Presseschau vom 04.09.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“
Die Online-Version ist unter
https://alternativepresseschau.wordpress.com/ erreichbar.


Außer der Reihe – Lesetipp
s:

deutsch.rt.com: Sibiriens Chef-Toxikologe: Keine Vergiftung Nawalnys mit organischen Phosphorverbindungen
Während die Ärzte der Charité sich seit fast zwei Wochen in Schweigen hüllen, erklären russische Top-Ärzte ausführlich, wie sie Alexei Nawalny in Omsk behandelten. Eine Vergiftung mit organischen Phosphorverbindungen konnte nach ersten Tests sofort ausgeschlossen werden.
https://de.rt.com/2a0h

Ivan Rodionov: Nowitschok – Die Rückkehr eines Phantoms
Nawalny soll mit Nowitschok vergiftet worden sein. Dabei gehen die Russen fest davon aus, dass der Patient giftfrei Russland verließ und verweisen auf seine Originalproben. Es stehen zwei sich widersprechende Aussagen im Raum. Für den deutschen Mainstream heißt es automatisch, dass die Russen lügen. …
https://de.rt.com/2a19


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Russisch-syrische Erklärung: Westen stellte 100 Millionen Euro für „Weißhelme“ bereit
Die westlichen Länder haben laut einer gemeinsamen Erklärung der zwischenbehördlichen Stäbe Russlands und Syriens für die Rückkehr von Flüchtlingen rund 100 Millionen Euro der Organisation „Weißhelme“ zugewiesen – die meisten Gelder davon sind für inszenierte Videos ausgegeben worden.
„Die USA und ihre Verbündeten … verfolgen eine illegale Sanktionspolitik gegen Syrien. Die von den USA und ihren Verbündeten verhängten Wirtschaftssanktionen haben eine negative Auswirkung, vor allem auf die Situation gewöhnlicher Syrer“, heißt es in der Erklärung.
Es wird betont, dass die westlichen Länder bei der Verfolgung ihrer eigenen politischen Ziele „die Situation im Land weiterhin destabilisieren und die derzeitige Regierung diskreditieren. Dabei nutzen sie die Fähigkeiten kontrollierter Nichtregierungsorganisationen, wofür beeindruckende finanzielle Mittel bereitgestellt werden“.
„Der Gesamtbetrag, den die westlichen Länder für die Finanzierung der Aktivitäten der Nichtregierungsorganisation „Weißhelme“ in Syrien bereitgestellt haben, belief sich
Mitte August hatte der Vizechef des russischen Sicherheitsrates Alexander Wenediktow mitgeteilt, dass der Weißhelm-Gründer James Le Mesurier die Behörden der USA, Großbritanniens, Deutschlands und anderer Länder jahrelang an der Nase herumgeführt hatte.
„Es stellte sich heraus, dass der Staatsbürger Großbritanniens James Le Mesurier ein Betrüger war und nur Interesse an einem luxuriösen Leben hatte“, sagte Wenediktow. Für die „riesigen Zuschüsse“ sei Le Mesurier bereit gewesen, jegliches „sensationelle“ Material zu fabrizieren.
Le Mesurier wurde letzten November tot vor seinem Haus in Istanbul aufgefunden. Nach Erkenntnissen der türkischen Staatsanwaltschaft war er aus großer Höhe gestürzt. Die Ursachen blieben unklar, die Ermittlungen wurden eingestellt.
Wie aber die lokale Zeitung „Hurriyet“ berichtete, hatte Le Mesurier drei Tage vor seinem Tod in einem Brief an die Sponsor-Länder Betrug zugegeben. Kurz davor hatte ein niederländischer Wirtschaftsprüfer bei der von Le Mesurier geleiteten Organisation Mayday Rescue, über die die Weißhelme finanziert wurden, gefälschte Quittungen über mehr als 50.000 US-Dollar entdeckt.
Nach dem Tod von Le Mesurier haben die Geberländer die Berichterstattung der Organisation geprüft, jedoch offiziellen Angaben zufolge keine Hinweise auf Unterschlagung gefunden. Wie die Zeitung aber feststellt, sei es auch nicht mehr möglich gewesen, einige große Transaktionen zu verifizieren. Die Weißhelme gaben bekannt, dass sie nun Geld über andere Organisationen erhalten würden.
Die Weißhelme erlangten große Popularität und Unterstützung westlicher Länder nach ihren Aktivitäten im syrischen Bürgerkrieg, vor allem in der heftig umkämpften Stadt Aleppo. Sie erklärten die Rettung von Zivilisten zu ihrem Ziel, werden aber von der syrischen Regierung beschuldigt, Verbindungen zu Extremisten zu haben und feindliche Propaganda zu verbreiten.
Das russische Außenministerium bezeichnete die Aktivitäten der Weißhelme als Bestandteil einer Informationskampagne zur Verunglimpfung der syrischen Regierung und machte sie insbesondere für die Provokation verantwortlich, die dem Westen einen Grund gab, Damaskus des Einsatzes chemischer Waffen zu beschuldigen und Schläge gegen Stellungen der Regierungstruppen zu führen.


de.sputniknews.com: Nato beruft außerplanmäßige Sitzung zum Fall Nawalny ein
Vertreter der Nato-Staaten werden an diesem Freitag in einer außerplanmäßigen Sitzung über mögliche Reaktionen auf die Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny beraten. Laut dem Bündnis wird Generalsekretär Jens Stoltenberg danach eine Erklärung abgeben.
Wahrscheinlich würden die Alliierten die russischen Behörden geschlossen zur lückenlosen Aufklärung des Falles auffordern. Weitergehende Maßnahmen im Nato-Rahmen gelten vorerst als eher unwahrscheinlich – auch weil es bislang keine offenen Schuldzuweisungen gegen mögliche Verantwortliche gab.
Zuletzt hatte die Nato 2018 in Reaktion auf den Nervengiftanschlag gegen den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal sieben Mitarbeiter der russischen Nato-Vertretung ausweisen lassen. Zudem wurde beschlossen, die Maximalstärke der russischen Delegation bei der Nato von 30 auf 20 Personen zu begrenzen.
Direkt vergleichbar sind die Fälle allerdings nicht. Damals hatte sich der Giftanschlag nämlich in Großbritannien ereignet und britische Ermittler hatten angeblich klare Hinweise auf die Täter gefunden.
Im Fall Nawalny ist laut den Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr angeblich lediglich sicher, dass Nawalny mit dem militärischen Nervengift Nowitschok vergiftet wurde. Die Umstände sind weiter unklar. …


Mil-lnr.info:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR am 3. September 2020
Trotz des geltenden Waffenstillstands und der von der ukrainischen Seite im GZKK angenommenen Maßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle der Einhaltung der Bedingungen des Regimes der Feuereinstellung
leiden in den vorübergehend besetzten Ortschaften weiter örtliche Einwohner durch die Schuld von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte, die kriminelle Nachlässigkeit zeigen.
So wächst mit jeder Stunde die Zahl der durch die Brände
Verletzten unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und derZivilbevölkerung, die nicht rechtzeitig aus der Zone des Notfalls, der durch die Detonation von Munitionslagern der 25. und 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte hervorgerufen wurde, evakuiert wurden.
Nach uns vorliegenden Informationen beträgt die
Gesamtzahl der Opfer und Verletzten durch den Brand mehr als 50 ukrainische Soldaten, die versuchten, mit eigenen Kräften die Ausbreitung des Feuers zu stoppen, davon sind acht vermisst und sechs starben durch Detonationen von Munition, vier der Toten konnten identifiziert werden – Unteroffizier Bondarenko, Leutnant Tokarew, die Soldaten Beljakowskij und Stekolschtschik.
Außerdem wurden durch das Feuer sieben Stück Panzertechnik und Autos vernichtet, darunter ein Schützenpanzer, ein Schützenpanzerwagen sowie ein Minenräumfahrzeug „IMP-2“ und eine Regimentsaushubfahrzeug „PSM-2“, die an der Löschung der Brände beteiligt waren.
Im Zusammenhang mit der Unfähigkeit der Kommandeure der 25. und 14. Brigade Sentschenko und Wojtschenko, die Löschung der Brände zu organisieren, ist der
Verteidigungsminister der Ukraine Taran im Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ eingetroffen, der im Auftrag von Selenskij persönlich den operativen Stab zur Löschung der Brände leitet, da das Kommando der OOS vollständig unfähig ist, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Bei der Arbeit der vom Verteidigungsminister geleiteten Kommission wurde festgestellt, dass die „Liquidatoren“ nicht einmal die Zeit gefunden haben, die
Zivilbevölkerung aus dem Epizentrum des Brandes zu evakuieren.


de.sputniknews.com: Ärzte der Moskauer Sklifasowski-Klinik fanden keine Giftspuren in Nawalnys Proben
Blut-, Urin- und sonstige Proben des kremlkritischen Bloggers Alexej Nawalny seien in der Moskauer Sklifasowski-Klinik an einem Massenspektrometer aus US-Produktion untersucht worden.
Wie der russische Giftexperte Michail Pozchweria, der die Abteilung Akute Vergiftungen der Klinik leitet, am Donnerstag sagte, wurden dabei keine Cholinesterase-Hemmer nachgewiesen.
Es seien auch keine phosphororganischen Verbindungen registriert worden, so Pozchweria. Das Spektrometer, das bis zu 240 000 diverse Stoffe und Verbindungen erkennen könne, habe auch keine Spuren sonstiger unbekannter Stoffe nachgewiesen. …


belta.by:
Aufrufe, öffentliche Dienstleistungen nicht zu bezahlen, sind Aufrufe zum Chaos – Meinung
Aufrufe, nicht für Wohnraum und kommunale Dienstleistungen zu bezahlen, sind Aufrufe zum Chaos, sagte der Generaldirektor für Wohnungsbau und kommunale Dienste der Region Minsk, Wasilij Schaschok, dem Fernsehsender ONT, informiert BelTA.
„Wir gehen nicht zu einer Tankstelle und bezahlen das Benzin nicht, weil es uns so gefällt. Wir gehen nicht in den Laden und bezahlen die Wurst nicht, weil es uns so gefällt. Wie kann man auf diese Weise nicht für Stromrechnungen bezahlen?“,
fragte WasiliJ Schaschok. Es ist ebenfalls ein Produkt und die ebenfalls arbeiten dafür Leute, wie alle anderen im Land. Doch besteht bei der Nichtzahlung von Versorgungsleistungen wie bei jedem Verkäufer seiner Waren das Recht, die Leistung nicht zu erbringen. Kein Wasser in der Wohnung, keine Wärme, kein Strom, kein Gas. Und was werden wir haben? Chaos? Deshalb glaube ich, dass solche Anrufe Aufrufe zum Chaos sind“.

de.sputniknews.com: EU droht Russland wegen Nawalny offen mit Sanktionen
Erst kürzlich hat die EU bekundet, im Hinblick auf neue Russland-Sanktionen mit Bedacht vorgehen zu wollen, doch nun fällt der Ton angesichts der mutmaßlichen Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny doch schärfer aus. Dies wird in einer am Donnerstagabend veröffentlichten EU-Erklärung deutlich.
Die Europäische Union rufe zu einer gemeinsamen internationalen Reaktion auf und behalte sich das Recht vor, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehörten auch Sanktionen, heißt es in der von dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell im Namen der Mitgliedstaaten veröffentlichten Erklärung.
„Die russische Regierung muss alles dafür tun, um dieses Verbrechen gründlich in aller Transparenz aufzuklären und um die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen“, heißt es weiter. „Straffreiheit darf und wird nicht akzeptiert werden.“
Der Einsatz chemischer Waffen sei unter keinen Umständen akzeptabel und stelle einen schweren Verstoß gegen das Völkerrecht und die internationalen Menschenrechtsnormen dar. „Die Europäische Union verurteilt den Mordversuch gegen Alexej Nawalny auf das Schärfste.“
Mit Blick auf mögliche Sanktionen gegen Russland sagte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell noch vor Kurzem, solange man nicht wisse, wer verantwortlich sei, sei es schwierig, über Strafmaßnahmen zu sprechen. Man verlange aber von Russland, den Fall in transparenter Weise aufzuklären.
Ob die EU auch reagieren könnte, wenn sich herausstellt, dass die Ermittlungen nicht transparent und unabhängig durchgeführt werden, ließ der Sprecher offen. „Wenn wir das Verfahren sehen, werden wir eine Beurteilung vornehmen“, sagte er. …


de.sputniknews.com:
Russlands Verteidigungsminister spricht von negativen Auswirkungen westlicher Sanktionen auf Syrien
Die westlichen Sanktionen wirken sich laut dem russischen Verteidigungsminister Sergej Shoigu negativ auf die politische Regelung und den Kampf gegen den Terrorismus in Syrien aus.
„In Syrien fanden bedeutende Veränderungen statt, die fast alle Bereiche der Regelung der Krise des politischen Prozesses, die humanitäre Lage sowie den Wiederaufbau nach Konflikten und die Bekämpfung des Terrorismus betrafen. Die illegitimen Sanktionen der westlichen Länder gegen Syrien wirken sich negativ auf diese Prozesse aus“, sagte der russische Minister bei einem Arbeitstreffen mit dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Geir Pedersen.
Unter anderen negativen Faktoren nannte er die Verletzung der Souveränität Syriens, die Plünderung natürlicher Ressourcen sowie Einschränkungen aufgrund des Coronavirus. Die syrischen Behörden tun jedoch mit Unterstützung Russlands alles, um die Situation zu normalisieren, betonte Schoigu.
Es sei schwierig, die Logik der westlichen Länder zu verstehen, die einerseits „die Sorge um das syrische Volk imitieren“ und andererseits Sanktionen gegen es verhängen würden – sie verbaten die Lieferung von Medikamenten und Nahrungsmitteln und verhinderten die Rückkehr von Flüchtlingen.
„Die Hand, die dieses Land gnadenlos plündert, ist dieselbe Hand, die Sanktionen verhängt. Es ist notwendig, dem syrischen Volk die Freiheit zu geben, sich zu entwickeln, die Sanktionen aufzuheben und den Diebstahl von Öl zu stoppen“, betonte Shoigu.
Der Minister sei auch verwirrt über die Position Europas, das keine neuen Flüchtlingsströme aufnehmen wolle, aber seiner Meinung nach alles tut, damit die Syrer ihr Land verlassen möchten. …


vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 3. September 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung durch die bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.


de.sputniknews.com:
EU verzichtet offenbar auf Sanktionen gegen Lukaschenko – Medien
Weißrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko wird offenbar nicht auf der Sanktionsliste der EU erscheinen. Dies berichtet die „Welt“ unter Berufung auf hochrangige EU-Diplomaten.
Gegen Sanktionen gegen Lukaschenko selbst hätten sich vor allem Deutschland sowie Frankreich und Italien ausgesprochen.
„Berlin und Paris argumentierten intern, die Gesprächskanäle zu Lukaschenko müssten unter allen Umständen offengehalten werden“, schreibt die „Welt“.
Die Verhängung von Sanktionen würde das aber verhindern. Eine formale Abstimmung innerhalb der EU habe es dazu aber noch nicht gegeben.
Die offizielle Sanktionsliste soll laut EU-Diplomaten in der kommenden oder in der übernächsten Woche publik gemacht werden. „Die Gespräche sind äußerst schwierig, da jede Listung gerichtsfest und einstimmig von allen Mitgliedsländern beschlossen werden muss“, wird ein hoher EU-Diplomat zitiert. Laut dem Bericht zeichnet sich ab, dass die Vermögen von circa 16 bis 19 Personen in der EU eingefroren werden und diese nicht mehr in die Mitgliedsländer einreisen dürfen.
Zuvor hatte die Innenministerin Litauens, Rita Tamašunienė, einen Erlass unterzeichnet, der die Einreise von 30 Bürgern Weißrusslands in das Land verbietet. Ähnliche Sanktionen verkündeten die Außenministerien Lettlands und Estlands. Später wurde berichtet, dass nun die USA Sanktionen gegen weißrussische Einzelpersonen erwägen würden. …


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 03. September 3:00 Uhr bis 04. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung und der Maßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands von Seiten der BFU festgestellt.
Gleichzeitig wurde in Verletzung der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung im Gebiet von Nabereshnoje um 18:30 Uhr der Flug einer Drohne festgestellt.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Vorschlag zu Anerkennung von Kosovo-Unabhängigkeit: Vucic lehnt entsprechenden Punkt im Dokument ab
Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat bekannt gegeben, dass der Punkt über die Anerkennung der selbsterklärten Republik Kosovo von der Tagesordnung der Verhandlungen in Washington gestrichen worden ist.
Vucic leitet die serbische Delegation, die sich zurzeit in Washington befindet, um Gespräche mit dem Premierminister der selbsterklärten Republik, Avdullah Hoti, zu führen.
„Die Leute von der Administration Trump waren ehrlich, sie haben uns zugehört, und der Punkt, in dem es um die gegenseitige Anerkennung geht, ist nicht mehr in den Dokumenten“, sagte der serbische Präsident gegenüber dem nationalen Fernsehen.
Zuvor hatte der serbische Außenminister, Ivica Dacic, gegenüber dem Fernsehsender TV Pink mitgeteilt, er habe aus Washington Information erhalten, dass Präsident Vucic Punkt zehn des zu verhandelnden Dokuments über die Anerkennung des Kosovo als für Serbien inakzeptabel strikt abgelehnt habe.
Hoti hatte Medienberichten zufolge verkünden lassen, dass er „nichts anderes als die Anerkennung der Unabhängigkeit“ in Washington verhandeln wolle.
Vor der Reise hatte Vucic selbst gesagt, er wisse nicht, was er von den Verhandlungen zu erwarten habe, werde aber sein Bestes tun, um für Serbien zu kämpfen.
Abkommen zwischen Vucic und Hoti – Details noch unbekannt
Am Donnerstagabend (Ortszeit) kündigte das Weiße Haus an, dass Vucic und Hoti planen, am 4. September eine Vereinbarung in Anwesenheit des US-Präsidenten Trump zu unterzeichnen. Die Details zu dem Abkommen wurden nicht offengelegt.
Zuvor hatte die US-Regierung berichtet, die Gespräche zwischen dem Kosovo und Serbien am 3. und 4. September sollten sich auf die Wirtschaft und nicht auf die Politik konzentrieren. Die USA würden keine Friedensvorschläge hinter den Kulissen vorbereiten, einschließlich des Austausches von Gebieten, über den die Presse spekuliert habe, hieß es.
Ein Treffen zwischen dem serbischen Präsidenten, Aleksandar Vucic, und dem Premierminister des selbsterklärten Kosovo, Avdulah Hoti, hätte bereits im Juni in Washington stattfinden sollen, wurde jedoch aufgrund der innenpolitischen Krise im Kosovo verschoben.
Situation um Kosovo
1999 hatte sich das Nordatlantische Bündnis in die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits eingemischt und Bombenangriffe auf Jugoslawien unternommen, das damals aus Serbien und Montenegro bestanden hatte. Im März 2004 kam es zu Ausschreitungen der Albaner des Kosovo gegen die serbische Bevölkerung, die zur massenhaften Aussiedlung der Serben aus dem Kosovo und zur Vernichtung zahlreicher historisch und kulturell wertvoller Gebäude führten.
Am 17. Februar 2009 hatten die albanischen Behörden des Kosovo einseitig die Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Die selbsterklärte Republik Kosovo wird von Serbien, Russland, China, Spanien, Israel dem Iran und einer Reihe anderer Staaten nicht anerkannt.
2011 begann die Staatsführung Serbiens Gespräche zur Normalisierung der Beziehungen mit den Kosovo-Albanern. Bei den Verhandlungen vermittelte die Europäische Union.


Lug-info.com: Am 4. September um 9:00 Uhr sind in der LVR 725 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
Davon wurden 622 Patienten nach zweimaligem negativen Test als gesund entlassen. Seit Beginn der Pandemie gibt es 19 Todesfälle.


Mzdnr.ru: Am 3. September wurden in der DVR 21 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt, davon ein Fall bei einer aus der Ukraine eingereisten Person.
In den letzten 24 Stunden wurden 3 Patienten nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Am 4. September um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 2647 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
1245 Patienten sind derzeit in Behandlung, 1256 als gesund entlassen, es gibt 146 Todesfälle.
Zum Stand am 3. September wurden Coronavirusinfektionen bei 126 Personen, die seit dem 25. Juni 2020 aus der Ukraine eingereist sind, entdeckt. Alle infizierten Patienten wurden in spezialisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik eingewiesen und werden kostenlos behandelt.

de.sputniknews.com: Russischer Geheimdienst: Inszenierung der „Vergiftung“ Nawalnys vonseiten des Westens möglich
Die Situation um die angebliche „Vergiftung“ des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny könnte laut dem Chef des Auslandsgeheimdienstes Russlands, Sergej Naryschkin, von westlichen Spezialkräften inszeniert worden sein.
„Die gestrige Erklärung der deutschen Beamten wirft mehr Fragen auf als sie Antworten gibt. Unsere Ärzte haben eine gründliche Untersuchung durchgeführt und sichergestellt, dass es bei Alexej Nawalny in dem Zeitraum, in dem er sich auf dem russischen Territorium befunden hatte, keine Giftspuren gegeben hat“, erklärte Naryschkin am Donnerstag.
Auch hält Naryschkin es für möglich, dass die westlichen Geheimdienste die Situation um die „Vergiftung“ inszeniert haben könnten.
Darüber hinaus kommentierte der Chef des Auslandsgeheimdienstes Russlands die Worte des weißrussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, der verlautbart hatte, dass die Erklärung von Angela Merkel über Nawalnys „Vergiftung“ ein Schwindel sei. Er habe versprochen, den russischen Geheimdiensten den Ausschnitt aus dem Gespräch zwischen Warschau und Berlin zu übermitteln.
„Wenn Präsident Lukaschenko eine solche Erklärung abgegeben hat, bedeutet das, dass er entsprechende Gründe dafür hatte. Ich halte es meinerseits für durchaus möglich“, so Naryschkin. …


Denis-pushilin.ru:
Am 3. September nahm das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin in Debalzewo an den Festveranstaltungen zum Tag der Befreiung der Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern teil.
Das Staatsoberhaupt legte Blumen am Denkmal „Ewiger Ruhm den Helden der Jahre 1941 bis 1943“ nieder und wandte sich von der Bühne an die Einwohner der Stadt.
„Sehr geehrte Einwohner der Stadt des militärischen Ruhms Debalzewo! Jedes Jahr am 3. September begehen wir den Tag der Befreiung der Stadt vom Faschismus. Das Heldentum, der Mut, die Kühnheit unserer Vorfahren, unserer Großväter und Urgroßväter erlauben es uns heute, kühn in die Zukunft zu sehen und Kinder großzuziehen.
Bis 2014 dachte niemand, dass unser Land wieder mit den Schrecken des Krieges kämpfen wird. Die Jahre 2014 und 2015 waren nicht einfach. Aber wie im entfernten Jahr 43 haben unsere Verteidiger Debalzewo befreit und der Stadt die Möglichkeit gegeben, sich zu entwickeln. Der K
rieg ist leider nicht beendet und wir müssen noch viel tun. Aber dank unseren Einwohnern, Menschen mit einem wirklich eisernen Charakter, wird der Republik alles gelingen.
Wir bemühen uns, dass unsere Kinder wissen und verstehen, was Krieg ist und welchen Wert der Frieden hat. Wir bemühen uns, ihnen so viele Geschichten wie möglich über Eisenbahner zu erzählen, die aktiv an der Befreiung der Stadt beteiligt waren, über Partisanen, über Untergrundkämpfer. Darüber, wie viele Helden ihr Leben für die Befreiung gegeben haben. Es ist wichtig, die Geschichte zu ehren, um die Möglichkeit zu haben, an die Zukunft zu denken. Dass uns alles gelingen möge!
Ewiger Ruhm den Helden, dem Befreiervolk und allen Verteidigern des Donbass!“, sagte Denis Puschilin.



nachmittags:

de.sputniknews.com: FSB nimmt 13 Personen wegen angeblicher Planung von Massenmorden fest
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat 13 Personen festgenommen, die Anschläge unter Einsatz von Bomben, Brandkörpern und anderen Waffen mit dem Ziel des „Massenmordes“ geplant haben sollen. Bildungseinrichtungen, Sicherheitsbehörden und Menschenmengen seien ihre Ziele gewesen, teilte der FSB am Freitag mit.
Elf der Verdächtigen, die in verschiedenen Regionen des Landes gestellt worden seien, gehörten einer geschlossenen Gruppe in einem sozialen Netzwerk an. Sie sollen auch weitere Nutzer zu Verbrechen angestiftet haben.
„Die kriminellen Pläne dieser Personen fanden in beschlagnahmten Tagebüchern und Kommunikationsgeräten Bestätigung, in denen Anleitungen für die Herstellung von Brand- und Sprengkörpern und Angriffspläne auf Bildungseinrichtungen, Gebäude von Sicherheitsbehörden und Orte mit großer Menschenansammlung entdeckt wurden“, hieß es.
Bei der Durchsuchung ihrer Wohnadressen seien vier einsatzbereite selbstgebaute Bomben, Bauteile für Brandkörper sowie Jagd- und andere Waffen gefunden worden.
Zu dem Zeitpunkt der Festnahmen äußerte sich der FSB nicht. Aus einem vom Geheimdienst veröffentlichten Video geht hervor, dass eine Schule am 1. September während des Festaktes anlässlich des Schuljahrbeginns angegriffen werden sollte. Der Clip soll einen Ausschnitt aus dem Schriftwechsel von Verdächtigen zeigen. Darin heißt es: „Ich gehe zum Appell in die Schule und bombe dort… Will 100 töten.“
Zum Motiv der Verdächtigen machte der FSB keine Angaben. In diesem Jahr haben die russischen Sicherheitsbehörden nach eigenen Angaben bereits mehrere Attacken auf Bildungseinrichtungen vereitelt: in Kostroma, Sneschinsk, Saratow, Kertsch, Krasnojarsk sowie auf der Insel Sachalin und im Gebiet Tjumen. Dabei wurden mehrere Verdächtige festgenommen – dabei handelt es sich ausschließlich um Jugendliche unter 20 Jahren.


sputnik.by:
Das Innenministerium äußerte sich zu den Verhaftungen an der Minsker Staatlichen Sprachuniversität
Aufnahmen der Inhaftierung junger Menschen in der Lobby der Staatlichen Sprachuniversität Minsk wurden am Freitag in mehreren Telegram-Kanälen veröffentlicht.
Die Inhaftierungen an der Staatlichen Sprachuniversität Minsk wurden im Rahmen eines Verwaltungsprozesses durchgeführt, teilte das Innenministerium Sputnik mit.
„Polizeibeamte haben junge Menschen im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens wegen einer zuvor begangenen Straftat festgenommen“, sagte Olga Tschemodanowa, die offizielle Sprecherin des Innenministeriums.
OMON (die Bereitschaftspolizei) war nicht im Universitätsgebäude tätig, und am Freitag wurde an der Minsker Staatlichen Sprachuniversität keine nicht genehmigten Veranstaltungen registriert, betonte Tschemodanowa.
Die Verhafteten wurden in die Polizeidienststelle des Distrikts Partisanskij gebracht. Auf die Frage nach der Anzahl der Inhaftierten sagte eine Sprecherin des Innenministeriums, es seien „mehrere Personen“.
Eine Reihe von Telegram-Kanälen hat am Freitag ein Video veröffentlicht, das in der Lobby der Minsker Staatlichen Sprachuniversität aufgenommen worden sein soll. Das Filmmaterial zeigt, wie junge Menschen verhaftet werden. Augenzeugen zufolge begannen die Verhaftungen, nachdem die Studenten die Marseillaise in der Halle der Bildungseinrichtung gesungen hatten.
Am 1. September gingen Studenten der Minsker Staatlichen Sprachuniversität und einiger anderer Universitäten der Republik zu einer Protestaktion. Nach Angaben des Innenministeriums wurden am Tag des Wissens mehr als 30 Studenten wegen Verstoßes gegen die Regelungen zu Massenveranstaltungen in Minsk festgenommen.


armiyadnr.su:
Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 29. bis 4. September 2020
Seit dem Inkrafttreten der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, im Zeitraum vom 27. Juli bis 4. September 2020, haben wir 103 Verstöße von Seiten der BFU festgestellt, darunter:
24-mal hat der Gegner Feuerprovokationen begangen und so den zweiten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands verletzt, nämlich das Verbot zur Eröffnung des Feuers, einschließlich des Scharfschützenfeuers. Das Feuer des Gegners war nicht zielgerichtet und stellte keine Gefahr für unsere Verteidiger und die Einwohner der Republik dar.
22-mal haben Einheiten der 24., 53. mechanisierten Brigade, der 35., 36. Marineinfanteriebrigade und der 79. Luftsturmbrigade Drohnen eingesetzt, was eine grober Verstoß gegen den ersten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands ist, nämlich des Verbot zum Einsatz jeglicher Art von Fluggeräten.
Außerdem haben unsere Beobachter
57 Fälle der Durchführung von technischen Arbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung von Positionen von Einheiten der 24., 53. mechanisierten Brigade, der 35. und 36. Marineinfanteriebrigade, der 79. Luftsturmbrigade und der 56. Panzergrenadierbrigade bemerkt, was auch eine Verletzung der Zusatzmaßnahmen ist, nämlich des Verbot von Versuchen, die Ausgangspositionen der Stationierung der Truppen zu verändern, und der zusätzlichen technischen Ausrüstung von Positionen.
Außerdem haben Beobachter der OSZE-Mission solche Verstöße der ukrainischen Seite in den Berichten vom 29. Juli bis zum
4. September 2020 erfasst. Insgesamt haben sie die Ausrüstung von fünf Feuerpositionen und 26 Schützengräben mit einer Gesamtlänge von 3 Kilometern festgestellt. So nutzt das ukrainische Kommando das Regime der Feuereinstellung zur faktischen Verbesserung seiner Positionen.
Neben Feuerprovokationen missachten die ukrainischen bewaffneten Formationen die Umsetzung des gesamten Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung, der von den Vertretern der ukrainischen Seite in der Kontaktgruppe vereinbart und unterzeichnet worden ist.
Unsere Aufklärung bestätigt Fälle von Stationierung von Waffen und Technik durch die BFU in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium, was eine Verletzung der bestehenden Maßnahmen ist und das Leben und die Gesundheit örtlicher Einwohner gefährdet.
In der letzten Woche hat unsere Aufklärung Fälle der Stationierung von 64 Stück Technik der BFU festgestellt:
aus dem Bestand der 35. Marineinfanteriebrigade:
in Kalinowo –
ein Abwehrraketenkomplex „Osa“ auf dem Gebiet eines landwirtschaftlichen Objekts;
in Artjomowo – ein Schützenpanzer in einem Wohngebiet;
in Sajzewo – vier Schützenpanzer auf dem Gebiet eines Industrieobjektes;
in Jurjewka – vier Schützenpanzer auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
aus dem Bestand der 54. mechanisierten Brigade:
in Nowobachmutowka – zwei Schützenpanzerwagen auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
in Awdejewka – drei Schützenpanzer und ein
gepanzerter Multifunktionsschlepper auf einer Gartenparzelle;
in Werchnetorezkoje – ein Schützenpanzer auf einer Gartenparzelle;
aus dem Bestand der 56. Panzergrenadierbrigade:
in Peski – ein Schützenpanzer in einem Wohngebiet;
aus dem Bestand der 79. Luftsturmbrigade:
in Slawnoje – acht Schützenpanzer und ein Schützenpanzerwagen auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
in Newelskoje – ein Schützenpanzer;
in Nowomichajlowka – zwei Schützenpanzerwagen auf einer Gartenparzelle;
aus dem Bestand der 53. mechanisierten Brigade:
in Nowoselowka Wtoraja – ein Schützenpanzerwagen und zwei Schützenpanzer auf einer Gartenparzelle;
in der Nähe von Nowoselowka – ein Schützenpanzer;
in Trudowskoje – fünf Schützenpanzer auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
in Granitnoje – ein gepanzerter Multifunktionsschlepper;
in der Nähe von Bogdanowka – ein Schützenpanzer;
in Stepnoje – drei Schützenpanzer und ein Abwehrgeschütz in einem Wohngebiet;
in Nowotroizkoje – ein gepanzter Multifunktionsschlepper;
aus dem Bestand der 36. Marineinfanteriebrigade:
in Primorskoje – ein Schützenpanzerwagen auf einer Gartenparzelle;
in Gnutowo – drei Schützenpanzerwagen, ein gepanzerter Multifunktionsschlepper auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
in Wodjanoje – ein Schützenpanzerwagen auf einer Gartenparzelle;
in Mariupol auf dem Territorium eines Objekts ein Schützenpanzerwagen, zwei gepanzerte Aufklärungs- und Spähfahrzeuge und zwei Raupenfahrzeuge zum Minenlegen;
in der Nähe von Tschernenko – drei Schützenpanzerwagen;
in Lomakino – drei Schützenpanzerwagen;
in der Nähe von Lebendinskoje – zwei Schützenpanzerwagen.
Unter Nutzung des Waffenstillstands setzen die bewaffneten Formationen die ungeordnete Verminung des Territoriums fort. In der letzten Woche hat der Gegner insgesamt 90 Antipanzerminen (TM-62) installiert und damit eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern in der Umgebung von Wodjanoje im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade vermint.
Um die Entdeckung von Technik i
n den Verantwortungsbereichen der 53., 54., 35. und 36. Brigade durch Drohnen der OSZE-Mission zu verhindern, wurden mobile Gruppen aus dem 305. und 20. Bataillon für elektronische Kriegsführung eingesetzt, die die Aufgabe hatten mit Stationen R-934B und „Bukowel-AD“ Leitungs- und Navigationskanäle von Drohnen der OSZE-Mission in den Gebieten von Wodjanoje, Lebedinskoje, Troizkoje, Sajzewo, Artjomowsk, Nowgorodskoje, Tschermalyk, Bogdanowka, Rybinskoje, Malognatowka, Perwomajskoje und Starognatowka zu blockieren.
Die oben genannten Sachverhalte stellen eine Gefahr für die Sicherheit
von Zivilisten und internationalen Beobachtern dar und führen zu einem Scheitern des geltenden Waffenstillstands. Wir rufen die Führung der OSZE-Mission auf, von der ukrainischen Seite die Erfüllung der Regelungen der von ihnen unterzeichneten Vereinbarungen zu erreichen.
Das Kommando der bewaffneten Formationen der Ukraine verheimlicht weiter nicht kampfbedingte Verluste. So gab nach offiziellen Angaben des Stabs der OOS im Zeitraum vom 29. August bis 4. September keine Verluste in der OOS-Zone.
Nach Angaben unserer Aufklärung dagegen betrugen die nicht kampfbedingten Verluste des Gegners in der letzten Woche 14 Kämpfer, darunter ein Toter, im Einzelnen:
Am 29. August wurden der Soldat Kalaschnik und der Soldat Kolganow aus der 54. Brigade infolge nicht ordnungsgemäßer gegenseitiger Beziehungen durch Einsatz von Schusswaffen verletzt;
am 30. August erlitten die Soldaten Kowtun und Schama bei der Detonation einer Sprengeinrichtung auf den Positionen der 54. Brigade im Gebiet von Werchnetorezkoje Splitterverletzungen;
am 30. August starb der Soldat Bodrow auf den Positionen der 79. Brigade im Gebiet von Marjinka an einer Überdosis Drogen;
am 30. August erlitten der Feldwebel Labutin und die Soldaten Korsh und Bondarenko aus der 54. Brigade
bei einem Verkehrsunfall im Gebiet von Awdejewka Verletzungen;
am 1. September
erlitt der Kommandeur eines Zugs der 35. Marineinfanteriebrigade Leutnant Schewtschenko während Schießübungen auf einem Übungsplatz im Gebiet von Predtetscheno eine Schussverletzung am rechten Bein;
am 1. September erli
tten der Feldwebel Lotozkij sowie die Matrosen Rumjanzew, Skorikow, Lasarenko und Malenowskij aus der 36. Marineinfanteriebrigade Verletzungen infolge eines Streits.
Diese Fälle beweisen ein zweites Mal die Verlogenheit des ukrainischen Militärkommandos, das Verletzungen von ukrainischen Soldaten nur dann mitteilt, wenn die Volksmiliz der Verletzung des geltenden Waffenstillstands beschuldigt werden soll.
Es gehen weiter Informationen über eine Verschlechterung der epidemiologischen Lage in den Reihen der BFU ein.
Nach Angaben unserer Aufklärung w
urden in der letzten Woche im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ 105 Fälle von Erkrankungen an der Coronavirusinfektion bestätigt, darunter 27 in der 56., 22 in der 44. Artillerie-, 21. in der 79., 16 in der 54., zehn in der 36. und neun in der 35. Brigade.
Die Situation wird durch das Fehlen der notwendigen medizinischen Ausrüstung und von individuellen Schutzmitteln erschwert, gar nicht davon zu reden, dass in den Truppenteilen und Verbänden Maßnahmen zu Verhütung einer Ausbreitung der Infektion einfach nicht ergriffen
wurden.
Das Problem der Ausbreitung der Coronavirusinfektion in den Einheiten der BFU wird durch ein Defizit an Schutzmasken und Antiviruspräparaten vertieft. Die Kommandeure der Einheiten sind gezwungen sich um Hilfe an Freiwillige zu wenden, aber das von diesen übergebene Material wird gestohlen und nahe gelegene
n Apotheken zum Weiterverkauf angeboten.
Wir bemerken eine Verschärfung des innenpolitischen Kampfes in der Ukraine vor dem Hintergrund der Erklärung Bilezkijs über eine Beteiligung der Partei „Nationales Korps“ an den Kommunalwahlen am 25. Oktober.
Nach Angaben unserer Quelle im Büro der Partei „Diener des Volk
es“ haben Briefe mit Drohungen an eine Reihe Kandidaten begonnen einzugehen, in denen mit Aktionen des Ungehorsams gedroht wird für den Fall, dass die derzeitige Führung der Ukraine die Beteiligung des „Nationalen Korps“ an den Wahlen behindern sollte.
In Erwiderung darauf hat das Büro des Präsidenten Anweisungen an das Innenministerium, den SBU und die ukrainischen Streitkräfte erteilt, Maßnahmen zu ergreifen, um eine Destabilisierung der Situation im Fall eines Übergangs der Nationalisten zu gewaltsamen Aktionen zu verhindern.
Der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Kornijtschuk seinerseits hat auf Anweisung von Selenskij befohlen, dem Personal unter dem Vorwand der Verstärkung der Wachsamkeit während der Übungen „Kawkas-2020“ auf dem Territorium der Russischen Föderation Urlaub zu verweigern, um zu verhindern, dass nationalistisch eingestellte Kämpfer aus der OOS-Zone eintreffen, um an den vom nationalistischen Korps organisierten Unruhen teilzunehmen.
Die Einheiten der Nationalgarde, die Aufgaben an den Checkpoints in der OOS-Zone ausführen, haben Anweisungen erhalten, die Kontrolle auf den Straßen in die Oblaste Dnjepropetrowsk, Saporoshe und Charkow zu verstärken, besonders bezüglich des Reiseverkehrs von Männern im Alter von 18 bis 35 Jahren.
Außerdem wurden die Kommandeure im Zusammenhang mit den zunehmenden Fällen von eigenmächtigem Verlassen der Truppenteile und Desertion von den Positionen angewiesen, die Kontrolle über das Personal und den Bestand an Waffen zu verstärken.
Die Führung des SBU ihrerseits hat gemeinsam mit dem Innenministerium die Anstrengungen auf die Auffindung und Beseitigung von Verstecken und Schmuggelkanälen von Waffen aus der OOS-Zone, die von Freiwilligen, die mit nationalistischen Organisationen verbunden sind, organisiert werden, konzentriert.
Um einen unkontrollierten Verkehr von Waffen und Munition zu verhindern, wurden aus Mitarbeitern des SBU und des militärischen Rechtsordnungsdienstes „fliegende Abteilungen“ gebildet, die mit breiten Vollmachten zur Kontrolle des Passierregimes an den Kontrollpunkten ausgestattet sind. Sie haben auch das Recht, ukrainische Soldaten, die aus der Zone der Besatzungskräfte ausreisen, zu durchsuchen.
Dieses Verhalten der Führung der Ukraine bringen wir mit Befürchtungen bezüglich eines militärischen Umsturzes unter Beteiligung nationalistisch eingestellter Soldaten der ukrainischen militärischen Strukturen in Verbindung.
In den letzten zwei Wochen wurden an Checkpoints in den Verantwortungsbereichen der 53. mechanisierten und der 36. Marineinfanteriebrigade Festnahmen durchgeführt, es wurden fünf Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wegen des Versuchs 18 Maschinenpistolen, sechs Granatwerfer und dazugehörige Munition auszuführen, festgenommen. Weitere vier Kämpfer eines mechanisierten Bataillons der 17. Panzerbrigade, die Aufgaben im Rahmen der 79. Luftsturmbrigade erfüllen, wurden von Mitarbeitern des SBU beim Versuch, eine weitere Partie Waffen in Beresowoje an Freiwillige zu verkaufen, festgenommen.
Außerdem haben Mitarbeiter des SBU zwei Soldaten der 53. mechanisierten Brigade festgenommen, die ein Versteck im Gebiet von Tschermalyk organisiert hatten, in dem sich Mun
ition für großkalibrige Maschinengewehre, automatische und Antipanzergranatwerfer befanden.
Die Entdeckung des Verstecks in Ljubotin, Oblast Charkow, und die Festnahme eines Kämpfers
des 18. Bataillons der 35. Brigade, des Obermatrosen Nowikow auf frischer Tat, erlaubte es den Mitarbeitern des SBU, den Ort von vier Verstecken in der OOS-Zone zu ermitteln, aus denen die Weiterverteilung und die Ausfuhr von Waffen und Munition aus der OOS-Zone in Verstecke bei Shitomir, Charkow und Kiew erfolgte.
Verstecke mit gestohlenen Waffen und Munition, die sich unter bewaffneter Bewachung des „Rechten Sektors“ und von „Asow“ befanden, wurden auch in Jurjewka im Bezirk Mangusch in dem ehemaligen Kindererholungslage „Alyje Parussy“, in Nowgorodowka auf dem Gebiet eines Maschinenbauwerks, in Awdejewka in der Molodjoshnaja-Straße 15 und der Sobornaja-Straße 249 entdeckt.
Derzeit planen die Führung des Verteidigungsministeriums und das Kommando der ukrainischen Streitkräfte, alle Passierpunkte an den Grenzen zur OOS-Zone sowie in der Tiefe des Landes zu verstärken. Außerdem wurde der Kommandeur der OOS Krawtschenko disziplinarisch zur Verantwortung gezogen, weil er nicht rechtzeitig wirksame Maßnahmen zur Kontrolle des Waffenumlaufs in der Konfliktzone getroffen hat.
Im Rahmen der militärischen Ausbildung hat in der letzten Woche auf den Übungsplätzen der Republik die Abschlussetappe der zwischenrepublikanischen Wettbewerbe von Mannschaften und Soldaten verschiedener Truppengattungen stattgefunden.
Die Wettbewerbe fanden auf 23 Gebieten statt, darunter um die beste Panzer- und Schützenpanzermannschaft sowie Artilleriemannschaft. Im Ergebnis der Wettbewerbe nahmen Einheiten der Volksmiliz der DVR einen ersten Platz
in der Gesamtwertung ein.
In Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Organisationen leistet die Volksmiliz der friedlichen Bevölkerung der Republik Hilfe. Soldaten der Volksmiliz der DVR haben gemeinsam mit der internationalen Freiwilligengruppe „Moskau-Donbass“ humanitäre Aktionen in Makejewka und Gorlowka durchgeführt.
Für die wiederaufgebaute Mariä-Verkündigungs-Kirche in Gorlowka,
durch Artilleriebeschuss von Seiten der BFU im August 2014 zerstört wurde, wurde eine Ikone übergeben. In Makejewka wurde auf dem Gelände eines Truppenteils eine Kapelle der heiligen Xenia aus St. Petersburg eröffnet.


de.sputniknews.com:
Fall Nawalny: Botschafter in Berlin nennt Vorwürfe gegen Russland verfehlt
Nach der angeblichen Vergiftung von Kremlkritiker Alexej Nawalny warnt der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, vor übereilten Schlussfolgerungen. Die Vorwürfe gegen Russland seien „absolut fehl am Platze“, sagte der Diplomat am Donnerstag dem ZDF.
Solange die Situation nicht geklärt sei, rufe er dazu auf, auf „vorläufige Einschätzungen zu verzichten und sich nur auf die Fakten zu stützen“, zitiert ZDF Netschajew.
In einem vom Sender ins Internet gestellten Video sagt der Botschafter:
„Es wurde bereits berichtet, dass vor der Verlegung von Herrn Nawalny aus Omsk nach Berlin in seinen Proben keine Spuren von Giftstoffen nachgewiesen worden waren. Die Vorwürfe, dass Russland irgendwie in diesen Vorgang verwickelt ist, sind aus unserer Sicht absolut fehl am Platze.“
Laut dem ZDF versicherte der Botschafter, dass Russland selbstverständlich herausfinden wolle, was mit Nawalny geschehen ist. Die russischen Behörden hätten bereits „alle erforderlichen Prüfungen“ eingeleitet. …


de.sputniknews.com:
Neue US-Truppen treffen in Litauen zu Militärübungen ein
Neue Einheiten der US-Armee werden ab Freitag für militärische Übungen in Litauen eintreffen. Dies geht aus einer Mitteilung des Litauischen Verteidigungsministeriums hervor.
Demnach werden im Zuge einer regulären Truppenrotation neben Soldaten auch Kampffahrzeuge und Militärtechnik in das baltische EU- und Nato-Land verlegt.
Die Einheiten sollen als Teil der US-Operation „Atlantic Resolve“ auf dem Militärstützpunkt Pabrade stationiert werden. „Diese Übungen der US-Truppen in Litauen sind vorgeplant und stehen nicht mit irgendwelchen Ereignissen in der Region im Zusammenhang“, hieß es in der Mitteilung.
Der Ort Pabrade ist etwa zehn Kilometer von der Grenze zu Weißrussland entfernt.
In Litauen stehen im Herbst mehrere größere Militärübungen an. Daran werden neben den US-Soldaten auch Truppen anderer Nato-Staaten teilnehmen. Darüber wurde nach Angaben des Verteidigungsministeriums auch der Verteidigungsattaché der belarussischen Botschaft in Vilnius informiert. Betont worden sei bei dem persönlichen Treffen, dass sämtliche in Litauen stattfindenden Übungen defensiver Natur seien und sich nicht gegen irgendeinen Staat inklusive Belarus richten, teilte das Ministerium mit.
Mit „Atlantic Resolve“ will die US-Armee die Nato-Verbündeten in Osteuropa stärken. Erklärtes Ziel ist es, Frieden und Stabilität in Litauen und anderen östlichen Nato-Staaten zu sichern, die sich seit Ausbruch der Ukrainekrise um ihre Sicherheit sorgen. Die USA verlegen seit 2014 rotierende Einheiten an die Nato-Ostgrenze.
Neben US-Soldaten sind auch deutsche Truppen in Litauen präsent. Im Zuge des verstärkten Schutzes der Nato-Ostflanke führt die Bundeswehr in dem Baltenstaat ein multinationales Nato-Bataillon.
Litauen grenzt im Norden an Lettland, im Südosten an Weißrussland und im Südwesten an Polen sowie das russische Gebiet Kaliningrad. …


Mil-lnr.info:
Pressekonferenz des Leiters der Volksmiliz der LVR Ja. W. Leschtschenko über die Situation an der Kontaktlinie vom 29. bis 4. September 2020
Guten Tag!
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
In den letzten 24 Stunden wurden nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Kämpfer einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Kämpfer
dreimal die Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung verletzt. Es handelt sich in allen drei Fällen um technische Arbeiten zur zusätzlichen Ausstattung von Positionen. …
Außerdem haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im genannten Zeitraum
zweimal Versuche unternommen, trockenes Gras mit Hilfe von Signalraketen in Brand zu setzen, damit sich das Feuer auf unsere Positionen ausbreitet. In beiden Fällen breitete sich das Feuer aufgrund eines Wechsels der Windrichtung auf die ukrainischen Positionen aus. …
Die Gesamtzahl der Opfer und Verletzten aufgrund von Bränden auf Positionen der 14. und 25. Brigade beträgt mehr als 50 ukrainische Soldaten, die versuchten, die Ausbreitung des Feuers mit eigenen Kräften zu verhindern, davon sind acht vermisst und sechs wurden durch Detonationen von Munition getötet. …
Der Gegner stationiert weiter Waffen und Militärtechnik in der Nähe von Wohnhäusern und Infrastrukturobjekten von Stschastje, Luganskoje, Popasnaja, Gorskoje und gefährdet so örtliche Einwohner.
In der letzten Woche wurden folgende Stationierungen von unserer Aufklärung entdeckt:
vier 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“ der 25. Brigade;
acht 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ der 30. Brigade;
sieben 122mm-Haubitzen der 14. Brigade;
13 120mm-Mörser „Molot“ der 24. Brigade;
14 82mm-Mörser „BM-37“ der 30. Brigade.
Außerdem hat hat das Kommando der 25. Brigade nach Angaben unserer Aufklärung am 1. September auf Befehl des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Oberst Schandar zwei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ und drei Antipanzergeschütze in das Gebiet von Stschastje verlegt. …
Unsere Aufklärung entdeckt weiter Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, entlang der Kontaktlinie:
in Krjakowka – eine Position einer Mörserbatterie des Kalibers 120mm und drei Schützenpanzer;
in Popasnaja – Feuerpositionen einer Mörserbatterie;
in Trjochisbjenka – ein Schützenpanzer und Positionen einer Mörserbatterie;
in Nowoswanowka – Feuerpositionen einer Mörsermannschaft und einer Mannschaft von Abwehrgeschützen 3U 23-2. …

Gemäß einer Statistik, die wir von einer Quelle in der Abteilung der Nationalpolizei der Oblast Lugansk erhalten haben, wurden unter Beteiligung von ukrainischen Soldaten in der letzten Woche folgende Verbrechen begangen:
6 Diebstähle;
10 Raubüberfälle;
11 Autodiebstähle;
36 Fälle von Körperverletzung gegen friedliche Einwohner;
4 Vergewaltigungen.
In jedem Fall kam ein Vertreter des Kommandos in die Polizeiabteilung und versuchte, die Frage ohne Aufnahme eines Strafverfahrens zu lösen. ….


de.sputniknews.com:
26 Menschen bei Protestaktionen in Belarus festgenommen
In Weißrussland sind am Donnerstag 26 Teilnehmer nicht genehmigter Protestaktionen festgenommen worden, teilte das Innenministerium des Landes mit.
Das Ministerium berichtete bei Telegram, am 3. September hätten im Land öffentlich-politische Massenveranstaltungen stattgefunden. Um die Sicherheit ihrer Abhaltung zu gewährleisten und die Ordnung aufrechtzuerhalten, seien notwendige Maßnahmen ergriffen worden, hieß es.
„Auf dem Territorium von neun Ortschaften der Republik haben 30 Protestaktionen stattgefunden, deren Teilnehmerzahl 850 Menschen betrug.“
26 Personen seien wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht festgenommen. Für sieben Menschen steht nun ein Gerichtsverfahren aufgrund administrativer Verstöße an.
In der weißrussischen Hauptstadt Minsk sei in 18 Orten eine Bürgerversammlung festgestellt worden, unter anderem in der Nähe des Gebäudes des Außenministeriums, des Untersuchungsausschusses und der Verwaltung für innere Angelegenheiten.
In allen Regionen des Landes seien 20 Massenveranstaltungen zur Unterstützung des Friedens, der Sicherheit und der Ruhe abgehalten worden. Daran hätten sich fast 10.000 Menschen beteiligt, so das Ministerium. ….

rusvesna.su: Der belarussische Verteidigungsminister beschuldigte die Behörden der Ukraine und Polens, einen Putsch im Land zu organisieren
Die zerstörerischen Kräfte in Belarus versuchten mit Unterstützung der Behörden einer Reihe von Staaten, die Macht in der Republik auf verfassungswidrige Weise zu ändern, wurden jedoch dank der koordinierten Maßnahmen staatlicher Stellen ordnungsgemäß zurückgewiesen.
Dies erklärte der Leiter des belarussischen Verteidigungsministeriums,
Wiktor Chrenin, auf einem gemeinsamen Treffen der Verteidigungsminister der GUS-Mitgliedstaaten, der Shanghai Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) am 4. September in Moskau.
„Verschiedene zerstörerische Kräfte, die von der Führung von Staaten wie Polen, Litauen, der Tschechischen Republik und der Ukraine angetrieben werden, haben einen verfassungswidrigen Regierungswechsel versucht.
Dank der koordinierten Maßnahmen der Regierungsstellen und der Unterstützung des belarussischen Volkes für die Entscheidungen des Präsidenten der Republik Belarus konnte das Land vor Gesetzlosigkeit und Willkür
bewahrt werden“, betonte Chrenin.
Der belarussische Minister fügte hinzu, dass nun bestimmte Kräfte im Westen, die bei dem Versuch, eine „Farbrevolution“ zu organisieren, gescheitert
seien, „tatsächlich zu den Formen und Methoden eines hybriden Krieges gegen den belarussischen Staat übergehen und beispiellose Maßnahmen des diplomatischen, politischen und wirtschaftlichen Drucks anwenden“.
Im Namen der Führung der Republik dankte der Leiter des belarussischen Verteidigungsministeriums
den militärpolitischen Führungen Russlands und Chinas sowie anderen Staaten, die bei dem gemeinsamen Treffen anwesend waren und Minsk in „schwierigen Zeiten“ unterstützten.


dan-news.info: Die Wasserversorgung der frontnahen Ortschaft Jelenowka im Süden von Donezk, ist aufgrund eines Lecks an einem Rohr auf von Kiew kontrolliertem Territorium der DVR teilweise unterbrochen, teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR mit.
Für die Einwohner wird bei Notwendigkeit Brauch- und Trinkwasser angefahren werden.


deutsch.rt.com:
Wieso verweigert Bundesregierung Offenlegung der Bundeswehr-Laborbefunde zu Nawalny und Nowitschok?
Die Bundesregierung hatte am 2. September erklärt, ein „Speziallabor der Bundeswehr“ habe „zweifelsfrei“ den chemischen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe beim russischen Politblogger Alexei Nawalny nachgewiesen. Eine „angemessene“ Reaktion mit EU- und NATO-Partnern werde beraten. CDU-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nannte den russischen Präsidenten Wladimir Putin „skrupellos“ und bezeichnete seine Regierung als „ein aggressives Regime“.
RT-Redakteur Florian Warweg wollte auf der Bundespressekonferenz wissen, wann die Bundesregierung denn zur Untermauerung ihrer bisherigen Aussagen plane, die Befunde des Bundeswehrlabors offenzulegen. Zudem wollte er von Regierungssprecher Steffen Seibert wissen, wieso die deutsche Seite bisher nicht auf das Kooperationsangebot der russischen Ärzte einging, die russischen und deutschen Originalproben von Nawalny gegenseitig abzugleichen. Doch der Regierungssprecher verweigerte auf beide Fragen eine konkrete Antwort.


rusvesna.su:
Minsk wird Berlin dafür bestrafen, dass es über die Vergiftung von Nawalny durch Novitschok gelogen hat
Der belarussische Telegrammkanal „
Pul Perwowo„, der de facto eine Ressource der belarussischen Präsidialverwaltung ist, kündigte die Ausstrahlung sensationeller Materialien im belarussischen Fernsehen an, die die Fälschung der „Vergiftung“ des Oppositionsführers Alexej Nawalny bestätigen.
„Es gab keine Vergiftung von Na
walny, dies ist eine Fälschung“, sagte Lukaschenko gestern und bezog sich auf ein abgefangenes Gespräch zwischen Warschau und Berlin.
Diese Nachricht wurde gestern in vielen Weltmedien zu einer Top-Nachricht.
Wie erwartet bestreitet Deutschland diese Tatsache, sie sagen, all dies „natürlich nicht wahr“.
In Ordnung. Für besonders Ungläubige
wurde beschlossen, die Details dieses Gesprächs zu enthüllen. Wie „Pul Perwowo“ bekanntgsb, sollen die Aufnahmen heute im Fernsehen ausgestrahlt werden.
„Unabhängig davon, wie viele Menschen das heimische Fernsehen ‚lieben‘, empfehlen wir dennoch, die Abendnachrichten heute auf staatlichen Kanälen zu sehen. Es wird sehr aufregend sein “, verspricht die Ressource.
Wie Russka
ja Wesna zuvor berichtete, informierte Präsident Alexander Lukaschenko gestern den russischen Premierminister Michail Mischustin über das Abfangen des Gesprächs zwischen Warschau und Berlin und wies darauf hin, dass die Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Vergiftung von Nawalny Fälschungen seien. Er versprach auch, die entsprechende Aufzeichnung an die russischen Sonderdienste weiterzugeben.


u
krinform.de: Nach Vergiftung von Nawalny: Ukraine hofft auf Änderung der Politik hinsichtlich Nord Stream 2 – Außenminister Kuleba
Die Ukraine hält es für notwendig, ein wirksames Instrument für den Einfluss auf Russland einzusetzen, einschließlich Sanktionen und der Änderung der Politik hinsichtlich der Ostseepipeline Nord Stream 2.
Das sagte Außenminister der Ukraine, Dmytro Kuleba, vor der Presse zur Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny. „Die Ukraine geht davon aus, dass unsere Partner und alle, die gegen die aggressive Politik der Russischen Föderation sind, ein wirksames Instrument für den Einfluss auf dieses Land einsetzen müssen, einschließlich des Einsatzes der Sanktionen und der Änderung der Politik hinsichtlich des Baus der Ostseepipeline Nord Stream 2“, sagte er. Nach der Fertigstellung von Nord Stream 2 würde Russland weitere Möglichkeiten bekommen, viel Geld zu verdienen und es in seine aggressiven Handlungen sowohl im Inland als auch im Ausland zu investieren. „Es ist höchste Zeit, dieses Problem umfassend anzugehen und endlich Maßnahmen zu treffen, die den Preis für Russland für seine Handlungen erhöhen“, betonte Kuleba.
Dem Außenminister zufolge gebe es keinen Grund, die Untersuchungsergebnisse der deutschen Experten im Fall Nawalny in Zweifel zu ziehen. Die Vergiftung eines Menschen mit einem Nervenkampfstoff sei der Einsatz von Chemiewaffen und stelle eine grobe Verletzung des Völkerrechts dar.


de
.sputniknews.com: „Moskau hat von Anfang an nichts verheimlicht“: Kreml-Sprecher zu Fall Nawalny
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Situation um die vermutliche Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny kommentiert. Unter anderem ging er auf den gewünschten Dialog mit Deutschland und die Vorwürfe des weißrussischen Staatschefs Alexander Lukaschenko ein, der die Fälschung der Vergiftung nachgewiesen haben will.
Von Anfang an habe Moskau nichts über die Situation um den Blogger Alexej Nawalny verheimlicht, betonte Peskow bei einer Pressekonferenz am Freitag.
„Wir verheimlichen keine Tatsachen, sie sind allen gut bekannt, wir haben davon berichtet“, sagte er vor Reportern. „Von den ersten Tagen an wurden die Informationen zur Verfügung gestellt“.
Russische Ärzte „transparenter“ als ihre deutschen Kollegen
Auch die russischen Ärzte hätten im Vergleich zu ihren deutschen Kollegen mehr Informationen publik gemacht und sich bei der Benachrichtigung von Journalisten sowie allen Interessierten „viel transparenter“ gezeigt als ihre Berliner Kollegen:
„Um der Gerechtigkeit willen müssen wir darauf verweisen, dass das Krankenhaus in Omsk viel mehr Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten zur Verfügung gestellt und das öfter gemacht hat, als es zum Beispiel jetzt mit dem Berliner Krankenhaus der Fall ist“, fuhr der Kreml-Vertreter fort.
Kreml hofft auf Dialog mit Deutschland
Allerdings hoffe der Kreml auf einen Dialog mit der BRD und rechne damit, Informationen zu dem Giftstoff zu erhalten, mit dem der Regierungskritiker vergiftet worden sein solle:
„Nun wissen wir durch die Aussagen offizieller Vertreter, darunter auch der Bundeskanzlerin, dass es den deutschen Spezialisten gelungen ist, eine bestimmte giftige Substanz nachzuweisen. In diesem Fall setzen wir auf einen Dialog mit unseren deutschen Kollegen und erwarten, im Laufe dieses Dialogs Informationen darüber zu erhalten, was für eine Substanz es ist“, so Peskow.
Dies würde sicherlich den Mitarbeitern des russischen Innenministeriums nützen, die zurzeit Vorermittlungen zum Vorfall durchführen würden.
Russland leitete Ermittlungen de facto ein
Die Untersuchung der Situation um den oppositionellen Blogger sei de facto bereits im Gange, betonte Peskow. Sollten die Informationen über das Vorhandensein von giftigen Substanzen in den biologischen Proben des Patienten bestätigt werden, werde zweifellos auch eine offizielle Ermittlung eingeleitet werden.
In Bezug auf die von Minsk weitergeleiteten Materialien, die die Fälschung der Vergiftung von Nawalny nachweisen sollen, teilte Peskow mit, die entsprechenden Nachweise würden von Geheimdiensten untersucht:
„Im Allgemeinen handelt es sich dabei um Materialien, die in den Geheimdiensten im Umlauf sind, sie werden von unseren Sicherheitsdiensten analysiert. Ich habe immer noch keine Informationen darüber, was in diesen Materialien enthalten ist, daher kann ich die Erklärung des Präsidenten von Belarus noch nicht kommentieren“, äußerte der Kreml-Sprecher.
Zuvor hatte der weißrussische Präsident, Alexander Lukaschenko, dem russischen Ministerpräsidenten, Michail Mischustin, mitgeteilt, die weißrussische radioelektronische Militäraufklärung habe ein Gespräch zwischen Warschau und Berlin abgefangen, dem zufolge die Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel über Nawalnys Vergiftung eine Fälschung sein soll. Es habe keine Vergiftung von Nawalny gegeben, zeigte sich Lukaschenko sicher. Er versprach, die Tonaufzeichnung an den russischen Inlandsgeheimdienst FSB weiterzuleiten.
FSB wird Putin über weißrussische Nachweise zur „gefälschten Vergiftung“ von Nawalny informieren
Laut Peskow wurden die Materialien der russischen Seite am Donnerstag übergeben.
Unter anderem wurde Peskow gefragt, ob Russlands Präsident Waldimir Putin beabsichtige, die Ergebnisse der Arbeit der weißrussischen Aufklärung persönlich zu untersuchen.
Der Sicherheitsdienst FSB werde sicherlich den Präsidenten über die von den Weißrussen weitergeleiteten Dokumente informieren, denn dies gehöre zu den Aufgaben eines Geheimdienstes, sagte Peskow. Zu dem Inhalt der weißrussischen Nachweise könne er jedoch noch nichts äußern, betonte der Kreml-Sprecher.
Moskau will „konsequent und vorsichtig“ sein
Moskau ziehe es in der Situation um Nawalny vor, „bei dem Hervorheben jeglicher Versionen“ der Geschehnisse mit Nawalny „konsequent und vorsichtig zu sein“, betonte Peskow.
„Seit den ersten Tagen, als der Patient auf der Intensivstation in Omsk behandelt wurde, wurden verschiedenste Versionen in Betracht gezogen, darunter auch die Version einer Vergiftung. Unseren Ärzten und Spezialisten zufolge wurde diese Version (der Vergiftung – Anm. d. Red.) nicht bestätigt; andere Versionen der Ärzte wurden in Betracht gezogen“, gab Peskow zu bedenken.
Fall Nawalny
Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny war am 20. August von Tomsk nach Moskau unterwegs gewesen, als er sich während des Fluges plötzlich sehr schlecht gefühlt hatte. Daraufhin war die Maschine umgehend in der Stadt Omsk notgelandet. Nawalny soll noch an Bord das Bewusstsein verloren haben. Sein Umfeld vermutete sofort eine Vergiftung, doch die Ärzte in Omsk stellten nur eine Stoffwechselstörung fest, die einen starken Abfall der Blutglukose verursacht haben solle. Was die Ursache dafür war, ist noch nicht klar, aber laut den Ärzten in Omsk gab es in Nawalnys Blut und Urin keine Gifte.
Zwei Tage später, nachdem ihn die russischen Ärzte für transportfähig erklärt hatten, wurde der Oppositionsblogger mit Hilfe der Organisation „Cinema for Peace” in die Berliner Charité-Klinik überführt. Die Berliner Ärzte sprachen daraufhin von Beweisen für eine Vergiftung mit Cholinesterase-Hemmern – einer breiten Gruppe von Stoffen, zu der sowohl verschiedene Arzneimittel als auch mehrere Kampfstoffe – darunter die der Nowitschok-Reihe – gehören.
Die Bundesregierung sieht es nach Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr als zweifelsfrei erwiesen an, dass Nawalny mit dem militärischen Nervengift „Nowitschok“ vergiftet wurde. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach am Mittwoch von einem „versuchten Giftmord“.
Das russische Außenministerium bezeichnete die Eile, mit der die USA und die EU die Version über Nawalnys Vergiftung unterstützt haben als verdächtig. Moskau befürworte eine gründliche Untersuchung des Vorfalls, hieß es.


deutsch.rt.com:
Lawrow: Haben noch keine Beweise für Vergiftung im Fall Nawalny aus Berlin erhalten
Der russische Außenminister hat darauf hingewiesen, dass Russland noch immer keine Beweise für die Vergiftungsanschuldigungen im Fall Nawalny von der deutschen Seite erhalten hat. Er betonte, dass Moskau nichts zu verbergen habe.
Die deutschen Behörden haben Moskau versprochen, in naher Zukunft konkrete Fakten über die Situation mit Alexei Nawalny zu liefern. Dies kündigte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag auf einer Videokonferenz mit der Presse nach dem Treffen der Außenminister der BRICS-Länder an. Er erklärte:
„Wir haben heute unsere Kollegen aus der Europäischen Union, aus Deutschland, noch einmal gefragt, ob Frau Merkel, die uns seit zwei Tagen diese Tat – eine angebliche Vergiftung – vorwirft, vorhat, ihren Mitarbeitern einen Befehl zu erteilen, damit eine Antwort des deutschen Justizministeriums auf das Ersuchen der [russischen] Generalstaatsanwaltschaft erfolgt.“
Gleichzeitig merkte er an, dass Berlin Moskau aufgrund der Position des deutschen Außenministeriums noch immer keine Antwort gegeben hat:
„Ich bin nun bereits genötigt, laut auszusprechen, dass sich diese Antwort nach unseren Angaben aufgrund der Position des deutschen Außenministeriums verzögert.
Wir beauftragten unseren Botschafter damit, die entsprechenden Fragen zu stellen und sich über den Grund der Verzögerung zu erkundigen. Man versprach uns, immerhin heute versprach man uns, dass bald eine Antwort erfolgen wird. Wenn diese erfolgt und konkrete Fakten beinhaltet, die – so wie ich es verstehe – die Deutschen glauben, dort enthalten sein werden, dann werden wir darauf reagieren.“
Der Chef des russischen Außenministeriums betonte:
„Wir haben nichts zu verbergen.“
Lawrow fügte hinzu, dass die Situation mit Nawalny seiner Meinung nach gemäß alten Szenarien abläuft, bei denen gewisse Anschuldigungen gegen Russland von öffentlichen Stellen vorgebracht werden, ohne Beweise anzubringen.


abends:

de.sputniknews.com: Nato fordert internationale Untersuchung zu Kampfstoffanschlag auf Nawalny
Kann die Nato im Fall Nawalny zusätzlichen Druck auf Russland ausüben? Generalsekretär Jens Stoltenberg richtet nach außerplanmäßigen Beratungen in der Bündniszentrale klare Worte an Moskau. Der Anschlag sei ein Fall für Chemiewaffen-Kontrolleure, meldet die Deutsche Presse-Agentur am Freitag.
Die Nato fordert von Russland die Zustimmung zu internationalen Ermittlungen nach der Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny.
„Die russische Regierung muss im Rahmen einer unparteiischen internationalen Untersuchung uneingeschränkt mit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen zusammenarbeiten. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gebracht werden“, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag nach außerplanmäßigen Beratungen mit den Nato-Botschaftern der Mitgliedstaaten.
Noch kein Beschluss zur Ausweisung von Diplomaten
Die Tat sei nicht nur ein Angriff auf einen Einzelnen, sondern auch ein schwerer Verstoß gegen das Völkerrecht, der eine internationale Reaktion erfordere, sagte Stoltenberg weiter.
Der Frage, ob die Nato wie im Fall Skripal Mitarbeitern der russischen Nato-Vertretung die Akkreditierung entziehen könnte, ließ der Norweger offen. Es gebe wegen der Art des verwendeten Nervengifts Parallelen, sagte Stoltenberg. Zugleich unterschieden sich die Fälle aber auch – unter anderem, weil Nawalny als russischer Staatsbürger in Russland angegriffen worden sei.
Parallelen und Unterschiede zu Skripal-Anschlag
Der Nervengiftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal wurde hingegen in Großbritannien und damit auf Nato-Territorium verübt. Das Bündnis ließ damals sieben Mitarbeiter der russischen Nato-Vertretung ausweisen. Zudem wurde beschlossen, die Maximalgröße der russischen Delegation bei der Nato von 30 auf 20 Personen zu begrenzen.
Bundesregierung zweifelt nicht…
Die Bundesregierung hatte am Mittwoch nach Untersuchungen in einem Spezial-Labor der Bundeswehr mitgeteilt, dass sie es als zweifelsfrei erwiesen ansieht, dass Nawalny mit dem militärischen Nervengift Nowitschok vergiftet wurde.

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hatte am Donnerstag Hilfe bei Aufklärung im Fall Nawalny angeboten. Nach der Chemiewaffenkonvention werde die Vergiftung eines Einzelnen mit einem Nervengas als Einsatz von Chemiewaffen bewertet, teilte sie mit.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s