Presseschau vom 19.07.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp
s:

deutsch.rt.com: Kanadische Polizei ermittelt wegen Graffito an SS-Ehrenmal: Aus Hassverbrechen wird Vandalismus
Viele Kanadier wundern sich sehr, dass es in ihrem Land Ehrenmale für Nazis gibt. Das Phänomen beschäftigt die Öffentlichkeit, seitdem die Polizei von Oakville in Ontario wegen einer Schmiererei an einem Grabstein für ukrainische SS-Kämpfer gegen Unbekannt ermittelt. …
https://de.rt.com/28r4

deutsch.rt.com: Maximaler Druck, bevor es zu spät ist: Einige Anschläge im Iran gehen angeblich auf Mossad zurück
Eine Reihe von Explosionen in kritischen Einrichtungen im Iran geht laut Berichten vom israelischen Mossad aus. Mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahlen ziele dieser auf eine Konfrontation ab, solange Trump im Amt ist, heißt es unter Berufung auf israelische Quellen. …
https://de.rt.com/28ql


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Russische Soldaten blockieren US-Konvoi in Syrien
Russische Soldaten haben einen US-Konvoi im syrischen Gouvernement al-Hasaka aufgehalten und die amerikanischen Kollegen aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Der Vorfall ist einem Video von RusVesna.SU festgehalten.
Grund dafür war das unerwünschte Erscheinen der Amerikaner auf syrischem Gebiet. „Das ist syrisches Territorium. Die russischen Streitkräfte befinden sich hier auf Einladung des Präsidenten Baschar al-Assad. Auf welcher Grundlage befinden sich die Amerikaner hier?“, sagt ein russischer Offizier gegenüber einem US-Kollegen.
Er soll die US-Soldaten unter anderem aufgefordert haben, russische Patrouillen auf syrischem Gebiet nicht zu verfolgen.
Anfang Juni kam es zu einer Panne auf amerikanischer Seite, als US-Militärs versucht hatten, eine russische Patrouille unweit von al-Hasaka zu blockieren. Das ging jedoch nach hinten los: Aus der Motorhaube des amerikanischen Fahrzeugs, welches der russischen Patrouille den Weg versperren wollte, stieg plötzlich Rauch auf. Das Fahrzeug blieb daraufhin stehen. Die russische Patrouille konnte ihre Fahrt unbehelligt fortsetzen.
Unerwünschte Präsenz von US-Truppen
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh, IS) in Syrien und im Irak verkündet. In einzelnen Gebieten dieser Länder wird der Kampf gegen die Milizen weitergeführt.
US-Militärs halten sich in den Gouvernements al-Hasaka und Deir ez-Zor ohne rechtliche Grundlage auf. Die USA haben ihre Kräfte hauptsächlich rund um große Öl- und Gasfelder konzentriert. Damaskus hatte zuvor mehrmals erklärt, dass die Präsenz des US-amerikanischen Kontingents im Land gegen die Souveränität des Staates und das Völkerrecht verstoße.
Am 5. März hatten der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan nach mehrstündigen Verhandlungen in Moskau eine Vereinbarung zu Syrien erzielt. Darin bekräftigen sie ihr Bekenntnis zum „Astana-Format“, riefen eine Feuerpause aus und einigten sich auf gemeinsame Patrouillen entlang der wichtigen Verkehrsader М4.


de.sputniknews.com:
Venezuela erhält mehr als 15 Tonnen Hilfsgüter aus der Türkei
Angesichts der sich verschärfenden Corona-Pandemie ist ein Flugzeug mit mindestens 15 Tonnen Hilfsgütern aus der Türkei in Venezuela eingetroffen. Die Lieferung enthielt unter anderem 25 Atemgeräte, 40.000 Corona-Testkits, 10.000 Schutzmasken und 35.000 Schutzanzüge.
Wie die Zeitung „El Nacional“ am Samstag berichtete, kam die Maschine auf dem Hauptstadtflughafen Maiquetía an. „Damit hat Venezuela bislang insgesamt 1000 Tonnen humanitäre Hilfe im Zusammenhang mit der Pandemie erhalten – von der Türkei, China, Russland und internationalen Organisationen wie der Uno und dem Roten Kreuz“, zitiert die Zeitung Gesundheitsminister Carlos Alvarado.
Die Zahl der registrierten Corona-Fälle in dem südamerikanischen Krisenstaat war zuletzt sprunghaft auf mehr als 10.000 angestiegen, auch wenn die tatsächlichen Zahlen wegen fehlender Tests und mangelnder Informationen weit höher liegen dürften. Auch mehrere führende Politiker, unter ihnen der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello, und Ölminister Tareck El Aissami, haben sich mit dem Virus infiziert.
Venezuela steckt seit Jahren in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise, die zuletzt durch die Corona-Pandemie noch einmal verstärkt wurde. In dem einst reichen Land fehlt es an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff. Millionen Venezolaner haben ihre Heimat verlassen.


de.sputniknews.com:
Bombenexplosionen in Damaskus: ein Toter und ein Verletzter
Im Vorfeld der Parlamentswahl in Syrien sind am Samstagabend nach Angaben der staatlichen Agentur SANA zwei Bomben in der syrischen Hauptstadt Damaskus explodiert.
Laut der Meldung ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein weiterer sei verletzt worden.
„Ein Mensch wurde getötet, ein weiterer erlitt schwere Verletzungen, als zwei Sprengsätze in der Nähe der Moschee Anas bin Malik im Bezirk Nahar Aisha in Damaskus detonierten“, meldete die Agentur.
Nähere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.
In Syrien wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Die Abstimmung hätte im April stattfinden sollen, wurde allerdings wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben.


vormittags:

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 18. Juli 3:00 Uhr bis 19. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen von Seiten der BFU 4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Jasinowataja, Spartak.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 7.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 5.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Syrer wählen zum dritten Mal seit Kriegsbeginn neues Parlament
In Syrien wählen die Bürger am heutigen Sonntag ein neues Parlament. Es ist bereits die dritte Wahl zu dem in Damaskus tagenden Volksrat seit Beginn des Krieges im Jahr 2011. Als Novum gilt, dass Kandidaten der regierenden Ba’ath-Partei erstmals durch Vorwahlen bestimmt wurden.
Um die 250 Sitze im Einkammerparlament kämpfen mehr als 1650 Kandidaten. Der ursprünglich auf April angesetzte Termin musste wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben werden. Flüchtlinge aus den von Terroristen besetzten Regionen dürfen an ihrem aktuellen Aufenthaltsort abstimmen.
Bei der vorigen Wahl 2016 hatte die Nationale Progressive Front, eine Koalition um die von Präsident Baschar al-Assad geleitete Ba’ath-Partei, 200 Sitze erkämpft. Die anderen Sitze wurden von unabhängigen Kandidaten besetzt.
Nach syrischem Recht dürfen Wähler eigentlich nur an ihrem ständigen Wohnort abstimmen. Doch wie auch bei den letzten Wahlen hat die Regierung für Flüchtlinge aus von Terroristen kontrollierten Gebieten eine Ausnahmeregelung erlassen. So dürfen Einwohner von Idlib und Ar-Raqqa dort ihre Stimmen abgeben, wo sie gerade wohnen, wie Justizminister Hisham al-Shaar der Agentur RIA Novosti mitteilte.
Der russische Abgeordnete Dmitri Sablin hob besonders hervor, dass die Wahlen zum Volksrat erstmals seit Beginn des Konfliktes in allen Provinzen stattfänden, obwohl Landesteile im Norden und im Nordwesten von Terroristen kontrolliert würden. In der russischen Staatsduma koordiniert Sablin eine Arbeitsgruppe für Beziehungen zum syrischen Parlament.
Als ein demokratisches Novum bei der jetzigen Wahl gilt, dass Kandidaten der regierenden Ba’ath-Partei nicht wie bisher von der Parteispitze bestimmt, sondern bei Konferenzen regionaler Filialen der Partei gewählt wurden.
Nuri Faris vom Obersten Gerichtskomitee für Wahlen teilte RIA Novosti mit, dass von 08.00 bis 20.00 Uhr landesweit 7331 Wahllokale offen seien. Bei einer hohen Wahlbeteiligung darf die Abstimmung jedoch um fünf Stunden verlängert werden.


Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik zum Tag des Metallarbeiters
Sehr geehrte Arbeiter und Veteranen der Metallbranche!
Nehmen Sie aufrichtige Glückwünsche zum Berufsfeiertag, dem Tag des Metallarbeiters entgegen!
Die Metallindustrie ist eine der strategisch wichtigen Schlüsselbranchen der Volkswirtschaft der Republik, deren Entwicklung für uns vorrangig ist.
Heute durchlebt die Industrie der LVR eine schwierige Periode. Die Kampfhandlungen und die Blockade von Seiten der Ukraine haben dem Metallbereich einen sehr schweren Schlag versetzt, aber Dank der unglaublichen Anstrengungen, Selbstlosigkeit und Treue der Arbeiter der Branche zu ihrer Sache, ist es uns gelungen, zerstörte Kombinate wieder aufzubauen und den Produktionsprozess in Gang zu setzen. Ich bin überzeugt, dass wir in gemeinsamen Anstrengungen den früheren Ruhm und die Kapazität des Metallkomplexes des Lugansker Gebiets wiederherstellen können.
Die ehrenhafte Arbeit und die höchste Meisterschaft der Metallarbeiter sind tiefen Respekts und Dankbarkeit würdig. Worte besonderer Dankbarkeit verdienen die Veteranen und Arbeiterdynastien, deren unschätzbare Erfahrung und Tradition von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Liebe Metallarbeiter! Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben starke Gesundheit, Wohlergehen und Frieden!


Dnronline.su: Gratulation des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zum Tag des Metallarbeiters
Sehr geehrte Arbeiter und Veteranen der Metallbranche! Nehmen Sie aufrichtige Glückwünsche zum Berufsfeiertag entgegen!
Für den industriellen Donbass war und ist die Entwicklung der Metallindustrie eine perspektivische Aufgabe.
Die geistig starken, willensstarken und standhaften Arbeiter der Branche haben mit ihrer Treue zur gewählten Sache eine gewichtige Autorität unter ihren Landsleuten gewonnen. Trotz aller Schwierigkeiten Arbeiten Sie gewissenhaft und leisten einen großen persönlichen Beitrag bei der Stärkung des Basisbereichs unserer Wirtschaft.
Die weltweite Krise, die Jahre des militärischen Konflikts und die Blockade mussten sich auf den Metallkomplex der Republik auswirken. Dennoch sehen wir mit Optimismus in die Zukunft, die Metallindustrie wird sicher ihre Positionen zurückerlangen, darunter auch beim Export.
Sehr geehrte Metallarbeiter! An diesem Festtag will ich Ihnen für die Treue zum Beruf danken und Ihnen Glück, Gesundheit, Wohlergehen und Erfolge in allen Dingen wünschen!


de.sputniknews.com:
„National Interest“ warnt vor möglichem Verbot von Getreideexporten aus Russland
Russland könnte in der näheren Zukunft die eingeschränkten Weizenexporte als „politische Waffe“ nutzen, was laut der US-Zeitschrift „National Interest“ besorgniserregend ist.
Wie der Autor des Artikels vorrechnet, k
önnte Russland bis 2028 20 Prozent der weltweiten Getreideexporte unter Kontrolle nehmen und aufgrund der globalen Erwärmung zu einer noch mächtigeren „Getreidemacht“ werden.
Der Klimawandel könnte zusammen mit einer Zunahme des Ackerlandes, so das Blatt, auch negative Folgen haben, einschließlich Waldbrände und Dürren, die wahrscheinlich nicht nur häufiger, sondern auch schwerwiegender würden.
Andererseits könne die globale Erwärmung auch die Abhängigkeit anderer Staaten von russischen Lieferungen erhöhen. Die negativen Folgen des Klimawandels in Russland würden die Importeure seines Weizens anfällig machen, schreibt die Zeitung.
Darüber hinaus erinnerte der Autor des Artikels an die Getreideexportquote aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Nach seiner Einschätzung mussten die Importeure, insbesondere die Türkei, Ägypten und Bangladesch, in Eile nach Quellen suchen, um ihre Getreidereserven zu füllen.
Die Ernährungssicherheit sollte für die Regierungen Priorität haben, so die Zeitschrift. Es wird unter anderem betont, dass Russland auch bei der Einführung der Weizenexportquote im Jahr 2010 aufgrund der Dürre erhebliche Getreidereserven hatte. In diesem Jahr sehe die Situation ähnlich aus. Vor zehn Jahren habe diese Maßnahme aber weltweit zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise geführt, schreibt der Autor des Artikels.
„Noch besorgniserregender als die Begrenzung der russischen Exporte während der Krise ist die Möglichkeit, die Begrenzung russischen Exporte als politisches Druckmittel zu nutzen. Russland kann Weizenexporte zu einer Waffe machen, um Druck auf Länder auszuüben, in denen die durch den Klimawandel verursachte Ernährungsunsicherheit ihnen keine Wahl lässt“, heißt es in dem Artikel.
Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr hat Russland zum ersten Mal seit 2010 die Getreideexporte auf den Weltmarkt ausgesetzt. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums war die für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni eingeführte nichttarifäre Quote für Getreideexporte bis zum 26. April von den Erzeugern vollständig ausgeschöpft worden. Die Behörde begründete die Notwendigkeit dieser Maßnahmen, um den internen Bedarf des Landes an Getreide und seinen verarbeiteten Produkten zu decken. Gleichzeitig werden die Beschränkungen nach Angaben des Ministeriums keine Auswirkungen auf die Umsetzung staatlicher Programme sowie der Exportindikatoren im Jahr 2020 haben.


Lug-info.com: Am 19. Juli um 9:00 Uhr sind in der LVR 600 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Davon wurden inzwischen nach zwei negativen Tests 518 Patienten als gesund entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gab es damit 15 Todesfälle.


Mzdnr.ru: Am 18. Juli wurden in der DVR 15 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Alle neuen Fälle sind Kontaktpersonen zu bereits vorher Erkrankten. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
Außerdem gab es zwei Todesfälle – Männer im Alter von 79 und 51 Jahren
Am 19. Juli um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 1527 Fälle von Infektionen registriert.
738 Patienten sind derzeit in Behandlung, 700 als gesund entlassen, es gibt 89 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Fünf Polizisten bei Bombenexplosionen in Afghanistan getötet – Medien
Die Anschlagsserie in Afghanistan reißt nicht ab: Am Wochenende sind bei zwei Bombenexplosionen in verschiedenen Regionen des Landes Medienberichten zufolge fünf afghanische Sicherheitskräfte getötet und vier weitere verletzt worden.
Am Samstag wurde Sahib Jan, Polizeichef des Distrikts Nawbahar, bei einer Explosion im Süden des Landes getötet und vier seiner Kollegen verletzt, wie der TV-Sender Tolonews berichtet. Die Beamten waren mit einem Wagen im Raum Shahr-e-Safa unterwegs, als am Straßenrad eine Bombe hochging.
Eine weitere Bombe explodierte Berichten zufolge am Sonntagvormittag in Surobi, Provinz Paktika. Dabei kamen ein örtlicher Polizeichef und drei weitere Beamte ums Leben.
In den vergangenen Tagen hatte es in Afghanistan mehrere tödliche Anschläge gegen Sicherheitskräfte gegeben. Am Montag waren in der nördlichen Provinz Samangan mindestens zehn Menschen getötet und 54 weitere verletzt worden.
Berichten zufolge war zuerst eine Autobombe vor dem Gebäude des afghanischen Nationalen Direktorats für Sicherheit explodiert, wonach mehrere Angreifer ins Gebäude stürmten und Schüsse fielen. Wie der Provinzgouverneur später gegenüber Medien sagte, wurden alle vier Angreifer von Sicherheitskräften getötet.
Einige Tage davor waren bei zwei Anschlägen in Afghanistans mindestens fünf Polizisten getötet und 20 weitere verletzt worden. Laut dem Sender „1TV“ bekannte sich die Bewegung Taliban zu beiden Anschlägen.


Telegram-Kanal des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin:
Heute wäre Michail Tolstych 40 Jahre alt geworden.
Seine militärische Laufbahn entwickelte sich zielstrebig. Bereits 2014 leitete er eine Abteilung der Miliz, die in Slawjansk und Miusinsk war und gemeinsam mit ihrem Kommandeur ihre militärische Autorität durch den Sieg in den Kämpfe
n um Ilowajsk befestigte.
Alle, die Giwi kannten,
nennen seine Entschiedenheit, Arbeitsfähigkeit und Kaltblütigkeit angesichts der Gefahr. Er war ein göttlicher Heerführer. Sein ganzer Lebensweg kommt in dokumentarischen Zeugnissen zum Ausdruck, die die Mutter Michael Tolstychs Nina Michajlowna dem Museum des Großen Vaterländischen Krieges in der Hauptstadt übergeben hat, wo sie aufbewahrt werden.
Seit dem Tag des Mordes an dem legendären Bataillonskommandeur sind dreieinhalb Jahre vergangen. Der Schmerz des Verlustes lässt nicht nach, genauso wenig wie der Wunsch eine Bestrafung aller an seinem Tod Beteiligte
n zu erreichen.
Wir werden uns immer an Giwi als einen Menschen des Wortes und der Tat erinnern, einen tr
euen Genossen, auf den man sich immer verlassen konnte.

nachmittags:

dnronline.su: Heute, am Geburtstag von Michail Tolstych, ehrte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin das Andenken des legendären Bataillonskommandeurs und legte Blumen an seinem Grab nieder.


de.sputniknews.com:
Kim erörtert mit Nordkoreas Militärkomitee Kampfbereitschaft
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un hat am Samstag persönlich eine erweiterte Sitzung des Zentralen Militärkomitees der Partei der Arbeit geleitet. Thema waren unter anderem Maßnahmen zur weiteren Stärkung der militärischen Abschreckung, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldet.
Auf der Sitzung seien „Fragen des ideologischen und politischen Lebens der Kommandeure der Volksarmee und der militärischen Angelegenheiten“ besprochen worden, so die KCNA. Ein weiteres Thema sei die Neubesetzung von Kommandeursposten bei den wichtigsten bewaffneten Behörden gewesen.
Danach habe das Militärkomitee hinter verschlossenen Türen „strategische Aufgaben und die Bereitschaft der führenden Militäreinheiten zu Operationen und zur Mobilmachung im Zusammenhang mit der militärischen Situation auf der Korea-Halbinsel“ erörtert.
„Auch wurden Schlüsselfragen der weiteren Stärkung der Kräfte der militärischen Abschreckung besprochen.“
Die Beziehungen zwischen Pjöngjang und Seoul hatten sich Anfang Juni zugespitzt, nachdem südkoreanische Aktivisten erneut Ballons mit Flugblättern über die Grenze geschickt und damit gegen eine Erklärung beider Staaten von 2018 verstoßen hatten.
Am 16. Juni sprengte Nordkorea das gemeinsame Verbindungsbüro mit Südkorea, das sich auf seinem Staatsgebiet nahe der demilitarisierten Zone befunden hatte, und kündigte am Tag darauf an, über eine Verlegung von Truppen und über Militärübungen im Grenzgebiet nachzudenken. Auch eine Rückkehr von nordkoreanischen Militärbeobachtern in die demilitarisierte Zone stand im Raum. Doch Staatschef Kim Jong-un ließ diese Maßnahmen damals vorerst ruhen.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 19. Juli 2020
Nach Angaben von Beobachtern des GZKK der DVR haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 35. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Palas Dolomitnoje und die Siedlung des Bergwerks 6/7 mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 54. und 57. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Majstrenko und Mischantschuk Spartak und Jasinowataja mit 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Durch adäquate Maßnahmen von Einheiten der Volksmiliz der DVR wurde die
Feueraktivität der Besatzer unterbunden. Die Verluste des Gegners sind: der Oberfeldwebel Lissowenko starb und ein weiterer Soldat wurde in ernstem Zustand in das militärmedizinische Hospital von Tschasow Jar eingeliefert.
Alle Materialien zu
Fällen von terroristischen Akten von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden an Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren in Bezug auf die verbrecherischen Handlungen der Brigadekommandeure Majstrenko, Mischantschuk und Palas hinzuzufügen.
Der Tod von drei Diversanten, zwei davon ausländische Bürger, ist nach wie vor die grundlegende Thematik einer vom Verteidigungsministerium der Ukraine durchgeführten Ermittlung. Da der vorläufigen Untersuchung, die vom Stab der OOS durchgeführt wurde, nicht vertraut wird, ist in der 35. Marineinfanteriebrigade eine Kommission des Generalstabs unter Leitung des Kommandeurs der ukrainischen Streitkräfte Ruslan Chomtschak eingetroffen. Die persönliche Anwesenheit eines hochrangigen militärischen Leiters am Ort des Geschehens ist leicht zu erklären, weil Selenskij selbst die Ermittlung unter Kontrolle hat und nicht nur die Reputation des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte, sondern die der gesamten Ukraine auf internationaler Ebene untergraben ist. Die vom Brigadekommandeur Palas dilettantisch geplante Operation sowie die Lüge, die er in die Massenmedien gegeben hat, um seine Funktion und seinen Rang zu retten, haben dazu geführt, dass ein Teil der ausländischen Söldner, die sich in der OOS befinden, ihre Verträge beenden und die Positionen verlassen. Nach uns vorliegenden Informationen haben in den letzten drei Tagen fünf ausländische Söldner ihre Verträge beendet, darunter zwei Briten, ein Kanadier, ein Pole und ein Amerikaner.
Die Ankunft einer so hoch angesiedelten Kommission in der OOS-Zone war eine unangenehme Überraschung und ein Schlag für den Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ Sokolow, weil im Zusammenfluss der Umstände in einer Woche eine Reihe Aufsehen erregender Vorfälle geschah, die das Kommando zu verheimlichen versuchte, aber diese Sachverhalte wurden Vertretern des Generalstabs bekannt. So wurden am 16. Juli im Gebiet von Awdejewka im Blauen See von Fischern zwei gefesselte Leichen in Uniform der ukrainischen Streitkräfte gefunden, die später als Soldaten der 54. Brigade identifiziert wurden. Im Verlauf einer Ermittlung im Rahmen eines Strafverfahren wurde bekannt, dass die Soldaten zur persönlichen Bereicherung einen Kanal zur Lieferung von Waffen und Munition über eine Verladebasis in Bachmut und weiter in die Ukraine eingerichtet hatten.
Die
Schmuggler berücksichtigten nicht, dass sie durch ihre Handlungen den Weg des Kommandeurs der 1. Sturmkompanie des 46. Bataillons „Donbass“ Hauptmann Terechin kreuzten, der das illegale Geschäft betreute. Weiter entwickelte sich die Situation in der Art von kolumbianischen Drogenhandelstruppen. Um andere, die verdienen wollten, zu beseitigen, wurden die Soldaten der 54. Brigade auf bestialische Weise liquidiert, die Expertise zeigte, dass die Soldaten zum Zeitpunkt des Ertrinkens lebten und bei Bewusstsein waren.
Ein anderer Aufsehen erregender Fall ereignete sich im Bataillon „Ajdar“, das der 53. mechanisierten Brigade unterstellt ist. Völlig unerwartet für das Kommando der Brigade und das der OOS im
Ganzen war der Übergang des Richtschützen eines Mörserzugs des 24. Sturmbataillons „Ajdar“, des Mannschaftssoldaten Skidan. Dieses nationalistische Bataillon stand beim Kommando immer hoch im Kurs und wurde anderen als Vorbild ideologischer Festigkeit und moralisch-psychischer Standhaftigkeit dargestellt. Aber die Idealisierung des Bataillons war umsonst. Während der Befragung des Soldaten wurde klar, dass die Gedanken, das Bataillon zu verlassen und auf das Territorium der Republik oder der Ukraine zu gehen, bei vielen seiner Kameraden zu finden sind. Wenn zu Beginn des Konflikts in dem Bataillon Soldaten mit dem Wunsch, den Donbass von den sog. „Separatisten“ zurück zu erobern, dienten, so hat sich der Krieg für viele nur in eine Quelle für Einnahmen durch Abgaben von Bürgern an chaotisch eingerichteten Checkpoints oder durch Drogen- und Waffenschmuggel verwandelt. Aber an diese „Futterkrippe“ kommen nur wenige, und der Hauptteil muss sich mit dem offiziellen Sold begnügen, der zudem oft zurückgehalten wird.
Es ist bemerkenswert, dass das Kommando der Brigade und des Stabs der OOS, die einen solchen Schlag nicht erwartet hatten, die Desertion ihres Soldaten trotz unserer Erklärungen und trotz täglicher Anrufe von Verwandten des Soldaten Skidan in der 53. Brigade, die forderten, ihnen Informationen über seinen Aufenthaltsort zu geben, nicht zugaben. Die einzigen Maßnahmen, zu denen sie sich entschieden, waren eine Verminung des vorderen Bereichs mit Antipersonenminen PMN-2 und OSM, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern. Es bleibt zu hoffen, dass das Kommando der OOS den Mut finden wird und die Öffentlichkeit über den Übergang des Soldaten auf unsere Seite informieren wird.


de.sputniknews.com:
Neuer Reaktorblock im AKW Leningrad II mit Brennelementen bestückt
Im Kernkraftwerk Leningrad II westlich von Sankt Petersburg sind die Vorbereitungen auf das Hochfahren eines neuen Reaktorblocks angelaufen. Wie der Betreiber Rosenergoatom am Sonntag mitteilte, wurde der Reaktor des Typs WWER-1200 mit ersten Brennelementen aus Produktion der Nowossibirsker Firma NCCP bestückt.
Damit habe der sogenannte physische Start begonnen. Nach dem Einsetzen aller Brennelemente in den Reaktor soll eine Kettenreaktion eingeleitet und monatelang gesteuert werden, wobei nur ein Prozent der maximalen Leistung erreicht wird.
Erst gegen Jahresende soll der Reaktor ersten Strom liefern und 2021 ans Netz gehen.
„Der Beginn des physischen Starts bedeutet, dass alle Bauarbeiten an dem Block abgeschlossen sind“, kommentierte Rosenergoatom-Chef Andrej Petrow.
„Im Herbst werden wir den Block ans Netz anschließen, erste Kilowattstunden Strom erzeugen und dabei die Leistung schrittweise auf 100 Prozent erhöhen“, sagte der Direktor des Kraftwerks, Wladimir Pereguda. Bevor der Reaktor ans Netz gehe, werde es „Hunderte von Tests geben“, um einen sicheren und störungsfreien Betrieb aller Systeme zu gewährleisten.
WWER-1200 soll im Kernkraftwerk Leningrad für den Reaktor RBMK einspringen, der Ende 2021 nach 45 Betriebsjahren stillgelegt werden soll.


Mil-lnr.info:
Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 19. Juli 2020
Nach Informationen von
Beobachtern der Vertretung der LVR im GKK wurden in den letzten 24 Stunden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Mit Beginn des heutigen Tages wurde Beschuss von Kalinowka aus Richtung Swetlodarsk mit 120mm-Mörsern festgestellt, der mit Hilfe einer Drohne vom Typ Mavic-Pro geleitet wurde.
Durch adäquate Maßnahmen unserer Verteidiger wurde die
Feueraktivität des Gegners rechtzeitig unterbunden, die Drohne wurde vernichtet, der Gegner erlitt Verluste von einem Toten und einem Verletzten, ein Mörser wurde außer Betrieb gesetzt.
Das Kommando der „OOS“ stationiert weiter
schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie. Nach Angaben unserer Aufklärung wurde im Verantwortungsbereich der 30. Brigade der BFU in der Nähe eines Checkpoints bei Solotoje die Stationierung von zwei Schützenpanzern bemerkt. …


de.sputniknews.com:
Demonstranten stecken Gebäude von Polizeigewerkschaft in Portland in Brand
Demonstranten haben das Gebäude der Polizeigewerkschaft in Portland gestürmt und dort Feuer gelegt. Das teilte die Polizei via Twitter mit.
Nach Polizeiangaben versammelten sich Dutzende Menschen in der Innenstadt von Portland, um Barrikaden am örtlichen Bundesgericht zu errichten. Einige Menschen hätten Müllcontainer in Brand gesteckt. Später seien einige Protestler in das Gebäude der Polizeigewerkschaft eingedrungen und hätten dort Feuer gelegt. Angaben zufolge ist das Feuer inzwischen gelöscht worden. Sicherheitskräfte hätten damit begonnen, die Protestierenden zu vertreiben und Festnahmen durchzuführen.
Die Proteste in Portland dauern seit fast zwei Monaten an. In der Nacht zum Sonntag kam es erneut zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die gegen Rassismus und Polizeigewalt protestierten.
Die US-Regierung hatte zur Beilegung der Unruhen militarisierte Sicherheitskräfte nach Portland entsendet, dies erfolgte jedoch gegen den Willen der Stadt und des Bunde
sstaates. Washington begründete diesen Schritt mit dem Recht, ein Bundesgericht zu schützen. Laut dem Heimatschutzminister Chad Wolf geht es hier um einen Einsatz gegen „gewaltsame Anarchisten”. Die Kräfte des Bundes würden die Situation unter Kontrolle bekommen, erklärte er.
Unerwünschte Entsendnung
Die Justizministerin des Bundesstaates Oregon, Ellen Rosenblum, reichte in der Nacht zum Samstag Klage bei einem Bundesgericht ein, um ein Verbot gegen das Vorgehen der militarisierten Sicherheitskräfte zu erwirken.
Der Bürgermeister von Portland, Ted Wheeler, hatte zuvor den Abzug der Sicherheitskräfte gefordert. Die Entsendung paramilitärischer Einsatzkräfte, bei denen nicht einmal klar sei, in wessen Auftrag sie handelten und die keine Namensschilder trügen, ließen die Proteste nur weiter eskalieren, erklärte Wheeler. Die Maßnahme bezeichnete er als einen Angriff auf die Demokratie.
Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt war es im Juni zu Massenprotesten in den USA gekommen. Auch in Portland hatte es wiederholt gewaltsame Zusammenstöße zwischen der Polizei und Demonstranten gegeben. Trump hatte bereits in der Vergangenheit geäußert, mit der Entsendung von Einsatzkräften gegen die Unruhen vorgehen zu wollen.

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