Presseschau vom 06.06.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Iwan Danilow: Anti-Sanktions-Geld: China baut an neuem Zahlungsmechanismus
Peking arbeitet an einer Technologie, die den Bitcoin ausschalten und den Dollar als Leitwährung schreddern könnte. Gerade das Letztere ist für die USA eine Frage der nationalen Sicherheit und Ambition.
https://sptnkne.ws/CABK

Alexander Boos: „Kriegsgebiet Weltraum“: Space Force, Pentagon und NASA planen „Planetares Defensiv-System“
Russland und China sind laut US-Militär die Top-Konkurrenten Washingtons im Kosmos. Nicht nur deshalb treibt Präsident Donald Trump den Ausbau der US-Weltraumarmee „Space Force“ immer weiter voran. „Aktuell entwickeln die USA ein System zum Schutz des Planeten vor kosmischen Objekten“, melden auf militärische Nachrichten spezialisierte Medien. …
https://sptnkne.ws/CAKg

de.sputniknews.com: Facebook markiert ausländische Staatsmedien – doch wer kontrolliert die Medien in den USA?
Das US-Unternehmen und Online-Netzwerker Facebook setzt nun seine Politik der Kennzeichnung von staatlich finanzierten ausländischen Medien durch. Die Medien aus den USA werden dabei ausgenommen, da Facebook glaubt, diese seien redaktionell unabhängig. Ist das wahr? …
https://sptnkne.ws/CAZx


abends/nachts:

deutsch.rt.com: Systemrelevant? NATO übt Seekrieg in der Ostsee während der Pandemie
Trotz der Covid-19-Pandemie werden ab dem Wochenende 19 NATO- und Partnernationen auf der Ostsee den Seekrieg proben. Für neun Tage kommen 29 maritime Einheiten, 29 Flugzeuge und 3.000 Mitarbeiter in der für eine mögliche Konfrontation mit Russland strategisch bedeutenden Region zusammen.
Während die Covid-19-Pandemie weiterhin große Teile des zivilen Lebens einschränkt, scheinen Militärübungen so wichtig, dass sie weiterhin stattfinden.
So wird neben dem US-Großmanöver Defender Europe 20, welches sich ebenfalls gegen Russland richtet, indem es die Verlegung von Truppen in Richtung russische Grenze probt, auch das US-geführte Manöver BALTOPS 2020 über der Ostsee durchgeführt.
Bereits ab dem Wochenende proben neben der Bundeswehr Truppen aus 16 weiteren NATO-Staaten und zwei verbündeten Ländern vom 7. bis zum 16. Juni den Seekrieg.
Während dieser 49. Baltischen Operation sollen 19 Nationen Luftverteidigung, U-Boot-Kriegsführung, Minenabwehroperationen sowie Abriegelungsmaßnahmen trainieren. Beteiligt sind Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kanada, Lettland, Litauen, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Spanien, die Türkei, das Vereinigte Königreich und die USA.
Die 17 NATO- und zwei Partnerstaaten werden 29 maritime Einheiten, 29 Flugzeuge und 3.000 Mitarbeiter in der für die Großmachtkonfrontation mit Russland militärstrategisch bedeutende Region zusammenbringen.
In zwei Phasen werden Interoperabilität und Flexibilität trainiert, um die beteiligten Streitkräfte aufeinander abzustimmen, damit sie im Ernstfall schnell reagieren könnten.
Die Übungen umfassen neben Luftoperationen, U-Boot-Krieg, Minenkampfführung auch die Abriegelung von Gebieten, auf Englisch: Maritime interdiction (or naval interdiction) operations (MIOs), was auf Deutsch nicht direkt zu übersetzen ist, aber vom Presse- und Informationszentrum der Marine als Übung beschrieben wird, mit der Routen eines Gegners, auch die für dessen Versorgung, gestört werden können oder aber Versorgungsrouten von Partnern von Feinden freigehalten werden können, damit man sie selbst nutzen kann.
Da es in der Ostsee nur wenige befahrbare Seestraßen gibt, geht es darum, dass im Kriegsfall nicht nur militärische, sondern auch Handelsrouten abgeriegelt und so die Kontrolle über das Meer gewonnen werden könnte, über das mehrere NATO-Länder, darunter Deutschland, mit verschiedenen Gütern versorgt werden. Insbesondere für die baltischen und die zwei skandinavischen Staaten ist die Ostsee ein wichtiger Zufahrtsweg, sowohl für die wirtschaftliche Versorgung als auch für ihre strategische Verstärkung.
Die deutsche Marine ist mit der Fregatte „Lübeck“ samt den zwei an Bord befindlichen Hubschraubern des Typs Sea Lynx Mk 88 A beteiligt sowie mit den Minenjagdbooten „Grömitz“ und „Weilheim“, den Tendern „Donau“ und „Werra“, einem Seefernaufklärer P-3C Orion und dem „Betriebsstofftanker Rhön“.
Doch auch während der Kriegsübungen werden Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung des COVID-19-Virus getroffen. BALTOPS 2020 findet ausschließlich auf See statt, dort sollen zwecks Erhalt der Einsatzbereitschaft besondere Maßnahmen beachtet werden.
„An Bord der ‚Lübeck‘ versuchen wir – dort wo es geht –, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Um die Gefahr einer Fremdansteckung durch bordfremde Personen zu minimieren, habe ich deshalb entschieden, dass meine Besatzung und ich in Warnemünde an Bord verbleiben. Das heißt im Umkehrschluss leider auch, dass während des Hafenaufenthaltes keine Besuche auf der Fregatte gestattet sind“, erklärt Fregattenkapitän Mathias Rix.
BALTOPS, nur eine von mehreren Militärmanövern im Portfolio des US-Europäischen Militärkommandos (USEUCOM), ist eine Geburt des Kalten Krieges, die seit dem Jahr 1972 jährlich durchgeführt, aber im Jahr 2011 aufgrund der Entspannung zwischen Russland und den USA pausiert wurde. Im Jahr 2018 entdeckte das US-Militär erneut starken Bedarf, seine nach eigenem Bekunden rein defensive Macht in der Ostsee zu projizieren, um „Frieden und Sicherheit“ zu fördern, wie die US-Marine es beschreibt, jedoch eine klare „Botschaft an Russland“ zu senden, wie gewisse US-Blätter es bezeichnen.

de.sputniknews.com: „Unehrenhaft und unwürdig“ – Moskau zu Ausweisung russischer Diplomaten in Tschechien
Laut dem Außenministerium Russlands hat sich Tschechien „unehrenhaft und unwürdig“ gezeigt, als es zwei Mitarbeiter des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur zu Personae non gratae erklärt hat.
„Die tschechische Seite handelte unehrenhaft und unwürdig, indem sie diesen unfreundlichen Schritt machte. Ohne jeglichen Grund haben die tschechischen Behörden den russisch-tschechischen Beziehungen einen ernsthaften Schaden zugefügt.“
Die Handlungen von Prag sollen laut dem Außenamt Russlands nicht nur eine angemessene Antwort bekommen, sondern würden auch bei der Herausbildung der russischen Linie in Bezug auf Tschechien in Betracht gezogen.
Zuvor verkündete der Ministerpräsident Tschechiens, Andrej Babis, die tschechische Regierung habe zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft des Landes verwiesen.
Seinen Worten zufolge soll ein russischer Diplomat den Geheimdiensten absichtlich eine Geschichte „geschickt“ haben, dass er den Giftstoff Rizin angeblich ins Land mitgebracht hätte. Die tschechische Regierung ist der Ansicht, der Russe habe die Geheimdienste nicht nur zu überflüssiger Arbeit gezwungen, sondern auch Russlands Ruf in Tschechien geschadet.
Nach Angaben der Föderalagentur Rossotrudnitschestwo, die für Fragen der im Ausland lebenden Landsleute im Außenministerium Russlands zuständig ist, handelt es sich bei den zu unerwünschten Personen erklärten Russen um den agierenden Chef der Vertretung der Agentur, Andrej Kontschakow, sowie um den Mitarbeiter des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur mit Nachnamen Rybakow.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 5. Juni wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
US-Luftwaffenmanöver über Arktis: Norwegische F-16 und F-35 eskortieren B-52-Bomber
Norwegische Kampfjets vom Typ F-35 und F-16 sind vor Kurzem in die Luft gestiegen, um mit strategischen US-Langstreckenbombern B-52 gemeinsame Übungen im internationalen Luftraum durchzuführen. Das norwegische Militär hat ein Video von dem Training veröffentlicht.
Laut dem norwegischen Militär trainieren die heimischen Kampfjets bereits zum dritten Man in diesem Jahr mit US-Bombern B-52.
Bei dem neuesten Training führten norwegische Kampfjets F-35 und F-16 mit der B-52 Stratofortress (auf Deutsch „Stratosphärenfestung“) Flüge im internationalen Luftraum außerhalb der Region Finnmark im äußersten Nordosten des Landes und Nordnorwegens aus.
Der Behörde zufolge hatten die norwegischen Luftstreitkräfte Anfang dieses Jahres mehrere gemeinsame Flüge mit F-35 und F-16 über Island und Norwegen durchgeführt.
„Die USA sind unser engster Verbündeter. Dieser Einsatz zeigt das Engagement der USA für die Verteidigung Europas. Die US-Streitkräfte müssen Übungen mit ihren Verbündeten in Europa durchführen, um die Territorien der Alliierten, einschließlich die unseres Landes verteidigen zu können. Durch solche Trainings zwischen engen Verbündeten verbessern beide Seiten ihre Fähigkeit, nahtlos zusammenzuarbeiten“, so der norwegische Oberbefehlshaber, Admiral Haakon Bruun-Hanssen.
Die Boeing B-52 ist ein atomar bestückbares Bombenflugzeug mit einer Reichweite von mehr als 16.000 Kilometern. Seit ihrem Erstflug im Jahre 1952 wurde die Maschine mehrfach modernisiert und in konventioneller Ausstattung in zahlreichen US-Kriegen eingesetzt.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 5. Juni 3:00 Uhr bis 6. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Jakowlewka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 52.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
UN-Sicherheitsrat verlängert Waffenembargo gegen Libyen
Der UN-Sicherheitsrat hat das Waffenembargo gegen Libyen um vorerst zwölf Monate verlängert. Einer entsprechenden Resolution, die Deutschland vorgelegt hatte, stimmten die 15 Mitglieder des Gremiums am Freitag allesamt zu.
Eine strikte Einhaltung des Embargos sei extrem wichtig, um den Konflikt in Libyen politisch lösen zu können, sagte der stellvertretende deutsche UN-Botschafter Jürgen Schulz. Dafür sei die verabschiedete Resolution ein wertvolles Werkzeug. Außenminister Heiko Maas bezeichnete das Papier als „positives Signal”. …

Lug-info.com: Am 5. Juni wurden in der LVR keine neuen Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt.
In den letzten 24 Stunden wurden 16 Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Insgesamt sind in der LVR am 6. Juni um 9 Uhr 429 Fälle von Coronavirusinfektion registriert, 357 Personen wurden als gesund entlassen, es gibt neun Todesfälle.

Mzdnr.ru: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR 30 neue Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Unter den neuen Fällen ist ein Kind, das von der Großmutter in der RF zurückgekommen ist. Außerdem sind unter den neuen Fällen neun medizinische Beschäftigte. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
In den letzten 24 Stunden wurden acht Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es einen Todesfall – eine 82 Jahre alte Frau.
Am 6. Juni und 9:30 Uhr sind in der DVR insgesamt 672 Fälle von Infektionen registriert.
470 Patienten sind derzeit in Behandlung, 167 als gesund entlassen, es gibt 25 Todesfälle.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Warschau rechnet mit teilweiser Verlegung von US-Truppen von Deutschland nach Polen
Der polnische Premier Mateusz Morawiecki hofft, dass die USA wenigstens einen Teil ihrer Truppen von Deutschland nach Polen verlegen werden.
„Die Entscheidung liegt selbstverständlich auf Seiten der USA und von Präsident (Donald) Trump, aber wir rechnen damit, dass das Militärkontingent in Polen zahlenmäßig immer weiter verstärkt wird“, antwortete Morawiecki auf die Frage, ob die USA ihre Soldaten von Deutschland aus umdislozieren würden. Er sei überzeugt, dass die Umverlegung der US-Truppen nach Polen „die Nato stärken würde“.
„Die Verhandlungen gehen weiter. Solche Gespräche werden in der Stille geführt. Wir werden zum geeigneten Zeitpunkt Bescheid sagen“, fügte der polnische Premier hinzu. Er verwies darauf, dass in Polen derzeit rund 5.000 US-Soldaten stationiert sind. Die US-Truppen seien für Polen zum Schutz gegen Russland notwendig. „Die echte Gefahr geht von der Ostgrenze aus“, betonte Morawiecki.
Behauptungen über eine „russische Bedrohung“ sind hin und wieder aus dem Munde von Politikern im Westen, vor allem in den Baltischen Ländern und in Polen, zu hören. In Moskau hat man indes wiederholt betont, dass Russland nie ein Nato-Land angreifen werde. Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow weiß die Nato nur zu gut, dass Moskau keine Angriffspläne hegt. Die Nato nutze nur einen Anlass für die Stationierung von möglichst mehr Kampftechnik und Truppen in der Nähe der russischen Grenzen. Moskau habe nicht nur einmal Besorgnis über die Aufstockung der Kräfte der Allianz in Europa geäußert, so Lawrow.
Keine offizielle Bestätigung für Truppenabzugspläne der USA
US-Präsident Donald Trump plant einem Medienbericht zufolge, mehr als ein Viertel der derzeit in Deutschland stationierten US-Soldaten abzuziehen. Offiziell wurden diese Informationen aber nicht bestätigt. Wie „Wall Street Journal“ am Freitag unter Hinweis auf ungenannte US-Regierungsvertreter berichtete, habe Trump das Pentagon angewiesen, die US-Truppenstärke in Deutschland bis September um 9500 Soldaten zu reduzieren – von derzeit 34.500 Soldaten. Zudem solle die Obergrenze von 25.000 US-Soldaten in Deutschland eingeführt werden, hieß es.
Das Weiße Haus hat den Bericht des „Wall Street Journal“ nicht bestätigt. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, John Ullyot, teilte am Freitag (Ortszeit) auf dpa-Anfrage mit, derzeit gebe es dazu keine Ankündigung. Trump überprüfe aber ständig den Einsatz von US-Soldaten im Ausland.

dan-news.info: Nachdem schon der Twitter-Account des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin gehackt wurde, ist dies jetzt auch mit seinem Account bei vk geschehen. Die Probleme konnten noch nicht beseitigt werden.


de.sputniknews.com:
„Hass gegen Russland wird nicht bestraft”: Reaktionen zu Facebooks Markierung von staatlichen Medien
Der Online-Riese Facebook kennzeichnet nun auf seiner Plattform Medien, die zum Teil oder völlig staatlich finanziert werden – ein Schritt, der widersprüchlich wahrgenommen wird. Sputnik hat dazu einige Experten befragt.
Die US-amerikanische politische Schriftstellerin Diane Johnstone bezeichnet Facebook als eine Falle – es locke alle auf die Plattform und beginne daraufhin, die Worte der Menschen zu zensieren. Für sie sei es „skandalös“, dass eine private Firma den Kommunikationsbereich so monopolisiert habe. „Ich erwarte nichts Gutes vom Facebook.“
Facebook kann es noch schlechter machen
Die jüngste Maßnahme zur Kennzeichnung staatlicher Medien sei geringfügig im Vergleich zum ganzen Potenzial des Netzwerkes. Dazu erwähnt Johnstone ein Gesetz, das Frankreich bald durchsetzen wird – Facebook wäre damit verpflichtet, „Hassrede“ – was immer das sein mag – binnen 24 Stunden zu löschen.
„Es ist sicher, dass ‚Hass‘ gegen Russland und China nicht bestraft wird“, sagt die Schriftstellerin, die unter anderem kritische Bücher über Hillary Clinton und den Nato-Einsatz in Jugoslawien geschrieben hat.
Der Vorsitzende der internationalen Kooperationsplattform Vision&Global Trends, Tibero Graziani, mahnt zur Aufmerksamkeit hinsichtlich der riesigen Macht von Facebook.
Freiheit, die Freiheiten zu entziehen
„Darüber hinaus muss man im Auge behalten, dass Facebook privat gesteuert wird und nur das Marktgesetz – und zum Teil die US-amerikanischen Antimonopol-Maßnahmen – einhält. Deswegen hat Facebook so viele Freiheiten, darunter die ‚Freiheit‘ der Zensur.“
Facebook benehme sich paradox, erläutert Graziani: Einerseits setze es sich für die Informationsfreiheit ein (denn die Besitzer der Plattform profitieren davon), zugleich aber führe es willkürliche Kontrollen ein – wie die Markierung von staatlichen Medien – die in der Tat die Redefreiheit verletzen.
Die Voreingenommenheit Facebooks gegenüber Ländern wie China, Russland und dem Iran ist laut Graziani darauf zurückzuführen, dass es seit langem als ein Machtwerkzeug des westlichen politischen Systems diene. „Solche Infrastrukturen sind eine der wichtigsten Ressourcen des Westens zur Aufrechterhaltung seiner geopolitischen Hegemonie.“
Auf das Problem der Voreingenommenheit weist auch der tschechische Soziologe Petr Hampl hin: „Wenn man staatliche Medien kennzeichnet, dann soll man sie eben alle kennzeichnen. Man darf es nicht selektiv tun.“
Falsche Hoffnungen auf Gerechtigkeit
Voriges Jahr habe man den Eindruck bekommen, dass die sozialen Netzwerke demokratische Diskussionen ermöglichen würden; Die letzten Monate hätten aber leider gezeigt, dass dies nicht der Fall sei. Hampl befürchtet, dass es selbst bei den Facebook-Mitarbeitern um keinen gerechten Ansatz zur Regelung der Information gehe.
„Soziale Medien verlieren die Möglichkeit, sogar ein bisschen demokratisch zu handeln – nun manipulieren sie ungeniert sowohl die Öffentlichkeit als auch die Wahlen.“
Am Donnerstag kündigte Facebook an, dass es die Durchsetzung seiner Politik zur Kennzeichnung von staatlich finanzierten Medien beginnt.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 06.06.2020
Nach Angaben
von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK, wurde in den letzten 24 Stunden ein Feuerangriff von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine auf das Territorium unserer Republik registriert.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 57. Brigade auf Befehl des Verbrechers Mischantschuk Jakowlewka mit Schusswaffen beschossen.
Informationen über Verletzte und Schäden an Objekten der zivilen Infrastruktur in der Folge des Beschusses von Seiten der BFU werden noch ermittelt.
Die Materialien zu dem Fall von Beschuss wurden erfasst und den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie dem Strafverfahren gegen den Brigadekommandeur der BFU Mischantschuk hinzuzufügen.
Im Vorfeld des nächsten Treffens der Mitglieder der Kontaktgruppe am 9. und 10. Juni hat die militärisch-politische Führung der Ukraine alle ihre Anstrengungen auf die Herstellung eines positiven Images ihres Landes zur bevorstehenden Sitzung gelegt.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung durch ukrainische Kämpfer haben unsere Aufklärung und Beobachter der OSZE-Mission in der letzten Woche folgende Sachverhalte festgestellt und der Weltöffentlichkeit bekannt gemacht:
die Vernichtung von Videokameras der OSZE-Mission im Gebiet von Bogdanowka auf Befehl des Kommandeurs eines Bataillons der 128. Brigade der BFU Miflik;
die Stationierung von 23 Stück Waffen und Militärtechnik in Wohngebieten von von den BFU kontrollierten Ortschaften: im Verantwortungsbereich der 54. mechanisieten Brigade, in einem Wohngebiet von Georgijewka – zwei Schützenpanzer, in Troizkoje – ein Schützenpanzerwagen, auf dem Gebiet eines privaten Hauses in Nowobachmutowka – ein Schützenpanzerwagen, im Verantwortungsbereich der 57. Panzerbrigadierbrigade, in Perwomajskoje – zwei gepanzerte Aufklärungs- und Spähfahrzeuge, in Newelskoje – zwei Schützenpanzerwagen, im Verantwortungsbereich der 128. Gebirgssturmbrigade, in einem Wohngebiet von Bogdanowka – zwei Schützenpanzer, in Taramtschuk – drei Schützenpanzer, in Beresowoje – zwei Schützenpanzer, im Verantwortungsbereich der 28. mechanisierten Brigade, in Höfen von privaten Häusern in Krasnogorowka – ein Panzerschlepper, in Taramtschuk – drei Schützenpanzer, in Marjinka – zwei Schützenpanzerwagen und im Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade in einem Wirtschaftsgebäude in Wodjanoje – ein Schützenpanzerwagen;
eine Eingabe von Einwohnern von Satschatowka an den Leiter der Verwaltung des Wolnowacha-Bezirks A. Kapitonenko und das Kommando der 128. Brigade mit der Forderung, den Verkehr von Raupenverminungsfahrzeugen und schweren Panzertransportern der BFU auf den allgemein zugänglichen Straßen zu stoppen;
die Verminung einer Straße im Gebiet von Beresowoje durch Kämpfer der 128, Brigade,
die Installation von mehr als 120 Minen auf einem landwirtschaftlichen Feld im Gebiet von Wodjanoje durch Kämpfer der 10. Brigade;
die Installation von vom Vertrag von Ottawa verbotenen Antipersonenminen im Gebiet von Prawdowka durch Kämpfer der 54. Brigade;
der aktive Einsatz von Stationen der elektronischen Kriegsführung „R-934B“ und „Bukowel-AD“ aus dem Bestand des 20. und 503. Bataillons für elektronische Kriegsführung durch die BFU im Verantwortungsbereich der 128. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten von Bogdanowka, Stepanowka, Satschatowka, im Verantwortungsbereich der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten von Marjinka, Wladimirowka, Kurachowo und im Verantwortungsbereich der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräftein den Gebieten von Lebedinskoje und Wodjanoje.
Außerdem haben Kämpfer auf dem von den BFU kontrollierten Territorium der Oblast Donezk die Arbeit der OSZE-Mission durch die Einrichtung zusätzlicher provisorischer Checkpoints beschränkt: im Verantwortungsbereich der 10. Brigade im Gebiet von Tschernenko und im Verantwortungsbereich der 54. Brigade im Gebiet von Awdejewka.
Alle diese Sachverhalte demonstrieren deutlich die zielgerichtete Arbeit der militärisch-politischen Führung der Ukraine zur Behinderung der Tätigkeit der OSZE-Mission auf dem von ihr kontrollierten Territorium und sie verhindern nicht die Möglichkeit, dass der ukrainischen Seite in der Kontaktgruppe Beschuldigungen vorgehalten werden.
Zu diesem Zweck hat das Kommando der BFU dem 72., 74. und 83. Zentrum für informationspsychologische Operationen der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte den Auftrag gegeben, im Zeitraum vom 1. bis 15. Juni in der OOS-Zone die Arbeit von Vertretern von 18 Fernsehsendern und Informationsagenturen zu organisieren, darunter der französischen Agentur „France Presse“ sowie der Zeitungen „Swoboda“ und „Priasowskij Rabotschij“. Hauptaufgabe der Propagandisten ist es, der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass die ukrainische Seite angeblich das Regime der Feuereinstellung einhält, dass es, im Zusammenhangmit dem hohen Stand an Coronavirusinfektionen, eine Normalisierung der epidemiologischen Lage in den Oblasten Donezk und Lugansk gibt, und die Führung der Republiken und das Kommando der Volksmiliz provokativer Beschüsse und einer Zunahme der Zahl der Erkrankten auf den Territorien der Donezker und Lugansker Volksrepublik zu beschuldigen.
Wie wir sehen, hat die massenhafte Ankunft von Journalisten in der OOS-Zone für die Republik schon zu weiteren Tragödien geführt, so wurden allein am 4. Juni zwei Einwohnerinnen von Jelenowka und Tawritscheskoje verletzt, außerdem wurden zwei Häuser in Staromichajlowka beschädigt.
Unsere Aufklärung bemerkt weitere Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten der BFU im Verantwortungsbereich der 128. Gebirgssturmbrigade.
Im Rahmen der Rotation der Einheiten der 128. Brigade hat das Kommando der 35. Marineinfanteriebrigade eine Gruppe ihm unterstellter Kämpfer zur Kontrolle der vorhandenen Positionen entsandt, um deren Zustand zu bewerten und sie dann zu übernehmen.
Bei der Arbeit im Verantwortungsbereich des 15. Bataillons der 128. Brigade stellte eine Kontrollgruppe aus der 35. Brigade fest, dass die Positionen, die ihnen übergeben werden sollten, nicht den Anforderungen entsprechen. Ein Teil der Ausrüstung fehlt,
die Schützengräben sind halb zerstört. Im Zusammenhang damit befahl der Brigadekommandeur Gontscharuk die Defizite schnell zu beseitigen, um die Rotation rechtzeitigen durchführen zu können.
Am 5. Juni haben wir weitere nicht kampfbedingte Verluste des Gegners bei der Beseitigung der Defizite wegen Verletzungen von Sicherheitsan
bestimmungen beim Einsatz von technischer Munition festgestellt. Im Ergebnis des Vorfalls im Gebiet von Starognatowka starb der Soldat N.N. Lomaka, zwei weitere Kämpfer der 128. Brigade, der Soldat S.B. Charlamow und der Soldat W. Ja. Talnij wurden mit Detonationsverletzungen in zentrale Bezirkskrankenhaus von Wolnowacha eingeliefert. Ein sich am Ort der Ausrüstung der Positionen befindender Beobachter aus der 35. Brigade, der Matrose B.W. Andrusjaka wurde verletzt.


de.sputniknews.com:
USA legen Deutschland und Russland neues Waffenembargo-Projekt gegen den Iran vor
Die Vereinigten Staaten haben Russland, Deutschland, Frankreich, Estland und Großbritannien ein Resolutionsprojekt des UN-Sicherheitsrates über die Fristverlängerung des Waffenembargos gegen den Iran geschickt. Dies teilte die UN-Botschafterin der USA, Kelly Craft, am Freitag mit.
„Wir teilten das Resolutionsprojekt mit Großbritannien, Frankreich, Deutschland und, soweit ich mich erinnere, mit Estland und Russland. Also sehr bald werden wir es mit allen 15 Sicherheitsratsmitgliedern teilen“, sagte Craft hinzu.
Sie stellt sich die rhetorische Frage, ob die Sicherheitsratsmitglieder wollen, dass die Länder nach dem Ablauf der Embargolaufzeit am 18. Oktober dem Iran Waffen verkaufen: „Wollen wir, dass Russland Waffen an den Iran verkauft? Wollen wir, dass China verkauft? Wollen wir, dass jemand an den Iran Waffen liefert oder verkauft?“.
„Ich betone, dass Russland und China sich dem globalen Konsens in Bezug auf das Verhalten dem Iran gegenüber anschließen sollten“, so Craft.
Zuvor hatte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärt, er sehe keine Gründe, warum ein Waffenembargo gegen den Iran verhängt werden sollte. Es laufe am 18. Oktober ab, das sei eine vorläufige Maßnahme gewesen. …

de.sputniknews.com: „Führungsaufgabe vernachlässigt“: CDU-Außenpolitiker kritisiert USA wegen Truppenabzugsplänen
Der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Johann Wadephul, hat am Samstag gegenüber der DPA angebliche Pläne der US-Regierung, 9500 ihrer 34.500 Soldaten aus Deutschland abzuziehen, mit deutlichen Worten kritisiert.
Aus Wadephuls Sicht hätten die Nato-Partner bei der Entscheidung der Administration des US-Präsidenten Donald Trump auch das Sagen gehabt.
„Die Pläne zeigen erneut, dass die Trump-Administration eine elementare Führungsaufgabe vernachlässigt: die Einbindung der Bündnispartner in Entscheidungsprozesse“, zitiert die DPA Wadephul.
Alle Nato-Partner profitierten vom Zusammenhalt des Bündnisses, nur Russland und China vom Zwist.
„Das sollte in Washington mehr beachtet werden“, so der CDU-Politiker.
Washingtons Entscheidung sei ein „weiterer Weckruf“ an die Europäer, sich sicherheitspolitisch selbst besser aufzustellen.
Berichte über US-Truppenabzug
Donald Trump hatte zuvor nach Informationen aus seiner Regierung angeordnet, dass 9500 US-Militärs bis September abgezogen würden. Ein Teil von ihnen werde nach Polen und in andere Staaten von Verbündeten verlegt, ein anderer Teil kehre in die USA zurück, hatte ein Regierungsmitarbeiter gesagt.
Der polnische Premier Mateusz Morawiecki brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die USA wenigstens einen Teil ihrer Truppen von Deutschland nach Polen verlegen würden.
Lawrow: Moskau hegt keine Angriffspläne, und die Nato weiß das
Behauptungen über eine „russische Bedrohung“ sind hin und wieder aus dem Munde von Politikern im Westen, vor allem in den Baltischen Ländern und in Polen, zu hören.
Russland betonte indes wiederholt, dass es nie ein Nato-Land angreifen werde. Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow weiß die Nato nur zu gut, dass Moskau keine Angriffspläne hege. Die Nato nutze nur einen Anlass für die Stationierung von möglichst mehr Kampftechnik und Truppen in der Nähe der russischen Grenzen. Moskau habe mehrmals Besorgnis über die Aufstockung der Kräfte der Allianz in Europa geäußert, so Lawrow.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurde
in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Nach Informationen unserer Aufklärung nutzt der Gegner weiter den Waffenstillstand zur Verstärkung von Positionen an der Kontaktlinie.
So sind an den vorderen Positionen der Einheiten der 30. Brigade im Gebiet von Popasnaja Scharfschützenpaare einer Aufklärungskompanie des Verbandes eingetroffen, und auf einem Übungsplatz der 25. Brigade im Gebiet von Dmitrowka haben praktische Schießübungen für Scharfschützen unter Leitung des Brigadekommandeurs Sentschenko mit Scharfschützenwaffen Barrett M107-A1 amerikanischer Produktion stattgefunden.
Wir schließen nicht aus, dass diese Handlungen des Gegners mit der Vorbereitung provokative
n Beschusses des Territoriums der LVR im Vorfeld der Verhandlungen der Minsker Kontaktgruppe am 9.-10. Juni zusammenhängen.
Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte behindern weiter die Arbeit der OSZE-Mission, um die Erfassung der Stationierung von Militärtechnik in Wohngebieten von Ortschaften auf zeitweilig kontrolliertem Territorium zu verhindern.
So befahl der Brigadekommandeur Garas nach dem Beschuss einer Kurzstreckendrohne der OSZE durch Kämpfer des 1. Bataillons der 30. Brigade, diesen Sachverhalt zu verheimlichen und keine Patrouille der Mission in das Absturzgebiet der Drohne zu lassen.
Nur dank einer Information von örtlichen Einwohnern, die Zeugen des Beschusses der Drohne waren, gelang es der Mission, die Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte an der Vernichtung der Drohne im Gebiet von Popasnaja festzustellen und von der ukrainischen Vertretung im GZKK zu fordern, Maßnahmen zur Rückgabe ihres verlorenen Materials zu ergreifen, was den Kommandeur der 30. Brigade zwang, den Fall von Vernichtung und Verstecken der Drohne zuzugeben.
Der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Romgajloe musste persönlich an den Kommandopunkt der Brigade in Loskutowka kommen und den Brigadekommandeur Garas zwingen, die Drohne Vertretern der OSZE zurückzugeben. …
Die Abteilung für innere Sicherheit des SBU setzt die Überprüfung in Bezug auf den Mitarbeiter der Hauptabteilung des SBU in den Oblasten Donezk und Lugansk Iwaschtschenko wegen Veröffentlichung von dienstlichen Dokumenten, die ihm durch seine Tätigkeit bekannt wurden, im offenen Netz.
Auf dem Telefon des Ermittlers Iwaschtschenko wurde ein Foto einer Arbeitskarte des Leiters der Artillerie der 59. Brigade der BFU, der die OOS-Zone im Mai verlassen hatte, entdeckt, ein Fragment dieser
Karte wollte er auch auf seinem Telegram-Kanal veröffentlichen. Der Ermittler hatte die Karte von einem Mitarbeiter der Polizeiabteilung in Bachmut erhalten, die diese von einem örtlichen Einwohner von Bachmut erhalten hatte, die dieser bei der Mülltonnen an seinem Haus gefunden hatte.
In Bezug auf den Verlust des Dokuments wurde eine Überprüfung des Abteilung für Gegenaufklärung des SBU begonnen.
Außerdem wurden uns die Ursachen bekannt, die Anlass für die Überprüfung in Bezug auf den beginnenden Blogger Iwaschtschenko waren.
Mit der Veröffentlichung von zuverlässigen Informationen über Verstöße gegen das Sicherheitssystem in dem Chemie- und Metallwerk „Neochim“ in Donskoje, die zu einer ökologischen Katastrophe in der Region führen könnten, hat der operative Mitarbeiter eine Grenze überschritten und die Autorität des Leiter
s der Donezker Oblastverwaltung Kirilenko, des Leiters der Abteilung für Zusammenarbeit Stawizkij, der Beamten Prokopowa und Tremaskin beschädigt. Die beunruhigten Politiker wandten sich an den stellvertretenden Leiter des SBU Bunenko, der eine Kontrolle der Abteilung des SBU in den Oblasten und Donezk und Lugansk ansetzte.


de.sputniknews.com:
Neue Friedensinitiative für Libyen vereinbart – Waffenstillstand ab 8. Juni
Die Initiative, die einen Waffenstillstand in Libyen ab Montag, dem 8. Juni, beinhaltet, wurde laut dem ägyptischen Präsidenten, Abdel Fattah al-Sisi, bei einem Treffen mit dem Oberbefehlshaber der Libyschen Nationalarmee, Marschall Khalifa Haftar, und dem Leiter des Repräsentantenhauses in Ostlibyen, Aquila Saleh, angekündigt.
„Unser Treffen führte zu einer Vereinbarung, der zufolge Kairo die innerlibysche Initiative des Waffenstillstandes unterstützt, der am 8. Juni 2020 um 6:00 Uhr beginnen soll“, sagte al-Sisi bei einer Pressekonferenz in Kairo.
Der ägyptische Präsident betonte, dass die Initiative die Achtung aller internationalen Bemühungen und den Rückzug ausländischer Söldner und die Entwaffnung von Gruppierungen fordere.
„Wir warnen jede Seite in Libyen vor den Absichten, weiterhin eine militärische Lösung der Krise im Land zu erwägen“, sagte al-Sisi.

abends:

de.sputniknews.com: Opec startet Gespräche über Verlängerung der Förderkürzung
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat am Samstag Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung der aktuellen Drosselung ihrer Ölproduktion begonnen.
Damit wollen die Opec-Mitglieder den Preisverfall in Zeiten der Corona-Krise stoppen. Nach der internen Abstimmung plant das Ölkartell mit seinen Kooperationspartnern, der sogenannten Opec+, Verhandlungen zu führen.
In den Video-Gesprächen zwischen dem Kartell und der von Russland geführten Gruppe wird es in erster Linie darum gehen, ob das im April vereinbarte Abkommen zur Kürzung der Ölproduktion verlängert werden soll.
Nach Ansicht von Marktexperten werde es in dieser Frage unter den Opec-Mitgliedern eine Einigung geben.
Allerdings will das Kartell die Preise auch nicht zu sehr hochtreiben. Das könnte die US-Konkurrenz wieder stärker ins Spiel bringen, die bei Preisen jenseits der 40 Dollar für ein Barrel (je 159 Liter) wieder kostendeckend produzieren könnte. Mit einem starken Anstieg der Ölpreise würde sich die Opec ihr eigenes Grab schaufeln, betonte Commerzbank-Experte Eugen Weinberg.
Inmitten der Corona-Krise hatten sich die sogenannten Opec+-Länder nach langwierigen Verhandlungen auf eine Drosselung der täglichen Ölproduktion um 9,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag für die Monate Mai und Juni geeinigt. Das entspricht rund zehn Prozent der weltweiten Förderung. Damit will die Opec+ den rasant gefallenen Ölpreis wieder stabilisieren. Der Ölpreis wurde durch die Ausbreitung des Coronavirus sowie durch einen Preiskrieg der beiden Öl-Schwergewichte Saudi-Arabien und Russland massiv nach unten gedrückt.

Dan-news.info: Erklärung des Oberhaupts der DVR zum Hacken seiner Accounts in den sozialen Netzwerken und zur Veröffentlichung von provokativen Informationen in diesen
In der letzten Zeit beobachten wir eine erhöhte Aktivität ukrainischer Provokateure. Vor ganz kurzem wurde mein Twitter-Account gehackt und heute passierte dasselbe mit der Seite im sozialen Netzwerk VK.
Dabei
werden in den gehackten Accounts Falschinformationen eingestellt, in erster Linie darüber, dass wir angeblich bereit seien, denjenigen, die während des Konfliktes von hier flohen, das Recht zu geben, die Interessen des Donbass in Minsk zu vertreten.
Offensichtlich begreifen unsere Gegner, dass ihre schädliche Idee auf offenem und ehrlichem Weg keine Unterstützung finden wird, und sie versuchen auf eine solch heuchlerische Weise sie in meinem Namen zu „billigen“.
Tatsächlich ist alles klar und verständlich:
Das Schicksal unseres Gebiets können nur die Menschen entscheiden, die hier leben und arbeiten, die wissen, was es bedeutet, Beschuss von Seiten der ukrainischen Armee, eine vieljährige Blockade, die Einschränkung von Rechten und Freiheiten durchzustehen, die zur Verteidigung ihrer Heimat aufgestanden sind und jeden Tag ihr Leben riskieren, um die Aggression der Ukraine zu stoppen.
Wie sehr sich Kiew auch in Minsk mit ihm genehmen, eigenhändig ausgewählten und vom SBU bearbeiteten Menschen unterhalten möchte, selbst mit solchen, die in der Vergangenheit einen Bezug zum Donbass hatten, dies hat nicht
s mit dem realen Wesen des Friedensprozesses gemein. Wir erinnern ein weiteres Mal daran, dass der Minsker Verhandlungsort zur Organisation eines Dialogs zwischen zwei Konfliktseiten – Kiew und den Republiken – eingerichtet wurde. Und gerade das ist als grundlegendes Prinzip einer friedlichen Regelung im Maßnahmekomplex und in der Resolution des UN-Sicherheitsrats festgelegt.
Die Niedrigkeit und Gemeinheit der derzeitigen Führung der Ukraine bestätigen auch die Erklärungen, die wir jetzt überall von ihnen hören – sowohl vom ukrainischen Präsidenten als auch von Beamten. Kiew verweigert nicht nur einen direkten Dialog mit uns, sondern es verheimlicht nicht einmal mehr seine Absichten, aus dem Minsker Prozess auszusteigen, der einzigen Möglichkeit, den Konflikt auf friedlichem Weg zu regeln.
Das Schicksal der Einwohner des Donbass hat für Kiew den Wert von Wechselgeld. Und wir rufen die Weltgemeinschaft auf, die provokative Politik Kiews zu stoppen, solange die Ambitionen des ukrainischen Präsidenten nicht zu unumkehrbaren Folgen geführt haben.


de.sputniknews.com: Russisches Außenamt verweist auf erhöhte Nato-Aktivität im Vorfeld des Siegestages
Die militärische Aktivität der Nato lässt auch im Vorfeld der Feier des 75. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg nicht nach, erklärte am Samstag der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko.
„Es ist kein Geheimnis, dass die Militärmanöver der Nato, beispielsweise ‚Defender Europe‘ – das größte in den letzten Jahren, aufgebaut nach den Klischees des Kalten Krieges, auf eine solche Weise geplant war, dass der Höhepunkt der Aktivität, das heißt mit dem größtmöglichen Einsatz von Technik und auch Mannschaften, in die Zeit rund um den 9. Mai fiel. Dies ist eine Tatsache“, stellte Alexander Gruschko fest.
Der Vize-Außenminister fügte dem hinzu, dass Militärmanöver der Nato unentwegt stattfinden würden – „wenn das eine zu Ende ist, fängt ein anderes an“. Überdies würden die Erkundungsflüge fortgesetzt, dabei besonders aktiv in den Regionen des Baltikums und des Schwarzen Meeres. Neulich sollen Schiffe der US-Marine den Worten Gruschkos zufolge in die Ostsee eingelaufen sein.
„Die Aktivität ist immer noch hoch, und im Laufe der Überwindung der Pandemie wird sie wohl nur zunehmen“, sagte Gruschko abschließend.

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