Presseschau vom 25.09.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.sputniknews.com: Sensor zur Entdeckung von Viren und Aerosolen in der Luft in Russland entwickelt
Einen superempfindlichen Sensor, der selbst minimale Konzentrationen von allen möglichen Viren in der Luft entdecken kann, haben Experten der Nationalen nuklearen Forschungsuniversität MEPhI entwickelt. …
https://sptnkne.ws/DK2Q

Andrej Koz: Erstmal kollektiv schießen – Was macht die Nato mit der ukrainischen Armee?
Briten und Amerikaner trainieren seit Tagen ukrainische Soldaten. Nato-Taktiken und westliches Kriegsgerät sollen den Ukrainern zur Gewohnheit werden. Kiew erklärt, man reagiere damit auf das russische Großmanöver in Südrussland. Auch das übergeordnete Ziel der Nato-Ausbildung verschweigt die Kiewer Führung nicht. …
https://sptnkne.ws/DKEH

deutsch.rt.com: Putins Vorschlag an die USA: Cybersicherheit und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten
Russland und die USA sollten sich gegenseitige Nichteinmischung in innere Angelegenheiten garantieren, so der russische Präsident Wladimir Putin. Er schlägt ein umfassendes Programm zur Wiederaufnahme der Beziehungen in der digitalen Sicherheit vor. …
https://de.rt.com/2amt


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Einseitige Sanktionen schädigen Ruf der UNO – Lawrow
Dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge sind die einseitigen Sanktionen illegitim und schädigen zudem den Ruf der UNO.
„In einer Reihe von Ländern hat die Versuchung zugenommen, im Ausland nach Verantwortlichen für interne Probleme zu suchen. Einzelne Staaten versuchen, die aktuelle Situation zu nutzen, um engstirnige, momentane Interessen zu fördern und damit alte Rechnungen bei unerwünschten Regierungen oder geopolitischen Konkurrenten zu begleichen. Trotz allem werden immer wieder einseitige illegitime Sanktionen verhängt, die den Ruf sowie die Vorrechte des UN-Sicherheitsrates schädigen“, sagte Lawrow während der Sitzung des UN-Sicherheitsrates.
Laut Lawrow habe die Corona-Pandemie gezeigt, dass alle Länder in Fragen des öffentlichen Lebens voneinander abhängig seien.
Wie der russische Außenminister ferner mitteilte, habe Russland wiederholt auf die Notwendigkeit der Aufhebung von Sanktionen hingewiesen, die sich in erster Linie auf sozial schwache Bevölkerungsgruppen auswirken, indem diese keinen Zugang zu Lebensmitteln und medizinischer Versorgung haben.
Zuvor hatte Lawrow in einem Exklusiv-Interview mit Sputnik-Journalisten mitgeteilt, dass die US-Sanktionen gegen Syrien aus menschenrechtlicher Sicht absolut inakzeptabel seien, wobei Russland im Rahmen der UNO weiter versuchen werde, diese Praxis zu bekämpfen. Laut dem russischen Außenminister sollten nur die Sanktionen, die der UN-Sicherheitsrat verhängt, eingehalten werden, weil dies das einzige auf internationalem Recht beruhende Rechtsinstrument sei.


de.sputniknews.com: OPCW führt Russland im Fall Nawalny an der Nase herum – Lawrow
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Donnerstag die Handlungen Deutschlands sowie der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) im Fall Nawalny verurteilt.
Im Zusammenhang mit dem Kremlkritiker Alexej Nawalny schickte Moskau dem Minister zufolge Fragen und Ersuchen sowohl an Berlin als auch an die OPCW, habe jedoch keine Antworten bekommen. Die deutsche Seite habe zuerst argumentiert, dass der Fall keine deutsch-russische, sondern eine internationale Angelegenheit sei. Moskau sollte deshalb eine internationale Organisation – nämlich die OPCW – um Auskunft bitten.
Kurz darauf habe sich Russland an das Gremium gewandt, allerdings ohne Ergebnis, sagte Lawrow bei einer Pressekonferenz nach den Verhandlungen mit seinem iranischen Amtskollegen, Mohammed Dschawad Sarif.
„Im Laufe mehrerer Tage hat man uns dort sozusagen an der Nase herumgeführt. Man hat gesagt, dass keine Anfragen eingegangen seien. Die Führung dieser Organisation, des Technischen Sekretariats – dort bekleiden, muss ich sagen, Staatsbürger der Nato-Länder die wichtigsten Ämter – hat uns versichert, sie hätten damit (mit dem Fall Nawalny – Anm. d. Red.) nichts zu tun.“
Später habe sich aber herausgestellt, dass die OPCW sich doch mit dem Fall beschäftige. Ihre Vertreter seien sogar in der Universitätsklinik Charité gewesen und haben bei Nawalny Proben genommen. Die Organisation habe dann von einem „Missverständnis“ gesprochen, sei Russlands Fragen jedoch wiederum ausgewichen und habe gesagt, es sei Berlin, das antworten sollte.
„Das heißt, die Deutschen schicken uns nach Den Haag, Haag schickt uns nach Berlin. Das ist ziemlich interessant, wenn man die Verpflichtung des Westens zum internationalen Recht in Betracht zieht.“
Hochmut-Vorwürfe
Lawrow zufolge bat Moskau vor rund zehn Tagen die deutschen Behörden offiziell darum, Russland den konsularischen Zugang zu seinem Staatsbürger Nawalny zu gewähren. Das Ersuchen bleibe aber bisher unbeantwortet.
„Hoffentlich verstehen unsere Partner endlich, dass es aussichtslos ist, mit uns von der Position eines höheren Wesens zu sprechen, das sich überhaupt keine Mühe gibt, legitime, sich auf internationale Konventionen stützende Fragen zu beantworten, und nur so von oben herab hochmütig von uns irgendeine Buße verlangt“, so Lawrow.
Hintergrund
Der russische Blogger Alexej Nawalny hatte am 20. August auf einem Flug von Tomsk nach Moskau das Bewusstsein verloren, woraufhin das Flugzeug unverzüglich in Omsk landete. Er wurde in ein Omsker Krankenhaus gebracht und dort in ein künstliches Koma versetzt. Später wurde der 44-Jährige auf Drängen seiner Familie in die Berliner Universitätsklinik Charité verlegt.
Die Bundesregierung hatte am 2. September nach Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr mitgeteilt, sie sehe es als zweifelsfrei erwiesen an, dass Nawalny mit einem chemischen Nervenkampfstoff der „Nowitschok“-Reihe vergiftet worden sei. Die Schlussfolgerungen deutscher Sachverständiger seien von Labors in Schweden und Frankreich bestätigt worden, hieß es weiter.
Parallel dazu führt die OPCW auf Ersuchen Berlins eigene Untersuchungen durch. Der Kreml sagte diesbezüglich, dass Berlin Moskau nicht über seine Ergebnisse informiert habe. Das russische Außenministerium betonte wiederum, dass Russland auf eine Antwort Deutschlands auf die offizielle Anfrage warte.
Russland sei an der Aufklärung des Falls interessiert, wofür es Informationen aus Deutschland bräuchte, die noch nicht eingegangen seien, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Die Ermittlungsmaßnahmen in Bezug auf die Situation um Nawalny würden de facto laufen, teilte er weiter mit. Wenn das Vorhandensein einer giftigen Substanz bestätigt werde, würden die Ermittlungen de jure eingeleitet, so Peskow.
Nawalny aus stationärer Behandlung entlassen
Am Mittwoch hatte die Berliner Charité die Entlassung Nawalnys aus der stationären Behandlung bekanntgegeben. Der Gesundheitszustand des Regierungskritikers habe sich „so weit gebessert, dass die akutmedizinische Behandlung beendet werden konnte”, hieß es.
Der Blogger verbrachte in dem Krankenhaus insgesamt 32 Tage, davon 24 auf einer Intensivstation, denn er befand sich zunächst in einem künstlichen Koma.
Kurz darauf hatte Nawalnys Pressesprecherin Kira Jarmysch via Twitter mitgeteilt, dass der Kremlkritiker vorerst in Deutschland bleibe, da seine Behandlung noch nicht beendet sei.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 24. September wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.


de.sputniknews.com:
Wegen Fall Nawalny: US-Senatoren drängen auf Sanktionen gegen Russland
Eine Gruppe US-amerikanischer Senatoren hat einen Gesetzentwurf über Strafmaßnahmen gegen russische Offizielle wegen der Causa Nawalny vorgelegt. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Demokraten Christopher Coons am Donnerstag hervor.
Die Gesetzesvorlage impliziert die Einführung von Sanktionen gegen Beamte der russischen Regierung, „die an der Vergiftung ihrer Bürger aus politischen Gründen und zu anderen Zwecken beteiligt sind“. Sie könnte als „Gesetz über die Rechenschaftspflicht Russlands für bösartige Aktivitäten von 2020“ bezeichnet werden, heißt es.
Die Senatoren fordern darin unter anderem, einen Bericht über die Quellen und das Ausmaß des persönlichen Vermögens des russischen Präsidenten Wladimir Putin und seiner Angehörigen vorzulegen.
Darüber hinaus verpflichtet der Gesetzentwurf das Weiße Haus, zu überprüfen, ob Russland gegen US-Gesetze verstoßen hat, die den Einsatz chemischer und biologischer Waffen verbieten.
Das Dokument wird von den republikanischen Senatoren Marco Rubio und Mitt Romney sowie den Demokraten Christopher Coons, Benjamin Cardin und Christopher Van Hollen unterstützt. …


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 24. September 3:00 Uhr bis 25. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verstöße von Seiten der BFU 2.
Auf das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen geschossen:
Richtung Donezk: Schusswaffen (2 mal).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Luganskoje, Alexandrowka.
Außerdem wurden folgende Fälle von Verletzungen der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt:
– Um 15:45 Uhr wurde der Flug einer Drohne der BFU im Gebiet von Shabunki bemerkt.
– Um 17:40 Uhr wurden zwei Personen bemerkt, die technische Arbeiten auf den Positionen der BFU in der Nähe von Peski durchführten.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Russland liefert bis zu 35 Millionen Dosen von Corona-Impfstoff „Sputnik V” an Usbekistan
Der russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) hat mit dem Pharmaunternehmen Laxisam die Lieferung von bis zu 35 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs gegen das Coronavirus nach Usbekistan vereinbart. Dies geht aus einer Mitteilung des Fonds am Freitag hervor.
„Nach Genehmigung seitens der Aufsichtsbehörden Usbekistans kann die Republik 2020 bis zu zehn Millionen und 2021 bis zu 25 Millionen Dosen des Impfstoffes bekommen”, hieß es.
Der RDIF, der an der Entwicklung des Impfstoffs beteiligt war, betonte nochmals, dass „Sputnik V” auf der Grundlage einer gut erforschten Plattform der humanen adenoviralen Vektoren geschaffen wurde, die sich bereits als effizient und sicher erwiesen hätte.
Zuvor hatte Russland mit einer Reihe anderer Staaten die Lieferung seines Impfstoffs vereinbart. Mit weiteren Ländern, darunter Südkorea, werden Gespräche über die mögliche Herstellung des Impfstoffs auf ihrem Territorium geführt.
Anfang August registrierte Russland den weltweit ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Der Impfstoff namens „Sputnik V“ wurde vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie mit Unterstützung des RDIF entwickelt. Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien hohe Antikörpertiter aus. Es seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es.
Nach Angaben der Chefin der russischen Behörde für Verbraucherschutz, Anna Popowa, werden in Russland 26 Varianten eines Impfstoffes gegen das Coronavirus entwickelt. Ein Serum, an dem das Zentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ arbeitet, soll im September verfügbar sein.


Lug-info.com: Am 24. September um 9:00 Uhr in der LVR 906 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
Davon wurden nach zwei negativen Tests insgesamt 750 Personen als gesund entlassen.
Seit Beginn der Pandemie wurden in der LVR 31 Todesfälle registriert.


de.sputniknews.com:
Bei einer „Nowitschok“-Vergiftung wäre Nawalny nach 10 Minuten tot – Entwickler
Einer der Entwickler des Nervengifts „Nowitschok”, Leonid Rink, hat im Gespräch mit Sputnik die Unstimmigkeiten zwischen dem Gesundheitszustand des Kremlkritikers Alexej Nawalny und den Symptomen einer „Nowitschok”-Vergiftung aufgezählt.
Laut ihm dauert es beim Kontakt mit dem Nervengift nur wenige Minuten, bevor die ersten Symptome einsetzen.
„Bis zum Tod sind es zehn Minuten“, erläuterte der Forscher.
Gegen die Hypothese, Nawalny sei mit „Nowitschok“ vergiftet worden, sprechen laut Rink auch weitere Anzeichen – nämlich, dass bei ihm keine verengten Pupillen und Muskelkrämpfe vorhanden gewesen seien.
„Das sind krampferregende Substanzen, die Nervenimpulse unterbrechen und damit Muskelkrämpfe verursachen, insbesondere bei der Augenmuskulatur.“ Dies führe zu einer Verengung der Pupillen, die „bereits bei so geringen Dosen von ‚Nowitschok‘ sichtbar ist, wo von einer Vergiftung noch nicht die Rede ist”.
Diese Anzeichen fehlen Rink zufolge auf allen Fotos von Nawalny, die nach dem vermeintlichen Giftanschlag aufgenommen wurden.
Die deutschen Behörden hatten erklärt, dass der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny mit einem Nervengift der „Nowitschok“-Reihe vergiftet worden sei. Nawalny war am 20. August in Omsk aus einem Flugzeug ins Krankenhaus gebracht und später in die Berliner Charité-Klinik verlegt worden. Die deutschen Ärzte weigerten sich, die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung Nawalnys mitzuteilen.
Indessen ist bekannt, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) seit den 1990er Jahren Zugang zu „Nowitschok“ hatte. Die Substanz wurde in 20 westlichen Staaten untersucht. Russland hatte noch im Jahr 1992 die Forschungsarbeiten im Bereich chemischer Waffen eingestellt und 2017 die gesamten Bestände an solchen Stoffen unter OPCW-Kontrolle vernichtet.


Mzdnr.ru: Am 24. September wurden in der DVR 65 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
In den letzten 24 Stunden wurden 37 Patienten nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es zwei Todesfälle – Frauen im Alter von 38 und 96 Jahren.
Am 25. September um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 3211 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
1002 Patienten sind derzeit in Behandlung, 2027 als gesund entlassen, es gibt 182 Todesfälle.
Zum Stand am 25. September wurde eine Coronavirusinfektion bei 131 Personen entdeckt, die seit dem 25. Juni aus der Ukraine eingereist sind. Alle infizierten Patienten befinden sich in spezialisierten Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik und werden kostenlos behandelt.


Deu.belta.by:
Sawinych: Erklärung des Seimas Lettlands zu AKW in Belarus widerspricht der Vernunft
Die Erklärung des Seimas Litauens zu Sicherheit des belarussischen Atomkraftwerkes widerspricht der Vernunft. Das erklärte Vorsitzender der Ständigen Kommission für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer Andrej Sawinych.
„Der Entwurf zur Errichtung des Atomkraftwerkes wurde gemäß Standards der Internationalen Atomenergiebehörde verwirklicht. Als Ergänzung wurden Stresstests unter EU-Kontrolle durchgeführt, die für die Mitglieder der Europäischen Union entwickelt wurden. Alle Experten bestätigten vielmals die Sicherheit des Atomkraftwerkes“, sagte Andrej Sawinych.
Er hob hervor, dass die Energieblocks des belarussischen Atomkraftwerkes zur neuesten Generation 3+ gehören, wo modernste Errungenschaften und Entwicklungen eingesetzt werden. „Sie entsprechen in vollem Maße den internationalen Normen und IAEA-Sicherheitsempfehlungen. Neben traditionellen Sicherheitssystemen wird eine Reihe von zusätzlichen Sicherheitsmaßregeln verwendet. Demzufolge können wir behaupten, dass das belarussische Atomkraftwerk das sicherste in der Welt ist“, erklärte der Vorsitzende der Ständigen Kommission für internationale Angelegenheiten. Durch die Inbetriebnahme des belarussischen Atomkraftwerkes werden die Treibhausgasemissionen um 7 Mio.t jährlich reduziert. „Das ist ein solider Beitrag unseres Landes zur Bekämpfung des globalen Klimawandels“, fügte Andrej Sawinych hervor.
„Hiermit widerspricht die Erklärung des Seimas Litauens vom 22. September der Vernunft. Die Ablehnung der objektiven Wirklichkeit wird zu einer ernsthaften Barriere zur Entwicklung der litauischen politischen Kultur. Wir verfolgen, wie es das Gewicht der Aussagen des litauischen Parlaments wegen Mißachtung der Grundlagen der zivilisierten zwischenstaatlichen Beziehungen entwertet“, erklärte der belarussische Parlamentarier.


Dan-news.info:
125 Studienanfänger der Donezker Akademie des Innenministers der DVR haben heute das Gelöbnis auf die Treue zur Donezker Volksrepublik abgelegt. Die feierliche Zeremonie fand in der Hauptstadt am Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass“ statt.
Bei der Zeremonie war das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin anwesend.
Sie erwartet ein verstärktes Studium und Training. Um den Rang eines Kursanten und dann den von Mitarbeitern der Organe des Inneren mit Ehre zu tragen, müssen Sie ein Maximum an Anstrengungen einbringen. Sie müssen diszipliniert, strebsam und physisch ausdauernd sein, Führungsqualitäten haben und lernen, selbständig Entscheidungen zu treffen. Seien Sie immer ehrlich und der Heimat treu, verteidigen Sie deren Freiheit und die Rechte der Menschen, lernen Sie so zu dienen, dass die Republik auf sie stolz sein kann“, sagte Puschilin.
Er dankte auch den Eltern der Kursanten für die richtige Erziehung ihrer Kinder.
„Unter den neuen Kursanten, die heute ihr Gelöbnis ablegen, gibt es auch solche, die Familientraditionen fortsetzen. Ihre Väter dienen mit Glauben und Wahrh
aftigkeit der Republik, nehmen Sie sich an ihnen ein Beispiel und ehren Sie Ihre Eltern“, sagte das Staatsoberhaupt.
Die Veranstaltung begann mit dem Hissen der Flagge
n der DVR und der Akademie sowie dem Spielen der Nationalhymne durch ein Militärorchester. Dann legte jeder Kursant das Gelöbnis ab, verpflichtete sich die Gesetze zu schützen und die Mitbürger zu verteidigen.

Deutsch.rt.com: Sprecherin bestätigt: Nawalny bleibt bis Reha-Ende in Deutschland
Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny wird nach seiner Entlassung aus der Charité bis zum Abschluss der Rehabilitation in Deutschland bleiben. Dies könnte allerdings mehrere Wochen dauern, teilte seine Pressesprecherin Kira Jarmysch am Donnerstag mit.
Auf dem YouTube-Kanal Nawalny-Live äußerte sich die Sprecherin Nawalnys unter anderem zum Genesungsprozess des Politikers. Dabei wies sie auf seine Entscheidung hin, weiterhin medizinische Hilfe in der Bundesrepublik in Anspruch zu nehmen:
„Natürlich wird der Rehabilitationsprozess noch viel Zeit in Anspruch nehmen. Er wird vorerst in Deutschland bleiben und eine Rehabilitation absolvieren. Es handelt sich dabei gewiss nicht um ein paar Tage und offenbar
auch nicht nur um ein paar Wochen.“
Am Mittwochmorgen gab die Berliner Universitätsklinik Charité bekannt, dass Nawalny nach seinem 32-tägigen Aufenthalt im Krankenhaus aus der stationären Behandlung entlassen wurde. Auf Instagram bedankte sich der 44-Jährige beim medizinischen Personal der Klinik und dem behandelnden Arzt für ihre „fantastische Arbeit“ sowie bei seinen Anhängern für deren Unterstützung. Er teilte auch seine Pläne für die nahe Zukunft mit, zu denen auch eine eventuelle Behandlung in einem Rehabilitationszentrum gehört:
„Bisher sehen meine Pläne ganz einfach aus: Täglich einen Physiotherapeuten aufsuchen. Vielleicht ein Reha-Zentrum. Auf einem Bein stehen. Völlige Kontrolle über meine Finger wiedererlangen. Das Gleichgewicht halten.“

nachmittags:

lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik hat den Erlass vom 10. Juni 2020 über das Passieren des Kontroll- und Passierpunkts Staniza Luganskaja verändert.
Personen, die Einreise in die LVR ist für ein und dieselbe Person, die in der LVR gemeldet ist, nur einmal im Monat möglich. Schon davor war die Einreise für nicht in der LVR gemeldeten Personen nur nach Listen möglich.


de.sputniknews.com: Russlands Botschaft in Washington wirft Facebook Zensur vor
Die russische Botschaft in den USA hat am Freitag das Sozialnetzwerk Facebook der Zensur beschuldigt. Grund dafür ist laut den Diplomaten eine Reihe blockierter Accounts.
Die betroffenen Seiten waren demnach den Wahlen und Protesten in Weißrussland, der Politik Russlands und der Ukraine, den Beziehungen Russlands mit der Nato sowie mit seinen Nachbarländern gewidmet. Die Accounts hätten außerdem Kritik der US-Außenpolitik und Diskussionen über die soziale, wirtschaftliche und politische Situation enthalten.
„Die Schlussfolgerung drängt sich auf, dass Benutzer aus Russland nicht willkommen sind, die oben genannten Themen zu besprechen. Sonst kann man in die Liste gelöschter Accounts geraten. Das ist Zensur“, schrieb die Botschaft auf Facebook.
Sie führte Beispiele für Entfernungen an, die aus ihrer Sicht „ausgesprochen zufällig oder absurd“ seien. Ein Account sei etwa blockiert worden, weil er eine Infografik der Agentur RIA Novosti über die südlichsten Inseln des Kurilen-Archipels veröffentlicht habe. Die Inseln gehören seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zur UdSSR bzw. seit deren Zerfall im Jahr 1991 zu Russland, werden jedoch von Japan beansprucht.
„Wenn Facebook deren Zugehörigkeit zu Russland bezweifelt, bedeutet das, dass die Führung (des Netzwerks – Anm. d. Red.) die Beschlüsse der Konferenz von Jalta und die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs in Frage stellt. Das sieht wie Revisionismus (oder Revanchismus) aus.“
Die Diplomaten riefen Facebook auf, einem „konstruktiven Dialog mit den russischen Behörden nicht mehr auszuweichen“. Das Netzwerk sei für Nutzer aus Russland nicht mehr eine Stelle für den freien Informationsaustausch.
„Diskriminierung liegt vor.“ …


Armiyadnr.su:
Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 19. bis 25. September 2020
Seit dem Inkrafttreten der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, im Zeitraum vom 27. Juli bis 25. September 2020, haben wir 140 Verstöße von Seiten der BFU festgestellt, darunter:
41-mal hat der Gegner Feuerprovokationen begangen und so den zweiten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands verletzt, nämlich das Verbot zur Eröffnung des Feuers, einschließlich des Scharfschützenfeuers.
25-mal haben Einheiten der 54. mechanisierten Brigade, der 56. Panzergrenadierbrigade und der 35.. Marineinfanteriebrigade Drohnen eingesetzt, was eine grober Verstoß gegen den ersten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands ist, nämlich des Verbot zum Einsatz jeglicher Art von Fluggeräten.
Außerdem haben unsere Beobachter
74 Fälle der Durchführung von technischen Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung von Positionen von Einheiten der 53. und 54. mechanisierten Brigade, der 35. und 36. Marineinfanteriebrigade, der 79. Luftsturmbrigade und der 56. Panzergrenadierbrigade bemerkt, was auch eine Verletzung der Zusatzmaßnahmen ist, nämlich des Verbots von Versuchen, die Ausgangspositionen der Stationierung der Truppen zu verändern, und der zusätzlichen technischen Ausrüstung von Positionen.
So nutzt das ukrainische Kommando das Regime der Feuereinstellung zur faktischen Verbesserung seiner Positionen. Außerdem haben Beobachter der OSZE-Mission solche Verstöße der ukrainischen Seite in den Berichten vom 1
8. bis 24. September 2020 erfasst.
In der letzten Woche hat der Gegner 14-mal die Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung verletzt.
Kämpfer der BFU haben
neun Feuerprovokationen im Verantwortungsbereich der 56., 36., 53., 79. und 54. Brigade in den Gebieten von Nowomichajlowka, Peski, Wodjanoje, Marjinka, Awdejewka begangen und so den zweiten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands verletzt, nämlich das Verbot zur Eröffnung des Feuers, einschließlich des Scharfschützenfeuers.
Am 22. und 23. September haben zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung vier Schüsse mit Scharfschützenwaffen von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade und der 36. Panzergrenadierbrigade der BFU im Gebiet von Awdejewka und Wodjanoje festgestellt. Dabei wurde ein Soldat der Volksmiliz verletzt.
Außerdem wurde in Verletzung des ersten Punkts der Zusatzmaßnahmen drei Fälle
der Durchführung von technischen Arbeiten zu zusätzlichen Ausrüstung der eingenommenen Positionen der 54. Brigade im Gebiet von Awdejewka, der 56. Brigade im Gebiet von Peski und der 36. Brigade im Gebiet von Wodjanoje sowie zwei Fälle des Einsatzes von Drohnen durch den Gegner festgestellt.
Unsere Aufklärung bestätigt Fälle der Stationierung von Waffen und Technik durch Einheiten der BFU in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium, was auch eine Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Waffenstillstands ist und das Leben und die Gesundheit friedlicher Einwohner gefährdet.
In der letzten Woche wurde
die Stationierung von 88 Stück Technik der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt:
aus dem Bestand der 54. mechanisierten Brigade:
in Seljonoje Polje – ein Antipanzergeschütz (MT-12 „Rapira“);
in Alexandropol – ein Antipanzergeschütz (MT-12 „Rapira“);
am Rand von Krasnoarmejsk – sechs T-72-Panzer;
in Krasnogorowka – ein Antipanzerlenkraketenkomplex;
in Kalinowo – ein Abwehrraketenkomplex „Osa“;
am Rand von Archangelskoje – ein Abwehrraketenkomplex „Strela-10“;
in der Nähe von Timofejewka – 12 T-64-Panzer;
aus dem Bestand der 24. mechanisierten Brigade:
in Rasadki – ein Schützenpanzerwagen;
aus dem Bestand der 35. Marineinfanteriebrigade:
in Sajzewo – ein Raketenabwehrkomplex (Strela-10), ein Schützenpanzerwagen, neuen Schützenpanzer;
in der Nähe eines Wohngebiet von Drushba – drei Schützenpanzerwagen;
in Nowoselowka – drei Schützenpanzerwagen auf einer Gartenparzelle;
in Nowgorodskoje – drei Schützenpanzerwagen;
in Trudowskoje – sieben Schützenpanzer;
in der Nähe von Sajzewo – 12 Schützenpanzer und zwei Schützenpanzerwagen;
aus dem Bestand der 53. mechanisierten Brigade:
am Rand von Trudowskoje – sieben Schützenpanzerwagen;
in der Nähe von Granitnoje – ein Schützenpanzerwagen;
in Nowoselowka Wtoraja – ein Schützenpanzer;
aus dem Bestand der 56. Panzergrenadierbrigade:
in Peski – ein Schützenpanzer auf dem Gebiet eines Wohnhauses;
in einem Wohngebiet von Taramtschuk – zwei Abwehrraketenkomplexe „Strela-10“, ein Schützenpanzer und ein Schützenpanzerwagen;
in Newelskoje – zwei Schützenpanzerwagen;
am Rand von Slawnoje – vier Schützenpanzer und ein Schützenpanzerwagen;
in Nowomichajlowka – zwei Schützenpanzer;
aus dem Bestand der 36. Marineinfanteriebrigade:
in Gnutowo – ein Schützenpanzerwagen.

Außerdem werden Fälle von Stationierung von Technik der BFU in der Nähe von Wohngebieten
von Beobachtern der OSZE-Mission bemerkt.
In diesem Zusammenhang hat der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ Sodol den Einheiten für elektronische Kriegsführung Anweisungen erteilt, die Maßnahmen zur Bekämpfung von Drohnenflügen der OSZE zu verstärken, um die Verstöße von Seiten der BFU gegenüber der Weltöffentlichkeit zu verheimlichen. In der letzten Woche haben wir zwei Fälle bemerkt, in denen Leitungs- und Navigationskanäle von Mini-Drohnen der OSZE von einer Kompanie für elektronische Kriegsführung der 36. Brigade der BFU im Gebiet von Wodjanoje und Lebedinskoje blockiert wurden.
Was die Erennung des Kommandeurs der Marineinfanterie der ukrainischen Streitkräfte Generalleutnant Sodol zum Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ betrifft, möchte ich insgesamt anmerken, dass die Absetzung seines Vorgängers General Sokolow eine positive Resonanz unter dem Personal der östlichen Gruppierung des Gegners hervorgerufen hat. Von der umfassenden Korruption und dem Despotismus Sokolows ermüdet hat das Personal General Sodol mit der Hoffnung auf positive Veränderungen empfangen. Aber die Wirklichkeit hat die Erwartungen nicht erfüllt.
In der ersten Woche seines Kommandos hat Sodol heftige personelle Säuberungen unter den Kommandeuren der unterstellten Truppenteile und Einheiten durchgeführt und dabei ohne triftige Gründe Kommandeure, die unter dem Personal respektiert wurden, von ihren Funktionen abgesetzt.
So wurde der Kommandeur des 21. Bataillons der 56. Panzergrenadierbrigade Major Makucha im Zusammenhang mit der fehlenden Personalausstattung seiner Funktion entbunden. An seine Stelle ist geplant den Offizier der Leitung der 36. Marineinfanteriebrigade Major Schablin zu ernennen, ein Stabsoffizier, der keine Kampferfahrung hat. Vom 17. bis 20. September erfolgte im 2. Bataillon der 79. Luftsturmbrigade eine außerplanmäßige Kontrolle des Vorhandenseins von Waffen, Munition, Spezialmitteln, von deren Lagerhaltung, Ausgabe und Abschreibung. Im Ergebnis der Kontrolle wurde der Bataillonskommandeur vor eine Attestierungskommission bef
ohlen, um festzustellen, ob er der eingenommenen Position entspricht. Für seine Stelle war schon zuvor ein Offizier aus der Umgebung von General Sodol vorgesehen.
Die Ernennung von kontrollierten Marineinfanteristen auf Kommandofunktion erfolgt in fast allen Brigade
n und ruft eine negative Reaktion unter dem Personal hervor. Es ist offensichtlich, dass die Ernennung „eigener Leute“ das Ziel verfolgt, ein vervollkommnetes System von Abzügen zu schaffen sowie Verbrechen, die mit dem Verkauf von Material zusammenhängen, zu decken.
Die Versicherungen der ukrainischen militärisch-politischen Führung über die Zunahme der Kampffähigkeit der ukrainischen Streitkräfte sind nach wie auf eine Desinformation der Öffentlichkeit über die reale Lage der Dinge in der ukrainischen Armee gerichtet. Ein deutliches Beispiel dafür ist die Absage der ukrainischen Seite, vom 19. bis 30. Oktober am praktischen Teil der ukrainisch-britischen Übungen „Warrior Watcher“ zu Fragen des Schutzes von Flugplätzen und anderen kritisch wichtigen Infrastrukturobjekten teilzunehmen. Als offiziellen Grund für die Absage wurde die Verschlechterung der epidemiologischen Lage genannt, aber tatsächlich ist die Absage durch den veralteten Flugtechnikpark und das Fehlen von qualifizierten Piloten begründet, die ihre Verträge auflösen und sich Arbeit in der zivilen Luftfahrt suchen.
In diesem Zusammenhang hat das Kommando der Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte im Interesse des Haltens von Personals und der Aufrechterhaltung der Kampffähigkeit der Einheiten entschieden, die Fristen für die Verträge für das fliegende Personal auf zehn Jahre zu verlängern (bisher fünf Jahre). Bei vorzeitiger Auflösung eines Vertrags wird der Soldat verpflichtet, alle für ihn ausgegebenen Mittel für die gesamte Dienstzeit im Rahmen des Vertrags in die Staatskasse zurückzuzahlen.
Das Fehlen von Finanzierung und die vollständige Ausplünderung des Militärhaushalts zwingt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte zu unter den Soldaten unpopulären Maßnahmen zur Einsparung von Mitteln zu greifen. So werden entsprechend einer Direktive des Generalstabs das 201. Ausbildungszentrum und das 143. Minenräumungszentrum (ständiger Stationierungsort Kamenezk-Podolskij) in ein vereinigtes Ausbildungs- und Trainingszentrum umorganisiert. Bei der Reform werden eine Reihe Funktionen eingespart und
die Besoldungsgruppen für die verbleibenden abgesenkt.
In einigen Fällen geht es bis zur vollständigen Auflösung stark spezialisierter Truppenteile. Als eine dieser unnötigen Einheiten erwies sich das Zentrum für die Einführung und Begleitung automatisierter Systeme der operativen (Kampf-)leitung, das sogenannte Luftaufklärungszentrum, dass 2015 auf Initiative von Freiwilligen geschaffen wurde und sich mit der Ausarbeitung von Luftlandekomplexen befasst.
Das
Absinken des moralisch-psychischen Niveaus des Personals der ukrainischen Streitkräfte wird auch durch den Befehl des Verteidigungsministers der Ukraine Nr. 330 über zusätzliche Geldprämien für Soldaten in der OOS-Zone befördert, sowie durch das System von Strafzahlungen für militärische administrative Rechtsverletzungen. Gemäß dem Befehl wird die Prämie nicht nur den schuldigen Soldaten nicht ausgezahlt, sondern auch ihre Kommandeure erhalten sie aufgrund der Vergehen ihrer Untergebenen nicht. So hat das Kommando der BFU eine weitere finanzielle Motivation erhalten, um Vergehen in den Einheiten, darunter auch nicht kampfbedingte Verluste, zu verheimlichen. Dieser Befehl hat auch ein Verbot zur Eröffnung des Feuers von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Donbass eingeführt, was Unzufriedenheit unter dem Personal der nationalistischen Formationen hervorgerufen hat. Das Verteidigungsministerium der Ukraine wurde des Verrats an den nationalen Interessen beschuldigt, und in diesem Zusammenhang ist eine Aktivierung von radikalen nationalistischen und Oppositionskräften in der Tiefe des Landes festzustellen.
So haben Vertreter der Partei P. Poroschenkos „Europäische Solidarität“ und der gesellschaftlichen Organisationen „Staatliche Initiative Jaroschs“ ihre Vereinigung in der politischen Union „Gemeinsam zum Sieg“ erklärt. Außerdem haben die Anführer der radikalen nationalistischen Strukturen „Rechter Sektor“, „Veteranen der ATO“ und „Nationales Korps“ ihre Absicht erklärt, Protestaktionen in Kiew gegen den Befehl des Verteidigungsministers der Ukraine Nr. 330 zu organisieren, der es den BFU auch verbietet, auf die Positionen der Volksmilizen zu schießen, und Poroschenko hat überhaupt erklärt, dass er aus seinem Budget die Mittel an die Soldaten, denen die Prämien gestrichen wurden, zahlen wird.
Trotz der vom Kommando der OOS unternommenen Maßnahmen zur Verhütung von Tod und Verletzung unter dem Personal
wachsen die nicht kampfbedingten Verluste des Gegners weiter an. So betrug die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste der BFU in der letzten Woche 13 Mann. Spitzenreiter bleibt die 53. Brigade, in der die nicht kampfbedingten Verluste in der letzten Woche acht Soldaten betrugen.
Hauptursachen für die Zunahme der Zahl der nicht kampfbeidngten Verluste sind unvorsichtiger Umgang mit der Wa
ffe, Folgen nicht ordnungsgemäßer gegenseitiger Beziehungen und Alkoholkonsum sowie das Geraten auf eigene Minensperren.
Am 18. September erlitt der Matrose Sarembo in der 35. Brigade im Gebiet von Shelesnoje eine Splitterverletzung im Brustbereich, als er auf eine Sprengeinrichtung, vermutlich eine Antipersonenmine (PNM-2), geriet.
Auf den Positionen der 54. Brigade im Gebiet von Newelskoje erlitt der Soldat Grizja in der Folge der Nichteinhaltung von Sicherheitsanforderungen beim Umgang mit der Waffe bei deren Reinigung eine Schussverletzung am linken Unterschenkel.
Im 24. Bataillon der 53. Brigade im Gebiet von Bachtschewik verprügelten vier „Ajdarer“ in betrunkenm Zustand einen ihrer Kameraden.
Es wurde ein weiterer Fall von Coronavirusinfektion beim für die rückwärtige Versorgung zuständigen stellvertretenden Kommandeur der 56. Brigade Oberstleutnant Balikin festgestellt.
Am 19. September wurde der Soldat Schwez auf den Positionen des 23. Bataillons der 56. Brigade im Gebiet von Peski in der Folge vorsätzlicher Selbstverletzung am Fuß verletzt. Außerdem unternahmen zwei Soldaten einen Versuch, eigenmächtig den Truppenteil zu verlassen. Im Gebiet von Nowotroizkoje wurde der Soldat der 53. mechanisierten Brigade Sorokin in der Folge von unvorsichtigem Umgang mit Munition verletzt. Auf einem Zugstützpunkt der 53. Brigade erlitten der Mechaniker/Fahrer Mudrak und der Oberfeldwebel Tatko Kopfverletzungen in der Folge eines Konflikts zwischen Soldaten des 2. Bataillons und Personal des 24. Bataillons „Ajdar“. Es wurde eine Coronavirusinfektion des Militärkommandanten von Kurachowo festgestellt.
Am 20. September brach bei der zusätzlichen Ausrüstung von Positionen des 2. Bataillons der 53. Brigade im Gebiet von Starognatowka ein Deckenbalken ein. Zwei Soldaten, der Unteroffizier Parchomenko und der Soldat Smirnow wurden mit unterschiedlich schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Außerdem wurde ein Fall von Lebensmittelvergiftung von zwei Soldatinnen, der Unteroffizierin Dshurawez und der Unterfeldwebelin Liwinskaja entdeckt.
Am 21. September erlitten zwei Soldaten des 23. Bataillons der 56. Brigade Leutnant Semikin und Leutnant Sliwtschuk unterschiedlich schwere Verletzungen in der Folge des Geratens auf eine Sprengeinrichtung.
Obwohl das Kommando der Gruppierung diese Statistik verheimlicht, werden die Informationen über Verluste trotz allem in den ukrainischen Massenmedien veröffentlicht und der Öffentlichkeit bekannt. Eine nicht geringe Rolle spielen dabei auch ukrainische Freiwillige, die trotz des Verbots und der vom Kommando der OOS betriebenen Zensur weiter „unliebsame“ Informationen auf Seiten in den sozialen Netzwerken veröffentlichen. So wurde dank Freiwilligenorganisationen bekannt, dass allein in der 79. Luftsturmbrigade bereits 80 Soldaten mit einer Coronavirusinfektion erkrankt sind. So ist die Situation mit COVID-19 bereits lange außer Kontrolle des ukrainischen Militärkommandos geraten, dem nur noch bleibt, das Aufkommen von Herden der Epidemie festzustellen und die Soldaten in Beobachtungszentren zu bringen. Von einer Prophylaxe gegen die Krankheit kann schon nicht mehr die Rede sein.
In der letzten Woche wurde mit dem Personal der Einheiten der Volksmiliz der DVR Übungen und Trainings zur Führung von Panzern unter schwierigen Ortsbedingungen durchgeführt. Außerdem wurden auf den Übungsplätzen Übungen zur Führung von Schützenpanzer und Feuertrainings zu „gelenkten kontrollierten Schüssen mit Schusswaffen und Schützenpanzerwaffen“ durchgeführt. Alle Teilnehmer der Übungen zeigten ein hohes Niveau an Fertigkeiten bei der Erfüllung der gestellten Aufgaben.
Im Rahmen der patriotischen Erziehung der Jugend haben Mitglieder der gesellschaftlichen Bewegung „Junge Garde – Jungarmee“ an der Videobrücke „Donezk – Krasnodon: Helden des Untergrunds“ teilgenommen, die in der Donezker republikanischen wissen
schaftlichen Bibliothek mit Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges stattfand. Den Jungarmisten wurde von der Untergrundbewegung gegen die Faschisten in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs in Stalino (Donezk) und in Krasnodon erzählt.
In Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Organisationen leistet die Volksmiliz weiter der Zivilbevölkerung der Republik Hilfe. Gemeinsam mit der Organisation „Volkseinheiten“ wurden Lebensmittelpakete an Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges in der frontnahen Ortschaft Jelenowka und an Einwohner von Styla übergeben.
Mit Unterstützung der Volksmiliz der DVR wurde auf dem Gelände der Kindertagesstätte Nr. 10 von Dokutschajewsk ein neuer Kinderspielplatz eröffnet.
Dies ist nicht der erste Fall,
dass die Volksmiliz gemeinsam mit humanitären Fonds und gesellschaftlichen Organisationen Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, zur Hilfe kommt.


de.sputniknews.com:
Iran führt Gespräche mit Russland über Herstellung von Corona-Impfstoff
Teheran möchte mit Moskau bei der Herstellung eines Corona-Impfstoffs kooperieren. Dies teilte am Freitag der Botschafter des Irans in Russland, Kazem Jalali, bei einer Pressekonferenz mit.
„Wir stehen in Verhandlungen, ich habe Gespräche mit dem RDIF-CEO Kirill Dmitriew geführt, unsere Beamten haben mehrere Konsultationsrunden abgehalten, wir haben angekündigt, dass wir zusammenarbeiten werden“, so Jalali. …


Mil-lnr.
su: Pressekonferenz des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij über die Situation an der Kontaktlinie vom 19. bis 25. September 2020
Guten Tag!
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Kämpfer fünfmal die Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung verletzt.
Am 20. September haben Kämpfer des 1. Bataillons der 30. Brigade technische Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung ihrer Positionen im Gebiet von Solotoje-4 durchgeführt, in der Folge gab es eine Detonation einer Antipersonenmine.
Am 21. September wurde von den Positionen des 1. Bataillons der 24. Brigade ein Schuss mit einem Granatwerfer in Richtung unserer Positionen in Kalinowka abgegeben.
Am 21. September haben Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade der BFU auf Befehl des Verbrechers Garas eine BOG-17-Granate von einem Quadrokopter aus auf die Positionen unserer Verteidiger im Gebiet von Kalinowo-Borschtschewatoje abgefeuert.
Am 22. September wurde im Verantwortungsbereich des 2. Bataillons der 25. Brigade eine getarnte Pontonbrücke über den Kanal des Lugansker Elektrizitätswerks im Baugebiet des Passierpunkts „Lugansk-Stschastje“ entdeckt.
Am 23. September haben Soldaten des 2. Bataillons der 14. Brigade technische Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung von Positionen im Gebiet von Nowotoschkowskoje durchgeführt, in der Folge gab es eine Detonation einer Antipersonenmine, die zuvor von ukrainischen Kämpfern installiert worden war. …
Seit dem Inkrafttreten des Regimes der Feuereinstellung am 27. Juli 2020 wurden 57 Verstöße von Seiten der BFU festgestellt, darunter 18 Feuerprovokationen, fünf Fälle von Drohneneinsatz und 34 Fälle von technischen Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung von Positionen.
Unsre Aufklärung entdeckt weiter Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in Wohngebieten, was den dritten Punkt der Zusatzmaßnahmen verletzt.
In der letzten Woche wurde folgende Stationierung von getarnter Militärtechnik der ukrainischen Besatzer von unserer Aufklärung entdeckt:
in Rubeshnoje – drei T-64-Panzer;
in Orechowo – sechs Schützenpanzer;
in Lopaskino – ein Schützenpanzerwagen. …
Weiterhin kommen Mittel der elektronischen Kreigsführung zur
Blockade von OSZE-Drohnen zum Einsatz. Außerdem werden Minenwarnschilder aufgestellt, um Patrouillen der OSZE zu verhindern. …
In
folge von Inkompetenz der Kommandeure starb in der letzten Woche in der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ ein Soldat, 14 wurden schwer verletzt. …


de.sputniknews.com:
Pjöngjang entschuldigt sich für Tötung eines südkoreanischen Beamten
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un hat sich für die Erschießung eines südkoreanischen Ministerialbeamten nahe der Seegrenze durch nordkoreanische Soldaten entschuldigt. Dies meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag unter Berufung auf das Präsidialamt.
Er bedaure sehr, Präsident Moon Jae-in und die Südkoreaner enttäuscht zu haben, hieß es in der Mitteilung Kims. Die Soldaten hätten gemeint, es handele sich um einen Eindringling, und deshalb auf den Mann geschossen, so Kim.
Der Vorfall hatte sich am Dienstag ereignet. Der Beamte des südkoreanischen Fischereiministeriums war bei einer Patrouillenfahrt nahe der Seegrenze plötzlich von seinem Schiff verschwunden. Nicht ausgeschlossen wurde, dass sich der Mann nach Nordkorea absetzen wollte.
Kims Entschuldigung wurde nach Angaben Seouls in einem Brief der Vereinten Frontabteilung der nordkoreanischen Arbeiterpartei vermittelt.
Südkorea hatte dem Nachbarland am Donnerstag wegen der Erschießung des Beamten vom Fischereiministerium brutales Verhalten vorgeworfen und Aufklärung verlangt.


dnronline.su: Aufgrund eines Erlasses des Bildungs- und Wissenschaftsministers der DVR Michail Kuschakow vom 25. September 2020 findet aufgrund der Corona-Epidemie in allen Einrichtungen der höheren beruflichen Bildung vom 28. September bis 11. Oktober Fernunterricht ggf. auf digitaler Basis statt.

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