Presseschau vom 24.07.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp
s:

Scott Ritter: Türkei wird zum Totengräber der NATO
Wenn zwei Länder, die eigentlich militärische Verbündete sein sollten, ausfallend werden und sich beinahe ein Seegefecht liefern, weiß man: Es wird Ärger geben. Das Problem für die NATO besteht darin, dass sich der Ärger dieses Mal als tödlich erweisen könnte. …
https://de.rt.com/28s8

deutsch.rt.com: Deutschland ist mit dabei: Frankreich will mit Spezialkräften im Sahel „Sieg“ erzwingen
Die Sahelregion versinkt immer weiter in Gewalt und Chaos, obwohl Frankreich seit Jahren den Terrorismus vor Ort bezwingen will. Nun befindet sich eine neue militärische Initiative in den Startlöchern. Das Ziel bleibt dasselbe. Vertrauen kann Paris dabei auf die politische Unterstützung der Bundesregierung. …
https://de.rt.com/28vg

Rüdiger Rauls: Geht die Nato am Mittelmeer baden?
Die Spannungen innerhalb der Nato nehmen zu. Neben dem angekündigten Abzug der US-Truppen aus Deutschland sorgen besonders die amerikanischen Forderungen gegenüber den Verbündeten nach Erhöhung der Rüstungsausgaben immer wieder für Unfrieden. Die größten Kopfschmerzen aber bereitet dem Bündnis seit Jahren die Türkei. …
https://sptnkne.ws/DeZV


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Atomabrüstung, Coronavirus, Iran: Putin telefoniert mit Trump
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump haben am Donnerstag ein Telefonat geführt. Dies gab der Pressedienst des russischen Staatschefs bekannt.
Die Fragen der strategischen Stabilität und der Rüstungskontrolle wurden demnach „ausführlich betrachtet“. Russland und die USA trügen eine „besondere Verantwortung“ für die Aufrechterhaltung des internationalen Friedens und der Sicherheit.
„In diesem Zusammenhang wurde die Relevanz bilateraler Konsultationen zu diesen Fragen bestätigt, unter Einschluss der Themen des Vertrags zur Verringerung strategischer Waffen.“
Darüber hinaus sei die große Bedeutung der Initiative Russlands hervorgehoben worden, ein Treffen der fünf ständigen Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates durchzuführen, um einen „weiten Problemkreis der internationalen Sicherheit“ zu besprechen.
Laut dem offiziellen Sprecher des Weißen Hauses, Judd Deere, brachte Trump die Hoffnung zum Ausdruck, dass Russland, China und die Vereinigten Staaten einen kostspieligen Rüstungswettlauf vermeiden würden.
Irans Atomprogramm
Ein weiteres Thema soll das iranische Atomprogramm gewesen sein. Sowohl die russische als auch die amerikanische Seite hätten die Betonung auf „Gefragtheit kollektiver Bemühungen zur Erhaltung der regionalen Stabilität und des globalen Regimes der Nichtverbreitung von Kernwaffen“ gelegt.
Corona-Bekämpfung
Die Staatschefs Russlands und der USA schätzten laut dem Statement die Zusammenarbeit ihrer Länder bei der Coronavirus-Bekämpfung positiv ein. Putin und Trump hätten sich bereit erklärt, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu entwickeln.
Außerdem hätten die Präsidenten einander zum vor 45 Jahren erfolgten Start des sowjetischen Raumschiffs „Sojus“ und des US-Raumschiffs „Apollo“ gratuliert. Es hatte sich damals um den ersten gemeinsamen Weltraumflug von Vertretern verschiedener Länder gehandelt.
Putins Pressedienst schätzte das Gespräch als „konstruktiv und inhaltsreich“ ein. Die Staatschefs hätten beschlossen, dass Kontakte auf unterschiedlicher Ebene auch weiter stattfinden würden.
Zuvor hatte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Beziehungen zwischen Moskau und Washington als „spottschlecht“ bezeichnet. Sie lägen „immer noch fast auf dem Tiefststand“.
Frage der atomaren Abrüstung
Russland und die USA hatten im Juni 2020 Gespräche über eine neue Vereinbarung zur atomaren Abrüstung geführt. Die Verhandlungen in Wien sollen rund zehn Stunden gedauert haben. Es ging um das auslaufende New-Start-Abkommen, welches bislang die atomare Abrüstung zwischen Russland und den USA regelte.
Der New-Start-Vertrag sieht vor, die Nukleararsenale Russlands und der USA auf je 800 Trägersysteme und 1550 einsatzbereite Atomsprengköpfe zu reduzieren. Aus Sicht der US-Regierung wird der New-Start-Vertrag den Herausforderungen der Zukunft jedoch nicht mehr gerecht. Die USA streben deshalb ein trilaterales Abkommen mit Beteiligung Chinas an, das mehr Transparenz über das Atomwaffenarsenal der Volksrepublik schaffen soll.
Peking tritt laut den jüngsten Aussagen des Sprechers des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, gegen trilaterale Rüstungskontrollverhandlungen mit der Begründung auf, dass die Atomwaffenpotenziale der USA und Russlands weit über dem chinesischen lägen.


de.sputniknews.com:
Putin verleiht Kadyrow den Rang eines Generalmajors der russischen Garde
Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat mitgeteilt, Wladimir Putin habe ihm den militärischen Rang eines Generalmajors verliehen.
„Während eines Telefongesprächs las der Präsident selbst das Dekret und gratulierte mir zu diesem Ereignis; er wünschte mir weitere Erfolge. Dies ist eine sehr hohe Bewertung, die sehr teuer zu schätzen ist“, schrieb er auf seiner Seite im Netzwerk Vkontakte.
Kadyrow teilte mit, dass er die Nachricht, wie es sich laut Vorschrift gehört, in der Position „stillgestanden“ entgegengenommen habe.
„Ich habe immer gesagt und ich wiederhole es noch einmal, dass ich ein treuer Fußsoldat unseres Präsidenten bin und bereit bin, seinen Befehl von höchster Komplexität auf jedem Kontinent auszuführen. Dafür haben wir alles – Willen, Entschlossenheit, vollständige Bereitschaft, Technik und, damit niemand Fragen hat, von föderalen Strukturen legal ausgehändigte Waffen“, heißt es in seinem Post.
Darüber hinaus wurde der Chef Tschetscheniens von der Struktur des Innenministeriums in die russische Garde überführt.
Der 43 Jahre alte Kadyrow regiert seit mehr als zehn Jahren die islamisch geprägte Nordkaukasus-Region Tschetschenien mit harter Hand.


de.sputniknews.com:
AstraZeneca und russische R-Pharm wollen Corona-Impfstoff gemeinsam produzieren
Die international operierende pharmazeutische Gruppe AstraZeneca und das russische Unternehmen R-Pharm wollen den Impfstoff AZD1222 gegen das neuartige Coronavirus SARS-Cov-2 gemeinsam produzieren. Einer Mitteilung von AstraZeneca Russia zufolge soll das Präparat zuerst klinisch erprobt werden.
Die Produktion laufe an, falls die Tests erfolgreich seien, hieß es.
Vertrag unterzeichnet
R-Pharm und AstraZeneca hatten bereits einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Demnach wird das russische Unternehmen technologische Möglichkeiten für die Umsetzung des Projekts schaffen.
„Russland hat bereits die Zellenstruktur und den Adenovirusvektor erhalten. In Russland sollen Antigene produziert und das Medikament selbst hergestellt werden. Dabei soll die Russische Föderation zu einem Hub für Produktion und Lieferung des Corona-Impfstoffes auf internationale Märkte werden. Geplant sind Ausfuhren in mehr als 30 Länder, darunter in den Nahen Osten, in die Balkan-Staaten und in die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)“, hieß es in der Mitteilung vom 20. Juli.
Partnervertrag mit Universität Oxford
Früheren Meldungen zufolge hatte AstraZeneca im Mai einen Partnervertrag mit der Universität Oxford unterzeichnet, der Entwicklung, Produktion und Absatz des AZD1222-Impfstoffes zum Inhalt hat. Dabei ging der Pharmakonzern die Verpflichtung ein, rund zwei Milliarden Dosen zu liefern.
Parallel sollen mehrere Lieferketten mit Partnern weltweit eingerichtet werden, um während der Pandemie einen breiten ungehinderten Zugang von Ländern zum neuartigen Impfstoff zu gewährleisten. Dabei strebt AstraZeneca keine Profite an.
Vakzin AZD1222
Der Impfstoff AZD1222 war vom Jenner-Institut bei der Universität Oxford in Kooperation mit der Oxford-Gruppe zur Erforschung von Vakzinen entwickelt worden. Nach der Impfung hatten sich bei Affen Antikörper gegen das Virus SARS-CoV-2 gebildet. Es bleibt nur zu testen, wie sich der Impfstoff auf den menschlichen Organismus auswirken und ob er gut verträglich sein wird.
AstraZeneca
AstraZeneca ist ein international operierender Arzneimittelhersteller und auf die Entwicklung rezeptpflichtiger Präparate für die Anwendung in mehreren Bereichen wie Onkologie, Kardiologie, Nephrologie und Stoffwechsel sowie Atemwegs- und Autoimmunerkrankungen spezialisiert. Das Unternehmen hat seinen Sitz im britischen Cambridge und ist in etwas mehr als 100 Ländern präsent. Innovative Präparate der Firma werden von Millionen Patienten weltweit angewendet.
R-Pharm
R-Pharm ist auf die Produktion diverser Pharmaka, auf die Entwicklung neuer Präparate und Technologien sowie auf die Produktion von Laborausrüstung und Medizintechnik spezialisiert. Die vom Unternehmer Alexej Repik kontrollierte Gruppe hat 70 Filialen in 30 Ländern.
Früheren Meldungen zufolge hatte R-Pharm bereits das Präparat „Coronavir“ zur Behandlung leichter und mittelschwerer Corona-Infektionen registrieren lassen. Die Effektivität des Präparats wurde bei klinischen Tests an mit dem Virus infizierten Patienten nachgewiesen.


mil-lnr.info:
Dringende Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR
Ukrainische Kämpfer aus der 93. Brigade haben in Verletzung des internationalen humanitären Rechts über die Kriegführung auf Befehl des Kriegsverbrechers Bryshinskij das Feuer mit Schützenpanzerwaffen und Abwehrgeschützen 3U-23-2 auf
Frunse eröffnet. Insgesamt hat der Feind 70 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
In
folge des Beschusses wurden vier Wohnhäuser in der Paladin-Straße 6, 10, 11, 13 beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der
Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Um das Leben unserer
Bürger gegen die verbrecherischen Angriffe der ukrainischen Straftruppen zu schützen, haben Einheiten der Volksmiliz der LVR die Feueraktivität des Gegners unterbunden. Nach vorläufigen Informationen betrugen die Verluste in den Reihen der Straftruppen zwei Tote, einen Verletzten, ein Abwehrgeschütz 3U-23-2 wurde vernichtet.
Wir rufen die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf damit aufzuhören, die verbrecherischen Befehl
e ihrer Kommandeur zum Beschuss von Ortschaften der Republik auszuführen und das Regime der Feuereinstellung einzuhalten, was dabei helfen wird, Ihr Leben zu bewahren.
Die Materialien zu den Fällen von Beschuss von Infrastruktur werden an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR übergeben, um sie dem Strafverfahren gegen den Kommandeur der 93. Brigade der BFU Bryshinkij hinzuzufügen.


de.sputniknews.com:
F-15 fliegt „aggressiv“ über Passagierjet Irans: Mehrere Fluggäste verletzt
Laut Berichten iranischer Medien hat sich am Donnerstag ein Militärflugzeug einem Passagierjet gefährlich genähert und so den Zivilpiloten zu einem steilen Ausweichmanöver gezwungen, weswegen mehrere Fluggäste Verletzungen erlitten.
Der Nachrichtenagentur IRIB zufolge war der Jet der Fluggesellschaft Mahan Air aus Teheran nach Beirut unterwegs, als sich ihm ein Militärflugzeug annäherte. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet von zwei Maschinen F-15. Es wird vermutet, dass sie Israel gehören, einige Quellen schreiben indes von US-amerikanischer Herkunft.
Um den Flugzeugen auszuweichen, musste der Pilot von Mahan Air die Flughöhe rasch senken, was den Jet rütteln ließ, wodurch einige Passagiere verletzt wurden. Laut Al-Hadath handelt es sich um vier Verletzte.
Fluggäste
filmten die Situation im Flugzeug zur Zeit der Konfrontation, wobei man den starken Stoß sehen kann.
Der Direktor des Beiruter Flughafens erklärte dem libanesischen TV-Sender New, die iranische Maschine sei um 20.30 Uhr Ortszeit in Beirut gelandet. Er berichtete von einigen leicht Verletzten.
Der Leiter des libanesischen Roten Kreuzes, George Kettneh, erklärte der Deutschen Presse-Agentur: „Unsere Teams haben keine Verletzten in Krankenhäuser gebracht.” Die meisten seien schockiert gewesen.
Später erklärte das iranische Außenministerium, Teheran werde die USA verantwortlich
machen, sollte etwas mit dem Passagierjet beim Rückflug nach Teheran geschehen.


de.sputniknews.com:
Russlands UN-Botschafter Nebensja fordert von USA Ende der Okkupation Syriens
Der Botschafter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, hat die USA aufgerufen, die Okkupation Syriens zu beenden und die Kontrolle über Ölfelder an Damaskus zu übertragen.
„Wir machen die UN und die Mitglieder ihres Sicherheitsrates auf Meldungen in der westlichen Presse über eine schwere Umweltkatastrophe aufmerksam, die dem nordöstlichen Teil Syriens droht – wegen barbarischer Methoden zur Ölförderung auf Feldern, die die USA nach eigener Darstellung ‚schützen‘“, sagte der Diplomat am Freitag in einer Sitzung des Weltsicherheitsrates in New York.
Nebensja zufolge verliert Syrien wegen der Handlungen der USA bis zu 40 Millionen US-Dollar im Monat.
Israel sollte Luftangriffe auf Syrien stoppen
„Wir rufen auch Israel ein weiteres Mal auf, Luftschläge auf das syrische Territorium und die ausländische Okkupation Syriens einzustellen sowie Versuche aufzugeben, das Land zu zerstückeln.“ Dem Botschafter zufolge sollten alle inneren Probleme des Bürgerkriegslandes Syrien ausschließlich durch einen umfassenden inklusiven Dialog gelöst werden.
USA geht es nur ums Erdöl
Ein Zweck der US-Präsenz in Syrien besteht Analysten zufolge darin, Moskau mit Problemen zu belasten. Die Amerikaner machen zugleich auch keinen Hehl daraus, dass es ihnen vielmehr um Energieträger gehe. In dem im Mai veröffentlichten Bericht des Generalinspekteurs des Pentagon, Sean O’Donnell, heißt es unumwunden: Das Ziel der Anti-IS-Mission in Nordsyrien sei es, für die Sicherheit der Öl- und Gasfelder zu sorgen, die von den Demokratischen Kräften Syriens und den Koalitionskräften kontrolliert würden. Die USA bestätigen damit hochoffiziell, in Syrien nicht den Terror zu bekämpfen, sondern Geschäftsinteressen zu schützen.


vormittags:

de.sputniknews.com: Reaktion auf US-Aktion: China lässt US-Konsulat in Chengdu schließen
China hat die USA aufgefordert, ihr Konsulat in der südwestchinesischen Stadt Chengdu zu schließen. Das teilte das Außenministerium in Peking am Freitag mit.
Die Lizenz zum Betrieb der Auslandsvertretung wird entzogen, so das Pekinger Außenministerium.
Die Maßnahme Chinas sei „eine legitime und notwendige Reaktion auf die unvernünftigen Handlungen der USA“, teilte das Ministerium weiter mit.
„Die Verantwortung liegt vollständig bei den Vereinigten Staaten“
China fordere die USA erneut auf, ihre Entscheidung zu korrigieren und so die Bedingungen für eine der Rückkehr der bilateralen Beziehungen zur Normalität zu schaffen.
Die USA hatten am Dienstag die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston im Bundesstaat Texas angeordnet.
Das US-Außenministerium deutete an, dass chinesische Diplomaten Gesetze und Vorschriften der USA missachtet hätten.
US-Präsident Donald Trump schließt laut späteren Aussagen nicht aus, dass Washington von China verlangen könnte, weitere chinesische Auslandsvertretungen in den USA zu schließen.


Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 22. Juli wurde ein Feuerangriff von Seiten der BFU festgestellt:
Frunse wurde mit Schützenpanzerwaffen (20 Schüsse) und Abwehrgeschützen 3U-23-20 (50 Schüsse) beschossen.
Infolge des Beschusses wurden in der Paladin-Straße eine Reihe von Wohnhäusern beschädigt.


de.sputniknews.com:
US-Wahl 2020: Trump verkündet Absage des Parteitags der Republikaner in Florida
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag (Ortszeit) im Weißen Haus die Absage des für August im US-Bundesstaat Florida geplanten Nominierungsparteitags der Republikaner verkündet. Als Grund dafür gibt er die dortige Zunahme der Corona-Neuinfektionen an.
„Es gibt in unserem Land nichts Wichtigeres als die Sicherheit unserer Menschen“, sagte Trump. Die formelle Nominierung Trumps zum Kandidaten für die Präsidentenwahl am 3. November soll in kleinerem Rahmen in Charlotte im Bundesstaat North Carolina erfolgen.
Seinem Team habe der Präsident gesagt, dass der Zeitpunkt für diese Veranstaltung angesichts der verschärften Corona-Situation in Florida nicht richtig sei, berichtete der TV-Sender NBC.
180-Grad-Wende für Trump
Die Absage der in Florida geplanten Großveranstaltung stellt für Trump eine Kehrtwende dar. Erst im Juni hatte er die Verlegung des ursprünglich in Charlotte geplanten Parteitages mit rund 19.000 Delegierten angekündigt. Gouverneur Roy Cooper hatte wegen der Corona-Pandemie erklärt, eine solche Großveranstaltung werde nur unter Auflagen wie dem Tragen von Masken und weniger Teilnehmern möglich sein.
Seit Mitte Juni hat sich die Corona-Situation in Florida jedoch deutlich zugespitzt. In dem Staat mit gut 21 Millionen Einwohnern gibt es inzwischen rund 400.000 bekannte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Jacksonville gehört zu den stark betroffenen Gebieten.
In den USA entscheidet jeder der 50 Bundesstaaten separat darüber, welche Corona-Auflagen zu welchem Zeitpunkt gelten und wann es Zeit für Lockerungen ist. Voll besuchte Großveranstaltungen sind jedoch bislang fast überall tabu.
US-Demokraten planen virtuelle Nominierung
Die Demokraten werden ihren für August geplanten Parteitag zur Nominierung ihres Präsidentschaftskandidaten ebenfalls größtenteils virtuell abhalten. Ex-Vizepräsident Joe Biden soll die Nominierung als Kandidat aber am ursprünglichen Veranstaltungsort in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin entgegennehmen, hieß es. Die Delegierten sollen wegen der Corona-Pandemie aber nicht anreisen.
Trump hatte zuvor erklärt, dass die Vereinigten Staaten zerstört würden, wenn der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden die Wahlen gewinnen sollte.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 23. Juli 3:00 Uhr bis 24. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen von Seiten der BFU 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Donezk (Terminal).
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 2.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 131.


deutsch.rt.com:
Pompeo: „Wir sind spät dran in der Arktis, werden aber dennoch Erfolg haben“
Die USA sind bei der Etablierung in der Arktis spät dran. Sie liegen deutlich hinter Russland und China zurück, bedauert US-Außenminister Mike Pompeo in einem Interview. Seiner Meinung nach werde es Washington aber gelingen, sich in der Region zu behaupten.
Washington und seine Verbündeten seien zu langsam gewesen, um auf die russische und chinesische Expansion in der Arktis zu reagieren. Darauf wies US-Außenminister Mike Pompeo hin. Dennoch werde es den USA gelingen, dort Fuß zu fassen, glaubt er. Am Mittwoch sagte Pompeo dem dänischen öffentlichen Rundfunk DR:
„Ich denke, wir waren alle ein bisschen naiv, den Russen und Chinesen dabei zuzusehen, wie sie dort ihre Interessen mit zunehmender Aggression vertreten. Wir sind ein bisschen spät dran. Das ist in Ordnung, ich war schon öfter zu spät auf Partys und hatte eine tolle Zeit. Wir werden Erfolg haben.“
Die Expansion in die Arktis steht in den USA schon seit geraumer Zeit auf der Tagesordnung, wobei sich die Arbeit in diese Richtung unter der Trump-Regierung intensivierte. Tatsächlich sorgte US-Präsident Donald Trump international für Spott, nachdem er im vergangenen Jahr die Idee äußerte, Grönland von Dänemark abzukaufen. Die Insel liegt fast vollständig jenseits des nördlichen Polarkreises.
Bereits im Juni ordnete der US-Präsident den Bau einer arktischen Eisbrecherflotte an, um die US-amerikanischen Interessen sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis zu schützen. Die Flotte soll bereits im Jahr 2029 einsatzbereit sein.
Die USA haben derzeit nur einen schweren Eisbrecher, die USCGC Polar Star, und einen mittleren Eisbrecher, die USCGC Healy in ihrem Bestand. Die Polar Star wurde in den 1970er-Jahren gebaut und nähert sich rasch dem Ende ihrer Einsatzfähigkeit.
Russland räumt der Entwicklung der arktischen Region bereits seit Jahrzehnten Vorrang ein, was kaum überrascht, da weite Teile seines Territoriums jenseits des Polarkreises liegen. Moskau unterhält eine große Flotte konventioneller und nuklearer Eisbrecher. Es ist die einzige Nation, die über solche Schiffe verfügt.
Die Eisbrecher werden sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke eingesetzt, für einen ununterbrochenen Warenfluss über die arktische Handelsroute, die an Russlands Nordküste entlangführt. In den vergangenen Jahren hat die Bedeutung dieser sogenannten Nordostpassage deutlich zugenommen. Sie ist zu einer Hauptverkehrsroute für den Handel mit Flüssiggas geworden, das hauptsächlich nach Südasien, einschließlich des chinesischen Marktes, geliefert wird.


Mzdnr.ru: Am 23. Juli wurden in der DVR 36 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Vier der neuen Fälle wurden bei Personen, die am 17. Juli aus der Ukraine eingereist sind, entdeckt. Alle anderen neuen Fälle sind Kontaktpersonen zu bereits zuvor Erkrankten. Derzeit ist der Zustand aller Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
In den letzten 24 Stunden wurden sieben Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Es gab einen Todesfall – eine Frau im Alter von 75 Jahren
Am 24. Juli um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 1611 Fälle von Infektionen registriert.
770 Patienten sind derzeit in Behandlung, 747 als gesund entlassen, es gibt 94 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Erneute Grenzannäherung: US-Aufklärungsjet von Su-27 über Schwarzem Meer eskortiert
Ein US-Aufklärungsflugzeug ist in der Nähe der russischen Seegrenze von einem Flugzeug der russischen Luftverteidigungskräfte begleitet worden. Das gab das russische Nationale Zentrum für Verteidigungsverwaltung bekannt.
Wie aus der Behörde verlautete, war die US-Maschine P-8A Poseidon über den Neutralgewässern des Schwarzen Meeres geflogen.
„Ein Jagdflugzeug Su-27 der diensthabenden Luftverteidigungskräfte des Wehrbezirks Süd ist aufgestiegen, um das Ziel abzufangen“, wurde mitgeteilt.
Das russische Flugzeug habe sich dem gesichteten Luftobjekt auf eine gefahrlose Distanz angenähert und identifiziert, dann sei es nach einer Kehrtwendung der US-Maschine zum Heimatflugplatz zurückgekehrt. Der Flug der Su-27 sei entsprechend der internationalen Flugregeln verlaufen, das US-Flugzeug habe die Grenze nicht verletzt. …


Telegram-Kanal des Außenministeriums der DVR:
Erklärung der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa bezüglich der destruktiven Äußerungen des Präsidenten der Ukraine über die in Minsk unterzeichneten Maßnahmen zur Kontrolle des Waffenstillstands
Mit sehr unangenehmer Verwunderung haben wir uns mit den Äußerungen des Präsidenten der Ukraine bekannt gemacht, dass die in Minsk erreichten Vereinbarungen über Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle des geltenden unbefristeten Waffenstillstands zum Inkrafttreten angeblich von Vertretern der Länder des „Norman
die-Quartetts“ unterzeichnet werden müssten.
Praktisch fünf Monate eines äußerst schwierigen und angespannten Verhandlungsprozesses wurden von uns gebraucht, um von den ukrainischen Vertretern eine Vereinbarung und Unterzeichnung fester Verpflichtungen bezüglich Maßnahmen zur Gewährleistung eines Regimes der Feuereinstellung zu erhalten. Ein prinzipiell wichtiges Moment war die Unterzeichnung dieser Verpflichtungen von Seiten der Ukraine – genau darum, um der ukrainischen Regierung jegliche Möglichkeit zu nehmen, die Erfüllung dieser Vereinbarungen zu ignorieren und zu sabotieren. Außerdem wurden diese Maßnahmen nicht nur von der ukrainischen Seite und von den Vertretern der Republiken unterzeichnet, sondern auch von den Vermittlern der Verhandlungen – der OSZE und der RF – ratifiziert.
Es ist wichtig zu wissen, dass unter solchen Vereinbarungen überhaupt keine zusätzlichen Unterschriften nötig sind, denn am wesentlichsten und wichtigsten ist gerade die Tatsache einer schriftlichen Festlegung des Einvernehmens über die Erfüllung dieser Maßnahmen durch die Konfliktseiten – Kiew und die Republiken -, weil dies gerade unsere Verpflichtungen und die der Ukraine sind. Aber wird sind Russland und der OSZE dankbar, dass ihre Unterstützung für die genannten Vereinbarungen zum Ausdruck gebracht und diese schriftlich bezeugt haben.
Dennoch hat der ukrainische Präsident schon am nächsten Tag nach der Unterzeichnung der Maßnahmen zur Gewährleistung des Waffenstillstands die Unterschrift seines Vertreters in der Kontaktgruppe annulliert. So hat Wladimir Selenskij buchstäblich mit einem Satz den gesamten mit solcher Mühe bei den Minsker Sitzungen erreichten Fortschritt bei der Regelung des Konflikts außer Kraft gesetzt. Es ist offensichtlich, dass ein solcher Schritt des Staatsoberhaupts der Ukraine eine Fortsetzung jener destruktiven politischen Linie ist, die durch die Entschließung der Obersten Rada der Ukraine vom 15. Juli über die Durchführung örtlicher Wahlen vorgegeben wurde, als in der ukrainischen Gesetzgebung Regelungen festgelegt wurden, die die Minsker Vereinbarungen auf das Gröbste verletzen.
Im Zusammenhang damit kann man nur raten, was
mit dem Wunsch des Staatsoberhaupts der Ukraine passiert ist, Frieden im Donbass zu erreichen, worüber er während seines Wahlkampfs mit solchem Enthusiasmus geredet hat. Außerdem kommt die gerechtfertigte Frage auf, wie es überhaupt möglich ist, über irgendetwas zu sprechen und es zu vereinbaren mit den Personen, die an den Sitzungen der Kontaktgruppe als Delegierte der Ukraine teilnehmen, wenn deren Unterschriften am nächsten Tag mit einer solchen Leichtigkeit vom ukrainischen Präsidenten aufgehoben werden können.
Wir wenden uns an die Garanten der Minsker Vereinbarungen und an die gesamte Weltgemeinschaft mit dem Aufruf, allen nur möglichen Einfluss auf das Staatsoberhaupt der Ukraine auszuüben, um ihm nicht zu erlauben, Vereinbarungen zu sabotieren, von denen das Leben
Tausender von Menschen abhängt. Wir unsererseits sind zur Umsetzung aller übernommenen Verpflichtungen bereit, aber das ist kein einseitiger Prozess – die Ukraine muss auch den Willen zur Realisierung der Friedensvereinbarungen zeigen.
(Eine vergleichbare Erklärung wurde auch vom Außenminister der LVR abgegeben; Anm. d. Übers.)


de.sputniknews.com:
Rege Spionagetätigkeit an russischen Grenzen beobachtet – Verteidigungsministerium
33 ausländische Flugzeuge haben innerhalb einer Woche intensive Aufklärungstätigkeit in der Nähe der russischen Grenzen betrieben. Darüber schreibt die russische Armeezeitung „Krasnaja swesda“ am Freitag.
„33 Aufklärungsflugzeuge anderer Staaten haben entlang der Grenzen der Russischen Föderation Luftaufklärung betrieben und wurden durch russische Radare überwacht“, so die Zeitung.
Auch hätten sich zehn unbemannte Fluggeräte den Grenzen Russlands angenähert, hieß es.
Russische Jagdflugzeuge der diensthabenden Luftverteidigungskräfte seien dreimal gestartet, um fremde Flugzeuge zu begleiten. Es habe keine Luftraumverletzung gegeben.
Am Donnerstag waren Jagdflugzeuge vom Typ S
u-27 der maritimen Fliegerkräfte der Schwarzmeerflotte aufgestiegen, um ein US-Aufklärungsflugzeug zu eskortieren.
In letzter Zeit spionieren ausländische Drohnen und Aufklärungsflugzeuge besonders oft an den Grenzen Russlands. Sie werden über dem Schwarzen Meer, nahe des Kaliningrader Gebiets sowie unweit der russischen Stützpunkte in Syrien geortet. Dies gilt besonders für Flugzeuge der Vereinigten Staaten.
Das Pentagon weigert sich trotz der Aufforderungen des russischen Verteidigungsministeriums, die Geheimdienstoperationen an der russischen Grenze einzustellen.


nachmittags:

deutsch.rt.com: Pompeos Kreuzzug gegen Peking: „Entweder die freie Welt verändert China oder China die freie Welt“
Das FBI behauptet, dass chinesische Forscher mit geheimen Beziehungen zum Militär in Dutzenden US-Städten aktiv sind. Der Chefdiplomat der USA fordert „die freie Welt“ auf, sich gegen Peking zu vereinen und die „Tentakel des Frankenstein-Monsters zu durchschneiden“.
Einer Reihe kürzlich durchgeführter Interviews zufolge will das Federal Bureau of Investigation (FBI) eine „konzertierte Anstrengung“ einer Reihe chinesischer Bürger aufgedeckt haben. Diese sollen in den USA wissenschaftliche Forschungen durchgeführt haben, um „ihre wahre Zugehörigkeit zur Volksbefreiungsarmee zu verbergen“. Ihre Absicht sei es gewesen, „die Vereinigten Staaten und das amerikanische Volk“ zum eigenen Interesse auszunutzen. Nach Angaben des Justizministeriums wurden vier dieser Personen wegen Visa-Betrugs angeklagt.
Der Vorwurf kommt, während Washington die Spannungen mit der Volksrepublik verschärft, indem man diplomatisches Personal Chinas Anfang dieser Woche aus einem Konsulat in Houston auswies. Zudem warnt US-Präsident Donald Trump, dass zusätzliche Einrichtungen geschlossen werden könnten.
Außenminister Mike Pompeo, der die Rhetorik gegen China ebenfalls verschärfte, erschien am Donnerstag auf einer Versammlung in der Nixon Presidential Library in Kalifornien, um eine messianische Tirade gegen Peking zu liefern. Titel der Ansprache: „Das kommunistische China und die Zukunft der freien Welt“. Während der 40-minütigen Rede forderte Pompeo die US-Verbündeten auf, sich weltweit den Bemühungen Washingtons anzuschließen, auf das Verhalten Chinas einzuwirken. Er warnte, dass Peking eine Bedrohung für „unser Volk und unseren Wohlstand“ darstelle:
„Wenn die freie Welt das kommunistische China nicht verändert, wird das kommunistische China uns sicherlich verändern.“
Pompeo erklärte, die US-Regierung habe „einen harten Ansatz gegenüber China“ gewählt. Er hob hervor, dass weitere Nationen sich der Initiative zur „Stärkung des chinesischen Volkes“ angeschlossen hätten und kurz davor stünden, einen völligen Regimewechsel zu fordern:
„Jede Nation muss zu ihrem eigenen Verständnis kommen, wie sie ihre nationale Sicherheit, ihren wirtschaftlichen Wohlstand und ihre Ideale vor den Tentakeln der Kommunistischen Partei Chinas schützen kann. Präsident Nixon sagte einst, er befürchte, er habe einen ‚Frankenstein‘ geschaffen, indem er die Welt für die Kommunistische Partei Chinas geöffnet habe. An diesem Punkt stehen wir jetzt.“
Den chinesischen Präsidenten Xi Jinping verurteilte Pompeo als „wahren Gläubigen einer bankrotten totalitären Ideologie“, die zur Tyrannei bestimmt sei. „Kommunisten lügen fast immer“, so Pompeo. Obwohl Washington sich weiterhin mit Peking befassen werde, seien die „Gespräche heutzutage anders“, sagte Pompeo und fügte hinzu, dass die Haltung der US-Regierung jetzt von „Misstrauen und Verifizieren“ geprägt sei. Dies ist eine Referenz auf ein Buch des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan über den Umgang mit der ehemaligen Sowjetunion.
Da sich die USA den Präsidentschaftswahlen im November nähern, hat Washington in den vergangenen Monaten Peking mit Vorwürfen überhäuft. Angefangen von der Schuldzuweisung wegen der Coronavirus-Pandemie bis hin zu mutmaßlichen Menschenrechtsverletzungen in Hongkong und anderswo.
China hat wiederholt ein Fehlverhalten bestritten und besteht darauf, dass die USA mit ihren Aktionen lediglich von internen Problemen ablenken wollen. Peking hat jedoch bereits für einige der feindseligen Schritte Washingtons Vergeltung geübt. Das US-Konsulat in der Stadt Chengdu wurde geschlossen – als Reaktion auf die Schließung der chinesischen Vertretung in Houston wenige Tage zuvor.


de.sputniknews.com:
„Aus sicherer Entfernung von 1000 Metern“: Pentagon kommentiert Vorfall mit iranischem Passagierjet
Ein Flugzeug vom Typ F-15 der US Air Force hat laut einer Stellungnahme des US-Zentralkommandos (CENTCOM) von Donnerstag einen Passagierjet der iranischen Fluggesellschaft Mahan Air unter Berücksichtigung internationaler Standards aus einer sicheren Entfernung von etwa einem Kilometer begleitet.
„Eine US-amerikanische F-15 hat heute Abend bei einem Routine-Einsatz im Aktionsgebiet der Koalition nahe der Garnison At-Tanf in Syrien eine übliche visuelle Prüfung eines Passagierflugzeugs der Mahan Air aus einer sicheren Entfernung von etwa 1000 Metern durchgeführt. Die Prüfung war notwendig, um die Sicherheit des Koalitionspersonals in der Garnison At-Tanf zu gewährleisten“, hieß es in der Mitteilung.
Als der Pilot das Flugzeug als Passagierjet der Mahan Air identifiziert habe, habe sich die F-15 auf gebührenden Abstand von der Maschine entfernt. Die Aktion sei „im Einklang mit internationalen Standards“ erfolgt.
Wie iranische Medien zuvor berichteten, hatte sich ein Militärflugzeug einem Passagierjet gefährlich genähert und so den Zivilpiloten zu einem steilen Ausweichmanöver gezwungen, weswegen mehrere Fluggäste Verletzungen erlitten.
Fluggäste filmten die Situation im Flugzeug zur Zeit der Konfrontation.
Das Flugzeug landete sicher in Beirut, setzte die Passagiere ab, tankte und kehrte dann nach Teheran zurück.
Der Nachrichtenagentur IRIB zufolge war der Jet der Fluggesellschaft Mahan Air aus Teheran nach Beirut unterwegs, als sich ihm ein Militärflugzeug annäherte. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von zwei Maschinen F-15. Zunächst wurde vermutet, dass sie Israel gehörten.
Das iranische Außenministerium gab an, dass die Behörden des Landes die Umstände des Vorfalls untersuchen würden, wies jedoch nicht auf den Schuldigen hin. Teheran kündigte an, die notwendigen politischen und rechtlichen Maßnahmen ergreifen zu wollen, sobald zusätzliche Informationen vorhanden seien.

de.sputniknews.com: Tschetschenischer Republikchef Kadyrow verkündet Sanktionen gegen US-Außenminister Pompeo
Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat bei einer Sitzung Sanktionen gegen US-Außenminister Mike Pompeo angekündigt. Grund dafür sind die Einschränkungen, die Washington zuvor gegen Kadyrow und seine Familienmitglieder verhängt hat.
„Ich kündige an, alle Sanktionen, die wir in der Republik haben, einzubeziehen, bis hin zu der Sperrung seiner Konten“, sagte er.
Sie hätten ihn, ohne Beweise vorzulegen, auf die harte „Magnitski-Liste“ der US-Sanktionen gesetzt, so Kadyrow.
„Die Liste, auf der ich vorher stand, implizierte nur ein Einreiseverbot, jetzt sind es Einreise, Bankkonten, Pferde, Katzen, Hunde – alles eingeschlossen. Und zu allem Überfluss komme ich erneut auf die Liste“, erklärte der tschetschenische Präsident.
„Falls ich ein Verbrechen begangen habe, was haben meine Kinder damit zu tun? Wo steht geschrieben, dass verheiratete Töchter für Sünden ihres Vaters verantwortlich sein sollen? Was hat meine Frau, die sich aus allem, aus der Politik heraushält, damit zu tun?“, fragt Kadyrow.
Dabei betonte er: „Wir sollten stolz sein. Wir sind bekannt, wir stehen in globalen Fragen auf weltweiter Ebene, unser Name fällt ins Gewicht.“
Darüber hinaus zog Kadyrow seine Einladung nach Tschetschenien an Pompeo zurück.
Das US-Außenministerium hatte am Montag Sanktionen gegen das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, verhängt. Ihm wird damit die Einreise in die Vereinigten Staaten verboten. Die USA werfen dem Republikchef Menschenrechtsverletzungen vor.
Zu diesen Vorwürfen gehören auch angebliche Folterungen, geht aus einer Erklärung des US-Außenministers Mike Pompeo hervor.
Von den Strafmaßnahmen sind auch Kadyrows Frau und zwei Töchter betroffen.


armiyadnr.su:
Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 18. bis 24. Juli 2020
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk haben Straftruppen der 57. Brigade auf Befehl Mischantschuks das Gelände des Flughafens von Donezk mit verschiedenen Arten von Granatwerfern beschossen.
In
Richtung Mariupol haben seit Beginn des heutigen Tages Kämpfer der 53. Brigade unter Kommando des Verbrechers Titenko Nowolaspa, Petrowskoje, Belaja Kamenka mit Schützenpanzerwaffen, Antipanzerlenkraketen, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Alle
Materialien zu den Fällen von Beschuss wurden an die Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure Mischantschuk und Titenko hinzuzufügen.
In der letzten Woche hat der Gegner 38-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter auch mit verbotenen Waffen. Auf 17 Ortschaften der Republik hat der Gegner 168 verbotene Geschosse abgefeuert, darunter 116 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und 52 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern.
Durch adäquate erwidernde Maßnahmen mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen haben unsere Verteidiger der Volksmiliz die ukrainischen Kämpfer rechtzeitig zur Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung gezwungen.
In der Folge unserer professionellen Arbeit betrugen die Verluste der bewaffneten Formationen der Ukraine in der letzten Woche: elf Mann, davon vier Tote, sieben Verletzte. Außerdem wurde eine Drohne des Gegners vom Typ „Mavic Pro“ vernichtet.
Es muss angemerkt werden, dass es am 21. Juli genau ein Jahr seit der Unterzeichnung eines unbefristeten Waffenstillstands durch die Konfliktseiten her war. In diesem Zeitraum wurden etwa 4000 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt, mehr als ein Drittel der Verstöße unter Einsatz von Artillerie und Mörsern, auf das Territorium der Republik wurden 35.000 Geschosse abgefeuert. Es starben fünf Zivilisten, 60 wurden unterschiedlich schwer verletzt, 37 Häuser wurden zerstört, 753 beschädigt, 121 Objekte der kritische wichtigen Infrastruktur und 17 Fahrzeuge wurden beschädigt.
Alle Informationen über Kriegsverbrechen der ukrainischen Kämpfer in dieser Woche werden mit Foto- und Videomaterialien an die Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, übermittelt sowie an die Generalstaatsanwaltschaft übergeben, um Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Guds, Palas, Mischantschuk, Luzenko, Majstrenko und Gnatow einzuleiten.
Der Gegner stationiert weiter Waffen und Militärtechnik im Bereich von Objekten der zivilen Infrastruktur und gefährdet so örtliche Einwohner.
In der letzten Woche hat unsere Aufklärung die Stationierung von 23 Stück Technik der BFU festgestellt:
aus dem Bestand der 24. mechanisierten Brigade:
in Wosdwishenka – vier Schützenpanzerwagen;
aus dem Bestand der 35. Marineinfanteriebrigade:
in Sajzewo – 12 Schützenpanzer in der Nähe einer Ortschaft;
aus dem Bestand der 54. mechanisierten Brigade:
in Oserjanowka – ein Schützenpanzerwagen;
in Nowokalinowoje – drei Haubitzen „Gwosdika“ am Rand der Ortschaft;
aus dem Bestand der 79. Luftsturmbrigade:
in einem Wohngebiet von Slawnoje – ein Schützenpanzer;
in Beresowoje – ein Schützenpanzerwagen auf dem Gebiet eines privaten Hauses. Außerdem vier Schützenpanzerwagen, zwei Schützenpanzer am Rand der Ortschaft;
in Taramtschuk – in einem Wohngebiet ein Schützenpanzer;
in Newelskoje – zwei Schützenpanzerwagen, ein Schützenpanzer auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
aus dem Bestand der 53. mechanisierten Brigade:
in Starognatowka – ein getarnter Abwehrraketenkomplex „Strela-10“ auf dem Gebiet einer Gartenparzelle und drei Schützenpanzerwagen auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
in Andrejewka – sieben Abwehrraketenkomplexe „Strela-10“ in der Nähe der Ortschaft, außerdem ein Abwehrgeschütz auf einer Gartenparzelle;
in Mirnoje – ein Panzertransporter in der Nähe eines privaten Hauses;
aus dem Bestand der 36. Marineinfanteriebrigade:
in Talakowka – vier Schützenpanzerwagen in Wohngebieten der Ortschaft;
in Lebedinskoje – ein Schützenpanzerwagen, ein Abwehrgeschütz auf dem Gebiet eines privaten Hauses;
in Pischtschewik – ein Panzertransporter auf einer Gartenparzelle;
in Wodjanoje – ein Abwehrgeschütz in der Nähe eines privaten Hauses.
Wir rufen die Einwohner
auf, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium des Donbass leben, die Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe ihrer Häuser und von Objekten der zivilen Infrastruktur nicht zuzulassen und über alle entdeckten Fälle Beobachter der OSZE-Mission zu informieren.
Der moralisch-psychische Zustand der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben in der OOS-Zone ausführen, ist weiter als kritisch gering einzuschätzen.
Ukrainische Soldaten und Offiziere verweisen in informellen Gesprächen darauf, dass der moralische Aufschwung und Enthusiasmus, der dem „Maidan“ folgte, verloren ist und ein günstiger Moment zur Bildung kampffähiger und effektiver Streitkräfte verpasst wurde.
Es ist anzumerken, dass das Personal auf jede Weise versucht zu vermeiden, in die Konfliktzone im Donbass zu geraten, wo sich
folglich nur die befinden, die nicht die Kenntnisse, Verbindungen und das Geld für eine Bestechung haben.
Im Zusammenhang mit der langanhaltenden psychischen Belastung hat der Brigadekommandeur Majstrenko, um ein weiteres Absinken des moralisch-psychischen Niveaus des Personal
s zu verhindern, die Bataillonskommandeure der 54. mechanisierten Brigade angewiesen, ihre Untergebenen auf Neigung zum Selbstmord und unkontrollierte Aggression zu testen.
Die Soldaten, bei denen psychische Abweichungen und Störungen entdeckt werden, sollen von ihren dienstlichen Verpflichtungen entbunden und dann wegen Verletzung der militärischen Disziplin ohne garantierte Zahlungen und soziale Unterstützung entlassen werden.
Aber bereits bei der Aufgabenstellung kamen bei den anwesenden „Politstellvertretern“ Vorbehalte gegen das Kommando auf. Gemäß den Ergebnissen einer zuvor durchgeführten Testung
befinden sich mehr als 45 Prozent der Kämpfer in der „Risikozone“, von diesen sind mehr als 60 Prozent zu Selbstmord oder Aggression geneigt. Das heißt, nach der Beseitigung der „Unzuverlässigen“ würde praktisch niemand mehr auf den Positionen verbleiben.
Außerdem wird als
eines der Probleme der ukrainischen Streitkräfte der massenhafte Alkoholismus genannt, dabei wird festgestellt, dass die Soldaten und Offiziere selbst durch die Androhung einer inoffiziell eingeführten Strafzahlung von 5000 Griwna nicht vom Alkoholkonsum in der Dienstzeit abgehalten werden.
Nach Meinung der ukrainischen Soldaten sind die ukrainischen Streitkräfte derzeit nicht zu einem breit angelegten Krieg bereit und kaum in der Lage zu lokalen Aktivitäten.
Der Versuch, über die genannten Probleme der ukrainischen Streitkräfte in den ukrainischen Massenmedien zu berichten, wird vom Verteidigungsministerium der Ukraine und staatlichen Organen unter dem Vorwand des Kampfes gegen sogenannte „feindliche Propaganda“
strikt unterbunden.
Das Thema des Personalmangels der ukrainischen Streitkräfte ist schon lange kein Problem einzelner Verbände und Truppenteile mehr und ist auf staatliche Ebene gelangt. So hat der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Kornejtschuk dieses Thema am 21. Juli offiziell benannt und vorgeschlagen, die Personalzahl der ukrainischen Streitkräfte durch Einschränkungen zu optimieren. Wie dies aussehen wird, erklärte der Leiter des Generalstabs am Beispiel von Artillerie- und Panzereinheiten. Nach seiner Meinung muss die Zahl der Geschütze in den Artilleriebatterien von 6 auf 4 verringert werden, die Zahl der Panzer in den Panzereinheiten von 10 auf 8. Mit diesen Einschränkungen würde die übrige Technik und Waffen in vollem Umfang mit Personal versorgt sein. Nun, so hervorragend sieht die „Optimierung auf ukrainisch“ aus.
Außerdem wurde eingeräumt, dass einer der wesentlichen Faktoren, die den Personalmangel in den Truppenteilen beeinflussen, die große Zahl von Soldaten ist, die im Verlauf von einigen Jahren eigenmächtig die Truppenteile verlassen haben und sich in Fahndung befinden. Nach den Worten Kornejtschuks haben sich mehr als 10.000 solcher Personen angesammelt, die physisch fehlen, aber formal beim Personal der Truppenteile mitgezählt werden.
Im Ganzen hat sich die Zahl der Deserteure in den ukrainischen Streitkräften in diesem Halbjahr im Vergleich zum analogen Vorjahreszeitraum um 28. Prozent erhöht. Eine unangenehme Überraschung für das Kommando des Stabs der OOS war die Zunahme der Zahl derjenigen aus den Reihen der ideologisch ausgeglichenen und moralisch-psychisch stabilen Soldaten der nationalistischen Einheiten, die eigenmächtig den Truppenteil verlassen haben. Als Beispiel kann man den Übergang des Soldaten des 24. Bataillons „Ajdar“ des Richtschützen eines Mörserzugs Skidan auf die Seite der Volksmiliz der DVR anführen.
Außerdem ist wichtiger Faktor, der auf die Kampffähigkeit der Einheiten einwirkt, nach wie vor das
Anwachsen der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste. So betrugen die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen bewaffneten Formationen in der letzten Woche 35, davon sechs Tote und 29 Verletzte. Hier nur einige von ihnen:
54. Brigade:
Zwei Soldaten wurden im Gebiet von Awdejewka brutal am Blauen See vermutlich auf Anweisung des Kommandeurs der 1. Sturmkompanie des 46. Bataillons „Donbass“ Hauptmann Terechin brutal ermordet, weil sie in Konkurrenz zu einer Gruppierung von militärischen Schmugglern standen.
79. Brigade:
Zwei Soldaten wurde bei einem Verkehrsunfall an einer Kreuzung im Gebiet von Uspenowka verletzt. Es wurde festgestellt, dass die Soldaten mit einem privaten Fahrzeug fuhren und bei der Ausfahrt von einer zweitrangigen Straße auf die nicht geregelte Kreuzung mit einem zivilen Lastwagen zusammenstießen. Einer der Soldaten wurde mit einem Oberschenkelbruch in das 65. militärmedizinische Hospital in Tschasow Jar eingeliefert.
53. Brigade:
Ein Soldat wurde ohne Lebenszeichen auf den Positionen im Gebiet von Bogdanowka entdeckt. Bei einer von Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes initiierten Untersuchung wurde festgestellt, dass der Soldat an einer Überdosis eines unbekannten Medikaments gestorben war.
36. Brigade:
Drei Kämpfer starben, als sie auf ein zuvor von der 10. Brigade installiertes Minenfeld gerieten, einer von ihnen, der schwer verletzt wurde, Gliedmaßen verlor und mehr als 20 Stunden eine Evakuierung anfragte, starb an Blutverlust, ohne Hilfe bekommen zu haben. Auf ihr eigenes Minenfeld gerieten die Soldaten in betrunkenem Zustand, nachdem sie den Gründungstag der Brigade begangen hatten und vor hatten, für die getöteten Marineinfanteristen aus der 35. Brigade Rache zu nehmen.
Zwei Matrosen des 1. Bataillons, Poliwanskij und Ripalo, erlitten im Gebiet von Pawlopol zahlreiche Splitterverletzungen aufgrund der Detonation einer BOG-17-Granate, die sie auf einer Drohne montierten.
Ich merke an, dass der Stab der OOS die Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten unter seinen Kämpfern sorgfältig verheimlicht, da er Ermittlungen und eine folgende Bestrafung von Funktionsträgern befürchtet. Die bequemste und einfachste Weis
e, unerwünschte Folgen zu vermeiden, ist nach wie vor die Information der Öffentlichkeit über die Verluste als Ergebnis von Kampfhandlungen.
Die epidemiologische Lage in der Zone der Strafoperation bleibt nach wie vor schwierig. Ausbrüche von Coronavirusinfektion haben das Ausmaß einer Epidemie angenommen, die außer Kontrolle des Kommandos geraten ist. So hat das 66. militärmedizinische Hospital in Krasnoarmejs am 19. Juli die Aufnahme von Soldaten mit Verdacht auf Covid-19 eingestellt, da es überfüllt ist. Die genannte Kategorie wird zur Behandlung in das 61. militärmedizinische Hospital in Mariupol geschickt. Nach uns vorliegenden Informationen haben zwei Ärzte des Mariupoler Hospitals einen Antrag auf Entlassung gestellt, weil sie nicht für eine massenhafte Aufnahme von infizierten Personen bereit sind und um ihre Gesundheit fürchten.
Vor dem Hintergrund der bedrückenden Lage der Dinge in den ukrainischen Streitkräften wurde in der letzten Woche eine Aktivierung nationalistischer Organisationen bei der Durchführung von Feldübungen mit der Jugend bemerkt, um bei dieser aggressive und radikale Einstellungen gemäß der Bandera-Ideologie zu erzeugen.
So fanden am 20. Juli im Gebiet von Makowoje im Bezirk Konotop der Oblast Sumy militärisch-nationalistische Übungen des Jugendflügels der radikalen und kriminellen Organisation „Rechter Sektor“ „Rechte Jugend“ unter Führung des Vorsitzenden der Organisation in Sumy K. Paraschtschenko statt. Nationalistische Instrukteure unterrichteten die jungen Mitglieder in Methoden des Nahkampfes, de
m Umgang mit Waffen, in Fertigkeiten zur Führung von Diversions- und Erkundungsaktivitäten sowie Methoden der Bekämpfung der Rechtsordnungsorgane bei Protestaktionen mit einem Akzent auf das junge Alter der Kundgebungsteilnehmer und das Verbot, gegen sie physische Gewalt einzusetzen. Bemerkenswert ist, dass bei den Übungen eine topographische Karte der Hauptstadt Weißrusslands und in der Nähe liegender Ortschaften genutzt wurden, wobei hypothetische Orte von Lagern mit Waffen, Munition und Sprengstoff angegeben waren.
Vom 25. bis 30. Juli sind vom Zentralaktiv der nationalistischen Organisation „Nationalistischer Jugendkongress“ Übungen der Aktivisten in der Oblast Dnjepr in einem Feldlager am Ufer des Samara geplant. Das Programm der Übungen sieht praktische und theoretische Teile vor, darunter Schießübungen. Diese Organisation ist mit Bandera-Ideologie getränkt und sieht die Anerziehung von nationalistische und russophoben Ansichten in der neuen Generation von Ukrainern, die die ukrainische Jugend radikaler machen, als ihr Ziel.
Auch eine solche radikale Organisation wie das „Nationale Korps“ steht bei nationalistischer Progagandatätigkeit nicht zurück. Am 18. Juli fanden auf dem Gebiet des Werks „ATEK“ in Kiew Übungen von Anhängern des Nationalen Korps statt. Diese Veranstaltung ist der Start im Rahmen des Projekts „Kaderschmiede Asow“. Neben der Vergrößerung der Zahl der Anhänger dieser nationalistischen Partei hat das Projekt das Ziel, die Reihen der nationalistischen Einheiten in der sogenannten „OOS-Zone“ aufzufüllen.
Eine derartige Aktivität radikaler Organisationen bestätigt nur die Informationen, dass die nationalistischen Bataillone im Donbass große Probleme mit dem Personal haben, da sie sich entschlossen haben, nicht volljährige Jugendliche in Fertigkeiten bei der Führung von Kampfhandlungen zu unterrichten, um sie in der Folge in die Konfliktzone zu schicken.
Außerdem soll nach dem Plan des Vorsitzenden des „Nationalen Korps“ A. Bilezkij die
Vergrößerung der Zahl der radikalen Nationalisten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte den psychischen Druck auf die Führung des Landes vor dem Hintergrund der Verstärkung der Konflikte zwischen der nationalistischen Gemeinschaft und der Regierung erhöhen. Indem sie ihre Reihen ausweiten, wollen die Radikalen auf allen Ebenen des gesellschaftlich-politischen Lebens Einfluss ausüben, die strafrechtliche Verfolgung von Mitgliedern radikaler Organisationen verhindern, Gesetzesentwürfe, die den Radikalen nicht gefallen, verhindern sowie die Verfolgung politischer Aktivisten, die nicht die nationalistische Ideologie unterstützten, betreiben.
Auf den Übungsplätzen der Republik haben Übungen zur Schießausbildung mit Panzereinheiten zum Thema „Schießen mit Panzergeschützen im Rahmen einer Einheit“ stattgefunden. Im Ergebnis regelmäßiger Übungen zur militärischen Ausbildung haben die Panzermannschaften der Volksmiliz der DVR ihr Ausbildungsniveau erheblich gesteigert und sind bereit, alle vom Kommando gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Die Volksmiliz der DVR leistet weiter Einwohnern der Republik, die unter der Aggression der ukrainischen Kämpfer leiden, allseitige Hilfe. Unsere Verteidiger haben gemeinsam mit der internationalen Freiwilligengruppe „Moskau – Donbass“ eine humanitäre Aktion zur Lieferung von Hilfe an Einwohner der Ortschaft Nowogrigorowka bei Debalzewo, das bei den Kampfhandlungen 2014-2015 ernsthaft gelitten hat, durchgeführt. Jede Familie hat ein Lebensmittelpaket erhalten, das Dosenfleisch, Sonnenblumenöl, Tee, Grieß, Zucker, Nudeln enthält. Außerdem wurden für die Einwohner der Ortschaft Haushaltswaren und Spielzeug für die kleinsten Einwohner geliefert.


Deutsch.rt.com:
Chinesische Diplomatin gibt Pompeo Kontra: USA schuld am Tod Hunderttausender Menschen
Vor dem Hintergrund der neuesten diplomatischen Angriffe der USA gegen China wirft eine ranghohe Vertreterin der chinesischen Diplomatie den USA öffentlich vor, eine desaströse Außenpolitik betrieben zu haben. Zugleich kontrastierte sie diese Politik mit der chinesischen.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, hat auf ihrem Twitter-Account eine vernichtende Kritik der US-Außenpolitik veröffentlicht. Zudem verglich sie die chinesische Außenpolitik mit jener der USA. Sie legte den Lesern nahe, dass nicht China, sondern die USA die „wahre Bedrohung für die Welt“ seien.
Hua erklärte, dass die USA während ihrer mehr als 240-jährigen Geschichte insgesamt nur 16 Jahre in keinen militärischen Konflikt verwickelt waren. Seit 2001 habe Washington „ungerechtfertigte Kriege und Militäroperationen im Irak, in Libyen, Syrien, Afghanistan und anderen Staaten“ geführt. Dabei hätten die USA den Tod von über 800.000 Menschen zu verantworten und Dutzende Millionen dazu gezwungen, ihren Wohnort zu verlassen.
Sie zitierte eine Studie, der zufolge sich die USA zwischen 1946 und 2000 81 Mal in die Wahlen anderer Staaten eingemischt hätten – ein Vorwurf, der von westlicher Seite gegen Russland und neuerdings auch gegen China erhoben wird. Zudem verwies sie auf einen Bericht, laut dem das weltweite Vertrauen in die Vereinigten Staaten seit 2016 um 50 Prozent zurückgegangen sei – der stärkste Rückgang aller Länder. Einer weiteren Studie zufolge, die in 65 Staaten durchgeführt wurde, seien die USA die größte Bedrohung für den Weltfrieden.
Dagegen sei China – unter Führung der Kommunistischen Partei – das einzige Land, das es innerhalb der letzten Jahrzehnte an die zweite Stelle der größten Volkswirtschaften geschafft habe, ohne dabei Kriege zu führen oder Kolonialismus und Sklaverei zu praktizieren. China habe über ein Jahrzehnt mehr als dreißig Prozent zum weltweiten BIP-Wachstum beigetragen und darüber hinaus 850 Millionen Menschen aus der Armut befreit. Die Volksrepublik leiste den zweitgrößten Beitrag zu den Vereinten Nationen. Die Kommunistische Partei genieße ein sehr großes Vertrauen der Bevölkerung – mit Zustimmungsraten von mehr als 90 Prozent, wie verschiedene internationale Umfragen, darunter auch eine aktuelle der Harvard-Universität, zeigten.


m
il-lnr.info: Pressekonferenz des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Oberleutnant A.N. Masejkin über die Situation an der Kontaktlinie vom 18. bis 24. Juli 2020
Guten Tag! Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Insgesamt haben die BFU in der letzten Woche siebenmal das Territorium des Republik beschossen.
Beschossen wurden Logwinowo, Kalinowka, Sansharowka, Donezkij, Frunse und Snamenka. In Snamenka wurde ein Wohnhaus beschädigt, in Frunse vier Wohnhäuser.
D
urch adäquate Maßnahmen der Verteidiger der Republik wurde die Feueraktivität des Gegners unterbunden, drei Kämpfer der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurden verletzt, vier vernichtet, aus der 24. Brigade wurde ein Kämpfer liqudiert, einer wurde schwer verletzt..
Unsere Aufklärung entdeckt weiter Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in Wohngebieten und Objekten der zivilen Infrastruktur in Ortschaften auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium.
In der letzten Woche wurde folgende Technik der ukrainischen Besatzer entdeckt:
sieben Schützenpanzerwagen in Pritschepilowka;
ein Schützenpanzerwagen in Gejewka;
zwei Schützenpanzerwagen in Katerinwoka;
zwei Schützenpanzerwagen in Nowoswanowka,
zwei Schützenpanzer in Luganskoje;
eine Feuerposition einer Mörsermannschaft in Mironowskij.
In der letzten Woche wurde die Arbeit der Verbände der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ zur Behinderung von OSZE-Drohnen und Kameras der OSZE verstärkt. ….
Ukrainische Nationalisten werben Bürger sowie ehemalige und derzeitige Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mit Kampferfahrung an, um sie zur Beteiligung an dem militärischen Konflikt gegen Armenien nach Aserbaidschan zu schicken.
Die allgemeine Leitung und Koordination betreibt der stellvertretende Vorsitzende des SBU Wladimir Gorbenko. …
Außerdem liegen uns Informationen vor, dass Nationalisten mit Unterstützung des SBU provokative Aktionen in Charkow, Saporoshe und Kiew gegen Bürger mit armenischer Nationalität vorbereiten.
Die gescheiterte antiukrainische Politik Selenskijs und seines Teams sowie ihre ganze gegen das Volk gerichtete Tätigkeit widerspricht seinen Wahlkampfversprechungen. Ein massenhaftes Abwandern von Wählern, die ihre Stimme für Selenskij und seine politische Kraft vor einem Jahr abgegeben haben, beunruhigt die derzeitige Regierung. Unter den Bürgern der Ukraine wächst die Popularität der „Partei Sharijs“ und der „Oppositionsplattform für das Leben“, die erhebliche Wählerstimmen und Anhänger gewinnen.
Zur Unterdrückung der Opposition hat das Büro des Präsidenten Selenskij mit ehemaligen „Freunden“ Poroschenkos, dem „Nationalen Korps“ Belezkijs, der für wenig Geld aus dem ukrainischen Haushalt zu schmutziger Arbeit unter dem Deckmantel nationalistischer Ideen bereit ist, kooperiert.
In Vorbereitung eines aktiven Konflikts mit der „Partei Sharijs“ und der „Oppositionsplattform“ wurde im „Nationalen Korps“ die Agitationsarbeit unter der Jugend verstärkt, um neue Mitglieder zu gewinnen. Insbesondere in der Oblast Charkow werden diese Fragen vom Nationalisten Tkatschenko betreut. Bei der Auswahl von Kandidaten wird besondere Aufmerksamkeit auf physische und sportliche Fähigkeiten, ideologische Ansichten sowie die Bereitschaft zu heftiger physischer Aktivität bei informellen Aktionen gelegt.
Die
Finanzierung der Abteilungen zur physischen Unterdrückung von Bürgern, die mit der derzeitigen Regierung unzufrieden sind, erledigt das Büro des Präsidenten aus dem Haushalt. Als Verantwortlichen dafür hat Selenskij den stellvertretenden Leiter des Büros des Präsidenten Kirill Timotschenko bestimmt.
Es muss festgestellt werden, dass dem Präsidenten und seiner Umgebung nicht nur die Einwohner der Republiken sondern auch die seines Landes gleichgültig sind. Selenskij ist bei den verzweifelten Versuchen, sein hoffnungslos absinkendes Rating, von 56% im Mai 19 auf 37% im Juli 20 zu halten, zu jedem Verbrechen bereit.
Der am 21. Juli in Luzk von Awakow und Timotschenko schlecht inszenierte Terrorakt ist dafür eine Bestätigung. Um den Bürgern Liebe zu ihrem Chef aufzuzwingen, haben sie das Leben einiger Dutzend Menschen, darunter alte Menschen und eine schwangere Frau, gefährdet. …


de.sputniknews.com:
„Inakzeptabel“: Kreml nimmt Stellung zu US-Sanktionen gegen Nord Stream 2
Der Kreml ist dem Präsidentensprecher Dmitri Peskow zufolge über die Sanktionen gegen Nord Stream 2 besorgt. Sie seien inakzeptabel und würden der Gesetzgebung widersprechen. Die Situation werde analysiert, um eine Strategie zur Umsetzung des Projekts zu entwickeln.
Der US-Senat hat am Donnerstag eine Version des Verteidigungsbudgets für das nächste Jahr verabschiedet, die zusätzliche Sanktionen gegen Nord Stream 2 vorsieht. 86 Personen stimmten dafür, 14 dagegen.
„Warten wir ab, was schließlich passieren wird. Sanktionen gegen Nord Stream sind natürlich das, was unsere Besorgnis hervorruft – unsere und auch die unserer Partner in diesem internationalen Projekt. Wollen wir nicht vergessen, dass es sich um ein internationales Projekt handelt, an dessen Realisierung eine nicht geringe Anzahl von sehr großen und renommierten Unternehmen beteiligt ist“, sagte Peskow gegenüber Reportern, als er gefragt wurde, wie der Kreml auf die Tatsache reagiere, dass das US-Budget unter Berücksichtigung der Sanktionen gegen Nord Stream 2 angenommen wird.
Dabei fügte er hinzu, dass sowohl Russland als auch seine Partner „diese Sanktionen für inakzeptabel halten“.
„Wir halten sie für völkerrechtswidrig, und wenn alle zuvor geäußerten Formulierungen auf diese Weise formalisiert werden, ist natürlich eine Analyse erforderlich, um eine Strategie zu entwickeln, die auf dem endgültigen Ziel basiert, den Aufbau dieses Megaprojekts abzuschließen“, schloss Peskow.
Am Dienstag hatte das US-Repräsentantenhaus das Projekt des Verteidigungshaushalts für kommendes Jahr (beginnt am 1. Oktober) bewilligt, das unter anderem eine Verschärfung der Sanktionen gegen die Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream vorsieht.
US-Außenminister Mike Pompeo hatte zuvor Firmen, die in die Pipeline-Projekte Nord Stream 2 in der Ostsee und Turkish Stream im Schwarzen Meer investieren, mit Sanktionen gedroht. Sein Ministerium gebe Richtlinien an Behörden aus, wie diesbezügliche Gesetze umzusetzen seien. „Steigt aus oder riskiert die Folgen“, sagte Pompeo am vergangenen Mittwoch
Nord Stream 2-Projekt
Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau einer Gasleitung mit einer Kapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von der russischen Küste über den Meeresgrund der Ostsee bis nach Deutschland. Es wird von der Nord Stream 2 AG mit ihrem Alleingesellschafter Gazprom umgesetzt. Europäische Partner – Royal Dutch Shell, OMV, Engie, Uniper und Wintershall – finanzieren das Projekt insgesamt zu 50 Prozent, das heißt, jeweils bis zu 950 Millionen Euro. Gegen das Projekt treten aktiv die USA auf, die ihr Flüssigerdgas in die EU promoten; sowie die Ukraine, die Angst hat, den Transit zu verlieren. Die Vereinigten Staaten verhängten im Dezember Sanktionen gegen Nord Stream 2 und forderten die Unternehmen auf, die Verlegung der Pipeline sofort einzustellen. Das schweizerische Unternehmen „Allseas“ kündigte fast sofort die Einstellung solcher Arbeiten an. Russland hat mehrmals darauf hingewiesen, dass das Projekt kommerziell und für Europa von Vorteil sei.
Neue US-Sanktionen
Gazprom ergreift Maßnahmen, um die Verlegung der Gaspipeline abzuschließen, deren Wesen nicht bekannt gegeben wurde, und rechnet damit, diese Ende 2020 oder Anfang 2021 in Betrieb zu nehmen. Derzeit sind ca. 94 Prozent der Rohre verlegt worden. Zugleich hatte eine Reihe von Senatoren, darunter der einflussreiche Republikaner Ted Cruz, am 4. Juni dem US-Senat einen Gesetzentwurf über neue Sanktionen gegen Nord Stream 2 vorgelegt. Demnach gelten die Sanktionen für alle am Bau beteiligten Schiffe, für diejenigen, die die Bereitstellung dieser Schiffe fördern, ihnen Versicherungs- und Hafendienste anbieten, sowie für diejenigen, die eine Zertifizierung für die Inbetriebnahme der Gasleitung vorlegen.


rusvesna.su:
Der Kreml antwortet auf Selenskis Vorschlag, „die Minsker Abkommen zu entschlüsseln“
Der Kreml reagierte auf den seltsamen Vorschlag des ukrainischen Präsidenten
Wladimir Selenski, die Minsker Abkommen fünfeinhalb Jahre nach ihrer Unterzeichnung im Februar 2015 zu „entschlüsseln“.
Laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, enthalten die Minsker Abkommen „erschöpfende Formulierungen“ und müssen nicht entschlüsselt werden.
„In den letzten Monaten war es schwierig, die konsequente Linie Kiews zu
übersehen, die darauf abzielte, … dieses Dokument, den Minsker Maßnahmenkomplex, der den Eckpfeiler des Siedlungsprozesses darstellt, mehreren Fragen zu unterwerfen.
Es ist schwer zu sagen, was dort entschlüsselt werden kann, weil alles ganz einfach geschrieben ist. Und das Dokument enthält eine
erschöpfende Formulierungen. Die Kontakte werden fortgesetzt „, wurde Selenskis Aussage im Kreml kommentiert.


de.sputniknews.com:
Explosionen auf Golanhöhen – Gebäude und Fahrzeug in Israel beschädigt
Auf der syrischen Seite des Grenzgebiets zu Israel haben sich der israelischen Armee zufolge mehrere Explosionen ereignet, wodurch ein ziviles Gebäude und ein Fahrzeug beschädigt wurden.
Nach Angaben der israelischen Armee seien die Schäden wahrscheinlich durch Splitter verursacht worden. Medienberichten zufolge entstanden die Schäden in dem Ort Madschdal Schams auf den Golanhöhen.
Die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab an, es lägen noch keine genauen Informationen darüber vor, was in dem syrischen Ort Hadar und der Umgebung geschehen sei. Menschenrechtsaktivisten sagten, dass syrische Regierungstruppen auf eine israelische Drohne geschossen hätten, die über dem Gebiet geflogen sei.
Am Donnerstag hatte die israelische Armee eine Verstärkung ihrer Truppen im Norden des Landes angekündigt. Israelischen Medienberichten zufolge handelte es sich dabei um eine Reaktion auf einen Bericht des zur libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah gehörenden TV-Senders Manar, wonach bei einem Raketenangriff Israels in Syrien ein ranghohes Hisbollah-Mitglied getötet wurde. Es wurden Vergeltungsaktionen befürchtet.
Die Hisbollah ist eine islamistisch-schiitische Partei und Miliz im Libanon. Als „Staat im Staat“ kontrolliert sie den Libanon über ihre Miliz nicht nur militärisch, sondern über ihre Partei auch politisch. Ihr militärischer Arm wendet sich gegen den Nachbarn Israel und kämpft im syrischen Bürgerkrieg an der Seite der Regierungstruppen.


a
bends:

de.sputniknews.com: Nach Festnahmen von Chinesen: US-Außenministerium spricht von Visabetrugsnetzwerk
Die USA sind laut einem hochrangigen Sprecher des Außenministeriums der Ansicht, dass die vier chinesischen Forscher, die wegen Visa-Betrugs angeklagt sind, Teil eines breiten Netzwerks seien, das 25 amerikanische Städte umfasst. Dies teilte er gegenüber Journalisten am Freitag mit.
„Die angeklagten Personen sind ein Mikrokosmos, von dem wir glauben, dass er Teil eines breiteren Netzwerks von Menschen in mehr als 25 US-Städten ist. Dieses Netzwerk wird hier durch das Konsulat gespeist“, sagte er.
Drei verdächtige chinesische Staatsbürger wurden zuvor festgenommen, ein weiterer versteckte sich im chinesischen Konsulat in Houston, das Washington angeordnet hat, zu schließen. Am Freitag gab jedoch ein Sprecher des US-Justizministeriums bekannt, dass der Student inhaftiert worden sei. Diese Personen werden verdächtigt, bei der Beantragung eines Visums Informationen über ihren Dienst in der Armee der Volksrepublik China verheimlicht zu haben.
Angesichts der Anschuldigungen gegen die Mitarbeiter des Konsulats der VR China wegen Spionage und Diebstahls von geistigem Eigentum erklärte der Sprecher des Außenministeriums zudem, dass nach der Schließung der diplomatischen Mission viele Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der diplomatischen Immunität chinesischer Mitarbeiter stattfinden würden.


de.sputniknews.com:
Russland wirft USA und Britannien gezielte Diskreditierung friedlicher Weltraum-Initiativen vor
Russlands Außenministerium hat am Freitag die von den US-amerikanischen und britischen Offiziellen im Zusammenhang mit einem russischen Satelliten-Test gemachten Äußerungen scharf verurteilt.
Zum Auslöser wurde der am 15. Juli erfolgte Testlauf eines russischen „inspizierenden Satelliten“, teilte die Behörde auf ihrer offiziellen Webseite mit. Das Objekt habe mit Hilfe spezieller Apparatur aus einer kurzen Entfernung einen russischen Kleinsatelliten untersucht, so das Amt unter Verweis auf Russlands Verteidigungsministerium. Die erworbenen „wertvollen Informationen über den technischen Zustand des inspizierten Objekts“ seien den Kontrollzentren auf der Erde übermittelt worden.
„Die vom Verteidigungsministerium Russlands am 15. Juli dieses Jahres durchgeführten Tests stellten keine Gefahr für andere Weltraumobjekte dar und, was die Hauptsache ist, verletzten keine Normen und Prinzipien des internationalen Rechts.“
Desinformationskampagne
Der Sondergesandte des US-Präsidenten für Rüstungskontrolle, Marshall Billingsley, der Chef der Weltraumkommandos der US-Armee, Jay Raymond, der stellvertretende US-Außenminister Chris Ford sowie der Chef des britischen Weltraumdirektorats, Harvey Smyth, hätten Russland Tests eines Weltraumapparats vorgeworfen, der vermeintlich über ein militärisches Potenzial verfüge.
„Wir betrachten diesen erneuten antirussischen Ausfall als Teil einer von Washington initiierten gezielten Informationskampagne zu Diskreditierung der russischen Weltraum-Tätigkeit sowie unserer friedlichen Initiativen zur Abwendung eines Rüstungsrennens im Weltraum.“
Aus der Sicht des Außenamtes in Moskau versuchen US-amerikanische und britische Beamte erneut, eine „verdrehte Darstellung“ der Lage zu liefern. Das Ziel Washingtons und Londons sei es, die „Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von echten Gefahren im Weltall abzulenken“, die von den USA und Großbritannien „unternommenen Schritte zur Waffen-Dislozierung im Weltraum zu rechtfertigen“ sowie für diese Zwecke eine „zusätzliche Finanzierung zu bekommen“.
Darüber hinaus warf Moskau Washington und London vor, ihre eigenen „Versuche im Bereich des militarisierten Weltraums“ verschwiegen zu haben. Die westlichen Länder arbeiten dem Statement zufolge an der Anwendung von „inspizierenden“ und „reparierenden Satelliten“ als Anti-Satelliten-Waffen.
Baldiges Treffen zu Weltraumsicherheit
Außerdem sei bemerkenswert, dass die USA und Britannien ihre Anschuldigungen kurz vor dem für den 27. Juli anberaumten russisch-US-amerikanischen Expertentreffen in Wien zu Weltraumsicherheit zum Ausdruck gebracht hätten. Das Ziel der amerikanischen Kollegen sei unklar.
„Hoffentlich versuchen sie nicht, auf diese Weise Modalität und Ergebnisse des Treffens zu beeinflussen sowie die Entwicklung des bilateralen Dialogs zu Weltraumproblemen und zur strategischen Stabilität im Allgemeinen zu behindern, der so wichtig für die ganze Weltöffentlichkeit ist.“
Zuvor hatte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, auf die Vorwürfe Washingtons reagiert und Russlands Bekenntnis zu einer völligen Demilitarisierung des Weltraums betont.


de.sputniknews.com:
Pompeo will internationale Koalition gegen China – Moskau nimmt Stellung
Russland betrachtet den Aufruf des US-Außenministers Mike Pompeo zu einer Koalition für den Kampf gegen China als einen Versuch, einen Keil zwischen Moskau und Peking zu treiben. Dies hat die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mitgeteilt.
Sacharowa betonte, dass Moskau auch weiter die Zusammenarbeit mit Peking vertiefen werde, die nach Russlands Ansicht ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung der politischen Lage sei.
„Die Spannungen zwischen den USA und China, die von Washington provoziert werden, sind nicht nur für diese Länder schädlich, sondern können die internationale Lage erschweren“, sagte sie.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums wies zudem darauf hin, dass die beiden Länder zu den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates gehören, die eine besondere Verantwortung für die Aufrechterhaltung der globalen Stabilität tragen.
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow äußerte sich ebenfalls zum Vorschlag von Mike Pompeo. Laut Peskow entwickle Moskau partnerschaftliche Beziehungen zu Peking und werde sich nicht einer Koalition gegen ein bestimmtes Land oder eine internationale Organisation anschließen.
Am 21. Juli hatte der amerikanische Außenminister Mike Pompeo im Zuge des Briefings in London angekündigt, dass die USA eine Koalition für den Kampf gegen die „chinesische Gefahr“ bilden wollen.
In der vergangenen Woche hatten sich die Beziehungen zwischen China und den USA weiter verschärft. Am 21. Juli hatten die USA die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston im Bundesstaat Texas angeordnet. Das US-Außenministerium deutete dabei an, dass chinesische Diplomaten Gesetze und Vorschriften der USA missachtet hätten.
Als Reaktion forderte China am Freitag die USA auf, ihr Konsulat in der südwestchinesischen Stadt Chengdu zu schließen. Laut dem chinesischen Außenministerium sei dies „eine legitime und notwendige Reaktion auf die unvernünftigen Handlungen der USA“.

 

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s