Presseschau vom 10.05.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Nikolaj Jolkin: Erinnerungskrieg statt Erinnerung an den Krieg? – Videokonferenz im Vorfeld des Tages des Sieges
Im Vorfeld des Tages des Sieges über den Nationalsozialismus ging es auf der Videokonferenz mit dem deutschen Botschafter, die in der Nachrichtenagentur „Rossiya Segodnya“ stattfand, um die Rolle des Zweiten Weltkrieges im geistigen und politischen Leben der Gegenwart sowie um seine Präsenz im Kontext der aktuellen Weltpolitik. …
https://sptnkne.ws/CtPn


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Facebook sperrt Accounts wegen Fotos der sowjetischen Siegesflagge auf Reichstag
Die Facebook-Algorithmen scheinen provokatorisch intolerant gegenüber einem bestimmten Bild im Gedenken an den 75. Jahrestag des Sieges über Nazideutschland zu sein: Für deren Veröffentlichung sperrt das soziale Netzwerk die Accounts. Einer der Betroffenen ist Leonid Swiridow, ein Journalist von Rossija Segodnja.
Der Siegestag hat viele Internet-Nutzer dazu verleitet, auf ihren Accounts mit dem großen Ereignis zusammenhängende Fotos und Videos zu veröffentlichen.Beim Hochladen eines Bildes, auf dem sowjetische Soldaten im Mai 1945 die Siegesfahne auf dem Berliner Reichstag hissen, entstanden bei vielen Usern die Probleme.
Der Journalist Leonid Swiridow von Rossija Segodnja ist einer der Nutzer, der dieses Bild veröffentlichte und dessen Facebook-Account nun drei Tage lang wegen Verstoßes gegen „Gemeinschaftsnormen“ gesperrt bleiben soll.
„Welche Gemeinschaftsnormen habe ich verletzt? Verstoße ich gegen sie, indem ich erkläre, dass wir (Russen) die Sieger sind und dass die Sowjetunion den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat? Bezweifelt Facebook, dass die sowjetischen Soldaten die Siegesflagge in Berlin gehisst haben? Ehrlich gesagt ist das, was Facebook tut, Faschismus “, sagte er dem Nachrichtenportal EADaily.
Laut der Webseite Classicalmusicnews.ru beschwerte sich auch die russische Pianistin Ekaterina Metschetina darüber, dass ihre Seite „wegen Verstoßes gegen die Vorschriften der Gemeinschaft“ für 24 Stunden gesperrt werde. Metschetina sagte dem Portal, dass es zu „symbolisch“ für einen Algorithmusfehler sei.
Andere Internet-User nutzten auch verschiedene soziale Netzwerke, um ihre Unzufriedenheit mit der Politik vom Facebook auszudrücken.
Ein Internet-Nutzer schrieb, dass die User offenbar „gegen die NSDAP-Bestimmungen“ verstoßen würden, wenn sie das Foto der Siegesflagge nicht teilen können.
Facebook erklärt Sperrung von Accounts
Facebook hat bereits Stellung zu dieser Situation genommen:
„Dieser Inhalt wurde versehentlich von unseren automatisierten Tools zur Erkennung von Verstößen gelöscht und ist jetzt wiederhergestellt. Wir entschuldigen uns bei den Nutzern für diesbezügliche Unannehmlichkeiten“, so der offizielle Facebook-Vertreter.
Die Mitarbeiter, die sich mit der Überprüfung von Inhalten beschäftigen, würden vorübergehend von zu Hause arbeiten – zwecks ihrer Gesundheit und Sicherheit.
„Wir möchten, dass unsere Plattform ein sicherer Ort bleibt, der Menschen in dieser Situation miteinander verbindet. Daher verlassen wir uns derzeit mehr auf unsere automatisierten Systeme, die gegen die Gemeinschaftsnormen verstoßende Inhalte erkennen und entfernen können“, so der Vertreter weiter.
Bei dem Bild, das Wirbel auslöste, handelt es sich um ein farbiges Foto mit dem Titel „Das Hissen der Flagge auf dem Reichstag”, das der Fotograf Jewgeni Khaldei während der Schlacht von Berlin am 2. Mai 1945 aufgenommen hat.

dnronline.su/lug-info.com: Sowohl in Donezk als auch in Lugansk fanden zum Abschluss am Tag des Sieges Festfeuerwerke statt:


de.sputniknews.com: Zehntausend Salven abgefeuert: Feuerwerk erleuchtet Himmel über Moskau am Tag des Sieges
Jedes Jahr am 9. Mai schauen die Moskauer spätabends gen Himmel, um das prächtige vielfarbige Feuerwerk zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland zu bewundern. Von allen Seiten hört man lautes und langes „Hurraaaaaa!“. Dieses Mal wurden 10.000 Salven abgefeuert.
Das Feuerwerk beschließt die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in Russland.
Das erste Feuerwerk während des Großen Vaterländischen Krieges gab es in Moskau am 5. August 1943 nach der Befreiung der Städte Orel und Belgorod.

vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 9. Mai wurden 4 Beschießungen von Seiten der BFU festgestellt. Beschossen wurden Shelobok, Frunse, Golubowskoje und Donezkij.
Geschossen wurde mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, insgesamt 30 Geschosse.
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Am Jahrestag des US-Austritts aus Atomdeal: Pompeo setzt iranische Behörden mit Nazis gleich
Pünktlich zum Jahrestag des US-Rückzugs aus dem Atom-Abkommen (JCPOA) hat US-Außenminister Mike Pompeo vor einer angeblichen Bedrohung vonseiten des Iran gewarnt. Die iranischen Behörden verglich er dabei mit den Nazis. Die entsprechende Mitteilung wurde am Samstag auf der Webseite des US-Außenministeriums veröffentlicht.
„Vor 75 Jahren standen die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten zusammen, um die Welt von den Nazis und ihrer hasserfüllten Ideologie zu befreien. Heute stehen wir vor einer ernsthaften Herausforderung für den regionalen Frieden durch ein anderes Schurkenregime, und wir fordern die internationale Gemeinschaft erneut auf, sich uns anzuschließen, um den weltweit führenden staatlichen Sponsor des Antisemitismus zu stoppen“, heißt es in der Mitteilung.
Zwei Jahre nach dem Rückzug der USA aus dem Abkommen seien die Amerikaner sicherer und der Nahe Osten friedlicher, als wenn das Land im Rahmen des Vertrags verblieben wäre.
Pompeo zufolge wird Washington alle diplomatischen Optionen nutzen, um sicherzustellen, dass das UN-Waffenembargo gegen den Iran, das im Oktober ausläuft, verlängert wird.
„Und wir werden dem Iran niemals erlauben, Atomwaffen zu haben“, so Pompeo.
Atomabkommen mit dem Iran
Der Iran und die sechs internationalen Unterhändler hatten im Juli 2015 eine historische Einigung erzielt, um das langjährige iranische Atom-Problem zu lösen. Die monatelangen Verhandlungen gipfelten in der Annahme eines gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (JCPOA), dessen Umsetzung die zuvor vom UN-Sicherheitsrat, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union verhängten wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen gegen den Iran vollständig aufheben sollte.
Das Abkommen sah außerdem vor, dass das Waffenembargo in Bezug auf den Iran innerhalb von fünf Jahren aufgehoben wird. Waffenlieferungen wären auch früher möglich gewesen, jedoch nur mit Genehmigung des UN-Sicherheitsrates. Das Abkommen in seiner ursprünglichen Form überlebte nicht einmal drei Jahre: Im Mai 2018 kündigten die Vereinigten Staaten den einseitigen Ausstieg daraus und die Wiederherstellung strenger Sanktionen gegen Teheran an.


dnr-sckk.ru:
Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 9. Mai 3:00 Uhr bis 10. Mai 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 27.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sparta,Wesjoloje, Shabitschewo, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum, Terminal), Staromichajlowka, Petrowskoje, Belaja Kamenka, Besymennoje, Sosnowskoje, Dsershinkoje.
Nach genaueren Informationen wurde infolge des Beschusses von Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks) ein Schaden an der Fensterverglasung des Wohnhauses in der Jasnaja-Straße 27, Wohnung 2 festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht registriert.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 220.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 145.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Iran bereit zu Gefangenenaustausch mit USA ohne Vorbedingungen – Medien
Der Iran ist nach einem Medienbericht bereit zu einem vollständigen Gefangenenaustausch mit den USA ohne Vorbedingungen.
„Wir sind bereit, iranische und amerikanische Gefangene auszutauschen und über dieses Thema zu beraten, aber die Amerikaner haben bisher nicht reagiert”, zitierte die Nachrichten-Seite Chabaronline am Sonntag den iranischen Regierungssprecher Ali Rabiei.
„Wir sind besorgt über die Sicherheit und Gesundheit von Iranern im Gefängnis. Amerika ist inmitten des Coronavirus-Ausbruchs verantwortlich für die Sicherheit der Iraner.”
Bereits 2019 hatten die Erzfeinde in einem seltenen Akt der Kooperation Gefangene ausgetauscht. Der amerikanische Student Xiyue Wang, der wegen Spionagevorwürfen zu drei Jahren Haft verurteilt worden war, kam im Gegenzug für den inhaftierten iranischen Stammzellen-Forscher Massud Soleimani frei, dem Sanktionsverstöße vorgeworfen worden waren.


Dnronline.su: In den letzten 24 Stunden wurde in der DVR ein neuer Fall von Infektion mit COVID-19 festgestellt, teilt der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der DVR mit.
149 Patienten sind derzeit in Behandlung, 27 als gesund entlassen, es gibt fünf Todesfälle.


nachmittags:

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 5:30 Uhr das Feuer in Richtung Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7) mit Mörsern des Kalibers 120mm eröffnet.
In
folge des Beschusses wurde eine Basisstation des Republikanischen Mobilfunkoperators „Phönix“ vollständig zerstört, eine weitere beschädigt, die Stationen befinden sich im Nikitowskij-Bezirk, in der Siedlung Bessarabka, Gornopromyschlennaja-Straße 66.
Opfer unter d
er Zivilbevölkerung konnten vermieden werden. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Heute, am 10. Mai um 11:50
Uhr, haben die BFU versucht, Wartungsarbeiten an der Eisenbahnstrecke Jelenowka – Signalnoje zum Scheitern zu bringen.
Die BFU haben
zielgerichtet das Feuer auf Arbeiter eröffnet, die eine planmäßige Kontrolle der Eisenbahngleise vornahmen. Die Menschen waren gezwungen, sich an einem sicheren Ort Schutz zu suchen, die Arbeiten wurden zeitweilig gestoppt.
Schäden und Verletzte gibt es nicht.


de.sputniknews.com:
Venezolanische Patrouille findet drei verlassene Schnellboote Kolumbiens mit Waffen an Bord
Drei verlassene Kampfschnellboote mit dem Emblem der Marine Kolumbiens sind auf venezolanischem Territorium entdeckt worden, teilte das Verteidigungsministerium des Landes mit.
„Am frühen Samstagmorgen, dem 9. Mai, haben Angehörige der Nationalgarde (…) bei einem Streifengang (…) im Bundesstaat Bolivar drei verlassene Kampfschnellboote vom Typ Boston Wheeler ohne Besatzung entdeckt. Die Schiffe hatten das Emblem der Seestreitkräfte Kolumbiens sowie Maschinengewehre an Bord“, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums Venezuelas. Zu dem Fall wird ermittelt.
Zuvor hatte das venezolanische Innenministerium berichtet, dass die Behörden einen Einmarsch kolumbianischer Militanter in Schnellbooten im Raum des Bundesstaates La Guaira verhinderten. Der Chef der verfassungsgebenden Versammlung des Landes präzisierte, dass acht Angreifer getötet worden seien. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro erklärte, Ziel der Invasion sei seine Ermordung gewesen. Unter den festgenommenen Angreifern hätten sich zwei US-Bürger befunden, die Maduros Worten zufolge Angehörige der Leibwache des US-Präsidenten seien.
Die Behörden der USA und Kolumbiens erklärten ihrerseits, sie hätten mit den genannten Ereignissen nichts zu tun.


Armiyadnr.su:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 10. Mai 2020
Die ukrainischen Besatzer setzen den Terror gegen die Bevölkerung des Donbass fort, gefährden Leben und Gesundheit friedlicher Einwohner und vernichten zudem Objekte der zivilen Infrastruktur.
Heute haben ukrainische Kämpfer aus der 59. Brigade des Kriegsverbrechers Schapowalow
Gorlowka mit 120mm-Mörsern beschossen.
Opfer in
folge des Beschusses konnten vermieden werden, aber durch die Detonation eines ukrainischen Mörsergeschossen waren zwei Basismobilfunkstationen in der Gornopromyschlennaja-Straße 66 betroffen, eine wurde zerstört, die zweite beschädigt, dadurch hatten 300 Verbraucher keine Mobilfunkverbindung, was es unmöglich macht, notfalls Rettungsdienste zu benachrichtigen.
Aber damit hörte der ukrainische Terror nicht auf.
Tagsüber haben Straftruppen aus dem 2. Bataillon der 28. mechanisierten Brigade das
Feuer mit Schusswaffen auf eine Reparaturbrigade der Donezker Eisenbahn eröffnet, die die Eisenbahngleise am Abschnitt Jelenowka-Signalnoje kontrollierte. Die Reparaturarbeiter konnten sich rechtzeitig hinter einem Damm in Sicherheit bringen, dadurch konnten Opfer vermieden werden.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Mitarbeiter der Reparaturbrigade die vorgeschriebene orange Kleidung trugen und die ukrainischen Straftruppen wissen mussten, dass sie auf
Zivilisten schossen.
Diese Fälle bestätigten ein weiteres Mal, dass die bewaffneten Formationen der Ukraine die Ideologie des Terrors gegen die
Zivilbevölkerung unterstützen.
Wir rufen die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, die Tatsache festzuhalten, dass die ukrainischen Kämpfer nicht nur ziviler Infrastruktur Schaden zufügen und die Gesundheit friedlicher Einwohner schädigen, sondern auch zielgerichtet Hilfeleistung an friedliche Menschen behindern, die in eine Notfallsituation geraten.


de.sputniknews.com:
Taliban lassen 28 Gefangene frei
Die radikale Taliban-Bewegung hat die Freilassung weiterer 28 afghanischer Gefangener angekündigt. Dies teilte der offizielle Sprecher des politischen Taliban-Offices in Katar, Suhail Shaheen, mit.
Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsrat von Afghanistan mitgeteilt, dass die Behörden des Landes derzeit tausend Vertreter der radikalen Taliban-Bewegung aus dem Gefängnis entlassen hätten.
„Im Rahmen der Beschleunigung der Freilassung von Gefangenen vonseiten des ‚Islamischen Emirats‘ wurden gestern (Samstag – Anm. d. Red.) in der Provinz Herat weitere 28 Gefangene aus der Administration von Kabul freigelassen“, schrieb Shaheen auf Twitter.
Die Taliban fordern von afghanischen Behörden die Freilassung von fünftausend Gefangenen auf der Grundlage eines Abkommens mit den Vereinigten Staaten. Die afghanische Regierung erklärte sich bereit, schrittweise 1.500 Gefangene freizulassen.
Ende Februar unterzeichneten die Vereinigten Staaten und die Taliban bei einer Zeremonie in Katar das erste Friedensabkommen seit mehr als 18 Jahren Krieg, das den Abzug ausländischer Truppen aus Afghanistan in 14 Monaten und den Beginn eines interafghanischen Dialogs im März nach einem Gefangenenaustausch vorsieht.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.05.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
in den letzten 24 Stunden 27-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In
Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 58. Brigade unter Kommando von Kaschtschenko die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Nach genaueren Informationen wurde gestern während des Beschusses der Siedlung des Gagarin-Bergwerks ein Wohnhauses in der Jasnaja-Straße 27 beschädigt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 57. Brigade Mischantschuks, der 28. Brigade Martschenkos und der 54. Brigade Majstrenkos das Feuer mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Spartak, Shabitschewo, Wesjoloje, Staromichajlowka, die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und den Flughafen von Donezk eröffnet.
In Richtung Mariupol haben Straftruppen der 128. Brigade auf Befehl von Gontscharuk Petrowskoje und Belaja Kamenka mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Kriegsverbrecher der 10. Brigade unter Führung von Subanitsch haben Dsershinskoje, Besymennoje und Sosnowkoje mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Zusätzliche Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Die Materialien zu den Fällen von Besch
uss wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Kaschtschenko, Mischantschuk, Majstrenko, Martschenko, Gontscharuk und Subanitsch hinzuzufügen.
Das Kommando der BFU verheimlicht weiter sorgfältig Militärtechnik und behindert die Beobacher der OSZE-Mission bei der Beobachtung und Feststellung von Verletzungen der Minsker Vereinbarungen. Im Verantwortungsbereich der 58. Brigade setzen die Kämpfer zur Verheimlichung der Verlegung von schweren Waffen und Militärtechnik im Gebiet von Konstantinowka eine mobile Gruppe der elektronischen Kriegführung aus dem 20. Bataillons für elektronische Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte ein, um die Leitungskanäle von Drohnen der OSZE-Patrouillen zu blockieren.
Wir haben mehrfach
Unzufriedenheit bis hin zu Protesten von Einwohnern von Awdejewka, Marjinka, Schumy bezüglich der Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in Wohngebieten und in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern bemerkt. Wir rufen auch die Einwohner anderer Ortschaften auf, solche Aktivitäten der BFU zu verhindern und mit Protesten auf die Straße zu gehen.
Wir wenden uns an die Beobachter der OSZE-Mission, die Kontrolle über den Schutz der protestierenden Einwohner der von der Ukraine kontrollierten Ortschaften gegen die Stationierung von Technik der ukrainischen Streitkräfte zu übernehmen.
Uns wurden weitere Fälle von Waffen- und Munitionsschmuggel aus der OOS-Zone in das Innere des Landes bekannt. Am 8. Mai haben Mitarbeiter des SBU eine Kolonne Technik der 58. Brigade festgehalten, die unter dem Deckmantel der Rotation einen Teil des Materials zur Verladestation „Kramatorsk“ brachte. Bei der Kontrolle wurden nicht erfasste Waffen festgestellt: 30 AK-74, 2 Antipanzerraketenkomplexe (Nr. 26148 13228 und Nr. 26149 13227), 24 Antipanzergranatwerfer und etwa 5000 Patronen für AK-74.
Außerdem wurden in einem der Behälter mit Patronen 900 Gramm Marihuana entdeckt. Durch Aussagen des Soldaten Wjatko wurde klar, dass die Kiste mit Pat
ronen, auf deren Boden sich die Drogen befanden, vom Soldaten Karnuch bei der Erfüllung von Kampfaufgaben im Gebiet von Werchnetorezkoje übergeben wurde, mit der Bitte sie dem Bataillonskommandeur zu übergeben.
Wir verfügen auch über Informationen, dass in einem Bericht des SBU von 13 Fällen von Drogenkonsum durch Soldaten der 58. Brigade die Rede ist. Um das Kommando der 58. Brigade bei der Herstellung von Ordnung in den unterstellten Einheiten zu unterstützen, hat der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ eine Gruppe von Stabsoffizieren in die die Brigade geschickt.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine erleiden weiter nicht kampfbedingte Verluste. Nach uns vorliegenden Informationen wurden drei Soldaten des 2. Bataillons der 54. Brigade mit Spuren von Schlägen in das 65. Militärhospital in Tschasow Jar eingeliefert. Die Verletzungen hatten sie bei einem Streit auf einer der Frontpositionen bei einer Feier zum Tag des Sieges und beim Trinken von Alkohol erlitten. Um die Soldaten zu beruhigen, war der Kommandeur der 54. Brigade Majstrenko gezwungen, eine Reservegruppe auf die Positionen im Gebiet von Awdejewka zu schicken. Unsere Beobachter haben in diesem Gebiet einen Schusswechsel bemerkt.
Im
Rahmen einer Informations- und Propagandakampagne der Kräfte für informationspsychologische Operationen der ukrainischen Streitkräfte unter Leitung des Kommandeurs einer Gruppe Hauptmann Paschalow wurde am 10. Mai in Kurdjumowka die Arbeiten von Journalisten des Fernsehsenders „5. Kanal“ unter Leitung von W. Kowaljowa an einerVideoreportage über Leistung von humanitärer Hilfe durch Soldaten an die Bevölkerung bemerkt. Ein örtlicher Einwohner teilte uns mit, dass die ukrainischen Soldaten einige Brotlaibe brachten, die sie demonstrativ vor der Kamera des Filmteams übergaben.
Die materielle Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone bleibt auf einem äußerst geringen Niveau. In der 128. Brigade sind Fälle festzustellen, dass ukrainische Soldaten ihr Ausrücken auf Frontpositionen sabotieren. Die Unzufriedenheit der Soldaten ist durch die Lieferung minderwertiger Lebensmittel und die Nichteinhaltung von elementaren sanitären Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten bedingt. Allein in der letzten Woche wurden zehn Soldaten der Brigade mit Lebensmittelvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert. Weitere drei Soldaten sind in den letzten 24 Stunden in den medizinischen Punkt gekommen.
Eine vergleichbare Situation ist in der 10. Gebirgssturmbrigade entstanden. Neben einer nicht zufriedenstellenden materiellen Versorgung hat die Information über die Verschiebung der Rotation erheblich zu Absinken des moralisch-psychischen
Niveaus der Soldaten der Brigade beigetragen. Ursache der Verschiebung ist das Auftauchen von Coronavirusinfektionen bei 24 Soldaten der 36. Brigade, die gerade auf dem Übungsplatz „Schirokij Lan“ ausgebildet wird.


rusvesna.su:
Wie die Nazis 1941: In der Westukraine fordert die Polizei Listen von Juden
Die Polizei in Iwano-Frankiwsk sandte dem Leiter der jüdischen Gemeinde Kolomyia, Jakob Salischtschik, die Aufforderung, ihnen eine Kopie der Satzung, eine Liste der Gemeindemitglieder sowie die Adressen dieser Personen und ihre Mobilfunknummern zur Verfügung zu stellen. Dies gab der Leiter des Ukrainischen Jüdischen Komitees, Eduard Dolinsky, bekannt.
Die Abteilung für strategische Untersuchungen der Regionalpolizei von Iwano-Frankiwsk wandte sich an den Leiter der jüdischen Gemeinde Kolomyia, Jakob Salischtschik, und
teilte mit, dass die Abteilung im Kampf gegen transnationale und ethnisch organisierte Gruppen und kriminelle Organisationen engagiert sei. Und dass die Gemeinde angeblich zur Bekämpfung einer jüdischen transnationalen kriminellen Gruppe der Polizei „eine Kopie der Satzung, eine Liste der Gemeindemitglieder mit Adressen und Mobiltelefonnummern sowie eine Liste der jüdischen Studenten an den Universitäten von Kolomyia“ geben sollte, sagte Dolinsky in einer Erklärung.
Der Leiter der örtlichen jüdischen Gemeinde antwortete der Polizei, dass die
Satzung im Staatsregister eingetragen sei und dass die Religionsgemeinschaften vom Staat getrennt seien und personenbezogene Daten von Gemeindemitgliedern nur im Falle registrierter Strafsachen zur Verfügung gestellt werden könnten.
„Es ist interessant, dass die Nazis und die ukrainische Hilfspolizei 1941 auch eine Liste aller Juden forderten“, zog Dolinsky Parallelen.


Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Angaben der Beobachter der Vertretung der LVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von den Positionen der 93. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowotoschkowskoje haben Kämpfer der BFU auf Befehl Bryshinskijs
Shelobok, Donezkij und Golubowskoje mit 120mm-Mörsern beschossen.
Außerdem haben Kämpfer der 93. Brigade von den Positionen im Gebiet von Krymskoje
Frunse mit 82mm-Mörsern beschossen.
Informationen über Verletzte unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt….


Wpered.su:
Aus Anlass des 75. Jahrestags des Sieges fand ein Kindermalwettbewerb statt
Aus Anlass des 75. Jahrestags des Großen Sieges fand ein Kindermalwettbewerb statt. An ihm nahmen Schüler einer Schule aus dem frontnahen Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk teil, teilt eine Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Der Wettbewerb war von der Frauenorganisation „Nadeshda Donbassa“ initiiert worden. Die Sieger wurden mit Geschenken ausgezeichnet, mit denen sie ihre kreativen Fähigkeiten entwickeln können. Sie wurden durch Geldmittel gekauft, die von deutschen Kommunisten gesammelt wurden.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s