Presseschau vom 15.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Tilo Gräser: Corona-Krise: Die Johns-Hopkins-Universität und ihr Einfluss vor und während der Pandemie
Ist die vielzitierte Johns-Hopkins-Universität eine zuverlässige und unabhängige Quelle für die Zahlen in der Corona-Krise? Wie kommt sie zu ihrer führenden Stellung in der weltweiten Darstellung der Ereignisse? Wer steht hinter und neben ihr und finanziert sie? Antworten hat der Bankenkritiker Werner Rügemer gegeben. …
https://sptnkne.ws/Cc2Z


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Nein aus Trotz? Italien verzichtet auf 39 Milliarden Hilfskredite der EU
Die Spannungen innerhalb der EU dürften angesichts der Corona-Krise und der mühsamen Verhandlungen zu deren Bewältigung wieder zugenommen haben. Denn Italien hat kürzlich 39 Milliarden Euro an EU-Hilfen abgelehnt. Dabei wurden diese zuvor mit Rücksicht auf Italien und nicht ohne Widerstand ausgehandelt.
Die Mittel sind Teil des sogenannten Corona-Hilfspakets, das die EU-Finanzminister unmittelbar vor Ostern beschlossen hatten. Am Montag machte Italiens stellvertretender Wirtschaftsminister Antonio Misiani deutlich, dass Italien aus dem Hilfspaket lediglich die Unterstützung beim Kurzarbeitergeld und die Darlehen der Europäischen Investitionsbank nutzen werde.
Den dritten Teil des Hilfspakets (39 Milliarden Euro), welcher aus dem Euro-Rettungsfonds ESM stamme, werde Rom nicht anrühren. Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte zuvor bereits geäußert, dass Italien den ESM nicht brauche und nicht daran interessiert sei.
Die EU-Finanzminister erzielten in der Nacht zum Karfreitag eine Einigung zum Corona-Hilfspaket. Demnach könnte Italien Hilfskredite aus dem Rettungsfonds ESM nutzen, um damit Ausgaben im Gesundheitssystem zu decken. Daran sollen keinen weiteren Bedingungen geknüpft worden sein. Allerdings hatten sich die Niederlande bis zuletzt dagegen ausgesprochen, womit die Einigung einen mühsam ausgehandelten Kompromiss darstellt.
Nach Angaben mehrerer italienischer Medien soll nach der Brüsseler Einigung eine hitzige Auseinandersetzung zwischen den Koalitionspartnern in Italien ausgebrochen sein. Die Fünf-Sterne-Bewegung hatte demnach auf einen Verzicht der 39 Milliarden Euro Hilfen bestanden und andernfalls mit einem Bruch der Regierungskoalition gedroht.
Ministerpräsident Conte hat bereits für den EU-Gipfel am 23. April angekündigt, sich erneut für die von Italien bevorzugten Eurobonds einzusetzen (von allen EU-Mitgliedsländern geschulterte Anleihen). „Wir werden dafür kämpfen, die Eurobonds zu bekommen. Auf dem nächsten EU-Gipfel werde ich außerdem klarstellen, dass der ESM völlig unangemessen ist“, hatte Conte erklärt.

vormittags:

de.sputniknews.com: Russische Fachleute in Serbien: Weitere Desinfizierungen und Beratungen in Krankenhäusern
Spezialisten der russischen ABC-Abwehrtruppen haben weitere zehn medizinische Objekte desinfiziert, wie Russlands Verteidigungsministerium am Mittwoch mitteilte.
„Die russischen Spezialisten der ABC-Abwehr haben die Desinfizierungsarbeiten fortgesetzt und zehn medizinische Einrichtungen gereinigt“, heißt es. Dabei handle es sich um Kliniken in Belgrad, Ćuprija, Palić und Niš.
Während der gemeinsamen Arbeiten wurde ein Desinfektionsmaßnahmen-Konzept für Einrichtungen des Gesundheitsministeriums auf dem serbischen Territorium erarbeitet. Darüber hinaus legte man Schlüsseleinrichtungen fest, wo in erster Linie russische Spezialisten eine beratende Tätigkeit ausüben und sanitäre Arbeiten durchgeführt werden sollen.
Darüber hinaus hielten russische Militärmediziner im Militärhospital sowie im klinischen Zentrum der Stadt Novi Sad, im geriatrischen Zentrum der Stadt Niš und Gesundheitszentrum der Ortschaft Zaječar Beratungen mit serbischen Kollegen ab. Die russischen Spezialisten analysierten die epidemiologische Lage und gaben Empfehlungen zu antiepidemischen Maßnahmen ab.
Im Krankenhaus „Zemun“ in Belgrad untersuchten die russischen Ärzte 25 Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion bestand. Der Direktor des Zentrums, Professor Dragoš Stojanović, äußerte sich zur Arbeit der russischen Spezialisten wie folgt:
„Sie sind sehr erfahren, mit einem hohen Vorbereitungsniveau. Wir sind dankbar, dass wir mit den russischen Kollegen kooperieren können. In einigen Fragen haben wir mehr Erfahrung, in einigen sie.“
Dem fügte er hinzu: „Die Hilfe vom russischen Volk war immer groß, und wir sind dafür dankbar.“
Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Spezialisten insgesamt 29 Objekte in sieben serbischen Städten sowie mehr als 80 Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 460.000 Quadratmetern desinfiziert. Die russischen Militärmediziner untersuchten und beteiligten sich an der Behandlung von 266 Patienten mit Corona-Verdacht. …

de.sputniknews.com: Kein offenes Feuer in Sperrzone von Tschernobyl mehr – Ukrainische Behörden
In der Sperrzone von Tschernobyl gibt es derzeit nach den heftigen Waldbränden kein offenes Feuer mehr. Dies erklärte am Mittwoch der staatliche Dienst der Ukraine für Notfallsituationen.
Laut aktuellen Behördeninformationen gibt es kein offenes Feuer in der Sperrzone von Tschernobyl mehr. Demnach werden nun nur Glutnester gelöscht, wobei sowohl Hubschrauber, als auch Löschfahrzeuge im Einsatz sind.
„Die Situation ist unter Kontrolle“, heißt es in der entsprechenden Mitteilung.
Derzeit werden glühende Holzteile und Baumstümpfe gelöscht. Die Strahlung sei im Normbereich.
Bei den Löscharbeiten in der Sperrzone sind insgesamt mehr als 500 Menschen und über 100 Fahrzeuge im Einsatz, darunter zwei Hubschrauber, die innerhalb eines Tages sechs Tonnen Wasser abgeworfen haben.
Am Dienstag hatte der Chef des staatlichen Dienstes der Ukraine für Notfallsituationen, Nikolai Tschetschjotkin, erklärt, dass der Brand in der Sperrzone von Tschernobyl eingedämmt worden sei.
Am 4. April war in der ukrainischen Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ein Waldbrand ausgebrochen, der etwa 20 Hektar umfasste.
Während der Ermittlungen zu vermeintlicher Brandstiftung war eine verdächtige Person ins Visier der Polizei geraten. Der Mann wurde bereits identifiziert und festgenommen. Er soll Laub und trockenes Gras angezündet haben.

de.sputniknews.com: Maas kritisiert Stopp der US-Zahlungen an die WHO
Bundesaußenminister Heiko Maas hat den von US-Präsident Donald Trump verfügten Stopp der Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation WHO kritisiert.
„Eine der besten Investitionen im Kampf gegen die Pandemie ist es, die Vereinten Nationen, allen voran die unterfinanzierte Weltgesundheitsorganisation, zu stärken – zum Beispiel bei der Entwicklung und Verteilung von Tests und Impfstoffen”, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch der DPA.
Es müsse bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine enge internationale Zusammenarbeit geben.
„Gegenseitige Schuldzuweisungen helfen in der Coronakrise nicht”, betonte Maas. Das Virus kenne keine Grenzen.
Trump hatte die Beitragszahlungen an die WHO am Dienstagabend gekappt. Er macht die Organisation für die vielen Toten mitverantwortlich.
Durch das Missmanagement der WHO und deren Vertrauen auf Angaben aus China habe sich die Epidemie dramatisch verschlimmert und rund um die Welt verbreitet. Seine Regierung werde in den kommenden 60 bis 90 Tagen prüfen, welche Rolle die WHO bei der „schlechten Handhabung und Vertuschung der Ausbreitung des Coronavirus” gespielt habe. Solange lägen die Zahlungen auf Eis.

 

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Am 14. April 2020 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.

 

de.sputniknews.com: US-Militärs in Japan rufen Gesundheitsnotstand aus
Der Kommandeur der amerikanischen Streitkräfte in Japan, Kevin Schneider, hat vor dem Hintergrund der Coronavirus-Ausbreitung den Gesundheitsnotstand für das gesamte auf dem japanischen Territorium stationierte Militärkontingent ausgerufen.
Der frühere, vom US-Kommando verhängte Notstand galt nur für amerikanische Stützpunkte sowie Objekte der Streitkräfte und Marine in der japanischen Region Kanto.
„Der Kommandeur der US-Streitkräfte in Japan hat am 15. April 2020 den Gesundheitsnotstand für alle (Objekte) in Japan ausgerufen“, heißt es in der entsprechenden Twitter-Mitteilung.
Bis zum 15. Mai soll der Notstand aufrecht bleiben. Der Kommandeur der amerikanischen Streitkräfte ist befähigt, ihn zu verlängern oder vorzeitig aufzuheben. Die Maßnahmen betreffen demnach alle Menschen, die Zugang zu Objekten oder Einrichtungen der USA haben, darunter auch Militärs, Zivilisten, Auftragnehmer und Arbeiter des Empfangslandes. …

 

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 14. April 3:00 Uhr bis 15. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Wasiljewka, Shabitschewo, Staromichajlowka, Alexandrowka, Petrowskoje, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden infolge des Beschusses der BFU auf Staromichajlowka folgende Schäden festgestellt:
– Dnjepropetrowskaja-Straße 35 (der Brand wurde gelöscht);
– Iwan-Martschenko-Straße 36, 38, 42, 50 (Dach);
– Oktjabrskaja-Straße 4, 11, 69 (Fassade);
– Schkalow-Straße 30 (Fassade, Zaun);
– Schkalow-Straße 32 (Fensterverglasung, Wirtschaftsgebäude);
– Schkalow-Straße 37 (Dach);
– Schkalow-Straße 39 (Wirtschaftsgebäude);
– Schkalow-Straße 43 (Wirtschaftsgebäude);
– Schkalow-Straße 45 (Dach).

Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 222.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 66.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: „24-Stunden-Bilanz“: 3388 neue Corona-Patienten in Russland nachgewiesen
In 65 Regionen Russlands sind innerhalb von 24 Stunden 3388 neue Covid-19-Patienten registriert worden. Dies gab der Operativstab zur Vorbeugung und Bekämpfung der Corona-Infektion am Dienstag bekannt.
Somit stieg die Zahl der Corona-Erkrankten in 84 Subjekten Russlands auf 24.490. Die meisten neuen Corona-Fälle – 1774 – wurden in Moskau registriert. Darauf folgen das Moskauer Gebiet mit 272, die Region Murmansk mit 137 und Sankt Petersburg mit 130 Neuinfizierten.
Knapp die Hälfte der Neuinfizierten in Moskau ist jünger als 45 Jahre. 85 Prozent der Erkrankten sind unter 65 Jahren. Fünf Prozent der Corona-Kranken sind Kinder.
Im Laufe des Tages starben demnach 28 Menschen. Die Zahl der Todesopfer in Russland liegt derzeit bei 198 Menschen.
292 Corona-Patienten sind genesen. Die Zahl der aus russischen Krankenhäusern entlassenen Erkrankten beläuft sich nun auf 1986.

 

nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 15.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden elfmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 58. Brigade unter Kommando von Kaschtschenko das Gebiet des Bergwerks 6/7 von Gorlowka mit 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28., 54 und 57. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Martschenko, Majstrenko und Mischantschuk Wasiljewka, Jasinowataja, Alexandrowka und Staromichajlowka mit Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. und der 10. Brigade auf Befehl der Verbrecher Gontscharuk und Subanitsch Petrowskoje und Kominternowo mit Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Informationen über Schäden an ziviler Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Die letzten 24 Stunden waren für die ukrainischen Kämpfer durch eine starke Zunahme der nicht kampfbedingten Verluste gekennzeichnet, die drei Tote und elf Verletzte betrugen.
Dies hängt mit den täglichen und gewöhnlichen Fällen zusammen, die durch nicht ordnungsgemäße gegenseitige Beziehungen und mit der Verletzung von Sicherheitsvorschriften sowie mit den Absichten der militärisch-politischen Führung der Ukraine, die Lage im Donbass durch die Durchführung von Diversionsaktivitäten zu destabilisieren, sowie mit der Lieferung qualitativ minderwertiger Waffen in die Truppen zusammenhängen.
Seit 2016 sind in den ukrainischen Streitkräfte mehr als 100 Detonationen von Mörsern des Typs „Molot“ erfolgt, dadurch starben mehr als 80 ukrainische Soldaten. Ursache dafür ist die Qualität des Stahls, aus dem der Mörser „Molot“ produziert wird. Das Bestreben, bei der Produktion des Stahls zu sparen, führte zu einer merklichen Verschlechterung seiner Qualität. Eine vergleichbare Situation ist auch mit Mörsern nach NATO-Standards entstanden, die in die Truppenteile der Spezialoperationskräfte geliefert wurden. Die ukrainischen Soldaten haben aufgrund der Gefahr zu sterben aufgehört sie einzusetzen.
Am 14. April starb bei Spezialschießübungen mit Mörsern auf dem Militärübungsplatz Iwanowka in
folge der Detonation eines Geschosses im Lauf eines neuartigen Mörsers, die von ukrainischen militärisch-industriellen Komplex für Einheiten der Spezialoperationskräfte produziert wurden, ein ukrainischer Soldat und acht wurden schwer verletzt. Die Übungen fanden mit „Professionellen“ der Einheiten der Spezialoperationskräfte statt, die eine Diversions- und Erkundungsgruppe für Provokationen gegen unsere Republik ausbildeten.
Es wurde beschlossen, den getöteten Soldaten unter Heranziehung einer erheblichen Zahl von Menschen zu beerdigen. Das Kommando der Spezialoperationskräfte gab Anweisungen, das Begräbnis des durch die Detonation Getöteten trotz der Quarantänemaßnahmen unter Bedinungen der Epidemie unter Heranziehung von 100 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu dieser Zeremonie zu organisieren.


de.sputniknews.com:
Vierte russisch-türkische Patrouille auf M4-Straße in Idlib
Russische und türkische Soldaten haben am Mittwoch erneut auf der Autostraße M4 in der syrischen Provinz Idlib patrouilliert. Es war bereits die vierte gemeinsame Patrouille in der Region im Rahmen einer Vereinbarung der Präsidenten beider Staaten, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.
„Im Einklang mit den Abmachungen der Präsidenten Russlands und der Türkei vom 5. März hat am 15. April eine weitere, bereits die vierte gemeinsame russisch-türkische Patrouille an einem Abschnitt der Autostraße M4 in der Deeskalationszone Idlib stattgefunden, die die Städte Aleppo und Latakia miteinander verbindet“, teilte das Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Mittwoch mit.
Die russischen Soldaten seien auf der Patrouillenfahrt mit zwei Schützenpanzern des Typs BTR-80 und einem Tigr-Panzerfahrzeug unterwegs gewesen, hieß es. Die Bewegung der Kolonne sei per Drohnen der russischen Luftwaffe kontrolliert worden. Es wurden keine Zwischenfälle gemeldet.
Am 5. März haben der russische Präsident, Wladimir Putin, und sein türkischer Amtskollege, Recep Tayyip Erdogan, nach mehrstündigen Verhandlungen in Moskau eine Vereinbarung zu Syrien unterzeichnet. Darin bekräftigen sie ihr Bekenntnis zum „Astana-Format“, rufen eine Feuerpause aus und einigen sich auf gemeinsame Patrouillen entlang der wichtigen Verkehrsader М4, die von Kämpfern kontrolliert wird.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Trotz des Waffenstillstands, stationiert das Kommando der OOS weiter schwere Technik in Wohngebieten von Ortschaften.
Im Verantwortungsbereich der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern in Trjechisbjenka hat unsere Aufklärung einen Schützenpanzer entdeckt. Im Verantwortungsbereich der 30. Brigade im Gebiet von Nowosw
anowka wurden drei Schützenpanzerwagen entdeckt.
Dies wird auch von der OSZE-Mission in offiziellen Berichten bestätigt. …
Wir erhalten weiter Informationen über Verbrechen von Kämpfern der BFU gegen die Zivilbevölkerung in der Zone der Besatzungskräfte.
Ein weiterer erschreckender Fall ereignete sich am Checkpoint der BFU im Gebiet von Staniza Luganskaja, wo Kämp
fer der 25. Brigade einen örtlichen Einwohner festnahmen und sein Fahrzeug unter Drohung mit Waffengewalt unter dem Vorwand von Quarantänemaßnahmen konfiszierten. Als das Brigadekommando bezüglich einer Erklärung in Bezug auf die Gesetzlichkeit der Konfiszierung des Autos angesprochen wurde, entstand ein Konflikt. Der Geschädigte und eine Gruppe, die ihn unterstützte, wurden am KPP des Stabs der Brigade verprügelt. Bei einer Anzeige des Einwohners von Staniza Luganskaja bei der Polizei wurde die Annahme verweigert, die Polizisten erklärten offen, dass sich niemand von ihnen mit den Kämpfern Sentschenkos anlegen will.
Gleichzeitig sind bei den Polizeiabteilungen in Staniza Luganskaja, Stschastje und Popasnaja massenhaft Anzeigen von Apothekenbesitzern eingegangen, dass Soldaten Medikamente und Hygienemittel gestohlen hätten.
Nach uns vorliegenden Informationen haben Einwohner von Luganskoje eine Kundgebung am Stationierungsort der 59. Brigade organisiert und gefordert, ihnen drei Soldaten auszuliefern, die vom Brigadekommando vor der Polizei geschützt werden und an einem Mord an der Bürgerin Kogut am 12. April beteiligt waren.
Der Kommandeur der 59. Brigade Schapowalow, der Selbstjustiz an den Kämpfern befürchtete, verstärkte die Bewachung des Stationierungsort des Verbandes sowie von Checkpoints und Patrouillen.
Der Kommandeur der Besatzungskräfte Krawtschenko seinerseits, der durch das Anwachsen der Protestaktivitäten der Bevölkerung beunruhigt ist, erteilte Vertreten der informationspsychologischen Operationskräfte, propagandistische Videos unter Heranziehung von Filmteams der Fernsehsender „5. Kanal“ und „1+1“ heranzuziehen, die auf die Glättung der Situation in der OOS-Zone und die Unterstützung der Zivilbevölkerung durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gerichtet sind.


de.sputniknews.com:
Nach New York Times-Artikel: Kreml kommentiert Vorwürfe zu Corona-Desinformation
In der US-Zeitung „The New York Times“ ist kürzlich ein Artikel erschienen, wo behauptet wird, Russland und seine Medien würden Desinformation über die Corona-Pandemie und das US-Gesundheitssysstem verbreiten. Laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ist bedauerlich, dass die seriösen Medien „immer mehr Unsinn veröffentlichen“.
„Moskau wird darauf nicht reagieren. Wir glauben nicht, dass solche minderwertigen Veröffentlichungen eine Reaktion verdienen. Und es ist schade, dass solche, sozusagen, angesehenen Medien immer mehr solchen Unsinn veröffentlichen“, sagte Peskow am Mittwch gegenüber den Journalisten.
Am Dienstag hatte die „The New York Times“ Russland vorgeworfen, ein Desinformationssystem im Gesundheitsbereich organisiert zu haben, das angeblich zur Verbreitung gefährlicher Krankheiten wie Coronavirus, Ebola und anderer beitrage. Der Zeitung nach verbreitet Moskau angeblich seit vielen Jahren Informationen über die künstliche Natur von Epidemien, um das Vertrauen an die US-Gesundheitsbehörden zu untergraben.

Dan-news.info: Um 7:05 Uhr wurde eine Hochspannungsleitung im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt, 600 Haushaltsverbraucher haben deswegen keinen Strom, teilte das Kohle- und Energieministerium mit.
Innerhalb von zwei Stunden war es den Energietechnikern gelungen, die Situation zu stabilisieren und die Stromversorgung für 500 Häuser wieder in Betrieb zu nehmen. Aber die weiteren Arbeiten mussten gestoppt werden. „Leider konnte bisher ein vernichteter Transformator nicht ausgetauscht werden, von ihm sind es gerade mal 100 Meter bis zur Abgrenzungslinie, deshalb kann die Spezialtechnik dort einfach nicht hinfahren, weil dann sofort das Feuer der BFU beginnt. Es ist einfach Vereinbarung mit der ukrainischen Seite über das GZKK und die OSZE notwendig“, teilte der Leiter der örtlichen Abteilung der Elektrizitätswerke Pawel Prozenko mit.
Es haben immer noch 80 Häuser des privaten Sektors und 13 Häuser des Barackentyps keinen Strom.


de.sputniknews.com:
Syrien vermeldet Mangel an Beatmungsgeräten
Infolge der Corona-Krise mangelt es in Syrien an Beatmungsgeräten. Wegen der von westlichen Ländern verhängten Sanktionen kann nötige Ausrüstung nicht geliefert werden. Das folgt aus einer Erklärung der Chefs des russischen und des syrischen Koordinierungsstabs zur Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien, Michail Misinzew und Hussein Makhlouf.
„Trotz der unternommenen Anstrengungen sind die Möglichkeiten der Behörden zur Befunderstellung und um Coronavirus-Infizierten Hilfe zu leisten sehr beschränkt: Täglich werden im Land etwa 100 Tests durchgeführt. Syrische medizinische Einrichtungen verfügen lediglich über 25.000 Betten. Zudem gibt es einen bedenklichen Mangel an Beatmungsgeräten“, heißt es.
Die Kampfhandlungen hätten das syrische Gesundheitssystem stark getroffen und seine Wiederherstellung sei nur mit Unterstützung aus dem Ausland möglich. Aufgrund der westlichen Sanktionen sei die Lieferung nötiger Medikamente und medizinischer Ausrüstung nicht möglich.
Lage im Flüchtlingslager Rukban
„Besondere Besorgnis ruft die sanitär-epidemiologische Lage im Flüchtlingslager Rukban hervor, das in der von US-Militärs kontrollierten Zone Al-Tanf liegt“, wurde betont.
Wie Flüchtlinge aus der Zone Al-Tanf berichteten, seien Sanitätsstellen auf dem Gelände des Flüchtlingslagers geschlossen. Es fehle an Medikamenten und Ärzten. Niemand könne medizinische Hilfe erweisen. Im Falle eines Ausbruchs der Epidemie, hätten die zurückgebliebenen Bewohner praktisch keine Überlebenschancen, heißt es im Dokument.
Coronavirus in Syrien
Bisher sind in 185 Ländern nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 1,9 Millionen nachgewiesene Coronavirus-Fälle gemeldet worden. 127.590 Menschen sind an dem Erreger gestorben. In Syrien wurden demnach 29 bestätigte Coronavirus-Fälle registriert, zwei davon endeten tödlich.

Dan-news.info: Die neue Etappe des Gefangenenaustauschs zwischen der DVR und der Ukraine ist für den 16. April geplant. Dies teilte heute die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit.
Es ist geplant, dass die Ukraine der DVR 10 Personen übergibt, die DVR der Ukraine 8.


de.sputniknews.com:
Kreml kommentiert Aussetzung von US-Zahlungen an WHO
Beim Videogipfel der G20 am 26. März haben die G20-Staaten die Bemühungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Bekämpfung von COVID-19 unterstützt. Russland wird sich laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in seiner Haltung in Bezug auf die Corona-Pandemie genau auf diese Position der G20 stützen.
Diese Erklärung gab Peskow im Zusammenhang mit der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump ab, die Zahlungen der Vereinigten Staaten an die WHO einzustellen.
„In diesem Fall können wir zum Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der G20 am 26.März dieses Jahres zurückkehren. Die Präsidenten der G20-Staaten haben einen Gipfel abgehalten, in dessen Ergebnis sie die vereinbarte Erklärung mit dem Titel ‚Erklärung zur neuartigen Coronavirus-Infektion COVID-19’ verabschiedeten. Darin heißt es, dass die G20 zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation entschlossen sei, alles zu tun, um die Pandemie zu überwinden“, sagte Peskow am Mittwoch gegenüber Journalisten.
In der Erklärung heißt es auch laut Peskow, dass die Präsidenten der G20-Staaten die Bemühungen der WHO voll und ganz unterstützen und entschlossen sind, ihre Vollmächten zur Koordinierung des internationalen Kampfes gegen die Pandemie weiter zu stärken. Darüber hinaus forderten die Staatschefs die WHO auf, zusammen mit anderen Profilorganisationen die bestehenden Lücken bei der Vorbereitung auf Pandemien zu analysieren und einen Bericht für ein gemeinsames Treffen der Finanz- und Gesundheitsminister in den kommenden Monaten zu erstellen, damit es möglich wäre, eine globale Initiative zur Vorbereitung auf Pandemien zu starten.
„Wir sehen also, dass die Präsidenten der G20, einschließlich des russischen Präsidenten (Wladimir – Anm.d.Red.) Putin, große Hoffnungen auf die zukünftige Arbeit der WHO bei der Analyse der Erfahrungen dieser Pandemie setzen und die Arbeit der WHO unterstützen. Wir gehen von dieser Position in Moskau aus“, unterstrich Peskow.
Am Dienstagabend hatte Trump die Beitragszahlungen an die WHO gekappt. Er macht die Organisation für die vielen Toten mitverantwortlich.


Lug-info.com: Die LVR hat alle notwendigen Maßnahmen zur prozessualen Freistellung der festgehaltenen Personen im Vorfeld des Gefangenenaustauschs mit der Ukraine, der am 17. April stattfinden soll, umgesetzt, teilte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa mit.
Der Austausch ist im Formal „11 gegen 8“ geplant.


de.sputniknews.com:
USA schulden WHO 200 Millionen Dollar – Russischer UN-Botschafter
Die USA bleiben mit ausständigen 200 Millionen US-Dollar die Hauptschuldner der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das teilte der russische Botschafter bei der Uno in Genf, Gennadi Gatilow, am Mittwoch gegenüber Journalisten mit.
„In der heutigen Etappe ist es schwer zu bewerten, welchen Schaden die Entscheidung der US-Administration der WHO und den internationalen Anstrengungen im Allgemeinen zur Bekämpfung von Covid-19 zufügen wird. Der Pflichtbeitrag der USA zum WHO-Haushalt beträgt zirka 120 Millionen US-Dollar bzw. 22 Prozent aller angefallenen Zahlungen“, sagte Gatilow.
US-Fonds und andere NGOs seien die größten freiwilligen Geber der WHO. Zugleich blieben die USA auch die Hauptschuldner – ihre Verschuldung gegenüber der WHO beziffere sich auf etwa 200 Millionen US-Dollar (182 Millionen Euro), so Gatilow. …


Lug-info.com: Zu Stand am heutigen Tag sind in der LVR 17 an COVID-19 erkrankte Personen registriert.


de.sputniknews.com:
Staat wird Kleinunternehmertum Geld für Gehaltauszahlung bereitstellen – Putin
Der Staat wird Betrieben des Klein- und mittelständischen Unternehmertums Russlands, die von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind, Mittel für die Auszahlung von Löhnen und Gehältern zur Verfügung stellen. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einer Video-Beratung mit Regierungsmitgliedern.
„Das Ersuchen um diese Hilfe muss einfach und bequem für das Unternehmertum sein. Die Einreichung der Anmeldung muss kontaktlos, ohne Wartezeit und Eile erfolgen. Daher bitte ich die Regierung vorzusehen, dass ein solcher Antrag innerhalb eines Monats eingereicht werden kann“, präzisierte Putin. …

abends:

de.sputniknews.com: WHO dankt Russland für Unterstützung im Kampf gegen COVID-19
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bedankt sich laut der Vertreterin der Organisation in Moskau, Melita Vujnovic, bei Russland für die Unterstützung im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie.
In einem Interview mit dem TV-Sender Rossija-24 erklärte Vujnovic, dass Russland als Geber zwei Ansätze befolge.
Erstens, gebe es die bilaterale Zusammenarbeit, wodurch russische Tests ins Ausland gebracht würden.
„Und es gibt die Zusammenarbeit durch die WHO. Wir sind sehr dankbar, dass die (russische – Anm.d.Red.) Regierung so beschlossen hat. Es gibt eine freiwillige Spende in Höhe von mindestens einer Million Dollar, die an das Hauptquartier und das Regionalbüro überwiesen und für die Unterstützung der osteuropäischen und zentralasiatischen Länder verwendet wird“, so Vujnovic.
Am Dienstagabend hatte US-Präsident Donald Trump die Beitragszahlungen an die WHO gekappt. Er macht die Organisation für die vielen Toten mitverantwortlich. Durch das Missmanagement der WHO und deren Vertrauen auf Angaben aus China habe sich die Epidemie dramatisch verschlimmert und rund um die Welt verbreitet. Seine Regierung werde in den kommenden 60 bis 90 Tagen prüfen, welche Rolle die WHO bei der „schlechten Handhabung und Vertuschung der Ausbreitung des Coronavirus” gespielt habe. Solange lägen die Zahlungen auf Eis.

 

de.sputniknews.com: Russischer Geheimdienst FSB nimmt ukrainische Agenten auf Krim fest
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben auf der Halbinsel Krim ukrainische Geheimdienstagenten festgenommen, die Terroranschläge geplant haben sollen. Die Gruppe soll zudem beabsichtigt haben, an Staatsgeheimnisse zu gelangen und russische Staatsbürger anzuwerben.
Unter den Festgenommenen befindet sich eine Soldatin der russischen Armee. Sie wird vom FSB verdächtigt, zwischen 2017 und 2018 über Mittelsmänner geheime Informationen an Kiew weitergegeben zu haben. Ein ukrainischer Staatsbürger sei ebenfalls festgenommen worden. Kontaktperson der Agenten soll demnach ein bereits identifizierter Oberst des ukrainischen Militärgeheimdienstes gewesen sein.
Die Russin sei Mutter von minderjährigen Kindern, weshalb man von einer Inhaftierung abgesehen und die Frau vorerst unter Hausarrest gestellt habe.
2020 zog der FSB bereits mehrere mutmaßliche Terroristen aus dem Verkehr. So wurde im Januar ein Einwohner auf der Krim festgenommen, der im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes ein Lager für Sprengstoffvorräte angelegt habe soll. Im Februar teilte der FSB mit, zwei geplante Terroranschläge in der Hafenstadt Kertsch vereitelt zu haben. Anschlagsziele sollen Bildungseinrichtungen gewesen sein.
Der ukrainische Geheimdienst SBU will am vergangenen Dienstag einen russischen Spion in den eigenen Reihen enttarnt und festgenommen haben. Die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau sind seit dem Beitritt der Krim zu Russland im Jahr 2014 und den bürgerkriegsähnlichen Zuständen in der Ostukraine äußerst belastet.

 

de.sputniknews.com: Ukrainischer Topmanager hält Raketenschlag auf Infrastrukturobjekte in Russland für möglich
Ein Raketenschlag auf Objekte der Infrastruktur in Russland wäre nach Ansicht eines ukrainischen Topmanagers durchaus möglich. Das könnte zum Beispiel die Ölraffinerie Kamenski im Gebiet Rostow sein, sagte Leonid Schiman, Direktor des auf Raketentreibstoff spezialisieren Chemiebetriebes Pawlodar, dem Portal censor.net.
Infrastrukturobjekte in Russland könnten durch den Einsatz von Mehrfachraketenwerfern des Typs „Olcha“ vernichtet werden. „Im Fall einer russischen Offensive wird die ukrainische Seite diese Abschreckungswaffe einsetzen“, sagte er.
Chemiewerk Pawlodar
„Beim Chemiewerk Pawlodar handelt es sich um das ehemalige mechanische Werk als integrierter Bestandteil des Raketenbauers Juschmasch in Dnepropetrowsk“, teilte Generalleutnant Alexander Lusan, ehemaliger Vize-Befehlshaber der Luftabwehr des russischen Heeres, am Mittwoch dem Blatt „Moskowski Komsomolez“ mit. Dort habe sich auch das Konstruktionsbüro Juschnoje befunden.
„Die beiden Betriebe waren auf Entwicklung und Produktion ballistischer Interkontinentalraketen vom Typ ‚Wojewoda‘ spezialisiert, die im Westen als ‚Satan‘ bekannt waren. Diese Raketen sind immer noch (in Russland) im Dienst“.
Niedergang des ukrainischen Raketenbaus
Nach dem Zerfall der Sowjetunion habe sich die Ukraine die Produktion derartiger Raketen im Alleingang nicht mehr leisten können. Dokumentationen seien an China und Nordkorea verkauft worden. Der Betrieb habe sich auf die Produktion taktischer Raketen wie ‚Olcha‘ mit einer Reichweite von bis zu 130 Kilometern umgestellt, sagte der russische Militär.
Kiew sieht sich im Krieg mit Moskau
Der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexander Turtschninow, hatte im vergangenen Juli damit geprahlt, dass „Olcha“-Raketen die von Russland gebaute Krim-Brücke binnen weniger Minuten zerstören könnten. Der Chef der russischen Liberaldemokratischen Partei (LDPR), Wladimir Schirinowski, sagte darauf, dass der „ukrainische Staat in diesem Fall zu existieren aufhören werde“.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine sind derzeit so gut wie eingefroren. Die Ukraine betrachtet Russland als einen Aggressor und sieht sich im Krieg mit dem Nachbarland.


de.sputniknews.com: Ukraine: Bombe explodiert in Krankenhaus – ein Toter
Bei der Explosion einer Bombe auf dem Gelände eines Krankenhauses im westukrainischen Lwow ist am Mittwochnachmittag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das meldete die Agentur UNN unter Berufung auf die örtlichen Sicherheitskräfte.
Zum Typ der Sprengladung mache die Polizei vorerst keine Angaben. Auch das Motiv des mutmaßlichen Anschlags sei zunächst nicht bekannt.
Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte ein unbekannter Anrufer am Vortag rund angeblich 250 Objekte in der Stadt Charkow „vermint“.

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