Presseschau vom 27.05.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

de.sputniknews.com: „Schluss mit dem Irrationalismus!“ – Woran sich die Linke in Corona-Zeiten erinnern sollte
In Zeiten des vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie grassierenden Irrationalismus fordern die Gründer der Marx-Engels Zentrums Berlin, Marianna Schauzu und Andreas Wehr, ein Umdenken bei den Linken und erinnern an althergebrachte linke Positionen.
https://sptnkne.ws/C5vR

Iwan Danilow: EU-Chefdiplomat erklärt Amerikas Zeitalter für tot
Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, hat offenbar ein feines Gespür für geopolitische Verhältnisse. Der Chefdiplomat hat für die Europäische Union einen neuen strategischen Kurs ausgemacht. Es geht Richtung Asien.
https://sptnkne.ws/C5yX


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Bundeswehr lanciert digitales System zur Gefechtsführung
Die Bundeswehr führt zur digitalen Führung von Gefechten ein vernetztes Kontrollsystem ein. Das neue „Battle Management System (BMS)“ ist am Dienstag im sächsischen Frankenberg von Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 vorgestellt worden.
Die neue Technik soll ab Anfang April 2020 in der Streitkräftebasis und ab 11. Mai 2020 im Heer eingeführt werden.
Das System soll das Rückgrat der Digitalisierung der Bundeswehr bilden und es Einheiten ermöglichen, ein komplexes Lagebild auf den Bildschirmen in den Fahrzeugen zu erfassen.
„Die Digitalisierung ist ein notwendiger Prozess, der die Truppe bei laufenden Einsätzen erheblich fordert“, teilte die Bundeswehr dazu mit.
Sämtliche Fahrzeuge sollen demnach umgerüstet, das Personal geschult und die Abläufe angepasst werden.
VJTF-Landanteile als erstes mit neuem System versehen
Die Ausstattung aller 27.000 Gefechtsfahrzeuge des Heeres werde über einen mehrjährigen Zeitraum verteilt, teilte die Bundeswehr weiter mit. Die deutschen Landanteile der künftigen „schnellen Eingreiftruppe“ der Nato („Very High Readiness Joint Task Force“/VJTF) würden als erstes mit dem neuen Führungssystem ausgestattet.

Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 26. Mai 2020
Die ukrainischen Besatzer haben wieder die geltenden Vereinbarungen verletzt und das Territorium unserer Republik beschossen.
Heute haben Kämpfer der 28. Brigade unter Leitung von Martschenko zweimal Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen und Antipanzergranatwerfern beschossen und insgesamt mehr als 30 Geschosse abgefeuert.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Es ist wichtig anzumerken, dass die ukrainischen Kämpfer trotz des laufenden Treffens der Kontaktgruppe und der Erklärungen der ukrainischen Besatzungsmacht über ihre Unterstützung einer friedlichen Regelung des Konflikts weiter das Territorium der Republik beschießen.
Diese Handlungen demonstrieren deutlich die Unlenkbarkeit der bewaffneten Formationen der Ukraine und deren absoluten Unwillen, die Befehle aus Kiew auszuführen.
Wir rufen die Weltgemeinschaft auf, die Unkontrollierbarkeit der ukrainischen Truppen festzuhalten, deren Handlungen zu einer Eskalation des Konflikts im Donbass führen.


de.sputniknews.com: Irans Gesetz zur Reaktion gegen „feindliche Aktionen“ Israels in Kraft getreten
Der iranische Präsident Hassan Rohani hat das Inkrafttreten des Gesetzes verfügt, um „feindlichen Aktionen“ vonseiten Israels entgegenzuwirken.
Laut einer Mitteilung des Informationsportals der iranischen Regierung verpflichtete der Präsident das Innenministerium, das Aufklärungsministerium, die Streitkräfte sowie den Höchsten Sicherheitsrat des Landes, die im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen.
Die Behörden sind unter anderem beauftragt worden, Palästinensern Unterstützung zu gewährleisten sowie im Laufe von sechs Monaten die Eröffnung einer virtuellen Botschaft oder eines virtuellen Nach Angaben iranischer Medien handelt es sich um die Einrichtung einer Botschaft des Irans in Jerusalem als Hauptstadt Palästinas.
Das am 18. Mai verabschiedete Gesetz verbietet jegliche Tätigkeit – darunter auch militärische, politische und kulturelle – zur Unterstützung Israels. Die Iraner dürfen demnach die „besetzten palästinensischen Territorien“ nicht besuchen. Die Beförderung israelischer Waren durch den Iran ist auch untersagt.

de.sputniknews.com: „Deutschland muss aufhören, die Bestie zu füttern“: Grenell über Berlins Haltung zu Nord Stream 2
Laut dem US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, könnte der US-Kongress neue Sanktionen gegen die Nord Stream 2-Pipeline verhängen.
„Weitere Sanktionen treffen auf überparteiliche Zustimmung. Trotz des Wahlkampfs könnte die Gesetzgebung schnell vorangehen“, sagte Grenell im Gespräch mit dem „Handelsblatt“.
Ihm zufolge sei das Ziel der Amerikaner die Behinderung der Inbetriebnahme der Pipeline. Wie dies in der Praxis umgesetzt werden würde, hat der Botschafter nicht angegeben, aber eine Möglichkeit könnte die Androhung von Handelsstrafen gegenüber Firmen sein, die die Pipelines mit Spezialgeräten warten.
Überdies forderte Grenell Berlin auf, seine Politik gegenüber Russland zu überdenken. Er fügte hinzu:
„Deutschland muss aufhören, die Bestie zu füttern, während es zugleich nicht genug für die Nato zahlt.“
Grenells Position wurde in Berlin kritisch wahrgenommen:
„Die Zeit, in der die Corona-Pandemie die Länder rund um den Globus unter gewaltigen Druck setzt, ist nicht die Zeit, um an der Eskalationsspirale zu drehen und weitere extraterritoriale, also völkerrechtswidrige Sanktionen anzudrohen“, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). …

de.sputniknews.com: Lawrows Kritik: USA vermeiden Transparenz ihrer biologischen Forschungen
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat heftige Kritik an den USA wegen ihrer Weigerung geübt, die eigenen biologischen Forschungen transparent zu machen.
Die USA blockierten die Schaffung eines Kontrollmechanismus zur Konvention über das Verbot biologischer und Toxinwaffen, sagte Lawrow am Dienstag nach einer Sitzung des Außenministerrates der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS/CSTO). Die Sitzung fand in Form einer Videokonferenz statt.
„Dabei stationieren die Vereinigten Staaten biologische Laboratorien überall in der Welt“, fügte er hinzu.
Bioaktivitäten im Ausland transparent machen
In der Sitzung sei unter anderem auf die Notwendigkeit hingewiesen worden, dass alle Teilnehmerländer die Verpflichtung übernehmen, ihre biologischen Aktivitäten außerhalb der eigenen nationalen Grenzen absolut transparent zu machen.
„Das betrifft vor allem die Vereinigten Staaten, die einen derartigen Kontrollmechanismus alleine blockieren und ihre globalen biologischen Aktivitäten zu militärischen Zwecken ausbauen, darunter in unmittelbarer Nähe zu unseren Grenzen“, betonte der russische Chefdiplomat.
OVKS-Länder im Dialog
Lawrow erinnerte daran, dass ein Dialog zu diesem Problem mit OVKS-Verbündeten geführt werde. „Ein entsprechendes Abkommen wurde bereits mit Tadschikistan unterschrieben. Verhandelt wird mit Armenien und Kasachstan.“
Coronavirus drängt zu mehr Biotransparenz
Zuvor hatte Dmitri Medwedew, Vizevorsitzender des russischen Sicherheitsrates, in einem Interview der Agentur RIA Novosti erklärt, dass „das Coronavirus ein weiteres Mal dazu bewegt, über mehr Transparenz im Bereich biologischer Waffen nachzudenken“. „Die Menschheit wird sich gezwungen sehen, zur Gewährleistung der biologischen Sicherheit die völkerrechtliche Grundlage zu ändern“, betonte der Ex-Regierungschef.

vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 26. Mai wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Grenells Nachfolger: Ratcliffe als US-Geheimdienstkoordinator vereidigt
Der bisherige Kongressabgeordnete John Ratcliffe ist als Geheimdienstkoordinator der US-Regierung vereidigt worden, teilte das Büro des Geheimdienstkoordinators am Dienstag mit.
Ratcliffe löste den kommissarischen Geheimdienstkoordinator Richard Grenell ab, der zugleich Botschafter der USA in Deutschland ist. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will Grenell auch seinen Botschafterposten in Berlin innerhalb der nächsten Wochen räumen.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte am Dienstag, Grenell habe als kommissarischer Geheimdienstkoordinator „außerordentliche Arbeit” geleistet. Trump habe noch nicht über eine weitere Verwendung Grenells entschieden. „Wir werden sehen, wohin er als nächstes geht”, sagte sie. Grenell sei aber ein „sehr wertvolles Mitglied” der US-Regierung.
Grenell gilt als extrem loyal zu Trump und rühmt sich immer wieder eines guten Drahtes ins Weiße Haus. Seine Aufgabe sah er in seinen bisher zwei Jahren als Botschafter vor allem darin, die Politik Trumps in Deutschland und Europa offensiv zu vertreten. Bei der Bundesregierung stieß er damit auf Verärgerung. Trump nannte Grenell am Sonntag in einem Fernsehinterview einen „Superstar”.
Grenell war im Februar überraschend von Trump nach Washington berufen worden, um vorübergehend den Posten des Geheimdienstkoordinators zu übernehmen. Hintergrund war, dass der bis dahin ebenfalls geschäftsführende Koordinator Joseph Maguire bei Trump in Ungnade gefallen war und zurücktrat, weswegen eine schnelle Zwischenlösung gefunden werden musste. Ratcliffe war am vergangenen Donnerstag vom Senat als Koordinator für die 17 US-Geheimdienste bestätigt worden.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 26. Mai 3:00 Uhr bis 27. Mai 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Staromichajlowka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 32.
Wir erinnern daran, dass die Zahl derGeschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 48.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
„Unprofessionelles“ Manöver: USA melden Abfangen von Aufklärungsjet durch russische Su-35
Zwei russische Flugzeuge vom Typ Su-35 sollen am Dienstag laut der 6. US-Flotte ein amerikanisches Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon im internationalen Raum über dem Mittelmeer abgefangen haben.
Das US-Militär bezeichnete das Manöver als „unprofessionell“, da die russischen Flugzeuge angeblich gleichzeitig von zwei Seiten auf die Poseidon zukamen, wodurch die amerikanische Militärmaschine nicht „sicher manövrieren“ konnte.
Der Vorfall dauerte demnach insgesamt 64 Minuten. Auf der Webseite des Pressedienstes der 6. US-Flotte wurden entsprechende Bilder und zwei Videos veröffentlicht, die das Manöver der russischen Su-35 zeigen.
Die 6. Flotte hatte auch zuvor das Abfangen ihrer Flugzeuge durch russische Flugzeuge gemeldet. Der letzte derartige Vorfall ereignete sich Mitte April.
Die Fernfliegerkräfte Russlands absolvieren regelmäßig Patrouillenflüge über den neutralen Gewässern der Arktis, des Atlantiks, des Schwarzen Meeres und der Ostsee. Alle Einsätze erfolgen in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraumes, ohne dass dabei die Grenzen anderer Staaten verletzt werden, hieß es aus Moskau.

Dan-news.info: Interview mit der Gesundheitsministerin der DVR Olga Dolgoschapko
– Olga Nikolajewna, erzählen Sie über die Situation mit COVID-19 in der Republik. In wieweit waren wir auf die neue Coronavirusinfektion vorbereitet und wie gelingt es uns, mit dem Virus zurechtzukommen?
– Die Welt war nicht auf eine solche Geschwindigkeit der Ausbreitung der Coronavirusinfektion, wie sie jetzt auf dem ganzen Planeten zu beobachten ist, vorbereitet. Niemand hat eine solche Epidemie erwartet, deshalb haben wir uns bereits im Februar auf die Ankunft von COVID-19 vorbereitet. Damals begann die außerordentliche antiepidemische Kommission bei der Regierung der DVR mit der Arbeit zur Bekämpfung der Coronavirusinfektion. Wir haben die Ereignisse in China, Russland, in den Ländern Europas gesehen und auf der Grundlage Modelle von Situationen entworfen, die bei uns aufkommen könnten. Das gesamte Gesundheitssystem ist jetzt auf den Kampf gegen das Coronavirus neuen Typs ausgerichtet. Die Entdeckung von Krankheitssysmptomen, die Isolierung von Patienten und Kontaktpersonen, die richtige Behandlung – das ist das Wichtigste in Fragen der Bekämpfung einer Pandemie. Und heute gelingt es uns, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Derzeit haben wir genügend Plätze in medizinischen Einrichtungen, Ausrüstung, Medikamente. Wir kommen zurecht.
Wodurch konnte das erreicht werden?
– Vor allem sind Beschränkungsmaßnahmen ein effektives Instrument im Kampf gegen die Coronavirusinfektion auf dem Territorium der DVR – das Regime der erhöhten Bereitschaft. Danach wurden die Grenzen mit der Ukraine vollständig geschlossen, der Verkehr über die Grenzpunkte an der Grenze zu Russland und zur LVR wurde beschränkt. Außerdem wurde eine verpflichtende zweiwöchige häusliche Quarantäne bei der Ankunft aus dem Ausland eingeführt. Eine positive Rolle spielte auch der Übergang in den Fernunterricht für Schüler und Studenten. Das erlaubte es, die Situation unter Kontrolle zu halten und keine starken Ausbrüche des Coronavirus zuzulassen. Außerdem ist in der Republik ein Rückgang von Erkältungskrankheiten erfolgt, darunter auch bei Grippe.
– Wie erfolgte die Beobachtung der Menschen in häuslicher Quarantäne?
– Am häufigsten erfolgt dies durch den Abschnittsinspektor, der jederzeit kontrollieren kann, ob sich eine Person zu Hause befindet. Wenn die gesuchte Person fehlt, wird ein Protokoll erstellt, die Folge kann eine Strafzahlung sein. Die Menschen müssen begreifen, dass der Leichtsinn eines Menschen zu einer Tragödie für viele werden kann.
– Ich nehme an, dass derzeit in der Republik die medizinischen Einrichtungen ausreichen, die in der Lage sind Patienten mit Coronavirus aufzunehmen. Aber die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs ist nicht auszuschließen. Gibt es die Möglichkeit, zusätzliche Plätze zu organisieren?
– Wenn es notwendig ist, können wir gemeinsam mit dem Zivilschutzministerium ein mobiles Hospital errichten. Bei einem vollständigen Ausbau kann das Hospital pro Tag 250 Menschen aufnehmen, sie medizinische untersuchen, die notwendige Notfallhilfe und qualifizierte ärztliche Behandlung leisten, Kranke wenn es notwendig ist zur Evakuierung vorbereiten. Zur Behandlung nicht transportabler Kranker kann das Hospital zeitweilig 100 Betten einrichten.
– Krankenhäuser und medizinisches Personal befinden sich an der Front im Kampf gegen die Coronavirusinfektion. Es ist ein Krankenhaus in Donezk bekannt, in dem wegen COVID Quarantänemaßnahmen durchgeführt wurden. Gab es weitere Fälle?
– Derzeit sind drei medizinische Einrichtungen in der DVR ganz oder teilweise aufgrund von Quarantäne wegen der Gefahr der Ausbreitung der Coronavirusinfektion geschlossen. Unter anderem das Dokutschajewsker Stadtkrankenhaus. Es kam unter Quarantäne, nachdem bei einer Krankenschwester aus der Geburtshilfeabteilung COVID-19 entdeckt wurde und diese nach der Infektion weiter mit erhöhter Körpertemperatur zur Arbeit kam und möglicherweise Kollegen infiziert hat. Nach diesem Fall wurden auch weitere Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung mit positiven Testergebnissen auf Coronavirusinfektion ins Krankenhaus eingeliefert. Jetzt kommen jeden Tag ein oder zwei Menschen mit COVID-19 aus Dokutschajewsk. Das Krankenhaus ist vorläufig für zwei Wochen geschlossen, aber wenn es nötig ist, wird die Quarantäne verlängert werden. Dort ist derzeit nur die Infektionsabteilung in Betrieb und die Patienten werden in andere Ortschaften verwiesen.
Außerdem wurden in einigen Abteilungen der Donezker klinischen territorialen Vereinigung Quarantänemaßnahmen eingeführt, das Krankenhaus Nr. 2 in Makejewka ist teilweise geschlossen, es wird gerade über die Frage der Einführung einer Quarantäne im Stadtkrankenhaus Nr. 24 in Donezk entschieden, wo Patienten mit Lungenentzündung aufgenommen werden. Vor kurzem wurde die Therapieabteilung des Makejewker Stadtkrankenhauses Nr. 6 und das Donezker Stadtkrankenhauses Nr. 16 nach Quarantäne wieder geöffnet.
– Wie weit ist die Republik mit Testsystemen versorgt und nach welchem Prinzip werden die Menschen ausgewählt, die auf COVID getestet werden müssen?
– Derzeit gibt es genügend Tests in der Republik. Vor kurzem haben wir eine weitere Partie von 10.000 Stück erhalten. Vor allem werden Patienten mit Lungenentzündung, die durch Röntgenaufnahmen oder klinisch, am besten durch Computertomographie bestätigt ist, getestet. Außerdem werden Patienten getestet, die aus dem Ausland kommen und Symptome einer Coronavirusinfektion haben, darunter erhöhte Körpertemperatur und Verlust des Geruchssinns. Dann werden Menschen getestet, die mit Infizierten in Kontakt waren, das betrifft in erster Linie medizinische Beschäftigte.
– Und wenn jemand mit Erkältungssymptomen in Krankenhaus kommt, wird er getestet?
– Bei der Erkältungskrankheit wird der Patient nach der Geschichte der Krankheit gefragt, wo er lebt, ob er in Kontakt mit COVID-19 Infizierten war usw. Die Einwohner können nicht einfach so einen Test auf Coronavirus machen. Auch nicht alle Patienten mit Virusinfektionen der Atemwege werden so untersucht – nur wenn ihr Zustand sich verschlechtert.
– Wie erfolgt der Test?
– Ein medizinischer Beschäftigter mit Schutzkleidung macht beim Patienten einen Abstrich an der Schleimhaut im Mund und in der Nase, tut diese in ein Reagenzglas und bringt dieses in das Laboratorium für besonders gefährliche Infektionen in Donezk. Dort wird die Untersuchung durchgeführt. Jede dauert 6 bis 8 Stunden. Von Mitte März bis heute wurden in der DVR mehr als 3000 Tests auf Coronavirusinfektionen durchgeführt.
– Kann der Test in allen Krankenhäusern der Republik erfolgen?
– Die Tests selber befinden sich im Republikanischen Zentrum für sanitär-epidemiologische Aufsicht der DVR, das Biomaterial für die Untersuchung wird beim Patienten vor Ort genommen.
– Wie werden Patienten mit Coronavirus behandelt?
– Unsere Methoden zur Behandlung der Coronavirusinfektion stimmen völlig mit der russischen Methodik und den Empfehlungen der WHO überein.
– Welche Altersgruppen sind besonders für COVID anfällig?
– Von allen Patienten mit COVID haben etwa 60% eine leichte Form, 25% mittelschwer und nur 15% eine schwere Form. Ein Drittel der Schwerkranken benötigen eine künstliche Beatmung. Derzeit befinden sich zwei Patienten in künstlicher Beatmung, weitere 36 erhalten Sauerstoff durch eine Maske. Vor allem erkranken Menschen über 50. Obwohl es auch unter jungen und Menschen mittleren Alters genug Erkrankte gibt. Aber im jungen Alter verläuft die Erkrankung erheblich leichter. Der jüngste Patient mit Coronavirusinfektion war einen Monat alt. Das Kind infizierte sich bei der Mutter. Ihre Gesundheit ist derzeit in keiner Weise bedroht. Der älteste Patient war 84 Jahre alt. Er starb leider.
– In welchen Städten gibt es die meisten Patienten?
– Ich kann sagen, dass es praktisch in jeder der 18 Städte und Bezirke der Republik Menschen gibt, die die Infektion hatten oder derzeit in Behandlung sind.
– In der Ukraine wird die Informationen verbreitet, dass die wirklichen Daten über die Zahl der Fälle von COVID-19 verheimlicht wird. Können Sie die Situation kommentieren?
– Jeder von unseren Spezialisten durchgeführte Test wird registriert, das Datum und die Zeit der Durchführung werden festgehalten. All dies wird dokumentiert und in eine Datenbank eingetragen. Irgendetwas zu ändern, zu fälschen oder zu verschweigen ist unmöglich. Außerdem bin ich als Gesundheitsministerin an wahrheitsgemäßen Daten interessiert, denn wir müssen den Bedarf an Medikamenten kennen, wie viel bestellt werden muss. Die Medikamente erhalten wir aus der RF. Die gesamte Information wird auf offiziellen Seiten veröffentlicht, unter anderem auf der Seite des Gesundheitsministeriums. Der Zweck aller Mitteilungen über eine angebliche Verheimlichung von Daten über die Zahl der Patienten und Verluste ist der Wunsch, die Republik in jeglicher Art zu diskreditieren und mit Schmutz zu bewerfen. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass wir sehr gut mit COVID-19 zurechtkommen, trotz der schwierigen ökonomischen Situation im Land und trotz des anhaltenden Bürgerkriegs im Donbass.
– Wer leistet uns beim Kampf gegen den Coronavirus Unterstützung?
– Vor allem will ich dem Gesundheitsministerium der RF und nicht gleichgültigen Menschen aus Russland danken, die uns helfen. Wenn es die RF nicht gäbe, weiß ich nicht, wie wir mit dem Virus zurechtkämen. Denn wir kaufen Medikamente in Russland, und von dort erhalten wir humanitäre Hilfe. Jetzt erwarten wir den russischen humanitären Konvoi, der Medikamente liefern wird, unter anderem für den Kampf gegen die Coronavirusinfektion. Er bringt auch Medikamente für Krebs und andere Krankheiten bringen.
– Haben Sie Kontakt mit Kollegen aus der RF?
– Wir sind mit Ihnen regelmäßig in Verbindung. Wir berichten den Kollegen aus dem Gesundheitsministerium der RF über die Situation in unserer Republik, stimmen mit ihnen Behandlungsmaßnahmen ab, beraten uns.
– Im April hat das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin den Verkehr in den Nowoasowskij-Bezirk beschränkt, wo sich der einzige Ferienort der Republik befindet, Sedowo. Gibt es Chancen, dass er im Sommer geöffnet wird?
– Dafür muss der Erkrankungsstand Ende Mai untersucht werden, wenn die Zahlen absinken und im Juni eine erhebliche Verringerung eintritt, so wird im Juli, wie es auch im Erlass heißt, Sedowo für Urlauber geöffnet.
– Wann wird man von einer vollständigen Aufhebung der Beschränkungen sprechen können?
– Ich denke, dass man dann von einer vollständigen Aufhebung der Beschränkungen reden kann, wenn es bei uns keine Neuinfektionen mehr gibt oder wenigstens die Zahl der Erkrankten auf die Hälfte sinkt. Noch ist es zu früh, darüber zu sprechen. Aus Mitteilungen der Medien wissen wir, dass Kiew bisher nicht plant, die Grenzen für Einwohner des Donbass zu öffnen, deshalb hat es keinen Sinn, über die Arbeit der Passierpunkte an der Abgrenzungslinie zu sprechen. Sobald wir wissen werden, dass sich die Situation stabilisiert hat und die Sicherheit der Republik nicht bedroht ist, kann auch von der Öffnung der Staatsgrenzen gesprochen werden.


de.sputniknews.com:
Haftar-Armee kommentiert Medienberichte über „russische Flugzeuge“ in Libyen
Die Libysche Nationalarmee (LNA) hat die Erklärungen von US-Militärs widerlegt, laut denen russische Kampfflugzeuge in Libyen gelandet seien. Am Dienstag hatte das US-Kommando für Afrika (AFRICOM) in einer Pressemitteilung behauptet, Moskau habe Fliegerkräfte nach Libyen verlegt, um die Armee von Marschall Chalifa Haftar zu unterstützen.
„Wir finden solche Erklärungen über eine erhöhte Kampfbereitschaft der Armee und darüber, dass sich bei uns russische Flugzeuge verschiedener Typen befänden, seltsam. (…) Wir finden auch den Umstand seltsam, dass in solchen Mitteilungen die Einmischung und Expansion der Türkei in unserem Land und die Verlegung von Zehntausenden Söldnern aus der Türkei nicht erwähnt werden“, sagte der amtliche LNA-Sprecher Ahmed al-Mismari in einem Live-Interview für den TV-Sender Al-Arabiya.
Der Sprecher hatte zuvor gegenüber RIA Novosti mitgeteilt, dass mutmaßlich bis zu 17.000 Söldner aus Syrien zur Teilnahme an den Kämpfen auf der Seite der Nationalen Einheitsregierung (mit Sitz in Tripolis) nach Libyen verlegt wurden.
Lage in Libyen
Seit dem von der Nato unterstützten Sturz des langjährigen Staatschefs Muammar al-Gaddafi vor neun Jahren steckt Libyen im Kriegschaos und wird von einer Doppelherrschaft geführt. Die von der UN anerkannte Regierung von Fajis al-Sarradsch in Tripolis kontrolliert den Westen des nordafrikanischen Landes und befindet sich in einer Dauerauseinandersetzung mit der Libyschen Nationalarmee von Chalifa Haftar. Diese kooperiert mit dem vom Volk gewählten Abgeordnetenrat, der im Osten Libyens das Sagen hat. Haftar versucht seit April 2019, die Macht in Tripolis zu ergreifen.
Russland hat wiederholt Berichte über die Teilnahme am Libyen-Konflikt dementiert und die Behauptung, in Libyen hielten sich russische Söldner auf, als fadenscheinig zurückgewiesen. Moskau plädiert für eine friedliche Regelung der Situation in dem afrikanischen Land und steht in Kontakt zu den beiden sich bekämpfenden Seiten.


Dnronline.su: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR 26 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Ein Fall von Infektion mit dem neuen Coronavirus wurde bei einem Kind von zwei Jahren entdeckt, das zuvor mit der Mutter aus der Oblast Moskau zurückgekehrt war, bei der Mutter war der Test negativ.
Die anderen positiven Fälle sind Kontaktpersonen zu zuvor Erkrankten, darunter zehn medizinische Beschäftigte und ein Student der Donezker Akademie des Innenministeriums der DVR.
Derzeit ist der Zustand aller Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
In den letzten 24 Stunden wurden fünf Patienten nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es einen Todesfall. Ein Mann im Alter von 70 Jahren starb.
Am 27. Mai 11:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 435 Fälle von Infektionen registriert.
313 Patienten sind derzeit in Behandlung, 108 als gesund entlassen, es gibt 14 Todesfälle.


deutsch.rt.com: Russlands Vorschlag abgelehnt: NATO will Militärmanöver trotz Corona-Pandemie nicht einstellen
Die NATO hat den Vorschlag Moskaus abgelehnt, militärische Übungen während der COVID-19-Pandemie gegenseitig auf Eis zu legen. Russland nannte die Antwort „enttäuschend“ und betonte, Moskau könne sich keine „einseitigen Zugeständnisse“ an die NATO leisten.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte dem NATO-Chef Jens Stoltenberg vorgeschlagen, die militärischen Übungen inmitten des andauernden COVID-19-Ausbruchs zu stoppen. Er nannte dies einen „konstruktiven, positiven und beruhigenden Schritt“. Die NATO habe diese Idee abgelehnt, berichtete die russische Wirtschaftszeitung Kommersant am Dienstag.
Die Übungen der NATO seien rein defensiv, verhältnismäßig und entsprechen in vollem Maße den internationalen Verpflichtungen der Militärallianz, sagte die NATO-Sprecherin, Oana Lungescu.
Unsere verstärkte Präsenz im östlichen Teil des NATO-Raumes ist die Reaktion auf die Anwendung der militärischen Gewalt durch Russland gegenüber seinen Nachbarn sowie auf den Aufbau des militärischen Potenzials im und außerhalb des Ostseeraumes.
Der stellvertretende russische Außenminister, Sergej Rjbakow, nannte die Reaktion der NATO „enttäuschend“. Die Organisation habe sich „auf ihre erstarrten Positionen zurückgezogen“, betonte er.
Vergangene Woche hatte Lawrow angekündigt, dass Russlands Militär „seine Übungen zurückschraubt und keine Übungen in der Nähe der NATO-Grenzen plant“.
In der Zwischenzeit hat die NATO das „Defender Europe 2020“ – Militärmanöver aber nicht eingestellt – obwohl auch es erheblich eingeschränkt wurde. Ursprünglich hätte die Übung mit über 37.000 Soldaten die größte gemeinsame Übung des Bündnisses auf dem europäischen Kontinent seit dem Zweiten Weltkrieg darstellen sollten. Das Manöver soll am 5. Juni beginnen.

nachmittags:

de.sputniknews.com: „Innerhalb von Monaten“: USA könnten Atomtests bei Bedarf wieder aufnehmen – Medien
Laut dem kommissarischen Vize-Abteilungsleiter für Nuklearfragen im Pentagon, Drew Walter, könnten die Vereinigten Staaten „innerhalb von Monaten“ Atomtests durchführen, falls eine entsprechende Anordnung des Präsidenten vorliegt. Dies berichtet das US-Portal „Defense News“ am Mittwoch.
Ein „sehr schneller Test mit begrenzten Datenerfassungsmöglichkeiten“ könne „innerhalb von Monaten“ stattfinden, wenn der Präsident dies aus technischen oder geopolitischen Gründen anordnet, so Walter.
„Ich denke, es würde relativ schnell gehen“, fügte er hinzu.
Die aus einem solchen Test gesammelten Daten wären jedoch wahrscheinlich minimal, da sie schnell arrangiert werden müssten, hieß es weiter. Ein umfassenderer Test, der darauf abzielt, große Mengen nützlicher Daten zu sammeln, könnte eher Jahre dauern, sagte Walter.
Erstmals seit mehreren Jahren
Zuvor berichtete die „Washington Post“ unter Verweis auf einen ranghohen Regierungsmitarbeiter sowie zwei ehemalige US-Beamte, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump am 15. Mai die Möglichkeit diskutiert hätte, zum ersten Mal seit 1992 einen Atomtest durchzuführen.
Die USA haben seit knapp 30 Jahren weder Atomtests durchgeführt noch neue Plutoniumkerne für Atomwaffen hergestellt. Sie griffen dabei auf ihre Lagerbestände zurück und verließen sich bei Bewertungen auf simulierte Tests.
2018 hatte Washington die Daten zur Anzahl der verfügbaren Atomsprengköpfe als geheim eingestuft. US-Präsident Donald Trump ordnete zudem eine Erneuerung des Atomarsenals und die Wiederaufnahme der Produktion von Plutoniumkernen mit 80 Stück pro Jahr an.
USA ziehen sich aus Verträgen mit Russland zurück
Im vergangenen Sommer kündigten die USA ein wichtiges Abrüstungsabkommen beider Länder auf – den INF-Vertrag über das Verbot landgestützter atomarer Kurz- und Mittelstreckenwaffen. Vor Kurzem sind die Vereinigten Staaten aus dem Militärabkommen über den „Offenen Himmel“ ausgestiegen, der 1992 unterzeichnet worden und 2002 als eine vertrauensbildende Maßnahme in Kraft getreten war. Das Dokument ermöglicht es den Partnern (Russland, Nato-Staaten), mehrmals im Jahr Beobachtungsflüge über dem Territorium des jeweiligen Unterzeichnerlandes durchzuführen.
Bislang unklar bleibt auch das Schicksal des New-Start-Vertrages, der vorsieht, dass Russland und die USA ihre Nukleararsenale auf je 800 Trägersysteme und 1550 einsatzbereite Atomsprengköpfe verringern. Das Dokument läuft im Februar 2021 aus, wenn es nicht um weitere fünf Jahre verlängert wird.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 27.05.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
in den letzten 24 Stunden zweimal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
Trotz der zahlreichen Beschwerden von Einwohnern von Krasnogorowka fährt weiterhin täglich eine Mannschaft mit einem Schützenpanzer aus der 28. Brigade an den Rand ihrer Stadt und schießt unter Deckung von Wohnhäusern auf Ortschaften unserer Republik.
Ein weiteres Mal haben die Banditen Martschenkos
Staromichajlowka beschossen und dabei Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt, danach 30 Geschosse mit Waffen eines Schützenpanzers, der auf dem Gebiet von Krasnogorowka versteckt war. Da sie um das Leben der örtlichen Einwohner fürchteten, haben unsere Verteidiger das Feuer nicht eröffnet.
Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur in Staromichajlowka werden noch ermittelt.
Die Materialien zu den Fällen von Besch
uss wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen den Kommandeur der 28. Brigade BFU Martschenko hinzuzufügen.
Außerdem erhalten wir von Einwohnern, die auf dem Territorium der Ukraine leben, weiterhin Informationen über die Stationierung von mehr als 20 Stück schwerer Technik aus dem Bestand der 24., 54, 128. und 10. Brigade der BFU in der Nähe von Wohnhäusern in Mironowskij, Slawnoje, Werchnetorezkoje, Taramtschuk, Pionerskoje und Lebedinskoje.
Dabei
behindern die ukrainischen Besatzer systematisch die Tätigkeit von OSZE-Beobachtern. Täglich erfolgt die Blockierung von Leitungskanälen von Drohnen der Mission, um Fälle von Stationierung von Militärtechnik der BFU in Ortschaften, außerdem wird Patrouillen der Mission der Zugang mit Bezug auf Entminungsarbeiten und Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus verweigert.
All dies demonstriert einen nachhaltigen Unwillen des ukrainischen Kommandos, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten und deren offenes Ignorierten der Reputation der derzeitigen Regierung auf internationale Ebene und der Ukraine im ganzen in den Augen der Weltgemeinschaft.
Unter Bedingungen der Wirtschaftskrise in der Ukraine, der Unentschlossenheit der derzeitigen Regierung in der Frage der Umsetzung ihrer Verpflichtungen zur friedlichen Regelung des Konflikts gehen die Reste der Geduld der Einwohner des Donbass zur Neige und das unaufhaltsam sinkende Niveau der militärischen Disziplin füllt weiter die Listen der nicht kampfbedingten Verluste in den Reihen der BFU.
Ein weiterer Fall nicht ordnungsgemäßer gegenseitiger Beziehungen zwischen Soldaten geschah in der 128. Brigade. Dieser Verband bereitet sich auf die Rotation vor, aber die meisten Soldaten können außer Schulden nichts nach Hause mitnehmen, weil der Sold für Alkohol, Drogen und Strafzahlungen an die Kommandeure wegen deren Konsum ausgegeben wurde.
Im
Versuch Mittel zur „Zahlung“ der Dienstleistungen der Kommandos zur Beantragung des Status eines Teilnehmers an Kampfhandlungen zu finden, meinte der Leutnatn S.W. Filiptscheniko, der betrunken war, dass sein Kamerad, der nicht trinkende Soldat M.W. Pawlenko froh sein würde, seine Ersparnisse mit ihm zu teilen.
Im Ergebnis kamen beide Soldaten mit den Formulierungen „Verletzungen aufgrund persönlicher Unvorsichtigkeit“ in eine medizinische Einrichtung.


de.sputniknews.com:
„Ich habe meine liebsten Menschen verloren“ – Syriens Einwohner über Terrorkämpfer-Aktionen
Die Militanten, die die kleine Stadt Qalaat al-Madiq in Westsyrien erobert haben, haben laut dem Schulangestellten Muhammed Abdurahman Abu Hamed versucht, viele Gebäude an ihre Bedürfnisse anzupassen. Sie hätten die Schule mit extremistischen Inschriften bemalt und dort ihr Hauptquartier eingerichtet.
„Die Militanten schrieben diese Worte (extremistische Mottos), weil die Lehrer und der Schulleiter ihnen dies verweigert haben. Sie schimpften viel miteinander, die Schulleitung wollte zuerst nicht zulassen, diese Worte zu schreiben, aber die Militanten drohten mit Waffen, daher konnten wir nichts tun“, sagte Abu Hamed und zeigte auf eine der Inschriften, die die Terroristen aufgetragen haben.
Die Schule selbst ist geplündert, es kann mehrere Jahre dauern, bis sie wiederhergestellt ist. Die Militanten verbrannten die Bücher und nutzten einen der Unterrichtsräume als Hauptquartier. Ein kleines Gebäude in der Nähe der Schule, in dem zuvor Ausstellungen von Werken der Schüler organisiert worden waren, verwandelten die Militanten in ein Feldkrankenhaus. Einige Meter um das Haus herum liegt eine große Menge von übriggebliebenen Medikamenten verstreut.
Nayrab
In einem anderen Siedlungsort, dem kleinen Dorf Nayrab in der Nähe des Flughafens Aleppo, erinnern sich die Einwohner an die Opfer des Raketenangriffs der Terrorkämpfer des „Dschabhat an-Nusra“* von vor einem Jahr.
„Ich erinnere mich an dieses Datum – den 14. Mai 2019. Gegen 18.30 Uhr flogen sechs vom ‚Dschabhat an-Nusra‘ abgefeuerte Raketen in unser Flüchtlingslager. Gerade hier starben mein Sohn, meine Schwester, ihr Ehemann, mein Neffe und die Tochter meines Nachbarn. Ich weiß auch von den zwei oder drei Verwundeten“, erinnert sich ein älterer Einwohner, Mahmoud al-Saadi.
„Sie haben sie getötet! Warum? Wir sind einfache Zivilisten. Wir haben keine Waffen. Wir haben ihnen nichts angetan. Warum haben sie uns getötet? Dies ist meine Frage. Ich nenne sie Terroristen und bestehe darauf, dass jeder sie Terroristen nennt, weil sie Kinder töten. Menschen auf der ganzen Welt versuchen, ihren Kindern das Beste zu geben. Und was machen sie?“ – Khaled al-Khatib, der vor einem Jahr seinen 10-jährigen Sohn verloren hat, ist empört.
Die Bewohner des Dorfes haben bereits begonnen, ihre Häuser wiederherzustellen, aber viele Gebäude weisen immer noch Anzeichen von Beschuss auf – die Löcher in den Wänden vom Beschuss können Dutzende Zentimeter groß sein.
„Mein Sohn saß dort. Und mein Enkel spielte auf der Straße. Und eine Rakete flog genau hierher. Die Splitter durchbohrten das ganze Haus – schauen Sie, die Spuren sind immer noch an den Wänden des Hauses sichtbar. Mein Sohn und mein Enkel wurden getötet. Das Haus ist nicht wichtig, ich werde es wieder aufbauen, aber ich habe meine liebsten Menschen verloren – meinen Sohn und meinen Enkel“, sagte Valid Shabruni, ein weiterer Bewohner des Lagers.
Ganze Dörfer – Opfer von Terrorkämpfern
Nayrab ist ein Dorf in der Nähe des Flughafens Aleppo, in dem ein Lager für Palästinenser eingerichtet wurde, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen. Zuerst lebten die Einwanderer hier in Zelten und Baracken, dann begannen sie, kleine Häuser zu bauen. Vor einem Jahr haben Terroristen die Zahl der Schussattacken im Norden der syrischen Provinz Hama, in Aleppo und im Berg-Latakia stark erhöht. Die Abteilungen von Terrorkämpfern versuchten, die Stellungen der syrischen Armee anzugreifen, aber die Opfer ihres Feuers waren oft nicht einmal einzelne Zivilisten, sondern ganze Dörfer.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurde
in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Mit der vollständigen Gefechtsbereitschaft in der Volksrepublik hat die ukrainische Armee die Zahl der von den Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen in der Nähe der Abgrenzungslinie vergrößert und gleichzeitig die Maßnahmen verstärkt, um diese vor OSZE-Patrouillen zu verstecken.
So hat eine mobile Gruppe für elektronische Kriegführung des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung, die im Interesse des Kommandeurs der 24 Brigade, des Kriegsverbrechers Guds aktiv ist, die
Leitungskanäle einer Drohne der OSZE-Mission blockiert, die Verstöße der ukrainischen Streitkräfte am Abschnitt zwischen Mironowskij und Rassadki beobachtete. Durch sachkundige Handlungen konnten die internationalen Beobachter die Drohne aus der Störzone herausbringen und ohne Schäden landen. …


rusvesna.su:
Der FSB hat ein großes Netzwerk von unterirdischen Waffenwerkstätten aufgedeckt
Der FSB hat die Aktivitäten von 13 geheimen Waffenwerkstätten in Moskau und weiteren neun Regionen Russlands identifiziert und vereitelt.
„Der föderale Sicherheitsdienst unterdrückte die Aktivitäten von Einwohnern Moskaus und der Region Moskau, St. Petersburg und Leningrad, der Republik Krim, Udmurtien, des Gebiets Chabarowsk, Iwanowo, Nowosibirsk und Rjasan, die an der Wiederherstellung der Kampfeigenschaften von Waffen und der Herstellung von Munition beteiligt waren.
Die Tätigkeit von 13 mit Spezialausrüstung ausgestatteten Werkstätten zur Modernisierung geheimer Waffen wurde beendet.
188 Schusswaffen wurden aus dem illegalen Verkehr genommen: 10 Maschinengewehre, 27 Maschinengewehre, 14 Maschinengewehre, 55 Gewehre und Karabiner, 82 Pistolen und Revolver sowie drei Granatwerfer, 35 Granaten, 20 Kilogramm Sprengstoff, über 16.000 Schuss Munition, mehr als 120 Komponenten von Waffen, 3 Schalldämpfer“, berichtet das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB.

de.sputniknews.com: Belgrad entzieht „Montenegro Airlines“ die Landerechte
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen zwischen den Nachbarländern Serbien und Montenegro hat Belgrad der montenegrinischen Fluggesellschaft „Montenegro Airlines“ die Landerechte entzogen.
Wie der serbische Außenminister Ivica Dacic gegenüber dem regierungsnahen Fernsehsender „TV Prva“ mitteilte, solle diese Maßnahme das Prinzip der Gegenseitigkeit wiederherstellen.
Dacic zufolge sei dies darauf zurückzuführen, dass serbische Staatsbürger nach Abklingen der Corona-Pandemie nicht nach Montenegro reisen dürften.
Am Montag hatte der Balkanstaat Montenegro neue Regeln für die Einreise von Urlaubern bekanntgegeben. Demnach können Menschen aus Ländern, in denen die Rate der aktiven Corona-Infizierten unter 25 pro 100 000 Einwohnern liegt, ab dem 1. Juni frei und ohne Auflagen nach Montenegro einreisen. Momentan erfüllt Serbien dieses Kriterium nicht.
Nachdem „Montenegro Airlines“ die Landerechte am Belgrader Flughafen „Nicola Tesla“ entzogen wurden, gab die montenegrinische Fluggesellschaft bekannt, dass Serbien weiterhin Teil ihrer Verkehrspläne bleibe.
„Ungeachtet dieser unerwarteten Entscheidung von Belgrad bleibt Serbien sicherlich ein Teil der Verkehrspläne von Montenegro Airlines, und wir werden versuchen, die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus möglichst schnell zu beheben“, hieß es in der Mitteilung des montenegrinischen Unternehmens.
Montenegro war von 1918 bis 2006 Teil verschiedener jugoslawischer Staatsverbände, die von Serbien dominiert wurden. In den letzten Monaten entzündete sich ein Konflikt um Rechte und Pflichten der aus Belgrad gesteuerten Serbisch-Orthodoxen Kirche in Montenegro. Der montenegrinische Präsident Milo Djukanovic hatte ihn Ende 2019 mit einem neuen Kirchengesetz angeheizt, das der serbischen Kirche Enteignungen androht.


dan-news.info: In diesem Jahr wurden 50 neue Arbeitsplätze durch die Ausweitung des Netzes von firmeneigenen Geschäften der Vereinigung „Handelshaus der Schachtjorsker Geflügelzucht“ geschaffen. Dies teilte die staatliche Korporation „Agarnyj Donbass“ mit, die das Unternehmen leitet.
Insgesamt arbeiten in dem Handelshaus 297 Personen.
Derzeit gibt es 37 solcher Geschäfte, es geplant dass die Zahl in diesem Jahr auf 50 steigen soll.


de.sputniknews.com:
Junge Menschen hart getroffen: Jeder Fünfte wegen Corona-Krise arbeitslos – Studie
Unter jungen Menschen hat jeder fünfte Beschäftigte laut der neulich von der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) veröffentlichten Studie aufgrund der Corona-Pandemie den Job verloren.
Laut der Studie der IAO hätten die Folgen der weltweiten Corona-Krise zum Anstieg Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen geführt. Der Organisation zufolge leiden die Frauen mehr als die Männer unter den Folgen des Coronavirus.
Laut den IAO-Experten hätte die Pandemie auch dazu geführt, dass junge Menschen nicht nur ihren Arbeitsplatz verlieren, sondern während ihres Bildungsprozesses erheblich gestört werden. Zudem schaffe die derzeitige Krise ernsthafte Hindernisse für diejenigen Jugendlichen, die erst jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten.
Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation lag die Jugendarbeitslosenquote im Jahr 2019 bei 13,6 Prozent. Der IAO zufolge gibt es weltweit ungefähr 267 Millionen Jugendliche, die keinen Job oder keine Ausbildung haben.
„Die Wirtschaftskrise infolge der Corona-Pandemie trifft junge Menschen, insbesondere Frauen, härter und schneller als jede andere Gruppe. Wenn wir keine wesentlichen Schritte zur Verbesserung ihrer Situation unternehmen, kann das Erbe des Virus jahrzehntelang mit uns bleiben. Wenn Talent und Energie, über die Jugendliche verfügen, aufgrund des Mangels an Möglichkeiten in den Hintergrund gedrängt werden, könnte dies unserer Zukunft schaden und die Wiederherstellung eines besseren Wirtschaftssystems nach Coronavirus erschweren“, betonte Guy Ryder, der Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation.
Darum fordern die IAO-Experten umfassende und gezielte politische Maßnahmen zur Unterstützung von Jugendlichen. Diese sollen in erster Linie die Beschäftigung und Ausbildung von jungen Menschen gewährleisten.
Die Internationale Arbeitsorganisation gehört zu den Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und ist damit beauftragt, soziale Gerechtigkeit sowie Menschen- und Arbeitsrechte zu fördern.


Wpered.su:
Kommunisten aus Tores haben humanitäre Hilfe an die Front übergeben
Vertreter der Toreser Stadtorganisation der KP der DVR haben Soldaten der Donezker Volksrepublik humanitäre Hilfe übergebe
n, die von den örtlichen Kommunisten und ihren Anhängern gesammelt wurde. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Wir überbringen die große Dankbarkeit der Soldaten an das Kollektiv und die Eltern des Kindergartens ‚Romaschka‘ für die Süßigkeiten und die Postkarten, den Mitarbeitern der Bibliotheken von Tores und Sneshnoje für die leckeren eingemachten Dinge und das Gemüse“, sagte die Vertreterin des Stadtkomitees Irina Guz.
Nach ihren Worten wurde auch Kleidung für die Soldaten an die Front übergeben.


de.sputniknews.com: Trump setzt auf Abzug der US-Truppen aus Afghanistan
Der US-Präsident Donald Trump will die Rückkehr der amerikanischen Soldaten aus Afghanistan in ihre Heimat. Für die Islamische Republik sei die Zeit gekommen, das Land selbst zu verteidigen, betonte er.
Er äußerte sich darüber auf Twitter:
„Wir agieren in Afghanistan als Polizei, aber nicht als Wehrkraft, die wir sind. Nach 19 Jahren wird es Zeit, dass sie selbst in ihrem eigenen Land Polizeidienst leisten. Bringen Sie unsere Soldaten nach Hause zurück, aber passen Sie auf, was passiert, und kämpfen Sie wie nie zuvor, wie es nötig ist!“
Ende April hatte der TV-Sender NBC unter Verweis auf entsprechende Quellen mitgeteilt, der US-Präsident Donald Trump hätte fast täglich in Gesprächen mit seinen Beratern zum völligen Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan gedrängt – wegen Befürchtungen hinsichtlich eines potenziellen Corona-Ausbruchs in dem Land.
Friedensabkommen zwischen USA und Taliban
Mehr als 18 Jahre nach dem US-Einmarsch in Afghanistan hatten die USA und die Taliban Ende Februar in Doha ein Abkommen über Wege zu einem Frieden geschlossen. Die Vereinbarung sieht einen Abzug aller US-amerikanischen und internationalen Truppen bis Ende April kommenden Jahres aus Afghanistan vor.
Im Gegenzug sollen die Taliban Friedensgespräche mit der afghanischen Regierung in Kabul aufnehmen sowie Garantien geben, dass Afghanistan kein sicherer Hafen für Terroristen wird.
In das Abkommen wurde die Freilassung von Gefangenen aufgenommen – als Vorbedingung für innerafghanische Friedensgespräche zwischen der Regierung in Kabul und den militant-islamistischen Taliban.


abends
:

de.sputniknews.com: Gastransit: Gazprom nimmt Lieferungen über Polen wieder auf
Der Gastransit durch den polnischen Abschnitt der Pipeline Jamal-Europa ist wieder aufgenommen worden. Dies teilte der Ferngasnetzbetreiber Gascade mit, der das Gas in Deutschland abnimmt.
An der Verdichterstation Mallnow an der polnisch-deutschen Grenze wurden von 12:00 und bis 13:00 Uhr Ortszeit am Mittwoch 9,5 Millionen kWh Gas übernommen. Das Umpumpen des Brennstoffes in Richtung Deutschland war am Dienstagmorgen eingestellt worden. Der Rest war im Reversierbetrieb von Deutschland nach Polen transportiert worden.
Nach Ablauf des Vertrags über den Transit russischen Gases durch Polen am 16. Mai wird Gas nur entsprechend den Auktionsergebnissen durch den polnischen Pipeline-Abschnitt umgepumpt. So wurden nach einer Auktion, die der polnische Betreiber Gas-System durchgeführt hat, für den 27. Mai 20,7 Prozent der Pipeline-Kapazitäten reserviert.
Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass im Juni etwa 94 Prozent der Kapazitäten der Rohrleitung genutzt werden sollen.
Wie Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow berichtete, wird die Transportroute je nach Bedarf genutzt. Die Gaslieferungen durch den polnischen Abschnitt der Pipeline würden so oder anders fortgesetzt.
Der Energie-Beauftragte der polnischen Regierung, Piotr Naimski, erklärte, das Land rechne damit, dass der Umfang der Lieferungen von russischem Gas über polnisches Territorium erhalten bleibe.


de.sputniknews.com: Hackeraffäre in Deutschland 2015: Russische Botschaft nimmt Stellung
Die russische Botschaft in Berlin hat zum Fall einer Hackerattacke gegen den Bundestag, an der vermeintlich ein russischer Bürger teilgenommen hätte, Stellung genommen und an die Bereitschaft Moskaus erinnert, die Problematik zu besprechen und die Tatsachen zu prüfen. Doch das Interesse Berlins dafür sei unter den Tisch gefallen, hieß es.
„Diese alte Geschichte wird genutzt, um Russland vorzuwerfen, einen ‘Hybridkrieg’ zu führen und zu versuchen, die EU einzuschüchtern, zu destabilisieren und irrezuführen. Das Thema der ‘russischen Hacker’ war nicht nur einmal in den vergangenen Jahren aufgetaucht und sogar bei russisch-deutschen Kontakten auf der Ebene der Außenministerien besprochen worden. Als die russische Seite sich bereit erklärte, die für die deutschen Partner beunruhigenden Momente auf der Ebene der zuständigen Behörden sachlich zu erörtern und die angeführten Fakten zu prüfen, fiel das Interesse Berlins unter den Tisch“, hieß es in der russischen Botschaft gegenüber der dpa.
„Statt zahlreiche Möglichkeiten, so politischen Dialog, diplomatische Kanäle, die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Geheimdienste und rechtliche Hilfe auf der Ebene der Rechtsschutzorgane zu nutzen, gibt man den öffentlichen Ressourcen und der ‘Megaphon-Diplomatie’ den Vorzug“, so die Botschaft.
„Das Problem der Cybersicherheit nimmt eine vorrangige Stellung auf der russischen außenpolitischen Agenda ein. Unser Land nimmt seit Jahren an der Entwicklung von Initiativen teil, die auf die Gewährleistung der internationalen Informationssicherheit gerichtet sind, und führt einen Kampf gegen Verbrechen im Informations-Cyberraum.“
Das Thema der „russischen Hacker“ sei auch im Kontext der Bundestagswahlen 2017 aufgeworfen worden. „Es wurden keine Belege für einen destruktiven Einfluss auf die Wahlen in Deutschland entdeckt“, und diese Frage sei „auf bessere Zeiten“ verschoben worden.
„Jetzt ist sie wieder auf eine der zentralen Stellen im Medien- und Gesellschaftsdiskurs in Deutschland gerückt. Vor dem Hintergrund der Bekämpfung der Folgen des Coronavirus, die mit einer Pandemie innerpolitischer und wirtschaftlicher Probleme verbunden sind, will jemand erneut ein Zeugnis für die russische Bedrohung vor aller Augen führen“, so die Botschaft.
Die Diplomaten erinnerten an das Programm zur massenhaften Beschattung durch die Nationale Sicherheitsagentur der USA, das von Edward Snowden entlarvt wurde. „Trotz unwiderlegbarer Beweise (für das Abhören der deutschen Staatsführung) hat man sich in Berlin Mühe gegeben, den Skandal zu vertuschen. Es wurden keine Haftbefehle erteilt, und das Gericht konnte im Ergebnis nichts beweisen. Sobald es um Russland geht, ist eine entgegengesetzte Situation zu beobachten: Niemand führt Fakten an, aber die Schuld gilt als ‘bewiesen’“, hieß es bei der Botschaft.
Die Bundesstaatsanwaltschaft hat im Mai einen internationalen Haftbefehl gegen den russischen Bürger Dmitri Badin erteilt, der verdächtigt wird, an dem Hackerangriff auf den Bundestag im Jahr 2015 teilgenommen zu haben. Badin steht auch auf der Fahndungsliste des FBI der USA. Er wird neben anderen russischen Bürgern verdächtigt, Hackereinbrüche begangen zu haben. Laut des FBI sei Badin Mitarbeiter des russischen Militäraufklärungsdienstes GRU.
Wie sich der russische Außenminister Sergej Lawrow dazu äußerte, hat Berlin keine Beweise für eine Teilnahme Russlands an der Hackerattacke gegen den Bundestag im Jahr 2015 erbracht.

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