werde “, sagte er.


rusvesn
a.su: Türkische Truppen in Syrien wurden beschossen, Ausrüstung verbrannt
Im Bereich v
des Dorfes Maaret-el-Uliya in der Provinz Idlib wurde von der Seite der von der Türkei kontrollierten Banditenformationen auf einen Konvoi der türkischen Streitkräfte geschossen, der dabei war, um seinen Beobachtungsposten aus dem Gebiet der Regierung der SAR zurückzuziehen. Infolge des Beschusses wurde der Fahrer getötet und zwei Lastwagen der türkischen Streitkräfte niedergebrannt.
Details wurden gerade von einer Quelle aus dem Militär genannt:
Nach Angaben der Geheimdienste der Sonderverwaltungszone war Ziel des Beschusses aller Wahrscheinlichkeit nach ein Versuch, die Regierungstruppen zu beschuldigen, die Sicherheit der Türken bei der Durchführung von Maßnahmen zur Evakuierung ihrer Einrichtungen aus dem von den syrischen Streitkräften kontrollierten Gebiet nicht gewährleistet zu haben.
So versuchen die interessierten Kräfte, den Abzug von Ankaras Militärpersonal zu vereiteln. Militante Propagandisten haben bereits begonnen, die SA
R für diesen Angriff verantwortlich zu machen. Es wird klargestellt, dass die Provokation am 17. Oktober begangen wurde.
In den letzten Tagen hat sich das türkische Militär aktiv auf den Abzug seiner Streitkräfte von Beobachtungsposten aus Gebieten in der Provinz Hama vorbereitet, die Anfang dieses Jahres von der syrischen Armee während einer Gegenoffensive befreit wurden.

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