Presseschau vom 16.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

de.sputniknews.com: 75 Jahre Berliner Angriffsoperation: Chronik der Erstürmung des Reichstages veröffentlicht
Die Russische militärhistorische Gesellschaft hat auf ihrer Webseite anlässlich des 75. Jahrestages der Berliner strategischen Angriffsoperation der Roten Armee wertvolle Dokumente veröffentlicht, die Aufschluss über die damaligen Ereignisse, darunter auch den Sturm auf den Reichstag, geben. …
https://sptnkne.ws/CcP7


abends/nachts:

dan-news.info: In der DVR wurden vier neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus registriert, teilt das Gesundheitsministerium mit. Es handelt sich um Personen, die mit bereits Infizierten Kontakt hatten. Alle vier sind Träger des Virus, zeigen aber keine Krankheitssymptome.
Insgesamt sind damit in der Republik 26 Fälle von Coronavirusinfektion erfasst, zwei sind bereits wieder als gesund entlassen. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gibt es in der DVR nicht.


vormittags:

de.sputniknews.com: Trotz mehr als 30.000 Todesopfern: Trump sieht Höhepunkt der Corona-Pandemie in den USA überwunden
Die USA haben laut Aussagen von Präsident Donald Trump den Höhepunkt der Fallzahlen in der Corona-Krise überwunden.
„Der Kampf dauert an, aber die Daten deuten darauf hin, dass wir landesweit den Höhepunkt der neuen Fälle überwunden haben. Hoffentlich wird das andauern“, sagte Trump vor Journalisten.
„Während wir wachsam bleiben müssen, ist es deutlich, dass unsere aggressive Strategie funktioniert.“
Trump schloss nicht aus, dass einige US-Bundesstaaten nach der Quarantäne noch bis zum 1. Mai „geöffnet“ werden können.
Das Virus Sars-CoV-2 wurde erstmals Ende Dezember in China entdeckt und breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus aus. Das Epizentrum der neuartigen Krankheit war die Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei. Am 11. März stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch der Infektion als Pandemie ein.
Weltweit haben sich laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 137.000 Menschen sind gestorben.
In den USA gibt es laut der Johns-Hopkins-Universität aktuell mehr als 639.000 Fälle von Corona-Infektionen und knapp 31.000 Todesopfer. Die USA sind globaler Spitzenreiter bei der Zahl der Corona-Infizierten.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Am 15. April 2020 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.

de.sputniknews.com: USA melden Abfangen von Militärmaschine durch russische Su-35
Ein russisches Flugzeug vom Typ Su-35 soll laut der 6. US-Flotte ein amerikanisches Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon während des Fluges im internationalen Raum über dem Mittelmeer abgefangen haben.
Demnach soll die Su-35 ein Manöver mit einer hohen Geschwindigkeit vor dem Flugzeug der amerikanischen Mission in einer Distanz von 25 Fuß (weniger als acht Metern) unternommen haben, was die Besatzung der P-8A Poseidon hätte gefährden können. Nach der Annäherung meldeten die US-Piloten eine Turbulenz.
Das Abfangmanöver dauerte demnach etwa 42 Minuten. Laut US-Militärs war das Manöver „unsicher“ und „verantwortungslos“. Die 6. US-Flotte rief Russland dazu auf, gemäß internationalen Standards zu agieren. Demnach soll das Vorgehen der amerikanischen Maschine dem internationalem Recht entsprochen und die russische Aktion nicht provoziert haben.
Bislang gibt es keine Kommentare aus dem russischen Verteidigungsministerium.
Die Fernfliegerkräfte Russlands absolvieren regelmäßig Patrouillenflüge über den neutralen Gewässern der Arktis, des Atlantiks, des Schwarzen Meeres und der Ostsee. Alle Einsätze erfolgen in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraumes, ohne dass dabei die Grenzen anderer Staaten verletzt werden, hieß es aus Moskau.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 15. April 3:00 Uhr bis 16. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Alexandrowka, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks).
Gestern wurde während des morgendlichen Beschusses der BFU durch einen direkten Treffer eine Transformatorunterstation beschädigt, dadurch hatten die Uroshajnaja-Straße und die Tschechow-Straße keinen Strom. Inzwischen sind die Reparaturarbeiten abgeschlossen und die Stromleitung wieder vollständig in Betrieb.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 7.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 222.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


deutsch.rt.com: Manche teilen in der Krise, was sie haben – Kuba entsendet weitere Ärzte-Delegation nach Italien
Bereits mehr als eintausend kubanische Ärzte helfen weltweit dabei, die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Auf Ersuchen des Regionalpräsidenten des Piemonts, Alberto Cirio, hat die karibische Insel jetzt eine weitere Delegation in das südeuropäische Land entsandt.
Kuba ist bekannt für sein Gesundheitssystem, und zunehmend erinnert sich die Welt in der Krise auch an die Solidarität des lateinamerikanischen Landes. Während die Insel selbst derzeit über 700 Corona-Fälle zählt, unterstützen kubanische Ärzte mehrere andere Nationen im Kampf gegen die Pandemie.
Auf Ersuchen des Präsidenten der italienischen Region Piemont, Alberto Cirio, hat das kubanische Gesundheitsministerium eine zweite Ärztedelegation nach Italien geschickt. Die am Montag eingetroffene Delegation besteht aus 38 Gesundheitsexperten, darunter Epidemiologen, Allgemeinmediziner und Anästhesisten sowie auf die Intensivpflege spezialisierte Krankenpfleger.
Regionspräsident Alberto Cirio bedankte sich bei den Helfern vom „anderen Ende der Welt“ für ihren Altruismus:
„Ich möchte all jenen danken, die zu dieser Mission beigetragen haben. Dies ist eine Schlacht, die wir nur gewinnen, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Und die Ersten, die dies taten, waren diese Ärzte und Krankenpfleger, die freiwillig in ein Flugzeug stiegen und vom anderen Ende der Welt kamen, um Menschen zu behandeln, die sie nicht kennen und nie gesehen haben – einfach aus einem großen Geist des Altruismus und der Menschlichkeit heraus.“
Die erste von Kuba nach Italien entsandte Ärztedelegation befindet sich seit dem 22. März in der am stärksten von COVID-19 betroffenen Lombardei.
Insgesamt helfen mehr als 1.100 kubanische Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitswesens in fast 20 Ländern, vor allem in der Karibik, Südamerika, Afrika und zwei europäischen Ländern.

Dan-news.info: Donezk hat beim heutigen Gefangenenaustausch von Kiew zehn Personen erhalten, der Ukraine wurden neun Personen übergeben. Dies teilte heute die Vertreterin der DVR in der Minsker humanitären Untergruppe, die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit.
Ursprünglich waren elf Personen auf der Liste, aber einer wollte nicht am Austausch teilnehmen.
Die Behörden der DVR werden den in die DVR gekommenen Menschen Unterstützung beim Erhalt eines DVR-Passes und anderer Dokumente leisten.
Ärzte aus der DVR haben begonnen, die aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgekehrten Menschen zu untersuchen. Viele brauchen dringend Behandlung.
Alle müssen zunächst 14 Tage in Quarantäne. Diejenigen, die keine Wohnung in der DVR haben, werden danach Wohnraum in Punkten zur langfristigen Unterbringung erhalten.


de.sputniknews.com: UN-Aufruf zu globaler Waffenruhe: Macron ersucht Putins Zustimmung
Von Armin Siebert
Als UN-Generalsekretär Antonio Guterres am 23. März zu einer globalen Waffenruhe aufgerufen hat, hat die Idee nur zögerlich Widerhall gefunden. Die Welt war damit beschäftigt, Krisenpläne für den Umgang mit der Corona-Krise zu entwerfen. Nun hat der französische Präsident Emmanuel Macron die Idee aufgegriffen und prompt kommt Bewegung in die Sache.
Macron sagte am Mittwoch gegenüber Radio France Internationale, dass bereits vier der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates diese Idee unterstützten würden. Dies seien neben Frankreich die USA, China und Großbritannien. US-Präsident Donald Trump, der chinesische Staatschef Xi Jinping und der britische Premierminister Boris Johnson hätten ihm das bestätigt. Als letztem der „Big Player“ lege die Resolution nun dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor. Macron sei zuversichtlich, dass auch das russische Staatsoberhaupt zustimmen werde. Das russische Präsidialamt bestätigte, Putin befasse sich aktuell mit dem Aufruf.
Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti zitiert außerdem den russischen Außenminister Sergej Lawrow, dem zufolge sich die fünf Vetomächte des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen auf neue Gipfelberatungen verständigt haben. Das Datum und die Tagesordnung seien aber noch nicht geklärt, so die Nachrichtenagentur.
Pandemien in Kriegsgebieten: Die größte Prüfung der Vereinten Nationen
UN-Generalsekretär Antonio Guterres hatte am 23. März zu einer weltweiten Waffenruhe zur Bewältigung der Corona-Pandemie aufgerufen. Guterres warnte insbesondere vor den schweren Folgen der Pandemie in den von Krieg zerrütteten Ländern, in denen die Gesundheitssysteme zusammengebrochen sind.
Der UN-Generalsekretär bezeichnete die momentane Pandemie als „die größte Prüfung, die die Welt seit Gründung der Vereinten Nationen vor 75 Jahren durchlaufen müsse.“ Er betonte, dass sein Appell ein „Aufruf an die Konfliktparteien ist, die Geißel des Krieges zu beenden und das Virus zu bekämpfen, das unsere Welt verwüstet“. Nach Angaben der UNO haben bislang 70 Staaten den Appell unterstützt und mindestens zehn Länder den Aufruf angenommen.
„Wir müssen alles tun, um den Frieden und die Einheit zu finden, die unsere Welt im Kampf gegen COVID-19 so dringend braucht“, sagte der Generalsekretär.
Auch Papst Franziskus sprach sich zu Ostern für eine weltweite Feuerpause aus: „Setzen wir uns dafür ein, dass die Todesschreie verstummen, genug der Kriege! Die Produktion und der Handel von Waffen mögen gestoppt werden, denn wir bedürfen des Brotes und nicht der Gewehre.“
Bis heute sind über zwei Millionen Menschen positiv auf COVID-19 getestet worden und mehr als 130.000 sind daran gestorben.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Russischer Botschafter: Corona-Krise zur Diffamierung legitimer Behörden Syriens genutzt
Die Gegner der legitimen Behörden Syriens versuchen, diese in Misskredit zu bringen, und nutzen dabei – unter dem Deckmantel „falscher humanitärer Motive“ – die Situation um die Coronavirus-Pandemie, sagte der russische Botschafter in Damaskus, Alexander Jefimow, gegenüber RIA Novosti.
„Die Gegner der legitimen syrischen Behörden nutzen zielgerichtet die Situation um die Pandemie der lebensgefährlichen Krankheit, um ihre wohl bekannten Ziele zu erreichen. Unter dem Deckmantel falscher humanitärer Motive, vor dem Hintergrund des Kampfes gegen das Coronavirus, rufen sie Damaskus zu Kampfhandlungen und zur Befreiung von Häftlingen auf und bestehen auf der Notwendigkeit von grenzübergreifenden Lieferungen, die die Souveränität der Syrischen Arabischen Republik verletzen“, sagte Jefimow.
„Es liegt jedoch auf der Hand, dass all dies mit einer wirklichen Hilfe für und Sorge um die Syrer nichts zu tun hat. Das Hauptziel ist hingegen, das durchzusetzen, was nicht durch politischen und wirtschaftlichen Druck auf die Syrer getan werden kann, das heißt die legitime Führung der Syrischen Arabischen Republik in Misskredit zu bringen“, so der Diplomat.
Der Chef der russischen diplomatischen Mission betonte ferner, ein derartiges Handeln habe zum Ziel, den laufenden Kampf gegen den Terrorismus zu stoppen, die Trennlinien auf der Erde einzufrieren, den Kurs auf territoriale Desintegration Syriens fortzusetzen und dessen staatliche Institutionen zu untergraben.
Aus einer am 10. April veröffentlichten gemeinsamen Presseerklärung der Koordinationsstäbe Syriens und Russlands geht hervor, dass die USA das Problem mit dem Coronavirus für die Diskreditierung der syrischen Regierung ausnutzen, indem sie eine Kampagne vorantreiben, laut der Syrien zum effektiven Kampf gegen die Ausbreitung der Infektion unfähig sei.
Das Außenministerium Syriens hatte am 9. April den jüngsten Bericht der Organisation für ein Verbot chemischer Waffen (OPCW) als erlogen zurückgewiesen, laut dem die syrischen Truppen 2017 Kampfstoffe gegen die damals von Rebellen kontrollierte Stadt Al-Lataminah eingesetzt hätten. Das Ziel des Berichts bestehe darin, die Schuld für den Einsatz von Kampfstoffen der syrischen Führung in die Schuhe zu schieben.

dan-news.info: Die Heizperiode in der DVR wird aufgrund es kalten Wetters bis zum 22. April verlängert.


de.sputniknews.com: Ifo-Institut: Deutschland bei Medizingütern kaum abhängig vom Ausland
Deutschland ist im Jahr 2019 beim Handel mit medizinischen Gütern kaum vom außereuropäischen Ausland abhängig gewesen. Laut einer Studie des ifo Instituts hat das Land in diesem Bereich einen Handelsüberschuss von 37 Milliarden Euro erwirtschaftet. Einen Überschuss gibt es auch etwa bei Beatmungsgeräten oder Desinfektionsmitteln.
„Die These, dass Deutschland beim Handel medizinischer Güter am Tropf der Globalisierung hängt, ist empirisch nicht belegbar“, schreiben die ifo-Wissenschaftler Martin Braml, Feodora Teti und Rahel Aichele in einem Aufsatz.
„Vielmehr hat Deutschland nach wie vor eine bedeutende Rolle im globalen Medizingüterhandel inne.“
Nationalen Medikamentenvorrat anlegen
Die Autoren sprechen sich dafür aus, einen nationalen Medikamentenvorrat anzulegen um die medizinischen Versorgungsengpässen vorzubeugen: Die Vorräte müssten mindestens so lange ausreichen, bis die heimische Volkswirtschaft im Krisenfall selbst die Versorgung mit notwendigen Medizingütern sicherstellen könne.
„Von protektionistischen Maßnahmen sollte die EU Abstand nehmen, um den freien Welthandel zu sichern“,
erklären Braml, Teti und Aichele. Zudem sprechen sich die Autoren dafür aus, die EU-Einfuhrzölle auf alle medizinischen Produkte dauerhaft auf null zu setzen.
„Bei Importen ist die Anzahl der Bezugsquellen wichtiger als die Frage, ob ein Produkt heimisch produziert oder importiert wird“, erklären die Autoren und ergänzen: „Mit der Zahl der Zulieferer sinkt die Abhängigkeit, und bei einer hinreichend hohen Zahl kann die Versorgung sogar stabiler sein als allein durch heimische Produktion.“
Hohe Diversifikation
„Knapp zwei Drittel der medizinischen Importgüter bezieht Deutschland aus 31 oder mehr Ländern, was einen hohen Grad an Diversifikation beim Bezug dieser Produkte bedeutet“, schreiben die ifo-Wissenschaftler. 72 Prozent seiner Arzneimittelimporte bezieht Deutschland aus den Mitgliedstaaten der EU. Außerhalb der EU sind die USA, die Schweiz und das Vereinigte Königreich bedeutende Exporteure medizinischer Güter nach Deutschland.
Der Arzneimittelimport aus China und Indien beträgt zusammen 409 Mio. Euro und damit 0,8 Prozent des gesamten deutschen Arzneimittelimports.
„Dies widerlegt die Behauptung, Deutschland sei grundsätzlich vom Import aus asiatischen Ländern abhängig“,
merken die Autoren an.


Lug-info.com: Die LVR und Kiew haben den heutigen Gefangenenaustausch abgeschlossen, teilte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa mit.
Die ukrainische Seite übergab der LVR vier Personen, die LVR der Ukraine elf. Weitere drei Personen brachten den Wunsch zum Ausdruck, aus familiären Gründen auf der ukrainischen Seite zu bleiben.
Die in der LVR eingetroffenen Menschen müssen aufgrund der Corona-Epidemie zwei Wochen in Quarantäne bleiben.


de.sputniknews.com:
Snowden will noch drei Jahre in Russland bleiben – Anwalt
Der US-Whistleblower Edward Snowden will seine Aufenthaltserlaubnis in Russland verlängern. Nach Angaben seines russischen Anwalts sind alle dafür nötigen Dokumente beim russischen Migrationsdienst bereits eingereicht worden.
„Edward Snowden hat die Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre beantragt, weil diese im April ausläuft“, sagte sein Anwalt Anatoli Kutscherena gegenüber RIA Novosti.
Er fügte auch hinzu, dass aufgrund der jetzigen Situation mit Coronavirus und der eingeführten Beschränkungen nicht alle Fragen sofort erledigt werden können. Laut Kutscherena hätten sie dafür Verständnis und warten auf die Entscheidung des Migrationsdienstes.
Im Februar gab Snowden bekannt, dass er seinen Aufenthalt in Russland verlängern wolle.
2013 hatte Snowden Dokumente zu Ausspäh-Aktivitäten des US-Abhördienstes NSA und seines britischen Gegenparts GCHQ an Journalisten gegeben. Auf der Flucht über Hongkong wollte er nach eigenen Angaben nach Ecuador, strandete aber am Moskauer Flughafen, nachdem die US-Regierung seinen Reisepass annulliert hatte. Nach tagelangem Aufenthalt in der internationalen Zone des Flughafens bekam Snowden Asyl in Russland, das seitdem mehrmals verlängert wurde.

de.sputniknews.com: Schulmassaker vereitelt: FSB nimmt Teenager in Krasnojarsk fest
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat laut eigenen Angaben in der sibirischen Stadt Krasnojarsk einen Jugendlichen festgenommen, der einen bewaffneten Angriff auf eine Schule geplant haben soll.
Festgenommen wurde ein Teenager, geb. 2006. Bei ihm wurden eine abgesägte Jagdschrotflinte mit Patronen, vermutlich selbstgemachte Sprengsätze sowie Kommunikationsmittel und persönliche Tagebücher beschlagnahmt, die Informationen über seine geplante Tat enthielten.
Der Tatverdächtige gestand, dass er die Waffen für ein Schulmassaker brauchte. Die Attacke plante er ursprünglich nach seinen Worten etwa am 19. oder 20. April.
Eine prozessuale Entscheidung soll nach der Analyse der beschlagnahmten Waffen, Munition und anderer Gegenstände und Dokumente getroffen werden. …


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 16.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden dreimal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Martschenko Alexandrowka und die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks mit Granatwerfern verschiedener Art beschossen.
Gestern wurde beim Beschuss durch Kämpfer der 28. mechanisierten Brigade infolge eines direkten Treffers eine Transformatorunterstation beschädigt, dadurch wurde die Stromversorgung der Wohnhäuser in der Uroshajnaja-Straße und der Tschechow-Straße in der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks unterbrochen. Inzwischen ist die Transformatorunterstation wieder in Betrieb genommen und die Stromversorgung der Ortschaft vollständig wieder in Betrieb.
Zusätzliche Informationen über Schäden an ziviler Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Stationierung von Militärtechnik der BFU in Ortschaften auf von der Ukraine kontrollierten Territorien fest, was das Leben und die Gesundheit ziviler Einwohner gefährdet.
In den letzten 24 Stunden wurde die Stationierung von Technik der 10. Gebirgssturmbrigade in einem privaten Sektor von Orlowskoje bemerkt – ein Abwehrgeschütz und ein Panzertransporter.
Um die Entdeckung der Technik der BFU, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, zu verhindern, schaffen die Einheiten der ukrainischen Verbrecher weiter
Hindernisse für die Arbeit von Drohnen der OSZE-Mission, die Flüge über von den BFU besetzten Territorien durchführen.
So haben Kämpfer der 128. Brigade im Gebiet von Perwomajskoje die Leitungskanäle einer Drohne der OSZE-Mission mit einer Störstation „Bukowel-AD“ einer mobilen Gruppe des 306. Bataillons für elektronische Kriegführung blockiert,
dadurch waren die Beobachter der Mission gezwungen, das Monitoring des Territoriums, das von den ukrainischen Einheiten besetzt ist, zu beenden und die Drohne zu landen.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen, indem sie
Drohnen für die Aufklärung einsetzen.
Dank der fachkundigen und organisierten Handlungen von Soldaten von Luftabwehreinheiten und Mannschaften der elektronischen Kriegführung des einheitlichen Systems zum komplexen Schutz „Mantija-ARP“ unter Einsatz einer Station der elektronischen Kriegführung „Triton-M1“ wurde im Gebiet von Kominternowo
eine Drohne des Typs „Phantom-4“ rechtzeitig entdeckt und abgeschossen.
Unsere Spezialisten untersuchen derzeit die Informationen vom Datenträger der Drohne.
Die ukrainischen bewaffneten Formationen erleiden weiter nicht kampfbedingte Verluste. Mit jedem Tag greifen mehr ukrainischen Kämpfer zu äußersten Maßnahmen – Selbstverletzung, um dem Dienst in der Zone der Besatzungskräfte zu entkommen, weil es unter Bedingungen der Quarantäne einfach kein anderes Mittel gibt.
So schoss sich am 13. April im Gebiet von Krasnogorowka im Verantwortungsbereich der 28. Brigade ein verzweifelter Kämpfer, der Soldat A.W. Simejkoe, geb. 1993, auf dem Kampfposten mit einer Maschinenpistole AK-74 selbst in die linke Hand.
Am 14. April schoss sich ein Soldat aus dem 109. Bataillon der 128. Brigade, D.S. Gnidischin, selbst in das linke Bein, um der Ausführung von Kampfaufgaben im vordersten Bereich zu entgehen. Ein ähnlicher Fall ereignete sich im benachbarten 108. Bataillon der Brigade, wo der verzweifelte Soldat D.W. Gawwa versucht
e, sich mit der Dienstwaffe in den Oberschenkel zu schießen. Die verletzten Soldaten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Zu diesen Vorfällen wird von Vertretern des militärischen Rechtsordnungsdienstes eine Ermittlung durchgeführt.
Außerdem wurden in den letzten 24 Stunden Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes zwei Fälle von Ausweichen vor dem Dienst bekannt, einer davon ereignete sich im Gebiet von Wodjanoje. Der Kämpfer der 10. Brigade, der Soldat P.A. Shurba, der sich auf einem Beobachtungspunkt befand, schoss sich ins Bein. Der zweite Fall wurde im Gebiet von Dsershinsk
registriert, wo der Soldat der 58. Brigade W.K. Tarassow versuchte, sich mit einer Maschinenpistole in die Hand zu schießen. Da er nicht ausreichend ausgebildet war, verletzte er sich am Bauch und wurde in ernstem Zustand in das Militärhospital von Tschasow Jar eingeliefert.
Traditionsgemäß werden die genannten nicht kampfbedingten Verluste an den übergeordneten Stab als in
folge von Beschuss erlitten gemeldet.
Wir wenden uns an die Verwandten und Freunde der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, unternehmen Sie Maßnahmen zur Heimkehr Ihrer Söhne, stoppen Sie die Willkür der verbrecherischen Kommandeure!
Vor dem Hintergrund der Verbreitung der Coronavirus-Infektion und der Einführung einer Quarantäne auf dem Territorium der Ukraine ist in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der Strafoperation ein Absinken des moralisch-psychischen Niveaus des Personals festzustellen.
Negativ wirkt sich der lange Aufenthalt in der OOS-Zone auf den moralisch-psychischen Zustand der ukrainischen Soldaten aus. Die Vers
chiebung der Ablösung verschärft dieses Problem erheblich. Die Kämpfer führen die Befehle der Kommandeure nicht aus und bemühen sich betrunken zu sein. Seit Beginn dieser Woche haben zwei Soldaten der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte, die Soldaten B.M. Krasjuk und L.F. Garbus, die die Aufgaben an den vorderen Positionen leid sind, eigenmächtig den Stationierungsort des Truppenteils verlassen. Der Brigadekommandeur berichtet das Geschehen nicht an den übergeordneten Stab, und die geflohenen Soldaten werden „rückwirkend“ entlassen, das heißt zu einem Zeitpunkt vor ihrer Flucht.


de.sputniknews.com:
Im Auftrag der CIA? Vertrauliche Gespräche von Julian Assange mit seinen Anwälten abgehört
Von Ilona Pfeffer
Whistleblower Julian Assange ist offenbar von 2015 bis 2018 in der ecuadorianischen Botschaft systematisch ausspioniert worden. Darauf verweisen geleakte Video- und Audioaufnahmen.
Bei den mithilfe von Überwachungskameras und versteckt angebrachten Wanzen aufgezeichneten Gesprächen handelt es sich auch um vertrauliche Beratungen Assanges mit seinen Anwälten.
In seinem jüngsten Blogeintrag verweist der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan und Vertraute von Julian Assange, Craig Murray, auf einen Bericht des Senders ABC, worin Mitschnitte von Überwachungskameras in der ecuadorianischen Botschaft in London gezeigt werden. Aufgezeichnet sind Besuche der Anwälte des Whistleblowers, und auch sich selbst hat Murray auf den Aufnahmen entdeckt. Assange und er hätten an dem betreffenden Tag darüber gesprochen, wie er in Assanges Auftrag Verbindung zu verschiedenen Regierungen in Übersee aufnehmen sollte.
In der Reportage von ABC, die Murray in seinem Blogeintrag eingebettet hat, sind zu Beginn Mitschnitte des Besuchs von Wikileaks-Rechtsberater Geoffrey Robertson zu sehen und zu hören. Wie der Reporter betont, dürfte es nach geltendem Recht keine derartigen Mitschnitte einer vertraulichen Unterredung zwischen Anwalt und Klient geben. Im Interview bestätigt auch Robertson:
„Das ist ein schweres Verbrechen nach europäischem Recht. Es ist eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts, eine Verletzung des vertraulichen Verhältnisses zwischen einem Anwalt und seinem Klienten.“
Ferner erfahren wir, dass die illegal laufenden Kameras von der spanischen Firma „UC Global“ betrieben werden. Einige Mitarbeiter der Firma seien es auch gewesen, die die Information über die Abhöraktion an die Öffentlichkeit gebracht hätten. Von ihnen hätten Assanges rechtliche Vertreter erfahren, an welchen Stellen in der Botschaft versteckte Kameras angebracht worden sind. Der Eigentümer von „UC Global“, David Morales, soll Assange und seine Besucher auf diese Weise zwischen 2015 und 2018 systematisch überwacht und gegenüber seinen Mitarbeitern gesagt haben, dass er mit US-amerikanischen Nachrichtendiensten zusammenarbeite. Dabei habe man den Besuchern des Wikileaks-Gründers wiederholt versichert, dass die Videoüberwachung in der Botschaft nicht mitlaufen und auch keine Audios aufgenommen werden würden – offenbar eine glatte Lüge.
Es habe sich herausgestellt, dass eine Wanze in einem Feuerlöscher versteckt wurde, eine andere habe sich auf der Damentoilette befunden, wohin sich Assange für vertrauliche Gespräche mit seinen Besuchern zurückzog, um etwaigen Abhöraktionen auszuweichen. Morales habe abgestritten, die Wanzen installiert zu haben, und gegenüber britischen Medien auf Nachfrage gemutmaßt, Wikileaks habe diese selbst angebracht. Eine E-Mail von Morales an seine Mitarbeiter, die ebenfalls durchgestochen wurde, zeichne aber ein anderes Bild, indem Morales darin die Anweisung erteile, bestimmte Besucher, wie Assanges Anwältin Jennifer Robinson, besonders genau zu beobachten. Diese sagte gegenüber ABC:
„Das Ausspionieren unserer juristischen Beratungen mit Julian Assange würde den US-Behörden sehr nutzen, denn sie wüssten dadurch von unseren sehr vertraulichen Gesprächen darüber, wie wir Julian vor der Auslieferung schützen wollen.“ Die US-Justizbehörde und die CIA hätten es abgelehnt, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, heißt es am Ende des Berichts.
Craig Murray kommentiert die Enthüllungen von ABC:
„Julians vertrauliche Gespräche über seine Verteidigung sind abgehört worden, von einer Regierung, die seine Auslieferung anstrebt. Nach jeder Rechtsprechung der Welt sollte das genug sein, um das Verfahren zu stoppen. Wenn das Verfahren wieder aufgenommen wird, werden zuerst diejenigen Zeugen aufgerufen werden, die zu eben diesen Vorgängen aussagen sollen. Die Verteidigung hat um Vertagung bis nach dem 18. Mai ersucht, weil sie wegen des aufgrund der Corona-Pandemie verhängten Besuchsverbots im Gefängnis keinen Zugang zu ihrem Klienten hat und weil nicht klar ist, ob alle Zeugen bis zum 18. Mai aus dem Ausland einreisen können. Richterin Vanessa Baraitser hat eine Vertagung abgelehnt.“

de.sputniknews.com: 100 Tage nach Absturz ukrainischen Jets im Iran – Außeminister veröffentlichen gemeinsame Erklärung
Die Außenminister der Ukraine, Kanadas, Schwedens, Afghanistans und Großbritanniens haben ein gemeinsames Statement im Zusammenhang mit dem Absturz der ukrainischen Passagiermaschine Boeing 737 gemacht. Das Schreiben wurde am Donnerstag auf der offiziellen Webseite des ukrainischen Ministeriums veröffentlicht.
Seit der Tragödie in Teheran mit dem Flug PS752 der Ukraine International Airlines (UIA) sind demnach 100 Tage verstrichen. Die Ukraine, Kanada, Schweden, Afghanistan und Großbritannien bilden eine Koordinationsgruppe zur Hilfe für die Opfer der Katastrophe.
„(…) Mitglieder der Koordinationsgruppe wollen den Familien und Nächsten der Opfer versichern, dass unsere Ministergruppe weiter zusammen handelt. Sie plädiert für eine völlige Verantwortung, Transparenz, Gerechtigkeit und Entschädigungen sowie für eine komplette, unabhängige und transparente Ermittlung, um den Familien und den Nächsten zu helfen, das Leid zu durchleben, das sie immer noch empfinden.“
Das Flugzeug der Ukraine International Airlines war am 8. Januar kurz nach dem Start in Teheran abgeschossen worden. Alle 176 Insassen kamen ums Leben.
Neben Iranern waren Bürger aus sechs weiteren Staaten an Bord: aus Afghanistan, Großbritannien, Deutschland, Kanada, Schweden und der Ukraine.
Der Iran hatte zunächst den Abschuss bestritten, aber nach drei Tagen gestanden, die ukrainische Maschine irrtümlich zum Absturz gebracht zu haben. Das iranische Militär, das mitten in einer militärischen Konfrontation mit den USA in voller Alarmbereitschaft gewesen sei, habe den Passagierjet für einen Marschflugkörper gehalten, hieß es aus Teheran.

de.sputniknews.com: Opec-Prognose: Beispielloser Rückgang der Erdöl-Nachfrage
Das Ölkartell Opec erwartet vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie den größten Rückgang der globalen Ölnachfrage in der Geschichte. Dies geht aus dem April-Bericht der Organisation hervor.
„Die Prognose für das globale Wachstum der Ölnachfrage im Jahr 2020 wurde um 6,9 Millionen Barrel pro Tag nach unten korrigiert, was einen historischen Rückgang auf etwa 6,8 Millionen Barrel pro Tag bedeutet“, hieß es.
Die globale Nachfrage in diesem Jahr werde nun auf 92,82 Millionen Barrel pro Tag prognostiziert. Dabei werde sie in der zweiten Jahreshälfte höher sein als in der ersten, so die Prognose.
Die Indikatoren des ersten Halbjahres seien durch die negativen Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs auf den Verkehr und die Industrie in China beeinflußt worden.
„Die COVID-19-Pandemie setzt derzeit die steigende Ölnachfrage in vielen anderen Ländern und Regionen der Welt unter Druck und hat beispiellose Auswirkungen auf das Niveau des Kraftstoffverbrauchs, insbesondere im Bereich des Verkehrs“, hieß es weiter im Monatsbericht der Opec.
Zuvor hatte die Internationale Energieagentur (IEA) angegeben, es werde mit einem historischen Einbruch bei der Nachfrage nach Erdöl gerechnet. Im laufenden Jahr dürfte die Nachfrage um 9,3 Millionen Barrel pro Tag einbrechen, hieß es im Monatsbericht der IEA. Somit werde ein Wachstum von fast zehn Jahren zunichte gemacht.
Wie die IEA-Analysten betonten, werde der Opec+-Deal den globalen Nachfragerückgang nicht kompensieren können, er könnte jedoch zu einer Reduzierung der Lagerbestände in der zweiten Jahreshälfte führen.
Führende Ölstaaten hatten bei einem Treffen der „Opec+“, einem Zusammenschluss der Opec und anderer Förderländer, eine Senkung der Ölproduktion um täglich 9,7 Millionen Barrel für die Monate Mai und Juni beschlossen.


Dnronline.su: Das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin hat den Auftrag erteilt, Schüler, die Anspruch auf kostenlose Schulmahlzeiten haben und sich jetzt im Fernunterricht befinden, mit Lebensmittelpaketen zu versorgen. Diese Anweisung erteilte er bei einer Arbeitsbesprechung zu Fragen der epidemiologischen Lage im Rahmen einer Videokonferenz.


de.sputniknews.com: Russland verschiebt Siegesparade am 9. Mai
Russland verschiebt die Militärparade anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus. Kremlchef Wladimir Putin begründete die Entscheidung am Donnerstag mit einer Krise um die Coronavirus-Pandemie.
Die Vorbereitungen für den Feiertag seien aufgrund der Risiken im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus unmöglich, so Putin.
Alle Feierlichkeiten, einschließlich der Siegesparade und der Prozession des Unsterblichen Regiments, sollen nach seinen Aussagen später im Jahr stattfinden.
„Ich verstehe, dass der 9. Mai für uns alle der Tag des Sieges ist, er wird für immer bei uns sein. Dieser Termin kann nicht abgesagt oder verschoben werden. Wir werden dies nicht tun. Jede Familie wird sich an diesem Tag an ihre Helden erinnern und sie ehren. Wir werden alles Notwendige tun, damit die Veteranen unsere Fürsorge und Dankbarkeit spüren, wir werden alle unsere Möglichkeiten nutzen“, sagte der Präsident.
Er versicherte dennoch, der diesjährige Siegestag am 9. Mai würde dem Land und der Bevölkerung „neue Kräfte geben, um alle Schwierigkeiten und Herausforderungen zu überwinden.“ …


abends:

de.sputniknews.com: Telefonat Lawrow – Maas: Bevorstehende Videokonferenz der „Normandie-Vier“-Außenminister im Fokus
Die Außenminister Russlands und Deutschlands, Sergej Lawrow und Heiko Maas, haben in ihrem Telefongespräch am Donnerstag vereinbart, bei der Vorbereitung einer Videokonferenz der Außenminister der „Normandie-Vier“ die aktuelle Situation in der Welt zu berücksichtigen. Das geht aus einer Mitteilung des russischen Außenamtes hervor.
Das Gespräch fand auf Initiative der deutschen Seite statt.
Die Minister tauschten ihre Meinungen zur Sachlage bei der Beilegung des Ukraine-Konflikts aus und legten dabei das Schwergewicht darauf, die Seiten zur vollständigen Einhaltung der Vereinbarungen anspornen zu müssen, die im Rahmen des „Normandie-Formats“ erzielt wurden und durch die Mechanismen der Kontaktgruppe umzusetzen sind.
„Die Minister verständigten sich darauf, die Entwicklung der Situation bei der Vorbereitung einer Videokonferenz der Außenminister der ‚Normandie-Vier‘ zu berücksichtigen, deren Termin noch abgestimmt werden soll“, verlautete aus dem russischen Außenministerium.
Wie es weiter hieß, hat Lawrow auf „konkrete Beispiele für nicht konstruktive Handlungen der Behörden in Kiew aufmerksam gemacht, die die allseitige Umsetzung des Minsker ‚Maßnahmen-Komplexes,‘ behindern“.
Außerdem wurde die aktuelle Situation in der Welt sowie in Russland und Deutschland im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie erörtert.
„Die Minister waren sich darin einig, dass die Völkergemeinschaft ihre Bemühungen bei der Bekämpfung der Epidemie und deren weiteren Ausbreitung vereinen muss und dass eine Politisierung des Themas der Coronavirus-Infektion unannehmbar ist“, hieß es.

dan-news.info: In der DVR wurden am 16. April sechs weitere Fälle von COVID-19-Infektionen entdeckt, teilte das Gesundheitsministerium mit.
Das Ministerium fügte hinzu, dass unter den Infizierten Personen sind, die die chirurgische Abteilung Nr. 2 des Donezker Stadtkrankenhauses Nr. 16 aufgesucht haben. In diesem Zusammenhang werden in der Abteilung prophylaktische Quarantänemaßnahmen durchgeführt. Der Zugang zu der medizinischen Einrichtung wurde beschränkt.
In das Krankenhaus werden nur Notfälle aufgenommen, planbare Behandlungen werden in andere medizinische Einrichtungen verlegt.
Insgesamt gibt es nur 32 Fälle von Corona-Virus-Infektion in der DVR, zwei Patienten sind genesen und aus dem Krankenhaus völlig gesund entlassen. Todesfälle wegen COVID-19 wurden bisher nicht festgestellt.


de.sputniknews.com: „Sie haben uns in die Irre geführt“: Pentagon-Chef über Covid-19-Ausbruch in China
US-Verteidigungsminister Mark Esper hat am Donnerstag erklärt, dass die Kommunistische Partei Chinas über den Ausbruch des neuartigen Coronavirus irregeführt habe und nicht offen darüber gewesen sei.
„Sie haben uns in die Irre geführt, sie waren von den ersten Tagen des Virus an nicht transparent, wenn Sie so wollen. Deshalb glaube ich nicht wirklich, dass sie uns gegenüber sogar jetzt ehrlich sind“, sagte Esper in einem Interview mit NBC News.
Dem Virus „einen Schritt voraus“ zu sein
Nach seinen Worten hätte es geholfen, wenn die chinesische Regierung früher offener gewesen wäre, dem Virus „einen Schritt voraus“ zu sein, seine Struktur zu verstehen und schnell eine Behandlung und einen Impfstoff zu entwickeln.
Zuvor hatte das chinesische Außenministerium erklärt, dass China von Anfang an eine offene und verantwortungsvolle Position in Bezug auf die Veröffentlichung von Daten zur Epidemie der Coronavirus-Infektion vertreten habe. …

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