Presseschau vom 27.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Bildergalerie:

de.sputniknews.com: Russland feiert 75. Jahrestag des Sieges mit vielen Streetart-Spots …
https://sptnkne.ws/Ck46

Außer der Reihe – Lesetipp:

Kani Tuyala: Durch „Desinformation“ und „Spionage“ wollen USA im „Krieg der Geheimdienste“ gegen COVID-19 siegen
Etliche Staatsoberhäupter sprachen vom „Krieg gegen COVID-19“. Dies ist laut US-Medien offensichtlich eine dehnbare Formulierung. Demnach handele es sich um einen Krieg der Nachrichtendienste. Die USA seien auf diesem Gebiet gut gerüstet, heißt es. …
https://de.rt.com/26i8


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Darum will Rogosin die Anstrengungen nicht mit Musk vereinigen
Der Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin will laut Medien seine Aktivitäten nicht mit denen von SpaceX vereinigen, da das Unternehmen von Elon Musk im Interesse des US-Militärs arbeitet.
„Er ist Auftragnehmer des Pentagons. Von welcher Vereinigung reden Sie?“, antwortete Rogosin auf die Frage, ob man die Anstrengungen nicht mit denen von Musk vereinigen sollte.
Der Chef des russischen Konzerns betonte zudem, dass die Satellitengruppierung Starlink, die durch SpaceX entwickelt wird, zu Militärzwecken genutzt werde.
„Sie hat eine Doppelanwendung. Machen Sie sich keine Illusionen“, schloss Rogosin.
Das Satelliten-Kommunikationssystem Starlink ist dazu bestimmt, um das Internet mit globalem Breitband-Access zu versorgen. Im vorigen Jahr hatte das US-Unternehmen seine Pläne publik gemacht, in die Erdumlaufbahn insgesamt 42.000 solcher Satelliten zu bringen – dies sind fünfmal mehr Weltraumkörper als von allen Ländern der Welt seit 1957 ins All gebracht wurden.
Aktuell hat SpaceX 420 Satelliten Starlink mit seinen Trägerraketen Falcon-9 in den Weltraum geschickt.

vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 26. April wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Raketenattacke über Damaskus abgewehrt – Sana
Mittel der syrischen Flugabwehr haben eine Raketenattacke nahe Damaskus abgewehrt. Dies meldet die Nachrichtenagentur Sana am Montag.
Die Raketen wurden demnach am frühen Morgen aus dem Luftraum Libanons abgefeuert. Die syrische Flugabwehr konnte mehrere davon abfangen.
Laut der Agentur handelt es sich um „eine israelische Aggression“. Sana meldet drei Todesopfer und vier Verletzte.
Im Netz sind Aufnahmen zu finden, die den Vorfall zeigen sollen:
Das syrische Luftverteidigungssystem hatte in der Nacht auf den 21. April einen israelischen Luftangriff über der antiken Stadt Palmyra abgewehrt. Das berichtete die staatliche Agentur Sana. Nach vorläufigen Angaben wurden mehrere israelische Raketen abgefangen.
Israel führt syrischen Medienberichten zufolge regelmäßig solche Angriffe auf Ziele in der syrischen Hauptstadt und Umgebung durch.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 26. April 3:00 Uhr bis 27. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 10.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Shabitschewo, Dokutschajewsk, Petrowskoje.
Wie bereits mitgeteilt wurde haben die BFU um 7:40 Uhr das Feuer aus Richtung Nowotroizkoje in Richtung Dokutschajewsk mit Mörsern des Kalibers 82mm eröffnet. Infolge des Beschusses wurden folgende Schäden festgestellt.
– Polewaja-Straße 1, Wohnung 55 (Fensterverglasung);
– Polewaja-Straße 3, Wohnung 55 (Fassade);
– Polewaja-Straße 7 (Verglasung des Hauseingangs).
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 88.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 394.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
25 Millionen Gesichtsmasken aus China in Leipzig erwartet
Drei Frachtflugzeuge mit Millionen Mundschutzmasken aus China werden am Montag, 27. April, auf dem Flughafen Leipzig/Halle landen. Gleich danach ist eine Pressekonferenz von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer geplant.
Zwei Riesenfrachter Antonow AN-124 und Antonow AN-225 werden bei dieser Bestellung des Bundesgesundheitsministeriums eingesetzt. Die Antonow An-225 ist das weltweit größte einsatzbereite Frachtflugzeug. Mit einer Flügelspannweite von 88 Metern kann das Flugzeug bis zu 250 Tonnen Fracht transportieren.
Die 25 Millionen Schutzmasken werden in mehreren Etappen nach Deutschland befördert. …


D
nronline.su: In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR keine weiteren Fälle von Coronavirus-Infektionen entdeckt.
Insgesamt sind bis zum 27.4. 10:30 Uhr 78 Fälle in der DVR registriert. 3 sind als gesund erlassen, es gab zwei Todesfälle. Die übrigen befinden sich in Behandlung.


de.sputniknews.com:
Hoffnung auf Treffen der UN-Vetomächte: Trump und Macron beraten über Corona-Krise
US-Präsident Donald Trump und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben Medienberichten zufolge am Sonntag über die Corona-Krise beraten. Laut einem Sprecher sind dabei ein Treffen der Vetomächte des UN-Sicherheitsrates und die Reform der Weltgesundheitsorganisation (WHO) thematisiert worden.
Trump und Macron hätten die Hoffnung auf ein baldiges Treffen der UN-Vetomächte (Frankreich, Großbritannien, USA, Russland und China) geäußert, um über das Vorgehen in der Pandemie zu diskutieren, sagte Trumps Sprecher Judd Deere gegenüber Journalisten. Zudem sprachen die beiden über die positiven Entwicklungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie und die Fortschritte bei der „Öffnung“ der Weltwirtschaft.
Es seien außerdem andere regionale und bilaterale Themen besprochen worden.
„Präsident Trump und Präsident Macron waren sich über die Notwendigkeit einig, die Weltgesundheitsorganisation zu reformieren“, hieß es aus dem Weißen Haus weiter.
USA stoppen Zahlungen an WHO
US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche einen Stopp der Zahlungen an die WHO veranlasst. Trump warf der Organisation Missmanagement vor und machte sie für die Vielzahl an Toten durch die Viruserkrankung Covid-19 mitverantwortlich. Durch das Vertrauen der WHO auf Angaben aus China habe sich die Epidemie dramatisch verschlimmert und global ausgebreitet, sagte der US-Präsident.
Kritiker in den USA werfen Trump vor, damit von seinem eigenen fehlgeschlagenen Krisenmanagement ablenken zu wollen. Der Zahlungsstopp stieß auch international auf Kritik. Die USA sind der größte Beitragszahler der WHO.
Corona-Pandemie
Die Weltgesundheitsorganisation stuft den Ausbruch der neuen Coronavirus-Infektion COVID-19 seit dem 11. März als Pandemie ein. Nach den neuesten Daten der WHO wurden weltweit mehr als 2,9 Millionen Infektionsfälle registriert, über 205.000 Menschen sind gestorben.

nachmittags:

deutsch.rt.com: Im Kampf gegen COVID-19: Mehr als 200 kubanische Mediziner helfen Südafrika
Stärker als andere Länder des Kontinents leidet Südafrika unter der COVID-19-Pandemie. Deshalb entsandte Kuba jetzt mehr als 200 Mediziner in das Land, um dort zu helfen. Kubanische Ärzte hatten zuvor bereits Italien bei der Bewältigung der Krise unterstützt.
Kuba hat zur Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus 217 Mediziner nach Südafrika geschickt. Das Büro von Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa teilte am Montag mit, dass die Ärzte, Wissenschaftler und Gesundheitsexperten in Südafrika als dem am stärksten von COVID-19 betroffenen Land Afrikas angekommen seien. Die Kubaner würden auf alle Provinzen des Landes verteilt, um vor Ort die Bemühungen im Kampf gegen die Lungenkrankheit zu unterstützen. Demnach hatte Ramaphosa Kubas Präsidenten um die Unterstützung gebeten.
Südafrika hat mit derzeit mindestens 4.546 bestätigten Fällen mehr Erkrankungen als jedes andere Land auf dem afrikanischen Kontinent, wie Zahlen der panafrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC belegen. Um die Ausbreitung einzudämmen, hat Südafrika als zweitstärkste Wirtschaftsmacht des Kontinents vor mehreren Wochen landesweit eine strenge Ausgangssperre verhängt, was jedoch auch verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft hat.
Kuba schickt seit Jahren tausende Ärzte in alle Welt, um in Gesundheitskrisen – etwa bei der Ebola-Epidemie in Westafrika – Unterstützung zu leisten. So wurden in diesem Jahr im Kampf gegen das Coronavirus bereits kubanische Mediziner zuerst nach Italien entsandt. Kubanische Ärzte und Pfleger arbeiten derzeit im Auftrag ihrer Regierung in mehr als 60 Ländern.
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa verwies am Montag in mehreren Tweets auf die auch traditionell engen Beziehungen seines Landes zu Kuba.

de.sputniknews.com: Ungewöhnlich viele Öltanker tummeln sich vor Kaliforniens Küste
Die US-Küstenwache hat unweit der Häfen von Los Angeles und Long Beach eine erhöhte Anzahl von Erdöltankern beobachtet und entsprechende Aufnahmen in den sozialen Netzwerken veröffentlicht.
Vor dem südlichen Teil des US-Bundesstaates Kalifornien hätten am 24. April 27 Tankschiffe gelegen, hieß es auf der offiziellen Webseite des Amtes.
„Angesichts der Einzigartigkeit der Situation bewertet die Küstenwache ihr Verfahren und passt es an, um die Sicherheit der ankernden Schiffe und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten“, so der Befehlshaber des Coast Guard Sectors Los Angeles/Long Beach, Marshall Newberry.
Die angestiegene Tankerzahl soll mit dem Preisabsturz auf den Ölmärkten im Zusammenhang stehen. Wegen der Corona-Krise schrumpfte die Erdöl-Nachfrage. Während das Rohölangebot viel zu hoch ist, fehlt die Lagerkapazität.


de.sputniknews.com:
Russische Geobotaniker wollen Klimawandel in Arktis vorhersagen
Geobotaniker aus Russland planen eine Studie über das Ökosystem der Wrangel-Insel im äußersten Osten des Landes, um die Auswirkungen des globalen Klimawandels in der Arktis für die kommenden Jahrzehnte vorhersagen zu können. Dies geht aus einer auf der Webseite des Naturschutzgebiets „Wrangel-Insel“ veröffentlichten Mitteilung hervor.
Mit Unterstützung des Ministeriums für Ökologie Russlands und des russischen WWF-Büros haben sich Dmitri Dobrynin, Chefspezialist für Fernerkundung der Erde vom Zentrum für Meeresforschung der Moskauer Lomonossow-Universität, und Oksana Suchowa, leitende Ingenieurin des Naturwissenschaftlichen Instituts der Staatlichen Wissenschaftlichen Forschungsuniversität Perm (PGNIU) in der Region Ural, auf die Insel im Autonomen Kreis der Tschuktschen, Tschukotka, begeben.
Die Forscher wollen drei Monate vor Ort arbeiten, hieß es in der Mitteilung.
„Der Hauptzweck ihrer Ankunft besteht darin, Daten zu sammeln, um ein Bild der natürlichen Komplexe der Wrangel-Insel zu erstellen, das anschließend als Informationsgrundlage für die Aufklärung der dynamischen Phänomene dienen wird, die sich in den Ökosystemen der Insel entwickeln. Die Mitarbeiter des Naturschutzgebiets beobachten seit mehr als einem Jahr Veränderungen der bei den Schneebedingungen, Überschwemmungen und der Vegetationsperiode. Häufiger kommen für südlichere Regionen typische Fischarten, zum Beispiel der Buckellachs, vor. Die Wissenschaftler werden versuchen, die Dynamik der laufenden Prozesse auf räumlicher Ebene zu bewerten“, verkündet das Naturschutzgebiet.
Der globale Klimawandel habe Auswirkungen für den Vegetationszustand, die Tierwelt, das Relief und lose Ablagerungen. Daher würden die Wissenschaftler die thermische Erosion und Bodenbewegungen beobachten, die Küstenzone untersuchen und Temperatursensoren zur Langzeitüberwachung des Mikroklimas platzieren.
„All diese Daten werden dazu beitragen, die Veränderungen in der Arktis in den nächsten Jahrzehnten sehr genau vorherzusagen“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Die Wrangel-Insel liegt im Arktischen Ozean zwischen der Ostsibirischen See und dem Tschuktschen-Meer. Die Insel ist Teil des gleichnamigen Naturschutzgebiets und gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

de.sputniknews.com: Corona-Krise: Macron dankt für Hilfe aus Sachsen-Anhalt
Von Alexander Boos
Höchstes Lob aus Paris erhält jetzt ein ostdeutsches Bundesland. Der französische Präsident Emmanuel Macron preist offiziell Sachsen-Anhalt und bedankt sich für dessen medizinische Dienste in der Corona-Krise. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Magdeburger Staatskanzlei hervor, die der Sputnik-Redaktion vorliegt.
Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron richtet in einem aktuellen diplomatischen Anschreiben einen Dank an die Landesregierung von Sachsen-Anhalt. Denn Kliniken im Land behandeln Covid-19-Patienten aus dem europäischen Ausland, darunter auch Frankreich.
Paris an Magdeburg: „Ich danke Ihnen“
Der dortige Präsident „Macron hat in einem Schreiben an Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff seinen Dank für die Aufnahme und Behandlung von französischen Corona-Patienten ausgesprochen“, heißt es darin.
„Ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses beispiellose Engagement, mit dem Sachsen-Anhalt Frankreich in einer schwierigen Lage beisteht“, sagte Macron laut dem vorliegenden offiziellen Schreiben, das an die Landesregierung von Magdeburg adressiert ist. Frankreichs Staatspräsident fährt fort:
„Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Tagen großes solidarisches Engagement bewiesen und vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie Patienten aus Frankreich in Magdeburg aufgenommen. Den betroffenen Personen, bei denen ein schwerer Verlauf der Krankheit festgestellt wurde, konnte auf diese Weise die bestmögliche medizinische Versorgung zuteil werden. Ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses beispiellose Engagement, mit dem Sachsen-Anhalt Frankreich in einer schwierigen Lage beisteht, die uns alle auf eine harte Probe stellt.“
Mediziner der Magdeburger-Uniklinik im Einsatz
Im Land Sachsen-Anhalt ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf über 1480 Fälle gestiegen. Das berichten Zeitungen des Landes aktuell. Da das Bundesland im bundesweiten Vergleich seit Beginn der Pandemie immer noch recht geringe Zahlen aufweist, kam es bereits Anfang April zu Entscheidungen, die Macron nun offiziell lobt.
Um Covid-19-Patienten aus Frankreich kümmern sich Mediziner im Universitäts-Klinikum in Magdeburg bereits seit mehreren Wochen. Dort waren beispielsweise am 02. April „zwei Corona-Patienten aus Frankreich auf dem Flugplatz gelandet und ins Uni-Klinikum gefahren worden“, meldete die Magdeburger Zeitung „Volksstimme“ am zweiten April. „Ein Militärhubschrauber ohne Kennung landete (…) mit zwei Corona Patienten aus Frankreich an Bord auf dem Flugplatz in Magdeburg. Zwei Rettungswagen und ein Notarzt standen unter Vollschutzanzügen bereit. Beide Patienten wurden in Rettungswagen verbracht und ins Uni-Klinikum Magdeburg gefahren.“
Ministerpräsident Haseloff leitet Lob aus Paris weiter
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff leitete den Dank des französischen Präsidenten direkt an die verantwortlichen Ärzte, Krankenschwestern, Pflegekräfte und weiteren Beschäftigten des Uni-Klinikums Magdeburg weiter. Er betonte, dass „sie alle einen verantwortungsvollen Dienst leisten, der den Zusammenhalt in Europa auch noch weit über diese Krise hinaus stärken wird.“
Wie aus der Presseerklärung der Landesregierung von Magdeburg ebenso hervorgeht, werden aktuell mehrere Covid-19-Patienten aus Italien im Klinikum Bergmannstrost der Stadt Halle (Saale) behandelt.


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 9:10 Uhr das Feuer mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks am westlichen Rand von Donezk eröffnet.
Infolge des Beschusses wurden Schäden am Dach eines Wohnhauses und der Sommerküche in der Mamina-Sibirjaka-Straße 57a festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten vermieden werden. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Riad zu Machtübernahme durch Separatisten im Jemen: Bisherige Ordnung muss wiederhergestellt werden
Saudi-Arabien hat die Übernahme der Macht in der jemenitischen Hafenstadt Aden durch Separatisten verurteilt. Die von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführte Koalition hat in einem am Montag von der staatlichen saudiarabischen Nachrichtenagentur SPA verbreiteten Statement gefordert, die bisherige Ordnung wiederherzustellen.
Am Wochenende hatten Separatisten des Südlichen Übergangsrates (STC) die Kontrolle in der Hafenstadt Aden übernommen und den Notstand ausgerufen.
„Wir weisen jegliche Feindseligkeiten zurück, die Sicherheit und Stabilität im Jemen gefährden“, twitterte der saudische Außenminister Adel al-Dschubair.
Die international anerkannte Regierung von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi hat eigentlich ihren Sitz in Aden, da die Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa im Norden des Jemens übernommen hatten. Die Machtübernahme in Aden durch die Separatisten bezeichnete die Hadi-Regierung als „Revolte und Putsch“ und nannte diesen Schritt „katastrophal und gefährlich“.
Die Separatisten sind Verbündete Saudi-Arabiens und der Emirate im Kampf gegen die Huthi-Rebellen. Trotz des gemeinsamen Feindes war das Bündnis des Südlichen Übergangsrates mit der von Riad gestützten jemenitischen Regierung stets wacklig. Schon im Sommer wurden Rufe der Separatisten nach einer erneuten Abspaltung vom Norden wieder lauter; Nord- und Südjemen hatten sich erst 1990 zu einem Staat zusammengeschlossen.
Die Separatisten kämpfen seit Jahrzehnten für einen unabhängigen Staat Südjemen. Solch ein Staat hatte bereits vor der jemenitischen Vereinigung im Jahr 1990 bestanden.

de.sputniknews.com: Macron begrüßt Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Volksrepubliken Donezk und Lugansk
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in einem Telefongespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenski die Situation im Donbass besprochen und den letzten Gefangenenaustausch zwischen Kiew und den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk begrüßt.
Der erste Gefangenenaustausch in diesem Jahr fand am 16. April statt. Dabei wurden 14 festgehaltene Personen von Kiew und 20 von der Seite der Volksrepubliken freigelassen.
„Eine besondere Aufmerksamkeit wurde der Situation im Osten der Ukraine sowie der Realisierung von Vereinbarungen geschenkt, die im Zuge des letzten Normandie-Gipfels in Paris getroffen wurden. Der französische Präsident begrüßte die Freilassung von festgehaltenen Personen vom 16. April, in deren Rahmen 20 Menschen in die Ukraine zurückkehrten“, hieß es in der Mitteilung des Pressedienstes von Wladimir Selenski.
Am 9. Dezember 2019 fand in Paris der bisher letzte Normandie-Gipfel statt. Die Teilnehmer des Gipfels, darunter der russische Präsident Wladimir Putin, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der ukrainische Staatschef Wladimir Selenski hatten ein Kommuniqué verabschiedet. Demnach hatten sich die Teilnehmer des Treffens unter anderem auf den Truppenrückzug auf beiden Seiten der Demarkationslinie bis Ende März 2020 sowie den Gefangenenaustausch nach dem Grundsatz „alle gegen alle“ geeinigt. …


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 27.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden zehnmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 59. Panzergrenadierbrigade auf Befehl Schapowalows die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 57. Brigade Mischantschuks und der 128. Brigade Gontscharuks das Feuer mit 82mmMörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Shabitschewo, Dokutschajewsk und Petrowskoje eröffnet.
Beim Beschuss auf Dokutschajewsk wurden drei Wohnhäuser beschädigt: Polewaja-Straße 1, 3 und 7.
Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und weitere Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Die Materialien zu den Fällen von Beschuss
auf Ortschaften wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Schapowalow, Mischantschuk und Gontscharuk hinzuzufügen.
Wir erhalten weiter Informationen über nicht kampfbedingte Verluste des Gegners in der OOS-Zone. In den letzten 24 Stunden wurden im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ zwei Kämpfer getötet, einer wurde verletzt.
Wie wir bereits mitgeteilt hatten, ereignete sich auf den Positionen der 58. Brigade im Gebiet von Sajzewo (sewernoje) infolge der Verletzung von Regeln des Garnisons- und Wachdienstes der ukrainischen Streitkräfte während des Wachwechsels ein Schusswechsel zwischen ukrainischen Kämpfern.
Bei der Arbeit von Vertretern des militärischen Rechtsordnungsdienstes und der Militärstaatsanwaltschaft am Ort des Geschehens wurde festgestellt, dass Feldwebel Makarenko während des Dienstes unter Drogeneinfluss das Feuer mit einer Maschinenpistole auf eine sich ihm nähernde Gruppe von Soldaten schoss, die er als Gegner ansah.
Im Ergebnis des ungeordneten Feuers starben zwei der Kämpfer, die Soldaten Schulga und Shulin an ihren Verletzungen und aufgrund der nicht rechtzeitig erfolgten ärztlichen Behandlung.
Der Soldat Rofimez wurde verletzt. Feldwebel Makarenko floh mit der Waffe vom Ort des Geschehens, der militärische Rechtsordnungsdienst führt Fahndungsmaßnahmen durch.
Wir erhalten weiter beunruhigende Nachrichten über die Verbreitung der Coronavirusinfektion in der Ukraine. In den letzten 24 Stunden wurden in der Ukraine 392 neue Fälle von Erkrankungen registriert, davon 76 unter medizinischen Beschäftigten.
In der Zone der Besatzungskräfte entwickelt sich die Situation nicht zum
Besten, in den letzten 24 Stunden ist im Oblastkrankenhaus von Mariupol, wo sich bereits 29 medizinische Beschäftigte in Isolation befinden, die Einlieferung von weiteren fünf Mitarbeitern, die am Coronavirus erkrankt sind, festzustellen. Zur gleichen Zeit ergriffen Mitarbeiter des SBU Maßnahmen, um das Durchsickern von Informationen über den Tod eines medizinischen Mitarbeiters des zentralen Infektionskrankenhauses am 26. April aufgrund einer Coronavirusinfektion zu verhindern.
Nach aus dem Stab der OOS eingetroffenen Informationen wurde uns bekannt, dass der Kommandeur der OOS eine
Ermittlung zum Scheitern der Demonstrationsübungen mit medizinischem Personal in den Truppenteilen und Verbänden auf Basis der 57. Brigade durchführt. Nach den Materialien der Ermittlung war Hauptursache des Scheiterns der Demonstrationsübungen die Unfähigkeit der Kommandeure der Verbände, die Anwesenheit des ihm unterstellten Personals zu gewährleisten.
Ins
besondere der Kommandeur der 128. Brigade Gontscharuk habe die Anwesenheit des Personals nicht sichergestellt, weil er fürchtete, den Verband ohne medizinisches Personal zu lassen. Der Kommandeur der 59. Panzergrenadierbrigade Schapowalow erhielt eine Weigerung der Ärzte, daran teilzunehmen, weil diese eine Infektion mit dem Coronavirus fürchteten, da die Teilnehmer der Übungen nicht auf den Coronavirus getestet wurden. Das medizinische Personal der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitschs kam nicht, weil die vom Präsidenten der Ukraine zugesagten Geldzahlungen für die Erfüllung von Aufgaben unter Bedingungen einer schwierigen epidemiologischen Lage nicht erfolgt sind. Die Ärzte der 28. mechanisierten Brigade verweigerten die Teilnahme, weil sie fürchteten sich bei Soldaten der 57. Brigade, die wegen des Verdachts auf Coronavirus unter Beobachtung stehen, zu infizieren und weil elf Soldaten in ernstem Zustand mit einer bestätigten Coronavirus-Diagnose in das 66. Militärhospital in Pokrowsk eingeliefert wurden.
Im Ergebnis der Ermittlung wurden neben disziplinarischen Maßnahmen gegen eine Reihe von Funktionsträgern der ukrainischen Streitkräfte auch Personalentscheidungen getroffen.


de.sputniknews.com:
„Koopertionsbereiche durch nichts eingeschränkt“: Lawrow über Russlands Beziehungen zur EU
Die Kooperationsbereiche Russlands mit der EU sind laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow uneingeschränkt. Basisabkommen umfassten mehr als 20 Bereiche, sagte er am Montag in einer Video-Vorlesung für Studenten der Moskauer Universität für internationale Beziehungen MGIMO.
Der Minister verwies darauf, dass das geltende Abkommen zwischen Russland und der EU „Grundlagen für Dialoge in mehr als 20 Branchenrichtungen beinhaltet“. „Dies umfasst faktisch alle denkbar möglichen Bereiche der zwischenstaatlichen Beziehungen.“ Lawrow fügte hinzu, dass Moskau für die Zusammenarbeit mit all denen eintritt, die auf der Grundlage der Gegenseitigkeit, der Gleichberechtigung und gegenseitiger Interessen dazu bereit seien.
Moskau könne nicht der Einschätzung zustimmen, die einige US-Medien der gemeinsamen Erklärung der Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, zum Jubiläum des Treffens an der Elbe gegeben hätten, sagte Lawrow. Russland rechne damit, dass die beiden Staaten wie auch damals ihre Differenzen überwinden könnten und gemeinsam gegen reale Bedrohungen kämpfen würden, so Lawrow.
„In der Erklärung wird jener gedacht, die im Krieg kämpften, die an der Elbe einander die Hände drückten, (…) und die im Hinterland die Front mit notwendigen Waffen versorgten. Die Erklärung beinhaltet eine prinzipielle politische Botschaft an die ganze Welt darüber, dass damals sowohl die UdSSR als auch die USA sich über ihre Differenzen stellen und sich für eine entscheidende Schlacht gegen den gemeinsamen Feind vereinigen konnten“, sagte Lawrow.
Wegen des letztgenannten Satzes habe die US-Presse Trump und seine Administration angegriffen und ihnen vorgeworfen, Putin die Bälle zugespielt und ihn reingewaschen zu haben. So habe man auf offensichtliche Tatsachen reagiert, die nur zu begrüßen seien und die von normalen Menschen mit großer Begeisterung aufgenommen worden seien.
„Ich rechne damit, dass wir uns auch heute über diese Differenzen stellen und uns nicht mit dem Kampf gegen Fakes, sondern gegen reale Bedrohungen befassen können“, betonte Lawrow.
Putin und Trump hatten zuvor eine gemeinsame Erklärung anlässlich des 75. Jahrestags des Treffens der sowjetischen und der US-amerikanischen Truppen an der Elbe abgegeben, hieß es im Pressedienst des Kremls.

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