Presseschau vom 26.05.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Armin Siebert: Corona verbannt Deutsch-Russische „Potsdamer Begegnungen“ auf YouTube
„Deutschland-Russland-EU: Die Pandemie und ihre Auswirkungen für die Außen- und Sicherheitspolitik“ – das war das Motto der XXIII. „Potsdamer Begegnungen“, die am 25. Mai erstmals online stattgefunden haben. Grußworte der Außenminister beider Länder und eine Videobotschaft von Wirtschaftsminister Altmaier werteten die Youtube-Konferenz auf. …
https://sptnkne.ws/C4AF

Marcel Joppa: „Bild“ denunziert Drosten – und verbreitet dabei dreiste Fake-News
Die Springer-Presse fährt bereits seit Wochen eine massive Kampagne gegen den Chef-Virologen der Berliner Charité, Christian Drosten. Um ihn zu denunzieren, greift die „Bild“ auch erneut in die Trickkiste der Fake-News und Falschbehauptungen. Ein Artikel von Montag entlarvt nun die Arbeitsweise der Redaktion und sorgt für eine enorme Protestwelle. …
https://sptnkne.ws/C4GC


abends/nachts:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Besatzer haben wieder den Waffenstillstand verletzt und Wohngebiete unserer Republik beschossen.
Heute Abend haben Straftruppen aus der 28. Brigade Martschenkos zielgerichtet das Feuer mit Schützenpanzerwaffen und automatischen Granatwerfern auf Wohnhäuser in Alexandrowka eröffnet.
Infolge des Beschusses wurden sechs Wohnhäuser beschädigt: Gorkij-Straße 356, 360, 364, 366, Schewtschenko-Straße 281, 283.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Besatzer zielgerichtet das Feuer auf Wohnhäuser eröffnet und zuvor solange gewartet haben, bis sich die Bewohner am Ende des Arbeitstags in diesen befanden.
Nach vorläufigen Informationen wurden keine Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung festgestellt.
Unsere Einheiten haben mit adäquatem erwidernden Feuer die Feuerstellungen des Gegners unterdrückt und den Zugstützpunkt vernichtet, von dem aus der Beschuss erfolgte.
Die Verluste des Gegners werden noch ermittelt. Nach nicht bestätigten Informationen haben unsere Verteidiger einen Schützenpanzer vernichtet, der das Feuer auf Wohngebiete eröffnete.
Wir rufen die internationalen Organisationen auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und von der Ukraine eine Beendigung der Verletzung der geltenden Vereinbarungen, was zu einer Eskalation des Konflikts führt, zu erreichen.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK:
Am 25. Mai wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 25. Mai 3:00Uhr bis 26. Mai 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Shabitschewo, Alexandrowka, Jelenowka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern das Feuer in Richtung Alexandrowka eröffnet. Infolge des Beschusses wurden Schäden an sechs Häusern festgestellt:
– Gorkij-Straße 356, 360, 364, 366 (jeweils Fensterverglasung, Dach, Fassade)
– Schewtschenko-Straße 281, 283 (jeweils Fensterverglasung, Dach, Fassade).

Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht registriert.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 48.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 20.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Nach Protesten in Hongkong: EU-Parlamentarier verurteilen Chinas Pläne für Sicherheitsgesetz
Führende Abgeordnete des Europäischen Parlaments haben Pekings Pläne für ein neues Sicherheitsgesetz in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong kritisiert und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, sich für Hongkong einzusetzen. Deutschland, das in Kürze den EU-Ratsvorsitz übernimmt, sei besonders in der Verantwortung, hieß es.
„Die internationale Gemeinschaft muss sich mit Nachdruck für die Freiheit von Hongkong einsetzen“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister, der „Welt“. Die jüngsten Ereignisse müssten auch im Plenum des Europäischen Parlaments diskutiert werden, forderte der CDU-Politiker. Er fügte hinzu: „Der völkerrechtlich vereinbarte Grundsatz ‚Ein Land, zwei Systeme‘ und damit der Status Hongkongs als autonome Stadt, wird durch das geplante Sicherheitsgesetz erheblich gefährdet.“
Bütikofer fordert „Klartext“
Der Chef der China-Delegation im EU-Parlament, Reinhard Bütikofer (Grüne), appellierte an die EU-Außenminister, „dass sie am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung deutlich machen, dass das Vorgehen Pekings einen unzulässigen Eingriff in die Autonomie Hongkongs darstellt“.
Bütikofer forderte die EU zu mehr Druck gegenüber China auf: „Es ist unangemessen für eine Wertegemeinschaft wie die Europäische Union, auf die geplante massive Einschränkung von Freiheitsrechten und auf die Hilferufe von jungen Demokratie-Aktivisten in Hongkong mit lautem Schweigen statt Klartext zu reagieren. Ich sehe hier besonders die Bundesregierung in der Verantwortung, die in einem Monat den Ratsvorsitz in der EU übernimmt.“
Proteste trotz Corona
Trotz der Corona-Pandemie hatten in Hongkong am Sonntag – nach Monaten relativer Ruhe – wieder Tausende Menschen gegen Chinas neues Sicherheitsgesetz protestiert. Die Polizei trieb die Demonstranten mit Wasserwerfern und Tränengas auseinander und nahm 180 Menschen fest. Der Aktivist der Protestbewegung in Hongkong, Joshua Wong, forderte, Proteste zu organisieren, auch wenn dies nicht erlaubt sei. Die internationale Gemeinschaft müsse sich für Hongkong einsetzen.
Das chinesische Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Hongkong richtet sich gegen Aktivitäten, die als subversiv eingestuft werden, sowie gegen Aufwiegelung zum Sturz der zentralen Regierung, gegen Terrorismus und ausländische Einmischung. Die Regierungschefin der chinesischen Sonderverwaltungszone, Carrie Lam, stellte sich hinter das Gesetz, das nach ihrer Einschätzung die Rechte und Grundfreiheiten der Hongkonger keinesfalls gefährdet.

Lug-info.com: Am 25. Mai wurden in der LVR keine neuen Fälle von Coronavirusinfektionen entdeckt.
In den letzten 24 Stunden wurden fünf Personen nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Insgesamt wurden bis zum 26. Mai 9:00 in der LVR 384 Fälle registriert, wieder gesundet sind bis jetzt 184 Personen, es gibt sechs Todesfälle.


Dnronline.su: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR 24 neue Fälle von Coronavirusinfektionen festgestellt, teilt das Gesundheitsministerium mit.
In allen Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen zu zuvor Erkrankten, darunter zehn medizinische Beschäftigte. Derzeit ist der Zustand aller Patienten zufriedenstellend, alle erhalten die notwendige ärztliche Behandlung.
In den letzten 24 Stunden wurde ein Patient nach zwei negativen Tests als gesund entlassen.
Außerdem gab es zwei Todesfälle, ein Mann im Alter von 72 Jahren und eine Frau im Alter von 71. Am 26. Mai 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 409 Fälle von Infektionen registriert.
293 Patienten sind derzeit in Behandlung, 103 als gesund entlassen, es gibt 13 Todesfälle.


deutsch.rt.com:
Auswärtiges Amt zu Grenells Drohung: „Wir sprechen in tiefer transatlantischer Freundschaft“
Der scheidende US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, ließ immer wieder diplomatische Zurückhaltung vermissen und machte unmissverständlich klar, was er von der Bundesregierung erwartet. Der US-Druck auf Deutschland werde weiterhin anhalten, sagte er zum Abschied.
Wer jetzt meine, dass der Druck seitens Washington auf Deutschland durch seinen Weggang aus Berlin nachlassen werde, der „kennt die Amerikaner nicht“, schrieb Grenell auf Twitter.
Bei der Bundespressekonferenz am Montag wurde die Sprecherin des Auswärtigen Amtes gefragt, wie sie diese Äußerungen des scheidenden US-Botschafters bewertet und ob Deutschland tatsächlich durch Washington unter Druck stehe.

Dnronline.su: Durch Beschuss der BFU wurde ein weiteres Mal Energieinfrastruktur im Petrowskij-Bezirk von Donezk ernsthaft beschädigt, teilt der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mit.
Am 25. Mai um 19:15 Uhr wurde durch Beschuss von Seiten der Kiewer Truppen der Pfeiler einer Hochspannungsleitung beschädigt, sieben Transformatorunterstationen, die 750 Haushaltsverbraucher von Trudowskije versorgen, wurden von der Stromversorgung abgeschnitten.
Eine Reparaturbrigade schloss vier Transformatorunterstationen innerhalb von anderthalb Stunden wieder an, um 20:45 Uhr hatten 550 der Verbraucher wieder Strom. Leider hat der wieder aufgenommene Beschuss es verhindert, dass die Reparaturarbeiten fortgesetzt wurden. Zwei weitere Transformatorunterstationen wurden heute wieder angeschlossen.
Die letzte Unterstation kann erst wieder angeschlossen werden, wenn ein neuer Strompfeiler an Stelle des zerstörten installiert worden ist, aber der Ort der Reparaturarbeiten befindet sich in unmittelbarer Sichtweite von den Positionen der Kiewer Formationen. Mit Spezialtechnik kann dort erst gearbeitet werden, wenn es Sicherheitsgarantien von Seiten der Ukraine gibt. Eine entsprechende Anfrage wurde an das GZKK und die OSZE gerichtet.


ukrinform.de:
Vor sechs Jahren begannen die Kämpfe um den Flughafen Donezk
Am 26. Mai 2014 haben Kämpfe um ein wichtiges strategisches Objekt in der Ostukraine, den Flughafen von Donezk, begonnen.
Der Betrieb am Flughafen wurde am 6. Mai 2014 eingestellt. In der Nacht zum 26. Mai versuchten die Terroristen, den Flughafen einzunehmen. Beim zweiten Versuch konnten sie einige Räumlichkeiten einnehmen und forderten die ukrainischen Sicherheitskräfte, die sich im alten Terminal des Flughafens befanden, ultimativ, sich zu ergeben. Die ukrainische Regierung stellten den Separatisten auch ein Ultimatum, die Räumlichkeiten zu verlassen. Keine der beiden Seiten gab nach, es begann ein Gefecht.
Nach Angaben des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine setzte die Armee gegen die Terroristen die Eliteeinheiten und Flugzeuge ein. Die Kräfte der Antiterror-Operation vernichteten ein Drittel des terroristischen Bataillons „Wostok“. Die ukrainischen Einheiten nahmen den Flughafen ein.
Bis zum Abschluss der Abkommen von Minsk im September 2014 war die Lage um den Flughafen relativ ruhig. Danach begannen ernste Angriffe der Terroristen.
Besonders heftig waren Kämpfe Anfang 2015. Am 21. Januar zogen sich die ukrainischen Soldaten aus dem Flughafen zurück, weil ihre Stellungen völlig zerstört wurden.
Die Kämpfe um den Flughafen Donezk dauerten 242 Tage.
Zu verschiedenen Zeiten kämpften im Flughefen und in der nahe gelegenen Ortschaft Peski die Soldaten der 95. und 79. Luftlandebrigaden, des 3. Spezial-Regiments von Kirowograd, des Bataillons „Dnipro“, Artillerie- und Panzereinheiten der 93. Brigade, des Freiwilligen Korps „Der Rechte Sektor“ und des Bataillons „OUN“ und Soldaten von anderen Einheiten.
Für ihre Tapferkeit wurden die Verteidiger des Flughafens „Cyborgs“ genannt.


de.sputniknews.com: Vor Benins Küste von Piraten verschleppt: Acht Seeleute befreit – darunter drei Russen
Drei Russen, die vor einem Monat im Territorialgewässer Benins entführt worden waren, sind frei. Dies bestätigte am Dienstag Russlands Außenministerium.
Die amtliche Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa, deren Aussagen auf der offiziellen Webseite des Ministeriums veröffentlicht wurden, teilte mit:
„Laut Angaben der russischen Botschaft in Nigeria sind am 23. Mai die am 19. April (…) gekidnappten drei russischen Bürger – Crewmitglieder des Containerschiffs ,Tommi Ritscherʻ – (…) freigelassen worden.“
Am selben Tag flogen sie mit Hilfe der russischen diplomatischen Mission in Abudja aus Lagos nach Frankfurt am Main, um von dort aus ins Heimatland zurückzukehren. Der Gesundheitszustand der Seeleute sei befriedigend.
Acht Seeleute befreit
Am Montag hatte die nigerianische Marine mitgeteilt, dass acht ausländische Crewmitglieder, die im April kidnappt worden waren, befreit worden seien. Admiral Oladele Daji, der die Rettungsoperation leitete, sagte gegenüber AFP:
„Sie wurden am Samstag befreit.“
Die Besatzung bestand demnach aus Bürgern Russlands, der Ukraine, Bulgariens und der Philippinen.
„Tommi Ritscher“
Am 19. April war das Containerschiff „Tommi Ritscher“ vor der Küste Westafrikas von Piraten gekapert worden. Elf Crewmitglieder konnten sich verbarrikadieren und später von der Marine von Benin entdeckt und befreit werden. Acht weitere Menschen, darunter drei Russen, wurden von den Piraten verschleppt.

Dan-news.info: Die Seelenstärke des Volkes des Bergbaubezirks und die heldenhaften Taten seiner Miliz haben es ermöglicht, dem Angriff feindlicher Truppen standzuhalten und damit zu beginnen, eine friedliche Zukunft aufzubauen. Dies erklärte heute, am sechsten Jahrestag des Beginns der Kämpfe um Donezk das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.
„Das ist nicht einfach das Datum,
an dem Kiew den Krieg gegen die Bergbauhauptstadt des Donbass begonnen hat. Dies ist der Tag, als die ukrainische Regierung den Befehl gab, Luftstreitkräfte gegen friedliche Einwohner einzusetzen, den Befehl gab, die Stadt zu bombardieren“, sagte Puschiin. „Dank der Seelenstärke unserer Bürger, dank der heldenhaften Taten der Miliz haben wir das Wichtigste getan – wir haben standgehalten. Und schon seit sechs Jahren bauen wir den Frieden, während wir im Kriegszustand sind“.
Das Staatsoberhaupt ehrte heute das Andenken der Opfer der ukrainischen Aggression und legte Blumen am Denkmal für „Bürger der Donezker Volksrepublik“ am Kultur- und Erholungspark des Leninschen Komsomol in der Hauptstadt nieder.



nachmittags:

de.sputniknews.com: Su-30 und F-16 eskortieren iranisches Tankschiff vor Venezuela
Die iranischen Tanker, die Treibstoff nach Venezuela befördern, sind von den Streitkräften der Bolivarischen Republik begleitet worden. Kampfjets Su-30 und F-16 führten die Luftraumüberwachung über dem Tankschiff „Forest“ durch.
Im Netz ist ein Video aufgetaucht, dass die Kampfjets Su-30 und F-16 beim Überfliegen des iranischen Tankschiffs „Forest“ und des Schiffes „Yekuana“ (PC-23) der venezolanischen Marine zeigt.
Die Bilder wurden im Twitter-Account „Conflicts News Worldwide“ veröffentlicht.
Das erste von insgesamt fünf iranischen Tankschiffen war in der Nacht auf Sonntag in Venezuela eingetroffen.
Zuvor hatte Venezuelas Botschafter bei den Vereinten Nationen, Samuel Moncada, den Generalsekretär der Organisation, Antonio Guterres, gewarnt, dass iranischen Tankern, die Treibstoff in die Bolivarische Republik befördern, „militärische Gewalt durch die Vereinigten Staaten“ drohen könnte.
Der iranische Präsident Hassan Rohani warnte wiederum die USA vor Problemen, falls Washington den iranischen Tankern, einschließlich derer, die auf Venezuela zusteuern, Schwierigkeiten bereiten würde.
Laut der Zeitung „The Wall Street Journal“ erwägt die US-Regierung neue Sanktionen und andere rechtliche Maßnahmen, um den Export von iranischem Öl nach Venezuela zu blockieren.


dan-news.info: Die Abgeordneten der DVR haben in zwei Lesungen das Gesetz „Über ein Verbot der Rehabilitierung und Heroisierung faschistischer Kollaborateure zur Zeit des Großen Vaterländischen Krieges“ beschlossen.
„Dieses Dokument ist gerade jetzt sehr wichtig, weil wir Versuche sehen, die Geschichte umzuschreiben, die Unterstützer von Faschisten faktisch zu Helden zu machen. In diesem Gesetzentwurf sind eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen, die auf ein Verbot der Rehabilitierung und Heroisierung faschistischer Unterstützer gerichtet sind“, sagte der Sprecher des Parlaments Wladimir Bidjowka. „Gemäß dem Dokument sind Mitglieder der Formationen der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA), der Ukrainischen Aufstandsarmee des Ataman Taras Borowez „Polesskaja Setsch“, der Ukrainischen revolutionären Volksarmee sowie die Organisation Ukrainischer Nationalisten faschistische Kollaborateure in der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges“.
Der Parlamentssprecher unterstrich, dass der Gesetzentwurf auch auf ein Verbot der Rehabilitierung und Heroisierung faschistischer Unterstützung in den sozialen Netzwerken, im Internet und im Fernsehen gerichtet ist. Dafür wird eine verwaltungsrechtliche Verantwortung geben.
Der Entwurf wurden von allen anwesenden 89 Abgeordneten unterstützt.


de.sputniknews.com:
Afghanistan: Regierung lässt 900 Taliban frei und fordert Verlängerung der Waffenruhe
Die afghanische Regierung hat die Freilassung von 900 gefangenen Taliban am Dienstag angekündigt. Zugleich hat sie an die Extremisten appelliert, die zuvor verhängte dreitägige Waffenruhe zu verlängern.
Nach den Worten des Sprechers des nationalen Sicherheitsberaters, Dschawid Faisal, sei es wichtig, die Waffenruhe, die am Dienstag in der Nacht zu Ende geht, für eine längere Zeit auszuweiten.
„Um ein Blutvergießen zu vermeiden, ist die afghanische Regierung zu einer Verlängerung bereit“, sagte Faisal am Dienstag in Kabul.
Die Taliban hatten die Waffenruhe aus Anlass des islamischen Festes Eid al-Fitr verhängt. Dies markiert das Ende des Fastenmonats Ramadan.
900 Vertreter der islamischen radikalen Taliban-Bewegung sollen am Dienstag freigelassen werden. Die afghanische Regierung und die Taliban hatten bereits von beiden Seiten Gefangene stufenweise freigelassen. Das im Februar zwischen den USA und den Taliban abgeschlossene Friedensabkommen, das den fast zwei Jahrzehnte dauernden Krieg zu Ende bringen soll, sieht den beiderseitigen Gefangenenaustausch vor und soll dessen wichtigster Bestandteil sein. Die Einigung sieht vor, dass die afghanische Regierung 5000 Taliban-Kämpfer aus der Haft entlässt und die Extremisten ihrerseits tausend Vertreter der afghanischen Sicherheitskräfte freilassen.

de.sputniknews.com: Russlands Präsident gibt bekannt: Siegesparade findet am 24. Juni statt
Die Siegesparade, die traditionell am 9. Mai erfolgt und in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie verschoben worden ist, findet am 24. Juni statt. Dies erklärte am Dienstag Russlands Präsident Wladimir Putin.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu beauftragt, mit der Vorbereitung auf die Siegesparade zu beginnen, die am 24. Juni in der russischen Hauptstadt stattfindet.
„Wir machen das (…) am Tag, als 1945 die legendäre historische Parade der Sieger stattgefunden hat, als die Kämpfer auf den Roten Platz gingen, die um Moskau gekämpft und Leningrad verteidigt, bei Stalingrad gefochten, Europa befreit und Berlin gestürmt haben.“
„Ich befehle Ihnen, die striktesten Sicherheitsanforderungen bei der Vorbereitung und Durchführung der Parade zu gewährleisten. Die Risiken für alle Teilnehmer sollen auf ein Minimum gebracht, aber besser ausgeschlossen werden“, so der Präsident beim Arbeitstreffen mit Schoigu.
„Unsterbliches Regiment“
Ferner betonte Putin, derzeit sei es unmöglich, den feierlichen Gedenkmarsch „Unsterbliches Regiment“ zu organisieren. „Leider können wir solche strikten Sicherheitsvorkehrungen aus objektiven Gründen bei der Durchführung des Marsches ,Unsterbliches Regimentʻ nicht sichern, der in einer Formation Millionen von unseren Bürgern vereinigt (…)“ Er fügte hinzu, dass es in solcher Situation unmöglich sei, eine Distanz zu beachten.
„Deshalb schlage ich immerhin vor, den Marsch nach der Parade durchzuführen, aber nach einer anderen, einen Monat später, am 26. Juli. Und das ist ein weiterer Tag unseres Heldenruhms – der Tag der Marine.“
Siegesparade verschoben
Russland hatte Mitte April die Militärparade anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus verschoben. Der Präsident Wladimir Putin begründete die Entscheidung mit der Krise um die Coronavirus-Pandemie.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 26.05.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden
dreimal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Verbrecher aus der 128. Brigade Gontscharuks Jelenowka mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen, Kämpfer der 28. Brigade haben auf Befehl des Verbrechers Martschenko das Gelände des Donezker Flughafens mit 120mm-Mörsern beschossen und zielgerichtet das Feuer mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern auf Wohngebiete von Alexandrowka eröffnet.
Infolge des Beschusses von Alexandrowka wurden sechs Wohnhäuser beschädigt: Gorkij-Straße 356, 360, 364, 366, Schewtschenko-Straße 281, 283.
Zusätzliche Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch von unseren Beobachtern ermittelt.
Wir rufen die Beobachter der OSZE-Mission auf, den Folgen der verbrecherischen Tätigkeit der BFU an den westlichen Rändern von Donezk besondere Aufmerksamkeit zu widmen, wo die Straflosigkeit der Kämpfer aus der 28. Brigade Martschenkos weiterhin das Leid der friedlichen Bevölkerung vergrößert.
Die Materialien zu den Fällen von Besch
uss wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Martschenko und Gontscharuk hinzuzufügen.
Die ukrainischen Banden stationieren weiter schwere Waffen und Panzertechnik in Wohngebieten von Ortschaften auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium.
So befinden sich nach Informationen unserer Aufklärung, die durch wütende Mitteilung von Einwohnern von Krasnogorowka, Werchnetorezkoje, Starognatowka, Mirnoje, Taramtschuk, Pionerskoje und Lebendinskoje in den sozialen Netzwerken bestätigt werden, Schützenpanzer der 54. 128. und 10. Brigade der BFU weiter verdeckt
in Bereichen von Wohnhäusern, Schulen und anderen zivilen Objekten. Außerdem hat die Ankunft von 122mm-Haubitzen der BFU in Wesjoloje und Satschatowka fast zu offenen Protestaktionen der Bevölkerung geführt, die durch Kräfte verstärkter Polizeiabteilungen verhindert wurden.
Das sich täglich verschlechternde Verhältnis der Einwohner, die in der OOS-Zone leben, zur Kiewer Regierung, die nicht in der Lage ist die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, wird immer öfter zur Ursache von Konflikten von Zivilisten mit Soldaten der BFU, was vor dem Hintergrund des verantwortungslosen Verhältnisses und der blühenden Korruption unter dem kommandieren Personal der OOS das moralisch-psychischee Niveau der Soldaten erheblich senkt und zu einer Zunahme von Fällen von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils führt.
Nach Angaben des militärischen Rechtsordnungsdienstes der Ukraine hat sich das P
ersonal der sich auf die Rotation vorbereitenden Verbände der BFU darauf konzentriert, in krimineller Weise zusätzliche materielle Mittel zu erhalten. Dabei wurde die größte Zahl von Plünderungen von Nichtwohnhäusern in der 10. Brigade festgestellt, und von Fällen von Waffen- und Munitionsdiebstahl, um diese weiter zu verkaufen, in der 28. und 58. Brigade der BFU. In diesem Zusammenhang hat das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ den Leitern der Militärkommandanturen die Anweisung gegeben, zusätzliche Checkpoints in den Gebieten von Samoshnoje, Marjinka und Perwomajskoje zu errichten, um die Soldaten an dem gesetzeswidrigen Abtransport des Diebesguts zu hindern.
Unter dem kommandierenden Personal der 28. 58. und 10. Brigade kommen korruptive Schemata zur Erpressung von Geldmitteln vom Personal zum Erhalt des Status eines Teilnehmers an Kriegshandlungen in Gang. Nach Angaben ukrainischer Soldaten variiert die Höhe solche Schmiergelder in den verschiedenen Einheiten von einer Einmalzahlung von 20.000 Griwna bis zu 50% der Zusatzzahlungen eines Soldaten während seines Dienstes in der OOS.


de.sputniknews.com:
Pipeline Jamal–Europa: Gazprom stoppt Gastransit durch Polen
Der russische Konzern Gazprom hat den Gastransport über den polnischen Abschnitt der Pipeline Jamal–Europa eingestellt. Laut dem Ferngasnetzbetreiber GASCADE, der das Gas in Polen abnimmt, ist das Umpumpen von Gas von neun Millionen kWh am Sonntag auf 461.500 kWh am Montag zurückgegangen und am Dienstagmorgen völlig eingestellt worden.
Wie der Oberdirektor des Bereichs für Naturressourcen und Rohstoffwaren der Agentur Fitch, Dmitri Marintschenko, sagte, habe Gazprom den Gastransit ausgesetzt, um den Export angesichts eines Überangebots auszugleichen.
„Die Umstellung Polens auf die Reservierung von Kapazitäten durch Auktionen sowie der Abschluss eines fünfjährigen Take-or-Pay-Vertrags mit der Ukraine macht die Transportroute über Weißrussland und Polen für Gazprom ausgleichend, das heißt volatiler in Bezug auf Liefervolumen“, sagte Marintschenko gegenüber RIA Novosti.
Der Analytiker merkte zugleich an, dass keine langfristige Einstellung des Transits über den polnischen Abschnitt zu erwarten sei. Denn Gazprom müsse alle seine Lieferrouten beibehalten, um auf ein potenzielles Wachstum der Nachfrage in Zukunft vorbereitet zu sein. Aus diesem Grund würden minimale Gasmengen auch weiterhin transportiert.
Der Vertrag über den Transit russischen Gases durch Polen ist am 16. Mai abgelaufen. Nun wird Gas nur entsprechend den Auktionsergebnissen durch den polnischen Pipeline-Abschnitt umgepumpt. So wurden für Juni rund 94 Prozent der Pipeline-Kapazitäten reserviert.
Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow hatte zuvor berichtet, dass die Gaslieferungen durch den polnischen Abschnitt der Pipeline so oder anders fortgesetzt werden sollen. Der Energie-Beauftragte der polnischen Regierung, Piotr Naimski, erklärte, das Land rechne damit, dass der Umfang der Lieferungen von russischem Gas über polnisches Territorium erhalten bleibe.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurde
in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Die BFU behindern weiter die Arbeit der OSZE-Mission, um schwere Waffen, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert sind, zu verheimlichen.
Nach Informationen unserer Aufklärung hat eine mobile Gruppe der elektronischen Kriegführung des 20. Bataillons für elektronische Kriegsführung
Leitungskanäle einer OSZE-Drohne unterdrückt, um die Stationierung von drei Haubitzen Gwosdika der 30. Brigade ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Katerinowka zu verheimlichen. Aber den qualifizierten Spezialisten der Mission gelang es die Drohne unbeschädigt zu landen.
Außerdem haben ukrainische Verbrecher des 1. Bataillons der 30. Brigade
unter Nutzung einer Kampfdrohne versucht, eine OSZE-Patrouille anzugreifen, die versuchte die Ausrüstung neuer Positionen und Verminung von Örtlichkeiten im Gebiet von Solotoje zu kontrollieren. Durch glücklichen Zufall konnte die Patrouille den Bereich rechtzeitig verlassen, danach gab es eine Explosion. Die Informationen wird von Beobachtern der OSZE-Mission besättigt.
Die Hauptfunktion von Drohnen bleibt für die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte die Feuerleitung der Artillerie auf Ortschaften unserer Republik. Gestern wurde ein weiterer hinterhältiger Versuch der Verbrecher der 24. Brigade unterbunden, einen Mörserbeschuss von Logwinowo unter Einsatz einer Drohne „Phantom“ zur Feuerleitung durchzuführen, welche dank der organisierten Handlungen unserer Spezialisten für einen Komplex der elektronischen Kriegsführung „Tritron-M1“ abgefangen und gelandet wurde und der Kommandeur der ukrainischen Kämpfer Guds hat nur eine weitere teure Drohne verloren.
Die Materialien vom Datenträger der Drohne,
auf dem es Bilder von der Stationierung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen in Ortschaften gibt, werden von den Spezialisten unserer Aufklärung untersucht und dann den internationalen Beobachtern übergeben.
Ich will anmerken, dass gerade die
bewaffneten Formationen der ukrainischen Kämpfer mehrfach dabei beobachtet wurden, dass sie Waffen und Militärtechnik in Wohngebieten stationieren, was nicht nur durch Fotos und Videos von Augenzeugen sondern auch von Beobachtern der OSZE-Mission bestätigt wird.
Außerdem ist die Taktik, aus Wohngebieten von Ortschaften heraus zu feuern, gerade den ukrainischen Straftruppen zu eigen, da sie weder das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung, die auf den von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorien lebt, noch die Bevölkerung der LVR berücksichtigen. Ein Zeugnis dafür sind die ständigen Artillerieschläge auf Häuser
ziviler Einwohner, Objekte der zivilen Infrastruktur und Lebenserhalten von Ortschaften, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden. So nutzen die ukrainischen Kämpfer, die mehrheitlich aus zentralen und westlichen Teilen der Ukraine stammen, die Zivilbevölkerung des Donbass als lebenden Schild und hoffen mit solchen Handlungen die Volksmiliz zur Erwiderung der Feuers provozieren zu können. Dies bestätigt ein weiteres Mal die inoffizielle Position des offiziellen Kiew über die „Zweitklassigkeit“ der Bevölkerung des Donbass und ist nichts anderes als die Rechtfertigung eines Genozids durch die ukrainischen Straftruppen in der LVR….


de.sputniknews.com:
„Keine Hysterie anstellen“: Lawrow zu US-Ausstieg aus Open-Skies-Vertrag
Russland wird laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow keine Hysterie wegen des Austritts der USA aus dem Open-Skies-Vertrag veranstalten. Es werde weitere Schritte sorgfältig prüfen. Dies sagte er bei einer Pressekonferenz im Videoformat nach der Sitzung des Außenministerrates der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit.
„Wir werden keine Hysterie anstellen. Wir werden an die Analyse dieser Situation äußerst ausgewogen herangehen und uns dabei in erster Linie auf unsere nationalen Interessen und die Interessen unserer Verbündeten stützen, darunter vor allem der Republik Belarus, die im Rahmen dieses Abkommens zusammen mit uns eine Gruppe von Ländern bildet“, sagte Lawrow.
Nur auf Gegenseitigkeit verhandeln
Der US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, dass Washington aus dem Vertrag aussteigen und außerhalb des Abkommens stehen werde, bis Russland „seinen Verpflichtungen nachkommt“. Er hatte jedoch die Entwicklung neuer Vereinbarungen nicht ausgeschlossen. Russland hatte indes wiederholt US-Vorwürfe des Verstoßes gegen den Vertrag zurückgewiesen. Am Freitag kündigte das russische Außenministerium an, dass Moskau mit den Vereinigten Staaten, darunter über den Open-Skies-Vertrag, nur auf Gegenseitigkeit verhandeln werde, und jegliche Ultimaten aus Washington seien inakzeptabel.
Open-Skies-Vertrag
Der Open-Skies-Vertrag wurde 1992 unterzeichnet und ist nach dem Kalten Krieg zu einer der vertrauensbildenden Maßnahmen in Europa geworden. Er gilt seit 2002 und ermöglicht es den Teilnehmer-Ländern, Informationen über die Streitkräfte und Aktivitäten des jeweils anderen offen zu sammeln. Vertragsparteien sind 34 Staaten.

Dnronline.ru: Heute wurde im frontnahen Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk das Andenken der Opfer des nicht erklärten Kriegs, den die Ukraine 2014 gegen die friedlichen Einwohner der Donezker Volksrepublik erklärt hat, geehrt. Blumen wurden zur Erinnerung an die Toten an dem Denkmal in der Siedlung des Bergwerks „Oktjabrskij Rudnik“, am Gedenkstein für die Verteidiger des Flughafens und an der Putilowskij-Brücke sowie an Todesorten einfach Stadtbewohner niedergelegt.
„Wir gedenken aller getöteten Einwohner,
nicht nur des Kujbyschewskij-Bezirks, sondern von ganz Donezk und der ganzen Volksrepublik. Wir gedenken aller, die zur Verteidigung aufgestanden sind, die am Flughafen waren, die ihr Leben in unserem nicht erklärten Krieg gelassen haben“, sagte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko, der in der schwierigsten Zeit des Beschusses 2014-2015 die Verwaltung des Kujbyschewskij- und des Kiewskij-Bezirks von Donezk leitete. Diese Bezirke wurden auf häufigsten von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine beschossen.


de.sputniknews.com: Grenzzwischenfall zwischen Nord- und Südkorea: UN-Kommando beschuldigt beide Seiten
Das unter der Schirmherrschaft der USA stehende UN-Kommando in Korea hat wegen eines Schusswechsels in der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea Anfang Mai dem südkoreanischen Militär wie auch der nordkoreanischen Armee einen Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen vorgeworfen.
Laut früheren Berichten war es am 3. Mai zu einem Schusswechsel zwischen Nordkorea und Südkorea über die militärische Demarkationslinie (MDL) gekommen. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
„Das UN-Kommando in Korea hat die Ermittlung zum Zwischenfall in der MDL zwischen Nord- und Südkorea abgeschlossen und ist zu dem Schluss gelangt, dass sowohl die Koreanische Volksarmee als auch die Streitkräfte der Republik Korea mit ihrem Schusswechsel über die militärische Demarkationslinie das Waffenstillstandsabkommen verletzt haben“, sagte der Sprecher des UN-Kommandos, Lee Peters.
Offiziell gilt, dass die Uno kein bewaffnetes Truppenkontingent in Korea habe und das UN-Kommando dort kein Mandat der Weltorganisation besitze. Dabei bleibt das Kommando als Erbe des Korea-Krieges von 1950-1953 in Südkorea unter der Schirmherrschaft der USA erhalten.
Das Verteidigungsministerium Südkoreas hat Bedauern über die von Lee Peters dargelegte Position geäußert.
„Wir äußern Bedauern darüber, dass die Ergebnisse der aktuellen Ermittlung des UN-Kommandos ohne eine reale Ermittlung zu den Schüssen der nordkoreanischen Armee veröffentlicht wurden“, zitiert die Agentur Yonhap die Erklärung des Verteidigungsministeriums.
Die südkoreanischen Soldaten hätten als Antwort auf die Schüsse von Norden aus anweisungsgemäß gehandelt, hieß es.


abends:

de.sputniknews.com: Anführer des IS-Ablegers im Irak getötet
Der irakische Antiterrordienst hat die Beseitigung des Führers der Terrorvereinigung „Islamischer Staat“ im Land bekanntgegeben. Dies meldete die irakische Nachrichtenagentur INA am Dienstag.
Laut INA „wurde der Wali (Freund Gottes, Beschützer – Anm. d. Red.) des Iraks im „IS“, Muataz al-Jaburi, im Zuge eines Einsatzes der Kräfte des Antiterrordienstes des Landes eliminiert“. Al-Jaburi war laut Geheimdienstlern auch ein Berater des „IS“-Führers.
Inhaftierung von Abdullah Qardash
Der irakische nationale Geheimdienst meldete zuvor die Inhaftierung eines der möglichen Nachfolger des beseitigten „IS“-Führers Abdullah Qardash. Der Sprecher des irakischen Antiterrordienstes, Sabah al-Numan, sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti, dass die Verhaftung von Qardash helfen würde, die Finanzierungsquellen für den „IS“ zu ermitteln.
Eliminierung von al-Baghdadi
Die Eliminierung des ehemaligen „IS“-Anführers Abu Bakr al-Baghdadi infolge einer Sonderoperation der US-Spezialeinheiten in der syrischen Provinz Idlib wurde im Oktober 2019 von US-Präsident Donald Trump verkündet. Er dankte Russland, der Türkei, Syrien und dem Irak für ihre Hilfe bei der Beseitigung von al-Baghdadi. Eine mit den Islamisten verbundene Webseite berichtete, dass der „IS“ die Beseitigung seines Führers bestätigt hätte.


de.sputniknews.com: Hongkongs Regierungschefin verteidigt Chinas neues Sicherheitsgesetz
Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat das von der Führung in Peking geplante sogenannte Sicherheitsgesetz verteidigt. Es werde nicht die Rechte und Freiheiten der Stadt beeinträchtigen, sagte Lam am Dienstag und rief die Bürger auf abzuwarten, bis Einzelheiten des Gesetzes bekannt seien, meldet Reuters.
„Es gibt keinen Grund für uns, besorgt zu sein“, sagte sie in ihrer wöchentlichen Pressekonferenz. Erst am Sonntag hatten Tausende Demonstranten in Hongkong gegen die Pläne der Pekinger Führung protestiert.
Die Polizei ging massiv gegen sie vor. Es gab rund 200 Festnahmen. Für Mittwoch sind weitere Kundgebungen geplant.
VR China habe weniger Freiheiten als Hongkong
In den vergangenen 23 Jahren, seit die britische Kronkolonie an China übergegangen ist, habe Hongkong immer wieder bewiesen, dass es das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Demonstrationen wahre, sagte Lam. Wie die Freiheiten in Hongkong, die über die in der Volksrepublik weit hinausreichen, auch unter dem neuen Gesetz Bestand haben sollen, ließ sie aber offen.
Premier Li kündigt neue Sicherheitsgesetze an
Vergangene Woche hatte Chinas Regierungschef Li Keqiang neue Gesetze und „Durchsetzungsmechanismen“ zur Wahrung der nationalen Sicherheit in Hongkong angekündigt. Demnach könnten chinesische Polizei und Geheimdienste mit weitreichenden Befugnissen in die Sonderverwaltungszone verlegt werden. Die Gesetze lösten international Kritik aus.

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