Presseschau vom 29.08.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp
s:

Maria Müller: Bolivien: Putschregierung nutzt COVID-19-Pandemie als Vorwand im Kampf gegen Widersacher
Massive Menschenrechtsverletzungen, mehrfach verschobene Wahlen, ein Generalstreik und Blockaden: Die Lage in Bolivien bleibt angespannt. Die nach einem Putsch an die Macht gelangte Interimspräsidentin Áñez nutzt die COVID-19-Pandemie als Vorwand im Kampf gegen ihre Widersacher. …
https://de.rt.com/29s8

deutsch.rt.com: Falls New START ausläuft: US-Atomwaffenbudget könnte sich verdreifachen
Moskau möchte den New-START-Vertrag verlängern, aber nicht, wenn die USA unangemessene Forderungen stellen. Sollte der Vertrag im Februar auslaufen, wären damit auch für die USA zusätzlich zu den bereits geplanten 1,2 Billionen für Atomwaffen enorme Kosten verbunden. …
https://de.rt.com/29te

deutsch.rt.com: Frankreich zieht nach: Agatha Christies Roman „Zehn kleine Negerlein“ heißt nun „Sie waren zu zehnt“
In Frankreich heißt Christies Krimi über zehn Menschen, die auf einer Insel nach und nach ums Leben kommen, nun offiziell „Ils étaient dix“. Die obige Übersetzung des Originaltitels „Ten Little Niggers“ ins Deutsche gilt bereits seit dem Jahr 2003 als politisch inkorrekt. …
https://de.rt.com/29ro


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Sanktionen gegen russische Forschungsinstitute: USA wollen eigene Pharmaindustrie fördern – Moskau
Die Verhängung der US-Sanktionen gegen russische Forschungseinrichtungen ist laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, eine schreiende Tatsache. Betroffen ist unter anderem auch das Forschungsinstitut des russischen Verteidigungsministeriums, das an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs beteiligt war.
„Vor allem ist es empörend, dass dieselben Wissenschaftler und Spezialisten, die in den letzten Monaten unermüdlich an der Entwicklung eines russischen Impfstoffs gegen Covid-19 gearbeitet haben, unter die Sanktionen fallen“, sagte Sacharowa.
Es ist ihr zufolge nicht klar, wie Washington seinen Bürgern erklären wird, dass die USA die Menschen bestrafen wollen, die an einem Medikament für eine Krankheit (erfolgreich) arbeiteten, die mehr als 180.000 Amerikaner getötet hat.
„Wir sind uns nicht sicher, ob dies der richtige Schritt in Richtung einer Zusammenarbeit im Kampf gegen die Pandemie ist, deren Bedeutung, wir denken, auch in Washington nicht bestritten wird. Es scheint, dass wir erneut von dem banalen Sanktionsdruck im Interesse der Förderung ihrer eigenen Unternehmen, jetzt Pharmaunternehmen, sprechen“ , betonte Sacharowa und fügte hinzu, dass Russland Fragen zu den medizinischen und biologischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten sowohl auf ihrem Territorium als auch in anderen Ländern habe.
Außerdem erinnerte sie daran, dass die Vereinigten Staaten die einzige Vertragspartei des Chemiewaffenkonvention geblieben seien, die weiterhin über C-Waffen verfüge, und verschiedene Erfindungen im Zusammenhang mit dem Einsatz vollwertiger chemischer Kampfstoffe, einschließlich Nervenwirkstoffen, patentiere.
Die USA haben am Mittwoch Sanktionen gegen fünf russische Forschungsinstitute verkündet. Betroffen sind das 33. Zentrale Forschungsinstitut des russischen Verteidigungsministeriums in der Region Samara, das 48.Zentrale Forschungsinstitut des Verteidigungsministeriums (Sergijew Possad im Moskauer Gebiet) sowie seine Filialen in Kirow und Jekterinburg und das Staatliche Forschungsinstitut für organische Chemie und Technologien (GosNIIOKhT).
Laut dem BIS-Dokument sollen das 33. Zentrale Forschungsinstitut und GosNIIOKhT mit C-Waffen-Tests verbunden sein. Das 48. Zentrale Forschungsinstitut, das sich an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes beteiligt hat, soll aus US-Sicht mit dem Programm der Entwicklung von biologischen Waffen im Zusammenhang gestanden haben.
Die sogenannte „Entity List“ ist eine schwarze Liste von Organisationen und Unternehmen, mit denen amerikanische Unternehmen keine Handelsbeziehungen haben dürfen.


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 28. August 2020
Trotz der von der ukrainischen Seite angenommenen Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, verletzen die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte diese weiter und versuchen, uns zu erwidernden Maßnahmen zu provozieren.
So wurde heute von den Positionen der 56. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers und Brigadekommandeurs Iwanow eine Feuerprovokation in Richtung des Volvo-Zentrums von Donezk unter Einsatz von Schusswaffen begangen.
Die Schüsse waren nicht zielgerichtet und bedrohten das Leben unserer Soldaten und der friedlichen Bürger nicht.
Die Einheiten der Volksmiliz haben den Gegner beobachtet, streng das Regime der Feuereinstellung eingehalten und sind nicht auf die Provokation des Gegners eingegangen.
Wir erinnern daran, dass die ukrainische Seite entsprechend Punkt 4 der Zusatzmaßnahmen in diesem Fall verpflichtet ist, gegenüber den Kommandeur der 56. Panzergrenadierbrigade I.W. Iwanow disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen und über diese den Koordinator der Kontaktgruppe in Kenntnis zu setzen.
Wir fordern vom Stab der OOS, Willen zu zeigen, Ordnung in die untergeordneten Einheiten zu bringen und eine Erfüllung des Befehls über die Realisierung der Zusatzmaßnahmen zur Herstellung und Aufrechterhaltung eines Regimes der Feuereinstellung zu erreichen.
Ein weiteres Mal rufen wir die internationalen Beobachter auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die ukrainische Seite zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen zu zwingen.


de.sputniknews.com:
Nato-Flugzeuge näher zu Belarus verlegt – Lukaschenko warnt vor Provokationen
Die Nato hat nach Worten von Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko 18 Kampfjets näher zu den Grenzen seiner Republik verlegt.
„Bei Berlin stationierte US-amerikanische F-16 wurden hierher umdisloziert, 15 bis 20 Minuten Flugzeit zu unserem Territorium“, zitierte die Nachrichtenagentur Sputnik Belarus am Freitag den Präsidenten.
„Ich als Oberbefehlshaber habe Fragen: 18 Flugzeuge (…) Unklar ist, welche Waffen sie tragen werden, womöglich auch Atomwaffen? (…) Ich gehe von der schlimmsten Variante aus“, betonte Lukaschenko.
Weißrusslands Armee in erhöhter Kampfbereitschaft
Er erinnerte ferner an die Panzer auf dem Territorium Polens und Litauens. Er sei gezwungen gewesen, darauf zu reagieren. „Wozu haben sie (die Nato) Manöver direkt an der Grenze organisiert? Was sollte ich tun? Ich habe ebenfalls Truppen an der Grenze stationiert und die halbe Armee in Kampfbereitschaft versetzt.“
Weißrussisch-russische Truppengruppierung beschlossen
„Moskau und Minsk werden eine gemeinsame Truppengruppierung einsetzen, sollte sich die Nato auch nur mit einem Zuck bewegen“, warnte Lukaschenko. „Wir haben einen Vertrag. Ich sage (dem Präsidenten Russlands), wir sollten über weitere Schritte nachdenken. Er sagt mir, wir wüssten, was sie wollen. Putin hat bereits mehrere solche Etappen hinter sich, darunter den Tschetschenien-Krieg, und er weiß Bescheid, was sich entlang der Grenzen tut. Wir haben eine Vereinbarung getroffen und werden das Problem schon lösen.“
Russland sichert militärischen Beistand „im Notfall“ zu
Seinen Angaben zufolge wird die weißrussische Armee das Kernstück der gemeinsamen Gruppierung bilden. Minsk und Moskau würden nicht zögern, gemeinsam jeden zu zähmen.
Zuvor hatte Präsident Wladimir Putin dem TV-Sender Rossija 1 mitgeteilt, dass Russland Verpflichtungen gegenüber Weißrussland im Verteidigungsbereich habe. Auf Lukaschenkos Bitte habe er eine Reserve von Sicherheitskräften gebildet, die im äußersten Fall nach Weißrussland entsendet werde.

de.sputniknews.com: Türkische Luftwaffe fängt sechs griechische Kampfbomber über Mittelmeer ab
Die türkische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben sechs griechische F-16-Kampfbomber vor der Insel Zypern abgefangen und abgewehrt. Laut dem Verteidigungsministerium in Ankara ereignete sich der Vorfall, als die griechischen Jets die Insel Kreta in Richtung Zypern verlassen hatten.
Die Türkei hatte zuvor am Donnerstag eine Navigationssicherheitswarnung (Navtex) herausgegeben, dass ihr Forschungsschiff „Oruc Reis“ seine umstrittene Erdgas-Suche um fünf Tage bis zum 1. September verlängern werde.
Die „Oruc Reis“ sucht bereits seit der zweiten Augustwoche im östlichen Mittelmeer vor griechischen Inseln und westlich von Zypern nach Erdgas. Der Einsatz hätte eigentlich schon am 23. August auslaufen sollen, war aber zunächst bis Donnerstag verlängert worden.
Die EU gab kürzlich bekannt, wegen der Erdgaserkundungen weitere Sanktionen gegen die Türkei in Erwägung zu ziehen. Bevor neue Strafmaßnahmen beschlossen würden, solle aber der Diplomatie noch eine Chance gegeben werden, hieß es am Freitag, nach Beratungen der EU-Außenminister in Berlin, von europäischen Diplomaten. …


de.sputniknews.com:
Nato: Unsere Übungen haben „nichts mit Krise in Weißrussland zu tun“
Die Nato-Übungen im Baltikum sind nach Angaben der Allianz im Voraus geplant worden und haben nichts mit der Situation in Weißrussland zu tun.
„Wie der Generalsekretär (Jens Stoltenberg – Anm.d.Red.) bereits erklärt hat, bleibt die Nato wachsam und bereit, alle Verbündeten zu schützen. Unser Einsatz im Baltikum auf dem Territorium der Nato-Verbündeten ist defensiver Natur und ging der Krise in Weißrussland voraus“, sagte die Sprecherin der Allianz Oana Lungescu.
Ihr zufolge zeigt die Nato Transparenz in Bezug auf die Übungen und Trainingsprozesse, die im Voraus geplant seien. „Wie zum Beispiel der Einsatz von (Aufklärungs- und Leitflugzeugen – Anm.d.Red.) Nato AWACS, um (Kampfjets – Anm.d.Red.) F-16 der USA und Polens während der Übung zu unterstützen“, sagte Lungescu.
Auf dem Territorium Polens finden jetzt die AvDet-Übungen der polnisch-amerikanischen Luftstreitkräfte unter Beteiligung des amerikanischen Aufklärungs- und Leitflugzeugs AWACS statt. Während der Übungen sind die US-Kampfjets F-16 eingesetzt worden, die zuvor in Polen eintrafen, um anlässlich des polnischen Armeefeiertages und des 100. Jahrestages der Schlacht von Warschau an der Luftparade teilzunehmen. Der Kommandeur des zweiten Flügels der taktischen Luftfahrt, General Ireniusz Nowak, sagte, nach dem Ende der AvDet-Übungen „bleibt das Geschwader auf dem Flugplatz in Lask und wird mit zusätzlichen amerikanischen Kämpfern verstärkt, da die nächste sehr wichtige Übung ‚Astral Knight’ beginnen soll“.
Am Mittwoch hatte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Gerüchte über eine Einmischung des Verteidigungsbündnisses in den Machtkampf in Weißrussland scharf zurückgewiesen.
Für die Nato-Staaten sei es ganz klar, dass die Menschen das Recht hätten, ohne Einmischung von außen über ihre Zukunft zu entscheiden, erklärte Stoltenberg. Man rufe Präsident Alexander Lukaschenko auf, die Grundrechte zu gewähren, zu denen auch das Recht auf freie Meinungsäußerung und friedliche Proteste zähle.
Lukaschenko hatte am Samstag bei einem Besuch beim Militär in der Nähe von Grodno vor einer Revolution gewarnt und erklärt, man sehe eine Bewegung von Nato-Streitkräften in Polen und Litauen in unmittelbarer Nähe der weißrussischen Grenzen. Der weißrussische Präsident warf westlichen Staaten direkte Einmischung in die Angelegenheiten seines Landes vor. Lukaschenko zufolge stecken westliche Nachbarn hinter den jetzigen Protestaktionen in der Republik.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZK: Am 28. Augst 2020 wurde ein Feuerangriff von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt: 14:45 Uhr von Nowotoschkowskoje auf Golubowskoje mit Schusswaffen.
Informationen über Verletzte unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 28. August 3:00 Uhr bis 29. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des Waffenstillstands von Seiten der BFU 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Donezk: Schusswaffen – 1 mal.
Außerdem wurden in Verletzung der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung um 17:15 Uhr im Gebiet von Wodjanoje sechs Personen bemerkt, die technische Arbeiten ausführten.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Putin erachtet Präsidentschaftswahl in Weißrussland als gültig
Moskau geht laut dem russischen Staatschef Wladimir Putin davon aus, dass die Präsidentschaftswahl in Weißrussland gültig ist. Dies erklärte er in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossiya 1“, dessen Vorschau in der Nacht auf Samstag ausgestrahlt wurde.
Am Freitag verständigten sich die Außenminister der EU-Staaten auf Sanktionen gegen ranghohe Unterstützer des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Den Betroffenen wird laut dem EU-Außenbeauftragten, Josep Borrell vorgeworfen, für Wahlfälschungen und die gewaltsame Niederschlagung von friedlichen Protesten verantwortlich zu sein.
Russland erklärte sich bereit, seinem Nachbarn bei einer weiteren Zuspitzung der Lage mit Einsatzkräften zu helfen. Putin teilte am Donnerstag in einem Interview mit dem TV-Sender Rossiya 1 mit, sein weißrussischer Amtskollege Lukaschenko habe Moskau gebeten, eine Reserve aus Polizeibeamten zu bilden.

Mzdnr.ru: Am 28. August wurden in der DVR 30 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt, einer davon bei einer aus der Ukraine eingereisten Person.
In den letzten 24 Stunden wurden 15 Patienten nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es vier Todesfälle – Männer im Alter von 83 und 73 Jahren und Frauen im Alter von 79 und 54 Jahren.
Am 29. August um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 2508 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
1155 Patienten sind derzeit in Behandlung, 1213 als gesund entlassen, es gibt 140 Todesfälle.
Zum Stand am 29. August wurden Coronavirusinfektionen bei 124 Personen, die seit dem 25. Juni 2020 aus der Ukraine eingereist sind, entdeckt. Alle infizierten Patienten wurden in spezialisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik eingewiesen und werden kostenlos behandelt.


de.sputniknews.com:
Russland entdeckt US-Bomber vor der Grenze – Zwei Su-27 heben ab
Russland hat am Freitag zwei Jagdflugzeuge losschicken müssen, da an der Ostsee ein US-Langstreckenbomber geortet worden war. Nach Angaben des russischen Militärs steuerte die US-Maschine zuerst auf die Grenze zu, drehte dann aber um.
„Am 28. August haben die russischen Luftraumkontrollsysteme über den neutralen Gewässern der Ostsee ein Luftziel entdeckt, das auf die Staatsgrenze der Russischen Föderation zuflog“, teilte das Nationale Verteidigungszentrum Russlands mit.
„Um das Luftziel zu identifizieren und eine Verletzung der Staatsgrenze der Russischen Föderation zu verhindern, stiegen zwei Jagdflugzeuge Su-27 der Luftabwehr der Ostseeflotte in die Luft.“
Die beiden Maschinen hätten sich dem Objekt auf eine sichere Distanz genähert und es als ein strategisches Bombenflugzeug В-52Н der US-Luftwaffe identifiziert. Als der Amerikaner von der russischen Grenze umdrehte und von der Grenze wegflog, kehrten die Su-27, so die Mitteilung, zu ihrem Stützpunkt zurück.
„Die Su-27 haben auf ihrem Flug die internationalen Flugregeln strikt eingehalten. Eine Verletzung der russischen Staatsgrenze durch das amerikanische Flugzeug wurde nicht zugelassen.“
In den letzten Monaten schickte das russische Militär fast wöchentlich Kampfjets los, um westliche Militärflugzeuge in Grenznähe abzufangen. Am Montag hieß es, dass zugleich ein amerikanisches, ein schwedisches und ein deutsches Flugzeug über der Ostsee aufgekreuzt und von einer russischen Su-27 abgefangen worden seien.


Dnronline.su: Heute, am 29. August, begehen die Einwohner von Ilowajsk die Befreiung der Stadt von den ukrainischen Straftruppen. Zu diesem Anlass gab das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin eine Erklärung ab.
„Vor sechs Jahren planten feindliche Truppen Ilowajsk einzunehmen, um die Straße zur Hauptstadt der Republik zu schließen, sie von allen Seiten zu isolieren. Doch die Absichten des offiziellen Kiew wurden durch die Volksmiliz in Scherben geschlagen, und die gegen die Stadt eingesetzten zahlreichen bewaffneten Formationen der Ukraine fanden sich im Ilowajsker Kessel eingeschlossen.
Dies war der erste wesentliche Sieg der Volksmiliz über die ukrainischen bewaffneten Formationen. Am Ende des Sommers 2014 wiederholten die Verteidiger der Donezker Volksrepublik die Heldentat der 98. Gardeschützendivision, die Ilowajsk am 4. September 1943 bei der Donbasser Militäroperation befreit hatte. Für die Mut und die Kühnheit in den Kämpfen um die Stadt erhielt die Division die Bezeichnung „Ilowajsker““, sagte Denis Puschilin.


de.sputniknews.com:
Weißrussland weist vier russische Journalisten ausländischer Medien aus – auch ARD betroffen
Vier für westliche Medien tätige Journalisten mit russischer Staatsbürgerschaft, darunter zwei Mitarbeiter von ARD, sind aus Weißrussland ausgewiesen worden. Ihnen wurde zudem laut dem Pressedienst der russischen Botschaft in Minsk die Akkreditierung des Außenministeriums des Landes entzogen.
„Vier russische Journalisten sind aus Weißrussland abgeschoben worden. Ihnen wurde auf Beschluss der interinstitutionellen Kommission zur Gewährleistung der Informationssicherheit die Akkreditierung des Außenministeriums entzogen“, so der Pressedienst.
Zwei russische Journalisten seien für die Agentur AP und zwei weitere für ARD tätig gewesen.
„Auf Beschluss der Sicherheitsorgane müssen sie das Territorium Weißrusslands verlassen. Die Botschaft wird ihre Ausreise aus dem Land sichern“, heißt es.
Zuvor hatte das weißrussische Innenministerium bestätigt, dass rund 50 Journalisten am Donnerstag zur Ausweiskontrolle in ein Polizeirevier in Minsk gebracht worden seien. Die Reporter sollten über eine nicht genehmigte Aktion der Opposition im Zentrum der weißrussischen Hauptstadt Bericht erstatten.
Laut dem Innenministerium wurden „praktisch alle Vertreter der registrierten Medien sowie beim Außenministerium akkreditierte ausländische Journalisten freigelassen“. Gegen einen Journalisten sei ein administratives Protokoll erstellt worden. „Ein weiterer ausländischer Journalist hat freiwillig das Land verlassen“. …

Dan-news.info: Zum 151. Gründungstag von Donezk fand heute eine Festkundgebung im Kultur- und Erholungspark des Leninschen Komsomol am Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass“ statt.
An der Veranstaltung nahmen der Bürgermeister Alexej Kulemsin, Vertreter der Bezirksverwaltung, gesellschaftliche Aktivisten aus Russland, Abchasien und der LVR sowie viele Einwohner und Gäste von Donezk teil. Insgesamt etwa 200 Menschen.
„Ich gratuliere Ihnen zum Tag der Stadt. Ich will daran erinnern, dass das sowjetische Volks vor 75 Jahren im Großen Vaterländischen Krieg siegte. Unsere Soldaten kämpften Schulter an Schulter, unabhängig von Nationalität und religiöser Überzeugung. Und heute stehen wir wie unsere siegreichen Großväter zur Verteidigung der Ideale der Russischen Welt. Ich wünsche uns allen Sieg und Erfolge in all unseren Unternehmungen“, sagte Kulemsin.
Bei der Veranstaltung traten Künstlerkollektive der Stadt auf, die thematische Lieder und Tänze vortrugen. …
Zum Abschluss der Veranstaltung legten die Teilnehmer Blumen an Denkmal „Deine Befreien, Donbass“ und an den Denkmälern in der Allee der Helden nieder, die sich daneben befindet. Dort
stehen auch die Büsten des ersten Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko, des ehemaligen Kommandeurs des Bataillons „Somali“ Michail Tolstych, des ehemaligen Kommandeurs der internationalen Brigade „Pjatnaschka“ Oleg Mamijew sowie der Volkskünstlers der UdSSR und der DVR Josif Kobson.


nachmittags:

rusvesna.su: Der Westen hatte eine vorgefertigte Position zu den belarussischen Wahlen – Putin
Die Weigerung der OSZE / des ODIHR, die Wahlen in Belarus zu beobachten, deutet darauf hin, dass die Position zu dieser Volksabstimmung im Voraus vorbereitet wurde, sagte der russische Präsident Wladimir Putin.
„Die belarussischen Behörden haben die OSZE / das ODIHR aufgefordert, sich an der Kontrolle der Wahlen zu beteiligen. Warum sind sie nicht gekommen?
Das lässt sofort vermuten, dass tatsächlich vorab eine Position zu den Ergebnissen dieser Wahlen vorbereitet wurde. Daher kann jemand an den Ergebnissen zweifeln, aber ich habe allen Grund zu bezweifeln, dass diejenigen, die zweifeln, absolut ehrlich waren“, sagte Putin in einem Interview mit dem Fernsehsender Russia-1.
Als d
er russische Präsident über das Thema Wahlen in Belarus sprach, stellte er fest, dass es auf der Welt überhaupt „nichts Ideales“ gibt.
„Nicht in der Politik, nicht in der Wirtschaft, nicht im sozialen Bereich – nirgendwo. Selbst in der Natur gibt es nichts Ideales, obwohl dies die
vollkommenste von Gott geschaffene Sphäre wäre“, sagte Putin.

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 29. August 2020
Trotz der von der ukrainischen Seite angenommenen Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, verletzen die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte diese weiter und versuchen, uns zu erwidernden Maßnahmen zu provozieren.
So wurde heute von den Positionen der
137. Bataillons der 35. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Andrienko eine Feuerprovokation in Richtung Sajzewo (jushnoje) begangen, in dessen Richtung eine BOG-17-Granate abgefeuert sowie nicht zielgerichtet mit Schusswaffen geschossen wurde.
Die Einheiten der Volksmiliz haben den Gegner beobachtet, streng das Regime der Feuereinstellung eingehalten und sind nicht auf die Provokation des Gegners eingegangen.
Wir erinnern daran, dass die ukrainische Seite entsprechend
der Liste der Zusatzmaßnahmen zur Einrichtung und Aufrechterhaltung eines Regimes der Feuereinstellung in diesem Fall verpflichtet ist, gegenüber dem kommissarischen Kommandeur der 35. Marineinfanteriebrigade Oberst Ju. A. Andrienko disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen und über diese den Koordinator der Kontaktgruppe in Kenntnis zu setzen.
Ein weiteres Mal rufen wir die internationalen Beobachter auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die ukrainische Seite zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen zu zwingen.


de.sputniknews.com:
Proteste in Libyen: Regierung in Tripolis entlässt Innenminister
Der Chef der in Tripolis ansässigen nationalen Einheitsregierung Libyens (GNA) Fayiz as-Sarradsch hat vor dem Hintergrund der andauernden Proteste im Westen des Landes den Innenminister Fathi Bashagha von seinen Funktionen entbunden. Das berichtete die Agentur Reuters am Samstag unter Verweis auf eine Mitteilung der Regierung in Tripolis.
„Innenminister Fathi Bashagha muss entlassen und zur administrativen Untersuchung herangezogen werden“, heißt es in der Mitteilung.
Diese Entscheidung sei auf „die von ihm abgegebenen Erklärungen in Bezug auf die in Tripolis andauernden Demos und Verstöße gegenüber den Protestierenden“ zurückzuführen.
Wie es weiter heißt, wurde Khaled Tidshani Mazen zum interimistischen Innenminister ernannt.
Proteste in Libyen
In Tripolis und einigen anderen Städten im Westen Libyens dauern seit Sonntag die Protestaktionen an. Die Protestierenden, die meisten davon junge Leute, fordern eine Lebensverbesserung und einen Rücktritt der nationalen Einheitsregierung.
Die Demonstranten äußern ihre Unzufriedenheit im Zusammenhang mit Problemen mit Bankzahlungen und Stromausfällen, die bis zu zehn Stunden täglich auftreten.
Am Dienstag wurde mitgeteilt, dass Extremisten aus Gruppierungen, die gegenüber der nationalen Einheitsregierung loyal sind, Schusswaffen eingesetzt haben sollen, um Demonstranten im Zentrum von Tripolis auseinanderzutreiben.
Vor dem Hintergrund der Massenproteste verkündete die nationale Einheitsregierung am Mittwoch eine Wiederaufnahme der Ausgangssperre.
Der Vorsitzende der nationalen Einheitsregierung, Fayiz as-Sarradsch, gab bei seiner Ansprache an Mitbürger zu, dass die Sicherheitskräfte bei der Zerstreuung der Proteste ihre Vollmachten überschritten hätten. Zudem kündigte er Umbesetzungen im Kabinett an.
Lage in Libyen
Nach dem Sturz und der Ermordung des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi im Jahr 2011 hat Libyen praktisch aufgehört, als ein einheitlicher Staat zu existieren. Es gibt heute eine Doppelherrschaft im Land: Im Osten tagt das vom Volk gewählte Parlament und im Westen – in der Hauptstadt Tripolis – regiert die mit Unterstützung der Uno und der EU gebildete Nationale Einheitsregierung mit Fayiz as-Sarradsch an der Spitze. Die Nationale Einheitsregierung wird von der Türkei unterstützt. Die Behörden des Ostteils des Landes agieren unabhängig von Tripolis und kooperieren mit der Libyschen Nationalarmee, die von Ägypten politisch unterstützt wird.
Seit über einem Jahr versucht die LNA, die libysche Hauptstadt zurückzuerobern. Beide Seiten des Konflikts werfen einander vor, Waffen und Personal von außen zu bekommen. In den letzten Wochen haben die Streitkräfte der Nationalen Einheitsregierung einen wesentlichen Erfolg in der Schlacht von Tripolis gemeldet und ihre Absicht erklärt, auf dem Erfolg aufzubauen und die Stadt Sirte sowie andere Gebiete östlich der Hauptstadt unter ihre Kontrolle zu bringen.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 29.08.2020
In den letzten 24 Stunden wurden nach Angaben von Beobachtern der DVR im GZKK zweimal die Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung verletzt.
Von den Positionen des 23. Bataillons der 56. Brigade aus wurde auf Befehl des Kriegsvebrechers Iwanow eine Feuerprovokation im Gebiet des Volvo-Zentrums von Donezk unter Einsatz von Schusswaffen durchgeführt. Die Schüsse waren nicht zielgerichtet und bedrohten das Leben unserer Soldaten und Zivilisten nicht.
Außerdem hält das Kommando der 36. Brigade das Verbot von Angriffs- und Aufklärungs- und Diversionshandlungen, worunter Versuche, die Ausgangspositionen der Truppenstationierung zu verändern, sowie eine zusätzliche technische Ausrüstung der Positionen gefasst werden, nicht ein.
So wurde
im Gebiet von Wodjanoje die Durchführung technischen Arbeiten zur Ausrüstung der Positionen durch Personal eines Luftsturmbataillons der 36. Brigade festgestellt.
Die Verteidiger der Republik
sind auf diese Provokationen nicht eingegangen, haben das Feuer nicht eröffnet, den Gegner beobachtet und streng das Regime der Feuereinstellung eingehalten.
Der Diebstahl von Waffen und Munition durch ukrainische Kämpfer in der OOS-Zone und deren folgender Verkauf hat trotz der beschränkenden Quarantänemaßnahmen, die wegen der Verbreitung der Coronavirusinfektion ergriffen wurden, bedrohliche Ausmaße angenommen.
Wir erhalten weiterhin Informationen über Fälle von Waffen- und Munitionshandel durch Kämpfer der BFU in der Zone der Strafoperation.
So wurden vier Soldaten eines mechanisierten Bataillons der 17. Panzerbrigade, die Aufgabe
n im Rahmen der 79. Luftsturmbrigade erfüllen, von Mitarbeitern des SBU beim Versuch, eine weitere Partie Waffen in Beresowoje zu verkaufen, festgenommen.
Bei der Festnahme durch Mitarbeiter des SBU wurden bei den Übeltätern fünf Granatwerfer RPG-26, vier F-1-Granaten, mehr als 30 Zünder für Granaten konfisziert. Außerdem wurde ein Versteck mit Munition entdeckt, in dem sich 5400 Patronen des Kalibers 5,45mm, 380 des Kalibers 7,62 mm, drei Granatwerfer RPG-22 sowie acht RGD-5-Granten befanden.
Gegen die ukrainischen Kämpfer wurde ein Strafverfahren wegen „Gesetzwidrigem Umgang mit Waffen und Munition“ eröffnet. Ermittlungsmaßnahmen laufen.
Nach Informationen unserer Quelle im Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ ist in den Einheiten der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte die Arbeit einer komplexen Kommission des Stabs der OOS festzustellen, die die Buchhaltung und Lagerhaltung von Treibstoff, Waffen und Munition in den Einheiten des Verbandes überprüft.
Ursache der Kontrolle war die Festnahme des Leiters des Treibstofflagers, der unter Nutzung seiner dienstlichen Stellung einen Kanal zum Verkauf von Treibstoff an die örtliche Bevölkerung organisierte, durch Vertreter des militärischen Rechtsordnungsdienstes. Inzwischen haben die Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes Beweise für den Verkauf von mehr als 20 Tonnen Dieseltreibstoff durch den Leiter des Treibstofflagers. Der Festgenommene gibt Erklärungen zu
der Aufdeckung des Fehlbestands an Treibstoff ab und gibt seine Komplizen an.
Außerdem ist aufgrund eines
Ausbruchs von Kriminalität und massenhaftem Alkoholkonsum durch das Personal in der 54. Brigade eine Kommission der Abteilung für moralisch-psychische Versorgung unter Leitung des für moralisch-psychische Versorgung zuständigen stellvertretenden Kommandeurs der Bodentruppen der ukrainischen Streitkräfte Generalmajor Golodjuk eingetroffen. Bei der Arbeit der Kommission wurden sieben verheimlichte Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Soldaten der Brigade festgestellt. Während der Arbeit der Kommission wurde eine Fall von grober Verletzung des militärischen Disziplin festgestellt, die die Verletzung von zwei Soldaten der Brigade nach sich gezogen hatte. In betrunkenem Zustand veranstalteten die Soldaten Kalaschnik und Kolganow aufgrund einer Auseinandersetzung ein Duell und wurden mit Schusswunden in ein Krankenhaus eingeliefert. …


sputnik.by:
Autokorso zur Unterstützung von Lukaschenko auf den Minsker Straßen
Die A
utokorso findet unter dem Motto „Für ein geeintes Belarus“ statt. Unter den Teilnehmern ist die Pressesprecherin der Präsidentin Natalia Ejsmont.
Die
Aktion der Anhänger des amtierenden Präsidenten Alexander Lukaschenko findet in Minsk statt, ungefähr dreihundert Autos nehmen daran teil. Der Slogan, der die Teilnehmer der Veranstaltung vereint, lautet „Für ein geeintes Belarus!“.
Die Teilnehmer starteten
am Aquapark ‚Lebjashij‘ und fuhren dann die Ringstraße Minsk, den Unabhängigkeits- und den Siegesprospekt entlang. Die Autos waren mit Nationalflaggen geschmückt.
Die Pressesprecherin der belarussischen Präsidentin Natal
ia Ejsmont nimmt am Korso teil und fährt ihr eigenes Auto.
Der republikanische AutokorsoFür ein geeintes Belarus“ ist Teil zahlreicher Aktionen, die von Anhängern der derzeitigen Regierung im ganzen Land durchgeführt werden. Alexander Lukaschenko selbst gab an, dass bereits drei Millionen Menschen auf die Straße gegangen seien, um ihn zu unterstützen.

Mil-lnr.info: Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 29. August 2020
In den letzten 24 Stunden wurden zwei Verletzungen der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
So haben gestern von ihren Kommandeuren nicht kontrollierte Kämpfer der 14. Brigade eine
Feuerprovokation mit Schusswaffen in Richtung unserer Positionen im Gebiet von Golubowskoje begangen und so den zweiten Punkt der Zusatzmaßnahmen verletzt, nämlich das Verbot zur Eröffnung des Feuers, einschließlich von Scharfschützenfeuer. Das Feuer des Gegners erfolgt nicht zielgerichtet und stellte keine Gefahr für unsere Verteidiger und die Einwohner der Republik dar.
Außerdem haben ukrainische Verbrecher im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 14. Brigade im Gebiet von
Nowotoschkowskoje Versuche unternommen, trockenes Grad in Brand zu setzen und dabei eine neue Art der Provokation unter Einsatz von Signalraketen genutzt.
Die Einheiten der Volksmiliz haben die Bedingungen des geltenden Waffenstillstands streng eingehalten.
Nach dem Weggang des Brigadekommandeurs Guds aus der 24. Brigade beschloss der kommissarische Kommandeur der Brigade, der Leiter des Stabs Oberst Mamwoko, sich gegenüber dem übergeordneten Kommando einzuschmeicheln
um die lang ersehnte Ernennung auf ein höheres Amt zu erhalten.
Auf seine Einladung kam eine Gruppe des 74. Zentrums für informationspsychologische Operationen zur
Erstellung von inszenierten Videos, die die Volksmiliz der LVR der Verminung des Territoriums beschuldigen, in die Brigade.
Die Propagandisten drehten in erheblicher Entfernung von der Kontaktlinie im Gebiet von Roty ein Fake-Video, auf dem angeblich ein Fall von Verminung des Territoriums durch Soldaten der Volksmiliz der LVR unter Einsatz eines transportablen Minenlegkomplexes festgehalten wurde. Nach der Erstellung wurde das inszenierte Material ohne Billigung des übergeordneten Kommandos von den Soldaten selbst auf dem Facebook-Seite der 24. Brigade veröffentlicht.
Nach der nicht genehmigten Veröffentlichung des Videos traf in der der 24. Brigade außerplanmäßig eine Gruppe von Offizieren aus dem Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ zu einer Ermittlung ein. Für die nicht abgestimmten Handlungen wurde die Gruppe der miesen Propgandisten des 74. Zentrums für informationspsychologische Operationen aus der OOS-Zone abgezogen und der leitende „Regisseur“ der inseznierten Aufnahme, der Leiter des Stabs der 24. Brigade Mamawko, wurde disziplinarisch zur Verantwortung gezogen. …


belta.by:
Wenn Sie Ihr Mandat nicht übergeben, werden wir es verkürzen: Abgeordnete des Parlaments mit körperlicher Gewalt bedroht
S
wetlana Schutowa, Abgeordnete des Wahlbezirks Nr. 89 in Osipowitschk, erhielt Drohungen mit körperlicher Gewalt, erfuhr BelTA.
Eine anonyme Nachricht erreichte die Abgeordnete am 28. August. Darin wurde sie aufgefordert, ihr Abgeordnetenmandat innerhalb von drei Tagen niederzulegen, andernfalls „werden wir es verkürzen. …“
„Ich habe immer den Standpunkt
Anderer respektiert, wenn sie ihn mir ins Gesicht gesagt haben, direkt und ehrlich und nicht so hinter dem Rücken unverständlich verklausuliert“, erklärte Swetlana Schutowa. „Ich habe meine Position und Arbeit nie verborgen. Ich bin in meinem Distrikt bekannt, wir pflegen die Kommunikation mit vielen Wählern. Und ich werde dieser Provokation nicht nachgeben.“
Der Abgeordnete
erstattete Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden. „Alle Beamten und staatliche Medien arbeiten immer im Rahmen des Gesetzes. Und darin sieht vielleicht jemand ein negatives Moment. Aber in einer zivilisierten Gesellschaft kann es nicht anders sein. Ich möchte, dass sich diese Leute vor dem Gesetz für ihre Worte verantworten. „, sagte Swetlana Schutowa.
„Ist
das wirklich das Weißrussland, in das wir wollen? In ein Weißrussland, in dem für einen andeen Standpunkt nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Lieben Repressalien drohen?“, fragte Swetlana Schutowa. „Druck, Provokationen und ähnliche Aktionen richten sich gegen die gesamte Staatsstruktur, um ihre Arbeit zu stören und unsere Gesellschaft zum Zusammenbruch zu bringen. So sollte die Zukunft unseres Landes nicht aussehen. Unter dem Deckmantel friedlicher Aktionen, Blumen und weißer Bänder werden Menschen auf die Straße gebracht und zu Streiks aufgerufen. Obwohl dahinter tatsächlich der Wunsch steht, das Land zu zerstören, die Gesellschaft zu spalten. … Ist das der Weg des neuen Weißrussland?“

de.sputniknews.com: Gasstreit mit Griechenland: Türkei verkündet im Mittelmeer Artillerieübungen
Vor dem Hintergrund einer Zuspitzung der Beziehungen zu Griechenland wegen des Gasstreits im Östlichen Mittelmeer hat die Türkei am Samstag eine internationale Navigationssicherheitswarnung herausgegeben. Demnach sollen vom 29. August bis 11. September im Ostteil des Mittelmeers Artillerieübungen stattfinden, schreibt die Zeitung „Daily Sabah“.
Wie es weiter heißt, wird Schiffskapitänen empfohlen, das Übungsgebiet zu meiden.
Am Donnerstag hatte die Türkei eine Navigationssicherheitswarnung (Navtex) herausgegeben, dass ihr Forschungsschiff „Oruc Reis“ seine umstrittene Erdgas-Suche um fünf Tage, also bis zum 1. September, verlängern werde.
Die „Oruc Reis“ sucht bereits seit der zweiten Augustwoche südlich von Rhodos und der kleinen Insel Kastelorizo nach Erdgas. Der Einsatz hätte eigentlich schon am 23. August auslaufen sollen, war aber zunächst bis Donnerstag verlängert worden.
Gasstreit im Mittelmeer
Die Insel Kastelorizo ist ein Streitthema zwischen den beiden Ländern, denn in diesem Raum soll die Grenze der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) verlaufen, auf die sich Athen und Ankara nicht einigen können.
Laut dem türkischen Außenminister, Mevlüt Cavusoglu, kann die nur zehn Quadratkilometer große Insel, die zwei Kilometer von der türkischen Küste und 570 Kilometer vom griechischen Festland entfernt ist, keinen 40.000 Quadratkilometer großen Festlandsockel oder keine ausschließliche Wirtschaftszone haben. Türkische Amtsträger halten es für unzulässig, dass die Insel eine Jurisdiktion auf See schafft, die 4000 Mal größer ist als ihre eigene Fläche.
Griechenland argumentiert hingegen, dass die Insel bewohnt sei und die gleichen Rechte in Bezug auf Seezonen genieße, wie Territorien auf dem Festland. Die Größe der Insel dürfe dabei keine Rolle spielen, heißt es in Athen.

dnronline.su: Gratulation Denis Puschilins zum Tag der Stadt Donezk
Die Hauptstadt der Republik ist 151 Jahre alt! Ihre Geschichte von mehr als anderthalb Jahrhunderten begann mit der Entstehung der kleinen Arbeitersiedlung Jusowka im Landkreis Bachmut des Gouvernements Jekaterinoslaw.
Die Arbeiterstadt Donezk war immer durch ihre Bergleute und Metallarbeiter, Maschinenbauer und Chemiker, Ärzte und Lehrer berühmt. 2014 mussten Vertreter dieser friedlichen Berufen zur Waffe greifen und ihr Heimatland verteidigen. Dank der mutigen Einwohner erhielt die Hauptstadt des Donbass, auch wenn sie verwundet wurde, ihr unwiederholbares Gesicht, Schönheit und Sauberkeit.
Donezk trägt Stolz den Titel einer Heldenstadt. Es ist eine Stadt starker und mutiger Menschen. Zum Feiertag, liebe Landleute! Frieden und Erblühen!


de.sputniknews.com:
Botschaft an Agenten? Nordkorea verschickt über YouTube rätselhafte Nachricht
Die nordkoreanische staatliche Radiostation „Pyongyang Broadcast Service“ hat eine merkwürdige Videonachricht mit einer Reihe von Zahlencodes auf ihrem YouTube-Kanal ausgestrahlt und kurz darauf wieder gelöscht. Nach Angaben der südkoreanischen Zeitung „Chosun Ilbo“ könnte dies eine verschlüsselte Botschaft an nordkoreanische Agenten gewesen sein.
Dem Blatt zufolge dauert das Video ungefähr anderthalb Minuten, trägt den kryptischen Namen „0100011001-001“ und wurde am Samstagmorgen auf dem YouTube-Kanal von Pyongyang Broadcast Service hochgeladen. Dabei könnte es sich vermutlich um eine verschlüsselte Nachricht an Spezialagenten des nordkoreanischen Geheimdienstes gehandelt haben, hieß es weiter.
Die Botschaft habe „eine Aufgabe zur Wiederholung der Basisinformationen über die Informationstechnologie in der Fernuniversität für Expeditionsagenten 719“ enthalten. Eine Rundfunksprecherin soll in dem Video die Angaben „Seite 564 – Nummer 23, Seite 479 – Nummer 19, Seite 694 – Nummer 20“ sowie weitere Zahlen vorgelesen haben.
Laut Chosun Ilbo hat Nordkorea bereits zuvor YouTube-Kanäle zum Versenden von Geheimdienstbotschaften verwendet. Die nordkoreanische Radiostation führe schon seit dem Kalten Krieg solche Aktionen durch. Zum letzten Mal habe es ähnliche Videobotschaften am 7. und 13. März dieses Jahres gegeben. Gleichzeitig findet sich eine weitere Nachricht – diesmal jedoch mit anderen Zahlen – in der Beschreibung zu dem YouTube-Kanal. Allerdings konnte das Blatt nicht verraten, seit wann sie dort zu sehen sind. Auch dies sei ein Indiz dafür, dass eine solche Datenübermittlung von Pjöngjang schon vorher durchgeführt worden sei.
Das Video „0100011001-001“ soll inzwischen nicht mehr verfügbar sein. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap wurde das Video mindestens 2500 Mal abgerufen.


Armiyadnr.su:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 29. August 2020
Unter Nutzung ihrer Straflosigkeit von Seiten des Kommandos der BFU haben Kämpfer aus der 35. Marineinfanteriebrigade, die eine Feuerprovokation im Gebiet von Sajzewo (jushnoje) durchgeführt hatten, die Verletzung der Zusatzmaßnahmen fortgesetzt, um uns zur Erwiderung des Feuers zu zwingen.
Heute haben ukrainische Kämpfer ein weiteres Mal den ersten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands verletzt, nämlich das Verbot zur Nutzung jeglicher Art von Fluggeräten.
Im Gebiet von Sajzewo (jushnoje) wurde ein Drohne des Typs „Phantom“ beobachtet, mit deren Hilfe Kämpfer der 137. Bataillons der 35. Brigade die Kontrolle der technischen Ausstattung ihrer Positionen durchführten und versuchten Aufklärung zu betreiben.
Die Verteidiger der Republik sind auf diese Provokationen nicht eingegangen, sie haben das Feuer nicht eröffnet, den Gegner beobachtet und streng das Regime der Feuereinstellung eingehalten.
Im Fall einer weiteren Verletzung des Verbots zum Einsatz jeglicher Art von Fluggeräten durch die ukrainische Seite, darunter sogenannter „Kampfdrohnen“, behalten wir uns das Recht vor, Waffen zur Vernichtung einzusetzen, um das Leben und die Gesundheit unserer Bürger und der Soldaten der Volksmiliz zu bewahren, und in der Folge die OSZE-Mission zu informieren.


de.sputniknews.com:
Brennende Autos in Malmö: Unruhen nach Koranschändung ausgebrochen
In der schwedischen Stadt Malmö ist es zu Unruhen gekommen, nachdem Berichte über die Schändung einer Koranausgabe die Runde gemacht hatten. Etwa 15 Personen sollen am späten Freitagabend vorübergehend festgenommen worden sein. In den frühen Morgenstunden wurde die Ordnung wieder hergestellt.
Etwa 300 Menschen hatten im Einwandererviertel Rosengard Autos und Reifen in Brand gesetzt und die Polizei und Rettungskräfte mit Steinen beworfen. Anlass waren im Internet kursierende Bilder, die zeigten, wie ein Koranband mit Füßen getreten wurde. Die Erregung der Menge steigerte sich, als es hieß, ein Koran sei verbrannt worden.
Bevor die Bilder von der Koranschändung kursierten, hatten sich einige Anhänger des Chefs der dänischen islamfeindlichen Partei Strammer Kurs, Rasmus Paludan, in Malmö zu einer Aktion gegen den Koran versammelt. Die Kundgebung war zuvor von der Polizei verboten, das Verbot von einem Gericht bestätigt worden.
Paludan selbst war an der Einreise nach Schweden gehindert und mit einem zweijährigen Einreiseverbot belegt worden. Die Polizei löste die Versammlung auf und nahm sechs Personen unter dem Verdacht der Unruhestiftung gegen eine ethnische Gruppe fest.
Der Malmöer Polizeichef Stefan Sinteus erklärte, die Polizei untersuche die Vorfälle. Sie arbeite mit den Religionsgemeinschaften und anderen Gruppen zusammen, um sicherzustellen, dass sich jeder sicher fühlen könne.

abends:

de.sputniknews.com: So antwortet Litauen auf Lukaschenkos Drohungen
Der litauische Minister für Wirtschaft und Innovation, Rimantas Sinkevičius, hat die Warnungen des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko bezüglich möglicher Sanktionen kommentiert.
„Die weißrussische Fracht im Hafen von Klaipeda beträgt etwa 30 Prozent. Daher muss Weißrussland bei der Entscheidung, die Beförderung vom Frachtgut abzulehnen, die wirtschaftlichen Verluste berechnen und die wirtschaftlichen Vorteile bewerten, die der Hafen von Klaipeda bietet“, sagte Sinkevičius.
Der litauische Minister verwies außerdem darauf, dass die Europäische Union Gegenmaßnahmen ergreifen könne, falls Minsk den Transport von Waren durch den Hafen von Klaipeda verweigern würde.
Am Freitag hatte Lukaschenko gefordert, Minsk nicht mit Sanktionen zu erschrecken, und versprochen, eine harte Antwort auf die mögliche Einführung von Beschränkungen gegen die Republik zu geben.
„Mal sehen, wer wen sonst noch erschreckt. Wir werden ihnen zeigen, was Sanktionen sind. Ich habe die Regierung angewiesen, einen Vorschlag zur Neuausrichtung aller Handelsströme von litauischen Häfen auf andere vorzulegen. Also werden wir sehen, wie sie leben werden. 30 Prozent des litauischen Haushalts werden durch unsere Frachtströme durch Litauen gebildet “, sagte Lukaschenko.
Die Außenminister der EU-Staaten hatten sich auf Sanktionen gegen ranghohe Unterstützer von Lukaschenko verständigt. Den Betroffenen wird laut dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell vorgeworfen, für Wahlfälschungen und die gewaltsame Niederschlagung von friedlichen Protesten verantwortlich zu sein. …

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