Presseschau vom 24.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

de.sputniknews.com: Corona-Krise: Werden Krebstherapien in Deutschland zurückgestellt?
Onkologen warnen in der Corona-Krise vor einer „Bugwelle“ an zu spät anerkannten Krebsfällen. Laut Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft sind Pandemie-Einschränkungen und Ansteckungsangst für Patienten, die bisher keine Versorgungsengpässe befürchten mussten, besonders spürbar. …
https://sptnkne.ws/ChDs

Galija Ibragimowa: Washington protzt und Teheran trotzt: Droht ein Golfkrieg mitten in der Krise?
Iranische Schnellboote werden zerstört, sollten sie sich Schiffen der US Navy gefährlich nähern. Nach dieser Androhung von Präsident Trump kündigt die iranische Führung an, neue Antischiffsraketen zu stationieren, und startet gleich mal einen Satelliten ins All. Wozu verschärfen Washington und Teheran ihren Konflikt mitten in der Corona-Pandemie? …
https://sptnkne.ws/ChMw


abends/nachts:

denis-pushilin.ru: Um die historische Erinnerung im Zusammenhang mit dem 75. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren, hat das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin einen Erlass unterzeichnet, dass als Symbol für Donezk die Bezeichnung „Stadt Stalino“ bei der Durchführung von republikweiten und städtischen Veranstaltungen zu Gedenkdaten der Geschichte in der DVR und in der Stadt Donezk, die mit dem Großen Vaterländischen Krieg verbunden sind, neben der Bezeichnung „Stadt Donezk“ verwendet wird. Dazu gehören der 9. Mai – Tag des Sieges, der 22. Juni – Tag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges, der 8. September – Tag der Befreiung des Donbass.
Das Kulturministerium, das Informationsministerium und das Ministerium für Jugend, Sport und Tourismus sind beauftragt die historische Bezeichnung „Stadt Stalino“ zu popularisieren.


mil-lnr.info:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR am 23. April
Der Gegner unterlässt die Versuche nicht, die Situation an
der Kontaktlinie zu destabilisieren. Die ukrainischen Straftruppen verüben zielgerichtet Schläge auf Ortschaften und demonstrieren so ihre Aggression gegen die Einwohner des Donbass.
Heute um 19:55
Uhr haben Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl des Kriegsverbrechers Bryshinskij Donezkij mit Schützenpanzerwaffen beschossen und 50 Geschosse abgefeuert.
Während des Beschusses wurde eine Stromleitung, die die Einwohner in der Stepnaja-Straße und der Sewastopolskaja-Straße mit Strom versorg,t beschädigt. Dadurch haben 250 Verbraucher der Ortschaft keinen Strom.
Zusätzliche Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der
Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Der Fall von Beschuss der Ortschaft ist dokumentiert, die Materialien wurden an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR übergeben, um sie dem Strafverfahren gegen den Kommandeur der 93. Brigade Bryshinskij und die ihm unterstellten Soldaten hinzuzufügen.
Ein weitere
s Mal hat die militärisch-politische Führung der Ukraine ihre Untätigkeit und Unfähigkeit gezeigt, die unlenkbare bewaffnete Bande zu zügeln. In diesem Zusammenhang rufen wir die internationalen Beobachter und die Rechtsschutzorganisationen auf, die Kiewer Führung zu zwingen, von ihren verbrecherischen Absichten Abstand zu nehmen.


vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 23. April 2020 wurden zwei Beschießungen von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.
Um 9:20 Uhr wurde Donezkij aus Richtung Pritschepilowka mit 120mm-Mörsern beschossen (10 Geschosse).
Um 19:55
Uhr wurde Donezkij auf Richtung Nowotoschkowskoje mit Schützenpanzerwaffen beschossen (50 Schüsse).
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


T
elegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 5:45 Uhr das Mörserfeuer in Richtung Sajzewo (jushnoje) eröffnet.
In
folge eines direkten Treffers eines Mörsergeschosses entstand ein Brand in der Rudnew-Straße 25.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der
Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com:
Corona-Zeit: Immer mehr Cyber-Attacken auf WHO-Systeme registriert
In der Corona-Pandemie ist die Zahl der Cyber-Attacken auf Computersysteme der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um das Fünffache gestiegen. Das geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung der Organisation hervor.
Geleakt wurden diese Woche beispielsweise etwa 450 Emails und Passwörter der WHO. Die Datenbanken seien dabei nicht beschädigt worden, betroffen sein soll jedoch das Extranet-System der Organisation, das von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern sowie Partnern genutzt werde.
Unter anderem verschicken demnach Betrüger immer öfter Emails im Namen der WHO mit Aufrufen, Geld für den Kampf gegen das Coronavirus zu spenden.
Die Zahl der Cyber-Attacken auf die Informationssicherheit der Organisation vergrößerte sich um mehr als Fünffache im Vergleich zum selben Zeitabschnitt im vergangenen Jahr. …


Armiyadnr.su:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 24. April 2020
Die ukrainischen Besatzer setzen den Terror gegen die
Zivilbevölkerung des Donbass fort.
Heute
Morgen haben Kämpfer der aus der 59. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Schapowalow Sajzewo (jusnoje) mit 120mm-Mörsern beschossen und acht Geschosse auf friedliche Stadtteile abgefeuert.
Dabei entstand ein Brand in einem Wohnhaus in der Rudnew-Straße 25. Der Brand wurde inzwischen gelöscht.
Es ist wichtig anzumerken, dass die ukrainischen Terroristen den
Mörserbeschuss unter Einsatz einer Drohne leiteten, was nur den verbrecherischen Charakter der Aktivitäten der Straftruppen unterstreicht.
Dank fachkundiger und koordinierter Handlungen von Soldaten der Einheiten der Luftabwehr und Mannschaften der elektronischen Kriegsführung des Einheitlichen Systems des komplexes Schutzes „Mantija-ARP“ unter Einsatz einer Station der elektronischen Kriegführung „Triton-M1“ wurde die ukrainische Drohne gelandet.
Direkt nachdem unsere Verteidiger die Funktion der Drohne blockiert hatten, wurde der Beschuss eingestellt
Derzeit untersuchen unsere Spezialisten die Informationen vom Datenträger der Drohne.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, den Fall eines weiteren Kriegsverbrechens durch die bewaffneten Formationen der Ukraine zu erfassen und eine Ermittlung und Bestrafung der daran Schuldigen zu erreichen.


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dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 23. April 3:00 Uhr bis 24. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 13.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Sajzewo, Spartak, Shabitschewo, Donezk (Terminal, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks).
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurde gestern durch Beschuss von Seiten der BFU auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk die Fensterverglasung einer Wohnung in der Wagner-Straße 7, Wohnung 24 beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 94.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 162.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Verfassungsschutzchef warnt vor Desinformation in der Corona-Krise
Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang hat gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vor Falschinformationen über die Corona-Krise aus dem Ausland gewarnt.
„Für viele Staaten ist die Corona-Pandemie eine Gelegenheit, um sich global vorteilhaft zu positionieren. Dabei verbreiten sie Desinformation, die in die bisherigen Narrative eingepflegt wird“, sagte er.
Haldenwang hob die erhöhte Wachsamkeit seiner Behörde hervor, dabei nannte er keine bestimmten Länder beim Namen.
„Auch wenn wir aktuell noch keine gezielten von anderen Nachrichtendiensten gestreuten Desinformationskampagnen gegen Deutschland feststellen, behalten wir diese Gefahr besonders im Blick. Wir monitoren entsprechende Aktivitäten aller infrage kommenden Staaten“, erläuterte der Chef des Inlandsgeheimdienstes.
Erneut Vorwürfe gegen russische Medien
Die EU hatte am Donnerstag beklagt, dass Medien in der Corona-Krise weiter mit Desinformation Stimmung gegen die Staatengemeinschaft machen. Die Vorwürfe zielen vor allem auf russische Medien ab.
Laut der gestrigen Pressemitteilung der EU-Kampagne „EU vs. Desinfo“ gab es angeblich 45 Falschnachrichten aus Russland. 30 davon sollen mit der Corona-Pandemie verbunden gewesen sein.
Nach RND-Angaben blickt die Bundesregierung verstärkt nach China. Es bestehe der Verdacht, dass Peking gezielt falsche Informationen über Details des Ausbruchs und mögliche Ursachen der Corona-Pandemie in die Welt setze, hieß es.
Frühere US-Vorwürfe gegen Russland und China
Ende März hatten US-Außenminister Mike Pompeo und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der Diskussion über die aktuelle Weltlage unter der Corona-Pandemie Russland und China vorgeworfen, zu diesem Thema Desinformationen zu verbreiten.
Seitens der USA gibt es nicht zum ersten Mal Vorwürfe solcher Art gegen Russland. US-Außenminister Mike Pompeo hatte zuvor Russland, China und dem Iran vorgeworfen, Falschinformationen über die Coronavirus-Pandemie zu verbreiten. Die „Desinformations“-Versuche seien allerdings „ziemlich zerstreut“, hieß es damals.
Zuvor hatte die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf einen internen EU-Bericht gemeldet, dass Russland in den sozialen Netzwerken angeblich eine großangelegte Desinformations-Kampagne bezüglich des Corona-Virus gestartet habe.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, rief die Europäische Union dazu auf, sich auf die Hilfe für betroffene Länder zu konzentrieren, statt „Memes über die russische Bedrohung“ zu verbreiten. Sacharowa warf der EU zudem vor, ihre eigenen Probleme mithilfe unbegründeter „antirussischer Aussagen“ vertuschen zu wollen, und bezeichnete das Ganze als „unmoralisch“.
Resolution des EU-Parlaments über russische Medien
Die Situation mit russischen Medien im Westen ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Im November 2016 hatte das Europäische Parlament eine Resolution verabschiedet, die die Notwendigkeit betont, russischen Medien entgegenzuwirken. Sputnik und RT wurden dabei als zentralste Gefahren angeführt.
Eine Reihe westlicher Politiker, darunter US-Senatoren und -abgeordnete sowie der französische Präsident Emmanuel Macron, warfen Sputnik und RT vor, sich in die Wahlen in den Vereinigten Staaten und Frankreich eingemischt zu haben, legten jedoch keine Beweise vor. Moskau bezeichnete diese Vorwürfe als haltlos.

Wpered.su: Boris Litwinow überreichte einem der Initiatoren der Lenin-Briefmarken eine Gedenkmedaille
Am 22. April wurden in der DVR Briefmarken und Umschläge anlässlich des 150. Geburtstags Wladimir Lenins herausgegeben. Das einzigartige philatelistische Produkt wurde auf Initiative und unter aktiver Beteiligung von Kommunisten der DVR
mit Unterstützung von führenden Politkern der Republik vom staatlichen Unternehmen „Post des Donbass“ herausgegeben, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
An diesem Tag überreichte der Erste Sekretär
des ZK der KP der DVR Boris Litwinow dem Kommunisten Igor Zyzakowskij, der aktiv an der Ausarbeitung des Projekts zur Herausgabe der Marken und Umschläge zu den Jubiläen W.I. Lenins und J.W. Stalins und dem 100. Jahrestag des Leninschen Komsomol beteiligt war, während der feierlichen Aktion „Eine rote Nelke für Lenin“ eine Gedenkmedaille „Aus Anlass des 150. Geburtstags W.I. Lenins“.

dnronline.su: Die örtlichen Verwaltungen haben das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft informiert, das 11.921 Häuser, die durch die Kämpfe im Donbass beschädigt wurden, wiederaufgebaut wurden. Dies teilte der Minister Sergej Naumez mit.
„In der Republik wurden bis heute
27.764 Wohnraumobjekte – Mehrparteienhäuser und private Häuser – beschädigt. Gemäß den letzten Informationen der Verwaltungen der Städte und Bezirke wurden 11.921 wiederaufgebaut. Dies sind fast 43% der Gesamtzahl der beschädigten Wohnraumobjekte“, teilte Sergej Naumez mit.
Die Zahl der Zerstörungen von Wohnraumobjekten wächst weiter an, hauptsächlich durch die Beschädigung von privaten Häusern in der frontnahen Zone, die
durch Beschuss von Seiten der BFU beschädigt oder zerstört werden.
„Allein im März dieses Jahres wurden auf dem Territorium der Republik 501 private Wohnhäuser in
folge von Kriegshandlungen beschädigt“, informierte Sergej Naumez.


deutsch.rt.com:
Russland: Krisenstab meldet fast 70.000 Corona-Infizierte
Die Anzahl der Coronavirus-Infizierten in Russland ist innerhalb eines Tages um 5.849 auf insgesamt 68.622 registrierte Fälle gestiegen. Derzeit belegt das Land in der Gesamtstatistik den zehnten Platz weltweit. Die meisten Neuansteckungen gab es erneut in Moskau.
Die meisten Neuansteckungen innerhalb eines Tages wurden in Moskau samt Umgebung, in Sankt Petersburg sowie in der Republik Dagestan registriert. Seit Ausbruch der Krankheit sind landesweit insgesamt 615 testpositive Menschen gestorben, 5.568 sind genesen. Insgesamt wurden in Russland 2.55 Millionen Tests durchgeführt.
Wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin am Donnerstagabend sagte, sei die Hauptstadt im Kampf gegen das Virus noch nicht bei der Hälfte angekommen.
„Die Lage ist nicht dramatisch. Wir sehen keinen dramatischen Anstieg. Dennoch sehen wir eine tägliche Infizierungsrate von acht, zehn, zwölf Prozent. Die Infizierungsrate beträgt bis zu 15 Prozent“, sagte Sobjanin in einem Interview mit dem Sender Rossija 24.
Dabei seien ihm zufolge die von der Stadtregierung ergriffenen Maßnahmen effektiver als in vielen anderen Ländern.
Moskau führte am 23. April neue Bußgelder für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen und auferlegten Verhaltensregeln ein. Wer in öffentlichen Verkehrsmitteln keinen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Passagieren einhält, muss 5.000 Rubel (etwa 62 Euro) zahlen.


Dnronline.su: Zum Stand am 24. April wurden in der DVR vier weitere Fälle von Infektion mit COVID-19 bestätigt, alles sind Kontaktpersonen von zuvor Infizierten. Dies teilte bei einer Pressekonferenz die Gesundheitsministerin der DVR Olga Dolgoschapko mit.
Insgesamt sind heute um 10:30 Uhr 71 Fälle von Infektion bestätigt, 67 Patienten sind in Behandlung. Zwei sind vollständig wieder gesundet und wurden jetzt negativ getestet. Außerdem gibt es zwei Todesfälle, gestern starb ein 81 Jahre alter Mann, er hatte einen schweren Krankheitsverlauf.


nachmittags:

de.sputniknews.com: US-Kriegsschiff passiert Straße von Taiwan zum zweiten Mal binnen eines Monats
Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats hat ein US-Kriegsschiff die als Straße von Taiwan bekannte Meerenge zwischen der gleichnamigen Insel und der Volksrepublik China passiert.
Taiwans Verteidigungsministerium sprach am Freitag von einer „gewöhnlichen Mission“. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Laut dem Sprecher der 7. US-Flotte, Lt. Anthony Junco, beteiligte sich der Lenkwaffenzerstörer „USS Barry“ an der Operation. Dieser habe im Einklang mit den internationalen Gesetzen eine „routinemäßige Passage der Straße von Taiwan“ absolviert.
Vor zwei Wochen war die „USS Barry“ dort bereits unterwegs gewesen, nachdem zuvor chinesische Kampfflugzeuge über dem Gewässer gesehen worden waren.
Taiwan-Konflikt
Taiwan ist de facto ein eigenständiger Staat, jedoch de jure eine Provinz der Volksrepublik China. Die Teilung erfolgte 1949. Nach Ende des Bürgerkrieges hatten die Kommunisten auf dem Festland die Chinesische Volksrepublik mit der Hauptstadt Peking gegründet. Die Kuomintang-Anhänger, die den Krieg verloren hatten, waren auf die Insel geflüchtet und hatten dort die Republik China ausgerufen. Taipeh erkennt das Prinzip des „einheitlichen und untrennbaren Chinas“ nicht an und strebt nach Unabhängigkeit von der Chinesischen Volksrepublik.
Gleichzeitig wird Taiwan von der Volksrepublik China beansprucht, was sich im Taiwan-Konflikt niederschlägt. Der rechtliche Status Taiwans ist umstritten.
Die Führung in Peking hatte sich zuletzt verärgert über die verstärkte Unterstützung der Regierung von US-Präsident Donald Trump für die Insel gezeigt.

armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 18. bis 24. April 2020
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden 13-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 59. und 58. Brigade Schapowalows und Kaschtschenkos Sajzewo sowie die Siedlungen des Gagarin- und des Isotow-Bergwerks mit Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer der 59. Panzergrenadierbrigade Sajzewo (jushnoje) mit 120mm-Beschossen und acht Mörsergeschosse auf friedliche Stadtteile abgefeuert.
In
folge des Beschusses entstand ein Brand eines Wohnhauses in der Rudnew-Straße 25.
In Richtung Donezk haben Straftruppen aus der 54. und 28. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Majstrenko und Martschenko Spartak, Shabitschewo, die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 82mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Idabei wurde wurde ein mehrstöckiges Haus in der Wagner-Straße 7 beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
In der letzten Woche haben die BFU 74-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter auch mit verbotenen Waffen. Auf 24 Ortschaften der Republik hat der Gegner mehr als 450 Geschosse abgefeuert, darunter 12 122mm-Artilleriegranaten und 167 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm.
Durch Beschuss von Seiten der BFU es wurden 21 Häuser und Objekte der zivilen Infrastruktur in Staromichajlowka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Alexandrowka, Sajzewo und der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks beschädigt.
Alle Informationen werden mit Fotos und Videos an die Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, geschickt sowie an die Generalstaatsanwaltschaft übergeben, um Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Kaschtschenko. Martschenko, Majstrenko, Kokorjew, Schapowalow, Gontscharuk und Subanitsch einzuleiten.
Der Gegner stationiert weiter Militärtechnik im Bereich von Objekten der zivilen Infrastruktur und gefährdet so örtliche Einwohner.
In der letzten Woche hat unsere Aufklärung die Stationierung von fünf Schützenpanzerwagen der Einheiten der 10. Brigade der BFU in der Nähe von Wohnhäusern in Orlowskoje und Gnutowo entdeckt.
In Perwomajskoje und Bogdanowka befinden sich bei Wohnhäusern drei Panzertransporter und zwei gepanzerte Aufklärungs- und Spähfahrzeuge der 128. Brigade. Ein weiterer Schützenpanzerwagen ist in Krasnyj Oktjbarj stationiert.
Außerdem wurden W
affen und Militärtechnik der 57. Brigade des Verbrechers Mischantschuk entdeckt: ein Schützenpanzer im Hof eines Wohnhauses in Krasnogorowka, vier Schützenpanzer in einem Wohngebiet von Awdejewka und drei weitere Stück Panzertechnik im Gebiet von Otschereteno.
Ein weiteres Mal rufen
wir die Einwohner der von der Ukraine besetzten Territorien des Donbass auf, die Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe ihrer Häuser und von Objekten der zivilen Infrastruktur nicht zuzulassen und über alle entdeckten Fälle die Beoachter der OSZE-Mission zu informieren.
Um eine Entdeckung der Technik der BFU, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, nicht zuzulassen, schaffen die Einheiten der ukrainischen Verbrecher weiter
Hindernisse für die Funktion der Drohnen der OSZE-Mission, die Flüge über dem von den BFU besetzten Territorien absolvieren.
So haben Kämpfer der 59. Brigade der BFU im Gebiet von Kurdjumowka die Leitungskanäle einer Drohne der OSZE-Mission mit einer Störstation „Bukowel-AD“ einer mobilen Gruppe des 305. Bataillons für elektronische Kriegführung blockiert,
daraufhin mussten die Beobachter der Mission das Monitoring der von den ukrainischen Einheiten besetzten Territorien einstellen und die Drohne landen.
Wir erhalten weiter Informationen über neue Fälle der Infektion von Soldaten der BFU mit dem Coronavirus. Die größte Zahl der Infizierten ist in den Einheiten in der OOS-Zone zu beobachten. In diesem Zusammenhang war das Kommando der Strafoperation gezwungen in den Einheiten der BFU eine Kasernierung auszurufen, den Soldaten ist verboten, den Stationierungsort des Truppenteils zu verlassen.
So wurden gemäß Angaben unserer Quelle in einer operativen Gruppe des Stabs der OOS zum Monitorin
g der Lage der Ausbreitung des Virus in der letzten Woche 57 Soldaten mit Verdacht auf Coronavirus in medizinische Einrichtungen im zeitweilig von den BFU kontrollierten Teils der Donezker Oblast eingeliefert, weitere 78 Mann werden in Feldquarantänestationen festgehalten, die auf den Gebieten der Truppenteile eingerichtet wurden.
In der letzten Woche wurden Soldaten in folgende medizinische Einrichtungen eingeliefert:
12 Soldaten der 58. Panzergrenadierbrigade in das 65. militärmedizinische Hospital in Tschasow Jar;
10 Kämpfer der 57. Panzergrenadierbrigade und acht Infizierte aus der 54. mechanisierten Brigade in das 66. militärmedizinische Hospital in Pokrowsk;
neun Soldaten der 10. Gebirgssturmbrigade und elf Mann aus der 128. Gebirgssturmbrigade in das 61. militärmedizinische Hospital in Mariupol;
sieben Soldaten der 28. Brigade in das Infektionskrankenhaus in Konstantinowka.
Insgesamt befinden sich 420 Soldaten der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ mit SARS, Lungenentzündung und Coronavirus „Covid-19“ in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung.
Neben den stationär behandelten Soldaten werden 38 Soldaten der 57. Brigade und mehr als 40 Soldaten der 28. Brigade in eilig errichteten Zeltdörfern zur Isolation von Infizierten unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Das Kommand
o der Verbände versucht in jeglicher Weise, die Folgen der Pandemie gegenüber einer breiten Öffentlichkeit zu verheimlichen, aber die tragischen Fakten geraten dennoch ins Internet.
Das Problem der Verbreitung der Coronavirusinfektion in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wird durch ein Defizit an medizinischen Masken, Thermometern und antiviralen Medikamenten vergrößert, im Zusammenhang damit sind die Kommandeure der Einheiten gezwungen sich um Hilfe an Freiwillige zu wenden. Das von Freiwilligenorganisationen übergebene medizinische Material wird von Funktionsträgern vor Ort gestohlen und an die nächsten Apotheken verkauft. Außerdem hat das medizinische Personal der Einheiten nicht die notwendigen Fertigkeiten für die Arbeit mit infizierten Kranken, was sich negativ auf die Erkrankungsstatistik bei „Covid-19“ in den Einheiten der ukrainischen Truppen auswirkt.
Außer in der OOS-Zone sind auch in anderen Oblasten der Ukraine Fälle von Infektionen von Soldaten der BFU mit dem Coronavirus festzustellen.
So haben sich 30 Kursanten an den medizinischen Punkt des Shitomirer Militärinstituts mit Beschwerden über Fieber und allgemeines Unwohlsein
gewandt. Ein Test auf Coronavirus „Covid-19“ hat ein positives Ergebnis ergeben. Durch Entscheidung des Leiters des Instituts wurden die infizierten Kursanten in der Turnhalle des Instituts isoliert. Die Eltern der Kursanten fürchten um die Gesundheit ihrer Kinder. Die Bevölkerung der Stadt ist durch die Situation erschreckt. Trotz der Entdeckung von Infizierten entlässt das Kommando der Militärhochschule weiter Personal und unterstützt so die Verbreitung des Virus „Covid-19“ in Shitomir.
Ein weiterer Ausbruch von Coronavirus wurde in den Truppenteilen der Seestreitkräfte der Ukraine in Mariupol festgestellt. Unsere Quelle verfügt über einen Bericht des Kommandos der Seestreitkräfte der Ukraine, gemäß dem am 20. April 64 Fälle von Erkrankungen bei Marinesoldaten und Mitgliedern ihrer Familien am Coronavirus „Covid-19“ festgestellt waren, von denen fünf sich in schwerem Zustand an Beatmungsgeräten befinden. Außerdem haben sich 59 Mitarbeiter des Mariupoler Hafens, die Kontakt mit Soldaten hatten, mit Coronavirussymptomen an medizinische Einrichtungen von Mariupol gewandt. Zur Unterbringung der Infizierten in den Truppenteilen und auf Wasserfahrzeugen wurden 40 Isolierstationen mit 646 Plätzen eingerichtet. Der Kampf gegen die Coronavirusinfektion wird durch das Fehlen der notwendigen Zahl von Schutzmasken, Thermometern, antiviralen Medikamenten und Desinfektionsmitteln in den medizinischen Einheiten erschwert. Nach Informationen des Kommandos der Seestreitkräfte der Ukraine ist das Personal der unterstellten Einheiten zu 40% mit individuellen Schutzmitteln ausgestattet, was sich negativ auf den Kampf gegen die Coronavirusinfektion auswirkt. Außerdem ist ein ernster Mangel an individuellen Schutzmitteln für das medizinische Personal festzustellen.
Trotz der Versuche des Kommandos der Besatzungsoperation, das moralisch-psychische Niveau der ukrainischen Kämpfer anzuheben, fällt der Kampfgeist der ukrainischen Terroristen weiter ab, wovon die Ergebnisse von Kontrollen von Kommissionen des Stabs der OOS zeugen.
So wurden seit Anfang dieses Monats in der 28. mechanisierten Brigade von Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes 23 Protokolle wegen Alkoholgenuss durch Kämpfer des Verbandes ausgestellt, vier wurden unter Drogeneinfluss stehend festgenommen. Gegen sieben wurden Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Raubüberfällen gegen die friedliche Bevölkerung auf dem von den BFU besetzten Territorien.
Die schwierigste Situation ist in der 58. Brigade zu beobachten,
in der 15 Fälle von Drogeneinnahme entdeckt wurden. Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes stellten 37 Protokolle wegen Alkoholgenuss durch Soldaten der Brigade aus.
Außerdem erleiden die ukrainische Besatzer weiter
nicht kampfbedingte Verluste infolge des Geratens auf Sprengeinrichtungen, der Verletzung von Sicherheitsbestimmungen sowie vor dem Hintergrund von Alkohol- und Drogenkonsum.
In der letzten Woche betrugen die Verluste des Gegners in der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ 15 Tote, von denen zwei an Coronavirusinfektionen starben, und 14 Verletzte, darunter:
in der 10. Gebirgssturmbrigade
vier Verletzte, drei Tote, dabei starb ein Soldat in der Intensivabteilung an einer Coronavirusinfektion;
in der 28. mechanisierten Brigade
drei Verletzte, ein Toter, der sich an einem Beatmungsgerät in einer Isolierstation für mit „Covid-19“ Infizierte befand;
in der 128. Gebirgssturmbrigade zwei Verletzte, sechs Tote, von denen drei von einem Kameraden auf dem Hintergrund von Konflikten zwischen den Nationalitäten erschossen wurden;
in der 54. mechanisierten Brigade drei Verletzte, zwei Tote.

Die bedauerliche Statistik der Verluste der letzten Woche krönten die
Soldaten der 57. Panzergrenadierbrigade mit ihren Kennziffern. Am Abend des 20. April gerieten im Gebiet von Peski ein T-64-Panzer und das in begleitende Ural-Fahrzeug auf eine Mine. Bei der Detonation wurden zwei Soldaten – der Unterleutnant Sinenko und der Soldat Sogarulko, die sich in dem Fahrzeug befanden, verletzt. Der der Kommandant des Panzers, Leutnant Schinkaruk, und zwei Kämpfer aus der Mannschaft starben. Die Militärtechnik kann nicht repariert werden.
Der Fall von nicht kampfbedingte
m Verlust wurde vom Kommando der 57. Brigade als Ergebnis von Beschuss dargestellt.
Das Kommando der OOS verheimlicht zielgerichtet die Ausmaße der nicht kampfbedingten Verluste an Personal in der Zone der Besatzungskräfte gegenüber der Öffentlichkeit. Dies geschieht zu einem Zweck – eine Zunahme der Zahl derjenigen, die sich dem Dienst in den BFU entziehen, zu verhindern.
Inzwischen hat die militärisch-politische Führung der Ukraine entschieden, die Frühjahr
seinberufung auf Mai-Juli zu verschieben und auch die Entlassung der Soldaten des Wehrdienstes, die 2019 einberufen wurden, in die Reserve auf diesen Zeitpunkt zu verschieben.
Außerdem führt nach unseren Informationen das Verteidigungsmini
sterium der Ukraine zur Erhöhung des Prestiges des Militärdienstes in den BFU eine groß angelegte Informations- und Propagandakampagne durch, bei der geplant ist Rekruten zu gewinnen, um sie in die Zone der Strafoperation zu schicken, sowie Verträge mit wehrpflichtigen Soldaten abzuschließen, die Dienst in der OOS-Zone tun.
In den Einheiten der BFU haben bereits Vertreter der Hauptabteilung für moralisch-psychische Versorgung die Arbei
t aufgenommen, die eine Bewertung des moralisch-psychischen Zustand des Personals vornehmen sowie den Soldaten propagandistische Videos über Kämpfe der sogenannten Helden gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass zeigen.
Unter Bedingungen, dass die Regierung der Ukraine Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirusinfektion durchführt, setzen ukrainische Nationalisten Aktionen zur Diskreditierung der Strukturen der ukrainischen orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats fort.
Radikale des „Ukrainischen Freiwilligenkorps“ haben eine Informationskampagne in den sozialen Netzwerken, der Blogosphäre und in Mess
engern organisiert, in der Priester des Bistums Donezk-Mariupol, die der ukrainischen orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats angehören, beschuldigt werden, die Quarantäne zu verletzen, gegen sie werden Strafverfahren nach § 325 des Strafgesetzbuchs der Ukraine „Verstoß gegen sanitäre Regeln und Normen zur Verhütung von Infektionskrankheiten und Massenvergiftungen“ initiiert. Es ist bemerkenswert, dass die Nationalisten des „Ukrainischen Freiwilligenkorps“ von der gesellschaftlichen Organisation „Ukrainische Volksunion“ unterstützt werden, deren Stabsquartier sich in New York befindet.
Außerdem wurde von der Donezker militärisch-zivilen Oblastverwaltung auf Anfrage der schismatischen orthodoxen Kirche der Ukraine und örtlichen nationalistischer Häretiker ein Verbot ausgesprochen, dass Vertreter des Bistums Donezk-Mariupol Produkte des Brotkombinats im Vorfeld des christlichen Feiertags Ostern segnen.
Inzwischen haben sich gegenüber Priestern der kanonischen ukrainischen orthodoxen Kirchen des Moskauer Patriarchats die Drohungen mit physischer Vergeltung, Vernichtung der Kirchen, denen sie vorstehen, gehäuft. All dies droht mit neuen Spannungen und provoziert eine noch größere Spaltung in der ukrainischen Gesellschaft.
D
ie in der Ukraine nicht endenden Ausschreitungen von Extremisten, die endgültig von ihrer eigenen Duldung und Straflosigkeit überzeugt sind, die weiter ihren Willen aufzwingen und ihre Ordnung aufdrängen, ruft Beunruhigung hervor, dabei ist die derzeitige ukrainische Regierung nicht in der Lage, die Situation zu beeinflussen. Allem Anschein nach verwandelt sich die Ukraine bereits in einen Brückenkopf für die internationale Bewegung ultrarechter Kräfte.


de.sputniknews.com:
Zum Kampf gegen Coronavirus: Gruppierung aus 30.000 Soldaten in russischer Armee aufgestellt
In den russischen Streitkräften ist eine Gruppierung aus 30.000 Soldaten zum Kampf gegen das Coronavirus bei der Truppe etabliert worden. Dies teilte Russlands Verteidigungsminister Sergej Sсhoigu mit.
„In den Streitkräften erfolgt derzeit eine massive Arbeit zum Kampf gegen Covid-19“, so Schoigu am Freitag.
Dafür wurde eine Gruppierung aufgestellt, die aus mehr als 30.000 Menschen und 4000 Militär- und Sondertechnik-Einheiten besteht. Diese wird vom operativen Stab des Verteidigungsministeriums koordiniert.
Präventiv werden demnach Soldaten und Zivilpersonal auf das Coronavirus getestet.
„Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen zur Hilfe für alle, die Merkmale von akuten respiratorischen Erkrankungen haben und die mit solchen kontaktiert haben. ABC-Truppen desinfizieren weiterhin Objekte der Militärinfrastruktur und Unternehmen des Verteidigungsindustriekomplexes“, erläuterte der Verteidigungsminister.
Seit 23. März wurden beispielsweise allein auf dem Flugplatz Tschkalowski 94 Flugzeuge und 932 Tonnen Güter gereinigt. Für die Unterstützung ausländischer Staaten im Kampf gegen Covid-19 seien mehr als 200 Militärs und 50 Spezialfahrzeuge im Einsatz.
Unter anderem betonte Schoigu, dass in den Streitkräften eine Reserve zur Hilfe für die russischen Regionen etabliert worden sei. Es seien 65 Reanimationsbrigaden aufgestellt worden, 20 davon seien bereits in Moskauer Kliniken tätig.
Darüber hinaus verwies Schoigu darauf, dass 32 Hospitäler auf den Empfang von Coronavirus-Erkrankten vorbereitet worden seien. …

de.sputniknews.com: USA wollen Russland vom Nukleartechnologiemarkt verdrängen – Bericht
Die Vereinigten Staaten müssen Russland und China von den Nukleartechnologiemärkten verdrängen und weltweit führend in diesem Bereich werden. Dies geht aus einer auf der Webseite des US-Energieministeriums veröffentlichten Strategie hervor.
„Letztendlich wird die US-Regierung in Märkte vordringen, die derzeit von staatlichen Unternehmen aus Russland und China dominiert werden, und unsere Position als Weltmarktführer beim Export der besten Technologien im Bereich der Kernenergie sowie strenger Nichtverbreitungsstandards wiederherstellen“, heißt es in dem Dokument, das US-Präsident Donald Trump vorgelegt wurde.
Die Behörde schlägt unter anderem vor, Moskau und Peking daran zu hindern, enge Beziehungen zu „einer Reihe osteuropäischer und afrikanischer Staaten“ aufzubauen.
Darüber hinaus möchten die Autoren der Strategie der US-amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (NRG) die Befugnis erteilen, „den Import von in Russland und China hergestelltem Kernbrennstoff zu verweigern, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten“.
„Die Fähigkeit ausländischer staatseigener Unternehmen, einen Wiederaufbereitungszyklus für Kernbrennstoffe sicherzustellen, um die Marktbeherrschung zu etablieren, und die starken bilateralen Beziehungen können die Vereinigten Staaten vor ernsthafte geopolitische Herausforderungen stellen“, heißt es in dem Papier weiter.
In diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen, das Volumen des russischen Kernbrennstoffs, der für die Einfuhr in die Vereinigten Staaten zugelassen ist, zu verringern. Dabei geht es auch darum, den Aktivitäten des Staatskonzerns Rosatom TWEL entgegenzuwirken.
2016 unterzeichnete TWEL den ersten Vertrag mit einem US-amerikanischen Kernkraftwerksbetreiber über den Pilotproduktionsbetrieb seines Kernbrennstoffs „TWS-Kwadrat“.
Zuvor war berichtet worden, dass sich das Volumen der Auslandsbestellungen von Rosatom für den Zeitraum von zehn Jahren nach den Ergebnissen von 2019 auf 133 bis 135 Milliarden Dollar (über 125 Milliarden Euro) belaufen wird. Das zehnjährige Auftragsportfolio umfasst Projekte, die innerhalb dieses Zeitraums abgeschlossen sein müssen.
Die Auslandsbestellungen von Rosatom umfassen nicht nur Verträge über den Bau von Kernkraftwerken, sondern auch Kontrakte in anderen Bereichen der „friedlichen“ Atomforschung. So werden derzeit 36 Projekte von Kernkraftwerken in verschiedenen Ländern der Welt umgesetzt.


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il-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osdatschij über die Situation an der Kontaktlinie vom 18. bis 24. April 2020
Guten Tag! Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Nach Angaben der Beobachter der Vertretung der LVR im GZKK haben die BFU in den letzten 24 Stunden zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In der letzten Woche haben die BFU insgesamt viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Slawjanoserbsk haben Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Bryhsinskij Donezkij und Beresowskoje mit Schützenpanzerwaffen und Mörsern des Kalibers 120 und 82mm beschossen.
Insgesamt wurden 105 Geschosse abgefeuert.
Infolge des Beschusses von Beresowskoje wurden ein Fahrzeug „Tawrija“ und ein Haus in der Schkolnaja-Straße 30 beschädigt.
Beim Beschuss
von Donezkij wurde eine Stromleitung beschädigt, die die Einwohner der Stepanaja- und der Sewastopolskaja-Straße mit Strom versorgt, 250 Verbraucher hatten keinen Strom.
Die BFU beschießen zielgerichtet Ortschaften der Republik, in denen es keine Einheiten der Volksmiliz gibt oder gab. Wenn sie die Koordinaten für ihre Ziele erfahren, wissen die Kriegsverbrecher gut, wohin ihre Geschosse fliegen, aber die Überzeugung von der eigenen Straflosigkeit und die schweigende Zustimmung der Kiewer Regierung erlauben ihnen den Genozid am Volk des Donbass fortzusetzen.
Der Fall eines weiteren Verbrechens durch den Kommadeur der 93. Brigade der BFU gegen Einwohner unserer Republik ist dokumentiert, die Materialien wurden an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR übergeben, um ein Strafverfahren aufzunehmen sowie eine Klage beim internationalen Strafgerichtshof einzureichen und Bryshinskij zur Verantwortung zu ziehen.
Außerdem wurde am 22. April um 16:30 Uhr durch die koordinierten professionellen Handlungen von Soldaten der Luftabwehreinheiten und der Mannschaft eines Komplexes der elektronischen Kriegführung „Triton M1“ der Volksmiliz eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte vom Typ „Phantom-4“ entdeckt und abgeschossen, die einen Flug aus Richtung Stschastje absolvierte, um Aufklärung zu betreiben. …
Leider werden nicht nur ukrainische Kämpfer Opfer des schrecklichen Geschehens in den Verbänden der BFU. In der letzten Woche hat eine Protestwelle die von den ukrainischen Straftruppen besetzten Ortschaften ergriffen.
Örtliche Einwohner von Staniza Luganskaja, Stschastje, Solotoje, Popasnaja, Troizkoje und Swetlodarskoje versammeln sich an den Checkpoints der Truppenteile und an den Polizeiwachen mit Beschwerden über Ausschreitung
en von Kämpfern der 25., 30. und 59. Brigade der BFU. In der letzten Woche haben Kämpfer der 59. Brigade einen Rentner in Swetlodarskoje beraubt und heftig geschlagen, Besatzer aus der 25. Brigade haben ein siebzehn Jahre altes Mädchen in Stschastje vergewaltigt und fünf Geschäfte im Bezirk Staniza Luganskaja ausgeplündert; am Checkpoint der Nationalgarde Lissitschank-Gorskoje haben Nationalgardisten ein Auto zerstört und den Fahrer verprügelt.
In der Mehrzahl der Fälle regeln die Kommandeure der Verbände die Konflikte mit Vertretern der Rechtsschutzorgane durch Schmiergelder, diese helfen den Besatzern der Verantwortung zu entgehen.
Einwohner von Stschastje, die aufgegeben haben, Gerechtigkeit bei den Kommandeuren der Brigade der BFU und käuflichen Polizisten zu suchen, haben einen Brief an die Vertreter der UNO über die Ausschreitungen der Kämpfer der 25. Brigade geschrieben. Derzeit wartet die
Zivilbevölkerung der Stadt mit Hoffnung auf den Besuch einer Kommission der UN zu humanitären Fragen und sammelt Unterschriften, um sich an den Präsidenten des Landes zu wenden. …

de.sputniknews.com: Letzter schwerkranker Covid-19-Patient in Wuhan geheilt
In der chinesischen Stadt Wuhan, die das Epizentrum der neuartigen Lungenkrankheit war, ist der letzte schwerkranke Covid-19-Patient genesen. Dies meldet am Freitag die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Behördenangaben.
In Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei, wurde demnach der letzte Patient in schwerem Zustand geheilt. Die Zahl solcher Patienten in der Stadt liege derzeit bei null, so der Sprecher der Nationalen Gesundheitskommission, Mi Feng. Somit gebe es keine Schwererkrankten sowohl in der Stadt Wuhan als auch in der Provinz Hubei mehr.
Darüber hinaus wurden am vergangenen Tag keine neuen Corona-Fälle
oder Patienten mit Covid-19-Verdacht nachgewiesen.
Corona-Pandemie
Das Virus Sars-CoV-2 wurde erstmals Ende Dezember in China entdeckt und breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus aus. Das Epizentrum der neuartigen Krankheit war die Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei. Am 11. März stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch der Infektion als Pandemie ein.
In China wurden laut Angaben der Johns Hopkins University mehr als 83.000 Corona-Fälle und über 4600 Todesopfer registriert. Die meisten Todesfälle, also 4512, gab es in der Provinz Hubei.

lug-info.com: Bis heute haben mehr als 110.000 Einwohner der DVR die russische Staatsbürgerschaft nach dem vereinfachten Verfahren erhalten, teilte das Innenministerium der LVR mit.


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.sputniknews.com: Corona-Bekämpfung in Italien: Drei Regionen bitten Russland um Hilfe
Die russische Botschaft in Italien hat Anfragen von den Regionen Piemont, Apulien und Friaul-Julisch Venetien um die Hilfe russischer Militärs im Kampf gegen die Ausbreitung der COVID-19 Erkrankung erhalten.
Dies hat der russische Botschafter in Italien, Sergej Rasow, bei einem Online-Briefing in der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya am Freitag mitgeteilt.
„Die Nachricht von der heldenhaften Arbeit unserer Militärs hat sich in ganz Italien verbreitet. Wir erhalten Hunderte von Anrufen und Dankesbriefen an Russland, den Präsidenten Russlands, der auf die Bitte des italienischen Premierministers reagierte und innerhalb weniger Tage umgehend eine solche kombinierte Gruppe schickte. Die Führungskräfte anderer Regionen Italiens bitten bereits offiziell, russische Militärangehörige zur Durchführung von Arbeiten auf ihrem Territorium zu entsenden. Solche Anfragen gingen vonseiten der Gouverneuren von Piemont, Apulien und Friaul-Julisch Venetien ein. Geografisch ist dies im ganzen Land“, sagte Rasow.
Ihm zufolge wären solche Anfragen nicht eingegangen, wenn das russische Militär „nicht das getan hätte, was erforderlich war“.
„Was die Einschätzungen der Italiener betrifft, wie können normale Menschen – und diese sind in Italien die absolute Mehrheit – sie auf einen Partner beziehen, der sie in der schwierigsten Situation in Italien vor genau einem Monat unterstützt hat? Und das in einem Moment, als die EU und die Nato einfach nur auf die, gelinde gesagt, negative Situation nur geschaut haben“, so der Botschafter. …


L
ug-info.com: In der LVR wurden bisher 70 Fälle von Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, davon 40 in Perwomajsk, teilte der leitende staatliche Sanitärarzt der LVR Dmitirj Dokaschenko mit.


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.sputniknews.com: Wegen Corona: Anzahl der Malaria-Todesfälle in Afrika könnte stark steigen
In Afrika könnten 2020 doppelt so viele Menschen an Malaria sterben wie in anderen Jahren, wenn die Bekämpfung der Infektionskrankheit aufgrund der möglichen Corona-Einschränkungen behindert wird. Davor warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag kurz vor dem Welt-Malaria-Tag (25. April).
Im schlimmsten Fall rechnet die WHO nach Modellrechnungen südlich der Sahara mit 769.000 Toten, doppelt so viele wie 2018. Das wäre eine Todesrate wie zuletzt vor 20 Jahren.
Die WHO ruft dringend dazu auf, möglichst zügig wie bislang mit Insektenspray behandelte Moskitonetze und Medikamente zu verteilen, bevor Einschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus solche Aktionen womöglich einschränken oder unmöglich machen.
Menschen südlich der Sahara stark betroffen
Mehr als 90 Prozent der Malaria-Infizierten weltweit leben und sterben nach WHO-Angaben in Afrika südlich der Sahara. Zwei Drittel der Toten seien Kinder unter fünf Jahren. Weltweit waren es 2018 nach Schätzungen etwa 228 Millionen Fälle und 405.000 Tote.
Ursache der Malaria
Malaria wird durch Parasiten ausgelöst, die durch den Stich einer Stechmücke übertragen werden. Betroffen sind Regionen in den Tropen und Subtropen. Seit 2004 haben die WHO und Partner weltweit mehr als zwei Milliarden behandelte Moskitonetze verteilt.

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute das Feuer auf Shabitschewo und Staromichajlowka mit Schützenpanzern, Abwehrgeschützen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Dabei wurden folgende Wohnhäuser beschädigt:
– Shabitschewo, Kremlewskij-Prospekt 9, Wohnung 17 (Fensterverglasung)
– Staromichajlowka, Shukowskij-Straße 41 (Wand, Dach).
Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten vermieden werden. Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com: „Lässt sich leicht widerlegen“: Russischer Top-Biologe zu Montagniers „Mythos“ von Labor-Corona
Von Liudmila Kotlyarova
Der französische Virologe Luc Montagnier zeigte sich kürzlich davon überzeugt, dass das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 künstlicher Herkunft ist und in einem Labor entwickelt wurde. Der bekannte russische Biologe Alexander Pantschin hält diese Hypothese für falsch und belegt das gründlich. Sputnik hat mit ihm gesprochen.
So behauptete der 87-jährige Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des Humanen Immundefizitvirus (HIV) erhalten hatte, in einem Interview mit dem Fernsehsender CNEws, Sars-CoV-2 sei einer Manipulation unterzogen worden. Dem Covid-19-Erreger waren aus seiner Sicht durch die Molekularbiologen HIV-Teilchen zugegeben worden. Möglicherweise habe man einen Impfstoff gegen AIDS entwickeln wollen, so Montagnier. In einem Interview für das Portal „Pourquoi docteur“ meinte er dazu, dieses Virus stamme aus dem Labor in Wuhan.
Dem russischen Biologen Alexander Pantschin zufolge lassen sich die Behauptungen Montagniers leicht überprüfen. Der 33-Jährige ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moskauer A. A. Kharkevich-Institut für Informationsübertragungsprobleme der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAW) und Mitglied des RAW-Ausschusses für den Kampf gegen Pseudowissenschaft. Seine Beiträge zu den wissenschaftlichen Diskussionen sorgen seit langem für viel Resonanz.
„Nehmen wir das gesamte Sars-CoV-2-Genom aus dem öffentlichen Zugang und verwenden das Bioinformatikprogramm BLAST, um es mit den HIV-Genomen zu vergleichen“, schreibt Pantschin zu Montagniers Version. „In der Tat kann man kleine ähnliche ‘Ähnlichkeitsinseln’ zwischen Sars-CoV-2 und HIV sehen. Diese ‘Inseln’ haben zwar eine Größe von bis zu vierzig Nukleotiden und eine Reihe von Ersatzbuchstaben <…> BLAST ergibt einen E-Wert von 3,8. Der vereinfachte Sinn dieser Menge ist folgender: Wenn man das Sars-CoV-2-Genom und das HIV-Genom nimmt und alle Nukleotide auf eine bestimmte Weise mischt, dann gibt es im Durchschnitt 3,8 Paare von ‘Inseln’ zwischen zufälligen Genomen, die nicht weniger ähnlich sind als das Sequenzpaar, für das der E-Wert 3,8 erhalten wurde. Kurz gesagt, die Ähnlichkeit liegt innerhalb des Rauschenniveaus. Das Sars-CoV-2-Genom besteht dagegen aus fast 30.000 Nukleotiden.“
Mit dem „öffentlichen Zugang“ meint der Wissenschaftler die internationale Datenbank der Molekularbiologen des US-Instituts NCBI, dessen Webseite auch den Zugang zu BLAST für jeden Interessierten ermöglicht. Wissenschaftliche Teams aus aller Welt tragen in diese Datenbank die von ihnen entschlüsselten Genome jeglicher Art ein, auch Pantschin ist nach eigenen Angaben mit den Kollegen dabei. Die Sputnik-Frage an ihn hieß: Wenn das neuartige Coronavirus mutiert und viele von dessen Genomen entschlüsselt wurden, wie kann sich Pantschin sicher sein, dass seine Methode statistisch korrekt ist?
„Ich habe alle in der Datenbank vorhandenen Sars-CoV-2-Genome entsprechend mit all den zugänglichen Sars-CoV-2-Genomen verglichen“, sagt Pantschin gegenüber Sputnik. „Es ist nicht so wichtig, welches Genom Sie nehmen, am Ende ist die Ähnlichkeit zwischen dem des Coronavirus und dem des HIV auf durchschnittlich vier kurze ‘Inseln’ pro Analyse reduziert. Das ist ein Rauschenniveau.“
Das eigentliche Problem an den Behauptungen Montagniers sieht Pantschin darin, dass eine vergleichbare Ähnlichkeit – auch wenn sie sehr gering ist – zwischen dem HIV-Genom und den Genomen anderer Coronaviren festgestellt werden kann. „Zum Beispiel fand ich ähnliche ‘Ähnlichkeitsinseln’ in Fledermaus-Coronaviren RaTG13, in Mers-CoV sowie im humanen Coronavirus-Stamm 229E, das bekannterweise saisonale Erkältungen verursacht“, setzt der Experte fort und fragt zurück: „Das heißt, wenn man Wissenschaftler aufgrund einer gewissen Ähnlichkeit der ‘Züchtung’ des neuartigen Coronavirus beschuldigt, warum dann nicht gleich den nächsten Schritt machen und und sie nicht für die Entstehung aller Coronaviren verantwortlich machen, einschließlich der aus dem vergangenen Jahrhundert?“
Die Hypothese von HIV-Sequenzen im Sars-CoV-2-Genom wurde bereits von Fachleuten eingehend untersucht, beispielsweise in einem Artikel vom 14. Februar der Zeitschrift „Emerging Microbes and Infections“ unter dem Titel „HIV-1 did not contribute to the 2019-nCoV genome“ – Deutsch: „HIV-1 hat nicht zum Genom von 2019-nCoV beigetragen“. Da ist ebenso implementiert, dass mutmaßliche HIV-Fragmente im Sars-CoV-2-Genom Fragmenten des Genoms anderer Coronaviren ähnlich sind. Nach Pantschin heißt es: Unabhängig davon, ob die Ähnlichkeit des neuartigen Coronavirus mit dem HIV zufällig ist oder nicht, waren die ‘Ähnlichkeitsinseln’ nicht durch die Gentechniker in das neuartige Coronavirus übertragen worden, sondern waren von den älteren Coronaviren geerbt.
Mit seiner Methode will Pantschin die wissenschaftliche Autorität Montagniers wohl nicht in Frage stellen, meint jedoch in einem Artikel: „Es kommt vor, dass sogar prominente Wissenschaftler mal Unsinn reden. Zweimal bot Nobelpreis-Chemiker Linus Pauling an, Krebs mit Ascorbinsäure zu behandeln. Nobelpreisträger Kary Mullis glaubte an die Astrologie und bestritt die Rolle von HIV bei der Entwicklung von AIDS, für deren Entdeckung Montagnier den Nobelpreis erhielt.“ Montagnier selbst unterstellt der junge Wissenschaftler mal „seltsame Behauptungen“ wie etwa über die DNA-Homöopathie.

abends:

de.sputniknews.com: Sarif: Iranische Raketen eignen sich nicht zum Tragen von Atomsprengsätzen
Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat mitgeteilt, dass iranische Raketen nicht dazu geeignet seien, nukleare Sprengsätze zu tragen, und das Land keine Atomwaffen besitze.
Dem Minister zufolge missachteten die USA seit 2017 die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates zum Atomprogramm des Irans, und Europa sei hierbei den USA gefolgt, anstatt die Resolution einzuhalten.
„Der Iran hat weder Nuklearwaffen noch Raketen, die anhand ihrer Konstruktion dazu fähig wären, so schreckliche Waffen zu tragen“, schrieb der Minister auf Twitter im Hinblick darauf, dass der iranische Start einer Trägerrakete mit einem militärischen Satelliten im Westen kritisiert worden war.
Das iranische Militär hatte am Mittwochmorgen nach eigenen Angaben einen ersten militärischen Satelliten, „Nur“, mit einer Qassed-Trägerrakete erfolgreich gestartet. Das Raumgerät sei auf einer 425 Kilometer hohen Bahn ausgesetzt worden. Der Iran bekundete auch die Absicht, seine Tätigkeit in diesem Bereich fortzusetzen.
Der iranische Minister ging auf den Umstand ein, dass der Resolutionstext unterschiedlich ausgelegt worden sei. Die westlichen Länder, die sich von einer falschen Deutung der Bestimmungen der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats leiten lassen, dürfen laut Sarif keine Lektionen darüber erteilen, was dem Iran erlaubt sei und was nicht.
In einem Kommentar zum Raketenstart sagte der Befehlshaber der Weltraumtruppen des Corps der islamischen Revolutionswächter (Teil der iranischen Streitkräfte), Amir Ali Hajizadeh, im iranischen Fernsehen, das vom Satelliten gesendete Signal sei 1,5 Stunden nach seinem Einschuss in den Orbit empfangen worden. Der Satellit werde nach seiner Einstellung in drei bis zehn Tagen den Vollbetrieb aufnehmen.
US-Außenminister Mike Pompeo zog in Zweifel, dass das Aussetzen des Satelliten im Weltraum der UN-Resolution entspreche. Zugleich wurde in den USA der Erfolg der Operation anerkannt. Frankreich hat den iranischen Satellitenstart kritisiert. Das russische Außenministerium äußerte die Meinung, dass der Start des Militärsatelliten durch den Iran der Resolution des UN-Sicherheitsrates zum iranischen Atomprogramm nicht widerspreche.
Dem Start des iranischen Satelliten war der Fehlstart eines zivilen Satelliten Anfang Februar vorangegangen. Auch im Januar 2019 war es dem Iran nicht gelungen, gleichzeitig mehrere Satelliten in den Orbit zu befördern. Dieser Versuch wurde damals von etlichen westlichen Ländern kritisiert, nach deren Meinung die Handlungen des Irans und der Einsatz von Trägerraketen zu diesem Zweck der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates nicht entsprechen würden.

de.sputniknews.com: Polen droht Gazprom mit Beschwerde bei Europäischer Kommission
Das polnische Öl- und Gasunternehmen PGNiG hat Gazprom beschuldigt, die Anforderungen des Stockholmer Schiedsgerichts nicht eingehalten zu haben, und gedroht, sich bei der Europäischen Kommission zu beschweren.
In Warschau wurde erklärt, dass das russische Unternehmen Rechnungen für Kraftstoff ohne Berücksichtigung der Gerichtsentscheidung ausgestellt und zudem keine korrigierten Faktura-Rechnungen verschickt habe.
„Dies ist eine grobe Verletzung der Bestimmungen des Yamal-Vertrags, da zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Entscheidung des Schiedsgerichts die neue Preisbildungsformel automatisch Bestandteil des Vertrags wurde“, wird im polnischen Unternehmen behauptet.
PGNiG beschuldigte Gazprom, seine Monopolstellung missbraucht zu haben.
Der Yamal-Vertrag von 1996 sieht die Lieferung von bis zu zehn Milliarden Kubikmetern von russischem Gas pro Jahr nach Polen vor. Der Vertrag ist bis 2022 gültig. Im Jahr 2012 wurde der Gaspreis für Polen im Rahmen dieses Vertrags um zehn Prozent gesenkt. Im Jahr 2015 reichte PGNiG beim Stockholmer Schiedsgericht eine Klage hinsichtlich einer neuen Kostensenkung ein und begründete dies damit, dass der Preis nicht der Marktlage entspreche.
Ende März gab das polnische Unternehmen bekannt, einen Prozess gegen Gazprom gewonnen zu haben und das Recht auf eine Rückerstattung von eineinhalb Milliarden Dollar zu haben.
Gazprom Export erklärte seinerseits, dass die Entscheidung erst geprüft werde, und dass das Unternehmen es für verfrüht halte, die Höhe von möglichen Zahlungen zu bewerten.

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