Presseschau vom 19.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

deutsch.rt.com: US-System am Limit: Historischer Ansturm auf Armen-Tafeln und Billionen Dollar für die Industrie
Die USA brechen einen COVID-Rekord nach dem anderen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt dramatisch und Zehntausende stürmen in diversen US-Städten die lokalen Tafeln. Währenddessen erfreuen sich Industrie und Finanzoligarchie billionenschwerer Geschenke der US-Regierung. …
https://de.rt.com/260s


abends/nachts:

lug-info.com: Ansprache des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik
Liebe Landsleute!
Für jeden von uns ist der 9. Mai ein heiliges Ereignis, das wir immer mit Ungeduld erwarten und auf das wir uns frühzeitig vorbereiten. Aber das Leben bringt seine Änderungen ein und wir müssen alle Umstände berücksichtigen und rechtzeitig darauf reagieren.
Die in diesem Jahr geplanten großen Feiern aus Anlass des 75. Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg gefährdet ein unsichtbarer aber äußerst gefährlicher Feind –
das Coronavirus. Die Risiken der Verbreitung des todbringenden Virus sind äußerst hoch, und wir haben nicht das Recht, die Gesundheit unserer Bürger zu riskieren, schon gar nicht die Gesundheit und das Leben der verehrten Veteranen. Unter Berücksichtigung des ganzen Ernstes der Situation sind wir gezwungen, die Parade und alle Massenveranstaltungen zum Tag des Sieges auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Ich will unterstreichen, dass wir
auf keinen Fall die Feiern zum 75. Jahrestag des Großen Sieges, die Parade und die Aktion „Unsterbliches Regiment“ ausfallen lassen, sondern sie verschieben. Und sobald die Gefahr vorbei ist, werden wir auf jeden Fall die in diesem Jahr geplanten Veranstaltungen durchführen. Und wir werden dies am selben Tag wie Russland tun, denn wir sind eine große russische Familie, wir haben dieselben Wurzeln, dieselbe Geschichte und der Sieg ist für uns alle derselbe.
Natürlich ist für uns der Tag des Sieges genau der 9. Mai. Und ich bin überzeugt, dass trotz der Unmöglichkeit, diesen Tag traditionsgemäß zu feiern, in jeder Familie, in jedem Haus auf jeden Fall der Helden – den Siegern des Großen Vaterländischen Kriegs – gedacht
wird und sie geehrt werden.
Und das
Wichtigste ist, unsere Veteranen bleiben nicht an der Seite stehen. Von unserer Seite wird alles Notwendige getan werden, damit sie die Fürsorge und Dankbarkeit verspüren.
Sehr geehrte Landsleute, passen Sie auf sich und ihre Liebe
n auf!
Seien Sie gesund!
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik
Leonid Pasetschnik


vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Am 18. April 2020 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


deutsch.rt.com:
„Einwandfreie Arbeit“: Italienische Ärzte bedanken sich bei russischen Kollegen
Italienische Ärzte bedankten sich bei ihren Kollegen aus Russland für deren Hilfe im Kampf gegen die Corona-Epidemie. Die Arbeit der russischen Ärzteteams sei äußerst wertvoll, so ein verantwortlicher Arzt eines italienischen Krankenhauses.
Ärzte aus der italienischen Stadt Bergamo, einem Gebiet, das besonders hart von der Corona-Epidemie getroffen wurde, haben sich bei den russischen Spezialisten, die nach Italien gereist waren, für deren Hilfe im Kampf gegen die Epidemie bedankt. Die russischen Ärzte hätten sich besonders um die härtesten Fälle gekümmert.
Die Arbeit des russischen medizinischen Personals sei „äußerst effektiv“ gewesen, erklärte Oliviero Valoti, leitender medizinischer Verantwortlicher in einem der Krankenhäuser in der norditalienischen Stadt. Valoti fügte hinzu, dass er und seine Kollegen einige Patienten in sehr schlechtem Zustand den russischen Ärzten anvertraut hatten. Die russischen Medizinerteams hätten ihre Arbeit „tadellos“ ausgeführt, so der italienische Krankenhauschef.
Moskau hatte Ende März 15 Transportflugzeuge mit 100 Virologen und Epidemiologen des russischen Militärs nach Italien geschickt, zusammen mit acht medizinischen Teams, Schutzkleidung und Ausrüstung. Die Situation in den italienischen Krankenhäusern war zu dieser Zeit besonders schlimm.
Die russische Spezialisten wurden in die nördlichen Regionen geschickt, die am stärksten vom Corona-Virus betroffen waren. Das medizinische Personal arbeitete laut Valoti vor allem anfangs auf den Intensivstationen. Später wurden auch, nach Anfrage der italienischen Seite, mehr russische Allgemeinmediziner eingesetzt, die die Patienten in den regulären Krankenhausstationen betreuen.
Auch italienische Freiwillige, die das Krankenhauspersonal unterstützen, schätzen die medizinischen Fähigkeiten und die Anpassungsfähigkeit der russischen Spezialisten sehr. Einer von den Freiwilligen erzählte gegenüber russischen Medien, dass es ganz einfach sei, mit den Russen zu arbeiten: Es war so, „als ob wir schon immer zusammengearbeitet hätten“.
Italienische Verantwortliche, darunter auch Premierminister Giuseppe Conte, haben Russland wiederholt für die schnelle Hilfe gedankt. Trotzdem behaupten einige westliche Politiker und Medien, die von Russland gelieferten Hilfsgütern seien nutzlos. Zudem erklärten sie, Russland habe eine versteckte Agenda.
Conte verwarf solche Spekulationen. Er entgegnete diesen wilden Behauptungen damit, dass sogar die „bloße Unterstellung“ eines angeblichen Kreml-Tricks ihn beleidige.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 18. April 3:00 Uhr bis 19. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung Bajrak), Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine gestern das Feuer in Richtung Gorlowka (Siedlung Bajrak) eröffnet. Infolge des Beschusses wurden ein Strompfeiler beschädigt und fünf Abschnitte einer Reservehochspannungsleitung durchschlagen.
Opfer unter de
r Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 27.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 24.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: US-Behörden kaufen von nicht verifizierten Lieferanten Masken zu Wucherpreisen – Zeitung
Die US-Regierung hat mehr als 110 Millionen Dollar (über 100 Million Euro) ausgegeben, um von nicht verifizierten Lieferanten Gesichtsschutzmasken für Mitarbeiter des Gesundheitswesens zu überhöhten Preisen zu kaufen. Dies berichtet die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Verweis auf die Bundesverträge.
Die Regierung habe mehr als 20 Millionen N95-Masken bestellt, die bis Ende Mai vollständig ausgeliefert werden sollen, heißt es in dem Beitrag. Dabei gelte bei 80 Prozent der Lieferanten, dass die Behörden bisher keine Geschäfte mit ihnen gemacht hätten oder die Zusammenarbeit auf kleinere Verträge beschränkt gewesen sei, die nicht mit der Lieferung von Arzneimitteln in Zusammenhang stünden.
Einige Unternehmen hätten bereits Lieferzeiten verpasst oder sich sogar geweigert, Bestellungen abzuschließen, schreibt die Zeitung.
Die Behörden hätten sich bereit erklärt, Masken von Lieferanten zu kaufen, die einen schnellen Versand zu einem Durchschnittspreis von sechs Dollar pro Stück anbieten, hieß es weiter. Dieser Preis sei sechsmal höher als der Listenpreis, entspreche jedoch dem aktuellen Marktpreis.
Außerdem seien 600 Millionen N95-Masken zu einem Preis von weniger als einem Dollar pro Stück bei vertrauenswürdigen Lieferanten bestellt worden, die früher keine Lieferprobleme gehabt hätten. …

Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 19. April 2020
Die ukrainischen Straftruppen haben am Tag, an dem die Christen der ganzen Welt den Feiertag des Auferstehung Christi feiern, einen weiteren Versuch der Durchführung eines terroristischen Akts unternommen, der auf die Vernichtung der friedlichen Bevölkerung unserer Republik gerichtet ist.
Heute um 5:40
Uhr morgens wurde durch gemeinsame Aktivitäten der elektronischen Kriegführung der Luftabwehr unter Einsatz einer Störstation „Triton“ eine feindliche Kampfdrohne, an der eine Sprengeinrichtung befestigt war, beim Flug in Richtung der Schule Nr. 4 in der Schkolnaja-Straße rechtzeitig entdeckt und abgeschossen.
Bei der Decodierung der Daten von der Drohne wurde festgestellt, dass das Ziel des tödlichen „Geschenks“, das von den Verbrechern der 54. Brigade der BFU gestartet worden war, nicht die Bildungseinrichtung war, sondern die in unmittelbarer Nähe gelegene Kirche der heiligen Apostel Peter und Paul.
So haben die ukrainischen Faschisten einen weiteren blutigen Terrorakt gegen friedliche Gläubige geplant, die am frühen Morgen zur Segnung des Ostergebäcks in die Kirche gekommen waren. Eine ähnliche Drohne wurde am 9. April von den Straftruppen in Gorlowka eingesetzt, als eine 25 Jahre alte Einwohnerin getötet wurde.
Dieser Fall ist eine weitere Bestätigung der Unmenschlichkeit und Prinzipienlosigkeit der ukrainischen bewaffneten Formationen, die jeden Tag im Donbass Krieg gegen friedliche Einwohner führen und zielgerichtet zivile Infrastruktur vernichten.
Wir hoffen, dass der Versuch der ukrainischen bewaffneten Formationen, einen weiteren Terrorakt zu begehen, der Weltgemeinschaft die Augen öffnen wird und die Öffentlichkeit dazu zwingt, von der ukrainischen Führung eine Einstellung der Kriegshandlungen im Donbass zu erreichen.



nachmittags:

de.sputniknews.com: Virologe aus Wuhan dementiert Spekulationen: Coronavirus-Synthese unmöglich
Es gibt laut dem Leiter des Instituts für Virologie in Wuhan, Yuan Ziming, keine Beweise dafür, dass das Coronavirus künstlichen Ursprungs ist. Er sagte dies im Interview mit dem TV-Sender CGTN, gestützt auf sein eigenes Verständnis der Virologie.
„Einige Wissenschaftler glauben, dass für die Synthese des Virus außergewöhnliche Intelligenz und Arbeitsbelastung erforderlich sind. Daher werde ich niemals glauben, dass wir, die Menschen, jetzt ein solches Virus synthetisieren können“, erklärte Ziming.
Er betonte, dass eine Coronavirus-Infektion nicht aus dem Institut „herauskommen“ könne, in dem er arbeitet. Ziming erklärte, dass es dort ein strenges Managementsystem sowie Forschungsvorschriften gebe.
Der Wissenschaftler erläuterte, warum solche Gerüchte aufgetaucht seien. Nach seinen Worten soll bei den Menschen eine Assoziation mit der Tatsache entstanden sein, dass sich das Institut für Virologie und das BSL-4-Labor in Wuhan befinden.
Darüber hinaus erinnerte Ziming an die Beschuldigungen des US-Senators Tom Cotton, dass das Coronavirus vom Wuhan Institute of Virology stamme.
„Es gibt keine Beweise, all dies basiert auf Spekulationen“, betonte der Wissenschaftler.
Er vermutete, dass dies getan werde, um die Menschen zu verwirren und die Aktivitäten gegen Epidemien oder sogar die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts zu stören. Ziming erklärte, dass er sich seit langem mit der Gewährleistung der biologischen Sicherheit des Labors befasse und wisse, dass dies nicht passieren könne. …


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 19.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden viermal das Feuer aufOrtschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 59. Brigade unter Kommando von Schapowalow Bajrak mit 122mm-Artillerie und 82mm-Mörsern beschossen, dabei wurden ein Strompfeiler einer Hochspannungsleitung und fünf Abschnitte der Leitung beschädigt.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 10. Brigade auf Befehl des Verbrechers Subanitsch Besymennoje mit Granatwerfern verschiedener Art und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Die Materialien zu den Fällen von Beschuss auf Ortschaften wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Schapowalow und Subanitsch hinzuzufügen.
Heute um 5:40 Uhr morgens wurde in Jasinowataja durch gemeinsame Aktivitäten der elektronischen Kriegsführung der Luftabwehr unter Einsatz einer Störstation „Triton“ eine feindliche Kampfdrohne, an der eine Sprengeinrichtung befestigt war, entdeckt und abgeschossen.
Bei der Decodierung der Daten von der Drohne wurde festgestellt, dass das Ziel des tödlichen „Geschenks“, das von den Verbrechern der 54. Brigade der BFU gestartet worden war, die in
der Ortschaft gelegene Kirche der heiligen Apostel Peter und Paul war
So haben die ukrainischen Faschisten einen weiteren blutigen Terrorakt gegen friedliche Gläubige geplant, die am frühen Morgen zur Segnung des Ostergebäcks in die Kirche gekommen waren.
Eine ähnliche Drohne wurde am 9. April von den Straftruppen in Gorlowka eingesetzt, als eine 25 Jahre alte
örtliche Einwohnerin getötet wurde.
Die abgeschossene ukrainische Drohne stellen wir Ihnen hier vor.
Wir schließen nicht aus, dass die ukrainischen Besatzer planten, Kampfdrohnen nicht nur gegen Einwohner von Jasinowataja einzusetzten.
Nach Informationen unserer Aufklärung ereignete sich heute Nacht auf den Positionen des 1. Bataillons der 128. Brigade im Gebiet von Granitnoje eine Explosion, als eine Sprengeinrichtung an einer Drohne befestigt wurde, dabei wurde der Kämpfer Sandulenko schwer verletzt. Der miese Terrorist wurde in das Krankenhaus von Wolnowacha eingeliefert, wo ihm beide Hände amputiert wurden.
So beträgt die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste des Personals in den Verbänden und Truppenteilen der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ in der letzten Woche: elf Tote und 16 Verletzte, davon starben drei ukrainische Besatzer wegen Verletzung von Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Waffen und Munition und acht wurden verletzt;
zwei starben aufgrund von nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen, sechs
weitere wurden verletzt;
in
folge von Verkehrsunfällen aufgrund von Fahren von Militärtechnik in betrunkenem Zustand wurden zwei Besatzer verletzt – beide sind mit zahlreichen Knochenbrüchen in ernstem Zustand;
in
folge der Infektion mit dem Coronavirus starben in der letzten Woche sechs ukrainische Kämpfer, was vom Kommando der OOS aktiv verheimlicht und als Lungenentzündung dargestellt wird.
Nach Informationen unserer Aufklärung hat der kürzlich infizierte Kommandeur der Nationalgarde der Ukraine Balan sich bei seinem für Erziehungsarbeit zuständigen Stellvertreter Spodar infiziert, der während des Besuchs des Regiments „Asow“ Ende März bei der Durchführung einer Ermittlung zum ersten Todesfall aufgrund von Coronavirus in der Nationalgrade der Ukraine – des Kämpfers Stelmach – infiziert worden war. Spodar selbst hatte nach Angaben von Ärzten keine Symptome, hat jedoch seinen Vorgesetzten infiziert.
Die
Zunahme der nicht kampfbedingten Verluste und Todesfälle aufgrund des Coronavirus verschlechtern den moralisch-psychischen Zustand der ukrainischen Besatzer in der OOS-Zone wesentlich. Außerdem glaubt gemäß einer Statistik des Verteidigungsministeriums der Ukraine ein immer größerer Anteil der Bevölkerung des Landes weder an die Notwendigkeit, den Krieg im Donbass fortzusetzen, noch an den Erfolg der Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte, für die ein enormer Teil des Haushalts verwendet wird. Die zivilen Einwohner meinen, dass diese Mittel für den Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt werden müssen.
Um die für die Strafoperation eingesetzten Finanzmittel zu rechtfertigen und den Kampfgeist der ukrainischen Soldaten zu heben, hat der Kommandeur der vereinigten Kräfte Najew den Spezialoperationskräften den Auftrag erteilt, in Zusammenarbeit mit den Einheiten für informationspsychologische Operationen in der nächsten Zeit Videos über die Vernichtung von Technik der Volksmiliz durch die ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone zu erstellten und zu veröffentlichen.
Nach uns vorliegenden Informationen werden an dem inszenierten Video Kämpfer der 54. Brigade beteiligt sein. Außerdem hat der Brigadekommandeur Majstrenko die Aufgabe erhalten, fünf Antipanzerlenkraketen und zwei Stück bereits beschädigte Panzertechnik zur Verfügung zu stellen, die als Technik der Volksmiliz ausgegeben werden und bei der Inszenierung vernichtet werden sollen.
Dabei betrügt der Brigadekommandeur Majstrenko seine Führung und stellt funktionsfähige Panzertechnik alter Art für die Vernichtung zur Verfügung, um sie abzuschreiben und stattdessen neue zu erhalten.
Außerdem ist gleichzeitig mit den Aufnahmen des inszenierten Videos in der 54. Brigade auf den Poistionen der 28. Brigad eim Gebiet von Donezk und in der 59. Brigade im Gebiet von Gorlowka die Arbeit von Journalisten der ukrainischen Fernsehsender „1+1“, „5. Kanal“, „ICTV“ geplant, um eine Videoreportage zu drehen, in der die Volksmiliz der DVR fälschlicherweise der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung beschuldigt wird, um sie dann während der nächsten Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe am 22. April zu veröffentlichen.


de.sputniknews.com:
Migranten revoltieren auf griechischer Insel nach Tod einer Campbewohnerin
Im überfüllten Registrierlager Vial auf der griechischen Insel Chios ist die Polizei in der Nacht zum Sonntag laut Medien mit Tränengas gegen rebellierende Migranten vorgegangen. Zuvor war eine Frau nach einer Infektion gestorben. Das Krankenhaus der Insel dementierte Gerüchte, wonach die 47-Jährige Opfer einer Coronavirus-Infektion geworden sei.
Nach lokalen Medienberichten haben überwiegend junge Campbewohner Steine auf die Polizei geschleudert, Feuer in einer Kantine und in einigen Zelten gelegt und Autos beschädigt. Sie warfen den Behörden vor, sich nicht ausreichend um die gestorbene Frau gekümmert zu haben. Nach Angaben des Staatssenders der Region Nordägäis hat sich die Lage am Sonntagmorgen beruhigt.
In den überfüllten Migrantencamps auf den ostägäischen Inseln kommt es immer wieder zu Ausschreitungen. Die konservative Regierung Griechenlands hat im ersten Quartal 2020 mehr als 10.000 Migranten zum Festland gebracht. Weitere 2380 ältere und kranke Menschen sollen in den kommenden Wochen folgen. Zurzeit halten sich mehr als 39.000 Migranten auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos auf. Noch im April 2019 waren es nur 14.000 gewesen.

de.sputniknews.com: Schlimme Luftqualität: Kiew nun auf Top-15-Städte-Liste
Nach Angaben der IQAir-Webseite, wo die Daten zur Luftqualität in Großstädten veröffentlicht werden, gehört die Hauptstadt der Ukraine gegenwärtig zu den Städten mit der schmutzigsten Luft der Welt.
Momentan befindet sich die ukrainische Hauptstadt auf dem 13. Platz in der Liste von Großstädten, wo die Luft am meisten verschmutzt ist. Der Luftverschmutzungsindex in Kiew beträgt aktuell 85 Punkte, wobei die Norm laut der IQAir-Webseite bei 50 Punkten liegt.
Der Spitzenreiter dieser Liste ist die Hauptstadt Saudi-Arabiens Riad mit dem Luftverschmutzungsindex von 203 Punkten. Zu den Städten mit der am meisten verschmutzten Luft gehören auch die israelische Hauptstadt Jerusalem und die indonesische Hauptstadt Jakarta.
Am Samstag hatten die Behörden von Kiew die Bürger erneut aufgefordert, wegen der Waldbrände in der Sperrzone von Tschernobyl ihre Häuser nicht zu verlassen und die Fenster nicht zu öffnen.
Am 4. April war es in der ukrainischen Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl zu einem Waldbrand auf etwa 20 Hektar gekommen.

de.sputniknews.com: Millionen orthodoxe Christen feiern ihr Osterfest
Unter dem Eindruck der Coronavirus-Pandemie feiern Millionen orthodoxe Christen an diesem Wochenende weltweit ihr Osterfest.
In vielen Ländern fanden Gottesdienste hinter verschlossenen Türen statt. Den Gläubigen wurde geraten, die Fernsehgottesdienste zu verfolgen.
In Moskau, St. Petersburg und vielen anderen Regionen Russlands durften Messen nur in der Abwesenheit der Kirchengänger gelesen werden.
Auch während der traditionellen Auferstehungsmesse waren in der Erlöserkathedrale – der Hauptkirche des russisch-orthodoxen Christentums – in Moskau nur Patriarch Kyrill I., Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, und eine begrenzte Zahl Geistlicher, Chorsänger und Kirchendiener.
Putin blieb zu Hause, Lukaschenko ging in die Kirche
Der russische Präsident Wladimir Putin ging nach Angaben seines Pressesprechers, Dmitri Peskow, in diesem Jahr zu Ostern nicht in die Kirche. Der Staatschef wohne und arbeite derzeit in der staatlichen Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau. Putin werde am Abend eine Kerze in einer Kapelle auf dem Territorium der Residenz anzünden, teilte der Kreml-Sprecher am Samstag mit.
In Weißrussland gab es keine Einschränkungen. Der Präsident Alexander Lukaschenko und sein Sohn Nikolaj besuchten am Sonntag eine Kirche bei Minsk. Dort sprach sich der Staatschef gegen die Schließung „des Weges zur Kirche für die Menschen“ aus.
Ukraine
Die ukrai
nischen Behörden riefen die Gläubigen vor dem Osterfest auf, auf Kirchenbesuche zu verzichten. Erlaubt wurde die Anwesenheit von maximal zehn Menschen in einer Kirche. Die Verwendung von individuellen Schutzmitteln und die Abstandshaltung seien dabei notwendig.
Am Sonntag wurden in mehreren Kirchen der Ukraine Verstöße gegen die Anti-Corona-Regeln festgestellt.
Ausgangssperren zu Ostern
In Griechenland konnten orthodoxe Christen in diesem Jahr auch nicht wie sonst feiern. Die Gottesdienste wurden hinter verschlossenen Türen zelebriert. Von 21.00 Uhr am Samstag bis zum Dienstag gelten im Land strenge Ausgangsbeschränkungen.
In Serbien, in der Republika Srpska von Bosnien und Herzegowina und in Montenegro herrschen Ausgangssperren vom Freitagabend bis zum Dienstagmorgen.
In Georgien werden die Bewegungen der Einwohner zwischen 21.00 Uhr am Samstag und 6.00 Uhr am Sonntag ebenso strikt eingeschränkt. Die Gläubigen wurden mehrmals dazu aufgerufen, in der Osternacht zu Hause zu bleiben. Sie durften trotzdem zum Gottesdienst in eine Kirche kommen, mussten dort aber bis
zum Ende der Ausgangssperre bleiben.
Osterfest
Ostern ist das größte Fest für die orthodoxen Christen. Es wird am ersten Sonntag nach dem ersten Frühjahrs-Vollmond gefeiert: zwischen dem 4. April und dem 8. Mai, nach dem jüdischen Osterfest Pessach.
An diesem Tag gedenken die Gläubigen der Auferstehung Jesu Christi am dritten Tag nach seiner Kreuzigung für die Sünden der ganzen Menschheit.
Laut der christlichen Glaubenslehre weihte Jesus durch seine Auferstehung die Wiederauferstehung aller Menschen, die ebenso aus dem Tod erweckt werden – am allgemeinen Wiederauferstehungstag.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Das verbrecherische Kommando der Besatzungskräfte stationiert weiter schwere Technik in Wohngebieten von Ortschaften, was eine Gefahr für das Leben und die Gesundheit der friedlichen Einwohner schafft.
Im Verantwortungsbereich der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte
im Gebiet von Kapitanowo hat unsere Aufklärung zwei T-64-Panzer entdeckt, in Stschastje in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern wurden getarnte Positionen von drei Schützenpanzerwagen der 25. Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt.
Diese Sachverhalte werden auch von Beobachtern der OSZE-Mission bestätigt.
Außerdem
verminten nach Angaben unserer Aufklärung Kämpfer der 25. Brigade die Straßen südöstlich von Stschastje, indem sie 33 Antipanzerminen installierten. Diese Straße wird regelmäßig von örtlichen Einwohnern und Patrouillen der OSZE-Mission genutzt.
Wir erhalten weiter
Informationen über eine Verschlechterung der epidemiologischen Situation in der OOS-Zone. Die Situation wird durch das vollständige Ignorieren von Symptomen beim unterstellten Personal in den Verbänden der BFU in der Zone der Strafoperation erschwert. So hat der auf den Posten des Leiters des Stabs der OOS ernannte Generalmajor Kidon mit einer Kommission den Verantwortungsbereich der 30. Brigade besucht, um sich mit der Lage in dem Verband bekannt zu machen. Nach Angaben unserer Quellen wurde von der Kommission festgestellt, dass Soldaten mit deutlichen Symptomen einer Coronavirusinfektion nicht vom Dienst freigestellt werden. Außerdem haben die infizierten Kämpfer aktiv Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung.
Am 17. April, dem Tag des Eintreffens der Kommission des Stabs der OOS, wandten sich Einwohner von Popasnaja an den Kommandeur der 30. Brigade mit einer Beschwerde darüber, dass in ihren Häusern Soldaten der BFU mit klaren Symptomen einer Coronavirusinfektion wohnen. Nach den Worten der örtlichen Einwohner beachten die Kämpfer keinerlei Vorsichtsmaßnahmen, verwenden keine Schutzmasken und Handschuhe, anstatt den Kontakt mit ihrer Umgebung zu vermeiden, sitzen die Kämpfer im Hof des Hauses und trinken Alkohol.
Bei dem Bürger Alexej P., der im Haus in Nachbarschaft mit Kämpfern lebt, war ein Test auf
das Coronavirus positiv. Diese Information gelangte bis zum Leiter des Stabs der OOS, aber es wurden keinerlei Maßnahmen ergriffen. Die Soldaten der Brigade leben weiter in der Nachbarschaft von örtlichen Einwohnern und befördern so die Ausbreitung der Coronavirusinfektion.
Während ihnen ihre Untergebenen völlig egal sind, vergisst das Kommando der OOS nicht, sich um seine eigene Gesundheit zu kümmern. Statt rechtzeitig Fälle von Infektionen unter dem unterstellten Personal zu entdecken, wird dem Gesundheitszustand der Generalität übertriebene Aufmerksamkeit gewidmet. Jeder General der ukrainischen Streitkräfte wird alle zwei Tage auf Coronavirusinfektion getestet. Grund der regelmäßigen Kontrollen ist die Infektion des Kommandeurs der Nationalgarde der Ukraine Generalleutnant Balan mit dem Virus. Nach Informationen unserer Quellen infizierte sich Balan bei seinem Stellvertreter Generalleutnant Spodar. Im März dieses Jahres führte Spodar eine planmäßige Kontrolle der rückwärtigen und medizinischen Versorgung im Regiment „Asow“ durch zu einer Zeit, als dort der Soldat W.N. Stelmach an einer Coronavirusinfektion starb. Die Quarantäne und elementare Vorsichtsmaßnahmen ignorierend besuchte Spodar weiter die Besprechungen der Nationalgarde und infizierte seine Kollegen.
Dieser Vorfall ist ein deutliches Zeichen für die reale Lage in der Dinge in den Einheiten der Nationalgarde, wo selbst das Kommando zu einem Opfer der Pandemie wurde und schon seit langem sich niemand um den Gesundheitszustand des Personals kümmert.
Wir wenden uns an die Einwohner der von den Straftruppen besetzten Territorien! Seien sie vorsichtig, infizierte Soldaten der Nationalgarde tun weiter Dienst an den Checkpoints und in Patrouillen, vermeiden Sie alle Kontakte mit Trägern des Coronavirus und wenden Sie sich bei ersten Symptomen rechtzeitig an einen Arzt.
Der schlimmste Feind der BFU ist nach wie vor nicht d
as Coronavirus, sondern der Alkoholismus und kriminelle Nachlässigkeit. Nach Informationen unserer Quellen begannen in der Nacht vom 18. auf den 19. April Soldaten des 1. mechanisierten Bataillons der 93. Brigade auf ihren Kampfpostionen das orthodoxe Ostern zu begehen. Nach dem Trinken von Alkohol beschloss der Unterfeldwebel Tschernjak einen Festsalut zu veranstalten, indem er mit einem Granatwerfer in die Luft schoss. Da er stark betrunken war, verlor der Kämpfer beim Schießen das Gleichgewicht und viel in einen Unterstand, der einige Meter entfernt war. Infolge der Detonation eines kumulativen Geschosses erlitten Tschernjak und zwei seiner Kameraden, der Soldat Turanow und der Soldat Kotschur zahlreiche Splitterverletzungen.
In der letzten Woche betrugen die nicht kampfbedingten Verluste in der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ elf Verletzte und 13 Tote.
Sieben Soldaten aus der 93., 30. und 25. Brigade starben a
m Coronavirus. Infolge von Detonationen von Sprengeinrichtungen starben zwei Soldaten der 93. Brigade, einer der 30. Brigade und zwei der 25. Brigade. Ein Kämpfer der 59. Brigade starb infolge von nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen.


de
.sputniknews.com: Coronavirus-Pandemie: Trump droht China „Konsequenzen“ an
US-Präsident Donald Trump hat China vorgeworfen, schwere Versäumnisse beim Ausbruch des Coronavirus zugelassen zu haben. Auf seiner täglichen Pressekonferenz zu dem Virus sagte Trump am Samstag, das Virus hätte in China gestoppt werden können, bevor es sich weltweit ausbreitete.
China müsse zur Verantwortung gezogen werden, sollte sich herausstellen, dass die Volksrepublik für den Ausbruch verantwortlich sei, so Trump. Er schloss nicht aus, dass es sich dabei um einen Fehler gehandelt haben könnte. „Wenn es ein Fehler war, ein Fehler ist ein Fehler“, sagte Trump. „Aber wenn sie wissentlich dafür verantwortlich waren, dann sollte es sicherlich Konsequenzen geben.“ Wie diese aussehen könnten, erläuterte Trump nicht.
Der US-Präsident und seine Berater haben China bereits öfter mangelnde Transparenz in Bezug auf den Ausbruch des Coronavirus in der Stadt Wuhan vorgeworfen. Er beschuldigte auch die Weltgesundheitsorganisation wegen besonderer Freundlichkeit gegenüber China und stellte in dieser Woche die Zahlungen an die WHO ein. Nach Trumps Worten habe die Organisation die Desinformationskampagne aus China unterstützt und damit wahrscheinlich die Ausbreitung des Coronavirus gefördert.
Trump stellte erneut die Zahl der Toten in China infrage. Peking hatte diese am Freitag nach oben korrigiert. China räumte ein, dass knapp 1300 Tote in Wuhan zunächst nicht erfasst wurden. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in ganz China auf 4632. In den USA sind nach neuesten Daten mehr als 39.000 Menschen an den Folgen der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das ist die welthöchste Zahl der Corona-Toten.
In den USA gibt es weltweit auch die meisten Infektionen – fast 741.000. Das Epizentrum ist New York. Der Gouverneur des Bundesstaates, Andrew Cuomo, sah am Samstag erste Anzeichen, dass der Höhepunkt der Krise erreicht sein könnte. Der Anstieg der Zahl der Toten durch Covid-19 habe sich zuletzt verlangsamt, sagte er.
Mehrere Bundesstaaten haben in den vergangenen Tagen mit einer Lockerung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens begonnen. Trump hatte am Donnerstag Richtlinien zum Wiederhochfahren der durch die Epidemie massiv belasteten Wirtschaft vorgestellt, die Entscheidung über den Zeitpunkt und die Umsetzung aber den Gouverneuren überlassen. Auch unter der Bevölkerung wird der Unmut über die Einschränkungen immer lauter. Im Laufe dieser Woche gab es zahlreiche Proteste unter anderem in den Hauptstädten von Ohio, Minnesota, Michigan und Virginia. Dabei missachteten viele Demonstranten die empfohlenen Abstandsregeln und trugen auch keinen Mund-Nasen-Schutz.
Am Samstag wurde auch in Texas für eine Aufhebung der Beschränkungen demonstriert. In Austin riefen die Demonstranten „USA! USA!“ und „Lasst uns arbeiten!“ In den vergangenen vier Wochen haben 22 Millionen US-Amerikaner wegen der Corona-Krise ihren Job verloren. Wie Trump am Samstag sagte, würden am Montag in Texas und Vermont die Einschränkungen aufgehoben. Montana folge am Freitag.

de.sputniknews.com: Scharfe Abfuhr: Iran lehnt angebotene US-Hilfe für Corona-Bekämpfung ab
Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat die von US-Präsident Donald Trump angebotene Hilfe zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie – die Versorgung mit Intensivbeatmungsgeräten – abgelehnt.
Trump hatte am Samstag im Rahmen einer Konferenz im Weißen Haus erklärt, die USA könnten dem Iran auf dessen Wunsch Hilfe erweisen und Intensivbeatmungsgeräte in dieses Land schicken.
„Der Iran wird in mehreren Monaten selbst Intensivbeatmungsgeräte exportieren, Präsident Trump. Alles, was Sie tun sollten, ist aufzuhören, sich in die Angelegenheiten anderer Völker, insbesondere meines Volkes, einzumischen. Glauben Sie mir, wir akzeptieren nicht Ratschläge eines jeden amerikanischen Politikers“, schrieb Sarif auf Twitter.
Sarif hatte Mitte März eine Liste notwendiger Mittel zur Bekämpfung des Coronavirus auf Twitter veröffentlicht. Demnach benötigt der Iran mindestens 172 Millionen Schutzmasken unterschiedlicher Art, 100 Millionen Einweghandschuhe, zehn Millionen individuelle Schutz-Sets und Schutzbekleidung sowie Ausrüstungen: 1000 Intensivbeatmungsgeräte und 100 Sauerstoffversorgungs-Geräte wie auch 3,2 Millionen Coronavirus-Tests.
Der Außenminister hatte sich vorher an UN-Generalsekretär Antonio Guterres mit der Forderung gewandt, durchzusetzen, dass die US-Sanktionen gegen den Iran als eines der Haupthindernisse für die Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben werden.
Wie der Berater des Gesundheitsministers, Ali-Reza Vahabzadeh, am Sonntag mitteilte, ist die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Iran auf mehr als 82.000 gestiegen. Mehr als 5.100 Patienten starben.

abends:

de.sputniknews.com: Iran droht USA mit „entschiedener Antwort“ auf Aktionen im Persischen Golf
Die Marinestreitkräfte des Korps der islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Teil der iranischen Streitkräfte) haben hinsichtlich der Episode mit US-Schiffen im Persischen Golf erklärt, dass der Iran eine „entschiedene Antwort“ auf jeglichen US-Fehler in der Bucht geben werde. Die Erklärung der IRGC wird von der Agentur „Tasnim“ zitiert.
Die Marinestreitkräfte der IRGC bestätigten in ihrer Erklärung, dass sich am 15. April ein Vorfall mit US-Schiffen im Persischen Golf ereignet habe. Sie widerlegten jedoch dessen Details, was darauf hinweist, dass es die Vereinigten Staaten waren, die provokative und gefährliche Handlungen unternahmen. Die amerikanische Version des Vorfalls nannten sie eine Geschichte im „Hollywood-Stil“.
„Rote Linie“
„Wir raten den Amerikanern, sich an die internationalen Regeln und Seeprotokolle im Persischen Golf und im Golf von Oman zu halten und keine Abenteuer oder falsche Botschaften zu hinterlassen. Die Marine der IRGC und die iranischen Streitkräfte betrachten die Aktionen ausländischer Streitkräfte in der Region, die die nationale Sicherheit bedrohen, als rote Linie und werden auf jeglichen Fehlschlag eine entschiedene Antwort geben“, heißt es in der IRGC-Erklärung.
Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden berichtete auch über ein gefährliches Verhalten und die unprofessionellen Aktionen der US-Marine am 6. und 7. April, die ein iranisches Schiff abgefangen hatte. Das Korps wies darauf hin, dass es nach diesen Episoden beschlossen habe, das Patrouillieren des Persischen Golfs zu verstärken.
Aus der Sicht des US-Marine-Zentralkommandos
Zuvor hatte das Zentralkommando der US-Marine berichtet, dass die iranischen Boote des Korps der Islamischen Revolutionsgarden am 15. April gefährlich neben amerikanischen Kriegsschiffen im Persischen Golf manövriert hätten. Das US-Militär meldete, dass die iranischen Boote die US-Schiffe mit sehr hoher Geschwindigkeit und aus nächster Nähe „angegangen“ wären. Sie hätten sich bis auf 45 Meter einem der Schiffe und bis auf 10 Meter einem anderen genähert, aber nach etwa einer Stunde sollen die iranischen Boote auf Anrufe per Funk reagiert und sich von den amerikanischen Schiffen entfernt haben.
Amir Khatamis Erklärung
Der iranische Verteidigungsminister Amir Khatami erklärte daraufhin, die US-Präsenz untergrabe die Sicherheit der Region.

de.sputniknews.com: Russisches Rohrverlegungsschiff „Akademik Tscherski“ auf der Fahrt nach Ägypten
Das Rohrverlegungsschiff „Akademik Tscherski“ hat laut dem Portal Myshiptracking den Hafen von Las Palmas auf den Kanarischen Inseln verlassen und sich zur ägyptischen Hafenstadt Port Said begeben.
Das Schiff verließ den russischen Pazifikhafen Nachodka Mitte Februar und fuhr nach Singapur. Danach wechselte es wiederholt seinen Bestimmungsort.
Sanktionen gegen Nord Stream 2
Ende letzten Jahres verabschiedeten die US-Behörden ein Verteidigungsbudget, das auch Sanktionen gegen Unternehmen vorsieht, die an der Umsetzung des Pipelineprojekts „Nord Stream 2“ beteiligt sind. Das schweizerische Unternehmen Allseas kündigte fast sofort die Einstellung der Arbeit in der Ostsee an.
Danach betonte der Chef des russischen Energieministeriums, Alexander Nowak, dass die russische Seite die „Akademik Tscherski“ als eine mögliche Option für die Fertigstellung des Pipelinebaus betrachte. Die Vorbereitung des Schiffes werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Nord Stream 2-Projekt
Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Pipelinesträngen von der russischen Küste über den Meeresgrund der Ostsee nach Deutschland vor. Einige Staaten, insbesondere die Ukraine, Litauen, Lettland, Polen und die USA, lehnten das Projekt ab. Kiew hatte Angst, Einnahmen aus dem Transit von russischem Gas zu verlieren, und Washington ist daran interessiert, sein eigenes Naturflüssiggas auf den europäischen Markt zu bringen.

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