Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 11. bis 17.05.2020

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Donnerstag:

Soziale Absicherung bei der Reform der Kohlebranche der LVR
Lug-info.com (Zusammenfassung aus drei Meldungen): Wie die Ministerin für Arbeit und Soziales der LVR, Swetlana Malachowa bei einem Briefing im Hause der Regierung mitteilte, hat die Regierung ein Programm ‚Zusammenarbeit zur Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter von stillgelegten Unternehmen der Kohleindustrie‘ mit drei Zielrichtungen aufgelegt:
Zum Ersten Beschäftigungsmöglichkeiten in staatlichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, zweitens Ausgleichszahlungen für Löhne und Sozialversicherung an Unternehmen, die Menschen aus geschlossenen Kohlebetrieben beschäftigen und drittens Subventionen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das Ministerium wird in Kürze entsprechende Gesetzentwürfe vorlegen.
Der Sozialversicherungsfond für Arbeitslosigkeit fühlt sich in der Lage, Arbeitslosen aus wegen Unwirtschaftlichkeit stillgelegten Unternehmen der Kohleindustrie über 4000 offene Stellen anzubieten. […] Wie die Ministerin sagte, wird der Sozialversicherungsfond nicht nur bei der Arbeitssuche behilflich sein, sondern sich auch mit Fragen der Weiterqualifizierung beschäftigen. „Die Zahl dieser 4000 Stellen liegt weit über der der freigesetzten Mitarbeiter der Kohlebetriebe“, sagte Malachowa. Ihr Ministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der LVR eine Analyse durchgeführt, nach der es sich gegenwärtig um 1290 Personen handelt. Sie sagte weiter, die betroffenen Bürger müssten sich zur Arbeitssuche innerhalb von 60 Kalendertagen nach der Auflösung des Arbeitsvertrages an die örtlichen Vertretungen des Sozialversicherungsfonds wenden. „Die Umsetzung des zielgerichteten Regierungsprogramms hat bereits begonnen. So haben sich in der Abteilung Antrazit des Fonds die ersten Menschen gemeldet, denen Varianten einer dauerhaften Beschäftigung vorgeschlagen wurden“, sagte die Ministerin. „Wir haben auch schon mit über 50 Mitarbeitern des Schachtes
Nikanor-Nowaja Gespräche über andere Arbeitsplätze beziehungsweise Vorruhestandsregelungen geführt.“ […]


Lug-info.com: Die Regierung der Republik sieht 121,3 Mio. Rubel an Ausgleichszahlungen für Löhne und Sozialversicherung (an Unternehmen, die Menschen aus geschlossenen Kohlebetrieben beschäftigen) und Subventionen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze vor. Das berichtet die Ministerin für ökonomische Entwicklung der LVR, Swetlana Podlipajewa. […] „Auf diesem Wege der Stimulierung der Arbeitgeber meinen wir, ungefähr 800 Personen in Arbeit bringen zu können“, erklärte sie. Um die Ausgleichszahlungen können sich alle Wirtschaftssubjekte der Republik unabhängig von der Eigentumsform bewerben. „Ein Arbeitgeber, der eine Person aus einem stillgelegten Unternehmen der Kohleindustrie einstellt, erhält sechs Monate lang einen Ausgleich für deren Lohn und Sozialversicherung“, sagte die Ministerin. […]
Um die Subventionen für neue Arbeitsplätze können sich juristische und natürliche Unternehmerpersonen mit Ausnahme derer, die sich in staatlicher oder kommunaler Hand befinden, bewerben. Dies sei eine gute Stimulanz für Ausweitung der Produktion und Modernisierung, fügte Podlipajewa hinzu. Die Regierung arbeitet bereits zusammen mit den örtlichen Verwaltungen an einer Auswahl von Unternehmen, die Interesse an einem solchen Mechanismus zeigen. Vertreter des Ministeriums fahren mit entsprechenden Informationen für Arbeitgeber in Gegenden, wo es stillzulegende Bergwerke gibt, fort. Morgen (Freitag) fahren wir nach Sorinsk, am Montag nach Krasnyj Lutsch und am Dienstag nach Antrazit, bis wir uns mit den Belegschaften und Geschäftsführungen in allen Regionen getroffen haben. […]


Freitag:

Brotpreise in der Lugansker Volksrepublik stabil
Lug-info.com: Wie das Ministerium für Industrie und Handel der LVR meldet, sind zur Zeit keine Preiserhöhungen bei Brot gewöhnlicher Sorten geplant. Die Versorgungssicherheit sei vollständig gewährleistet, heißt es in der Meldung weiter. Die Preise für die Sorten ›Stanítschnyj‹, ›Uspjènskij‹ und ›Nowoselòwskij‹ bleiben unverändert.


Neue Baumaschinen für
›Wodà Donbàssa‹
D
an-news.info: Das Ministerium für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der DVR hat dem Staatlichen Unternehmen (GP) ›Wodà Donbàssa‹ neue Spezialtechnik übergeben. Wie der Fuhrparkleiter des Unternehmens, Wiktor Manytsch, mitteilte, kann die Qualität bei der Eneuerung des Trink- und Abwassernetzes mit den neuen Geräten gesteigert werden. ›Wodà Donbàssa‹ ist für die zentrale Wasserver- und -entsorgung in 20 Städten und Gemeinden der DVR zuständig, darunter Donezk, Jasinowataja und Surges. In den Büchern stehen fast 3500 Kilometer Trinkwasser- und 1600 km Kanalisationsleitungen. Das Unternehmen verfügt über eines der modernsten chemisch-bakteriologischen Laboratorien zur Untersuchung der Trinkwasserqualität.

 

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