Presseschau vom 14.06.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Wladislaw Sankin: Russisch als „Sprache der Herrscher“? Der MDR im Faktencheck
Die Situation der russischen Sprache in der Ukraine ist normalerweise kein Thema für deutsche Medien. Der MDR berichtet nun endlich darüber. Allerdings beschreibt der Sender die Ukrainisierung als Rache der aufstrebenden Nation an den ehemaligen „Herrschern“. …
https://de.rt.com/27sz


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 13. Juni wurde ein Feuerangriff von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt:
Aus Richtung Luganskoje wurde Kalinowka mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen (12 Geschosse).
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
USA: Erneut Afroamerikaner bei Polizeieinsatz getötet – Proteste eskalieren
Der Tod eines Schwarzen bei einem Polizeieinsatz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia am Freitagabend (Ortszeit) hat zur Eskalation der Proteste geführt und die öffentliche Debatte über den Rassismus weiter aufgeheizt. Die Polizeichefin der Stadt ist inzwischen zurückgetreten.
Am späten Samstagabend (Ortszeit) brannte das Schnellrestaurant – vor dem am Tag zuvor ein 27-Jähriger von einem Polizisten niedergeschossen worden war – zwischenzeitlich lichterloh. „Das Restaurant steht voll in Brand und grenzt an eine Tankstelle. Keine Berichte von jemandem innerhalb des Gebäudes“, twitterte die Feuerwehr in Atlanta. Löschkräfte konnten wegen einer Vielzahl von Demonstranten erst spät zu dem Gebäude vordringen. Der TV-Sender Fox berichtete, das Feuer sei schließlich nach gut einer Stunde gelöscht worden.
Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai gibt es landesweit Proteste gegen Rassismus. Örtliche Medien hatten am Samstagabend in Atlanta von Protesten in der Nähe des Tatorts berichtet. Demnach hatten Demonstranten auch einen nahen Highway blockiert und dort für ein Verkehrschaos gesorgt. Die Polizei setzte laut Nachrichtensender CNN auch Tränengas und Blendgranaten gegen die Protestierenden ein.
Schwarzer angeblich der Festnahme widersetzt
Die nun neu entfachte Wut auf den Straßen Atlantas rührte vom Fall eines weiteren getöteten Afroamerikaners her. Ein Polizist hatte am Freitagabend auf einem Parkplatz einen Schwarzen erschossen, der sich nach Angaben des Kriminalamts GBI zuvor seiner Festnahme widersetzt hatte. Der Mann starb den Angaben zufolge schließlich in einem Krankenhaus nach einer Operation.
Das Kriminalamt GBI in Georgia hatte erklärt, dass die Polizisten am späten Freitagabend zu einem Schnellrestaurant gerufen worden seien, weil dort ein Mann in der Autoschlange in einem Wagen eingeschlafen wäre. Andere Fahrzeuge hätten an ihm vorbei fahren müssen. In der Folge habe der 27-Jährige, der in dem Auto saß, einen Nüchternheitstest nicht bestanden und sollte in Gewahrsam genommen werden. Dabei sei es zu einem Kampf gekommen, bei dem der Mann Zeugenaussagen zufolge einem Beamten seine Elektroschockpistole abgenommen habe.
Alles sehr schnell gegangen
GBI-Chef Vic Reynolds erklärte, auf Videoaufnahmen sei zu sehen, dass der Mann vor dem Beamten flüchte, sich dann mit dem Taser in der Hand zu ihm umdrehte und der Polizist daraufhin seine Dienstwaffe ziehe. Reynolds machte deutlich, dass alles sehr schnell gegangen sei. Die Behörde wollte das Videomaterial veröffentlichen. Reynolds sagte zu, das GBI werde rasch alle Fakten sammeln und diese der Staatsanwaltschaft übermitteln. Gouverneur Brian Kemp sprach ihm dafür sein Vertrauen aus. Parallel erklärte Staatsanwalt Paul Howard, seine Behörde habe bereits mit einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls begonnen.
Reynolds warnte vor vorschnellen Schlüssen – und verwies auf die aufgeheizte Stimmung im Land. „Ich möchte nicht, dass irgendjemand unter irgendwelchen Umständen zu irgendeiner Form von Urteil eilt, was in diesen Fällen auf beiden Seiten sehr einfach ist“, sagte er. Den Ermittlern sei bewusst, dass in solchen Fällen „enorme Gefühle“ mit im Spiel seien und dies durch die derzeitige Situation verstärkt werde. Die Staatsanwaltschaft müsse beurteilen, ob es gerechtfertigt gewesen sei, dass der Polizist geschossen habe.
Beamte gefeuert
Nach Angaben von CNN unter Berufung auf einen Polizeisprecher wurde der Beamte, der die tödlichen Schüsse abgegeben hatte, gefeuert sowie der zweite Beamte vorläufig suspendiert. Die Bürgermeisterin von Atlanta, Keisha Lance Bottoms, sagte: „Ich glaube nicht, dass dies eine gerechtfertigte Anwendung tödlicher Gewalt war.“ Sie habe die Entlassung des Polizisten gefordert. Bottoms sagte zudem, sie habe das Rücktrittsangebot von Polizeichefin Erika Shields angenommen.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 13. Juni 3:00 Uhr bis 14. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Donezk (Terminal des Flughafens), Alexandrowka.
Opfer unter der Zivilbevölkerug oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 79.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den
vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 44.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Tankwagen-Explosion in China
Bei einem verheerenden Tankwagen-Unglück im Südosten Chinas sind 19 Menschen getötet worden, berichtet der TV-Sender CGTN unter Berufung auf die Regionalregierung. Mindestens 172 Menschen seien bei der Explosion verletzt worden.
Der Tanklaster explodierte auf einer Schnellstraße in der Nähe der Stadt Wenling in der Provinz Zhejiang am Samstag gegen 16.40 Uhr Ortszeit.
Nach Behördenangaben transportierte der verunglückte Lkw Flüssiggas. Die Wucht der Explosion brachte sogar Häuser und Fabrikgebäude in der Nähe des Unglücksortes zum Einsturz.
Aufnahmen von dem dramatischen Unfall zeigen einen riesigen Feuerball, der nach der Explosion in den Himmel schoss.
Ein Video zeigte, wie ein großes Trümmerteil durch die Luft fliegt und dann in umliegenden Gebäuden einschlägt.
Es wurde noch von einer zweiten Explosion berichtet, als der Lkw nach dem Unfall auf eine Werkstatt nahe der Schnellstraße geschleudert wurde.

Mzdnr.ru: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR sechs neue Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Alle neuen Fälle sind Kontaktpersonen zu zuvor Infizierten, darunter sind fünf medizinische Beschäftigte. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
Am 13. Juni und 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 833 Fälle von Infektion registriert.
586 Patienten sind derzeit in Behandlung, 209 als gesund entlassen, es gibt 38 Todesfälle.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Zurück in die Heimat: Über 1000 Syrer verlassen Deutschland seit 2017
Über 1000 Menschen sind seit 2017 mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung freiwillig aus Deutschland nach Syrien zurückgekehrt. Das teilte das Bundesinnenministerium der dpa auf Anfrage mit. Demnach bezahlte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) 2017 insgesamt 199 Rückreisen, 2018 waren es 466 und im vergangenen Jahr 347.
Wie aus dem Bundesinnenministerium verlautete, sei davon auszugehen, dass die tatsächliche Zahl freiwilliger Ausreisen nach Syrien höher sei, weil nicht aus allen Bundesländern Anträge auf Refinanzierung der Reisen durch das Bamf gestellt wurden.
Die freiwillige Rückkehr in das Herkunftsland wird in Deutschland seit mehr als vierzig Jahren finanziell gefördert. Dabei gibt es neben Reisekosten und -beihilfen teils auch Finanzspritzen für den Neustart. Es gibt mehrere Programme, die Menschen bei der Rückkehr in ihr Herkunftsland unterstützen sollen. Knapp 630.000 Syrer haben seit Beginn des Bürgerkriegs in ihrer Heimat in Deutschland Asyl beantragt. Die allermeisten erhalten Schutz.
Dabei berichtet die Bundesregierung auf einer Informationsseite, dass die freiwillige Rückkehr nach Syrien derzeit wegen der „anhaltend schwierigen Sicherheitslage“ nicht gefördert werde. In Syrien herrscht seit 2011 ein blutiger Bürgerkrieg. Seit 2012 schiebt Deutschland keine Menschen mehr in das Land ab. Die Internationale Organisation für Migration (IOM), die freiwillige Rückreisen von Flüchtlingen finanziell fördert, vermerkt unter anderem auf ihrer Seite, sie unterstütze eine Rückkehr nach Syrien zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

dan-news.info: Erklärung des Oberhaupts der DVR über die Herabsetzung des Grades der Gefechtsbereitschaft der Volksmiliz
Unter Berücksichtigung der Veränderungen, die in der operativen Lage an der Kontaktlinie im Zeitraum seit dem 20. Mai 2020 erfolgt sind
und unter Beachtung der Ergebnisse der Überprüfung der Arbeit der staatlichen und militärischen Leitungssysteme unter Bedingungen einer verschärften militärischen Lage befehle ich, ab dem 15. Juni 2020 den Grad der Gefechtsbereitschaft der Abteilungen der Volksmiliz auf ein Niveau herabzusetzen, das die Sicherheit der Bürger, die Unantastbarkeit der Grenzen und die Integrität der Infrastruktur der Donezker Volksrepublik gewährleistet.
Im Fall einer Wiederaufnahme zielgerichtete
n Beschusses von Ortschaften der Donezker Volksrepublik von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ist der Einsatz von adäquaten Reaktionsmaßnahmen sowie abhängig von der Situation die Versetzung der Einheiten der Volksmiliz in vollständige Gefechtsbereitschaft zu gewährleisten.
Denis Puschilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik


de.sputniknews.com:
Mindestens sieben Tote bei IS-Angriff im Ostirak – Medien
Mindestens sieben Menschen sind nach Angaben des Nachrichtenportals „Baghdadtoday“ bei einem Angriff der Terrormiliz „Islamischer Staat“ auf ein Dorf im irakischen Gouvernement Diyala ums Leben gekommen.
Wie das Nachrichtenportal unter Berufung auf irakische Sicherheitsdienste mitteilte, griffen die Terroristen ein Dorf in der Nähe der irakischen Stadt Chanaqin im Gouvernement Diyala an. Dabei kamen sieben Menschen, darunter Sicherheitsbeamte, ums Leben. Fünf Menschen wurden bei dem Angriff verletzt.
Laut „Baghdadtoday“ ereignete sich die Attacke am Sonntagmorgen.
Ende 2017 hatten die irakischen Behörden bekanntgegeben, dass die Terrormiliz „Islamischer Staat“ besiegt worden sei. Allerdings führen die irakischen Streitkräfte, die dabei von einer internationalen Koalition unterstützt werden, weiterhin Säuberungsaktionen gegen die übriggebliebenen Terroristen.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 14.06.2020
Nach Angaben
von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden dreimal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Straftruppen der 79. Brigade unter Führung von Luzenko Alexandrowka und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur werden von unseren Beobachtern noch ermittelt.
Durch erwiderndes Feuer mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen wurde eine Feuerstellung des Gegners unterdrückt. Die Verluste der Kämpfer betragen einen Verletzten, den Soldaten I.W. Kudrjasch.
Die Materialien zu den Fällen von Beschuss wurden an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen den Brigadekommandeur Luzenko hinzuzufügen.
Das moralisch-psychische Niveau der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bleibt weiter gering.
Weitere
Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten wurden am 13. Juni in der 10. Brigade festgestellt. Zwei Soldaten, A.G. Iwanizkij und A.A. Kinskij, wurden mit Stichverletzungen und Schädel-Hirn-Trauma in eine medizinische Einrichtung von Mariupol eingeliefert. Bei der Ermittlungen durch Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes wurde festgestellt, dass zwischen den Soldaten des 108. Bataillons, die sich im Dienst befanden und Alkohol tranken, ein Streit aufkam, der in eine Schlägerei überging. Bisher ist kein Bericht über das Geschehen vom Brigadekommandeur Subanitsch an die übergeordnete Leitung erfolgt.
Nach Angaben unserer Aufklärung wird in den Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Mariupol und Gorlowka die
aktive Arbeit von durch die Ukraine kontrollierten Massenmedien unter Führung des Pressedienstes des Stabs der OOS und von Gruppen für informationspsychologische Operationen fortgesetzt.
Um in der OOS-Zone Fuß zu fassen und sich in den Augen des Kommandos für die gescheiterten Operationen zu rehabilitieren hat das Kommando des 83. Zentrums für informationspsychologische Operationen die Arbeit von Journalisten der Fernsehsender „5. Kanal“ (Kamerafrau N. Nagornaja), „1+1“ (Korrespondentin Je. Loginowa) sowie „UA Donbass“ (Journalistin W. Kowalewa), die die Aufgabe haben, Videoreportagen zu erstellen, die die Volksmiliz im Vorfeld des nächsten Videotreffens der Kontaktgruppe zur Regelung des Konflikts im Donbass beschuldigen, organisiert.
Uns wurden Einzelheiten einer Provokation der ukrainischen Kämpfer bekannt.
Ukrainische Propagandisten haben ein Wohnhaus ausgewählt, in das Sprengstoff und Behälter mit einem brennbaren Gemisch gelegt wurden, um es zu sprengen. Außerdem ist im Gebiet, in dem die Massenmedien arbeiten, der Beschuss einer von der Ukraine kontrollierten Ortschaft geplant, damit die Journalisten dies aufnehmen können. Außerdem wird zu den Aufnahmen die alte Frau Nadeshda Alexandrowna K. herangezogen, die sich für eine Geldzahlung von 700 Griwna bereit erklärt hat mitzuteilen, dass sie früher in diesem Haus wohnte und dass der Grund für seine Vernichtung Beschuss von Seiten der Besatzer war.
So ist das Kommando der ukrainischen Streitkräfte bereit, zu beliebigen Manövern zu greifen, auch unter Verletzung von Normen des internationalen humanitären Rechts, um sich für tägliche
n Beschuss und Verbrechen der ukrainischen Truppen im Donbass zu rechtfertigen.


de.sputniknews.com:
Putin äußert sich zum ersten Mal über Unruhen in den USA
Wladimir Putin hat auf die Massenproteste in den USA reagiert, die nach dem Tod eines Afroamerikaners durch die Schuld eines weißen Polizisten begonnen haben.
„Ich versuche, sehr sorgfältig zu kommentieren oder besser nicht zu kommentieren, was in den USA oder anderen Ländern passiert. Was passiert ist, ist eine Offenbarung gewisser tiefer innerer Krisen. In der Tat beobachten wir dies seit langer Zeit – seit dem Machtantritt des amtierenden Präsidenten, als er gewann, ganz offensichtlich gewann, auf völlig demokratische Weise. Aber die Verlierer erdachten alle möglichen Geschichten, nur um seine Legitimität in Frage zu stellen“, sagte er in einem Interview mit der Sendung „Moskau. Kreml. Putin“.
Der russische Staatschef zeigte sich auch überrascht von der Reaktion der Gouverneure einiger US-Bundesstaaten auf die Anordnungen von Donald Trump.
„Was ist Demokratie? Es ist die Macht des Volkes, das ist richtig. Aber wenn das Volk die höchsten Organe wählt, dann haben die höchsten Machtorgane, die das Vertrauen des Volkes haben, das Recht, die Arbeit der Exekutivorgane so aufzubauen, dass die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung des Landes garantiert werden. Aber was ist dort? Der Präsident sagt: „Wir müssen es so und so tun“, und die örtlichen Gouverneure sagen: „Geh Deiner Wege“, betonte Putin.
Unruhen in den USA
Eine Welle von Protesten und Unruhen erfasste eine Reihe von US-Städten nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch die Polizei in Minneapolis. Im Internet erschienen Aufnahmen, die zeigen, wie Polizeibeamte den mit Handschellen gefesselten Festgenommenen zu Boden warfen, wobei einer von ihnen mit dem Knie auf seinen Hals drückte.
Floyd sagt auf dem Video mehrmals, dass er nicht atmen könne, und verstummt danach. Im Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Einige Tage später wurden vier Polizisten entlassen, gegen sie wurde Anklage wegen Mordes und Beihilfe zum Mord erhoben.
Nach dem Ausbruch der Massenproteste forderte Trump von Gouverneuren, die Nationalgarde einzusetzen, doch die Behörden einer Reihe von Regionen erklärten, sie würden die Unruhen auch ohne das Militär bewältigen können.
Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai gibt es landesweit Proteste gegen Rassismus.
Der Tod eines weiteren Schwarzen bei einem Polizeieinsatz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia am Freitagabend (Ortszeit) hat zur Eskalation der Proteste geführt und die öffentliche Debatte über den Rassismus weiter aufgeheizt. Die Polizeichefin der Stadt ist inzwischen zurückgetreten. Nach Angaben von CNN unter Berufung auf einen Polizeisprecher wurde der Beamte, der die tödlichen Schüsse gegen den Afroamerikaner abgegeben hatte, gefeuert sowie der zweite Beamte vorläufig suspendiert.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK
hat der Gegner in den letzten 24 Stunden einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Kämpfer der 24. Brigaden haben von den Positionen im Gebiet von Luganskoje Kalinowoka mit 120mm-Mörsern beschossen und 12 Geschosse abgefeuert.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt. …
Dabei hat die geringe Qualität der ukrainischen Mörser „Molot“ und die unzuverlässige Wartung im Fall eines täglichen Einsatzes ein weiteres Mal zu „nicht kampfbedingten“ Verlusten unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte geführt.
13 Mörsergeschosse, die auf die Einwohner von Kalinowka gezielt waren, waren die letzten im Leben von zwei Kämpfern, die in
folge der Explosion eines Mörsers starben, zwei weitere – die Soldaten Jelinsko und Dobrynskij – wurde verletzt und mit Detonationsverletzungen mittlerer Schwere in eine medizinische Einrichtung eingeliefert.
Auf Befehl des Brigadekommandeurs Guds wurden die Leichen eilig in unbekannte Richtung abtransportiert, und im Ber
icht an das übergeordnete Kommando werden die Todesfälle nicht erwähnt.
In der Regel kann man die Personaldaten solcher toten Kämpfer aus Materialien von Strafverfahren zu Fällen von Desertion von Soldaten aus der OOS-Zone erfahren, die die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine in der nächsten Zeit einleiten wird….


de.sputniknews.com:
Putin: Russland und USA halten Parität bei Entwicklung von nuklearem Verteidigungskomplex
Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass bei der Entwicklung des Atomverteidigungskomplexes in Russland die ungefähre Parität mit den Vereinigten Staaten sowohl hinsichtlich der Träger als auch der Anzahl der Sprengköpfe bestehen bleibe. Allerdings sei Russland führend bei vielversprechenden Entwicklungen.
In einem Interview mit der Sendung „Westi Nedeli“ betonte der Präsident, dass, als die Sowjetunion aufhörte zu existieren, heftige Versuche unternommen wurden, die Welt für diejenigen neu zu gestalten, die sich als Gewinner im Kalten Krieg betrachteten.
„Sie haben in der Tat begonnen, die geltenden Normen des Völkerrechts zu missachten, um die Welt neu zuzuschneiden“, sagte er.
Ihm zufolge war es offensichtlich, dass es umso schmerzhafter für Russland sein würde, je schwächer es sein werde.
„Wir haben wirklich viel getan. Und im Bereich der Entwicklung des nuklearen Verteidigungskomplexes besteht bei uns sowohl hinsichtlich der Träger als auch der Anzahl der Sprengköpfe eine ungefähre Parität mit den Vereinigten Staaten, aber wir sind sicher führend in unseren vielversprechenden Entwicklungen“, so der russische Präsident.


Wpered.su:
In der Bezirksorganisation der KP der DVR im Budennowskij-Bezirk von Donezk wurde ein neuer erster Sekretär gewählt
Am 14. Juni fand im Budennowskij-Bezirk von Donezk eine Versammlung der örtlichen Parteiorganisation der KP der DVR statt. Bei der Veranstaltung wurde ein neuer erster Sekretär gewählt, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Bei der Versammlung wurde ein Rechenschaftsbericht über die Arbeit der Parteiorganisation des Budennowskij-Bezirk
s gehalten. So wurden von Mai 2019 bis Juni 2020 12 Ausgaben des Informationsblattes „Budennowez“ herausgegeben. Eine Internet-Seite der Parteiorganisation wurde in Betrieb genommen. Im April und Mai dieses Jahres wurden Veranstaltungen zum 150. Geburtstag von Wladimir Lenin, zum 1. Mai und zum Tag des Sieges durchgeführt. Es werden regelmäßig neue Mitglieder aufgenommen.
Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow schlug als Kandidaten für die Leitung der Budennowskij-Bezirksorganisation Sergej Kandelaki vor, der seit dem Tod von Pjotr Judin kommissarisch das Amt des ersten Sekretärs innehat. Die Kommunisten unterstützten diesen Vorschlag.


de.sputniknews.com: Israel verkündet Start „praktischer Schritte“ zum Bau von „Trump-Höhen“
Israel beginnt „praktische Schritte“ zum Bau der Siedlung „Ramat Trump“ (Trump-Höhen) auf den Golanhöhen. Dies sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einer Kabinettssitzung am Sonntag.
„Heute fängt Israel an, praktische Schritte zum Bau der Siedlung ‚Ramat Trump‘ auf den Golanhöhen zu machen, deren israelische Hoheit der Präsident Donald Trump anerkannt hat“, so Netanjahu.
„Trump-Höhen“
Im Juni letzten Jahres hatte der israelische Ministerpräsident beschlossen, eine Siedlung auf den Golanhöhen zu bauen und sie zu Ehren des US-Präsidenten zu benennen. Diese Geste sollte die Dankbarkeit Jerusalems für die Anerkennung der annektierten Golanhöhen als Staatsgebiet Israels symbolisieren.
Trumps „Deal des Jahrhunderts“
Am 28. Januar hatte Trump einen Plan zur Regulierung des palästinensisch-israelischen Konflikts vorgelegt, der auch als „Deal des Jahrhunderts“ bekannt ist. Das Weiße Haus anerkenne Jerusalem demnach als einzige Hauptstadt von Israel, ermögliche für Israel die Annexion palästinensischer Gebiete des Westjordanlandes und erlaube, die israelische Souveränität auf das Jordantal auszudehnen.
Zudem wurde vorgeschlagen, einen entmilitarisierten palästinensischen Staat zu schaffen, der keine Kontrolle über seine Grenze und seinen Luftraum habe. Als potenzielle Hauptstadt sollte die Abu Dis im Ostteil Jerusalems gelten.
Das Oberhaupt der nationalen Administration Palästinas, Mahmud Abbas, hatte den neuen Plan zurückgewiesen und betont, dass die Palästinenser auf der Anerkennung ihres Staates in den Grenzen von 1967 mit der Hauptstadt in Jerusalem bestehen.

abends:

de.sputniknews.com: Nach Corona-Ausbruch auf Großmarkt: Größter Infektionsanstieg seit zwei Monaten in China
Die nationale Gesundheitsbehörde Chinas hat am Sonntag 57 neue Coronavirus-Infektionsfälle gemeldet. Damit registrierte das Land den größten Anstieg an bestätigten Covid-19-Erkrankungen seit dem 13. April.
Es handle sich dabei um 38 neue Infektionsfälle, darunter 36 in Peking. Das soll die höchste tägliche Ansteckungszahl für die chinesische Hauptstadt seit Veröffentlichung der Daten-Statistik nach Beginn des Pandemie-Ausbruchs im Dezember sein.
19 der landesweit bestätigten Neuinfektionen seien sogenannte importierte Fälle von Einreisenden aus dem Ausland, von denen 17 in der südöstlichen Provinz Guangdong festgestellt wurden. Überdies meldete die Behörde neun Coronavirusfälle ohne Symptome.
Nachdem in Peking der Corona-Ausbruch auf einem Großmarkt gemeldet worden war, ordneten die chinesischen Behörden an, Massentests im Land durchzuführen. Die neuen Infektionsfälle sorgten für Angst vor einer zweiten Corona-Welle, weshalb in China nach diesem Fall strenge Schutzmaßnahmen verhängt wurden. Zudem wurden elf Bezirke abgesprerrt.
Coronavirus-Statistik
In der Volksrepublik wurden insgesamt ungefähr 83.132 Infektionsfälle bestätigt. 4634 Corona-Patienten starben. Neue Todesfälle wurden nicht registriert.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist am Sonntag die Zahl der (weltweiten) Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 auf mehr als 7,5 Millionen gestiegen, mehr als 423.000 Menschen sind ums Leben gekommen.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s