Presseschau vom 01.10.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

Irina Alksnis: Großes Schweigen um Schiffsunglück: Dunkles Geheimnis um „Estonia“-Untergang enthüllt
Am Gedenktag des Untergangs der Ostseefähre „Estonia“ hat der estnische Premier Jüri Ratas auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz über die Notwendigkeit gesprochen, eine neue Untersuchung des Schiffsunglücks, das sich vor mehr als einem Vierteljahrhundert ereignete, aufzunehmen. …
https://sptnkne.ws/DPVa


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Nord Stream 2: Russischer Botschafter erklärt, was hinter US-Vorgehen steckt
Das Streben der USA, das Projekt Nord Stream 2 zu verhindern, ist nach Ansicht des russischen Botschafters in Washington, Anatoli Antonow, der Preis, den Russland für seine unabhängige Außenpolitik zahlen muss.
„Heute gibt es das Problem ‚Nord Stream 2‘. Die Westeuropäer werden heute gezwungen, teures Flüssigerdgas zu kaufen und auf günstige russische Kohlenwasserstoffe zu verzichten. Natürlich treffen die Europäer am Ende selbst die Entscheidung“, sagte Antonow gegenüber dem russischen Staatsfernsehen.
Um die Gasleitung doch noch zu stoppen, so Antonow weiter, würden die Amerikaner nun mit dem Problem rund um den Blogger Nawalny spekulieren und sagen, die Russen müssten bestraft werden. Das habe nur eines zum Ziel:
„Damit will man uns für unsere unabhängige und selbstbewusste Außenpolitik bezahlen lassen“, erklärte der Botschafter im russischen Staatsfernsehen.
Moskau sprach wiederholt von Versuchen der USA, die EU in ihrer Energiepolitik zu gängeln. „Wir sehen, wie die USA jeden Tag versuchen, die Europäische Union und vor allem Deutschland öffentlich zu demütigen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in der vergangenen Woche. Laut dem Außenminister ist das Projekt Nord Stream 2 nun eine Ehrensache für Deutschland.
US-Außenminister Mike Pompeo erklärte im Rahmen seines jüngsten Griechenland-Besuches, die Regierung Trump setzte sich für eine unabhängige Energiepolitik in Europa ein und wirke einer Abhängigkeit von Russland und Gazprom in dieser Frage entgegen. Zuvor teilte Pompeo mit, dass die USA derzeit an einer Koalition gegen die Ostsee-Pipeline arbeiten und hoffen würden, dass die Pipeline nicht fertiggestellt werde. …


de.sputniknews.com: „Eskalation und langfristige Gefahren” – Moskau zu angeblichem Einsatz von Söldnern in Bergkarabach
Nach mehreren Meldungen über den angeblichen Einsatz von Söldnern in Bergkarabach hat das russische Außenministerium dazu Stellung genommen. Moskau zeigte sich über den Vorgang besorgt und warnte vor einer weiteren Eskalation des Konflikts.
Laut dem Außenministerium liegen vermehrt Angaben über die Entsendung von Kämpfern aus illegalen militanten Gruppierungen in die Konfliktzone in Bergkarabach vor. Diese sollen unter anderem aus Syrien und Libyen kommen.
„Wir sind über diese Prozesse zutiefst beunruhigt, welche nicht nur zu einer weiteren Eskalation in der Konfliktzone führen, sondern auch langfristige Gefahren für die Sicherheit aller Länder in der Region mit sich bringen“, heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums.
„Wir rufen die Regierungen aller betroffen Länder dazu auf, Maßnahmen zur Vereitelung des Einsatzes von ausländischen Terroristen und Söldnern zu ergreifen – sowie zu deren unverzüglichem Abzug aus der Region“, heißt es weiter.
Moskau rief bereits am Montag Jerewan und Baku zur maximalen Zurückhaltung und einer politisch-diplomatischen Regelung des Konflikts auf. Zudem warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow beide Konfliktparteien vor provokanter und militanter Rhetorik. Jetzt sei eine baldige Rückkehr an den Verhandlungstisch notwendig, äußerte Lawrow. Laut dem Außenminister ist Moskau bereit als Plattform für die Organisation entsprechender Gespräche zu dienen.
Der Pressesprecher der türkischen Regierungspartei AKP, Ömer Çelik, warf Armenien vor Kurzem den Einsatz von Söldnern in Bergkarabach vor, die mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK – militante Untergrundorganisation, in der Türkei verboten) in Verbindung stehen sollen.
Wiederherstellung von territorialer Integrität
Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew sagte im Hinblick auf eine mögliche Waffenruhe, dass diese nur unter der Bedingung des Abzugs der armenischen Truppen aus Bergkarabach zustande kommen werde. Die derzeitigen Kämpfe rechtfertigte er mit der „Wiederherstellung der territoriale Integrität“ Aserbaidschans und berief sich auf das Völkerrecht.
Am Dienstag schlug der aserbaidschanische Präsident Friedensverhandlungen mit Armenien aus und erklärte dies mit inakzeptablen Bedingungen vonseiten Armeniens. Demnach beharre Jerewan darauf, dass Bergkarabach zu Armenien gehöre – nach Ansicht von Alijew ist das jedoch mit dem Völkerrecht unvereinbar und verstößt gegen das Verhandlungsformat, das von der Minsker Gruppe der OSZE geführt wird und seit 20 Jahren Bestand hat.
Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan hatte zuvor von einer „existenziellen Bedrohung“ und einer „Kriegserklärung an das armenische Volk“ gesprochen. Darüber hinaus rief er die internationale Gemeinschaft dazu auf, das Vorgehen von Aserbaidschan und der Türkei zu verurteilen und von Ankara den Rückzug aus der Region zu fordern. Armenien wirft der Türkei vor, an Kampfhandlungen in Bergkarabach beteiligt zu sein.
Schwere Kämpfe waren am vergangenen Wochenende zwischen Armenien und Aserbaidschan ausgebrochen. Baku und Jerewan machen sich gegenseitig für die Verschärfung der Lage verantwortlich. Auf beiden Seiten gibt es inzwischen Tote zu beklagen.

vormittags:

wpered.su: Die Wiedererrichtung des sozialistischen Vaterlands ist die Pflicht aller Werktätigen der Russischen Zivilisation
In der ersten Hälfte des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts, haben wir, die Einwohner des Donbass, gut begriffen, dass der in Stücke zerrissene große Staat – die Sowjetunion – wiedererrichtet werden muss. Wir müssen und können in dieser Welt nur wieder gemeinsam überleben.
Der Donbass hat den Staatsstreich in der Ukraine nicht akzeptiert und hat bei einem allgemeinen Referendum den Weg politischer und sozialer Veränderungen, der Gerechtigkeit, der friedlichen Koexistenz mit allen, die bereit sind, den Willen anderer Völker zu akzeptieren, ausgerufen. Die gierige Kompradorenbourgeoisie der Ukraine hat einen Krieg gegen den proletarischen Donbass entfacht.
Uns, den Bürgern der DVR und der LVR hat die Russische Föderation humanitäre und diplomatische Unterstützung geleistet. Tausende von Menschen aus der ganzen Welt, die von der Verwirklichung der Ideen der sozialen Gerechtigkeit träumen, sind uns zu Hilfe gekommen und sind in die Reihen der Verteidiger des Donbass eingetreten. Und es kamen Hoffnung auf, dass die sich entwickelnden Prozesse der Vereinbarung im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft, der Vertragsorganisation über Kollektive Sicherheit, der Zollunion, des Unionsstaats Belarus‘ und Russlands, die Anerkennung der Staatlichkeit von Abchasien, Südossetien durch Russland, schließlich die gerechte Rückkehr der Krim zu Russland, andere Schritte ein Weg zu einem erneuerten Land sind, das 1991 von seinem zivilisatorischen Weg abgewichen ist.
Aber das Weltkapital, dass tiefe Wurzeln auch in den Ländern der Russischen Welt getrieben hat, hat eine andere Vorstellung vom weiteren Aufbau der Welt. Alle möglichen Sanktionen für Unbotmäßige, Provokationen mit verschiedenen Vergiftungen zur Diskreditierung Russlands, eine wilde Russophobie, ein ungehobelter Antisowjetismus – all dies sind Glieder einer Kette zur Zerstückelung Russlands. Und das Wesen aller Probleme ist die kapitalistische Produktionsweise.
Die zeitweilige Niederlage des Sozialismus, das Privateigentum, Individualismus sind die Hauptursachen für die Zerstörung der Welt und die ständigen Kriege. Nur der Sozialismus, die proletarische Einheit bieten Frieden und Völkerfreundschaft. Deshalb müssen wir die Arbeiterbewegung entwickeln und vertiefen. Die Lohnarbeiter sind an ihrer, der proletarischen Staatsmacht interessiert. Unser Ziel ist es, sich von der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu befreien, die die Quelle aller Konflikte und Nöte ist. Und jetzt erwarten wir politische Entscheidungen von der Russischen Föderation. Alle Völker und Länder, die sich als Teil der Russischen Zivilisation, der Russischen Welt sehen, die bereit sind gemeinsam mit Russland unsere gemeinsame Zivilisation zu verteidigen, müssen von Russland in dem staatlichen Status anerkennt werden, wie er bei allgemeinen Referenden festgelegt wurde.
Die Hauptsache ist es, die brüderliche Einheit der Länder, die am Aufbau einer gemeinsamen Zukunft interessiert sind, zu stärken. Die Russische Föderation als Zentrum der Zivilisation muss die Bedingungen für den gegenseitigen Schutz vor Feinden und für ökonomische Zusammenarbeit schaffen. Die Schwierigkeiten der Zeit werden wir gemeinsam überwinden. Der Donbass wird von seinem Weg nicht abweichen, davon bin ich überzeugt, und die Völker der Russischen Welt werden sich zusammenschließen und ihr großes Land – die erneuerte Union Sozialistischer Sowjetrepubliken – wiedererrichten.
Boris Litwinow, Erster Sekretär des ZK der KP der DVR


de.sputniknews.com:
Nawalny gegenüber „Spiegel“: „Ich behaupte, dass hinter der Tat Putin steht“
Nach der
kürzlichen Entlassung aus der Berliner Klinik Charité hat der russische Kreml-Kritiker und Blogger Alexej Nawalny ein Interview dem „Spiegel“ gegeben.
„Ich behaupte, dass hinter der Tat Putin steht, und andere Versionen des Tathergangs habe ich nicht“, sagte Nawalny in dem Gespräch, das heute später bei „Spiegel Plus“ publikgemacht werden soll.
Darin kündigt er an, nach Russland zurückzukehren:
„Meine Aufgabe ist jetzt, der Typ zu bleiben, der keine Angst hat. Und ich habe keine Angst!“
Vor einigen Tagen hatte „Der Spiegel“ berichtet, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel den russischen Blogger in der Berliner Klinik Charité besucht hätte. Wie Kreml-Sprecher Dmirti Peskow am Montag mitteilte, sei auch der Kreml über das Treffen informiert worden.
Zuvor hatte Merkel den russischen Blogger als „Opfer eines Angriffs mit einem chemischen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe“ bezeichnet. Moskau hält solche Erklärungen Berlins für eine weitere Informationskampagne gegen Russland und betont, dass die Anschuldigungen nicht mit Fakten belegt worden seien. …

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 30. September wurden fünf Feuerangriffe von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine in folgende Richtungen festgestellt:
– 14:40 Uhr – aus Richtung Nowotoschkowskoje in Richtung Donezkij – automatische Granatwerfer (7 Schüsse) und ein großkalibriges Maschinengewehr;
– 14:50 Uhr – aus Richtung Swetlodarsk in Richtung Logwinowo Granatwerfer (1 Schuss);
– um 16:00 Uhr – aus Richtung Solotoje-4 (Rodina) in Richtung Solotoje-5 (Michajlowka) Schusswaffen (6 Schüsse);
– um 16:10 Uhr aus Richtung Orechowo in Richtung Beresowskoje Schusswaffen (10 Schüsse);
– 20:15 Uhr aus Richtung Solotoje-4 (Rodina) in Richtung Solotje-5 (Michajlowka) Schusswaffen (6 Schüsse).
Gleichzeitig werden auf dem von den BFU kontrollierten Territorium weiter Detonationen von Sprengeinrichtungen festgestellt:
– um 9:45 Uhr auf den Positionen der BFU in der Nähe von Luganskoje eine Detonation;
– um 11:40 Uhr auf den Positionen der BFU in der Nähe von Orechowo eine Detonation;
– um 11:50 Uhr auf den Positionen der BFU in der Nähe von Walujskoje eine Detonation;
– um 22:20 Uhr auf den Positionen der BFU in der Nähe der Eisenbahnstation Kondraschewskaja Nowaja eine Detonation;
– um 1:00 Uhr auf den Positionen der BFU in der Nähe von Staniza Luganskaja vier Detonationen.
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 30. September 3:00 Uhr bis 01. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verstöße von Seiten der BFU 2.
Auf das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen geschossen:
Richtung Gorlowka: Granatwerfer – 2 mal (2 Granaten).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Dolomitnoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Außerdem wurde folgende Fälle von Verletzungen der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden Regimes der Feuereinstellung festgestellt:
– um 11:55 Uhr wurde eine Detonation im Gebiet von Sajzewo (sewernoje) festgestellt.
– um 13:40 Uhr wurde eine Detonation im Gebiet von Nowotroizkoje festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 2.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 3.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Sputnik V: 40.000 Freiwillige an klinischen Tests beteiligt
Die Freiwilligen und Fachleute, die an der Testung des in Russland registrierten Corona-Impfstoffes beteiligt sind, wissen momentan nicht, welchen Testpersonen der Impfstoff und welchen ein Placebo verabreicht wird. Laut dem Direktor des Gamaleja-Instituts, Alexander Ginzburg, wird jeder Testperson dabei ein eigener Code verliehen.
„Niemand weiß das – außer dem Computer, der alles chiffriert hat. Den Menschen wird ein Code verliehen“, sagte Ginzburg gegenüber Sputnik.
Er verdeutlichte, dank des persönlichen Codes werde die Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, dass ein und demselben Probanden einmal das Vakzin und ein anderes Mal ein Placebo oder umgekehrt verabreicht werde.
Erst nach dem Abschluss der Erprobung werden die Freiwilligen erfahren, welchen Stoff sie bekommen haben.
Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, das vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Fonds für Direktinvestitionen entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand angewendet werden.
Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Zwei Tage danach wurden die ersten Probanden geimpft. Insgesamt 40.000 Freiwillige nehmen an der Erprobung teil. 10.000 von ihnen sollen ein Placebo bekommen.

Lug-info.com: Am 1. Oktober um 9:00 sind in der LVR 975 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
Davon wurden nach zwei negativen Tests insgesamt 773 Personen als gesund entlassen.
Seit Beginn der Pandemie wurden in der LVR 37 Todesfälle registriert.

Mzdnr.ru: Am 30. September wurden in der DVR 98 neue Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
In den letzten 24 Stunden wurden zehn Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es zehn Todesfälle – Männer im Alter von 44, 45, 65, 68, 72, 73, 90 Jahren und Frauen im Alter von 68, 74, 83 Jahren.
Am 1. Oktober um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 3580 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
1269 Patienten sind derzeit in Behandlung, 2106 als gesund entlassen, es gibt 205 Todesfälle.
Zum Stand am 1. Oktober wurde eine Coronavirusinfektion bei 131 Personen entdeckt, die seit dem 25. Juni aus der Ukraine eingereist sind. Alle infizierten Patienten befinden sich in spezialisierten Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik und werden kostenlos behandelt.


Mil-lnr.su: Erklärung des Leiters der Volksmiliz der LVR im Zusammenhang mit der Verbreitung von Bränden auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium
Im Zusammenhang mit den anhaltenden Bränden in den Oblasten Donezk und Lugansk und der Zunahme des Verbreitungsgebiets rufen wir die ukrainische Führung auf, unverzüglich Maßnahmen zur Beseitigung der Brandherde zu ergreifen, bis hin zum Einsatz von Spezialflugzeugen.
Die Volksmiliz ihrerseits ist bereit, Garantien gegen den Einsatz von Luftabwehrmitteln zu gewähren.


nachmittags:

deutsch.rt.com: Wegen Verbreitung verbotener Inhalte: Sendeverbot für weißrussisches Online-Medium Tut.by
Das weißrussische Informationsministerium hat dem unabhängigen Nachrichtenportal Tut.by wegen Verstoßes gegen das Mediengesetz seinen Medienstatus vorübergehend entzogen. Somit darf die Webseite in den kommenden drei Monaten nicht als Internet-Medium operieren.
Die Maßnahme sieht ein Sendeverbot für die Nachrichtenplattform Tut.by im Zeitraum zwischen dem 1. Oktober und 30. Dezember vor, berichtete RIA Nowosti. Als Grund gab das Ministerium an, dass die Webseite Informationen veröffentlicht habe, deren Verbreitung verboten sei. Wegen eines Verstoßes gegen Artikel 4 und 49 des weißrussischen Mediengesetzes habe die Behörde ferner insgesamt vier Mahnungen an Tut.by zukommen lassen, die jedoch nicht vor Gericht angefochten worden seien.
Es wurde präzisiert, dass das Wirtschaftsgericht in Minsk einer Klage des Informationsministeriums gegen das Medium vom 25. September stattgab. Die Chefredakteurin von Tut.by, Marina Solotowa, bezeichnete die Entscheidung ihrerseits jedoch als „vorläufig“. Ihr zufolge soll der endgültige Beschluss über den Status der Plattform erst bei einer Sitzung des Gerichts am 8. Oktober gefällt werden.
Die Redaktion von Tut.by kündigte an, die Webseite trotz des Entzugs des Medienstatus weiterhin als Web-Ressource betreiben zu wollen. Sie verwies darauf, dass das Portal seit seiner Gründung im Jahr 2000 bis hin zu seiner Registrierung als Online-Medium im Januar 2019 ohne einen entsprechenden Status fungierte, da seine Anmeldung in Weißrussland nicht obligatorisch ist.
Tut.by zählt zu den bekanntesten und meistgelesenen Online-Zeitungen in Weißrussland. In den vergangenen Monaten sorgte sie vor allem mit ihrer flächendeckenden Berichterstattung zu den Protesten nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 9. August für Schlagzeilen.


de.sputniknews.com:
CIA arbeitet laut russischen Informationen mit Nawalny – Kreml
Russland verfügt über Informationen, dass Mitarbeiter der CIA mit dem russischen Blogger Alexej Nawalny arbeiten. Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bekommt der Blogger nicht zum ersten Mal Anweisungen von dort.
„Nicht der Patient arbeitet mit westlichen Geheimdiensten, sondern die westlichen Geheimdienste arbeiten mit ihm – so ist es korrekter“, sagte Peskow.
„Es gibt tatsächlich solche Informationen, ich kann sogar konkret sagen – mit ihm arbeiten an diesen Tagen CIA-Spezialisten. Es ist nicht das erste Mal, dass man ihm verschiedene Anweisungen gibt“, sagte Peskow und kommentierte somit die früheren Aussagen eines russischen Politikers, der erklärt hatte, dass der russische Blogger Nawalny mit den Geheimdiensten und Behörden westlicher Staaten zusammenarbeiten soll.
Unter anderem kommentierte Peskow einige frühere Aussagen von Nawalny gegenüber dem deutschen Nachrichtenportal „Der Spiegel“, unter anderem seine Ankündigung, nach Russland zurückzukehren:
„Jeder Bürger Russlands kann in jeder Zeit ins Heimatland zurückkehren, es gibt hier kein Heldentum, und seine Behandlung kann in unserem Land erfolgen, wie es eigentlich alle Menschen tun. In unserem Land werden Leben gerettet, und das Leben dieses Patienten wurde eben auch in Russland gerettet.“
Die Vorwürfe seitens Nawalny gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete der Kreml-Sprecher als grundlos. „Vielmehr sage ich, dass wir eine Reihe dieser Aussagen (…) für beleidigend, absolut beleidigend und auch inakzeptabel halten. Wir wollen den Fall des Berliner Patienten ermitteln und die Ursachen des Geschehenen feststellen. Dafür müssen wir Informationen von jenen bekommen, die die Vergiftungsspuren in den Proben gefunden haben“, so Peskow.
Am Donnerstag war das erste Interview des russischen Bloggers und Kreml-Kritikers Alexej Nawalny nach seiner Entlassung aus der Berliner Klinik Charité publikgemacht worden. Im „Spiegel“-Gespräch sagte er wörtlich: „Ich behaupte, dass hinter der Tat Putin steht, und andere Versionen des Tathergangs habe ich nicht.“ …

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 01.10.2020
In den letzten 24 Stunden haben Kämpfer der BFU
zwei Feuerprovokationen in Richtung Gorlowka und Mariupol begangen.
Von den Positionen des 2. Bataillons der 24. mechanisierten Brigade der BFU in der Nähe von Nowoluganskoje haben Kämpfer einen Schuss mit einem Unterlaufgranatwerfer auf das Gebiet von
Dolomitnoje abgegeben und eine Granate in Richtung der Ortschaft abgefeuert.
Von den Positionen des 503. Bataillons der 35. Marineinfanteriebrigade der BFU in der Nähe von Schumy haben Kämpfer einen Schuss mit einem Antipanzerhandgranatwerfer in Richtung der
Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka abgegeben.
Außerdem ereigneten sich in den letzten 24 Stunden auf den Positionen der BFU in der Zone der Strafoperation
zwei Vorfälle im Zusammenhang mit der Detonation von Sprengeinrichtungen auf den Positionen der ukrainischen Kämpfer.
Eine Detonation wurde auf den Positionen des 137. Marineinfanteriebataillons der 35. Brigade im Gebiet von Sajzewo festgestellt und eine Detonation einer unbekannten Sprengeinrichtung auf den Postionen des 24. Sturmbataillons „Ajdar“ der 53. Brigade im Gebiet von Nowotroizkoje.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer von den Positionen des 2. Bataillons der 24. mechanisierten Brigade der BFU in der Nähe von Nowoluganskoje zweimal das Gebiet von Dolomitnoje mit Unterlaufgranatwerfern beschossen und drei Granaten in Richtung der Ortschaft abgefeuert.
Außerdem haben Beobachter des GZKK die Durchführung von technischen Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung von Positionen im Verantwortungsbereich eines Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Wodjanoje bemerkt.
Diese Sachverhalte wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben.
Beobachter der OSZE-Mission haben im Bericht vom 30. September 2020 weitere Fälle von Verletzung
en des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen zur Waffenstillstand durch die ukrainischen bewaffneten Formationen bestätigt. In den letzten 24 Stunden wurde die Stationierung von fünf Stück Waffen und Militärtechnik in der Nähe ziviler Objekte in Tschernenko, Nowosjolowka und Taramtschuk durch Kämpfer der 36. und 97. Brigade bemerkt.
Außerdem wurde im Gebiet von Taramtschuk auf der Route einer Patrouille der Mission am nördlichen Rand der Straße zum ersten Mal ein Hinweisschild über Minengefahr im Verantwortungsbereich der 79. Brigade festgestellt.
Entgegen den Erklärungen der militärisch-politischen Führung der Ukraine,
die die ukrainischen Soldaten loben, demonstrieren die Kämpfer der BFU immer öfter den örtlichen Einwohnern ihr wahres Gesicht.
So haben Einwohner von Nowogrodowka Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes zwei Kämpfer der 56. Brigade der BFU, Awdotenko und Sawelow, die in betrunkenem Zustand versucht ein Lebensmittelgeschäft auszurauben, aber von friedlichen Einwohnern festgenommen wurden, übergeben. Bei der Festnahme versuchten die Kämpfer Widerstand zu leisten und sogar die Waffe einzusetzen, aber die erzürnten Bürger stoppte das nicht. Zu dritt nahmen sie die Verbrecher fest und entwaffneten sie.
Zu diesem Fall führen Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes eine Ermittlung durch, um alle Umstände aufzuklären und die unmittelbaren Kommandeure von Awdotenko und Sawelow disziplinarisch zur Verantwortung zu ziehen.
Die Reihe nicht kampfbedingter Verluste in der 24. Brigade der BFU unter Kommando von Postupalskij geht weiter. Der Kommandeur eines Zuges des 2. Bataillons der Brigade Leutnant Witalij Sagurskij beschloss unter Drogeneinfluss bis zu den Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Sajzewo zu gehen, um nur ihm bekannte Verhandlungen zu führen. Als er noch keine 15 Schritt gegangen war, geriet der Leutnant auf eine eigene Minensperre, erlitt zahlreiche Splitterverletzungen und wurde in äußerst ernstem Zustand in das Hospital von Tschasow Jar eingeliefert. Zusammen mit ihm wurden der Unteroffizier Jelenko und der Soldat Gajdardshi verletzt, die versucht hatten ihn aufzuhalten. Beide befinden sich in mittelernstem Zustand in demselben Hospital.
Die unerfreuliche Statistik der nicht kampfbedingten Verluste setzte die 53. Brigade der BFU unter Kommando von Titenko fort. Vier Kämpfer wurde mit der Diagnose „Coronavirus“ eilig in ein Krankenhaus in Mariupol eingeliefert. Nach vorläufigen Angaben ist die Ursache des Geschehens die Vernachlässigung von Sicherheitsmaßnahmen und die unhygienischen Zustände auf den Positionen der Brigade an der Front. Neben der Arbeit einer Kommission des Stabs der OOS zur Aufklärung der Umstände, die zu den nicht kampfbedingten Verlusten der BFU führen, in der Brigade hat der Stab der operativ-taktischen Gruppierung eine Komission unter Führung des Leiters der militärmedizinischen Hospitals von Mariupol entsandt, um die Ursachen der Erkrankung der Soldaten aufzuklären und die Verbreitung der Infektion zu verhindern.


de.sputniknews.com:
Dänemark genehmigt Betrieb von Nord Stream 2
Kopenhagen hat der Nord Stream 2 AG eine Genehmigung zum Betrieb der Nord Stream 2-Gaspipeline erteilt. Dies geht aus einer Erklärung der Energieagentur (DEA) des Landes hervor.
Es gehe um ein Gebiet auf dem dänischen Festlandsockel.
Die Nord Stream 2 AG könne Nord Stream 2 nutzen, wenn sie ihre Verpflichtungen für den sicheren Betrieb der Pipeline erfüllen werde. Insbesondere müsse mindestens einer der Gasleitungsstränge den erforderlichen Tests und Inspektionen unterzogen werden.
Dänemark hat diese Bedingungen in einer Baugenehmigung angegeben, die es im Herbst des vorigen Jahres erteilt hat. Wie die DEA feststellt, „sind sie noch nicht erfüllt, allerdings sind sie für die Betriebsphase von relevanter Bedeutung“. …


Mil-lnr.
su: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR A. N. Masejkin am 1. Oktober 2020
In den letzten 24 Stunden wurden nach Angaben von Beobachtern der LVR im GZKK fünf Feuerprovokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte sowie fünf Detonationen auf den Positionen des Gegners festgestellt.
Von den Positionen des 2. Bataillons der 14. Brigade aus dem Gebiet von Nowotoschkowskoje in Richtung
Donezkij haben ukrainische Kämpfer sieben Schüsse mit Granatwerfern und 12 schüsse mit großkalibrigen Schusswaffen abgegeben.
In Richtung
Beresowskoje wurden von den Positionen des 2. Bataillons der 14. Brigade im Gebiet von Orechowo zehn Schüsse mit Schusswaffen abgegeben.
In Richtung Popasnaja wurden von den Positionen des 1. Bataillons der 30. Brigade im Gebiet von Solotoje-4 12 nicht zielgerichtete Schüsse in Richtung
Solotoje-5 abgegeben.
In Richtung Swetlodarsk haben Kämpfer mit einem Granatwerfer einen Schuss in Richtung
Logwinowo abgegeben.
Außerdem haben Beobachter der Vertretung der LVR im GZKK eine Reihe von
Detonationen auf dem Territorium des Gegners bemerkt. So wurden auf den Positionen des 1. Bataillons der 25. Luftlandebrigade sechs Detonationen festgestellt, außerdem wurde Detonationen auf den Positionen des 2. Bataillons der 14. Brigade im Gebiet von Orechowo, des 1. Bataillons der 24. Brigade im Gebiet von Luganskoje und im Gebiet von Waljujskoje bemerkt.
Um Beschuldigungen der Volksmiliz der LVR zu verhindern, wurden die Angaben über die Feuerprovokationen von Seiten der BFU im Rahmen des Koordinationsmechanismus der ukrainischen Seite über die Vertretung im GZKK übergeben. …


de.sputniknews.com:
Putin, Trump und Macron haben Erklärung zur Lage in Karabach abgestimmt
Die Präsidenten Russlands, der USA und Frankreichs – Wladimir Putin, Donald Trump und Emmanuel Macron – haben eine Erklärung zur Situation in Bergkarabach abgestimmt. Das geht aus einer entsprechenden Kreml-Pressemitteilung hervor.
Die Staatschefs verurteilen demnach entscheidend die Gewalteskalation an der Berührungslinie in der Zone des Bergkarabach-Konflikts. „Wir trauern um die Todesopfer und kondolieren den Familien von Toten und Verletzten“, heißt es.
„Wir rufen zur sofortigen Einstellung von Kampfhandlungen zwischen den Streitkräften der beteiligten Seiten auf.“ Die Präsidenten forderten auch die Staatschefs Armeniens und Aserbaidschans dazu auf, sofort Verpflichtungen auf sich zu nehmen, gewissenhaft und ohne das Stellen von Vorbedingungen die Verhandlungen zur Regelung unter Mitwirkung der Co-Vorsitzenden der Minsker OSZE-Gruppe wieder aufzunehmen.

dnronline.su: Heute, am 1. Oktober fand in allen allgemeinbildenden Schulen und mittleren Fachschulen der Republik die Aktion „Läuten für die Engel des Donbass“ statt, die von der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ organisiert wurde.
Der Sinn der Veranstaltung bestand darin, dass bei allen Schülern von Schulen, Fachschulen, technischen Schulen und Colleges eine einheitliche Gedenkstunde stattfinden, die Studenten der Hochschulen konnten sich der Aktion dank der Übertragung im Internet im Fernunterricht anschließen.
Eine Stunde des Gedenkens, ist eine Geschichtsstunde über die Ereignisse vor sechs Jahren, darüber, dass die Kinder des Donbass aufgrund der Kampfhandlungen, die von den bewaffneten Formationen der Ukraine entfacht wurden, das Schuljahr erst am 1. Oktober begannen.
Die Führungen der Stadt- und Bezirksverwaltung, Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, Abgeordnete des Jugendparlaments, Vertreter von Ministerien der DVR und Aktivisten von „Donezkaja Republika“ besuchten auch Schulen
in den Städten der Republik, wo sie bei den Gedenkstunden über die von ihnen erlebten Ereignisse des Jahres 2014 erzählten.
Viele Teilnehmer der Stunden haben die schrecklichen Ereignisse des Kriegs im Donbass selbst durchlebt, haben sich in Schutzräumen und Kellern in Sicherheit gebracht, haben die Detonationen von Geschossen, das Weinen von Jungen und Mädchen, die ihre Verwandten und Freunde verloren haben gehört, und einige haben auch dieses erste Läuten im Jahr 2014 nicht mehr gehört. Das Gedenken der getöteten Kinder wurde mit einer Schweigeminute geehrt.
Insgesamt führten etwa 500 Schulen und 100 mittlere Fachschulen die einheitliche Gedenkstunde durch. Jeder Schüler hat darauf etwas für sich persönlich gewonnen, aber eines war gemeinsam – keine Rückkehr in die Ukraine, mit den Mördern der Bürger der Republik sind wir nicht auf einem Weg.


de.sputniknews.com:
Geheimdienst beschuldigt Russen der Anwerbung von Beamten in der Slowakei – Bericht
Der Slowakische Geheimdienst (SIS) hat den russischen Geheimdiensten vorgeworfen, dass ihre unter diplomatischem Deckmantel arbeitenden Mitarbeiter in der Slowakei versuchten, die zentralen staatlichen Stellen und Sicherheitssysteme zu infiltrieren. Dies berichtet die Zeitung „Pravda“ am Donnerstag unter Verweis auf einen Bericht des SIS.
Ein Teil des Berichts für 2019 sei am Donnerstag publik gemacht worden.
„Die Aktivitäten der russischen Geheimdienste richten sich gegen die Interessen der Slowakei als Mitglied der Europäischen Union (EU) und der Nato. Mitarbeiter dieser Geheimdienste, die auf dem Territorium der Slowakei hauptsächlich unter diplomatischem Deckmantel tätig waren, versuchten, die zentralen Stellen der staatlichen Einrichtungen und die Sicherheitssysteme zu infiltrieren“, heißt es im Bericht.
Die russischen Geheimdienstmitarbeiter hätten regelmäßig an den Veranstaltungen im Bereich Energie und Sicherheit teilgenommen, wobei sie sich bemühten, enge Kontakte zu den Menschen aufzubauen, die direkt mit Beamten zusammengearbeitet und einen Zugang zu Verschlusssachen bezüglich der EU und der Nato gehabt hätten.
Auch die Geheimdienste Chinas hätten Interesse an der Slowakei gezeigt, wobei diese sich vor allem auf die Beschaffung von Informationen aus dem Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologien konzentriert hätten.
Zu den Prioritäten der in der Slowakei tätigen ausländischen Geheimdienste gehörten im Jahr 2019 unter anderem Fragen der Rüstungskontrolle, der Cybersicherheit, Besuche führender Vertreter der Republik in der Ukraine und in den Balkanstaaten sowie die Wahl des Präsidenten des Landes, hieß es weiter.
„Die Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der Sicherheit in Bezug auf ausländische Geheimdienste auf dem Territorium der Slowakei spielt die intensive Zusammenarbeit des SIS mit Diensten seiner Partner“, so der Bericht.

Mil-lnr.su: Erklärung des Leiters der Volksmiliz der LVR Oberst Ja. W. Leschtschenko
Trotz der Sicherheitsgarantien, die die V
olksmiliz der LVR für den Einsatz ukrainischer Flugzeuge zur Löschung der Brände gewährt hat, hat die ukrainische Seite nicht die notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung der Brände unter Einsatz von Flugzeugen ergriffen.
Nach uns vorliegenden Informationen waren die Flugzeuge der ukrainischen Seite durch anderweitige Maßnahmen, die nicht mit der Löschung der Brände zu tun haben, belegt.
In der Folge der vollständigen Untätigkeit der ukrainischen Führung hat der Brand folgende Ortschaften erfasst: Krjakowka, Trechisbjonka, Solotoje, Sewerodonezk, Artjoma, Stschastje, Nowotoschkowskoje, Muratowo, Bolotnoje, Staryj Ajdar und andere Bezirke auf dem Territorium der Oblast.
Trotz alle lautstarken Erklärungen und angebliche ergriffene Maßnahme des Präsidenten der Ukraine Selenskij zur Beseitigung der Brandherde stirbt weiter die friedliche Bevölkerung und ihre Häuser werden vernichtet. Der ukrainische Seite bleibt nur noch übrig, den Informationsraum damit zu füllen, dass die Volksmiliz de
s Beschusses beschuldigt wird.


de.sputniknews.com:
So bewertet London die Einsatzbereitschaft der russischen Streitkräfte
Die russische Armee ist durch Reformen und Investitionen der vergangenen zehn Jahre professioneller geworden und ist heute besser ausgerüstet. Das geht aus einem Bericht des Londoner Internationalen Instituts für strategische Studien (IISS) hervor.
Die Autoren des Dokuments unter dem Titel „Modernisierung der russischen Streitkräfte: Eine Einschätzung“ („Russias’s Military Modernisation: An Assessment“) befassen sich mit der Entwicklung der russischen Streitkräfte in den drei Jahrzehnten seit der Auflösung der Sowjetunion.
In der Studie wird unter anderem auf Leistungen bei der Modernisierung des Nuklearpotenzials und der Luft- und Weltraumkräfte des Landes sowie auf ein hohes Niveau der Gefechtsbereitschaft der Landtruppen und die Bemühungen um die Erneuerung des Schiffsbestandes der Seekriegsflotte verwiesen.
Die Reformen 2008 hätten eine grundlegende Revision der Beschlussfassung beim russischen Militär und eine Umstellung der Papierprozesse auf eine digitalisierte Architektur bewirkt. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms sei der Entwicklung und Einführung von Kommando-, Verwaltungs-, Fernmelde-, Computer-, Aufklärungs- und Überwachungssystemen besondere Beachtung geschenkt worden, heißt es.
Die Berichtverfasser verweisen darauf, dass die Modernisierung der Armee (New Look 2008) nach dem Konflikt 2008 in Südossetien gestartet worden war. Moskau habe in den vergangenen zehn Jahren einen großangelegten struktur
ellen Umbau der Streitkräfte und ihrer Kommando- und Verwaltungssysteme vorgenommen.
Das russische Verteidigungsministerium hatte beim militärtechnischen Forum „Army 2020“ Ende August bekanntgegeben, dass 41 Verträge über die Lieferung bzw. Modernisierung von Militärtechnik im Gesamtwert von mehr als 1,16 Billionen Rubel (rund 22 Milliarden Euro) unterzeichnet worden seien.
Dem stellvertretenden russischen Verteidigungsminister Alexej Kriworutschko zufolge soll die Armee durch die Umsetzung der Verträge im Rahmen des staatlichen Ausrüstungsprogramms mehr als 500 neue Stück Militärtechnik sowie über 80.000 Raketen und Munitionseinheiten erhalten. Darüber hinaus sollen etwa 100 Stück Militärtechnik repariert und modernisiert werden.


de.sputniknews.com:
Syrische Kämpfer auf dem Weg nach Bergkarabach – Macron
Nach Angaben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron haben sich dschihadistische Kämpfer aus Syrien auf den Weg nach Bergkarabach gemacht, um dort an den Gefechten teilzunehmen. Dies teilte der französische Staatschef vor dem Beginn des EU-Gipfels in Brüssel mit.
„Die Situation in der Region Bergkarabach ist kompliziert. Ich möchte auch ganz klar sagen, dass wir über Informationen verfügen, die darauf hindeuten, dass die Mitglieder dschihadistischer Terrormilizen das Operationsgebiet in Syrien verlassen haben, um sich an Kamphandlungen im Konflikt um Bergkarabach zu beteiligen“, sagte Macron.
Zudem betonte der französische Präsident, dass dies ein „neuer und sehr ernsthafter“ Faktor sei, welcher laut Macron im Zuge des anstehenden EU-Gipfels besprochen werde.
Am Donnerstag teilte auch die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit, dass Moskau über Informationen bezüglich der syrischen Söldner in Bergkarabach verfüge.
„Wir haben diese Daten, dies sind Informationen, über die wir jetzt verfügen. Darum haben Sie in diesem Fall Recht – sie sind auch in den Massenmedien zu sehen, aber als wir gestern den entsprechenden Kommentar auf unserer Webseite veröffentlichten, verfügten wir natürlich auch über eigene Erkenntnisse, Fakten und Informationen“, sagte Sacharowa im Zuge eines Briefings.
Am Mittwoch hatte das russische Außenministerium seine Besorgnis über die Verlegung der Mitglieder etlicher Terrormilizen in die Region Bergkarabach geäußert und die Behörden der beteiligten Länder dazu aufgerufen, Maßnahmen gegen eine mögliche Teilnahme ausländischer Terroristen an Kampfhandlungen zu treffen. …

abends:

de.sputniknews.com: Lawrow und Cavusoglu für Abbau der Spannungen in Bergkarabach – Moskau
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Donnerstag mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu über die Lage in Bergkarabach gesprochen. Dabei betonten sie die Notwendigkeit einer Waffenruhe in dem Konfliktgebiet, hieß es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums.
„Die Eskalation der Spannungen um Bergkarabach wurde ausführlich erörtert. Die Minister äußerten ernsthafte Besorgnis über die anhaltende bewaffnete Konfrontation und sprachen sich für eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten aus. Betont wurde auch die Unzulässigkeit der Beteiligung illegaler bewaffneter Gruppen aus anderen Regionen an dem Konflikt“, so das Ministerium.
Es brauche „äußerst ausgewogene Schritte“ in Bezug auf die Bereitstellung politischer und diplomatischer Hilfe für Baku und Eriwan.

de.sputniknews.com: OPWC-Experten nach Russland für Ermittlungen im Fall Nawalny eingeladen
Laut einer Mitteilung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat Moskau Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zur Zusammenarbeit mit russischen Fachleuten in der Causa Nawalny nach Russland eingeladen.
Ein entsprechender Vorschlag wurde demnach am Donnerstag über den ständigen Vertreter Russlands bei der Organisation übergeben.
„Wir erwarten, dass unser Vorschlag eine positive Reaktion bekommt. Wir rechnen auf eine ergebnisreiche Zusammenarbeit mit der genannten internationalen Fachinstitution zur Erhellung von sehr missverständlichen Details des Geschehenen.“…

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