Presseschau vom 08.08.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

de.sputniknews.com: Warum Kollaps der USA „unausweichlich ist“ und Russland „verschont bleibt“: Dmitry Orlov Exklusiv
Quasi pünktlich zur Corona-Krise ist ein neues Buch erschienen: „Die Lehre vom Kollaps“. Der US-russische Autor Dmitry Orlov hat es vorausschauend verfasst. Im Sputnik-Interview erklärt er, warum für ihn die aktuelle Pandemie nicht der Auslöser für den kommenden Untergang der USA ist. „Die Ursachen liegen tiefer und sind älter“, so Orlov. …
https://sptnkne.ws/Dqjn


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Hisbollah-Chef dementiert Berichte über Waffendepot der Organisation im Hafen von Beirut
Die Hisbollah hat im Hafen von Beirut laut dem Anführer dieser schiitischen Organisation kein Waffendepot gehabt. „Meldungen darüber entsprechen nicht der Wirklichkeit“, erklärte Hassan Nasrallah am Freitag in einer Fernsehansprache.
„Derartige Gerüchte haben zum Ziel, die Tragödie zu politisieren. Wir dementieren kategorisch verleumderische Medienberichte, wonach die Organisation irgendwelche Stoffe oder Raketen in Beirut eingelagert hatte“, betonte der Hisbollah-Generalsekretär.
Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut hatten mehrere Meldungen die Hisbollah-Bewegung mitverantwortlich gemacht.
„Wir dementieren auch Meldungen darüber, dass wir den Hafen (in Beirut) kontrollieren. Wir wissen eher, was es im Hafen von Haifa (in Israel) gibt als in Beirut“, sagte Nasrallah. Er rief ferner die Behörden auf, alle Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen, die Falschmeldungen über das Unglück im Hafen verbreiten. …


vormittags:

de.sputniknews.com: US-Drohungen sind „wirtschaftliche Kriegserklärung“ – Trittin fordert „robuste Antwort“
Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin hat die Sanktionsdrohungen der USA gegen den Hafen Sassnitz-Mukran wegen der Gaspipeline Nord Stream 2 als „wirtschaftliche Kriegserklärung“ eingestuft. Deutschland sollte aus seiner Sicht Gegenmaßnahmen treffen.
„Die Unsitte amerikanischer Drohbriefe an deutsche Unternehmen nimmt Überhand“, sagte der frühere Bundesumweltminister gegenüber der dpa. Die Drohung republikanischer Senatoren gegen den Hafen sei nach Europa- und Völkerrecht illegal.
„Die Einmischung in die Souveränität Deutschlands und der Europäischen Union hat eine nie gekannte Aggressivität erreicht, die nicht unbeantwortet bleiben darf“, so Trittin. „Die Unternehmen, die mit diesem Projekt befasst sind, brauchen Schutz vor den Wild-West-Methoden aus Washington.”
Trittin forderte die Bundesregierung auf, mit der „Leisetreterei gegenüber der US-amerikanischen Seite” aufzuhören. „Deutschland und auch die EU müssen eine robuste Antwort auf dieses Verhalten der USA finden. Dazu kann die Androhung eigener Sanktionen gehören – wie zum Beispiel des Imports von Fracking-Gas aus den USA“, schlug er vor.
Trittin wies darauf hin, dass der Hafen Sassnitz sich im Wahlkreis von Bundeskanzlerin Angela Merkel befindet. „Es ist nur schwer zu begreifen, wie diese den Beschäftigten des Hafens ihr fortgesetztes Nichthandeln erklären will.“
US-Drohbrief
Drei US-Senatoren hatten dem Hafen auf Rügen in einem Brief mit schweren Sanktionen gedroht. „Den Vorstandsmitgliedern, leitenden Angestellten und Aktionären der Fährhafen Sassnitz GmbH wird die Einreise in die Vereinigten Staaten untersagt, und jegliches Eigentum oder jegliche Eigentumsbeteiligung, die sie in unserem Zuständigkeitsbereich haben, wird eingefroren“, hieß es.
Nord Stream 2
Das Projekt Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Pipelinesträngen von der russischen Küste durch die Ostsee nach Deutschland vor. Der russische Staatskonzern Gazprom ist mit 50 Prozent beteiligt. Die andere Hälfte finanzieren fünf europäische Energieunternehmen: Wintershall Dea, OMV sowie Uniper, Royal Dutch Shell und Engie. Die USA wollen das Projekt verhindern, weil es mit ihrem Flüssigerdgas konkurriert.
Die Pipeline ist zu 94 Prozent fertig. Von den insgesamt 2460 Kilometern – die sich ergeben, weil die 1230 Kilometer lange Pipeline aus zwei parallelen Strängen besteht – fehlen nur noch gut 150: etwa 120 in dänischen und mehr als 30 in deutschen Gewässern.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 7. Augst 3:00 Uhr bis 8. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen von Seiten der BFU 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Gorlowka: automatische Granatwerfer – 4 Granaten; Schusswaffen – 1 mal.
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Dolomitnoje.
Außerdem wurde gestern die Durchführung von technischen Arbeiten durch den Gegner in der Nähe von Pawlopol sowie Detonationen auf den Positionen der BFU im Gebiet von Nowoluganskoje und Schumy festgestellt.
Beginnend mit 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Taliban-Sprecher klärt auf: Das steckt hinter Berichten über „Verschwörung“ mit Russland
In den Publikationen über von Russland bereitgestellte „Prämien“ für die Taliban ist kein Wort wahr, sagte der Sprecher des politischen Büros der radikal-islamischen Bewegung Taliban, Suhail Shaheen, in einem Telefongespräch mit RIA Novosti.
Dies sei bloß Teil einer Kampagne, die die Gegner des Friedensprozesses in Afghanistan gestartet haben.
Dem Taliban-Sprecher zufolge wurde diese „falsche und haltlose Information vom Kabuler Departement für nationale Sicherheit an einige amerikanische und europäische Journalisten übermittelt“, um „den Prozess der friedlichen Regelung zu sabotieren“.
„In diesen Publikationen gibt es nichts, was mit der Realität zu tun hat. Das ist schlechthin eine Kampagne gegen den Friedensprozess. Und wir weisen derartige Behauptungen vollständig zurück“, betonte der Taliban-Sprecher.
Zuvor hatte die „New York Times“ einen Artikel gebracht, in dem behautet wurde, dass eine Einheit des russischen Militäraufklärungsdienstes den Taliban Kopfgeld für Angriffe auf Angehörige der internationalen Koalition in Afghanistan angeboten hätte.
Daraufhin teilte die russische Botschaft in Washington mit, dass wegen des verlogenen Zeitungsartikels in sozialen Netzwerken Aufrufe erschienen, „mit den Russen abzurechnen“. Die Information über die Drohungen wurde von der Botschaft an die Rechtsschutzorgane und das Außenministerium der USA übermittelt.
Das russische Außenministerium qualifizierte den Artikel als Falschnachricht, und der russische Außenminister Sergej Lawrow führte die Anschuldigungen auf den innerpolitischen Kampf vor den Wahlen in den USA zurück.
Laut US-Präsident Donald Trump ist der Artikel „auf Bestellung gefertigt“ worden. Er teilte mit, dass der US-Nachrichtendienst die von der „New York Times“ veröffentlichte Information nicht als vertrauenswürdig betrachtet. Auch das Pentagon erklärte, über keine Beweise für eine „Verschwörung“ verfügt zu haben.


Mzdnr.ru: Am 7. August wurden in der DVR 14 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Alle Fälle von Infektionen wurden bei Personen entdeckt, die Kontakt zu bereits Erkrankten hatten, darunter vier medizinische Beschäftigte. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung
In den letzten 24 Stunden wurden acht Patienten nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Am 8. August um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 1928 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
948 Patienten sind derzeit in Behandlung, 869 als gesund entlassen, es gibt 111 Todesfälle.
Zum Stand am 5. August wurden Coronavirusinfektionen bei 85 Personen, die seit dem 25. Juni 2020 aus der Ukraine eingereist sind, entdeckt. Alle infizierten Patienten wurden in spezialisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik eingewiesen und werden kostenlos behandelt.


de.sputniknews.com:
US-Geheimdienste: Russland agiert gegen Bidens Wahlsieg
Das Büro des Geheimdienstkoordinators der USA (DNI) hat am Freitag einen Bericht veröffentlicht, in dem Gefährdungen für die kommenden US-Präsidentschaftswahlen analysiert werden. Im Fokus stehen China, Russland und der Iran.
Die Sicherheit im Laufe der Wahlen bleibt laut dem Chef des Nationalen Zentrums für Spionageabwehr und Sicherheit der USA, William Evanina, für die Nachrichtendienstgemeinschaft die oberste Priorität. Es sei wichtig, dass „wir auch unsere Erkenntnisse über Gefährdungen unserer Wahlen von außen mit der amerikanischen Gesellschaft teilen“.
US-Gegner strebten Evanina zufolge an, die privaten Kommunikationen der politischen Kampagne der USA zu beeinträchtigen sowie Kandidaten und politische Ziele bloßzustellen. Zudem hätten die Rivalen versucht, den Zugang zu staatlichen und föderalen Netzwerken zu bekommen.
„In erster Linie sind wir über aktuelle und potenzielle Aktivitäten Chinas, Russlands und des Irans beunruhigt“, hieß es.
Pläne Russlands, Chinas und des Irans
Russland nutze „eine Reihe von Maßnahmen“, um den Ex-Vizepräsidenten Biden zu verunglimpfen. Als Beispiele nannte das DNI unter anderem Aussagen von Politikern, die die Glaubwürdigkeit Bidens durch angebliche Korruptionsvorwürfe beschädigen wollten. Kreml-nahe Akteure nutzten zudem soziale Medien, um die Kampagne des Republikaners Trump zu unterstützen.
Nach Einschätzungen des DNI wolle China den Sieg Trumps nicht, da Peking ihn als unberechenbar ansieht. Das Land habe die Absicht, verstärkt Einfluss auf das politische Umfeld in den USA zu nehmen. China versuche, Politiker unter Druck zu setzen, die den Interessen Pekings zuwider handelten, hieß es in dem Bericht.
Die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hatten zuletzt unter anderem wegen des Coronavirus deutlich zugenommen. Peking sei sich dabei bewusst, dass die China-Politik auch im Wahlkampf eine Rolle spiele.
Der Iran versuche der Mitteilung zufolge demokratische Institutionen in den USA zu untergraben und das Land zu spalten: „Irans Bemühungen in dieser Richtung werden sich vermutlich auf Online-Beeinflussung konzentrieren.“


de.sputniknews.com:
„Unverschämt und niederträchtig“: Hongkong-Regierung empört über US-Sanktionen
Die Regierung von Hongkong hat die US-Sanktionen gegen elf ranghohe Beamte des Sonderverwaltungsgebietes und von Festland-China scharf kritisiert. Dies geht aus einer Erklärung auf der Werbseite der Regierung hervor.
„Die Regierung des Sonderverwaltungsgebietes Hongkong hat am 8. August die sogenannten ‚Sanktionen’ der US-Regierung gegen elf Offizielle der Zentralen Volksregierung der VR China und der Regierung des Sonderverwaltungsgebietes als unverschämt und niederträchtig kritisiert“, heißt es in dem Dokument.
„Die jüngsten Maßnahmen der US-Regierung stellen eine grobe und barbarische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas dar, unter Ausnutzung von Hongkong als Schachfigur in den Spielen Washingtons zur Schaffung von Problemen in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen im eigennützigen Interesse US-amerikanischer Beamter“, heißt es.
Zugleich wird darauf verwiesen, dass der US-Kongress und das Weiße Haus die Anti-Regierungs-Proteste, die Anfang Juni 2019 in Hongkong begonnen hatten, genutzt und etliche Gesetze angenommen sowie einen Erlass herausgegeben haben, der unter dem Vorwand der Wahrung der Menschenrechte, der Demokratie und der Autonomie gegen das Sonderverwaltungsgebiet gerichtet sei.
Die Handlungen der USA zeugten von Doppelstandards und Pharisäertum, ganz zu schweigen von groben Verstößen gegen internationale Gesetze und Hauptnormen für die internationalen Beziehungen, heißt es.
Die Regierung Hongkongs sei bereit, Peking zu unterstützen, falls es Antwortmaßnahmen wegen der US-Sanktionen gegen chinesische Beamte einleiten sollte, so die Erklärung.
„Hongkong ist ein unveräußerlicher Teil Chinas. Die Einhaltung und Umsetzung des Prinzips ‚Ein Land, zwei Systeme’ entspricht den Interessen der Einwohner Hongkongs und spiegelt die gemeinsamen Bestrebungen des gesamten chinesischen Volkes wider.“
Die Regierung Hongkongs „wird die Zentralregierung der VR China beim Einleiten von Gegenmaßnahmen voll und ganz unterstützen“, wird betont.
„Die Behauptung der US-Regierung, dass die Verhängung der sogenannten ‚Sanktionen’ eine Antwort auf das Inkrafttreten des Gesetzes über die Gewährleistung der nationalen Sicherheit in Hongkong gewesen sei, ist eine faule Ausrede“, heißt es weiter.
Die Regierung Hongkongs hat die USA auch wegen der vorsätzlichen Freigabe persönlicher Daten von Regierungsbeamten scharf kritisiert: „Dieser bedauernswerte Schritt ist nichts anderes als ein vom Staat genehmigtes Doxing, das einen ernsthaften Verstoß gegen die Vertraulichkeit und persönliche Sicherheit bedeutet.“
Das US-Finanzministerium hatte Restriktionsmaßnahmen gegen elf ranghohe Beamte von Festland-China und Hongkong verhängt. Dazu gehören die Chefin des Sonderverwaltungsgebietes, der Polizeichef von Hongkong, der Sicherheitsminister, die Justizministerin, der Direktor des Büros für die Angelegenheiten von Hongkong und Macao beim Staatsrat der VR China, der Chef der Kanzlei der Zentralregierung Chinas in Hongkong und weitere Personen.
Das US-Ministerium begründete die Sanktionen damit, dass die genannten Personen „die Autonomie Hongkongs und die Rede- und Versammlungsfreiheit der Bürger Hongkongs untergraben haben“.


Lug-info.com:
Am 8. August um 9:00 Uhr sind in der LVR insgesamt 622 Fälle von Coronavirusinfektionen bestätigt.
Nach zwei negativen Tests wurden insgesamt 591 Patienten als gesund entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 15 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Millionen-Belohnung für Hinweise auf Einmischung von außen – USA locken Russen per SMS
Die USA wollen im Rahmen des Programms „Rewards for Justice“ (RFJ) bis zu zehn Millionen US-Dollar für Informationen über Personen zahlen, die sich in US-Wahlen einmischen. Russische Bürger melden, dass sie SMS erhalten, in denen sie zur Teilnahme an dem Programm aufgefordert wurden. Moskau hat das US-Vorgehen kommentiert.
„Das Programm des US-Außenamtes Rewards for Justice (RFJ), das vom Diplomatischen Sicherheitsdienst verwaltet wird, offeriert eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar für Informationen, die zur Identifizierung oder dem Standort jeglicher Personen führen, die zum Zwecke der Einmischung in US-Wahlen durch bestimmte illegale Cyber-Aktivitäten für eine ausländische Regierung arbeiten“, berichtet das US-Außenamt am Mittwoch.
Es handele sich um Informationen über beliebige Persönlichkeiten, die sich im Auftrag einer überseeischen Regierung in Bundes- und Landeswahlen sowie in lokale Wahlen einmischen.
Das US-Außenamt verweist, dass das RFJ-Programm mehr als 150 Millionen US-Dollar an mehr als 100 Menschen weltweit ausbezahlt hatte. Diese hätten beweissichere Angaben zur Prävention von Terrorismus und der Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA bereitgestellt.
Einbeziehung per SMS
Russische Bürger sollen Medien-Angaben zufolge SMS-Nachrichten bekommen haben, die einen Appell zu der Teilnahme an RFJ-Programm enthalten hätten.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte in diesem Zusammenhang, die USA hätten sich ungeniert in das Leben russischer Bürger eingemischt, indem sie sie aufrufen hätten, gegen Entlohnung Einmischungen in US-amerikanische Wahlen offenzulegen. Diese Handlungen seien eine echte hybride Attacke.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Weltraum-Internet im Ausbau: SpaceX startet weitere Satelliten
Die private US-Raumfahrtfirma SpaceX hat am Freitag weitere 57 Satelliten für das erdumspannende Internet-Netz Starlink ins All geschossen. Auch zwei Satelliten des Unternehmens BlackSky waren an Bord der in Cape Canaveral gestarteten zehnten Starlink-Mission.
Die Starlink-Satelliten sollten am frühen Samstagmorgen auch zweimal über Deutschland auftauchen, abfragbar für den eigenen Standort auf der Webseite heavens-above.com.
Wie Sven Melchert, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde, am Freitag gegenüber der DPA erläuterte, sind die neuen Satelliten mit einer neuartigen Blende ausgestattet, damit sie nicht mehr so hell leuchten wie die bisherigen. Ohne diese Blende würden Starlink-Satelliten in Zukunft viele astronomische Beobachtungen erheblich einschränken, sagte Melchert unter Bezug auf ein entsprechendes Abkommen mit Profiastronomen.
Die jeweils mehr als 200 Kilogramm schweren Satelliten sollen Daten von Bodenstationen erhalten und untereinander mit Hilfe von Lasern weiterleiten. Sie sollen in relativ niedrigen Umlaufbahnen fliegen und im Unterschied zu klassischer Satelliten-Kommunikation deutlich kürzere Verzögerungszeiten gewährleisten.
Im Mai 2019 war bereits die erste Gruppe von 60 Starlink-Satelliten in den Weltraum befördert worden. Seitdem schickt SpaceX regelmäßig neue Satellitengruppen ins All. Derzeit befinden sich mehr als 500 Satelliten im Orbit. Sie fliegen auf sehr erdnahen Umlaufbahnen in einem Distanzspektrum von 328 bis 580 Kilometern.
Im Frühjahr waren bereits viele Sichtungen der bis dahin gestarteten Satelliten gemeldet worden, die eng und hell von der Erde aus erkennbar waren. Diese flogen sehr niedrig und waren besonders nach Sonnenuntergang wegen der Reflexionen des restlichen Sonnenlichts sehr auffallend.
Starlink, ein vom US-Raumfahrtunternehmen SpaceX unter Elon Musk und Gwynne Shotwell geplantes weltumspannendes Satellitennetzwerk, soll ab Ende 2020 Internetzugang in Nordamerika bieten, 2021 dann fast weltweit.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 08.08.2020
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK wurden in den letzten 24 Stunden drei Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt.
In Richtung Gorlowka haben radikal eingestellte Kämpfer der 35. und der 24. Brigade die Sajzewo, Dolomitnoje und die Siedlung des Bergwerks 6/7 mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine ignorieren weiter die Friedensinitiativen im Rahmen der Vereinbarungen über eine Umsetzung der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung.
Es sind
Verstöße bezüglich des Verbots der Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in Ortschaften und deren Umgebung festzustellen. In den letzten 24 Stunden wurde in den von der Ukraine kontrollierten Ortschaften Taramtschuk, Beresowoje, Troizkoje, Newelskoje und Marjinka die Stationierung von zehn Panzerwagen aus dem Bestand der 53., 24. und 79 Brigade bemerkt.
Unter Nutzung des Regimes der Feuereinstellung haben Kämpfer eines Panzergrandierbataillons der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte quer über eine Straße
im Gebiet von Beresowoje 31 Antipanzerminen installiert.
Gleichzeitig wurden weitere Fälle bemerkt, dass der Gegner in den Gebieten von Pawlopol (36. Marineinfanteriebrigade), Schumy (503. Marineinfanteriebataillond der 35. Marineinfanteriebrigade) und Nowoluganskoje (2. mechanisertes Bataillon der 24. mechanisierten Brigade) technische Arbeiten durchführt und Positionen ausrüstet.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer die technischen Arbeiten unter Einsatz von technischen Sprengsätzen auf den Positionen des 1137. Bataillons der 35. Brigade im Gebiet von Majorsk fortgesetzt.
Trotz der bestehenden relativen Ruhe erleiden die ukrainischen Truppe in der OOS-Zone weiter nicht kampfbedingte Verluste.
In einem Ihnen zuvor vorgestellten Video ist die Verletzung eines Kämpfers des 503. Bataillons der 35. Brigade im Gebiet von Schumy festzustellen. Nach genauen Informationen unserer Aufklärung wurde die Identität von zwei verletzten Soldaten der ukrainischen Marineinfanterie ermittelt. In der Folge einer unbeabsichtigten Detonationen einer selbst gebauten Sprengeinrichtung wurden die Matrosen B.D. Litnarowitsch und A.W. Birjukow in das militärmedizinische Hospital „Tschassow Jar“ eingliefert.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich auf den Positionen im Gebiet von Pawlopol. Unsere Beobachter haben dort drei Detonationen bemerkt. Gemäß einer operativen Informationen, die wir aus dem militärmedizinischen Hospital „Mariupol“ erhalten haben, wurden in den letzten 24 Stunden zwei Soldaten des 1. Bataillons der 36. Brigade, Obermatrose D.S. Tschuprynskij und Matrose O.A. Managarow in ernstem Zustand in das Hospital eingeliefert. Nach vorläufigen Informationen starb der Obermatrose Tschuprysnkij aufgrund von Blutverlust.
So haben die unprofessionellen Aktivitäten von Soldaten der bewaffneten Formationen der Ukraine und die Gleichgültigkeit der Kommandeure der Verbände gegenüber dem Leben und der Gesundheit ihrer Unterstellten in den letzten 24 Stunden zu Tod und Verletzung von vier ukrainischen „Marineinfanteristen“ geführt. Es ist offensicht
lich, dass das ukrainische Kommando vor dem Hintergrund des Fehlens von Beschuss nicht in der Lage ist, solche Verluste zuzugeben.
Außerdem wurde bekannt, dass
das zentrale Raketenartilleriewaffenkommando der Logistikkräfte der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Buchhaltung von Raketenartilleriewaffenmaterial und Geraten von Soldaten der Marineinfanterie auf eigene Sprengeinrichtungen entschieden hat, die Ausgabe von Munition an die Verbände der 35. und 36. Marineinfanteriebrigade zeitweilig zu stoppen. Diese Entscheidung wurde vom Kommandeur der Marineinfanterie der Marinestreitkräfte der Ukraine Sodol initiiert, der derzeit der kommissarische Kommandeur der 36. Brigade ist.
Gleichzeitig damit muss die Ankunft des Kommandeurs der Marineinfanterie der Marinestreitkräfte der Ukraine Sodol in der OOS-Zone „rechtzeitig“ genannt werden. Unsere Aufklärung bemerkt eine Reihe von Vorfällen, die durch Kämpfer des 501. Marineinfanteriebataillons der 36. Brigade verursacht wurden.
So betreiben unternehmungslustige Kämpfer zur Ausrüstung ihrer Positionen im Gebiet von Schirokino
Plünderungen bei der örtlichen Bevölkerung. Nach Informationen von örtlichen Einwohnern haben die Kämpfer ein Wirtschaftsgebäude im Hof eines Einwohners, der zum Geldverdienen in die Tiefe des Landes gereist war, zerlegt.
Gleichzeitig versucht der Kommandeur des 501. Bataillons Oberstleutnant N.W. Birjukow derzeit, den nicht kampfbedingten Verlust eines Stücks Panzertechnik, der durch die Schuld eines engen Freundes, des Kommunikationsleiters des Bataillons, erfolgt ist, gegenüber dem übergeordneten Stab zu verheimlichen. In der Folge eines Kabelbrandes wurde das Kommandostabsfahrzeug (BMP-1KSCH) mit der Nummer 523 durch Feuer vernichtet. Aus den Erklärungen des Kommunikationsleiters Hauptmann W.K. Burowskich folgt, dass der Panzerwagen, der vor kurzem aus der 3057. Zentralbasis für Reparaturen von Kommunikationsmitteln zurückgekehrt war, in der Einheit bereits mit vorliegenden technischen Mängeln eintragen, die mit eigenen Kräften in Ordnung gebracht werden mussten.
Gleichzeitig füllt das Kommando des 1. Luftsturmbataillons der 79. Brigade seine Taschen auf Kosten von Staatseigentum.
So setzt der Bataillonskommandeur Oberstleutnant A.S. Garbar, um finanziellen Nutzen aus dem Aufenthalt in der OOS-Zone zu ziehen, traditionsgemäß die Praxis des Verkaufs von Treibstoff an die Zivilbevölkerung fort. Es ist festzustellen, dass die Einwohner von Nowomichajlowka und umliegenden Ortschaften Treibstoff bei ukrainischen Soldaten zum halben Marktpreis kaufen.
Dabei hört das vom Bataillonskommandeur Grabar organisierte Geschäft damit nicht auf. Der Soldat des 1. Bataillons der 79. Brigade Feldwebel W. N. Churpataw hat sich an die Hotline des Verteidigungsministeriums der Ukraine mit Beschwerden über das Kommando gewandt, diese bestehen daran, dass der Bataillonskommandeur unter dem Anschein von Kauf von Materialien zur Reparatur und zum Anstreichen der Technik finanzielle Mittel bei den Soldaten der Einheit einzieht.


de.sputniknews.com:
Zwei Amerikaner wegen Invasionsversuchs zu 20 Jahren Haft verurteilt
Ein venezolanisches Gericht hat zwei amerikanische Bürger zu 20 Jahren Haft wegen des Invasionsversuchs verurteilt. Dies teilte der Generalstaatsanwalt Venezuelas, Tarek William Saab, mit.
„Sie haben ihre Verantwortung für die Fakten gestanden“, schrieb Saab auf seinem Twitter-Account.
Wie Saab ferner mitteilte, laufen die Ermittlungen noch gegen zehn Verdächtige. Allerdings gab er keine weiteren Details an.
Anfang Mai hatte der venezolanische Innenminister Nestor Reverol bekanntgegeben, dass im Norden des Landes das Eindringen kolumbianischer Militanter auf See verhindert worden war. Die Angreifer hätten versucht, mit Schnellbooten in das Land einzudringen. Bei der Abwehr der Attacke seien nach Angaben der venezolanischen Behörden acht Angreifer und zwei weitere festgenommen worden. Später wurde über acht weitere Festgenommene berichtet.
Dabei handelte es sich bei den Invasionsteilnehmern um zwei amerikanische Bürger – Luke Denman und Airan Berry, die laut dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro Mitarbeiter der Leibwache des US-Präsidenten gewesen seien. Die beiden haben vor kurzem ihre Taten gestanden.
Allerdings hatte damals der US-Präsident Donald Trump eine Verwicklung der US-Regierung in den mutmaßlichen Einmarsch in Venezuela bestritten. …


Mil-lnr.info:
Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 8. August 2020
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurde in den letzten 24 Stunden keine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.
Unsererseits ist eine strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung ein unverzichtbarer Tel des Maßnahmekomplexes zur Gewährleistung von Schutz und Sicherheit unserer Republik. Unsere Bestrebungen zur einer friedlichen Regelung des Konflikts bleiben unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht, aber tun wachsam Dienst. Im Fall einer Gefahr oder Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen sind wir bereit eine adäquate Antwort zu geben.
Trotz der erreichten Vereinbarungen über eine Feuereinstellung setzt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die Verminung von öffentlichen Straßen fort, was den Verkehr von örtlichen Einwohnern und von OSZE-Mitarbeitern gefährdet.
In der Nähe der Straße M03 im Gebiet von Luganskoje haben Kämpfer der 24. mechanisierten Brigade 48. Antipanzerminen installiert. Dies wird auch von den internationalen Beobachtern der OSZE-Mission bestätigt….


de.sputniknews.com:
Todesfälle durch neuartiges Virus in China gemeldet – Medien
Laut einem Bericht der „Global Times“ ist in China eine neue Art von Virus – ein SFTS-Virus – aufgetreten, mit dem man sich wahrscheinlich nach einem Zeckenstich infizieren kann. Demnach gibt es inzwischen mehr als 60 Infektions- und mindestens sieben Todesfälle.
In der ersten Jahreshälfte hätten sich mehr als 37 Menschen in der ostchinesischen Provinz Jiangsu mit dem Virus infiziert. Später seien 23 Infektionsfälle in der Provinz Anhui – ebenfalls in Ost-China – dazugekommen, hieß es weiter.
Eine Patientin gab an, Symptome wie Husten und hohes Fieber gehabt zu haben. Zudem hätten die Ärzte bei ihr einen Rückgang der Leukozyten- und Thrombozytenzahl im Blut festgestellt.
Das SFTS-Virus sei kein neues Virus: Es sei in China 2011 isoliert worden, berichtete die Zeitung. Virologen glaubten, dass es durch Zecken auf einen Menschen sowie auch von Mensch zu Mensch übertragen werden könne.
Sheng Jifang, ein Arzt des ersten angeschlossenen Krankenhauses der Zhejiang-Universität in Ost-China, sagte, dass die Patienten das Virus über Blut oder Schleim auf andere Personen übertragen könnten.
Die Ärzte warnten, so das Blatt, dass Zeckenstiche der Hauptübertragungsweg seien. Solange die Menschen vorsichtig bleiben würden, bestehe kein Grund zur Panik wegen einer Ansteckung.

 

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