Presseschau vom 12.08.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Holger Michael: 1939: Deutsch-sowjetisches Militärabkommen gegen Polen?
Ein deutsch-sowjetisches Militärabkommen aus dem Jahr 1939 beweist angeblich das Bündnis zwischen dem faschistischen Deutschland und der kommunistischen Sowjetunion. Doch was ist dran an dieser Legende, die neuerdings wieder aufgewärmt wird? Ein Blick auf die Fakten und Dokumente hilft auch hier weiter. …
https://sptnkne.ws/DsuG

Liudmila Kotlyarova: „Vielen Dank, Sergej“: Heiko setzt Maas-Stab in Moskau und will alle in Deutschland schützen
Bei seinem ersten Besuch in Russland mitten in der Corona-Pandemie hat der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) in Sankt Petersburg zwar ein gutes freundschaftliches Zeichen gesetzt, bei den anderen Themen aber wieder Wunder der Inkonsequenz demonstriert. Ein Kommentar. …
https://sptnkne.ws/DsxR

Alexander Boos: Wie Libyen zum „Labor“ für Waffen und Kampf-Flugzeuge wird – und warum das nicht neu ist
„Russische Luftverteidigungs-Systeme schießen Drohnen ab“, berichtet aktuell das Militär-Fachmagazin „Defense News“ mit Blick auf Libyen. Im dortigen Stellvertreter-Konflikt sind demnach mehrere Parteien und Staaten „mit MiGs, weiteren Kampf-Jets und Jagdbombern aktiv.“ Die Türkei setzt neue „TB2“-Drohne ein. …
https://sptnkne.ws/DsCx

Ilona Pfeffer: Skrupelloser Spekulant und großzügiger Wohltäter? US-Milliardär George Soros wird 90
Er bezeichnet sich gern als Philanthrop und gibt Milliarden für Demokratieförderung und den Aufbau einer starken Zivilgesellschaft aus. Zugleich finanziert er Regime Changes und mischt sich in die inneren Angelegenheiten fremder Länder ein. Seinen Reichtum hat der Starinvestor und wohl meistgehasste Milliardär der Welt mit Spekulationen gemacht. …
https://sptnkne.ws/DsFr

Florian Warweg: Faktencheck zur Medienberichterstattung: Hat Russland tatsächlich Corona-Impfstoff „zugelassen“?
Der Aufschrei im deutschen Mainstream war groß: „Der Impfstoff-Murks aus Moskau“ titelte die FAZ, „Hochriskantes Experiment“ die ARD. Das ZDF-heute-journal bringt sogar ein Video, in dem Putin angeblich erklärt, der erste Corona-Impfstoff sei in Russland „zugelassen“. Doch stimmt das? …
https://de.rt.com/29ey


abends/nachts:

de.sputniknews.com: USA geben weiteren Truppenabzug aus Afghanistan bekannt
Die Vereinigten Staaten haben ihre Nato-Verbündeten über Pläne zum Abzug weiterer Soldaten aus Afghanistan informiert.
Ein Vertreter der US-Regierung habe darüber unterrichtet, „dass die USA bis Ende November 2020 eine Truppenreduzierung in Afghanistan auf knapp unter 5000 Soldatinnen und Soldaten durchführen werden“, teilten das deutsche Verteidigungsministerium und das Auswärtige Amt am Dienstag den zuständigen Obleuten im Bundestag mit.
Dies sei bereits inoffiziell im Juni 2020 gegenüber den Nato-Alliierten angekündigt worden. Die Unterrichtung lag der Deutschen Presse-Agentur vor.
Bis Mitte Juni hatten die USA ihre Truppenstärke laut Verteidigungsministerium bereits auf 8600 Mann reduziert.
„Die kritischen Fähigkeiten der USA, sogenannte ‚Enabler‘, stehen weiterhin zur Verfügung“, heißt es in der Unterrichtung.
Das Engagement der Bundeswehr im Nato-Ausbildungseinsatz „Resolute Support“ soll die weitere Reduzierung der US-Truppenpräsenz vorerst nicht beeinflussen.
Es bleibe notwendig, alle Schritte zur Zukunft von „Resolute Support“ in einem gemeinsamen Entscheidungsprozess in der Nato zu diskutieren.
„Die Bundesregierung hält daran fest, dass eine weitere Truppenreduzierung von substanziellen Fortschritten im Friedensprozess abhängen sollte“, so die Ministerien.
„Dazu gehört auch, dass die Taliban die Gewalt reduzieren, sich gegen den internationalen Terrorismus stellen und in Friedensgespräche mit der afghanischen Regierung treten.“ …


de.sputniknews.com: Impfstoff als populistische Maßnahme? Russische Fachkräfte reagieren auf mediale Kritik
Erst vor wenigen Stunden wurde in Russland der weltweit erste Impfstoff gegen das Coronavirus registriert. Schon gibt es viele kritische Stimmen aus verschiedenen Ländern, deren Sinn auf Folgendes hinausläuft: Es gehe Russland nur darum, den Wettlauf um den Impfstoff zu gewinnen. Die Vorwürfe sind laut russischen Fachkräften jedoch unbegründet.
So beklagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, die Registrierung des russischen Impstoffs in einem Gespräch mit der „Rheinischen Post“ als „populistische Maßnahme“: „Die Zulassung eines Impfstoffs ohne die entscheidende dritte Testreihe halte ich für ein hochriskantes Experiment am Menschen“, so Reinhardt.
Russland gehe es hier bloß darum, sein wissenschaftliches Potenzial zur Schau zu stellen. Es dränge sich der Eindruck auf, dass es sich um eine „populistische Maßnahme eines autoritär regierten Staates handle“, der der Weltgemeinschaft seine wissenschaftliche Leistungsfähigkeit demonstrieren möchte, so Reinhardt. Es sei unverantwortlich, ganze Bevölkerungsgruppen bereits in diesem Stadium der Entwicklung zu impfen.
Auch die USA brachten ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck: Die Beraterin des US-Präsidenten Donald Trump, Kellyanne Conway, kritisierte, der russische Impfstoff bleibe hinter den US-Entwicklungen zurück und habe zudem zu wenige Tests durchlaufen.
Impfstoff mit zwei „Trägerraketen“
Das Wirkungsprinzip des russischen Impfstoffs Sputnik V sei sehr einfach – wie auch alles Geniale, äußerte Sergej Zarenko, stellvertretender Chefarzt des Krankenhauses Nr. 52 in Moskau und Medizinprofessor an der Lomonossow-Universität Moskau.
Die Immunabwehr gegen das Coronavirus entstehe derzeit nur bei Menschen, die die Krankheit schon überstanden hätten. „Es gibt aber ja einen sichereren Weg – die Immunisierung. Zumal es einen effektiven und sicheren Impfstoff gibt, der von Fachkräften des Gamaleya-Instituts entwickelt wurde.“
Entwicklung russischer Vakzine gegen Coronavirus
Darüber hinaus hätten die Forscher dieses Instituts früher Impfstoffe gegen Ebola und MERS-CoV erfolgreich geschaffen. Und nicht nur geschaffen, sondern dabei einen sicheren und effektiven Weg für deren Entwicklung entdeckt – die Vektor-Methode.
Diese Vektor-Methode sieht laut Zarenko folgendermaßen aus: „Auf einem für Menschen harmlosen Adenovirus wird – ähnlich wie auf eine Trägerrakete – eine ‚Orbitalstation‘ angebracht – also ein Stück Coronavirus. Und es wird in den menschlichen Körper injiziert.“ Daraufhin entstehe eine Immunabwehr – sowohl gegen die „Trägerrakete“ als auch gegen die „Orbitalstation“. „Um den Erfolg zu besiegeln, wird drei Wochen später die gleiche Orbitalstation mit einer anderen Trägerrakete gestartet – also auf einem anderen Adenovirus.“ Als Folge entstehe im Körper eine zuverlässige und nachhaltige Immunabwehr gegen das Coronavirus.
„Das ist einfach, wie alles Geniale.“ Weltweit werde an einigen weiteren Vektor-Impfstoffen gearbeitet, aber das mit „zwei Trägerraketen” – das sei etwas Neues.
Der Impfstoff sei bereits an Freiwilligen getestet worden. Diese ersten Freiwilligen seien die Mitarbeiter des Instituts gewesen. „Danach wurde der Impfstoff an Soldaten getestet, die sich freiwillig meldeten. Keine einzige Komplikation, alle haben eine starke Immunabwehr.“
Der Medizinprofessor beklagte die Kritikwelle gegen den russischen Impfstoff in der Presse. „Hier stellt sich die Frage: Wer finanziert diese Kampagne in der Presse? Von wem hängen die ‚unabhängigen Experten‘ ab? Es ist ein offenes Geheimnis: Von den Produzenten anderer Impfstoffe, die hinter den russischen Forschern zurückbleiben.“
Auch die Hersteller der antiviralen Präparate seien an dieser Kampagne interessiert. Das seien in der Regel zwar effektive Medikamente, aber nur bei leichten Formen der Krankheit und mit vielen Nebenwirkungen.
„Frühe Marktzulassung unter strengen Bedingungen“
Die Assoziation der Organisationen für klinische Tests in Russland, an der führende Pharma-Unternehmen wie Bayer teilnehmen, hatte zuvor das russische Gesundheitsministerium gebeten, mit der staatlichen Registrierung des Impfstoffs abzuwarten, bis die dritte Phase der klinischen Tests abgeschlossen sei. Den Wettlauf um den weltweit ersten Impfstoff bezeichneten die Mitglieder der Assoziation als „Relikt der heroischen Paradigma“.
Die russische Aufsichtsbehörde für Gesundheitswesen (Roszdravnadzor) wies die Kritik zurück mit der Begründung, die Vorwürfe basierten auf Unkenntnis der Forschungsergebnisse.
„Russland ist ein Land mit einer reichen Geschichte der Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen, wir haben viele Unternehmen und Forschungszentren. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Impfstoff des Gamaleya-Instituts nicht den festgelegten Anforderungen entspricht.“
Es sei offensichtlich, dass der Verband Schlüsse ziehe, ohne die Ergebnisse der Tests zu kennen. „Einige Hundert Freiwillige wurden geimpft, es gab keine nennenswerten negativen Reaktionen.“
Laut einem weiteren Vertreter der Behörde, Sergej Glagolew, erlaubte die Erfahrung mit dem Impfstoff für Mers-CoV den Forschern, das Entwicklungsverfahren für Coronavirus-Impfstoff zu verkürzen. „Es gibt keinen Widerspruch, da jene Forschung auch in der zweiten Phase beendet war, und ihre Methoden werden auch bei der Entwicklung des Impfstoffes gegen das Coronavirus angewandt.“
Die Registrierung eines Präparats in den früheren Stadien der klinischen Tests sei möglich – ähnliche Vorgehensweisen gebe es auch in der EU und den USA. „In unserem Fall handelt es sich um eine frühe Zulassung auf den Markt unter streng kontrollierten Bedingungen.“


de.sputniknews.com: Israel bekundet Interesse an russischem Corona-Impfstoff
Israel hat laut seinem Gesundheitsminister Juli Edelstein grundsätzlich Interesse an dem in Russland zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus gezeigt.
Wie Edelstein am Dienstag sagte, gibt es bereits Beratungen über den neuen Impfstoff.
„Wenn wir zu der Überzeugung gelangen, dass es sich um ein ernsthaftes Produkt handelt, werden wir auch versuchen, Verhandlungen aufzunehmen“, sagte Edelstein laut einem Bericht der Nachrichtenseite „ynet“.
„Ich will aber niemandem Illusionen machen“, betonte Edelstein.
„Der Impfstoff wird nicht morgen kommen.“ Man habe bisher mit zwei Unternehmen Vereinbarungen über den möglichen Kauf künftiger Impfstoffe unterzeichnet.
„Es gibt noch keinen Impfstoff, der alle notwendigen Genehmigungen erhalten hat“, so Edelstein weiter.
Auch Israel arbeitet an der Entwicklung eines Impfstoffes. Klinische Studien sind allerdings erst im Oktober geplant. …


de.sputniknews.com:
Zwei ranghohe irakische Offiziere bei türkischem Drohnenangriff getötet
Bei einem türkischen Luftangriff im Norden des Irak sind zwei ranghohe irakische Grenzoffiziere getötet worden. Eine türkische Drohne habe im Norden von Erbil ein Militärfahrzeug angegriffen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur INA am Dienstag unter Berufung auf das irakische Militär mit.
Bei dieser „offenkundigen Aggression“ sei auch der Fahrer ums Leben gekommen.
Das türkische Verteidigungsministerium bestätigte lediglich Luftschläge gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK in der nordirakischen Region Metina. Dabei seien zwei PKK-Kämpfer getötet worden. Ob es sich um denselben Angriff handelte, war unklar.
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur hat die PKK ihre Hochburg in den schwer zugänglichen Kandil-Bergen im Nordirak. Die Partei gilt in der benachbarten Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation. Die Türkei und die PKK bekämpfen sich seit Jahrzehnten. Im Sommer 2015 war ein Waffenstillstand gescheitert. Seitdem fliegt das türkische Militär wieder regelmäßig Angriffe gegen die PKK im Nordirak und in der Südosttürkei.


de.sputniknews.com: Brasilien wird russischen Corona-Impfstoff herstellen
Die Führung des brasilianischen Bundesstaates Parana wird am Mittwoch eine Vereinbarung über Tests, Produktion und Vertrieb des russischen Impfstoffs gegen Covid-19 unterzeichnen. Dies berichtet das brasilianische Nachrichtenportal G1.
„Die Regierung von Parana gab am 12. August die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit den russischen Behörden über die Produktion des ‚Sputnik-V’-Impfstoffs bekannt. Das Abkommen sieht die Prüfung, die Produktion und den Vertrieb des Impfstoffs vor“, so das Portal.
Das russische Gesundheitsministerium hat am Dienstag den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung gegen die neue Coronavirus-Infektion Covid-19 registriert, der vom Moskauer Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Zusammenarbeit mit dem russischen Fonds für Direktinvestitionen entwickelt wurde.
Bislang haben sich in dem größten lateinamerikanischen Staat nach den aktuellen WHO-Angaben mehr als drei Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, mehr als 101.000 sind gestorben. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch deutlich höher liegen, da in Brasilien nur recht wenig getestet wird.


vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 11. August 2020 wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.


de.sputniknews.com:
Weil Russland das will: Trump spricht von Arbeit an einem „Atomwaffen-Pakt“ mit Moskau
Die Vereinigten Staaten und Russland arbeiten derzeit an einem „Atomwaffen-Pakt“, wie US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Journalisten Hugh Hewitt verriet.
„(…) Wir arbeiten derzeit mit Russland an einem Atomwaffen-Pakt, weil sie es wollen. Sie wollen das dringend“, erläuterte Trump. Ferner betonte er:
„Ich denke nicht, dass sie warten werden. Und das ist toll.“
Denn laut seinen Worten stellt dies heute „das größte Problem in der Welt“ dar.
Am 22. und 23. Juni hatten bilaterale strategische Beratungen in Wien stattgefunden. Die Delegationen unter der Leitung des russischen Vizeaußenministers, Sergej Rjabkow, und des US-Chefunterhändlers für Rüstungskontrolle, Marshall Billingslea, diskutierten über eine Verlängerung des Vertrags zur Verringerung strategischer Offensivwaffen (New-Start) sowie über mehr Stabilität und Voraussagbarkeit nach der Kündigung des INF-Vertrages. Beide Seiten setzten zudem Arbeitsgruppen, unter anderem eine für Weltraum, ein.
Ende Juli hielten dann Experten aus Russland und den USA in der österreichischen Hauptstadt Beratungen über die strategische Stabilität ab. Zentrale Themen waren die internationale Sicherheit und Rüstungskontrolle sowie Weltraum-Fragen.
Für den Zeitraum vom 16. bis 18. August sind in Wien erneut Beratungen zwischen Russland und den USA zur strategischen Sicherheit angesetzt.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 11. Augst 3:00 Uhr bis 12. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen von Seiten der BFU 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Donezk: automatische Granatwerfer – 2 Granaten.
Richtungg Mariupol: automatische Granatwerfer – 1 Granate
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Ortschaften: Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Dsershinskoje.
Um 8:21 Uhr wurde die Durchführung von technischen Arbeiten durch die BFU unter Einsatz eines technischen Sprengsatzes in der Nähe von Nowomichajlowka bemerkt.
Um 10:45 Uhr wurde die Durchführung von technischen Arbeiten und die Bewegung von Personal der BFU in der Nähe von Wodjanoje sowie die Durchführung technischer Arbeiten auf den Positionen der BFU im Gebiet von Schumy festgestellt.
Um 17:00 Uhr wurde in der Nähe von Marjnka die Durchführung technischer Arbeiten auf den Positionen der BFU unter Einsatz von technischen Sprengsätzen festgestellt.
Außerdem wurde um 00:10 Uhr eine Detonation von Minensperren auf den Positionen der BFU in der Nähe von Nowgorodskoje registriert.
Opfer unter den Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


u
krinform.de: Wahlen an der Entflechtungslinie im Donbass: ZWK erläutert Unmöglichkeit deren Durchführung
Die Entscheidung der Zentralen Wahlkommission (ZWK) über die Unmöglichkeit, Kommunalwahlen zu bestimmten Regions- und Stadträten im Donbass abzuhalten, sei legitim, da sie auf den entsprechenden Schlussfolgerungen der Militär-Zivilverwaltungen beruhe.
Dies sagte der Chef der Zentralen Wahlkommission Oleh Didenko, meldet Ukrinform unter Berufung auf die Abteilung der ZWK für Interaktion mit Medien.
„Die Kommission verfügt weder über Gesetzgebungsbefugnisse noch praktische Möglichkeiten, den tatsächlichen Zustand dieser Gebiete zu überprüfen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass die Wahlrechte der Bürger verwirklicht und geschützt werden. Aber dazu muss es entsprechende Bedingungen geben. Sicherheit vor allem. Denn vergessen Sie nicht, dass der Mensch, sein Leben und seine Gesundheit der höchste Wert ist. Wir haben auch keinen Grund, die Schlussfolgerungen in Frage zu stellen, die die regionalen Zivil-Militärverwaltungen zur Verfügung gestellt haben“, sagte der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission.
Didenko machte deutlich, dass die Entscheidung der Zentralen Wahlkommission absolut legitim sei, weil sie auf den entsprechenden Schlussfolgerungen der regionalen Zivil-Militärverwaltungen basiere.
Er schloss aber auch nicht aus, dass im Falle einer Verbesserung der Situation die Wahlen in diesen einzelnen Gemeinden im Donbass rechtzeitig stattfinden.
Wie Ukrinform berichtete, hat die Zentrale Wahlkommission am 8. August eine Liste der Gemeinden in den Regionen Donezk und Luhansk festgelegt, wo Kommunalwahlen nicht möglich sind. In diese Liste sind zehn Gemeinden in den Rayons Bahmut, Wolnowacha, Mariupol und Pokrowskyj in der Region Donezk und in acht in den Rayons Sewerodonezt und Schtschattja in der Region Luhansk Region eingetragen.


Mzdnr.ru: Am 11. August wurden in der DVR 17 Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Zwei der neuen Fälle wurden bei Personen entdeckt, die aus der Ukraine eingereist sind. Die anderen neuen Fälle sind Kontaktpersonen zu bereits zuvor Erkrankten, darunter drei medizinische Beschäftigte. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlungen.
In den letzten 24 Stunden wurden 37 Patienten nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Am 12. August um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 1980 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
929 Patienten sind derzeit in Behandlung, 938 als gesund entlassen, es gibt 113 Todesfälle.
Zum Stand am 11. August wurden Coronavirusinfektionen bei 93 Personen, die seit dem 25. Juni 2020 aus der Ukraine eingereist sind, entdeckt. Alle infizierten Patienten wurden in spezialisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik eingewiesen und werden kostenlos behandelt.


de.sputniknews.com: Corona-Krise zeigte Schwachstellen im Zusammenwirken der WHO-Mitgliedstaaten auf – Lawrow
Die mit der Corona-Pandemie verbundene Krise hat „eine Reihe von Schwachstellen“ im Zusammenspiel der Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgezeigt. Dies erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow gegenüber der Zeitung „Argumenty i Fakty“.
„Zweifellos hat die Corona-Krise auch eine Reihe von Schwachstellen offenbart, dabei nicht nur und nicht so sehr bei der Arbeit des WHO-Sekretariats, sondern bei der Interaktion der Mitgliederstaaten der Organisation, bei ihrer Erfüllung der Organisationsempfehlungen. Schauen Sie mal, wie unterschiedlich verschiedene nationale Gesundheitssysteme bei den gleichen WHO-Empfehlungen und übereingestimmten Gesundheitsvorschriften mit dem Coronavirus umgegangen sind“, so Lawrow.
Russlands Außenminister verwies darauf, dass der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, gemäß dem Beschluss der Weltgesundheitsversammlung derzeit einen unabhängigen Bewertungsprozess in Gang gesetzt hat, in dessen Rahmen die Interaktion der Mitgliederstaaten mit der koordinierten Rolle der WHO bei der Bekämpfung der Pandemie analysiert werden soll.
„Als Folge dieses Prozesses muss natürlich entschieden werden, wie man die multilaterale Zusammenarbeit im Bereich des globalen Gesundheitswesens effektiver gestalten kann, auch im Bereich der Prävention und Reaktion auf Notfälle medizinischen Charakters“, fuhr Lawrow fort.


nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 12.08.2020
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden zwei Feuerprovokationen begangen und nicht zielgerichtetes Feuer mit Granatwerfern auf das Territorium unserer Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Straftruppen der 79. Brigade das Feuer in Richtung der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks eröffnet.
Wir wir
bereits mitgeteilt haben, wurde die genannte Feuerprovokation in Anwesenheit eines Filmteams des „5. Telekanals“ durchgeführt, das auf Anweisung des Kommandeurs der OOS Krawtschenko eingetroffen war, um eine Videoreportage zu erstellen, die die Volksmiliz der DVR der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung beschuldigt.
Die Einheiten der Volksmiliz der DVR sind ihrerseits nicht auf die Provokationen eingegangen, haben das Feuer nicht erwidert und den Gegner beobachtet.
Nach Angaben unserer Quelle in der 79. Brigade befahl der Kommandeur der 79. Brigade Luzenko, den Kommandeur des 2. Bataillons wegen der schwachen Organisation der Arbeit der Massenmedien während der Erstellung der Videoreportage disziplinarisch zur Verantwortung
zu ziehen, um sich gegenüber Krawtschenko für den Misserfolg bei der Erstellung der Reportage zu rechtfertigen
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade das Feuer mit Granatwerfern im Gebiet von Dsershinskoje eröffnet.
Unsere Aufklärung hat die Stationierung von zehn Stück Waffen und Militärtechnik in der Nähe von Wohnhäusern und kommunalen Objekten auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium in Peski, Nowoselowka, Slawnoje, Nowomichajlowka, Nowoignatowka, Berdjanksoje und Belaja Gora
festgestellt, was Leben und Gesundheit friedlicher Einwohner gefährdet.
Diese Sachverhalte werden auch im Bericht der OSZE-Mission vom 11.08.2020 bestätigt.
Die Erklärung des Kommandos der Besatzungskräfte, in der Landwirte und die Zivilbevölkerung auf von Kiew kontrolliertem Territorium vor dem Entzünden von Feuern im Zsuammenhang mit der hohen Brandgefahr gewarnt wird, ruft Beunruhigung hervor. Mit solchen Erklärungen veruscht das Kommando der OOS der Verantwortung für verursachten Schaften in der Folge von Bränden, die durch die Schuld ukrainischer Kämpfer entstanden sind, zu entgehen.
In den letzten 24 Stunden haben wir
Unzufriedenheit bei der örtlichen Bevölkerung von Krasnoarmejsk festgestellt, die durch den Verkehr von Panzern ohne Einsatz von speziellen Schleppern und Anhängern auf allgemein genutzten Straßen, was zur Zerstörung von des Asphalts durch schwere Raupentechnik führte, hervorgerufen wurde.
In Verletzung der erreichten Vereinbarungen der Kontaktgruppe durch die ukrainische
Seite hat der Gegner technische Arbeiten aktiviert.
In
Richtung Mariupol führt der Gegner unter Deckung des Waffenstillstands weiter eine ungeordnete Verminung des Territoriums durch. Nach Angaben unserer Aufklärung wird in der 36. Brigade ein Ermittlung dazu durchgeführt, dass eine Patrouile der OSZE-Mission 21 Antipanzerminen „TM-62“ und sechs Kosten mit Antipersonenminen PMN-2 bei deren Entladung aus dem Laderaum eines Ural-Lastwagens am Rand der Straße im Gebiet von Wodjanoje bemerkt hat.
Unsere Beobachter haben die
Ausrüstung von Befestigungsanlagen festgstellt:
im Gebiet von Nowomichajlowka wurden technische Arbeiten des 2. Bataillons der 79. Luftsturmbrigade unter Einsatz eines technischen Sprengsatzes durchgeführt;
im Gebiet von Marjinka, Wodjanoje und Schumy haben Einheiten der 79. Luftsturmbrigade, der 36. und 35. Marineinfanteriebrigade technische Arbeiten zur Ausrüstung von Positionen durchgeführt.
Durch die genannten Aktivitäten demonstriert der Gegner offen seine Missachtung der ergriffenen Maßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, die ukrainische Führung zu einem Verzicht auf Aktivitäten, die eine Zuspitzung der Lage an der Kontaktlinie befördern, zu zwi
ngen.
Wir wir
schon mitteilten, wurde durch unser Videobeobachtungssystem ein Vorfall im 1. Bataillon der 53. mechanisierten Brigade mit dem Brand eines Schützenpanzers infolge der Verletzung von Brandschutzbestimmungen und Nutzungsregeln festgehalten. Nach genauen Informationen erstickte infolge des Brandes ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte an Rauchgasen, zwei wurden in ernstem Zustand in eine medizinische Einrichtung von Wolnowacha eingeliefert.
Inzwischen steht fest, dass die Mitglieder der Schützenpanzermannschaft betrunken waren.
Diesen Sachverhalt versucht der Brigadekommandeur Titenko gegenüber dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen.
Wir erhalten weiter
Informationen über Verbrechen von Kämpfern der bewaffneten Formationen der Ukraine gegen Zivilisten. Auf einer Landstraße im Gebiet von Ursuf hielt eine Gruppe von vier Kämpfern des Regiments „Asow“ unter dem Vorwand der Durchsuchung des Fahrzeugs ein Auto des Typs Mitsubishi L-200 fest. Unter Anwendung physischer Gewalt wurde der Fahrer des Geländefahrzeugs gefesselt und in den Kofferraum eines Fahrzeugs vom Typ „Sas“ befördert, danach verließen beide Fahrzeuge den Ort des Geschehens. Ein Augenzeuge des Geschehens versuchte, sich an die nächste Polizeiwache mit einer Anzeige über die Entführung zu wenden, dies wurde ihm ohne Angabe von Gründen verweigert.
Die Verschlechterung der epidemiologischen Situation in einigen Brigaden in der OOS-Zone ruft Besorgnis hervor. Insbesondere in der 54. mechanisierten Brigade im Zusammenhang mit dem nachlässigen Verhalten des Kommandos gegenüber dem unterstellten Personal, was in fehlenden Maßnahmen zur Isolation der Personen, die zum Kontaktkreis der mit dem Coronavirus infizierten Hauptmann Lugowitsch und Major Roschtschupkin gehören, zum Ausdruck kommt. Derzeit befinden sich im Zusammenhang mit der starken Verschlechterung des Gesundheitszustands 20 Soldaten, darunter die drei Ärzte, Major Batalin, Leutnant Getmanowa und Soldat Timtschenko, in der Quarantäneabteilung des militärmedizinischen Hospitals „Tschasow Jar“.


de.sputniknews.com:
Impfstoff gegen Covid-19: Russlands Gesundheitsminister nennt Frist von Produktion erster Packungen
In Moskau hat am Mittwoch das Briefing zur Registrierung eines Vakzins gegen das Coronavirus stattgefunden, in dessen Rahmen unter anderem der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko Journalistenfragen beantwortete. Dabei wurden die Produktionsfristen des russischen Impfstoffs genannt.
Russlands Gesundheitsminister teilte am Mittwoch mit, dass die ersten Packungen von Heilmittelpräparaten des Coronavirus-Impfstoffes in „den nächsten zwei Wochen“ produziert würden.
Freiwillige Vakzinierung
Laut den Worten des Gesundheitsministers wird es eine Vakzinierung für alle sein, auch für Ärzte, freiwillig. Jene, die geimpft würden, können demnach ihren Gesundheitszustand in einer speziellen App registrieren, die derzeit entwickelt wird.
Auf Innenmarkt orientiert
Die Produktion des russischen Impfstoffes ziele vor allem auf den Innenmarkt ab. Dabei sagte Muraschko: „Wir bieten die Produktion des Vakzins auf ausländischen Plattformen an, heute laufen solche Verhandlungen: Der Russische Fonds direkter Investitionen hat sich der Arbeit am Export von Technologien und Arzneimitteln angeschlossen.“
Kritische Aussagen über russischen Impfstoff
Der Gesundheitsminister wies die kritischen Aussagen über den russischen Covid-19-Impfstoff als unbegründet zurück.
„Ausländische Kollegen, die offenbar eine bestimmte Konkurrenz, also Konkurrenzvorteile des russischen Präparats spüren, versuchen irgendwelche Meinungen zu äußern, die aus unserer Sicht absolut unbegründet sind. (…) Aber ich sage nochmals: Der russische Impfstoff ist ein Produkt, das auf bestimmtem medizinischen Wissen und bestimmten Daten beruht.“
Muraschko verwies darauf, dass viele Länder auf gewisse forcierte Fahrweisen für die Forschung zurückgegriffen hätten. Aber die Plattform, auf der der russische Impfstoff entwickelt wurde, sei gut studiert und sicher. Zuvor wurde sie demnach auch für die Synthese und Herstellung anderer Präparate genutzt.
„Wenn wir zum Beispiel vom RNA-Impfstoff sprechen, der in anderen Ländern produziert wurde, gab es dann Publikationen – diese können Sie finden, wonach ein Teil der Impfstoffe ohne präklinische Forschungen erschienen ist und sofort bei Menschen eingesetzt worden ist, was in unserem Fall ausdrücklich nicht der Fall ist.“
Erster Corona-Impfstoff in Russland
Am Dienstag hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, mitgeteilt, dass Russland als erstes Land einen Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen habe. Dieser wurde von dem Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie und dem Russischen Fonds direkter Investitionen entwickelt.
Präklinische Forschungen zum Covid-19-Impfstoff wurden am Gamaleja-Institut und 48. Forschungsinstitut des Verteidigungsministeriums, die klinischen im Setschenow-Institut und einer Filiale des Burdenko-Militärhospitals durchgeführt.
Spezialisten betonten mehrmals, dass alle Freiwilligen im Alter von 18 bis 60 Jahren bei Tests hohe Antikörpertiter bekommen hätten. Niemand hatte mit schweren Komplikationen zu kämpfen. Die dritte Testphase des Präparats beginnt am 12. August.


Mil-lnr.info:
Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 12. August 2020
Unter Nutzung des geltenden Waffenstillstands führt der Gegner weiter technische Arbeiten zur Vervollkommnung der Positionen unter Einsatz von technischen Sprengsätzen durch.
In den letzten 24 Stunden haben unsere Beobachter
ein weiteres Mal eine Detonation auf den Positionen des 1. Bataillons der 25. Brigade im Gebiet von Kondraschewskaja-Nowaja festgestellt.
Nach uns vorliegenden Informationen wurde infolge der Verletzung von Sicherheitsbestimmungen bei der Installation des technischen Sprengsatzes der Soldat Burilenko verletzt. …


de.sputniknews.com:
„Im bekannten Highly-Likely-Stil“: Moskau zu britischen Vorwürfen wegen angeblicher Hackerangriffe
Der Chef der Zweiten Europaabteilung des russischen Außenministeriums, Sergej Beljajew, hat die Vorwürfe Großbritanniens wegen angeblicher Hackerangriffe und „Untergrabung der Weltordnung“ scharf kritisiert.
Die Vorwürfe der britischen Behörden gegen Russland seien eine „oberflächliche Wiederholung“ bereits bekannter, unbegründeter Thesen westlicher Politiker, sagte Beljajew in einem Interview mit Sputnik.
Ende Juli hatte der Geheimdienstausschuss des britischen Parlaments einen Bericht über die angebliche Einmischung Moskaus in die Innenpolitik des Vereinigten Königreichs veröffentlicht, in dem Russland vorgeworfen wurde, durch die Teilnahme an internationalen Organisationen versucht zu haben, die Weltordnung zu untergraben.
Zuvor hatte das britische Nationale Zentrum für Cybersicherheit (National Cyber Security Centre, NCSC) berichtet, mit den USA und Kanada zusammenzuarbeiten, um Hackerangriffe auf Pharmaunternehmen und Wissenschaftler aufzuspüren. Nach Angaben des NCSC haben mit den russischen Behörden in Verbindung stehende Hacker angeblich versucht, Informationen zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen COVID-19 in drei Ländern zu stehlen.
„Alle Thesen der Verfasser (der Berichte – Anm. d. Red.) sind im gut bekannten ‚Highly-Likely‘-Stil ausgeführt worden: Es werden keine Beweise oder konkreten Fakten für eine „Einmischung“ angeführt. Dafür entsteht ein negativer Informationshintergrund, der sich destruktiv auf den zwischenstaatlichen Dialog und die normale Entwicklung der bilateralen Beziehungen auswirkt“, äußerte Beljajew.
Seiner Ansicht nach könnten die Initiatoren dieser Unterstellungen unterschiedliche Ziele verfolgen: Zum Beispiel könnten sie an die aktive Rolle Londons bei der Aufhaltung Russlands in der Weltarena erinnern oder die Aufmerksamkeit von den festgefahrenen Verhandlungen Großbritanniens mit der EU über die Bedingungen der Zusammenarbeit nach dem Brexit ablenken wollen.
„Auch ein trivialer Wunsch der britischen Geheimdienste, ihre Bedeutung zu demonstrieren und die Regierungspolitik zu beeinflussen, ist nicht auszuschließen“, fügte er hinzu.


dan-news.info:
Kommentar der Außenministerin der DVR und bevollmächtigten Vertreterin der DVR in der Minsker Kontaktgruppe Natalja Nikonorowa zur Erklärung Krawtschuks über ein besonderes administratives Regime für den Donbass
Leider demonstrieren die neuen Vertreter der Ukraine in Minsk in ihren Erklärungen in den Medien bisher kein tiefes Verständnis des Minsker Prozesses, was wir von Personen mit einer solch ernsthaften Erfahrung in Politik und Diplomatie eigentlich erwarten k
önnten, sondern im Gegenteil ein verzerrtes und oft vollständig der realen Lage der Dinge widersprechendes Herangehen an die Verhandlungen.
Die Ideen bezüglich der Einführung einer neuen Formulierung über irgendein besonderes Regime
der administrativen Leitung sind im Grunde ein weiterer Versuch der für die Ukraine schon zur Tradition gewordenen Absichten, die Minsker Vereinbarungen umzuschreiben. Aber wir sind von Mal zu Mal gezwungen an folgendes zu erinnern: Solche Versuche waren für keinen einzigen der bisherigen Vertreter von Erfolg gekrönt und werden auch in diesem Fall entsprechend scheitern. Für Kiew ist es schon lange Zeit, einen offensichtlichen Sachverhalt zu erkennen und anzunehmen – es ist sinnlos zu versuchen, den Maßnahmekomplex und andere Vereinbarungen des Minsker Pakets zu verändern, zu ergänzen oder zu reduzieren. Es muss einfach begonnen werden sie umzusetzen, und zwar in verpflichtender und konsequenter Vereinbarung mit der zweiten Konfliktseite – den Republiken.
Außerdem rufen die Erklärungen, dass die Minsker Vereinbarungen an die ukrainischen Reformen angepasst werden müss
ten, großes Unverständnis hervor. Tatsächlich ist alles genau umgekehrt: Die ukrainischen Reformen müssen in vollständiger Entsprechung mit dem Maßnahmekomplex realisiert werden, der vom UN-Sicherheitsrat durch ein Dokument gebilligt wurde. Und das bedeutet unter anderem auch die Durchführung einer Verfassungsreform, bei der der besondere Status des Donbass im Grundgesetz des Landes verankert werden muss. Aussagen, dass dies angeblich nicht realistisch sei, sind erstens nicht richtig und zweitens helfen sie Kiew nicht dabei, sich dieser Verpflichtung gemäß dem Maßnahmekomplex zu entziehen und drittens stellen sie die ukrainische Regierung in einem sehr ungünstigen Licht dar.
Wir rufen die Vertreter Kiews auf, sich sowohl in Auftritten in den Massenmedien als auch bei den Verhandlungen vor allem von jener einfachen Wahrheit leiten zu lassen, dass die Minsker Vereinbarungen der einzige Weg zu einer friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass sind. Solange die Ukraine nicht aufhört, das Wese
n dieser Vereinbarungen zu verzerren und Begriffe umzuschreiben oder auch versucht, irgendwelche Schritte zur Umsetzung der politischen und anderer Punkte des Maßnahmekomplex ohne Vereinbarung mit uns durchzuführen, kann von einer realen Regelung nicht die Rede sein.


Lug-info.com:
Erklärung des bevollmächtigten Vertreter des LVR bei den Minsker Verhandlungen des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego
Eine Reihe öffentlicher Erklärungen des neuen Leiters der ukrainischen Delegation in der Kontaktgruppe, die direkt den unterzeichneten Minsker Dokumenten widersprechen, rufen Unverständnis hervor.
Die Minsker Vereinbarungen müssen umgesetzt werden und nicht umgeschrieben. Das ist der einzige Weg für eine Regelung. Und der erste Schritt auf diesem Weg ist es, die unterzeichneten Dokumente aufmerksam zu studieren.
Wenn man systematisch und konstruktiv an seine Verpflichtungen herangeht, und namentlich ein solches Herangehen erwarten wir von der Ukraine, so ist offensichtlich, dass die Notwendigkeit einer Verfassungsreform mit Verankerung des besonderen Status des Donbass, wovon Herr Krawtschuk angeblich irgendwo gehört hat, die Grundlage der politischen Regelung des Konflikts, der Schlüsselthese des Maßnahmekomplexes (s. Punkt 11 und die Anmerkung zu diesem, wo
rin die Parameter des besonderen Status deutlich festgelegt sind) ist. Außerdem ist der dauerhafte Charakter des besonderen Status zusätzlich in dem im Oktober letzten Jahres unterzeichneten Text der „Formel Steinmeiers“ festgehalten.
Offensichtlich sind auch die Verpflichtungen der Ukraine zu
r Vereinbarung aller politischen Aspekte der Regelung des Konflikts mit den Vertretern des Donbass im Rahmen der Minsker Verhandlungen.
Dabei ist die Umsetzung der in der Kontaktgruppe getroffenen Entscheidungen in der ukrainischen Gesetzgebung ein Teil der Verpflichtungen der Ukraine, die auf internationaler Ebene beschlossen wurden (der Maßnahmekomplex ist der Anhang zur Resolution 2202 (2015) des UN-Sicherheitsrats). Die Reform der ukrainischen Gesetzgebung muss den Minsker Vereinbarungen entsprechend und die Bedingungen für deren Realisierung schaffen. Und nicht umgekehrt. Man darf die Minsker Vereinbarungen nicht willkürlich auslegen, sie unter die ukrainische Gesetzgebung „treiben“, wobei ein Schaden am Wesen der erreichten Vereinbarungen auftreten würde.
Solange die ukrainische Führung nicht aufhört, auszuweichen und
herum zu lavieren, die Notwendigkeit der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen ohne Streichungen und Revisionen nicht anerkennt, ist eine positive Dynamik bei der politischen Regelung des Konflikts im Donbass nicht zu erwarten.


de.sputniknews.com:
Im Fall der Verlängerung des Waffenembargos gegen Iran: Rohani droht mit Konsequenzen
Die USA plädieren im UN-Sicherheitsrat dafür, das Waffenembargo gegen den Iran zu verlängern. Der iranische Präsident Hassan Rohani hat dagegen mit Konsequenzen gedroht, falls der UN-Sicherheitsrat dies auf Drängen der USA tun
sollte.
Wie Rohani am Mittwoch im iranischen Staatsfernsehen erklärte, ist die UN-Resolution 2231 Bestandteil des Wiener Atomabkommens von 2015. Gemäß der Resolution müsse das Waffenembargo gegen den Iran aufgehoben werden.
„Wenn nicht, wäre dies ein klarer Verstoß gegen das Atomabkommen und das
würde Konsequenzen haben“.
Details zu möglichen Konsequenzen äußerte Rohani dabei nicht. …


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Seit
Inkrafttreten der von allen Mitgliedern der Kontaktgruppe unterzeichneten Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung ist eine bestimmte positive Dynamik festzustellen.
So wurden zwischen dem 27. Juli und 12 August nur 13 Fälle von Verletzung
en des Regimes der Feuereinstellung festgestellt, dabei hat die Ukraine in diesem Zeitraum keine von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen eingesetzt. Als Folge wurden keine Schäden an Infrastruktur und Wohnraum und keine Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Verluste unter dem Personal der Volksmiliz der DVR festgestellt.
Aber trotz der erheblichen Verringerung der Zahl der Besch
ießungen und des Kalibers der eingesetzten Waffen sind regelmäßige Verletzungen des ersten Punkts der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des unbefristeten Regimes des Feuereinstellung von Seiten der BFU festzustellen, nämlich des Verbots von Angriffs- und Aufklärungs- und Diversionshandlungen, unter denen gemäß den Vereinbarungen Versuche, die Ausgangspositionen der Truppen zu verändern und zusätzliche technische Ausrüstungen der Positionen vorzunehmen zu verstehen sind.
Insgesamt gab es in der genannten Periode 27 Fälle
der Ausrüstung neuer Positionen in technischer Hinsicht durch die Ukraine, 17 von ihnen in Richtung Gorlowka, 4 bzw. 6 in Richtung Donezk bzw. Mariupol.
Besondere Besorgnis ruft die Situation im Gebiet von Schumy hervor. Die ukrainische Seite im GZKK hat eine Anfrage auf „Durchführung von technischer Aufklärung zum Zweck der Unschädlichmachung und Entfernung von Sprengstoffen im Gebiet von Schumy“ gestellt, aber stattdessen bewegt sie ihre Positionen nach Beobachtungsdaten zur Hauptzweig der Wasserleitung „Sewerskij Donez – Donbass“ und hat allem Anschein nach die Absicht, sich unter dem Bogen der Wasserleitung festzusetzen und das kritische Wasserinfrastrukturobjekt als Deckung zu nutzen.
Es muss festgestellt werden, dass die Versuche, die Verstöße der BFU über alle bestehenden Kommunikationskanäle mit der ukrainischen Seite im GZKK im Rahmen des Koordinationsmechanismus zur Reaktion auf Verstöße, darunter auch mit Unterstützung der OSZE-Mission, zu unterbinden, nicht zu den notwendigen Ergebnissen führen.
In diesem Zusammenhang hat die bevollmächtigte Vertreterin der DVR in der Kontaktgruppe eine entsprechende Note an die Führung der OSZE-Mission und den besonderen Vertreter des Vorsitzenden der OSZE gerichtet mit der Bitte, die Garantenstaaten aufzurufen, Einfluss auf die Führung der Ukraine auszuüben mit dem Ziel einer unverzüglichen Einstellung der Verletzungen der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Waffenstillstands, die von den offiziellen Vertretern der Ukraine unterzeichnet wurden.
Wir hoffen, dass es gelingen wird, die Situation in kürzester Zeit auf diplomatischem Wege zu lösen und die Einheiten der Volksmiliz der DVR nicht zu außerordentlichen Maßnahmen entsprechend den vereinbarten Zusatzmaßnahmen werden greifen müssen.


de.sputniknews.com:
Nach Drohnenangriff mit Tod zweier irakischer Offiziere: Irak sagt türkischen Ministerbesuch ab
Nach dem Tod zweier irakischer Grenzoffiziere durch einen mutmaßlich türkischen Drohnenangriff hat der Irak einen ranghohen Besuch aus der Türkei kurzfristig abgesagt. Dies meldet am Mittwoch die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA.
Der für Donnerstag geplante Besuch des türkischen Verteidigungsministers Hulusi Akar in Bagdad finde nicht statt, so die Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine entsprechende Erklärung des irakischen Außenministeriums. Grund seien die „Aggressionen“ der Türkei im Irak.
Auch der türkische Botschafter werde deshalb einbestellt.
Am Dienstag war berichtet worden, dass bei dem Angriff im Nordirak zwei ranghohe irakische Grenzoffiziere getötet worden seien.
Das türkische Verteidigungsministerium bestätigte lediglich Luftschläge gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK in der nordirakischen Region Metina. Dabei sollen zwei PKK-Kämpfer getötet worden sein. Ob es sich um denselben Angriff handelte, war unklar.
Der Irak verurteilte den Angriff und drohte, die Zusammenarbeit mit der Türkei „auf verschiedenen Ebenen“ zu überdenken.
Der türkische Staat und die PKK bekämpfen sich seit Jahrzehnten. Im Sommer 2015 war ein Waffenstillstand gescheitert. Seitdem fliegt das türkische Militär wieder regelmäßig Angriffe gegen die PKK im Nordirak und in der Südosttürkei.


a
bends:

de.sputniknews.com: WHO kommentiert Registrierung von Covid-19-Impfstoff in Russland
Jeder sichere und wirksame Impfstoff wird ein Allgemeingut sein. Diese Auffassung vertraten technische Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegenüber Sputnik.
„Der WHO ist bekannt, dass der Impfstoff gegen Covid-19 im staatlichen Arzneimittelregister der Russischen Föderation registriert ist, wie am 11. August bekannt gegeben wurde. Die WHO begrüßt alle Erfolge bei der Forschung und Entwicklung von Anti-Covid-19-Impfstoffen, (…) fordert einen raschen, fairen und gerechten Zugang zu einem solchen Impfstoff weltweit“, betonte die Organisation.
Zuvor gaben WHO-Vertreter bekannt, die Möglichkeit einer Neuqualifizierung des russischen Coronavirus-Impfstoffs mit Moskau zu erörtern, um zu entscheiden, ob er internationalen Standards entspreche.
Am Dienstag hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, angekündigt, Russland habe als erstes Land einen Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Dieser wurde von dem Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie und dem Russischen Fonds für direkte Investitionen entwickelt.
Präklinische Forschungen zum Covid-19-Impfstoff wurden am Gamaleja-Institut und 48. Forschungsinstitut des Verteidigungsministeriums, die klinischen im Setschenow-Institut und einer Filiale des Burdenko-Militärhospitals durchgeführt.
Spezialisten betonten mehrmals, dass alle Freiwilligen im Alter von 18 bis 60 Jahren bei Tests hohe Antikörpertiter bekommen hätten. Niemand hätte mit schweren Komplikationen zu kämpfen gehabt. Die dritte Testphase des Präparats mit dem Namen „Sputnik V“ beginnt am 12. August.
Der deutsche Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn, zeigte sich „sehr skeptisch“ gegenüber der Zulassung des Coronavirus-Impfstoffs in Russland: Es gehe nicht darum, bei der Impfstoff-Entwicklung Erster zu sein, sagte er. Viel wichtiger sei es, wirklich sauber zu arbeiten. Da es keine Phase-3-Studien gegeben habe, also klinische Erprobungen auch in der Breite mit Tausenden Probanden, könne es gefährlich sein, zu früh zu beginnen, Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen zu impfen, äußerte er.
Der Chef des US-Forschungszentrums National Institute of Allergy and Infectious Diseases, Antony Fauci, sagte seinerseits, US-Spezialisten könnten zumindest in der nächsten Woche mehrere Optionen für die Prävention von Covid-19 vorstellen, sie seien jedoch in Bezug auf deren Wirksamkeit und Sicherheit unsicher. Er äußerte Zweifel daran, dass Russland seinen Impfstoff angemessen getestet habe.
Das russische Gesundheitsministerium wies diese Kritik an dem russischen Medikament als unbegründet zurück: Die Plattform, auf der es geschaffen worden sei, sei gut erforscht und sicher, hieß es. Sie sei bisher bereits für die Synthese und Herstellung anderer Medikamente verwendet worden.

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