Presseschau vom 18.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Alexander Boos: „Neue Form der Arbeitsausbeutung“ – Was ist Crowdworking?
Wer fährt auf Abruf Essen aus? Wer sammelt abgestellte E-Scooter ein? Wer fotografiert Produkte in Supermärkten? Und wer verdient damit kaum Geld? Die Antwort: Die neue Berufsgruppe der „Crowdworker“. „Absolut unterbezahlt“, kritisiert Finanz-Experte Werner Rügemer gegenüber Sputnik. Renten-Experte Reiner Heyse fordert Mindestrente für diese Jobs. …
https://sptnkne.ws/CepJ

Andreas Peter: Ist der RBB eine Springer-Tochter geworden? – Wie die „Bild“ lügen können sie jedenfalls schon
Das Fernsehmagazin “Kontraste” des öffentlich-rechtlichen Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) veröffentlichte gestern einen Beitrag, der sich mit der russischen Corona-Hilfe für Italien befasste. „Falsche Helden – Wie Russland versucht, mit Corona die EU zu spalten“ lautete der Titel. In fünf Minuten reihte sich eine dreiste Lüge an die andere. …
https://sptnkne.ws/CedN

de.sputniknews.com: „Eine politische Dummheit“: Der Denkmalsturz zu Prag
Was steht hinter dem Abbau des Denkmals für den „Befreier von Prag“, den sowjetischen Marschall Iwan Konjew? Wer hat ein Interesse daran gehabt? War das „Volkes Wille“? Der Historiker Holger Michael hat sich mit dem Vorgang beschäftigt und beschreibt die Hintergründe. …
https://sptnkne.ws/Cewa


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Pompeo und Lawrow erörtern Schritte zur strategischen Stabilität
Der US-Außenminister Mike Pompeo hat in einem Telefongespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow erklärt, dass die Vereinigten Staaten künftige Rüstungskontrollverhandlungen, gestützt auf ein trilaterales Format, das China einschließt, führen wollen. Dies teilte die Sprecherin des Außenministeriums, Morgan Ortagus, mit.
„Außenminister Pompeo und Außenminister Lawrow erörterten die nächsten Schritte in einem bilateralen Dialog über strategische Stabilität unter Berücksichtigung der Covid-19-Pandemie. Der Außenminister betonte, dass jegliche künftige Rüstungskontrollverhandlungen auf dem Konzept von Präsident (Donald) Trump über ein dreiseitiges Abkommen beruhen sollten, das sowohl Russland als auch China einschließt“, heißt es in der Erklärung.
„Die Außenminister besprachen zudem die bilateralen Beziehungen, einschließlich der Festnahme von US-Bürgern“, sagte Ortagus, ohne anzugeben, um welche Bürger es sich handelt.
Zuvor hatten die Vereinigten Staaten erklärt, dass sie über eine Verlängerung des strategischen START-III-Vertrags mit Russland über strategische Offensivwaffen nachdenken, der 2021 ausläuft. Sie schlagen allerdings vor, ihn auf eine breite Palette neuer Waffen auszudehnen, die nicht Teil des derzeitigen START-III-Vertrags sind, zudem wollen sie die VR China in den Vertrag mit einbeziehen. China sagte jedoch, es sei nicht an solchen Verhandlungen interessiert.

Deutsch.rt.com: „Putin ist ein Bandit“ – Was die Deutsche Welle den Russen über Russland erzählt
Weit gefährlicher als das Virus selbst seien die Maßnahmen des Kremls, meint der deutsche Staatssender DW. Was die Russen noch über ihr Land erfahren und worin der Unterschied zwischen Propaganda und objektive Berichterstattung liegt, erfahren Sie im Kommentar von Ivan Rodionov.

de.sputniknews.com: Warum setzen die USA Raketentriebwerke aus russischer Produktion ein?
Der Vorstandschef des US-Raumfahrtunternehmens United Launch Alliance (ULA), Tory Bruno, gab seinen Twitter-Lesern eine ungewöhnliche Antwort auf diese Frage: Die USA hätten einen Technologietransfer aus der Sowjetunion verhindern wollen.
„Ende des Kalten Krieges hatte die US-Regierung ULA gebeten, Raketentriebwerke vom Typ RD-180 in großem Stil zu erwerben. Auf diese Weise wollten die USA verhindern, dass sowjetische Raketenkonstrukteure etwa nach Nordkorea oder in den Iran abwanderten“, sagte Bruno.
RD-180 „äußerst zuverlässig“
Das Triebwerk habe sich als äußerst zuverlässig und leistungsstark erwiesen. Twitter-Leser wiesen zugleich drauf hin, dass amerikanische Analoga deutlich teurer seien.
Mit RD-180-Triebwerken werden Trägerraketen der Atlas-Serie ausgestattet. Raketen dieses Typs kommen Experten zufolge bei „kritisch wichtigen Starts im Interesse der nationalen Sicherheit der USA“ zum Einsatz.
USA werden nach Alternative suchen müssen
Zuvor hatte das US-Magazin „National Interest“ geschrieben, dass die US-Fliegerkräfte laut Gesetz auf RD-180 verzichten müssen. Dem Blatt zufolge werden die USA diese Triebwerke mindestens bis 2024 einsetzen. Zudem hatte der Kongress eingestanden, dass es für russische Raketentriebwerke noch etwa zehn Jahre keine US-amerikanische Analoga geben werde.
Was ist ULA?
United Launch Alliance ist ein 2006 gegründetes Joint Venture der beiden US-amerikanischen Konzerne Boeing Defense, Space and Security und Lockheed Martin Space Systems. ULA ist unter anderem für die Erweisung von Startdiensten mit Trägerraketen Delta II, Delta IV und Atlas V für die US-Regierung zuständig.

vormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Am 17. April 2020 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 17. April 3:00 Uhr bis 18. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 8.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka, (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Spartak, Wesjoloje, Shabitschewo, Petrowskoje, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 24.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 10.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


deutsch.rt.com:
Kontaktsperren und eingeschränkte Grundrechte: Bundeswehr plant trotz Pandemie Großübung
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Versammlungen derzeit kaum erlaubt, auch der Bundeswehrbetrieb läuft stark eingeschränkt. Dennoch soll am Montag eine Großübung in der Altmark stattfinden: Dienst ist Dienst, vor allem, wenn er für das Baltikum vorgesehen ist.
Der Großteil der Bevölkerung zeige Verständnis für die zur Eindämmung der Corona-Pandemie verordneten Maßnahmen, loben unsere Politiker. Dabei stellen diese die drastischsten Beschränkungen der Freiheitsrechte in der Geschichte der Bundesrepublik dar. Reihenweise werden Veranstaltungen abgesagt, und während die Wirtschaft, vor allem Selbstständige und Kleinunternehmen sowie der Kulturbetrieb darben, damit die Infektionszahlen kontrollierbar gehalten werden können, schrauben viele zu dem gleichen Zweck das soziale Leben auf ein Minimum herunter. Und dies offenbar mit Erfolg, gab es doch am Freitag Entwarnung aus dem Gesundheitsministerium:
„Der Ausbruch ist – Stand heute – wieder beherrschbar und beherrschbarer geworden,“ so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
Am Donnerstag setzte sich das Bundesverfassungsgericht für die grundgesetzlich geschützte Versammlungsfreiheit ein und kippte im Eilverfahren das Verbot zweier Demonstrationen in Gießen als zu pauschal.
Die Stadt erlaubt seither Kundgebungen unter Auflagen: Es darf nicht länger als eine Stunde demonstriert werden, Teilnehmer müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zueinander halten, und es dürfen maximal 15 Menschen teilnehmen. Weithin ist die Versammlungsfreiheit derzeit aber nicht gegeben, und Menschen sollen sich auch privat und im beruflichen Leben bis zum 3. Mai an die Kontaktsperren halten.
Einsatzgleiche Verpflichtung – wegen Russland
Anders sieht es für die Bundeswehr aus, die für Montag eine Übung im Gefechtsübungszentrum Altmark in Sachsen-Anhalt plant, bei der mehr als 1.400 Soldaten zusammen trainieren sollen. Der Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide ist einer der größten in Deutschland, auf dem auch die umstrittene Übungsstadt Schnöggersburg eingerichtet wurde.
Etwa 800 Soldaten, die in Sachsen-Anhalt leben, müssten für die geplanten Übungen antreten, hinzu kommen rund 600 Angehörige eines Panzerbataillons aus Bayern. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) und verweist auch darauf, dass das Panzerbataillon demnächst nach Litauen verlegt wird. Zwar sei derzeit der Betrieb der Bundeswehr wegen der Corona-Pandemie eingeschränkt und daher auch der Posten in der Altmark statt mit 800 nur mit 80 Soldaten besetzt. Doch gelte der NATO-Dienst als Abschreckung in Litauen als „einsatzgleiche Verpflichtung“, die auch während der Pandemie zu erfüllen ist.
Auch zivile Beschäftigte müssten den Dienst für die Übung wieder aufnehmen. Neben der Bundeswehr nutzen auch Einheiten anderer Nationen, darunter die Streitkräfte Singapurs und der Niederlande, zur Vorbereitung ihrer Einsätze. Laut MZ wird das Gefechtsübungszentrum im Auftrag der Bundeswehr vom schwedischen Rüstungskonzern Saab betrieben.
Die Heeresleitung hatte die Übung aus Sorge vor Infizierungen mit dem Corona-Virus auf Anfang Juni verschieben wollen, das lehnte die Führungsspitze des Heeres jedoch ab, wie der MDR berichtet. Demnach erhöht auch die Bundeswehr in Sachsen ab Montag ihre Einsatzvorbereitungen. Auf dem Truppenübungsplatz in der Oberlausitz
seien ab Montag etwa 250 Soldaten Schieß- und Übungsvorhaben auszuführen, sagte der Pressesprecher der Bundeswehr Sachsen, Oberstleutnant Eric Gusenburger, dem Sender.

Dan-news.info: Erklärung der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zur Frage des Zeitplans der Verhandlungen im Minsker Format
Wir hören zu ersten Mal von der angeblichen Vereinbarung wöchentlicher Treffen im Rahmen des Minsker Format
s, von der Selenskij im Rahmen einer politischen Talkshow gesprochen hat. Solche Ideen wurden in der Kontaktgruppe weder vorgebracht noch erörtert.
Ein weiteres Mal unterstreichen wir:
Die Treffen der Kontaktgruppe und der Arbeitsgruppen finden auf regelmäßiger Grundlage gemäß dem Zeitplan statt, der sich im Verlauf der Verhandlungspraxis ergeben hat und der tatsächlich günstig ist: alle zwei Wochen. Jetzt zieht sich aufgrund des Videoformats der Sitzungen der Verhandlungsprozess aus technischen Gründen über drei Tage, dabei hören aber die Arbeiten zwischen den Treffen nicht auf: Es werden Vorschläge und Entwürfe von Teilnehmern erstellt und behandelt, es findet ein Austausch von schriftlichen Positionen statt. Außerdem sind wir im Fall der Notwendigkeit bereit, außerordentliche Videokonferenzen zu dringenden Fragen durchzuführen, wenn diese ein konkretes positives Ergebnis erwarten lassen und eine Regelung im Donbass tatsächlich näher bringen. Aber Kiew ist leider absolut nicht an einer konstruktiven Arbeit interessiert und nicht in der Lage, auch nur die Verpflichtungen zu erfüllen, die von Vertretern der obersten Führung der Ukraine selbst bestätigt wurden. Eines der deutlichsten und neuesten Beispiele dafür ist das von uns veröffentlichte Protokoll des Treffens der Kontaktgruppe vom 26. März, worin klar gezeigt wird, dass praktisch jeder unserer Vorschläge von der ukrainischen Seite abgelehnt wurde, dies ohne irgendwelche Argumente oder selbst den kleinsten Versuch einer Erörterung und Abstimmung. So ist offensichtlich, dass solange die Ukraine keinen wirklichen Willen hat, sachbezogen und klar ihre Verpflichtungen bezüglich des Maßnahmekomplexes umzusetzen, Erklärungen über die Notwendigkeit von häufigeren Treffen der Teilnehmer der Minsker Formats nur PR von Seiten Kiews sind, was nicht zu irgendwelchen ernsthaften Bewegungen führen wird.
Wir empfehlen der ukrainischen Regierung nachdrücklich, nicht den Wunsch für die Wirklichkeit zu halten. Stattdessen wäre es besser, endlich mit dem einzig möglichen diplomatischen Weg einer Regelung der Konflikts zu beginnen, der auf eine
n direkten, konstruktiven und zuverlässigen Dialog mit den Vertretern der Republik gegründet ist.


de.sputniknews.com: US-Außenamt besorgt über mögliche Hackerattacken in Tschechien
Das US-Außenministerium hat Besorgnis im Zusammenhang mit der Warnung der tschechischen Behörden vor möglichen Cyberangriffen auf Objekte der Infrastruktur und des Gesundheitswesens des Landes geäußert.
„Die USA haben die Meldung der Nationalen Agentur für Cyber- und Informationssicherheit der Tschechischen Republik über eine ,reale Bedrohung durch ernsthafte Cyberattacken’ gegen den Gesundheitssektor mit Besorgnis aufgenommen“, heißt es in der Mitteilung.
Hinzugefügt wird, dass „die USA unter keinen Umständen eine böswillige Cyberaktivität dulden werden, die darauf abzielt, die Bemühungen der USA und der internationalen Partner für den Schutz, die Hilfeleistung und die Informierung der Öffentlichkeit während dieser globalen Pandemie (Covid-19) zu untergraben“.
„Derartige Aktivität gegen die kritisch wichtige zivile Infrastruktur ist äußerst verantwortungslos und gefährlich“, wird betont.
Die Behörde mahnt alle Subjekte dieser Tätigkeit nachdrücklich, „von der zerstörerischen böswilligen Cyberaktivität gegen das System des Gesundheitswesens der Tschechischen Republik bzw. die analogischen Infrastrukturen an anderen Orten abzusehen“.
„Wir rufen auch alle Staaten auf, vor den Handlungen verbrecherischer Organisationen, die solche Aktivitäten auf eigenem Territorium ausüben, die Augen nicht zu verschließen“, heißt es.
Der Prager Flughafen „Vaclav Havel“ hatte am Freitag mitgeteilt, er habe in den vergangenen Tagen mehrere Cyberangriffe verhindert, die den Zugang zur IT-Infrastruktur des Flughafens stören könnten.


Lug-info.com: Erklärung des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego
Die Minsker Vereinbarungen finden, wie auch zuvor, alle zwei Wochen entsprechend dem bereits im November des letzten Jahres vereinbarten Sitzungsplan statt.
Dabei hat die Coronaviruspandemie einige Änderungen bei der Arbeit der Kontaktgruppe verursacht – die Sitzungen werden nicht in Minsk durchgeführt, wie das immer der Fall war, sondern im Rahmen einer Videokonferenz.
Zwischen den Sitzungen läuft, wie auch früher, ein intensiver Schriftwechsel über das technische Zentrum der Minsker Vereinbarungen, der auf die Vorbereitung auf eine möglichst effektive Behandlung der Fragen der nächsten Sitzung der Kontaktgruppe gerichtet ist.
Ununterbrochen geht die Arbeit zur Gewährleistung der Umsetzung der in Minsk gefassten Entscheidungen weiter. Aber damit gibt es einige Schwierigkeiten – die ukrainische Seite blockiert systematisch die Entscheidungsfindung. Wie sie übrigens auch die Umsetzung der zuvor getroffenen und in von der ukrainischen Seite unterzeichneten Dokumenten festgelegten Entscheidungen blockiert, was an der Abgrenzungslinie sehr gut zu hören ist.
Seltene Ausnahmen, solche wie der Austausch vom 16. April, unterstreichen eher die Sabotage der Ukraine bei den übrigen Fragen als das sie Hoffnung auf ein konstruktives Herangehen säen.
Vor diesem Hintergrund klingen die Aussagen von der ukrainischen Seite über irgendwelche „wöchentlichen Minsker Videokonferenzen“ abstrus. Nichts Derartiges wurde erörtert, wir haben keinerlei Vorschläge erhalten, weder vom Koordinator noch direkt von der ukrainischen Seite. Die Arbeit läuft planmäßig, wenn man nicht das völlige Fehlen jedes konstruktiven Herangehens von der ukrainischen Seite zu den grundlegenden Fragen der Regelung berücksichtigt.
Sollte es dringend notwendig sein, gibt es die Möglichkeit, zusätzliche außerordentliche Videokonferenzen zu initiieren, aber bis jetzt ist eine solche Notwendigkeit nicht aufgekommen.


nachmittags:

Telegramkanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 8:20 Uhr mit von den Minsker Vereinbarungen verbotener 122mm-Artillerie Gorlowka beschossen. Insgesamt wurden 12 Geschosse auf die Ortschaft abgefeuert.
In
folge des Beschusses wurde eine Reservestromleitung beschädigt, außerdem wurde ein Strompfeiler in Bajrak beschädigt.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, genauere Informationen werden noch ermittelt.


deutsch.rt.com:
Ukraine: Verheerende Waldbrände rund um Tschernobyl – Deutschland hilft
Für die andauernden Löscharbeiten im radioaktiv belasteten Gebiet um das AKW Tschernobyl kommt nun eine Hilfe aus Deutschland. In der Region gibt es weiterhin mehrere Schwelbrände. Die Hauptstadt Kiew verzeichnet nach Behördenangaben keine erhöhte Radioaktivität. Die Waldbrände erreichten am Freitag den Fluss Pripjat nahe der weißrussischen Grenze.
Die Waldbrände breiten sich in der Ukraine weiter aus, nachdem sie am Donnerstag in der Nähe der Region Schytomyr ausgebrochen sind. Die Filmaufnahmen zeigen die Nachwirkungen der Feuersbrunst. Nach Angaben des Staatlichen Notfalldienstes der Ukraine (SES) sind über 71 Feuerwehrleute, unterstützt von 17 Löscheinheiten – darunter drei Flugzeuge –, am Einsatz beteiligt.
Aus einem Hubschraubercockpit gefilmtes Filmmaterial zeigt die Waldbrände, die rund um den Fluss Pripjat ausgebrochen sind und massiven Rauch in den Himmel steigen lassen. Die Waldbrände wüteten in den letzten zehn Tagen rund um die Sperrzone von Tschernobyl. Laut dem SES wurden diese seit Anfang Woche eingedämmt.
Die Lage ist weiterhin unklar. In den sozialen Medien werden derweil Besorgnis erregende Videos verbreitet.
Die Flammen hätten die Altbrennstofflager und andere Anlagen in Tschernobyl nicht eingeschlossen, sagte der Chef des Katastrophenschutzes Nikolai Tschetschetkin. Regen habe den Einsatzkräften beim Kampf gegen die Flammen geholfen. Es werde aber noch einige Tage dauern, die Glutnester zu löschen.

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 18. April 2020
Die ukrainischen Besatzer vernichten weiter zielgerichtet die Infrastruktur unserer Republik und gefährden so das Leben und die Gesundheit friedlicher Einwohner.
Heute um 8:20
Uhr haben Kämpfer der 59. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Schapowalow Bajrak mit 122mm-Artillerie und 82mm-Mörsern beschossen und 12 Artilleriegeschosse und fünf Mörsergeschosse abgefeuert.
In
folge des Beschusses wurde ein Pfeiler einer Hochspannungsleitung beschädigt. Durch operatives Handeln von Arbeitern der Elektrizitätswerke der Republik wurde die Stromversorgung von Bajrak, Golmowskij und Gurt wieder in Betrieb genommen.
Es ist wichtig anzumerken, dass das Artilleriefeuer der ukrainischen Besatzer trotz des näher kommenden Osterfests erfolgte, was ein weiteres Mal das Fehlen jeglicher menschlicher Normen und moralischer Prinzipien bei den ukrainischen Besatzern bestätigt.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, die Kontrolle über die Handlungen der ukrainischen Seite zu verstärken, sich in das Geschehen einzumischen und Einfluss auf die BFU auszuüben, um sie zur Einhaltung eines nachhaltigen Regimes der Feuereinstellung und zur Einstellung des Genozids an der friedlichen Bevölkerung der Republik zu zwingen.


ukrinform.de:
Präsident: Wir bewegen uns zum Frieden, aber wenn auf uns geschossen wird, erwidern wir das
Präsident Wolodymyr Selenskyj versicherte gestern im ukrainischen Fernsehen, dass sich die Ukraine Schritt für Schritt zum Frieden im Donbass bewege, aber im Falle des Beschusses der ukrainischen Armee werde sie diesen erwidern.
„Es gibt sehr viele Herausforderungen. Der Krieg im Donbass ist da, es gibt ihn. Sie sehen, dass wir uns Schritt für Schritt zum Frieden bewegen, aber wenn auf uns geschossen wird, erwidern wir das, wir haben eine mächtige Armee“, betonte der ukrainische Präsident.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 17.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden achtmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28. und 58. Brigade unter Kommando von Martschenko und Majstrenko Staromichajowka mit Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Kämpfer der 56. Brigade haben auf Befehl von Iwanow Krutaja Balka mit 82mm-Mörsern, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 10. Brigade unter Führung des Verbrechers Subanitsch Sachanka mit großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Informationen über Opfer und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Die Materialien zu den Fällen von Beschuss auf Ortschaften wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Martschenko, Subanitsch und Majstrenko hinzuzufügen.
Im Zusammenhang mit der kritischen Lage bei der Verbreitung des Coronavirus in er Ukraine und der Verlängerung der Quarantänemaßnahmen kämpft die militärisch-politische Führung mit Arbeitslosigkeit und aktiven Proteststimmungen von Seiten der Bevölkerung des Landes.
Insbesondere planen in Mariupol Mitarbeiter des Hafens trotz des Verbots von Massenversammlungen von Menschen und dem Regime der Isolation eine Kundgebung mit der Forderungen, die Löhne auszuzahlen, deren Rückstand bereits mehr als vier Monate beträgt.
Im Zusammenhang mit der
Gefahr der Massenunzufriedenheit der Arbeiter, war der kommissarische Direktor des Mariupoler Handelsseehafens Igor Barskij gezwungen, schriftliche Eingaben an den Verteidigungsminister der Ukraine Tara und den Kommandeur der Marinestreitkräfte Worontschenko mit der Forderung, die Schulden für den Aufenthalt von Kriegsschiffen und Marinebooten im Hafen, für den Standplätze bereits seit 1,5 Jahren nicht gezahlt wurde, zu tilgen, zu schicken.
Außerdem ist die Situation derzeit noch durch die Ankunft von zwei weiteren Schiffen der Marinestreitkräfte, BG-110 „Ljubomir“ und BG 23, erschwert, die in
folge nicht abgestimmter Handlungen bei Schießübungen auf dem Asowschen Meer beschädigt wurden.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte unterlässt die Versuche nicht, die Lage in der Nähe der Kontaktlinie zu destabilisieren. Da ihnen bekannt ist, dass der Beschuss unserer Positionen nicht das erwartete Ergebnis bringen wird, bereitet der Gegner weitere Fake-Materialien unter Hinzuziehung von speziellen Gruppen für informationspsychologische Operationen vor, um unsere Verteidiger der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen.
So haben wir Informationen erhalten, dass der
Kommandeur einer Gruppe für informationspsychologische Operationen der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte Hauptmann Paschala von Mitarbeitern der SBU festgenommen wurde. Derzeit werden Ermittlungsmaßnahmen mit dem Personal der Propagandisten bezüglich des Durchsickerns von Informationen über Pläne und Ressourcen, die zur Verbreitung von die Volksmiliz der DVR diskreditierenden Meldungen genutzt werden, durchgeführt. Wir haben Informationen erhalten, dass in den Plänen der Propagandisten Internetressourcen wie die Plattform für sozialen Journalismus „KONT“ sowie Seiten der Informationsagenturen „Korrespondent.net“ und „Obosrewatel“ genutzt werden sollen.
Die
Verheimlichung von nicht kampfbedingten Verlusten in den bewaffneten Formationen der Ukraine ist als Norm anzusehen. Auch ein Bataillon der 4. Brigade der Nationalgarde der Ukraine, das der 59. Brigade der BFU unterstellt ist, ist keine Ausnahme. Derzeit wird in der genannten Einheit von einer gemeinsamen Kommission der Stäbe der operativ-taktischen Gruppierungen „Nord“ und „Ost“ eine Ermittlung zum Fall der Verheimlichung des Todes des Soldaten Petrenko und der Verletzung der Soldaten Fissenko infolge der Detonation einer Sprengeinrichtung am 17. April in der Nähe ihrer Positionen im Gebiet von Nowoluganskoje durch Schapowalow durchgeführt.
Trotz des Bestrebens des Kommandos der Besatzungskräfte, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren, ist eines der ernstesten Probleme der Personalmangel der Verbände und Truppenteile in der OOS-Zone.
Dies hängt mit unerfreulichen Prognosen über die kritische Personalausstattung der Verbände und Truppenteile in der OOS-Zone im Mai zusammen, die mit dem Ende der Dienstverträge von einberufenen Soldaten zusammenhängen sowie mit der Weigerung von Soldaten, ihre Verträge aufgrund von nicht zufriedenstellenden Dienstbedinungen und dem Fehlen medizinischer Schutzmittel und Präparate gegen die Verbreitung des Coronavirus zu verlängern, Außerdem werden die finanziellen Vergütungen für die Beteiligung an der OOS den Soldaten nicht rechtzeitig und nicht vollständig ausgezahlt.
Im Zusammenhang damit hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte eilig einen
Maßnahmeplan ausgearbeitet, um ein Absinken der Personalausstattung zu verhindern.
Aber die Informationen über die Gesetzlosigkeit in den ukrainischen Streitkräfte geraten über Soldaten und Freiwillige weiter in die Öffentlichkeit und vergrößern so die Zahl derjenigen, die dem Dienst in der Armee ausweichen. Außerdem hat der Skandal, der im Zusammenhang mit einem Dokument des Verteidigungsministers Tarn über die Zahlung von Zuschlägen und Prämien von 400% des Solds an das führende Personal der ukrainischen Streitkräfte aufkam, bei dem normalen Personal in der OOS-Zone Proteste und Sabotage hervorgerufen. In die OOS-Zone wurden eilig zwei Gruppen von Psychologen unter Führung des Leiters der Hauptabteilung für moralisch-psychische Betreuung der ukrainischen Streitkräfte General Gruntkowskij geschickt.
So versucht die höchste Militärführung der Ukraine unter Bedingungen des Übergangs auf NATO-Standards mit allen Mitteln die Generalränge auf ihren Posten festzuhalten und vergisst dabei die einfachen Soldaten, die anstelle von Prämien nur eine Verschiebung der Rotation auf unbestimmte Zeit erhalten.


deutsch.rt.com:
Weder Labor noch Frischmarkt? Ausbruch von COVID-19 begann Studie zufolge nicht in Wuhan
Das neuartige Corona-Virus könnte Monate vor dem Ausbruch in der Stadt Wuhan irgendwo in Südchina zum ersten Mal auf den Menschen übergegangen sein. Dies ergab eine neue Studie, die sich gegen weit verbreitete Theorien über den Ursprung der Pandemie richtet.
Ein Forscherteam unter Leitung eines Genetikers der Universität Cambridge stellte fest, dass die erste COVID-19-Infektion bereits im September in einer Region südlich von Wuhan aufgetreten sein könnte. Bevor der Erreger zu einer tödlicheren Form mutierte, könnten Menschen bereits zu Trägern geworden sein.
„Das Virus mag vor Monaten zu seiner endgültigen ‚human-effizienten‘ Form mutiert sein, blieb aber mehrere Monate lang in einer Fledermaus oder einem anderen Tier oder sogar Menschen, ohne andere Individuen zu infizieren“, sagte der Genetiker Peter Forster der South China Morning Post. Er leitet die laufende, jedoch noch nicht begutachtete Untersuchung, die kürzlich im Magazin Proceedings of the National Academy of Sciencesveröffentlicht wurde.
„Dann begann es zwischen dem 13. September und dem 7. Dezember, Menschen zu infizieren und sich unter ihnen auszubreiten, wodurch das Netzwerk entstand, das wir in der Studie vorstellen.
Obwohl davon ausgegangen wird, dass das Virus von Fledermäusen auf ein anderes Wirtstier – Pangoline kämen dafür als Nächste in Frage – und schließlich auf den Menschen übertragen wurde, könnten die neuen Erkenntnisse die vorherrschenden Vorstellungen davon umwälzen, wie, wann und wo genau es vom Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wurde. Ursprüngliche Theorien gingen davon aus, dass der Übergang auf den Menschen auf einem sogenannten „wet market“ (zu Deutsch etwa „Frischmarkt“) in Wuhan stattfand. Die neue Studie stellt dies in Frage und legt nahe, dass die COVID-19-Pandemie ihren Ursprung südlich der zentralchinesischen Stadt haben könnte.
„Wenn man mich zu einer Antwort drängt, würde ich sagen, dass die ursprüngliche Ausbreitung eher in Südchina als in Wuhan begann“, so der leitende Forscher.
Zuverlässige Schlussfolgerungen könnten jedoch erst gezogen werden, wenn mehr Fledermäuse und andere potenzielle Wirtstiere sowie Gewebeproben früher Patienten analysiert wurden, warnte Forster.
„Aber es ist die beste Annahme, die wir im Moment treffen können, da die Analyse weiterer Patientenproben noch aussteht, die 2019 in Krankenhäusern gelagert wurden“, sagte der Forscher in einem separaten Interview mit Newsweek.
Bezüglich der aufgeworfenen Fragen über den Ursprung der Pandemie haben in letzter Zeit eine Reihe kontroverser Theorien an Bedeutung gewonnen. Mehrere große US-Medien berichteten in dieser Woche, dass das Virus möglicherweise aus einem Hochsicherheits-Virologielabor in Wuhan entwichen sei.
Obwohl US-Präsident Donald Trump sich dieser Behauptung noch nicht uneingeschränkt angeschlossen hat, sagte er, das Weiße Haus prüfe derzeit die These und mache Peking gleichzeitig für die globale Gesundheitskrise verantwortlich. Trump hat das Land wiederholt der „Vertuschung“ im Anfangsstadium des Ausbruchs beschuldigt und darauf bestanden, dass die Weltgesundheitsorganisation an der „Verschwörung“ teilgenommen habe, um chinesischen Beamten zu helfen, Informationen zu verbergen.


Mil-lnr.info:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte schafft weiter Hindernisse für die Arbeit der OSZE-Beobachter, um Waffen und Technik, die in Verletzung der Minsker Vereinbarung stationiert sind, zu verheimlichen.
Am 14. April haben Kämpfer der 30. Brigade im Gebiet von Solotoje-4 im Popasnaja-Bezirk Leitungskanäle von OSZE-Drohnen unter Einsatz einer Störstation Bukowel-AD einer mobilen Gruppe des 306. Bataillons für elektronische Kriegführung blockiert,
dadurch waren die Beobachter der Mission gezwungen, das Monitoring über den von den ukrainischen Einheiten besetzten Territorien einzustellen und die Drohne zu landen.
Das geringe Niveau der professionellen Ausbildung und die Verantwortungslosigkeit des Offizierspersonals der 25. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden zur Ursache für das
Durchsickern geheimer Dokumentationen und Dokumente aus der kodierten Kommunikation. Infolge dieses Vorfalls wurde eine Kommission aus dem Stab der operativ-taktischen Gruppen „Nord“ unter Leitung des Kommandeurs Generalmajor Romigajlow in die Brigade geschickt, um eine Untersuchung durchzuführen. Anlass für seinen Besuch war auch die Aufdeckung eines Betrugs über Vorfälle in der Brigade, die mit der Verletzung von Quarantänemaßnahmen, Diebstahl von Treibstoff und der wachsenden Zahl von Verbrechen unter Beteiligung von Soldaten zusammenhängen.
In diesem Zusammenhang hat der Brigadekommandeur Sentschenko eilig die Kommandeure aller Einheiten der Brigade zusammengerufen, die die Aufgabe erhielten, die Dokumentationen bezüglich des Personals in Ordnung zu bringen sowie alle Soldaten, die eigenmächtig den Truppenteil verlassen haben, zu finden und zurückzubringen. Derzeit fehlen im Truppenteil acht Soldaten, davon drei mit ihrer Waffe. …
Uns wurden neue Einzelheiten der in der 59. Brigade weiter stattfindenden Ermittlungsmaßnahmen zum Fall der Ermordung einer Einwohnerin von Luganskoje am 13. April bekannt. Der Soldat Krasnjuk, der eigenmächtig den Truppenteil verlassen hatte, wurde von Polizisten in Tschutowo in der Oblast Poltawa festgenommen. Während des Verhörs des Festgenommenen wurde festgestellt, dass die letzten, die die Bürgerin Kogut vor ihrer Ermordung lebend gesehen hatten, die Soldaten Galwita und Netschiporenko waren. Nach den Worten Krasnjuks sah er, als er kam um eine Auseinandersetzung mit der Bürgerin Kogut zu führen, seine Kameraden Galwita und Netschiporenko aus dem Haus kommen, er wartete bis sie weg waren, ging ins Haus, fand sie bereits ohne Lebenszeichen. Aus Angst zum Hauptverdächtigen vor dem Hintergrund der bestehenden Meinungsverschiedenheiten und dem Fehlen von Zeugen sowie einer Vorstrafe zu werden, beschloss Krasnjuk, vom Ort des Geschehens zu fliehen. …
Trotz der Erklärung des Kommandeurs der OOS Krawtschenko über die Bereitschaft des Personals, mit beliebigen Provokationen umzugehen, und dem Aufruf an die Bevölkerung mit der Forderung die Quarantäne nicht zu verletzen und zu Ostern zu Hause zu bleiben, verfügen wir über Informationen über die Vorbereitung von Provokationen durch Vertreter von radikalen Organisationen.
Nationalisten, die über die Verschärfung der Quarantänemaßnahmen durch die Truppen und die Verstärkung der Patrouillen von Orten von religiösen Veranstaltungen informiert sind, verbreiten aktiv unter der Bevölkerung die Information, dass es angeblich erlaubt
sei, Gottesdienste durchzuführen, und sie rufen die Einwohner von Stschastje, Popasnaja, Staniza Luganskaja und Nowoajdar auf, die Veranstaltungen zu besuchen.
Als Polizisten verkleidete Nationalisten instruieren die Vorstehende
n von Kirchen über die Regeln für die Durchführung der Rituale. Den Priestern werden gegen Unterschrift Informationen vorgelegt, dass Gottesdienste am 19. April unter der Bedingungen der Einhaltung einer Reihe von Regeln – Abstand zwischen den Gemeindemitgliedern, nicht mehr als zehn Personen in der Kirche, Gebrauch von Schutzmitteln – möglich sind.
Im Zusammenhang damit wenden wir uns an die Einwohner der genannten Bezirke sowie an alle, die auf dem Territorium der Oblast Lugansk, das zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, leben, wachsam und vernünftig zu sein.


abends:

de.sputniknews.com: Deutsches Kreuzfahrtschiff tritt nach zwei Wochen Corona-Quarantäne die Heimreise an
Das seit Ende März nach Corona-Infektionen an Bord in Australien ankernde Kreuzfahrtschiff „Artania“ ist laut einem Behördensprecher nach Deutschland aufgebrochen.
Das Schiff des deutschen Reiseveranstalters Phoenix wurde vor zwei Wochen unter Quarantäne gestellt und lag in Fremantle südlich von Perth. Grund war, dass auf dem Schiff mehrere Coronavirus-Fälle aufgetreten waren.
Dem Fernsehsender ABC News zufolge wurden 81 Insassen der „Artania“ positiv auf Covid-19 getestet. Mehr als 840 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden nach Deutschland geflogen, 23 Gäste und 13 Crewmitglieder kamen in australische Krankenhäuser. Ein 69 Jahre alter deutscher Passagier und zwei Besatzungsmitglieder starben.
Am Samstag habe das Schiff den Hafen von Fremantle verlassen, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums des Bundesstaates Westaustralien gegenüber der DPA.
An Bord befinden sich nach Angaben des Reiseveranstalters gut 400 Menschen, hauptsächlich Crew-Mitglieder. Lediglich acht Passagiere entschieden sich gegen einen Heimflug und für eine Rückfahrt per Schiff.
„Der Kapitän und wir sind sehr froh, dass wir die Crew zu ihren Familien bringen können“, zitiert die Agentur eine Sprecherin des Reiseunternehmens Phoenix.
Die „Artania“ werde Ende Mai zurück in Bremerhaven erwartet. …

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