Presseschau vom 21.08.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Alexander Boos: „Heimlicher Stellvertreter-Krieg“ in Libyen zwischen europäischen Erdöl-Konzernen – Nahost-Experte
Welche Interessen verfolgt die Türkei im Libyen-Konflikt? Was wollen Italiens und Frankreichs Öl-Konzerne dort? Welches deutsche Erdöl-Unternehmen versucht mitzuspielen? Was will Moskau? Diese und weitere Fragen zum Stellvertreter-Krieg im arabisch geprägten Land in Nordafrika erörtert Politologe und Nahost-Experte Werner Ruf im Sputnik-Interview. …
https://sptnkne.ws/DxFY

Nikolai Protopopow: Tabuthema: Was die USA von den Sowjets für ihre Lend-Lease-Hilfen verlangten
Flugzeuge, Panzer, Züge, Schiffe, Waffen, Lebensmittel… Heute vor 75 Jahren, am 21. August 1945, stellten die USA die Lieferungen in die Sowjetunion auf der Basis ihres Leih- und Pachtgesetzes von 1941 ein. Moskau war an einer Verlängerung zum schnelleren Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg interessiert, aber Washington bat zur Kasse…
https://sptnkne.ws/DxVH


abends/nachts:

de.sputniknews.com: So lange ist russischer Corona-Impfstoff wirksam – Gamaleya-Institut
Der russische Coronavirus-Impfstoff „Sputnik V“ des Gamaleya-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie wird laut seinem Direktor Alexander Ginzburg eventuell nicht zwei Jahre, sondern eine längere Zeit vor der Krankheit schützen.
Ihm zufolge hatte das Institut im Jahr 2015 einen Impfstoff gegen das Ebola-Virus entwickelt.
Die Beobachtung der Geimpften habe gezeigt, dass die Plattform, auf der der Impfstoff hergestellt worden sei, es ermögliche, eine schützende Immunantwort für mindestens zwei Jahre zu entwickeln.
„Daher haben wir allen Grund zu sagen, dass der Impfstoff, der jetzt präsentiert wird, die Geimpften auch mindestens zwei Jahre oder eventuell eine längere Zeit vor diesem Erreger, COVID-19, schützen wird“, sagte Ginzburg am Donnerstag bei einem Online-Pressegespräch.
Wie Ginzburg weiter betonte, sind dafür zusätzliche Tests und Versuche erforderlich.
Zuvor am Donnerstag machte das Gamaleya-Institut eine Anweisung zur Verwendung des russischen Impfstoffs „Gam-COVID-Vac“ (Handelsmarke „Sputnik V“) publik.
„Sputnik V”
Am 11. August hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, mitgeteilt, dass Russland als erstes Land einen Impfstoff gegen das Coronavirus registriert habe.
„Sputnik V” ist eine Lösung für die intramuskuläre Infusion. Der Impfstoff soll in zwei Etappen mit einem Intervall von drei Wochen verabreicht werden. Diese Methode wird laut dem russischen Gesundheitsministerium ermöglichen, eine Immunität zu bilden, die bis zu zwei Jahre anhalten soll.
Wie der Generaldirektor des Fonds, Kirill Dmitrijew, mitteilte, hat der Fonds bereits Anfragen zur Herstellung von einer Milliarde Dosen dieses Vakzins erhalten. Die Anfragen seien aus 20 Ländern eingegangen.
Dabei betonte Dmitrijew, dass Russland vereinbart habe, den Corona-Impfstoff in fünf Ländern zu produzieren, die insgesamt eine Kapazität zur Herstellung von bis zu 500 Millionen Dosen jährlich hätten.


de.sputniknews.com:
Leck auf ISS entdeckt
Auf der Internationalen Raumstation (ISS) entweicht laut einer gut unterrichteten Quelle Luft.
„Um die Ursache festzustellen, sollen die Module des amerikanischen Segments der Station demnächst isoliert werden. Die Luken zwischen ihnen sollen geschlossen werden“, sagte die Quelle gegenüber RIA Novosti.
Weder für die ISS noch ihre Besatzung bestehe aber Gefahr. Indes bestätigte auch die russische Raumfahrbehörde Roskosmos das Entweichen von Luft.
Wie es weiter heißt, werden sich die Crew-Mitglieder am Freitag in das Modul „Swesda“ begeben, um die Druckkontrolle in den Modulen des Nasa-Segments zu organisieren.
Die Behörde fügte hinzu, dass sie diese Entscheidung gemeinsam mit der US-amerikanischen Seite getroffen habe.
„Während des Aufenthalts (drei Tage) im russischen Segment sind planmäßige Arbeiten geplant. Es besteht keine Gefahr für die Crew und die Station“, so Roskosmos.
Auf der ISS befinden sich zurzeit die russischen Kosmonauten Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der Nasa-Astronaut Christopher Cassidy.
Am 30. August 2018 hatte es auf der ISS
bereits einen Vorfall mit dem Entweichen von Luft gegeben. Damals wurde im Aufenthaltsraum der Sojus MS-09 ein kleiner Riss entdeckt. Dieser wurde dann mit einer Dichtungsmasse verfüllt.


de.sputniknews.com:
Impfstoffe auf Basis humaner Adenoviren seit Jahren in US-Armee verwendet
Impfstoffe auf der Basis von Stämmen menschlicher Adenoviren haben laut dem Leiter des russischen Direktinvestitionsfonds Kirill Dmitriev im Laufe vieler Jahren zahlreiche Tests durchlaufen. Diese Impfstoffe seien in mehr als 250 klinischen Studien mit entsprechenden Publikationen in renommierten Fachzeitschriften untersucht worden.
Als Beispiel der aktiven Anwendung von Adenoviren-Impfstoffen verwies Dmitriew auf die US-Armee, wo Rekruten bereits seit mehreren Jahrzehnten Imfpstoffe gegen Adenoviren erhalten würden. Der Unterschied bestehe allerdings darin, dass US-Soldaten mit einem aktivem Adenovirus geimpft werden, während der russische Impfstoff auf einem deaktivierten Adenovirus basiert. Dem russische Impfstoff liegt das Prinzip des viralen Vekt
ors zu Grunde.
„Die Impfstoffe, die lebende menschliche Adenoviren enthalten, werden zur Impfung von Rekruten der US-Armee verwendet. Seit 1971 haben mehr als zehn Millionen Menschen solche Vakzine erhalten. Die zweite Generation solcher Impfstoffe wurde 2011 von der FDA (Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA – Anm. d. Red.) zugelassen, und diese werden immer noch in der amerikanischen Armee eingesetzt „, so Dmitriew.
Diese Art von Impfstoffen habe also im Laufe von vielen Jahren Tests hinsichtlich ihrer langfristigen Folgen durchlaufen. Insbesondere bei Langzeitbeobachtungen bewerteten Experten die onkogene Wirkung neuer Arzneimittel und deren Auswirkungen auf das Fortpflanzungssystem. Im Rahmen üblicher klinischer Studien können diese Faktoren laut Dmitriew aufgrund der kurzen Beobachtungszeit nicht zuverlässig überprüft werden.
Dmitrie
w betonte auch, dass dieser Vorteil bei den rekombinanten Vektorimpfstoffen gegen COVID-19, zu deren Herstellung Schimpansenadenoviren eingesetzt werden, nicht vorhanden sei, da solche Langzeitbeobachtungen an ihnen weltweit noch nicht durchgeführt worden seien. „Es war eine geniale Entscheidung, bei der Herstellung eines Vektorimpfstoffs menschliche Adenoviren zu verwenden“, betonte er.


vormittags:

de.sputniknews.com: Nawalny im Krankenhaus: Nicht transportfähig und keine Giftspuren im Blut – Ärzte
Am Donnerstag hat sich der russische Oppositionspolitiker und Blogger Alexej Nawalny auf dem Weg von Tomsk nach Moskau plötzlich schlecht gefühlt. Nach der Notlandung des Flugzeugs in Omsk ist er in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Erfahren Sie hier, was bislang über seinen Gesundheitszustand bekannt ist.
Alexander Murachowski, der Chefarzt des Omsker Krankenhauses №1, in das der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny am Donnerstag eingeliefert worden war, äußerte sich jüngst vor Journalisten zum aktuellen Gesundheitszustand des Patienten.
„Der Zustand von Aleksej Nawalny wird heute als schwer und instabil eingeschätzt.“
Arzt nennt vorläufige Diagnose von Nawalny
Die Hauptarbeitsdiagnose von Nawalny sei eine Stoffwechselstörung, die ein drastisches Absinken des Blutzuckerspiegels verursacht habe, erklärte der Chefarzt Alexander Murachowski.
Örtliche Intensivmediziner unternehmen zusammen mit Kollegen aus dem Moskauer Burdenko- und dem Pirogow-Krankenhaus der russischen Hauptstadt alles Menschenmögliche, damit Alexej Nawalny wieder aus dem Koma erwacht.
Zuvor hatte die TV-Moderatorin und ehemalige russische Präsidentschaftskandidatin Xenia Sobtschak unter Berufung auf eine Quelle im Omsker Krankenhaus auf ihrem Telegram-Kanal geschrieben, dass bei dem Oppositionspolitiker Nawalny ein Diabetes-Verdacht bestehe. „Meine Quelle im Krankenhaus: ,Es gibt bislang keine eindeutige Diagnose. Aber man tendiert zu Diabetes.ʻ“
An Haut und Kleidung: Chefarzt kommentiert gefundene Substanz
Murachowski nahm unter anderem zu der zuvor entdeckten Substanz auf Nawalnys Haut und Kleidung Stellung.
„Die chemische Komponente, also das, was in den Medien über eine chemische Komponente steht, die von Experten zur Untersuchung entnommen wurde: Ich kann sagen, dass kein biologisches Material für die Untersuchung entnommen wurde, das war Material von der Hautoberfläche, von der Kleidung, von Fingernägeln und so weiter. Diese chemische Komponente (…) ist gewöhnliche Industriechemie, die insbesondere in Plastikbechern enthalten ist.“ Ferner betonte er: „Die Komponente wurde nicht im Blut oder anderen biologischen Materialien des
Patienten nachgewiesen. Sie wurde an der Oberfläche des Patienten oder der Kleidung gefunden.“
Toxikologische Untersuchung
Dazu sagte Murachowski: „Gestern haben wir eine chemisch-toxikologische Untersuchung der Materialien vorgenommen. Derzeit kann ich mit Sicherheit sagen, dass keine Oxobuttersäure und keine Barbiturate entdeckt wurden.“
Keine Giftspuren im Blut und Urin
Der Vizechef des Omsker Krankenhauses, Anatoli Kalinitschenko, informierte darüber, dass in Nawalnys Blut und Urin derzeit kein Gift oder Spuren davon entdeckt worden seien.
„Wir sprechen derzeit von unterschiedlichen Möglichkeiten einer Vergiftung. Bei jenen Untersuchungen, die durchgeführt wurden, wurde kein Gift im Blut oder im Urin gefunden.“
Substanz entdeckt
Laut dem Direktor der Anti-Korruptions-Stiftung (Fonds zur Korruptionsbekämpfung), Iwan Schdanow, soll eine Substanz entdeckt worden sein. Die Substanz sei für Nawalny und die Umgebung gefährlich.
Schdanow sagte zuvor: „Wir waren im Kabinett des Chefarztes. Eine Vertreterin der Transportpolizei kommt herein und zeigt am Handy: Diese Substanz wurde gefunden. Der Chefarzt sagt darauf: Nun, sie haben das gefunden, mehr Informationen habe ich nicht. Wir haben uns an die Vertreterin der Transportpolizei gewandt, die mit dem Handy an uns herangetreten war: ,Welche Substanz?ʻ Sie sagt: ,Das ist ein Ermittlungsgeheimnis, w
ir können nichts sagen. Aber diese Substanz ist lebensgefährlich, diese Substanz kann tödlich sein – nicht nur für Alexej, sondern auch für alle in seiner Umgebung. Alle, die in seiner Nähe sind, sollten Schutzanzüge tragenʻ. Mehr sagt sie dazu nicht.“ Er präzisierte, dass sie nicht wüssten, um welche Substanz es sich handle. Die Transportpolizei und die Mediziner bestätigten diese Informationen bislang nicht.
Der Chefarzt des Krankenhauses №1, Alexander Murachowski, wo sich Nawalny befindet, äußerte später vor Journalisten, dass derzeit fünf Arbeitsdiagnosen behandelt würden: „Wir haben heute fünf Arbeitsdiagnosen. Leider darf ich sie nicht nennen, weil das ein föderales Gesetz untersagt. (…)“ Dem fügte er hinzu:
„Wir alle kämpfen um das Leben unseres Patienten.“
In Bezug auf eine gefundene, angeblich gefährliche Substanz sagte der Chefarzt, dass alle bislang durchgeführten Tests negativ seien. „Wissen Sie, ich gehe in meiner Arbeit von offiziellen Dokumenten aus. Und jene Dokumente, die ich aus unserem chemisch-toxikologischen Labor bekommen habe, dem Spektrum von Substanzen, die das Gerät bereits geprüft hat, sind negativ.“
Unter anderem sagte der Arzt: „Die Tests laufen weiter, sie werden noch zwei Tage lang dauern.“
Mit Hinblick auf den möglichen Transport des Politikers sagte er:
„Nawalnys Transport unter der Verantwortung seiner Verwandten können wir nicht zulassen, da er (sein Zustand – Anm. d. Red.) nach klinischen Hinweisen höchst bedenklich ist.“
Wenn der Zustand des Patienten stabil wäre, dann hätten die Spezialisten und das Konsilium nichts dagegen, „aber heute wäre es für den Transport zu früh“.
Rettungsflieger aus Deutschland
Zuvor hatten Medien berichtet, dass die deutsche Organisation Cinema for Peace Foundation ein Flugzeug nach Omsk schicken werde, um Nawalny in die deutsche Hauptstadt zu bringen. Die Berliner Klinik Charit
é würde ihn dort behandeln. Von russischer Seite gab es dazu keine offizielle Bestätigung.
In der Nacht berichtete die „Bild“-Zeitung, dass um 03:11 Uhr ein Rettungsflieger in Deutschland gestartet sei, um Nawalny in die Bundesrepublik zu holen.
„Das Flugzeug war samt Rettungsteam aus Nürnberg (Bayern) auf dem Weg nach Omsk, rund 2200 Kilometer östlich von Moskau, wo Nawalny im Krankenhaus liegt. Eine Landung in Omsk wird gegen 07:30 Uhr deutscher Zeit erwartet“, hieß es im Text.
Laut den jüngsten Angaben des Portals FlightRadar landete das medizinische Flugzeug aus Deutschland in Omsk.
Ärzte hatten zuvor den Zustand von Nawalny als schwer, aber stabil eingeschätzt. „Bislang ja“, antwortete die Sprecherin des Gesundheitsministeriums der Region Omsk, Tatjana Schakirowa, am frühen Freitagmorgen auf die Frage, ob der Gesundheitszustand des Politikers unverändert sei.
Alexej Nawalnys Pressesprecherin, Kira Jarmysch, teilte via Twitter mit, dass die Mediziner den Politiker aufgrund seines Zustands für „nicht transportfähig“ eingestuft hätten.
Hintergrund
Nawalny war am Donnerstagmorgen von Tomsk nach Moskau unterwegs. Während des Fluges soll er sich plötzlich sehr schlecht gefühlt haben, woraufhin das Flugzeug umgehend in der Stadt Omsk notgelandet ist. Nawalny soll noch an Bord das Bewusstsein verloren haben. Derzeit befindet sich der Politiker auf der Intensivstation und muss künstlich beatmet werden. Laut den Ärzten ist sein Zustand ernst, aber stabil.
Das Umfeld von Nawalny geht davon aus, dass dem Politiker etwas „in den Tee gemischt wurde“. Denn das sei das Einzige gewesen, was er am Morgen zu sich genommen habe. Die Ärzte sprechen davon, dass das Gift durch die heiße Flüssigkeit schneller absorbiert wurde, teilte die FBK-Sprecherin, Kira Jarmysch, mit.
Im Krankenhaus äußerte man, dass eine Vergiftung einer der möglichen Gründe für die Beschwerden Nawalnys sei. Er erhalte alle notwendige Hilfe. Im Zuge der Untersuchungen hätten die Ärzte bei Nawalny keine Anhaltspunkte gefunden, die auf einen Schlaganfall, Infarkt oder Infektionsschädigungen, das Coronavirus eingeschlossen, hindeuten.


Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 20. August wurde kein Beschuss von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.


de.sputniknews.com:
Russland fordert Sondersitzung von UN-Sicherheitsrat über Iran, USA sind dagegen
Die USA haben sich gegen eine von Russland vorgeschlagene Sitzung des UN-Sicherheitsrates ausgesprochen. Dies geht aus einer Twitter-Mitteilung des stellvertretenden Ständigen Vertreters Russlands bei der Uno, Dmitri Poljanski, hervor. Moskau wollte Washingtons Absicht erörtern, die Sanktionen gegen den Iran wieder einzuführen.
Am Donnerstag traf US-Außenminister Mike Pompeo mit dem Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrates zusammen und reichte beim Rat eine Beschwerde über die Nichteinhaltung der Vorschriften des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA ) durch den Iran ein, um ein Verfahren zur Wiedereinführung von Sanktionen gegen Teheran im Rahmen der Resolution 2231 einzuleiten.
Russland beantragte eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates, die am Freitag stattfinden sollte, um die Situation zu besprechen. Fast der gesamte Sicherheitsrat ist der Ansicht, dass die Vereinigten Staaten nicht das Recht haben, einen Mechanismus zur Wiedereinführung von Sanktionen einzuleiten, da sie nicht mehr Teil des JCPOA sind.
„Nach der grundlosen Behauptung, sie hätten die Wiedereinführung der Sanktionen eingeleitet, haben sich unsere Kollegen aus den USA gegen die Abhaltung einer Sitzung des Sicherheitsrats ausgesprochen, bei der die Umsetzung der Resolution 2231 diskutiert werden sollte“, schrieb Poljanski auf Twitter.
Nun wird die Sitzung trotz der Aufrufe von Seiten Russlands offenbar am Freitag stattfinden.
„Wir bedauern, dass sie nicht nur versuchen, die Welt in die Irre zu führen, wenn es um das Recht geht, die Wiedereinführung von Sanktionen einzuleiten, sondern auch eine ehrliche Diskussion über dieses Thema vermeiden. Das ist ein unangemessenes Verhalten für eine Großmacht“, twitterte er.
Mechanismus zur Wiedereinführung von Sanktionen gegen den Iran
Die 2015 verabschiedete Resolution 2231 sieht einen Mechanismus für die automatische Wiedereinführung der UN-Sanktionen gegen den Iran vor, falls das Land seinen Verpflichtungen im Rahmen des JCPOA nicht nachkommt. Dieser Mechanismus ist ab 2015 für zehn Jahre gültig.
Die Resolution setzt voraus, dass der Iran im Falle von schwerwiegenden Verstößen während dieser Zeitperiode nur dann Sanktionen vermeiden kann, wenn eine entsprechende Resolution des UN-Sicherheitsrats verabschiedet wird. Sollte mindestens eines der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates eine solche Resolution ablehnen, werden die Sanktionen automatisch innerhalb von 30 Tagen wieder aufgenommen.
Atomdeal mit Teheran
Im Juli 2015 hatten der Iran und die internationale Sechsergruppe (die fünf UN-Vetomächte und Deutschland) den sogenannten Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) vereinbart. Der Iran verpflichtete sich, sein Atomprogramm herunterzufahren, im Gegenzug sollten die Wirtschaftssanktionen der Uno, der USA und der EU aufgehoben werden.
Das Abkommen sah unter anderem vor, dass das Waffenembargo gegen den Iran innerhalb von fünf Jahren aufgehoben werden soll. Waffenlieferungen seien früher möglich, allerdings nur mit Genehmigung des UN-Sicherheitsrates. Am 8. Mai 2018 stiegen die USA jedoch einseitig aus dem Deal aus und verhängten schärfere Sanktionen gegen Teheran.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 20. August 3:00 Uhr bis 21. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Gleichzeitig wurden folgende Fälle von Verletzungen der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden Regimes der Feuereinstellung registriert:
Um 9:35 Uhr wurde in Werchnetorezkoje auf den Positionen der BFU die Durchführung von technischen Arbeiten unter Einsatz eines technischen Sprengsatzes festgestellt.
Um 20:35 Uhr wurde im Gebiet von Wodjanoje eine Drohne der BFU bemerkt.
Um 21:55 Uhr wurde in Richtung Dsershinsk (Bergwerk Jushnaja) eine Detonation festgestellt.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurde eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Biden will „kein russisches Kopfgeld auf US-Soldaten“ dulden
Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat in seiner Nominierungsrede versprochen, im Falle seines Sieges weder eine Einmischung in die amerikanischen Wahlen noch ein „russisches Kopfgeld auf US-Soldaten“ tolerieren zu wollen.
„Als Präsident werde ich unsere Verbündeten und Freunde unterstützen und unseren Gegnern deutlich machen, dass die Zeit des Liebäugelns mit Diktatoren vorbei ist“, erklärte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) beim Parteitag der Demokraten.
Bei dem Parteitag nahm Biden, der von 2009 bis 2017 Vize des damaligen Präsidenten Barack Obama war, die Nominierung als Präsidentschaftskandidat formal an.
„Unter Präsident Biden wird Amerika vor russischen Kopfgeld-Zahlungen auf amerikanische Soldaten nicht die Augen verschließen“, so der 77-Jährige, der bei der Wahl am 3. November gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump antreten wird.
Er werde ebenfalls keine ausländische Einmischung in die demokratischen Wahlen tolerieren.
Die „New York Times“ (NYT) hatte Ende Juni unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter von US-Geheimdiensten berichtet, dass der russische Militärgeheimdienst Kämpfern, die mit der radikalen Bewegung Taliban in Verbindung stehen würden, Belohnungen für Angriffe auf US-Soldaten in Afghanistan angeboten habe. Die Zeitung führte allerdings keine Beweise für diese Behauptung an.
Das russische Außenministerium und der Kreml wiesen diese Informationen als falsch zurück. Die Botschaft in den USA berichtete von Drohungen gegen russische Diplomaten im Zusammenhang mit dem Artikel und forderte von US-Behörden eine Reaktion. US-Präsident Trump teilte diesbezüglich mit, die Geheimdienste hätten diese Informationen als nicht vertrauenswürdig erachtet und ihn deshalb nicht informiert. Den Beitrag der NYT bezeichnete er als „einen weiteren Schwindel, der mit Russland verbunden ist“.
In einem Interview mit RIA Novosti beschrieb der Taliban-Sprecher Souheil Shaheen Berichte über einen „Deal“ mit Russland als „fehlerhafte und unbegründete Informationen“, die die Behörden in Kabul verbreitet hätten, um den Friedensprozess in Afghanistan zu sabotieren.


Lug-info.com: Am 21. August um 9:00 sind in der LVR 640 Fälle von Coronavirusinfektionen bestätigt.
Davon wurden insgesamt 605 Personen nach zweimaligen negativen Tests als gesund entlassen.
In den letzten 24 Stunden gab es einen Todesfall.
Seit Beginn der Pandemie gab es 17 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Kiew soll aufhören, „Flausen in den Kopf zu setzen“ – Lawrow
Kiew soll laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow davon absehen, allen etwas vorzumachen, und mit der Umsetzung des vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Minsker Abkommens beginnen, wie er am Freitag in einem Interview mit der Zeitung Trud äußerte.
„In diesem vom UN-Sicherheitsrat genehmigten und auch von der Ukraine unterzeichneten Dokument ist die Bestimmung (Klausel 11 des Minsker Abkommens) – ich zitiere – über die Notwendigkeit einer Verfassungsreform in der Ukraine festgelegt, die die Dezentralisierung als Schlüsselelement (unter Berücksichtigung der Besonderheiten bestimmter Regionen in den Gebieten Donezk und Lugansk, die mit den Vertretern dieser Regionen vereinbart werden) sowie die Verabschiedung ständiger Rechtsvorschriften über den Sonderstatus bestimmter Gebiete der Regionen Donezk und Lugansk voraussetzt“ , sagte Lawrow in einem Interview mit der Zeitung „Trud“.
Russlands Chefdiplomat betonte, dass diese Bestimmungen in der neuen Verfassung der Ukraine zu verankern seien, die gemäß dem Minsker Abkommen Ende 2015 hätte in Kraft treten sollen.
Die verfassungsmäßige Konsolidierung des Sonderstatus des Donbass sei „der Schlüssel zur Lösung der Krise in der Ukraine, zur Lösung von Sicherheitsfragen sowie von den sozioökonomischen und humanitären Problemen“.
„Es ist an der Zeit, dass unsere ukrainischen Partner davon absehen, allen Flausen in den Kopf zu setzen und davon, jedes Mal Ausreden zu finden, um die bestehenden Verpflichtungen nicht zu erfüllen“, schloss Lawrow.
Donbass-Konflikt
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew vom Februar 2014 nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Den Uno-Angaben zufolge sind etwa 13.000 Menschen im Konflikt gefallen.
Die Beilegung des Konflikts im Donbass wird unter anderem bei Treffen der Kontaktgruppe in der weißrussischen Hauptstadt Minsk besprochen. Diese hatte seit September 2014 mehrere Dokumente verabschiedet, die die Deeskalationsstufen definieren. Jedoch kommt es auch nach den erzielten Waffenstillstands-Abkommen immer wieder zu Schusswechseln zwischen den Konfliktparteien.
Zuletzt war
ein Abkommen am 21. Juli 2019 in Kraft getreten. Seither hatte die selbsterklärte Volksrepublik Donezk etwa 4000 Verstöße gegen den Waffenstillstand durch die ukrainischen Sicherheitskräfte gemeldet.
Verhandlungen der „Normandie-Vier“
In Berlin hatten politische Berater der Staats- und Regierungschefs des sogenannten „Normandie-Quartetts“ (Deutschland, Russland, Ukraine und Frankreich) am 3. Juli verhandelt, um den ins Stocken geratenen Prozess der Friedensregelung im Donbass wieder in Gang zu bringen.
Nach Ansicht des Vizechefs der Administration des russischen Präsidenten, Dmitri Kosak, sind die Teilnehmer des Treffens in Berlin der Verabschiedung eines Pakets von konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Waffenstillstandes im Donbass nahe gekommen. Es habe aber recht viel Zeit in Anspruch genommen, „die Haltung der Ukraine in Bezug auf das eigentliche Maßnahmenpaket, das Minsker Abkommen, zu klären“.
Später warf der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow Kiew vor, „nichts unternommen“ zu haben, um den Maßnahmenkomplex der Minsker Vereinbarungen und die Pariser Vereinbarungen vom 9. Dezember 2019 umzusetzen.


Mzdnr.ru: Am 20. August wurden in der DVR 59 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Zwei der neuen Fälle wurde bei aus der Ukraine eingereisten Personen festgestellt und einer bei einer Person, die aus der RF eingetroffen ist. Die übrigen neuen Fälle wurden bei Kontaktpersonen zu bereits zuvor Erkrankten festgestellt, darunter 18 medizinische Beschäftigte. Derzeit sind alle Patienten in zufriedenstellendem Zustand, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
In den letzten 24 Stunden wurden 20 Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es zwei Todesfälle – ein Mann im Alter von 71 Jahren und eine Frau im Alter von 61 Jahren.
Am 21. August um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 2247 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
1007 Patienten sind derzeit in Behandlung, 1116 als gesund entlassen, es gibt 124 Todesfälle.
Zum Stand am 21. August wurden Coronavirusinfektionen bei 113 Personen, die seit dem 25. Juni 2020 aus der Ukraine eingereist sind, entdeckt. Alle infizierten Patienten wurden in spezialisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik eingewiesen und werden kostenlos behandelt.


de.sputniknews.com:
Macron nach Treffen mit Merkel: EU möchte kein ukrainisches Szenario in Weißrussland
Die EU ist bereit, zum Dialog zwischen den weißrussischen Behörden und den Bürgern beizutragen, falls die Weißrussen selbst diese Vermittlung wünschen. Dies erklärte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.
„Ein Dialog zwischen den Behörden, der Opposition und der Zivilgesellschaft ist notwendig. Wir möchten, dass dieser Dialog von den Weißrussen selbst aufgenommen wird. Aber die Europäische Union ist bereit, diesen Dialog mit anderen Institutionen, einschließlich der OSZE, zu begleiten, wenn die Rolle eines Vermittlers nützlich sein kann und wenn die Weißrussen dies wünschen“, sagte Macron am Donnerstagabend in seiner Sommerresidenz Fort de Brégançon, wo er die deutsche Bundeskanzlerin empfing.
„Wir schlugen Russland auch vor, dass die OSZE in die Vermittlung einbezogen werden sollte. Und ich kann sagen, dass die Reaktion von Herrn Putin auf unseren Vorschlag positiv war“, sagte der französische Staatschef.
Makron zufolge „sollte die Europäische Union Hunderttausende friedlich protestierende Weißrussen auch weiterhin unterstützen, die ihre Rechte, Freiheiten und Souveränität verteidigen“.
Dabei möchte die EU nicht, dass sich das ukrainische Szenario auch in Weißrussland wiederhole:
„Wir möchten nicht, dass sich das wiederholt, was früher bereits passiert ist, vor allem in der Ukraine“, äußerte er. …

nachmittags:

de.sputniknews.com: New-Start-Vertrag: USA wollen China nicht mehr in Abrüstungsgespräche einbeziehen
Die USA haben auf ihre Forderung, China in die Abrüstungsverhandlungen mit Russland einzubeziehen, verzichtet. Dies berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf den Sonderbeauftragten des US-Präsidenten für Rüstungskontrolle, Marshall Billingslea.
Demnach plädiert die US-Administration nicht mehr für die Teilnahme Chinas an Verhandlungen über nukleare Rüstungskontrolle. Die amerikanische Regierung strebe nun eine politische Einigung mit Russland an, um dann Druck auf China auszuüben und es später in die Gespräche und letztendlich in den Vertrag einzubeziehen.
„Es hat eine Verschiebung gegeben“, so Billingslea.
Das Portal schreibt, dass diese „Verschiebung“ in den Vereinigten Staaten teilweise auf Gespräche zwischen dem US-Präsidenten, Donald Trump, und seinem russischen Amtskollegen, Wladimir Putin, zurückzuführen sei.
In Wien hatte Billingslea nach eigenen Worten der russischen Seite die Bedingungen für eine Vereinbarung auf Grundlage von Trumps „klaren Anweisungen“ mitgeteilt. Jetzt, so der Politiker, „ist Russland am Zug“.
Ferner betonte er aber, dass die Trump-Administration eine „doppelte“ Position in Bezug auf die Verlängerung des New-Start-Vertrags habe. Die USA würden sich bereit erklären, den Vertrag zu verlängern, wenn Russland „einen ehrgeizigeren Rahmen für ein künftiges Atomabkommen“ unterstützt.
„Der New-Start-Vertrag ist das letzte bestehende Atomwaffenabkommen, das im Rahmen der bipolaren Weltanschauung des Kalten Krieges sein kann. Denn dieser Ansatz ist in einer Welt, in der die Kommunistische Partei Chinas an einem Wettrüsten beteiligt ist, nicht mehr anwendbar“, unterstrich Billingslea.
Der New-Start-Vertrag, der heute einzig gültige Vertrag zwischen Russland und den USA zur Reduzierung und Begrenzung strategischer Angriffswaffen, läuft am 5. Februar 2021 aus. Russlands Staatschef Wladimir Putin hat vorgeschlagen, den Vertrag um fünf Jahre ohne Vorbedingungen zu verlängern. Die US-Administration ihrerseits bestand darauf, China in die diesbezüglichen Verhandlungen einzubeziehen. Peking lehnte diese Idee ab.
Vom 17. bis 18. August fand in Wien ein weiteres Treffen zwischen Billingslea und dem Stellvertreter des russischen Außenministers, Sergej Rjabkow, statt. Die Zukunft des New-Start-Vertrags war dabei eines der Diskussionsthemen.


de.sputniknews.com:
Bundesregierung: Leben Nawalnys muss gerettet werden
Die Bundesregierung setzt sich weiterhin für eine bestmögliche medizinische Versorgung des möglicherweise vergifteten russischen Regimekritikers Alexe
j Nawalny ein.
„Die wichtigste Priorität ist natürlich, dass das Leben von Herrn Nawalny gerettet werden kann und dass er genesen kann”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin.
„Wir wünschen, dass ihm jede medizinische Hilfe, die ihn hoffentlich retten kann, auch zukommt”, so Seibert.
Nawalny war laut seiner Sprecherin am Donnerstagmorgen mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus im russischen Omsk gebracht worden, nachdem er auf einem Flug von Sibirien nach Moskau das Bewusstsein verloren hatte. Nach Angaben von Nawalnys Team wurde in seinem Körper ein vermutlich „tödliches Mittel” gefunden. Die Ärzte fanden nach eigenen Angaben aber kein Gift bei dem 44-Jährigen.
Der Vizechef des Omsker Krankenhauses, Anatoli Kalinitschenko, informierte darüber, dass in Nawalnys Blut und Urin derzeit kein Gift oder Spuren davon entdeckt worden seien.
„Wir sprechen derzeit von unterschiedlichen Möglichkeiten einer Vergiftung. Bei jenen Untersuchungen, die durchgeführt wurden, wurde kein Gift im Blut oder im Urin gefunden.“
Noch am Donnerstag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angeboten, dass Nawalny in deutschen Krankenhäusern behandelt werden könnte. Ein Spezialflugzeug, das ihn von Omsk nach Berlin zur Charité bringen soll, war am frühen Freitagmorgen aus Deutschland gestartet. Nawalnys Ärzte halten ihn aber nicht für transportfähig.
Aus dem Umfeld Nawalnys gebe es den Vorschlag, dass auch Ärzte seines Vertrauens einbezogen werden sollten, um zu klären, ob er transportfähig ist, sagte Seibert.
„Das findet die Bundesregierung nachvollziehbar”, so Seibert. Der schwere Verdacht einer Vergiftung stehe im Raum. „Die Umstände des Falles müssen vollständig und transparent aufgeklärt werden”, so Seibert weiter.
Die Bundesregierung beobachte den Umgang in Russland mit Oppositionskräften sehr genau.
Arzt nennt vorläufige Diagnose von Nawalny
Die Hauptarbeitsdiagnose von Nawalny sei eine Stoffwechselstörung, die ein drastisches Absinken des Blutzuckerspiegels verursacht habe, erklärte der Chefarzt Alexander Murachowski.
Örtliche Intensivmediziner unternehmen zusammen mit Kollegen aus dem Moskauer Burdenko- und dem Pirogow-Krankenhaus der russischen Hauptstadt alles Menschenmögliche, damit Alexej Nawalny wieder aus dem Koma erwacht.
Zuvor hatte die TV-Moderatorin und ehemalige russische Präsidentschaftskandidatin Xenia Sobtschak unter Berufung auf eine Quelle im Omsker Krankenhaus auf ihrem Telegram-Kanal geschrieben, dass bei dem Oppositionspolitiker Nawalny ein Diabetes-Verdacht bestehe. „Meine Quelle im Krankenhaus: ,Es gibt bislang keine eindeutige Diagnose. Aber man tendiert zu Diabetesʻ“, hieß es.


dnronline.su:
Heute fand in Amwrosiewka eine Gedenkveranstaltung zur Befreiung der Stadt der DVR „Die Unbezwungenen. Amwrosiewka“ statt.
Daran nahmen der Leiter der Verwaltung des Amwrosiewka-Bezirks, der Sekretär der örtlichen Organisation von „Donezkaja Respublika“ Igor Lysow und die Bürgermeisterin von Amwrosiewka Natalja Dokuka, der Leiter der Abteilung des Militärkommissariats der DVR für dem Amwrowsiewka-Bezirk Oberst Igor Blednych, hunderte von Einwohnern der Stadt und Aktivisten von „Donezkaja Respublika“ teil.
„Jemand hat gesagt, dass die Geschichte sich
auf eigene Weise wiederholt. Und die Stadt Amwrosiewka ist keine Ausnahme. Die schrecklichste und bitterste Seite in der Geschichte unserer Stadt ist die Zeit der Besatzung, als hier die Faschisten hausten. Damals wurden 5000 Menschen aus dem Amwrosiewka-Bezirk mobilisiert und gingen als Freiwillige an die Front. Dies geschah am 21. August 1943. Und genau an diesem Tag 71 Jahre später, am 21. August 2014, jetzt in der neuen Geschichte, wiederholten sich die Ereignisse der Vergangenheit. Die Verteidiger des Donbass befreiten die Stadt Amwrosiewka wieder von der Besatzung durch ukrainische Bataillone. Wir werden ihnen für immer für ihre Kühnheit und ihren Mut dankbar sein!“, sagte Igor Lysow zu den Anwesenden.
„Die geistigen Werte haben sich im Donbass auch in unseren Tagen nicht verändert. Deshalb haben unsere Einwohner, ohne nachzudenken, gestern noch Jungs und heute schon Soldaten, die Waffe in die Hand genommen und haben ihr Land, ihre Heimat verteidigt“, fügte Olga Salamatina hinzu.
„Ich erinnere mich, wie
sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 2014 gegen drei Uhr eine bisher dahin nicht gekannte Detonation aus Richtung Westen ereignete, was alle in Schrecken und Erstarrung versetzte. Am Morgen wurde klar, dass diese eine Salve eines Mehrfachraketenwerfers „Grad“ war, die von der ukrainischen Armee auf die friedlich schlafende Stadt Amwrowsiewka und ihre Einwohner abgefeuert worden war. Wohnhäuser in der Tolstoj-, der Mitschurin-, der Perwomajskaja-Straße und ein Geschäft auf dem Zentralmarkt wurden beschädigt. Das war die erste Nacht, die wir in Schrecken verbrachten. Und wie sich dann erwies, nicht die letzte“, sagte Alla Ryshowa.
Natalja Matschula erinnert sich auch mit Schrecken an diese tragischen Tage: „In diesem Moment teilte sich unser Leben in „vorher“ und „nachher“:
Wir wussten, was ein moderner Artilleriebeschuss ist, wie sich die Schüsse von Maschinenpistolen, Mörsern, Grad- und Uragan-Geschützen anhören. Man sorgte sich sehr um das Leben der Verwandten. Das kann man nicht vergessen“, sagte sie.
Dann ertönte zum Ruhm der Befreier des Donbass eine Gewehrsalve, alle Anwesenden ehrten das helle Andenken der Toten und legten Blumen an das Ewige Feuer.


de.sputniknews.com:
USA werden venezolanische Mediziner mit eingefrorenen Geldmitteln von Maduros Regierung bezahlen
Die US-Regierung wird einen Teil der eingefrorenen Vermögenswerte der venezolanischen Regierung dazu verwenden, Mediziner zu bezahlen, die im Lateinamerikanischen Land gegen Covid-19 kämpfen. Dies berichtete die Zeitung „The Washington Post“.
Demnach stehen Washington insgesamt mehr als 300 Millionen US-Dollar zur Verfügung, die mit der Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro in Verbindung stehen.
Etwa 20 Millionen Dollar sollten dazu verwendet werden, Hilfslieferungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie über internationale Gesundheitsorganisationen nach Venezuela zu schicken.
Nach Washingtons Plänen sollen 65.000 Mitarbeiter des venezolanischen Gesundheitswesens, die sich „an vorderster Front“ befinden würden , innerhalb der nächsten Wochen elektronische Zahlungen in Höhe von 100 US-Dollar pro Monat erhalten – eine Summe, die ein Vielfaches ihres Durchschnittsgehalts ausmache.
Auf diese Weise wolle die Regierung Trump ihrem „schwer fassbaren Ziel, Präsident Nicolás Maduro zu stürzen“, neuen Schwung verleihen, schreibt die Zeitung.
Die US-Regierung habe sich geweigert, dem Oppositionsführer Juan Guaidó, den sie als legitimen Präsidenten Venezuelas anerkenne, die eingefrorenen Gelder zu übergeben. Sie habe jedoch „die Räder in Bewegung gesetzt“, um den föderalen Gesetzgebern, deren Gehälter Maduro 2016 ausgesetzt habe, zwei Jahre Gehaltsnachzahlung zu gewähren, betont die „Washington Post“.
Am 21. Januar 2019 hatten in Venezuela Massenproteste gegen den amtierenden Präsidenten des Landes, Nicolás Maduro, begonnen, kurz nachdem er seine zweite Amtszeit als Präsident angetreten hatte. Der venezolanische Oppositionsführer, Juan Guaidó, erklärte sich danach zum Interimspräsidenten, wobei die USA und europäische Länder Guaidó als neuen Staatschef anerkannten.
Russland, China, die Türkei und mehrere andere Länder unterstützten Maduro als legitimen Präsidenten. Moskau bezeichnete den „Präsidentenstatus“ von Guaido als nichtig.


armiyadnr.su:
Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 15. bis 21. August 2020
In den letzten 24 Stunden haben unsere Beobachter drei Fälle von Verletzungen der Maßnahmen zur Verstärkung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainische Seite bemerkt.
So haben Kämpfer der 54. mechanisierten Brigade und des 503. Bataillons der 35. Marineinfanteriebrigade
zweimal technische Sprengsätze bei der Ausrüstung von Befestigungsanlagen in den Frontgebieten von Werchnetorezkoje und Dsershinsk eingesetzt.
Außerdem haben wir im Gebiet von Wodjanoje einen
Quadrokopter des Typs „Mavic PRO“ bemerkt, mit dessen Hilfe die Kämpfer eines Luftsturmbataillons der 36. Marineinfanteriebrigade die Tarnung ihrer Positionen kontrolliert haben und einen Versuch der Aufklärung unserer Positionen unternommen haben.
Durch diese Handlungen verletzt der Gegner offen den ersten und den zweiten Punkt des Maßnahmekomplexes zur Verstärkung und Kontrolle
des Regimes der Feuereinstellung. Wir merken an, dass die ukrainische Seite im Rahmen des Koordinationsmechanismus rechtzeitig von uns über alle Verstöße und durchgeführten technischen Arbeiten informiert wurde. Aber die Tatsache, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte keine rechtzeitigen Maßnahmen und Bestrafung der Schuldigen unternimmt, wie dies in den angenommenen Vereinbarungen vorgesehen ist, unterstützt die Schaffung von Bedingungen für eine weitere Eskalation des Konflikts.
In der letzten Woche haben radikal eingestellte Kämpfer der 35., 24. und 36. Brigade drei Beschießungen mit automatischen Granatwerfern und Schusswaffen in Richtung Dolomitnoje, Kominternowo und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks von Gorlowka durchgeführt und haben nicht zielgerichtet zwei Granaten und ein Dutzend Schüsse abgefeuert.
Neben Feuerprovokationen missachten die ukrainischen bewaffneten Formationen die Umsetzung des gesamten Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung, der von den Vertretern der ukrainischen Seite in der Kontaktgruppe vereinbart und unterzeichnet worden ist.
Unsere Aufklärung bestätigt Fälle der Stationierung von Waffen und Technik durch die BFU in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium, was eine Verletzung der bestehenden Maßnahmen ist und das Leben und die Gesundheit friedlicher Einwohner gefährdet.
In der letzten Woche hat unsere Aufklärung Fälle von Stationierung von 55 Stück Technik der BFU festgestellt:
aus dem Bestand der 24. mechanisierten Brigade:
in der Nähe von Oserjanowka – einen Abwehrraketenkomplex
aus dem Bestand der 35. Marineinfanteriebrigade:
in der Nähe von Sajzewo – zehn Schützenpanzer;
in Kalinowo – zwei Abwehrgeschütze „Osa“ auf dem Gebiet eines privaten Hauses
in Troizkoje – einen Schützenpanzer
aus dem Bestand der 56. Panzergrenadierbrigade:
in Karlowka – einen Schützenpanzerwagen auf einer Gartenparzelle;
in Peski – ein gepanzerter Aufklärungs- und Spähfahrzeug auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
in Konstantinowka – einen Mehrzwecksattelschlepper, zwei Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
in Netajlowo – einen Sattelschlepper auf einer Gartenparzelle;
in der Nähe Datschenksoje – sieben Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
in der Nähe von Grigorowka – vier Artilleriegeschütze „Gwosdika“
aus dem Bestand der 79. Luftsturmbrigade:
in Newelskoje – zwei Schützenpanzer auf einer Gartenparzelle;
in Slawnoje – einen Schützenpanzerwagen in einem Wohngebiet
aus dem Bestand der 53. mechanisierten Brigade:
in der Nähe von Bogdanowka – acht Schützenpanzer;
in der Nähe von Chlebodarowka – vier Haubitzen „Giazint-B“
aus dem Bestand der 36. Marineinfanteriebrigade:
in Gnutowo – einen Sattelschlepper und fünf Schützenpanzer in Wohngebiet der Ortschaft;
in Pischtschewik – drei Schützenpanzerwagen in einem Wohngebit.
In Verletzung der erreichten Vereinbarungen der Kontaktgruppe durch die ukrainische Seite hat der Gegner in der letzten Woche weiter den ersten Punkt der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands verletzt, nämlich das Verbot für Angriffs- sowie Aufklärungs- und Diversionsaktivitäten, unter denen gemäß den Vereinbarungen Versuche, die Ausgangspositionen der Truppen sowie zusätzliche technische Ausrüstung von Positionen zu verstehen ist.
In der letzten Woche haben unsere Beobachter 14 Fälle festgestellt, dass Kämpfer der 24.,
54., 53., 35. und 36. Brigade technische Arbeiten zur Ausrüstung neuer Positionen unter Einsatz von Sprengeinrichtungen in den Gebieten von Bogdanowka, Trawnewoje, Schumy, Sajzewo, Talakowka, Nowgorodskoje, Leninskoje, Werchnetorezkoje, Dsershinsk durchgeführt haben.
Wichtig ist, dass die Verletzungen des ersten Punkte der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands durch die ukrainische Seite auch von den Beobachtern der OSZE-Mission festgestellt werden, die im Bericht vom 20. August anmerkten, dass Kämpfer der 53. mechanisierten Brigade neue Positionen mit einer Länge von 54 Meter im Gebiet von Bogdanowka ausgerüstet haben.
Die letzte Woche hat wieder
nicht kampfbedingte Verluste in die Reihen der ukrainischen Truppen gebracht.
Im genannten Zeitraum starben zwei ukrainische Kämpfer und zehn wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Aber in der letzten Woche wurde in den offiziellen Erklärungen der Ukraine kein einziger Fall von Verlusten der Kämpfer genannt, was ein weiterer Versuch ist, Tod und Verletzung zu verheimlichen. Dies beweist die Falschheit der ukrainischen Militärführung, die regelmäßig über Verletzungen ukrainischer Soldaten berichtet, aber nur dann, wenn die Volksmiliz fälschlich der Verletzung des geltenden Waffenstillstands und der Beschüsse von Positionen der ukrainischen Streitkräfte beschuldigt werden soll.
Zu diesem Zweck veröffentlicht der Stab der OOS niemals zusammengefasste Daten von nicht kampfbedingten Verlusten für das 2. und 3. Quartal 2020, deren Zahl der Leiter des Stabs der OOS Kidon vor einigen Tagen dem Kommandeur der OOS Krawtschenko berichtet hat.
Nach uns vorliegenden Informationen betrugen die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone im Zeitraum vom 1. April bis 15. August des Jahres 363 Mann, davon 45 Tote, 318 Verletzte, von denen nur 272 nach einer Behandlung in die Truppe zurückkehren konnten, 46 tragen für immer Behinderungen davon.
Die größte Zahl von Verluste erlitten die Verbände und Truppenteile der Bodentruppen – 37 Tote und 293 Verletzte.
In den Verbänden der Luftsturmtruppen gab es 3 Tote und 15 Verletzte, in den Marinestreitkräften (bei den Marineinfanteristen) 5 Tote und 10 Verletzte.
Große Verluste in der OOS erlitt die vor kurzem in den ständigen Stationierungspunkt abgezogene 93. mechanisierte Brigade, auf deren Konto 8 nicht kampfbedingte Todesfälle und 66 Verletzungen gehen. Von den Verletzten können nur 49 in die Truppe zurückkehren, die übrigen werden ihr Leben auf Krücken und in Rollstühlen zu Ende leben.
Es ist wichtig anzumerken, dass das Thema des Bericht
s des Leiters des Stabs der OOS nicht der Kampf gegen Verletzungen von Sicherheitsanforderungen und der militärischen Disziplin, die zu den nicht kampfbedingten Verlusten geführt haben, ist, sondern die geringe Ausstattung der Einheiten und Mittel zur Lösung dieses Problems.
So
ist nach Meinung Kidons eines der Mittel zur Lösung, alle Soldaten, die den Wunsch haben, Kurse zur Erhöhung der Qualifikation nach NATO-Standards in internationalen Zentren zu durchlaufen, in die OOS-Zone zu schicken. Erfahrung mit solchen Maßnahmen gibt es bereits in den Marinestreitkräften, wo unter Deckung der Auswahl von Soldaten für einen „Rangerkurs“ auf Basis des Zentrums für Spezialoperationskräfte in Buseu, Rumänien, das 18. Bataillon der 35. Marineinfanteriebrigade, das sich derzeit in der OOS-Zone befindet, ausgestattet wurde. Seine Maßnahmen erklärte die Führung der Marineinfanterie mit der Notwendigkeit von Kampferfahrung bei den Kandidaten, obwohl die Mehrheit von ihnen diese schon hatte.
Außerdem schlug der Leiter des Stabs der OOS unter dem Vorwand der wachsenden Gefahr eines „Angriffs“ der Russischen Föderation auf die Ukraine vor, während der bevorstehenden groß angelegten Übungen alle Soldaten aus dem Urlaub zurückzurufen und in die Truppe einzugliedern. Nach Angaben unserer Aufklärung wurde dieser Vorschlag von Krawtschenko gebilligt und die Brigadekommandeure in der OOS haben inzwischen bereits entsprechende Befehle erhalten.
Unsere Aufklärung bemerkt eine Zunahme der Fälle von Desertion von ukrainischen Kämpfern.
Nach uns vorliegenden Informationen sind in der letzten Woche 34 Kämpfer von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ geflohen, davon sechs mit Waffen und Munition.
Die schwierigste Situation ist in der gerade in der OOS eingetroffenen 56. Panzergrenadierbrigade entstanden, in der acht Kämpfer eigenmächtig den Truppenteil verließen. Bei Ermittlungen durch Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes wurde festgestellt, dass hauptsächlich junge Vertragssoldaten geflohen sind, die sich zum ersten Mal an der Front befanden und durch einen möglichen Tod erschreckt sind. Alle aus der 56. Brigade Geflohenen wurden festgenommen und in den Truppenteil zurückgebracht.
In der 54. mechanisierten Brigade hat in der letzten Woche ein Gruppe den Truppenteil mit Waffen verlassen. So haben am 18. August fünf Kämpfer mit ihren Dienstwaffen (Maschinenpistolen) die Positionen des 2. Bataillons in Gebiet von Awdejewka verlassen. Während operativer Fahndungsmaßnahmen durch Mitarbeiter des SBU wurden drei Flüchtlinge am nächsten Tag festgenommen. Zwei der Geflohenen, die Soldaten I.A. Sajzew und R.I Parschonok verstecken sich weiter. Bei einer vorläufigen Untersuchung wurde festgestellt, dass alle geflohenen Kämpfer 2014-2015 Mitglied einer der Kampfeinheiten des „Rechten Sektors“ waren und aktiv an den Ereignissen auf dem Maidan teilgenommen hatten. Ihren Weggang von den Positionen erklärten sie mit einem Aufruf des Vorsitzenden des „Nationalen Korps“ A. Bilezkij, an gegen die Regierung gerichteten Kundgebungen in Belarus teilzunehmen, wozu sie planten, die ukrainisch-belorussische Grenze in der Oblast Rowenki zu passieren.
Die übrigen Fälle von Desertion wurden nach Information des militärischen Rechtsordnungsdienstes wegen Alltagsproblemen in den Familien von Soldaten in der Tiefe des Landes und des Fehlens einer Erlaubnis vom Kommando des Verbandes in genehmigten Urlaub zu gehen begangen.
Im Zusammenhang mit der katastrophalen Zunahme der Fälle von eigenmächtigem Verlassen der Truppenteile in der OOS sowie der Verletzung der militärischen Disziplin in den Einheiten findet heute auf Basis der Donezker Gebietsabteilung des militärischen Rechtsordnungsdienstes eine dienstliche Sitzung zu Fragen der dringenden Erarbeitung einer Lösung zur Verhinderung von Vergehen der Soldaten in der OOS statt. Bei der Sitzung werden die Leiter der Militärkommandanturen, Vertreter des militärischen Rechtsordnungsdienstes sowie die Kommandeure von Verbänden und Truppenteilen der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ hinzugezogen.
Unsere Quellen in den Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone teilten mit, dass in der letzten Woche in den Einheiten Militärmullahs eingetroffen sind und arbeiten, die seelsorgerische Arbeit mit islamischen Soldaten betreiben.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Mehrheit der islamischen Soldaten nach einer Unterhaltung mit den Geistlichen den Wunsch äußerte aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte auszuscheiden.
Diese Informationen wird auch von Vertretern des SBU überprüft. Nach Angaben von Mitarbeitern der Behörde haben die Mullahs die Soldaten agitiert, den Militärdienst zu verlassen und den Islam in den Reihen des IS zu verteidigen. Nach Meinung der Spezialdienste der Ukraine ist der Sammelort für diejenigen, die auf der Seite dieser terroristischen Organisation kämpfen wollen das Kulturzentrum „Bukowina“ und die Werbung wird von Vertretern der allukrainischen islamischen Assoziation „Alraid“ betrieben, die schon lange aufgrund ihrer aktiven Unterstützung der internationalen politisch-religiösen Assoziation „Muslimbruderschaft“ bekannt ist.
Inzwischen ist der
Zutritt für Mullahs in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS durch Mitarbeiter des SBU bis zum Abschluss der Überprüfungen verboten worden.
Im Rahmen der militärischen Ausbildung haben auf einem der Übungsplätze der Republik außerhalb der festgelegten Abzugslinie für Waffen die Wettbewerbe „Sauberer Himmel“ um den besten Abwehrraketen Zug „Strela-102 der Luftabwehreinheiten der Volksmiliz der DVR stattgefunden. Bei den Wettbewerben wurden die theoretischen Kenntnisse der Teilnehmer, der technische Zustand der Waffen und der Militärtechnik, die Fertigkeiten des Personals überprüft. Prüfungen und Normative zu taktischer und Spezialausbildung wurden abgenommen. Die Etappe wurde durch Schießen auf imitierte Luftziele abgeschlossen. Die Teilnehmer der Wettbewerbe zeigten ein hohes Niveau an theoretischem Wissen, praktischer Fertigkeiten und Fähigkeiten, die Fähigkeit zum Einsatz eines „Strela-10“-Komplexes im Kampf unter verschiedenen Lagebedingungen.
Außerdem fanden in den Abteilungen der Volksmiliz der DVR Wettbewerbe unter Panzermannschaften verschiedener Einheiten der Republik statt, in dieser Etappe fand eine Auswahl von Teams statt, die die Ehre der Republik bei den Wettbewerben von Panzermannschaft zwischen den Republiken verteidigen werden, die bald stattfinden werden.
Bei den Wettbewerben haben die Mannschaften einen Hindernisstreifen überwunden und mit Panzergeschützen auf Ziel geschossen und ein weiteres Mal ihre Professionalität und Fähigkeit die Ehre der Republik bei den bevorstehenden Wettbewerben zu verteidigen, gezeigt.
In Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Organisationen leistet die Volksmiliz weiter der Zivilbevölkerung der Republik Hilfe.
In dieser Woche haben Soldaten der Volksmiliz der DVR gemeinsam mit der gesellschaftlichen Kammer der DVR und der Administration des Republikoberhaupts die Kindertagesstätte „Lada“ in Kommunarowka mit einem neuen und sicheren Spielplatz ausgerüstet.
Die Volksmiliz wird auch weiterhin den friedlichen Einwohnern der Republik und besonders Kindern allseitige Hilfe leisten.


de.sputniknews.com:
Moskau kann bei Regelung in Weißrussland helfen, will sich jedoch nicht einmischen – Peskow
Sollte Minsk Unterstützung von Russland brauchen, ist Moskau laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bereit, Hilfe bei der Regelung des Konflikts im Land zu leisten. Das Land will sich jedoch weder einmischen noch die Gründe für die Einleitung bestimmter Strafsachen im Land bewerten.
Journalisten ha
tten Peskow am Freitag gefragt, wie der Kreml die Einleitung eines Strafverfahrens in Weißrussland wegen der Schaffung eines Koordinierungsrates durch die Opposition bewerte, und, ob Moskau bereit sei, Vermittler im Dialog zwischen der Opposition und den weißrussischen Behörden zu werden.
„Wenn die Führung von Weißrussland das will, dann ist die russische Seite natürlich bereit, alles zu tun, um bei der Regelung der Situation in Weißrussland zu helfen. Das ist das Erste. Wir wollen uns jedoch in keiner Weise einmischen und die Gründe für die Einleitung bestimmter Strafsachen in Belarus einschätzen. Das ist eine absolut souveräne Angelegenheit Weißrusslands“, betonte Peskow. …


m
il-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters der Volksmiliz der LVR Oberst Ja. W. Leschtschenko über die Situation an der Kontaktlinie vom 15. bis 21. August 2020
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurden in den letzten 24 Stunden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Der Gegner nutzt den Waffenstillstand und führt technische Arbeiten zur Ausrüstung seiner Positionen durch. In Verletzung von Punkt 1 der Vereinbarung der dreiseitigen Kontaktgruppe haben Kämpfer der 25. Brigade der ukrainischen Streitkräfte technische Arbeiten zur Ausrüstung neuer Positionen von 80 Metern Länge im Gebiet von Swetlodarsk durchgeführt. Dies wird auch von der OSZE-Mission bestätigt.
Örtliche Einwohner leiden weiter unter der ukrainischen Provokation. Gestern wurde ein weiterer Fall registriert, das ein Zivilist auf einen Sprengsatz geriet. Im Gebiet von Metallist wurde ein örtlicher Einwohner mittelschwer verletzt und erlitt Splitterverletzungen, als er auf ein nicht detoniertes Geschoss aus der Zeit der ukrainischen Aggression 2014 geriert. Der Verletzte befindet sich im Eisenbahnerkrankenhaus von Lugansk, wo er qualifizierte ärztliche Behandlung erhält.
Insgesamt haben die BFU in der letzten Woche fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Debalzewo haben Kämpfer der 24. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Guds einen Terrorakt begangen, indem sie mit einer Scharfschützenwaffe einen Soldaten der Volksmiliz im Gebiet von Logwinowo töteten, außerdem wurden Positionen der Volksmiliz in der Nähe dieser Ortschaft mit Schusswaffen beschossen. Außer dem Einsatz von Schusswaffen haben die ukrainischen Verbrecher dreimal technische Sprengsätze auf ihren Positionen im Gebiet von Luganskoje gezündet.
Dies ist eine weitere bedauerliche Bestätigung der Hohlheit der Versprechungen der ukrainischen Seite und der Unfähigkeit des ukrainischen Kommandos ein vollständiges Regime der Feuereinstellung zu gewährleisten.
Ich unterstr
eiche, dass gemäß Punkt 4 der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung die ukrainische Seite verpflichtet ist, eine Ermittlung durchzuführen und die Schuldigen für ein Verbrechen zu Verantwortung zu ziehen und darüber den Koordinator der dreiseitigen Kontaktgruppe zu informieren. Bisher hat die ukrainische Seite keinerlei Handlungen unternommen.
Ein solche
s Herangehen löst den ukrainischen Kämpfer die Fesseln, da sie wissen, dass keinerlei Disziplinar- und strafrechtliche Maßnahmen erfolgen werden. Diese Position der ukrainischen Seite unterstützt in vollem Maße eine Wiederaufnahme der Beschüsse.
Man möchte, dass die Führung der OSZE-Mission die grobe Verletzung durch ukrainische Kämpfer und die Untätigkeit des ukrainischen Kommandos dokumentiert, die ein erster Schritt zum Scheitern des Regimes der Feuereinstellung sind.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter
Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in Wohngebieten und bei Objekten der zivilen Infrastruktur in Ortschaften, die von der Ukraine kotnrolliert werden.
In der letzten Woche wurden drei Schützenpanzer der 30. Brigade in der Nähe von Wohnhäusern in Nowoswanowka entdeckt.
Außerdem wurden Waffen und Technik der 14. Brigade entdeckt: In der Nähe von Bobrowo wurde ein Schützenpanzerwagen entdeckt, zwei Schützenpanzerwagen und ein gepanzertes Aufklärungs- und Spähfahrzeug im Hof eines Wohnhauses in Krymsikoje und ein weiterer Schützenpanzerwagen bei einem Haus in Orechowo.
In der Nähe der Eisenbahnstation in Rubeshnoje wurde die Ankunft von sieben T-64-Panzer, vier Abwehrraketenkomplexen „Strela-102 und fünf Haubitzen Gwosdika entdeckt….


de.sputniknews.com:
„Sie bereiteten diesen Schlamassel für uns vor“: Lukaschenko macht USA für Unruhen verantwortlich
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die USA für die Unruhen in seinem Land verantwortlich gemacht. Nach seiner Auffassung will der Westen Minsk in seiner Politik gegen Moskau einsetzen.
Nach Lukaschenkos Ansicht wurden die Unruhen in Weißrussland geplant und organisiert:
„Die USA planen und lenken das alles, und die Europäer spielen mit. Wenn ihnen etwas gesagt wurde, dann werden Sie es auch tun“, sagte er bei einem Treffen mit den Mitarbeitern eines landwirtschaftlichen Unternehmens am Freitag.
„Es gibt ein spezielles Zentrum in der Nähe von Warschau. Wir kontrollieren sie, wir wissen, was sie tun. Raupen begannen zu klirren. Sehen Sie, wenn es in der Umgebung unruhig ist, wenn sich Panzer in Bewegung setzen und Flugzeuge anfangen zu fliegen, ist das kein Zufall“, äußerte Lukaschenko.
Der Westen wolle Weißrussland „auf seine Seite ziehen“ und es gegen Russland einsetzen, ist sich der weißrussische Präsident sicher:
„Sie haben diesen Schlamassel für uns vorbereitet. Und Russland hatte Angst, uns zu verlieren. Der Westen beschloss, uns irgendwie auf seine Seite zu ziehen, natürlich gegen Russland, so wie wir es jetzt sehen. Jetzt wollen sie einen Ostsee-Schwarzmeer-Korridor, einen ‚Sanitärkordon‘ einrichten: die drei baltischen Republiken, wir und die Ukraine. Wir sind hier das einzige noch fehlende Glied“, so Lukaschenko.
„Wir werden das Problem in den kommenden Tagen lösen“
Bei alledem versprach Lukaschenko, die Situation im Lande innerhalb der nächsten Tage zu bereinigen:
„In Minsk und irgendwo anders gefällt das (die Situation – Anm. d. Red.) jemandem nicht. Das ist selbstverständlich. Aber das sollte Sie nicht beunruhigen, das ist mein Problem, das ich lösen muss, und wir lösen es. Und glauben Sie mir, wir werden es in den kommenden Tagen lösen“, zitiert ihn Sputnik Belarus. …


de.sputniknews.com:
Für Behandlung von Nawalny: Deutsche Ärzte in Omsker Krankenhaus eingetroffen
Ein deutsches Ärzteteam ist nach Sibirien eingeflogen worden und nach Angaben von Reuters in dem Krankenhaus in Omsk eingetroffen, wo der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny derzeit behandelt wird. Die deutschen Ärzte haben Angaben zufolge keine Bedenken für einen Transport des russischen Regierungskritikers von Sibirien nach Berlin.
„Die eingeflogenen deutschen Ärzte haben erst vor einigen Minuten Zugang zu Nawalny erhalten“, sagte der Vertraute des Oppositionspolitikers, Leonid Wolkow, in einer Pressekonferenz in Berlin.
Die NGO Cinema for Peace Foundation soll eine in Deutschland gecharterte Spezialmaschine mit Ärzten nach Omsk geschickt haben, um den Politiker von dort aus nach Berlin für eine Behandlung in der Charité zu transportieren.
Wolkow fügte hinzu, es sei eine „positive Entwicklung“, dass die Ärzte zu Nawalny hinein durften, und gebe Grund zur Hoffnung, dass sein Transport aus dem Land doch noch möglich werde. Er betonte, Nawalnys Familienangehörige hätten noch immer keine Diagnose und keine Analyse bzw. verlässliche Angaben zu seinem Zustand erhalten. In diesem Zusammenhang würden sie den russischen Behörden Vertuschungsarbeit vorwerfen.
„Unsere Forderung bleibt die Gleiche: Wir müssen ihn an einen Ort bringen – nach Berlin in die Charité –, wo unabhängige Analysen über seinen Zustand vorgenommen werden können“, sagte Wolkow.
Überdies wandte er sich an die internationale Gemeinschaft: „Wir bitten alle darum, sich dafür (den Transport von Nawalny ins Ausland – Anm. d. Red.) einzusetzen, weil das wirklich notwendig ist.“
Es sei noch immer unklar, welche Ursache dazu geführt habe, dass ein junger und sportlicher Mann fast gestorben und daraufhin ins Koma gefallen sei und schließlich an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden musste.
Nawalny transportfähig
In Bezug auf Nawalnys Transportfähigkeit haben die deutschen Ärzte keine Zweifel, sagte der Filmproduzent Jaka Bizilj, der den Flug der Spezialmaschine mit organisiert hatte. Die Mediziner hätten den Oppositionellen zuvor untersucht. Sie würden nun einen Befund schreiben und diesen den Behörden übergeben.
Die russischen Ärzte hielten den 44-Jährigen für nicht transportfähig. Sie behaupteten zugleich, dass die deutschen Experten dem zugestimmt hätten. Bizilj zufolge soll der Rettungsflieger vorerst in Omsk bleiben – wie lange, das war am Freitag unklar.
Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch schrieb bei Twitter, den deutschen Ärzten sei es nach deren Angaben dank der Ausrüstung ihres Flugzeuges möglich, Nawalny „sofort sicher nach Berlin zum Universitätsklinikum Charité zu bringen“. …


abends:

de.sputniknews.com: Russische Ärzte geben grünes Licht: Nawalny darf nach Deutschland ausgeflogen werden
Die Ärzte des Krankenhauses in der sibirischen Stadt Omsk, in dem Alexej Nawalny derzeit behandelt wird, haben der Überstellung des Kremlkritikers nach Deutschland zugestimmt. Zuvor hatte es geheißen, Nawalny sei transportunfähig.
Als wahrscheinlich gilt, dass der 44-Jährige nun bald mit einem Spezialflugzeug nach Berlin in die Charité gebracht wird.
„Die deutsche Brigade hat Nawalny für transportfähig gehalten. Wir haben aber zu dieser Zeit gemeinsam beschlossen, die Frage als verfrüht zu betrachten“, sagte der stellvertretende Chefarzt der Klinik in Omsk, Anatoli Kalinitschenko, gegenüber Journalisten.
„Die Verwandten bitten um eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus. Sie nehmen dieses Risiko auf sich. Wir haben keine Einwände“, sagte er.
Den Zustand des Kremlkritikers beschrieb er als „stabil“.
Zuvor hatten die russischen Mediziner einen Transport noch abgelehnt, weil der Zustand des Patienten keinen Flug erlaube. Dagegen hatten deutsche Ärzte keine Bedenken, wie das Team um den Oppositionellen mitteilte.
Die Sondermaschine aus Deutschland mit Ärzten und Ausrüstung an Bord war zuvor in Omsk gelandet. Unklar war, wann genau der Kreml-Kritiker nun nach Berlin geflogen wird. Die Verlegung in ein anderes Krankenhaus sei noch am Freitag geplant, sagte Kalinitschenko. …


de.sputniknews.com:
Pompeo: Werden russische und chinesische Waffenlieferungen an Iran nicht zulassen
Die USA werden laut State Secretary Mike Pompeo „alles nur Mögliche“ tun, um Waffenlieferungen Russlands und Chinas an den Iran zu verhindern. Das werde aber erst nach der Wiederherstellung der UN-Sanktionen gegen Teheran möglich, sagte Pompeo am Freitag dem TV-Sender Fox News in Washington.
„Ich versichere Ihnen, dass die Vereinigten Staaten jedes Instrument in ihrem Arsenal einsetzen würden, damit die Chinesen und die Russen an den Iran keine Waffen liefern, die uns bedrohen“, so der Minister weiter.
„Wir werden auch alles in unseren Kräften Stehende tun, damit sie (Russland und China) nicht zu globalen Waffenlieferanten aufsteigen und damit kein Geld verdienen“, sagte Pompeo auf die Frage, ob Washington Sanktionen gegen Moskau und Peking verhängt, falls sie gegen die UN-Sanktionen gegen Teheran verstoßen.
Die USA planen, die bereits aufgehobenen Iran-Sanktionen wiedereinzuführen. …


de.sputniknews.com:
Trolling-Versuch? Lukaschenko will zwischen Macron und Gelbwesten vermitteln
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hat am Freitag die Bereitschaft bekundet, bei Verhandlungen zwischen dem französischen Staatschef Emmanuel Macron und den „Gelbwesten“ als „Vermittler“ aufzutreten. Damit reagierte er auf Macrons Aussage, dass die EU zu einer Vermittlung in Weißrussland bereit sei.
„Macron will bei den Verhandlungen in Weißrussland vermitteln. Lassen Sie mich zuerst kommen und Vermittler zwischen den ‚Gelbwesten‘ und Macron werden. Oh, was es da bloß für eine Lage gibt, Gott bewahre…“, sagte Lukaschenko. Das entsprechende Video wurde am Freitag vom Telegram-Kanal „Pul 1“ veröffentlicht.
Ferner betonte Lukaschenko, dass „der große Freund des weißrussischen Volkes“, US-Außenminister Mike Pompeo, vor kurzem ebenfalls einen Kommentar „vom Stapel gelassen hat“.
„Sie sollen dort zuerst einmal selbst alles regeln. Warum machen sie sich (der Westen – Anm. d. Red.) Sorgen? Die Deutschen kommen mit dem Coronavirus nicht zurecht, es gibt Demos. Warum machen sie sich Sorgen um Weißrussland? Dies ist ein bequemer Fall, um die Aufmerksamkeit von eigenen Problemen abzulenken und umzuleiten. Wir sehen dies“, so der Staatschef.
Am Donnerstag hatte Macron nach einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt, dass die EU bereit sei, zum Dialog zwischen den Behörden Weißrusslands und den Bürgern beizutragen, falls die Weißrussen selbst diese Vermittlung wünschen würden. …


de.sputniknews.com:
Rund 2000 Venezolaner an Grenze zu Kolumbien gestrandet
Angesichts zahlreicher Rückkehrer hat die venezolanische Regierung den wichtigsten Grenzübergang zum Nachbarland Kolumbien erneut geschlossen. Seit Freitag können Venezolaner über die Simón-Bolívar-Brücke vorerst nicht in ihre Heimat einreisen, meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die kolumbianische Einwanderungsbehörde.
Medienberichten zufolge sind in der Grenzstadt Cúcuta nun rund 2300 Venezolaner gestrandet.
Venezolaner in Kolumbien wegen Corona ohne Job
In Kolumbien leben rund 1,7 Millionen Migranten aus Venezuela. Die meisten sind in den vergangenen Jahren vor der politischen und wirtschaftlichen Krise in ihrem Heimatland geflohen. Wegen der Corona-Krise haben nun viele ihre Beschäftigung in Kolumbien verloren und wollen zurück zu ihren Familien in Venezuela.
Maduro will Ausbreitung des Virus verhindern
Rund 100 000 Migranten sind nach Angaben der kolumbianischen Einwanderungsbehörde bereits nach Venezuela zurückgereist, weitere 40 000 planen ihre Heimkehr. Die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro befürchtet allerdings, dass die Rückkehrer das Coronavirus in dem südamerikanischen Land weiterverbreiten.

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