Presseschau vom 20.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Alexander Boos: „Weltraum-Operationen gegen Russland“: Trump aktiviert US-Militärs für „Space Force“
US-Präsident Donald Trump gratulierte Ende letzter Woche 86 jungen Offizieren, die fortan der US-amerikanischen „Weltraum-Armee“ Space Force dienen sollen. „Wir haben Aufgaben für sie“, sagte ein hochrangiger General der USA dortigen Medien zufolge. Die Missionen im Kosmos könnten sich gegen russische Raketen richten, so das US-Weltraumkommando. …
https://sptnkne.ws/CftC


vormittags:

de.sputniknews.com: US-Pilot filmt: Russische Su-35 fliegt bis auf wenige Meter an US-U-Boot-Jäger heran
Zum zweiten Mal in vier Tagen ist ein russisches Kampfflugzeug Su-35 bis auf 25 Fuß (weniger als acht Meter) an ein U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon herangeflogen, heißt es in der Presseerklärung der 6. Flotte der US-Marine.
Das Video von dem Abfangmanöver wurde von der 6. Flotte der US-Marine auf Twitter veröffentlicht.
„Am 19. April 2020 wurde die P-8A Poseidon im internationalen Luftraum in 100 Minuten zwei Mal von der russischen Su-35 abgefangen. Das erste Manöver galt als sicher und professionell. Der zweite Abfangeinsatz wurde als unsicher und unprofessionell eingestuft“, hieß es.
Der Erklärung der 6. Flotte zufolge wurde das Manöver wegen der hohen Geschwindigkeit der Su-35 als unsicher bewertet. Die Aktionen sollen bei der P-8A zu Turbulenzen und einem Auspuff aus dem Jet-Triebwerk geführt haben.
Es wird auch betont, dass das US-Flugzeug im Rahmen des internationalen Rechtes gehandelt und keine Aktivitäten der russischen Seite provoziert hätte.
Am 15. April 2020 war ein amerikanisches Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon während des Fluges im internationalen Raum über dem Mittelmeer von dem russischen Flugzeug Su-35 abgefangen worden. Dabei soll die Su-35 vor dem US-Flugzeug in einer Distanz von 25 Fuß (weniger als acht Meter) geflogen sein.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Am 19. April 2020 wurde kein Beschüsse von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Trump verzeichnet beispiellose Nachfrage nach Waffen in Corona-Krise
Die Corona-Krise hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen unter Amerikanern geführt.
„Menschen kaufen wegen dieses Seuchenanstiegs Waffen in einem Ausmaß, das man davor nicht gesehen hat“, sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz zur Corona-Krise im Weißen Haus.
Der Republikaner Trump verurteilte in diesem Zusammenhang schärfere Waffengesetze im US-Bundesstaat Virginia, die der demokratische Gouverneur Ralph Northam kürzlich unterzeichnet hatte. Trump unterstellte Northam, Menschen in Virginia ihr in der US-Verfassung verankertes Recht auf Waffenbesitz streitig machen zu wollen.
„Das können wir nicht erlauben“, sagte der Präsident.
Trump nannte keine Zahlen. US-Medien haben in den vergangenen Wochen aber über eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Waffen berichtet. Der amerikanische Online-Munitionshändler Ammo.com meldete zwischen dem 23. Februar und Ende März ein Umsatzplus von 792 Prozent verglichen mit dem knapp 40-tägigen Zeitraum davor.
Die neuen Waffengesetze in Virginia sollen vom 1. Juli an gelten. Sie sehen unter anderem vor, dass die Behörden künftig Personen vorübergehend ihre Waffen abnehmen können, sollten diese ein Risiko für sich selbst oder andere darstellen. Pro Monat darf zudem lediglich eine Handfeuerwaffe pro Person erworben werden.
Im Januar hatten Tausende Waffenbefürworter in Virginias Hauptstadt Richmond gegen schärfere Waffengesetze protestiert. In den USA, wo Waffen häufig leicht zu kaufen sind, kommt es immer wieder vor, dass Bewaffnete in Schulen, Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten um sich feuern und dabei auch Menschen töten.

de.sputniknews.com: Taliban-Angriffe in Afghanistan – 28 Sicherheitskräfte getötet
In Afghanistan sind bei Attacken der militant-islamistischen Taliban-Bewegung mindestens 28 Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Dies berichtet am Montag der TV-Sender „Tolo News“ unter Berufung auf Polizeiangaben.
Zu den Angriffen kam es demnach in den Provinzen Balch und Tachar.
Tote und Verletzte
In der Provinz Tachar (auch Takhar) wurden am Sonntagabend 19
Sicherheitskräfte getötet. Fünf weitere seien dabei verletzt worden.
Bei einer weiteren Taliban-Attacke in der Provinz Balch kamen ebenfalls am Sonntagabend neun afghanische Militärs ums Leben. Fünf weitere, darunter auch ein Kind, sollen dabei verletzt worden sein.
Laut Polizeiangaben wurden drei Taliban-Mitglieder, darunter auch ihr Kommandeur Mawlawi Saifuddin, neutralisiert.
Widerstand gegen Terror
In Afghanistan, einem Binnenstaat an der Schnittstelle von Süd- zu Zentralasien, dauert ein bewaffneter Konflikt zwischen den Regierungskräften und der radikalen Taliban-Bewegung an. Die Taliban-Milizen hatten zuvor einen beträchtlichen Teil der ländlichen Gebiete des Landes unter ihre Kontrolle gebracht und eine Offensive gegen Großstädte eingeleitet. Auch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS; auch Daesh) gewinnt in Afghanistan an Einfluss.
Die Verteidigungs- und die Sicherheitskräfte Afghanistans führen landesweit gemeinsame Anti-Terror-Einsätze durch.

de.sputniknews.com: Harry und Meghan boykottieren britische Boulevardblätter
Der britische Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan Markle wollen künftig jeglichen Kontakt mit einem Teil der britischen Presse meiden. Man werde nicht mehr auf Anfragen reagieren, es werde eine Politik des „Null-Engagements“ geben. Darüber schreibt die Zeitung „The Guardian“ am Montag.
Demnach hat das Paar am Sonntagabend den vier britischen Boulevardblättern „Sun“, „Daily Mail“, „Mirror“ und „Express“ einen Brief geschickt. Harry und Meghan werfen den Zeitungen vor, „verzerrte, falsche oder über die Maßen übergriffige“ Geschichten zu verbreiten.
Deshalb wollten sie in keinerlei Form mit diesen Blättern zu tun haben, zitierte „The Guardian“ aus dem Schreiben.
Prinz Harry und Meghan begründeten laut „The Guardian“ ihren Boykott damit, dass sie beobachtet hätten, wie das Leben anderer Menschen durch in diesen Blättern verbreiteten „anzüglichen Klatsch“ komplett zerrissen worden sei. …


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 19. April 3:00 Uhr bis 20. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 8.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Jasinowataja, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Alexandrowka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 50.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 27.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


deutesh.rt.com:
Trotz Pandemie und Versprechen aus Washington: Großteil der US-Unternehmen hält zu China
Die meisten großen US-Unternehmen, die in China tätig sind, wollen keine Produktions- und Lieferketten aus dem Land verlagern. Selbst wenn das Corona-Virus sie dazu zwingen könnte, ihre Geschäftsstrategien anzupassen. Das ergab eine kürzlich durchgeführte Umfrage.
Rund 70 Prozent der 25 großen US-Firmen mit einem weltweiten Umsatz von über einer halben Milliarde US-Dollar haben trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihr Geschäft keine Pläne, China zu verlassen. So lautet das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage der US-Amerikanischen Handelskammern in China und Shanghai. Die am Freitag veröffentlichten Ergebnisse der März-Umfrage zeigen auch, dass rund 40 Prozent der Befragten ihre langfristige Lieferantenstrategie für China unverändert beibehalten lassen werden.
Während mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen der Meinung ist, dass es noch zu früh sei, Entscheidungen über eine Verlagerung zu treffen, planen nur vier Prozent der befragten Unternehmen, ihre gesamte Produktion aus China abzuziehen. Zwölf Prozent beabsichtigen, nur einen Teil ihrer Anlagen zu verlagern. Der Präsident der US-Amerikanischen Handelskammer Shanghai Ker Gibbs erklärte:
„Die Unternehmen erwägen Anpassungen ihrer Geschäftsstrategie, aber es gibt keine Massenflucht als Folge von COVID-19.“
Allerdings meint jedes fünfte Unternehmen, dass die Pandemie die „wirtschaftliche Abkoppelung“ zwischen den USA und China beschleunigt hat. Im Vergleich zu einer früheren Umfrage glauben weniger Geschäftsleute, dass ein wirtschaftlicher Bruch unmöglich ist. In der jüngsten Umfrage sank dieser Anteil von 66 Prozent im Oktober auf aktuell 44 Prozent. Gibbs fügte hinzu:
„Dennoch kann man der Tatsache nicht entgehen, dass die aktuelle Krise dem Gespräch über die Abkoppelung eine neue und unerwünschte Dimension hinzufügt. Dies wird in den kommenden Monaten Teil der Diskussion sein.“
Washington ermutigt US-amerikanische Firmen seit langem, die Produktion aus Übersee nach Hause zu holen. Die Stimmen, vor allem China den Rücken zu kehren, wurden inmitten des Handelskrieges zwischen Washington und Peking lauter. Das Thema wurde letzte Woche erneut aufgeworfen, als der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses Larry Kudlow gegenüber Fox Business erklärte, die USA könnten buchstäblich die Umzugskosten für jedes US-amerikanische Unternehmen übernehmen, das bereit sei, China zu verlassen.

de.sputniknews.com: Russland: E-Motor für Zukunftsflugzeug läuft
Elektro-Fliegen im Liniendienst soll in Russland ab 2030 möglich sein. Ein Forscherteam entwickelt im Auftrag des russischen Industrie- und Handelsministeriums die Technik dafür. Ein Motorprototyp soll dieses Jahr mit einer Batterie und nächstes Jahr mit einer Wasserstoffzelle fliegen.
Flugzeuge mit E-Antrieb sollen in Russland ab 2030 reguläre Strecken bedienen. Mehrere technische Hochschulen arbeiten daran: „Elektrolet SU 2020“ heißt das Projekt, das das russische Industrie- und Handelsministerium in Auftrag gegeben hat.
Gedacht ist der Elektroflieger vor allem für regionale Airlines, als Kurzstreckenflugzeug für neun bis zwölf Fluggäste. Ein Prototyp mit einem Hybridantrieb wird gegenwärtig am Boden getestet, in wenigen Jahren beginnt die Flugerprobung. „Auf dieser Basis können künftig auch Mittelstreckenflugzeuge entstehen“, heißt es in einer Mitteilung der Ufa State Aviation Technical University (USATU).
„Unter Höchstlast arbeiten Flugzeugmotoren hauptsächlich beim Start. Hier ist Spitzenleistung erforderlich, dementsprechend wird viel Treibstoff verbraucht. Ein Hybridantrieb ist eine gute Möglichkeit, die Belastungen, die während des Flugs auftreten, gleichmäßig zu verteilen und den Treibstoffverbrauch wie die Schadstoffemissionen deutlich zu senken“, erklärt geschäftsführender Rektor der USATU, Sergei Nowikow.
Neben geringem Treibstoffverbrauch, Schadstoffausstoß und Geräuschpegel hat der Hybridantrieb laut dem Wissenschaftler noch einen Vorteil: „Der Flugbetrieb wird günstiger.“
Zu Testzwecken sei der Hybridantrieb im März dieses Jahres in ein fliegendes Testlabor eingebaut worden, sagt Wissenschaftler Nowikow. Entstanden ist eine Jak-40 (ein kleiner Linienjet) mit einem Propeller im Bug.
Auch das in Moskau angesiedelte Zentrale Institut für Luftfahrtantriebe (CIAM) wirkt am Projekt „Elektrolet SU 2020“ mit. Die Forschungseinrichtung arbeitet an einem rein elektrischen Motor für Fluggeräte. „Letztes Jahr haben wir ein Triebwerk mit 60 kW Leistung entwickelt, bestimmt für Kleinflugzeuge“, erklärt Generaldirektor der CIAM, Michail Gordin. „Die Basis für die Flugerprobung dieses Prototyps ist die (einmotorige) ‚Sigma-4‘.“
Nachdem die Motorsteuerung überarbeitet worden ist, sollen die Flugtests bald beginnen. „Dieses Jahr soll das Flugzeug mit einer Batterie fliegen und im Jahr darauf mit einer Wasserstoffzelle.“ Der Motor sei der Prototyp eines rein elektrischen Triebwerks für die Verkehrsfliegerei.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Bürgermeister italienischer Stadt dankt russischen Militärs für Hilfe
Der Bürgermeister der italienischen Stadt Bonatte Soto, Carlo Previtali, hat russischen Militärs für ihre Hilfe bei der Durchführung von Desinfektionsmaßnahmen für Seniorenheime gedankt. Dies teilte Russlands Verteidigungsministerium mit.
Russische Militärspezialisten und ABC-Militärs der italischen Streitkräfte haben Seniorenheime in Piario, Albino und Bonatte Soto desinfiziert.
„In solchen schweren Stunden ist es wichtig, dass die Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe, Ansichten und Religion zusammenhalten, um diese Notsituation zu bewältigen. Danke dafür, dass ihr zu uns gekommen und eine derart große Hilfe seid“, zitiert der Pressedienst die Aussagen von Previtali.
Russische und italienische Spezialisten haben in mehr als 63 Ortschaften der Region Lombardei Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt. Gereinigt wurden 71 Gebäude, mehr als 600 Quadratmeter Räumlichkeiten und über 90.000 Quadratmeter Straßen mit fester Fahrbahndecke. …

de.sputniknews.com: Bund übernimmt Kosten für Behandlung von Corona-Patienten aus EU – etwa 20 Millionen Euro erwartet
Die Bundesrepublik will laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Kosten für die Behandlung schwer kranker Corona-Patienten aus EU-Partnerstaaten in deutschen Krankenhäusern übernehmen. Das Ministerium schätzt die Kosten auf 20 Millionen Euro. Das berichtete die Agentur AFP am Montag.
Wie Jens Spahn vor der Sitzung des so genannten Corona-Kabinetts erklärte, demonstriere Deutschland mit der Kostenübernahme „unser Verständnis von europäischer Solidarität“.
„Deutschlands Krankenhäuser versorgen auf ihren Intensivstationen bereits mehr als 200 schwer kranke Corona-Patienten aus europäischen Partnerländern“, so Spahn.
Zudem versicherte er, dass Deutschland bereit sei, bei Bedarf weitere Erkrankte aufzunehmen. Nach Angaben von Spahns Ministerium liegen derzeit Anfragen für etwa 40 weitere Patienten vor.
Die Kostenübernahme gilt nach Ministeriumsangaben für beatmete, intensivmedizinisch behandelte Covid-19-Patienten, die in Deutschland behandelt werden, weil die Kapazitäten in ihren Heimatländern nicht ausreichen. Sie ist bis Ende September befristet. Betroffen sind vor allem Patienten aus Frankreich, Italien und den Niederlanden.
Deutschland nimmt 220 Corona-Patienten aus EU-Ländern auf
Wie der Pressedienst des Auswärtigen Amtes zuvor mitteilte, habe Deutschland 220 Corona-Patienten aus den EU-Ländern zur Behandlung aufgenommen. Ihm zufolge handelt es sich dabei um 130 Patienten aus Frankreich, 44 aus Italien und 46 aus den Niederlanden.
Coronavirus in Deutschland
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland nach dem Stand 20. April, 08:10 Uhr, 141.672 Coronavirus-Fälle gemeldet worden. 4404 Menschen sind gestorben. Am meisten betroffen sind Bayern 37.849 (1286 Todesfälle), Nordrhein-Westfalen 28.971 Fälle (857) und Baden-Württemberg 28.253 (982).


denis-pushilin.ru:
Am Montag, dem 20. April, hat das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin Blumen am Denkmal des Kommandeurs der 32. Gardepanzerbrigade Oberst Franz Andrejewitsch Grinkewitsch niedergelegt.
Die 32. Gardepanzerbrigade unter dem Befehl von Franz Grinkewitsch (20. April 1905 – 11. Oktober 1943) nahm heldenhaft an der Befreiung des Donbass von den faschistischen Besatzern teil.
Der legendäre Kommandeur starb an einer tödlichen Verletzung im Kampf im Dorf Charkowo, Oblast Saporoshe, und wurde im befreiten Stalino begraben. Auf seinem Grab wurde ein Denkmal errichtet – ein T-34-Panzer. Zu Ehren des Gardeoberst wurde eine Straße im Woroschilowskij-Bezirk von Donezk benannt, der Grinkewitsch-Prospekt.


de.sputniknews.com: Von Hmeimim gestartet: Russischer Kampfjet begleitet US-Beobachtungsflugzeug in Syrien
Ein russisches Jagdflugzeug ist vom Luftstützpunkt Hmeimim gestartet, um ein Flugobjekt zu identifizieren, das in Richtung der russischen Objekte in Syrien unterwegs war. Laut dem russischen Verteidigungsministerium handelt es sich um eine amerikanische Maschine.
„Am 19. April 2020, gegen 15:00 Uhr (Moskauer Zeit), haben die russischen Mittel zur Kontrolle des Luftraums über dem neutralen Gewässer des Mittelmeeres ein Flugobjekt entdeckt, das einen Flug auf Kurs der Militärobjekte in der Syrischen Arabischen Republik durchführte“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.
Ein Kampfflugzeug von Dienstabwehrkräften startete demnach vom Luftstützpunkt Hmeimim, um das Objekt zu identifizieren,
„Der Pilot des russischen Kampfjets hat nach der Annährung die Bordnummer und Zugehörigkeit des Flugzeuges zu den US-Luftstreitkräften identifiziert und es begleitet.“
Nachdem das amerikanische Aufklärungsflugzeug seine Flugroute geändert hatte, konnte die russische Maschine zum Startflugplatz zurückkehren.
Das russische Verteidigungsministerium betonte dabei, dass alle Flüge der russischen Luft- und Weltraumkräfte in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraumes über neutralen Gewässern erfolgen.
Russische Medien schreiben dabei, dass das russische Flugzeug eine Su-35 gewesen sei. Russlands Verteidigungsministerium führte keine detaillierten Informationen zum Maschinentyp an und erwähnte nicht, ob es sich um den gleichen Vorfall handle, über den zuvor die 6. Flotte der US-Marine berichtet hatte. Demnach war am 19. April ein russisches Kampfflugzeug Su-35 bis auf 25 Fuß (weniger als acht Meter) an ein U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon im internationalen Luftraum über dem Mittelmeer herangeflogen.
Tartus und Hmeimim
Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen den IS („Islamischer Staat“; auch Daesh), die al-Nusra-Front und weitere Terrormilizen, die zuvor weite Teile des vorderasiatischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten.
Im Dezember 2017 erklärte das russische Militär den endgültigen Sieg über den IS in Syrien. Kurz danach besuchte Präsident Wladimir Putin den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der nordwest-syrischen Provinz Latakia und ordnete den Rückzug eines Großteils der russischen Militärs aus Syrien an. Sowohl die Basis Hmeimim in der Provinz Latakia als auch die Marinebasis Tartus an der Mittelmeerküste sollen jedoch beibehalten werden.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 20.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden achtmal das Feuer mit 82mm-Mörsern, Antipanzerlenkraketen, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 58. Brigade unter Kommando von Kaschtschenko zweimal das Feuer mit mit 82mm-Mörsern auf die Siedlung des Bergwerks 6/7 eröffnet.
In
Richtung Donezk haben Kriegsverbrecher aus der 54. Brigade unter Kommando von Majstrenko Jasinowataja mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Kämpfer der 28. Brigade haben auf Befehl von Martschenko
Alexandrowka und die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks mit 82mm-Mörsern, Antipanzerlenkrakete, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung stellt weiter die Stationierung von Militärtechnik der BFU in Ortschaften auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium fest, was das Leben und die Gesundheit der Einwohner gefährdet.
So
wurde in den letzten 24 Stunden im Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade die Stationierung von zwei Schützenpanzern im privaten Sektor von Nikolajewka Wtoraja bemerkt.
Im Gebiet von Krasnogorowka wurde die Ankunft von drei Schützenpanzern
registriert.
Wir rufen die Einwohner der von der Ukraine besetzten Territorien des Donbass ein weiteres Mal auf, die Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe ihrer Häuser und von Objekten der zivilen Infrastruktur nicht zuzulassen und alle Fälle den Beobachtern der OSZE-Mission mitzuteilen.
Nach genauen Informationen zum Fall der gestern im Gebiet von Jasinowataja von Soldaten der Volksmiliz der DVR abgeschossenen Kampfdrohne, die von Kämpfern der 54. Brigade der BFU gestartet wurde, um einen Schlag auf eine Kirche zu verüben, wurde bekannt, dass der Kommandeur der 54. Brigade Majstrenko in
folge des Scheiterns der Provokation zwangsweise beim Personal des Verbands je 500 Griwna zum Kauf einer neuen Drohne zum Ersatz für die verlorene eingezogen hat.
Die über eine solche Ungerechtigkeit empörten Soldaten griffen zur Selbstjustiz gegenüber der Mannschaft der abgeschossenen Drohne, in der Folge wurden drei Soldaten mit zahlreichen Blutergüssen in ein Krankenhaus in Tschasow Jar eingeliefert. Außer de
n physischen Misshandlungen forderten die empörten Soldaten von der Drohnenmannschaft, den moralischen und finanziellen Schaden zweifach auszugleichen. Die betroffenen Soldaten wandten sich an die Militärstaatsanwaltschaft mit einer Beschwerde über die rechtswidrigen Handlungen von Seiten ihrer Kameraden.
Vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Coronavirusinfektion in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben in der OOS-Zone ausführen, sinkt das moralisch-psychische Niveau weiter ab. Es sind zahlreiche Fälle von Drogen- und Alkoholgenuss festzustellen, die Zahl der Fälle von eigenmächtigem Verlassen der Positionen hat zugenommen.
Von unserer Quelle im Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ wurde bekannt, dass das Kommando der Abteilung für moralisch-psychische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte zum Zweck der
Verbesserung des Prestiges des Militärdienstes, des moralisch-psychischen Zustands und des Kampfgeistes der Soldaten entschieden hat, Agitationsfilme zur Heroisierung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die am Genozid an der Bevölkerung des Donbass teilgenommen haben, zu drehen. Zu dieser Aufgabe wurde eine operative Gruppe des 74. Zentrums für informationspsychologische Operationen unter Führung des Leiters der Gruppe, des Kriegsverbrechers Major Kawinez, in Zusammenarbeit mit dem Pressedienst des Stab der OOS und Journalisten der Informationsagenturen „France Presse“, „Newsone“, „1+1“ und „24. Kanal“, die im Verantwortungsbereich der 57. mechanisierten Brigade im Gebiet von Peski eingetroffen sind und mit der Suche nach örtlichen Einwohnern begonnen haben, die gegen eine finanzielle Entlohnung als Zeugen der Kämpfe 2014-2015 auftreten und vor der Kamera über die heldenhaften Taten der ukrainischen Soldaten berichten werden, herangezogen.
Außerdem
hat der Kommandeur der 57. Brigade Mischantschuk die Aufgabe erhalten, die Arbeiten der oben genannten Massenmedien zu gewährleisten und für ein schönes Bild zwei Mannschaften von 122mm-Haubitzen D-30 einer Artillerieabteilung der Brigade heranzuziehen.
Wir schließen provokativen Beschuss im Vorfeld der Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe am 22. April in Richtung Donezk, um in der Folge die Volksmiliz zu beschuldigen, nicht aus.
So ist die ukrainische Seite bereit zu allem zu greifen, um die Einheiten der Volksmiliz in den Augen der Weltgemeinschaft zu diskreditieren.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, besondere Wachsamkeit im Vorfeld der Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe zu zeigen, und die Bevölkerung, nicht auf die Propagandisten einzugehen, deren Hauptaufgabe es ist, die Ereignisse des Krieges, der als Krieg gegen das eigene Volk in die Geschichte eingegangen ist, zu verfälschen.
Im Zusammenhang mit zahlreichen Verletzungen der militärischen Disziplin, die in der Sabotage von Befehlen von Kommandeuren von Einheiten zu, Ausdruck kam, ist der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Shitomirskij auf den vorderen Positionen des 13. Bataillons der 58. Brigade eingetroffen. Bei der Kontrolle wurde das Fehlen von zwei Soldaten des Bataillons bemerkt, die eigenmächtig den Stationierungsort mit AK-74-Maschinenpistolen samt Munition verlassen haben. Da er eine Bestrafung fürchtete, hat Shitomirskij dem Brigadekommandeur über den Vorfall nicht berichtet, sondern eine Suche nach dem Flüchtlingen mit Kräften Bataillons organisiert.
Außerdem ist es wahrscheinlich, dass die desertierten Soldaten mit dem Coronavirus infiziert sind und eine Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellen. Der Fall von Infektion dieser Soldaten wurde bekannt, als der Bataillonskommandeur Shitormirskij drei Soldaten mit Beschwerden über trockenen Husten,
Schüttelfrost und Fieber entdeckte, die mit den Flüchtlingen in Kontakt waren. Derzeit sind die Soldaten mit dem Verdacht auf Coronavirus in der Isolierstation des Verbandes untergebracht.
In der Ukraine ist weiter eine Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den von der Regierung durchgeführten Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung der Coronavirusinfektion zu bemerken.
So wurden am 19. April im Verantwortungsbereich der 128. Gebirgssturmbrigade in Granitnoje von einer Patrouille des militärischen Rechtsordnungsdienstes an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs Flugblätter mit dem Aufruf an die Bevölkerung, von den Staatsorganen eine Kompensation für die materiellen Verluste aufgrund der Quarantänemaßnahmen zu fordern, entdeckt.
Zu diesem Fall führen Ermittler der militärischen Gegenaufklärung eine Untersuchung durch. Das Personal der Patrouille ist festgenommen und wird dazu befragt, wie auf ihrer Route Flugblätter verteilt werden konnten.


de.sputniknews.com:
US-Regierung war über Coronavirus-Entwicklungen informiert – Medien
Die US-Regierung hat von eigenen Experten bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) laufend Informationen zur Corona-Lage in China erhalten. Darüber berichtet die Zeitung „Washington Post“.
Hochrangige, von US-Präsident Donald Trump ernannte US-Gesundheitsbeamte hätten regelmäßig auf den höchsten Ebenen“ mit WHO-Vertretern beraten, als sich die Corona-Krise entfaltete, berichtete die „Washington Post“ am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf namentlich nicht genannte internationale und US-Beamte.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, stieß Trumps Entscheidung, die US-Beitragszahlungen an die WHO zu kappen, international auf Kritik – auch weil dem US-Präsidenten selbst vorgeworfen würde, die Krise über eine lange Zeit kleingeredet zu haben.
17 Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, darunter 16 der Gesundheitsbehörde CDC, hätten im Januar im Genfer Hauptquartier der WHO gearbeitet, zitierte die „Washington Post“ eine Ministeriumssprecherin. Das ändere aber nichts an den Informationen, die man von der WHO-Führung erhalten habe. Sie hinterfragte zudem, wieso die WHO „China nicht härter unter Druck gesetzt hat“. China habe über Wochen WHO-Experten hingehalten, ins Land einzureisen, und die WHO habe China für die Verzögerung nicht einmal kritisiert, sondern die Transparenz gelobt.
Ende Januar hatte Trump Pekings Corona-Strategie noch gelobt. „China hat sehr hart daran gearbeitet, das Coronavirus einzudämmen. Die Vereinigten Staaten wissen ihre Bemühungen und ihre Transparenz sehr zu schätzen“, hatte er getwittert. …


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie
gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 13:05 Uhr das Feuer mit Schützenpanzerwaffen auf Staromichajlowka eröffnet.
Im Ergebnis des Beschusses wurden folgende Schäden festgestellt:
– Kozjubinskij-Straße 2 (Dach);
– Kozjubinskij-Straße 8 (Fassade, Dach).
Nach vorläufigen
Informationen gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden ermittelt.


deutsch.rt.com:
Umfrage: Deutschland für Italiener „Feindland“ Nummer 1
Eine Umfrage in Italien deutet auf einen Umschwung in der öffentlichen Meinung hin – in der Folge der Corona-Krise. Auf die Frage, welche Länder mit Italien befreundet sind, nennen die meisten Befragten China und Russland. An der Spitze der „feindlichen Länder“ steht Deutschland.
Eine aktuelle Meinungsumfrage des Instituts SWG hat die Einstellung der Italiener zu verschiedenen Ländern untersucht. Die Ergebnisse der Umfrage, die vom 20. März bis zum 12. April durchgeführt wurde, sind erstaunlich. Demnach betrachten 52 Prozent der Befragten China als „befreundetes Land“ – das ist ein Anstieg um 40 Prozentpunkte (von 12 Prozent noch vor einem Jahr). Es folgen Russland mit 32 Prozent (ein Plus von 17 Prozentpunkten) und die USA mit immer noch 17 Prozent (minus 12 Prozentpunkte).
An der Spitze der „feindlichen Länder“ steht Deutschland. 45 Prozent der Befragten nehmen Deutschland heute als Feind wahr. Es folgen Frankreich mit 37, das Vereinigte Königreich Großbritannien mit 17 und die USA mit 16 Prozent. Befragt, mit wem sich Italien in der Zukunft verbünden solle, sprachen sich 36 Prozent der Befragten für China aus, 30 Prozent für die USA.
Die Umfrage untersuchte auch die Einstellung der Italiener zur Globalisierung und ihr Vertrauen in internationale Organisationen. Dieses Vertrauen ist durchweg gesunken. Nur noch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vertraut eine Mehrheit der Befragten – immerhin noch 63 Prozent, allerdings 11 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. 45 Prozent haben noch Vertrauen in die Vereinten Nationen, 26 in den Internationalen Währungsfonds (IWF) und 24 in die Weltbank.
Die Globalisierung betrachten 54 Prozent der Befragten als schädlich für die italienische Wirtschaft. 58 Prozent sind der Auffassung, dass sie die eigene Kultur zerstöre.
Italien fühlte sich zu Beginn der Corona-Krise von der EU und ihren Mitgliedsstaaten im Stich gelassen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen entschuldigte sich in der vergangenen Woche bei den Italienern für die verspätete Unterstützung seitens der EU-Kommission.
In den vergangenen Wochen hatten bereits mehrere Umfragen ergeben, dass etwa die Hälfte der Italiener mittlerweile den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union oder der Eurozone befürwortet. Alle Umfragen sind stets mit Vorsicht zu genießen; allerdings lassen die hier dargestellten Bewertungen durchaus eine spätere Neuordnung der internationalen Beziehungen in der Folge der Corona-Krise wenigstens möglich erscheinen.

ukrinform.de: Waldbrände bei Tschornobyl: Nationalgarde beginnt Anti-Diversionsoperation
Im Innenministerium wurde eine spezielle Gruppe gebildet, um Brandstiftungen entgegenzuwirken. Die Nationalgarde startete eine Anti-Diversionsoperation.
Dies teilte der Innenminister, Arsen Awakow, in Facebook mit.
Ihm zufolge wurde am Sonntagabend und am Montagmorgen ein Kontrollflug unternommen, und es wurde klar, dass im Raum Tschornobyl eine aus vier kleinen Brandstellen und in der Region Shytomyr zwei aus vier aktiven Stellen lokalisiert wurden.
Der Innenminister bedankte sich bei Tausenden von Feuerwehrleuten und Förstern und erinnerte sich auch an jene, die die Schuld daran haben, dass die Brände entstanden. Awakow nannte sie „Schweinehunde“.
Wie berichtet, wird in den Regione
n Kyjiw und Shytomyr weiter gearbeitet, um die Ausbreitung der Brände zu begrenzen.
Das Innenministerium prüft zwei Versionen der Entstehung von Bränden in der Region Shytomyr – Trockenheit und vorsätzliche Brandstiftung.
Am Morgen den 19. April überflogen der Leiter des Büros des Präsidenten, Andrij Ermak, zusammen mit dem Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Olexyj Danylow und dem Leiter des Innenministeriums Awakow, in einem Hubschrauber die Gegend der Waldbrände in der Region Shytomyr.



de.sputniknews.com: Disney zahlt mehr als 100.000 Mitarbeitern kein Gehalt mehr
Der US-amerikanische Entertainment-Gigant Walt Disney setzt ab dieser Woche wegen der Corona-Epidemie die Gehaltszahlungen für mehr als 100.000 Mitarbeiter aus, wie die Zeitung „Financial Times“ berichtete.
Diese Maßnahme für fast die Hälfte der gesamten Belegschaft wird es demnach dem Unternehmen ermöglichen, bis zu 500 Millionen US-Dollar (459 Millionen Euro) monatlich zu sparen.
Betroffen seien Angestellte in Themenparks und Hotels in Europa und den USA, die wegen der Coronavirus-Pandemie seit fast fünf Wochen geschlossen sind.
Unbezahlter Urlaub
Zuvor hatte Walt Disney angekündigt, seine Mitarbeiter in den USA, die nicht unbedingt gebraucht werden, ab 19. April in unbezahlten Urlaub schicken zu wollen. Um wie viele Mitarbeiter es sich handelt, gab Disney nicht bekannt. Dabei würden die Mitarbeiter weiterhin im Personalbestand bleiben. Die Krankenversicherungen will Disney weiter bezahlen.
Zudem könnten die betroffenen Mitarbeiter eine Entschädigung im Rahmen des staatlichen Hilfspakets in Höhe von 2,2 Billionen US-Dollar in Anspruch nehmen, heißt es.
Zuvor hatte das Unternehmen seine Themenparks in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Florida für unbestimmte Zeit geschlossen.
Walt Disney Company
The Walt Disney Company (WDC), umgangssprachlich meist Disney genannt, ist ein US-amerikanisches Medienunternehmen. Disney wurde international bekannt durch die Produktion von Zeichentrick- und Unterhaltungsfilmen für Kinder und Jugendliche. Der 1923 von den Brüdern Walt und Roy Disney als Disney Brothers Cartoon Studio gegründete Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Burbank.
Mit einem Umsatz von 55,6 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von neun Milliarden US-Dollar steht die Walt Disney Company laut den Forbes Global 2000 auf Platz 70 der weltgrößten Unternehmen (Stand: 2019).

Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 20. April 2020
Vor dem Hintergrund der stattfinden Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe unterlässt der Feind die Versuche nicht, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren.
So haben heute ukrainische Kämpfer aus der 28. Brigade Wohngebiete von
Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen beschossen.
Dabei Beschusses wurden zwei Häuser in der Kozjubisnkij-Straße 2 und 8 beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Nach operativen Informationen unserer Aufklärung erfolgte das Feuer von den Positionen des 1. mechanisierten Bataillons der 28. mechanisierten Brigade im Gebiet von Krasnogorowka.
Wir wir zuvor mitgeteilt haben, befanden sich auf den Positionen der BFU, von wo aus das Feuer erfolgte, Journalisten der ukrainischen Fernsehsender „1+1“, „5. Kanal“ in Begleitung eines Offiziers des Pressedienstes des Stabs der OOS, deren Aufgabe die Erstellung von die Volksmiliz der DVR beschuldigenden Videoreportagen war.
Alle Verletzungen des humanitären Rechts werden an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie dem Strafverfahren gegen den Kriegsverbrecher Martschenko hinzuzufügen.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, den Fall eines weiteren Kriegsverbrechens gegen die friedlichen Einwohner des Donbass durch die bewaffneten Formationen der Ukraine festzuhalten und eine Bestrafung der ukrainischen Kämpfer und ihrer Kommandeure, die an dem Verbrechen schuld sind, zu erreichen.


de.sputniknews.com: Putin nimmt Stellung zu Besorgnissen über Wiedergeburt der Sowjetunion
Gemeinsame Bemühungen der ehemaligen sowjetischen Länder kommen allen zugute, obwohl es Phobien aus der Vergangenheit und Besorgnisse über eine Wiedergeburt der Sowjetunion gibt. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin im Programm „Moskau. Kreml. Putin“ des TV-Senders „Rossiya 1“.
Die Zitate des Präsidenten Putin stammen aus einem Kurzinterview von Oktober 2019, das erst am Wochenende im russischen Fernsehen gezeigt wurde. Damals erkundigte sich ein Journalist des TV-Senders „Rossiya 1“ bei dem Staatschef über den Inhalt der eurasischen Integration und die Ziele der Eurasischen Union. Unter anderem verwies der Reporter auf frühere Aussagen des Präsidenten, als er gesagt hatte, dass der Zerfall der Sowjetunion „die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ gewesen sei. Er bat Putin um einen Kommentar zu den Vorwürfen, wonach Russlands Präsident versuchen soll, die Sowjetunion wiederzubeleben.
„Beim Überwinden einiger Phobien aus der Vergangenheit, beim Überwinden von Besorgnissen über die Wiedergeburt der Sowjetunion und des Sowjetimperiums bahnt sich das Verständnis, dass die Vereinigung von Bemühungen allen zugutekommt, immer deutlicher den Weg. Wobei man diese Vorteile spürt – und diese Vorteile spüren alle Teilnehmer dieses Prozesses – gehen wir weiter, unternehmen neue Schritte (…)“, sagte der Präsident damals.
Laut dem russischen Staatschef liegt es in der Natur der Dinge der ehemaligen Sowjetrepubliken, das Niveau der Konkurrenzfähigkeit mittels einer Vereinigung der Bemühungen zu erhöhen. Die Einwohner fast all dieser Länder sprächen Russisch, man habe eine gemeinsame Infrastruktur. „Das ist ein weiterer riesiger Vorteil der Integration“, so Putin.
„Der Widerstand westlicher Kollegen“ gegen den Dialog mit der Eurasischen Wirtschaftsunion ist Putin zufolge auf die Angst vor Konkurrenz zurückzuführen. Bei der Union gehe es nicht um eine militärische oder politische, sondern um eine wirtschaftliche Union, betonte der Präsident.
„(…) Das ist ein Weg zur Besserstellung unserer Menschen“, sagte er.
Eurasische Wirtschaftsunion
Die Eurasische Wirtschaftsunion ist ein Zusammenschluss aus fünf Staaten im Nordosten Eurasiens zu einem Binnenmarkt mit Zollunion. Das Gründungsabkommen wurde im Mai 2014 von Kasachstan, Russland und Weißrussland unterzeichnet. Mit Armenien wurde am 10. Oktober 2014 ein Beitrittsabkommen signiert. Kirgisistan ist der Union am 12. August 2015 beigetreten. Ziel der Eurasischen Wirtschaftsunion ist es, den Austausch von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Arbeit zu erleichtern.
Am 14. April 2020 fand eine virtuelle Sitzung der Staaten der Eurasischen Wirtschaftsunion statt.

de.sputniknews.com: Coronavirus-Spitze steht in Russland noch bevor – Putin
Die Ausbreitung des Coronavirus in Russland setzt sich fort: Die Spitze bei den Neuansteckungen ist laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin noch nicht gebrochen.
Dem Land gelinge es jedoch, die Aufgaben der ersten Phase des Kampfes gegen das Coronavirus zu bewältigen, so Putin.
„Die Ergebnisse bestätigen, dass wir im Allgemeinen in der Lage sind, die Aufgaben der ersten Phase des Kampfes gegen die Epidemie zu lösen, und zwar ihre Ausbreitung zu verlangsamen. Dies sollte uns jedoch keineswegs beruhigen“, sagte Putin am Montag bei einem der gesundheitlich-epidemiologischen Situation in Russland gewidmeten Treffen mit Experten.
Der Höhepunkt bei den Neuansteckungen stehe noch bevor:
„Nun müssen wir alles tun, um diesen Höhepunkt zu nivellieren und die erforderliche Zeit für das sogenannte Plateau – wenn die meisten Neuinfektionen registriert werden – zu verkürzen“, sagte Putin.
Die Situation im Land sei schwierig, die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bürger wachse – und nicht nur in der Hauptstadt Moskau
„Wir wussten, dass die Epidemie in andere Regionen vordringen würde“, unterstrich Putin.
Die erklärte Nichtarbeitszeit, eine Reihe von Quarantänemaßnahmen und Selbstisolierungsregeln hätten es jedoch ermöglicht, eine Zeitreserve zu schaffen. Dies wäre nötig, um die Ausbreitung des Coronavirus in Russland zu verlangsamen und das Gesundheitssystem neu zu konfigurieren, sagte der russische Staatschef.
Putin betonte auch, dass schwangere Frauen, Kinder und Neugeborene besondere Aufmerksamkeit im Kampf gegen das Coronavirus benötigen würden.
Die Lage um das neuartige Coronavirus hatte sich in den vergangenen Tagen in Russland massiv zugespitzt. In der russischen Hauptstadt gelten strenge Ausgangssperren. Für den Weg zur Arbeit oder zum Arzt wird ein spezieller 16-stelliger Digitalcode in Form eines QR-Codes gefordert. Die Betriebe sind größtenteils geschlossen. Geöffnet bleiben Kliniken und Supermärkte.
Die Kapazitäten in den Krankenhäusern werden inzwischen wegen der steigenden Zahl von Menschen mit schwierigem Krankheitsverlauf erhöht.
Landesweit wurden bisher mehr als 47.000 Infektionsfälle nachgewiesen, mehr als 26.000 davon in Moskau.
3446 Menschen sind bereits genesen, 405 weitere sind gestorben. (Stand: 20.April)


abends:

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU um 17:50 Uhr wieder das Feuer mit Schützenpanzerwaffen auf Staromichajlowka eröffnet.
In
folge des Beschusses wurden folgende Schäden festgestellt:
– Schewtschenko-Straße 49 (Dach);
– Schewatschkeo-Straße 55 (Dach, Wirtschaftsgebäude);
– Tschkalow-Straße 28 (Dach).
Nach vorläufigen Informationen wurden keine Opfer unter
der Zivilbevölkerung festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.

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