Presseschau vom 02.06.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp
s:

Anton Latzo: Viktor Orbán: Ungarn zuerst! – Konzeptionelle Hintergründe seiner Politik
Unter Präsident Viktor Orbán vollzieht Ungarn eine politische Neuausrichtung. Ohne sich vom Westen abzukoppeln, will Orbán engere Beziehungen zu Russland und China. Dagegen stemmt sich Deutschland mit seinem wirtschaftlichen Einfluss. …
https://de.rt.com/27f0

Alexander Boos: „Im Würgegriff von Krieg, Hunger und Covid-19″: Internationale Konferenz will Jemen helfen
Über zwei Milliarden US-Dollar wollen die Vereinten Nationen (UN) am Dienstag auf einer Geberkonferenz für das Krisenland Jemen sammeln. Auch die Kriegspartei Saudi-Arabien nimmt an dem Online-Treffen teil, was Kritiker auf den Plan ruft. Nur einer der Gründe für die Konferenz: Im Jemen breitet sich das Coronavirus weiter aus. …
https://sptnkne.ws/C83u

Galija Ibragimowa: Die Russen spuken wieder: Wer in den USA hat was von der ewiggleichen Story?
Die Massenunruhen in den USA hat Moskau ausgelöst. Die aufgebrachte Menge schlägt sich nach typisch russischer Methode durch die Polizeireviere. Wer Beweise dafür will, der verlasse sich auf die ehemalige Sicherheitsberaterin Susan Rice, auf ihre Erfahrung und Intuition. Wiedermal haben es US-Politiker geschafft, den Russen auf die Spur zu kommen. …
https://sptnkne.ws/C8B8


abends/nachts:

dan-news.info: Etwa tausend Papierlaternen erhellten den Abendhimmel über Städten der DVR in Erinnerung an die Kinder des Donbass, die durch die militärische Aggression Kiews getötet wurden.
Donezker vesammelten sich traditionsgemäß an der Brücke des Schtscherbakow-Kultur- und Erholungsparks. Nach Angaben der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“, die die Aktion „Engel“ organisierte, ließen die Donezker 500 Laternen aufsteigen. Etwa genauso viele Laternen stiegen in anderen Städten und Bezirken der DVR in den Himmel auf.
In diesem Jahr schlossen sich auch Einwohner einer Reihe von Städten und Regionen Russlands der Aktion an – Moskau, Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesh, Nishnij Nowgorod, Smolensk, Tula, Uljanowk sowie die Oblaste Moskau, Leningrad, Orlow, Kursk, der Kreis Krasnodar und der autonome Kreis Chanty-Mansijsk, die Karatschajewo-Tscherkasskaja-Republik, die Krim und Kamtschatka. Heute ließen sie weiße Ballons aufsteigen oder stellten symbolische Lichter und Spielzeug auf ihre Fensterbänke.


de.sputniknews.com:
Russen stimmen am ersten Juli über Verfassungsänderung ab
Am ersten Juli soll über die größte Verfassungsänderung in der russischen Geschichte entschieden werden. Der russische Präsident Wladimir Putin stimmte dem von der zentralen Wahlkommission vorgeschlagenen Termin am Montag zu.
„Das Datum ist perfekt“, sagte Putin in Videokonferenz, die im Staatsfernsehen live übertragen wurde. Der ursprüngliche Termin Mitte April war wegen der Corona-Epidemie verschoben worden.
Putin sagte, die Infektionslage im Land habe sich stabilisiert. Das erlaube, die Arbeiten an der Änderung des Grundgesetzes fortzusetzen. „Uns ist es im Großen und Ganzen gelungen, die Hauptaufgabe zu lösen, die explosionsartige negative Entwicklung zu verhindern.“
Wahlleiterin Ella Pamfilowa versprach einen sicheren Ablauf der Volksabstimmung. Es würden Masken und Handschuhe zur Verfügung gestellt sowie Kugelschreiber zur einmaligen Verwendung. Möglich sein solle auch eine mobile Station für Menschen, die nicht ins Wahllokal kommen könnten. Um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, solle die Abstimmung schon sechs Tage vor dem Termin am 1. Juli beginnen.
Die Verfassungsänderung ist umstritten. Kremlgegner werfen Putin einen Staatsstreich vor. Sie kritisieren die Verfassungsänderung als illegitim und warnen davor, die Menschen im größten Land der Erde bei einer solchen Volksabstimmung sinnlos der Gefahr durch das Virus auszusetzen. Demonstrationen sind wegen der Pandemie seit Wochen verboten.
Einige der geplanten Verfassungsänderungen:
– Schutz der Grenzen und der Souveränitä des Landes: Aufrufe und Handlungen zur Veräußerung von Gebieten der Russischen Föderation sind laut den Änderungen unzulässig.
– Zudem wird der Begriff Gott verankert: „Die Russische Föderation, durch ihre tausendjährige Geschichte vereint, wahrt die Erinnerung an ihre Vorfahren, die uns die Ideale und den Glauben an Gott (…) übermittelt haben, und erkennt die historisch begründete Einheit des Staates an.“
– Die „historische Wahrheit“ muss laut den Änderungen geschützt werden: „Die Russische Föderation ehrt die Erinnerung an die Verteidiger des Vaterlandes und gewährleistet den Schutz der historischen Wahrheit. Das Herabwürdigen der Heldentat des Volkes bei der Verteidigung des Vaterlandes ist unzulässig.“
– Kinder werden zu einer Priorität der russischen Staatspolitik erklärt. Der Staat verpflichtet sich, für deren geistige, moralische, intellektuelle und körperliche Entwicklung zu sorgen. Kindern soll „Patriotismus, Bürgerbewusstsein und Respekt gegenüber den Älteren“ anerzogen werden.
– Die Institution der Ehe soll als „Bund zwischen Mann und Frau“ verstanden und geschützt werden.
– Der Mindestlohn und die jährliche Anpassung der Renten an die Inflation sind ebenfalls in der Verfassung festgeschrieben.
– Russisch ist als Sprache des „staatsbildenden Volkes“ die Amtssprache des Landes.
– Russland garantiert allen seinen Völkern das Recht, ihre Muttersprache zu bewahren, und schafft die Bedingungen für das Erlernen und die Entwicklung dieser Sprachen.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 1. Juni wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Ausschreitungen in den USA: Trump droht mit Einsatz der Armee
US-Präsident Donald Trump hat am Montagabend (Ortszeit) bei seiner Ansprache im Weißen Haus die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung angekündigt, wenn die Unruhen in den USA nicht beendet werden. Das berichtet der TV-Sender CNN am Dienstag.
„Wir beenden die Unruhen und die Gesetzlosigkeit, die sich in unserem Land ausgebreitet haben“, zitierte der Sender Trump.
„Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um das Leben und den Besitz ihrer Bürger zu schützen, dann werde ich das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen und das Problem schnell für sie lösen“, so Trump.
Während Trumps Auftritt drängten Sicherheitskräfte laut dem Sender Demonstranten vor dem Weißen Haus unter anderem mit Tränengas gewaltsam zurück. Auch Militärpolizei sei gegen Demonstranten eingesetzt worden. Geschäfte, Restaurants und Hotels in der Umgebung hätten ihre Schaufenster verbarrikadiert.
Nicht nur in Washington, auch in anderen Metropolen wie New York, Los Angeles, Atlanta, Philadelphia, Dallas, Oakland und Louisville dauerten die Proteste am Montagabend an.
Gesetz „Über den Aufstand“
Medienberichten zufolge will Trump dabei vom Gesetz „Über den Aufstand“ von 1807 Gebrauch machen. Es reguliert die Befugnisse des US-Präsidenten, das Militär in Bundesstaaten zu entsenden, um einen Aufstand niederzuschlagen.
Eine mögliche Anwendung dieser Befugnisse soll Trump in letzter Zeit bereits mehrmals angekündigt und die Gouverneure der Bundesstaaten zu härterem Durchgreifen aufgerufen haben. Derweil entscheiden die Gouverneure der Bundesstaaten über den Einsatz der Nationalgarde bei der Herstellung der öffentlichen Ordnung.
Zuvor war dieses Gesetz unter anderem bei der Unterdrückung der Unruhen nach dem Mord an Martin Luther King im Jahr 1968 und bei der Niederschlagung der Massenunruhen im Jahr 1992 in Los Angeles angewendet worden.
Proteste in den USA
In Minneapolis und weiteren US-Städten kommt es nach dem Tod des Schwarzen George Floyd zu teils gewaltsamen Protesten.
Floyd war am vergangenen Montag bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben gekommen. Alle vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurden entlassen, einer von ihnen wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Bei ihm handelt es sich um den weißen Polizisten, der sein Knie minutenlang auf den Hals von Floyd gedrückt hatte.
Der 46-Jährige hatte mehrfach um Hilfe gefleht, bevor er das Bewusstsein verlor, wie ein Video festgehalten hatte. Der Schwarze wurde bei seiner Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt. Die Untersuchungen gegen die drei anderen Polizisten dauern an.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 1. Juni 3:00 Uhr bis 2. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Frühere ranghohe Politiker fordern wegen Corona-Krise zeitnahen G20-Gipfel
225 ehemalige Staats-und Regierungschefs, Gesundheitsexperten und Wissenschaftler haben am Dienstag in einem offenen Brief dazu aufgerufen, möglichst schnell einen G20-Gipfel durchzuführen. Ziel ist es, armen Ländern in der Corona-Krise zu helfen.
Laut dem Dokument fordern die Unterzeichner unter anderem, Schulden von armen Staaten erheblich abzuschreiben sowie Länder mit schlechter Gesundheitsversorgung durch wirkungsvolle Finanzspritzen zu unterstützen. Wegen der Pandemie gerieten Millionen Menschen in Armut. Es sei zudem ein Impfstofffonds erforderlich.
Unter das Dokument hätten unter anderem der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer, der frühere österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, die britischen Ex-Premierminister Gordon Brown, Tony Blair und John Major sowie der frühere UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ihre Unterschrift gesetzt.
November scheint zu spät
In diesem Jahr hat Saudi-Arabien den Vorsitz in der „Gruppe der 20“ inne, die zwei Drittel der Weltbevölkerung, 85 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und 75 Prozent des Welthandels vertritt. Der G20 gehören neben der Europäischen Union und 19 führenden Wirtschaftsnationen auch die USA, China, Russland und Deutschland an.
Der nächste G20-Gipfel ist für die zweite Novemberhälfte in der saudischen Hauptstadt Riad geplant. Die Unterzeichner des Briefes halten das angesichts des Ausmaßes der Coronavirus-Krise für zu spät. Werde nicht früher gehandelt, könnte eine zweite Covid-Welle die ärmsten Länder erfassen, hieß es.
Coronavirus-Pandemie
Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (Stand 02. Juni, 09.33 Uhr) haben sich in 188 Ländern mehr als 6,2 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 375.683.


Lug-info.com: Ansprache des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik aus Anlass des sechsten Jahrestags des Luftschlags der ukrainischen Streitkräfte auf Lugansk
Sehr geehrte Landesleute!
Sechs Jahre sind seit jenen tragischen Ereignissen vergangen, als ein ukrainisches Kampfflugzeug auf Befehl des Kiewer Kommandos zielgerichtet einen Luftschlag auf das Zentrum einer friedlichen Stadt verübte. Der Schlag ging auf die Oblast-Verwaltung und einen Platz, über den friedliche Einwohner gingen, Kinder spielten.
Dadurch starben acht Menschen, 28 unserer Landsleute wurden verletzt. Die Opfer dieser unmenschlichen Tat sind nur auf dem Gewissen der ukrainischen Politiker.
Nach dieser offenen Aggression mussten wir, wie auch unsere Vorfahren in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges mit der Waffe in der Hand die Heimat gegen ein neues Erscheinen von Faschisten, die bereit sind, die friedliche Bevölkerung des Donbass zu vernichten, verteidigen. Mit nur einem Unterschied: die Hitlerbanden waren Fremde, aber die ukrainische Armee kam, um ihr damals noch eigenes Volk zu töten.
Der Donbass wird niemals die Tausende unschuldiger Opfer vergessen, die von der Hand der ukrainischen bewaffneten Formationen gestorben sind! Es wird der Tag kommen – und sie alle werden für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.
Ewiges Andenken den Toten!
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik
Leonid Pasetschnik


de.sputniknews.com:
Russischer Admiral: Al-Nusra-Terroristen beschießen Orte in Syrien
Russland registriert neue Verstöße gegen die Waffenruhe in Syrien. Nach Informationen des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien steckt die terroristische Dschebhat al-Nusra hinter den jüngsten Angriffen in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes.
Dschebhat al-Nusra habe Orte in Idlib unter Beschuss genommen, teilte der Leiter des Zentrums, Konteradmiral Alexander Schtscherbizki, am Dienstag mit.
Am Montag hatte das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass russische Vertreter innerhalb von 24 Stunden insgesamt sechs Verletzungen der Waffenruhe in Syrien registriert hätten. Die Türkei ihrerseits hatte zwei Verstöße gemeldet. Beide Staaten hatten eine gemeinsame Kommission eingesetzt, welche die Einhaltung der Waffenruhe überwacht.
Laut Schtscherbizki wurden mehrere Ortschaften (al-Dana, Dadikh und weitere) in der syrischen Provinz Idlib zum Teil mehrmals am Tag angegriffen. Geschossen worden sei „aus den Stellungen der terroristischen Organisation Dschebhat al-Nusra“, sagte der Konteradmiral. Von Montag auf Dienstag seien keine Angriffe seitens der von der Türkei kontrollierten illegalen bewaffneten Formationen registriert worden.
Der Syrien-Krieg dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS, Daesh) in Syrien und im Irak verkündet. In einzelnen syrischen Regionen wird jedoch weiter gekämpft, wobei eine politische Regelung, der Wiederaufbau und eine Rückführung der Flüchtlinge in den Vordergrund treten.
Der russische Präsident, Wladimir Putin, und sein türkischer Amtskollege, Recep Tayyip Erdogan, hatten am 5. März nach sechsstündigen Verhandlungen in Moskau eine Vereinbarung zu Syrien unterzeichnet, die unter anderem einen Waffenstillstand in Idlib beinhaltete.


lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik hat heute in Begleitung einer Ehrenwache der Volksmiliz der LVR Blumen am Gedenkstein für die Opfer des Luftschlags der ukrainischen Streitkräfte sowie an der Gedenktafel
der für die Freiheit des Donbass Gefallenen an der Fassade des Hauses der Regierung Blumen niedergelegt und das Andenken aller durch die Aggression von Seiten der Ukraine getöteten Menschen mit einer Schweigeminute geehrt.


de.sputniknews.com:
Russische Forscher wollen Lunge mit UV-Licht von Covid-19 befreien
Russische Forscher wollen eine ungewöhnliche Methode zur Bekämpfung von Covid-19 und weiterer Viren innerhalb des menschlichen Körpers entwickelt haben. Das Verfahren soll es erlauben, die Lunge mit kurzwelliger UV-Strahlung von innen zu entkeimen.
Die Methode wurde in dem zur Atomenergiebehörde Rosatom gehörenden Lejpunski-Forschungsinstitut für Physik und Energie (FEI) in Obninsk entwickelt.
„Wir nennen das Projekt ‚Leuchtendes Gas‘“, teilte Institutsdirektor Andrej Gowerdowski in einem Interview mit der Branchenzeitung „Strana Rosatom“ mit.
„Bisher ist es noch niemandem gelungen, eine Desinfektion mit UV-Licht im menschlichen Körper durchzuführen. Wir haben herausgefunden, wie das möglich ist.“
„Wir wählen Moleküle und Gaskomponenten aus, die nach dem Einatmen aktiv bleiben und ultraviolettes Licht direkt in der Lunge abstrahlen“, so Gowerdowski.
Die Forscher hoffen, dass ihre Methode nicht nur gegen das Coronavirus, sondern auch gegen Tuberkulose und sogar gegen Krebs helfen wird. …


Dnronline.su: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR 14 neue Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Drei der Fälle sind Personen, die aus Russland eingetroffen sind. Unter den neuen Fällen sind zwei Kinder, die mit zuvor infizierten Eltern Kontakt hatten. Derzeit ist der Zustand der Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
In den letzten 24 Stunden wurden 10 Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es zwei Todesfälle: ein 73 Jahre alter Mann und eine 65 Jahre alte Frau.
Am 2. Juni und 12:30 Uhr sind in der DVR insgesamt 553 Fälle von Infektionen registriert.
389 Patienten sind derzeit in Behandlung, 144 als gesund entlassen, es gibt 20 Todesfälle.


ukrinform.de:
Ukrainische Delegation beginnt Besuch in Berlin mit Gesprächen im Verteidigungsministerium
Der Besuch der ukrainischen Delegation in Berlin am 2. Juni begann mit Gesprächen mit Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Das teilte das Deutsche Bundesverteidigungsministerium per Twitter mit.
„Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer begrüßt den Vize-Premier Oleksij Reznikov im Bendlerblock. Mit dabei sind Verteidigungsminister Andrej Taran sowie Außenminister Dmytro Kuleba und Botschafter Andrij Melnyk. Thema ist u.a. die Lage im Donbass“, heißt es in der Meldung.
Um 11:00 Uhr (12:00 Uhr Kyjiwer Zeit) sollen Gespräche zwischen Kuleba und seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas beginnen.
In der Zusammensetzung der ukrainischen Delegation sind auch der Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, Andrij Jermak, und sein Stellvertreter, Ihor Schowkwa.
Auf dem Programm steht noch ein Treffen mit dem außenpolitischen Berater der Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jan Hecker.


Lug-info.com: In der LVR sind derzeit 419 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert, teilt das Gesundheitsministerium der LVR mit.
Am 1. Juni wurde in der LVR kein neuer Fall von Erkrankung registriert.
Insgesamt wurden bisher 321 Menschen als gesund entlassen, es gibt sechs Todesfälle.


de.sputniknews.com:
Russische und türkische Soldaten patrouillieren wieder in Idlib
Armeeangehörige aus Russland und der Türkei haben am Dienstag erneut auf der Autostraße M4 in der syrischen Provinz Idlib patrouilliert. Die wichtige Verkehrsader hatte vor einiger Zeit unter Beschuss von Militanten gestanden.
Seit Mitte März war es bereits die 14. gemeinsame Patrouille in der Region, die im Nordwesten Syriens an der Grenze zur Türkei liegt, wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien mitteilte.
„Im Einklang mit der Vereinbarung der Präsidenten Russlands und der Türkei vom 5. März in Moskau hat am 2. Juni eine weitere – bereits die 14. – gemeinsame russisch-türkische Patrouille an einem Abschnitt der Autostraße M4 in der Deeskalationszone Idlib stattgefunden, die die Städte Aleppo und Latakia miteinander verbindet“, hieß es.
Die russischen Soldaten seien mit zwei Schützenpanzern des Typs BTR-82A und einem Tigr-Panzerfahrzeug unterwegs gewesen. Die Bewegung der Fahrzeuge sei per Drohnen überwacht worden. Ob es während der Patrouille Zwischenfälle gegeben hat, geht aus der Mitteilung nicht hervor. …


Armiyadnr.su: Am 1. Juni wurde in der DVR der Internationale Kindertag begangen. Den ganzen Tag über war am Denkmal für die Kinder, die infolge der ukrainischen Aggression getötet wurde, eine Ehrenwache von Mitgliedern der militärisch-patriotischen Bewegung „Junge Garde – Jungarmee“ und der Kadettenkorps anwesend.
Im Laufe des Tages haben Soldaten der Volksmiliz der DVR, Vertreter von Verwaltungen und gesellschaftlichen Bewegungen sowie Freiwillige eine ganze Reihe von Veranstaltungen durchgeführt, bei denen für Kinder Feste veranstaltet wurden und Kinder aus sozial ungeschützten Schichten Geschenke übergeben wurden.
Der Internationale Kindertag wurde in der Republik traditionsgemäß mit der Aktion „Engel“ abgeschlossen, bei der von der Brücke im Schtscherbakow-Park Laternen steigen gelassen wurden, von denen jede die Seele eines getöteten Kindes symbolisierte.


nachmittags:

de.sputniknews.com: „In klarster Form“: Hongkongs Regierungschefin wirft USA Doppelmoral vor
Angesichts des Vorgehens der US-Sicherheitskräfte gegen Randalierer bei den Anti-Rassismus-Protesten hat die Regierungschefin von Hongkong, Carrie Lam, den Vereinigten Staaten eine „Doppelmoral“ vorgeworfen.
Es sei nun zu sehen, wie die US-Behörden mit Randalierern umgingen, sagte Lam am Dienstag in einer Pressekonferenz. Die Haltung der USA zu den Protesten in Hongkong sei eine andere gewesen, betonte sie in Bezug auf Kritik am Vorgehen der Hongkonger Polizei.
Zuletzt „haben wir in klarster Form die kursierende Doppelmoral gesehen“, sagte Lam im Zusammenhang mit den Protesten in den Vereinigten Staaten.
Lams Vorwürfe, bei der nationalen Sicherheit mit zweierlei Maß zu messen, galten übrigens auch anderen ausländischen Regierungen: Diese seien „sehr besorgt über ihre eigene Sicherheit“. Wenn es aber um die Sicherheit Hongkongs gehe, dann blickten ausländische Regierungsvertreter „durch getönte Brillengläser“.
Am Vortag hatte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums geäußert, die Reaktion der US-Regierung auf die Anti-Rassismus-Proteste sei ein „Lehrbuchbeispiel für ihre weltberühmte Doppelmoral“.
Die Proteste in Hongkong waren erneut aufgeflammt, nachdem die Führung in Peking unlängst das umstrittene Sicherheitsgesetz angekündigt hatte, das nach Ansicht von Kritikern einen bislang weitestgehenden Eingriff in den halbautonomen Status der früheren britischen Kronkolonie darstellt. Auch international stoßen die Pläne auf Kritik, weil das Gesetz Hongkongs Parlament umgeht und sich gegen Aktivitäten richtet, die als subversiv oder separatistisch angesehen werden.
US-Präsident Donald Trump drohte, wegen des von China geplanten Sicherheitsgesetzes Hongkong die wirtschaftlichen Privilegien abzuerkennen.


rusvesna.su: FSB hat einen betrunkenen ukrainischen Soldaten an der Grenze zur Krim festgenommen
Auf der Krim wurde ein betrunkener ukrainischer Soldat von FSB-Beamten wegen Verletzung der Staatsgrenze festgenommen.
Wie der FSB-Pressedienst mitteilte, befand sich der Täter ohne Dokumente auf dem Territorium der Russischen Föderation. Nach Angaben der Agentur handelt es sich um den ukrainischen Staatsbürger E. Dobrinsky
„Die Grenzkontrolle des FSB Russlands in der Republik Krim wegen illegalen Überschreitens der Staatsgrenze von der Ukraine zur Russischen Föderation hat eine Person ohne Ausweispapiere betrunken festgenommen.
Es wurde festgestellt, dass der Übertreter ein Soldat der Streitkräfte der Ukraine ist. E. Dobrinsky, geboren 1992“ teilte der FSB mit.
Bei dem Mann wurde eine nicht identifizierte Substanz pflanzlichen Ursprungs entdeckt, vermutlich Drogen, die zur Untersuchung geschickt wurde.
Ein Strafverfahren wegen illegalen Grenzübertritts wurde eröffnet.
Wir erinnern daran, dass die Streitkräfte der Ukraine zuvor über das „Verschwinden“ eines Soldaten der 95. Luftangriffsbrigade, Jewgeni Dobrinski, von einem Beobachtungsposten an der Grenze zur Krim berichtet hatten.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 02.06.2020
Nach Angaben
von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK, wurde in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine registriert.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer der 54. Brigade Majstrenkos Jakowlewka mit Schusswaffen beschossen. Die Feueraktivität des Gegners wurde von Einheiten der Volksmiliz mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen unterdrückt.
Informationen über Verletzte und Schäden an Objekten der zivilen Infrastruktur in
folge des Beschusses von Seiten der BFU werden noch ermittelt.
Die Materialien zu dem Fall von Beschuss wurden erfasst und den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie dem Strafverfahren gegen den Kommandeur der 54. Brigade der BFU Majstrenko hinzuzufügen.
Unsere Aufklärung hat im Verantwortungsbereich
der 10. Gebirgssturmbrigade, in einem Haus am Rand von Gnutowo den Aufenthalt von zehn Nationalisten der Organisation „Rechter Sektor“ bemerkt, die zur Durchführung von Provokationen und zur Behinderung von Versuchen der Kiewer Regierung, sich beim Treffen der Außenminister der Ukraine und Deutschlands in Berlin gegenüber der Weltgemeinschaft in einem positiven Licht darzustellen, eingetroffen sind.
Nach Informationen von örtlichen Einwohnern von Gnutowo fand in der Nacht ein Schusswechsel zwischen den eingetroffenen Nationalisten und Kämpfern des 8. Bataillons der 10. Brigade statt. In der Folge der sich entspinnenden Kmapfes wurde in der 10. Brigade ein Kämpfer getötet, zwei wurden verletzt. Nach vorläufigen Informationen ist bekannt, dass Ursache des Konflikts die Weigerung der Kämpfer war, die Nationalisten auf ihre Positionen zu lassen, um provokativen Beschuss des Territoriums der DVR durchzuführen. Dabei versuchten die Kämpfer, ihre Weigerung mit einem Befehl des Stabs der OOS über die genaue Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung zu begründen.
Außerdem wurde nach genaueren Informationen bekannt, dass in den Gebieten von Gnutowo und Schirokino ein
Filmteam unter Leitung des Journalisten A. Zaplijenko des Fernsehsenders „1+1“ arbeitet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Schusswechsel zwischen Nationalisten und Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte von ukrainischen Propagandisten genutzt werden wird, um Einheiten der Volksmiliz der Beschüsse zu beschuldigen.
Außerdem haben unsere Beobachter gestern im Gebiet von Nowotroizkoje bemerkt, das Kämpfer der 128. Brigade technische Arbeiten zur befestigungsmäßigen zusätzlichen Ausrüstung von Positionen unter Nutzung von technischer Munition durchführen. In
folge der Verletzung von Sicherheitsbestimmubngen ereignete sich eine ungeplante Detonation eines der Geschosse, der Soldat I.E. Tschitschika erlitt zwahlreiche Splitterverletzungen. Der Brigadekommandeur Gontscharuk hat bisher dem übergeordneten Stab nicht über die Verletzung des Soldaten berichtet.
Das Kommando der 58. Brigade ist nicht in der Lage eine Kontrolle über seine Untergebenen herzustellen, die weiter gesetzwidrige Aktivitäten gegenüber der örtlichen Bevölkerung durchführen.
So wird nach Informationen von örtlichen Einwohnern von Konstantinowka von der Polizeiabtelung ein ukrainischer Soldat gesucht, der gestern Abend in betrunkenem Zustand im
Bereich der Eisenbahnstation die junge Frau Jelena W., geb. 1993, vergewaltigt hat. Die Betroffene befindet sich derzeit in bewusstlosem Zustand im Stadtkrankenhaus Nr. 1 von Konstantinowka. Das Kommando der 58. Brigade verweigert strikt die Anfragen der Polizei nach Herausgabe von Informationen über seinen Kämpfer und bezieht sich darauf, dass der Verbrecher nicht in den Listen des Truppenteils erfasst ist.
Unsere Aufklärung hat
weitere Daten über Erkrankungen von Kämpfern der 54. Brigade im Gebiet von Awdejewka erhalten.
Im Zusammenhang mit dem Fehlen von Plätzen zur Aufnahme kranker Soldaten in den Stadtkrankenhäusern und dem Feldquarantänepunkt in Awdejewka hat das Brigadekommando eine Anfrage auf Zuteilung medizinischer Mittel zur Bekämpfung von Coronavirus und Tuberkulose an das 66. mobile Hospital von Pokrowsk gerichtet. In der Anfrage ist angegeben, dass zur Verhütung weiterer Todesfälle von Soldaten und der Verbreitung von Infektionskrankheiten 5000 Masken, 200 Liter chlorhaltige Lösung und 120 Antituberkulosepräparate erster Ordnung notwendig sind.
Nach operativen Informationen sind in den letzten 24 Stunden in der 54. Brigade zwei Kämpfer gestorben, 36 Kämpfer sind mit dem Coronavirus infiziert und 17 mit Tuberkulose. Die Kranken sind in einer gesonderten Kaserne isoliert. Außerdem zwingt das Defizit an Medikam
enten die Kommandeure der Einheiten, sich an Freiwillige um Hilfe zu wenden.
Nach Angaben unserer Quellen führt die Ermittlungsabteilung der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine eine Ermittlung zu einem Fall von Diebstahl von Munition aus dem Raketenartilleriewaffenlager in Resnikow, Donezker Oblast, durch. In der Liste der verschwundenen Munition befinden sich 15 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 75 Antipersonenminen sowjetischer Art, davon 50 PFM-1 („Lepestok“) und 25 POM-2, außer mehr als 40 verschiedene Geschosse für Granatwerfer und Flammenwerfer.
Bei einer vorläufigen Ermittlung wurde festgestellt, dass Mitarbeiter des staatlichen Dienstes für Notfallsituationen auf einem Minenfeld im Gebiet von Prawdowka zehn Antipersonenminen POM-2 aus einer Partie, die aus dem Lager verschwunden ist, entdeckt haben.
Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass alle Antipersonenminen durch den Vertrag von Ottawa verboten sind und vernichtet werden müssen.
Wir rufen die
Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Territoriums des Donbass auf, wachsam und vorsichtig zu sein, um ihre Leben und ihre Gesundheit zu bewahren, und über alle rechtswidrigen Handlungen und Verletzungen der Normen des humanitären Rechts die internationalen Organisationen UNO und OSZE zu benachrichtigen.


de.sputniknews.com:
Grenell als US-Botschafter in Deutschland zurückgetreten
Nach gut zwei Jahren im Amt ist Richard Grenell als US-Botschafter in Deutschland zurückgetreten. Den Posten hat vorübergehend seine Stellvertreterin Robin Quinville übernommen, wie Botschaftssprecher Joseph Giordono-Scholz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Der Hardliner Grenell gilt als extrem loyal zu US-Präsident Donald Trump und rühmt sich immer wieder seiner guten Verbindungen zum Weißen Haus. Seine Aufgabe sah er in seinen bisher zwei Jahren als Botschafter vor allem darin, die Politik Trumps in Deutschland und Europa offensiv zu vertreten. Dabei trat er wiederholt undiplomatisch auf und äußerte sich auch über die Angelegenheiten seines Gastlandes. Grenell selbst nennt das „aufrichtig sein“.
Im politischen Berlin hat sich der Mann aus Michigan im Mittleren Westen der USA mit seiner rabiaten Art kaum Freunde gemacht. Sein bester Kontakt in die Bundesregierung ist Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Im Auswärtigen Amt und im Kanzleramt kam seine Amtsführung dagegen nicht besonders gut an. Aus der Opposition kamen sogar vereinzelt Forderungen, ihn zur „unerwünschten Person” zu erklären und damit quasi auszuweisen.


de.sputniknews.com: Ankara bestellt russische Militärtechnik für eine Milliarde USD – Weitere S-400 Lieferung in Sicht?
Die Türkei hat russische Militärausrüstung für einen geschätzten Preis von einer Milliarde USD bestellt. Laut dem Chef der föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit, Dmitri Schugajew, beabsichtigen die beiden Länder nun, Luftfahrtkomplexe und Flugabwehrsysteme gemeinsam zu entwickeln.
„Heute können wir feststellen, dass der Auftragsbestand der Türkei für russische Ausrüstung auf etwa eine Milliarde US-Dollar geschätzt wird. Wir haben eine solide Grundlage für die weitere schrittweise Entwicklung und Zusammenarbeit im militärischen Bereich“, sagte Schugajew am Dienstag in einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender Ekotürk.
Bislang wurde der Preis für die russischen Exportverträge mit der Türkei offiziell nicht bekannt gegeben.
Lieferung der zweiten Charge von S-400
Schugajew zufolge hat die globale Coronavirus-Pandemie die Lieferung der zweiten Charge von S-400-Luftabwehrsystemen gebremst – wegen der Beschränkungen ist es problematisch, konkrete Termine für den Abschluss des Vertrags vorauszusagen. Schugajew unterstrich jedoch, dass die Verhandlungen in einer fortgeschrittenen Etappe seien und derzeit warte Moskau auf die endgültige Entscheidung Ankaras.
Weitere Zusammenarbeit im Militärbereich
Außerdem würden die beiden Länder die gemeinsame Entwicklung von Luftfahrtkomplexen und Raketenabwehrsystemen besprechen
„Unsere Experten erwägen weiterhin mögliche Optionen für eine Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Produktion von Flugzeugen und Luftverteidigungsausrüstung. Ich bin sicher, dass das Potential der Zusammenarbeit sich nicht nur darauf beschränkt“, sagte Shugajew.
Über die mögliche Lieferung von Su-35-Kampfjets in die Türkei sagte er: „Wenn die türkische Seite beschließt, diese Flugzeuge zu kaufen, sind wir bereit, entsprechende Konsultationen mit unseren Kollegen abzuhalten“.
Der Kampfjet der fünften Generation vom Typ Su-57 wird dagegen laut Schugajew nur für die Bedürfnisse des russischen Verteidigungsministeriums ausgeliefert. „Wir können nicht über seinen Export in ein Land, einschließlich der Türkei, sprechen“.
Gleichzeitig sei Russland bereit, Technologien für die Entwicklung des türkischen Kampfjets der fünften Generation TF-X anzubieten. Künftig könnte der TF-X, so Schugajew, potenziell der Su-57 Konkurrenz machen.
Interesse an Su-35 und Su-57
Ende September hatte der türkische Parlamentspräsident Mustafa Şentop am Rande eines internationalen Treffens in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan bekannt gegeben, dass die Türkei die russischen Tarnkappen-Jets der fünften Generation Su-57 zu günstigen Konditionen kaufen könnte.
Im August hatten der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2019 besucht. Laut dem Chef der russischen Föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit (FSWTS), Dmitri Schugajew, zeigte Erdogan Interesse an den russischen Maschinen der Typen Su-35, Su-57 und MiG-35.
S-400-Deal
Moskau und Ankara hatten 2017 einen Vertrag über den Kauf von Flugabwehrraketensystemen S-400 „Triumph“ geschlossen. Washington drohte der Türkei Sanktionen und einen Ausschluss aus dem Programm zur Produktion von F-35-Kampfjets an. Präsident Donald Trump sprach von schweren Folgen und „enormen Problemen“ für die Türkei. Im Dezember 2019 hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärt, dass Ankara nie auf die S-400-systeme verzichten werde.


u
krinform.de: Kuleba kündigt nächstes Treffen der Außenminister des Normandie-Formats an
Die Außenminister der Ukraine, Deutschlands, Frankreichs und Russlands werden bald zum nächsten Treffen zusammenkommen, um Wege zur Erreichung des Friedens im Donbass zu erörtern, erklärte heute der Außenminister der Ukraine, Dmytro Kuleba, auf einer mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin, berichtet die Ukrinform-Korrespondentin in Deutschland.
„Wir werden das Gespräch im Normandie-Format auf Ministerebene fortsetzen. Schon bald findet so ein Gespräch statt, in dem wir die Entscheidungen erörtern werden, die nach Donbass Frieden bringen können“, sagte Kuleba.
Er merkte an, die Ukraine sei offen zur Suche nach möglichst breiten Kompromissen, aber sie werde ihre „Roten Linien“, was die nationale Sicherheit, Souveränität und territoriale Integrität betreffe, nicht überschreiten.
„Ich bin Heiko Maas und den deutschen Partnern im Allgemeinen sehr dankbar für das Verständnis der Besonderheit dieser Situation“, sagte der ukrainische Außenminister.
Wie Ukrinform berichtete, versammelten sich die Außenminister der Ukraine, Frankreichs, Deutschlands und Russlands am 30. April zu einer Videokonferenz. Formal hatte die Veranstaltung Berlin ausgerichtet.


de.sputniknews.com: Sputnik-Korrespondentin vor Weißem Haus in Washington mit Gummikugeln beschossen
Die Polizei hat die Sputnik-Journalistin Nicole Roussell bei den Protesten wegen des Todes des Afroamerikaners George Floyd vor dem Weißem Haus in Washington mit Gummikugeln beschossen. Die Reporterin soll die Beamten zuvor jedoch darauf hingewiesen haben, dass sie von der Presse sei. Sie hat nach eigenen Angaben Verletzungen erlitten.
Sie habe vor dem Weißen Haus über die laufenden Proteste berichtet, als die Polizei begonnen habe, mit Gummikugeln auf die Demonstranten zu schießen. Die Beamten hätten auch Tränengas gegen die Protestierenden eingesetzt.
Als sie gesagt habe, sie sei von der Presse, hätten die Polizisten Blendgranaten eingesetzt, was „drei sehr schmerzhafte Striemen” an ihrer Hüfte und ihrem Oberschenkel hinterlassen habe. Sie habe auch ein Gummigeschoss an der Wade abbekommen.
Zuvor war ein Team des Senders „Deutsche Welle” bei der Berichterstattung über die Proteste in Minneapolis ebenfalls von der Polizei beschossen worden. …


Mil-lnr.info:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurde
in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ geht der Austausch von Offizieren des Stabs der Gruppierung gegen Offiziere des Kommandos der Luftsturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte weiter. Wegen der schwachen professionellen Ausbildung des eintreffenden Personals und der Notwendigkeit der Ausbildung der neu eingetroffenen Offiziere hat der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Romigajlo befohlen, keine Verschärfung der Lage an der Kontaktlinie während der Zeit der Übergabe zuzulassen. Im Zusammenhang damit, haben die Brigadekommandeure die Anweisung erhalten, dass Feuerprovokationen gegen die Volksmiliz bis zum 7. Juni verboten sind, wobei gleichzeitig Provokationen im Vorfeld der Videokonferenz der Minsker Kontaktgruppe am 9.-10. Juni zu planen sind.
Die Volksmiliz ihrerseits beobachtet und hält die Situation in dem genannten Verantwortungsbereich unter Kontrolle. …
Unsere Beobachter stellen
Aktivitäten ukrainischer Drohnen in Richtung Swetlodarsk fest. Durch koordinierte Handlungen unserer Soldaten mit Hilfe eines Komplexes „Triton M-1“ wurde im Gebiet von Uglegorsk ein Quadrokopter vom Typ „Phantom“ abgefangen, der Vertreter der OSZE-Mission überwachte.
Es wurde festgestellt, dass die Drohne im Interesse des Kommandeurs des 3. Bataillons der 24. Brigade der BFU aktiv war, der am 31. Mai vom Brigadekommandeur Guds die Anweisung erhalten hatte, Provokationen unter Einsatz von Drohnen gegen eine OSZE-Patrouille durchzuführen. Soldaten des 3. Bataillons der 24. Brigade versuchten, eine typische Route der Patrouille der Mission zu ermitteln, um einen optimalen Ort für die Provokation gegenüber OSZE-Mitarbeitern festzulegen. …


de.sputniknews.com: UN zu Protesten in USA: Schwarze sind in Vereinigten Staaten benachteiligt
Die Benachteiligung der Afroamerikaner betreffe Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Arbeit und zeige, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert würden, sagte Bachelet am Dienstag in Genf.
In ihrer Mitteilung prangerte die UN-Hochkommissarin an, dass die Coronavirus-Pandemie in vielen Ländern Ungleichheiten offenbart habe. Vielerorts hätten sich Angehörige von Minderheiten überdurchschnittlich oft infiziert. Sie nannte etwa die USA, Brasilien, Frankreich und Großbritannien.
Die Ursachen dafür müssten untersucht werden. Es könne daran liegen, dass die Menschen am Rande der Gesellschaft lebten, diskriminiert oder gesundheitlich nicht gut versorgt würden. Wirtschaftliche Ungleichheit und enge Lebensverhältnisse könnten ebenso eine Rolle spielen.
Angehörige dieser Gruppen arbeiteten zudem verstärkt in Jobs mit höheren Ansteckungsrisiken, etwa im Transportbereich, im Gesundheits- oder Raumpflegewesen, betonte Bachelet.
Sie rief alle Staaten auf, besser auf die Gesundheit dieser Gruppen zu achten, dort mehr auf das Coronavirus zu testen, die Menschen gesundheitlich besser zu versorgen und sie umfassender zu informieren.
„Der Kampf gegen diese Pandemie kann nicht gewonnen werden, wenn Regierungen sich weigern, die himmelschreienden Ungleichheiten zuzugeben, auf die uns dieses Virus aufmerksam macht“, so Bachelet.


de.sputniknews.com: S
yrische Kinder bewerfen US-Militärpatrouille in Provinz al-Hasaka mit Steinen
Syrische Soldaten haben eine aus vier gepanzerten Fahrzeugen bestehende US-Militärpatrouille nicht in die Stadt Tell Tamer in der Provinz al-Hasaka im Nordosten des Landes gelassen. Ein Video von Sputnik zeigt, wie junge Ortsbewohner Steine auf die US-Fahrzeuge werfen.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag an einem Kontrollpunkt der syrischen Armee auf der Autobahn M4 in einem Vorort der Stadt Tell Tamer.
Eine US-Patrouille habe sich vom Ort Tell Beydar in Richtung Tell Tamer, also vom Osten nach Westen, bewegt, teilte ein syrischer Offizier, der anonym bleiben wollte, gegenüber Sputnik mit. Der Militär gehört dem 154. Regiment der syrischen Streitkräfte an, das unter anderem den Kontrollpunkt und somit die Einfahrt in den Vorort Derdara bewacht.
Syrische Soldaten hätten also die US-Amerikaner auf einer Brücke vor dem Dorf angehalten und diese aufgefordert, umzukehren.
„Die US-Amerikaner versuchten, die Durchfahrt durch den Kontrollpunkt auszuhandeln, aber wir weigerten uns und forderten sie auf, umzukehren. Als sie wendeten, kamen Kinder angerannt und fingen an, Steine auf die US-Fahrzeuge zu werfen“, sagte der Offizier abschließend.

abends:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 02. Juni 2020
Die ukrainischen Besatzer unterlassen die Versuche nicht, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren.
So hat der Gegner heute zweimal das Feuer eröffnet, mit Schusswaffen auf
Jakowlewka und mit einem 82mm-Mörser auf Petrowskoje.
Nach uns vorliegenden Informationen befand sich in der Nähe der Positionen der Mörsermannschaft, die Petrowskoje beschoss, eine Gruppe von Journalisten des ukrainischen Fernsehsenders „1+1“ unter Leitung des Journalisten A. Zaplijenko, um inszenierte Videoreportagen zu erstellen.
Es ist wichtig anzumerken, dass nach Informationen aus dem Stab der 128. Brigade bei dem Beschuss ein Kameramann des Fernsehsenders „1+1“, der versuchte das Austreten eines Mörsergeschosses aus dem Lauf aus der Nähe aufzunehmen, leicht verletzt wurde. Im Zusammenhang damit wurde das Feuer sofort eingestellt und der Verletzte in den Sanitätspunkt der Brigade gebracht.
Wir rufen die ukrainischen Besatzer auf, von der Praxis der Provokationen, die zu nicht zu rechtfertigenden Verlusten, nicht nur von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, sondern auch von Vertretern ukrainischen Massenmedien führen, Abstand zu nehmen.
Außerdem empfehlen wir nachdrücklich, nicht auf die Aufrufe ukrainischer Journalisten und Propagandisten zur Durchführung von Provokationen gegen uns, mit dem Zweck, der Bevölkerung der Ukraine Feuer von Seiten der Volksmiliz zu demonstrieren, einzugehen, weil die prinzipienlosen Journalisten enorme Honorare für ihre Reportage erhalten und Versicherungszahl
ungen im Fall einer Verletzung.


de.sputniknews.com: Botschafter Ljubinski: „Nord Stream 2 bleibt im Zentrum russisch-österreichischen Energiedialogs“
Das umstrittene Pipeline-Projekt Nord Stream 2 bleibt laut dem russischen Botschafter in Österreich, Dmitrij Ljubinski, mit politischer Unterstützung beider Seiten im Zentrum des russisch-österreichischen Energiedialogs.
„Die Energiekonzerne Gazprom und OMV arbeiten seit über 50 Jahren eng zusammen. Nord Stream 2, in die OMV aktiv investiert, bleibt im Zentrum des russisch-österreichischen Energiedialogs. Mit politischer Unterstützung beider Seiten“, sagte der Botschafter im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (ORFG) in Wien.
Ljubinski betonte, dass die traditionell freundschaftlichen russisch-österreichischen Beziehungen sich trotz der Corona-Krise, die die ganze Welt betrifft, weiterentwickeln.
„Wir sind auf die systematische Zusammenarbeit mit der Bundesregierung eingestimmt, die in diesem Jahr aus der ÖVP und den Grünen unter der Leitung von Bundeskanzler Sebastian Kurz gebildet wurde, sowie auf die Fortsetzung unserer guten und vertraulichen Kontakte zu allen wichtigen politischen Kräften Österreichs. Wir sind auch bereit, die bilaterale Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen weiter zu aktivieren“, fügte der Botschafter hinzu. …


u
krinform.de: Ukraine will internationale Plattform zu Krim-Verhandlungen schaffen – Außenminister Kuleba
Die Ukraine spricht über das Thema Krim bei allen Verhandlungen in verschiedenen Formaten und will eine internationale Plattform zu Gesprächen mit ihren Partnern
zur „unvermeidlichen Deokkupierung“ der Halbinsel schaffen.
Das sagte Außenminister der Ukraine Dmytro Kuleba bei einer Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen aus Deutschland, Heiko Maas, am Dienstag in Berlin, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Die Ukraine ist vor allem
an zwei Komponenten des Problems Krim interessiert, sagte er. „Die Komponente Nummer eins ist der Schutz der Menschenrechte auf der besetzten Krim und in diesem Zusammenhang die Freilassung der Menschen, die die Russische Föderation illegal festhält. Sie wissen, dass die meisten von ihnen die Krimtataren sind, deswegen geht es dabei um eine bestimmte zielgerichtete Politik“, sagte der ukrainische Minister. Er teilte in diesem Zusammenhang mit, dass er erneut Maas um Hilfe bat, um den Zugang des Roten Kreuzes zu den illegal inhaftierten Ukrainern auf der Krim sicherzustellen.
Die zweite Komponente ist laut Kuleba globaler. Es geht darum, in welchem Format die Lage auf der Krim und ihre „unvermeidliche Deokkupierung“ diskutiert wird, sagte er. „Mit unseren Partnern werden wir darüber sprechen, in welchem Format wir diesen Dialog aufbauen können und wie die internationale Krim-Plattform aussehen wird. Das wird auch das Thema unseres Gesprächs mit Herrn Maas weiter bestimmen.“
Kuleba betonte, dass die Frage der Krim für ihn als Außenminister immer vorrangig sei, bis zur Deokkupierung und Rückkehr des Krim zur Ukraine.


Dan-news.info:
In der DVR ist geplant, drei neue geschützte Naturdenkmäler zu schaffen, teilte heute auf einer Pressekonferenz der Vorsitzende des staatlichen Komitees für ökologische Politik und Naturressourcen beim Oberhaupt der DVR Roman Kischkan mit.
Es handelt sich um das Naturdenkmal „Paleorif“ bei Starobeschewo, wo sich ein altes Meer aus de
m Karbon befindet sowie um ein Gebiet im bei Amwrosiewka, da 32 Millionen Jahre vom Meer bedeckt war, wo sich eine große Menge Ablagerungen gebildet haben.
Ein weiteres zukünftiges Naturdenkmäler „Gora Sokolicha“, wo ein sehr alter, natürlich entstandener Weißbuchenwald besteht.
Bisher gibt es in der Republik 44 besonders geschützte Naturdenkmäler.

 

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