Presseschau vom 18.07.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp
s:

deutsch.rt.com: Schattenkrieg zwischen USA und Iran nimmt an Dramatik zu
Je näher die Präsidentschaftswahlen in den USA heranrücken, desto aggressiver werden die verborgenen Schläge gegen den Iran. Seit Ende Juni erschüttern Explosionen das Land, die mutmaßlich auf Cyberangriffe und Sabotage zurückzuführen sind. …
https://de.rt.com/28ob

deutsch.rt.com: „Schädliche Dreadlocks“: Wenn selbst Haare gegen die politische Korrektheit verstoßen
Bad hair day? Nach Protesten in sozialen Netzwerken wurde eine US-amerikanische Geschäftsinhaberin in Seattle wegen Erregung über angebliche „kulturelle Vereinnahmung“ gedrängt, sich ihre Dreadlocks abzuschneiden. …
https://de.rt.com/28nf


abends/nachts:

deutsch.rt.com: Die „Highly likely“-Strategie ist zurück: Moskau dementiert Hacking-Vorwürfe aus London
Moskau weist Behauptungen Londons zurück, wonach sich Russland im vergangenen Jahr „fast sicher“ in die britischen Wahlen eingemischt habe. Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Anschuldigungen am Donnerstag gegenüber Journalisten als unbegründet.
Russland habe auch keine Kenntnis darüber, wer versucht haben soll, Webseiten britischer Pharmaunternehmen zu hacken, fügte Peskow hinzu. Zuvor hatten britische Geheimdienste erklärt, mit russischen Geheimdiensten verbundene Hacker hätten versucht, geheime Forschungsergebnisse über einen potenziellen Corona-Impfstoff zu stehlen. Der Kremlsprecher wies sowohl die Behauptungen über einen Cyberangriff als auch die der Wahlmanipulation als unbegründet zurück:
„Wir haben keine Informationen darüber, wer die Pharmaunternehmen und Forschungszentren in Großbritannien gehackt haben könnte. Wir können nur eines sagen: Russland hat mit diesen Versuchen nichts zu tun. Wir weisen diese Art von Anschuldigungen zurück.“
Der britische Außenminister hatte am Tag davor erklärt, es sei „fast sicher“, dass ominöse „russische Akteure“ versucht hätten, sich in die britischen Parlamentswahlen im Jahr 2019 einzumischen. Ihm zufolge sollen „russische Elemente“ versucht haben, die Wirkung einiger aus Regierungskreisen durchgesickerter Dokumente „zu verstärken“. Diese sollen die Handelsgespräche zwischen Großbritannien und den USA in Bezug auf den Brexit behandelt haben. Eine strafrechtliche Ermittlung sei bereits eingeleitet worden, hieß es seitens der britischen Regierung.


de.sputniknews.com:
WSJ berichtet über Trumps Pläne zu Truppenabbau in Südkorea
Die US-Administration erwägt laut der Zeitung „The Wall Street Journal“ die Möglichkeit, das US-amerikanische Kontingent in Südkorea zu reduzieren.
„Das Pentagon hat dem Weißen Haus Optionen zur Reduzierung der amerikanischen Militärpräsenz in Südkorea vorgelegt, da sich die beiden Länder weiterhin in Bezug auf die Forderung von Präsident Trump uneinig sind, wonach Seoul den Beitrag, den es für die im Land stationierten US-Truppen zahlt, wesentlich erhöhen muss“, berichtete das Blatt unter Verweis auf eigene Quellen.
Wie ein US-Militärsprecher sagte, hat der vereinigte Stab des Pentagons die Struktur der US-Streitkräfte in Südkorea im Rahmen einer breiteren Überprüfung der Mittel zur Umstrukturierung und einer möglichen Reduzierung des Militärkontingents im Ausland revidiert.
Zurzeit sind in Südkorea laut dem Blatt 28.500 US-Militärs stationiert. Dabei teilten US-Beamte nicht mit, wie viele Soldaten im Rahmen einer möglichen Truppenreduzierung abgezogen werden könnten. Über die Kürzung der Kräfte sei noch nicht entschieden worden. …


deutsch.rt.com:
Russland: Deutsche Initiative zu EU-Cybersanktionen gegen Moskau schadet bilateralen Beziehungen
Russland warnte vor einer Verschlechterung der bilateralen Beziehungen aufgrund der deutschen Initiative zu EU-Cybersanktionen gegen Moskau. Außerdem könnten solche Sanktionen sich auf die internationale Zusammenarbeit in der Informationssicherheit auswirken.
Moskau hat für den Fall von Sanktionen wegen des angeblichen Hackerangriffs auf den Deutschen Bundestag im Jahr 2015 vor einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen Berlin und Moskau gewarnt. Die Initiative der deutschen Regierung, sogenannte „Cybersanktionen“ der EU gegen Russland zu erreichen, ist eine „schlechte Nachricht“ für das russisch-deutsche Verhältnis. Darauf wies der Erste Stellvertretende Außenminister Russlands Wladimir Titow gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax am Freitag hin. Er erklärte:
„Wir betrachten die Initiative unserer deutschen Partner, den Mechanismus der sogenannten EU-Cybersanktionen gegen Russland einzubeziehen, als ’schlechte Nachricht‘ für die russisch-deutschen Beziehungen und die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Informationssicherheit. Wir bedauern, dass Berlin dieses Mal als Initiator und Lokomotive einer weiteren Runde von EU-Beschränkungen gegen unser Land fungiert.
Was den Grund ihrer Einführung angeht, nämlich der sogenannten ‚Verwicklung‘ russischer Bürger in einen Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag im Mai 2015, so bat die russische Botschaft das Auswärtige Amt darum, ihre Schuld zu beweisen.
In der Antwort, die wir von den Kollegen erhielten, wurden sie [die Beweise] – wie erwartet – nicht vorgelegt, was den unbegründeten Charakter solcher Annahmen deutlich untermauert. Statt Fakten wurden Zusicherungen gemacht, dass das deutsche Gericht, an das die Fallakte ging, alles korrekt handhaben wird und die möglichen Vermutungen dann eine rechtliche Grundlage als Beweismittel erhalten. Entsprechend dieser lasterhaften Logik scheint es, dass die Rechnungen unserer Partner nicht aufgehen, denn es stellt sich die Frage: Warum werden die genannten Sanktionen vor dem Gerichtsurteil initiiert?
Wir korrespondieren mit den deutschen Partnern zu diesem Thema weiterhin auf diplomatischem Wege. Wir sind auch offen für einen professionellen Dialog mit Berlin in der Frage der Cybersicherheit, der seit 2014 von deutscher Seite einseitig unter fadenscheinigen Vorwänden eingefroren wurde. Wir rufen insbesondere dazu auf, ein gesondertes Format für hochrangige behördenübergreifende Konsultationen zum Thema internationale Informationssicherheit wiederherzustellen, das sich in der Vergangenheit bewährt hat. Wir vertrauen darauf, dass unsere Signale endlich wahrgenommen und umgesetzt werden.“


vormittags:

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 17. Juli 3:00 Uhr bis 18. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Gesamtzahl der Verletzungen von Seiten der BFU 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Krutaja Balka, Jasinowataja, Wasiljewka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 5.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 45.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


Lug-info.com: Am 18. Juli um 9:00 Uhr sind in der LVR 595 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Davon wurde inzwischen nach zwei negativen Tests 512 als gesund entlassen.
Gestern gab es einen Todesfall, seit Beginn der Pandemie gab es damit 15 Todesfälle.


Mzdnr.ru: Am 17. Juli wurden in der DVR 35 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
Alle neuen Fälle sind Kontaktpersonen zu bereits vorher Erkrankten. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
Nach zwei negativen Tests wurden 13 Menschen als gesund entlassen.
Am 18. Juli um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 1512 Fälle von Infektion registriert.
725 Patienten sind derzeit in Behandlung, 700 als gesund entlassen, es gibt 87 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Drohnenangriff in West-Syrien abgewehrt – TV-Sender
In Syrien soll es laut dem staatlichen TV-Sender al-Akhbar erneut einen Drohnenangriff gegeben haben. Wie der Sender unter Berufung auf seinen Korrespondenten vor Ort berichtet, wurde die Attacke im Raum Salamia in der westlichen Provinz Hama von der Luftverteidigung abgewehrt.
Es soll bereits der zweite Luftangriff auf Salamia innerhalb weniger Tage gewesen sein.
„Explosionen sind in der Stadt Salamia zu hören“, berichtet der Sender. „Die Luftabwehr ist gegen Drohnen im Einsatz.“ Zu Herkunft und Startort der Drohnen machte der Sender keine Angaben.
Bereits am Donnerstagabend hatte die amtliche Nachrichtenagentur Sana von einem Drohnenangriff auf Salamia berichtet.
Die syrische Luftabwehr habe mehrere unidentifizierte Drohnen abgeschossen.


Dnronline.su: Am 17. Juli besuchte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin eine Festveranstaltung aus Anlass des Tages des Metallarbeiter, wo er den Mitarbeitern der Branche zu ihrem Berufsfeiertag gratulierte.
„Sehr geehrte Freunde! Sehr geehrte Metallarbeiter, Arbeiter und Veteranen der Branche!
Ich gratuliere zum Berufsfeiertag! Sie sind Menschen mit besonderer Ausbildung und Mut. Trotz aller Schwierigkeiten, die auf dem Weg der Entwicklung der Unternehmen des Metallkomplexes des Republik stehen, arbeiten Sie gewissenhaft und tragen das Zeichen ihres Berufes.
Als Vertreter eines wirklich heldenhaften Berufs mit eisernem Charakter konnten Sie eine der grundlegenden Branchen des Donbass unter äußerst ungünstigen Bedingungen der fehlenden Anerkennung, Blockade von Seiten der Ukraine und der weltweiten Wirtschaftskrise, die durch die Coronaviruspandemie hervorgerufen wurde, bewahren. Sie vollbringen ihre tägliche Heldentat bei der Arbeit, arbeiten auf die Perspektive hin. Vom Beitrag eines jeden von Ihnen hängt die stabile Zukunft nicht nur der Branche sondern der ganzen Donezker Volksrepublik ab.
Heute will ich besonders den Veteranen der Branche danken. Gerade dank Ihrer heldenhaften Arbeit hat unsere Region sich den Ruhm des größten industriellen Zentrums erworben. Die Metallarbeiten waren immer bei allem unter den ersten: bei der Arbeit, bei der Verteidigung des Vaterlands, im gesellschaftlichen und politischen Leben.
Im Jahr des Großen Sieges erinnern wir uns mit Stolz an das enorme historische Verdienst der Arbeiter der Metallunternehmen des Donbass, die selbstlos den Sieg des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg schmiedeten und dann in der Nachkriegszeit einen enormen Beitrag für den Wiederaufbau der zerstörten Wirtschaft der Sowjetunion leisteten.
Sehr geehrte Metallarbeiter! Ich wünsche Ihnen, den Menschen des Feuerberufs, Gesundheit, Glück und Wohlergehen. Dass es in Ihrem Leben viele schöne und freudige Ereignisse gibt, dass sie Erfolg in allen Angelegenheiten haben! Zum bevorstehenden Feiertag!“, sagte Denis Puschilin.
Außerdem gratulierte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin den Metallarbeitern zu ihrem Berufsfeiertag.
„Die Metall- und Bergbauindustrie gehören zu den grundlegenden Branchen in der Republik und jeder von Ihnen leistet einen gewichtigen Beitrag zur Entwicklung der Wirtschaft unseres Staates. Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für die täglich nicht einfache Arbeit. Im Namen der Gewerkschaftsföderation und in meinem eigenen gratuliere ich allen Arbeitskollektiven zum Tag des Metallarbeiters. Ich wünsche starke Gesundheit, Frieden, Gutes, Wohlstand, Wohlergehen und Vertrauen in den morgigen Tag. Zum Feiertag!“, sagte Maxim Parschin zu den Anwesenden.
Bei der Veranstaltung erhielten verdiente Arbeiter der Branche staatliche Auszeichnungen, außerdem wurden Ehrenurkunden vergeben.


de.sputniknews.com:
„USA haben Vernunft, Moral und Vertrauen verloren“ – Chinas Außenminister
Die Vereinigten Staaten haben laut dem chinesischen Außenminister Wang Yi die Vernunft sowie jegliche Moral und das Vertrauen verloren.
„Die USA schieben ihre Verpflichtungen auf andere ab und nutzen die Pandemie, um andere Länder zu diskreditieren und andere zu beschuldigen. Sie machen vor nichts Halt und schaffen sogar Krisenherde und Konfrontationen in den internationalen Beziehungen. Sie haben bereits ihre Vernunft, ihre Moral und das Vertrauen verloren“, sagte Wang Yi in einem Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen, Sergej Lawrow.
Dem fügte er hinzu, dass die Vereinigten Staaten offen eine Politik verfolgen würden, bei der ihr Land oberste Priorität hat. Zudem würden sie ihre Selbstsucht sowie die Politik des Unilateralismus und der Einschüchterung auf das Äußerste treiben.
„Die USA beleben in ihrer China-Politik den berüchtigten McCarthyismus und die längst veraltete Geisteshaltung aus der Zeit des Kalten Krieges wieder, provozieren absichtlich ideologische Konfrontationen, verstoßen gegen das Völkerrecht und die Grundnormen der internationalen Beziehungen. China wird sich nicht von den wenigen antichinesischen Kräften in den USA einfangen lassen, es wird aber seine legitimen Interessen und die Autorität des Landes entschlossen verteidigen“, unterstrich Wang Yi.
Der chinesische Chefdiplomat fügte hinzu, dass „China und Russland als verantwortliche große Staaten nicht nur bilaterale Beziehungen auf eine höhere Ebene bringen müssen, sondern auch mit Ländern zusammenarbeiten, die eine objektive und faire Position einnehmen“.
Die beiden Länder müssten sich, so Wang Yi, jeglichen Maßnahmen widersetzen, die gegen die internationale Ordnung verstoßen würden. Sie müssten auch globalen Frieden und Stabilität, globalen Fortschritt und die globale Entwicklung unterstützen sowie die internationale Gerechtigkeit und Unparteilichkeit verteidigen.
Die Beziehungen zwischen den USA und China sind seit mehreren Monaten angespannt. Erheblich belastete sie in der letzten Zeit die Corona-Krise. US-Präsident Donald Trump und seine Regierung haben Peking wiederholt vorgeworfen, dass China die Pandemie hätte verhindern können. Die Pandemie hat die US-Wirtschaft in eine schwere Krise gestürzt, was sich auf Trumps Abschneiden bei der Wahl im November auswirken könnte.
Der US-Staatschef erneuerte auch Mitte Juni seine Drohung, die Beziehungen zu China abzubrechen. Tags zuvor hatten US-Diplomaten Gespräche mit Vertretern aus Peking geführt.


Wpered.su:
Eine internationale virtuelle Mahnwache gegen die Blockade Kubas fand statt
Am 17. Juli fand eine internationale virtuelle Mahnwache „Stoppt die Blockade Kubas“ statt, an der Vertreter der Solidaritätsbewegung mit der Insel der
Freiheit in der DVR, der RF, der Ukraine und Kanada teilnahmen. Während der Veranstaltung tauschten sie Erfahrungen bei der Organisationen von Solidaritätsaktionen aus und vereinbarten eine weitere Koordination ihrer Anstrengungen bei der Unterstützung Kubas, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„In Donezk finden regelmäßig Solidaritätsaktionen mit Kuba statt. So fand im letzten Jahr im Zentrum der Stadt eine Kundgebung gegen die Blockade statt, an der örtlichen Universität wurden eine Fotoausstellung zum 60. Jahrestag der kubanischen Revolution und eine Ausstellung mit Zeichnungen zum 5. Jahrestag der Befreiung der Cuban Five durchgeführt. In diesem Jahre haben Aktivisten der Solidaritätsbewegung die Petition unterstützt, kubanischen Ärzten den Friedensnobelpreis zu verleihen“, berichtete der Vertreter der Freundschaftsgesellschaft „Donbass – Kuba“ Stanislaw Retinskij.
Die Teilnehmer der virtuellen Mahnwache unterstrichen, dass Kuba während der Pandemie wieder der ganzen Welt die Effektivität des von ihm vorgeschlagenen Modells der gesellschaftlichen Entwicklung demonstriert hat, insbesondere im Bereich der Medizin, die USA hingegen ihre Unfähigkeit, Maßnahmen im Kampf gegen die neue Coronavirusinfektion zu gewährleisten.


n
achmittags:

de.sputniknews.com: Drei Zivilisten bei Explosion im Nordwesten Afghanistans getötet
Drei Zivilisten, darunter ein Kind, sind bei einer Bombenexplosion auf einer Autostraße in der nordwestafghanischen Provinz Badghis getötet worden. Dies teilte ein Vertreter der regionalen Behörden der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit. Nach seinen Angaben stecken die Taliban dahinter.
Laut dem Chef des Distrikts Ab Kamari, Hudaid Tayab, explodierte der Sprengsatz auf einer Autostraße zwischen Ab Kamari und Qala-i-Naw, der Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts der Provinz Badghis. Er machte die radikalislamische Bewegung Taliban für den Anschlag verantwortlich.
„Die Bombe war von den Taliban für einen Angriff auf die Sicherheitskräfte gelegt worden“, sagte Tayab. Alle drei Opfer seien mit einem Motorrad unterwegs gewesen. „Ein Kind, eine Frau und ein Mann sind tot.“
Die Taliban hielten sich mit Kommentaren vorerst zurück.
Am Montag waren bei einem Anschlag in der nordafghanischen Provinz Samangan mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen und 54 weitere verletzt worden.
Berichten zufolge war zuerst eine Autobombe vor dem Gebäude des afghanischen Nationalen Direktorats für Sicherheit explodiert, wonach mehrere Angreifer ins Gebäude stürmten und Schüsse fielen. Wie der Provinzgouverneur später gegenüber Medien sagte, wurden alle vier Angreifer von Sicherheitskräften getötet.
Wenige Tage davor waren bei zwei Anschlägen in Afghanistans mindestens fünf Polizisten getötet und 20 weitere verletzt worden. Laut dem Sender „1TV“ übernahm die Taliban-Bewegung die Verantwortung für die beiden Anschläge.

ukrinform.de: Dschaparowa und EU-Vertreter besprechen EU-Ukraine-Gipfel und Lage auf der Krim
Am 17. Juli traf sich die erste stellvertretende Außenministerin der Ukraine, Emine Dschparowa, mit dem EU-Vertreter in der Ukraine, Botschafter Matti Maasikas.
Das meldet der Pressedienst des Außenministeriums.
„Der EU-Vertreter wurde eingehend über die Sicherheits- und Humanitärlage auf der durch Russland besetzten Krim informiert. Emine Dschaparowa dankte der EU für ihre klare Position zur Nichtanerkennung des durchgeführten illegalen Referendums über Änderungen der russischen Verfassung auf der Krim und forderte zur Verhängung von Sanktionen gegen ihre Organisatoren auf“, heißt es in der Meldung. .
Während des Gesprächs diskutierten die Gesprächspartner auch die Vorbereitungen auf den EU-Ukraine-Gipfel, der für Oktober 2020 in Brüssel geplant ist.
„Dschaparowa wies auf die Bereitschaft der ukrainischen Seite hin, sichtbare Ergebnisse des Gipfels zu erzielen, die die hohe Dynamik der Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU bestätigen sollen. Vor allem wurde die Wichtigkeit unterstrichen, das Abkommen über den Gemeinsamen Luftverkehrsraum zwischen der Ukraine und der EU so bald wie möglich zu unterzeichnen, was zu einem bedeutenden Schritt im Rahmen der sektoralen Integration wird und die Vertiefung zwischenmenschlicher Kontakte sicherstellen wird“, steht weiter im Bericht.


armiyadnr.su:
Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR E. Basurin zur Entdeckung der Leiche eines dritten Diversanten im Gebiet von Sajzewo
Gestern haben wir der ukrainischen Seite die Leiche des zweiten Diversanten übergeben, der als Bürger Estlands identifiziert wurde und der am 13. Juli im Gebiet von Sajzewo getötet wurde, als er auf eine Mine geriet. Die Staatsbürgerschaft des Toten bestätigte auch ein Vertreter des Außenministeriums Estlands.
Auf Anfrage der ukrainischen Seite im GZKK über die Suche nach einer dritten Leiche haben wir die Untersuchung des Ortes,
an dem die Diversions- und Erkundungsgruppe auf eine Mine geriet, fortgesetzt und haben die Leiche eines weiteren Diversanten entdeckt.
Zur
zeit ermitteln Spezialisten seine Identität und befassen sich mit der Frage der ukrainischen Seite bezüglich der Übergabe des Toten.
Die Erklärungen des offiziellen Kiew über den angeblichen Aufenthalt von Ärzten im Gebiet der Detonation demonstrieren zum dritten Mal dessen vorsätzlich ausgedachte Geschichte, die direkt auf das Bestreben verweist, der Verantwortung für den Tod ausländischer Söldner gegenüber den westlichen Kuratoren zu entgehen.
Das gesamte Material und die Waffen, die wir bei der Gruppe von Diversanten gefunden haben, bestehen aus hochwertigen teuren
Modellen aus der Produktion von NATO-Ländern, die in den Einheiten der Spezialoperationskräfte sowohl tagsüber als auch nachts eingesetzt werden.
Neben der Leiche des dritten Diversanten wurde eine Maschinenpistole AKM-TK7 mit der Nummer LJa3098 gefunden, mit einem nicht standardgemäßem Handschutz, Pistolenhandgriff, Kolben, einem Hebel zum Feuerverlegen und einer Halterung zur Befestigung von Zielvorrichtungen. Der Riemen an der Maschinenpistole ist auch nicht standardgemäß mit der Möglichkeit zum schnellen Abwerfen. Als Ausrüstung hatte der Soldat eine leichte Panzerweste „Plate Carrier“ mit drei Taschen für AKM-Magazine und einem Helm „Temp 3000“ mit Standardüberzug.
Außerdem wurde bei ihm eine Funkstation Motorola gefunden, und im Gebiet,
in dem die Leiche gefunden wurde, gibt es in einem Umkreis von 20 Metern Spuren von Blut, was davon zeugt, dass der Soldat nicht sofort starb, sondern verletzt wurde und versuchte, sich über Funk an das Kommando um Hilfe zu wenden. Aber zu diesem Zeitpunkt war Palas mit der Ausarbeitung einer Legende beschäftigt, die seine Handlungen rechtfertigen und die Verantwortung für den Tod ausländischer Bürger von ihm nehmen sollte. Statt dem verletzten Soldaten dringende Hilfe zu leisten, versuchte er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf nicht existente Details, die Weste und den Helm eines Arztes, zu lenken, während gleichzeitig sein Untergebener langsam starb.
Indem er den Tod ausländischer Söldner zuließ und sich eine rührselige Geschichte über einen Arzt ausdachte, brachte der Kommandeur der 35. Marineinfanteriebrigade den Präsidenten Selenskij auf internationaler Ebene gegenüber seinen westlichen Kuratoren in eine ungünstige Lage. Es muss angemerkt werden, dass die PR-Kampagne des Kommandeurs der 35. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte Palas, der den Tod der drei Diversanten auf dem Gewissen hat, schnell endete, nachdem wir unwiderlegbare Beweise veröffentlicht hatten.
Wir unsererseits stellen
vor dem Hintergrund des Todes von Kämpfern infolge misslungener Diversionsausfälle in den Gebieten von Sajzewo und Schirokino ein Absinken des moralisch-psychischen Niveaus unter dem Personal, nicht nur in den Marineinfanterieverbänden, sondern auch in anderen allgemeinmilitärischen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone fest. Der Unwille der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, kriminelle Befehle zu erfüllen, bringt sie dazu, die Dienstorte an der Front zu verlassen.
Im Zusammenhang damit kommt die Ankunft des Kommandeurs der ukrainischen Streitkräfte Chomtschak in der OOS-Zone so gelegen wie nie.
Dank der gemeinsamen Arbeit der Volksmiliz und militärischer Behörden der Republik wurde der sichere Übergang eines weiteren ukrainischen Soldaten auf unsere Seite gewährleistet. Es handelt sich um den Topogeodäten und Richtschützen eines Mörserzuges des 24. Sturmbataillons „Ajdar“ der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, den Mannschaftssoldaten Skidan. Nach den Worten des Soldaten haben die meisten seiner Kameraden den Wunsch, die Einheit des 24. Bataillons „Ajdar“ zu verlassen. Wie wir zuvor mitgeteilt hatten, liegt dies an der schlechten medizinischen und Lebensmittelversorgung sowie an Geldabzügen von Seiten des Kommandos. Außerdem bestätigte Skidan die Anwesenheit von Söldnern aus NATO-Ländern in der OOS-Zone.


u
krinform.de: UIA-Abschuss: Iran schickt Flugschreiber nach Paris
Der Iran hat die Flugschreiber des abgeschossenen ukrainischen UIA-Passagierflugzeugs nach Paris geschickt.
Darüber schreibt AP unter Bezugnahme auf halboffizielle iranischen Medien.
„Der Iran hat die Flugschreiber des ukrainischen Passagierflugzeugs, das im Januar fälschlicherweise von seinen Streitkräften abgeschossen wurde, zur Entzifferung nach Frankreich geschickt“, heißt es in der Meldung.
Nach Angaben des
Mitarbeiters des iranischen Außenministers Mohsen Baharvand wurden die Flugschreiber des abgeschossenen Flugzeugs am Freitag in Begleitung von Mitarbeitern der iranischen Zivilluftfahrt und Justiz nach Paris gebracht.
Er teilte auch mit, dass mit der Entzifferung der Flugschreiber am Montag begonnen werden soll.
Am Mittwoch, dem 8. Januar 2020, ungefähr um 6:00 Uhr Teheraner Zeit (um 4:30 Uhr Kyjiwer Zeit), war das Flugzeug Boeing-737 der „Ukraine International Airlines“, das den Flug PS752 von Teheran nach Kyjiw ausführte, nach dem Start vom Teheraner Flughafen abgestürzt.
An Bord des Flugzeuges befanden sich 176 Personen: 167 Passagiere und 9 Besatzungsmitglieder. Alle sind umgekommen. Unter ihnen waren 11 Ukrainer – zwei Passagiere und neun Besatzungsmitglieder, 82 Iraner, 63 Kanadier, 10 Schweden, 4 Afghanen, 3 Deutsche und 3 Engländer.
Es wurde zunächst behauptet, der Absturz sei auf ein technisches Problem im Flugzeug zurückzuführen. Der Iran hat jedoch erklärt, dass er das ukrainische Passagierflugzeug versehentlich abgeschossen habe. Das Flugzeug startete angeblich vom Flughafen und näherte sich der Geheimmilitärbasis IRGC, und wurde für ein feindliches Objekt gehalten.
Der iranische Präsident Hassan Rohani hat sich für den Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs vom iranischen Militär entschuldigt und den Familien der Toten sein Beileid ausgesprochen. Er nannte den Flugzeugabschuss einen katastrophalen Fehler.
Anfang April hatte der iranische Deputierte Hassan Norouzi gesagt, der Abschuss des UIA-Flugzeuges sei „richtig“ gewesen und keiner der Beteiligten sei festgenommen worden.
Gleichzeitig haben iranische Beamte die Aussage dieses Abgeordneten dementiert und ein Strafverfahren gegen ihn wegen „Verbreitung falscher Informationen“ und „Anstiftung des öffentlichen Bewusstseins“ eingeleitet.
Das internationale Team zur Koordinierung der Hilfe für Opfer des abgeschossenen UIA-Flugzeugs bestand auf der Übergabe der Flugschreiber an Frankreich, das über die notwendigen technischen Fähigkeiten verfügt, um sie zu entschlüsseln.
Ein iranischer Beamter in der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation erklärte sich noch im März bereit, die Flugschreiber zur Analyse an Frankreich oder die Ukraine zu übergeben, dies wurde jedoch nicht bislang getan.
Bisher wurden im Iran sechs Personen im Zusammenhang mit dem Fall des abgeschossenen UIA-Flugzeugs festgenommen.
Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj hatte am 21. Juni erklärt, dass die Ukraine gezwungen sein würde, vor internationalen Gerichten Klage gegen den Iran zu erheben, wenn die Behörden des Landes ihren Verpflichtungen in Bezug auf das in der Nähe von Teheran abgeschossene UIA-Flugzeug nicht nachkommen würden.


de.sputniknews.com:
Explosion vor Kiewer U-Bahn-Station: Klitschko berichtet über Zustand des Betroffenen
Ukrainische Ärzte haben laut dem Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko den am Vortag bei einer Explosion vor der U-Bahn-Station „Schuljavska“ verletzten Studenten operiert.
„Der 22-jährige Student, der gestern infolge der Explosion in der Nähe von der U-Bahn-Station ‚Schuljavska‘ verletzt wurde, ist operiert worden. Ärzte haben viele Splitter eines Sprengsatzes entfernt und an Strafbehörden übergeben. Der junge Mann befindet sich in der Abteilung für Polytrauma eines hauptstädtischen Krankenhauses. Sein Zustand ist stabil, mittelschwer“, schrieb Klitschko auf Facebook.
Alle Umstände des Vorfalls würden zurzeit geklärt.
Explosion unweit der Kiewer U-Bahn-Station „Schuljavska“
Am Freitagabend hatte sich unweit der Kiewer U-Bahn-Station „Schuljavska“ eine Explosion ereignet. Dabei wurde von einem Verletzten berichtet.
Am Samstag teilte die Polizei mit, dass die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen sei: Drei Menschen hätten medizinische Hilfe in Anspruch genommen und seien nach der Untersuchung aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ermittlungen wurden aufgenommen. Der Vorfall wurde als Rowdytum eingestuft.


Mil-lnr.info:
Erklärung des Vertreters der Volksmiliz der LVR am 18. Juli 2020
Nach Informationen von
Beobachtern der Vertretung der LVR im GKK wurden in den letzten 24 Stunden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. ….


de.sputniknews.com:
Piraten entführen Russen und Ukrainer von Tanker im Golf von Guinea
Piraten haben im Golf von Guinea 13 der 19 Mitglieder der russisch-ukrainischen Besatzung des Tankers „Curacao Trader“ gefangen genommen. Dies berichtet das Portal Maritime Bulletin unter Berufung auf eine Erklärung des Unternehmens „Alison Management Corp“, dem der Tanker gehört.
Dem Bericht zufolge wurde der Tanker am Vormittag um 11:00 Uhr Ortszeit, etwa 210 Seemeilen vor der Küste von Benin, angegriffen.
Das Unternehmen fügte hinzu, dass der „Curacao Trader“ derzeit mit Behinderungen an Bord mit dem Strom treibe und ein weiteres Schiff auf dem Weg sei, um dem Tanker zu helfen.
Die Entführung des Tankers wurde am Vortag gemeldet. Laut dem Portal Dryad Global war er auf dem Weg nach Togo, als sich ihm acht bewaffnete Männer näherten und an Bord gingen.
Die konsularische Abteilung der russischen diplomatischen Vertretung in Abuja teilte der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass Informationen über die Beschlagnahme überprüft würden. Das ukrainische Außenministerium hat bestätigt, dass unter den Geiseln vier Ukrainer seien.


de.sputniknews.com:
Polizei verhindert Sturz von Columbus-Denkmal in Chicago – etwa 18 Beamte verletzt
Bei einem Einsatz in der US-Stadt Chicago haben Polizisten Demonstranten daran gehindert, ein Denkmal des berühmten Amerika-Entdeckers Christoph Kolumbus zu stürzen. Dabei sollen etwa 18 Polizisten verletzt worden sein.
Laut der „Chicago Sun-Times“ ereignete sich der Vorfall am Freitagabend. Zuvor habe sich eine große Gruppe junger Menschen im Grant Park versammelt, wo sich das Denkmal befinden soll. Dem Blatt zufolge haben die Demonstranten an der Statue Seile befestigt und daran gezogen. „Columbus war ein Mörder, Columbus war ein Dieb“, soll die aufgebrachte Menge laut der „Chicago Tribune“ gerufen haben.
Daraufhin sei die Polizei eingetroffen, die von den Unruhestiftern mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen worden sei. Die Polizisten hätten gegen die Demonstranten Schlagstöcke eingesetzt. Den Beamten gelang es Angaben zufolge, die Gruppe zurückzudrängen. Einige der Demonstranten sollen bei dem Zusammenstoß verletzt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden sein. Mindestens zwölf Menschen wurden festgenommen.
Das Denkmal sei zwar nach wie vor an seinem Standort, doch die Protestler hätten auf der Statue die Aufschriften „Black Lives Matter“ und „Dekolonialisierung“ hinterlassen.
Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt war es im Juni in den USA zu Massenprotesten gekommen. Sie richteten sich gegen Polizeigewalt, rassistisch motivierte Übergriffe und die anhaltende Diskriminierung von Afroamerikanern.
Die Demonstranten hatten im Laufe der Protestwellen Denkmäler wichtiger Vertreter der Südstaaten gestürzt, die im US-Bürgerkrieg unter anderem für die Sklaverei kämpften. Der Unmut traf auch Statuen von Christoph Kolumbus, den linke Aktivisten für den Genozid an der indigenen Bevölkerung Amerikas verantwortlich machen.


abends:

de.sputniknews.com: Luftabwehr von Bergkarabach soll aserbaidschanische Aufklärungsdrohne abgeschossen haben
Die Luftabwehrkräfte der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach haben laut ihrem Verteidigungsministerium eine aserbaidschanische Aufklärungsdrohne abgeschossen.
„Am 18. Juli um 06.38 Uhr Ortszeit (04.38 Uhr MESZ) haben Einheiten der armenischen Luftabwehr in nordöstlicher Richtung der Berührungslinie eine Drohne des Gegners vom Typ Orbiter-3, die einen Aufklärungsflug absolvierte, abgeschossen“, heißt es auf der Webseite der Behörde.
Die Situation an der Berührungslinie sei unter Kontrolle der Einheiten von Karabach. Die Luft- und die Landgrenze der Republik würden bewacht.
Zuspitzung der Situation an Grenze zu Armenien und Aserbaidschan
Ende voriger Woche spitzte sich die Situation an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan zu. Eriwan und Baku werfen einander Feuerangriffe vor. Beide Seiten hatten nach Angaben des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums Verluste zu beklagen. Die Zusammenstöße verliefen mehrere hundert Kilometer von dem nicht anerkannten Bergkarabach entfernt. In der Republik selbst blieb die Lage ruhig. …


deutsch.rt.com:
Kaukasus: Russischer Verteidigungsminister führt Gespräche mit aserbaidschanischem Amtskollegen
Am Sonntag führte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu Gespräche mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen – auch über die Kämpfe zwischen Aserbaidschan und Armenien. Deretwegen kam es vor der armenischen Botschaft in London zu Auseinandersetzungen.
Am Sonntag haben Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu und sein aserbaidschanischer Amtskollege Zakir Hasanov in einem Telefongespräch die Lage im Südkaukasus erörtert, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Die Gespräche fanden vor dem Hintergrund der Grenzstreitigkeiten zwischen Aserbaidschan und Armenien statt, die nach verschiedenen Schätzungen mehr als ein Dutzend Tote auf beiden Seiten verursachten. Moskau hatte zuvor beide Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Eine weitere Eskalation könne die Sicherheit der Region bedrohen, teilte das Außenministerium mit. Das wäre nicht zu akzeptieren. Russland sei bereit, Hilfe zur Stabilisierung der Situation zu leisten.
Die Minister erörterten am Sonntag aktuelle Themen auf der bilateralen Tagesordnung, darunter auch die Vorbereitungen auf die VI. Internationalen Spiele der Armee „Army-2020“ und das gleichnamige Internationale Militär- und Technikforum, die jeweils im August 2020 stattfinden sollen. Schoigu informierte seinen aserbaidschanischen Kollegen auch über die Überprüfung der Kampfbereitschaft der in Russland eingesetzten Truppen und stellte fest, dass die Veranstaltung „im Rahmen der Vorbereitung der bevorstehenden strategischen Kommandostabsübung ‚Kaukasus-2020‘ geplant ist“.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Lage an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan mit den ständigen Mitgliedern des russischen Sicherheitsrates erörtert.
Auseinandersetzungen zwischen Aserbaidschanern und Armeniern in London
Vor der armenischen Botschaft in London kam es Medienberichten zufolge am Samstag zu einem Handgemenge. Aserbaidschaner hatten im Zusammenhang mit den Kämpfen an der aserbaidschanisch-armenischen Grenze protestiert. Dutzende von Aserbaidschanern mit Flaggen Aserbaidschans und der Türkei skandierten Parolen wie „Karabach“, „Karabach gehört uns, es wird uns gehören“ oder „Schande, Armenien“, wie die BBC berichtete. Demnach wurde ein Mann verletzt.
Der Grenzkonflikt zwischen den ehemaligen Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Armenien war am 12. Juli erneut aufgeflammt. Beide Seiten werfen sich gegenseitig den Mörserbeschuss grenznaher Stützpunkte vor. Aserbaidschan meldete zudem die Zerstörung eines armenischen Stützpunktes durch seine Artillerie.
Seit Anfang der 1990er-Jahre, als eine große armenisch besiedelte Enklave innerhalb Aserbaidschans Bergkarabach ihre Unabhängigkeit von Baku erklärte, sind die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien angespannt.

 

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