Presseschau vom 05.06.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Andreas Richter: Staatsbürgerkunde für Fußballprofis: Wenn das Meinungsfenster zur Schießscharte wird
Oliver Bierhoff möchte mit Vorträgen und Diskussionen der Verbreitung von „Verschwörungstheorien“ unter deutschen Nationalspielern entgegenwirken. Diese und andere Nachrichten der letzten Tage zeigen, das der Raum des Sagbaren auch für Sportler immer enger wird. …
https://de.rt.com/27kj

deutsch.rt.com: US-Bomber simulieren Angriff auf russische Schwarzmeerflotte
Zwei Langstreckenbomber des Typs B-1B flogen am 29. Mai zum ersten Mal überhaupt zusammen mit ukrainischen Kampfjets eine gemeinsame „Abschreckungsmission“ über dem Schwarzen Meer. Die US-Air Force gab später bekannt, dass man den Einsatz von neuen Langstrecken-Anti-Schiffsraketen trainiert habe. …
https://de.rt.com/27lv


abends/nachts:

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 17:26 Uhr das Feuer mit Granatwerfern auf Tawritscheskoje eröffnet.
Infolge des Beschusses wurde eine Frau, geb. 1940, wohnhaft Oktjabrskaja-Straße 58, verletzt. Die Verletzte erhielt die notwendige medizinische Behandlung vor Ort.
Genauere Informationen werden noch ermittelt.


Mil-lnr.info: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR am 4. Juni 2020
Kämpfer der 30. Brigade haben eine Drohne der OSZE-Mission im Gebiet von Orechowo abgeschossen.
Derzeit führt der Brigadekommandeur Garas eine Ermittlung zu dem Fall von nicht genehmigter Eröffnung des Feuers durch Soldaten des 1. Bataillons durch.
Nach Informationen von örtlichen Einwohnern flog die Drohne über einem Wohnhaus, auf dessen Gebiet Panzertechnik der ukrainischen Streitkräfte stationiert ist, und wurde mit Schusswaffen von Seiten der ukrainischen Kämpfer beschossen. Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com:
Gesetzentwurf zur Ausweitung von Sanktionen gegen Nord Stream 2 im US-Senat eingereicht
Im US-Senat ist am Donnerstag ein Gesetzentwurf zur Erweiterung der Sanktionen gegen das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 eingereicht worden. Das teilte der republikanische Senator John Barrasso mit, der an dem Entwurf mitgearbeitet hat.
Die neuen Strafmaßnahmen sollen demnach die bereits bestehenden Sanktionen gegen Nord Stream 2 ergänzen.
Den Plan haben insgesamt fünf Abgeordnete unterstützt. Für die Ausweitung der Sanktionen setzt sich unter anderem Ted Cruz, der US-Senator aus Texas, ein.
Die neuen Sanktionen drohen jenen Unternehmen, die für die Versicherung der für die Fertigstellung des Projekts eingesetzten Schiffe zuständig sind.
Sanktionsrisiken bestehen auch für die Firmen, die mit Zertifizierung und Inspektionen der Pipeline-Abschnitte beauftragt sind.
Zunächst hat die Nachrichtenagentur Bloomberg über die mögliche Sanktionsausweitung berichtet. Alle Teilnehmer des Pipeline-Projekts würden „sofort mit ernsten US-Sanktionen konfrontiert sein“, hieß es unter Verweis auf den Entwurf und Aussagen von Cruz. …


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Besatzer haben ein weiteres Mal die geltenden Vereinbarungen verletzt und das Territorium unserer Republik beschossen.
Kämpfer der 128. Brigade unter Führung Gontscharuks haben das Feuer mit Antipanzergranatwerfern auf Tawritschewskoje eröffnet und 12 Granaten auf Wohngebiete abgefeuert.
Infolge des Beschusses wurde eine Einwohnerin, geb. 1940, verletzt.
Durch adäquates erwiderndes Feuer unserer Verteidiger wurde die feindliche Feuerstellung vernichtet. Die Verluste des Gegners betragen: ein Kämpfer des 1. Bataillons der 128. Brigade starb, zwei weitere wurden verletzt.
Trotz der Erklärungen der ukrainischen Besatzungsmacht über die Unterstützung einer friedlichen Regelung des Konflikts schießen ukrainische Kämpfer weiter auf das Territorium der Republik.
Wir rufen die Weltgemeinschaft auf, die Verbrechen der ukrainischen Truppen, deren Handlungen auf eine Verletzung der Normen des humanitären Rechts gerichtet sind und Leben und Gesundheit unserer Einwohner gefährden, zu registrieren.


de.sputniknews.com:
USA führen in Syrien illegale Frachten ein – Moskau
Die USA fahren laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa fort, illegal Frachtgüter über die irakische Grenze nach Syrien zu liefern. Dabei gehe es um einen Verstoß gegen völkerrechtliche Normen und Quarantäne-Regelungen, sagte Sacharowa am Donnerstag.
„Die Risiken, das berüchtigte Flüchtlingslager al-Haul zu infizieren, sind ziemlich hoch. Dort befinden sich etwa 68.000 Menschen, und wie bekannt ist, liegt al-Haul nahe der Grenze zum Irak. Über al-Haul fahren die US-Amerikaner fort, illegal verschiedene Frachten einzuführen, wobei sie gegen alle völkerrechtlichen Normen, alle internationalen Hinweise verstoßen. In dem Fall, wenn das Virus nach al-Haul geraten sollte, würde das Lager zum größten Epidemieherd im Land werden“, so die Sprecherin. …

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 20:10 Uhr das Feuer auf Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen eröffnet.
Während des Beschusses wurden zwei Häuser beschädigt:
– Gagarin-Straße 12, Wohnung 1 (Dach);
– Dnjepropetrowskaja-Straße 17 (Dach).
Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten vermieden werden.


de.sputniknews.com:
Syrische Luftverteidigung wehrt israelischen Angriff ab
Syrische Luftverteidigungssysteme haben laut der syrischen staatlichen Nachrichtenagentur Sana Israels Luftangriffe im Gebiet der Stadt Masyaf in der Provinz Hama abgewehrt.
„Unsere Luftverteidigungssysteme haben die israelische Aggression am Himmel über Masyaf in der Provinz Hama abgewehrt“, meldet die Agentur.
Die libanesischen Medien hatten zuvor über eine Verletzung des libanesischen Luftraums durch israelische Flugzeuge berichtet. Ihnen zufolge flogen israelische Kampfjets in niedriger Höhe über die Städte Byblos und Kiserven.

Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Kämpfer der 28. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Martschenko setzen den Terror gegen friedliche Einwohner des Donbass fort.
Heute haben ukrainische Straftruppen Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen beschossen und 40 30mm-Geschosse auf Wohngebiete abgefeuert.
Infolge des hinterhältigen Beschusses, der von den Positionen de 1. Bataillons der 28. Brigade der BFU aus erfolgte, wurden zwei Häuser beschädigt: Gagarin-Straße 12 und Dnjepropetrowskaja-Straße 17.
Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Durch erwiderndes Feuer unserer Verteidiger wurde ein feindlicher Schützenpanzer beschädigt. Nach vorläufigen Informationen kann der Schützenpanzer nicht repariert werden, der Richtschütze wurde getötet, zwei Soldaten wurden ernsthaft verletzt. Bei der Hilfeleistung und Bergung starb einer von ihnen.
Trotz unserer mehrfachen Mitteilungen, dass ukrainische Kämpfer Panzertechnik am Rand von Krasnogorowka stationiert haben, und obwohl Mitarbeiter der OSZE-Mission Verstöße der BFU gegen die Abzugslinie für Technik festgestellt haben, befinden sich die verbotenen Waffen weiter an der Kontaktlinie und beschießen weiter zielgerichtet Häuser unserer friedlichen Einwohner.
Wir rufen die OSZE auf, die ukrainische Seite zu zwingen, die Beschüsse von Ortschaften der Republik einzustellen.
Und dem Gegner empfehlen wir nachdrücklich, von Beschuss und Provokationen Abstand zu nehmen und das Regime der Feuereinstellung einzuhalten, um ihr eigenes Leben zu erhalten.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 4. Juni wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 4. Juni 3:00 Uhr bis 5. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Staromichajlowka, Tawritschewskoje.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurde gestern in der duech Beschuss von Seiten der BFU auf Tawritscheskoje eine Frau, geb. 1940, wohnhaft Oktjabrskaja-Straße 58, verletzt.
Außerdem wurden infolge des Beschusses der BFU auf Staromichajlowka zwei Häuser beschädigt:
– Gagarin-Straße 12, Wohnung 1 (Dach);
– Dnjepropetrowskaja-Straße 17 (Dach).
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 52.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 2.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Venezuela fordert von Frankreich Auslieferung von Oppositionschef Juan Guaido
Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat die Gerüchte bestätigt, laut denen sich Juan Guaidó, der sich rechtswidrig zum Staatspräsidenten erklärt hatte, sich in der französischen Botschaft in Caracas versteckt halte. Arreaza forderte, Guaidó an die Justiz auszuliefern.
„Wir hoffen, dass diese Regierungen (von Spanien und Frankreich – Anm. d. Red.) in gebührender Weise verfahren und die Gesetze des Gastgeberstaates, in diesem Fall Venezuelas, einhalten und Rechtsflüchtige der venezolanischen Justiz ausliefern werden“, sagte Arreaza am Donnerstag in einem Interview für den Radiosender Union.
Die französische Botschaft in Caracas hat Berichte über den angeblichen Aufenthalt Guaidos auf dem Botschaftgelände dementiert.
„Wir dürfen nicht die Botschaft irgendeines Landes, in diesem Fall von Spanien oder Frankreich, betreten“, so Arreaza. Er gab damit zu verstehen, dass eine gewaltsame Festnahme unmöglich sei.
Guaido sei ein unmittelbarer Teilnehmer der „Operation Gedeon“ – des versuchten Einmarsches von See aus, das zum Ziel gehabt hätte, den venezolanischen Präsidenten Maduro zu töten, so Arreaza.
Auf die spanische Botschaft eingehend, sagte der Minister, dort halte sich Leopoldo López versteckt, der die „Operation Gedeon“ initiiert hätte. Während seines Aufenthalts auf dem Gelände der spanischen diplomatischen Mission nehme López weiter an der Verschwörung gegen die jetzige Regierung teil.
Vor wenigen Tagen hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Guaidó mehrmals als „Rechtsflüchtigen“ bezeichnet. Dies löste Gerüchte über eine mögliche Flucht Guaidós und dessen Versuche aus, Asyl in einem dritten Land zu erhalten.
Anfang Mai erklärte Innenminister Néstor Reverol, die Behörden hätten eine Invasion kolumbianischer Militanten vom Bundesstaat La Guaira aus verhindert. Laut Präsident Maduro sei seine Tötung das Ziel des Angriffs gewesen. Nach Angaben des Innenministeriums hätten die Militanten versucht, mit Schnellbooten ins Land einzudringen. Wie der Vorsitzende der Verfassung
sgebenden Versammlung, Diosdado Cabello, präzisierte, seien acht Angreifer getötet worden.
Die venezolanischen Behörden haben 31 Personen wegen der versuchten Invasion festgesetzt. Maduro äußerte sich dahingehend, dass unter den Angreifern zwei US-Bürger gewesen seien. Nach Meinung des venezolanischen Präsidenten gehören die beiden der Leibwache von U-Präsident Donald Trump an.
Seit Januar 2019 wollen die USA Maduro nicht als Staatspräsident anerkennen und betrachten den venezolanischen Oppositionschef Juan Guaido als provisorischen Staatschef. Washington hat keine diplomatische Vertretung in Venezuela.

Lug-info.com: Am 4. Juni wurden in der LVR zwei neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt, insgesamt sind es damit 429 Fälle.
In den letzten 24 Stunden wurden drei Personen als gesund entlassen, insgesamt sind es seit Beginn der Pandemie 341 gesund Entlassene.
Außerdem gab es einen Todesfall. Insgesamt gibt es damit in der LVR neun Todesfälle.

Mzdnr.ru: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR 31 neue Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Unter den neuen Fällen sind zwei Personen, die aus der RF eingetroffen sind, außerdem ein Kind, das sich bei seinen zuvor infizierten Eltern angesteckt hat, und sieben medizinische Beschäftigte.
In den letzten 24 Stunden wurden fünf Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
Außerdem gab es einen Todesfall – eine vierzig Jahre alte Frau.
Am 5. Juni und 11:30 Uhr sind in der DVR insgesamt 642 Fälle von Infektion registriert.
459 Patienten sind derzeit in Behandlung, 159 als gesund entlassen, es gibt 24 Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Menschheit per Mikrochips kontrollieren? Bill Gates reagiert auf Vorwürfe
Laut dem US-Milliardär und Microsoft-Mitgründer Bill Gates sind die Verschwörungstheorien über seine Beteiligung an einer globalen Verschwörung, die auf die Überwachung von Menschen mithilfe von Mikrochips abzielt, zu dumm, um widerlegt zu werden. Dies berichtet das digitale Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ am Freitag.
„Ich habe mich noch nie mit Mikrochips befasst“, sagte Gates gegenüber Journalisten. „Es ist fast unmöglich, das zu widerlegen, weil es derart dumm und unsinnig ist“, fügte er hinzu.
Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie kursieren in den sozialen Netzwerken und Online-Medien massenhaft Behauptungen, Gates wolle über die gemeinsam mit seiner Frau gegründete Stiftung die Welt regieren und die Menschheit per Mikrochip steuern oder stecke sogar hinter dem Coronavirus, um Impfstoffe zu verkaufen.
Die Stiftung von Bill und Melinda Gates ist der zweitgrößte Spender der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im Zeitraum von 2018 bis 2019 machten ihre Gelder 9,76 Prozent des WHO-Budgets aus. Die Stiftung finanziert die Forschung im Bereich Arzneimittel und Impfstoffe.

Wpered.su: In Italien hat die Sammlung von humanitärer Hilfe für den Donbass begonnen
In Italien hat die Sammlung von humanitärer Hilfe für die Einwohner der Donezker und der Lugansker Volksrepublik begonnen. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Mit der Sammlung der humanitären Hilfe befassen sich Vertreter der Komitees „Antinazistischer Donbass“. Die Ladung wird in den Donbass geliefert werden, sobald sich die epidemiologische Lage in der Welt verbessert.



nachmittags:

de.sputniknews.com: Überdruckkammer gegen Covid-19: Neue Behandlungsmethode wird in Moskau erprobt
Das Sklifosovskij-Forschungsinstitut für Notfallmedizin in Moskau wendet als erste medizinische Einrichtung Russlands eine experimentelle Methode der hyperbaren Sauerstofftherapie (Oxygenation) zur Bekämpfung der Lungenkrankheit Covid-19 an. Darüber berichtet das Portal des Oberbürgermeisters und der Stadtregierung Moskaus.
25 Patienten sind bereits insgesamt mehr als 100 Prozeduren dieser Art unterzogen worden. „Das Ziel einer solchen Prozedur ist es, dem Patienten die Umstellung auf ein Intensivbeamtungsgerät zu ersparen. Die hyperbare Sauerstofftherapie wird in Kombination mit einer anderen Therapie angewendet“, sagte Professor Sergej Petrikow, Institutsdirektor und Mitglied des klinischen Komitees für Corona-Bekämpfung.
Die Ärzte beobachten eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes der Patienten nach deren Aufenthalt in einer Überdruckkammer. Die Atemnot lasse nach, und der Sauerstoffgehalt im Blut erhöhe sich, heißt es.
“Der hyperbare Sauerstoff verstärkt außerdem die Wirkung der Antivirus- und Antibakterientherapie und mildert auch deren Nebenwirkungen. All das trägt zur Genesung der Patienten bei“, heißt es in der Mitteilung.
Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie sind in Russland rund 459.000 Ansteckungsfälle registriert worden. 213.000 Menschen sind genesen. Fast 5.700 Menschen starben.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Gestern gegen 20:00
Uhr haben die BFU das Feuer aus Richtung Taramtschuk in Richtung Jelenowka mit Schützenpanzern eröffnet.
Nach genaueren Informationen erlitt in
folge des Beschusses eine Frau, geb. 1961, wohnhaft Perejesdnaja-Straße 110, zahlreiche Splitterverletzungen an der linken Schulter und Unterarm, an beiden Gesäßpacken und am linken Oberschenkel.
Wegen der späten Tageszeit wandte sich die Verletzte nicht an den Notdienst. Vertreter der Verwaltung Jelenowka riefen heute Morgen einen Krankenwagen. Die Verletzte wurde in das Stadtkrankenhaus von Dokutschajewsk gebracht, aber wegen der Art der Verletzungen wurde entschieden, sie in ein Krankenhaus von Donezk zu verlegen.


de.sputniknews.com:
So wollen russische Forscher nach Leben auf dem Mars suchen
Russische Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um nach Leben auf dem Mars und anderen Himmelskörpern des Sonnensystems zu suchen. Ermöglichen soll dies das Laserscanning ihrer Oberfläche von einem Raumschiff oder einer Landestation aus. Forscher Michail Panasjuk von der Staatlichen Moskauer Universität hat sich zu dem Thema geäußert.
„Basierend auf der von den Biologen unserer Universität unterbreiteten Methode haben wir eine Messtechnik und ein Instrument zur Bestimmung der Überlebensfähigkeit von Mikroorganismen im Weltraum entwickelt. Das Verfahren basiert auf der Fluoreszenzstrahlung von biologischen Objekten mikroskopischer Größe nach deren Laserbestrahlung. Anhand der Eigenschaften der resultierenden fluoreszierenden Strahlung können wir beurteilen, ob es auf dem untersuchten Objekt Leben gibt oder nicht“, erläuterte der Leiter des wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Kernphysik an der Moskauer Lomonossow-Universität (MGU).
Panasjuk zufolge können auf diese Weise Objekte in einer Entfernung von zehn bis Hunderten von Kilometern erkundet werden. Dabei sei es möglich, Anzeichen für Leben nur an der Oberfläche, aber nicht unter der Erde zu erkennen.
Die neue Methode werde, so der Wissenschaftler, zwischen 2021 und 2022 getestet, wenn zu diesem Zweck ein kleiner Satellit in die erdnahe Umlaufbahn gebracht werde.
„Wir haben ein wissenschaftliches Gerät von sehr geringer Größe entwickelt; als Teil von CubeSat 1U (der Begriff CubeSat 1U steht fürSatelliten mit einer Größe von 10 x 10 x 10 Zentimetern — Anm. d. Red.) oder 2U (Satelliten einer Größe von 10 x 10 x 20 Zentimetern —Anm. d. Red.) können wir es in den Weltraum starten. Das Programm entwickelt sich sehr intensiv“, sagte der Forscher weiter.
Im Inneren des Geräts würden sich in einer erdnahen Umlaufbahn biologische Objekte befinden, höchstwahrscheinlich Algen, an denen die Technologie der Suche nach Lebensspuren getestet werden soll, hieß es.
Angesichts der Tatsache, dass das Leben auf der Erde von Mikroorganismen stammt und einige von ihnen extremen Bedingungen standhalten können, die mit denen im Weltraum vergleichbar sind, kommen die Forscher zu dem Schluss, dass man sich bei der Suche nach Lebensspuren im Sonnensystem zunächst auf die einfachsten Mikroorganismen konzentrieren sollte.


Ukrinform.de:
Präsident Selenskyj ernennt Leiter des Auslandsgeheimdienstes
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Walerij Jewdokimow als Leiter des Auslandsgeheimdienstes entlassen und Walerij Kondratjuk für dieses Amt ernannt.
Walerij Jewdokimow ernannte Präsident Wolodymyr Selensky am 20. September 2019 zum Leiter des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine.
Von März 2014 bis Juli 2015 arbeitete Walerij Kondratjuk als Leiter der Abteilung des Geheimdienstes de
s Sicherheitsdienstes der Ukraine.
Von Juli 2015 bis Oktober 2016 leitete er die Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine.
Von Oktober 2016 bis Februar 2019 war er als stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung tätig.



Dan-news.info:
Pressekonferenz des Leiters des zentralen Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Alexej Muratow
(Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Seit dem 1. April besteht der operative Stab „Gesunde Bewegung“, dessen Arbeit auf soziale Unterstützung von Einwohnern in schwierigen Lebensbedingungen gerichtet ist. Inzwischen wurden 746 Lebensmittelpakete an Bürger, die über 65 Jahre alt sind, übergeben. Jedes Paket enthält Pflanzenöl, Mehl, Tee, Nudeln, Grieß, Fleischkonserven, Milchpulver.
An die Hotline des Stabs haben sich inzwischen 11.900 Menschen gewandt.
Einwohner von 24 frontnahen Ortschaften haben inzwischen insgesamt 20.550 Schutzmasken und 990 Liter Desinfektionsmittel erhalten. Außerdem wurden dorthin Haushaltschemie, Medikamente medizinischen Material usw. geliefert.


de.sputniknews.com:
Irans Außenminister zu Trumps Vorschlag über „besseren Deal“
Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat auf einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zu neuen Vereinbarungen reagiert und erklärt, dass die Verbesserung der Situation in den iranisch-amerikanischen Beziehungen und um den Atom-Deal von den USA abhänge.
Zuvor hatte Trump, der den iranischen Behörden für die Freilassung des Veteranen der US-Marine, Michael White, seinen Dank aussprach, Teheran aufgefordert, nicht bis zum Ende der Präsidentschaftswahlen zu warten, sondern jetzt einen „besseren Deal“ abzuschließen.
„Wir hatten einen Deal, als Sie Ihr Amt antraten. Der Iran und andere JCPA-Mitglieder haben den Tisch nie verlassen (Verhandlungstisch – Anm. d. Red.). Ihre Berater, die meisten von ihnen entlassen, haben sinnlose Wetten abgeschlossen. Es liegt an Ihnen, wann Sie sich verbessern wollen“, schrieb Sarif auf Twitter.
Den erfolgten Gefangenenaustausch (die Iraner ließen White frei, die Vereinigten Staaten – Majid Taheri) bezeichnete Sarif als „humanitär“.
Der Iran und die „Sechs“ der internationalen Unterhändler hatten im Juli 2015 eine historische Einigung erzielt, um das langjährige Problem des iranischen Atomprogramms zu lösen. Die monatelangen Verhandlungen gipfelten in der Annahme eines gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (JCPOA), durch dessen Umsetzung die gegen den Iran zuvor vom UN-Sicherheitsrat, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union verhängten wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen vollständig aufgehoben werden sollten. Das Abkommen sah auch vor, dass das Waffenembargo in Bezug auf den Iran innerhalb von fünf Jahren aufgehoben wird. Waffenlieferungen seien auch früher möglich, allerdings nur mit Genehmigung des UN-Sicherheitsrates.
Das Abkommen überlebte in seiner ursprünglichen Form nicht einmal drei Jahre: Im Mai 2018 kündigten die Vereinigten Staaten ihren einseitigen Austritt und die Wiederherstellung strenger Sanktionen gegen Teheran an.

armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 30. Mai bis 5. Juni 2020
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Mariupol haben Kriegsverbrecher aus der 128. Brigade 12 Granaten verschiedener Art auf Befehl des Kriegsverbrechers Gontscharuk auf Tawritscheskoje abgefeuert. Infolge des Beschusses wurde eine Frau, geb. 1940, verletzt.
In
Richtung Donezk haben Straftruppen unter Kommando des Kriegsverbrechers Martschenko Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen beschossen und 40 30mm-Geschosse auf Wohngebiete abgefeuert. Infolge des Beschusses wurden Schäden an zwei Häusern festgestellt: Gagarin-Straße 12 und Dnjepropetrowskaja-Straße 17.
Außerdem wurde nach genaueren Informationen gestern
während des Beschusses auf Jelenowka eine Frau, geb. 1961, verletzt.
Die
Feueraktivität des Gegners wurde rechtzeitig durch adäquate erwidernde Maßnahmen der Einheiten der Volksmiliz unterdrückt. Im Ergebnis betrugen die Verluste des Gegners zwei Tote und drei Verletzte, zwei Schützenpanzer wurden vernichtet.
In der letzten Woche haben die BFU 12-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter auch mit verbotenen Waffen.
Auf
acht Ortschaften der Republik hat der Gegner 18 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm sowie 16 Geschosse mit Granatwerfern abgefeuert.
Infolge der Beschießungen von Seiten der BFU wurden zwei Einwohnerinnen der Republik verletzt, es wurden zwei Wohnhäuser in Staromichajlowka beschädigt.
Alle Informationen werden mit Fotos und Videos an die Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, geschickt sowie an die Generalstaatsanwaltschaft übergeben, um Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Martschenko, Mischantschuk, Gontscharuk und Subanitsch einzuleiten.
Die relative Abnahme der Zahl der Beschießungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in dieser Woche hängen hängt mit den Versuchen der ukrainischen Führung zusammen, bei dem Treffen der Außenminister der Ukraine und Deutschlands in Berlin sowie bei den für den 9. und 10. Juni geplanten Sitzungen der Kontaktgruppe Beschuldigungen an ihre Adresse zu vermeiden.
Die letzte Woche war für die Kämpfer der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Probleme gekennzeichnet, die mit der Ankunft von Vertretern der nationalistischen Organisation „Rechter Sektor“ im Verantwortungsbereich der Brigade, um die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren, zusammenhängen. Kämpfer der Brigade, die den Befehl haben, provokativen Beschuss durchzuführen, weigerten sich die Nationalisten bei der Durchführung provokativer Beschießungen zu unterstützten, da ihnen bewusst war, dass das Verbrechen von den Kameras des sich im Gebiet von Gnutowo aufhaltenden Fernsehsenders „1+1“ aufgezeichnet werden würde. Im Ergebnis brachte ein Schusswechsel zwischen Kämpfern des 8. Bataillons der 10. Brigade und Nationalisten den BFU weitere Verluste: es starb ein Hauptmann der ukrainischen Streitkräfte, weitere drei ukrainische Soldaten wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Wir überzeugen uns ein weiteres
Mal davon, dass die von Nationalisten eingeschüchterte derzeitige Regierung der Ukraine nicht in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zur Erreichung von Frieden im Donbass zu erfüllen.
Dazu muss man im Blick haben, dass die den Nationalisten gestellte Aufgabe, die Lage in der OOS-Zone zu destabilisieren, ihre Aktualität behält. Deshalb hält die Volksmiliz nach wie vor das Regime der Feuereinstellung streng ein, behält sich aber dabei zum Schutz der Bürger der Republik das Recht vor, adäquat in Bezug auf eine Aggression des Gegners zu handeln.
Derzeit kommt in der Ukraine die Politik in Schwung, nationalistische rechtsradikale Ansichten und Einstellung mit antirussischer Neigung in das Bewusstsein der Jugend zu bringen. Dazu dienen nicht nur nationalistische Organisationen und Bewegungen wie der „Rechte Sektor“, „OUN“, „Demokratische Streitaxt“, „Asow“, „C-14“, die Partei „Nationale Front“. Mit der unmittelbaren Herausbildung von Überzeugungen bei der Jugend befasst sich nach bei uns eingehenden Informationen auch das Ministerium für Kultur, Jugend und Sport selbst.
Das oben genannte Ministerium führt ein
Programm zur Erziehung der ukrainischen Jugend auf Grundlage der Ideen des radikalen Nationalismus durch. Das Wesen des Programms besteht darin, mit Schülern solche Übungen durchzuführen wie Überleben im Wald, Lernen von Sicherheitsanforderungen und Regeln beim Umgang mit Waffen, Grundlagen psychologischer Herangehensweisen beim Umgang mit Russen, taktische Ausbildung. Dabei wird bei den Übungen ein angeblich hypothetischer Gegner benannt – Bürger und Soldaten der Republiken und der Russischen Föderation.
Außerdem sind im Ministerium inoffiziell besondere Abteilungen aktiv, die sich mit der Anwerbung junger Menschen und der Ausbildung von Nationalisten zum Eintritt in die Reihen der nationalistischen Organisationen „Rechter Sektor“, „Nationales Korps“ und „Walkirija“ befassen. Um die Lage in der OOS-Zone und der Ukraine insgesamt zu destabilisieren, wird die Finanzierung dieser Abteilungen durch den Ex-Präsidenten Poroschenko und das Innenministerium Awakows gewährleistet.
Unmittelbar geleitet wird diese Arbeit von der „Leiterin der Abteilung für national-patriotische Erziehung“ des Ministeriums für Kultur, Jugend uns Sport Olga Umanez. Es ist bekannt, dass Umanez mit Unterstützung des Innenministers A. Awakow für diese Funktion ernannt wurde.
In der letzten Woche hat unsere Aufklärung die Stationierung von 23 Stück Waffen und Militärtechnik der BFU in Wohngebieten von Ortschaften auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium festgestellt:
Im Verantwortungsbereich der 54. mechanisierten Brigade:
in einem Wohngebiet von Georgijewka – zwei Schützenpanzerwagen;
in Troizkoje – ein Schützenpanzerwagen;
im Verantwortungsbereich der 57. Panzergrenadierbrigade:
in Perwomajskoje – ein gepanzertes Aufklärungs- und Spähfahrzeug;
in Newelskoje – zwei Schützenpanzerwagen;
im Verantwortungsbereich der 128. Gebirgssturmbrigade:
in einem Wohngebiet von Bogdanowka – zwei Schützenpanzer unter einem Tarnnetz;
in Taramtschuk – drei Schützenpanzerwagen;
in einem Wohngebiet von Bogdanowka – zwei Schützenpanzer unter einem Tarnnetz;
in Chlebodarowka – zwei 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
in Beresowoje – ein Schützenpanzer;
im Verantwortungsbereich der 28. mechanisierten Brigade:
in Höfen privater Häuser in Krasnogorowka – ein Panzertransporter und in Taramtschuk zwei Schützenpanzer;
in Marjinka – ein Schützenpanzerwagen;
im Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade:
am Rand von Wodjanoje in einem Wirtschaftsgebäude – ein Schützenpanzerwagen.
Außerdem
haben örtliche Einwohner von Satschatowka und Kasnaja einen kollektiven Brief an Vertreter der OSZE-Mission geschrieben mit der Forderung, die Stationierung von Waffen und Militärtechnik in Wohngebieten und die Bewegung von Kolonnen mit Raupentechnik, Panzertransportern und Lastwagen, die den Straßenbelag zerstören, durch Ortschaften zu stoppen.
Wir wenden uns an die Einwohner der von der Ukraine besetzten Territorien des Donbass in Zukunft keine Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe ihrer Häuser und von Objekten der zivilen Infrastruktur zuzulassen und über alle entdeckten Fälle die Beobachter der OSZE-Mission zu informieren.
Um Leitungskanäle von Drohnen der OSZE-Mission zu blockieren, um Fälle von Stationierung von Militärtechnik zu verheimlichen, haben die BFU in der letzten Woche aktiv Stationen der elektronischen Kriegführung „R-934B“ und „Bukowel-AD“ aus dem Bestand des 20. und des 503. Bataillons für elektronische Kriegführung im Verantwortungsbereich der 128. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten von Stepanowka, Satschtowka, im Verantwortungsbereich der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten von Marjinka, Wladimirowka, Kurachowo und im Verantwortungsbereichs der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten von Lebendinskoje und Wodjanoje eingesetzt.
In der letzten Woche betrugen die nicht kampfbedingten Verluste des Gegners 16 Mann, darunter fünf Tote und elf unterschiedlich schwer Verletzte. Ursachen der nicht kampfbedingten Verluste des Gegners waren: unvorsichtiger Umgang mit Waffen und Munition, Konflikte mit der örtlichen Bevölkerung und Nationalisten sowie Konsum von Drogen und Alkohol.
Das Kommando der OOS stellt eine Zunahme der Zahl der Rechtsverletzungen im Zusammenhang damit fest, dass Funktionsträger unrechtmäßig Vorteile durch Nutzung ihrer dienstlichen Stellung zu eigennützigen Zwecken und durch Machtmissbrauch erlangen.
Unsere Aufkärung hat Anweisungen des kommissarischen Leiters der Abteilung für moralisch-psychische Betreuung des Stabs der OOS A.S. Worontschenko an ihm unterstellte Einheiten abgefangen. Darin wir angeführt, dass seit Beginn dieses Jahres in der OOS-Zone 47 Fälle von Diebstahl von militärischem Material festzustellen waren. Dabei gab es 2019 im selben Zeitraum 32 Rechtsverletzungen. In 35 Fällen wurde in Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone die Nutzung der dienstlichen Stelle zu eigennützigen Zwecken festgestellt. 2019 betrug diese Kennzahl 17 Fälle.
In dem Dokument werden auch zwei Rechtsverletzungen genannt, die mit dem Erhalt unrechtmäßiger Vorteile verbunden sind. So hat der für die rückwärtige Versorgung zuständige Kommandeur der 57. Brigade Korganin den Verkauf von 500 Tonnen Dieseltreibstoff zur Hälfte des Marktpreises an die örtliche Bevölkerung organisiert. Die Gesamtsumme der Einkünfte des stellvertreten
den Brigadekommandeurs betrugen 400.000 Griwna. Ein zweiter Fall wurde in der 10. Gebirgssturmbrigade festgestellt. Der stellvertretende Kommandeur des 108. Bataillons Filonenko wurde beim Verkauf von Waffen und Munition an Vertreter der nationalistischen Organisation „Demokratische Streitaxt“ im Gebiet von Lebedinskoje ertappt. Es wird mitgeteilt, dass der stellvertretende Bataillonskommandeur versuchte Waffen und Munition im Wert von mehr als 1,1 Mio. Griwna zu verkaufen.
Die Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR vervollkommnen täglich ihre Fertigkeiten bei der Vernichtung und beim Abfangen von Drohnen des Gegners. Eine Besonderheit des Luftabwehrkampfes gegen Drohnen der ukrainischen Streitkräfte ist, dass es seit Beginn dieses Jahres dank ihr gelungen ist, 22 Drohnen des Gegners des Typs „Krylo“, „Furija“, „Phantom“, „Mavic Pro“ sowie des von den ukrainischen Medien gerühmten Typs „Leleka-100“ unschädlich zu machen.
Die Koordination der Handlungen der Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz wird auch vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte selbst bemerkt. Um die Zahl der Verluste an Drohnen zu verringern, führen die ukrainischen Streitkräfte auf Basis des 109. Ausbildungszentrums in der Oblast Shitomir zusätzliche Kurse zur Ausbildung von Drohnenmannschaften durch, bevor diese in die OOS-Zone geschickt werden. Die größte Besorgnis unter den Brigadekommandeuren ruft der Ausbildungsstand von Spezialisten zur Lenkung teurer Drohnen vom Typ „Leleka-100“ hervor, eine dieser Drohne
n wurde von den Kräften der Luftabwehreinheiten der Volksmiliz der DVR im Gebiet von Jasinowataja gelandet.
Außerdem stellen wir Ihnen heute eine weitere Drohne der BFU vor – einen Quadrokopter „Mavic Pro“. Mit
Hilfe dieses Geräts haben Kämpfer der 58. Brigade versucht, das Artilleriefeuer im Gebiet von Gorlowka zu leiten und die Einheiten der Volksmiliz zur Erwiderung des Feuers zu provozieren.
Ich erinnere daran, dass im Gebiet von Dsershinskoje, von wo die Drohne gestartet wurde, weiterhin Filmteams von vier ukrainischen Fernsehsendern und der Informationsagentur „France Presse“ arbeiten, um Materialien über die angebliche Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung durch die Kämpfer der BFU zu erstellen.
Durch bei uns eingehende Informationen wurde ein
weiterer Fall von gewaltsamen Handlungen gegen einen Bürger der Ukraine bekannt.
So hat sich ein Einwohner von Awdejewka mit der Bitte um Hilfe an uns geandt. Er teilte mit, dass am Abend des 3. Juni Mitarbeiter des SBU in Masken aus einer Wohnung in einem mehrstöckigen Haus seinen Cousin Konstantin W. Entführt haben. Vermutlich könnte, nach Meinung des Verwandten, die Ursache sein, dass er der Unterstützung der militärischen Strukturen der Republik beschuldigt wird, weil er mehrfache die Kontaktlinie überquerte und Kontakte mit Bürgern der Republiken hatte.
Außerdem wurde nach Angaben unserer Aufklärung festgestellt, dass der Abteilung des SBU in der Oblast Donezk die folgende Aufgabe gestellt wurde: „Um die Popularität des Programms „Du wirst zu Hause erwartet“ im Internet zu erhöhen, soll in den frontnahen Ortschaften eine
Spezialoperation zur Entdeckung von Bürgern in ungünstigen Umständen durchgeführt werden, die dann der Beteiligung an Kampfhandlungen auf den Seite der Volksrepubliken beschuldigt werden sollen“. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der SBU bald eine weitere Sensation über einen angeblich freiwilligen Übergang eines weiteren Bürgers auf die ukrainische Seite vorstellen wird.
Wir rufen die Vertreter der humanitären Mission der UNO auf, diese Information nicht unbeachtet zu lassen und Maßnahmen zur Befreiung völlig unschuldiger Menschen aus den Händen des SBU zu unternehmen.
Im Rahmen der Anweisung des Oberhaupts der DVR zur Vorbereitung und Durchführung der Parade des Sieges am 24. Juni führen Sanitätseinheiten der Volksmiliz gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium einen Maßnahmekomplex durch, um die Ausbreitung der Coronavirusinfektion unter dem Personal der Parademannschaften zu verhindern.
Zu diesem Zweck wurden die Mitglieder der Parademannschaften auf die Coronavirusinfektion getestet, ebenso das Personal, das bei den Maßnahmen unterstützt.
ABC-Einheiten der Volksmiliz führen eine Desinfektion der Unterkünfte des Personals, von Waffen und Militärtechnik und der Orte,
an denen die Trainings zur Parade stattfinden, mit chlorhaltigen Mitteln durch.
Vor Beginn der Trainings wird die Körpertemperatur der Teilnehmer der Parade kontrolliert, das Personal erhält Schutzmasken, die alle zwei Stunden gewechselt werden, außerdem werden Handschuhe ausgegeben und es gibt Desinfektionsmittel für die Hände.
Der vorhandene Vorrat an medizinische
n Mitteln erlaubt es, die Sicherheit des Personals der Volksmiliz sowie der herangezogenen Einheiten des Innenministeriums, des Zivilschutzministeriums und der Mitglieder der militärisch-patriotischen Bewegung „Junge Garde – Jungarmee“ zu gewährleisten.
Spezialisten des medizinischen Dienstes und des Gesundheitsministeriums befinden sich in ständiger Bereitschaft und kontrollieren die Einhaltung der sanitär-epidemiologischen Normen.


de.sputniknews.com: Nach US-Gesetzentwurf über Nord Stream 2: Berlin lehnt Sanktionen gegen Projekt ab
Die Regierung in Berlin beobachtet aufmerksam die Entwicklung der Situation rund um das Pipelineprojekt Nord Stream 2, darunter auch die entsprechenden Vorgänge in den USA. Dies hat eine Vertreterin des Bundeswirtschaftsministeriums bei einem Briefing auf Anfrage der Agentur RIA Novosti bekanntgegeben.
Es werde dazu keinen Kommentar geben, sagte die Regierungsvertreterin. Deutschlands Position zu den extraterritorialen Sanktionen sei klar: Berlin lehne diese ab, hieß es weiter.
Am Donnerstag ist im US-Senat ein Gesetzentwurf zur Erweiterung der Sanktionen gegen Nord Stream 2 eingereicht worden. Die neuen Strafmaßnahmen sollen jene Unternehmen treffen, die für die Versicherung der für die Fertigstellung des Projekts eingesetzten Schiffe zuständig sind. Sanktionsrisiken bestehen auch für die Firmen, die mit der Zertifizierung und den Inspektionen der Pipeline-Abschnitte beauftragt sind. …


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il-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osdatschij über die Situation an der Kontaktlinie vom 30. bis 5. Juni 2020
Guten Tag! Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
In der letzten Woche wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In der letzten Woche hat unsere Aufklärung fünf Panzertransporter von Einheiten der 30. Brigade in der Nähe von Wohnhäusern in Popasnaja entdeckt. In der Nähe von Nowoswanowka haben Verbrecher der 30. Brigade zwei Panzertransporter stationiert.
Außerdem wurden Waffen und Militärtechnik der 93. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Bryshinskij entdeckt: im Hof eines Wohnhauses in Nishneje haben Kämpfer fünf Schützenpanzer stationiert, weitere vier bei Pritschepilowka.
Im Verantwortungsbereich der 25. Brigade in Rajgorodka wurde die Stationierung von fünf Abwehrgeschützen „Osa“ auf dem Gebiet des privaten Unternehmens „Rajgorodskaja Agrofirma“ GmbH entdeckt.
In Stschastje haben Kämpfer einen Schützenpanzerwagen stationiert und einen Abschnitt einer allgemein zugänglichen Straße vermint.
Die Fälle
der Stationierung von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in Ortschaften werden auch von Vertretern der OSZE-Mission bestätigt.
Um die Fälle der Stationierung von Militärtechnik in Wohngebieten zu verheimlichen, verletzen die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte grob das Mandat der Beobachtermission und beschießen Drohnen der internationalen Beobachter.
Am 4. Juni haben Kämpfer der 30. Brigade in Orechowo eine Drohne der Mission abgeschossen, die die Stationierung des Personals einer Mörsermannschaft in einem Wohnhaus auf der Zentralnaja-Straße erfasst hatte. Der Brigadekommandeur Garas befahl dem Kommandeur des 1. Bataillons Kibalnikow, alle Spuren des Verbrechens zu vernichten und hat nicht die Absicht, seine Schuld bei der Verletzung des Rechts auf unbehindertes und unbeschränktes Monitoring der Vertreter der OSZE entsprechend Punkt 3 des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zuzugeben….
In der letzten Woche betrugen die nicht kampfbedingten Verluste in den Verbänden der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ vier Verletzte.
Trotz der Veröffentlichung regelmäßiger Berichte der Abteilung des Obersten Kommissars der UNO für Menschenrechte über Verbrechen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone gegen Zivilisten ist dem Kommando und dem Personal der Einheiten das Leben und die Gesundheit der örtlichen Bevölkerung gleichgültig, und sie verminen weiter Örtlichkeiten.
Der Direktor des Unternehmens „Bachmuter Agrarunion“ Aknewskij schickte dem Leiter des Bezirk
s Bachmut Jerochinoj und dem Kommandeur der OOS-Krawtschenko eine Beschwerde über die Verminung von landwirtschaftlichen Feldern im Gebiet von Mironowskij und Swetlodarsk, die zur Aussaat von Weizen und Viehfutter für Tiere des Unternehmens vorgesehen sind. Aknewskij berichtete auch über die Stationierung eines Abwehrgeschützes „OSA“ in einem Rinderstall im Süden von Mironowskij.
Der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Romigajlo erhielt die Anweisung, die landwirtschaftlichen Felder zu entminen. Der Kommandeur der 24. Brigade Guds, der einen disziplinarischen Verweis erhielt, war gezwungen eine technische Gruppe des Verbandes zur Entminung der Örtlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Wir rufen die Bürger, die auf den zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien leben und die Opfer der Willkür der Soldaten geworden sind, auf, Mut und Verantwortung als Bürger zu zeigen und über alle Fälle von rechtswidrigen Handlungen der Kiewer Besatzer und Verletzungen der Normen des internationalen humanitären Rechts die Vertreter der OSZE- und der UN-Mission zu informieren sowie die Hotline der Generalstaatsanwaltschaft der LVR.
Entsprechend der Entscheidung des Oberhaupts der LVR haben die Einheiten der Volksmiliz mit der Vorbereitung des Militärparade zum 75. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg begonnen, die am 24. Juni dieses Jahres stattfinden wird.
Zur Gewährleistung des epidemiologischen Schutz wurden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium der Republik alle Teilnehmer der Parade sowie Personen, die bei den Trainingsmaßnahmen unterstützen getestet…


de.sputniknews.com:
75-Jährigen zu Boden gestoßen und blutend liegen gelassen: US-Polizisten in Buffalo suspendiert
Bei Protesten nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd in der US-Stadt Buffalo haben zwei Polizisten einen Mann zu Boden gestoßen. Der anscheinend 75-Jährige blieb am Kopf blutend liegen. Die beiden Beamten sind vom Dienst suspendiert.
Auf dem Video eines Reporters ist zu sehen, wie zwei Polizisten in Kampfausrüstung während der Proteste nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd einen offensichtlich älteren weißen Mann zu Boden stoßen – der eine mit dem Schlagstock, der andere mit der Hand. Der Mann blieb am Kopf blutend liegen, ohne dass sich jemand um ihn kümmerte. Der Beamte, der den Mann schubste, scheint nach dem Opfer sehen zu wollen, wird aber von einem anderen Beamten aufgefordert, wegzubleiben. Dann ist jemand zu hören, der sagt: „Holen Sie sofort einen Arzt.“ Zuerst berichtete die „New York Times“ von diesem Vorfall.
Die Beamten seien suspendiert worden, twitterte Bürgermeister Byron W. Brown. Der 75-jährige Demonstrant sei in einem ernsten, aber stabilen Zustand. Der Polizeichef der Stadt im Bundesstaat New York habe eine interne Untersuchung angeordnet.
Die Polizei hatte Medienberichten zufolge zunächst mitgeteilt, dass „eine Person verletzt wurde, als sie stolperte und stürzte“ und dass es während des Protestes fünf Verhaftungen gegeben habe. …

de.sputniknews.com: Facebook wird Seiten von staatlichen Medien kennzeichnen – Sputnik auch betroffen
Laut Nathaniel Gleicher, dem Leiter der Cybersicherheitsabteilung von Facebook, werden die Beiträge der vom Staat kontrollierten Medien bei Facebook bald mit speziellen Labels gekennzeichnet sein.
„Wir wollen damit eine größere Transparenz solcher Medien gewährleisten, die sowohl von ihrer Leitung beeinflusst als auch vom Staat unterstützt werden“, betonte Gleicher.
Gleicher zufolge wird das Label zuerst auf der Seite solcher Medien angezeigt, und schon in der nächsten Woche wird es im Newsfeed des jeweiligen Nutzers erscheinen.
Ob die Massenmedien vom Staat kontrolliert werden, wird Facebook anhand einer Reihe von Kriterien bestimmen. Facebook plant, dabei die Informationen über die Eigentümer und Mitglieder des Aufsichtsrates sowie die Transparenz der Informationsquellen und die Daten über Mitarbeiter der jeweiligen Redaktion zu überprüfen. Außerdem würden die Facebook-Mitarbeiter laut Gleicher die Finanzierungsquellen einer vermutlich vom Staat kontrollierten Nachrichtenagentur prüfen.
Wie Facebook auch mitteilte, würden die Medien, deren Facebook-Seiten mit dem Label versehen werden, in der Lage sein, gegen ihren neuen Status Protest zu erheben.
Zudem will Facebook im kommenden Sommer die Werbepostings von solchen staatlichen Medien „aufgrund übermäßiger Vorsicht“ als eine zusätzliche Maßnahme gegen den möglichen ausländischen Einfluss auf die Präsidentschaftswahlen in den USA blockieren.
Im September 2017 hatte Facebook mitgeteilt, dass mehrere Accounts, die in Verbindung mit Russland stünden, Werbepostings politischen Inhalts bei Facebook gekauft und damit einen Einfluss auf die letzte Präsidentschaftswahl in den USA im Jahr 2016 ausgeübt hätten. Laut Facebook hätten diese Accounts mindestens 100.000 US-Dollar dafür ausgegeben.


dan-news.info:
Die Schulen der DVR gehen ab 1. September auf die russischen Bildungsstandards über.
„Sie wissen, dass unsere Schüler mit russischen Lehrbüchern lernen, und ab dem 1. September gehen wir praktisch vollständig auf russische Ausbildungsstandards über. Natürlich werden wir einige Fächer haben, die unseren regionalen Charakter haben, aber praktisch werden wir nach russischen Standards arbeiten“, teilte der Minister für Bildung und Wissenschaft der DVR Michail Kuschakow mit.


de.sputniknews.com: Tschechien weist zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft aus
Die tschechische Regierung hat zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft des Landes verwiesen. Dies gab der Ministerpräsident Tschechiens, Andrej Babis, bei einer Pressekonferenz bekannt.
Die Ausweisungen stehen demnach im Zusammenhang mit den Berichten über einen russischen Diplomaten, der angeblich das Gift Rizin nach Tschechien mitgebracht haben soll.
„Wir sind ein souveräner Staat, solche Aktionen sind für uns unannehmbar. In dieser Situation haben wir die Entscheidung getroffen: Zwei Mitarbeiter der Botschaft Russlands sind zu Personae non gratae erklärt worden“, so der tschechische Regierungschef.
„Immer weniger Raum für einen konstruktiven Dialog“
Die russische Botschaft bezeichnete die Entscheidung Prags als unfreundlichen Schritt, der von Anfang an auf beweislosen Beschuldigungen basiere. Es sei eine fabrizierte Provokation. Die Handlungen Tschechiens zeugten davon, dass Prag nicht die Absicht habe, die in der letzten Zeit degradierten russisch-tschechischen Beziehungen zu normalisieren.
„Wir sind tief enttäuscht von dieser Herangehensweise der tschechischen Kollegen, die immer weniger Raum für einen konstruktiven Dialog lassen“, so russische Diplomaten.
Nach Angaben der Föderalagentur Rossotrudnitschestwo, die für Fragen der im Ausland lebenden Landsleute im Außenministerium Russlands zuständig ist, handelt es sich bei den zu unerwünschten Personen erklärten Russen um den amtierenden Chef der Vertretung der Agentur, Andrej Kontschakow, sowie um den Mitarbeiter des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur mit Nachnamen Rybakow.
Ist die jüngste Aktion gegen Zemans Pläne für Moskau-Besuch gerichtet?
Der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat Russlands, Wladimir Dschabarow, zeigte sich in einem Interview mit Sputnik überzeugt, dass die „völlig dumme und unfreundliche Aktion“ Prags einen „politischen Hintergrund“ habe.
Ein mögliches Ziel der Ausweisung sei es, die geplante Reise des tschechischen Staatschefs Milos Zeman zur Siegesparade in Moskau zum Scheitern zu bringen.
„Der Skandal um das vermeintliche Mitführen des Giftes war bereits vor einem Monat ausgeklungen. Und plötzlich, als Zeman bekanntgab, dass er unbedingt zur Parade kommen werde, folgen nun diese Entscheidungen und Erklärungen“, sagte der Abgeordnete.
Vergiftungsvorwürfe gegen Russland
Ende April hatte die Prager Wochenschrift „Respekt“ mit Verweis auf Quellen im Geheimdienst berichtet, dass ein Mann mit russischem Diplomatenpass vor drei Wochen nach Prag gekommen sei und in seinem Koffer das tödliche Pflanzengift Rizin mitgeführt habe.
Das Gift sei für Ondřej Kolář (Bürgermeister des Sechsten Prager Stadtbezirks) und für Oberbürgermeister Zdeněk Hřib bestimmt gewesen, hieß es weiter. Die beiden hatten die Demontage des Denkmals für den sowjetischen Marschall Iwan Konew und die Umbenennung des Platzes vor der russischen Botschaft in Prag in Boris-Nemzow-Platz initiiert.
Der tschechische Innenminister Jan Hamáček räumte Mitte Mai in Bezug auf die Vergiftungsvorwürfe gegen Russland das Fehlen von Beweisen ein.
Morddrohungen gegen russischen Diplomaten in Tschechien
In den darauffolgenden Wochen spekulierten die Medien über den mutmaßlichen Täter und nannten dabei Namen. Als ein russischer Diplomat in Tschechien daraufhin Morddrohungen erhalten hatte, forderte Russlands Außenminister Sergej Lawrow Prag dazu auf, dem Mann polizeilichen Schutz zu gewährleisten.
Die russische Botschaft in Prag wies in einer Protestnote an das tschechische Außenamt darauf hin, dass unbegründete Attacken auf Russland und seine diplomatische Vertretung in Prag unzulässig seien. Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete die tschechischen Medienberichte als „Zeitungsente“. Die amtliche Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, stufte diese Medienberichte als Fake-News ein, die die bilateralen Beziehungen vergiften würden.

abends:


de.sputniknews.com: Drei Chinesen müssen in USA hinter Gitter – Wegen Fotos von Militärobjekten
In der amerikanischen Stadt Key West, US-Bundesstaat Florida, sind drei chinesische Bürger wegen der illegalen Aufnahme von Militärobjekten auf einem Marinestützpunkt zu Gefängnisstrafen von neun bis zwölf Monaten verurteilt worden. Dies geht aus einem Bericht des Justizdepartments des Southern Districts of Florida hervor.
Es wird darauf hingewiesen, dass der 27 Jahre alte Lyuyou Liao zu zwölf Monaten Haft verurteilt wurde. Er bekannte sich schuldig, am 26. Dezember letzten Jahres in das Gebiet der Marinebasis eingedrungen zu sein sowie Foto- und Videoaufnahmen der Objekte rund um den Stützpunkt gemacht zu haben. Es handle sich zudem um Fotoaufnahmen einer „wichtigsten militärischen Ausrüstung“.
Die zwei anderen chinesischen Bürger, der 25-jährige Jielun Zhang und der 24-jährige Yuhao Wang, hätten sich auch für schuldig bekannt, am 4. Januar illegal in die Basis zwecks Fotoaufnahmen von Objekten der militärischen und seemilitärischen Ausrüstung eingedrungen zu sein. Sie seien demnach zu zwölf bzw. neun Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Nach Angaben des TV-Senders CNN sollen die Vorfälle kurz danach geschehen sein, als die Vereinigten Staaten im letzten Jahr zwei Botschaftsvertreter aus dem Land „geheim auswiesen“, nachdem jene das Territorium einer Militärbasis im US-Bundesstaat Virginia unbefugt betreten hatten.


de.sputniknews.com: „Direkte Bedrohung“: Deutsche Wirtschaft warnt vor US-Sanktionen gegen Gasleitung Nord Stream 2
Der Vorsitzende des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Oliver Hermes, hat sich am Freitag zu dem von US-Senatoren vorgelegten Gesetzentwurf über das Pipelineprojekt Nord Stream 2 geäußert. Dabei sprach er von „direkter Bedrohung für die Rechtssicherheit in der EU“.
„Die Pläne sind eine direkte Bedrohung für die Rechtssicherheit in der EU und würden zu US-Sanktionen gegen Dutzende von deutschen und europäischen Unternehmen führen“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Hermes. Der nun von US-Senatoren vorgelegte Gesetzentwurf werde „einen großen Scherbenhaufen im transatlantischen Verhältnis verursachen“.
Der Ostausschuss forderte sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission auf, die Souveränität europäischer Entscheidungen zu schützen.
„Europäische Energiefragen sind in Europa und nach europäischen Gesetzen zu klären und nicht durch US-Repräsentanten“, sagte Hermes weiter.
Er verwies darauf, dass das umstrittene Bauprojekt alle EU-Genehmigungsverfahren erfolgreich durchlaufen habe.
Kritik aus Berlin
Die Bundesregierung hatte US-Sanktionen bereits als schweren Eingriff in innere Angelegenheiten verurteilt.
Der Vorsitzende des Energieausschusses des Bundestages, Klaus Ernst, sagte auf Anfrage der Agentur RIA Novosti am Freitag, dass Deutschland Strafzölle auf Gasimporte aus den USA verhängen könnte, wenn Washington mit dem Druck auf Nord Stream 2 nicht aufhöre. Das US-Verhalten sei als ein Eingriff in die Souveränität Deutschlands und der EU zu betrachten, hieß es.
Die Regierung in Berlin beobachte aufmerksam die Entwicklung der Situation rund um das Pipelineprojekt Nord Stream 2, darunter auch die enstprechenden Vorgänge in den USA, gab eine Vertreterin des Bundeswirtschaftsministeriums ebenfalls auf Anfrage der Agentur RIA Novosti bekannt.
US-Gesetzentwurf über Nord Stream 2
Am Donnerstag legten die US-Senatoren Ted Cruz (Republikaner) und Jeanne Shaheen (Demokraten) in Washington einen Gesetzentwurf vor, der das Projekt mit der Androhung von Sanktionen gegen alle Firmen verhindern soll, die an der Verlegung von Pipeline-Rohren durch die Ostsee beteiligt sind. Dies soll auch Unternehmen treffen, die Dienstleistungen verrichten oder Nord Stream 2 versichern oder rückversichern. Vermögenswerte in den USA von Beteiligten könnten eingefroren werden.
Auch US-Präsident Donald Trump hat das Projekt wiederholt kritisiert, das mehr russisches Gas nach Europa bringen soll. Im Dezember 2019 verhängten die USA Sanktionen gegen die Gasleitung und forderte von den beteiligten Unternehmen, den Bau sofort einzustellen.
Moskau nimmt Stellung
Russlands Präsident Wladimir Putin stellte zuvor fest, dass Russland das Projekt umsetzen könne, ohne ausländische Partner mit heranzuziehen. Ihm zufolge wird Nord Stream 2 vor Ende dieses Jahres oder im ersten Quartal 2021 in Betrieb genommen. Der Gazprom-Chef Alexej Miller gab seinerseits an, dass das Unternehmen über alle Mittel verfüge, um den Bau selbst abzuschließen, dies werde jedoch mehr Zeit brauchen.
Gaspipeline Nord Stream 2
Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline von der russischen Küste nach Deutschland am Boden der Ostsee vor. Eine Reihe von Staaten, insbesondere die Ukraine, Litauen, Lettland, Polen und die USA, lehnten das Projekt ab. Kiew hatte Angst, Einnahmen aus dem Transit von russischem Gas zu verlieren, und Washington ist daran interessiert, sein eigenes Flüssiggas auf dem europäischen Markt zu fördern.
Hinter dem Pipeline-Projekt steht der russische Staatskonzern Gazprom, der die Hälfte der geplanten Gesamtkosten von 9,5 Milliarden Euro stemmen soll. Die andere Hälfte finanzieren fünf europäische Energieunternehmen: Wintershall Dea, OMV sowie Uniper, Royal Dutch Shell und Engie.

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