Presseschau vom 13.06.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Liudmila Kotlyarova: Bei dreimal so vielen Tests: Ähneln russische Corona-Zahlen den deutschen? Experte zieht Vergleiche
Russland hat offiziell bereits über 14 Millionen Corona-Tests durchgeführt – dreimal so viel wie in Deutschland und 74 Prozent mehr pro einer Million Einwohner. Stabil hoch sind mit fast 9.000 Fällen die täglichen Neuinfektionen – bei einer erstaunlich niedrigen Sterberate. Was zählt am Ende? Ein russischer Virologe bringt es auf den Punkt. …
https://sptnkne.ws/CEEZ

Paul Linke: Debatte um „gerechten Krieg“: Die Grünen zwischen Weltmachtansprüchen und Friedenssicherung?
Ein Papier der „Heinrich-Böll-Stiftung“ schmälert die Bedeutung des UN-Mandats bei Auslandseinsätzen. Die Grünenchefin Baerbock steigt in die Debatte um einen „gerechten Krieg“ ein und fordert ein stärkeres europäisches Agieren im militärischen Bereich – auch bei Auslandseinsätzen. Ein Konfliktforscher warnt vor der Schwächung des UN-Gewaltverbots. …
https://sptnkne.ws/CEFh


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 12. Juni wurde ein Feuerangriff von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt:
Aus Richtung Luganskoje wurde Logwinowo mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen (5 Geschosse).
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Bemanntes Nasa-Raumfahrtprogramm hat neue Chefin
Das bemannte Raumfahrtprogramm der Nasa – Human Exploration and Operations Mission Directorate (HEOMD) – wird ab jetzt von Kathy Lueders geleitet, die in dieser Funktion Douglas Loverro abgelöst hat. Dies teilte der Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa, Jim Bridenstine, am Freitag (Ortszeit) mit.
Die personelle Umbesetzung erfolgt rund zwei Wochen nach dem ersten Start eines US-Raumschiffes mit zwei US-Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS seit neun Jahren. Lueders ist seit 1992 bei der Nasa tätig und hatte zuvor das kommerzielle Crew-Programm geleitet. Sie überwachte den Start der beiden Astronauten vor zwei Wochen, weil ihr Vorgänger Loverro nur wenige Tage zuvor überraschend gekündigt hatte.
Lueders ist nun zunächst dafür verantwortlich, dass die Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley sicher wieder zur Erde zurückkommen. Außerdem soll sie den Plan der Nasa umsetzen, bis 2024 die erste Frau und den nächsten Mann auf den Mond zu bringen.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 12. Juni 3:00 Uhr bis 13. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Oserjanowka, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Alexandrowka, Nabereshnoje, Besymennoje, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 44.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 24.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Ungenau und widersprüchlich: Teheran kritisiert UN-Bericht über Attacke auf saudische Raffinerien
Die Ständige Vertretung des Iran bei den Vereinten Nationen hat sich in einer Erklärung kritisch zu dem Bericht des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres über die iranische Herkunft der Raketen geäußert, mit denen 2019 die Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen worden waren.
„Leider enthält der Bericht des UN-Generalsekretärs über die Umsetzung der Resolution 2231 des Sicherheitsrates eine Reihe ernsthafter Mängel, Ungenauigkeiten und Widersprüche in Bezug auf (…) die sogenannte Verbindung des Iran mit dem Export von Waffen oder deren Komponenten, die bei den Angriffen auf Saudi-Arabien verwendet wurden“, heißt es in der Erklärung.
Iranische Diplomaten behaupten, dass dem UN-Sekretariat die Fähigkeit und das Fachwissen fehlen, „solch eine komplexe und heikle Untersuchung durchzuführen“.
Zudem sei festgestellt worden, dass „einige der angeblich beschlagnahmten Waffen, die untersucht wurden, nicht mit den vom Iran hergestellten Waffen übereinstimmen“.
Teheran lehne die in dem Bericht enthaltenen Hinweise zur iranischen Verbindung zum Export von Waffen oder deren Komponenten, die bei den Angriffen auf Saudi-Arabien eingesetzt wurden, entschieden ab, heißt es weiter. Das Gleiche gelte auch für Bemerkungen über die iranische Herkunft der Waffen, die angeblich von den USA beschlagnahmt wurden.
Die Schlussfolgerungen im UN-Bericht würden genau die Behauptungen der USA wiedergeben: „Tatsächlich sind die Vereinigten Staaten an der Spitze, wenn es darum geht, eine sogenannte ‚Bewertung‘ der Beteiligung des Iran an den Angriffen zu erstellen.“
Die Diplomaten betonen, dass die „Verwendung einer unbegründeten und vagen Ausdrucksweise wie ‚Berichten zufolge entdeckt‘, ’sehr wahrscheinlich, dass getan wurde‘, ‚Ähnlichkeit‘ und ‚wurde möglicherweise transportiert‘ in dem Bericht, erneut Zweifel an der Gültigkeit der Ergebnisse aufkommen lässt“. Dies geschehe, um den Iran zu beschuldigen.
Zuvor hatte das iranische Außenministerium die Behauptungen des UN-Sekretariats abgelehnt und angenommen, dass sie unter Druck seitens der USA und Saudi-Arabiens gemacht worden seien. Zudem wurde Besorgnis geäußert, dass das „UN-Sekretariat als Instrument für politische Zwecke“ genutzt werde.
Es sei ein „interessanter Zufall“, dass der Bericht zum gleichen Zeitpunkt veröffentlicht wurde, als die USA einen Resolutionsentwurf zur Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran vorlegten. Teheran glaubt, dass der Bericht des UN-Sekretariats auf „Anordnung der Vereinigten Staaten“ erstellt wurde und im Sicherheitsrat gegen den Iran verwendet werde.
In diesem Monat kommt der UN-Sicherheitsrat zusammen, um die Umsetzung der Resolution 2231 (2015) zu erörtern. Mit diesem Dokument hatte er am 20. Juli 2015 einen gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA) gebilligt, also eine historische Einigung zur Lösung des langjährigen Problems des iranischen Atomprogramms.
Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am Donnerstag unter Verweis auf einen Bericht des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres, dass die Marschflugkörper, mit denen 2019 Einrichtungen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco und ein Flughafen in Saudi-Arabien angegriffen wurden, aus dem Iran stammten. Mehrere im November 2019 und Februar 2020 durch die USA beschlagnahmte Fragmente seien „iranischen Ursprungs“ gewesen, hieß es.
Attacke auf saudische Ölobjekte
Im September 2019 trafen Drohnenangriffe die Ölraffinerien des saudischen Konzerns Saudi Aramco in Abqaiq und Churais. Das Land war daraufhin gezwungen, seine Ölproduktion zu halbieren.
Zu den Attacken bekannten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen, gegen die eine von Riad angeführte Koalition kämpft. Nichtsdestotrotz behauptet eine Reihe von Staaten, darunter auch die USA und Deutschland, hinter den Angriffen stehe der Iran. Teheran wies jegliche Vorwürfe zurück. Kurz nach den Attacken verhängte Washington deswegen weitere Sanktionen gegen das Land.

Mzdnr.ru: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR 30 neue Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Alle neuen Fälle sind Kontaktpersonen zu zuvor Infizierten, darunter sind drei medizinische Beschäftigte. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
Eine Person wurde nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es drei Todesfälle – ein 71 Jahre alter Mann und zwei Frauen im Alter von 67 und 64 Jahren.
Am
13. Juni und 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 827 Fälle von Infektionen registriert.
580 Patienten sind derzeit in Behandlung, 209 als gesund entlassen, es gibt 38 Todesfälle.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Brasiliens Ölriese: Keine Geschäfte mit Venezuela-freundlichen Öltankern
Der staatliche Ölkonzern Brasiliens, Petrobras, will keine Öltanker pachten, die in den letzten zwölf Monaten Venezuela angelaufen haben, teilte die staatlich kontrollierte Ölgesellschaft am Freitag mit.
Der Beschluss sei ein Zeichen dafür, dass Brasilien und sein Präsident Jair Bolsonaro die US-Sanktionen gegen Venezuela einhalten möchten, meldet Reuters.
„Wir haben vor Kurzem gegenüber unseren Lieferanten bekräftigt, dass wir keine Angebote von Schiffen annehmen werden, die während der Sanktionsfrist (zwölf Monate) in Venezuela operiert haben“, sagte das Unternehmen in einer E-Mail-Antwort an die Nachrichtenagentur.
Die Lieferverträge von Petrobras seien entsprechend geändert worden, um die Pacht von Schiffen zu vermeiden, die den Vorschriften der Kontrollbehörde des US-Finanzministeriums (OFAC) nicht entsprechen, heißt es in der Erklärung des Erdölriesen.
Unter Präsident Jair Bolsonaro, der sich selbst als Bewunderer von US-Präsident Donald Trump bezeichnet, haben sich Brasilien und sein staatlich kontrollierter Ölproduzent von Venezuela distanziert.
Die Vereinigten Staaten hatten zuvor versucht, den venezolanischen Präsident Nicolas Maduro zu schwächen, indem sie mehrere Öltanker und Reedereien wegen ihrer Geschäfte mit Venezuela auf die schwarze Liste setzten. Washington hatte angekündigt, es könnte die Sanktionsliste erweitern, was durch einen rasanten Anstieg der Tankerpreise den Seehandel stören könnte.


lug-info.com:
Die LVR hat den Übergang über die Kontaktlinie am KPP Staniza Luganskaja auf das Territorium der Republik und in die Ukraine für eine weitere Gruppe, für die dies unumgänglich ist, organisiert.
„Heute wurden Schüler und Studenten zum Ablegen von Prüfungen und Personen mit sozialen Fragestellungen, die eine dringende Lösung erfordern, gemäß
einer abgestimmten Liste auf das Territorium der Ukraine gelassen“, teilte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe Olga Kobzewa mit.
„Dann wurden Einwohner der Republik auf das Territorium der LVR gelassen, die nach Hause zurückkehr
ten“, fügte sie hinzu und erklärte, dass die Rede von Personen ist, die es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft haben, vor der Schließung des KPP Staniza im März zurückzukehren.


de.sputniknews.com: Russland: Brand in Gasverteilstation – regionaler Notstand ausgerufen
Rettungskräfte haben das am Freitag in einer Gasverteilstation in Kasan, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan, ausgebrochene Feuer lokalisiert. Dies teilte der Pressedienst des russischen Zivilschutzministeriums mit.
„Kasan, Gelände der GmbH Gazprom LNC, das Feuer wurde um 09.40 Uhr (MEZ) Uhr lokalisiert, die Flammenhöhe hat sich auf zwei Meter verringert. Die Situation wird vom russischen Zivilschutzministerium kontrolliert“, heißt es in der Mitteilung.
Am Freitagabend hatte ein Vertreter der örtlichen Rettungsdienste mitgeteilt, dass es in einem oberirdischen Erdgasspeicher in Kasan zu einer Explosion von Flüssiggas gekommen war, worauf ein Brand ausbrach. Die Flammenhöhe erreichte eine Höhe von 50 Metern. Das Dach des Schalterraums stürzte ein.
Der lokale Zivilschutz gab bekannt, den Notstand ausgerufen zu haben. 199 Personen und 58 Ausrüstungsgegenstände seien an der Beseitigung des Feuers beteiligt gewesen. Es gebe keine Bedrohung für Wohngebäude, hieß es.
Laut offiziellen Informationen ist eine Person bei dem Brand ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
Es wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsvorschriften in gefährlichen Einrichtungen eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft des Moskauer Stadtbezirks von Kasan hat im Auftrag des Staatsanwalts von Tatarstan mit der Inspektion begonnen.

Dnronline.su: Vom 6. bis 12. Juni starb auf dem Territorium der DVR ein Soldat der Volksmiliz, teilte der Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit.


de.sputniknews.com:
Starlink-System im Ausbau: Weitere 58 Internetsatelliten in USA gestartet
Eine Trägerrakete vom Typ Falcon 9 ist im US-Bundesstaat Florida mit 58 Starlink-Satelliten gestartet. Wie das Raumfahrtunternehmen SpaceX live berichtete, ist der Raketenstart plangemäß um 5:21 Uhr EST (11:21 Uhr MESZ) vom Raumbahnhof Cape Canaveral erfolgt.
Es handelt sich um die neunte Gruppe von Internetsatelliten und den dritten Flug der ersten Falcon-9-Stufe, die kurz nach dem Start wieder auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik landen soll. Dieses Mal werden die 58 Starlink-Satelliten in eine elliptische erdnahe Umlaufbahn gebracht. Laut einer SpaceX-Technologie werden die Satelliten etwa 26 Minuten nach dem Start in eine 367 Kilometer hohe Übergangsbahn befördert. Dank des Selbstantriebs erreichen sie eine höhere Flugbahn zum Testen und wechseln dann in die vorgegebene 550 Kilometer hohe Bahn.
​Neben dem Aussetzen der Starlink-Satelliten im Weltraum soll die Falcon-Rakete am Samstag, noch vor der Loslösung der Starlink-Satelliten, im Auftrag des Unternehmens Planet weitere drei Satelliten zur Erdsondierung im Orbit aussetzen.
Starlink ist ein weltumspannendes Satellitennetzwerk der kommenden Generation, das allen Erdbewohnern einen Breitbandzugang zum Internet bieten soll. Das Projekt war im Februar 2018 in Angriff genommen worden. Geplant ist, insgesamt rund 12.000 Satelliten in den Weltraum zu bringen. Die Projektkosten werden von SpaceX auf zehn Milliarden US-Dollar geschätzt.
Der vorherige, achte Start von Starlink-Satelliten hatte am 3. Juni stattgefunden. Die zehnte Satelliten-Gruppe soll Ende Juni starten. Das Satellitennetzwerk soll ab Ende 2020 Internetzugang in Nordamerika und 2021 fast weltweit bieten.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 13.06.2020
Nach Angaben
von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden sechsmal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In
Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 35. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Palas Oserjanowka mit 82mm-Mörsern beschossen.
Durch erwiderndes Feuer mit nicht von Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen wurde eine Feuerstellung des Gegners unterdrückt. Die Verluste der Kämpfer betrugen einen Toten und einen Verletzten (der Soldat Saripow).
In Richtung Donezk haben Straftruppen der 79. und der 28. Brigade unter Führung von Luzenko und Martschenko die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und Alexandrowka mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben Kriegsverbrecher der 10. und der 128. Brigade unter Führung von Subanitsch und Gontscharuk Besymennoje, Sachanka und Nabereshnoje mit 120mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen.
Zusätzliche Informationen über Verletzte unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur werden von unseren Beobachtern noch ermittelt.
Die Materialien zu den Fällen von Beschuss wurden an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen
die Brigadekommandeure Palas, Luzenko, Martschenko, Subanitsch und Gontscharuk hinzuzufügen.
Eine Reihe gescheiterter und unbegabt durchgeführter Operationen von Seiten der Zentren für informationspsychologische Operationen der ukrainischen Streitkräfte zur Erhöhung des Image der ukrainischen Armee und um die Volksmiliz der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen, haben das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ gezwungen, beim übergeordneten Kommando den Abzug einer gemischten Abteilung für psychologische Operationen des 83. Zentrums für informationspsychologische Operationen aus der OOS zu beantragen. Der Geduldsfaden der militärischen Führung riss durch das Scheitern der durch die Abteilung geplanten Maßnahmen zur Diskreditierung der Führung der DVR im Zusammenhang mit der Feier des „Tages Russlands“ am 12. Juni. Gemäß dem Plan des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ Sokolow sollte das Personal der Abteilung für informationspsychologische Operationen mit Hilfe einer Drohne über dem Territorium der Republik Agitationsmaterial mit angeblichen Glückwünschen an die Bevölkerung zum „Tag Russlands“ abwerfen.
Aus Furcht, dass die Drohne von Seiten der Volksmiliz abgeschossen werden könnte, ließen die miesen Prop
agandisten die Drohne auf maximale Höhe steigen und warfen Flugblätter ab. Dabei wurden Windrichtung und -geschwindigkeit nicht berücksichtigt und statt das Territorium der Republik überschütteten die Agitationsmaterialien die Positionen der BFU, was zum Gespött für die gesamte Gruppierung wurde.
Dabei detonierte während der Umrüstung einer Kampfdrohne durch Befestigung von Containern mit Flugblättern eine BOG-17-Granate,
dabei ging die Drohne kaputt und der Soldat des 109. Bataillons der 10. Brigade A.W. Tkatschuk wurde verletzt, aufgrund dessen musste für die Aufgabe eine andere Drohne eingesetzt werden.
Heute findet eine Ermittlung zu diesem Fall statt, und das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ plant die Ausgaben für die Reparatur der Drohne und die Herstellung der Agitationsmaterialien auf Kosten des Solds des Personals der 83. Zentrums für informationspsychologische Operatinen zu kompensieren.


de.sputniknews.com:
Nach US-Dekret: Außenministerium Österreichs sagt Internationalem Strafgerichtshof Unterstützung zu
Vor dem Hintergrund der Unterzeichnung des Dekrets über Sanktionen gegen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs durch US-Präsidenten Donald Trump hat das österreichische Außenministerium der Behörde seine Unterstützung zugesprochen.
Die entsprechende Mitteilung erschien auf dem offiziellen Twitter-Account des österreichischen Außenministeriums.
Demnach unterstütze Österreich den Internationalen Strafgerichtshof und das Prinzip der Rechtsherrschaft in den internationalen Beziehungen. Der Internationale Strafgerichtshof müsse seine Ermittlungen unabhängig und unparteiisch sowie ohne jeglichen Eingriff von außen durchführen, hieß es in der Mitteilung.
Trumps Dekret
Der US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen Sanktionen gegen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs gebilligt, die gegen US-Sicherheitskräfte ermitteln oder diese strafrechtlich verfolgen. Das amerikanische Staatsoberhaupt hatte dazu ein entsprechendes Dekret unterzeichnet. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte im März den Weg für den Ermittlungsprozess zu vermutlichen Kriegsverbrechen in Afghanistan freigemacht – auch gegen Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA.
Reaktionen auf Washingtons Entscheidung
Trumps Entscheidung, Sanktionen gegen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs zu verhängen, sorgte für Kritik seitens der Vereinten Nationen sowie des Auswärtigen Amtes. Der UN-Sprecher Stephane Dujarric hatte unter anderem mitgeteilt, dass die Organisation über Washingtons Entscheidung besorgt sei, wobei die Sprecherin des Auswärtigen Amtes betonte, dass jede Druckausübung auf den unabhängigen Gerichtshof, seine Mitarbeiter und diejenigen Personen, die mit ihm zusammenarbeiten, aus der Sicht des Ministeriums inakzeptabel sei.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK
hat der Gegner in den letzten 24 Stunden einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Ukrainische Soldaten der 24. Brigaden haben aus dem Gebiet von Luganskoje Logwinowo mit 120mm-Mörsern beschossen.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt. …
Die verspäteten Soldzahlungen und Zuschläge für die Erfüllung von Aufgaben in der OOS-Zone sowie das System von Strafzahlungen, das von den ukrainischen Kommandeuren aller Ebenen eingeführt wurde, zwingen die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, verschiedene Mittel zum Geldverdienen zu suchen, um ihre Familien zu versorgen.
So haben Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Stschastje zwei Bürger festgenommen, die versuchten, Fotokopien von geheimen Karten mit Koordinaten von Einheiten der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ zu verkaufen.
Bei einer vorläufigen Ermitt
lung fanden die Vertreter des Spezialdienstes heraus, dass die Festgenommenen Vertragsdienst in der 25. Brigade leisteten und als Personen, die eigenmächtig den Truppenteil verlassen haben, aufgeführt sind.
Derzeit arbeitet im Stab der Brigade eine gemeinsame Kommission von Vertretern des SBU und des militärischen Rechtsordnungsdienstes in Bezug auf Nachlässigkeit von Funktionsträgern, die die Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen befördert hat.
Angesichts des Fehlens von Absichten der ukrainischen Führung, friedliche Szenarien im Südosten des Landes zu realisieren,
verstärkt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die regulären Einheiten in der OOS-Zone mit Vertretern verschiedener privater Militärkompanien, die Kampferfahrung habne.
Nach Informationen unserer Aufklärung ist am 10. Juni im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ eine Gruppe von Soldaten aus der britischen privaten Militärkompanie „Erinis“ eingetroffen, zu der ehemaligen Soldaten aus britischen Aufklärungsabteilungen und Spezialoperationen gehören. Zu den Aufgaben der Gruppe gehören die Ausbildung und Koordination des Personals für Spezialoperationen, das General Romigajlo operativ unterstellt ist, vor Ort, die Bewachung einzelner Objekte, die Niederschlagung von Protestaktivitäten in bestimmten Bezirken sowie der Abtransport und die Begleitung von Personen aus Territorien, wo es zu Unruhen gekommen ist.
Zuvor erfüllten Vertreter der privaten Militärkompanie „Erinis“ solche Aufgaben im Irak, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo…


de.sputniknews.com: Chinas Aufstieg kann zu Wandel in globaler Machtbalance führen – Stoltenberg
Die Nato muss laut ihrem Generalsekretär Jens Stoltenberg mehr Acht darauf geben, dass Chinas Aufstieg eine fundamentale Veränderung der globalen Machtbalance hervorrufen könne.
Nach Stoltenbergs Worten rüste China aktuell intensiv auf, investiere zudem kräftig in Langstreckenraketen, die Europa erreichen können. Dies sagte er der „Welt am Sonntag“.
Eigentlich stehe kein Mitgliedsland der Allianz unter direkter Bedrohung. Allerdings erscheine die Volksrepublik China immer näher „vor die Haustür Europas“.
„Die Nato-Verbündeten müssen sich gemeinsam dieser Herausforderung stellen“, sagte Stoltenberg.
China verfüge bereits über den weltweit zweitgrößten Verteidigungsetat und werde bald die weltgrößte Wirtschaft haben, so Stoltenberg.
China sei bereits im Mittelmeer, in Afrika und in der Arktis präsent. Das Land nehme auch eine bedeutende Stelle im Cyberraum ein.
Darüber hinaus gebe es im Südchinesischen Meer äußerst ernsthafte Aktivitäten – in dieser Region habe Peking umstrittene Gebietsansprüche. In den internationalen Gewässern versuche China, die Bewegungsfreiheit der Schiffe zu behindern.
„Die Nato muss auf diese Entwicklung antworten, weil sie einen fundamentalen Wandel in der weltweiten Machtbalance darstellt“, so Stoltenberg.


abends:

de.sputniknews.com: Südkorea im Fokus: Schwester von Kim Jong-un kündigt „nächsten Schritt“ an
Die Schwester des Staatschefs von Nordkorea und zugleich erste Vize-Leiterin der Abteilung des Zentralkomitees der Arbeitspartei Koreas, Kim Yo-jong, hat erklärt, dass das Land bald neue Maßnahmen in Bezug auf Südkorea ergreifen werde. Dies berichtet die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag.
„Ich denke, jetzt ist es höchste Zeit, die Beziehungen zur südkoreanischen Regierung unbeirrt zu beenden. Bald werden wir den nächsten Schritt tun. Mit der Macht, die mir der oberste Führer, unsere Partei und das Land gegeben haben, habe ich der Abteilung zu Fragen der Beziehungen zum Feind die Anordnung gegeben, den nächsten Schritt entschlossen zu tun“, führt die Agentur KCNA ihre Worte an.
Sie betonte, dass das Recht, den nächsten Schritt zu tun, dem Generalstab der koreanischen Volksarmee auferlegt werde.
Anfang Juni hatte Kim Yo-jong eine Erklärung abgegeben, in der sie die fortgesetzte Verbreitung von anti-nordkoreanischen Flugblättern durch die im Süden lebenden Deserteursgruppen verurteilte und Seoul drohte, im Fall fehlender wirksamer Maßnahmen den inaktiven südkoreanischen Industriekomplex in Kaesong endgültig abzureißen, das gemeinsame Kommunikationsbüro zu schließen und aus dem Nord-Süd-Militärabkommen auszusteigen.
Am darauffolgenden Tag erklärte ein offizieller Vertreter der Abteilung für Einheitsfront des Zentralkomitees der Arbeitspartei Koreas, der für die Beziehungen zu Südkorea zuständig ist, dass Kim Yo-jong die Anordnung erteilt habe, mit den Vorbereitungen für die Umsetzung der zuvor genannten Maßnahmen zu beginnen, und betont habe, dass das gemeinsame Kommunikationsbüro das erste sein werde, dessen Arbeit eingestellt werde. Am 8. Juni betonten der stellvertretende Vorsitzende des Zentralkomitees der Arbeitspartei Koreas, Kim Yong-chol, und die erste Vize-Leiterin der Abteilung des Zentralkomitees der Arbeitspartei, Kim Yo-jong, die Notwendigkeit einer „konsequenten Umstellung der südkoreanischen Angelegenheiten auf die Angelegenheiten über Feinde“. Am 9. Juni kündigte die KCNA einen vollständigen Abbruch aller Kommunikationsleitungen mit dem Süden an, einschließlich der Militärkanäle und der Sonderleitung zwischen der obersten Führung der beiden Länder.

de.sputniknews.com: Trump gibt neue Details über seine „Super-Duper-Rakete“ bekannt
Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat neue Details über die sogenannte „Super-Duper-Rakete“ publik gemacht.
„Wir bauen zu Hunderten neue Schiffe, Bomber, Kampfjets und Hubschrauber. Neue Panzer, Militärsatelliten, Raketen und Flugkörper, sogar eine Hyperschallrakete, die 17-mal schneller als die anderen in der Welt vorhandenen Raketen ist“, zitierte „Business Insider“ Trump.
Er betonte, die Rakete könne ein Ziel treffen, das 1000 Meilen (etwa 1600 Kilometer) entfernt liege und 14 Zoll (etwa 35 Zentimeter) im Durchmesser habe.
„Wir entwickeln unglaubliche militärische Ausrüstung auf einem Niveau, das niemand zuvor gesehen hat. Wir haben keine andere Wahl mit den Gegnern, die wir da draußen haben.“
Dabei gab der US-Präsident nicht an, wann die Waffe fertig sein wird.
Donald Trump hatte im Mai verkündet, die US-Streitkräfte hätten eine „Super-Duper-Rakete“ entwickelt, die die schnellste Hyperschallrakete der Welt werden soll. Die Rakete solle außerdem dreimal so schnell fliegen wie die schnellsten Raketen anderer Staaten wie Russland oder China.


de.sputniknews.com: Kein Weltpolizist mehr? Trump kündigt Nicht-Einmischung von USA in fremde Konflikte an
Dem US-Präsidenten Donald Trump zufolge werden die US-Streitkräfte nicht mehr am Wiederaufbau in anderen Ländern teilnehmen und sich nicht mehr in bewaffnete Konflikte einmischen.
Während des Auftritts vor den Absolventen der Militärakademie in West Point teilte Trump mit, dass Washington zu den Grundprinzipien zurückkehre, laut denen die Aufgabe des amerikanischen Soldaten darin bestehe, die USA zu verteidigen und das Land vor äußeren Feinden zu schützen.
„Wir beenden die Ära eines endlosen Krieges“, sagte das amerikanische Staatsoberhaupt.
Trump fügte auch hinzu, dass die USA dafür nicht verantwortlich seien, „alte Konflikte in fernen Ländern zu lösen, von denen viele Menschen nicht einmal gehört haben“.
„Die USA sind nicht mehr der Weltpolizist. Allerdings müssen unsere Feinde wissen, dass wir niemals zögern werden, wenn unser Volk in Gefahr ist. Und wenn wir zum Kampf greifen, werden wir von nun an nur noch kämpfen, um zu gewinnen“, schloss der US-Präsident.
Es ist bemerkenswert, dass Donald Trump vor einigen Tagen den Kongress darüber informiert hatte, dass die US-Streitkräfte in einigen Ländern weiter stationiert bleiben, wo sie von Trumps Vorgängern hingeschickt worden waren.
Neben Afghanistan, wo die US-Militärkampagne schon fast 19 Jahre lang dauert, sind amerikanische Truppen zurzeit im Irak, in Syrien, Jordanien, der Türkei, im Libanon, in Ägypten und auf den Philippinen präsent. Außerdem befinden sich US-Streitkräfte auf der Arabischen Halbinsel, im Kosovo, in Ostafrika, am Tschad-See und in der Sahelzone.

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