Presseschau vom 27.07.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Anton Latzo: Ring um Russland: Die Vereinigten Staaten militarisieren Rumänien
Rumänien wird immer mehr zu einem militärischen Stützpunkt der USA. Washington versucht das osteuropäische Land in seine gegen Russland gerichtete Strategie zu integrieren. Somit regen sich auch in Rumänien kritische Stimmen gegen diese Politik. …
https://de.rt.com/28uq

Alexander Boos: „Keine Zeit für den Iran“: Libanon-Krise bedroht Israel und beschäftigt Hisbollah
Der Libanon droht in einem Mix aus verschiedenen Krisen zu versinken: Wirtschafts- und Währungs-Crash, Lebensmittelknappheit, das Coronavirus und ein desaströses Medizin-System. Sicherheitspolitische Spannungen mit Nachbarland Israel erhöhen die Gefahr der militärischen Eskalation. Können Investitionen aus Russland dem Land in der Krise helfen? …
https://sptnkne.ws/Dg6B

deutsch.rt.com: Russischer Impfstoff-Entwickler: „Der Corona-Impfstoff ist sicher und darf angewendet werden“
In Russland hat vor Kurzem ein Impfstoff-Kandidat gegen COVID-19 erfolgreich Phase 1 einer klinischen Studie absolviert. Forscher Wadim Tarassow beantwortet Fragen zu dem neuartigen Coronavirus, dem russischen Präparat dagegen und den angeblichen russischen Hackern. …
https://de.rt.com/28×5


vormittags:

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 26. Juli 3:00 Uhr bis 27. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen des Waffenstillstands von Seiten der BFU 8.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Wasiljewka, Kaschtanowoje, Krutaja Balka, Mineralnoje, Spartak, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Kominternowo.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 51.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 32.
Beginnend um 00:01 Uhr am 27. Juli 2020 traten gemäß einer in der Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.
Seit Beginn des Inkrafttretens entsprechender Maßnahmen, vom 00:01 bis 03:00 Uhr wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.


de.sputniknews.com:
Diplomatischer Schlagabtausch: China schließt US-Generalkonsulat in Chengdu
Das US-Generalkonsulat in der südchinesischen Stadt Chengdu ist gemäß der Forderung Chinas um 10:00 Uhr (Ortszeit) offiziell geschlossen worden. Dies teilte das chinesische Außenministerium am Montag in einer Erklärung mit.
Danach hätten Vertreter der örtlichen Behörden Chinas das Gebäude durch das Haupttor betreten und es „in ihre Obhut genommen“.
Die diplomatische Vertretung der USA in Chengdu wurde 1985 eröffnet und war für den Südwesten des Landes verantwortlich, einschließlich der Provinzen Sichuan, Yunnan, Guizhou, der Autonomen Region Tibet und der Stadt der zentralen Unterordnung Chongqing.
Die USA hatten am 21. Juni die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston im Bundesstaat Texas angeordnet. Das amerikanische Außenministerium wies darauf hin, dass chinesische Diplomaten Gesetze und Vorschriften der Vereinigten Staaten missachtet hätten. Unter anderem wolle man damit geistiges Eigentum und private Informationen in den USA schützen, hieß es zur Begründung. US-Präsident Donald Trump schloss die Schließung von weiteren chinesischen Auslandsvertretungen nicht aus.
China verurteilte die Schließung als „politische Provokation“. Der chinesische Generalkonsul in Houston, Cai Wei, forderte die Vereinigten Staaten daraufhin auf, Beweise für „Verstöße“ seitens der chinesischen Vertretung vorzulegen. „Wenn Sie sagen, dass wir etwas verletzt haben, geben Sie uns Beweise. Anderenfalls sind wir unschuldig“, so Wei.
Die verfügte Schließung dürfte die Spannungen zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften nur noch verschärft haben. Zuletzt hatten die USA wegen des international umstrittenen Sicherheitsgesetzes in Hongkong erneut Sanktionen gegen China verhängt.


Mzdnr.ru: Am 26. Juli wurden in der DVR keine Tests auf Coronavirusinfektionen durchgeführt, weil das Labor gewartet und desinfiziert wurde.
Am 27. Juli um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 1648 Fälle von Infektionen registriert.
804 Patienten sind derzeit in Behandlung, 747 als gesund entlassen, es gibt 97 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Libyen: USA drohen Haftar wegen der Ölblockade mit Sanktionen
Washington droht dem Befehlshaber der Libyschen Nationalarmee, Khalifa Haftar, mit Sanktionen wegen seiner Weigerung, die Ölexporte in die USA wieder aufzunehmen. Wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ am Sonntag unter Berufung auf nicht genannte Quellen schreibt, sei diese Entscheidung Haftars unter russischem Einfluss getroffen worden.
Wie die Zeitung weiter mit Hinweis auf europäische und libysche Beamte, die ebenfalls nicht namentlich genannt werden, berichtet, habe Haftar die Häfen zunächst wieder öffnen lassen, sich aber später umentschieden. Das US-Außenministerium habe dem Marschall die Androhung von Sanktionen bereits mitgeteilt.
Dabei hoffen US-Beamte, dass die Sanktionen Haftar, der eine US-Staatsbürgerschaft besitzt und früher im Exil in Virginia lebte, dazu zwingen können, sich mit seinen Rivalen in Tripolis zu verständigen und seine Beziehungen zu Russland abzubrechen, so die Zeitung.
Laut US-Immobilienakten besitzt Haftar eine 185.000-Dollar-Ranch und eine 364.000-Dollar-Wohnung in Virginia. Außerdem soll Haftar vermutlich zur Zeit von Muammar Gaddafi Kontakt zur CIA gehabt haben. Das alles mache ihn für US-Sanktionen „anfällig“, schreibt das WSJ.
Ölblockade
Die staatliche libysche Ölfirma NOC hat am 10. Juni das größte libysche Ölfeld Sharara einige Stunden nach Aufnahme des Betriebs wieder eingestellt. Der Produktionsausfall kostet dem Budget des nordafrikanischen Staates laut NOC mehr als sechs Milliarden Dollar.
Hintergrund
Seit dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi vor neun Jahren steckt Libyen im Kriegschaos und wird von einer Doppelherrschaft geführt. Eine von den Vereinten Nationen anerkannte Regierung von Fayiz as-Sarradsch in Tripolis kontrolliert den Westen des nordafrikanischen Landes. Auf der anderen Seite befindet sich die Libysche Nationalarmee von Marschall Khalifa Haftar, die mit dem vom Volk gewählten Abgeordnetenrat kooperiert und im Osten Libyens das Sagen hat.
Russland, Italien, Frankreich sowie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Ägypten unterstützen Haftar. Dagegen erkennen die meisten westlichen Länder sowie Katar und die Türkei die alternative Regierung in Tripolis an.


Denis-pushilin.ru:
Am 27. Juli fand in Gorlowka am Denkmal für die Zivilisten, die durch die ukrainische Aggression getötet wurden, eine Gedenkkundgebung aus Anlass des sechsten Jahrestags des Beschusses der Stadt statt. Daran nahmen das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, der Vorsitzende des Volkssowjets Wladimir Bidjowka, die Vertreterin einer Initiativgruppe gefallener Verteidiger Wiktorija Scheina, der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko, Abgeordnete, Vertreter gesellschaftlicher Organisationen und Einwohner der Republik teil.
Nach einem Trauergottesdienst sprach das Staatsoberhaupt
zu den Versammelten:
„Sehr geehrte Einwohner von Gorlowka! Sehr geehrte Freunde! Am 27. Juni ist ein weiteres tragisches Datum für unsere Republik, ein tragisches Datum für Gorlowka. Gerade damals begann der Beschuss des Zentrums der Stadt, es starben 22 Menschen, vier von ihnen Kinder.
Der schreckliche und heiße Sommer 2014, als die ganze Republik, darunter Gorlowka, den ganzen Hass spürte, der in Geschossen zum Ausdruck kam, die auf unser Land trafen, auf unsere Häuser. Niemand konnte sich vorstellen, dass so etwas in der heutigen Welt möglich ist. Die Kriegsverbrechen der Ukraine gehen bis heute weiter“, sagte Denis Puschilin.
Das Republikoberhaupt dankte den Einwohnern von Gorlowka für die Verteidigung der Stadt und für die Arbeit für die Zukunft.
„Danke den Einwohnern von Gorlowka, die ihre Stadt verteidigen konnten. Und die weiter aufbauen, für die Perspektive arbeiten. Der Krieg wird enden. Unsere Kinder, unsere Nachkommen müssen in dieser Stadt leben, die wir gemeinsam bauen können, in der Republik, die wir von unserem Gesichtspunkt aus richtig machen können“, sagte das Staatsoberhaupt.
Denis Puschilin unterstrich, dass eine Hauptaufgabe ist, die ukrainischen Kriegsverbrecher zu bestrafen.
„Unsere Aufgabe ist es, alles uns Mögliche zu tun, damit die Schuldigen an diesen schrecklichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit bestraft werden. Das ist unsere Aufgabe gegenüber den Toten, die nicht mehr bei uns sind und es nie mehr sein werden. Ewiges Andenken den Toten“, sagte Denis Puschilin.
Die Anwesenden ehrten das Andenken der Toten mit einer Schweigeminute und legten Blumen am Denkmal „Zerschlagenes Herz“ nieder. Das Denkmal wurde 2017 errichtet, auf den Platten sind die Namen und 20 Kindern und 214 erwachsenen Einwohnern der Stadt eingraviert. …


de.sputniknews.com:
Russisch-amerikanische Beratungen zur strategischen Stabilität in Wien begonnen
Experten aus Russland und den USA haben am Montag in Wien Beratungen über strategische Stabilität begonnen. Zentrale Themen sind internationale Sicherheit und Rüstungskontrolle, wie die Ständige Vertretung Russlands bei den internationalen Organisationen in der österreichischen Hauptstadt mitteilte.
Die Beratungen sollen am 30. Juli zu Ende gehen.
„Ein Treffen von Experten aus Russland und USA zu Themen der strategischen Stabilität im Format von drei Arbeitsgruppen hat gerade in Wien begonnen“, teilte die Ständige Vertretung Russlands am Montagvormittag auf Twitter mit.
Das russische Außenministerium hatte zuvor bekannt gegeben, dass es bei den Konsultationen um Doktrinen, Potenziale, Transparenz und Verifikation gehen werde.
Das US-Außenministerium seinerseits teilte am Freitag mit, dass die Nichtverbreitung von Atomwaffen in den Mittelpunkt rücken werde. Es sei geplant, dass die Seiten „im Rahmen der US-Bemühungen, die Rüstungskontrolle auf ein trilaterales Format auszudehnen, über Nukleardoktrin und Sprengköpfe, Transparenz und Verifikation diskutieren werden“.
Zuletzt hatten die bilateralen strategischen Beratungen am 22. und 23. Juni in Wien stattgefunden. Die Delegationen unter der Leitung des russischen Vize-Außenministers, Sergej Rjabkow, und des US-Chefunterhändlers für Rüstungskontrolle, Marshall Billingslea, diskutierten über eine Verlängerung des Vertrags zur Verringerung strategischer Offensivwaffen (New-Start) sowie über mehr Stabilität und Voraussagbarkeit nach der Kündigung des INF-Vertrages. Beide Seiten setzten zudem eine Arbeitsgruppe für Weltraum und weitere Arbeitsgruppen ein.
Am Donnerstag vergangener Woche hatten Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump über die Rettung des New-Start-Vertrags gesprochen. Der Vertrag zur Begrenzung strategischer Atomwaffen zwischen den beiden Ländern läuft in gut einem halben Jahr aus. Die USA pochen schon lange darauf, China bei den Gesprächen um das New-Start-Abkommen mit an den Verhandlungstisch zu holen. Peking weigert sich aber bisher strikt, über sein relativ kleines, aber wachsendes Atomwaffenarsenal zu verhandeln.


dnr-sckk.ru: Eine Provokation der bewaffneten Formationen der Ukraine als Boden für eine Eskalation des Konflikts
Heute sprach der Kommandeur der sog. OOS bei einer Pressekonferenz über angeblich festgestellten Beschuss von Seiten der Volksmiliz der DVR in der ersten Stunde seit dem Inkrafttreten der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung.
Diese Erklärung ist eine weitere Informationsprovokation der ukrainischen Seite, die auf eine Destabilisierung der Lage gerichtet ist. Die Einheiten der Volksmiliz der DVR halten ihre Verpflichtungen streng ein.
Im Zeitraum von 00:10 bis 00:45 Uhr hat eine Beobachtergruppe des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination einige Detonationen von nicht identifizierten Sprengeinrichtungen in der Nähe von Wodjanoje festgestellt, das sich unter Kontrolle der BFU befinden.
Unter Berücksichtigung der offiziellen Position der Vertreter Kiews, die in allen Ressourcen erklären, dass sie bereit sind, eine bewaffnete Antwort auf beliebige Handlungen zu geben, ist offensichtlich, dass der Zweck solcher Provokationen die Rechtfertigung der eigenen Aggression ist.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Detonation in der Nähe von Wodjanoje kontrolliert erfolgte und mit dem konkreten Zweck, die Volksmiliz der DVR der Verletzung der Feuereinstellung zu beschuldigen, um ein passendes Informationsbild für die Weltgemeinschaft zu schaffen und den Boden für die Wiederaufnahme einer Eskalation zu bereiten.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Nach Vorfall über Libyen: Iran bezeichnet Handlungen der F-15 von USA als terroristisch
Nach der Annäherung eines US-Kampfjets an eine iranische Passagiermaschine im Himmel über Libyen vorige Woche droht Teheran den USA nun mit Konsequenzen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Abbas Mussawi verurteilte die Handlungen der US-Luftwaffe als „terroristisch“.
„Das Außenministerium wird mit Unterstützung des Generalstabs der Streitkräfte, der Justiz und der Zivilluftfahrt-Organisation notwendige Maßnahmen ergreifen, damit die Amerikaner bedauern, was sie getan haben“, zitiert die Nachrichtenagentur Fars Mussawi.
Eine F-15 der US-Luftwaffe hatte vorigen Donnerstag eine Passagiermaschine der iranischen Fluggesellschaft Mahan Air, die aus Teheran nach Beirut unterwegs war, zu einem steilen Ausweichmanöver gedrängt. Mehrere Fluggäste erlitten dabei Verletzungen. Dieses Manöver habe die internationale Rechtslage verletzt, hieß es aus Teheran.
Der Iran hat bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) offiziell Protest im Zusammenhang mit dem Vorfall eingereicht und eine sofortige Untersuchung der Annäherung des amerikanischen Kampfflugzeugs an das iranische Passagierflugzeug gefordert.
Die USA kontern, der F-15-Kampfjet habe das iranische Flugzeug unter Berücksichtigung internationaler Standards aus einer sicheren Entfernung von etwa einem Kilometer begleitet und nur eine Kontrolle vorgenommen.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 27. Juli 2020
Trotz der Erklärungen des Kommandos der Strafoperation über eine feste Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung und über die Ausgabe des Befehls über die verstärkten Maßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Waffenstillstands an alle Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wurde der Befehl selbst nicht in offenen Quellen veröffentlicht, wie dies die auf der Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk unterzeichnete Vereinbarung fordert.
Nach Angaben von Beobachtern des GZKK der DVR haben die bewaffneten Formationen der Ukraine zwischen
00:00 am 26. Juli und 00:00 am 27. Juli achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 54. und der 79. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Majstrenko und Luzenko Krutaja Balka, Mineralnoje, Wasiljewka, Kaschtanowoje, Spartak und die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gantow Kominternowo mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Alle Materialien zu Fällen von terroristischen Akten von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren in Bezug auf die verbrecherischen Handlungen der Brigadekommandeure Majstrenko, Luzenko und Gnatow hinzuzufügen.
Die vom Kommando der OOS ergriffenen Maßnahmen zur Verstärkung Kontrolle über die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung und die Angst der Kommandeure der Einheiten vor der Verantwortung für eine Verletzung des Waffenstillstands haben zu einer
Zunahme von Vorfällen und nicht kampfbedingten Verlusten in den ukrainischen Streitkräften geführt.
Der Kommandeur der OOS Krawtschenko, der über die Absichten des außer Kontrolle geratenen Kommandeurs des 24. Sturmbataillons „Ajdar“ Jakwenko, den erreichten Waffenstillstand zu sabotieren, beunruhigt ist, hat dem Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Titenko befohlen, mit allen Mitteln einen Bruch des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der Nationalisten zu verhindern. Außerdem hat Krawtschenko eine Kommission der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ unter Führung des Leiters des Stabs Wodolaskij in die Brigade geschickt, um Hilfe bei der Organisation der Kontrolle über die Einhaltung der Bedingungen des Waffenstillstands zu leisten.
Dem Brigadekommandeur Titenko, der keinen Einfluss auf die Ajdarer hat, fiel nichts
Besseres ein, als eine Weitergabe des Befehls zur Eröffnung des Feuers zu verhindern, indem er die Kommunikation zwischen dem Kommando und den Frontpositionen des 24. Bataillons durch Mittel der elektronischen Kriegführung einer mobilen Gruppe des 306. Bataillons für elektronische Kriegführung blockierte.
Die unbedachten Handlungen Titenkos brachten der 53. Brigade weiter
e nicht kampfbedingte Verluste. Die miesen Spezialisten für elektronische Kriegführung, die keine elementaren Kenntnisse bezüglich der Ausbreitung von Funkwellen hatten, blockierten die Funkverbindung eines der Zugstützpunkte des benachbarten 1. Bataillons. Im Zusammenhang mit dem Fehlen von Berichten von den Positionen schickte der Bataillonskommandeur Fedosejenko eine Erkundungsgruppe aus, die für eine Diversions- und Erkundungsgruppe gehalten und mit Feuer mit Schusswaffen empfangen wurde. Infolge des Schusswechsels wurden zwei Soldaten – Unterfeldwebel Sigljak und Soldat Sjuworow – verletzt.
Die Situation für Titenko verschlechterte sich durch die Ankunft einer Kommission der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ in dem Verband, die sofort mit der Ermittlung des letzten Vorfalls begann, der auf das Konto des sich ohnehin unter ständiger Aufmerksamkeit der übergeordneten Führung befindenden Brigadekommandeurs ging.
Ein großer Teil der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wiederum fasste den Befehl über eine vollständige Feuereinstellung zum Zweck der Einhaltung des unbefristeten Waffenstillstands als Möglichkeit auf, abzuschalten und sich vo
m Beschießen des Territoriums unserer Republik auszuruhen.
So organisierten Soldaten in der 35. Marineinfanteriebrigade, die sich durch das geringe Niveau an militärischer Disziplin und durch nicht kampfbedingte Verluste ausgezeichnet hat, auf einem der Zugstützpunkte, der in einem besetzten Haus am Rand von Sajzewo eingerichtet ist, einen aktiven Urlaub mit Schaschlik und Alkohol, der
dann in einen weiteren Vorfall überging, der der Öffentlichkeit bekannt wurde und für den Stab der OOS zu einem Problem wurde.
Ein nicht richtig eingerichtetes Lagerfeuer,
an dem die Marineinfanteristen, die übermäßig tranken, Fleisch grillten, griff auf Gras über und verbreitete sich aufgrund von starkem Wind in wenigen Augenblicken über ein großes Gebiet. Durch den Brand wurde ein Zugstützpunkt der 35. Marineinfanteriebrigade vernichtet, außerdem wurden 12 Höfe vollständig vernichtet. Beim Versuch, den Brand zu löschen, erlitt der Gegner Verluste, sechs Mann wurden mit unterschiedlichen Verbrennungen in das militärmedizinische Hospital von Tschasow Jar eingliefert, einer von ihnen, der Matrose Tschajkowskij, ist in kritischem Zustand.
Ohne Vorfälle ging es auch in der 36. Marineinfanteriebrigade nicht ab, wo der Brigadekommandeur Gnatow neben dem Abzug von 120mm- und 82mm-Mörsern von den Frontpositionen allen Einheiten befahl, die Drohnen ins Lager zu geben.
Im Zusammenhang mit dem eingegangen
en Befehl erteilte der Kommandeur einer Aufklärungskompanie dem Matrosen Strishakow die Anweisung, Drohnen zu warten und die Geschosse von Kampfdrohnen zu entfernen. Bei der Demontage eines Quadrokopters mit einer BOG-25-Granate an einer Abwurfeinrichtung verletzte der Matrose Strishakow eine Sicherheitsbestimmung und verursachte aus Versehen die Detonation der Granate, wobei er zahlreiche Splitterverletzungen und Quetschungen erlitt.
Dank der Arbeit von Kontrollgruppe
n zur Einhaltung der Bedingungen des Waffenstillstands in dem Verband wurden die Vorfälle in der 35. und 36. Marineinfanteriebrigade, die nicht kampfbedingte Verluste an Personal zur Folge hatten, dem Kommando der OOS bekannt. Der Leiter des Stabs der OOS Tanzjura, der es leid war, Abmahnungen wegen gescheiterter Ausfälle von Diversions- und Erkdungsgruppen und von den Marineinfanteristen verursachte Vorfälle zu erhalten, schickte ein Telegramm an das Marineinfanteriekommando mit der Forderung, Personalentscheidungen bezüglich der Kommandeure der 35. und 36. Marineinfanteriebrigade Palas und Gnatow zu treffen sowie eigene Kommissionen zur Unterstützung bei der Wiederherstellung der Disziplin in die Verbände zu schicken.
Durch Worte des auf die Seite der DVR übergegangen Soldaten des 24. Sturmbataillons „Ajdar“ S.W. Skidan wurde uns bekannt, dass alle Mitteilungen von Vertretern der Abteilung für militärisch-zivile Zusammenarbeit des Stabs der OOS über die Gewährleistung von Hilfe für die Bevölkerung Lügen sind.
So sah Skidan während des Aufenthalts in der Zone der Strafoperation, dass im Verantwortungsbereich der 53. Brigade mindestens fünf Freiwilligenorganisationen eintrafen, angeblich um Lebensmittelpakete an die Bevölkerung von Donskoje auszugeben. Zusammen mit ihnen kamen Vertreter des Pressedienstes und der Offizier der Abteilung von militärisch-zivile Zusammenarbeit des Stabs der OOS Petrowskij sowie Journalisten des Fernsehsenders „Ukraina“.
Für eine inszenierte Show unter Leitung Petrowskij wurden darauf vorbereitete Personen unter dem Deckmantel von Zivilisten herangezogen.
Nach der „Show“ vor den Kameras der Vertreter der Massenmedien über die Ausgabe von humanitärer Hilfe wurde diese an die Einheiten verteilt, aber beim Personal kam sie auch nicht an. Danach erschienen Reportagen ukrainischer Propagandisten über angebliche Hilfe für besonders bedürftige
örtliche Einwohner.
So hat das Kommando der OOS ein weiteres Mal sein Verhältnis zu den Problemen der
Zivilbevölkerung auf dem kontrollierten Territorium gezeigt, indem es PR das Streuen von Sand in die Augen der Öffentlichkeit über die Bedürfnisse der vom Krieg betroffenen Einwohner gestellt hat.


de.sputniknews.com:
Nach Geiselnahme in Poltawa: Ukrainische Polizei sucht weiter nach Täter
Die Polizei fahndet weiter nach dem Mann, der bei dem Festnahmeversuch in der ukrainischen Stadt Poltawa einen Polizeibeamten als Geisel genommen hat. Dies teilte der Sprecher der Polizei der Region Poltawa, Roman Grischin, mit.
„Alles ist wie bisher, wir suchen weiter“, sagte Grischin. Die Suchaktion erfolge in der Region Poltawa.
Ukrainische Medien berichten unter Berufung auf Sicherheitskräfte, dass bei der Suche Drohnen, Spürhunde und in der Nacht Wärmebildkameras im Einsatz seien.
Zuvor hatte die Polizei ein Strafverfahren eingeleitet: Dem Mann werden „der Anschlag auf das Leben eines Sicherheitsbeamten“, „Geiselnahme eines Sicherheitsbeamten“ und „illegale Munitionsbehandlung“ vorgeworfen.
Am Donnerstag hatte die lokale Polizei mitgeteilt, dass ein Mann, den die Beamten wegen Autodiebstahls verhaften wollten, gedroht habe, eine Granate zu zünden. Später nahm er den Chef des Departments für den Kriminalsuchdienst der Hauptverwaltung der Nationalen Polizei der Region Poltawa als Geisel. Die Hauptforderung des Täters sei es gewesen, von seiner strafrechtlichen Verfolgung abzusehen.
Der Verbrecher ließ schließlich die Geisel frei und floh.


Mil-lnr.info:
Bericht des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 27. Juli 2020
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR imm GZKK wurden in den letzten 24 Stunden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt. Die Einheiten der Volksmiliz der LVR ihrerseits halten den Befehl über die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung genau ein.
Trotz der erreichten Vereinbarungen zur Kontrolle des geltenden Regimes der Feuereinstellung weiß die politische Führung der Ukraine, dass sie gezwungen wurde, auf die Einhaltung ihrer Verpflichtungen einzugehen.
Entgegen den politischen Vereinbarungen will das Militärkommando der Ukraine den Kurs einer friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass nicht einhalten.
Wir bewerten die heutige Erklärung des Kommandeurs der OOS Krawtschenko mit einer Beschuldigung bezüglich angeblicher Besch
ießungen von Seiten der Volksmiliz in der ersten Stunde nach dem Inkrafttreten der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung als eine Informatoinsprovokation der ukrainischen Seite.
Mit solchen Beschuldigen will das Kommando der OOS die oberste Führung der Ukraine von der Zwecklosigkeit der Entscheidungen der Minsker Kontaktgruppe überzeugen und ihre eigenen Befürchtungen aufgrund der Drohungen der Nationalisten rechtfertigen.
Trotz der erreichten Vereinbarungen über Zusatzmaßnahmen hat der Leiter des Generalstabs Kornijtschuk den Arbeitsplan für ukrainische Massenmedien in den Einheiten in der OOS-Zone bestätigt, um damit die Einheiten der Volksmiliz der Verletzung der Minsker Vereinbarungen beschuldigen zu können.
So
hat das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ zur massenhaften Erstellung von Fake-Reportagen Filmteams der Fernsehsender „1+1“, „5. Kanal“ und „ICTV“ in den Verantwortungsbereich der 24. und 93. Brigade geschickt. Die Koordination obliegt dem stellvertretenden Kommandeur des 83. Zentrums für informationspsychologische Operationen Major Barantschuk, dessen Aufgabe es ist, die Arbeit der Filmteams streng entsprechend dem Plan zu kontrollieren. Wir schließen weitere Provokationen vonseiten der ukrainischen Streitkräfte im Zeitraum von ihrer Arbeit nicht aus….


de.sputniknews.com:
Ein toter Soldat und 45 Verstöße gegen Waffenruhe: Armenien und Aserbaidschan bekriegen sich weiter
Der Konflikt an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan eskaliert. Das armenische Verteidigungsministerium gab am Montag den Tod eines Vertragssoldaten infolge eines Scharfschützenfeuers bekannt. Aserbaidschan meldet seinerseits 45 Verstöße gegen den Waffenstillstand an vorderster Front mit Armenien.
„Am 27. Juli gegen 01:10 Uhr (Ortszeit), an der Kampfposition einer der in nordöstlicher Richtung (der Staatsgrenze) stationierten Militäreinheiten, erlitt der Vertragssoldat Aschot Mikaeljan infolge eines feindlichen Schusses aus einer Scharfschützenwaffe eine tödliche Schusswunde“, heißt es in der Erklärung des armenischen Verteidigungsamts.
Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium gab dagegen am Montag den Beschuss seiner Armeestellungen im Bereich der Kontaktlinie in Berg-Karabach sowie an der Grenze zu Armenien bekannt.
Die armenischen Streitkräfte hätten während des Beschusses großkalibrige Maschinengewehre und Scharfschützengewehre verwendet
„Einheiten der armenischen Streitkräfte haben mit großkalibrigen Maschinengewehren und Scharfschützengewehren tagsüber 45 Mal in verschiedenen Richtungen der Front gegen den Waffenstillstand verstoßen. Von den Positionen in den Dörfern Tschinari, Ajygedsor sowie in den unbenannten Höhen der Berd-Region und des Gebiets Tschambarak wurden die Positionen der aserbaidschanischen Armee in den Siedlungen Agdam, Kokhanebi, Munjuglu in der Region Tovuz, sowie in Garaweliler, Gejali und in unbenannten Höhen auf dem Gebiet der Region Gadabaj beschossen“, heißt es in der Erklärung des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums.
Seit dem 12. Juli kommt es an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan zu bewaffneten Auseinandersetzungen, die mehrere Todesopfer forderten. Die aserbaidschanischen Streitkräfte verloren nach eigenen Angaben zwölf Armeeangehörige, darunter einen General. Armenien berichtete von vier Toten und elf Verletzten auf seiner Seite. Beide Staaten, die sich seit dem Zerfall der Sowjetunion um die Region Bergkarabach streiten, machen sich gegenseitig für die jüngste Eskalation verantwortlich. Viele Länder riefen die Konfliktparteien zum Dialog auf. Das russische Außenministerium bot sich als Vermittler an.


de.sputniknews.com:
Israelische Siedler legen Feuer in Moschee im Westjordanland – Medien
Israelische Siedler sollen Meldungen zufolge eine Moschee im palästinensischen al-Bireh bei Ramallah in Brand gesteckt haben. Das meldet die Nachrichtenagentur „Wafa“.
„Die Siedler sind am frühen Morgen in die Stadt eingedrungen. Sie haben die Wände der Moschee mit rassistischen Parolen beschmiert und in dem Gebäude Feuer gelegt“, zitiert Wafa den Bürgermeister von al-Bireh, Azzam Ismail. Die israelische Polizei hat den Vorfall bislang nicht bestätigt.
Sahib Oreika, ein Sektretär des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), hat das Vorgehen der Siedler verurteilt.
„Heute Morgen haben israelische Siedler die Moschee in al-Bireh in Brand gesteckt und dort die Aufschrift ‚Araber in die Belagerung, dieses Land ist für die Juden‘ hinterlassen. Das ist Rassismus und Apartheid“, sagte Oreika gegenüber RIA Nowosti.
Hamas-Sprecher Hazem Qasim bezeichnete den Vorfall als Barbarei und Feindseligkeit sowie als Respektlosigkeit gegenüber anderen Religionen und ihren Gebetsstätten.


de.sputniknews.com:
Kreml: G7 kann keinen Anspruch auf Weltführung erheben
Der Kreml hat der Gruppe der führenden Industrienationen (G7) das Recht abgesprochen, Anspruch auf die Weltführung zu erheben. In einem Gespräch mit Journalisten am Montag erläuterte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass viele wichtige Staaten wie China nicht G7-Mitglied seien.
„Wie kann man etwa über Schicksale der Welt im Bereich der Wirtschaft, der sozialen Entwicklung oder der Politik ohne Beteiligung Indiens, Chinas, Brasiliens, der Türkei und einer Reihe anderer Länder diskutieren?“, fragte Peskow.
„Einfach diskutieren kann man schon, doch man kann dabei kaum Anspruch auf Weltführung erheben.“
Die sieben führenden Industrienationen (USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Japan und Italien) hatten 2014 vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise ihre Teilnahme am Gipfel mit Russland (G8) in der Schwarzmeerstadt Sotschi abgesagt. Stattdessen trafen sich die G7-Spitzenpolitiker ohne Russland in Brüssel. Damit schrumpfte die seit 1998 bestehende Gruppe der Acht (G8) wieder zur Gruppe der Sieben (G7).
Das Thema einer Rückkehr Russlands zur G7 wurde seitdem mehrmals zur Sprache gebracht. Aus Moskau hieß es dazu, es halte G20, den Zusammenschluss der wichtigsten Industrie- und Schwellennationen (G20), für wichtiger.
Der deutsche Außenminister Heiko Maas sprach sich zuletzt im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ gegen die Wiederaufnahme Russlands in die G8 aus. Auf die Frage, ob es gut wäre, wenn Russland wieder in die G8 aufgenommen würde, äußerte Maas, dass die Gründe für den Ausschluss Russlands die Wiedervereinigung der Krim mit Russland sowie die Situation in der Ostukraine seien.
„Solange wir dort keine Lösung haben, sehe ich dafür keine Chance“, erläuterte Maas.
In Bezug auf den Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump, Russland und weitere Staaten zum G7-Gipfel einzuladen, sagte Maas, dass G7 und G20 „zwei vernünftig aufeinander abgestimmte Formate“ seien, „wir brauchen nicht noch G11 oder G12“.


de.sputniknews.com:
Peking bezeichnet Situation in Beziehungen zu Washington als unerwünscht
Die derzeitige Situation in den bilateralen Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten ist laut dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, unerwünscht. Ihm zufolge liegt die Verantwortung dafür ganz bei Washington.
„Die derzeit entstandene Situation zwischen China und den USA ist für uns unerwünscht. Die Verantwortung liegt vollständig bei der amerikanischen Seite. Wir fordern die amerikanische Seite erneut auf, ihre fehlerhaften Handlungen zu korrigieren und die notwendigen Bedingungen zu schaffen, damit die bilateralen Beziehungen zu einem normalen Entwicklungspfad zurückkehren könnten“, sagte Wang Wenbin am Montag bei einem Briefing.
Früher am Montag war das US-Generalkonsulat in der südchinesischen Stadt Chengdu gemäß der Forderung Chinas offiziell geschlossen worden. …


Armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Trotz der am 22. Juli 2020 bei den Verhandlungen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk erreichten Vereinbarungen versucht die ukrainische Seite mit allen Mitteln den Frieden im Donbass zu verletzen.
Mit dem Kurs Selenskijs auf eine friedliche Regelung des Konflikts unzufriedene Interessenvertreter Poroschenkos und der Opposition beschuldigen uns mythischer Besch
ießungen nach der Ausrufung eines allumfassenden Waffenstillstands und ziehen zur massenhaften Verbreitung die Massenmedien und Kräfte für informationspsychologische Operationen heran.
Heute erklärte der Kommandeur der sog. OOS bei einer Pressekonferenz, dass angeblich Besch
uss von Seiten der Volksmiliz der DVR in der ersten Stunde nach dem Inkrafttreten der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des seit dem 21. Juli 2019 geltenden unbefristeten Regimes der Feuereinstellung erfolgt sei.
Diese Erklärung ist eine weitere Informationsprovokation der ukrainischen Seite, die auf eine Destabilisierung der Lage gerichtet ist.
Die Einheiten der Volksmiliz der DVR halten ihre Verpflichtungen genau ein.
Wir folgen streng den Vereinbarungen und erklären ein weiteres Mal, dass wir für Frieden in unserem Land sind!
Wir rufen die internationalen Beobachter und die Öffentlichkeit auf, die militärisch-politische Führung der Ukraine zu zwingen, die Durchführung von provokativen Handlungen und die Verbreitung von Falschinformationen mit Beschuldigungen in Richtung DVR zu beenden.


de.sputniknews.com:
Nord-Stream-2-Betreiber weist Meldungen über Stopp der Bauarbeiten zurück
Der im Bau befindliche Abschnitt der Gaspipeline Nord Stream 2 fällt nicht unter saisonbedingte Einschränkungen für die Bauarbeiten, die auf die Laichzeit der Dorsche zurückzuführen sind. Das teilte der Pressedienst der Nord Stream 2 AG, die die Pipeline betreibt, am Montag mit.
Die Einschränkungen gelten demnach im Raum des Laichens der Dorsche von Juli bis August. Sie
wirkten sich auf die Bauarbeiten im Bornholmbecken im südwestlichen Teil der Ostsee aus.
„Über diese Sperrzone für Fischfang sind die Rohre bereits verlegt worden. Was den restlichen Abschnitt der Gaspipeline in der dänischen Sonderwirtschaftszone anbelangt, gibt es keine saisonbedingten Einschränkungen“, so der Betreiber.
Wie der Leiter des Pressedienstes der Dänischen Energieagentur (DEA), Toure Falbe-Hansen, bestätigte, werde sich die Laichzeit der Dorsche nicht auf den Bau von Nord Stream 2 auswirken.
Laut der Nord Stream 2 AG waren die Arbeiten in der oben genannten Sperrzone noch im Dezember 2019 zu Ende gegangen.
Zuvor hatte der Radiosender „NDR“ mitgeteilt, dass russische Rohrleger seit zwei Wochen die Verlegung der letzten 120 Kilometer der Gasleitung Nord Stream 2 durch dänische Gewässer nicht aufnehmen könnten. Als Grund wurde die Laichzeit der Dorsche genannt.
Wie es weiter hieß, gilt das Seegebiet als Laichplatz. Aus Naturschutzgründen hätten die dänischen Behörden alle Bauarbeiten bis Ende September verboten. …


ukrinform.de:
Russland garantiert nicht Einhaltung des Waffenstillstands im Donbass – Putins Sprecher
Russland könne die Einhaltung der Waffenruhe im Donbass nicht garantieren, weil es sich nicht als Konfliktpartei betrachte.
Dies erklärte der Sprecher des Präsidenten der Russischen Föderation, Dmitrij Peskow, meldet „Kommersant“.
„Auf der Ebene des Normandie-Formats ist die Festlegung (der Vereinbarungen – Red.) eine Sache, und Garantien aus Russland – in diesem Fall, denke ich nicht, dass dies gesagt werden kann, weil Russland kein Konflikt-Teilnehmer in der Südostukraine ist“, so Peskow.
Die Vereinbarung über eine dauerhafte Waffenruhe im Donbass sei Peskow zufolge ein „Beschluss, der sehr hoch bewertet werden solle und Genugtuung auslöse“. Und es werde „wichtig sein, dass beide Parteien ihre Verpflichtungen und Vereinbarungen vollständig einhalten“.
Der Kreml-Vertreter kommentierte auch das Telefongespräch der Präsidenten der Ukraine und Russlands, Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin. Peskow sagte: „Die Atmosphäre des Gesprächs. … war konstruktiv, sachlich, und das Gespräch war inhaltsreich“.
Wie berichtet, einigten sich der ukrainische und der russische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin während eines Telefonats am Vorabend über die Notwendigkeit, zusätzliche Maßnahmen für eine völlige und allumfassende Feuereinstellung im Donbass dringend zu realisieren.
Seit Mitternacht am 27. Juli gilt im Donbass eine völlige und allumfassende Waffenruhe, die bei der Sitzung der Trilateralen Kontaktgruppe vereinbart wurde.
Allerdings sagte der Befehlshaber der Vereinigten Kräfte, Generalleutnant Wolodymyr Krawtschenko, seit Beginn des Tages hätten Rebellen die Waffenruhe gebrochen und Stellungen der Streitkräfte der Ukraine im Donbass beschossen.


deutsch.rt.com:
Israelisches Militär: „Anhaltende Kämpfe mit Hisbollah-Kämpfern an der Nordgrenze“
An der Nordgrenze Israels zum Libanon sind Kämpfe ausgebrochen, bei denen das israelische Militär nach eigener Darstellung „in anhaltende Kämpfe“ mit Hisbollah-Kämpfern verwickelt ist. Zuvor soll es einen Angriff auf israelische Soldaten gegeben haben.
Das israelische Fernsehen berichtete von Schusswechseln an der Grenze. Es sei angeblich ein Angriff einer libanesischen „Zelle“ auf ein israelisches Militärfahrzeug vereitelt worden. Im Grenzgebiet stieg dichter, schwarzer Rauch auf. Explosionen waren zu hören.
Der libanesischen Selbstverteidigungsmiliz Hisbollah nahestehende Kreise bestätigten, dass es einen Angriff auf die Schebaa-Farmen – so wird die Region umgangssprachlich genannt – gegeben habe. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Laut libanesischen Sicherheitskreisen beschießt israelische Artillerie das Dorf Kfar Schuba.
Einwohner der Region Har Dov wurden von der israelischen Armee (IDF) angewiesen, zu Hause zu bleiben. Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah hatte sich in den vergangenen Tagen verschärft.
Angesichts der anhaltenden Schusswechsel am Montagnachmittag erklärte ein IDF-Sprecher:
„Komplexe und angespannte Tage liegen vor uns.“
Die israelische Armee hatte Ende vergangener Woche eine Verstärkung ihrer Truppen im Norden des Landes angekündigt. Israelischen Medienberichten zufolge handelte es sich dabei um eine Reaktion auf einen Bericht des zur Hisbollah gehörenden TV-Senders Manar, wonach bei einem Raketenangriff Israels in Syrien ein ranghohes Hisbollah-Mitglied getötet wurde. Befürchtet wurden Vergeltungsaktionen.
Die Hisbollah verfügt im Libanon unter anderem über einen politischen Flügel, der an der dortigen Regierung beteiligt ist. Ihr militärischer Arm ist im syrischen Konflikt an der Seite der Regierungstruppen unter Präsident Baschar al-Assad im Einsatz.


ukrinform.de:
Umfrage: Mehr als 60 Prozent der Ukrainer sprechen über Verschlimmerung der Wirtschaftslage
Mehr als 60 Prozent der Ukrainer glauben, dass sich die wirtschaftliche Lage in der Ukraine im letzten halben Jahr verschlechtert hat, ein Viertel glaubt, dass sie sich nicht geändert habe, und nur acht Prozent haben eine Verbesserung festgestellt.
Das ergab eine Umfrage der Soziologischen Gruppe „Rating“, die vom 15. bis 20. Juli durchgeführt worden war.
Die Mehrheit der Befragten hält die Inkompetenz der Behörden für eine mögliche Ursache der Wirtschaftskrise, obwohl ein Viertel glaubt, dass die Wirtschaft wegen des Coronavirus einbreche.
Im Großen und Ganzen glauben 19 Prozent der Befragten, dass sich die Ukraine insgesamt auf dem richtigen Weg befinde und 68 Prozent sind der gegenteiligen Meinung.


Dan-news.info:
Eine Gedenkkundgebung fand heute in Schachtjorsk am sechsten Jahrestag des Beginns der Kämpfe um die Stadt zwischen Verteidigern der DVR und ukrainischen bewaffneten Formationen statt.
Am Gedenkstein für die Verteidiger und Einwohner von Schachtjorsk, die bei den Kämpfe
n im Juli/August 2014 getötet wurden, versammelten sich etwa 150 Menschen. Gemeinsam mit den Einwohnern und kommunalen Funktionsträgern kamen der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Wladimir Bidjowka, die Parlamentarier Maxim Prschin, Fjodor Berjosin und Kirill Makarow. Außerdem waren unmittelbar Beteiligte an den Kämpfer dort, darunter die Helden der DVR Wladimir Kononow und Sergej Welikorodnyj….


de.sputniknews.com:
Großbrand in Geschäftszentrum in Ankara
In einem Geschäftszentrum in Ankara ist ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr ist inzwischen am Unfallort eingetroffen und führt Löscharbeiten durch. Die Ursache des Brandes ist bislang unbekannt.
Das Feuer brach im fünften Stock des Geschäftszentrums aus. In dem Stockwerk befindet sich Angaben zufolge ein Ca­fé. ​Das Hochhaus liegt in dem Geschäftsviertel Cankaya.
Der Gouverneur von Istanbul, Vasip Sahin, hat mitgeteilt, dass der Brand inzwischen unter Kontrolle sei. Laut dem Gouverneur gibt es keine Verletzten.


abends:

de.sputniknews.com: Von USA abgehört: Assange-Anwalt Garzón erhebt schwere Vorwürfe
Der frühere spanische Richter Baltasar Garzón und heutige Rechtsanwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange hat den USA vorgeworfen, ihn und seinen Mandanten abgehört zu haben.
Nach einer Anhörung vor Gericht am Montag in Madrid sagte Garzón, die USA hätten nicht nur seinen Mandanten, sondern auch ihn selbst etwa bei einem Treffen mit dem damaligen ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa in Madrid abhören lassen, wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldete. Ecuador hatte Assange von 2012 bis 2019 politisches Asyl in seiner Botschaft in London gewährt.
Zugleich wiederholte Garzón den Vorwurf, Assange werde von den USA nur deshalb verfolgt, weil er „schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ öffentlich gemacht habe.
Videomaterial als Beweis
Bei der Anhörung vor Gericht seien Garzón Videoaufnahmen zugänglich gemacht worden, in denen die Anwälte im Gespräch mit Assange zu sehen seien. Die heimlichen Aufnahmen in der Botschaft Ecuadors seien mutmaßlich von einem spanischen Sicherheitsunternehmen gemacht worden, das die Informationen an die USA weitergegeben habe, sagte Garzón. Die spanischen Ermittlungsergebnisse sollten der britischen Justiz zur Verfügung gestellt werden, betonte der Ex-Richter.
Im vergangenen Herbst hatte schon der Norddeutsche Rundfunk (NDR) Anzeige gegen das spanische Sicherheitsunternehmen gestellt, weil seine Mitarbeiter bei Besuchen bei Assange in der Botschaft ausgespäht und so ihre Persönlichkeitsrechte und auch das Redaktionsgeheimnis verletzt worden seien. Der NDR berief sich damals auf Dokumente und Videoaufnahmen, welche ihm nach eigenen Angaben vorlagen.
Garzón ist Spaniens berühmtester Jurist. Mit seinen Untersuchungen gegen ehemalige Militärherrscher in Lateinamerika hatte er sich einen Namen als „Tyrannen-Jäger“ gemacht.
Assange weiter in Haft
Assange ist der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks. Die USA fordern von Großbritannien seine Auslieferung. US-Ankläger werfen ihm vor, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, an geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu gelangen. Dadurch wurden von US-Soldaten begangene Kriegsverbrechen bekannt. Derzeit sitzt Assange in einem Gefängnis in Großbritannien. Bei einer Verurteilung in den USA drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft.


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Die ukrainische Seite hat
eine Informationskampagne zur Destabilisierung der Lage an der Kontaktlinie in Gang gebracht. Trotz der vollständigen Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der Volksmiliz der DVR spitzen die Vertreter des offiziellen Kiew weiter die Lage zu und sprechen von neuen erdachten Verletzungen des Waffenstillstands.
So ist im Bericht des sog. Stabs der OOS von zwei Verletzungen de
s Regimes der Feuereinstellung, angeblich von Seiten der Volksmiliz der DVR, die Rede. Neben dem mythischen Beschuss von Wodjanoje, über den wir zuvor geschrieben hatten, wird auch davon gesprochen, dass in der Mittagszeit angeblich Leninskoje (ukrainisch Jushnoje) in Richtung Gorlowka unter Beschuss geriet. Aber in dem genannten Zeitraum fanden in unmittelbarer Nähe dieses Gebiet Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an einem Abschnitt der Wasserleitung mit 2300mm Durchmesser statt, die am 22. Juli durch Beschuss von Seiten der BFU beschädigt wurde.
Neben den Reparaturarbeiten waren vor Ort auch spiegelbildliche Patrouillen der OSZE-Mission und eine operative Gruppe der DVR im GZKK anwesend, die die Einhaltung eines vollständigen Regimes der Ruhe feststellten.
Wir sind überzeugt, dass solche Versuche der ukrainischen Seite, die Einheiten der Volksmiliz der DVR der Verletzung ihrer Verpflichtungen zu beschuldigen, weitergehen werden, und das Ergebnis dieser Informationskampagne k
önnte ein Befehl des Kommandos der BFU sein, das Feuer auf unsere Positionen zu eröffnen.
Wir merken an, dass von unserer Seite die Kontrolle der Einhaltung der Vereinbarungen zur Realisierung alle Zusatzmaß in vollem Umfang an der gesamten Kontaktlinie erfolgt.

 

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