Presseschau vom 03.09.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.sputniknews.com: US-Gericht erkennt von Snowden aufgedeckte NSA-Massenüberwachung als illegal an
Ein Appellationsgericht in den USA hat das von Edward Snowden offengelegte Massenüberwachungsprogamm des US-Nachrichtendienstes NSA, das Daten zu Telefonanrufen, E-Mail- und Internet-Browsing-Aufzeichnungen gesammelt hatte, als illegal befunden. Der Whistleblower selbst begrüßte das Urteil.
https://sptnkne.ws/D6YU

Alexander Boos: „China wird sein Nuklearwaffen-Arsenal verdoppeln“ – Stimmen die Daten des Pentagon?
Das US-Verteidigungsministerium im Pentagon in Washington warnt in einem neuen Bericht vor „chinesischer Aufrüstung im Atomwaffen-Bereich“. Demnach wolle Peking bis zum Jahr 2049 „sein Depot an Nuklearwaffen verdoppeln“, so hohe Pentagon-Beamte in ihrer Sicherheitseinschätzung. Sputnik prüft die Zahlen anhand älterer SIPRI-Daten.
https://sptnkne.ws/D6XA

de.sputniknews.com: Anschlag auf Nawalny – Geteiltes Politikerecho
Nach dem Statement der Bundeskanzlerin zur mutmaßlichen Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexey Nawalny melden sich in Deutschland Politiker der verschiedenen Fraktionen zu Wort. Während CDU und Grüne scharfe Sanktionen bis hin zum Stopp der Pipeline Nord Stream 2 fordern, kommen von den Linken, der AfD und auch von der FDP eher mäßigende Töne. …
https://sptnkne.ws/D7a5

deutsch.rt.com: „Maximale Bestätigung Putins“: Deutsche Politprominenz positioniert sich zu Nord Stream 2
Etlichen deutschen Spitzenpolitikern ist das Pipelineprojekt seit Langem ein Dorn im Auge. Jetzt ereilt Moskau die Nowitschok-Keule. Grüne und CDU-„Außenexperte“ Röttgen wollen das Erdgasprojekt nun stoppen. Doch es gibt auch besonnene politische Stimmen, wie etwa FDP-Fraktionsvize Kubicki. Er äußerte sich gegenüber RT Deutsch.
https://de.rt.com/2a05


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Der aus Wien ausgewiesene russische Diplomat war bei internationalen Organisationen tätig – Quelle
Der von Österreich Ende August zur Persona non grata erklärte russische Diplomat war in der Ständigen Vertretung bei den internationalen Organisationen tätig, teilt am Mittwoch die Agentur RIA Novosti unter Verweis auf eine informierte Quelle mit.
„Er hat in der Ständigen Mission für internationale Organisationen gearbeitet“, sagte die Quelle.
Eine diplomatische Quelle teilte der Agentur am vergangenen Donnerstag mit, dass der russische Diplomat Österreich verlassen habe.
Am 24. August bestätigte das österreichische Außenministerium gegenüber der RIA Novosti Berichte über die Ausweisung eines russischen Diplomaten. Dabei erklärte die Behörde, sein Verhalten habe im Widerspruch zum Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen gestanden.
Daraufhin wurde der österreichische Botschafter Johannes Aigner ins russische Außenministerium einbestellt, wo ihm „ein entschlossener Protest im Zusammenhang mit der unbegründeten Entscheidung der österreichischen Seite” bekundet wurde. Als Gegenmaßnahme stufte Moskau einen österreichischen Diplomaten als „Persona non grata” ein.

Telegram-Kanal der Union der Kommunisten des Lugansker Landes: Aufruf der Kommunisten des Lugansker Landes an das Volk von Belarus
Liebe belorussische Brüder!
Schon seit sechs Jahren wird das Land des Donbass vom Blut unserer Landsleute getränkt! Im Zentrum Europas detonieren Geschosse, verletzen und nehmen das Leben Tausender friedlicher Einwohner, Frauen und Kinder. Die Bevölkerung des Ostens der Ukraine hat Waffen in die Hand genommen, um ihre Familien und Häuser zu verteidigen, als ungesetzliche Kolonnen bis an die Zähne bewaffneter ukrainischer Nationalisten in unsere Städte eindrangen.
Alles begann wie bei Euch – mit dem Maidan. Zuerst waren die Forderungen völlig friedlich und gerecht „Weg mit der Korruption“ und „Für einen zivilisierten Entwicklungsweg!“. Aber dann wurden die wahren Ziele und Motive der Organisatoren der Protest sichtbar – der Anführer der weltweiten Geopolitik. Das ukrainische Volk sollte man von Russland und Belarus abtrennen, von seinen Wurzeln, von seiner Sprache und Kultur. Jetzt kommt die Stunde der Wahrheit: Die Korruption hat zugenommen, vor allem im militärischen Bereich, die Denkmäler der Helden des Großen Sieges wurden abgerissen; in den Gefängnissen sitzen rechtswidrig Tausende politischer Gefangener; die Kosten für kommunale Zahlungen sind auf das Siebenfache dessen in Eurem Land gewachsen; das Land kam unter den Hammer!
Leider unterstützten nicht wenige junge Leute, die den Zerfall der UdSSR nicht erlebt haben, die belorussischen Proteste. Ihnen ist nicht klar, was ihre Väter durchleben mussten, um sie großzuziehen. Wir im Donbass blickten und blicken mit blankem Neid darauf, wie Euer Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko die sowjetischen Unternehmen und Sowchosen erhalten hat. Im Lugansker Land haben Oligarchen schon in der Zeit der Ukraine das gesamte industrielle Potential geraubt, alle stadtbildenden Unternehmen. Für uns ist sehr schwer, wieder nach oben zu kommen!
Wir sehen in den Nachrichten, wie Tausende Belorussen mit den Fahnen der Kollaborateure in der Hand versuchen, den ukrainischen Maidan in ihrem Land fortzusetzen. Wir wollen uns an diese Menschen wenden: Brüder! Hört auf! Wiederholt nicht unsere Schicksale! Eure Werke, die Batjka erhalten hat, werden ausgeraubt werden! Das Land wird verkauft werden! Ihr werdet zu Knechten polnisch-litauischer Herren, weil es nicht möglich sein wird, auf Eurem Land zu arbeiten, wie in der Ukraine wird es unter den Hammer kommen!
Hört die Stimme unserer großen Geschichte! Schaut Euch um! Lasst Euch nicht von Gefühlen leiten! Leiht Eurem Batjka – Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko – Eure Schulter!
Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der LVR


de.sputniknews.com:
Gerichtschemiker zu Fall Nawalny: „Es existiert keine Nowitschok-Giftgruppe”
Um die Situation um die angebliche Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny fachgerecht besprechen zu können, muss man zuerst den konkreten Wirkstoff kennen, von dem die Rede ist, meint Gerichtschemiker Dmitri Gladyschew gegenüber RIA Novosti.
„Erstens, es existiert keine Nowitschok-Giftgruppe, es gibt keinen Stoff mit dem Namen ‚Nowitschok‘, das ist nur ein erfundener Name für Laien, deswegen kann man nicht von einer Giftgruppe sprechen. Wenn Chemiker – ich habe doch die Kommentare (von Experten gegenüber Medien – Anm. d. Red.) nicht gehört – keinen konkreten Wirkstoff, sondern die ‚Nowitschok-Giftgruppe‘ erwähnten, wäre das als hätten sie gar nichts gesagt”, so der Chemiker.
Erst dann, wenn der konkrete Giftstoff genannt wird, könnte man Stellung nehmen, erläuterte Gladyschew.
Früher am Mittwoch teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit, dass ein Spezial-Labor der Bundeswehr „zweifelsfrei” einen Kampfstoff der Nowitschok-Gruppe bei Nawalny nachgewiesen habe. Der Kreml sowie das Außenministerium Russlands erläuterten auf Anfrage russischer Medien, dass Moskau bislang keine Informationen von Deutschland über die Ergebnisse der Untersuchung erhalten habe.
Die russischen Ärzte, die Nawalny noch vor seinem Transport nach Berlin behandelt hatten, sagten vom Anfang an, dass sie keine Giftspuren bei ihm nachgewiesen hätten. Sie sprachen von einem niedrigen Cholinesterase-Niveau, das in der Berliner Charité als Hinweis auf eine Vergiftung mit Cholinesterase-Hemmern eingeschätzt wurde.
Zuvor hatte Leonid Rink, der an der Entwicklung des Giftstoffes A-234 (als „Nowitschok” bekannt) gearbeitet hatte, behauptet, dass Russland von Deutschland keine Beweise für die angeblich Vergiftung des oppositionellen Bloggers erhalten werde.


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 2. September 2020
Der Gegner nutzt den geltenden Waffenstillstand und das Verbot zur Eröffnung des Feuers aktiv zur Aufklärung unter Einsatz von Drohnen, was eine grobe Verletzung eines Punktes der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands ist, nämlich des Verbots zum Einsatz jeglicher Art von Fluggeräten.
Heute haben unsere Beobachter den Flug einer Drohne aus Richtung Tschermalyk bemerkt, mit deren Hilfe Kämpfer des 1. Bataillons der 53. Brigade die Tarnung ihrer Positionen kontrollierten, aber wegen der fehlenden Abstimmung wurde die Drohne durch Radareinwirkung einer mobilen Gruppen aus dem 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung erfasst und stürzte ab.
Die Verteidiger der Republik sind auf diese Provokation nicht eingegangen, sie haben das Feuer nicht eröffnet, den Gegner beobachtet und streng das Regime der Feuereinstellung eingehalten.
Nach uns vorliegenden Informationen wurde die genannte Drohne für eine Drohne der OSZE-Mission gehalten und von einer Mannschaft einer Station „Bukowel AD“ blockiert, die Aufgaben zur Verhinderung der Entdeckung der Stationierung von ukrainischer Technik und der Ausrüstung von Positionen der Brigade durch OSZE-Beobachter ausführte.
Im Rahmen des Koordinationsmechanismus wurde die ukrainische Seite rechtzeitig von uns über diesen Fall in Kenntnis gesetzt. Wir erinnern daran, dass die ukrainische Seite entsprechend der Liste von Zusatzmaßnahmen zur Herstellung und Aufrechterhaltung eines Regimes der Feuereinstellung in diesem Fall verpflichtet ist, Disziplinarmaßnahmen gegen den Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Oberst D.A. Titenko, der die Anweisung zum Einsatz der Drohne gegeben hat, zu verhängen und danach darüber den Koordinator der Kontaktgruppe zu informieren.


de.sputniknews.com:
Wegen Fall Nawalny: Grüne wollen Ende von Nord Stream 2
Die Grünen haben als Reaktion auf die von einem Bundeswehr-Labor nachgewiesene Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny einen Abbruch des deutsch-russischen Pipeline-Projekts Nord Stream 2 gefordert.
Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sprach am Mittwoch von einem „offenkundigen Mordversuch“ und forderte „echte Konsequenzen“. Das nach den Laborbefunden verwendete Nervengift Nowitschok könne man schließlich nicht in der Drogerie kaufen, sagte Göring-Eckardt.
Deswegen brauche es eine „sehr klare Antwort“.
„Nord Stream 2 ist nichts mehr, was wir gemeinsam mit Russland vorantreiben können.“
Zuvor war bekannt geworden, dass Nawalny nach Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr mit dem chemischen Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet worden sein soll. Die Bundesregierung sieht das nun als „zweifelsfrei“ erwiesen an und hat die russische Regierung eindringlich zur Aufklärung des Falls aufgefordert.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bestürzt über die Untersuchungsergebnisse im Fall des russischen Regierungskritikers Alexej Nawalny gezeigt. Sie bezeichnete Nawalny als „Opfer eines Verbrechens“ und betonte:
„Wir erwarten, dass die russische Regierung sich zu diesem Vorgang erklärt“.
Russland ist nach Angaben des Kremlsprechers Dmitri Peskow zur allseitigen Zusammenarbeit mit Deutschland bezüglich der Situation um den russischen Blogger Alexej Nawalny bereit. Moskau weist aber darauf hin, dass Berlin bislang keine Antwort auf offizielle Anfragen gegeben habe.
„Im Allgemeinen bestätigen wir unsere Bereitschaft zur allseitigen Zusammenarbeit und zum Austausch von Daten in Bezug auf dieses Thema“, sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
Bevor Nawalny nach Deutschland transportiert worden sei, hätten die russischen Ärzte ihn gemäß allen internationalen Standards untersucht.
„Dabei wurden aber keine Giftstoffe in seinem Blut entdeckt“.
Nawalny war am 20. August auf einem Flug in Russland plötzlich ins Koma gefallen und später auf Drängen seiner Familie in die Berliner Charité verlegt worden. Nach Angaben der Charité ist sein Gesundheitszustand weiter ernst.


de.sputniknews.com: „Zutiefst besorgt“: Washington äußert sich zu angeblicher Vergiftung von Nawalny durch „Nowitschok“
Die USA sind tief besorgt über die am Mittwoch von der Bundesregierung im Fall Nawalny veröffentlichten Ergebnisse. Dies gab der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses, John Ullyot, gegenüber der RIA Novosti bekannt.
„Die Vereinigten Staaten sind zutiefst besorgt über die heute veröffentlichten Ergebnisse. Die Vergiftung von Alexej Nawalny ist absolut verwerflich. Russland hat den Nervenkampfstoff ‚Nowitschok‘ in der Vergangenheit bereits eingesetzt. Wir werden mit Verbündeten und der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um diese (Leute – Anm. d. Red.) in Russland zur Verantwortung zu ziehen, egal, wo die Beweise hinführen; und wir werden Beschränkungen bezüglich der Gelder für ihre böswilligen Handlungen auferlegen“, sagte Ullyot. …


Mil-lnr.info: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR am 2. September 2020
Trotz des geltenden Waffenstillstands und der von der ukrainischen Seite im GZKK angenommenen Maßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle der Einhaltung der Bedingungen des Regimes der Feuereinstellung gefährdet das Kommando der ukrainischen Streitkräfte weiter Leben und Gesundheit von Zivilisten.
Unsere Beobachter haben auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium im Gebiet von Staniza Luganskaja zahlreiche Detonationen auf den Positionen des 1. Bataillons der 25. Luftlandebrigade und einen darauf folgenden Brand von Befestigungen des Gegners bemerkt.
Durch operative Informationen wurde uns bekannt, dass wegen des unvorsichtigen Umgangs mit Munition ein Feldmunitionslager des Gegners explodierte, dabei wurden vier Kämpfer verletzt.
Außerdem wurde aufgrund der kriminellen Handlungen der BFU nach Informationen des Pressedienstes der Hauptabteilung des staatlichen Notfalldienstes der Ukraine während der Löschung des Brandes ein Mitarbeiter einer Feuerwache verletzt.
Ein ähnlicher Vorfall erfolgte auf den Positionen des 2. Bataillons der 14. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowotoschkowskoje, wo unser Videobeobachtungssystem eine weitere Provokation der Kämpfer mit Inbrandsetzen von trockenem Gras durch Einsatz von Signalraketen feststellte, wobei das Ziel verfolgt wurde, dass das Feuer auf unsere Positionen übergreift. Die Pläne der Kämpfer wurden durch die sich ändernde Windrichtung behindert, durch die das Feuer auf die Positionen der Kämpfer übergriff und eine Detonation von Munition provozierte. Informationen über Verluste des Gegners werden noch ermittelt.
Unsere Verteidiger eröffnen das Feuer nicht und setzen die Beobachtung fort.
Im Rahmen des Koordinationsmechanismus wurde die ukrainische Seite rechtzeitig operativ informiert, um zu verhindern, dass die Volksmiliz der LVR der Provokationen beschuldigt wird.


de.sputniknews.com: Nach „Nervengift-Nachweis“ bei Nawalny: Nato will Folgen besprechen
Der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat angekündigt, nach den von der Bundesregierung publik gemachten Untersuchungsergebnissen im Fall Nawalny mit Deutschland und allen übrigen Bündnispartnern mögliche Folgen erörtern zu wollen.
„Die Nato sieht jeden Einsatz von chemischen Waffen als eine Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit“, erklärte Stoltenberg am Mittwochabend in Brüssel.
Dass Nawalny nach Angaben der deutschen Regierung Opfer eines Angriffs mit einem Nervengiftkampfstoff geworden sei, nannte Stoltenberg schockierend. „Und ich verurteile das scharf.“ Die Nutzung eines militärischen Nervengifts mache eine volle und transparente Untersuchung der russischen Behörden umso dringlicher.
„Die Verantwortlichen müssen identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden“, erklärte Stoltenberg. …

vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 2. September 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung durch die bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.


de.sputniknews.com:
Einschränkungen der Arbeit chinesischer Diplomaten in USA „unberechtigt“ – Botschaft Chinas
Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in den Vereinigten Staaten hat am Donnerstag das jüngste Statement des US-Außenministers Mike Pompeo, Restriktionen auf die Arbeit chinesischer Diplomaten einzuführen, kommentiert. Aus Pekings Sicht widerspricht diese „unberechtigte“ US-Entscheidung den internationalen Übereinkommen.
„Unter dem Vorwand der Gegenseitigkeit haben am 2. September die Vereinigten Staaten für das diplomatische und konsularische Personal Chinas eine weitere unberechtigte Einschränkung und ein weiteres Hindernis auferlegt“, hieß es in der entsprechenden Mitteilung.
Die Botschaft wies darauf hin, dass die US-Entscheidung damit das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen (WÜD) sowie das Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen (WÜK) grob verletze, „und China nachdrücklich dagegen“ sei. Darüber hinaus widerspreche die Entscheidung den selbsterklärten US-Werten der Offenheit und Freiheit, erklärte die chinesische Botschaft.
Der diplomatischen Vertretung zufolge hätte China ausländisches diplomatisches und konsularisches Personal, einschließlich aus den USA, stets bei der Erfüllung seiner offiziellen Aufgaben in Peking unterstützt.
„Wir fordern die US-Seite auf, diesen Fehler zu berichtigen, die Entscheidung zu widerrufen und das diplomatische und konsularische Personal Chinas bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen und zu fördern“, appellierte die Botschaft der Volksrepublik.
US-Außenminister Mike Pompeo hatte zuvor bekanntgegeben, dass das US-Außenministerium einen Mechanismus ausgearbeitet habe, der eine Genehmigung für hochrangige chinesische Diplomaten in den USA erfordert, wenn sie Universitätsgelände besuchen oder sich mit örtlichen Beamten treffen wollen. Kulturveranstaltungen für mehr als 50 Personen, die von der chinesischen Botschaft außerhalb diplomatischer Gebäude veranstaltet werden, sollen ebenso gebilligt werden.
Begründet wird die Entscheidung damit, dass die chinesische Regierung den in der VR China tätigen amerikanischen Diplomaten angeblich ernsthafte Hindernisse in den Weg gelegt hätte.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 02. September 3:00 Uhr bis 03. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.
Gleichzeitig wurde in Verletzung der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung im Gebiet von Nabereshnoje um 18:30 Uhr der Flug einer Drohne festgestellt.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
USA setzen Chefanklägerin von Weltstrafgericht auf Sanktionsliste
Wegen Ermittlungen gegen US-Sicherheitskräfte setzen die USA die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in Den Haag, Fatou Bensouda, auf die Sanktionsliste. Das kündigte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Washington an.
Pompeo sagte, auch der ICC-Abteilungsleiter Phakiso Mochochoko werde wegen seiner Unterstützung für Bensouda mit Strafmaßnahmen belegt. US-Präsident Donald Trump hatte im Juni eine Verfügung genehmigt, wonach unter anderem etwaiger Besitz von Mitarbeitern des Gerichtshofs in den USA eingefroren werden kann.
Pompeo sagte am Mittwoch, zusätzlich habe sein Ministerium die Ausgabe von Visa für bestimmte Mitarbeiter des Strafgerichtshofs eingeschränkt. Er nannte den Gerichtshof „eine kaputte und korrupte Institution“, die leider weiterhin gegen Amerikaner vorgehe.
UN-Generalsekretär António Guterres habe Pompeos Ankündigung „mit Sorge“ aufgenommen, sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric. „Wir beobachten die Entwicklungen in dieser Sache weiterhin aufmerksam.“
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte im März den Weg für Ermittlungsverfahren zu möglichen Kriegsverbrechen in Afghanistan freigemacht – auch gegen US-Soldaten und Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA. Das Gericht verfolgt Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. 123 Staaten haben den Grundlagenvertrag des Gerichtes ratifiziert, die sogenannten römischen Statuten. Die USA sind kein Vertragsstaat des Gerichtshofs und lehnen diesen schon seit Jahren strikt ab.


Lug-info.com: Am 3. September um 9:00 Uhr sind in der LVR 704 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
Davon wurden 617 Patienten nach zweimaligem negativen Test als gesund entlassen. Seit Beginn der Pandemie gibt es 18 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Afghanistans Regierung macht Weg für Friedensgespräche frei
In Afghanistan haben die Konfliktparteien nach Angaben der Regierung den Weg für Friedensgespräche frei gemacht. Ein umstrittener Gefangenentausch als Vorbedingung sei abgeschlossen, teilte der Nationale Sicherheitsrat am Donnerstag mit.
Nur einige wenige Talibankämpfer, die für den Tod von Nato-Soldaten verantwortlich gemacht werden, sollen zunächst nicht frei kommen. Interveniert hatten Frankreich und Australien. Diese sieben Taliban sollen laut Regierungskreisen nach Katar gebracht werden, wo auch der Auftakt der Friedensgespräche geplant ist.
Auch die Taliban machten Zugeständnisse und ließen sechs Spezialkräfte der afghanischen Armee frei, wie der Staatssender RTA berichtete. Die verbliebenen Kämpfer wurden seit Montag weitgehend an der Öffentlichkeit vorbei freigelassen.
Nach einem Beschluss einer traditionellen Ratsversammlung hatte Präsident Aschraf Ghani vor rund drei Wochen eine Anordnung zur Freilassung von 400 als besonders gefährlich eingestuften Taliban unterzeichnet. Dies galt als wichtigste Forderung der militanten Gruppe vor Beginn von Friedensgesprächen. Auch mutmaßliche Drahtzieher von Anschlägen wie dem auf die Deutsche Botschaft im Jahr 2017 sollen sich unter ihnen befinden. …


Mzdnr.ru: Am 2. September wurden in der DVR 31 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt, davon ein Fall bei einer aus der Ukraine eingereisten Person.
In den letzten 24 Stunden wurden 10 Patienten nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es drei Todesfälle – Männer im Alter von 78, 71 und 58 Jahren.
Am 3. September um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 2626 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
1227 Patienten sind derzeit in Behandlung, 1253 als gesund entlassen, es gibt 146 Todesfälle.
Zum Stand am 3. September wurden Coronavirusinfektionen bei 126 Personen, die seit dem 25. Juni 2020 aus der Ukraine eingereist sind, entdeckt. Alle infizierten Patienten wurden in spezialisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik eingewiesen und werden kostenlos behandelt.


nachmittags:

deu.belta.by: Lukaschenko ernennt KGB-Chef, Chef des Kontrollkomitees und Staatssekretär des Sicherheitsrates
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute einige wichtige Personalentscheidungen getroffen.
Waleri Wakultschik, der bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt das Komitee für Staatssicherheit (KGB) leitete, wurde zum Staatssekretär des Sicherheitsrates der Republik Belarus ernannt.
Neuer KGB-Chef ist ab heute Iwan Tertel. Früher leitete er das Komitee für Staatskontrolle.
Der erste stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Staatskontrolle Wassili Gerassimow wurde zum Leiter des Komitees befördert.
Der Staatschef hat die Ernennung neuer Behördenleiter im Gebiet Gomel genehmigt.
Der Vorsitzende des Exekutivkomitees im Kreis Oktjabrski Andrej Baranowski wird ab heute das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Gebietsexekutivkomitees Gomel übernehmen.
Neuer Leiter des Kreisexekutivkomitees Gomel ist Sergej Jermolizki. Im Kreis Dobrush wird Dmitri Kosel das Amt des Kreisvorsitzenden übernehmen.
Direktor von „Amkodor-Gomel“ Alexander Grigorenko ist neuer Vorsitzender des Kreisexekutivkomitees Shlobin.


ukrinform.de: Die Welt muss angemessen auf Giftangriff des Kremls auf Nawalny reagieren – Außenministerium
Die Ergebnisse der bei dem russischen Oppositionellen Alexei Nawalny durchgeführten toxikologischen Tests weisen auf eine erneute Abrechnung der russischen Behörden hin.
Dies geht aus einer Erklärung des ukrainischen Außenministeriums hervor, die auf der Website des Ministeriums veröffentlicht ist, berichtet Ukrinform.
„Die Bundesregierung Deutschlands hat in den Proben, die bei dem russischen Oppositionspolitiker Alexei Nawalny genommen wurden, eindeutige Beweise für Spuren einer chemischen Substanz aus der Gruppe „Nowitschok“ öffentlich bekannt gegeben. Wir verurteilen scharf den erneuten Gewaltakt der russischen Regierung, die weiterhin die Demokratie und Menschenrechte in Russland und im Ausland angreift“, so die Erklärung des Außenministeriums.
Das Ministerium ist überzeugt, dass „die internationale Gemeinschaft angemessen auf diese unmenschliche Abrechnung des Kremls mit dem Oppositionspolitiker reagieren muss“.


deu.belta.by: Lukaschenko sieht die aktuelle Situation in Belarus nicht als problematisch an
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hält die aktuelle Situation in Belarus nicht für kompliziert oder problematisch. Das sagte er heute bei der Ernennung neuer Behördenleiter im Gebiet Gomel.
„Wenn ich die Lage in Belarus analysiere, komme ich immer wieder zum Schluss, dass das Leben außerhalb der Minsker Ringstraße ganz anders aussieht als in der Hauptstadt. Es wäre lächerlich zu behaupten, dass wir große Probleme oder Schwierigkeiten haben. In den Regionen ist das Leben halt anders als in Minsk. Aber auch diesen Unterschied sieht man heute nur sonntags“, sagte Alexander Lukaschenko.
In Minsk gebe es weder Farbrevolutionen noch andere Katastrophen, stellte der Staatschef fest. „Es gibt bestimmte Menschen, die ihre Proteste öffentlich zur Schau tragen. Bei den zurückliegenden Wahlen hat es auch Unzufriedene gegeben, aber sie haben ihre Niederlage friedlich akzeptiert“, erklärte er.
Die aktuelle politische Situation werde in höherem Maß durch externe Einmischung in die inneren Angelegenheiten geprägt. Die Proteste würden aus dem Ausland gesteuert. „Aus Polen, Tschechien, Litauen und der Ukraine. Das beunruhigt uns am meisten. Wir reagieren auf jede negative Bewegung, die gegen Belarus gerichtet ist. Unser größtes Anliegen ist, dass Minsk nicht zum neuen Brandherd wird. Denn mit dem Feuer ist die Geschichte immer gleich: es fängt im Zentrum an und springt auf das ganze Land über.“
Dennoch äußerte das Staatsoberhaupt die Überzeugung, dass dieses Szenario in Belarus nicht aufgehen kann. „In Belarus kann man arbeiten und Geld verdienen. Die Jugend war schon immer ganz vorne bei den Protesten – sie ist so beschaffen, das sehen wir ein. Wir rufen sie nur auf, bei den Protesten das Gesetz nicht zu verletzen.“
Belarus habe sich auf einmal der Aggression von außen ausgesetzt gesehen. Alexander Lukaschenko dankte Russland für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Ohne diese Unterstützung hätte Belarus es sehr schwer heute. „Wir haben keine Fehler zuzulassen. Aber alle müssen wissen: Es gibt eine Rote Linie, die nicht überschritten werden darf. Wer diese Linie überschreitet, wird mit harten Konsequenzen rechnen müssen. Wir werden nach aller Härte des Gesetzes handeln. Das Land lebt und arbeitet, auch wenn einige Nachbarländer uns einen Zusammenbruch wünschen“, sagte der Staatschef.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 03.09.2020
In den letzten 24 Stunden wurde nach Angaben von Beobachtern der DVR im GZKK eine Verletzung der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Die ukrainische Seite hat ein weiteres Mal den ersten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands verletzt, nämlich das Verbot zum Einsatz jeglicher Art von Fluggeräten.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer des 1. Bataillons der 53. Brigade im Gebiet von Tschermalyk eine Drohne eingesetzt, mit deren Hilfe sie die Tarnung ihrer Positionen kontrollierten, aber wegen der fehlenden Abstimmungen der Handlungen war die Drohne von Funkeinwirkung einer mobilen Gruppe aus dem 305. Bataillon für elektronische Kriegsführung betroffen und stürzte ab.
Die Verteidiger der Republik sind auf diese Provokation nicht eingegangen, haben das Feuer nicht eröffnet, den Gegner beobachtet und streng das Regime der Feuereinstellung eingehalten.
Nach uns vorliegenden Informationen wurde die genannte Drohne für eine Drohne der OSZE-Mission gehalten und von einer Mannschaft einer Station „Bukowel-AD“ blockiert, die eine Aufgabe des Kommandeurs der OOS Krawtschenko ausführt, um zu verhindern das OSZE-Beobachter die Stationierung ukrainischer Militärtechnik und die Ausrüstung von Positionen der Brigade entdecken.
Außerdem wurde der aktive Einsatz von Mitteln der elektronischen Kriegsführung durch den Gegner festgestellt.
Eine mobile Gruppe aus dem 305. Bataillon für elektronische Kriegsführung blockierte die Leitungs- und Navigationskanäle von Drohnen der OSZE im Verantwortungsbereich der 53. Brigade der BFU in den Gebieten von Starognatowka und Granitnoje.
Unsere Aufklärung bemerkt Fälle
der Stationierung von Waffen und Militärtechnik durch Einheiten der BFU in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium, was eine Verletzung der erreichten Vereinbarungen darstellt und Leben und Gesundheit friedlicher Einwohner gefährdet.
In den letzten 24 Stunden wurde die Stationierung von 15 Stück Technik aus dem Bestand der 79. Luftsturmbrigade, der 53., 54. mechanisierten Brigade, der 35. und 36. Panzergrenadierbrigade in Nowomichajlowka, Nowoselowka Wtoraja, Nowotroizkoje, Awdejewka, Jurjewka und Lomakino festgestellt.
Die Sachverhalte werden auch im offiziellen Bericht der OSZE-Mission vom 02.09.2020 bestätigt.
Uns wurden die Um
stände eines weiteren Vorfalls in den Reihen der BFU bekannt.
Während der Kontrolle der Anwesenheit des Personals und der Organisation der militärischen Dienste auf den Positionen eines Panzergrenadierbataillons der 53. Brigade durch Offiziere des Stabs des Verbandes wurde das Fehlen von drei Kämpfern festgestellt, einer von ihnen, der Soldat Budejko, wurde mit Anzeichen von Alkoholeinfluss schlafend im benachbarten Schützengraben gefunden. Bei Suchmaßnahmen wurden die übrigen Kämpfer festgenommen. Vom Kommandeur eines Zuges wurde festgestellt, dass die ihm unterstellten Deserteure den Dienstort verlassen hatten, um zwei vor kurzem eingetroffene Tarnnetze zu verkaufen.
Wir erhalten weiterhin Informationen über die
Verschlechterung der epidemiologischen Situation in der Zone der Besatzungskräfte. In den letzten 24 Stunden war festzustellen, dass 20 Kämpfer der 56. Panzergrenadierbrigade und 16 aus der 54. mechanisierten Brigade, die aus dem Urlaub zurückgekehrt waren, mit Anzeichen einer Coronavirusinfektion in Quarantäne kamen.
Der Kommandeur der OOS Krawtschenko seinerseits hat die Anweisung gegeben, dass die Einreise in die Besatzungszone aus Richtung der Oblaste Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoshe für Bürger verboten ist, die keine Gründe und Dokumente darüber haben.
Dabei ist den Kämpfern der BFU der Kontakt mit anderen Einheiten und der Zivilbevölkerung verboten.


rusvesna.su:
„Nawalnys ‚Vergiftung‘ ist eine Fälschung, wir haben das Gespräch zwischen Berlin und Warschau abgefangen“, – Lukaschenko
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko sagte, dass die Sonderdienste der Republik ein Gespräch zwischen Berlin und Warschau abgefangen hätten, was darauf hindeutet, dass die Geschichte der „Vergiftung“ des Oppositionsführers Alexej Nawalny eine Fälschung ist.
„Gestern oder vorgestern, ich erinnere mich nicht genau, allerdings vor Merkels Rede, haben wir das Gespräch abgefangen. Warschau spricht mit Berlin. Zwei Teilnehmer sind in Kontakt. Abgefangen von unserem elektronischen Militäraufklärung.
(Dieses) interessante Gespräch macht deutlich, dass dies eine Fälschung ist. Es gab keine Vergiftung von Nawalny.
Sie taten dies, um‘Putin davon abzuhalten, seine Nase in die Angelegenheiten von Belarus zu stecken‘“, zitierte Lukaschenko ein Fragment des abgefangenen Gesprächs.
Der belarussische Präsident versprach, dem russischen Premierminister Michail Mischustin eine Abschrift des abgefangenen Gesprächs vorzulegen und es an den FSB der Russischen Föderation weiterzuleiten.
„Ich denke, Bortniko
w und Naryschkin (Leiter des FSB und des SWR –Red.) müssen sich ernsthaft damit auseinandersetzen.
Wir werden sowohl die aufgezeichnete Stimme als auch den Text
übergeben. Alle Materialien werden heute oder morgen für Ihre Spezialdienste bereitgestellt, damit sie feststellen können, wer sie benötigt.
Ein weiteres Zitat: ‚Außerdem haben sie in naher Zukunft Wahlen, Wahltag in den Regionen Russlands.‘ Das heißt, sie wissen, dass es in Russland Wahlen gibt, und
halten es für notwendig, vor diesen Wahlen einen schmutzigen Trick zu anzuwenden.
Das ist ihr Stil. Das ist ihr Gesicht. Sie gönnen uns kein ruhiges Leben, wir werden kein ruhiges Leben haben. Davon bin ich überzeugt. Aber man muss verstehen, dass wir entschlossen sind, unsere Souveränität und Unabhängigkeit zu verteidigen, und uns nicht auf die Knie zwingen lassen.
Wir sehen,
wohin die Beine schon wachsen. Und nicht nur Beine. Wir sehen, dass sie bereits bis über die Ohren in dieser Lüge stecken Aber die Wahrheit hat immer gewonnen. Und wahrscheinlich ist der Herr immer noch auf unserer Seite “, sagt Lukaschenko.


Mil-lnr.info:
Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR A.N. Masejkin am 3. September 2020
In den letzten 24 Stunden wurden keine Feuerprovokationen von Seiten der BFU festgestellt, aber es wurde eine Verletzung des ersten Punktes der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands festgestellt, die zusätzliche Ausrüstung von Positionen nördlich und südlich der Brücke in Stschastje durch Soldaten der 25. Brigade festgestellt.
Außerdem haben unsere Beobachter auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium im Gebiet von Staniza Luganskaja 39 Detonationen im Verantwortungsbereich der 25. Luftlandebrigade und 23 Detonationen im Verantwortungsbereich der 14. Brigade im Gebiet von Nowotoschkowskoje festgestellt. Ursache der Detonationen war in beiden Seiten das Inbrandsetzen von trockenem Grad unter Einsatz von Signalraketen, damit sich das Feuer auf unsere Positionen ausbreitet…


deu.belta.by:
Russland unterstützt völlig Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus
Russland unterstützt völlig die Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus. Das erklärte der russische Premier, Michail Mischustin, beim Treffen mit dem belarussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.
„Im gastfreundlichen Minsk möchten wir besonders betonen, dass Russland die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität von Belarus völlig unterstützt“, sagte Michail Mischustin.
Er erklärte, Belarus sei ein Heimatland für Russland. Und es gehe nicht nur um historische, sprachliche und geistige Beziehungen. „Aber auch um Hunderte, Tausende oder Millionen von Bürgern, die eigentlich ein Volk sind“, fügte der russische Regierungschef hinzu.
Michail Mischustin berichtete, die Regierungen beider Länder würden regelmäßige Kontakte pflegen. Ihm zufolge wurden in den vor kurzem stattgefundenen Verhandlungen praktisch die ganze Tagesordnung des Unionsstaates, der EAWU und viele andere Fragen erörtert.
Der Vorsitzende der Regierung Russlands kam nach Minsk mit einer großen Delegation. Gemeinsam mit ihm kamen Schlüsselfiguren der russischen Regierung zu den Verhandlungen im Unabhängigkeitspalast. Die Seiten beabsichtigen, die gesamte bilaterale Agenda zu erörtern und weitere Kontakte zu vereinbaren.

deu.belta.by: Lukaschenko: Belarus und Russland sind bei Lösung von brennenden Fragen fortgeschritten
Belarus und Russland sind bei der Lösung von brennenden Fragen fortgeschritten. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit dem russischen Premier Michail Mischustin.
Alexander Lukaschenko bedankte sich bei der russischen Regierung für die Durchführung von Gesprächen. Der belarussische Premier Roman Golowtschenko habe ihm berichtet, dass die Staaten bei der Lösung von brennenden Fragen fortgeschritten seien.
Der Präsident hob hervor, dass die Situation mit der Opposition zwei Bruderstaaten – Belarus und Russland dazu bewegen muss, entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Premiers hätten sich um die Annäherung der Positionen sehr bemüht, stellte der belarussische Staatschef fest.
Die Präsidenten beider Staaten haben nach dem jüngst stattgefunden Treffen der Außenminister und der Visite von Michail Mischustin in Minsk das Treffen der Staatschefs in Moskau vereinbart. „Wir werden uns endgültig auf alle für beide Staaten brennenden Fragen einigen“, erklärte Alexander Lukaschenko.
Er bedankte sich bei Michail Mischustin für die Wirtschaftshilfe in der schwierigen Lage. „Die Menschen haben verstanden, dass uns Russland, unser Bruderland, wichtigster Wirtschaftspartner und Absatzmarkt (nahezu die Hälfte von Erzeugnissen verkaufen wir nach Russland) in schwierigen Zeiten nicht im Stich gelassen hat“, resümierte der belarussische Präsident.


deutsch.rt.com:
Analyse von Nawalny-Proben mit US-Massenspektrometer ergibt keinerlei Hinweise auf Giftstoffe
Eine Massenspektrometer-Analyse von Flüssigkeitsproben, die dem Körper von Alexei Nawalny entnommen worden waren, ergibt keine Cholinesterase-Inhibitoren, erklärte Michail Pozchwerija, Leiter der Abteilung für akute Vergiftungen am Moskauer Sklifossowski-Institut.
Am Donnerstag hat der Leiter der Abteilung für Behandlung akuter Vergiftungen und somatisch-psychischer Störungen am Forschungsinstitut für Notfallmedizin „N. W. Sklifossowski“, Michail Pozchwerija, in einem Interview für den russischen Fernsehsender Rossija 24 erklärt, dass man in biologischen Proben von Alexei Nawalny keine Giftstoffe entdeckt habe. Bei der Untersuchung habe man ein US-amerikanisches Massenspektrometer verwendet:
„Im Labor des Sklifossowski-Forschungsinstituts für Notfallmedizin wurden biologische Flüssigkeiten des Patienten Alexei Nawalny untersucht. Die Untersuchung wurde mittels eines Massenspektrometers einer US-Firma durchgeführt, das einen Standardsatz von 240.000 Stoffen umfasst, die der digitalen Datenbank des Nationalen Instituts für Standards der USA entsprechen. In den untersuchten Flüssigkeiten wurden weder phosphororganische Verbindungen noch Cholinesterase-Hemmer entdeckt.“
Dem Experten zufolge seien dabei auch keine Spuren von anderen unbekannten Substanzen entdeckt worden, die nicht in der Datenbank dieses Geräts vorhanden seien.
Die Aussagen des Leiters der Abteilung für akute Vergiftungen am Moskauer Sklifossowski-Institut stehen damit in direktem Gegensatz zu den Darlegungen des Bundeswehrlabors und der Bundesregierung.


deu.belta.by: Lukaschenko betont unfreundliche Schritte seitens NATO
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko betont unfreundliche Schritte seitens NATO. Das erklärte er beim Treffen mit dem russischen Premier Michail Mischustin.
„Sie können doch die Lage bei uns und rund um Russland verfolgen. Wir mussten unfreundliche Schritte seitens NATO in der Nähe unserer Grenzen beantworten. Dafür gibt es Beweise, so stark sie auch gerechtfertigt werden. Das ist auch die Verlegung von amerikanischen, anderen Einheiten aus der NATO in die Nähe der belarussischen Grenzen. Das betrifft insbesondere die Flugzeuge F-16“, sagte der Staatschef.
„Wir haben fast die Hälfte der belarussischen Armee eingesetzt und nahezu die gesamte westliche Grenze zu Litauen und Polen unter Kontrolle genommen. … Vielleicht hat es Resultate erzielt“, sagte Alexander Lukaschenko.
Er unterstrich, dass es kein ruhiges Leben gibt, aber Belarus seine Souveränität und Unabhängigkeit durchsetzen werde.


armiyadnr.su:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 3. September 2020
Nach weiteren Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk, die gestern endeten, destabilisieren Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte trotz der von der ukrainischen Seite angenommenen Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung die Lage an der Kontaktlinie weiter.
Unter Bedingungen
der beschränkten Möglichkeit des Einsatzes von Waffen während des geltenden Regimes der Feuereinstellung hat das Kommando der OOS den Brigadekommandeuren Anweisungen erteilt, zielgerichtet trockenes Gras auf den Positionen der Volksmiliz unter Einsatz von Leuchtmunition in Brand zu setzen.
So haben wir heute im Verantwortungsbereich eines Panzergrenadierbataillons der 53. Brigade im Gebiet von Nowotroizkoje die Entzündung von trockenem Gras bemerkt.
I
nfolge einer deutlichen Änderung der Windrichtung griff das Feuer auf die Positionen dieses Bataillons über. Wir haben zwei Detonationen bemerkt, vermutlich infolge eines Brandes auf einem Minenfeld.
Außerdem wurde auf den Positionen im Gebiet von Kamenka aufgrund der Verletzung von Sicherheits
bestimmungen durch Kämpfer des 25. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade ein Brand provoziert. Wir haben mindestens acht Detonationen festgestellt. Die Verluste des Gegners werden noch ermittelt.
Die Brandherde und die Ausbreitung des Feuers sind derzeit auf dem Territorium des Gegners. Wir beobachten die Lage im Fall eines Wechsels der Windrichtung sind wir bereit, Maßnahmen zur Beseitigung des Brandes zu ergreifen.


Deutsch.rt.com:
Fall Nawalny: Kremlsprecher Peskow sieht keinen Grund für Sanktionen gegen Russland
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sieht keinen Grund für die Beschuldigungen an die Adresse Russlands wegen der Situation um Alexei Nawalny. Russland ist ihm zufolge aber an einer Untersuchung des Falls des „Berliner Patienten“ interessiert.
Am Donnerstag hat der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mitgeteilt, dass die Behörden der Russischen Föderation bislang keinen Grund haben, eine Strafsache wegen der Causa Alexei Nawalny anzustrengen, weil ihnen noch keine Informationen von ihren deutschen Kollegen vorliegen:
„Wir sind zweifellos daran interessiert, die Ursache des Falls des Berliner Patienten festzustellen. Unsere Ermittlungsbehörden führen notwendige Prüfmaßnahmen durch. Informationen der deutschen Seite werden bei diesen Aktivitäten eindeutig weiterhelfen. Ich wiederhole: Bislang haben wir keine Informationen bekommen. Wir hoffen, dass dies demnächst geschehen und festzustellen helfen wird, was den Zustand verursacht hat, in dem sich der Patient momentan befindet.“
In diesem Zusammenhang verwies Peskow erneut auf ein Rechtshilfeersuchen der russischen Generalstaatsanwaltschaft, das an die deutschen Behörden geschickt worden war, bislang jedoch nicht beantwortet wurde.
Der Sprecher des russischen Präsidenten konnte die Frage nicht beantworten, wer von der Vergiftung Nawalnys profitieren könnte:
„Ich glaube nicht, dass dies überhaupt jemandem Nutzen bringen könnte, wenn man nüchtern auf das Geschehen blickt.“
Peskow fügte hinzu, dass die Anschuldigungen gegen Russland wegen des Falls Nawalny grundlos seien. Im zufolge sollten sich die Partner in Deutschland und in anderen EU-Ländern nicht damit übereilen, irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen. Man sollte miteinander einen Dialog führen. Darüber hinaus sah der Kremlsprecher keinen Grund für Sanktionen:
„Wir begreifen nicht, was ein Grund für irgendwelche Sanktionen sein könnte. Im Allgemeinen akzeptieren wir keine Sprache der Sanktionen. Wir halten sie für absolut unannehmbar.“
Abschließend erklärte Peskow, dass die russischen Ärzte, die russischen Fachleute und der Kreml die Situation vom ersten Tag an erläuterten. Man müsste taub sein, um das nicht zu hören.

de.sputniknews.com: Lukaschenko wirft vier Staaten Lenkung von Protesten in Belarus vor
Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, hat eine Reihe von Staaten aufgezählt, denen er zur Last legt, sich in die innere Lage Weißrusslands einzumischen und Proteste im Inland zu steuern. Dies berichtet die staatliche Agentur Belta am Donnerstag.
Am meisten beeinflusse die Lage in Weißrussland laut dem weißrussischen Staatschef die Einmischung von außen sowie die Lenkung von Protestaktionen aus dem Ausland.
„Sie (die Einmischung – Anm. d. Red.) kommt aus Polen, Tschechien, Litauen und der Ukraine, was uns am hellhörigsten macht. Sie haben gestern bereits die Erklärung vom russischen Außenminister (Sergej – Anm. d. Red.) Lawrow gehört, der schon offen (…) angekündigt hat, was an der Grenze passiert. Wir reagieren auf jegliche negative Gesten gegenüber Weißrussland. Für uns ist es von größter Bedeutung, zu verhindern, dass in Minsk irgendeine Art von Feuer entfacht wird. Denn es passiert immer wie folgt: Es beginnt in der Hauptstadt und dehnt sich auf das ganze Land aus“, gab Lukaschenko zu bedenken.
Das Staatsoberhaupt von Belarus betonte, dass sein Staat eins zu eins mit einer Aggression von außen konfrontiert sei und dankte der russischen Seite für ihre Unterstützung.
„Fehler dürfen nicht zugelassen werden. Sie müssen jedoch genau verstehen: Es gibt eine rote Linie, niemand darf sie überschreiten. Sollte dies geschehen, werden wir natürlich in vollem Umfang unseres Gesetzes reagieren. Deshalb bitte ich Sie, die Menschen darauf aufmerksam zu machen. Sie sollen mich nicht für irgendeine Weichlichkeit verurteilen. Es gibt hier keinerlei Nachgiebigkeit. Der Staat funktioniert, obwohl alle und insbesondere unsere Nachbarn wollen, dass wir zusammenbrechen“, so Lukaschenko.


de.sputniknews.com: 24 Festnahmen bei Protesten in Weißrussland – auch zwei Fernsehmoderatoren in Haft
Während der Massenproteste in Weißrussland sind am Mittwoch 24 Menschen festgenommen worden. Darüber hinaus wurden am selben Tag zwei prominente Fernsehmoderatoren inhaftiert. Dies teilte der Pressedienst des Innenministeriums von Belarus am Donnerstag via Telegram mit.
„Gestern, am 2. September, haben im Land öffentlich-politische Massenveranstaltungen stattgefunden. Das Innenministerium hat erforderliche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Gewährleistung der Sicherheit ihrer Abhaltung ergriffen“, berichtete das Innenministerium.
Die Zahl der Beteiligten an den Protestaktionen habe landesweit rund tausend Menschen betragen. In vier Regionen der Republik und auf dem Territorium von acht Ortschaften seien nicht genehmigte Großveranstaltungen registriert worden, hieß es weiter.
Wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht seien 24 Personen festgenommen worden, darunter drei Studenten. Für 16 Menschen steht nun ein Gerichtsverfahren wegen administrativer Verstöße an.
Zudem bestätigte die Pressesprecherin des weißrussischen Innenministeriums, Olga Tschemodanowa, gegenüber RIA Novosti, dass infolge der Protestaktionen zwei in Weißrussland bekannte Fernsehmoderatoren verhaftet worden sind – Denis Dudinski und Dmitri Kochno. Ihnen seien ebenso administrative Verstöße zur Last gelegt worden. …


Dan-news.info: „Ich denke, dass wir in der allernächsten Zeit die Grenzen zwischen der DVR und der LVR öffnen können. Die Frage wird bereits von Spezialisten bearbeitet, ich habe unserem Außenministerium den Auftrag gegeben, einige Nuancen zu erarbeiten, aber das befindet sich bereits im Abschlussstadium. In allernächster Zeit werden wir diese Frage abschließen“, sagte das Staatsoberhaupt Denis Puschilin bei einem Treffen mit Einwohnern von Debalzewo.
An der Grenze zwischen der DVR und der LVR gibt es vier Passierpunkte für Autos: „Debalzewo“, „Sneshnoje“, „Nikischino“ und „759. km der Straße M-03“. Der Verkehr war im Frühjahr dieses Jahres wegen der Coronavirus-Epidemie gestoppt worden.


de.sputniknews.com:
Warum es keine Nowitschok-Vergiftung sein kann: Omsker Toxikologe zu Fall Nawalny
Der leitende Toxikologe des Föderalen Kreises Sibirien, Alexander Sabajew, erachtet eine Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny mit dem Nervengift „Nowitschok“ als unwahrscheinlich. Seiner Ansicht nach ist der schwere Zustand des oppositionellen Bloggers auf einen internen Auslösemechanismus zurückzuführen.
Wäre der 44-Jährige tatsächlich mit dem Nervengift „Nowitschok“ vergiftet worden, so hätten die Menschen, die sich neben ihm befanden, auch gesundheitliche Schäden davongetragen, klärte Sabajew auf:
„Hätte es eine Einwirkung am Vorabend oder während des Fluges gegeben, wären sicherlich auch Begleitpersonen zu Schaden gekommen. Auch bei ihnen wären Symptome einer Vergiftung, einer Intoxikation, aufgetreten. Dies ist jedoch nicht geschehen, was wieder einmal darauf hinweisen könnte, dass dieser pathologische Prozess doch auf einige interne Mechanismen einer Fehladaptation, auf eine Art eines internen Auslösemechanismus, zurückzuführen ist, sagte er gegenüber dem TV-Sender Rossiya 24.
Organische Phosphorverbindungen seien sehr toxisch, sodass es in der Regel unmöglich sei, diese Substanzen für die Vergiftung einer einzelnen Person einzusetzen, betonte der Arzt: „In der Regel sind dann auch andere Menschen wie Begleitpersonen betroffen“.
Russische Ärzte seien mit der Version der Vergiftung von Nawalny nicht einverstanden, da in seinem Fall „schwere Stoffwechselstörungen in den Vordergrund treten, was für Vergiftungen mit organischen Phosphorverbindungen nicht typisch ist“.
„Für eine Organophosphatvergiftung sind sogenannte Mediator-Syndrome charakteristisch, die mit einem etwas anderen klinischen Verlauf in Erscheinung treten. Der Patient hatte zwar mosaikartige Erscheinungen des cholinergen Syndroms, diese waren jedoch mosaikartig und eher von kurzer Dauer. Deshalb wurde auch in unserer Klinik Atropin verabreicht“, fuhr Sabajew fort.
„Aber es gab kein klassisches Bild einer Organophosphatvergiftung“, hob Sabajew hervor, der im Omsker Krankenhaus die Abteilung zur Behandlung akuter Vergiftungen leitet.
Zuvor hatte der russische Wissenschaftler Leonid Rink, der das Nervengift „А-234 Nowitschok“ mitentwickelt hatte, gegenüber Sputnik geschildert, dass bei Nawalny die klinischen Symptome in keiner Weise jenen ähneln würden, die für eine Vergiftung mit dieser Substanz kennzeichnend seien. Seiner Ansicht nach sind Versuche, die „Vergiftung“ von Nawalny mit dem Giftstoff Nowitschok in Verbindung zu bringen, absoluter politischer Unsinn. Problematisch sei auch, dass Deutschland keine Proben des angeblich vergifteten Kreml-Kritikers Nawalny an Russland übergeben werde, wo man die Vergiftung bestätigen könnte. …

Dnronline.su: Heute wurde in Debalzewo feierlich eine zweiseitige Kunstpostkarte „Debalzewo – Stadt des militärischen Ruhms“ in Umlauf gebracht, auf der eine gleichnamige Briefmarke ist. Anlass ist der 77. Jahrestag der Befreiung der Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern.

de.sputniknews.com: C-Waffen-Experte: Bekanntmachung von Nawalnys Testergebnissen in Berlin absichtlich verzögert
Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgestellte Version über den „versuchten Giftmord“ an dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny findet keine allgemeine Unterstützung sowohl im In- als auch im Ausland. Auch das ehemalige Mitglied der Kommission für Bio- und Chemiewaffen sowie UN-Militärexperte Igor Nikulin hat Zweifel an den Testergebnissen geäußert.
Die deutschen Behörden hätten die Bekanntmachung der Testergebnisse, die zeigen würden, dass Alexej Nawalny angeblich durch einen chemischen Nervenwirkstoff der Novitschok-Gruppe vergiftet worden sei, so verzögert, dass es nun praktisch unmöglich sei, weitere Tests durchzuführen, um diese Ergebnisse zu bestätigen oder in Frage zu stellen, sagte Nikulin.
„Sie verschoben mehrmals die Pressekonferenz“, unterstrich der Experte.
„Sie warteten, bis alle Fristen der Zerlegung des Stoffs vergangen waren, und sagten erst dann: „Jetzt haben wir dort etwas gefunden, irgendwelche Reste, irgendwelche Spuren, etwas aus dieser Gruppe. Anscheinend werden sie sich an diese Version halten“.
Nikulin hält es für möglich, dass Nawalnys schwerer Zustand durch ein Pharmamittel ausgelöst wurde, das Hemmstoffe von Cholinesterase enthält. Diese Möglichkeit ließen auch deutsche Ärzte zu.
„Das ist ein Ferment, welches das Eiweiß Acetylcholin spaltet, das ein Nervengift ist. Es gibt dort ziemlich viele – fast 20 Arzneimittel, die zur Behandlung von Alzheimer oder Parkinson angewendet werden, sie blockieren Cholinesterase. Er hat diesen Stoff entweder selbst eingenommen oder bekam das von seinen Bekannten. Er nimmt wohl kaum Getränke und Essen von unbekannten Leuten zu sich. Zudem ist er immer von einer Gruppe umgeben, er wird noch von einem Arzt begleitet. Wäre er vergiftet worden – dann nur durch sein engstes Umfeld. Es ist daran eben interessiert. Zudem könnte es eine zufällige Vergiftung gewesen sein. Etwas wurde mit etwas vermischt. Er war doch in irgendwelchen Dörfern unterwegs, probierte da Selbstgebrannten. Vielleicht war es ja nicht Selbstgebrannter, sondern eine Fliegenpilz-Tinktur. Oder Selbstgebrannter schlechter Qualität mit Methanol“.
Er betonte, dass es kein Kampfgiftstoff sein könnte, weil „dieser fast blitzschnell wirkt“. …


abends:

deu.belta.by: Beratungen des UN-Sicherheitsrates zur Lage in Belarus sind Einmischung in innere Angelegenheiten
Das russische Außenministerium betrachtet den Versuch, die Lage in Belarus im UN-Sicherheitsrat zu beraten, als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes. Das erklärte die Sprecherin der russischen Behörde Marija Sacharowa heute auf einer Pressekonferenz.
„Es ist offensichtlich, dass die Situation nach den Präsidentschaftswahlen in Belarus keine Bedrohung für den internationalen Frieden und Sicherheit darstellt und somit kein Fall für den UN-Sicherheitsrat sein kann. Wir betrachten die indirekte Herbeiführung dieser Bedrohung in den UN-Sicherheitsrat in Form von „Arria-Formel-Sitzungen“ als eine grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates“, betonte Sacharowa.
Auch das Vorgehen Warschaus hat die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums als eine „unverhohlene Einmischung“ in innere Angelegenheiten von Belarus bezeichnet. „Polnische Behörden setzen ihre unverhohlene Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Republik Belarus fort“, stellte sie fest. „Warschau übt auf Minsk Druck aus und schreibt ihm quasi vor, wie es sich zu verhalten hat. Polen unterstützt die belarussischen Oppositionskräfte finanziell und über die zahlreichen NGOs.“
Polnische Massenmedien beeinflussten mit ihrer an die belarussischen Staatsbürger gerichteten Informations- und Propagandaarbeit die öffentliche Meinung im Land. Anführer der Massenproteste würden in Polen heiß bejubelt. „Wir rufen Warschau dazu auf, sich an die allgemein anerkannten völkerrechtlichen Normen zu halten und auf jede Unterminierung der Souveränität von Belarus zu verzichten. Wir mahnen die polnischen Mächte an, die antistaatlichen Proteste in Belarus nicht zu unterstützen, etwa durch Finanzierung und organisatorische Betreuung nicht legitimer Kräfte“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums.


rusvesna.su:
Serbien weigert sich, territoriale Fragen in den Vereinigten Staaten mit dem Kosovo ohne Russland und China zu erörtern
Belgrad
werde bei einem Treffen in den Vereinigten Staaten keine territorialen Fragen mit dem Kosovo erörtern. Dies erfordere die Anwesenheit der Russischen Föderation, der Vereinten Nationen und der EU, sagte der serbische Minister für Arbeit, Sozialschutz und Veteranenangelegenheiten, Zoran Djordjevic, gegenüber der RIA Nowosti.
„Wirtschaftliche Fragen, d.h. die Wirtschaft und ihre praktische Anwendung in der Realität der gegenwärtigen Beziehungen, werden vorrangig behandelt, und ich glaube nicht, dass dies etwas weiter gefasst
wird, auch hinsichtlich territorialer oder Statusfragen. Ich schließe eine solche Möglichkeit nicht aus, wenn die politischen und sonstigen Bedingungen in der internationalen Gemeinschaft respektiert werden, einschließlich der Meinung der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sowie der EU-Länder. All dies erfordert natürlich die Meinung der Russischen Föderation und des Präsidenten (Wladimir) Putin sowie die Position unserer chinesischen Freunde “, sagte der Minister.
Diesmal werden bestimmte Projekte der Gegenstand von Diskussionen sein, und Infrastrukturprojekte sowie Handel und freier Fluss von Kapital, Gütern und Menschen werden sicherlich eine Priorität haben„, sagte er.
Zuvor sagte der Berater des US-Präsidenten für nationale Sicherheit, Robert O’Brien, dass der serbische Präsident Aleksandr Vucic und der Premierminister des selbsternannten Kosovo Avdulah Hoti zu Gesprächen im Weißen Haus eingetroffen seien.

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