Presseschau vom 26.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Suche nach Corona-Impfstoff: China beginnt zweite Phase von klinischen Prüfungen
Nach Angaben der chinesischen Tageszeitung „Global Times“ sind 508 Freiwillige mit einem experimentellen Corona-Impfstoff injiziert worden.
Demnach begann die erste Phase der klinischen Prüfungen des Corona-Impfstoffes am 16. März. Während dieser Zeit wurde laut „Global Times“ die Sicherheit des neuen Impfstoffes geprüft. Am 12. April begann die zweite Phase, die die Wirksamkeit des neuen Impfstoffes bestätigen soll. Wenn alles nach Plan laufen sollte, werde es schon im Mai eine sogenannte Code-Offenlegung geben: Dabei würden die Teilnehmer der Studie herausfinden, welche Behandlung die Patienten erhalten haben.
Nach Angaben der chinesischen Epidemiologin Chen Wei aus der Pekinger Militärmedizinischen Akademie hätten die Wissenschaftler aus China einen rekombinanten Impfstoff entwickelt, der auf dem adenoviralen Vektor beruht. Laut Chen Wei, der Leiterin der jetzigen Forschung, sei der Impfstoff ungefährlich, wie die entsprechenden Daten zeigten, die am siebten und vierzehnten Tag nach der Injektion erhalten wurden.
Die Chen Wei-Gruppe trat als erstes Forschungsteam der Welt in die zweite Phase der klinischen Studien ein.
„Im Moment ist ein Impfstoff möglicherweise eines der wirksamsten Instrumente zur Bekämpfung des Coronavirus“, sagte sie. …


de.sputniknews.com: Trotz Corona-Pandemie: Hunderttausende Weißrussen nehmen am traditionellen „Subbotnik“ teil
Hunderttausende weißrussische Bürger haben trotz Kritik an einem zu lockeren Umgang mit der Corona-Krise an einem freiwilligen Arbeitseinsatz teilgenommen.
Nach Angaben des Vize-Regierungschefs von Belarus, Wladimir Kucharjow, hätten am Samstag mehr als 2,3 Millionen Bürger in der frischen Luft Bäume gepflanzt und Parks aufgeräumt. Am sogenannten Subbotnik, der seit Sowjetzeiten als ein traditioneller Arbeitseinsatz gilt, war auch der Staatschef Alexander Lukaschenko beteiligt. Er half auf einem Landstrich mit, wo Kiefern gepflanzt werden sollten.
Zuvor waren Tausende Weißrussen am Ostersonntag in den Kirchen zusammengekommen und hatten damit den Aufruf der Gesundheitsbehörden zur Selbst-Isolation ignoriert.
Lukaschenko sieht Pandemie als „Massenpsychose“
Weißrussland ist eines der wenigen Länder, das wegen der Corona-Pandemie weder Sperrmaßnahmen einführte noch seine Grenzen dicht machte. Dabei verspotten die staatlichen Medien Ängste über das neue Coronavirus, während der Präsident Lukaschenko diese als „Massenpsychose“ bezeichnet.
Er hatte auch mehrmals mitgeteilt, dass er die Strategie der Behörden für absolut richtig halte.
Nach neusten Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind in der Ex-Sowjetrepublik 9.590 Ansteckungsfälle registriert worden. Davon sind bisher 67 Patienten an Coronavirus gestorben.

vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 25. April wurden drei Beschießungen von Seiten der BFU registriert:
Beschossen wurden
Smeloje, Solotoje-5 und Shelobok.
Geschossen wurde mit Mörsern des Kaliber 82mm und Schusswaffen.
Nach dem Mörserbeschuss von Solotoje-5 wurden folgende Schäden festgestellt:
Potschtowaja-Straße 24 – Fassade und Fensterverglasung des Wohnhauses;
Potschtowaja-Straße 26 – Fassade und Fensterverglasung des Wohnhauses, Zaun.
Informationen über Verletzte unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch weiter ermittelt.


de.sputniknews.com:
„Rollende Webkamera“: US-General hält ersten iranischen Militärsatelliten für nutzlos
Der Befehlshaber der Weltraumtruppen der USA, General John Raymond, hat den ersten iranischen Militärsatelliten „Nour-1“ als nutzlos für die Aufklärung eingeschätzt.
Der Iran hatte am vergangenen Mittwoch mit Hilfe einer Qassed-Trägerrakete seinen ersten Militärsatelliten, „Nour“, auf eine 425 Kilometer hohe Umlaufbahn gebracht. Dies bestätigte die 18. Staffel für Weltraumüberwachung der US-Luftstreitkräfte.
Wie Raymond auf seiner Twitterseite schrieb, überwacht das Weltraumkommando der US-Luftstreitkräfte seit dem iranischen Raketenstart zwei Objekte. Die Abmessungen des Satelliten sollen 10 x 10 x 30 Zentimeter betragen.
Den Worten des US-Generals zufolge habe der Iran mitgeteilt, dass der Satellit Aufnahmen der Erdoberfläche machen könne. „Das ist faktisch eine rollende Webkamera im Weltraum, die kaum für Aufklärungszwecke genutzt werden kann“, so Raymond. Er fügte seiner Mitteilung den sarkastischen Hashtag „spaceishard“ (der Weltraum ist hart) hinzu.
Die auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg (Kalifornien) stationierte 18. Staffel für Weltraumüberwachung der US-Luftstreitkräfte ist auf Ortung, Überwachung und Identifizierung aller künstlichen Objekte im erdnahen Weltraum spezialisiert.
Der Iran hat seit dem Jahr 2009 fünf Satelliten, vier davon mit Hilfe von Saphir-Raketen, erfolgreich gestartet.
Zuvor hatte der russische Funkamateur Dmitri Paschkow gegenüber RIA Novosti gesagt, „Nour-1“ sende ein instabiles Signal. Dies bedeute, dass sich der Satellit um die eigene Achse drehe und nicht eingesetzt werden könne, bis er stabilisiert werde.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 25. April 3:00 Uhr bis 26. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 18.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Golmowskij, Jasinowataja, Kaschtanowoje, Shabitschewo, Spartak, Wesjoloje, Donezk (Volvo-Zentrum, Terminal, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Besymennoje (Leninskoje, Kominternowo, Sachanka).
Wie bereits mitgeteilt wurde haben die BFU Golmowskij mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Infolge des Beschusses wurden Schäden an der Fensterverglasung im Schkolnyj-Prospekt 8, Wohnung 12 festgestellt.
Zudem wurden infolge des Beschusses von Seiten der BFU auf Staromichajlowka Schäden an der Fassade der stomatologischen Klinik in der Oktjabrskaja-Straße 7 festgestellt.
Außerdem wurden in
folge des Beschusses von Seiten der BFU auf Kominternowo Schäden am Dach des Gebäudes des Dorfrates in der Anna-Achmatowa-Straße 27/2 festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht registriert.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 394.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 209.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

Deutsch.rt.com: Strategiepapier der Republikaner: „Nicht Trump verteidigen – China angreifen!“
Ein 57-seitiges Memo des Nationalen Senatsausschusses der Republikanischen Partei gibt einen Ausblick, wie der Präsidentschaftswahlkampf in den USA nach der Corona-Pandemie aussehen könnte: China soll in einer großen Kampagne zum Buhmann aufgebaut werden.
Der Nationale Senatsausschuss der Republikaner versendete an die Wahlkampfteams ein detailliertes 57-seitiges Memo, das eine aggressive Strategie gegen China empfiehlt. Entworfen wurde es von Top-Strategen der Partei, wie das Nachrichtenportal Politico berichtete.
In dem Memo wird auch empfohlen, die Verbindungen der Demokratischen Partei zu China offenzulegen. Die Strategie der Republikaner konzentriert sich in dem Schreiben auf drei Hauptangriffslinien: China habe das Virus „durch Vertuschen“ verursacht, die Demokraten seien zu „weich gegenüber China“, und die Republikaner sollten „auf Sanktionen gegen China wegen seiner Rolle bei der Verbreitung dieser Pandemie drängen“.
„Das Coronavirus war eine chinesische ‚Hit-and-run‘ [Fahrerflucht], gefolgt von einer Vertuschung, die Tausende von Menschenleben kostete“, heißt es in dem Memo vom 17. April.
Das Dokument fordert die republikanischen Kandidaten auf, bei der Beantwortung von Fragen zum Virus unerbittlich an der Strategie gegen China festzuhalten. Auf die Frage, ob die Ausbreitung des Coronavirus Trumps Schuld sei, wird den Kandidaten geraten, das Thema auf China zu lenken.
„Verteidigen Sie Trump nicht, mit Ausnahme des Reiseverbots nach China – greifen Sie China an“, heißt es in dem Memo.
Die Republikaner haben angedeutet, dass sie China zu einem Kernstück der Präsidentschaftswahlen 2020 machen wollen. Im Rahmen von Trumps Wiederwahlkampagne wurde kürzlich ein Web-Video veröffentlicht, in dem Joe Biden unterstellt wird, er sei zu „nachsichtig“ mit China umgegangen. Die Pro-Trump-Super-PAC America First Action hat mehrere Fernsehspots gestartet, die Biden mit China verbinden.
Berater von Trump gehen offenbar davon aus, dass auf China konzentrierte Angriffe sich in Umfragen positiv niederschlagen. Jesse Hunt, ein Sprecher des Nationalen Senatsausschusses der Republikaner, sagte: „Wir senden Kampagnen routinemäßig dutzende Male pro Woche verschiedene Dokumente und Informationsquellen. Das ist die Rolle des Parteikomitees, besonders in diesen unbeständigen Zeiten.“
Das Memo enthält auch Hinweise darauf, was republikanische Kandidaten antworten können, wenn sie gefragt werden, ob eine Schuldzuweisung an China Rassismus schürt. Die Kandidaten sollen darauf antworten:
„Niemand gibt Chinesen und Amerikanern die Schuld an der Pandemie. Dies ist die Schuld der Kommunistischen Partei Chinas, die das Virus vertuscht und über seine Gefährlichkeit gelogen hat. Dies hat die Pandemie verursacht, und sie sollten zur Verantwortung gezogen werden.“
Als weitere Argumentationshilfen werden empfohlen: „Niemand hat mehr unter der mörderischen Diktatur der Kommunistischen Partei Chinas gelitten als das chinesische Volk. […] Wir stehen an ihrer Seite gegen ihre korrupte Regierung, die diese Pandemie verursacht hat.“


T
elegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU um 7:40 Uhr das Feuer aus Richtung Nowotroizkoje in Richtung Dokutschajewsk mit Mörsern des Kalibers 82mm eröffnet.
In
folge des Beschusses wurden folgenden Schäden festgestellt:
– Polewaja-Straße 1, Wohnung 55 (Fensterverglasung);
– Polewaja-Straße 3, Wohnung 55 (Fassade);
– Poewaja-Straße 7 (Verglasung des Eingang).
Opfer unter de
r Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt.


Dnronline.su:
In den letzten 24 Stunden wurden in der DVR zwei neue Fälle von Infektionen mit Covid-19 registriert, teilte das Gesundheitsministerium der DVR mit.
Insgesamt ist der Stand am Morgen des 26. April:
Bestätigte Fälle auf dem Territorium der DVR – 78, davon:
– in Behandlung 73
– gesund entlassen -3
– Todesfälle 2.


nachmittags:

deutsch.rt.com: Peking: US-Vorwürfe gegen chinesische Atomenergie sind „unvereinbar mit Tatsachen“
Seit dem Ausbruch einer katastrophalen Corona-Welle in den USA mit viel mehr Toten als im mutmaßlichen Ursprungsland China versucht deren Präsident Donald Trump immer wieder, die Volksrepublik in Misskredit zu bringen. Beim neuesten US-Vorwurf geht es um Atomenergie.
Das chinesische Außenministerium hat die USA kritisiert, da die Vereinigten Staaten die Art und Weise, wie andere Nationen an zivilen Atomkraftprojekten arbeiten, politisieren würden. Washington hatte zuvor behauptet, dass China die globalen Garantien gegen die Nichtverbreitung von Atomwaffen untergräbt.
„In den letzten Jahren haben die Vereinigten Staaten verschiedene Vorwände benutzt, um die normale Zusammenarbeit zwischen anderen Ländern im Bereich der Kernenergie zu diskreditieren und zu unterdrücken“, erklärte der Sprecher des Ministeriums, Geng Shuang, gegenüber Journalisten bei einer täglichen Pressekonferenz am Freitag.
Einige hochrangige US-Beamte hatten sogar öffentlich erklärt, dass die Zusammenarbeit in der Kernenergie als geopolitisches Instrument genutzt werden sollte. China lehnt diese Art der Politisierung der Zusammenarbeit in der Kernenergie entschieden ab.
Geng beantwortete eine Frage zum jüngsten Bericht der US-Arbeitsgruppe für Kernbrennstoffe, zu deren Mitgliedern die verantwortlichen US-Minister für Energie und Inneres, Dan Brouillette und David Bernhardt, gehören. In ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht warfen die Beamten Peking und Moskau vor, ihre Vertragspartner nicht an die „gleichen hohen Standards“ wie die USA zu halten und „niedrigere Standards als Verkaufsargument“ zu benutzen. Ferner wurde behauptet, dass chinesische und russische Unternehmen es ausländischen Ländern erlauben, Nukleartechnologie zu importieren, „ohne die gleichen Nichtverbreitungs-Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen, die von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten verlangt werden“.
Geng wies die Behauptungen des Berichts als „völlig unvereinbar mit den Tatsachen“ zurück und sagte, Peking habe die Nutzung der zivilen Atomkraft stets „verantwortungsvoll“ gefördert.
Er betonte, dass China auch weiterhin „seine internationalen Nichtverbreitungsverpflichtungen strikt einhalten“ und die Zusammenarbeit mit anderen Staaten „auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts und zum gegenseitigen Nutzen“ führen werde.
In der vergangenen Woche äußerte sich das US-Außenministerium besorgt darüber, dass China bei seinen unterirdischen Atomtests im Jahr 2019 angeblich gegen den sogenannten „Zero Yield“-Standard verstoßen habe. Der Begriff „Zero Yield“ bezieht sich auf einen Atomtest ohne eine explosive Kettenreaktion, die der durch einen Atomsprengkopf verursachten ähnlich wäre. Peking erklärte, dass diese Behauptungen „völlig unbegründet“ seien, und bekräftigte, dass das Land alle seine völkerrechtlichen Verpflichtungen erfülle.


dnronline.su: Erklärung des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin im Zusammenhang mit der Durchführung von Trainings von Zivilschutzkräften zur Bekämpfung des Coronavirus in der DVR
Die Einführung eines Regimes der erhöhten Bereitschaft sowie entsprechende prophylaktische und beschränkende Maßnahmen erlauben es den Staatsorganen der DVR, die Lage im Zusammenhang mit der Verbreitung der Coronavirusinfektion in der Republik zu kontrollieren und sie zu bekämpfen.
Um komplex auf aufkommenden Situationen reagieren zu können, wurde eine operative Zusammenarbeit aller Ministerien und Behörden organisiert.
Zu diesem Zweck werden derzeit in der Republik komplexe Übungen von Zivilschutzkräften im Rahmen des Einheitlichen staatlichen Systems zur Verhütung und Beseitigung von Notfallsituationen durchgeführt. Bei diesen Übungen werden Fertigkeiten zur Reaktion auf unterschiedliche Bedingungen der sanitär-epidemiologischen Lage erarbeitet sowie praktische Aspekte der koordinierten Arbeit der Mitarbeiter der entsprechenden Ministerien und Behörden der Republik und Maßnahmen der Zusammenarbeit zwischen den Republiken.
Die Übungen von Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums, des Zivilschutzministeriums und anderer Behörden trägt planmäßigen Charakter und ist auf die Erarbeitung gemeinsamer Aktivitäten der Zivilschutzkräfte gerichtet.
(Eine ähnliche Erklärung wurde auch vom Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik abgegeben; Anm. d. Übers.)


de.sputniknews.com:
Waffenruhe in Libyen „unverhohlen verletzt“ – UN-Gesandte
Die UN-Unterstützungsmission für Libyen (UNSMIL) vermeldet massive Verstöße gegen das Waffenembargo und bezeichnet das nordafrikanische Kriegsgebiet als ein „Experimentierfeld“ für neue Waffen.
Man wisse auch, woher die Waffen kommen, die in Libyen auftauchen.
„Wir kennen die regionalen Brandstifter, primär die Türkei und die Emirate“, sagte die amtierende UN-Sonderbeauftragte für Libyen, Stephanie Williams.
Nach Angaben von Williams werde das geltende Waffenembargo von einigen Staaten trotz der entsprechenden Zusagen bei der Berliner Libyen-Konferenz unverhohlen verletzt. Laut Williams kämen aus der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten Schiffe und Frachtflüge, die den Kriegsparteien Waffen liefern.
Zuvor hatte der Bundesaußenminister Heiko Maas gemeinsam mit seinen Kollegen aus Frankreich und Italien sowie dem EU-Außenbeauftragten einen Appell an die Kriegsparteien in Libyen gerichtet, in dem sie ihre Besorgnis über die Situation im nordafrikanischen Land äußerten.
Seit neun Jahren wütet in Libyen ein heftiger Bürgerkrieg, nachdem 2011 der dortige Herrscher Muammar al-Gaddafi mit Hilfe westlicher Länder gestürzt wurde. In dem ölreichen und bevölkerungsarmen Land kämpfen unzählige Konfliktparteien um Macht und Einfluss, oftmals mit ausländischer Unterstützung. Nach UN-Angaben hat es schon mehr als 850 Verstöße gegen die Mitte Januar ausgehandelte Waffenruhe gegeben.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 26.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden 18-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 59. Panzergrenadierbrigade unter Kommando Schapowalows Golmowskij und die Siedlung des Bergwerks 6/7 mit 82mm-Mörsern und automatischen Granatwerfern beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28. Brigade Martschenkos und der 57. Brigade Mischantschuks das Feuer mit 120mm- und 82mmMörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Spartak, Kaschtanowoje, Wesjoloje, Jasinowataja, Shabitschewo, Staromichajlowka, die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und das Gelände des Donezker Flughafens eröffnet.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 10. Gebirgssturmbrigade auf Befehl des Verbrechers Subanitsch Leninskoje, Kominternowo und Sachanka mit 122mm-Artillerie, 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Es ist wichtig anzumerken, dass der Artilleriebeschuss auf Kominternowo von den Straftruppen unter Einsatz einer Drohne geleitet wurde.
Dank der fachkundigen und koordinierten Handlungen von Soldaten der Luftabwehreinheiten und Mannschaften der elektronischen Kriegführung des Einheitlichen Systems des komplexen Schutz
es „Mantija-ARP“ unter Nutzung einer Station der elektronischen Kriegführung „Triton-M1“ wurde die ukrainische Drohne abgeschossen und die Besatzer haben den Beschuss eingestellt. Heute stellen wir Ihnen diese Drohne vor.
In
folge der hinterhältigen Beschusses auf Golmowskij wurde die Fensterverglasung des Hauses im Schkolnyj-Prospekt 8 beschädigt. In Staromichajlowka wurde die Fassade der stomatologischen Klinik in der Oktjabrskaja-Straße 7 beschädigt. In Kominternowo wurde das Dach des Gebäudes des Dorfrats in der Anna-Achmatowa-Straße 27/2 beschädigt.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer der 128. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gontscharuk Dokutschajewsk mit 82mm-Mörsern beschossen. Dabei wurden drei Wohnhäuser beschädigt: Polewaja-Straße 1, 3 und 7.
Informationen über Opfer unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Die Materialien zu den Fällen
des Beschusess von Ortschaften wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Schapowalow, Martschenko, Subanitsch und Gontscharuk hinzuzufügen.
Wir erhalten weiter Informationen über nicht kampfbedingte Verluste des Gegners in der OOS-Zone. In den letzten 24 Stunden wurden im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ zwei Kämpfer verletzt.
Während der Bewegung auf den Positionen der 10. Brigade im Gebiet von Lebendinskoje in betrunkenem Zustand gerieten die Soldaten Serdjuk und Tischinyn auf ein eigenes Minenfeld, wo
bei eine Antipersonenmine MON-50 detonierte. Infolge der Detonation erlitten beide Soldaten unterschiedlich schwere Splitterverletzungen.
Außerdem wurden uns Einzelheiten von gleich zwei Vorfällen in den Reihen der bewaffneten Formationen der Ukraine bekannt, die von den Kommandeuren der Verbände gegenüber der übergeordneten Führung verheimlicht wurden.
So erlitten am 23. April auf den Positionen der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Slawnoje zwei Soldaten einer Fernaufklärungskompanie, Krawtschuk ind Borzow, i
nfolge von Verstößen gegen Sicherheitsregeln Brandverletzungen unterschiedlichen Grades. Bei einer Ermittlung stellte das Brigadekommando fest, dass diese Kämpfer zum Feuermachen Pulver von Geschossen verwendet haben. Aber das Pulver erwies sich als feucht und die Soldaten spritzen Benzin auf die Feuerstelle, das sofort entflammte und zu einem Brand im Unterstand und zur Detonation der dort befindlichen Munition führte.
Im Zusammenhang damit, dass die Soldaten aufgrund persönlicher Unvorsichtigkeit verletzt wurden, verweigerte ihnen das Brigadekommando eine Kompensationszahlung.
Am 24. April
erschoss in der 128. Brigade der BFU ein Soldat vor dem Hintergrund von Konflikten zwischen Nationalitäten drei seiner Kameraden.
Für eine Untersuchung eingetroffene Ermittler des militärischen Rechtsordnungsdienstes hatten mit Behinderungen von Seiten des Brigadekommandos zu tun, was darin zum Ausdruck kam, dass sie unter dem Vorwand, dass die Offiziere keine Bescheinigung über einen Test auf Coronavirus hatten, nicht zum Ort des Geschehens gelassen wurden.
Während der Befragungen von Zeugen des Vorfalls wurde klar, dass der Soldat Nedosekow, der auf seine Kameraden geschossen hat, vor dem Dienst in der Armee Mitglied einer der Einheiten der Abteilung der nationalistischen Organisation „Freikorps“ in Iwano-Frankowsk war und sich durch besonderen Hass gegen Einwohner des Ostens der Ukraine auszeichnete. Einige Stunden vor dem Vorfall verprügelte der Nationalist Nedosekow, der unter Drogeneinfluss stand, einen alten örtlichen Einwohner, Veteran des Großen Vaterländischen Krieges, weil er ein Georgsband trug. Als er mit dieser Tat vor seinen Kameraden prahlte, traf der Neofaschist Nedosekow auf eine Verurteilung von deren Seite, danach entspann sich eine Auseinandersetzung, deren Ergebnis der Tod von drei Soldaten der 128. Brigade war. Die Soldaten Aljoschin, Farin und Korschunow starben an den Kugeln des Nationalisten. Inzwischen hat der Brigadekommandeur Gontscharuk all seine Verbindungen spielen lassen, um Druck auf die Kommission auszuüben und die wahren Umstände des Vorfalls zu verheimlichen.
Um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von der Situation mit der Verbreitung des Coronavirus in den unterstellten Verbänden abzulenken, legt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte weiter einen Schwerpunkt auf Maßnahmen zur Diskreditierung von Soldaten der Volksmiliz der DVR. Zum diesem Zweck ist in der OOS-Zone eine Gruppe für informationspsychologische Operationen der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen und hat mit der Arbeit begonnen. Wir wir bereits mitteilten, leitet Hauptmann Paschala diese Gruppe. Es ist bekannt, dass dieser Offizier für die Diskreditierung von Kommandeuren von Einheiten der Volksmiliz und der Staatsorgane der DVR verantwortlich ist.
Nach Informationen einer Quelle im Stab der OOS sammelt der Propagandist Paschala derzeit Informationen über das kommandierende Personal der Volksmiliz der DVR. Da er keine anderen Quellen für Informationen hat, versuchen Untergebene Paschalas die nötigen Informationen im Internet zu finden.
Einerder nächsten Aufgaben der ukrainischen Propagandisten ist die Erstellung und Verbreitung inszenierter Informationen über Kommandeure der Einheiten der Volksmiliz der DVR in den Massenmedien und sozialen Netzwerken.
Auf dem Territorium der Ukraine kommt die Pandemie der Coronavirusinfektion in Schwung. Inzwischen wurden in der Ukraine 8.617 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus Covid-19 registriert. In den letzten 24 Stunden wuchs die Zahl der Infizierten um 492 Personen, darunter 28 Mediziner. Die Gesamtzahl der Todesfälle aufgrund der Coronavirusinfektion in der Ukraine beträgt 209.
Die Situation mit der Ausbreitung des Coronavirus in den Verbänden der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone steht nicht zum Besten.
In den letzten 24 Stunden wurden in der 128. Brigade zwei neue Fälle von Infektion
en mit dem Coronavirus entdeckt. Die infizierten Soldaten werden ohne Einhaltung sanitärer Normen in Zeltdörfern festgehalten, wo sich bereits 26 weitere Soldaten der Brigade befinden.
Außerdem bemerken wir eine
Zunahme der Unzufriedenheit und negative Aussagen an das Kommando der 128. Brigade von Seiten der Soldaten, die zur Auffüllung des Personaldefizits eingetroffen sind, die in Isolierstaionen zusammen mit Personal, bei dem Verdacht auf eine Coronavirusinfektion besteht, untergebracht sind, sowie wegen des Fehlens von Desinfektionsmitteln, Medikamenten und Schutzmasken in den medzinischen Punkten des Verbandes.
Im Zusammenhang mit der deutlichen Verschlechterung der epidemiologischen Situation und der Verbreitung des Coronavirus unter den Soldaten der Verbände und Truppenteile in der OOS-Zone und dem Mangel an medizinischen Personal hat das Verteidigungsministerium der Ukraine die Anweisung an die Militärkommissariate gegeben, für den Zeitraum der besonderen Maßnahmen Zivilisten aus der Reserve einzuberufen, die medizinisches militärisches Fachwissen haben.
Nach Informationen von Einwohnern des zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territoriums der Oblast Charkow wurde bekannt, dass Bürger, die auf den Listen in den Militärkommissariaten stehen und eine medizinische Ausbildung haben, begonnen haben, Bescheide zum Erscheinen bei Übungen zu erhalten. Unter den Bürgern, die solche Bescheide erhalten haben, ist das Anwachsen von Panikstimmungen festzustellen, was sich in der offenen Äußerung von Unzufriedenheit mit der derzeitigen Regierung und Aufrufen, die Forderungen der Militärkommissariate zu ignorieren, äußert. Die Situation wird dadurch verschlechtert, dass die genannte Kategorie von Bürgern wegen des geltenden Ausreiseverbots wegen der Quarantäne nicht die Möglichkeit hat, das Land zu verlassen. Von 158 zu den Übungen herangezogenen Einwohnern der Oblast Charkow weigerten sich 76 den Bescheid anzunehmen. Im Zusammenhang damit plant das Militärkommissariat der Oblast Charkow, zur Übergabe der Bescheide Mitarbeiter der Polizei und der Staatsanwaltschaft einzusetzen, um die Ernsthaftigkeit der Maßnahmen deutlich zu machen.

de.sputniknews.com: EU wirft Moskau und Peking Corona-Desinformation als Einflussmittel vor
Die Corona-Krise wird nach Behauptung der Europäischen Union von Russland und China für Propaganda genutzt. In einem Bericht des Auswärtigen Dienstes der EU wird auf Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung durch falsche Informationen hingewiesen.
Trotzdem verbreiteten „offizielle und staatlich unterstützte Quellen verschiedener Regierungen, inklusive Russland und – in geringerem Maße – China, weiter in großem Umfang Verschwörungstheorien und Desinformation“, heißt es.
Wie die Zeitung „Welt am Sonntag“ schreibt, versuche Peking dabei auch, direkt auf die Bundesregierung Einfluss zu nehmen.
Die EU-Diplomaten stützen sich in ihrem Report auf öffentlich zugängliche Berichte aus dem laufenden Monat. Neben Russland und China werden auch Syrien und der Iran als Ursprung gesteuerter Desinformation genannt.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell spricht schon seit längerem von einem „globalen Kampf der Narrative“ in der Corona-Krise. In dem Bericht wird darauf verwiesen, dass sich Falschinformationen stark in den sozialen Medien verbreiten. Demnach verfolgten Kreml-freundliche Quellen und russische Staatsmedien zwei Ziele: Zum einen solle die EU-Reaktion auf die Pandemie untergraben werden; zum anderen solle Verwirrung über Ursprung und Auswirkungen des Virus gestiftet werden.
Es gebe auch Beweise für die Versuche offizieller chinesischer Quellen, Schuldvorwürfe abzuwehren und die Erwähnung der chinesischen Stadt Wuhan als Ursprung von Covid-19 zu vermeiden.
In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen bestätigte die Bundesregierung nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“, dass chinesische Diplomaten Kontakt zu verschiedenen Bundesministerien aufgenommen hätten, um Einfluss zu nehmen. Zweck sei, „öffentliche positive Äußerungen über das Coronavirus-Management der Volksrepublik China zu bewirken“. Die Bundesregierung sei solchen Aufforderungen aber nicht nachgekommen, so das Innenministerium.
Die chinesische Botschaft in Berlin hatte Informationen über eine versuchte Einflussnahme zuvor schon als „unwahr“ dementiert. Die Grünen-Politikerin Margarete Bause warf der Regierung „Leisetreterei“ gegenüber Peking vor. Der FDP-Innenexperte Konstantin Kuhle rief die Bundesregierung auf, ihre diplomatische Zurückhaltung gegenüber Peking abzulegen. „Gemeinsame Interessen sind keine Entschuldigung dafür, die eigenen nicht klar und deutlich zu artikulieren“, sagte Kuhle dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag).

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Informationen von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Slawjanoserbsk haben Kämpfer der 93. Brigade auf Befehl des Verbrechers Bryshinskij Smeloje und Shelobok mit Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Popasnaja wurde von den Positionen der 30. Brigade Solotoje-5 mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen, es wurden zwei Wohnhäuser in der Potschtowaja-Straße 24 und 26 beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Verletzte unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur werden noch ermittelt.
Es muss angemerkt werden, dass unsere Aufklärung am 23. April die Stationierung
von sechs Schützenpanzern und zwei 82mm-Mörsern der 30. Brigade in Richtung Popasnaja im Gebiet von Solotoje bemerkt hat. Wir schließen nicht aus, dass mit diesen Waffen nun Ortschaften der Republik beschossen werden.
Das Kommando der „OOS“ stationiert weiter schwere Technik in Wohngebieten.
Im Verantwortungsbereich der
59. Brigade in der Nähe von Troizkoje hat unserer Aufklärung fünf Schützenpanzerwagen entdeckt. In Nowosawnowka wurde die Stationierung von einem Schützenpanzer und zwei Schützenpanzerwagen entdeckt.
Außerdem haben Beobachter der OSZE am 24. April an einem Checkpoint der ukrainischen Streitkräfte am Rand von Popasnaja die Entladung von vier Kosten mit Antipersonenminen MON-90 festgestellt. Die nicht rechtzeitig eingetroffene OSZE-Patrouille versucht
e, die Minen bei den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu dokumentieren, aber die Strafsoldaten aus der 30. Brigade erwiderten ihnen mit groben Worten auf englisch und forderten sie auf, sofort das Gebiet zu verlassen.
Die Unruhe der Soldaten der BFU hängt mit der deutlichen Forderung des Brigadekommandos zusammen, den Einsatz von Antipersonenminen zu verheimlichen, weil deren Einsatz Artikel 1 der internationalen Konvention „Über ein Verbot von Antipersonenminen“ von 1997,
der Konvention von Ottawa, widerspricht, die die Ukraine 2005 unterzeichnet und am 1.6.2006 ratifiziert hat. Diese Minen müssen vollständig vernichtet und dürfen nicht eingesetzt werden. Über die Erfüllung der Forderungen des internationalen Vertrags hat die Ukraine mehrfach vor der UNO Rechenschaft abgelegt. ….


abends:

de.sputniknews.com: „Supermarkt-Handel mit Neugeborenen“: Kriminelle in Ukraine verkauften Babys nach China
In der Ukraine ist die Tätigkeit einer internationalen Gruppe aufgedeckt worden, die den Verkauf von neugeborenen Kindern nach China betrieben hat. Dies teilte der Vize-Chef des Innenministeriums, Anton Geraschtschenko, via Facebook mit.
„Für ein Entgelt stellten die Übeltäter Dienstleistungen zur Lösung organisatorischer und rechtlicher Probleme im Zusammenhang mit Befruchtungs-, Geburts-, Papierkram- und Legalisierungsprozessen für den Export von Kindern aus der Ukraine zur Verfügung. Mit anderen Worten, sie verkauften Kinder ukrainischer Frauen für Geld nach China. So ein gewisser Supermarkt-Handel mit Neugeborenen“, schrieb er.
Das kriminelle Schema wurde von einer Ukrainerin, der Chefärztin einer privaten Fortpflanzungsklinik, und ihrem Sohn geleitet. Außerdem waren zwei weitere Bürger der Ukraine und drei Chinesen am Kinderhandel beteiligt.
So brachten ukrainische Leihmütter Kinder zur Welt – „für den Verkauf“. Dann wurden die Geburtsurkunden auf Namen der Käufer und ihrer fiktiven Ehefrauen neu registriert, wonach sie das Recht erhielten, Babys aus dem Land auszuführen.
Gegen die Teilnehmer des kriminellen Schemas wurde ein Strafverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet. Wie Geraschtschenko erklärte, gebe es in der Ukraine keine vollwertige Regelung der Leihmutterschaft. Laut Gesetz sei sie nicht verboten.


de.sputniknews.com:
Mehr als 11.000 Hektar Wald bei Tschernobyl-Bränden vernichtet
Dem Pressedienst des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski zufolge haben die Waldbrände in der Tschernobyl-Sperrzone schon mehr als 11.000 Hektar Wald zerstört.
„Wladimir Selenski ist im Hubschrauber über dem vom Brand betroffenen Gebiet geflogen und hat betont, dass das Feuer einen großen Teil des Waldes – mehr als 11.000 Hektar – zerstört hat“, hieß es auf der Webseite des ukrainischen Staatsoberhaupts.
Laut dem Pressedienst des ukrainischen Präsidenten traf sich Selenski mit den Rettern und zeichnete einige von ihnen mit Staatspreisen aus.
„Wir bedanken uns alle für Ihre großartige Arbeit. Jetzt haben wir von einem Hubschrauber aus das wahre Ergebnis Ihrer Arbeit gesehen. Sie sind Helden für uns. Nur dort, in der Höhe, versteht man, was für einen schwierigen Beruf Sie haben. Ich bin Ihnen im Namen des gesamten ukrainischen Volkes dankbar“, sagte Selenski.
Waldbrände in Tschernobyl-Sperrzone
Am 4. April war es in der ukrainischen Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl zu einem Waldbrand auf etwa 20 Hektar gekommen.
Am 14. April gab die ukrainische Katastrophenschutzbehörde bekannt, der Brand sei lokalisiert worden und solle im Laufe von nur wenigen Tagen gelöscht werden. Allerdings erschwerte starker Wind die Löscharbeiten und führte zu einer Ausweitung der Feuerfläche.
Dank den Bemühungen der Feuerwehr erreichten die Flammen weder das Atomkraftwerk Tschernobyl noch Atommülllager. Der Gehalt radioaktiver Nuklide in der Luft über der Sperrzone sowie den anliegenden Gebieten lag innerhalb der maximal zulässigen Konzentration.
Nach Angaben der Rettungskräfte und der Polizei sind die Brände auf den schneearmen Winter und die trockene Waldstreu zurückzuführen. Zudem wurden zwei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, die Brände in der Tschernobyl-Zone mit ausgelöst zu haben.
Tschernobyl-Katastrophe 1986
Am 26. April 1986 explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion der Reaktor 4. Das Dach des Gebäudes wurde zerstört und Tonnen hochradioaktiver Trümmer kilometerweit herausgeschleudert. Der unmittelbaren Explosion fielen 31 Menschen zum Opfer. Tausende Menschen kämpfen bis heute mit den Spätfolgen der Katastrophe – wie beispielsweise die so genannten Liquidatoren, die anfangs mit bloßen Händen radioaktive Trümmer wegräumten – und zum anderen Einwohner der früheren Stadt Prypjat, in der zum Zeitpunkt des Super-GAU mehr als 40.000 Menschen lebten, darunter fast ein Viertel Kinder. Sie mussten damals innerhalb weniger Stunden die Stadt verlassen.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s